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Am Samstag, den 27.01.2007 marschierte die ANTIFA-Darmstadt mal wieder unverhofft auf, um einen Kameraden „aus der Anonymität zu reißen“. Diesmal traf es den Gernsheimer Kameradschaftsführer und Mitglied des KDS, Florian Ranzinger.
| Florian Ranzinger |
Nun wirkt der gar nicht in der Anonymität, sondern tritt stets offen auf, was man von seinen linken Kontrahenten jedenfalls nicht behaupten kann. Die trauten sich noch nicht mal, ein gesetzlich vorgeschriebenes ordentliches Impressum mit ladungsfähiger Privatadresse unter ihre Pamphlete zu setzen, die sie in der Umgebung des Hauses verteilten, in dem ihrer Meinung nach Florian Ranzinger wohnhaft ist. Damit haben sie sich strafbar gemacht und eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das hessische Landespressegesetz läuft aber neben dem juristischen Ärger bleibt die Blamage der schlechten Recherche, denn Florain Ranzinger wohnt schon seit einigen Wochen nicht mehr unter der angegebenen Adresse und so traf der „antifaschistische Zorn“ der selbsternannten Volksaufklärer eigentlich nur den Vater des Kameraden und der steht den politischen Aktivitäten seines Sohnes alles andere als zustimmend gegenüber.
Na ja, nun konnte er sich ja mal selbst davon überzeugen, gegen wen sein Sohn unter anderem kämpft und welche Methoden dieser Gegner anwendet, der die Anonymität bei seinen Feinden, den Nazis, haßt, sie aber gerne für sich selber in Anspruch nimmt.
Wenn die Antifa diese Aktion als Erfolg wertet, dann ist es auch ein Erfolg in den Wald zu gehen und dort hundert Flugblätter in die nächstbeste Hecke zu werfen, denn beeindruckt hat das Erscheinen der 20-30 Antifanten niemanden. Florian suchte bereits einige seiner ehemaligen Nachbarn auf, die ihm auch bereitwillig jene Flugblätter aushändigten, die nun der Polizei vorgelegt werden können, weil ja das korrekte Impressum fehlt und möglicherweise auch Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen immer eine Anzeige wegen „aller in Frage kommenden Straftatbestände“, damit der Vorgang als solcher aktenkundig wird.
Das Flugblatt gegen Florian Ranzinger schließt übrigens mit den Worten: „Kein Vergeben, kein Vergessen, Nazis haben Namen und Adressen. Den Nazis die Idylle nehmen!“ Dazu kann man nur sagen, daß auch wir ein gutes Gedächtnis haben und auch Linke Namen und Adressen. Von einer Idylle kann allerdings in Deutschland nirgendwo mehr die Rede sein und das Leben eines nationalen Aktivisten in Deutschland ist auch dann kein Zuckerlecken, wenn die Nachbarschaft nicht gegen ihn aufgehetzt wird. Wer die Werte lebt, die wir vertreten, ist gewöhnlich in der Nachbarschaft beliebt und angesehen und auf völliges Unverständnis dürften eher jene stoßen, die zu solch fragwürdigen Methoden der Denunziation greifen.
Nachtrag zur Antifa-Aktion in Gernsheim:
Beim Versuch einige der verteilten Flugblätter wieder einzusammeln, erfuhr der Betroffenen, Kamerad Florian Ranzinger, einige Sympathiebekundungen aus seiner ehemaligen Nachbarschaft.
Die Zitate, die die ANTIFA zum Beweis der „ausländerfeindlichen Einstellung“ des Kameraden Ranzinger in ihr Flugblatt eingebaut hatte, stießen auf breite Zustimmung. Eine Frau erklärte, sie habe bereits im vergangenen Jahr mit einigem Erstaunen das Flugblatt mit den ausfälligen Anwürfen der GRÜNEN-Sprecherin Piscopia gelesen und sei damals schon über die moderate Antwort von Thomas Brehl an die Dame angenehm überrascht gewesen. Sie sei ja wie viele andere auch der Meinung, daß viel zu viele Ausländer in Deutschland leben, traue sich aber auch nichts zu sagen. Nun sei sie aber froh, daß wenigstens einige ihren Mund aufmachen und politisch was gegen diese Zustände machen würden.
