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Dresden / Sachsen: In einem internen Rundschreiben wendeten sich heute NPD-Landeschef Winfried Petzold und Holger Apfel an ihre Parteibasis in Sachsen, um ausführlicher auf die Vorgänge um den früheren Landtagsabgeordneten und dessen Verwicklungen in die sogenannte „Kinderporno-Affäre“ einzugehen. Drückte man sich in den vorhergegangenen Presseerklärungen noch etwas diplomatischer und ein wenig um den heißen Brei herum redend aus, so läßt das jüngste Rundschreiben wohl kaum noch Zweifel daran, daß die Vorwürfe gegen Paul offenbar zumindest nicht gänzlich aus der Luft gegriffen sind. Auf den offiziellen Internetseiten der Partei war das folgende Rundschreiben zum Zeitpunkt unserer Veröffentlichung noch nicht zu finden gewesen.
Wir danken daher den Hinweisen aus der Bevölkerung, die uns auf dieses Rundschreiben aufmerksam bzw. in dessen Besitz gebracht haben und zitieren wie folgt:
Stellungnahme der NPD-Sachsen zu den Ermittlungen gegen Matthias Paul
Liebe Kameraden,
nachfolgend gebe ich Euch die Stellungnahme der NPD-Sachsen zu den Ermittlungen gegen Matthias Paul zur Kenntnis, die per Rundschreiben an die sächsischen NPD-Mitglieder unterwegs ist. Über die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und die Auswertung der bei der Durchsuchung beschlagnahmten Gegenstände ist uns bisher nichts bekannt.
Dresden, 30.11.2006
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
wie Ihr Euch denken könnt, herrscht bei uns allen noch immer Fassungslosigkeit über die von der Staatsanwaltschaft Dresden und der Medienöffentlichkeit erhobenen Vorwürfe gegen unseren ehemaligen Abgeordneten und Landespressesprecher Matthias Paul. Da zu Recht viele Nachfragen an uns herangetragen wurden, sehen wir die Notwendigkeit gegeben, uns zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen an Euch zu wenden, um Euch über den uns zum jetzigen Zeitpunkt bekannten Sachverhalt zu informieren.
Am vergangenen Freitag ab 9.30 Uhr durchsuchte die Staatsanwaltschaft Dresden mit Polizeibeamten das Abgeordnetenbüro, das Bürgerbüro und die Privatwohnung von Matthias Paul mit Genehmigung des Landtagspräsidenten. Laut Durchsuchungsbeschluß wird gegen Paul wegen des Verdachts der Verbreitung, des Erwerbs und des Besitzes kinderpornografischer Schriften (so heißt der Straftatbestand, wobei unter Schriften auch Datenträger, Videos u. ä. fallen – es muß sich also nicht um Bücher oder Zeitschriften handeln) ermittelt. Wie der Presse zu entnehmen ist, wurden bei der Durchsuchung vor allem Videos und mehrere Ordner beschlagnahmt, deren Mitnahme beim derzeitigen Stand noch nichts besagt, da die Staatsanwaltschaft diese vorsorglich zur Prüfung beschlagnahmt haben dürfte, weil die Etikettierung nicht zwingend dem tatsächlichen Inhalt entsprechen muß.
Nach Abschluß der Wohnungsdurchsuchung kam M. Paul am späten Freitagnachmittag ins Büro, wo er zunächst dem Fraktionsvorstand, am Abend auch der Parteiführung den Sachverhalt aus seiner Sicht schilderte. Im Rahmen dieser Aussprache gestand er ein, daß er zu Hause im größeren Stil “normale” Pornofilme aus dem Weltnetz heruntergeladen habe. Schon dieser eingeräumte Umstand ist höchst unerfreulich, da sich Paul als MdL seiner herausgehobenen Position und der damit verbundenen politischen und moralischen Verantwortung hätte bewußt sein müssen. Allerdings bestreitet er den Vorwurf des Vertriebs pornografischer Schriften ebenso vehement wie jenen, bewußt Kinderpornos besessen bzw. übertragen zu haben. Auch den Vorwurf, jemals an seinem Computer im Landtag irgendwelche Pornoseiten eingesehen und einschlägige Daten heruntergeladen zu haben, bestreitet er energisch.
Paul erklärte ferner, daß er sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen vorläufig nicht weiter äußern wolle, da derzeit noch unklar sei, ob und wann die Staatsanwaltschaft Anklage erheben werde. Sollte es zu einer Anklage kommen, werde er sich im Rahmen des Strafverfahrens zu den Vorwürfen äußern. Zunächst bleibe abzuwarten, was die Staatsanwaltschaft an konkreten Tatvorwürfen gegen ihn vorzubringen habe und welche Ergebnisse das laufende Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden bringen werde.
Bei unseren Gesprächen machten wir ihm klar, daß er – sofern die Vorwürfe nicht vollständig ausgeräumt werden könnten – für Partei und Fraktion nicht mehr tragbar sei.
Matthias Paul räumte ein, daß er verantwortungslos gehandelt hat und sah ein, daß die Vorkommnisse unweigerlich Konsequenzen nach sich ziehen müßten. Der am Freitagabend gestellten Aufforderung der Partei- und Fraktionsführung, sein Mandat niederzulegen und von seinen Parteiämtern zurückzutreten, kam er umgehend nach. Auf einer Sondersitzung der Fraktion am darauffolgenden Montag begrüßten alle Abgeordneten und Mitarbeiter diesen Schritt, um weiteren Schaden von der Partei abzuwenden.
Viele Außenstehende werten Pauls Entscheidung als Schuldeingeständnis. Wir sehen darin zunächst einmal ein verantwortungsvolles Handeln gegenüber unserer NPD, der er immerhin seit früher Jugend (seit 14
Jahren) angehört. Aufgrund der Schwere der Vorwürfe kann im Rahmen der Schadensbegrenzung ein Mandatsverzicht und der Rücktritt von allen Ämtern nur die logische Konsequenz seines grundsätzlich unverantwortlichen Handelns sein, denn Fakt ist: Allein schon auf der Basis des uns bekannten und geschilderten Sachverhalts ist er für uns nicht mehr tragbar! Und in aller Deutlichkeit sei auch festgestellt: Die NPD – die stets für ein hartes und konsequentes Vorgehen im Kampf für die Durchsetzung eines effektiven Kinderschutzes eingetreten ist – wird auch für M. Paul die umfassende Ausschöpfung des rechtlich möglichen Strafrahmens einfordern, wenn sich die Vorwürfe gegen ihn tatsächlich bewahrheiten sollten!
Jedem wird ersichtlich sein, daß Paul nach den Vorkommnissen dieser Tage und seiner damit verbundenen Mandatsniederlegung politisch, aber auch wirtschaftlich zunächst einmal „erledigt“ ist. Da er kein Arbeitslosengeld erhält, wird er Ersparnisse aufbrauchen und sich anschließend wohl aufgrund seiner politischen Vergangenheit und der ggf. noch laufenden Ermittlungen in die Hartz-IV-Schar einreihen müssen. Daran ist er selbst schuld. An dieser Stelle sei aber auch angemerkt, daß er genauso gut unter Mitnahme seines Mandats aus der Fraktion hätte austreten und darauf warten können, wie die Medien den Fall im Rahmen ihres Kampfes gegen Rechts immer weiter auswalzen. Als fraktionsloser Abgeordneter könnte er weiterhin Diäten kassieren, ohne dafür den geringsten Handschlag tun oder sich im Landtag aufhalten zu müssen. Damit stünde er zumindest finanziell besser da als nach seinem jetzigen Mandatsverzicht.
