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Jürgen Rieger: Das Ende des Deutschland-Paktes (04.07.09)

July 4th, 2009 · Post your comment (54 Comments)

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Jürgen Rieger

Vor 6 Jahren gab es drei nationale Parteien, die zählten: Die DVU, die NPD und die Republikaner. Eine von beiden – nämlich die Republikaner – hatte sich von den anderen beiden laufend distanziert. Sie war für eine Zusammenarbeit nicht bereit. Ohne eine Zusammenarbeit scheiterten aber bei Wahlen alle drei an der 5%-Hürde.

Ich flog deshalb zu Dr. Frey nach München, und sagte, die Nationalen sprächen zu Recht davon, daß Deutschland vom System zugrunde gewirtschaftet werde, aber würden so weiter machen wie in den Jahrzehnten davor. Wenn zwei von den drei Parteien sich zusammenschlössen, wäre die dritte Partei tot, weil sämtliche positiven und aktivistischen Kräfte in die neue Partei hineingingen. Mit den Republikanern sei meiner Meinung nach eine Zusammenarbeit nicht möglich; bis hin zu Landesvorsitzenden gäbe es viele gute Kräfte dort, aber die Bundesführung sei meiner Meinung nach, da sie auch von der CDU komme, von der CDU gesteuert, und sei nur dazu da, rechts von der CDU keine andere Partei hochkommen zu lassen. Ein Vorstand, der drei Tage vor einer Bundestagswahl den Gründer und das größte Zugpferd der Republikaner, nämlich Schönhuber, aus der eigenen Partei ausschließt, will den Erfolg der eigenen Partei gar nicht, sondern will lediglich die Spaltung der nationalen Kräfte. Dr. Frey bestätigte mir, daß er bei allen Gesprächen mit Schlierer bezüglich einer Zusammenarbeit auf Granit gestoßen sei. Ich erklärte weiter, für eine Zusammenarbeit käme mithin nur die NPD infrage. Dr. Frey erwähnte, daß bezüglich der DVU in zwei Fällen – weil die NPD selbst angetreten sei – ein Parlamentseinzug der DVU verhindert worden sei. Ich sagte, dies spräche für einen Zusammenschluss beider Parteien, meinetwegen unter dem Namen NPDVU; wenn diese beiden sich zusammenschließen würden, würde das eine solche Sogwirkung erreichen, daß alle vernünftigen Kräfte aus den Republikanern und aus kleineren Parteien in diese neue Sammlungsbewegung hineinstoßen würden. Dr. Frey erklärte, der Zusammenschluss beider Parteien sei sicherlich das beste, zuvor müsste aber erst einmal eine Annäherung – wegen der früheren Grabenkämpfe – erfolgen, einige Jahre Zusammenarbeit, und dazu sei es wichtig, Wahlabsprachen zu treffen. Ich möchte mich in diesem Sinne bei Udo Voigt verwenden.

Damals gehörte ich noch keiner Partei an, war deshalb – mit Ausnahme des Bundesvorstandes der Republikaner – bei allen nationalen Kräften wohl gelitten. Ich sprach mit Udo Voigt, er stimmte der Auffassung von Dr. Frey zu, und dann haben beide zusammen den Deutschland-Pakt ausgehandelt, wonach die NPD bei Bundestagswahlen, die DVU bei Europawahlen antritt, und bei den Bundesländern jeweils die Partei in dem Bundesland antritt, wo sie in der Vergangenheit bessere Chancen gehabt hat, die DVU beispielsweise in Sachsen-Anhalt, wo sie schon einmal 14% gehabt hatte, und in Bremen, wo sie mit einem Abgeordneten in der Bürgerschaft saß.

Da die DVU keine funktionierenden Strukturen auf örtlicher Ebene hatte, unterstützten dann anschließend NPD-Mitglieder die DVU bei ihren Wahlkämpfen. Schon in Sachsen-Anhalt zeigte es sich dann aber, daß nicht mehr dieselben Gelder wie früher in Wahlkämpfe investiert wurden.
NPD-Mitglieder, die angereist waren, sind nach 2 bis 3 Tagen wieder abgereist, weil kein Material (Flugblätter, Plakate) vorhanden war. Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage in Mitteldeutschland und der Tatsache, daß die Mitteldeutschen dem Schuldkult einige Jahrzehnte weniger ausgesetzt waren als die Westdeutschen, ist – wenn ein vernünftiger Wahlkampf geführt wird – in jedem mitteldeutschen Bundesland der Einzug einer nationalen Partei garantiert. Daß die DVU in Sachsen-Anhalt, wo sie früher das höchste Wahlergebnis für eine nationale Partei seit 1953 herausgeholt hatte, dann an der 5%-Hürde scheiterte, war bereits ein Menetekel.

In Brandenburg war dank starker personeller Unterstützung durch die NPD-Mitglieder noch einmal der Einzug der DVU in den Landtag gelungen. Bei nachfolgenden Wahlen fielen die Wahlergebnisse für die DVU (trotz NPD-Unterstützung) immer weiter ab mangels fehlenden Materials (Flugblätter, Plakate). Ein Desaster für die DVU war die Europawahl, wo beispielsweise in Schleswig-Holstein die NPD-Mitglieder Wahlhilfe leisteten, gleichwohl bundesweit nur 0,4% erzielt wurden, und in dem Land, wo die DVU noch die besten Chancen hatte (Brandenburg), nur 1,7% erzielt wurden. Es ist deshalb sicher, daß mit oder ohne NPD-Unterstützung die DVU am 27.09.2009 in den Landtag in Brandenburg nicht einziehen wird. Damit wäre ein Bundesland, wo die nationale Opposition vertreten ist, künftig ohne nationale Kontrolle im Landtag.

Andererseits hat die NPD in Brandenburg große Chancen, in den Landtag einzuziehen. Dies schon deswegen, weil sie in den Medien viel stärker wahrgenommen wird als die DVU. Eine Meinungsumfrage in Brandenburg vor einigen Monaten ergab, daß bei Landtagswahlen 4% der Bürger die NPD wählen würden, die DVU 1%. Da viele Bürger sich nicht „outen“ möchten, ist bei einem solchen Umfrageergebnis der Einzug der NPD programmiert. Bei den Kommunalwahlen in Brandenburg hat sich dies bestätigt. Die DVU suchte die Entscheidung mit der NPD im Oder-Spree-Kreis und trat dort gegen die NPD an. Ergebnis: 0,9% für die DVU, 4,5% für die NPD.

Gleichwohl war gerade die DVU in Brandenburg nicht bereit, mit der NPD zusammenzuarbeiten. Einem DVU-Mitglied wurde verboten, gemeinsam mit zwei NPD-Kommunalabgeordneten eine Fraktion zu bilden; da für die Fraktionsbildung drei Personen erforderlich gewesen wären, gab es mithin keine Fraktion und keine Fraktionsgelder, was beiden Parteien schadete. Die DVU war weiter nicht bereit, zwecks Erhöhung ihrer Wahlchancen NPD-Mitglieder auf ihre Landesliste zu setzen, und hatte schon bei den Europa-Wahlen entgegen Absprache dies nicht getan. Einige führende Funktionäre der DVU in Brandenburg haben eine ausgesprochene Abneigung gegen die NPD, und vom „Bündnispartner“ kann insoweit keine Rede gerade in Brandenburg sein.

Die NPD hatte der DVU vorgeschlagen, eine gemeinsame Liste zu bilden, was schroff abgelehnt worden ist.

Hinzu kam folgendes: Geschäftsgrundlage des Deutschland-Paktes war, daß von beiden die Partei in den Bundesländern antritt, die die besseren Chancen hat. Dies ist in allen 16 Bundesländern mittlerweile die NPD. Eine Fortsetzung des Deutschland-Paktes über Ende dieses Jahres hinaus , wo er ausläuft, kam deshalb nicht in Betracht, weil den NPD-Mitgliedern nicht zu vermitteln ist, daß sie in einem Bundesland nicht antreten sollen, obwohl die NPD sehr viel bessere Chancen als die DVU hat. In richtiger Erkenntnis dieser Tatsache hat der neue Bundesvorsitzende Faust der DVU Anfang diesen Jahres Gespräche mit der NPD geführt, wonach DVU und NPD fusionieren sollten. Nach seiner Meinung sollte dies sogar noch vor den Bundestagswahlen geschehen. Andere Führungspersonen innerhalb der DVU meinten, dies solle kurz nach der Bundestagswahl sein.

