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maxh8

Keine Gewalt? – Eine Kolumne von Jürgen Schwab (12.05.07)

May 12th, 2007 · Post your comment (104 Comments)

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Jürgen Schwab

Vor ein paar Tagen ging es vor allem in Hamburg und Berlin richtig zur Sache. Dort gingen Staatsanwaltschaft und Polizei gegen die angebliche „Bildung terroristischer Vereinigungen“ vor. Gesetzliche Grundlage ist der Paragraph 129a des Strafgesetzbuches.

Diverse linke Gruppen werden nun vom System beschuldigt, mit Brandanschlägen oder anderen Gewaltakten den Anfang Juni im Ostseebad Heiligendamm stattfindenden Gipfel der acht wichtigsten Industriestaaten (G 8) stören zu wollen. „Hauptziele der Herren des Morgengrauens waren die Rote Flora in Hamburg sowie der Mehringhof und das ehemalige Bethanien-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg. Sie beschlagnahmten Computer, Akten, Drucker, Festplatten und legten in Berlin den Computerserver SO36 still, über den zahlreiche Websites linker Gruppen in das Internet gestellt werden.“ Wie die linke Tageszeitung „Junge Welt“ (in ihrer Ausgabe vom 10.5.2007) weiter schlußfolgert, sei das Gespenst eines neuen linken Terrorismus auch im Zusammenhang mit den Diskussionen um ehemalige RAF-Terroristen wie Christian Klar zu sehen. Dessen zurückliegendes antikapitalistisches Grußwort an die Teilnehmer der Rosa-Luxemburg-Konferenz wurde ja vom bürgerlichen Establishment – völlig unbegründet – in die Militanzecke abgeschoben.

Und was hören wir von der NPD zu diesem Thema? Schon seit längerer Zeit ist ein Faltblatt unter dem Titel „Unverkäuflich! Globalisierung stoppen!“ im Umlauf. Darin wird eindringlich vor „Krawalltouristen der roten Internationale“ gewarnt, die man in „unserem Land“ nicht haben wolle. Gleiches Argument findet sich auch im „Ordnungsruf“, dem Mitteilungsblatt der NPD-Fraktion im Schweriner Landtag. Das ganze liest sich wie eine Präsentation bürgerlicher Wohlanständigkeit. Ob sich davon die CDU im Schweriner Landtag beeindrucken läßt? Ob so etwas überhaupt beabsichtigt ist?

Sicherlich erwartet niemand, der einigermaßen bei Trost ist, von der NPD die Billigung von Straftaten. Ganz im Gegenteil, man sollte die eigenen Anhänger zur Besonnenheit aufrufen – und nicht wie neulich der „Islamist“ Martin Schwarz dazu aufrufen, „mit dem Feuerzeug“ auf die Straße zu gehen (aber vielleicht soll das Feuerzeug friedlichen Demonstranten nur zum Anzünden ihrer Zigarette dienen!?). Zumal bei der Gewalt zwei Fragen zu beantworten sind: Zum einen, wem sie nutzt, zum anderen gegen wen oder gegen was sie sich richtet. Wenn politische Opposition ihre Anhänger zur Gewalt aufruft, kann dies im Grunde nur dem herrschenden System nutzen; wenn sich die Gewalt – wie in Frankreich – gegen Autos von Arbeitern und Büroangestellten richtet, trifft sie sowieso die Falschen. Ein französischer Arbeiter, dessen Auto abgefackelt wurde, wird dann spätestens beim nächsten Mal den Law-and-Order-Mann Sarkozy wählen.

Aber gibt es eigentlich für revolutionäre Nationalisten einen Grund, sich von kreativen Protestformen gegen das internationale Kapital und seine politischen Erfüllungsgehilfen zu distanzieren – auch wenn die Urheber Linke oder gar Kommunisten sein sollten? Schließlich sollte man das Thema „Gewalt“ auch nicht im Sinne des bürgerlichen Systems auf den Kopf stellen. Denn wer hat denn mit der Gewalt angefangen? Wer hat den Irak und Afghanistan überfallen, dort Hunderttausende von Menschen getötet, um Erdölleitungen zu bauen und Rohstoffe auszuplündern zu können? Wer betreibt in unseren Breiten Sozialraub und Arbeitsplatzabbau?

Viel interessanter ist doch, welche Ideen die NPD dem Globalisierertreffen in Heiligendamm entgegenzusetzen hat. Und da sieht es mau aus. In dem erwähnten Faltblatt ist die Rede von einer „sozialen statt“ einer „globalen Marktwirtschaft“. Also wieder zurück zum nationalen Kapitalismus mit sozialer Verantwortung von Ludwig Erhard und Adolf Hitler? Was früher Erfolge hatte, soll heute zum Ziel führen? Was ist denn „Marktwirtschaft“ – unabhängig der Attribute „sozial“, „ökologisch“, „national“ – anderes als Kapitalismus? In dem Faltblatt ist zu Recht die Rede davon, daß die Wirtschaft „nicht allein auf die Profiterzielung“ zu reduzieren sei. Aber was ist denn „Marktwirtschaft“ anderes als das Primat der Profiterzielung?

Daß in dem Faltblatt die Eigentumsfrage an den Produktionsmitteln nicht angesprochen wird, versteht sich dann schon von selbst. Denn solche Themen sind ja links („bolschewistisch“) und deshalb angeblich nichts für Nationalisten. Sicherlich spiegelt dieses Faltblatt nicht das gesamte Meinungsspektrum der NPD wider, weshalb hier auch nicht „die NPD“ zu kritisieren ist. In Mecklenburg-Vorpommern ist scheinbar der sozialrevolutionäre Flügel der Partei – gegenüber dem rechtspopulistischen – unterrepräsentiert. Kritik soll schließlich dazu anregen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Bücher von Jürgen Schwab:
Die „westliche Wertegemeinschaft“, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 18 Euro.