Genauso gut hätte er Verschwörungstheorien entwickeln und uns im Unklaren lassen können. Wer hätte das angesichts der harten Bandagen im Kampf gegen Rechts als total abwegig betrachten wollen? Er hätte Fraktion und Partei gezielt ins offene Messer laufen lassen können, da wir zunächst einmal von seiner absoluten Unschuld hätten ausgehen müssen, wenn er die Vorwürfe komplett zurückgewiesen hätte. Der Medienrummel wäre noch viel schlimmer (und wohl noch viel länger verlaufen), als es jetzt zweifellos schon ist!
Liebe Kameraden, zweifellos ist mit dem “Pornoskandal” eine Katastrophe eingetreten, die uns politisch zurückwirft und uns alle persönlich sehr betroffen stimmt. Dies um so mehr, weil Matthias Paul – ganz im Gegensatz zu Schmidt, Baier, Schön und Menzel – ein wichtiger Leistungsträger der Fraktion war, dem wir derartige Verwicklungen nicht zugetraut hätten. Wir bedauern die Vorkommnisse und können uns – auch wenn es an der Sachlage nichts ändert – nur bei allen Kameraden und Wählern dafür entschuldigen, daß unsere Partei in letzter Zeit immer neue Rückschläge aufzuarbeiten hat.
Im Hinblick auf die Landtagswahl 2009 könnten wir aber versprechen: Wir werden alles daran setzen, unsere Kandidaten vorher auf ihre politische Kompetenz und charakterliche Integrität noch genauer zu überprüfen und ihre Vergangenheit so weit wie möglich zu durchleuchten. Bei der Auswahl gilt es, Intrigenspielereien im Keim zu ersticken, nicht auf irgendwelche KV-/Jugend- /Alter-/Frauen-Quoten, Geld oder allein auf die Dauer der Parteimitgliedschaft Rücksicht zu nehmen. Entscheidend ist, daß wir aus Schaden klug werden.
Noch einmal darf so etwas nicht passieren, und wir sind froh, daß schon unsere Kameraden in Mecklenburg-Vorpommern ganz andere Maßstäbe bei der Kandidatenauswahl gestellt haben als dies 2003 in Sachsen der Fall war.
Da wir wissen, daß die Kandidatenauswahl in der Vergangenheit nicht selten dem Zufall oder nicht immer sinnvollen “Auswahlkriterien” überlassen war, muß jeder aus dem in diesem Fall traurigen Beispiel Sachsens seine Lehren für die Zukunft ziehen, wobei wir alle Realisten genug sein sollten, um zu wissen, daß ähnliche Fälle nicht immer grundsätzlich verhindert werden können. Denn es steht einem Menschen nicht auf der Stirn geschrieben, ob es sich um einen Agent oder Betrüger handelt. Das soll uns aber nicht von der unbedingten Verpflichtung abhalten, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um Risiken weitestgehend auszuschließen! Wir jedenfalls werden alles daran setzen, daß der nächste Listenparteitag keinen Kardinalfehler begeht, für den wir dann wieder über Jahre hinweg den Kopf hinhalten müssen.
Liebe Kameraden, wie Ihr Euch denken könnt, sind Fraktion und Landesvorstand noch immer erschüttert über die Vorkommnisse, und es stimmt uns wütend, wenn man einerseits die Einsatzfreude vieler Aktivisten sieht, die unsere Partei unter größtem Einsatz nach vorn bringen wollen, und man es andererseits immer wieder mit Leuten zu tun hat, die den ihnen anvertrauten Aufgaben aus unterschiedlichsten Gründen nicht gewachsen sind und alles kaputt machen, was andere aufgebaut haben.
Es ist klar, daß es im Moment erst einmal darum gehen muß, Schadensbegrenzung zu betreiben und wieder zur Ruhe zu kommen, um unserer politischen Arbeit gerade im Dezember vernünftig bewältigen zu können, wo wir uns mit dem “Doppelhaushalt 2007/ 2008” auseinanderzusetzen haben. Das mag für Außenstehende zweitrangig sein, aber es ist auch nicht damit geholfen, wenn wir uns nur noch mit uns selbst beschäftigen.
Auch wenn wir keinen übertriebenen Zweckoptimismus verbreiten wollen, gilt es außerdem festzustellen, daß der nächste Wahltermin noch in weiter Ferne liegt und uns somit die Möglichkeit zur “Regenerierung” und zur politischen Überzeugungsarbeit bleibt. Auch wenn wir wissen, daß Meinungsumfragen Schall und Rauch sind, ist es bemerkenswert, daß wir nach vormals 3 % in Sachsen nach einer jüngsten Meinungsumfrage von „infratest dimap“ bei 7 % liegen – ohne kostenintensiven Wahlkampf, trotz totaler Medienblockade unserer Sacharbeit, trotz Aussteigergeschichten, trotz der jüngsten Medienvorwürfe über die angebliche Zweckentfremdung von Fraktionsmitteln für die Parteiarbeit. Das beweist, daß wir über ein gesundes Reservoir an Stammwählern verfügen, die Lug und Trug von der Wahrheit unterscheiden können. Natürlich wissen wir genau, daß uns der “Porno-Skandal” in den kommenden Wochen zurückwerfen wird, aber es liegt in unserer Hand, in den nächsten Jahren durch weiterhin gute inhaltliche Arbeit das 2004 in uns gesetzte Vertrauen zu bestätigen. Damit dies gelingt, hat die Fraktion bereits beschlossen, im Frühjahr eine Informationsoffensive in allen Teilen Sachsen zu starten, um die Zustimmungswerte trotz der aktuellen Turbulenzen zu halten und weiter auszubauen.
Liebe Kameraden, natürlich können wir verstehen, daß mit jedem Vorfall das in die Fraktion investierte Vertrauen nicht gestärkt wird. Und doch ist es unseres Erachtens jetzt wichtiger denn je, daß wir uns von den Angriffen von außen und innen nicht beirren lassen, sondern noch enger zusammenrücken und an einem Strang ziehen! Natürlich ist es einfach, in siegreichen Zeiten mit dabei zu sein, aber im Namen der Fraktion und des Parteivorstandes danken wir all jenen im Voraus, die der Partei und Fraktion auch in schwerer Stunde zur Seite stehen werden.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Winfried Petzold, NPD-Landesvorsitzender
Holger Apfel, NPD-Fraktionsvorsitzender
Nach unserem Dafürhalten eine Erklärung, die schon am vergangenen Wochenende hätte gebracht werden sollen und zwar nicht nur intern, sondern öffentlich. Das hätte den politischen Schaden für die NPD zwar nicht gänzlich gemindert, wohl aber gemildert und allzu unsinnigen Diskussionen und Spekulationen die Spitze abgebrochen.
