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| Jürgen Rieger |
Stockholm: Jürgen Rieger, NPD-Landesvorsitzender in Hamburg, wurde von einem schwedischen Gericht wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe von 2.700 Euro verurteilt. Das meldete das schwedische Nachrichtenmagazin Expo sowie das linke Internetportal redok am 20. März.
Dabei handelt es sich bislang unbestätigten Angaben zufolge um die so genannte ökologische Schweinezucht, die Rieger auf seinem Landsitz in Sveneby bei Mariestad (Südschweden) mit dem Erwerb des Geländes übernommen hat, und für die er von der Europäischen Union jährlich um die 200.000 Euro kassiert haben soll. Eine Ermittlungskommission hat im Jahr 2001 festgestellt, dass die Tiere auf diesem Gelände unter extrem schlechten Bedingungen gehalten wurden.
Innerhalb des nationalen Lagers gibt es Vorwürfe gegenüber Rieger, wonach er das Grundstück in Südschweden nur erworben hat, um für die Schweinezucht die Gelder aus dem Landwirtschaftstopf der EU zu kassieren. Statt dieser Zucht hätte man es allerdings vorgezogen,
auf dem Gelände mit alten Wehrmachtsfahrzeugen umherzukurven.
Rieger machte in der Vergangenheit mit dem schwedischen Gelände Schlagzeilen, weil dieser laut Medienberichten dort eine Umsiedlung für Deutsche, fernab multikultureller Einflüsse, vorantreiben wollte.
Erst vergangene Woche hat Rieger eine juristische Niederlage hinnehmen müssen, nachdem das Amtsgericht Jena Rieger zwei Immobilien aberkannt hat. Dabei ging es um den „Heisenhof“ in Niedersachsen sowie einem Schützenhaus in Prößneck/ Thüringen. Rieger hatte diese beiden Immobilien über die britische Wilhelm-Tietjen-Stiftung erworben, allerdings im Jahr 2005 versäumt, einen Jahresgeschäftsbericht einzureichen. Daraufhin wurde die Stiftung in Groß Britannien gelöscht und Rieger galt nicht mehr als Eigentümer.
Der Prozessverlauf gegen Rieger wegen Tierquälerei in Schweden hingegen verlief über mehrere Jahre. Rieger wurde zunächst im Jahr 2006 vom Amtsgericht Mariestad in Schweden freigesprochen allerdings durch das Berufungsgericht Jönköping verurteilt. Neben der Geldstrafe muss Rieger zusätzlich rund 10.700 Euro Verfahrenskosten aufbringen. Gegen das Urteil will Rieger den Obersten Gerichtshof in Schweden anrufen.
Mit der Verurteilung wegen Tierquälerei, die jeder politischen wie moralischen Grundlage entbehren, dürfte das Image des Hamburger Landesvorsitzenden in der Öffentlichkeit weiterhin bröckeln. Bislang galt Rieger innerhalb der Medien und des nationalen Lagers zwar als „Multifunktionstalent“, aber wiederum mehren sich die Stimmen, dass Rieger sich in seinen Tätigkeiten offenbar übernommen hat. Zusätzlich verdichten sich böse Behauptungen einiger Nationalisten, die Rieger seit eh und je vorwerfen, dass seine Immobiliengeschäfte nicht mit “rechten Dingen” zu gehen würden. Vorwürfe, welche durch eine rechtskräftige Verurteilung in Schweden und dem geflossenen Geld aus der Europäischen Union neuen Nährboden erhalten würden.
Quelle: Störtebeker-Netz 24.03.07




81 responses so far ↓
1 Wolfgang Reinhard // Mar 24, 2007 at 16:34
Wie sagten schon die alten Römer: höre beide Seiten - bevor du das Urteil sprichst.
Riegers Position habe ich noch nicht vernommen.
2 Rudolf // Mar 24, 2007 at 16:42
“Innerhalb des nationalen Lagers wirft man Rieger vor, dass er das Grundstück in Südschweden nur erworben hat, um für die Schweinezucht die Gelder aus dem Landwirtschaftstopf der EU zu kassieren. Statt dieser Zucht hätte man es allerdings vorgezogen ‚auf dem Gelände mit alten Wehrmachtsfahrzeugen umherzukurven’.”
Verstehe den Vorwurf nicht. Was ist schlecht daran, mit Wehrmachtsfahrzeugen herumzufahren? Und wenn man dafür noch EU-Gelder bekommt, umso besser
3 nudeldicker hans // Mar 24, 2007 at 17:26
Ja spinne ich, was ich da lesen muß?
Die Politiker nehmen Geld aus den öffentlichen Töpfen, wo sie nur was kriegen können, die Unternehmen nehmen, was ihnen von der EU in den Rachen geworfen wird, aber dafür zahlen sie keine Steuern, die schwulen Randgruppen, die drogenverseuchten Randgruppen, die was weiß ich Randgruppen nehmen das Geld, das ihnen die SPD Dummheimer zuwerfen, mit einem Wort: ALLE WELT nimmt sich die Kohle, wo sie was erwischen kann. Nur die dummen Nationalen leben ehrlich und zahlen Steuern.
Und jetzt erdreistet sich ein wahrlich kluger Mann und widerstrebt dem selbstauferlegten Tabu der Nationalen, lieber in Armut verrecken als Geld vom Staat zu nehmen.
Ja hat man Euch in das Gehirn geschissen, daß Ihr das Verhalten von Rieger verurteilt.
Lernt mal von den Juden und fangt an, Kohle abzugreifen, wo es nur geht. Denn nur die Kohle entscheidet über Sieg oder Niederlage.
Und wenn Ihr das nicht so sehen vermöget. ab zurück in das Zuhause unter den Brücken.
Die anderen: Fangt mal an nachzudenken…..
rät Euch
der nudeldicke Hans
4 lützow // Mar 24, 2007 at 17:52
Was soll denn dieses unvorteilhafte Bild von Rieger?
Danke für den Hinweis. Haben versehentlich das falsche Bild hochgeladen. Wird in den kommenden Minuten geändert.
Der Hausmeister
5 Aufmerksamer // Mar 24, 2007 at 18:00
nudeldicker Hans
Das Problem an der Sache ist natürlich dass NPD Funktionäre nicht unbedingt korrupt sein sollten. In diesem Fall sehe ich gefährliche Anlagen dazu.
6 Frontkampf // Mar 24, 2007 at 18:20
Mann muss die Meinung des Kameraden Rieger einholen und ich hoffe er kann den Vorwurf der Tierquälerei wiederlegen. Als Nationalisten sind wir ja sozusagen die einzigen wirklichen Natur- und Tierschützer

Ich sehe schon das unser Kamerad in letzter Zeit ganz schön was vom System aufgebrummt bekommt: Die Limited und der Verlust zweier Grundstücke in Deutschland, nun eine Geldstrafe wegen angeblicher Quälerei von Schweinen…fehlen nur noch die Kinderpornos und die illegal beschäftigten Hausangestellten
7 Straight Edge // Mar 24, 2007 at 19:12
Weiß hier überhaupt nicht was das soll, Rieger schlecht zu machen. EU Gelder abfassen ist intelligent und nicht verwerflich. Und wenn er Rückzugsräume auch in Schweden schaffen will, dann ist es umso besser.
Hier ist von Schlechtmachen keine Rede. Wir haben den Sachverhalt nur so dargestellt wie uns dieser übermittelt worden ist unter Berufung allgemein zugänglicher Quellen. So bald wir über entlastendes Materiall verfügen, werden wir dies genauso in die Berichterstattung einfließen lassen.
Der Hausmeister
8 Thomas Brehl // Mar 24, 2007 at 19:25
Zu den Vorwürfen sollte man tatsächlich mal Rieger selber hören und daß er sich an EU-Töpfen bedient, wird ihm vom Gros des rechten Lagers unter Garantie n i c h t vorgeworfen.
Leider haben wir bislang keine Stellungnahme von Seiten Jürgen Riegers dazu finden können. Sofern uns etwas über eine Stellungnahme bekannt ist, wird diese veröffentlicht.
Der Hausmeister
9 Anonymous // Mar 24, 2007 at 21:24
scheiss Tierquäler!
10 seneca // Mar 24, 2007 at 21:30
@nudeldicker hans
Woraus erwächst denn der Widerstand gegen das Judentum? Das hat doch in erster Linie etwas mit dem Umgang mit Geld bzw. mit der Vermehrung desselben zutun! Wir sind da seit eh und je in einer Zwickmühle - Sollen wir uns anpassen, um zu überleben (ein in der Natur nicht seltener Vorgang) oder unsere Eigenart bewahren, dem Mammon entsagen, den germanischen, idealistischen Freiheitsgedanken weiterleben (nicht weiterreden) und untergehen?
Natürlich sollten wir EU-Gelder abgreifen (das Wort Kohle entstammt dem Gangstermillieu einer bestimmten Volksgruppe), natürlich sollten wir Steuergelder für die politische und kulturelle Arbeit abziehen. Aber dieser Pauschalismus (Kohle, egal woher) widerstrebt mir!
Dem letzten Absatz stimme ich uneingeschränkt zu, das Bild vom “Multifunktionstalent” Rieger bekommt Risse. Sicherlich, wo viel gearbeitet wird, passieren auch viele Fehler (Zitat Worch). Doch hier hat sich einer verzettelt. Rieger muß endlich einsehen, dass er nicht der germanische Supermann ist. Doch er scheint gegen Rat und Kritik sehr widerstandsfähig zu sein.
Das schwedische Gut für deutsche Familien, das Thema kenne ich seit über 10 Jahren. Hat sich dort jemand angesiedelt? Die potentiellen Siedler, die ich kenne, sind alle noch hier. Was sollte das denn eigentlich werden, eine schwedische Colonia Dignidad? Mit Rieger als Bürgermeister? Wir retten Deutschland doch nicht, wenn wir irgendwo in Schweden ein deutsches Dorf gründen. Rieger soll auf dem Teppich bleiben bzw. dahin zurückkehren. Er könnte so zu einem nützlichen und allseits anerkannten Kämpfer für die völkische Idee werden. Zur Zeit halten sich Nutzen und Schaden wohl die Waage.
11 Elisa // Mar 24, 2007 at 21:54
Leider bekommt man zusehends den Eindruck, daß die “Kameraden” von altermedia.de ein seltsames Süppchen kochen und nichts auslassen, um das Umfeld der NPD (sowie die Partei selbst) madig zu machen.
Der obige Bericht könnte direkt einer Systemfeder entspringen.
Man fragt sich, wer von dieser Art Wehrkraftzersetzung profitiert (außer den üblichen Verdächtigen) -
DEUTSCHLAND sicher nicht !
Auch wenn wir es inzwischen leid sind, uns immer wieder in Wiederholungen zu ergehen. Es ist keine Parteiseite. Auch keine Organisationsseite. inwiefern wir hier also gegenüber “Organisationen”, denen wir gar nicht angehören und auch in keinster Weise verbunden sind, WEHRKRAFTZERSETZUNG betreiben sollen ist uns schleierhaft.
Der Hausmeister
12 Besserwisser // Mar 24, 2007 at 22:01
Was ist denn das für eine miese Stimmungmache?
Wenn Altermedia Nachrichten von Redock oder wer weiß woher kolportiert, sollte doch vorher geprüft werden, was dran ist. Was Sie hier über Jürgen Rieger verzapfen, sieht nach mieser Stimmungmache aus. Da frage ich: zu welchem Zweck?
Warum ist von „so genannter“ ökologischer Schweinezucht die Rede (will heißen: es ist gar keine ?) Waren Sie mal auf dem Hof in Sveneby, und haben Sie die Schweine dort herumlaufen sehen?
Wie nennt man eine Schweinezucht, wenn die Schweine in einem umzäunten Gebiet frei herumlaufen und ohne Kunstfutter großgezogen werden?
Sofern Jürgen Rieger 200.000 Euro von der EU „kassiert hat“, hat er das durch Erfüllung der Bestimmungen getan, wie jeder andere, der EU-Fördermittel erhält – hier klingt das, als ob da was Ehrenrühriges dabei sei.
Soweit mir bekannt wird seitens der Bewilligungsstelle schon seit Jahren alles mögliche versucht, um Jürgen Rieger ihm normalerweise zustehende EU-Mittel nicht gewähren zu müssen.
„Innerhalb des nationalen Lagers wirft man Rieger vor, dass er das Grundstück in Südschweden nur erworben hat, um für die Schweinezucht die Gelder aus dem Landwirtschaftstopf der EU zu kassieren.“
Warum diese Berufung auf das Nationale Lager – also eine anonyme Anklage? Wer genau wirft was vor? Ich verstehe nicht den süffisanten Beiton – das klingt fast wie Neid (entweder weil man kein Schwein oder keine Wehrmachtsfahrzeuge hat)
Und dann die behauptete „Umsiedlung für Deutsche, fernab multikultureller Einflüsse,“ - ist ja klar, wo Nationale ein Anwesen erwerben, wollen sie entweder ein Trainingslager für Terroristen oder eine Menschenzuchtanstalt oder eben sonst eine Teufelei betreiben. Solchen Schwachsinn bei Altermedia zu finden, enttäuscht mich echt.
Weiter wird Wunschdenken propagiert mit dem Satz: „Mit der Verurteilung wegen Tierquälerei, die jeder politischen wie moralischen Grundlage entbehren, dürfte das Image des Hamburger Landesvorsitzenden weiterhin bröckeln“.
Zum einen ist (bewußt?) nebulös gehalten, was nun „jeder politischen und moralischen Grundlage“ entbehrt. Demzufolge, was ich hierüber weiß, entbehrt das Urteil jeder moralischen Grundlage (nicht aber der politische !).
Kann man denn so naiv sein, zu glauben, wenn jemand in einem demokratischen Rechtsstaat zu etwas verurteilt wird, daß er das dann auch getan haben muss?