Tags: Allgemeines

104 responses so far ↓

  • 1 Rudolf // May 12, 2007 at 12:37

    An Profitmaximierung ist doch nichts auszusetzen, solange der Profit nur sinnvoll verteilt wird…

  • 2 fips // May 12, 2007 at 12:54

    Den linksextremen Terroristen-Banden geht es doch gar nicht um die “Globalisierung”, sondern nur um Randale, Zerstörung und Gewalt.

  • 3 Rudolf // May 12, 2007 at 13:24

    @fips Hehe, richtig. Für die ist der G8-Gipfel wie ein großer Kindergeburtstag

  • 4 Schörner // May 12, 2007 at 13:36

    Was ist denn „Marktwirtschaft“ – unabhängig der Attribute „sozial“, „ökologisch“, „national“ – anderes als Kapitalismus?
    Aber was ist denn „Marktwirtschaft“ anderes als das Primat der Profiterzielung?

    Warum kommen diese Behauptungen immer wieder, obwohl sie schon so oft richtiggestellt wurden?

    Martkwirtschaft ist ganz einfach dadurch definiert, daß sich in einem idealen Markt der Preis nach Angebot und Nachfrage richtet.

    In der sozialen Marktwirtschaft herrscht der absolute Primat der Politik über den Markt und über das Kapital.

    Im Kapitalismus richtet sich der Preis nach dem größten Profit, unabhängig der sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen.
    Im Kapitalismus hat das Kapital den Primat über die Politik.
    Im Kapitalismus gibt es kaum funktionierende Märkte, sd. Oligopole, oder nach Möglichkeit Monopole, ganz nach Rockefellers Glaube: Konkurrenz ist Sünde!
    Im Kapitalismus vermehrt sich das Kapital von selbst und der Reichtum der Kapitalbesitzer nimmt exponentiell ohne Arbeit zu. Es findet eine Konzentration der Guthaben bei den einen und die Verschuldung bei den anderen statt.

    Wieso behauptet Jürgen Schwab immer wieder dieselben Dinge, die leicht nachweisbar falsch sind, anstatt sich etwa darüber Gedanken zu machen, welche Bereiche in einer sozialen Marktwirtschaft verstaatlicht werden müssen und welche Bereiche in Privatbesitz gehören?
    Verstaatlichung alleine nützt nichts, wie man an so vielen gigantischen Großfeldversuchen erleben konnte, weil Planwirtschaft und Enteignung jede menschliche Eigeninitiative tötet. Der Mensch muß von seiner Initiative auch persönlich profitieren können.
    Wieso also immer diesleben marxistischen Kalauer, anstatt sich mit der konstruktiven Ausgestaltung zu beschäftigen?

  • 5 Boroevic // May 12, 2007 at 13:48

    Wie auch immer - entweder bieten derartige Veranstaltungen (Demonstrationen) dem Machtapparat die Möglichkeit, zu zeigen wer Herr im Hause ist, oder der Ablauf ist in der Tat “friedlich”, was ja ganz im Sinne der Effizienz eines zugelassenen Blitzableiters ist, und der nicht nur von denen, gegen die der “genehmigte” Auflauf gerichtet ist, per saldo als für die Katz betrachtet werden kann. Wenn schon, dann ein Protest der auch für die, und nur für die (also kein Abfackeln der Autos der Heiligendammer Bürger) richtig spürbar ist.
    Mit ein bischen Phantasie und einem gewissen
    Aufwand ließe sich da schon etwas veranstalten: Z.B. wie es wäre, wenn die
    Gipfel-Teilnehmer am Tagungsort plötzlich ohne
    Strom wären oder noch nicht einmal so viél Wasser hätten, um ihre Notdurft im Klo hinunterzuspülen. Ist natürlich keine Anleitung
    für derartiges Tun, sondern nur so eine Gedankenspielerei anstelle eines nutzlosen
    Umherlatschens. Und Blut flösse auf diese ‘Weise Gottseidank auch nicht.
    Boroevic

  • 6 OswaldSpengler // May 12, 2007 at 14:17

    Im Gegensatz zu Schwab ist der Gewaltverzicht Unsinn.Der Globalisierung im westlich-liberalen Sinne ist nur mit Gewalt beizukommen.Das zeigt der Irak,Libanon und Afghanistan etc.Es ist zutiefst unsinnig sich von der antikap-antiimperialistischen Linken abzugrenzen.Ziel ist das System.Was gegen das System ist ist gut.Ziel muss es sein ein militantes Bewußtsein im Volk zu verankern wie in Frankreich und endlich auf die Straßen zu gehen und die Barrikaden anzuzünden.

    “In der sozialen Marktwirtschaft herrscht der absolute Primat der Politik über den Markt und über das Kapital. ”

    Nein dass ist Unsinn.Die soziale Marktwirtschaft ist die fordistische Variante des Kapitalismus.Ziel ist die Verteilung des Profits um soziale Spannungen abzubauen und zu verhindern.Markt und Politik teilen sich die Deutungshoheit.Dass funktioniert allerdings nur so lange wie der Tendenzielle Fall der Profitrate dies ermöglicht.Im Rahmen der Globalisierung als natürliche Erscheinung des alternden Kapitalismus funktioniert dies nicht mehr da die Summe des zu verteilenden Profits zu klein ist.

    Kapitalismus funktioniert nicht - Beispiel USA.

    Eine staatlich gelenkte Wirtschaft(keine Planwirtschaft) wie in Russland,China und Venezuela hingegen schon.

  • 7 Squirrel // May 12, 2007 at 14:38

    Lieber Herr Schwab !

    Sie werfen viele Fragen auf, vermeiden aber selbst die Antwort. Natürlich ist es Ihr gutes Recht Fragen zu stellen, jedoch auch hierbei muss EINE Frage gestellt werden : Welchen Zweck haben Ihre Fragen ???