Näheres zu dieser Affäre siehe in unserem Archiv. - Die Schriftleitung
Quelle: Störtebeker-Netz 30.11.06

55 responses so far ↓
1 Bodo Ballermann // Nov 30, 2006 at 19:46
Mal so ein Gedanke: In der kürzlich wieder angefeuerten Verbotsdebatte wurde des öfteren geäußert, sollte eine neues Verfahren angestrengt werden, müßten eine angemessene Frist zuvor alle Agenten aus der Führungsebene der NPD abgezogen werden.
Wäre es in diesem Zusammenhang dann nicht für das System sinnvoll, dies über eine “Kinderporno-Affäre” zu tun? Erstens würde das System der ersten Anforderung genügen, und zweitens würde der Porno-Skandal die wahre Absicht öffentlichkeitswirksam verschleiern…
Jede Wette, mit pensionsbedintgtem Abgang der Sperrminorität des letzten Verfahrens in einigen Jahren wird es dann einen neuen Anlauf geben.
Und da der Herr Paul natürlich hätte wissen müssen, daß NPD-Abgeornete totsicher unter verschärfter Beobachtung des Systems stehen, kann wohl im zuvor geäußerten Sinne böser Vorsatz unterstellt werden. Denn so dumm kann sonst niemand - auch mit dem IQ eines M. Paul - sein…
2 Schulle // Nov 30, 2006 at 20:19
Wenn Herr Paul schuldig ist ,muss er hart bestraft werden,das ist klar.Eine Partei kann man verbieten.Das denken nicht.
http://www.reichsbuerger.de
3 Kritiker // Nov 30, 2006 at 20:29
Man verfolgt den Fall von Porno-Paul in der freien Szene mit Adleraugen gerade in Hinblick auf die ganzen Vorgänge in Sachsen.
In dieser Erklärung sind wieder einige Dinge wo man versucht die Parteibasis fürblöd zu verkaufen einschließlich der freien Kräfte.
Ersteinmal ist die Ausführung mit den Hartz IV-Empfängern äußerst daneben:
“Da er kein Arbeitslosengeld erhält, wird er Ersparnisse aufbrauchen und sich anschließend wohl aufgrund seiner politischen Vergangenheit und der ggf. noch laufenden Ermittlungen in die Hartz-IV-Schar einreihen müssen.”
Heißt quasi jeder Hartz IV Empfänger hat eine ähnliche Vorgeschichte wie Porno-Paul. Aufgrund seiner politischen Vergangenheit… Es muss also was schlechtes sein wenn jemand von Hartz VI lebt. Gegenüber einem Gehalt von annähernd 9000 Euro die Apfel kassiert mit Sicherheit - Volkspartei NPD !
Ob Porno-Paul nun schuldig ist oder nicht werden die weiteren Ermittlungen verraten. Es verwundert aber das man das Verhalten von Porno-Paul kritisiert:
“Im Rahmen dieser Aussprache gestand er ein, daß er zu Hause im größeren Stil “normale” Pornofilme aus dem Weltnetz heruntergeladen habe.”
Einige Mitarbeiter und Abgeordnete sollten nicht mit Steinen werfen wenn sie selber im Glashaus sitzen. Regekmäßige Ausflüge in osteuropäische Bordelle wie auch inländische Puffbesuche sind auch nicht gerade “vorbildlich” bzw. “erfreulich”.
Es ist auch nicht erfreulich wenn es Abgeordnete gibt die sich auf der Toilette herumtreiben um ihre Auserwählte auf dem Toilettenrand zu bum*** bzw. durch zu vögeln während im großen Saal eine politische Veranstaltung läuft…
Es sollte also schon mit gleichem Maß gemessen werden (wenn die Vorwürfe sich gegen Porno-Paul nicht bestätigen sollten) und nicht die moralische Keule geschwungen werden was in Wahrheit von einigen Abgeordneten nur noch ein Stöckchen ist…
4 Worch // Nov 30, 2006 at 20:40
@ Bodo Ballermann:
Klar, und bei der nächsten Hausdurchsuchung in der Seelenbinderstraße Nr. 42 dann zwei oder drei Kilo Morphinbase, die da irgendwo herumliegen, und im Auto irgendeines hochrangigen Parteifunktionärs vielleicht ein bißchen Polonium 210. Könnte man sich auch alles vorstellen. Die menschliche Vorstellungskraft ist etwa so unendlich wie das Universum.
Grüße
Christian Worch
5 Harry Hirsch // Nov 30, 2006 at 20:40
Klingt ja sehr weinerlich. Haben die an dem Text nun 6 Tage gesessen?
Davon ab, und ich sags ja nicht gerne (oder doch?), und bekomme von Herrn Schwert sicher gleich wieder eines auf die Mütze, aber soviel Einsicht von der Partei, das riecht nicht wirklich nach Ehrlichkeit, eher nach Schadensminimierung und Hinternkriecherei um nicht auch noch durch sowas Mitglieder zu verlieren.
Wäre ja schade um die fetten Diäten eines jeden noch stehenden Abgeordneten.
Zitat:
Paul erklärte ferner, daß er sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen vorläufig nicht weiter äußern wolle, da derzeit noch unklar sei, ob und wann die Staatsanwaltschaft Anklage erheben werde. Sollte es zu einer Anklage kommen, werde er sich im Rahmen des Strafverfahrens zu den Vorwürfen äußern. Zunächst bleibe abzuwarten, was die Staatsanwaltschaft an konkreten Tatvorwürfen gegen ihn vorzubringen habe und welche Ergebnisse das laufende Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden bringen werde.
___
Hab ich nur das Gefühl oder stinkt das wirklich danach, das man abwartet was kommt um nicht im vornherein schon die ganze Wahrheit erzählen zu müssen? Sondern noch darauf hofft das so einige Dinge nicht öffentlich gemacht werden, die man ja ansonsten verraten würde.
Getreu dem Motto: “Sie müssen sich nicht dazu äussern, wenn sie sich selbst belasten würden”
Mit anderen Worten, der Junge hat noch gehörig mehr auf dem Kerbholz als “nur” die vermuteten Kipos?
Na klasse.
6 Watzmann // Nov 30, 2006 at 20:58
@Porno-”Kritiker”
Was ist denn mit Ihnen los, von welchem Dienstchen werden Sie denn bezahlt?
Bei dem Porno-, Puff- und Toilettenüberblick, den Sie besitzen, müssen Sie die Augen überall dran und die Finger und das Stöckchen überrall drin haben.
7 Rudolf // Nov 30, 2006 at 21:07
Sich über legale Pornosammlungen zu echauffieren fällt natürlich dann besonders leicht, wenn die über Inhalte der heimischen Videoschränke und der eigenen Festplatten nichs in der Öffentlichkeit bekannt wird.
8 Matze // Nov 30, 2006 at 21:58
@Kritiker So reißt einer das Maul auf,d er seine eigene Frau verprügelt. pffft
9 NPD KV UNNA/HAMM // Nov 30, 2006 at 22:19
Dieser ganze Vorgang ist für uns sehr peinlich. Sollten die Vorwürfe stimmen, werden wir uns bestimmt von einem solchen Mitglied trennen, da es nicht zu uns gehört. Die überheblichen Kommentare mancher rechter Kameraden sind aber bestimmt unangebracht, da wir uns sicher angemessen verhalten werden auch wenn wir zunächst natürlich von dieser Angelegenheit überrascht worden sind.