Wenn man jemandem Steine in den Weg legen will, läßt sich das doch immer machen – ob zu recht oder zu unrecht fragt doch niemand, wenn der Betreffende „Nazi“ oder „Nazi-Anwalt“ ist.
Und dann der Hammer an Bösartigkeit: „Zusätzlich verdichten sich böse Behauptungen einiger Nationalisten, die Rieger seit eh und je vorwerfen, dass seine Immobiliengeschäfte nicht mit rechten Dingen zu gehen würden.“
Daß diese Behauptungen böse sind, meine ich auch. Was heißt dabei aber, daß sie sich „verdichten“? und was konkret ist gemeint, daß es „bei den Immobiliengeschäften nicht mit rechten Dingen zugeht“? Will jemand Jürgen Rieger etwas vorwerfen, dann soll er frei heraus sagen, was, wo wie wann… aber ein solcher Stil, mit lauter Andeutungen jemanden anzuschwärzen, und dabei so zu tun, als habe man doch gar nichts gesagt, finde ich verächtlich und feige.
Ich kann mir unter den Anschuldigungen gar nichts vorstellen, ich habe nur über 2 Jahrzehnte erlebt, daß Jürgen Rieger in zig Fällen, wenn er als „Feuerwehr“ ein Mandat übernehmen sollte, nie nach dem Honorar oder einem Vorschuß gefragt hat – egal, wie die Sache stand.
Ich verstehe auch nicht die Motivation für diese Angriffe. Sachlich begründet sind sie jedenfalls nicht.
@ aufmerksamer: Liegt hier der Hase im Pfeffer - weil Jürgen Rieger jetzt in der NPD ist, muß man ihm schnell ein bißchen Korruption anhängen – Wohl ein Fall eines sich selbst beweisenden Vorurteils?
13 Besserwisser // Mar 24, 2007 at 22:17
@ Der Hausmeister
Ich finde es auch schlechten Stil, sich herauszureden, man habe keine Stellungnahme von Seiten Jürgen Riegers dazu FINDEN können.
Haben Sie denn eine GESUCHT? (d.h. bei ihm angefragt?)
Es soll Leute geben, die keine Zeit haben, um im Internet herumzusurfen. Glauben Sie denn, so eine Zündelverteidigung kann man einfach so nebenher mit links machen ? Pro Prozeßtag Hin- und Rückfahrt nach HH, Anträge müssen vorbereitet werden … Es sind eben nicht alle Leute arbeitslos.
Ferner: Ist hier die Inquisition? Es scheint mir doch überheblich zu verlangen, daß Jürgen Rieger den Nachrichten, die irgenwo über ihn verbreitet werden, nachlaufen soll, um ggf. zu berichtigen.
Für mich gilt, daß man über Kameraden nichts schlechtes verbreitet, bevor man nicht sicher ist, daß es stimmt (und selbst dann ist zu überlegen, welchen Nutzen eine Veröffentlichung hat)
Was die Tierquälerei angeht, so weiß ich, daß sie nicht stimmt. Ich sehe mich aber nicht befugt, hier anderer Leute Angelegenheiten vor der Öffentlichkeit auszubreiten.
So jetzt noch einmal und zwar so, dass es allgemein verständlich ist und wir uns nicht ständig wiederholen müssen.
Wir werden uns sicher nicht raus reden. Wofür und vor wem?
Für alle die es noch nicht begriffen haben sollten. Bei Altermedia handelt es sich um eine Nachrichtenseite die weder einer Partei noch sonst irgendeiner Organisation angehört. Dass Nachrichten nun mal hin und wieder einen bitteren Beigeschmack haben, liegt in der Natur der Sache. Wer damit nicht umgehen kann, dem steht es frei sich auf anderen Seiten zu informieren.
Im übrigen, und das betrifft nicht nur Jürgen Rieger, hat die NPD nun mal das Problem, dass diese seit ihrem Einzug in Landesparlamente auch in der Öffentlichkeit steht. Daran sollte man sich langsam aber sicher mal gewöhnen.
Was Jürgen Rieger als Person betrifft, so verbindet uns mit diesem nichts. Weder im Guten noch im Schlechten. Aber möglicherweise haben wir von Meinungsfreiheit und Nachrichten eine unterschiedliche Auffassung. Denn machen wir uns nichts vor. Den selben Vorwurf gegenüber eines PDS- Politikers hätte man auf NPD- Seite als Skandal ausgeschlachtet. Nun aber auf einmal soll es moralisch richtig sein?
Es sei uns verziehen, dass wir nicht die Absicht haben jetzt hier ständig in den Kommentarspalten in eine Endlosschleife diese Ausführungen zu wiederholen.
Der Hausmeister
14 bildad // Mar 24, 2007 at 23:21
Gibst eine Anja-Kuh in Schweden?
15 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Mar 24, 2007 at 23:25
@Hausmeister:
“… Bei Altermedia handelt es sich um eine Nachrichtenseite die weder einer Partei noch sonst irgendeiner Organisation angehört. Dass Nachrichten nun mal hin und wieder einen bitteren Beigeschmack haben, liegt in der Natur der Sache. Wer damit nicht umgehen kann, dem steht es frei sich auf anderen Seiten zu informieren … Es sei uns verziehen, daß wir nicht die Absicht haben, jetzt hier ständig in den Kommentarspalten in einer Endlosschleife diese Ausführungen zu wiederholen.”
Wie wär’s mit einem Grundsatztext, der (vielleicht sogar kommentierbar) auf dem Server abgelegt und nur verlinkt wird?*
*Wir sind ja guter Dinge, dass man diese Botschaft doch endlich mal verstehen wird. Wie hat der Meister der Propaganda gesagt: Die Wiederholung machts.
Der Hausmeister
Nicht, daß Du mich falsch verstehst: ich lese Deine Erklärungen immer wieder gern, zumal sie meist witzig sind oder wenigstens gepfeffert; aber sich ständig entschuldigen, verteidigen oder doch wenigstens auf die Unabhängigkeit verweisen zu müssen wird mit der Zeit fad; und wenn’s dann auch noch Hausmeister, Nachtwache, Küchenhilfe und Putzfrau trifft…
Also, Gutes Gelingen!
Der Mjölnir
16 Rumpel // Mar 24, 2007 at 23:46
Was ist eigentlich aus Hetendorf in der Lüneburger Heide geworden Herr Rieger ???
17 Worch // Mar 25, 2007 at 0:22
@ Besserwisser:
Wenn du TAZ liest und lange genug dabei bist, dann weißt du seit ungefähr 2001 von der Sache. Lustigerweise war damals allerdings von RINDERN die Rede und nicht von SCHWEINEN. In einem späteren TAZ-Artikel (um 2003 oder so) wurde berichtet, daß die SCHWEINE gelegentlich mal aus dem Freigehege ausgebrochen sind und marodierend über die Gärten des benachbarten Dorfes hergefallen sind. Ob Gegenstand des anhängigen Verfahrens nun die SCHWEINE oder die RINDER sind, ist mir selbst nicht völlig klar. Bei der Übersetzung aus dem Schwedischen kann es ja auch Fehler geben.
Rein sachlich wollen wir mal festhalten: Zwischen der erwähnten Inspektion (2001) und dem erstinstanzlichen Verfahren (2006) lagen fünf Jahre. Wenn’s ein eindeutiger Fall gewesen wäre, hätte man das wohl ein wenig früher verhandelt… Außerdem gab es in erster Instanz einen Freispruch; erst in der zweiten Instanz gab es eine Verurteilung. Damit ist es also wohl offenbar kein so eindeutiger Fall. Wie es vor dem Obersten Gerichtshof ausgehen wird, weiß auch noch keiner.
Grüße
Christian Worch
18 griesgram // Mar 25, 2007 at 0:43
Wenn Rieger für seine Wehrsportgruppe Sverige “EU” Gelder abgegriffen hat: Wen kümmert das auch nur einen Scheißdreck?
bRd ist der größte Nettozahler dieses Molochs, jeder Cent, den Rieger dort wieder rausholt, ist ein geretteter DEUTSCHER Cent, oder doch zuimindest ein Cent, den diese Wahngebilde in Brüssel nicht mehr zu unserem Schaden einsetzen kann.
In jedem Fall fehlt das Geld der Eurokratie. Selbst wenn dadurch die Belastung des bRd noch größer wird, was soll es? Es beschleunigt den Zusammenbruch des Irrsinnssystems.
Schadet dem Regime, wo es geht. Wenn es zum eigenen Vorteil ist, ist es noch besser!
19 Elisa // Mar 25, 2007 at 1:03
Zum Hausmeister
Kritik scheint Ihr nicht zu vertragen – schlimmer noch, Ihr LEST sie nicht mal richtig! Ich schrieb weder was von einer Parteiseite, noch von einer Organisationsseite – weit gefehlt. Ihr fühlt Euch (offensichtlich) nirgends zugehörig und spielt lieber den medialen „Vernaderer“, den Obergescheiten, der immer was Zynisches anzumerken hat – wie originell!
Ihr dümpelt (leider) im Trüben und übt Euch in Unkenrufen gegen alles, was irgendwie aktiv ist.
Schlimm dabei:
1. Ihr agiert gegen das eigne Lager (daher der Verdacht, daß da unlautere Absichten im Spiel sind)
2. Ihr arbeitet dem Gegner zu, indem Ihr einen Artikel wie den über Rieger auf typisch links-linke Art mit Mutmaßungen und Andeutungen verseht. Geradezu wie weiland Herr Worch, der stets von ominösen Meinungsbekundungen zu berichten weiß, aber das hatten wir ja schon…
Was ist denn ein typisch linker Artikel? Gibt es da besondere Merkmale?
3. Ihr gewährt höchst problematischen Gruppen eine Plattform – Stichwort Muslim-Markt.
Kann mich nur wiederholen – DEUTSCHLAND nutzt das sicher nichts.*
*Aber wenn man sich in Hamburg darüber streitet, ob man für oder gegen eine Moschee demonstrieren soll, dann nützt es der DEUTSCHEN Sache???
Der Hausmeister
20 Elisa // Mar 25, 2007 at 1:27
nochmal an Hausmeister
oh je - ich sehe, “Ihr” seid überfordert…
na es wird schon werden…
Mäuschen, wir haben ja nichts gegen eine nächtliche Plauderei. Aber gestatte uns eine Frage. Hast Du eigentlich auch andere Hobbys, als Dich hier in irgendwelchen Foren und Kommentarspalten auszutoben?
Der Hausmeister
21 Elisa // Mar 25, 2007 at 1:59
ja ja…eben, im Gegensatz zu Dir.
Eine peinliche Reaktion, was andres bringste nicht zusammen..:-))
22 Björn // Mar 25, 2007 at 2:26
@Nudeldicker Hans. Ich kann nur hoffen, daß Du Dich lediglich falsch ausgedrückt hast. Denn die Finanzgebaren eines Juden können für unseresgleichen ganz sicher nicht zum Vorbild dienen. Oder bist Du evtl. weltanschaulich so auf dem Holzweg, daß Du meinst, man könne sich seine Gefolgsleute kaufen; es wäre alles nur eine Frage des Geldes und der Opfersinn eines jeden Kameraden, die Bereitschaft, Zeit und Gesundheit aufs Spiel zu setzen, wäre von Papiergeld abhängig?
Meinst Du ernsthaft, wir benötigen Söldner, die mit Jadaslohn bezahlt werden wollen, um uns von diesem Joch zu befreien? Wie erbärmlich und vor allem wie beeinflußt von diesem System muß man sein, um solch eine Einstellung zu bekunden - solltest Du das wirklich so gemeint haben, wie ich es herauslas…
Aber nun zum Thema: Sollte es wahr sein, daß Jürgen Rieger Tiere des Geldes wegen unter widrigen Bedingungen gehalten hat, wäre das allein schon eines Nationalisten unwürdig. Umwelt, Tier- und Heimatschutz sollten schließlich gerade in unseren Kreisen einen hohen Stellenwert besitzen.
23 Olsen // Mar 25, 2007 at 4:01
@Worch
Danke für die weiterführende Information.
Am EU- Topf sich zu bereichern, bedeutet aber auch, daß dieser entsprechend gefüllt sein muß. Und dies geschieht bekanntlich durch die Einzahler. Wer dort am meisten einzuzahlen hat, ist hier bekannt. Dies ist aber zunächst wertfrei zu betrachten.
Sollte sich Rieger Gelder holen, die SONST in nichtdeutsche Länder fliessen oder gar für Multikultiprojekte verwendet werden, wäre dies lobenswert. Dies ist aber eher unwahrscheinlich. Sollten diese Gelder bezogen werden, unabhängig von einem festgeschriebenen Haushalt, sogar den Etat der EU zusätzlich belasten, dann würde ich ihn als das betrachten, wie ich all die anderen Schmarotzer betrachte. Als Betrüger. Ich bin Steuerzahler und habe kein Interesse für Rieger zusätzlich in die Tasche greifen zu müssen. Die EU ist mir zuwider und jegliche Zahlung an diese korrupte US- Vasallenzentrale betrachte ich gelinde gesagt als Schmach. Logischerweise muss dann auch jeder zusätzliche Schmarotzer als Feind betrachtet werden.
24 michael // Mar 25, 2007 at 7:42
Dem “Hausmeister” wie auch dem gesamten Altermedia-Team sei Dank, daß es sich einmal mehr nicht dem randalisierenden und hetzenden NPD-Mob, hier und heute allen voran “Elisa”, gebeugt hat. Dieser Pöbel verlangt nichts anderes, als das, was sich die Systempresse der BRDDR im zionistischen Interesse seit eh und je auferlegt - Selbstzensur und darüber hinaus Parteilichkeit zu Gunsten eines sich “national” nennenden Choas-Vereins, der sich weiterhin Typen wie Peter Jacob Marx ( http://de.wikipwdia.org/wiki/Peter_Marx ), Udo Voigt ( http://wikipedia.org/wiki/Udo_Voigt ) und Holger Apfel( http://wikipedia.org/wiki/Holger_Apfel ) in Spitzenpositionen leistet.
