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Nationale Kunst

Kameradschaftsbund Hochfranken: Nationaler Kameradschaftsbund marschiert geschlossen durch das Brandenburger Tor (06.06.07)

June 6th, 2007 · Post your comment (16 Comments)

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Ursprünglich sollte dieser Artikel bereits gestern veröffentlicht werden, aufgrund eines Übermittlungsfehlers war jedoch erst heute dazu Gelegenheit. Wir bitten um Verständnis. – Schriftleitung Altermedia

Ohne Genehmigung. Ohne Respekt vor der Staatsgewalt. So zum lesen am Sonntagmorgen in der Online Ausgabe der Bildzeitung, der Israel- und USA-hörigen Jubelpostille des Systems.
Jawohl, wir hatten keine Genehmigung des Systems für unsere Demonstration – die haben wir uns einfach genommen. Wir hatten auch keinen Respekt vor der Staatsgewalt, die mit miesen und durchschaubaren

Mitteln versuchte, die wirklichen Gegner der Globalisierung an ihrer Demonstrationsfreiheit zu hindern. Das juristische Tauziehen um die geplanteDemonstration in Schwerin setzen wir als bekannt voraus,aber berichten wir von Anfang an.

Zur bereits im Dezember 2006 angemeldeten Demonstration der nationalen Opposition in Schwerin gegen den G 8 Gipfel haben Kameradschaftsbund und die lokale Basisorganisation der NPD wie immer Hand in Hand mit Nachdruck mobilisiert.

Eine Woche vor dem geplanten Demonstrationstermin war der anfänglich vorgesehene 48 Mann Bus restlos ausgebucht; um Kameraden aus der Ostmark und verschiedenen ober- und niederbayrischen NPD Kreisverbänden eine Mitfahrgelegenheit anzubieten, wurde kurzfristig ein doppelstöckiger Reisebus mit 74 Sitzplätzen angemietet.

Dieser Bus aus Hof/Wunsiedel war der einzige aus Bayern, der für Schwerin zusammen gestellt werden konnte. Die schwache Mobilisierung in und aus Bayern war enttäuschend.

Start in Hof war um 03.00 Uhr am Samstag in Hof; ein kurzer Zwischenstop wurde am Hermsdorfer Kreuz eingelegt, um einem Hofer Kameraden, der mit seinem Wecker auf Kriegsfuß lebt, noch das Erreichen des Busses zu ermöglichen. Während der Busfahrt wurde intensiv mit Funktions- und Entscheidungsträgern der Partei und der Freien Kräfte kommuniziert, um den aktuellen Stand bezüglich der erwarteten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu erhalten. Auf einem Rastplatz in Höhe der Reichshauptstadt erreichte uns die Nachricht, dass das BVG in Karlsruhe sich weigert, die Entscheidung für Schwerin in einem Eilverfahren noch am Samstag zu prüfen. Da niemand Lust hatte, umzudrehen und unverrichteter Dinge wieder die Heimreise anzutreten, wurden verschiedene Aktionsmöglichkeiten durchgespielt. Sehr schnell einigten wir uns darauf, direkt im Zentrum des Systems unseren Protest auf die Straße zu tragen. Zusammen mit einem Bus aus Thüringen wurden die Busparkplätze am Brandenburger Tor angesteuert. Innerhalb von drei Minuten wurde der Marschzug formiert. In Dreierreihen, mit den für Schwerin vorgesehenen Transparenten( unser KB-Transparent war natürlich auch dabei) ging es unter lautem Skandieren unserer globalisierungskritischen Parolen mitten durch das Brandenburger Tor- vorbei an erstaunten Touristen und einigen völlig überraschten Polizisten.

Nach ca. 250 m vollzog unser Zug eine 180 Grad Wendung und marschierte auf der gegenüberliegenden Straßenseite zurück zum Brandenburger Tor. Nun schien auch die Berliner Polizei aus ihrem morgendlichen Schlummer zu erwachen; Einsatzwagen auf Einsatzwagen traf ein.