10 Feirefitz // Nov 30, 2006 at 22:21
“Mit einer Anklage gegen den zurückgetretenen NPD-Abgeordneten Matthias Paul wegen Verdachts der Kinderpornografie sei nicht vor Ende des Jahres zu rechnen.”
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1338467
11 Schwert // Nov 30, 2006 at 22:33
@Harry Hirsch
Hallo, da bin ich wieder. Du rufst ja auch nach mir…
“Davon ab, und ich sags ja nicht gerne (oder doch?), und bekomme von Herrn Schwert sicher gleich wieder eines auf die Mütze, aber soviel Einsicht von der Partei, das riecht nicht wirklich nach Ehrlichkeit, eher nach Schadensminimierung und Hinternkriecherei um nicht auch noch durch sowas Mitglieder zu verlieren.
Wäre ja schade um die fetten Diäten eines jeden noch stehenden Abgeordneten.”
Also Ehrlichkeit ist dann auch wieder nicht das, was Du Dir wünscht? Was genau erwartest Du denn?
Und in welchem Zusammenhang steht ein eventueller Verlust von Mitgliedern mit den “fetten Diäten”? Die Diäten kriegen die Abgordneten doch trotzdem, selbst wenn alle außer die Abgeordneten die Partei verlassen.
Darüberhinaus: Warum sollte sich die NPD eigentlich nicht gegen einen eventuellen Mitgliederschwund wehren? Oder kennst Du eine ernstzunehmende Organistaion, der das egal wäre?
“…um nicht im vornherein schon die ganze Wahrheit erzählen zu müssen…”
Ja was soll denn die “ganze Wahrheit” sein? Wer von der Fraktion sollte sie denn öffentlich machen? Kennt die noch jemand anderes außer Herr Paul und der Staatsanwalt? Kennst Du sie etwa?
12 Thomas Brehl // Nov 30, 2006 at 23:16
Ja, und wem hat nun Holger Apfel seine Pornosammlung zur Aufbewahrung gegeben, als er in den Landtag zog? Oder hat er sie erst im Zuge der “Affäre Paul” gebunkert?
Wenn die NPD jetzt jeden rauswirft, der Pornos zu Hause hat, kann sie Dreiviertel ihrer jugendlichen Mitglieder nach Hause schicken. Diese verdammte Doppelmoral kotzt einen an…
13 Worch // Nov 30, 2006 at 23:30
@ Schwert:
Wo hat Harry Hirsch gesagt, daß Ehrlichkeit auch wieder nicht das sei, was er sich wünsche? Er hat aus der Erklärung interpretiert, daß diese nicht ehrlich sei, und das bemängelt. Logische Schlußfolgerung also, daß er einen Mangel an Ehrlichkeit kritisiert, und daraus wieder logische Schlußfolgerun, daß er Ehrlichkeit wünscht. Ist doch echt nicht schwer herauszulesen. Flüchtigkeitsfehler deinerseits?
Und die Relation zwischen Mitgliedern und Diäten?
In der laufenden Legislaturperiode gibt es da keinen Zusammenhang, das ist richtig. Aber mal ein bißchen weitergedacht. Man möchte doch wiedergewählt werden. Und spätestens dann spielen die Mitglieder für den Wahlkampf wieder eine Rolle. Möglich, daß Harry Hirsch das andeuten wollte. Und so macht es auch irgendwie Sinn.
Grüße
Christian Worch
14 Worch // Nov 30, 2006 at 23:33
@ Brehl:
Wir wäre es mit einer parteiinternen “Task Force”, die von nun alle Funktionsträger ab dem Amt des Kreisvorsitzenden regelmäßig unangemeldet besucht, um einen Blick in ihre Video- oder DVD-Regale und auf ihre Festplatten zu werfen? Oh, ja, die Bücherschränke nicht zu vergessen. Oder die Nachttischschubladen. Oder was immer.
Grüße
Christian Worch
15 Kritiker // Nov 30, 2006 at 23:52
@ Matze
Wovon sprichst Du? Willst Du mir jetzt etwa vorwerfen ich verprügel meine Frau?
@ Watzmann
Da ist man wohl einigen kräftig auf den Schlips getreten was?
16 Harry Hirsch // Dec 1, 2006 at 0:14
@ Schwert
Da isser ja, ich habe dich und deine NPD standartverteidigenden Aussagen wahrlich schon vermisst
Oh, Ehrlichkeit ist völligst in Ordnung und auch wichtig. Aber du kennst den Spruch - “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er nun plötzlich doch die Wahrheit spricht!”
Die Frage ist hierbei allerdings auch: Wann ist es Zeit für eine Lüge, und wann ist es Zeit für Arschkriecherei? Oder noch anders: Falsches Getue gegenüber seinen eigenen Leuten.
Natürlich glaube ich der NPD wenn sie sag, sie sei schockiert. Natürlich, wie sind alle schockiert, warum nicht auch die NPD.
Ich glaube ihr allerdings nicht, wenn sie schleimt, dass sie aus solchen Fehlern lernen wird und sie Einsicht zeigen will in einigen wichtigen Dingen, die vorzugsweise natürlich mit Geld zu tun haben. Das mein lieber Schwert, sollen die guten Herren doch erstmal beweisen, bevor sie wie üblich dicke Reden schwingen.
Übrigens, wer lesen kann, ist klar im Vorteil, nicht wahr?
Bezüglich der Wahrheit bin ich auf Paul sein Zitat eingegangen; er würde erst mehr erzählen wenn die konkreten Anklagen auf dem Tisch lägen. Also habe ich einfach mal eine Frage in den Raum geworfen, ob da denn noch ne Menge mehr wäre, dessen er sich einfach vorab nicht äussern will, bevor die nicht von anderen gefunden wurden.
Das du dich darüber wieder aufregst amüsiert mich, zumal es hierbei um Paul selbst ging. Aber wer weiss schon was die Kameraden rings um ihn herum nicht schon wissen oder wussten und es unterm Deckel hielten, um der NPD nicht zu schaden. Aber das sind Spekulationen die soviel bringen, wie die Frage ob das ganze vom Staat fingiert wurde oder nicht, also lassen wir das. Erstmal.
(mal ein Versuch mit dem quote:)
blockquote
Und in welchem Zusammenhang steht ein eventueller Verlust von Mitgliedern mit den “fetten Diäten”? Die Diäten kriegen die Abgordneten doch trotzdem, selbst wenn alle außer die Abgeordneten die Partei verlassen.
/blockquote
Nun, wir sind aber schon des Weiterdenkens mächtig, oder?
So ein schöner Nick und doch nichts verstanden?
Schonmal eine Partei beim Aufschwung gesehen die keine Mitglieder hat? Wer hilft denn bei der nächsten Wahl? Wer wählt denn auch bei der nächsten Wahl? Uh da wackelt es dann schon. Du versteht jetzt? Oder immernoch nicht klar genug
@ All
Bezüglich der Pornosammlungen:
Ob NPD Politiker eine überdurchschnittlich grosse Pornosammlung besitzen oder jeden Freitag Nachmittag in den Puff gehen, oder sich im Klo von einer Frau einen Blasen und dann auch noch erwischen lassen, ist mir offen gesagt ziemlich egal. Es schadet keinem, ausser der Moral, und einigen Kindern die sich an diesem dann ein Beispiel nehmen.