Die “Ausfälle” und “Auffälligkeiten” des Hamburger NPD-Vorsitzenden Jürgen Rieger, die mich persönlich immmer mehr an den Verhaltensjuden Gerhard Frey ( http://wikipedia.org/wiki/Gerhard_Frey ) erinnern, haben sich in jüngster Zeit so gehäuft, daß zu besorgen ist, daß auch dieser “Hoffnungsträger” zu den Akten gelegt werden kann. Mehr denn je stellt sich daher die Aufgabe des Aufbaus einer neuen nationalen Partei, die sich in ihrer Ausrichtung auch fundamental von den grotesken Parteigründungsplänen des Christ-Juden Udo Ulfkotte unterscheiden würde.
25 Worch // Mar 25, 2007 at 7:43
@ Elisa:
In deinen Augen der Kernvorwurf gegen den Hausmeister und seine Kollegen lautet:
(Zitat Beginn) Ihr fühlt Euch (offensichtlich) nirgends zugehörig (Zitat Ende).
Ja, es ist lästig, daß in Zeiten des Internets auch Leute, die sich nirgends zugehörig fühlen, hinter denen keine Organisation und keine Finanzen stehen, geschweige denn Staatsknete, die rein technische Möglichkeit haben, ihr Maul aufzumachen und von vielen gehört (gelesen) zu werden.
So sieht man das aus der Sicht aller Strukturen, die mit Herrschaft zu tun haben oder in denen - zwangsläufig, weil sie eine Struktur sind - Herrschaft ausgeübt wird.
Die Nicht-Zugehörigkeit von Menschen, die kritisieren (gleichviel, ob es angemessene oder überzogene Kritik ist), ist auch insofern lästig, als man diese Leute nur wegen dem kritisieren kann, was sie selbst tun und sagen; nicht jedoch ihnen die Taten oder Worte anderer zurechnen, sie dafür mitverantwortlich machen kann.
Das ist noch lästiger. Aus der Sicht von jemandem, der sich offenbar irgendwo zugehörig fühlt (oder das gar mitgliedschaftlich dokumentiert) und dem es immer wieder passiert, daß vor allem in der breiten Öffentlichkeit ihm fremde Taten oder Worte vorgehalten werden.
Wenn du jetzt einerseits meinst, daß Altermedia sich in der Handhabung - nirgendwo dabei, aber zu allem eine Meinung haben - nicht von der Lizenzpresse unterscheidet, dann zeigst du uns andererseits, daß sich die NPD in ihrem Herrschaftskonzept nicht von den anderen Parteien und den Inhabern der wahren Macht unterscheidet.
Dabei solltest du dir für dich mal die Frage stellen, ob nicht vielleicht das zweite das erste bedingt.
Zweifellos kritisiert FKA in dem gegenständlichen Artikel Dinge, die eigentlich nicht kritikwürdig sind. Jürgen Rieger betreibt auf Gut Sveneby (Sveneby Säteri) biologischen Landbau. (Unter Landbau verstehe ich sprachlich auch Viehzucht.) Dafür gibt es EU-Fördermittel. Ohne EU-Fördermittel wäre biologischer Landbau nicht rentabel, sondern ein Minusgeschäft. Das hat soweit alles seine Richtigkeit. Und obwohl ich noch nie in Sveneby war, weiß ich aus Erzählungen, daß es nicht einfach irgendein Bauernhof ist, sondern ein Gutshof; sprich also mit viel Platz. Auf so einem Gutshof ist sicherlich genügend Platz, daß man da auch mit Wehrmachtsfahrzeugen durchs Gelände fahren kann, ohne daß von Lärm oder Emissionen Schweine, Rinder oder gar menschliche Nachbarn belästigt werden. Und wenn jemand gern mit Wehrmachtsfahrzeugen offroad fährt, dann ist das halt ein Hobby und damit eine recht private Angelegenheit. Und wenn Jürgen Rieger sich vor zehn Jahren oder so vorgestellt hat, daß Gut Sveneby auch ein Rückzugsraum sein soll oder gar ein Ansiedlungsraum für Deutsche, die vielleicht nicht mehr unter BRD-Herrschaft leben wollen, dann liegt die Nicht-Verwirklichung dieses Planes ja nicht zwingend an ihm. Wenn ein Angebot nicht angenommen wird, muß das nicht am Anbieter oder dem Angebot liegen, sondern es kann genausogut an denen liegen, an die sich das Angebot richtet und die es eben nicht annehmen. Insofern hat FKA seine Kritik in einigen Details überzogen beziehungsweise Dinge miteinander in einen Zusammenhang gestellt, die nicht oder nicht zwingend in einem Zusammenhang zueinander stehen.
Aber auch hier müssen wir uns die Ursache-Wirkung-Frage stellen.
Soweit ich mich erinnere, wurde in Altemedia beziehungsweise früher Stoertebeker-Netz über Jürgen Rieger eher selten berichtet, bis er der NPD beitrat und zuerst Kandidat für das Amt eines Stellvertretenden Parteivorsitzenden bzw. dann tatsächlich Mitglied des Bundesvorstandes wurde und zuletzt - vor genau einem Monat - Landesvorsitzender von Hamburg.
Es liegt also die Vermutung auf der Hand, daß die vermehrte Beschäftigtung Altermedias mit Jürgen Rieger mit dessen Eintritt in die NPD und der Übernahme von Parteifunktionen in Verbindung steht.
Du kennst das Sprichwort: “Man schlägt den Sack und meint den Esel”?
Also würde ich mal davon ausgehen, daß im Sinne dieses Sprichworts Jürgen Rieger der geschlagene Sack ist und daß die Schläge eigentlich den unter dem Sack dahintrottenden Esel, sprich die NPD, treffen sollen.
Daß ein solches Verhalten kritikwürdig ist, gewissermaßen eine Form “politischer Tierquälerei” der NPD gegenüber, ist klar. Aber der Hausmeister beziehungsweise vorher die Schriftleitung werden nicht müde zu betonen, daß sie mit der NPD keine Verträge haben. Sondern stattdessen Erfahrungen mit der NPD, die sie offenbar für nicht erfreulich halten und in keinster Weise zu wiederholen wünschen.
Daß Angehörige oder Anhänger der NPD, die für diese individuellen und persönlichen Erfahrungen von Hausmeister, Schriftleitung und so weiter überhaupt nicht verantwortlich sind, sich nicht feruen, daß “ihre” NPD deshalb nun direkt oder stellvertretende geprügelt wird, ist verständlich.
Aber das ist nun mal so in der Politik.
Das macht überzogene Spitzen zwar nicht richtig, aber es macht sie verständlich.
Und, wenn du mal ehrlich bist: Dank der Kommentarspalte von Altermedia haben alle Nutzer die Möglichkeit, Kritik an Schriftleitung, Hausmeister oder wer immer da noch im Hintergrund ist zu üben. Und zwar offenbar unzensiert, sofern sie nicht die absolute Kleinschreibung benutzen. Gibt es das bei der NPD auch? Betreibt die NPD ein öffentliches Forum, in dem sich jeder, gleichviel, ob registriert oder nicht, kritisch zu den Inhalten oder den Betreibern des Forums äußern kann? Wenn ja, würde ich sehr gern mal einen Link dazu bekommen. Ich kenne nämlich keines.
Und damit haben wir den ganz wesentlichen Unterschied. Nicht, daß ich alles für richtig halte, was FKA schreibt oder was die Schriftleitung früher tat bzw. tut oder was der Hausmeister jetzt tut. Aber die geben beispielsweise dir Gelegenheit, es ihnen so deutlich zu sagen, wie du möchtest, und du mußt dabei noch nicht mal mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen, wie intene oder externe Kritiker der NPD sie von Seiten der Partei erleben können.
Grüße
Christian Worch
26 michael // Mar 25, 2007 at 7:47
Sorry für die obigen “misprints”! Nochmals:
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Marx
http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Voigt
http://de.wikipedia.org/wiki/Holger_Apfel
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Frey
27 Worch // Mar 25, 2007 at 7:49
@ Elisa:
Du meinst (Zitat Beginn) wie weiland Herr Worch, der stets von ominösen Meinungsbekundungen zu berichten weiß, (Zitat Ende). Dabei hast du offenbar versäumt, die Antwort auf Andreas Molaus Offenen Brief zu lesen. Sonst würdest du vielleicht erinnern, daß ich für einige dieser “ominösen” Meinungsbekundungen öffentlich zugängliche Quellen zitiert habe.
Grüße
Christian Worch
28 Lothar // Mar 25, 2007 at 10:28
nudeldicker hans :
” Denn nur die Kohle entscheidet über Sieg oder Niederlage.”
Armer Tropf, auch du wirst noch eines besseren belehrt werden.
29 Harold Graf // Mar 25, 2007 at 10:33
Frontkampf :
“Als Nationalisten sind wir ja sozusagen die einzigen wirklichen Natur- und Tierschützer ”
Wovon träumst du nachts?
http://www.gabriele-stiftung.de
30 borger // Mar 25, 2007 at 11:11
Eins vorweg, ich bin sicher kein Rieger-Anhänger, aber man sollte doch etwas sachlich bleiben.
Wenn Rieger in Schweden einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, hat er, wie alle anderen Landwirte auch, Anspruch auf EU-Förderung, sie ist abhängig von einer tatsächlichen Bewirtschaftung des Hofes und nicht nur vom Kauf des selbigen.
Eine Nichtinanspruchnahme dieser Mittel würde wahrscheinlich direkt in die Pleite führen, weil man ohne diese Mittel in einem hochsubventionierten Markt nicht bestehen kann. Wer diese EU-Förderung kritisieren will, sollte sie bei allen Landwirten und nicht nur bei Rieger kritisieren, am besten sollte er konsequenterweise auch auf den Kauf der durch diese Subventionen günstig angebotenen Nahrungsmittel verzichten. (ich habe letztens einen Bericht aus Ägypten gesehen, da kostete eine kleine Ziege zum selber schlachten auf dem Markt 400 Euro)
Zum Vorwurf der Tierquälerei, wäre der Vorfall tatsächlich so gravierend, hätte man Rieger die Tierhaltung untersagt, kleinere Verstöße, die auch zu Geldbusen führen, sind auch hier nicht so ungewöhnlich.
Wenn Rieger auf seinem Hof mit alten Wehrmachtsfahrzeugen umherfährt, ist das sein Privatvergnügen, dafür bekommt er keine Förderung. Ich mag auch alte Fahrzeuge, auch von der Wehrmacht gerne, aber politisch ist mir die Gegenwart und Zukunft wichtiger. Und da gehört Rieger für mich zur Riege der „ewigen Vergangenheitsbewältigter“, die für Gegenwart und Zukunft (aus meiner Sicht) nur Fantastereien und keine realistischen Programme zu bieten haben.
Ich werde mich auch weiter gegen die Islamisierung Deutschlands wehren und nicht auf eine bessere Zukunft nach der Zerstörung der BRD durch die Musels hoffen. Die NPD hat aus meiner Sicht ihre Chance vertan, sie wird mit ihrem muselfreundlichen Kurs im Westen sicher nicht viele Anhänger gewinnen können und im Osten bei fortschreitender Moslemisierung ganz schnell wieder in der Versenkung verschwinden.
31 Novalon // Mar 25, 2007 at 12:25
Also mal ehrlich liebe Leute, Jürgen Rieger kassiert JÄHRLICH 200.000€ aus dem EU Topf. Ich kenn mich in der Landwirtschaft zwar nicht sonderlich aus, würde aber für mich erstmal bedeuten Herr Rieger hat mehr als 5 Schweine auf seinem Hof!!! Jetzt wird er zu einer “Geldstrafe” von 2.700€ verurteilt und wurde zuvor sogar in einer Instanz frei gesprochen. Was sagt uns das?
Ich denke die Rechtssprechung in Schweden wird ähnlich wie die in Deutschland sein, vielleicht nur nicht ganz so verlogen. Heisst bei einer Verurteilung zu einer Geldstrafe wird die Höhe am Einkommen bzw. Besitz festgemacht! Das er jetzt 2.700€ zahlen soll bedeutet für mich, dass man ihm zum einen kein schweres vergehen vorwerfen kann und zum anderen die schwere der Schuld wohl auch nicht unterstellt werden konnte!
Also was war wohl gewesen? Kam eines der Schweine nicht in die Sonne? Haben sie 50g zu wenig Futter oder vielleicht zuviel Futter bekommen?
Das hier immer gleich ne Zeitungsgeschichte und/oder nen Bericht einer linken Gruppe ausreicht um die eigenen Leute in Miskredit zu bringen ist wirklich traurig!
Und lieber Hausmeister, was wir den Systemmedien vorwerfen ist deren einseitige Berichterstattung! Habt ihr vor Veröffentlichung des Berichtes hier einmal in Erwägung gezogen den Herrn Rieger um eine Stellungnahme zu bitten?*
* Du vergisst offenbar, dass die NPD uns vor ein paar Jahren mit einem Informationsboykott bedacht hat. Demzufolge darf sich jetzt niemand darüber beschweren, dass wir es nicht für notwendig erachten Informationen nach zu laufen. Wenn sich Funktionäre der Partei mit einer Information an uns wenden, dann ist es ihre Sache und wenn nicht, dann ist es auch ihre Sache.
Der Hausmeister
Antworten darauf braucht ihr selbstverständlich nicht, die Antwort kann ich mir denken…
32 bildad // Mar 25, 2007 at 12:37
“Identifizierbar sind Piefkes durch ihre - tatsächliche oder vermeintliche - norddeutsche Sprachmelodie. Als stereotype Eigenschaften werden ihnen in Österreich arrogant-lärmendes Auftreten, mangelnde Sensibilität und Flexibilität, bescheidene kulinarische Fähigkeiten, penible Sturheit - etwa bei der Befolgung von Vorschriften - und Vereinnahmung österreichischer Kulturleistungen unterstellt.” http://de.wikipedia.org/wiki/Piefke
Da fehlt aber die bekannterste Eigenschaft ” Humorlosigkeit”.