Beim großflächigen Wiedereinsammeln der Flugblätter (wobei es noch nicht mal darum ging, die Flugblätter als solche wieder einzusammeln, sondern man damit einen Grund für ein Gespräch hatte), ist es zu keinerlei feindlichen Reaktion gegenüber den Kameraden gekommen. Von Desinteresse bis hin zu begeisterte Zustimmung spannt sich der Bogen und so möge die ANTIFA bitte weiterhin auf ihre Kosten unsere Zitate verbreiten. Weiter so!
Siehe auch
Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS) 27.01.07
Anhang: Text des Antifa-Flugblattes
“Vorsicht Neonazi!!!
In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft lebt der Kameradschaftsführer Florian Ranzinger (Uhlandstr. 10, 64579 Gernsheim) der Kameradschaft Gernsheim, welche nach seinem Wunsch wie ein SA-Sturm organisiert sein und fungieren soll. Auch sein jüngerer Bruder Christopher Ranzinger ist in dieser Kameradschaft als Mitglied aktiv.
Florian selbst pflegt Kontakte zu Thomas Brehl, welcher seinerseits Anführer und Mitbegründer des „Kampfbunds Deutscher Sozialisten“ ist. Dieser ist rechtsradikal und bundesweit organisiert, auch Florian Ranzinger ist Mitglied dieser Organisation. Auch besitzt er gute Kontakte zu Mario Matthes (Kamerdschaftsführer aus Mainz) und dem Landesvorsitzenden der NPD-Hessen Marcel Wöll.
Die neugegeründete Bürgerinitiative Ried/Gernsheim ist auch ein Projekt seiner Kameradschaft. Des Weiteren ist Florian R. auch auf Neonazi Aufmärschen anzutreffen. So war er beispielsweise im August 2004 am Rudolf Hess Gedenkmarsch in Wunsiedel (siehe Bild unten), als auch am 2.10.2005 beim Demonstrationsaufzug in Lampertheim, der von den sogenannten Freien Kameradschaften veranstaltet wurde, beteiligt. Aber auch am 1.Mai 2006 war er nicht untätig und nahm an insgesamt drei Neonazidemos in Heppenheim, Ladenburg und Weinheim teil.
Allerdings gilt es nicht nur zu betrachen, was Florian R. in der Szene für eine Rolle spielt, sondern auch seine rassistische und nationalistische Weltanschauung ist zu verurteilen.
So bezeichnet er in diversen rechtsextremen Online-Foren türkische Mitbürger als nach einem „Wirtsvolk“ suchende Menschen , welche auf den „westlichen Luxus“ verzichten müssen, da der „Sozialstaat (der) sie ja füttert“ nach seiner Ansicht nicht mehr überleben kann. Aber auch ist für ihn „ das Schlimmste die Besetzung ganzer Stadtviertel und am aller schlimmsten die Völkervermischung, das sehe ich in meiner kleinen Stadt (damit meint er Gernsheim) schon Tag für Tag, da hängen die Deutschen Frauen von wahrer germanischer Schönheit nur noch mit Türken herum… Da wird ein Schaden angerichtet der nie wieder gut zu machen ist, selbst wenn man die Türkischen Männer wieder heimschickt, bleiben immer noch unsere Frauen mit den Kindern die auf ewig zwischen zwei Völkern hängen zurück“.
Quelle: hxxp://de.altermedia.info/general/deutsche-und-turken-feinde-oder-freunde-teil-ii-010506_5477.html
Wir wollen nicht tatenlos zusehen wie Florian Ranzinger sein rechtes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut in Gernsheim und sonst wo verbreitet. Mit diesem Outing soll ihm die Anonymität genommen werden und er soll endlich in die Öffentlichkeit gezerrt werden. Zeigen Sie ihm, dass seine Meinung nicht erwünscht ist!
Kein Vergeben kein Vergessen
Nazis haben Namen und Adressen
Den Nazis die Idylle nehmen!
Anti-Nazi-Koordinierung Darmstadt (ANK- Darmstadt)”
Ein Bild von Florian R. ist unter diesem Link zu finden: hxxp://de.altermedia.info//images/ranzinger-florian.JPG
Quelle: Indymedia 27.01.07



17 responses so far ↓
1 Thomas Brehl // Jan 28, 2007 at 11:09
Zu dem Vorfall gab der KDS heute folgende Presseerklärung raus:
Presserklärung
Sehr geehrte Damen und Herren,
über eine Aktion der ANTIFA am 27.01.2007 in Gernsheim klärt Sie beigefügte Anlage auf. Statt die argumentative Auseinandersetzung mit uns zu führen, greift die militante Linke zum Mittel der Denunziation und führt Aktionen auf „Räuber-und Gendarm-Ebene“ durch.