Es wurde wahllos festgenommen; insgesamt 13 Kameraden und Kameradinnen wurden brutal zu Boden gerissen und mit Handschellen auf dem Rücken fixiert. Zwei Thüringer Kameraden traf es besonders hart.

Das nun folgende Procedere war dann für alle betroffenen Aktivisten und
Aktivistinnen des Kameradschaftsbundes neu und lehrreich. In der prallen Sonne, mit auf den Rücken gefesselten Händen( Originalaussage eines Polizisten: “Die Handfesseln bleiben solange dran, bis sie abeitern”), gründlichst durchsucht und schikaniert, wurden wir dann in den mittlerweile bereitstehenden Gefangenentransporter verbracht. Die Mädels in vergitterten Einzelkabinen, die Männer gesammelt.

Ab dann ging es dann quälend langsam in eine Berliner Polizeikaserne, in der auch das LKA untergebracht ist.
Aufgrund unserer Gefährlichkeit wurden wir alle in Einzelzellen verbracht, teilweise übelst stinkende Löcher, mit Urinflecken auf dem Boden, Nasensekreten an der Wand und Schmierereien aller möglicher - nur nicht deutscher - Völkerschaften an der Zellentür.
Die Schnürsenkel wurden mir abgenommen; augenscheinlich hielt man mich wegen meines fortgeschrittenen Lebensalters für besonders suizidgefährdet.

Ab und an - ohne Uhr verliert man in einem solchen Verließ total das Zeitgefühl - öffnete sich die Zellentür und das konfiszierte Eigentum wurde einem Stück für Stück zurück gegeben. Diverse Formulare mit dem Verzeichnis der beschlagnahmten
Gegenstände wurden ausgehändigt( Fahnen, Transparente, zur Vermummung geeignete Kleidungsstücke etc), Polaroid Fotos angefertigt, die festgesetzten Aktivisten und Aktivisten Zug um Zug wieder in die scheinbare Freiheit der BRD entlassen.

Unsere beiden Reisebusse mit den nicht festgenommenen, aber dennoch von der Polizei namentlich erfassten Kameradinnen und Kameraden, wurden mit masssiver Polizeibegleitung vor das LKA gefahren.

Der NPD Parteivorsitzende Udo Voigt traf ebenfalls vor dem LKA ein; er berichtete von weiteren Aktionen nationaler Aktivisten vor dem Brandenburger Tor und auf den Stufen des Reichstages.
Im Bus berichtete Udo Voigt dann von den im ganzen Bundesgebiet gelaufenen spontanen Aktionen Des nationalen Widerstandes.

Auf der Rückfahrt erreichte uns von daheim gebliebenen Kameraden die Nachrichten vom umfangreichen Echo in den Medien, das unsere Spontandemonstration in Berlin ausgelöst hat. Das System und seine Knechte in der Justiz sollten sich darauf einrichten, dass es bei einem erneuten rechtswidrigen Verbot nationaler Grossdemonstrationen zukünftig 10, 20 , 30 und mehr Spontandemonstrationen geben
wird.

Wir halten die BRD zwar für einen Polizei und Gesinnungsstaat - aber auch ein solcher kann nicht jede deutsche Stadt mit ausreichend Polizeikräften versehen, um unsere spontane Meinungsäußerung zu unterbinden.

WIDERSTAND LÄSST SICH NICHT VERBIETEN !

Udo Sieghart

Quelle: Kameradschaftsbund Hochfranken

* Das dem Bild hinzugefügte Foto konnten wir nicht veröffentlichen, da es unseren Grundsätzen widerspricht Bilder von Demonstrationen zu veröffentlichen, bei denen nationale Demonstrationen durch Schwärzungen oder fotomechanische Veränderungen des Gesichts als Zombies dargestellt werden. – Was soll schließlich später mal die Nachwelt von solchen Bildern denken, wie derlei mit artverwandten Bildern aus der Kampfzeit einer anderen Partei vergleicht?