33 bildad // Mar 25, 2007 at 12:39
Hallo Rieger!
34 borger // Mar 25, 2007 at 12:52
@ Worch :
„Du kennst das Sprichwort: “Man schlägt den Sack und meint den Esel”?
Also würde ich mal davon ausgehen, daß im Sinne dieses Sprichworts Jürgen Rieger der geschlagene Sack ist und daß die Schläge eigentlich den unter dem Sack dahintrottenden Esel, sprich die NPD, treffen sollen.“
Dein Vergleich hinkt ein wenig, der Sack ist eine handlungsunfähige Ladung des bekanntermaßen widerwilligen Esels.
Diese Beschreibung trifft nun auf Rieger sicher nicht zu, er ist sehr wohl handlungsfähig und versucht den widerwilligen Esel zu reiten – und das auch noch rückwärts.
Das mit einer Zunahme der Funktionen auch eine Zunahme des öffentlichen Interesses verbunden ist, ist ja nun auch nicht so ungewöhnlich.
Wenn diese Funktionszunahme dann auch noch mit etwas außergewöhnlichen Methoden (wie in HH) erreicht wird, ist eine entsprechende öffentliche Beobachtung schon zwangsläufig, dass muss aber nicht zwangsläufig negativ sein.
Als Landesvorsitzender einer politischen Partei muss Rieger auch öffentlich wahrgenommen werden, ansonsten bringt die Parteiarbeit nicht viel. Es liegt auch an Rieger, den Kurs seiner öffentlichen Wahrnehmung mit zu bestimmen, bisher war davon nicht viel zu merken aber vielleicht kommt das ja noch. Ich habe allerdings bei der sich abzeichnenden Richtung keine Hoffnung auf eine gestaltende Rolle der NPD, die Muselfreundschaft wird ihr das Genick brechen.
Mit freundlichen Grüßen borger
35 Rudolf // Mar 25, 2007 at 12:58
@Olsen: Ich glaube kaum, dass für den kleinen Jürgen Rieger die milliardenschweren Fördertöpfe der EU erweitert werden müssen…
Und bekanntlich zahlt Deutschland weit mehr hinein als es wieder rausabekommt, man muss also froh über jeden Deutschen sein, der selbst dieses Saldo ein klitzeklleines bisschen (macher würde wohl von Peanuts sprechen) zu gunsten Deutschlands verändert.
36 Frontkampf // Mar 25, 2007 at 14:10
@Harold Graf
ich träume bestimmt nicht von der gabriele-stiftung.
Im ernst ist Natur- und Umweltschutz schon immer vehement von uns Nationalisten vertreten und gefördert worden. Ich weiss ja nicht in welchen Kreisen du so verkehrst, aber ein Baldur Springmann war sozusagen der erste “Grüne”. Und das auf völkischer Grundlage. Wenn Jürgen Rieger arterhaltende Viehzucht betreibt ist das natürlich unterstützenswert. Ich hoffe du gehörst nicht zu den Nationalen die ihren Müll achtlos in die Natur werfen oder Zigarettenkippen wegschnippen. Dank Dosenpfand ist die Verschmutzung der Natur mit Weißblech zurückgegangen. Als nationale Sozialisten wollen wir den ganzheitlichen Menschen in einer intakten, artgerechten Umwelt und Natur. Das muss sich auch im Widerstand durchsetzen.
Gegen Türken und Moscheen schimpfen aber Kepab essen geht nicht.
37 NPD KV UNNA/HAMM // Mar 25, 2007 at 14:55
Schön, wenn Rieger Fördergelder aus EU-Töpfen erhalten hat, dann ist es in die richtigen Hände gekommen und nicht bei irgendwelchen “Gutmenschen”gelandet. Was die angebliche Tierquälerei betrifft , sollte man einmal abwarten, was denn wirklich geschehen ist. Wir können uns nicht vorstellen, dass R. eigenhändig Tiere (Schweine oder Rinder) gequält haben sollte.* Bei der Vielzahl seiner Aufgaben ist es eher unwahrscheinlich, dass er dafür auch noch Zeit gefunden haben sollte. Vor schlechten Mitarbeitern kann man sich jedoch oft nicht schützen. Die Verantwortung bleibt dann aber trotzdem am Besitzer hängen. Wir werden sehen.
*Davon war auch garnicht die Rede. Der Vorwurf lautet unter Berufung allgemein zugänglicher Quellen, dass Rieger diese Tiere unter extrem schlechten Bedingungen gehalten hat. Das ist ein Unterschied.
Der Hausmeister
38 nudeldicker hans // Mar 25, 2007 at 15:26
@seneca @ Björn u.a., @altermedia
auf den ersten Blick verstehe ich Euren Wunsch, das Edle, Starke, Gerechte zu bewahren und zu LEBEN.
Aber, wo endet das, wenn man pauschal versucht, edelmütig zu leben, wenn um einen die Ratten bereits an den Fußknochen nagen.
Hier sollte allgemein ein Umdenken stattfinden.
Das Umdenken bedeutet: Edel und gerecht im KREIS der Eigenen zu wirken.
Den Müll aber um uns herum müssen wir mit WIRKSAMEN Mitteln besiegen.
Nur dann, wenn wir diese innere Trennung geschafft haben, ist ein Überleben möglich.
Es nützt niemandem, wenn wir stolzen Hauptes nach oben in das Licht der Sonne blicken und dabei nicht merken, daß wir in einem Abfallschacht leben und das Licht der Sonne sich als trübe Laterne entpuppt, welche von Hilfswilligen über unseren Köpfen hin und hergeschwenkt wird.
In der derzeitigen Welt ist Geld eben alles. Angesichts der vielen kaputten, degenerierten Reste unseres Volkes, welche HEUTE das Machtmittel Geld nachgeworfen bekommen - und damit die MACHT haben, ist es doch wirklich an der Zeit, mal über einen anderen Weg nachzudenken.
Zu altermedia erlaube ich mir zu sagen, daß es unserem freien Verständnis entspricht, auch NEGATIV über etwas zu berichten. NUR DADURCH lernen wir ein eigenes, kritisches Denken. Und das ist Voraussetzung für freie Menschen. Und erst diese Freiheit ist die Grundlage für ECHTEN Edelmut und Größe, also WEITER SO!
39 Dike // Mar 25, 2007 at 15:44
So ein Wirbel um bis dato einseitige Info!
Abwarten und Tee trinken. Das Knäuel wird sich schon noch ent-wickeln.
Finde es aber auch Spitze, daß Meinungsfreiheit bei Altermedia kein Luftgespinst ist und kann mich Chr. Worchs Worten darüber nur anschließen!
40 Olsen // Mar 25, 2007 at 18:12
@Rudolf
Machen aber nicht gegebenenfalls viele “kleine Rieger” einen großen?
“Und bekanntlich zahlt Deutschland weit mehr hinein als es wieder rausabekommt, man muss also froh über jeden Deutschen sein, der selbst dieses Saldo ein klitzeklleines bisschen (macher würde wohl von Peanuts sprechen) zu gunsten Deutschlands verändert.”
Da kann aber ganz schnell eine “Milchmädchenrechnung” d’raus werden…
41 Reinhard // Mar 25, 2007 at 19:36
Und was ist daran jetzt so interessant.
Ist nicht der erste “Nationalist” der wegen Tierquälerei verknackt wird und auch nicht der letzte der abzocke betreibt.
Allein die sache das der seine Immobilen in Staatshand übergibt zeigt das er überhaupt kein Interesse daran hat etwas aufzubauen sondern nur um abzusahnen.
Sowohl irgendwelche Fördergelder oder die Spenden von irgendwelchen debilen.
42 Schörner // Mar 25, 2007 at 20:31
@nudeldicker hans
Vollste Zustimmung! Meine Rede.
Leider verstehen zu wenige, daß Geld die mächstigste Waffe in diesem Regime ist.
Gerade der deutschbewußte Teil des polit. Spektrums hat ein großes Problem damit, diese notwenige Erkenntnis der realen Welt in der wir jetzt leben, anzuerkennen und danach zu handeln.
Ich finde es großartig was Rieger tut, solange er es dem deutschen Freiheitsstreben zugutekommt.
Bei Tierquälerei oder einer schlechten Beahndlung von Tieren hört mein Verständnis jedoch abrupt auf. Ich will hoffen, daß das ein konstruierter Vorwand war.
43 seneca // Mar 25, 2007 at 21:15
@schörner
“Geld ist die mächtigste Waffe in diesem Regime”, da hast Du wohl recht. Wir führen mit ein paar hunderttausend, meinetwegen mit einigen Millionen Mark, Dollar, Euro den finanziellen Kampf gegen ein billionenschweres Regime - Leute, macht euch doch nicht lächerlich! Da einzige, was passiert ist, daß wir uns dabei immer mehr korrumpieren. Will ich Geld vom System, muß ich dessen Bedingungen erfüllen.
Nehme ich Geld oder Sachleistungen, egal von wem, habe ich eine Gegenleistung zu erbringen.
Und was, wen wir den Kampf gegen das System gewinnen, mit Geld egal woher? Vielleicht findet sich ja ein milliardenschwerer Globalisierungsgewinnler, der eine Schwäche für die deutsche Lebensart hat. Sollten wir auch sein Geld nehmen?
Um jedem Mißverständnis vorzubeugen, wenn Rieger EU-Gelder für Öko-Landbau-Rinder-Schweinezucht zustehen, soll er sie nehmen und investieren. Aber redet den Leuten bitte nicht ein, das wir das System mit Geld aus den Angeln heben können!
44 Herfried // Mar 25, 2007 at 21:31
Umweltschutz ist Heimatschutz! Natürlich leisten wir unseren Beitrag dazu als Nationalisten. Wenn ich einen Lümmel sehe, der Müll in die Natur schmeißt, dem sag ich aber bescheid. Bei Schweinen handelt es sich um regenerative Elemente, deren Ableben der Umwelt nicht schadet. Wenn ein ansonsten vorbildlicher Nationalist, ich möchte sagen, Ehrennationalist, wie der Kamerad R. im Ausland auf die falschen Betreuer gesetzt hat, sollten wir ihn deshalb nicht weiter unter Druck setzen. Er hat vorbildliches geleistet, hat unsere Bewegung vorangebracht und ist in seiner Hamburgtypischen Art ein exzellenter Redner, der uns alle in seinen Bann geschlagen hat!
Wir sollten weiter auf ihn setzen, mögen die Systemschmierfinken ihn als Kinderschänder denunzieren, es ist doch immer die selbe Masche!
Nicht mit uns!
Herfried
45 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Mar 25, 2007 at 23:33
@Harold Graf: “www.gabriele-stiftung.de”
Was soll in diesem Zusammenhang der Verweis auf die militante pseudochristliche Sekte “Universelles Leben” der Gabriele Wittek?
“Universelles Leben - Informationen über eine der einflußreichsten Sekten; Eine Gefahr für die Tierrechtsbewegung
In den letzten Jahren erlangte eine Sekte immer mehr Einfluß: Universelles Leben (UL).
Seit einiger Zeit versucht UL, in der Tierrechtsbewegung Fuß zu fassen. Dies betrifft insbesondere Lebensmittelproduktion und -handel (”Gut zum Leben”, “Lebe-gesund-Versand”, “Hin zur Natur” usw.), Publikationen (”Tiere klagen - der Prophet klagt an!”, “Der Mord an den Tieren ist der Tod des Menschen” sowie den Verlag “Das Brennglas”) und die “Initiative zur Abschaffung der Jagd”.
Um Tierrechte geht es ihnen nicht, das liegt auf der Hand…”
Weiterlesen auf: http://www.tinyurl.com/2nhz7y
Organisationelle Verflechtungen sind dokumentiert auf: http://www.tinyurl.com/35euqm
http://www.universelles-leben.org/cms/wir-ueber-uns/erklaerung.html
@Frontkampf:
LaDich nicht von einem “Nationalisten” irritieren, sondern sieh Dir die Verweise an, die er bevorzugt. Das sagt alles, er verwies auf eine Sekte, deren Gehirnwäsche- und Mitgliederentmündigungsmethoden irgendwo zwischen Zeugen JeHoWaHs, Mao Tse Dung und Scientology Church anzusiedeln sind.
Ich habe mal mit diesem Ge$indeI zu tun gehabt und weiß, daß es denen ums Beten geht, nämlich darum zu beten, daß Dein Geld auf deren Konto landet, und darum zu beten, daß Du für sie unentgeltlich schuftest.
46 Anja Zysk // Mar 26, 2007 at 9:01
Da Landwirtschaftssubventionen der EU zweckgebunden sind, fließt dieses Geld nicht in den einheimischen Wirtschaftskreislauf zurück und schafft hier auch keine Arbeitsplätze. Es kommt allerhöchstens Herrn Rieger als Privatperson zugute.
Ich persönlich sehe es als Geringverdiener nicht ein, warum ich im Namen der “nationalen Solidarität” mit meinen hierzulande dringend benötigten Steuergeldern irgendwelche “arischen” Millionäre subventionieren soll, die zu ihrem Privatvergnügen im Ausland Grund und Boden erwerben.
Auch stellt sich mir die Frage, wie ehrlich jemand ein System bekämpft, an dem er sich persönlich mästet.
Ein Hartz IV-Empfänger, von denen es in der NPD überdurchschnittlich viele gibt, bekommt übrigens 345 € pro Monat + “angemessene” Miete und Heizkosten. Was für einen nationalen „Sozialisten“ wie Herrn Rieger nur Peanuts sind, würde einen deutschen Arbeitslosen immerhin 25 Jahre am Leben erhalten.
47 Novalon // Mar 26, 2007 at 9:02
@ Hausmeister, dann sollte man erst recht seinen Bericht “vorsichtiger” schreiben als ihr es getan habt!