Dann trat jedoch der schwedische Millionär Brinkmann auf den Plan. Er hält nichts von den Arabern und ist israelfreundlich. Es geht ihm darum, ähnlich wie dies in England mit der BNP und in Belgien mit Vlaams Belang geschehen ist, in Deutschland eine nationale Parteistruktur aufzubauen, die keine Kritik an Israel und den Juden übt, den Kampf gegen den Islam als Hauptpunkt auf ihre Fahnen geschrieben hat und sich mit geschichtlichem Revisionismus nicht befasst. Als ihm dies bei der NPD nicht gelang, hat er sich der DVU zugewandt, um durch finanzielle Unterstützung dieser Partei seine Vorstellungen zu verwirklichen. Obwohl die Bündnispartner DVU und NPD sich gegenseitig früher öffentlich nie kritisiert hatten, schlugen sodann der neue Bundesvorsitzende Faust und der zur DVU gegangene Andreas Molau im April in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ kämpferische Töne gegenüber der NPD an und verunglimpften einige NPD-Vorstandsmitglieder. Sie erklärten, sie wollten eine neue „national-konservative“ Kraft etablieren, lediglich mit einigen „konstruktiven Kräften“ innerhalb der NPD zusammenarbeiten, und von einem Zusammenschluss von NPD und DVU war keine Rede mehr. Gegenüber dem Bundesvorsitzenden Udo Voigt der NPD erklärte Faust, für ihn komme nunmehr lediglich eine Verlängerung des Deutschland-Paktes um 2 Jahre in Betracht.

Wie dargelegt, war der Deutschland-Pakt so angelegt, daß nach einer Phase der Annäherung eine Fusion beider Parteien erfolgen sollte. Es ist dem Wähler nicht zu vermitteln, bei der Bundestagswahl beispielsweise eine Partei auf dem Wahlzettel zu sehen, bei der Landtagswahl eine andere. So kann man keine Stammwähler an sich binden. Die Parteimitglieder in den Bundesländern, wo die eigene Partei nicht antreten kann, sind demotiviert, weil sie schließlich auch in ihrem Bundesland für die eigene Partei arbeiten wollen. Der Deutschland-Pakt sollte deshalb von vornherein nur ein Pakt sein, der für einen Übergang bis zu einer Verschmelzung der Parteien geschlossen war, und war deshalb auf Ende 2009 begrenzt.

Nachdem aus den Äußerungen des neuen Bundesvorsitzenden ersichtlich war, daß die DVU sich künftig in Konkurrenz mit der NPD auseinandersetzen will, fällt natürlich künftig Unterstützung der NPD-Mitglieder für die DVU bei Wahlkämpfen weg. Damit hat die DVU noch schlechtere Chancen, als sie dies bisher schon hatte.

Politische Beobachter haben zurecht erklärt, wenn die DVU die Gelder aus Staatsmitteln für eine Fraktion in Brandenburg nicht mehr erhielte, sei die Partei politisch tot.

Da sie mit oder ohne NPD-Hilfe sowieso in diesem Jahr aus dem brandenburgischen Landtag, wie das Europawahl-Ergebnis gezeigt hat, herauskatapultiert wird, wäre es unverantwortlich und mit unserem Auftrag gegenüber Deutschland unvereinbar, wenn jetzt nicht die Partei in Brandenburg antritt, die realistische Chancen hat, in den Landtag einzuziehen. Der Grundlage und dem Geist des Deutschland-Paktes würde entsprechen, wenn die DVU sich zu einer gemeinsamen Liste unter dem Namen NPD verstehen würde. Wenn sie dies nicht tut, beschleunigt sie nur ihr Verschwinden als Partei.

Soweit seitens Herrn Faust nach Ende des Deutschland-Paktes nun gedroht wurde, man werde gegebenenfalls bei der Bundestagswahl antreten, führt dies nicht zur Panik bei der NPD. Die DVU würde bei der Bundestagswahl ebenso wie bei der Europawahl nicht genug Stimmen erhalten, um Wahlkampfkostenerstattung zu bekommen. Wenn die NPD bei den Europawahlen angetreten wäre, hätte sie mit Sicherheit Wahlkampfkostenerstattung erhalten. So müssen wir jetzt Gelder, die wir als Vorschuss vom Bundestag für die Europawahl erhalten hatten, wegen Nichtantretens bei der Europawahl zurückzahlen, ohne daß dies für den früheren Bündnispartner irgendeinen Vorteil gehabt hätte. Eine Fortsetzung des Deutschland-Paktes wäre zum Schaden für Deutschland, weil die Partei, die in den letzten Jahren gezeigt hat, daß sie allein von allen drei nationalen Parteien erfolgreich handeln kann, von Wahlen in manchen Bundesländern ausgeschlossen würde. Sinn und Zweck nationaler Politik muß sein, mit nationalen Abgeordneten in alle Parlamente zu kommen, und dazu muß die Partei gestärkt werden, die als einzige von allen drei Parteien eine Chance hat, in Parlamente einzuziehen, nämlich die NPD. Wer dies nicht tut, wer Parteien außerhalb der NPD stärken und als Rammbock gegen die NPD einsetzen will, gefährdet die Zukunft unseres Landes!

Jürgen Rieger

01.07.2009

Quelle: Jürgen Rieger



Tags: Allgemeines

54 responses so far ↓

  • 1 buntspecht // Jul 4, 2009 at 10:21

    Eine sehr sachliche Analyse des Deutschlandpaktes.
    Meine Wahlwerbung für die DVU zur EU-Wahl im Bekanntenkreis scheiterte am Unwissen der Angesprochenen – niemand kannte die DVU. Dagegen wollten einige NPD wählen und haben diese auf dem Stimmzettel vergeblich gesucht.

  • 2 profundus (wieder aktiv) // Jul 4, 2009 at 10:24

    Ich bin kein Riegerfreund, aber in diesem Fall muss ich ihm zustimmen. Ich halte viel von M. Faust, aber er hat von Frey die Partei zu spät übernommen. Ihr Gewicht ist völlig marginal geworden. Faust hätte Achtungserfolge gebraucht, bzw. weitere Zeit um diese vielleicht einmal zu erzielen. Zeit die niemand hat, da die Stabilisierung der NPD nach dem “Richtungstreit” ein hohes Gut ist – es muss mit der Partei jetzt weitergehen, Sachsen und das Saarland, Thüringen und der Bund stehen vor der Haustür. Das Ergebnis der DVU bei der EU-Wahl zeigt, dass die Partei bereits nicht mehr im Bewußtsein der Wähler rechts von der CDU verankert ist – ganz klar. Was mich stört, ist, dass man Faust offenkundig vor den Kopf gestoßen hat – die übliche Mache einer problematischen, weil undiplomatischen NPD-Streitkultur, die uns immer wieder schadet. Das Ergebnis ist jetzt, dass Faust das Vertrauen restlos verloren hat und nun sich in Wut gegen die NPD stellt, anstatt die Fusion (die DAS EINZIG SINNVOLLE IST!!!!) weiter in Ruhe voran zu treiben. Das schadte uns allen! Und wenn es auch nur 0,5% kostet, auch die tuen bei der Nichterreichung der 5%-Hürde ordentlich weh! Warum hat man ihm nicht eine auch personelle Perspektive innerhalb einer Fusionspartei angeboten und ihm bedeutet, dass man die DVU und ihre Mitglieder schätzt und auf diese innerhalb einer Fusionspartei setzt? Hier wurde meines Erachtens viel zu fahrlässig vorgegangen, auch wenn die Entscheidung den DPakt aufzulösen insgesamt richtig war, die Gründe hat Rieger gut dargelegt. Hoffentlich wird ein neuer Anlauf gestartet, denn so marginal die DVU politisch ist, sie hat einen Bestand an Mitgliedern, Publikationsmöglichkeiten, Akteuren der durchaus gewinnbringend sein kann, der aber nur dann einfusioniert werden kann, wenn man der DVU und Faust die Hand reicht und bereit ist, auch reale Angebote zu machen.

  • 3 Pooly // Jul 4, 2009 at 10:24

    Er hat zum Großteil recht.

    Sehr vernünftige dalegung der Sachlage von Herrn Rieger.

  • 4 harald // Jul 4, 2009 at 10:28

    “Die DVU war weiter nicht bereit, zwecks Erhöhung ihrer Wahlchancen NPD-Mitglieder auf ihre Landesliste zu setzen, und hatte schon bei den Europa-Wahlen entgegen Absprache dies nicht getan”

    Allein diese Aussage entlarvt Rieger als Lügner, da er als stellv. NPD-Chef eigentlich wissen müßte, daß nach Änderung des Wahlrechts auf Bundesebene gar nicht mehr die Möglichkeit bestand, überhaupt NPD-Vertreter auf DVU-Listen kandidieren zu lassen (und umgekehrt!)