    So fragen Sie z.B. : „…Aber gibt es eigentlich für revolutionäre Nationalisten einen Grund, sich von kreativen Protestformen gegen das internationale Kapital und seine politischen Erfüllungsgehilfen zu distanzieren – auch wenn die Urheber Linke oder gar Kommunisten sein sollten? Schließlich sollte man das Thema „Gewalt“ auch nicht im Sinne des bürgerlichen Systems auf den Kopf stellen. Denn wer hat denn mit der Gewalt angefangen? Wer hat den Irak und Afghanistan überfallen, dort Hunderttausende von Menschen getötet, um Erdölleitungen zu bauen und Rohstoffe auszuplündern zu können? Wer betreibt in unseren Breiten Sozialraub und Arbeitsplatzabbau? …“

    Das alles soll also die NPD in ihrem Faltblatt beantworten?

    ( Ach ja, es wäre vielleicht für die geneigte Leserschaft hilfreich gewesen, einen „Link“ oder das Faltblatt selbst mit einzustellen…. Ich selbst kenne das Faltblatt nicht und verlasse mich somit auf Ihre Zitate….))

    Ich denke es geht hierbei nicht um die Frage der „Globalisierung“ selbst. Das „die“ NPD, wie fast alle Nationalisten dagegen sind, versteht sich von selbst !

    So wie ich lese, warnt die NPD vor den „militanten Globalisierungsgegnern“, die sich auch aus den „uns“ bekannten „antifanten“ zusammensetzen :
    Ihr Zitat : „Darin wird eindringlich vor „Krawalltouristen der roten Internationale“ gewarnt, die man in „unserem Land“ nicht haben wolle. Gleiches Argument findet sich auch im „Ordnungsruf“, dem Mitteilungsblatt der NPD-Fraktion im Schweriner Landtag.“

    Und ich denke , DAS ist der entscheidende Hinweis !

    Es geht hierbei nicht um „eigene Lösungsvorschläge“ , dieser so hoch komplexen Globalisierungsfrage, die man bestimmt nicht in einem Faltblatt so darstellen kann, das es der Bürger auf der Straße wahrnimmt !

    Ebenso verhält es sich mit dem Thema , Ihr Zitat : „ … Daß in dem Faltblatt die Eigentumsfrage an den Produktionsmitteln nicht angesprochen wird, versteht sich dann schon von selbst. Denn solche Themen sind ja links („bolschewistisch“) und deshalb angeblich nichts für Nationalisten. … „

    Auch dieses Thema würde den Rahmen eines Flugis sprengen…..

    Nein, ich denke, die NPD, „pickt“ sich das augenscheinlichste Merkmal dieses Gipfels heraus : Der Krawall der „roten Internationalen“ ! Wobei dies eben ein Schlag(michtot)wort ist ! aber Flugis werden eben mit Schlagworten versetzt, weil sonst eine „Bleiwüste“ entsteht…( dafür gibt es ja das Internet… lol ….. )

    Vielleicht sind in dem Flugi ja noch die hohen Kosten, eben für diesen Sicherheitsaufwand gegen diese PolitFunActionsTouristen, erwähnt.
    Ich denke DAS ist ein Thema, das den Bürger interessiert !

    Als 5 –10 % Partei „Lösungen“ für die Weltwirtschaft vorzuschlagen, noch dazu in einem Flugi, geht denke ich, über das Mögliche hinaus.

    Eine Partei muss ja erst wachsen, bis sie auch genügend gute Fachleute auf allen Gebieten hat. Eine cdu, oder auch spd hat ja bei den hunderttausenden Mitgliedern und tausenden Mandatsträgern auch die dementsprechenden Ressourcen von Menschen.

    Selbst bei den grünen und pds tummeln sich ja die „Fachleute“, weil dies z.B. ja auch keine Angst vor einem „Berufsverbot“ oder Boykott haben müssen. Da fällt es natürlich leicht, wohlfeile Erklärungen an die Öffentlichkeit weiter zugeben….!

    Wenn ein Verein oder auch Partei „wachsen“ will, muss man Werbung betreiben : Und das offensichtlichste Thema, das z.Z. in Mecklenburg-Vorpommern ansteht, ist nun mal die kommende Gewalt der PolitFunActionsTouristen !

    Und das diese Gewalt kommen wird ist sicher ! Warum also nicht dagegen anschreiben !

    Denn diese PolitFunActionsTouristen werden sich nach diesem Gipfel wieder ihrer „alltäglichen Aufgabe“ widmen : Den „antifaschismus“

    Warum soll die NPD „bedauern“ äußern , wenn die „Roten“ mal Besuch vom Staat kriegen….

    Sie schreiben : „Vor ein paar Tagen ging es vor allem in Hamburg und Berlin richtig zur Sache. Dort gingen Staatsanwaltschaft und Polizei gegen die angebliche „Bildung terroristischer Vereinigungen“ vor. Gesetzliche Grundlage ist der Paragraph 129a des Strafgesetzbuches.

    Diverse linke Gruppen werden nun vom System beschuldigt, mit Brandanschlägen oder anderen Gewaltakten den Anfang Juni im Ostseebad Heiligendamm stattfindenden Gipfel der acht wichtigsten Industriestaaten (G stören zu wollen. „Hauptziele der Herren des Morgengrauens waren die Rote Flora in Hamburg sowie der Mehringhof und das ehemalige Bethanien-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg. Sie beschlagnahmten Computer, Akten, Drucker, Festplatten und legten in Berlin den Computerserver SO36 still, über den zahlreiche Websites linker Gruppen in das Internet gestellt werden.“ … „

    Ich sage : Recht so !

    Hier wäre es falsch, sich „den Linken“ anzubiedern und „Solidarität“ zu zeigen…. Erst wenn „die Linke“ auf Gewalt gegen Nationalisten als Personen und Organisationen verzichten, dann, aber nur dann könnte man in einen „fairen“ politischen Kampf einsteigen !
    So könnte ich mir dann auch vorstellen, mich mit den „Linken“ bei solchen Aktionen des Staates gegen sie, mich „mit“ ihnen zu solidarisieren !

    Aber solange die Mehrheit der „Linken“ noch „hauptberuflich“ „antifanten“ sind, solange kann es keine Solidarität und keine Gemeinsamkeiten mit diesen „PolitFunActionAntifantenTouristen“ geben !