“Mit der Verurteilung wegen Tierquälerei, die jeder politischen wie moralischen Grundlage entbehren, dürfte das Image des Hamburger Landesvorsitzenden in der Öffentlichkeit weiterhin bröckeln”
Es ist kein Wort darüber zu lesen, dass die Tat wohl anscheind nicht so schwerwiegend gewesen ist, denn sonst hätte er eben nicht in erster Instanz nen Freispruch und jetzt grademal 2.700€ Strafe bekommen. Und das ganze ist nun auch noch 5 Jahre her…Bei einem dringenden Tatverdacht wäre er schon längst abgeurteilt gewesen! Wie C.Worch ja ebenfalls trefflich erwähnt hat.
48 Worch // Mar 26, 2007 at 9:57
Es gehört vielleicht nicht unbedingt an diese Stelle, aber man kann es auch im Zusammenhang mit dem Thema sehen. Seit der Wahl von Jürgen Rieger zum Landesvorsitzenden der NPD in Hamburg vor über einem Monat hat es keine Aktualisierung der Homepage des Landesverbandes mehr gegeben. Auch die Rubrik „Termine“ glänzt durch gähnende Leere. Nicht einmal Veranstaltungen der Bundes-NPD wie die für den 2. Juni geplante Demonstration gegen den G-8-Gipfel wird aufgeführt.
Daß Jürgen Rieger selbst sich um so was kümmert, wird wohl niemand angenommen haben; er hat ja erst seit wenigen Monaten überhaupt eine e-mail-Adresse und hat vorher völlig netzfrei gelebt. Außerdem war wohl die interne Vereinbarung mit seinen Unterstützern, daß er den Namen hergibt und die Galionsfigur macht, aber andere die Arbeit machen. Nun, zumindest vom Netzwerkteil der Arbeit ist nix zu sehen.
Was nicht heißt, daß in der Realität – die ja immerhin ein wenig wichtiger ist – verspäteter Winterschlaf oder vorgezogene Frühjahrsmüdigkeit geherrscht hat. Da gab es immerhin eine Saalveranstaltung (auch mit Jürgen Rieger als Redner) und einen Info-Stand in Bergedorf, beides zum Überfremdungsthema. Lustigerweise zwar von NPD-Angehörigen organisiert, aber beides nicht unter dem Namen der NPD, sondern unter dem einer kurzfristig aus dem Hut gezauberten „Bürgerinitiative sicher leben in Bergedorf“ oder so ähnlich. Irgendwie schon interessant, daß unmittelbar nach der Wahl von Jürgen Rieger die Arbeit der aktiven NPD-Angehörigen in Hamburg vom Parteinamen auf den einer Tarn-, Neben- oder Briefkopforganisation umgestellt worden ist!
Ob so was im Sinne der NPD ist, werden Parteimitglieder vielleicht eher beantworten können als ich.
Grüße
Christian Worch
49 Herfried // Mar 26, 2007 at 13:25
Hamburg ist eine Stadt mit hohem Ausländeranteil. Die Kameraden haben dort einen schwereren Kampf zu durchstehen, als in den Städten Mitteldeutschlands. In Bremen sind gar unsere eigenen Organisationen mit Ausländern durchsetzt, wenn nicht gar ver$t! Da muß mal aufgeräumt werden, und dafür ist Kamerad R. genau der richtige! Kameraden: Es braucht seine Zeit, unterstützt den Kameraden R. bei seiner wichtigen Arbeit! Die Reinheit unserer Ideen gründet auf die Reinheit unserer Rasse!
Herfried
50 Cogito // Mar 26, 2007 at 13:35
Es kann doch kein Streitpunkt sein, daß Altermedia auch negative Nachrichten bringt, denn sie gehören zur ehrlichen Information dazu. Dagegen halte ich nichts vom Klatsch am Schluß, wie :
„Zusätzlich verdichten sich böse Behauptungen einiger Nationalisten, die Rieger seit eh und je vorwerfen, dass seine Immobiliengeschäfte nicht mit “rechten Dingen” zugehen würden. Vorwürfe, welche durch eine rechtskräftige Verurteilung in Schweden und dem geflossenen Geld aus der Europäischen Union neuen Nährboden erhalten würden.“
Auf diese Kutsche springen gleich einige auf und schwelgen geradezu in Fiktionen. Rieger hat als tüchtiger Anwalt für Verfolgte immer gute Verteidigungsarbeit geleistet und wurde dafür vom Gesocks mitunter krankenhausreif geschlagen*. Von seinen gut situierten Mandanten ist er dementsprechend entlohnt worden. Was ist daran verwerflich und ihm übelzunehmen? Sollte er wirklich 2 Immobilien durch seine Nachlässigkeit endgültig verlieren, dann muß er sich den Vorwurf gefallen lassen, daß er mit seinem Besitz nicht kaufmännisch umgehen kann. Gute Freunde scheint er nicht zu haben und somit auch keine guten Ratschläge annehmen zu müssen. Wäre doch für einen Nationalisten naheliegend, wenn er einem jungen Vater mit Landwirtschaftserfahrung und Familie Aufgaben und Heimstatt auf seinem Gut bieten und somit eine optimale Bewirtschaftung anstreben würde, statt die Medienkanaille mit Pleiten zu unterhalten. Und die tat in letzter Zeit einiges, um Riegers Neider sogar in den eigenen Reihen auf Trapp zu bringen – scheint wieder einmal zu klappen.
*Keine Frage. Was seine Arbeit als Verteidiger betrifft, so halten wir Rieger für einen der besten Juristen im nationalen Spektrum. Allerdings ist das sein Job, um es mal so auszudrücken. Das erwartet man ganz einfach von einem Anwalt.
Der Hausmeister
@ Christian Worch
Sie werden Ihre Gründe gehabt haben, daß Sie der NPD in HH nicht zur Hilfe kamen, den Saustall aufzuräumen. Aber jetzt ständig darauf ‘rumzutrampeln? Erlebt man das bei den anderen, etablierten Parteien untereinander? Was haben Sie davon, wenn keiner mehr Aushängeschild für die Rechten ist? Zusätzlich zur Diffamierung durch NPD-Feinde muß man nicht noch nachtreten.
51 Rudolf // Mar 26, 2007 at 13:46
“Machen aber nicht gegebenenfalls viele “kleine Rieger” einen großen?”
Die allermeisten “kleine Riegers” sind halt keine Rieger, sondern Ottonormalbürger. Die EU finanziert allen möglichen Unfug, von “multikulturellen Begegnungsstätten” bis hin zu luxuriös ausgebauten Fahrradwegen. Desweiteren fließen die allermeisten EU-Gelder natürlich gen Polen und andere Hungerleiderländer. Womit sie uns das danken, sehen wir dann an den Kaczynskis…
Da spricht nichts dagegen, wenn national gesinnte Bürger, auch EU-Gelder nehmen, wo man sie (legal) kriegen kann. Meinst du wenn Rieger keine EU-Subventionen erhielte, würden deswegen die Steuern gesenkt? Nein, die EU würde sich freuen, dass sie noch mehr Geld zum Verprassen hat und ein Multikulti-Projekt oder ein Mahnmal gegen irgendwas mehr “fördern” kann.
Daher kann es eigentlich nur einen Rat geben:
Wenn deutsche Steuergelder nicht für deutsche Interessen eingesetzt werden - was zweifellos heutzutage der Fall ist -, muss man Staat und EU sowenig Geld wie möglich überlassen und soviel wie möglich wieder herausholen.
52 Rudolf // Mar 26, 2007 at 14:07
@Herfried: Wie hältst du’s mit möglicherweise reinrassigem deutschen Antifa-Gelichter?
53 Worch // Mar 26, 2007 at 15:23
@ cogito:
Ich möcht’ mal wissen, wie ich der NPD in Hamburg hätte helfen sollen, ihren sogenannten “Saustall” (richtiger gesagt: Ihren teilweise eskalierten internen Streit) aufzuräumen.
Grüße
Christian Worch
54 Herfried // Mar 26, 2007 at 15:29
Was ver$t ist, ist nicht reinrassig. Leider fallen immer wieder einige tüchtige Landsleute auf die Parolen vom Klassenkampf herein. Es gilt, diese wieder zu gewinnen für unsere Bewegung. Sie dürfen nicht länger abseits stehen, denkt an Quex!
Was soll ich einem jungen nationalen Menschen erzählen, wenn der mich fragt, wieso er in Bremen von Türken repräsentiert wird?
55 Friese // Mar 26, 2007 at 17:09
Mir kommt es vor als wollte Altermedia mit diesen Artikel Jürgen Rieger politischen Schaden zufügen.
Es ist überhaupt nicht nachzuvollziehen einen solchen Artikel kommentarlos auf einer nationelen Seite zu veröffentlichen.
Allerdings bin ich SEHR angenehm überrascht von den kommentaren der Altermedialeser , die dieses Spiel nicht mitmachen.*
Thortsen de Vries (Friese Hamburg)
*Das sollte keine falschen Illusionen wecken. Einige Schreiber haben hier auch eine gespaltene Persönlichkeit.
Und zu guter Letzt auch noch mal für die NPD in Hamburg.
Eure Partei hat uns mit einem Informationsboykott bedacht. Wir sehen daher keinen Anlass um Infos zu betteln, geschweige diesen nach zu laufen. Wenn Euch unsere Berichterstattung nicht behagt, gibt es die Möglichkeit einfach eine andere Seite zu besuchen. Zum Beispiel http://www.npd.de oder http://www.npd-hamburg.de.
Der Hausmeister
56 Schörner // Mar 26, 2007 at 17:40
@seneca:
Ich halte ihre geldfeindliche Meinung für hochgefährlich, ja für ein Lager, das eine politische Bewegung sein will, für tödlich.
Nur zur Klarstellung gleich vorweg: ich bin ein erklärter Gegner des Zinseszinsgeldsystems.
Sie brachten das Argument, daß Geld korrumpiere, was zweifellos stimmt - teilweise.
Ich frage zurück: gibt es etwa nur anständige Obdachlose? Sind alle Leute mit Geld unanständig?
Selbstverständlich nicht!
Wie wollen Sie denn die Menschen erreichen? Dazu braucht man Massenmedien. Jedes REgime weiß das. Das erste was gemacht wird, ist die Kontrolle des Mediensektors.
Für uns bedeutet das, da0 wir tausend gute Arguemnte haben können, aber sie sind nur dann etwas wert, wenn sie auch gehlrt werden. Das bedeutet, daß eine Gegenöffentlichkeit notwendig ist. Dazu gehört das Netz, aber genauso Zeitungen, Verlage, Radio- und TV-Sender.
Wer aber meint, daß Geld stinkt, wird niemals in die Lage kommen, diese Gegenöffentlichkeit herzustellen. Das Regime reibt sich ob solcher Naivität die Hände.
Keine Infantrie der Welt, hält ohne Panzerbekämpfungsmitteln einem Panzerangriff stand. Nicht einmal die W-SS. Also seien sie bitte nicht päpstlicher als der Papst.
Adolf Hitler war sich nicht zu gut, zum Großkapital zu gehen und es um Geld anzupumpen. Hat er sich deshalb kaufen lassen? Letztlich hängt es einzig und allein vom Charakter ab. Fähigen Führungsleute, Fanatikern bedeutet Geld und Reichtum nichts. Ihr Antrieb ist der Wille zur Macht um Dinge umzusetzen.
Wahnsinn ist es daher, pauschal zu sagen: das Volk mag zugrundegehen, weil wir in einer bösen Welt leben, aber wir sind so stolz, wir verhungern lieber. Eine Mutter hat keinen Stolz zu haben, sondern sie hat sich um ihre Jungen zu kümmern!
Haben Sie sich schon mal überlegt, wie Sie mit einer solchen Einstellung persönlich erfolgreich sein wollen? Der persönliche Erfolg ist allerdings eine Vorraussetzung, um zu Geld zu kommen.
Und in diesem Zusammenhang auch gleich eine Replik an
@Anja Zysk
Sollten Sie diese Frau Zysk sein, so würde ich mir eigentlich politisches Denken erwarten.
Ich sehe die Sache folgendermaßen:
Wenn sich jemand ins soziale Netz legt, um es sich persönlich gutgehen zu lassen, ist das verwerflich.
Tut das Gleiche jemand, um damit Zeit für den politischen Kampf zu haben, so ist das ein begrüßenswertes Verhalten.
Scheffelt jemand Geld aus staatlichen Subventionen für seinen persönlichen Luxus, so ist das verwerflich. Investiert diese Person das Geld aber in den politischen Kampf, so ist es großartig.
Wie können Sie also pauschal, ganz unpolitisch die Forderung aufstellen, daß politische Kämpfer sowas nicht tun dürften?
Man kann eine Bank zwecks Finanzierung der Drogensucht überfallen, aber man kann auch eine Bank überfallen, um damit Hilfsbedürftigen zu helfen. Für politische Menschen gelten hier ganz andere Maßstäbe wie fpr den unpolitischen Menschen. Die einen sind nämlich von Idealismus getrieben und setzen sich über Grenzen hinweg, während den nichtidealistischen Leuten genau diese Grenzen auferlegt werden müssen, damit keine Anarchie ausbricht.
Es ist tlw. erschütternd, wie naiv manche an Politik herangehen. Politik ist ein dreckiges Geschäft in einem Raubtierkäfig und wer da meint, als weisses Kaninchen nach seinen aufrechten Regeln spielen zu können, hat nicht die geringste Chance.
Es gab übrigens auch eine Zeit, da wurde Pfeil und Bogen als Fernwaffe von besonders ehrenhaften Männern im Kreig abgelehnt. Wie die Sache ausging, ist bekannt…
Ich jedenfalls halte nichts davon, persönliche Eitelkeit, Stolz und Moral vor das Überleben des Volkes zu stellen.
Der Feind agiert gewissenlos und heimtückisch, also muß man selbst zumindest ebenso gut darin sein. Mit entblößter Brust wurde noch keine Schlacht gewonnen.