  • 5 C.Müller // Jul 4, 2009 at 10:49

    Danke Herr Rieger, für ihre aufklärenden Worte. Ich habe schon aufgehört mich mit der NPD zu identifizieren aber der Richtungskampf in der “gesamten Rechten” und die deutliche Positionierung der NPD, für einen wahren nationalen Weg läst mich in Ihr wieder eine Heimat finden!
    Die gekauften Elemente auf jener oder auch unserer Seite, werden kein Erfolg haben. Leute wie Apfel sollten sich langsam mal entscheiden ob sie wahr oder gekauft sein wollen.
    Bevor andere sie vor die Wahl stellen sich zu entscheiden!!

    Hessen steht hinter Rieger

  • 6 Amanita // Jul 4, 2009 at 10:51

    “Der Deutschland-Pakt sollte deshalb von vornherein nur ein Pakt sein, der für einen Übergang bis zu einer Verschmelzung der Parteien geschlossen war, und war deshalb auf Ende 2009 begrenzt.”

    Also war das “Ende”, der “Bruch”, oder wie auch immer, doch geplant, oder wie? Ich verstehe das gerade nicht.

    “Eine Fortsetzung des Deutschland-Paktes über Ende dieses Jahres hinaus , wo er ausläuft, kam deshalb nicht in Betracht, weil den NPD-Mitgliedern nicht zu vermitteln ist, daß sie in einem Bundesland nicht antreten sollen, obwohl die NPD sehr viel bessere Chancen als die DVU hat. ”

    Schien mir von vorne herein wenig durchführbar – diese Vereinbarung, daß jeweils die Partei in den Landtagen antritt, die lokal am stärksten ist. Das hätte bedeutet, daß die DVU praktisch gar nicht mehr angetreten wäre, da die NPD faktisch überall stärker ist. Das muß doch auch der DVU klar gewesen sein.

    Worin unterscheiden sich DVU und NPD eigentlich thematisch?

    Ich hoffe, man einigt sich bis zur BTW irgendwie, beide Parteien auf dem Stimmzettel sind überflüssig.

  • 7 Organisation-Consul // Jul 4, 2009 at 11:09

    Sehr gut analisiert von Herrn Rieger.

    Die Araber sind noch nie die echten Feinde von Deutschland oder EU Staaten gewesen. Die Zionisten sind seit spätestens 1913 der Feind jeder Zivilisation schlechthin.

    Deshalb schon sollte sich Herr Brinkmann zum Teufel scheren – wer den wählt, kann auch das CSU Knobloch wählen.

  • 8 Arminius // Jul 4, 2009 at 11:10

    Mal abgesehen von den unterschiedlichen Schreibstilen und der divergierenden Akzentsetzung, stellt dies nach Voigt, Beier und Wulff nunmehr den vierten Apologie-Aufguß dar.

    Das ist in der Tat Machtpolitik pur: das Kräfteverhältnis hat sich dermaßen zu Gunsten der NPD verschoben, daß man sich schon darauf vorbereite, die DVU zu absorbieren. Doch dann kam Anfang des Jahres der Wechsel an der Spitze und Herr Faust versuchte alles, um die DVU zu reanimieren. Da blieb für die NPD anscheinend nur noch der Paktbruch und die nun versuchte – das kann man durchaus so sagen – feindliche Übernahme der DVU; denn erstens würde man unter dem Namen NPD antreten und zweitens befänden sich die DVUler, denen die Plätze 1. und 3. zur Verfügung gestellt würden, in einer möglichen Fraktion in der Minderheit, denn bei 5% in Brandenburg zögen 5 Abgeordnete ein.

    Mir kann jedenfalls keiner ernsthaft versichern, daß es diesem Herrn Beier und anderen tatsächlich nur um Deutschland ginge.

    Wie dem auch sei, die NPD hat ihr Wort und den Pakt gebrochen, womit sie einen schweren strategischen Fehler begangen hat. So sehr sie eine vereinte Rechte will, wer von all den anderen Rechten, die nicht zur NPD gehören, soll so einer Partei derzeit ihr Vertrauen schenken, geschweige denn ihr beitreten? Durch dieses Manöver hat die NPD selbst eine vereinte Rechte auf leider unabsehbare Zeit unmöglich gemacht.

  • 9 harald hat keine ahnung // Jul 4, 2009 at 11:47

    @harald
    Wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser mal den Mund halten.
    Es gibt die Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft und somit ist es wieder zulässig und genau das meinte Rieger. Nach der Wahl könnte man dies wieder rückgängig machen.

    Das einzige was entlarvt wurde ist deine Dummheit.

  • 10 borger // Jul 4, 2009 at 12:03

    Dann trat jedoch der schwedische Millionär Brinkmann auf den Plan. Er hält nichts von den Arabern und ist israelfreundlich. Es geht ihm darum, ähnlich wie dies in England mit der BNP und in Belgien mit Vlaams Belang geschehen ist, in Deutschland eine nationale Parteistruktur aufzubauen, die keine Kritik an Israel und den Juden übt, den Kampf gegen den Islam als Hauptpunkt auf ihre Fahnen geschrieben hat und sich mit geschichtlichem Revisionismus nicht befasst. Als ihm dies bei der NPD nicht gelang, hat er sich der DVU zugewandt, um durch finanzielle Unterstützung dieser Partei seine Vorstellungen zu verwirklichen.

    Die Erfolge in anderen europäischen Ländern belegen es: Genau so eine Partei brauchen wir um in den westdeutschen Ballungszentren Erfolg zu haben. Leider hat Brinkmann bei der DVU nicht darauf gedrungen, dass sie sich in diese Richtung entwickelt sondern den intriganten Kleinkrieg des Psychopaten Molau gegen die NPD unterstützt. Wäre die DVU (ohne Molau) in diese Richtung gegangen, hätte sie neben der NPD ihre Existenzberechtigung in Form eines eigenen Wählerpotentials gefunden. Aber kein Problem, die DVU wollte nicht, andere Parteien werden sich dieses Wählerpotential schon holen.

    So, mit Molaus intrigantem Kleinkrieg, hat sich die DVU selbst überflüssig gemacht. Den Platz, den sie wollte, der ist schon durch die NPD belegt.

    Vertragsbruch hin oder her: Mit einer angreifenden Giftschlange diskutiert man nicht über Artenschutzabkommen und tritt ihr nicht zur Warnung auf dem Schwanz sondern hackt ihr gleich den Kopf ab.

    Da können Faust/Molau/Brinkmann mit ihrem völligen Realitätsverlust noch so viel beleidigte „Siegermacht“ spielen – sie haben fertig. Nächstes Jahr ist die DVU nur noch ein Stück (unbedeutende) Geschichte.

  • 11 Rechtssozialist // Jul 4, 2009 at 12:25

    ich bin wahrlich kein Riegerfreund und Mitglied der DVU. Aber die Analyse von Rieger ist richtig! Faust ist gut. Aber Frey hat ihm wie bereits gesagt eine völlig desolate Partei zu spät vor die Füße geschmissen. Ich kann nur an die Vernunft der NPD und DVU Parteiführung appelieren , sich die Hand zu reichen und den Streit zu beenden. Bzw. dann zu konstruktiven Gesprächen zu finden. Das der Bruch den Bündmisses für Deutschland sein kann ich allerdings nicht nachvollziehen. U

  • 12 Lausitzer // Jul 4, 2009 at 12:28

    “Sinn und Zweck nationaler Politik muß sein, mit nationalen Abgeordneten in alle Parlamente zu kommen…”.

    Ob der Satz nur ein versehen war?

    Die Quellen der Umfrage, wonach die NPD bei den Landtagswahlen in Brandenburg 4% der Stimmen erhalten würden, würde mich mal interessieren. Vielleicht kann jemand da mal einen Link zu veröffentlichen.

  • 13 Rechtssozialist // Jul 4, 2009 at 12:34

    Obwohl ganz und gar kein Rieger Anhänger muß man sagen das vieles was er sagt der Wahrheit entspricht. Es hilft ja nichts sich anzulügen. Und als DVU Mitglied weiß ich das der Schuldige an den ganzen Frey ist. Er hat viel zu spät eine völig desolate DVU an Faust der gut ist abgegeben. Der Parteiauf-und ausbau der DVU wird viele Jahre in Anspruch nehmen und gute Kräfte binden. So kann ich nicht sehen das der Bruch des Paktes-leider auf diese unschöne Art-ein Erfolg für Deutschland sein sollte. Und ob sich die NPD zu weit aus dem Fenster gelehnt hat ? Dafür müssen diejenigen Verantwortung tragen , sollte die NPD die angepeilten Einzüge in die Landtage nicht erreichen. Ein gegeneinander Antreten aus Frust , dazu darf es nicht kommen.
    Weswegen ich an die NPD/DVU Parteivorstände die bitte richte sich die Hand zu geben und tatsächlichen Schaden vom Volk abzuwenden . Nämlich durch die Spaltung. Und damit nicht erneut Nationale gutmütige Aktivisten in Jahrelangen Wahlkämpfen sinnlos gegeneinander verheizut werden und den Glauben verlieren.