  • 8 Jürgen Schwab // May 12, 2007 at 14:40

    @ Schörner

    Vorweg: Das hast Du wieder geschickt gemacht, Du Möchtegernnationalersozialist, Du, ich soll mich jetzt rechtfertigen müssen, daß ich kein Marxist bin. Es liegt an Dir, den Beweis zu erbringen, daß ich Marxist wäre, also ein marxistisches Programm verträte. Ich fordere Dich auf Belege zu nennen!

    Scheinbar habe ich wieder mal den wunden Punkt getroffen: Marktwirtschaft = Kapitalismus. Natürlich war der NS-Kapitalismus ein anderer als unter Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel, das ist schon klar. Es war ein nationaler Kapitalismus mit totalitärem Staat, weshalb auch soziale Ergebnisse möglich waren. Das ist aber heute Schnee von vorgestern. Kein Großkapitalist würde sich heute und in Zukunft mit Euch braunen Möchtergernnationalensozialisten einigen. Es gibt keinen Grund mehr, warum das “deutsche Großkapital” mit Euch sich einigen sollte. Auch wenn Thomas Brehl glaubt, das Großkapital brauche ihn - diesmal nicht gegen die Kommunisten wie 1933 - sondern gegen die Islamisten, damit Ordnung im Sinne des Kapitals hergestellt wird - das ist einfach nur noch lächerlich. Die braunen Nostalgiker fungieren nur noch als mediale Pausenclowns.

    Aber nun zu ein paar Deiner Aussagen:

    “Warum kommen diese Behauptungen immer wieder, obwohl sie schon so oft richtiggestellt wurden?”

    Wo wurde etwas von Dir “richtiggestellt”?

    “Martkwirtschaft ist ganz einfach dadurch definiert, daß sich in einem idealen Markt der Preis nach Angebot und Nachfrage richtet.”

    Ganz genau.

    “In der sozialen Marktwirtschaft herrscht der absolute Primat der Politik über den Markt und über das Kapital.”

    Das ist Blödsinn. Kapitalistische Propaganda, der braune “nationale Sozialisten” aufsitzen.

    “Im Kapitalismus richtet sich der Preis nach dem größten Profit … .”

    Das ist doch nichts anderes als Marktwirtschaft! Der Anbieter einer Ware möchte auf dem Markt den größtmöglichen Profit erzielen.

    ” … unabhängig der sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen.”

    Diese Tendenz hat jede Marktwirtschaft, aber einer bestimmten Stufenleiter sind unsoziale Auswirkungen unvermeidbar …

    “Im Kapitalismus hat das Kapital den Primat über die Politik. Im Kapitalismus gibt es kaum funktionierende Märkte, sd. Oligopole, oder nach Möglichkeit Monopole, ganz nach Rockefellers Glaube: Konkurrenz ist Sünde!
    Im Kapitalismus vermehrt sich das Kapital von selbst und der Reichtum der Kapitalbesitzer nimmt exponentiell ohne Arbeit zu. Es findet eine Konzentration der Guthaben bei den einen und die Verschuldung bei den anderen statt.”

    Das ist wieder der untaugliche Versuch, den Kapitalismus auf das Geldkapital zu reduzieren. Das ist völlig begrifflos. Das Wesen des Kapitalismus besteht in der Formel Geld-Ware-Geld. Beim Geldkapital ist eben das Geld die Ware selbst, ohne den Umweg der Warenproduktion in der Industrie usw.

    “Wieso behauptet Jürgen Schwab immer wieder dieselben Dinge, die leicht nachweisbar falsch sind, anstatt sich etwa darüber Gedanken zu machen, welche Bereiche in einer sozialen Marktwirtschaft verstaatlicht werden müssen und welche Bereiche in Privatbesitz gehören?”

    Das ist billigste Agitation von Dir. Du weißt doch ganz genau, daß ich mich immer wieder für eine gemischte Eigentumsordnung an den Produktionsmitteln ausspreche - staatlich, kommunal, genossenschaftlich, persönlicher Besitz an kleinen und mittelständischen Unternehmen.

    “Verstaatlichung alleine nützt nichts, wie man an so vielen gigantischen Großfeldversuchen erleben konnte, weil Planwirtschaft und Enteignung jede menschliche Eigeninitiative tötet.”

    Das wurde auch von mir nicht behauptet, aber ohne Eingriffe in die Eigentumsordnung ist alles Schall und Rauch, was “antikapitalistisch” daherkommt.

    “Der Mensch muß von seiner Initiative auch persönlich profitieren können.”

    Ganz meine Worte, aber nur bis zu einer bestimmten Betriebsgröße - allerhöchstens bis 5.000 Beschäftigte pro Betrieb bei Gewinnbeteiligung der Belegschaft. Was darüber hinaus geht soll verstaatlicht werden. Aktiengesellschaften sowieso zu verstaatlichen.

    “Wieso also immer diesleben marxistischen Kalauer, anstatt sich mit der konstruktiven Ausgestaltung zu beschäftigen?”

    Wieso schürst Du die Angst vor dem Islamismus und die Angst vor dem Marxismus?

  • 9 Jürgen Schwab // May 12, 2007 at 14:50

    @ OswaldSpengler

    “Die soziale Marktwirtschaft ist die fordistische Variante des Kapitalismus.Ziel ist die Verteilung des Profits um soziale Spannungen abzubauen und zu verhindern.Markt und Politik teilen sich die Deutungshoheit.Dass funktioniert allerdings nur so lange wie der Tendenzielle Fall der Profitrate dies ermöglicht.Im Rahmen der Globalisierung als natürliche Erscheinung des alternden Kapitalismus funktioniert dies nicht mehr da die Summe des zu verteilenden Profits zu klein ist.”

    Gute Argumentation. Der Fordismus war erfolgreich auf der Grundlage von industrieller Massenproduktion, Massenbeschäftigung, Masseneinkommen und Massenkonsum - was wieder Massenbeschäftigung nach sich zog, womit der Kreislauf geschlossen war. Das ist aber im Zeitalter der dritten industriellen Revolution (Mikroelektronik) nicht mehr möglich, da jetzt viele Arbeitsplätze überflüssig werden, die Leute arbeitslos sind oder wenig verdienen und deshalb wenig ausgeben. Zudem hat das internationale Großkapital die Zollgrenzen gesprengt, weshalb auch die Rückkehr zu einem nationalen Kapitalismus a la 1933 versperrt ist.