57 Schörner // Mar 26, 2007 at 18:02
Mir kommt diese Geldfeindlichkeit vor wie die gelehrte Lesitungsfeindlichkeit bei Schülern: Einstein mit 5 in Mathe als das große Vorbild für Schüler -> Kinder, seht her, ihr brauchts nix lernen, ihr werdet auch so was.
Aber der normale Schüler IST nicht Einstein!
Umgelegt bedeutet das Folgendes: nicht jeder ist eine Führungspersönlichkeit, ein Autor, schlicht ein mit seinem bürgelichen Namen aktiv arbeitender Aktivist.
Der normale Nationalist, also der Sympathisant, auch der organisierte Sympathisant, hat daher vor allem seine Aufgabe darin zu sehen, diese Leute zu unterstützen, also das Geld für jene zu verdienen, die führen und aktiv vorne stehen, damit sie sich auf ihren Kampf konzentrieren können.
Nur so funktioniert es. Jemand der sich um sein tägliches Brot kümmern muß, kann nicht zu 100% politisch aktiv sein.
Es kann auch nicht jeder Anführer und Aktivist sein.
Nur die wenigsten sind es!
Daher finde ich es so ungemein schädlich, wenn man der breiten Masse dann auch noch einredet: Leute ihr braucht kein Geld, keinen Erfolg!
DOCH, den brauchen wir! Jeder von uns! Damit am Monatsende möglichst viel übrigbelibt, um es jenen zu geben, die es in politische Münze umsetzen können!
58 TodosAlemanesUnidos // Mar 26, 2007 at 18:22
“The editor of Neue Anthropologie is Jürgen Rieger, who belongs to the post-war generation of European fascists. One of Rieger’s preoccupations is establishing unity within the ‘Nordic race’. To this end, he is a member of the Northern League.”
http://www.ferris.edu/HTMLS/othersrv/isar/archives2/billig/chapter4.htm
“Tierquälerei” könnte hier gewesen sein, die Arisierung der Sau praktiziert zu haben …
Warum wird nur immer alles, was dem Reinen rein ist, von anderen in den Dreck gezogen ?
59 Sven Wagner // Mar 26, 2007 at 19:56
@Anja Zysk
Du hast ja nicht mal einen Bruchteil für die nationale Sache geleistet, was Jürger Rieger schon alles bewaältigt hat. Zündel-Anwalt, Heß-Demonstrationen, Nordische Glaubensgemeinschaft, Diverse Publikationen .. ich könnte noch hunderte Dinge aufzählen.
Nur weil er zu Recht deinen Job in der Hamburger NPD übernommen hat, musst du jetzt nicht das kleine Mädchen spielen dem man seinen Lutscher gestohlen hat.
Einfach nur erbärmlich ….
Rieger ist ein ehrenhafter Mann, welcher schon unzählige Verdienste und Errungenschaften für Deutschland erstritten hat - vermutlich mehr als alles Forenschreiberlinge zusammen.
60 Worch // Mar 26, 2007 at 20:14
@ Sven Wagner:
Jürgen Rieger ist 61, wenn ich mich recht entsinne, und Anja Zysk 36. Da er ihr locker ein Vierteljahrhundert Lebenszeit voraus hatte, konnte er auch ein Vierteljahrhundert länger im Kampf stehen. Wenn das ein Argument ist, darf keiner was gegen mich sagen, der jünger ist als 26.
Wie sieht es mit deinem realen Alter aus?
Grüße
Christian Worch
61 Watzmann // Mar 26, 2007 at 20:37
@Schörner
Für wen genau soll ich jetzt das Geld verdienen und dann abgeben?
Eine Zeit lang dachten manche Leute, das wäre z.B. Dr. Frey, ei, ei…
@Herfried
In Bremen gibt es ein NPD-Mitglied mit einem türkischen und einem deutschen Elternteil. Wen noch?
@”Arisierung”
““Tierquälerei” könnte hier gewesen sein, die Arisierung der Sau praktiziert zu haben …”
Der Witz ist echt gut.
“Arisierung” bezog sich doch auf den Besitzerwechsel von Gütern gegen Abfindung. Wem gehört die Sau den nun?
62 Feirefitz // Mar 26, 2007 at 21:05
@ Sven Wagner : Rieger ist durch seine Meriten ein Sympathieträger für Leute in der Szene, aber leider nicht so sehr für normale Bürger. Und dass er 10 Jahre zu spät beginnt, das Internet zu nutzen, spricht leider auch nicht gerade für seine Cleverness.
63 griesgram // Mar 26, 2007 at 22:00
@Herfried
“Was soll ich einem jungen nationalen Menschen erzählen, wenn der mich fragt, wieso er in Bremen von Türken repräsentiert wird?”
Wie wäre es-jugendgerechtin auswärts gesprochen- mit:
Don`t worry,
Vote NAZI!
64 Blondinenbefürworter // Mar 26, 2007 at 23:19
@Christian Worch:
Du hast aber nicht wirklich so wenig Ahnung von den Verbindungen und Verwicklungen, wie sie in Hamburg-Bergedorf zz herrschen, nein?
“Sicheres-Bergedorf” ist nicht neu uns schon gar nicht “kurzfristig aus dem Hut gezaubert”.
Die von Dir bezeichneten Veranstaltungen wurden zwar vom KV-Bergedorf angemeldet, aber in Zusammenhang mit alten und bis ins Mark nationalen Bergedorfern organisiert.
Frag´doch nächstes Mal einfach Deinen Bergedorfer Frisör, vielleicht hat er “new facts”.
Zum netzfreien Rieger:
http://www.asatru.de/
65 Worch // Mar 27, 2007 at 5:48
@Blondinenbefürworter:
Die Internetpräsenz von sicheres Bergedorf ist so neu, daß der Registrant derselben bei DENIC mit seiner Berliner Adresse aufgeführt ist. Wann er umgezogen ist, weißt du möglicherweise genausogut wie ich. Wenn nicht, frag einen Bergedorfer Friseur.
Wer der Anmelder des Infostandes war, richtiger: Der Antragsteller auf Sondernutzungsgenehmigung nach dem Wegegesetz, wird die Behörde wissen. Was die Öffentlichkeit darüber weiß, findet sich u. a. hier:
http://widerstand.info/meldungen/985.html
Kein NPD-Sonnen- oder Regenschirm. Keine NPD-Plakate in den Stellschildern. Im Text keine Erwähnung der NPD. Aber dafür ein Anhang über “sicher leben in Bergedorf”. Zitat hieraus
(Zitat Beginn)
Anfang 2007 haben sich im Raum Bergedorf einige Männer und Frauen zusammengefunden, die sich kritisch mit dem kommenden Moscheebau im Zentrum unseres Stadtteiles auseinandersetzen. Worum geht es uns? Warum das Motto “für ein sicheres Bergedorf”?
(Zitat Ende)
Und zu deiner persönlichen Information: Seit der dir möglicherweise auch bekannte Bergedorfer Friseur nicht mehr am Bahnhof ist, habe ich mir einen neuen in Barmbek gesucht. Nenn mich aber jetzt bitte nicht “den Lord von Barmbek”.
Und zum netzfreien, nein, nicht mehr netzfreien Jürgen Rieger: Zufällig weiß ich, daß er im Frühjahr letzten Jahres keinen eigenen Internetanschluß hatte. Und zufällig hatte ich ihm vor ungefähr einem halben Jahr Daten zu übermitteln, und er sagte mir, daß man das jetzt auch über seine unlängst erst eingerichtete e-mail-Adresse tun könne. Daß er schon vor zwei Jahren Registrant einer Netzseite war, steht dem nicht entgegen. Da kenne ich beispielsweise eine Frau, die so was seit etwa sieben Jahren hat und in der ganzen Zeit keinen Internetanschluß hatte.
Grüße
Christian Worch
66 Idealist // Mar 27, 2007 at 8:23
@Blondinenbefürworter
Du schreibst: ““Sicheres-Bergedorf” ist nicht neu uns schon gar nicht “kurzfristig aus dem Hut gezaubert”.”
Liest Du auch selbst mal auf Euren Seiten? Dort heißt es unter dem Punkt “Worum es geht”:
“Anfang 2007 haben sich im Raum Bergedorf einige Männer und Frauen zusammengefunden, die sich kritisch mit dem kommenden Moscheebau im Zentrum unseres Stadtteiles auseinandersetzen. Worum geht es uns? Warum das Motto „für ein sicheres Bergedorf“? ”
Die entsprechende Domain wurde am 13.02.07 registriert.
All das nennst Du also “nicht neu” ??? Eine lustige Interpretation eigener Worte und Gegebenheiten…
67 borger // Mar 27, 2007 at 11:05
Offizieller Grund für dieses Theater um Frau Zysk war doch die angeblich viel zu kurze Vorbereitungszeit der Kundgebung vom 11.2.07 in Bergedorf, es waren ja wohl „nur“ 2 Monate.
Dieser Vorwurf wird scheinbar den „sicheren Bergedorfern“ nicht gemacht, obwohl sie sich nicht lange mit Vorbereitungen aufhalten, die Bilanz ist beachtlich:
13.2.07 Registrierung der Adresse „sicheres-bergedorf.de“
24.2.07 Saalveranstaltung gegen den Moscheebau
3.3.07 Briefkastenverteilung von Flugblättern gegen den Moscheebau
10.3.07 Infotisch gegen den Moscheebau
Wenn wundert’s, dass angesichts dieser Hektik im Gegensatz zur Kundgebung vom 11.2.07 – wo dank Hilfe von fast 2500 (un)freiwilligen Helfern von Antifa bis Polizei Presse und Fernsehen ausführlich berichteten - kaum jemand etwas von diesen Aktionen mitbekommen hat.
Da drängt sich dann doch der Verdacht auf, dass diese Veranstaltungen unter weitgehenden Verzicht auf Nennung der NPD nur zur „Beruhigung“ der eigenen Mitglieder durchgeführt wurden. Auf den Seiten der NPD-HH findet sich nichts zum Moscheebau. Es bleibt abzuwarten, wie lange sich die Mitglieder/Wähler so einlullen lassen.
Zumal, wenn man folgendes liest:
Zitat von: „Sicheres Bergedorf“
„Unsere Kritik richtet sich ausschließlich gegen die zunehmende Überfremdung Bergedorfs. Weder der Islam, als eine der großen Weltreligionen soll hier angegriffen werden, noch beabsichtigen wir die Religionsfreiheit in Deutschland zu beschneiden. Global betrachtet hebt sich der Islam sogar als „Verbündeter“ der freien europäischen Völker im Kampf gegen die Hegemonialansprüche der amerikanischen Ostküste hervor. Bislang scheitern die US-ONE-WORLD-Pläne an dem islamischen Widerstand. Während sich etliche, vor allem europäische Staaten, allen voran die BRD, den Weisungen aus Washington beugen, leisten einige islamische und südamerikanische Staaten Widerstand.“
Nicht nur, dass sich die NPD scheinbar mit den Islamisten des Orients und den Kommunisten Südamerikas verbündet sieht, sie spielt sich hier auch noch als „Retter“ der Religionsfreiheit in Deutschland auf, gemeint ist sicherlich nur die (Nicht)Religion des Islam.
Beachtenswert auch die ausdrückliche Begrenzung auf Bergedorf, der Bezirk Bergedorf hat einen Ausländeranteil von 9,6% - zum Vergleich, der Bezirk Mitte hat 23,9% Ausländer – da ist die ausdrückliche Begrenzung auf Bergedorf nur zu verständlich, man will es sich mit den Musels ja nicht verderben.
Das verdeutlichen auch folgende Aussagen von Befürwortern des neuen NPD-Kurses hier auf Altermedia:
„Friese :
February 12th, 2007 at 15:58
Wir halten grundsätzlich nichts von stehenden Kundgebungen in Hamburg (ohne Demonstration) egal von wem und zu welchen Thema sie angemeldet werden .
Thorsten de Vries (Friese Hamburg)“
Alo, wir halten nichts davon – aber machen es trotzdem - sehr aufschlussreich.
„LV Mitglied NPD Hamburg :
January 12th, 2007 at 2:01
@ Worch und allen Ahnungslosen !
Am Wochenende wird der Bundesvorstand einen Schlußstrich ziehen zum wohle der Gesamtpartei . Frau Zysk ist schon in kürze eine Freie Nationalistin ( VS Agentin ) aber kein NPD Mitglied mehr . Dann müssen sich die bürgerlichen Internet Nationalisten mit Langeweile , hier ein anderes Thema suchen müssen . Frau Zysk spielt dann keine Rolle mehr . Die ganzen bürgerlichen Spiesser hier sollten sich ihre politische Heimat eh lieber bei der CDU suchen . Wer glaubt er kann durch Wahlen an die Schaltzentrale der Macht kommen ist ein Tagträümer . Die Fehler von 1933 werden unsere Gegner kein zweitesmal mehr machen . Alleine aus diesen Grunde sind ein Thorsten de Vries oder ein Tomas Wulff tausendmal wichtiger im politischen Kampf als Frau Zysk , selbst dann wenn sie keine VS Agentin wäre . Was wir brauchen das sind politische Soldaten wie de Vries und Steiner und keine demokratische Bürgerwehr !“
Also eigentlich halten wir nichts von politischer Arbeit, haben aber trotzdem mal eine politische Partei „gekapert“, da fragt man sich schon nach dem warum? Es hätte doch besser einen Kegelverein oder einen Saunaclub treffen sollen, der hätte dann wenigstens ein bisschen zur Entspannung nach anstrengendem Straßenkampf genützt. Ein ferrarirot lackierter Traktor ist noch lange kein Rennwagen und ein politikverdrossener Straßenkämpfer im Anzug kein Politiker.
Mit freundlichen Grüßen borger
68 Rumpel // Mar 27, 2007 at 11:08
@ Sven Wagner
@ Anja Zysk
Ob nachtragend oder nicht, aber wer J.R. kennt und auch schon wirklich oft und eng mit Ihm zu tun hatte, weiß daß er selten bis nichts macht oder organisiert ohne dabei für sich selbst zu verdienen, oder seine selbstdarstellung zu verbessern. Er ist kein Idealist, wer anderes behauptet kennt Ihn nicht,basta.