Wer sich öffentlich und weit wichtiger: seriös zeigen will, sollte mit solchen Dingen halt ein bisschen umsichtiger mit umgehen. Ich denke darin sind wir uns einig.
17 J.B. // Dec 1, 2006 at 7:26
@Brehl:
Recht so. Wenn es sich wirklich um „legale“ Pornos (kann man sowas eigentlich definitiv festlegen? – und vor allem, was sind „normale“ Pornos? das, was Apfel auch bevorzugt(e)?) handelt, dann sollte die NPD das moralingesäuerte Entsetzen und die hochtrabend geäußerte Verwerflichkeit der Angelegenheit etwas abmildern. Ich habe keine verläßlichen Zahlen über den prozentualen Anteil von mehr oder weniger intensiven Pornoglotzern unter „20- bis 30-jährigen deutschen Männern aus dem Großstadtmilieu mit Internetanschluß“, aber eine verschwindend kleine Minorität wird es sicherlich nicht sein. Mit zwei Computern aus dieser Gruppe hatte ich bisher zu tun, auf beiden fand ich Bilder leichtbekleideter Damen.
Den Vorwurf des Verdachts der Kinderpornographie hat bisher nur das System geäußert, und als NPD-Fraktion einen „normal-legalen“ Pornokonsumenten derart niederzutrampeln, nur weil er „vom Feind“ an die Öffentlichkeit gezerrt wurde, ist nicht souverän. Und von der „Legalität“ sollte man erst einmal ausgehen, „Normalität“ ist sowieso Auslegungssache. Ich möchte nicht wissen, wieviele christlich- oder sozialdemokratische Abgeordnete der Landtage sich in Puffs von Dominas durchscheitschen lassen oder auf die körperlichen Ausscheidungsstoffe leichter Damen stehen oder die Hinterteile junger Knaben bevorzugen – und das „normal“ finden. Ein Bekannter, ebenfalls aus o. g. Gruppe, hat sich vor meinen Augen Tierpornos angesehen, allerdings eher, um über derartige Absurditäten abzulachen. Es genügen ein paar Klicks, um im Netz jede Skurrilität konsumieren zu können. Vor einigen Jahren noch hätte man dazu unglaubliche Barrieren überwinden müssen. Mit derartigen Gegebenheiten muß sich die moderne Gesellschaft wohl oder übel auseinandersetzen. Und wer weiß schon, ob nicht gerade und besonders die Benutzer von genüßlichen Begriffen wie „Porno-Paul“ ebenso genüßlich Pornos benutzen.
At the November 29th, 2006 at 15:12, I wrote:
Diese Vermutung deckt sich mit seinen nunmehr veröffentlichten Äußerungen vor der Fraktion. Meine Menschenkenntnis, insbesondere bzgl. Pauls Gutmütigkeit und Einfältigkeit, sagt mir zudem, daß er das Zeug nicht vertrieben hat.
18 J.B. // Dec 1, 2006 at 7:28
Nachtrag zu “Mit zwei Computern aus dieser Gruppe hatte ich bisher zu tun, auf beiden fand ich Bilder leichtbekleideter Damen.”
… wären es leichtbekleidete Herren gewesen, hätte ich mir mehr Sorgen gemacht!
19 ??? // Dec 1, 2006 at 8:38
Fraglich ist nur warum er sich nicht äusern will. Er will erst die ermitlungen abwarten, das stinkt doch zum Himmel.
@ T. Brehl
Guter Text!
20 buntspecht // Dec 1, 2006 at 10:14
@Thomas Brehl
Es besteht schon ein gewisser Unterschied, ob das unbekannte Mitglied Nr. xxxxxx Pornos zuhause hat oder ein Landtagsabgeordneter einer Partei, bei der man unablässig nach Verfehlungen sucht, um ihr zu schaden. Schon alleine Pauls Dummheit gehörte bestraft.
21 Dr. Juergen-N. Klein // Dec 1, 2006 at 10:34
Was ist denn hier los…
Geht es hier nun um den Besitz von Pornographie oder um den Besitz von Kinderpornographie oder um was? Bei ersterem sehe ich kein Problem - das ist nicht verboten. Wer hat noch niemals einen “Porno” gesehen? Darf man in der NPD keine Sexfilme schauen??? Eigentlich rührend, über was die Saubermänner hier diskutieren - Deutschland hat ja keine anderen Probleme. Wegen so etwas wirft man keinen langjährigen Parteisoldat aus den eigenen Reihen - wo will man denn anfangen und wo aufhören.
Hat er allerdings wirklich verbotene und kriminelle “Kinderpornos” im Besitz - und ich rede von “Kindern”, keinen 15, 16 oder 17jährigen - dann gehört der junge Mann hinter Schloss und Riegel sowie in ärztliche Behandlung.
Aber alles andere ist weltfremd und kleingeistig. Da muss ich Herrn Brehl einmal mehr zustimmen!
22 Watzmann // Dec 1, 2006 at 10:44
@”Kritiker”
Zitat: “Da ist man wohl einigen kräftig auf den Schlips getreten was?”
Nur auf Ihren eigenen Schlips, oder wie immer Sie das Ding nennen wollen.
23 Worch // Dec 1, 2006 at 10:53
@JB:
Zum Thema Vertrieb oder Verbreitung:
Unter Vertrieb versteht man den kommerziellen Vertrieb, Handel. Das Gesetz spricht aber weniger von Vertrieb als mehr von Verbreitung. Schon der Tausch unter zwei Privatpersonen wäre Verbreitung.
Wer in einer Internet-Tauschbörse Filme nicht nur herunterlädt, sondern seinerseits Filme aus seinem Bestand anbietet, “verbreitet” im Sinne des Gesetzes das, was von seinem Bestand durch andere heruntergeladen wird.
Kann sein, daß viele Nutzer das nicht einmal wissen (oder nicht daran denken). Juristisch gesehen ist es aber so. - Zur Abgrenzung von Leuten, die “vertreiben” im Sinne von Handel treiben, sind die Strafen für gewerblichen Handel mit Kinderpornographie erheblich höher; da läuft dann nix unter sechs Monaten Gefängnis, Höchststrafe ist zehn Jahre.
Gesetze sind ein Dschungel. Auch das Internet ist ein Dschungel. Die ganze moderne Gesellschaft ist ein Dschungel.
Grüße
Christian Worch
24 Worch // Dec 1, 2006 at 10:57
@Watzmann:
Ist doch lustig, mit welcher Reflexhaftigkeit du @Kritiker unterstellst oder anzudeuten versuchst, er werde von einem (Nachrichten-)Dienst bezahlt. Langsam frage ich mich, ob du von dir auf andere schließt. Oder ist das bei dir fetischhaft besetzt? Eine Ersatzhandlung pseudo-sexuellen Charakters sozusagen? Entschuldige, wenn ich die Frage ein wenig intim formuliere. Angesichts des auslösenden Themas, um das es geht, darf man vielleicht mit seinen Fragen oder Vermutungen ein wenig intimer werden als üblich.
Grüße
Christian Worch
25 Worch // Dec 1, 2006 at 10:58
@ Matze:
Du scheinst wohl zu wissen, warum oder welche Männer ihre Frauen schlagen. Auch das läßt tief blicken! Eigene Erfahrung, oder was?