  • 10 Rübenemokrat // May 12, 2007 at 16:01

    Na, da freu ich mich auf den Sommer. Da wird dann wieder der infantile Antifäääähaufen als “antikapitalistische Avantgarde” gefeiert.

  • 11 Schörner // May 12, 2007 at 16:22

    @Jürgen Schwab

    Vorweg: Das hast Du wieder geschickt gemacht, Du Möchtegernnationalersozialist, Du, ich soll mich jetzt rechtfertigen müssen, daß ich kein Marxist bin. Es liegt an Dir, den Beweis zu erbringen, daß ich Marxist wäre, also ein marxistisches Programm verträte. Ich fordere Dich auf Belege zu nennen!

    Na Du sprichst von der Verstaatlichung der Produktionsmittel.
    Der Produktionsmittel.

    Scheinbar habe ich wieder mal den wunden Punkt getroffen: Marktwirtschaft = Kapitalismus.

    Ich habe doch oben die Unterschiede ganz klar benannt, die kein = zulassen.
    Was machst Du?
    Setzt halt wieder dort fort, wo Du aufgehört hast.
    Du kannst es noch hundert Mal wiederholen Jürgen, es wird nicht wahrer.

    Natürlich war der NS-Kapitalismus ein anderer als unter Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel, das ist schon klar.

    Damit Du diese Gleichsetzung irgendwie retten kannst, kommst Du jetzt also auch noch mit einem NS-Kapitalismus daher.

    Es war ein nationaler Kapitalismus mit totalitärem Staat, weshalb auch soziale Ergebnisse möglich waren.

    Soziale Elemente. Eine rechte Untertreibung für den weltbesten Sozialstaat, finde ich. Wenn ich diesen NS-Kapitalismus mit lt. Deiner Definition, wahren sozialistischen Wirtschaftsordnungen vergleiche, dann könnte ich glatt zum Turbokapitalisten werden.

    Welcher Chimäre hängst Du denn an?

    Das ist aber heute Schnee von vorgestern. Kein Großkapitalist würde sich heute und in Zukunft mit Euch braunen Möchtergernnationalensozialisten einigen.

    Jürgen, Du irrst Dich, wenn Du meinst, daß eine mögliche Einigung den Standpunkt des weltanschaulichen Wollens bestimmt.
    Ob sich das nicht mehr existente nationale Großakapital einigen will oder nicht, hat keinerlei Einfluß auf die vernünftigste Ausgestaltung der Wirtschaftsordnung.

    Du wolltest wissen, warum ich Dich des Marxismus zeihe. Hier hast Du den Grund: Du vertrittst die marxistische Auffassung von Sozialismus. Der echte Sozialismus wurde von Adolf Hitler erkannt und umgesetzt. Eigentums- und Produktionsordnungen sind KEIN Selbstzweck. Wahrer Sozialismus definiert sich aus dem größtmöglichen WOHL DER ALLGEMEINHEIT.

    Was im einen Fall die Verstaatlichung nötig machen kann, kann im anderen Fall sogar die Privatisierung bedeuten.
    Immer das Ergebnis in der Praxis ist entscheidend, nicht eine intellektuelle Theorie.

    Es gibt keinen Grund mehr, warum das “deutsche Großkapital” mit Euch sich einigen sollte. Auch wenn Thomas Brehl glaubt, das Großkapital brauche ihn - diesmal nicht gegen die Kommunisten wie 1933 - sondern gegen die Islamisten, damit Ordnung im Sinne des Kapitals hergestellt wird - das ist einfach nur noch lächerlich. Die braunen Nostalgiker fungieren nur noch als mediale Pausenclowns.

    Jetzt hast Du’s uns aber gezeigt. Fehlt nur noch, auf eine vierteljüdische Abstammung von Adolf Hitler hinzuweisen…

    Laß Dir gesagt sein: eine soziale Wirtschaftsordnung die dem naturrichtigen Menschenbild sowohl in individueller wie in gemeinschaftsbildender Weise Rechnung trägt, wird nie veraltet sein.
    Da kann die Hochfinanz zwecks Ablenkung noch so viele marxistische Antiglobalisierungsaktionen unterstützen, damit der Blick auf den dritten Weg verstellt wird.
    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Vernunft wieder durchsetzen wird.

    Aber nun zu ein paar Deiner Aussagen:

    “Warum kommen diese Behauptungen immer wieder, obwohl sie schon so oft richtiggestellt wurden?”

    Wo wurde etwas von Dir “richtiggestellt”?

    Ich habe Dich schon oft über den deutschen Sozialismusbegriff wie ihn Adolf Hitler in Perfektion umgesetzt hat, in Kenntnis gesetzt.
    So auch diesmal wieder.

    Du nimmst diese nichtmarxistische Form einfach nicht zur Kenntnis und wirst beim nächsten Mal wohl wieder mit Gleichsetzungen Kapitalismus = Marktwirtschaft und ähnlichem agieren.

    “Martkwirtschaft ist ganz einfach dadurch definiert, daß sich in einem idealen Markt der Preis nach Angebot und Nachfrage richtet.”

    Ganz genau.

    Du hast Kapitalismus = Marktwirtschaft gesetzt! Ich habe mit dieser Definition gezeigt, daß Marktwirtschaft etwas ganz anderes ist. Du kannst Marktwirtschaft auch in einem Freigeldsystem haben.

    “In der sozialen Marktwirtschaft herrscht der absolute Primat der Politik über den Markt und über das Kapital.”

    Das ist Blödsinn. Kapitalistische Propaganda, der braune “nationale Sozialisten” aufsitzen.

    Wenig beeindruckendes “Argument”. Nichts mit Substanz?

    “Im Kapitalismus richtet sich der Preis nach dem größten Profit … .”

