Die „Jüdische Allgemeine“ sprach sich für einen Regimewechsel im Irak aus, der die Stabilität in der Region fördere. Die Absetzung Saddam Husseins sei ein realistisches und legitimes Ziel. Das irakische Volk solle sich von seiner Tyrannei erholen und die Möglichkeit erhalten, seinen Lebensstandard zu verbessern. Ob sie das irakische Volk befragt hat, verriet die Judenzeitung allerdings nicht.
Als Kenner der Materie erkannte der Autor Efraim Inbar von der Bar-Ilan-Universität auch gleich, daß ein politischer Wechsel in Bagdad den Ölreichtum des Irak langfristig dem Weltmarkt zugänglich mache und Druck auf den Ölpreis ausüben werde. „Billiges Öl wird von den meisten Staaten der Welt begrüßt, da niedrige Energiepreise das Wirtschaftswachstum fördern. Die gegenwärtige Tendenz zu einem verminderten politischen und wirtschaftlichen Einfluß der Ölstaaten infolge eines Rückgangs der Ölpreise würde dadurch verstärkt. Weniger Reichtum in den Händen des Iran und der arabischen Staaten bedeutet wiederum weniger Geld für die radikalen Islamisten“, schreibt die „Jüdische Allgemeine“ und hat auch etwas für die Bewohner des Irak übrig: „Nach der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen in einer Zeit nach Saddam werden einige Petrodollars für die verarmte Bevölkerung abfallen“.
Der Artikel aus der „Jüdischen Allgemeinen“ kann vollständig gelesen werden unter der Adresse www.juedische-presse.de. Die Seite sollte man sich ohnehin öfter ansehen. So deutliche Worte sind woanders kaum zu finden.
Quelle: www.npd.de



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