Damit, das sei der Öffentlichkeit an dieser Stelle versichert, konnte man vielleicht die Klischee-Rechten vergangener Tage beeindrucken oder gar einschüchtern, für die Zukunft wird man sich unseren Argumenten und unserer Weltsicht stellen müssen.
Der Nationale Widerstand -und hier besonders der Kampfbund Deutscher Sozialisten- und seine Vertreter werden auch zukünftig gesprächsbereit sein. Wir weisen aber darüberhinaus darauf hin, daß wir auch im Falle der Verweigerung einer jeglichen Kommunikation mit uns, über genügend legale Mittel verfügen, uns immer und überall in die bundesdeutsche Politik einzubringen.
Man wird sich darauf einstellen müssen, daß das, was man so gerne als politische Randerscheinung und als wirre Ideen einiger Ewiggestriger abtut, längst seinen Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden hat. In ihrer Mehrzahl schweigen die Angehörigen dieser Gesellschaft noch, da aber mit einer Fortsetzung der volksfeindlichen Politik der Berliner Lizenzparteien gerechnet werden muß, wird auch der Widerstand dagegen wachsen.
Der Nationale Widerstand begreift sich hierbei als der wahre Sachwalter der Interessen des Deutschen Volkes und wird als solcher auch für das Volk immer stärker wahrnehmbar. Auch die Reaktionen einzelner Bürger auf die Gernsheimer Aktion der ANTIFA, waren hierfür ein greifbarer Beweis.
2 Erz // Jan 28, 2007 at 11:27
[i]sondern auch seine rassistische und nationalistische Weltanschauung ist zu verurteilen.[/i]
Dieser Satz ist eine schlichte Frechheit. Können die Bürger etwa nicht selbst entscheiden was zu verurteilen ist und was nicht? Unglaublich…
3 Wetekamp // Jan 28, 2007 at 12:48
Bei all den Aktivitäten, die die Zecken über Florian Ranzinger zu berichten “wissen”, erscheint der Begriff “Anonymität” geradezu lächerlich.
Ich wünsche diesem Zeckendreckspack noch viele solcher Reaktionen aus dem Volk udn viele, viele Strafanzeigen.
4 Florian Ranzinger // Jan 28, 2007 at 14:00
Folgendes zur Kenntnis.
Ich war nie Anonym, wollte dies nie, und kann es auch nicht sein.
So mit war die ganze gestrige Aktion die gegen mich unternommen wurde nicht nur an die falsche Adresse gerichtet, sondern auch Sinnlos.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Ranzinger
5 TH // Jan 28, 2007 at 14:35
Zitat:
[quote]
“Die Zitate, die die ANTIFA zum Beweis der „ausländerfeindlichen Einstellung“ des Kameraden Ranzinger in ihr Flugblatt eingebaut hatte, stießen auf breite Zustimmung. Eine Frau erklärte, sie habe bereits im vergangenen Jahr mit einigem Erstaunen das Flugblatt mit den ausfälligen Anwürfen der GRÜNEN-Sprecherin Piscopia gelesen und sei damals schon über die moderate Antwort von Thomas Brehl an die Dame angenehm überrascht gewesen. Sie sei ja wie viele andere auch der Meinung, daß viel zu viele Ausländer in Deutschland leben, traue sich aber auch nichts zu sagen. Nun sei sie aber froh, daß wenigstens einige ihren Mund aufmachen und politisch was gegen diese Zustände machen würden.”
[/quote]
Man kann es nicht oft genug wiederhohlen: Laut zahlreichen repräsentativen Umfragen waren und sind die Deutschen gegen Massenzuwanderung und sind der Meinung, dass hier bereits zu viele Ausländer leben. Die Bevölkerung wurde nienmals gefragt, ob Sie Massenzuwanderung und Multikulti will.
Gleiches gilt übrigens für alle anderen “westlichen Demokratien”, egal ob den USA, Kanada, Australien, oder Europa.