    Das ist doch nichts anderes als Marktwirtschaft! Der Anbieter einer Ware möchte auf dem Markt den größtmöglichen Profit erzielen.

    Das ist nicht richtig. In der sozialen Marktwirtschaft ist sich der Unternehmer seiner sozialen Verantwortung für das Gesamtwohl sehr wohl bewußt. Beispielsweise stehen Arbeitnehmerschutzrechte der Profitmaximierung entgegen.
    Im NS und auch in der sozialen Marktwirtschaft der BRD und in Ö, die darauf direkt aufbaute, herrschte lange Zeit dieses Denken der gesamtheitlichen Verantwortung.

    In der sozialen Marktwirtschaft werden Arbeitgeber vom Staat dazu gezwungen, daß sie ihren Profit gar nicht auf Kosten der Allgemeinheit maximieren können.

    Wie kann man diese Unterschiede nicht sehen?

    ” … unabhängig der sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen.”

    Diese Tendenz hat jede Marktwirtschaft, aber einer bestimmten Stufenleiter sind unsoziale Auswirkungen unvermeidbar …

    Die Marktwirtschaft hat diese Tendenz nicht wirklich. Gesetzlche Rahmen halten das im bestenb Gleichgewicht.
    Der Kapitalismus, also die Anhäufung von raffendem Kapital hat diese Tendenz und mit der Zunahme dieses Kapitals, gerät die Marktwirtschaft und die Politik unter Druck - wenn sie sich unter Druck setzen läßt. Im NS kein Thema.

    “Im Kapitalismus hat das Kapital den Primat über die Politik. Im Kapitalismus gibt es kaum funktionierende Märkte, sd. Oligopole, oder nach Möglichkeit Monopole, ganz nach Rockefellers Glaube: Konkurrenz ist Sünde!
    Im Kapitalismus vermehrt sich das Kapital von selbst und der Reichtum der Kapitalbesitzer nimmt exponentiell ohne Arbeit zu. Es findet eine Konzentration der Guthaben bei den einen und die Verschuldung bei den anderen statt.”

    Das ist wieder der untaugliche Versuch, den Kapitalismus auf das Geldkapital zu reduzieren.

    Warum? Der Rockefeller-Clan besitzt heute die halbe Welt.

    Das ist völlig begrifflos. Das Wesen des Kapitalismus besteht in der Formel Geld-Ware-Geld.

    Aus Geld-Ware-Geld wird nicht mehr Geld.
    Womit es schon widerlegt wäre.
    Das Wesen des K. besteht in der SELBSTVERMEHRUNGSFÄHIGKEIT des KAPITALS über den Zinseszins.

    Beim Geldkapital ist eben das Geld die Ware selbst, ohne den Umweg der Warenproduktion in der Industrie usw.

    Welche Ware vermehrt sich von selbst ohne zutun?
    Bitte, lies weniger Marx.

    Das ist billigste Agitation von Dir. Du weißt doch ganz genau, daß ich mich immer wieder für eine gemischte Eigentumsordnung an den Produktionsmitteln ausspreche - staatlich, kommunal, genossenschaftlich, persönlicher Besitz an kleinen und mittelständischen Unternehmen.

    Tut mir leid, das ist Deinen Texten, wie etwa dem obigen, eben NICHT (immer) zu entnehmen.

    Alleine wie verbissen Du die marxistische Auffassung von Sozialismus als einzigen Sozialismus hinstellst zeigt mir ja, daß Du mit dem deutschem Sozialismus eben nicht viel am Hut hast.

    Das wurde auch von mir nicht behauptet, aber ohne Eingriffe in die Eigentumsordnung ist alles Schall und Rauch, was “antikapitalistisch” daherkommt.

    DAS, in der Replik, hört sich aber für mich gänzlich anders an, als Deine Texte für sich allein genommen.

    Ganz meine Worte, aber nur bis zu einer bestimmten Betriebsgröße - allerhöchstens bis 5.000 Beschäftigte pro Betrieb bei Gewinnbeteiligung der Belegschaft. Was darüber hinaus geht soll verstaatlicht werden. Aktiengesellschaften sowieso zu verstaatlichen.

    Das sind Detailfragen, über die diskutiert werden muß, klar.
    Es steht ja auch außer Frage, daß die in den letzten Jahrzehnten über das Geldkapital konzentrierten Vermögen, angefangen vom Verkehrssystem, über die Krankenhäuser bis zur Wasserversorgung, auf jeden Fall wieder dem Volk, sprich dem Staat, zurückgegeben werden müssen.
    Das ist ureigenste nationalsozialistische Politik.

    “Wieso also immer diesleben marxistischen Kalauer, anstatt sich mit der konstruktiven Ausgestaltung zu beschäftigen?”

    Wieso schürst Du die Angst vor dem Islamismus und die Angst vor dem Marxismus?

    Die Angst vor dem Islamismus SCHÜRE ich pöser Mensch deshlab, weil das Erkennen des Fremden die Voraussetzung dafür ist, den Genozid abzuwenden.
    Die Angst vor dem Marxismus schüre ich nicht. Der Marxismus ist keine Gefahr, weil er leicht mit besseren Argumenten widerlegt werden kann.

    Apropos:

    Zudem hat das internationale Großkapital die Zollgrenzen gesprengt, weshalb auch die Rückkehr zu einem nationalen Kapitalismus a la 1933 versperrt ist.

    Na und da soll man nicht glauben, Du bist ein Marxist allererster Güte?
    Weil also das Großkapital die Zollschranken beseitigt hat, gibt es keine “Rückkehr”, wie Du es pejorativ nennst, zu einer nationalen sozialen Marktwirtschaft?!
    Alleine daß Du die nationale Volkswirtschaft in der Ausprägung einer sozialen MW, als Kapitalismus bezeichnest, zu dem es keine Rückkehr gäbe, ist zutiefst unaufrichtig, weil diese Argumentation ja bereits auf der völligen Verdrehung der Begriffe aufbaut, wie ich oben erläutert habe.

    Daß Du aber auch noch hergehen willst, und aus dem, vom Großkapital abgebauten Schranken, eine nationale Wirtschaftspolitik als quasi unmöglich ableitest, ist wirklich der Gipfel.

