Man wunderte sich ja bisher immer wieder darüber, daß die Erfinder und Verbreiter antideutscher Greuelhetze weitgehend ungeschoren davon kamen, denn uns fehlt -im Gegensatz zu anderen Ländern- eine Strafvorschrift, die das Staatsvolk, nämlich die Deutschen unter besonderen Schutz des Gesetzes stellt. „Antitürkische Umtriebe“ sind vor Ort zum Beispiel ebenso strafbar, wie „antiamerikanische“ überm Großen Teich. In Deutschland werden zwar alle möglichen Minderheiten geschützt und auch der „Staat und seine Symbole“, die Masse der Deutschen ist aber weitgehend schutzlos einer gegen sie gerichteten Hetze ausgeliefert.
| BILD vom 16.05.06 |
Um so bemerkenswerter ist nun die Entscheidung eines mutigen Richters, jenen Italiener in Haft zu nehmen, der uns den jüngsten „fremdenfeindlichen Überfall“ einzureden versuchte. Das Vergehen ist „Vortäuschung einer Straftat“, der Haftgrund „Fluchtgefahr“, immerhin ist der Mann Ausländer und das Gericht behandelt ihn auch als einen solchen.
Nach all den selbst in die Stirn geritzten Hakenkreuzen, den aus Versicherungsgründen abgefackelten Kebab-Buden, den aus Geltungsbedürfnis vorgetäuschten Überfällen, bis hin zu erfundenen Morden, wie in Sebnitz, hat nun ein Richter ein unübersehbares Zeichen dafür gesetzt und wie schmal der Grat zwischen Helden- und Verbrechertum sein kann, wenn man die Heldentaten eben nicht erlebt, sondern erfunden hat.
Die Entscheidung den Mann in Haft zu nehmen, dürfte beim überwiegenden Teil unseres Volkes auf große Zustimmung stoßen und den einen oder anderen Nachahmer davon abhalten, es ihm gleich zu tun. Für den Fall, daß unser italienisches Münchhausen-Pendant nach seiner Haftentlassung den nächsten Zug nach Hause nimmt, wünschen wir ihm in seiner Heimat alles Gute. Ciao Bello!
Anhang:
Haftbefehl gegen verletzten Italiener
Berlin – Gegen den verletzten Italiener, der nach seiner Darstellung Opfer eines ausländerfeindlichen Angriffs in Berlin wurde, ist Haftbefehl erlassen worden. Der Mann stehe unter dringendem Verdacht, den Übergriff vorgetäuscht zu haben, teilte die Justizpressestelle mit. Wegen Fluchtgefahr wurde Haftbefehl erlassen. Der 30-Jährige liegt wegen seiner Verletzungen im Haftkrankenhaus. Der Mann soll sich beim Sturz auf Bahngleise verletzt haben. Der angebliche Überfall hatte im Ausland für Schlagzeilen gesorgt.
© dpa – Meldung vom 19.05.2006 13:02 Uhr
Siehe auch
Altermedia 18.05.06
Quelle: Störtebeker-Netz 19.05.06




11 responses so far ↓
1 Bergfeuer // May 19, 2006 at 21:45
Naja gegen einen EU Bürger können die wohl nicht viel machen und wollen es auch nicht. Wenn Italien aus der EU raus wären….tja das war mal im Gespräch….dann wäre das was anderes hätte ich beinahe gesagt, so ist dem aber nicht. Wir haben ja immer noch die GRÜNEN die ein Bleiberecht wegen schwerer Kindheit fordern und selbstredend durchsetzen können. Lieber Thomas, so wird das nix.
2 halbacht // May 19, 2006 at 21:46
Es ist doch nur die logische Konsequenz einer Straftat………wenn ich behaupte, mein Nachbar hat mich bestohlen und es ist eine Lüge, werde ich bestraft……wenn jemand behauptet, er wäre zusammengeschlagen worden und ist aber nur besoffen in die Grube gefallen, wird er bestraft………wenn jemand behauptet, Auschwitz fand nicht statt…….es fand aber statt……….