Es ist auch Unsinn, zu behaupten, die ehemaligen Siegermächte betrieben eine Ausrottungspolitik gegen die Deutschen. Sämtliche westliche Demokratien sehen der gleichen demographischen Katastrophe plus Masseneinwanderung entgegen. Obwohl ihre Bevölkerungen dagegen sind. Die weißen europäischstämmigen Bevölkerungsschichten haben weltweit (!) eine Geburtenrate von deutlich unter zwei, in ganz Europa, Nordamerika und Australien. Wenn Frankreich neuerdings eine Geburtenrate von 2.0 hat, bedeutet das nur, dass die arabischen Einwanderer eine Quote von deutlich über 3 haben - so wie bei uns die Türken.
Es ist auch Unsinn, zu behaupten, die Juden wären an alle dem Schuld. Sämtliche Minderheiten tendieren dazu, mehr Minderheiten ins Land zu hohlen, damit sie sich nicht so allein vorkommen. Die jüdische Minderheit ist darin nur am effizientesten und stachelt andere Minderheiten dazu an (es gibt immer nur Demos gegen “Rassismus und Antisemitismus” zusammen, im Doppelpack)
Der entscheidendere Faktor dürften zudem Großkonzerne sein, die billige Arbeitskräfte suchen, die zudem auch noch das Lohnniveau für die heimischen Arbeitskräfte drücken. Vielleicht kapieren dass die deutschen Arbeitnehmer ja irgendwann mal.
Jedenfalls sollte man den Mitbürgern klar machen, dass sie sich für ihre heimlichen “rechtsradikalen” Ansichten nicht zu schämen brauchen. Sie sind in der Mehrheit. Und zwar in allen “westlichen Demokratien”. Es macht nur keiner den Mund auf, weil alle glauben, sie wären allein. Eine perfekte Illusion. Wenn die Mehrheit das erstmal begriffen hat, ist die Katze aus dem Sack und die Linksextremisten können einpacken.
Zitat:
[quote] “[...] da hängen die Deutschen Frauen von wahrer germanischer Schönheit nur noch mit Türken herum…”
[/quote]
Falls Herr Ranzinger sich wirklich so ausdrückt: Bei den meisten Normalbürgern dürften solche Formulierungen eher auf Ablehnung stoßen, weil sie Vorurteile über “Rechte” und ihr “Weltbild” bestärken.
Wer darauf hinweist, dass männliche deutsche Jugendliche, wenn sie sich an weibliche türkische Jugendliche heranwagen, unangenehmen Besuch von deren großen Brüdern bekommen, umgekehrt aber viele deutsche Frauen sogar türkische Männer, wegen deren forscherem Auftreten bevorzugen, wird Zustimmung erhalten. Wer aber gleich pathetisch von “germanischer Schönheit” anfängt zu schwadronieren, der sorgt dafür, dass die Leute die Augen zum Himmel schlagen und abschalten. So schießt man sich selbst ins Knie.
6 Freibeuter // Jan 29, 2007 at 1:15
Die brddr ist ein einziges Irrenhaus und die Klapse trägt den Namen “Antifaschismus”….
7 Sanddorn // Jan 29, 2007 at 7:37
TH (siehe oben) hat Recht. Gestrige völkische “Lyrik” vom edlen germanischen Deutschen trifft nicht den Zeitgeschmack. Die meisten Deutschen sind keine Rassisten, aber viele finden, es sei ein zu große Zahl von Ausländer-Subkulturen entstanden. Da gilt es anzusetzen. Ein bisschen NSDAP spielen ist unnütz.
8 Nanga Parbat // Jan 29, 2007 at 11:24
TH kann ich nur zustimmen. Man sollte diesen ganzen Germanenfimmel in die unterste Schublade packen und dort lassen. Irgendwelche Germanenschwärmereien sind selbst den meisten national denkenden Bürgern nicht zu vermitteln (ich kann es z.B. auch nicht ab) Es dürften sich an die 99% der Deutschen als Deutsche sehen und die Germanen sind allerhöchstens ein Kapitel im Geschichtsbuch. Außerdem sind viele Deutsche nicht germanischer sondern ostischer, westischer, dinarischer und ostbaltischer Herkunft. Also sollte man endlich mal mit diesem NS-Rassenunsinn aufhören.
9 Florian Ranzinger // Jan 29, 2007 at 13:33
Also zunächst mal war das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Die können ja auch von Aussagen zitieren, die teilweise fünf oder sechs Jahre alt sind. Im laufe der Zeit entwickelt man sich und finden dann schon eher passende Worte. Das mit der „germanischen Schönheit“ würde ich natürlich so nicht mehr los lassen.