    Vielleicht gehst Du ja gleich zu Deinen marxistischen Freunden und trittst für die endgültige Schleifung der Reste der Nationalstaaten ein? Schließlich willst Du ja nicht irgendwohin “zurück”, dessen Grenzen vom Großkapital überwunden wurden!

  • 12 Nadraj // May 12, 2007 at 16:34

    “In der sozialen Marktwirtschaft herrscht der absolute Primat der Politik über den Markt und über das Kapital.”

    Das ist doch Quatsch. In einer Zentralen Planwirtschaft ist das so. In der sozialen Marktwirtschaft - nach der (falschen) Definition der SPD, seit Willy Brandt, konkreter: im Keynesianismus - greift der Staat monetär UND fiskalpolitisch (d.h.durch Subventionen, Transfers usw.) in die Wirtschaft ein. Allerdings ist der Keynesianismus seit der sog. Stagflation der späten 70er “out” und der Neoliberalismus seit den 80ern wieder “in” (Thatcherismus, Reaganismus). Ja, und in der ursprünglichen Bedeutung von “sozialer Marktwirtschaft”, wie sich die Ludwig “Sauschlawiner” Erhardt, Konrad “Westjudas” Adenauer, Walter Eucken, Müller-Armack usw. sie sich ursprünglich ausgedacht haben, also ordoliberal/neoliberal, bedeutet das “sozial” in “Soziale Marktwirtschaft” lediglich, dass sich mittels des freien Marktes “von alleine”, durch jedem ökonomischen Laien bekannte “die unsichtbare Hand” sozialer Wohlstand für alle einstellen würde/sollte - was erwiesenermaßen falsch ist, wie dir jeder Arbeitslose gerne bestätigen wird. Im Ordoliberalismus, d.h. bei Ludwig Erhardt, hat der Staat - und damit das Volk - praktisch KEINE Instrumente um in das egoistische Treiben der Banken, globalen “Unternehmer”-Multis und internationalen Hochfinanz einzugreifen, lediglich die “Grundordnung” (lat. Ordo), die “Rahmenbedingungen” oder “Spielregeln”, wie das im BRD-Sprech heißt, können grob vorgegeben werden, wettbewerbspolitisch wird die Bildung all zu monopolistischer Kartelle unterbunden. Ziel ist die oligopole, besser polypole “laizzes faire”-Kapitalismus. Ohne diese minimale “Ordnungspolitik” und “Wettbewerbspolitik” und sehr beschränkte Geldpolitik (von der Regierung unabhängige Festsetzung des Leitzinses, Diskontsatzes usw.) würde die “Marktwirtschaft” ganz schnell in das umschlagen, was die Sozialisten “Staatsmonopolistischen Kapitalismus” (StaMoKap) oder auch “internationale Hochfinanz” und daraus resultierend auf dem Parkett der internationalen Politik “Imperialismus” nennen. In eine Verschmelzung von kapitalistischen Monopolen mit der Politik, wie sie im “Militärisch-Industriellen Komplex”, im zionistischen Lobbyismus usw. in den USA schon weitgehend verwirklicht ist - und in der BRD zumindest auf halbem Wege ist.

    Mit anderen Worten: ZOG ist dort weitgehender verwirklicht, wo der Kapitalismus entfesselter, liberalistischer und globalistischer ist. Das Kapital ist die Machtquelle der Zionisten, v.a. dort wo sie nicht den “Holocau$t”-Kult als nützlichen Machthebel benutzen können.

  • 13 Detlef // May 12, 2007 at 16:49

    Jürgen Schwab : Das ist Blödsinn. Kapitalistische Propaganda, der braune “nationale Sozialisten” aufsitzen.

    Nicht alle!

    Genau wie der rote Sozialismus, so wird auch der „nationale Sozialismus“ Erfahrungen verinhaltlichen müssen. Ein Grundlage der Feindschaft des nationalen Lagers war doch, dass die Roten das Führerprinzip verneinten, was aktuell ohne Führer ja auch nicht oben an steht. Zum Thema Zion gibt es ja ansatzweise auch Gemeinsamkeiten. Und von 5% träumen beide Lager ja auch gemeinsam.

    Zum Thema, da grinst doch Zion über beide Backen, wenn die Nationalen ihm die Arbeit abnehmen. Auf den Rücken, Knochen oder Leichen der anderen sich mästen, ist die höchste Form zionistischer Lebens und Herrschaftskultur.

  • 14 Squirrel // May 12, 2007 at 17:02

    Ich denke, es wäre für „die“ NPD, aber auch für „die nationalen Kräfte“ insgesamt fatal, sich mit „den Linken“ zu solidarisieren, oder sich gar an den Demos gegen den Gipfel zu beteiligen.
    Momentan scheint eine , wenn auch staatlich gelenkte Welle („Frankreichisierung“ …lol…), GEGEN die „Linke“ zu laufen.
    Wenn dabei auch besonders die PolitFunActionAntifanten „kriminalisiert“ werden, (was diese ja auch wirklich sind!!!), dann soll es mir und „uns“ Rechten recht sein !!!!!

    Auch in der Bevölkerung wird sich das Bild vom „militanten Linken“ ins Gedächtnis einbrennen (klar, ich weiß…. nichts brennt ewig….), und somit wird das „Gewaltmonopol“ nicht mehr allein bei der rechten Szene belassen…..

    Was wäre denn, wenn „antifanten“ einen / einige Polizisten schwer verletzen oder gar töten würden….. Ich denke DAS würde sich bei z.B. Demos „gegen“ Rechts, spürbar für diese linken PolitFunActionAntifanten (pfaa) auswirken….!!!
    Auch würden linke Demoanmelder mal mit den Auflagen konfrontiert werden, die leider z.Z. nur für „Rechte“ gelten…..

    Und wenn es wirklich schwer verletzte oder tote Polizisten gäbe, dann müssten und würden sich einige, (klar, nicht alle,) „Gutmenschen“ von der „pfaa“ zurück ziehen, oder gar „distanzieren“…

    „Die“ Presse, besonders die springer und die rtlpro7-Medien usw. würden zur Montage des „lieben Linken“ ihr übriges tun…..