69 Schörner // Mar 27, 2007 at 11:29
@Watzmann:
“Für wen genau soll ich jetzt das Geld verdienen und dann abgeben?
Eine Zeit lang dachten manche Leute, das wäre z.B. Dr. Frey, ei, ei…”
Den Dr. Frey braucht man wohl nicht zu unterstützen, aber ich will etwas anmerken:
ich komme aus einem nicht streng-nationalen Umfeld. Den richtigen Einstieg habe ich über ein Gratisexemplar der National-Zeitung im Briefkasten gefunden. Frey hat für mich unzweifelhaft seine Verdienste und ich wünschte es gäbe wenigstens einen NSler, der das auch so kann wie der Frey. Stattdessen schimpft man lieber über jene, als wäre man selbst Rupert Murdoch.
Sie wissen nicht, wo Sie finanziell helfen können? Och, das kann sein, daß sie Altermedia die Serverkosten decken helfen, dem FKA oder Thomas Brehl unter die Arme greifen, geht über Unterstützung örtlicher Gruppen mit guten Leuten (Vereinslokal?), über Bezahlung von Rechtskampfkosten bis hin zu richtig großen Investitionen, etwa einer Stiftung.
In den Stiftungsrat nehmen sie z.B. fähige Aktivisten, welche damit eine beufliche Existenz haben und sich dadurch voll dem Kampf widmen können.
Die Möglichkeiten sind doch wirklich grenzenlos.
Der Grund warum die Geldfrage tabu ist, liegt m.E. darin: wenn es nämlich um’s eigene Geld geht, hört der politische Fanatismus nämlich sehr schnell auf. Geld ist so gesehen das beste Selektionsmittel, das wir anwenden können.
Es ist also nicht nur die größte Waffe in diesem Regime, sd. es trennt auch in unseren Reihen die Spreu vom Weizen.
Ich habe da persönlich schon sehr lehrreiche Erfahrungen sammeln können. Wenn Sie wissen wollen, wie ernst es jemandem ist, ziehen was auf, was Geld kostet (kann auch eine Spendenaktion für Gefangene sein) und schauen sie, wer dann noch dabei ist.
Sie werden staunen, wie hier plötzlich starre ideologische Grenzen sich auflösen und der gutwillige, wertvolle Charakter übrigbleibt, von dem man das zuvor nie gedacht hätte, während die Überstrammen am ehesten wegfallen.
70 Anonymous // Mar 27, 2007 at 11:30
@borger
“Wer glaubt er kann durch Wahlen an die Schaltzentrale der Macht kommen ist ein Tagträümer .”
Deshalb streiten sich auch alle um die Macht in der NPD. Klingt logisch…
71 Cogito // Mar 27, 2007 at 14:38
@ Christian Worch
Hat vor Wochen nicht der eine oder andere Ihrer Anhänger gemeint, Sie seien der Richtige für die Hamburger NPD, und Sie antworteten sinngemäß, Sie würden sich so eine schwierige Sache nicht antun? Ich nehme an, daß Voigt vor Jahren auch Ihnen wie anderen Ihrer Kameraden angeboten hat, der Partei beizutreten, was einige davon sogar taten. Daraus zog ich den Schluß, daß Sie Gründe hatten, es selbst für Ihre Heimatstadt nicht zu tun. Wie’s scheint, können Sie von der NPD nicht so ganz lassen, ist wohl eine Art Haßliebe, denn auffallenderweise machen Sie sich absolut keinen Kopp darum, was die DVU und REPS zuwege bringen.
72 Worch // Mar 27, 2007 at 15:24
@Cogito:
Richtig ist, daß Udo Voigt mich zweimal eingeladen hat, der NPD beizutreten; einmal im Sommer 1999 während des sächsischen Wahlkampfes am Rande einer Versammlung in Sachsen, und einmal ziemlich genau ein Jahr darauf, im Juli 2000 in Hamburg im Vorfeld einer Demonstration. Die letztgenannte Einladung verband er mit dem Vorschlag, die Führung des Hamburger Landesverbandes zu übernehmen.
Ich lehnte beide Einladungen mit höflichem Dank ab und nannte auch die Begründung. Genaugenommen eine doppelte Begründung. Punkt eins: Weil ich führendes Mitglied der verbotenen ANS/NA und der gleichfalls verbotenen NATIONALEN LISTE war, könne es im Falle eines eventuellen Parteiverbotsverfahrens für die NPD belastend oder gar schädlich sein, mich als Mitglied oder sogar als Funktionsträger zu haben. (Du siehst, ich habe bei allem, was ich tue, nicht nur, aber auch das Wohl der NPD im Auge.) Punkt zwei: Als mit der Partei (damals) verbündeter und kooperierender parteifreier Nationalist könnte ich für und im Sinne der Partei besser wirken als als Parteimitglied. Ich nannte dazu auch ein Beispiel zur Verdeutlichung: Rufe ich als Außenstehender, als Nicht-Parteimitglied, zur Unterstützung der NPD bei einer Demonstration oder in einem Wahlkampf oder sonstwie auf, weiß jeder, daß ich das aus neutralen, unparteiischen, sachbezogenen Gründen tue. Bin ich hingegen Mitglied oder gar Funktionsträger der NPD und rufe zu ihrer Unterstützung bei irgendeinem Projekt auf, werden das viele für eine reine Pflichtübung halten. Oder, schlimmer noch, mir unterstellen, ich täte es, um meine eigene Position innerhalb der Partei zu verbessern. Um beispielsweise Einfluß zu mehren, in höhere Parteiämter zu kommen, auf Landeslisten gewählt zu werden und ins Parlament zu kommen. (Auch da hatte ich nicht nur, aber auch das Wohl der NPD im Auge.)
Natürlich hatte ich außer den angegebenen beiden Gründen, die ich Udo Voigt genannt habe, noch andere, die ich nicht genannt habe. Nicht aus Unehrlichkeit, sondern weil beide Gespräch nur kurz waren. Wenn wir uns dafür mehr Zeit genommen hätten, hätte ich sie ihm dargelegt. Ich kann damit ganz offen umgehen.
Der eine Grund ist, daß ich auch innerhalb der NPD zwangsläufig polarisieren würde. Ob ich will oder nicht. Wegen meiner Vergangenheit ebenso wie wegen meiner politischen Ideen und auch wegen meiner Persönlichkeit habe ich innerhalb der NPD gute Kameraden und Sympathisanten, aber ebenso Feinde. Ich will noch nicht einmal von Neidern sprechen. Der andere Grund ist, daß ich als Mitglied der NPD wesentlich zurückhaltender damit sein müßte, Fehlentwicklungen innerhalb der Partei zu kommentieren beziehungsweise zu kritisieren. Ich halte aber ein Korrektiv zur NPD für notwendig. Von außen her läßt sich das ungleich viel besser bewerkstelligen denn als Mitglied oder gar als Funktionsträger. Zu diesem Grund gehört auch, daß man als Funktionsträger innerhalb der Partei ziemlich zwangsläufig in Richtungskämpfe verwickelt wird. Man kann versuchen, das zu vermeiden. Vielleicht kann man es wirklich vermeiden, wenn man mehr Geduld aufbringt als ich es gemeinhin tue. Aber wenn man durch Mitgliedschaft oder gar durch Übernahme eines Parteiamtes VON INNEN HER etwas bewirken will, kann man sich der Fraktions- und Gruppenbildung INNERHALB der Partei nicht entziehen. Allein bewegt man da gar nichts.
Der Begriff der “Haßliebe” für mein Verhältnis zur NPD ist verfehlt. Sine ira et studio, ohne Zorn und Erregung, soweit es möglich ist. Ich sage immer wieder, daß ich im nationalen Widerstandskampf durchaus nicht gegen Wahlparteien (eine oder schlimmstenfalls mehrere; lieber natürlich eine) bin. Ich halte sie weder für ein Allheilmittel noch für völlig überflüssig oder gar schädlich. Parlamentarische und außerparlamentarische Aktivitäten können sinnvoll Hand in Hand gehen und sich wechselseitig ergänzen. Dieses ideale Verhältnis sehe ich zur Zeit nicht. Oder wenn, dann ist es allenfalls in zaghaften Ansätzen realisiert. Deshalb ist die NPD meiner Meinung nach kritikwürdig. Aber aus dem gleichen genannten Grund ist sie auch sympathiewürdig. Alles zu verteufeln oder mieszumachen, was die NPD tut, ist genauso falsch, wie kritiklos alles über den grünen Klee zu loben. Die NPD will und muß als Wahlpartei in die Mitte der Gesellschaft vordringen. Genauso muß man aus meiner Position heraus zu ihr ein möglichst mittiges, ein möglichst ausgewogenes Verhältnis haben. Nötigenfalls muß man dieses Verhältnis auch immer wieder neu definieren, je nachdem, in welche Richtung die NPD sich gerade entwickelt.
Verfehlt ist auch die Ansicht, ich würde mir überhaupt keinen Kopf darum machen, was die DVU und die REPs zuwege bringen. Ich tue das nur in viel geringerem Maße als bei der NPD, weil die anderen beiden Parteien meiner Meinung nach für den nationalen Widerstandskampf weit weniger relevant sind als die NPD. Die NPD ist die radikalste von allen dreien. (Und die einzige, die ein Verbotsverfahren erfolgreich hinter sich hat, was für die Parteiengeschichte der BRD und der radikalen Rechten allgemein schon ein bedeutender Einschnitt, eine Zäsur ist.) Sie ist als Organisation auch am strukturiertesten. Die Einsatzbereitschaft ihrer Mitglieder ist erkennbar höher als bei DVU und REPs. All das sind gute und sehr sachliche Gründe, die Aktivitäten von DVU und REPs allenfalls nachrangig zu betrachten. Und meistenteils betrachte ich deren Aktivitäten nur insofern, als sie möglicherweise Einfluß auf die Situation der NPD haben. Wie es meiner Meinung nach für die NPD eher negativ war, daß Freys DVU im Frühjahr 2006 in Sachsen-Anhalt klar an der fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist. Wohingegen es umgekehrt für die NPD positiv ist, daß in Brandenburg eine DVU-Fraktion nunmehr in der zweiten Legislaturperiode gewählt wurde und man zwar von ihrer Arbeit öffentlich nicht viel wahrnimmt, sie aber immerhin beständig ist und keine Zerfallserscheinungen oder Skandale produziert. Was die REPs betrifft, so ist deren weitere Existenz und mithin natürlich auch ihr politisches Wirken für die NPD eher schädlich. Einen Nutzen kann ich in ihnen nicht erkennen. Es ist auch damit zu rechnen, daß die Bedeutung der REPs weiter abnehmen wird, sowohl von der Mitgliederzahl als auch von den Wahlergebnissen her. Die Beschäftigung mit ihnen als Partei ist daher uninteressant.
Grüße
Christian Worch
73 Herfried // Mar 27, 2007 at 15:40
Kamerad Watzmann: In Bremen regiert eine ganze Türkenfamilie die NPD! Die ganze Stadt lacht darüber, soll ich das auch komisch finden?
Die heißen Yardim, YARDIM!
Das deutsche Reich hat zwar immer schon gute Beziehungen zum Osmanischen Reich unterhalten, nur befanden sich die Muselmanen stets auf ihrem Botschaftsgelände, wo sie hingehörten.
Heute wollen sie tüchtige Arier sein?
Armes Deutschland, kann ich da nur sagen!
Es gilt nun, der Verrassung in unseren Reihen, entschieden entgegenzuwirken.
Wenn sie wirklich deutsch-national denken, wie sie vorgeben:
Warum werden diese Muselmanen dann nicht unsere Botschafter in der Türkei?
Herfried
74 Siegrun // Mar 27, 2007 at 16:45
ein paar aufklärende Worte hier:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=789258#post789258
mehr ist dem im Moment nicht hinzu zufügen.
Riegers Statement abwarten!!!
MkG
Siegrun
75 seneca // Mar 27, 2007 at 20:18
@schörner
Zum letzten mal, es geht hier nicht um Geldfeindlichkeit, was für ein merkwürdiger Begriff übrigens. Ich habe bereits in meinem ersten Beitrag angemerkt, dass es nicht um Geld oder nicht Geld geht, ich habe einen wohlüberlegten Umgang damit angemahnt. Es geht um die Pauschalaussage ’Geld abgreifen, wo es geht’.
Die Polemik ’Gibt es nur anständige Obdachlose . . .’ ist mir zu billig und wird daher auch nicht weiter kommentiert.
Nein, Adolf Hitler hat sich nicht kaufen lassen, er war wohl einer der wenigen wahren Idealisten in der Reichsregierung. Wollen wir andere Beispiele diskutieren? Hat es keine prunkvollen Jagdhütten, Gobelins und feine Stoffe gegeben? Haben sich nicht Tausende mit Dollars kaufen lassen und die eigenen Soldaten ins Messer laufen lassen?
Vielleicht reden wir aneinander vorbei:
1. Wir brauchen Geld, keine Frage!
2. Soviel Geld, um wirksam gegen das System anzugehen, ist für uns nicht greifbar!
3. Neben dem fehlenden Geld fehlt noch etwas anderes – Idealismus! (Bitte jetzt nicht auf Rieger oder sonst wen persönlich beziehen) Es geht um die grundsätzliche Einstellung der breiten Masse, aber auch vieler Funktionsträger.
Laßt uns das wenige Geld sinnvoll und mit viel Ideen und Idealismus einsetzen!
76 Der Butler // Mar 27, 2007 at 22:10
“Man muß diese infame jüdische Art, ehrlichen Menschen mit einem Male und wie auf Zauberspruch zugleich von hundert und aller hundert Stellen aus die Schmutzkübel niedrigster Verleumdungen und Ehrabschneidungen aber das saubere Kleid
{094 Die “Öffentliche Meinung”}
zu gießen, studieren, um die ganze Gefahr dieser Presselumpen richtig würdigen zu können.