Da muss man es nicht als Heldentat hinstellen, wenn ein Richter seine Arbeit tut.
Wen interessiert denn Auschwitz? Und dann auch noch hier. Trenne dieses Wort in der Mitte durch einen Bindestrich und du findest von selbst die Antwort alle diesbezüglichen Fragen und gegen die kommt noch nicht einmal der Paragraph 130 an.
Schriftleitung Altermedia
3 Watzmann // May 19, 2006 at 23:21
@7 Uhr 30
In der BRD ist die oben dargestellte Richterentscheidung als mutig zu bezeichnen, im Gegensatz zu dem Gezerre in Mannheim.
Du als Besatzungsknuddel weißt das am allerbesten.
Auschwitz findet übrigens immer noch statt, genauso wie Sterzing und Bruneck…
4 Thomas Brehl // May 20, 2006 at 0:29
@ halbacht
Mit Logik hat unser Strafrecht und seine Anwendung leider nur sehr wenig zu tun. Ich habe auch nicht behauptet, daß der Richter ein “Held” sei, aber daß sich sein Handeln von dem allgemein üblichen seiner Standesgenossen unterscheidet, wißt ihr doch alle selber.
Sein Handeln war daher nicht “heldenhaft” aber bemerkenswert.
5 wartender Krieger // May 20, 2006 at 3:07
@ halbacht:
Wie bitteschön kann den Auschwitz stattgefunden haben? Auschwitz ist meines bescheidenen Wissens nach eine Örtlichkeit und Örtlichkeiten befinden sich irgendwo, können aber nicht stattfinden.
Oder willst du es da mit Eli Flunkerwiesel halten Marke “manche Dinge passieren, sind aber nicht wahr, andere sind wahr, finden aber nicht statt”? (Zitat frei aus dem Gedächtnis)
“Da muss man es nicht als Heldentat hinstellen, wenn ein Richter seine Arbeit tut.”
Du wirst lachen: in der BRD IST es eine ganz und garnicht alltägliche Heldentat, wenn ein Richter seine Arbeit nach seinem Amtseid verrichtet und nicht nach momentanen politischen Vorgaben urteilt!
In Sachen Politjustiz und Justizkorruption stehen wir keiner Bananenrepublik in irgendwas nach.
Nunja, ich werde mir trotzdem mein Eis weiter bei der italienischen Eisdiele im Ort holen.
Das ist hausgemacht und schmeckt so, wie gute italienische Eiscreme schmecken soll.
Das kann mir auch kein kleiner dummer Eisverkäufer vermiesen, der mal eben auf der böse-Nazischläger-Welle mitschwimmen wollte.
Und mal ehrlich: über die italienischen “Leistungen” im zweiten Weltkrieg kann man genauso geteilter Meinung sein wie über italienische Sitten, Politik, Musik oder Mode oder über die Gastarbeiter hierzulande oder oder oder…!
Aber am italienischen Essen kann wirklich nur ein Banause was aussetzen, ich meine wer mag schon kein italienisches Essen!
Die Italiener haben es außerdem von allen Ausländern hierzulande am besten: wenns kritisch und gefährlich wird, sind die ruckzuck in ein paar Stunden wieder in der Heimat!
Über diese Art Ausländer sollten wir uns also keine allzu Großen Sorgen machen.
6 chamälion // May 20, 2006 at 10:05
Jetzt sitzt der Salmonellenmann im Krankenhaus. Aber er hat nichts zu befürchten. Denn um nicht in den Ruch eines Nazistaates zu kommen, wird man den nicht trinkfesten verwirrten Südeuropäer mit einem blauen Auge davonkommen lassen.
Ist man es doch selbst, der die Grundlagen zur tagtäglichen Nazigreuel- und Hetzpropaganda schafft und ausbaut.
Der Eisverkäufer ist ja quasi selbst Opfer dieser Schweinepropaganda geworden. (Hat eigentlich ,,Rewe” auch ihm gleich einen Wochenumsatzanteil für diesen Betrüger gespendet?)
Er tat gewissermaßen ja nichts anderes als die staatlich verhätschelten Opfergruppen. Klappern gehört zum Geschäft und wenn Eis schlecht
läuft machen wir eben in Naziopfer.