Grüße
Christian Worch
26 Worch // Dec 1, 2006 at 11:01
@ buntspecht:
Was ist das denn bitte für eine scheinheilige Argumentation? Wenn Matthias Paul wirklich nur eine umfangreiche Sammlung “normaler”, sprich nicht strafbarer Pornographie gehabt hätte, gehörte die Dummheit bestraft, daß so was bekannt wird? Nicht, daß er sie hat (oder besessen hat, weil sie zur Zeit beschlagnahmt ist)? Anders ausgedrückt: Man darf es tun, aber sich nicht erwischen lassen? Nicht das Tun ist strafbar, sondern die Dummheit, sich erwischen zu lassen?
Das ist ein Rechtsverständnis, das mit den Grundsätzen von Gerechtigkeit nicht mehr viel zu tun hat.
Grüße
Christian Worch
27 J.B. // Dec 1, 2006 at 11:04
Dr. Klein, auf den Punkt gebracht.
150%ige Zustimmung!
28 Worch // Dec 1, 2006 at 11:12
@ JB:
Noch mal eine Anmerkung nebenbei. Nicht der Besitz, aber die Verbreitung von Tierpornographie ist strafbar. (Siehe § 184 Abs. 3 StGB.) “Zugänglichmachen” ist auch Verbreitung. Insofern hätte dein Bekannter sich möglicherweise strafbar gemacht, indem er in deiner Anwesenheit einen solchen Tierporno angeschaut hat, weil er ihn dir damit “zugänglich gemacht” hätte. Allerdings sagt die Kommentierung, daß Verbreitung nicht die Weitergabe an “nur einzelne bestimmte Personen” ist. Also noch mal Glück gehabt, dein Bekannter!
Grüße
Christian Worch
29 Thomas Brehl // Dec 1, 2006 at 11:15
@ J.B.
“eine Möglichkeit hätte ich noch: Er hat sich Pornos heruntergeladen und dabei Bilder junger Mädchen bevorzugt. Er hält sich für unschuldig, weil er diese Pornos im Netz als leicht zugänglich und für legal hielt. Die Mädchen könnten aber auch unter 18 sein - er weiß es nicht.”
Der Vorwurf lauetet aber “Kinderpornographie” und da geht es nunmal um Kinder und nicht um Heranwachsende, die vielleicht mit 16 schon aussehen wie 18. Wenn sich ein 17-jähriges Mädchen vor laufender Kamera einem erwachsenen Mann hingibt, mag das moralisch verwerflich sein, strafbar ist es nicht, weil man zurecht davon ausgehen kann, daß besagtes Mädchen dabei keinen seelischen Schaden erleidet. Jedenfalls nicht mehr, als eine erwachsene Frau auch.
Ein unter 14-jähriges Mädchen, ein Kind also, wird in jedem Fall einen seelischen Schaden davon tragen, der es womöglich sein ganzes Leben verfolgen wird. Hier ist der entscheidende Unterschied anzusiedeln. So wenig wie Pornodarsteller/innen zu Beginn des Filmes ihre Personalausweise in die Kamera halten, so wenig ist es dem durchschnittlichen Pornokonsumenten möglich immer genau zu taxieren, wer eben noch 17 oder vielleicht doch schon 18 Jahre alt ist und darum geht es auch nicht.
Ob Mitglied XXX oder Landtagsabgeordneter, hier kann die Partei keinen Unterschied machen, es geht sie nämlich nichts an. Die Grenze verläuft zwischen legal und illegal! Alles andere ist moralinsaures Gequatsche á la “Ein Abgeordneter darf das aber nicht…!” Doch, wenn´s alle dürfen, darf´s auch ein Abgeordneter. Es kann natürlich sein, daß die NPD deshalb von einigen Moralaposteln dann nicht mehr gewählt wird, würde sie allerdings von allen gewählt, die sich gern und oft Pornos anschauen, säße sie nicht nur in allen Landtagen, sondern auch mit einer starken Fraktion im Bundestag, wenn sie nicht sogar Regierungspartei wäre…
30 Kritiker // Dec 1, 2006 at 11:21
@ Watzmann
die wahrheit ist manchmal ein bißchen bitter gerade wenn es um Geld und Posten geht. Es sollte nur gerecht zugehen auch gegenüber Porno-Paul. Und wie Thomas Brehl schon ausführte ist die Doppelmoral zum kotzen…
Es gibt sicher Funktionäre die sich genauso Pornos ansehen. Will man die alle aus der Partei werfen? Und hier wird wieder mit zweilei Maß gemessen.
Es kotzt mich auch immer an wenn man hinter jedem Kritiker immer gleich einen Dienst vermutet. Dachte die Verschwörungstheoretiker seien fast ausgestorben. Anstatt Dich mit dem Sachverhalt auseinander zu setzen kommt nur Schrott dabei raus zumal du mich gar nicht kennst.
Thomas brehl kritisierte auch dieses Verhalten der Partei ist er deswegen gleich vom Mossard oder was? Die Partei wird es nie lernen sich mit Kritik auseinander zu setzen. Dazu ist sie einfach nicht fähig.
31 Watzmann // Dec 1, 2006 at 13:15
@Worch
Ich habe “Kritiker” eine Frage gestellt, was hast Du damit zu tun, bist Du der “Kritiker”? (Das ist auch ‘ne Frage)
Ob ich von mir auf andere schließe? - Nun, da Du lediglich “dich” frägst, brauche ich nicht zu antworten. Und was ist Deine Antwort auf die Dir gestellte Frage?
Die Frage nach einem “Dienstchen” hat nichts mit Geschlechtlichkeit zu tun, aber es ist dennoch schön, daß es Dich und den “Kritiker” spitz macht.
Der Begriff “Verschwörungstheoretiker” scheint für Dich ein Fetisch zu sein, mit einer leichten Sado/Maso-Komponente.
@Kritiker
Wer so austeilt wie Du, sollte sich nicht auf den “Schlips” oder sonst wo hin getreten fühlen, wenn man eine Frage stellt.
Du bist für mich ein Unbekannter der über Unbekannte schreibt, da sind Fragen erlaubt.
32 P.Ornero // Dec 1, 2006 at 13:16
@Brehl
In amerikanischen Produktionen verlangen viele Produktionsfirmen und “Regisseure”, dass die Darsteller ihre Ausweise in die Kamera halten. Diese Szene behält sie die Produktionsafirma, um im Zweifelsfall nachweisen zu können, dass die Darsteller zum Zeitpunkt des Drehs über 18 waren.
Der Haken an der Tauschbörsengeschichte ist, dass viele Tauschnetzwerke so funktionieren, dass mindestens die Datei die man gerade runterlädt für andere Nutzer “offen” liegt, also mit anderen geteilt wird und man so als “Verbreiter” auftritt.
33 Feirefitz // Dec 1, 2006 at 13:26
@ Worch:
Ja, und bitte eine Sonderzulage Stockhiebe für Kameraden, die sich Pornos mit undeutsch aussehenden Akteuren reingezogen haben!