Es gibt dann nichts, das solch einem geistigen Raubritter nicht passend wäre, um zu seinen sauberen Zielen zu kommen.
Er wird dann bis in die geheimsten Familienangelegenheiten hineinschnüffeln und nicht eher ruhen, als bis sein Trüffelsuchinstinkt irgendeinen armseligen Vorfall aufstöbert, der dann bestimmt ist, dem unglücklichen Opfer den Garaus zu machen. Findet sich aber weder im öffentlichen noch im privaten Leben selbst bei gründlichstem Abriechen rein gar nichts, dann greift so ein Bursche einfach zur Verleumdung in der festen Überzeugung, daß nicht nur an und für sich auch bei tausendfältigem Widerrufe doch immer etwas hängen bleibt, sondern daß infolge der hundertfachen Wiederholung, die die Ehrabschneidung durch alle seine sonstigen Spießgesellen sofort findet, ein Kampf des Opfers dagegen in den meisten Fällen gar nicht möglich ist; wobei aber dieses Lumpenpack niemals etwa aus Motiven, wie sie vielleicht bei der anderen Menschheit glaubhaft oder wenigstens verständlich waren, etwas unternimmt. Gott bewahre!”
77 Cogito // Mar 28, 2007 at 15:10
@ Christian Worch
Das nenn’ ich doch mal Licht ins Dunkel bringen! Von meiner Seite nur eine einfache Erklärung: Wenn ich mit meiner Kritik an den Kritikern den Eindruck erwecke, daß ich NPD-Mitglied bin, dem ist nicht so. Mich stört nur ein Übermaß an Kritik und damit einhergehende Ungerechtigkeit. Persönlicher Klatsch und Tratsch interessieren mich nicht, Neider schon gar nicht. Es widerstrebt mir, daß die in Länder und Städte gewählten NPD-Vertreter dreckig und hinterhältig bekämpft und behindert werden. Vernünftigerweise können wir darum keine schnellen Erfolge erwarten!
Unsere Oberpfeifen, die zurzeit wiedermal in Hysterie höchster Potenz wegen fiktiver NS-Gefahr verfallen, müssen wohl von eigenem Versagen und korruptem Handeln ablenken. Besser kann man die vielgelobte Demokratie nicht vorführen!
Noch was zum Rechenexempel “junge und alte Kämpfer”: Rieger ist bis zum 61. Kämpfer geblieben, aber die allermeisten der Jungen ändern jung ihre Meinung.
78 siegrun // Apr 3, 2007 at 14:10
J. R. und die EU-Beiträge
Professor Helmut Schoeck hat ein eigenes Buch zum Thema: Der Neid Eine Theorie der Gesellschaft (1966) geschrieben, wobei er umfassend sich mit diesem Phänomen auseinandersetzt. Er zeigt, dass der Neider oftmals zum Zerstörer wird: Aus der Überlegung heraus, das, was ein anderer erreicht hat, nicht zu erreichen, möchte er ihn durch Zerstörung auf sein Niveau niederziehen. Andererseits hat der Neid Bedeutung zum Zusammenhalt der Gruppe: Durch die Neidvermeidung der Beneideten verhindert er ein zu großes Auseinanderklaffen innerhalb einer Gruppe, mithin deren Sprengung.
Ein Gegenstand ständiger Neiddiskussionen in Deutschland sind die Subventionen, die die Bauern erhalten. Die größten Ausgaben der EU sind für den Agrarsektor. Die Bundesrepublik zahlt aber doppelt soviel in den EU-Haushalt ein, als sie herausbekommt (über landwirtschaftliche oder Region-Förderung). Anstatt froh zu sein, dass die Bauern wenigstens einen Teil der ausgegebenen Gelder wiederbekommen, die ansonsten voll für Tabakanbau in Italien oder Ziegenkäse in Griechenland ausgegeben würde, finden sich häufig Beiträge in der Presse, die die Streichung der Agrarsubventionen fordern.
Dazu grundsätzlich folgendes: In Mittel- und Nordeuropa ist Landwirtschaft ohne Subventionen nicht möglich, wenn am Freihandel festgehalten wird. Zwei Gauchos können in Südamerika 1000 Ochsen das ganze Jahr über von einer Weide auf die andere Weide treiben, begleitet nur von einigen Hunden. Dort braucht man keine Ställe für den Winter, muss nicht Silage oder Heu als Winterfutter bereiten, braucht keine Erntemaschinen, Futtermaschinen usw. Das Kilo Rindfleisch kann dort für 1,50 hergestellt werden, und wenn dann noch 50 Cent Transportkosten hinzukommen, kann es hier für 2,00 verkauft werden. Damit kann kein deutscher Bauer konkurrieren, auch nicht mit den niedrigen Löhnen in Osteuropa. Trotz eines sehr risikoreichen Berufes (Wetter kann die Ernte schädigen, Tiere können erkranken oder durch Seuche sterben), im Falle der Tierhaltung auch ohne geregeltes Wochenende oder gar Ferien, mit einer 60 bis 70 Stundenwoche hat der deutsche Bauer mehrheitlich einen Stundenlohn, für den eine deutsche Putzfrau nicht arbeiten gehen würde. Trotz Subventionen.
Vom allgemeinen nun zum konkreten Fall: Ich habe Sveneby Säteri 1995 für rund 2 Millionen DM gekauft, rund 280 ha Ackerland, 100 ha Weiden, 240 ha Wald und 50 ha See. Für deutsche Verhältnisse ein Schnäppchen, aber in Schweden hatte die Verkäuferin eine Anwaltswitwe ein halbes Jahr vergeblich einen Käufer gesucht. Schweden hatte damals keine Subventionen für die Bauern, ich hatte die Bilanzen eingesehen, wonach das Gut 1993 und 1994 je 300.000,00 DM (umgerechnet) Verlust gemacht hatte. Ich selbst habe 1995 400.000,00 DM Verlust gemacht, was ich nur durch die Belastung eines Grundstücks und Verkauf von Aktien auffangen konnte. Anschließend gab es dann die EU-Subventionen, die die Verluste verringerten. Wer nicht aus der Landwirtschaft kommt, weiß vielleicht nicht, dass der Weizenpreis heute so hoch ist wie vor 60 Jahren, Schweine zeitweilig für den selben Preis wie vor 130 Jahren verkauft werden müssen, die Arbeitskosten aber erheblich gestiegen sind. Eine Landarbeiterstunde kostete 1950 1,20 DM, die Traktorreparaturstunde 2,60 DM. Einen guten Trecker bekam man für 4.000,00 DM. Mein größter Trecker kostet heute neu 80.000,00 . Ohne Zuschüsse wäre Landwirtschaft auch in Schweden unmöglich.
Diese Zuschüsse wurden bis zur Neuregelung in diesem Jahr einmal flächengebunden gezahlt (pro ha Ackerfläche, angebauter Frucht), sodann für Tiere (Mutterkuhprämie, Schlachtprämie) und schließlich für landschaftspflegerische Maßnahmen. Zusätzliche Beträge gibt es für ökologischen Landbau und ökologische Tierhaltung.
Die zusätzlichen Beiträge für ökologischen Landbau und ökologische Tierhaltung decken aber nur zum Teil die höheren Aufwendungen und Mindererträge. Meinen ersten Verwalter in Schweden, der sehr fähig und einsatzfreudig war, habe ich verloren, weil er die von mir gewünschte Umstellung auf ökologischen Landbau nicht guthieß. Für einen eingefleischten Bauern ist es ein Gesichtsverlust, wenn auf dem Boden nur noch die Hälfte der Tonnen pro ha Weizen geerntet wird, der vorher geerntet wurde. Der Verzicht auf giftige Pflanzenschutzmittel ist dabei nicht das größte Problem, da die Wirksamkeit dieser Pflanzenschutzmittel sowieso relativ gering ist, und nicht selten der finanzielle Aufwand für die Spritzung höher ist als der erhöhte Ertrag. Im ökologischen Landbau ist aber Kunstdünger nicht zugelassen, und gerade bei den schweren Lehmböden, die ich in Sveneby habe, und die im Frühjahr sehr kalt sind, mineralisiert der Stickstoff schlecht, so dass Kunstdünger für eine zügige Entwicklung der Pflanzen im Frühjahr an sich unverzichtbar ist; im ökologischen Landbau darf er aber nicht eingesetzt werden.
Ich hatte schon vor Jahrzehnten von Seifert: Ackern, Gärtnern ohne Gift gelesen, Flugblätter gegen Kernkraftwerke verteilt, als Linke das noch als Blut- und Bodenromantik abtaten, stand im Kontakt mit Baldur Springmann, dessen Bücher mir ebenfalls aus der Seele gesprochen haben. Wir können nicht gegen die Natur arbeiten, wir müssen mit der Natur arbeiten, und das geht nur mit ökologischem Landbau. Ich habe deshalb, nachdem 1995 noch eine Beratungsfirma den Hof geführt hat, 1996 auf ökologischen Landbau umgestellt. Schon 1995 habe ich aber Verbesserungen für die Tiere eingeführt. Auf Sveneby waren in dem großen Jungbullenstall zeitweilig wie mir gesagt wurde bis zu 600 Rinder gewesen. Diese stammten aus eigener Mutterkuhhaltung und aus dem Zukauf von etwa 80 Kälbern jährlich, die dann gemästet wurden. Als ich Sveneby besichtigte, stellte ich in dem Stall einen starken Ammoniakgeruch fest, ferner eine enge Belegung der Boxen durch die Tiere. Es war im Winter, und ich fragte, wann die Tiere auf die Weide gelassen würden. Daraufhin sagte Per mir: Die kommen nicht auf die Weide, die bleiben hier solange, bis sie zum Schlachter gehen. Darauf habe ich erklärt, dass sie im Sommer raus müssten, woraufhin Per entgegnete, wir hätten nicht genügend Weidefläche dafür; nur die Mutterkühe könnten im Sommer raus. Daraufhin habe ich angeordnet, dass ein Teil der Ackerflächen mit Kleegras eingesät wird, so dass alle Tiere im Sommerhalbjahr draußen sein konnten. Ich war dann dabei, als die Tiere aus den Ställen kamen, und habe heute noch die übermütigen Bocksprünge, die sie machten, als sie sich jetzt frei bewegen konnten, vor Augen. Ferner habe ich angeordnet, dass keine Kälber zur Mast mehr zugekauft werden, um die Belegung der Boxen im Winter zu verringern. Dies alles, als ich noch keine Beiträge für ökologische Tierhaltung bekam, wo es Pflicht ist, dass die Tiere sechs Monate im Jahr freien Auslauf haben.
Finanzieller Nachteil: Die Tiere verbrauchen mehr Energie beim Herumlaufen, wachsen deswegen nicht so schnell und werden nicht so schnell schlachtreif, kosten also mehr, bis sie zum Schlachten gehen.
Das wird durch Beiträge nur teilweise ausgeglichen, womit ich wieder beim Thema bin. Meine juristische Ausbildung kam mir zustatten, mich in dem Dschungel der EU-Gesetze zurechtzufinden und eine optimale Beitragsstruktur für Sveneby zu erstellen. Als ich bestimmte Beiträge nicht bekommen sollte, bin ich zum Chef der Landwirtschaftsbehörde nach Skara gefahren, dem ich meine Position darlegte. Er widersprach mir, wobei ihm seine Untergebene, die dabei saß, halblaut zuflüsterte: Er hat recht. Das führte dann dazu, dass er mich gegenüber dem Focus, der in den neunziger Jahren einen Bericht über Sveneby brachte, mich als sehr kompetent einstufte.
Ich habe jährlich nicht 200.000,00 bekommen, wie in den Zeitungen stand, sondern rund 120.000,00 . Diese Beträge bekam ich auch nicht für Schweinezucht, sondern zum größten Teil für Ackerbau, zum kleineren Teil als Mutterkuhbeiträge und landschaftspflegerische Maßnahmen. Ich hatte zwar eine Schweinezucht, bekam dafür aber keine Beiträge, obwohl ich an sich hätte Gelder bekommen müssen, weil ich die vom Aussterben bedrohte Linderöds-Haustierrasse hielt. Hiervon gibt es nur noch rund 200 Tiere in Schweden; 40 davon hatte ich auf dem Hof. Es ist eine robuste Rasse, die auch im Winter draußen gehalten werden kann. Ich hatte einen Eber eingekauft, der mir zwar als Linderöds-Eber verkauft war, der tatsächlich aber in sich das Genmaterial sämtlicher jemals in Schweden beheimateten und nach Schweden eingeführten Schweinerassen (auch englische) hatte. Mein Ziel war, das vor etwa 60 Jahren ausgestorbene schwedische Waldschwein (Skogsvin), von dem es nur noch Bilder gab, mit Hilfe dieses Ebers rückzuzüchten. Das Waldschwein war ähnlich wie das alte deutsche Weideschwein hochbeinig, sehr beweglich, hatte eine lange spitze Schnauze, einen Rückenkamm wie Wildschweine, spitze nach oben gestreckte Ohren und einen hängenden Schwanz (keinen Ringelschwanz). Diese Merkmale unterschieden es von den Linderöds-Schweinen. Es gelang mir, mehrere Tiere herauszukreuzen, die genau dieses Bild boten. Bevor ich aber diese sensationelle Mitteilung an Hallander, der ein Buch über Svenska Landraser geschrieben hat, weitergeben konnte, wurden meine gesamten Tiere 2001 beschlagnahmt. Ich bekam ein Tierhaltungsverbot. Die Linderöds-Vereinigung, die mich aus politischen Gründen nicht hatte aufnehmen wollen, erklärte, meine Schweine seien keine reinen Linderöds-Schweine und könnten deswegen ruhig geschlachtet werden was sie dann auf Anweisung der Polizei auch wurden, obwohl meine Schweinehaltu