Allerdings kommt es in dieser Situation eher darauf an, zu diesen Aussagen zu stehen und diese vor den Leuten richtig auszulegen.
Das lief an diesem Abend auch sehr gut. Ich kann aus meiner Nachbarschaft nur positives berichten. Hab vom Schulter klopfen (passen Sie ja auf sich auf) bis zur Versicherung; „man denke ja auch so“ alles bekommen, was ich mir vom Gernsheimer Bürger immer gewünscht hatte.
Natürlich war ich darauf nicht gefasst! Wer denkt schon von so einer positiven Resonanz und Zustimmung, wohl niemand. Zumal ich mit der Nachbarschaft nie in einem so guten Kontakt stand, dass man sich regelmäßig gesehen oder ferner noch über Politik unterhalten hätte. Es war steht’s mehr ein „guten Tag“ und „auf Wiedersehen“.
Dies kam alles von selbst ohne wirklichen Einfluss von mir.
In Gernsheim und Umgebung wird man jetzt sicher öfter mal etwas in den Briefkasten bekommen, so viel ist schon mal sicher.
10 Hans Dampf // Jan 29, 2007 at 16:37
“Quelle: hxxp://de.altermedia.info/general/deutsche-und-turken-feinde-oder-freunde-teil-ii-010506_5477.html”
Warum schreibt die Antifa einen Verweis zu einem Artikel über Deutsch-Türkische Freundschaft auf ihr Flugblatt???
11 Schwert // Jan 29, 2007 at 21:13
@Nanga Parbat
“Außerdem sind viele Deutsche nicht germanischer sondern ostischer, westischer, dinarischer und ostbaltischer Herkunft.”
Man sollte aber nicht die germanische Völkerwanderung aus den Augen verlieren. Denn die Germanen zogen bekanntermaßen in den Osten, Westen, Süden und aus dem Norden kamen sie einst. Es gibt in Europa somit eine sehr enge verwandschaftliche Beziehung unter den meisten europäischen Völkern. Und die Germanen spielten diesbezüglich oftmals eine große (biologische) Rolle.
Dieses europäisch-indogermanische Erbe gilt es zu erhalten. Ansonsten werden hier eben andere Menschentypen das Zepter übernehmen.
12 Nanga Parbat // Jan 30, 2007 at 10:38
@Schwert
Nur etwa 18% der Deutschen sind bereits in den 30er Jahren reine nordide Typen gewesen. Das im deutschen Volk sich verschiedene Typen mischen ist angesichts der Geschichte und Lage Deutschlands kein Wunder. Die Deutschen mit ostisch-slawischen Wurzeln sind z.B. ein Hinweis auf die deutsche Ostkolonisation und die damals erfolgte Vermischung der deutschen Siedler mit der einheimischen Slawischen Bevölkerung. Auch dinarische Deutsche sind ja nicht gerade selten, dabei handelt es sich teilweise um die Nachkommen der römischen und griechischen Kolonisten aus der Spätantike.
Entscheidend ist doch, daß es alles DEUTSCHE sind. Und das Slawen, Kelten, Romanen und Germanen alle Indogermanen sind setze ich hier als bekannt voraus.
13 Schwert // Jan 30, 2007 at 20:47
@Nanga Parbat
“Entscheidend ist doch, daß es alles DEUTSCHE sind. Und das Slawen, Kelten, Romanen und Germanen alle Indogermanen sind setze ich hier als bekannt voraus.”
Richtig. Aber was soll daran so verwerflich sein, wenn jemand zu einer hübschen Blondine “germanische Schönheit” sagt? Hat er etwa so verdammt unrecht damit? Muss man aufgrund der indogermanischen Mischung des deutschen Volkes alles Germanische verteufeln und wegreden?
14 Nanga Parbat // Jan 31, 2007 at 10:39
Nein Schwert, es geht darum wie das beim Bürger ankommt. Selbst viele Bürger die durchaus national denken sind nun einmal nicht völlig unbeeinflußt von der Umerziehung. Muss man es denn gleich mit dem Holzhammer versuchen? Man muss nun einmal akzeptieren, daß es (vom System systematisch - haha- negativ belastete) Reizworte gibt die auch uns wohlgesonnene oder wenigstens neutral gegenüberstehende Bürger abschrecken! Möchte man die eigene winzige Klientel ansprechen oder Breitenwirkung erreichen?