  • 14 NPD KV UNNA / HAMM // Jul 4, 2009 at 13:04

    Unser Kamerad Rieger hat in seiner bekannt präzisen Art und Weise die Lage analysiert und die Folgerungen, die unser Bundesvorstand gezogen hat, überzeugend begründet.
    Das Verhalten der DVU, das Jürgen Rieger für Brandenburg beschreibt, trat in noch niederträchtigerer Form auch in Dortmund zu Tage.
    Die DVU ist für das nationale Lager mehr als schädlich geworden. Die anständigen, idealistischen Mitglieder, die es in dieser Formation bestimmt noch geben wird, können wir nur bedauern.
    Sie sollten Konsequenzen ziehen und diesen Verein verlassen.

  • 15 Dr. Josef Göppel // Jul 4, 2009 at 13:09

    Eine plausible und logische Erläuterung Riegers zum Deutschlandpakt.

    Wenn am Ende das Ziel des Paktes nicht erreicht werden kann, macht es keinen Sinn mehr, an diesem Pakt festzuhalten.

  • 16 Lerman // Jul 4, 2009 at 13:10

    Borger 10

    “Die Erfolge in anderen europäischen Ländern belegen es: Genau so eine Partei brauchen wir ”

    Wer ist wir, wer braucht das?

    Systemrechte PI – Zionisten?

  • 17 Feuersturm // Jul 4, 2009 at 13:46

    @Lausitzer

    Wahlumfragen kann unter der Internetseite Wahlumfragen.de abfragen. Gegliedert in Bundestagswahl und Landtagswahlen. Der Umfragewert von 4% für die NPD in Brandenburg ist richtig.

    Ich bin auch kein großer Riegerfreund, aber seine Analyse ist vollkommen richtig! Herr Voigt, Beier und Rieger sind keine Schwätzer, sondern Charakter, welche es mit Deutschland ernst meinen! Deshalb meine volle Unterstützung…

  • 18 Ali Mente // Jul 4, 2009 at 14:00

    Rieger analysiert mit seinem Artikel wohltuend die augenblickliche Lage. Wir müssen jetzt nach vorne schauen, für irgendwelche Mätzchen hat die Partei keine Zeit. Laßt die DVU im eigenen Saft schmoren.

  • 19 Adler // Jul 4, 2009 at 14:21

    Sehr guter Kommentar, Herr Rieger! Wenn auf Dauer zwei oder mehr Parteien auf dem Wahlzettel stehen, dann kann man in der Tat keine Stammwähler binden. “Adolf” wäre so nie an die Macht gekommen… Wir brauchen Entschlusskraft!

  • 20 Nikolaus Be // Jul 4, 2009 at 15:22

    profundus (wieder aktiv) 2
    “die Fusion (die DAS EINZIG SINNVOLLE IST!!!!”

    Eine Fusion mit der Molau-Brinkmann-Faust-DVU. Sinnvoll, für wen? Für die “Israel-Connection”, sonst für niemand.

  • 21 ulex // Jul 4, 2009 at 15:23

    Mit Verlaub, wenn Rieger tatsächlich argumentiert, die NPD hätte im Herbst bei der zeitgleich mit der BTW stattfindenden LTW in Brandenburg eine Chance auf den Einzug, obwohl sie jetzt in Thüringen schon keine realistische Chance hat, hat er bzw die Leute die ihm das Abkaufen schlichtweg einen an der Klatsche.

    Sicherlich mag es Argumente dafür geben, die DVU-Reste abzuschiessen – aber die Chance auf einen eigenen Einzug gehört sicherlich nicht zu den Argumenten.

  • 22 Kampfgruppe Bitterfeld // Jul 4, 2009 at 15:48

    Arminius8
    stellt dies nach Voigt, Beier und Wulff nunmehr den vierten Apologie-Aufguß dar.

    Ein Aufguss würde ich nicht sagen, es ist ein Begebnis 1. Klasse.

    Nun, die Anführer diese gestorbenen Vereinigung haben dies natürlich nicht verdient, aber wir wollen natürlich der im Nirwana taumelnden Gemeine die Hoffnung auf eine Rückkehr in unsere deutsche Bewegung offen halten.

    Allerdings, wie schon oft richtig gesagte wurde, für die Verderber gibt es keine Hoffnung!
    ———————————————

    Rieger:
    „Einige führende Funktionäre der DVU in Brandenburg haben eine ausgesprochene Abneigung gegen die NPD, und vom „Bündnispartner“ kann insoweit keine Rede gerade in Brandenburg sein.“

    Ja regelmäßig schickte Faust ja auch seinen Einpeitscher Worch nach Brandenburg, um die Saat der Spaltung unter die Leute zu bringen.

    Ursprünglich, wie alle Beteiligten ja darlegten, klappte es ganz gut.

  • 23 Maik // Jul 4, 2009 at 16:38

    Soviele Lügen hintereinander und alle schreiben sehr gut analysiert???
    Es war immer genügend Material da! Kein NPD-Mitglied hat den Landtagswahlkampf der DVU in Brandenburg unterstützt!( Vielleicht vereinzelt)
    Die DVU-Leute haben den NPD-Kameraden geholfen bei der Bundestagswahl 2005 gesamt Südbrandenburg bis Mittelbrandenburg , weil die Npd keine Leute hatte! USW.
    Sie sollten sich besser informieren und nicht an der Nase rumführen lassen, denn in Wirklichkeit wissen sie nichts wie man am Text erkennen kann! Was solls!

  • 24 Dr. H. G. // Jul 4, 2009 at 17:04

    Eine Fusion mit den Resten eines Lesezirkels namens DVU wäre jetzt für die NPD nur noch schädlich und diente wohl vor allem einen weiterhin gesicherten Einkommen der bisherigen DVU-Funktionärsclique. Es ist besser, der Feind steht ausserhalb und nicht innerhalb der Partei.
    Gut dass die DVU in völliger Verkennung der Realitäten und in einer wahnhaften Überschätzung ihrer Stärke und ihrer Möglichkeiten eine Fusion abgelehnt hat. Da hat die NPD mal wieder Glück gehabt. Der Zug für die DVU ist nun endgültig abgefahren – und die NPD sollte sich insbesondere DVU – Funktionäre sehr genau ansehen, bevor sie Hetzer und Spalter in die eigenen Reihen aufnimmt.

  • 25 Lausitzer // Jul 4, 2009 at 17:11

    @ Feuersturm

    Zumindest die Frage nach der Quelle von mir war ohne Wertung. Ich lebe in Brandenburg und mir war dieses Umfrageergebnis bisher bisher nicht bekannt, sodass ich es interessant fand, ob das nur eine herbeigezogene Argumentation ist – und damit den Gesamttext aus einen ganz anderen Blickwinkel zu betrachten ist – oder ob das ein tatsächliches Argument ist. Nun, das Ergebnis war irgendwie noch anders als ich dachte. Ja, solch ein Umfrageergebnis gibt es. Allerdings auf der gleichen Seite auch eines, wo die DVU bei 6% gesehen wird – und somit am Ende doch herbeigezogenes Argument. Und wie immer, wenn irgend eine Argumentation herbeigezogen wird um die Aussage des Gesamttextes zu unterstützen, empfinde ich den Gesamttext auch dann auch als einen, der mir sagen will wie ich es sehen soll und nicht wie es tatsächlich ist.

  • 26 Blutaxt // Jul 4, 2009 at 17:19

    Wir brauchen keinen Millionär , der die Richtung der deutschen Rechten vorgibt, und schon garkeinen aus Schweden.

  • 27 sw // Jul 4, 2009 at 18:11

    @Herr Rieger

    Was nun “auf einmal” bemängelt wird, war doch schon vorher bekannt, bzw. leicht vorhersehbar.
    Eine Katze verbrennt sich bekanntlich an gleicher Stelle nur 1x die Pfoten! Wie oft muss sich eigentlich noch die NPD die Finger verbrennen??
    Wie heißt es doch:Was nicht zusammen gehört, passt nicht zusammen. Oder anders herum, was nicht zusammen passt, gehört nicht zusammen.