Schriftleitung Altermedia

Tags: Allgemeines

16 responses so far ↓

  • 1 Judge // Jun 6, 2007 at 18:18

    War große Klasse diese Aktion . Ein richtiger Schritt gegen Willkür und Gesinnungsterror .

  • 2 Thomas Brehl // Jun 6, 2007 at 18:25

    …hier marschieren die Jungs…

    http://www.youtube.com/watch?v=x9HNEz0OY-0

  • 3 Thomas // Jun 6, 2007 at 19:13

    Bericht des Widerstand Weiden, der zusammen mit dem KB Hochfranken angereist ist:

    http://www.widerstand-weiden.de/index.php?n=15&s=1

  • 4 Maus // Jun 6, 2007 at 19:59

    “* Das dem Bild hinzugefügte Foto… ”

    Hä?
    Aber warum sollt ihr besser sein als der Spiegel, der in einem aktuellen G8-Text gleich zwei (offensichtliche) Fehler hat, der aber wahrscheinlich mit ganz anderen Budgets arbeitet…

  • 5 wolzow // Jun 6, 2007 at 20:46

    Ein zweites mal durchs Tor durften die Kameraden nicht, die Systemknechte sind sichtlich mit extremer Brutalität und Entschlossenheit vorgegangen. Es wird ein langer und harter Kampf. Meinen allerbesten und herzlichsten Glückwünsche den Kameraden für den gelungenen Marsch- Weiter so!

  • 6 Schnecke // Jun 6, 2007 at 21:43

    Es ist eine Schande,dass Nationale wie Schwerverbrecher behandelt werden und im Gegensatz die Antifa,Chaoten,Zecken und der sog.Schwarze Block mit Samthandschuhen angefaßt wird.Warum nennen die sich eigentlich Schwarzer Block?Weil die SS-Einheiten auch schwarze Uniformen hatten?Lächerlich,die wollen nur Angst,Schrecken und Zerstörung verbreiten mit ihren sinnlosen Aktionen.Aber genau diese Generation wurde von unseren letzten Regierungen nicht nur herangezogen,sondern auch noch mit sehr viel Geld gefördert.Es sind Hirn-und-Vaterlandslose Menschen die sich jetzt gegen ihre Geldgeber stellen und die Regierung bildet und unterstützt sie mit Staatsgeldern weiter aus.Diese Dummheit einer Regierung ist einmalig in der Geschichte und ich wünsche mir von ganzem Herzen,dass es noch viel,viel mehr werden,denn die da oben haben es so gewollt und nicht anders verdient.Das müßte so weit gehen,bis die Regierung alle Nationalen Kräfte um Hilfe bittet.Das ist zwar weit her geholt,aber möglich ist alles.

  • 7 Bembel-Sturm // Jun 6, 2007 at 23:20

    In eure Überschrift hat sich ein Fehler eingeschlichen. “Natinaler” schreibt man meines Erachtens klein. ;)*

    Und unseres Erachtens mit einem o.
    Schriftleitung Altermedia

  • 8 Reinhard // Jun 7, 2007 at 0:07

    “http://www.youtube.com/watch?v=x9HNEz0OY-0″

    Klasse Aktion.
    das I-Tüpfelchen wäre wohl gewsen wenn sie direkt von Brandenburger Tor zum Reichstag gelaufen wären

  • 9 freie Kräfte München-Land // Jun 7, 2007 at 1:19

    Zitat:”Dieser Bus aus Hof/Wunsiedel war der einzige aus Bayern, der für Schwerin zusammen gestellt werden konnte. Die schwache Mobilisierung in und aus Bayern war enttäuschend.”

    Wobei auch hier (wiedermal) gewisse Parteifunktionäre aus Bayern und sogar Sachsen ihren Anteil daran haben. Die freien Kräfte werden sich auch in Zukunft nicht “an die Leine” nehmen lassen.