Weder Pornos noch der rechte Teil der Gesellschaft sind heute noch das, was sie mal waren und verlottern, mit einer kleinen Verzögerung vielleicht, zusammen mit dem Rest der Welt. Es dürfte kaum einen Kameraden geben, der es noch nicht geschafft hat, irgendwann und irgendwo mal zufällig einen Porno gesehen zu haben und sei es nur ein vergleichsweise harmloser Schulmädchen-Report im Fernsehen. Es war die seit 1968 herrschende gesellschaftliche Strömung, die “ja” gesagt hat zu Pornos und viele Vertreter der Rechten haben heimlich “Danke” gesagt. (Wenn das pornographische Interesse nicht so menschlich-allzumenschlich und über alle politischen Grenzen hinweg gleichermaßen vorzufinden wäre, könnte man auch hierhinter gleich wieder einen bösen Plan vermuten - wie einst beim Opiumkrieg, als Großbritannien das Kaiserreich China zur Duldung des Opiumhandels zwang. Fox Mulder, übernehmen Sie bitte in diesem Fall. - Akte X, Mystery-Serie) Volksvertreter positionieren sich ungern zu schlüpfrigen Pornos. Keine Partei tut das, glaube ich. Apfel und Petzold offenbaren hier zwar eine gewiße Doppelmoral, aber was sollen sie machen? Sie können weder Pornos öffentlich gut heißen, noch das Totalverbot fordern, ohne noch dümmer dazustehen, nämlich das eine Mal wie 68er oder das andere Mal wie Vertreter der saudi-arabischen Religionspolizei. Und der mittlere Weg, eine Art rassisches “Reinheitsgebot für Pornos” zum Schutz vor Multi-Kulti-Propaganda ist auch keine Position, die sie länger als einmal öffentlich in diesem Regime vertreten könnten.
34 J.B. // Dec 1, 2006 at 13:39
@Worch & Brehl:
Mir iwird die Taxierung des Alters jetzt erst langsam klar, weil ich eigentlich dachte, die Bez. „Kinderporno“ gelte für „Darsteller“ unter 18. „Porno“ selbst wäre die Erkennbarkeit (?) des Intimbereichs oder „erst“ Geschlechtsverkehr? Soweit ich weiß, präsentieren auch FKK- und Nudistenvereine Nacktdarstellungen u. a. von und mit Kindern, ohne dafür strafrechtlich belangt zu werden. Darstellungen des Geschlechtsverkehrs von geschlechtsunreifen Menschen wären m. Ermessens nach wirklich strafwürdig. Hersteller und wissentliche Verbreiter solcher Sachen gehören ins Gefängnis, Konsumenten in psychiatrische Behandlung (Übrigens ist das Thema für die Opposition so interessant, weil es hier auch um Grundsatzfragen im Internet-Zeitalter geht.). Das müßte allerdings in gleicher Weise auch für Sodomie gelten (es gibt bestimmt noch Fachworte für andere Abnormitäten, die vergleichbar wären). Aber die Differenz zwischen Rechtsempfinden und Paragraphenjustiz kann groß sein.
Der von mir genannte Tierpornoablacher (hmmm, müßte der jetzt auch zum Arzt? der hat doch nur gelacht?!) hatte sich die Dinger auf unserem Wohngemeinschaftscomputer angesehen und bei den krassesten Sachen: „Haha, seht euch mal das an!“ gebrüllt. Sensationsgier? Denkt sich doch niemand was dabei! Wäre, wie bei Paul, eines Nachts Jürgen Schärs Stasitruppe mit Tatütataa angebraust, dann hätte die Presse geschlagzeilt: „Hausdurchsuchung bei rechtsextremer WG wegen des Verdachts von Konsum und Verbreitung von Tierpornographie“. Der „Nationale Widerstand“ wäre moralinsauer angeekelt und mich als WG-Bewohner würden „Kritiker“ und „Laber-Locke“ genüßlich-gehässig „Sodomie-J.Beee.“ nennen. So schnell wäre ich „unmöglich gemacht“.
35 Worch // Dec 1, 2006 at 13:59
@ Watzmann:
Von jetzt an wird Frage mit Frage vergolten. Oder wie war das?
Nö, ich bin EIN Kritiker und nicht DER Kritiker, also nicht der, der hier unter diesem Namen geschrieben hat. Ich schreibe immer nur unter meinem eigenen Namen.
Und was ich mit deiner Frage an den Kritiker zu tun habe? Nun, du hast sie öffentlich gestellt. Sie ist damit Erörterungsgegenstand. Solltest du einwenden, daß du keine Möglichkeit hast, sie ihm privat zu stellen - nun, das ist alles eine Frage der Phantasie. Wenn ich einem Nutzer hier eine private Frage würde stellen wollen, würde ich meine e-mail-Adresse veröffentlichen und ihn bitten, sich mit mir persönlich in Verbindung zu setzen, damit ich ihm die Frage privat stellen kann. Oder ich würde die Schriftleitung fragen, ob sie bereit und imstande ist, einen Text privat an den Nutzer sowieso weiterzuleiten. (Allerdings mag es sein, daß die Schriftleitung keine Veranlassung sieht, sich solche zusätzliche Arbeit zu machen. Das liegt nicht bei mir, wäre mir allerdings verständlich.) Aber solange du sie öffentlich stellst, solltest du dich nicht wundern, wenn du auch von anderer Seite als dem Angesprochenen Antworten oder Gegenfragen erhältst.
Deine Frage nach der Antwort auf die Frage, die ich mir selbst gestellt habe, lasse ich einfach mal unbeantwortet, weil ich erstens höflich bin und / oder es zweitens eine rhetorische Frage war.
Nö, für mich sind Verschwörungstheorien nicht fetischhaft besetzt. Ich empfinde eher Mißvergnügen dabei, daß sie immer wieder aufgebracht werden.
Grüße
Christian Worch
36 Matze // Dec 1, 2006 at 14:09
@Kritiker Ja das tue ich!
37 Kritiker // Dec 1, 2006 at 15:39
@ Matze
Du weißt doch gar nicht wer ich bin! Also lasse doch mal hören! Sind doch von Dir nur reine Vermutungen.
38 Ronny // Dec 1, 2006 at 15:41
@Kritiker:
Woher wissen Sie von Puffbesuchen einiger Fraktionsmitglieder? Bitte um seriöse Quellangabe!
39 Ronny // Dec 1, 2006 at 15:47
Auch in der Fraktion sitzen (leider?) Menschen mit all ihren Fehlern.
Ich möchte gern einmal wissen wieviel es gleiche Verfehlungen prozentual in anderen fraktionen gibt. Die meisten werden wahrscheinlich nicht offenkundig.
40 Maximilian // Dec 1, 2006 at 15:51
Hier kochen die Diskussionen ja ganz schön hoch, was freilich auch verständlich ist. Andere würden da sagen: ab geht´er, der Peter. Nur wäre es vielleicht schön mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen, nämlich den Vorwürfen zu Matthias Paul.
