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| Helge Klassohn |
Dessau / Sachsen-Anhalt: Wie ein mittelalterlicher Kreuzzugsprediger gebärdete sich dieser Tage Sachsen-Anhalts Kirchenpräsident Helge Klassohn (sic!), als er ausgerechnet zum morgigen Reformationstag von den Kirchen ein verstärktes Engagement gegen Rechts einforderte. So sprach Klassohn am 26. Oktober in Dessau, daß die Bedrohung von Freiheit und Demokratie durch rechtsradikale Gruppierungen eine zentrale Herausforderung in „Ostdeutschland“ sei, gegen das „halbherziges Vorgehen“ und keine „halbherzige Sprache der Verantwortlichen in Politik, Kirche und anderen Gesellschaft“ helfe.
Nach Meinung Klassohns wären es radikale Populisten, die seiner Ansicht nach die sozialen Nöte der Menschen schamlos ausnutzen würden, um Mißtrauen gegen die demokratischen Einrichtungen zu säen. Freilich vergißt der tugendhafte Gottesmann, daß es nicht zuletzt die Vertreter eben dieser Einrichtungen, einschließlich der Kirchen, waren und sind, die nicht minder schamlos die sozialen Nöte der Menschen erst heraufbeschworen haben. Es wäre empfehlenswert, wenn der sachsen-anhaltinische Oberseelenhirt einmal Hosea 8, 7 nachschlagen würde, um zu sehen, was Aufrufe dieser Art zufolge haben können, wenn die Zeit dafür reif ist und daß sie es in absehbarer Zeit sein wird, dafür besteht eigentlich kaum noch ein Zweifel. Denkbar, daß man dann auch fromme Kirchenpräsidenten an ihren Taten mißt und zwar nicht erst in jener Welt.
Siehe auch
TAZ 27.10.06
Quelle: Störtebeker-Netz 30.10.06




12 responses so far ↓
1 NPD KV UNNA/HAMM // Oct 30, 2006 at 14:28
Traurig was aus Martin Luthers Reform geworden ist. Heute würde er seine unwürdigen Nachfahren , wahrscheinlich wie ein Vorbild aus der Kirche jagen.
Wenn sich darüberhinaus die “Klassohns “über sog Populisten aufregen, so sei Ihnen ihr Gründer zur Lektüre empfohlen, der meinte man müsse dem Volk aufs Maul schauen.
2 Der Husky // Oct 30, 2006 at 15:19
Der Kaltschmied und die Pfaffen, das sind die größten Affen.
3 Othmar // Oct 30, 2006 at 17:26
Ein Kirchenbonze dieser Größenordnung verdient annähernd 10.000 EUR pro Monat ( ein einfacher Pfaffe bereits 5000 EUR). Da verhetzt man schon gerne mal die Schäfchen, damit sich nichts politisch (Kumpanei Staat-Kirche) ändert. Mehr ist dazu nicht zu sagen, außer der Hinweis, daß diese Typen nur eine Sprache verstehen: ihnen den Geldhahn zudrehen.
http://www.kirchenaustritt.de
4 Hartmut K. // Oct 30, 2006 at 17:45
Wenn es noch einmal zu einer Wende kommt, dürfen die Kirchen nicht mehr wie im “Dritten Reich” hofiert werden, sondern sie müssen nach dem Vorbild Albaniens und Rumäniens, (jeweils seit ca. 1950 bis 1990) oder Chinas (bis dato) behandelt werden. Priester gehören in Umerziehungslager, wo sie für ihre volksfeindlichen Anschläge büßen können.
5 Rübenemokrat // Oct 30, 2006 at 18:56
“Nach Meinung Klassohns wären es radikale Populisten, die seiner Ansicht nach die sozialen Nöte der Menschen schamlos ausnutzen würden”
Klasse, und das von einem Pfaffen, dessen Institution davon lebt, dass die Schäfchen auch brav immer ins Beutelchen zahlen….natürlich für ein tolles Leben nach dem Tod.
Nicht zu vergessen, die apostolische Einfachheit, die Kirchenfürsten dieser Art ihren Schäfchen vorleben. Wie heißt es doch so schön, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Schriftleitung Altermedia
6 wartender Krieger // Oct 30, 2006 at 20:14
Die Kirche hat sich schon immer zur Hure der Herrschenden gemacht, ausgenommen sie selbst hatte die Macht inne - dann hat sie alle Anderen zu ihren Huren gemacht und ordentlich abkassiert!
Solcherart sind die Früchte der Judenchristen!
Doch es wurde vielfach prophezeit, daß dem korrupten und verjudeten Klerus in Kürze mit eisernem Besen der institutionalisierte Saustall ausgekehrt werden wird, und das wird viele, viele Pfaffen ihrem Herrn und seinem Reiche bedeutend näher bringen!
Was dann von der Kirche noch übrig bleiben wird, wird sich zu einer einzigen Konfession vereinigen und sich wieder auf die urchristliche Lehre zurückbesinnen.
7 Ferrier // Oct 30, 2006 at 21:12
@Hartmut K.
Man sollte dabei aber nicht die eigenen Leute vergessen, die nach 1945 mit Hilfe der Kurie in Rom untertauchen konnten.
8 Atheist // Oct 30, 2006 at 21:43
@ Othmar
jo, genauso ist das!
>>”Nach Meinung Klassohns wären es radikale Populisten, die seiner Ansicht nach die sozialen Nöte der Menschen schamlos ausnutzen würden, um Mißtrauen gegen die demokratischen Einrichtungen zu säen.”
9 Ralf // Oct 30, 2006 at 21:47
Ausgerechnet den Reformationstag hat Bruder Helge sich also für seine Parolen erkoren… nun gut — wie wäre es mit einem Wettbewerb, so in Richtung: »was sagt uns Martin Luther heute — zu Themen, die als typisch ›rechts‹ gelten?«?
Ich bin sicher, da käme ganz Erstaunliches zu Tage…
10 Peter // Oct 30, 2006 at 23:03
Und sehet,sie sähen nicht und sie ernten nicht und werden doch immer fetter.
11 Nero-Fan // Oct 31, 2006 at 0:28
Ich habe schon mehrfach erlebt, wie Antifa und die evangelischen Kirche zusammengearbeitet haben. Man muss sich dieses Szenarion vorstellen: Kommunisten und Christen arbeiten in diesem Staat tatsächlich zusammen ! So verteidigt dieses Pack also heutzutage “Demokratie und Freiheit”. Denunzianten, antideutsche Hetzer, Islam-Freunde, Schwule und Linksextremisten stellen heute die kirchlichen Vertreter !
Aber mir soll’s recht sein. Soll’n die Musels sich diesen Toleranzpredigern doch in Zukunft annehmen. Mein Mitleid wird sich in Grenzen halten.
12 wartender Krieger // Nov 1, 2006 at 21:29
Na das passt doch wieder mal hervorragend!
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,445991,00.html
Pfarrer verbrennt sich aus Angst vor dem Islam
In einem Erfurter Kloster hat sich ein evangelischer Geistlicher selbst verbrannt. In Abschiedsbriefen an seine Frau gibt er als Motiv Sorge vor der Ausbreitung des Islam an. Vorgesetzte, Kollegen und Bekannte sind entsetzt.
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