    Wir waren, sind und bleiben FREI !!! Das Parteibuch sehen wir nicht als dogmatische Fessel an! ! !

  • 10 Deutsches Obst // Jun 7, 2007 at 2:33

    Ein kleiner Zusammenschnitt meinerseits:

    http://www.youtube.com/watch?v=kz8Y6aumRp4

    Die ganze Woche kann man unter dem Strich als vollen Erfolg für uns einstufen. So oft, wie sie über uns berichten mußten, hatten sie es bestimmt nicht vor. ;)

  • 11 Bembelbimbo // Jun 7, 2007 at 7:09

    Viel schlimmer ist der zweite Anlauf durchs Tor!
    Ohne den und eine Auflösung nach dem ersten Durchmarsch wäre KEIN Demonstrant verhaftet worden!
    Es gibt keine Heiligsprechung als St. Nazislaus.
    Löst Euch demnächst schneller auf, oder WOLLT Ihr die Märtyrer makieren?

  • 12 UdoSieghart // Jun 7, 2007 at 9:16

    @freie kräfte münchen land
    Bei uns im Raum Hof/Wunsiedel klappt die Zusammenarbeit vorzüglich. Angefangen von Kameraden, die sich dem Spektrum der autonomen Nationalisten zurechnen, bis zu zu reinen Parteigängern der NPD. Da gibt es eine Zusammenarbeit ohne wenn und aber.
    Nur von den Funktionären aus dem NPD Landesvorstand habe ich keinen gesehen - würde mich auch nicht wundern, wenn die in der Masse daheim geblieben wären.
    Im Nachgang zu solchen Aktionstagen kann man sich dann ja ganz ungeniert mit fremden Federn schmücken.

  • 13 Rkm // Jun 7, 2007 at 10:13

    Lesenswert finde ich auch den Bericht aus Lüneburg von Christian Worch.
    Darin geht es unter anderem um versuchtem Raub, rohe Eier und eine verlorene Hose. Sogar Thomas Wulff hat darin einen (sehr kurzen) Auftritt.

    http://www.1mai.net/rundbriefe/07-06-03.htm

  • 14 Jaeger // Jun 7, 2007 at 20:25

    @Deutsches Obst

    Den 2. Juni kann man in der Tat als Erfolg einstufen.
    Aber das geht auch nur so lange gut, bis unvernünftige Kameraden nach deinem Beispiel Propagandamaterial über die NPD in`s Netz stellen und diese mit Hitlerverherrlichenden Liedern untersetzen. Ich glaube nicht, das es zum Wohle des öffentlichen Bildes der Partei ist, wenn diese durch Leute aus den eigenen Reihen mit antidemokratischen und nationalsozialistischen Attributen auf sich aufmerksam macht. Gerade diese Dinge sind es, die der NPD doch ungerechtfertigter Weise in den Medien die Steine in den Weg legen. Und da kommst du in`s Spiel und spielst das böse Spielchen der Etablierten und der Presse vielleicht ungewollt, vielleicht aber sogar auch gewollt, mit - GEGEN UNS!

  • 15 wolzow // Jun 7, 2007 at 21:09

    @Jaeger: Stimmt, das schöne Lied hat die NPD nicht verdient. Da es sich aber aller Wahrscheinlichkeit hauptsächlich um freie Nationalisten gehandelt hat ist das zu verzeihen. Schlimmer wäre es, wenn es sich um eine reine NPD-Demo gehandelt hätte. Da wäre das Lied entweiht wurden. Also nicht immer gleich schimpfen. Also Herr Jaeger: Wenn Nationalsozialisten marschieren darf das Lied vorgetragen werden, wenn die NPD marschiert auf keinen Fall, es wäre eine Entehrung des Liedes. Sie haben durchaus Recht.

  • 16 Schorsch // Jun 8, 2007 at 15:32

    Oh man ist das Klasse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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