15 Schwert // Jan 31, 2007 at 19:28
@Nanga Parbat
Ich denke aber nicht, daß der Spruch für die öffentliche Politik gedacht war, sondern daß er “nur” für eine Diskussion hier bei Altermedia Verwendung fand. Dagegen ist meiner Meinung nach nichts einzuwenden, denn man sollte hier auch ruhig mal Tacheles reden können. Für den allgemeinen Wahlkampf wäre das sicher nicht unbedingt zu empfehlen.
16 Olsen // Feb 1, 2007 at 14:49
@Schwert
Ich möchte keineswegs Kritik an deiner Ausführung üben, nur versuchen, deine rhetorische Frage zu beantworten? Was soll daran verwerflich sein? Verwerflich ist der Autorassismus des gemeinen Deutschen oder würden die oben beschriebenen “Augenaufschläger” und “Antirassisten” ebenso reagieren, wenn jemand von “schwarzer (afrikanische) Perle” oder “orientalischer (arabischer) Blüte” redet? Mitnichten. Faktisch ist das eine verlogene geheuchelte Rechtfertigung der eigenen Wurzellosigkeit, da offensichtlich bei “rassistischen” Äußerungen der Wertmaßstab bei “politisch korrekt” und “politisch unkorrekt” liegt. Dies ist auch kein neues Problem des Deutschen, bereits Bismarck wußte sich darüber zu beschweren. Und er war nicht der Einzigste. Auf Leute, die beim Wort “deutsch” (germanisch) bereits zucken und in Deckung gehen, kann man gerne und getrost verzichten, solange sie nicht zu ihren Wurzeln stehen. Da ist mir z.B. eine Bremer Halbdeutsche, die ihre deutsche Seite nicht verleugnet, lieber, als dieses tote Gesocks, daß im Fahrwasser des Antigermanismus treibt.
17 Schwert // Feb 1, 2007 at 20:29
@Olsen
“Da ist mir z.B. eine Bremer Halbdeutsche, die ihre deutsche Seite nicht verleugnet, lieber, als dieses tote Gesocks, daß im Fahrwasser des Antigermanismus treibt.”
Bis zu diesem Satz kann ich Deinem Beitrag voll und ganz zustimmen. Aber bei dem Punkt, den Du in Deinem letzten Satz angesprochen hast, gilt es genauer zu differenzieren und tiefer zu hinterfragen. Denn “halbdeutsch” ist nicht gleich “halbdeutsch”. Diesbezüglich kann es die mannigfaltigsten Unterschiede geben. Eine “Deutsch-Italienerin” oder auch eine “Deutsch-Rumänin” ist immer noch etwas anderes als eine “Deutsch-Türkin” oder “Deutsch-Ghanaerin”. Mir geht es bei dieser Erörterung gar nicht um den spezifischen Einzelfall, sondern um die breite Betrachtung der europäischen Völkerfamilie bzw des indogermanischen Erbes. Diesebzüglich kann man meiner Meinung nach nicht jegliche “Mischung” gleichsetzen. Sonst hat der Kampf für Europa auf Dauer wenig Sinn.
Es ist natürlich bitter und deprimierend, Volksgenossen zu sehen, die ihre Wurzeln verraten bzw denen sie gleichgültig sind. Aber sie sind trotzdem unsere Volksgenossen. Den antideutschen oder antieuropäischen Hardlinern ist sicher nicht mehr zu helfen. Letztendlich werden sie aber an ihrer eigenen Ideologie zugrunde gehen. Aber gerade die (nur realtiv leicht verwirrten) Leute in deren “Fahrwasser” müssen auch unser Ziel sein. Denn sie sind ja im Grunde “nur” momentan geistig daneben. Diesbezüglich herrscht der Kampf der Ideologien, der Kampf der Weltanschauungen.
Die breite Masse ist nicht wirklich gänzlich antideutsch oder antigermanisch. Sie schwimmt halt “nur” im Fahrwasser des momentan “Stärkeren” mit, weil die breite Masse immer so handelt. Und genau deswegen können und dürfen wir sie nicht aufgeben. Unser Schicksal ist es nunmal, auch für jene zu kämpfen, die uns momentan noch - aus Gründen des gesellschaftlichen Konformismus - meiden oder auch verteufeln.
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