  • 28 Schörner // Jul 4, 2009 at 18:26

    Da blieb für die NPD anscheinend nur noch der Paktbruch und die nun versuchte – das kann man durchaus so sagen – feindliche Übernahme der DVU;

    Was ist das für ein Logik? Von der Talmudschule?
    Wenn eine Seite dem Wesen einer Übereinkunft oder eines Paktes zuwiderhandelt, so stellt dies den Paktbruch dar. Wenn daraufhin der Bündnispartner die Konsequenzen zieht, so bricht nicht er den Pakt, sd. er kündigt ihn auf!

    Die NPD hat das getan, was die Folge eines Paktbruches ist: die öffentliche AUFKÜNDIGUNG des Paktes, nachdem er von der DVU gebrochen wurde!

    Also bitte nicht die Dinge so dreist verdrehen.

  • 29 leser30 // Jul 4, 2009 at 19:05

    An alle die an diese oben genannte Umfrage nicht glauten hier der Verweis http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Brandenburg-Umfrage;art128,2455617

    Diese ist schon ein wenig älter , damals glaubte noch keiner das es jemals so kommen könnte.
    Gruß aus Brandenburg

  • 30 Franz von Sickingen // Jul 4, 2009 at 19:32

    Jeder halbwegs normale Depp hätte eine gleichlautende Analyse – da absehbar – des derzeitigen Kräfteverhältnisse zwischen DVU und NPD beschreiben können. Das ist aber nicht das eigentliche Problem! Das Problem ist das Gift das Herr Rieger – allerdings subtiler als es der tumbe Wulf mit einer seiner typischen „Breslau-Reden“ und diesem unerträglich schlechten Propagandastil vermag – einmal mehr unter dem Deckmäntelchen der Objektivität einer Analyse unter die dumpfen Massen tröpfeln lässt. Ja, die brauchen die Sekundanten, weil sie selber nicht denken können.
    Herr Rieger sind Sie nicht in der Lage, zwischen einem Norman Finkelstein und einer Claudia Roth oder John Mearsheimer und einem Joseph Fischer zu unterscheiden. Was soll der Meuchelmord an Brinkmann und Molau? Mit Verlaub – hier verliere ich mal kurz die Contenance – haben Sie noch alle Tassen im Schrank? Was sind Ihre tatsächlichen Absichten?

    Franz v. Sickingen

    PS: Arminius, ich stimme Ihnen vollkommen zu.

  • 31 Adler // Jul 4, 2009 at 20:27

    Dr. H. G.

    Ihre Kommentare mit dem DVU-”Lesezirkel” finde ich immer wieder köstlich! Eine “Partei”, die keine Partei ist, ist halt keine Partei…

  • 32 Adler // Jul 4, 2009 at 20:51

    DVU: Wollt ihr den totalen Krieg? Jaa!!! Wollt ihr ihn, totaler und radikaler, als wir ihn uns überhaupt noch vorstellen können? Die Engländer behaupten, dass deutsche Volk habe den Glauben an den Sieg verlore – Niemalls!!!

  • 33 profundus (wieder aktiv) // Jul 4, 2009 at 21:28

    @nikolaus B Die DVU besteht nicht nur aus Brinkmann, Molau und Faust. Ihn, das sagte ich bereits, halte ich für ziemlich fähig, er hat Potential. Die DVU selbst hat ca. 8000 Mitglieder, davon sind vielleicht noch rund 3000 aktiv und kampagnenfähig – rund dreimal soviel wie der NPD Landesverband Bayern Mitglieder hat und ein Drittel der NPD. Diese haben durchaus Gewicht und sollten für ein nationales Fusionsprojekt gewonnen werden. Diese “Israel Connection” ist völliger Unsinn. Brinkmann hat nur strategisch und durchaus diskussionswürdig die Frage gestellt, ob wir uns zunächst nicht mit der islam. Einwanderung als Hauptproblem beschäftigen sollten, statt uns auf politische Hahnenkämpfe mit den Juden in D. und dem Judenstaat einzulassen, mehr nicht. Der Vlaams Blok (jetzt Belang) hat ein rein strategisches Bündnis mit den Juden in Antwerpen geschlossen, das nicht überbewertet werden darf und allein auf obiger Fragesstellung beruht. Ich kenne viele im NSV/Studentenorganisation des VB, da ist keiner ein Philosemit. Also bitte auf dem Teppich bleiben. Wir müssen über vieles reden – auch über strategische Ausrichtungen – das alles ist notwendig wenn man politisch erfolgreich sein will.

  • 34 Lausitzer // Jul 4, 2009 at 21:46

    @Maik(23)Ganz Südbrandenburg???Na wo da genau denn bitte sehr?

  • 35 Arminius // Jul 4, 2009 at 22:37

    @ Dr.H.G.

    Ich denke, dass all jene DVUler, die nur ein wenig Ehre und Anstand im Leibe hätten, sich niemals dieser NPD anschließen würden.

    @Adler

    Bevor Du den damaligen Reichspropagandaminister zu zitieren gedenkst, solltest Du dich zunächst des fehlerfreien Umgangs mit der deutschen Sprache bemächtigen. Aber Du willst ja nicht hören.

  • 36 sysop // Jul 4, 2009 at 23:42

    “Daß die DVU in Sachsen-Anhalt, wo sie früher das höchste Wahlergebnis für eine nationale Partei seit 1953 herausgeholt hatte…..” Welche nationale Partei hat 1953 in Sachsen-Anhalt so ein hohes Wahlergebnis herausgeholt ? Vielleicht die NDPD ?

    Man sollte in diesem Zusammenhang allerdings nicht vergessen, was die DVU mit diesem Vertrauensvorschuß gemacht hat und was am Ende davon übrig blieb. Das ist was letztendlich zählt, nicht nur die Flitterwochen und allein das ist schon Grund genug, die DVU nicht mehr zu wählen. – Die Schriftleitung

  • 37 Schörner // Jul 5, 2009 at 0:42

    @profundus
    Vergiß nicht: der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken!
    Ein Blick zu Fini nach Italien: auch da begann alles mit einer “taktischen” Maßnahme. Bald darauf rutschte Fini in Yad Vashem auf den goldenen Kniescheiben und heute ist er der dickste Freund von Berlusconi, der der glühendste Befürworter eines EU-Beitritts Israels ist.

    Daß es gegen den Juden schwerer ist, ist klar – aber es gibt Grenzen, die dürfen nicht überschritten werden. Wer mit den Kräften paktiert, die das weiße Europa, die “Amalek”, ausrotten wollen, weil ihr Auserwähltheitsanspruch keine freien Völker duldet, der hat m.E. keinerlei Glaubwürdigkeit was das Ringen um die Fortexistenz der weißen europäischen Völker betrifft!

    Mit Taktik kann man JEDE Anbiederung erklären. Auch die deutschen Generäle an der Ostfront wollten immer nur Frontbegradigungen machen, weil das ja klüger wäre. Die Front zum stehen, brachte aber nur Schörner, indem er Rückzug nicht als Lösung erkannte.

    Anbiederung an den Juden IST bereits die Kapitulation.
    Daher ist die Judenfrage heute DER Punkt, der die Spreu vom Weizen trennt:
    Bist Du auf Seiten des deutschen Volkes, auch wenn die jüdische Macht noch unerschütterlich erscheint, oder bist Du für die Anbiederung an die Volksvernichter?

    Für einen Nationalisten der es ehrlich meint, kann es da keine Anbiederung geben, solange vom Juden nicht eine SUBSTANTIELL andere Politik betrieben wird.

    Aber wem sagt man das? Soll man sich etwa nach Leuten richten, die nichteinmal um die enorme jüdische Macht wissen? Oder die glauben, weil es einen Finkelstein gibt, dürfe man auf einmal nicht mehr von “den Juden” als Gesamtheit reden? Wieso sollte man sich nach Leuten richten, die zu dumm sind zu erkennen, daß die Völkermordpolitik des Juden, im Gegensatzzu ihrer Relativierungssucht, auf das GANZE deutsche Volk zielt. Da gibt es keinen Juden der sagt: ja, aber alle Deutschen sind ja nicht so, also dürfen wir doch nicht dem ganzen deutschen Volk die Heimat rauben.