Wenn ernsthaft jemand den Eisverkäufer bestrafen will, kann sich enspannt an die Grünen oder ähnlich Abartige wenden.
Unvermeidlich hier noch der Hinweis auf die Vorstellung der umgekehrten Sachlage. Migranten schlagen nachts auf Deutschen aus rassistischen Gründen ein;das interessiert keine zog-Presse! Aber wenn doch ruchbar geworden und stellt sich die Aussage des Deutschen als falsch heraus, würde der scheiß WDR eine anderthalbstündige tiefgründige Sendung drauß machen, mit anschließender Diskussionsrunde unter Mitwirkung Auserwählter.
7 Axel der Gute // May 20, 2006 at 14:42
Der Bildzeitungsheini sollte in Haft, wegen Wiederholungsgefahr und mehrfacher Volkshetze.
8 halbacht // May 20, 2006 at 20:01
@Schrift-Leitung: richtig, wen interessiert hier schon die Wahrheit?
Was ist Wahrheit?
Schriftleitung Altermedia
9 wartender Krieger // May 20, 2006 at 22:14
@ Schriftleitung & halbacht:
Wahrheit ist, was im Strafgesetzbuch als solche offenkundig festgelegt wurde, weiss doch jedes Kind!
10 WW // May 20, 2006 at 22:56
Hat jetzt nur am Rande etwas mit dem Thema zu tun.
Aber hier nun ein wahres Schmankerl aus dem “Irrenhaus brd”:
“Wir wurden eingekesselt”
LAUPHEIM (lin) Eigentlich hat die Polizei Anfang Mai am Laupheimer Rißkiessee ein Skinhead-Treffen verhindern wollen (die SZ berichtete). Tatsächlich überprüften die Beamten eine private Grillparty mit etwa 20 Personen. Die beschweren sich über einen “rüden und unverhältnismäßigen Polizeieinsatz”.
Die einen wollten eine friedliche Grillparty feiern – die anderen ein Skinheadtreffen verhindern. Für die Festgesellschaft entwickelte sich daraus ein wahrer Alptraum. “Es war um Mitternacht, plötzlich kreiste ein Helikopter über uns und wir wurden eingekesselt von etwa 150 teils vermummten Polizisten”, schildern Fridtjof Cray, Ralf Buttler und Christophe Herrmann.
Was nun folgte, war für sie “apokalyptisch, wie im Film”. Zwei Männer wurden von der Polizei gefesselt. Über zwei Stunden habe es gedauert, bis einer nach dem anderen von den Beamten überprüft worden war. So hatten sie sich das Ende der Grillparty – ein Airbus-Mitarbeiter hatte dort seinen Abschied gefeiert – nicht vorgestellt. Als “frech und unverhältnismäßig” bezeichnen sie den Einsatz der Polizei.
“Es war ein routinemäßiger Einsatz”, wertet dagegen Einsatzleiter Hubertus Högerle. Eigentlich wollte die Polizei ein Skinhead-Treffen verhindern. Eine Polizeistreife habe gegen 20.45 Uhr dann zwei kleinere rechtsextreme Gruppen am Baggersee ausgemacht. Von der Grill-Party – zu diesem Zeitpunkt waren noch Familien mit Kindern dabei – habe die Streife nichts berichtet. So sei es zu dem Großeinsatz gekommen.
Allerdings nicht gegen Skinheads, sondern gegen die Ingenieure und Techniker der Airbus-Grillparty.
Siehe Wir im Süden und Woche
(Stand: 20.05.2006 00:16)
Quelle:
http://www.szon.de/lokales/laupheim/stadt/200605200399.html
11 Lehrer // May 22, 2006 at 8:34
“Wahrheit ist, was im Strafgesetzbuch als solche offenkundig festgelegt wurde, weiss doch jedes Kind!”
Ach ja? Ne Ne kleiner Adolf, sechs setzen-
Kein Wunder, daß man bei solchen “Lehrern” aus dem PISA-Jammertal nicht hinaus kommt.
Schriftleitung Altermedia
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