41 Florian Ranzinger // Dec 1, 2006 at 17:22
Sehr gut Thomas “…würde sie allerdings von allen gewählt, die sich gern und oft Pornos anschauen, säße sie nicht nur in allen Landtagen, sondern auch mit einer starken Fraktion im Bundestag, wenn sie nicht sogar Regierungspartei wäre…”
42 Kritiker // Dec 1, 2006 at 18:01
@ Ronny
sagen wir mal so: Ich war sehr eng mit der Fraktion in Sachsen verbunden
43 Worch // Dec 1, 2006 at 18:18
@ Ronny:
Lustig sind immer die Spekulationen, wer wer sein könnte, wer er nicht unter seinem bürgerlichen Namen schreibt. Im “Nationalen Forum Sachsen” las ich eine Vermutung (oder Frage, richtiger gesagt), der dortige Nutzer Gernot sei mit dem hiesigen Nutzer Kritiker identisch. Und bei gleicher Gelegenheit wurde dem dortigen Nutzer Gernot von dem gleichfalls dortigen Nutzer Karl vorgeworfen, er sei doch der liebende Familienvater, der im Suff mit der Freundin eines Kameraden / Abgeordneten ins Bett gestiegen sei… Schon interessant, was über reale oder fiktive Personen alles so verbreitet wird. Kann natürlich sein, daß der anonyme Nutzer Karl gar nicht weiß, wer der anonyme Nutzer Gernot ist und einfach mal ins Blinde geschossen und eine Geschichte erfunden hat. Um Stimmung gegen einen anonymen Nutzer zu machen. Kann aber natürlich auch sein, daß der Nutzer Karl sehr wohl weiß, wer der Nutzer Gernot ist, und die Geschichte nicht erfunden, sondern wahr ist. Tja, und wenn das so ist, dann freut man sich als anonymer Nutzer Karl natürlich auch, in einem anderen Forum den Verdacht äußern zu können, der dortige anonyme Nutzer Gernot sei mit dem hiesigen anonymen Nutzer Kritiker identisch.
Manchmal ist eine Daily Soop ein Witz gegen das, was die Virtual Reality zu bieten hat.
Grüße
Christian Worch
44 Schwert // Dec 1, 2006 at 19:45
@Worch & Harry Hirsch
Klar wollen sie ihre Mitglieder halten. Aber das gleich mit den “fetten Diäten” zu begründen, halte ich für überzogen. Außer man geht davon aus, daß es allen nur um’s Geld geht.
Bei mir ist der Neidfaktor diesbezüglich nicht so ausgeprägt. Sollte es ihnen nur um’s Geld gehen, dann werden sie früher oder später eh fallen, weil sich immer mehr von ihnen abwenden.
Ich kann jedenfalls beim besten Willen in dieser Erklärung keine Geldgeilheit oder vorsetzliche Vertuschungsversuche erkennen.
Aber wie sagte Christian bereits (zumindest sinngemäß): ‘Der menschlichen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.’
45 Schwert // Dec 1, 2006 at 19:47
@Kritiker
“sagen wir mal so: Ich war sehr eng mit der Fraktion in Sachsen verbunden”
Bist Du evtl die “Auserwählte”?
46 Kritiker // Dec 1, 2006 at 22:04
@ Schwert
Nein die “Auserwählte” bin ich nicht, da ich dem Geschlecht männlich angehöre.
47 Kommentar_adS // Dec 1, 2006 at 22:16
Zitat von Feirefitz :
„Sie können weder Pornos öffentlich gut heißen, noch das Totalverbot fordern, ohne noch dümmer dazustehen, nämlich das eine Mal wie 68er oder das andere Mal wie Vertreter der saudi-arabischen Religionspolizei.”
Betreffend:
„… noch das Totalverbot fordern, …”
Nix für ungut, aber:
Ihnen, Feirefitz, und auch allen anderen wird ein Blick ins Partei- und Aktionsprogramm der NPD nicht schaden.
Ich kann mich dunkel erinnern, daß dort soetwas in der Art steht:
Aus dem Gedanken zitiert:
„Wir fordern den Verbot von Schmutz und Schund”
Nach meinem Wissensstand und Erkenntnisstand ist der Hauptwort, um das es sich im ersten Zitat alles dreht, unter vorher gebrachtes Zitat einzuordnen.
Wenn ich mich getäuscht habe, dann ist dieses Programm wohl nicht mehr offiziell aktuell. Oder?
48 Kritiker // Dec 2, 2006 at 0:07
Nun bin ich “Kritiker”. So einfach geht das… :O
49 Feirefitz // Dec 2, 2006 at 2:23
@ Kommentar_adS :
Vielen Dank für die Belehrung, aber mehr als ein paar unfertige Argumentationsfetzen kann ich aus Deinem Beitrag nicht herauslesen. Worauf willst Du hinaus?
50 Verschwörer // Dec 2, 2006 at 10:57
Zitat von Kommentar_adS:
Kann mir da jemand weiterhelfen? Ich habe nun das Partei- und das Aktionsprogramm (PDF-Dateien) nach den Worten “verbot”, “schund”, “schmutz” “porno” und “sex” durchsucht und auch noch die Programmteile überflogen, in denen ich eine solche Forderung am ehesten vermuten würde, habe aber nichts gefunden, was irgendwie in Richtung Porno-Verbot deutet.
Kennt hier jemand die entsprechende Textstelle?
51 Schwert // Dec 2, 2006 at 11:45
@Kritiker
“Nun bin ich “Kritiker”. So einfach geht das… :O”
Vorher warst Du kein Kritiker? Vorher hatte alles gepaßt oder wie?
52 Dr. Juergen-N. Klein // Dec 2, 2006 at 14:05
Wo beginnt Schmutz und Schund?
Bei Billig-Pornos? Bei Edelpornos mit feinfühliger Handlung und hohem Budget - es gibt sogar anspruchsvolle Filme (mit dem einzigen Unterschied das die Liebesakte detailgenau gezeigt werden). Oder bei Pornos überhaupt? Vielleicht bei einfachen Sex- und Schmuddelfilmchen? Bei schlechten Filmen (die sind ja Schund) - wer bestimmt was “schlecht” ist. BlaBlaBla
Sinnlosdiskussion.
Hat sich Paul “Kinderpornographie” bewusst zugelegt, ist er hart zu verurteilen - hier steht der Schutz von Kindern an höchster Stelle.
Alles andere geht keinem was an. Ende.
53 Feirefitz // Dec 2, 2006 at 19:34
@ Dr. Juergen-N. Klein :
Vom völkischen Standpunkt aus sind jedenfalls auch legale pornographische Schriften mit Multi-Kulti-Elementen niemals lustvoll, sondern ein Greuel. Die Ablehnung von Multi-Kulti-Propaganda reicht schon aus, um sie als Schmutz und Schund zu bewerten.
54 J.B. // Dec 3, 2006 at 13:29
@Feirefitz:
Im Mittelalter war Selbstbefriedigung seine Sünde. Die Kirche empfand derartiges als “Greuel” oder “Schmutz und Schund”. Heute sagt die Kirche dazu nichts mehr, und auch ihre Positionen zu Beischlaf vor der Ehe, Kondombenutzung oder Homosexualität werden immer entschärfter. Ebenso entschärfen sich die Positionen der Masse.
Es wird die Zeit kommen, wenn die Entwicklung der Menschheit so fortschreitet wie bisher, da werden Pädophilie oder Sodomie als ganz normale Formen des “Sex” betrachtet.
55 Modernisierungsverlierer // Dec 3, 2006 at 14:05
Um mal am heiligen Sonntag, dem ersten Advent, von Schund-und-Schmutz-Videos weg- und zu anderen Themen hinzukommen: Was ist eigentlich aus dem Videoprojekt „Die Woche“ geworden? Die letzte Sendung ist vom 19. November; die Woche hat aber sieben Tage (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Woche ).
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