    Wie mich dieser deutsche Gerechtigkeitsfimmel ankotzt! Hauptsache wir tun nur keiner unschuldigen Fliege was zuleide, auch wenn das eigene Volk vernichtet wird… Da kann man dann halt nichts machen…

  • 38 Schörner // Jul 5, 2009 at 0:51

    Im übrigen sind das genau jene Kräfte, die, wenn es nicht nach ihrer Nase abläuft, ganz schnell ihre große Vaterlandsliebe durch Arbeit für den Feind unter Beweis stellen:
    Gestern die Verräter in der deutschen Generalität, die aus Liebe zu Deutschland den Sieg jener Kräfte betrieben, deren offenes Programm die Vernichtung des Reiches war und was auch umgesetzt wurde – oder heute, ganz aktuell Mussavi im Iran.

    Immer dasselbe prinzipienlose Pack.
    Ich hoffe im Iran wird jetzt bald klar Schiff gemacht gegen dieses Verräterpack.

  • 39 Matthias // Jul 5, 2009 at 1:21

    Vernünftige Analyse von Kamerad Rieger! Zusammenschluss aller nationalen unter NPD -Fahne jetzt!

  • 40 Nikolaus Be // Jul 5, 2009 at 1:46

    profundus (wieder aktiv) 33
    “Diese “Israel-Connection” ist völliger Unsinn.”

    Anhand Ihrer bemerkenswerten Ausführungen ist zu erkennen, daß Sie selbst deren Propagandist sind:
    “Brinkmann hat nur strategisch und durchaus diskussionswürdig die Frage gestellt, ob wir uns zunächst nicht mit der islam. Einwanderung als Hauptproblem beschäftigen sollten, statt uns auf politische Hahnenkämpfe mit den Juden in D. und dem Judenstaat einzulassen, mehr nicht.”

    Kampf gegen den Islam u. Nichtkritik am Staat Israel zählen genau zu den Vereinbarungen der “Israel-Connection”! Was als “politische Hahnenkämpfe mit den Juden in D.” umschrieben wird, ist nichts anderes als der Verzicht, den fortlaufenden tagespolitischen Anmaßungen des ZdJ in Deutschland zu begegnen – insbesondere seine Deutungshoheit über die deutsche Geschichte ist hinzunehmen. Dies bedeutet den Abschied vom Geschichtsrevisionismus u. impliziert bereits das Abrücken von der Volksbestimmung der Deutschen nach Abstammung. Denn wo Juden selbstverständlich als Deutsche zu gelten haben, da kann man logischerweise nicht zugleich das jahrhundertealte Abstammungsprinzip (ohne das es die Deutschen nie gegeben hätte!) vertreten. Die einzige kleine “Ausländerfeindlichkeit”, die künftig noch erlaubt sein soll u. sogar gern gesehen wird, ist aus opportunen polit.-strategischen Gründen die Ablehnung der Moslems! Aber auch nur, wenn es echte, nicht “integrierbare” Gläubige sind. Gegen christliche Libanesen oder Iraker haben Brinkmann u. Molau keine Einwände.

    “Wir müssen über vieles reden – auch über strategische Ausrichtungen – das alles ist notwendig wenn man politisch erfolgreich sein will.”
    Eben! Die Erfüllung der o.g. Forderungen im Sinne der “Israel-Connection” (Abschied vom Geschichtsrevisionismus; Abrücken von der Volksbestimmung nach Abstammung; Kampf dem Islam; keine Kritik am Staat Israel) soll von der Gegenseite belohnt werden: die “moderne europäische Rechtspartei” erhielte “als Gegenleistung eine Medienpräsenz mit relativ objektiver Berichterstattung” (Dr. Carlos Dufour) u. könnte mittels ihrer angenäherten Gleichbehandlung mit den staatstragenden Parteien vielleicht ein Stück vom Kuchen abbekommen u. insoweit endlich mal politisch “erfolgreich” sein…

    “Die Leser werden sich womöglich erinnern: Nach einer Betrachtung der ideologischen Mängel der Nationalen und ihrer medialen Sackgasse bezeichneten wir mit “Israel-Connection” das Zusammenspiel europäischer Rechtsparteien mit israelischen Interessen. Die Tatsache des bloßen Zusammenspiels ist offensichtlich, die Annahme von diskreten Kontakten vernünftig, die Frage einer Zentrallenkung offen. Hier beansprucht niemand Allwissenheit, Urteilskraft ist gefragt. Wie in allen menschlichen Angelegenheiten kann mehr Gewißheit entstehen, erst wenn das Vergangene geprüft und das Kommende ins Auge gefaßt wird.”
    aus: Dr. Carlos Dufour, Die “Israel-Connection” – Teil 2, Eurorechte oder Israelrechte?, Volk in Bewegung, Heft 2 – 2009, Seite 35 – 38

    Eine Frage noch: Der hier ist nicht zufällig ein Mitstreiter?
    “Auschwitz ist und bleibt ein Verbrechen, Verantwortung dafür hatten Verbrecher, denn bis auf die NS-Schergen war dort niemand freiwillig.” (Franz von Sickingen), s.a. # 30
    http://de.altermedia.info/general/altermedia-historisch-suhne-fur-auschwitz-180509_28613.html#comment-470700

  • 41 borger // Jul 5, 2009 at 4:16

    @ profundus (wieder aktiv)

    Faust hat sich ebenso wie seine beiden Betbrüder Molau und Brinkmann selbst abgeschossen. Wenn das „ziemlich fähig“ sein soll – na meinetwegen, immerhin hat er beim Selbstabschießen nicht danebengeschossen. Am Ergebnis, dass er politisch tot ist, ändert das freilich gar nichts.

    Und bei einer „Fusion“ da lösen sich 2 gleichwertige Unternehmen auf und gründen zusammen ein neues Unternehmen. Für die NPD besteht aber absolut kein Grund, sich für einen Zusammenschluss mit dem DVU-Kadaver aufzulösen. Unbelastete aktive Mitglieder können der NPD beitreten und der Rest der Buchclubaktivisten kann sich je nach Interessenschwerpunkt bei Bertelsmann oder bei den Reps umsehen.

  • 42 mannichlskrampf // Jul 5, 2009 at 5:01

    So wurde in den 70 er Jahren über Freys Motto gelästert.
    Meine Lebenspartnerin hab ich immer überzeugen können, rechts zu wählen.
    Bei der Europawahl gelang mir das nicht. Ursache war die abstoßende, sinnfreie Fersehwerbung und sonst gab es ja nichts.

  • 43 Helfen Sie mir, dann helfen Sie Deutschland! // Jul 5, 2009 at 5:04

    Sorry, so sollte die Überschrift lauten:
    Helfen Sie mir, dann helfen Sie Deutschland!

  • 44 Kampfgruppe Bitterfeld // Jul 5, 2009 at 7:42

    Schörner37
    „Für einen Nationalisten der es ehrlich meint, kann es da keine Anbiederung geben, solange vom Juden nicht eine SUBSTANTIELL andere Politik betrieben wird…..“

    Ein wirklich guter und klarer Beitrag.
    Diese Wischiwaschi- Ansichten, man könnte doch mal.., haben wie beschrieben immer nur den politischen Gegner genutzt.
    Das bezieht sich natürlich nur auf Grundsatzfragen und die Judenfrage ist eine solche.

    Dennoch ist am oben zitierten eine Unlogik eingebaut.
    Der Jude kann sich niemals ändern, sonst wäre er ja kein Jude.
    Diese Erkenntnis haben fast alle europäischen Volker lernen müssen und dann entsprechend gehandelt.
    Heute sind ja nicht nur wir die Opfer des isr/amerikanischen Weltzionismus, sondern fast ganz Europe stöhnt unter dieser Knute.

    Eine Unvereinbarkeitsklausel ist also Grundlage unseres Denkens.

