Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)
WERBEN

Jüdische Kriegspropaganda

March 27th, 2003 · Post your comment (No Comments)

Email This Post Print This Post

In der „Jüdischen Allgemeinen“ haben sich in den letzten Tagen wieder führende Repräsentanten der organisierten deutschen Juden für den Krieg der US-Amerikaner im Irak ausgesprochen. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, sprach in einem Interview von einem notwendigen Krieg. „Und bei allem Respekt für die Menschen, die jetzt für den Frieden eintreten: Es gibt Situationen, in denen es keinen anderen Weg zum Frieden gibt als die gewaltsame Entwaffnung“, sagte er.

Täter und Opfer werden verwechselt, es gehe um die Befreiung des irakischen Volkes von einem Tyrannen. Saddam Hussein finanziere den Terror im Nahen Osten und bedrohe Israel.

Michael Wolffsohn, Hochschuldozent aus München, beschwor das „deutsch-jüdische Interesse … an der fortdauernden, axiomatisch stabilen Westbindung Deutschlands“
Westbindung heiße zwar auch gute Beziehungen zu Frankreich, bedeute aber in erster Linie intakte Kontakte, ja Freundschaft zu und mit den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien.

Gerade weil Wolffsohn in seinem Beitrag in der „Jüdischen Allgemeinen“ von doppelter Moral spricht, sind Anmerkungen mehr als notwendig, zumal gerade seine Ausführungen ein klassisches Beispiel für doppelter Moral sind. Wenn er immer noch an der These festhält, die Amerikaner hätten den Deutschen die De-mokratie gebracht dann ist das als blauäugig. Die Millionen Osteuropäer einschließlich der Mittel- und Ostdeutschen, die mit Hilfe eben dieser Amerikaner unter Stalins Knute gerieten, werden das bestimmt anders sehen. Überdies scheinen die von Herrn
Wolffsohn so gelobten Amerikaner eine ganz besondere Form der Einführung der Demokratie damals wie heute zu bevorzugen: Mit Bomben und Vertreibungen. Die Millionen Opfer dürften von dieser Art von „Befreiung“ dann nichts mehr haben. Ganze Geschehensabläufe einschließlich der Ursachen und Auswirkungen einfach auszublenden zeichnet nicht gerade einen sorgfältig abwägenden Histori-ker aus. Wolffsohn lehrt Geschichte. Und auch dies muß gesagt werden: Die Welt hat sich weder damals noch heute um Vernichtungslager und deren Befrei-ung gedreht. Die Motivation für die Kriegsführung der deutschen Gegner darauf zu reduzieren ist mehr als daneben. Geradezu pervers ist es, die Millionen Opfer des Bombenkrieges und der Vertreibungen damit zu rechtfertigen.

Opfer werden mit Tätern verwechselt - dies wird im Zusammenhang mit Bushs Krieg von jüdischen Kreisen immer wieder betont. Aber wer verwechselt denn hier was? Saddam Hussein bedrohe den Weltfrieden und seine Nachbarn. Er habe Massenvernichtungswaffen. Wie sieht denn die Realität aus? Die USA sind bis über die Halskrause voll mit Massenvernichtungswaffen aller Art. Sie können allein mit ihrem eigenen Arsenal die gesamte Menschheit gleich mehrmals auslöschen und als einzige Nation haben sie diese Massenvernichtungswaffen auch schon eingesetzt: 1945 haben Atombomben in Japan zwei Städte dem Erdboden gleichgemacht und der Krieg der Amerikaner in Vietnam in den 70 er Jahren wurde mit NapalmBomben geführt. US-amerikanische Interventionen gab es in den letzten Jahrzehnten weltweit zu Dutzenden. Keine Empfehlung in die Verläßlichkeit und Überzeugungskraft einer Nation, die die übrige Welt beglücken möchte. Schlimm, wenn ein Historiker wie Wolffsohn sich Realitäten verschließt.

Im Nahen Osten ist zur Zeit nur ein Staat bekannt, der mit seinen Panzern in benachbarten Ländern schießen läßt: Israel. Die Weltgemeinschaft und auch die von Herrn Wolffsohn so oft beschworenen Diaspora-Juden täten gut daran, sich dieses tatsächlich vorhandene Gefährdungspotential immer vor Augen zu halten und die notwendigen Schlüsse daraus zu ziehen. Die Achse der Bösen - wäre sie nicht eher zu orten in Tel-Aviv und in Washington? Wer es ernst meint mit einer Weltordnung der freien Völker, sollte weder an dem einen noch an dem anderen Ende sitzen. Die Amerikaner führen diesen Krieg, um im Nahen Osten eine in Ihrem Sinne stabile Region zu bekommen. Es könnte aber ganz anders kommen. So zynisch es klingen mag: dieser Krieg könnte der Beginn einer neuen Ära sein, einer Ära ohne Amerika. Und auch den Diaspora-Juden sei der gute Rat gegeben, darüber nach-zudenken, ob ihr Platz an der Seite eben dieses Amerika ein bequemer Platz ist.

Quelle: www.npd.de

Tags: Allgemeines

0 responses so far ↓

  • There are no comments yet...Kick things off by filling out the form below.

Leave a Comment