  • 45 profundus (wieder aktiv) // Jul 5, 2009 at 8:01

    @borger. Wenn es so laufen würde, wäre ich damit auch einverstanden, mir geht es um die Zusammenfassung möglichst vieler Nationale unter einem politischen Dach. Ob die DVU trotz des mickrigen EU-Wahl Ergebnisses ein “Kadaver” ist, das ist meines Erachtens noch fraglich. Auch die NPD steht vor schwierigen Tagen, die sie hoffentlich in Richtung weiterer Etablierung bestehen wird, wenn sie aber in Sachsen nicht wieder einzieht, es in Thüringen nicht schafft, und im Saarland keinen Achtungserfolg erzielt, was dann? Ein klares Zeichen “Wir sind die etablierte Kraft” wären rund 7% in Sachsen, über 5% in Thüringen und rund 2,5% im Saarland, nachdem man dort schon bei 4,3% war, nun wird der Protestschub von Lafontaine abgegriffen. Diese Ergebnisse sind das Minimum. Es ist leider noch nicht ausgemacht, ob wir das schaffen. Deshalb sollten wir auch nicht vor gespielter Stärke bersten, sondern immer auch Angebote machen, Aktivisten aus der DVU ins Boot zu holen – das geht aber nur mit Verhandlungsbereitschaft und korrektem Verhalten. Selbst wenn uns die DVU immer nur zwischen 0,3% und 1% abholt, können das entscheidende Punkte sein. Das sollte sich jeder mal vor Augen führen. Fausts Auftritte und Äußerungen waren von meiner Warte durchaus ok und ließen Hoffenungen berechtigt erscheinen. Da es im NW nicht gerade ein Überangebot politikfähiger und auch der Masse vorzeigbarer Köpfe gibt, Rieger ist z.B. problematisch, sollte auch Faust mit ins Boot geholt werden. So Leute wie Steiner sind völlig rückwärtsgewandt, siehe “KdF”-Museum! Offenbar verdeutlicht ein Museum sehr gut das politische Bewußtsein dieser Leute. Auf drängende aktuelle Fragen, die die Jugend interessieren haben wir keine Antworten, aber kommt doch ins Kdf-Museum. Ohjemine.
    Fazit: Wir sollten die Tür zur Partei DVU und zu Faust nicht mutwillig zuschlagen, sondern die richtige Auflösung des DPaktes mit konkreten perspektivischen Angeboten begleiten, damit es in Zukunft nur noch eine Partei rechts von der CDU gibt, an der keiner mehr vorbei kommt.

  • 46 profundus (wieder aktiv) // Jul 5, 2009 at 8:14

    Nikolaus B<<Was als “politische Hahnenkämpfe mit den Juden in D.” umschrieben wird, ist nichts anderes als der Verzicht, den fortlaufenden tagespolitischen Anmaßungen des ZdJ in Deutschland zu begegnen – insbesondere seine Deutungshoheit über die deutsche Geschichte ist hinzunehmen. Dies bedeutet den Abschied vom Geschichtsrevisionismus u. impliziert bereits das Abrücken von der Volksbestimmung der Deutschen nach Abstammung.<< Ich bin wie Du dafür dem entgegenzutreten, keine Frage. Die "Deutungshoheit über die Geschichte" muss errungen und der Schuldkult im Interesse unseres Volkes überwunden werden, keine Frage. Natürlich hängt die ungebremste Masseneinwanderung und die Verdammung der deutschen Geschichte zusammen, das ist aber dem Normalbürger, dem einfachen Wähler zunächst nicht leicht zu vermitteln, den bewegen die konkrete Angst vor Lohndrückerei und gewalttätigen Ausländerghettos, Kanakenschulen mit Schariakultur, Sozialschmarotzertum von Großfamilien aus dem Orient. Das müssen wir aufgreifen und uns nicht von "Anti-Juden-Sprüchen" dieses Gesindels beirren lassen. Wenn sie gegen die Juden kämpfen wollen, sollen sie der Hamas beitreten und nicht in Berlin-Kreuzberg Sozialknete beziehen, um sich Goldkettchen und Alufelgen zuzulegen und zwischendurch unsere Frauen als "Huren" zu bezeichnen. Das Pack gehört RAUS! Und zwar schnell. Das heißt für uns: Nicht den vierten Schritt vor dem ersten machen und unsere Energie nicht in Scheindebatten um den Holo zu vergeuden, das steht später auf der Agenda.* Befreien wir erst den normalen Deutschen in seiner konkreten Lebensumwelt, stehen wir ihm gegen Zivilokkupanten bei, dann wird er uns auch in anderen Dingen Gehör schenken!

    Ist doch niemand genötigt das zu tun, was er nicht möchte oder von dem er nichts versteht, bzw. keine Ahnung hat. Wenn du über bestimmte Dinge nicht diskutieren oder reden möchtest, in Ordnung, aber sei doch so gut und erkläre ihnen nicht, was sie zu tun oder zu lassen haben. Ab und an ein Blick in den Kalender wäre auch nicht verkehrt, 1938 ist nämlich schon lange vorbei. – Die Schriftleitung

  • 47 profundus (wieder aktiv) // Jul 5, 2009 at 11:05

    Ich verstehe die Kritik nun wirklich nicht. Es darf und soll und muss “darüber” geredet werden. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass es sinnvoller ist, dem Normalbürger konkrete Vorschläge, realitätstaugliche Vorschläge in punkto Verausländerung zu machen statt ihm Vorlesungen über die “jüdische Gefahr” zu halten, die er zunächst nicht als alltagsrelevant erkennen kann. Letzteres kann dann zu bizarren Schieflagen führen: Müller und Meier müssen sich dann Mehmet und Izmir Übel arrangieren (siehe :”Muslim-Grill”) nur weil die beiden ab und zu über ihre semitischen Brüder herziehen. Wer soll uns dann noch ernst nehmen? Wird uns dann Müller und Meier noch wählen. Wohl kaum. Es ist aber unsere verdammte Pflicht, dem ganz normalen Deutschen beiszustehen, der sich nicht ins Villenviertel zurückziehen kann. Wie sagte doch der Nachbarkanake meines Onkels treffend: Das ist nicht Deutschland, habe das gekauft, das ist türkischer Besitz. Aber das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza ist ja wichtiger, gelle?

  • 48 Nikolaus Be // Jul 5, 2009 at 12:05

    Wie immer, wenn sie auf frischer Propagandatat ertappt werden, lenken Brinkmann-Molau-Faust-Freunde vom Thema ab. Die “Israel-Connection” ist ihnen sichtlich unangenehm. Warum bis heute jede Erklärung u. sachliche Erwiderung Brinkmanns u. Molaus auf die Vorwürfe in diesem Zusammenhang fehlt, wie die Ablenkung im einzelnen geschieht, und warum sie Kritikern mit Totschlagsargumenten a là “Verschwörungstheorie” begegnen, kann man wiederum bei den Autoren der Zeitschrift “Volk in Bewegung”, Roland Wuttke, Andreas Thierry und Dr. Carlos Dufour in Heft 2-2009 nachlesen. Spannend, nachdenklich machend und, wie gesagt, bis heute nicht widerlegt.

    Auch zur Ablenkung gehört vorzugeben, man selbst kenne die “aktuellen Sorgen und Nöte unseres Volkes” (Molau) am besten, und man wisse genau, “was dem Normalbürger, dem einfachen Wähler nicht zu vermitteln” sei (# 46). In dem Zusammenhang wird am liebsten suggeriert, das Volk sehe in Schariakultur u. orientalischen Großfamilien das größte Übel. Wer gelegentlich den PC-Platz verläßt u. sich umhört weiß aber, daß der Deutsche von a l l e n Fremden, gleich welcher Religion u. Hautfarbe, nicht viel wissen will, es aber aus gutem Grunde nicht mehr offen auszusprechen wagt. Das betrifft auch die Knoblochs u. Friedmanns, die der Normalbürger fast täglich im TV vorgesetzt bekommt, u. bei denen er in der Regel innerlich “abschaltet”.
    Warum machen die “Politikfähigen” jetzt, nachdem der D-Pakt erledigt ist, nicht einfach ihr eigenes Ding u. bauen die DVU zur großartigen Vertretung der wahren Wünsche des deutschen Volkes aus? Wozu hacken sie noch auf Voigt, Rieger, Wulff usw. herum, statt sie u. die NPD glatt zu ignorieren? Mit zwei Millionären u. so viel intellektuellem Sachverstand und Tatkraft wie bei Molau, Faust, Worch u.a. müßte es doch “ohne” die “NS-Friedhofsgärtnerei” gehen. Oder es steckt eben noch was anderes dahinter.

    @ Schörner
    Schöne Beiträge.

  • 49 profundus (wieder aktiv) // Jul 5, 2009 at 12:25

    Nikolaus B: Schön, dass Dich Artikel in B-Publikationen noch so begeistern können! Ich werde mir jetzt den Artikel besorgen, dann weiß ich auch über die angebliche “Israelconnection”. Wuttke schreibt ja ganz ordentlich, Thierry ist ein guter Schulungsleiter. Ich bin schon seit fast zehn Jahren in der NPD aktiv, behalte mir aber eigenständiges Denken vor, auch über neue Strategien, Ansätze etc. Auch über Personal. Ich werde meine Denkansätze auch weiter verbreiten… Artikel habe ich in den zehn Jahren schon hunderte gelesen. Etwa 95% davon wurden bis heute “nicht widerlegt” – vielleicht weil sie politisch irrelevant waren, vielleicht weil sie nur 376 Leser hatten, vielleicht weil sie nicht aktuell genug waren, vielleicht weil sie einfach nur scheisse recherchiert waren – das alles trotz akklamierender Jünger, die in AM jubelten. Ich werde jetzt auch nicht in einen Antisemitismuswettbewerb eintreten. Diese fiktive Unterteilung in “Molau-Freunde” und die “guten, wahren, reinen” NPDler ist sowieso Käse und findet an der Basis nicht statt. Ich habe schon mit Hardcore-NSlern Wahlkampf gemacht, warum auch nicht? Schnittmengen gibt es ausreichend genug. In etwa 75% aller Fälle konnten “größte ideologische Differenzen” bei einem Bier in angenehmer Runde bereinigt werden. Wie? Wenn man sich auf das Naheliegende konzentriert, schrumpfen solche Fragen auf ihr Normalmaß.

  • 50 borger // Jul 5, 2009 at 13:41

    @profundus (wieder aktiv)

    Lese einfach die Beiträge von M. Faust hier im Altermedia-Archiv und bei GR von kurz vor der EU-Wahl. Überall, wo Faust/Molau/Brinkmann auftauchten wurde nur noch gehetzt und gespalten – und alle NPDler, die sich auf dieses Trio eingelassen haben, haben dafür mit deutlichen Stimmverlusten bezahlt. Bis 3 Wochen vor der EU-Wahl war ich entschlossen, DVU zu wählen, davon abgebracht hat mich die verlogene Hetze von Faust gegen Altermedia. Es hat in HH wie wohl fast überall in D schlicht und einfach kein Wahlkampf stattgefunden und dieser größenwahnsinnige Alki hat noch nicht einmal den Versuch gemacht, die Kommentarfunktion zur Wahlwerbung zu benutzen sondern nur zum beschimpfen. Das schlechte Abschneiden war so kein Zufall sondern ein vorhersehbares Ereignis.

    Und kommen wir mal zu den politischen Differenzen: Es gibt keine. Der ganze Streit geht um vom Möchtegern-Chefideologen Molau kreierte leere Worthülsen wie „Politikfähig“. Das kann man keinen Wähler verkaufen, der entscheidet selbst, wen er für politikfähig hält und wen nicht.

    Die DVU hätte ihre Chance gehabt, wenn sie dem Kurs von Brinkmann glaubwürdig vertreten hätte. Zwischen NPD und CDU ist viel Platz entstanden, dort hätte die DVU sich mit so einem Programm ein viel größeres Wählerpotential erschließen können als die NPD es jemals haben wird. Wenn sie es nicht gemacht haben, dann nur, weil ihnen die persönlichen Rachegelüste wichtiger waren als alles andere. Verständlich, dass sie ihren intriganten Kleinkrieg dann noch als „für Deutschland“ verkaufen wollen. Aber man muss solch notorischen Lügnern ja nicht alles glauben – politisch werden die nie wieder ein Bein auf den Boden bekommen. Weder die NPD noch irgendeine andere Partei lässt sich noch auf diese Intriganten ein – und allein bekommen sie eh nichts auf die Reihe.

  • 51 Franz von Sickingen // Jul 5, 2009 at 19:22

    @Nikolaus Be
    Ich kann Sie beruhigen, ich gehöre nicht der Israel-Connection an. Aber als neutraler Beobachter interessiert es mich schon, warum die deutsche „Rechte“ seit nunmehr über 60 Jahren erfolglos ist und sie werden es nicht glauben, ich bin auf keine überzeugende Verschwörungstheorie gestoßen. Es ist alles hausgemacht. Leider! Ich hätte gern eine imaginäre homogene Menschengruppe präsentiert. Fehlanzeige! Aber ich habe viele wohlstandsverwahrloste Deutsche kennen gelernt, denen selbstständiges Denken ein Grauen ist. Aber reicht das schon, um die Erfolglosigkeit der deutschen Rechten zu erklären?
    Eine Erklärung ist, dass sie sich in einer selbstgewählten babylonischen Gefangenschaft befindet. Damit meine ich u. a. die Unfähigkeit zur Historisierung der NS-Zeit und die mangelnde Fähigkeit und Souveränität!!!, die moralischen Verbrechen der Nazis einzugestehen.
    So wundert es kaum, dass immer wieder in pawlowscher Manier die vorgegebene Rollen eingenommen werden, die von dem „bösen“ System für die jeweiligen Protagonisten vorgesehen sind.
    Ein Beispiel:

    http://www.youtube.com/watch?v=3gxO1MxnO5E

    Leider habe ich nur diese sehr kurze Version gefunden, ich habe seinerzeit das ganze Interview gesehen und ich habe mich gefragt, warum sagt der nicht einfach: „Hitler war ein Verbrecher, ich bete jeden Abend 5 Rosenkränze, sollten Sie auch tun, vielleicht sind Sie dann in der Lage, vernünftige Fragen zu stellen!“ Mundus vult decipi! Stattdessen reagiert er genauso, wie man sich das bei einem altbackenen „Nazi“ vorzustellen hat. Mangelnde Souveränität nenne ich dies, das Spiel, dass man ja kennt, wird mitgespielt und das schon seit Jahrzehnten. Es wird nicht agiert, sondern reagiert, und zwar sowohl als auch nach den bekannten Regeln.

    Es fehlt weiterhin der deutschen „Rechten“ an Ironie – auch Selbstironie – oder noch schärfer formuliert an Esprit. Diese Fähigkeiten hatten z. B. ein Schönhuber, ein Haider (Die waren wenig ausrechenbar.) oder hat heute ein Strache.
    Kann es sein, dass die deutschen „Rechten“ immer etwas Gehetztes, Hetzendes, sich ständig rechtfertigen Müssendes und Verbissenes an sich haben, das so typisch für Verlierer ist, sodass keine breite und langfristige Identifizierung möglich wurde und wird?
    Finden Sie nicht auch, dass z. B. der Unterschied zwischen Haider und Rieger oder Strache und Wulf mehr als eklatant ist?

    Auch die Frage einer geeinten Rechten ist so eine Lebenslüge. Hier irren Faust und Molau. Sie sollten konsequent und ohne nachzutreten ihr eigenes Projekt weiterentwickeln. Klar ist nämlich, dass es mit Rieger und Wulf keine Verständigung geben wird, da diese andere Ziele verfolgen.
    Eine vereinte Rechte macht nur Sinn, wenn es eine einheitliche Programmatik, ein breites ideologisches Fundament gibt, auf das sich alle einigen könnten. Ein Minimalkonsens reicht nicht aus oder einige Schnittmengen. Es wird dann weiter gehauen und gestochen und am Ende gemeuchelt. Kennen wir aus der deutschen Geschichte zur Genüge.
    Und diejenigen, die sich um Politikfähigkeit bemühen, werden systematisch mit Rufmord überzogen. Dies geschieht übrigens ebenso systemimmanent.

    Unterschiedliche Strukturen und Inhalte, die sich dann auch in verschiedenen Parteien manifestieren, halte ich für wesentlich realistischer. Auch in der Weimarer Republik oder im Kaiserreich gab es mehrere Rechtsparteien. Warum nicht auch weiterhin zwischen NPD und einer erneuerten DVU – von einer Erneuerung kann man nach einem halben Jahr bislang noch nicht reden – entscheiden können? Wenn es der DVU nicht gelingen sollte – es gibt tatsächlich ein großes bürgerliche Reservoir, das zum Teil zur Zeit orientierungslos durch die FDP gebunden wird oder resigniert hat – eine wählbare Programmatik, die eine sinnvolle und nachhaltige Alternative zur derzeitigen Politik darstellt, zu entwickeln, dann wird sie in der Versenkung verschwinden, wie dies auch schon einige Kommentatoren festgestellt haben.
    Sicher bin ich mir aber, dass die politische Richtung bzw. der gesell. Ansatz Riegers/Wulfs langfristig keine Chance auf Verwirklichung hat, da realitätsfern und wenig überzeugend.

    Franz v. Sickingen

  • 52 albert // Jul 6, 2009 at 13:18

    Wunderbar,dieses ist hervorragendes Anschauungsmaterial für den Unterricht.
    Warum man nicht “National “wählen sollte!!
    Danke für diese Homepage

  • 53 Adler // Jul 7, 2009 at 1:15

    Kamerad Rieger hat Recht: Wenn die NPD zur Europawahl angetreten wäre, hätte sie mit Sicherheit Wahlkampfkostenerstattung vom BRD-System erhalten. Nicht mal das hat die DVU “gerissen”…

  • 54 Adler // Jul 7, 2009 at 1:17

    Nachtrag:

    Na ja, es handelt sich ja nur um die “Neue Rechte”… Mann, macht Frey jetzt Dauerurlaub in der Südsee – oder warum gibt er gar keine Kohle mehr?

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