    Ich denke jedenfalls, wir „Rechten“ können uns in diesem Fall beruhigt zurücklehnen und abwarten was kommt und wie es ausgeht…Warum sollen wir nicht auch mal ernten, was andere gesät haben……

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,482541,00.html

  • 15 Schwert // May 12, 2007 at 17:34

    @Jürgen Schwab

    Marktwirtschaft ist nicht gleich Kapitalismus. Denn es gibt z.B. auch Kapitalismus ohne (freien) Markt: Staatskapitalismus.

    Viel wichtiger ist die Frage nach der Verteilung des Privateigentums und der Produktionsmittel. Marktwirtschaft kann ja auch überwiegend von einem breiten und gesunden Mittelstand betrieben werden. Daß heute alles zunehmend auf Monopole bzw internationalisierte Megakonzerne hinausläuft, ist defintiv kein Naturgesetz. Die Existenz von Privateigentum ist auch nicht die Ursache für den Raubtierkapitalismus. Im feudalen Mittelalter, im handwerklichen Zunftwesen usw. gab es ja auch Privateigentum.

    Du sagst, Du stehst nicht für eine marxistische Programmatik. Okay. Aber was dann? Was stellst Du Dir konkret vor? Und was sollen wir mit Marx’ Analyse, wenn wir keine marxistische Programmatik ableiten sollen? Wie kriegt man die Menschen vom egoistischen Profitstreben wieder weg?

  • 16 Günther // May 12, 2007 at 17:40

    @Squirrel:
    Du bist ja ein richtiger Stratege. Fast schon diabolisch. Na ja, ein Eichhörnchen eben. Wenn im Sommer alle an die Ostsee fahren, dann sollte man wirklich lieber mal an Urlaub an der Nordsee denken. Höhere Wellen und mehr freie Betten (weil kein G8), also günstiger. Profitmaximierung in der Urlaubskasse. National, sozial, freilich.

  • 17 OswaldSpengler // May 12, 2007 at 17:47

    “Und wenn es wirklich schwer verletzte oder tote Polizisten gäbe”

    Na und ? Schon vergessen - die Bullen des Systems.Was für eine Revolution wollt ihr bloß führen ? Vom Sofa aus ? Im Vorgarten ? Ohne Tote ? Der Bruch der Linken deutet sich über Elsässer schon an.

    Jetzt wird der Linken dieses überaus wichtige Thema überlassen. (Ironie an)
    Gut gemacht.Dafür arbeiten wir dann gemeinsam mit den Zionisten gegen den revolutionären Islam.(Ironie aus)

  • 18 Bembel-Sturm // May 12, 2007 at 18:48

    Was soll dass, einfach die Kommentar-Funktion bei “wer schreibt, der bleibt” abzustellen?! Sind ja richtige Nazi-Methoden hier! :lol

  • 19 Schörner // May 12, 2007 at 18:48

    @Nadraj

    Das ist doch Quatsch.

    Eine Begründung wäre nicht schlecht, oder soll das ein Argument bolschewistischer Güte sein?

  • 20 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 12, 2007 at 19:25

    @Boroevic:
    “… wenn die Gipfel-Teilnehmer am Tagungsort plötzlich ohne Strom wären oder noch nicht einmal so viel Wasser hätten, um ihre Notdurft im Klo hinunterzuspülen …”
    hieße das, daß schlecht vorbereitet wurde; wenn ich mich vor dem Volke hinter Stacheldraht und Panzersperre verstecken müßte, würde ich doch für Wassertanks und Notstromdiesel sorgen, zumal ein Angriff aufs Trinkwasser zu einfach ist: LSD, Entamöben des Typs histolytica oder Shigellen in die Leitung, fertig ist der Kasper; gut, bei Shigellen- und Amöbenruhr bricht die Erkrankung erst drei bis sieben Tage nach Erregeraufnahme aus, aber erstgenanntes wäre doch sicherlich nett, Marke “Eckaat, hilfä, ich glaub, die Russen sind doh”…

    @Schörner, OswaldSpengler, Squirrel, Nadraj:
    Gibt es die Grundlagen zu Euern Ausführungen in kompakter Buchform oder muß ich diese Kommentare ausdrucken?

  • 21 Günter Kursawe // May 12, 2007 at 19:59

    Das Thema heißt: “Keine Gewalt ?”. Die veröffentlichte Meinung in den Zeitungen
    bezeichnen Nationalisten als gewaltbereite Demonstranten und trotzdem werden Nationalisten am 2. Juni eine deutschlandweiten Demonstration der nationalen Opposition gegen den G8-Gipfel in Schwerin durchführen. Allerdings bekennt ist die nationale Opposition strikt gegen Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele. Militante Aktionen lehne ich persönlich entschieden ab. Nationalisten wollen durch die Ablehnung des G8-Gipfels, sich als die einzigen authentischen Anti-Globalisierungsgegner darstellen. Vielleicht rufen deshalb im Weltnetz zahlreiche linke Gruppen dazu auf, die Demonstration der Nationalisten mit allen Mitteln
    zu verhindern.

  • 22 Der Wohlwollend-Kritische // May 12, 2007 at 20:13

    Den linksextremen Terroristen-Banden geht es doch gar nicht um die “Globalisierung”, sondern nur um Randale, Zerstörung und Gewalt.(fips)

    Ja, die Linken (bei all der Asympazhie, die ich für sie empfinde)hat immerhin viele 1000 Leute auf die Strasse gebracht, bach den Razzien.
    Auch nationale Kameradschaften sind fast gleichzeitig vom System zerstört worden.
    Ich denke,mir ist nichts entgangen-es gab kein Aufbegehren,keine Wehren, es gab gar nichts.
    ES GAB SCHWÄCHE!!

    Falls “die Linken”den G8 Gipfel (zer)stören würden-klasse. Die NATIONALEN sind dazu sogar im Ansatz zu schwach.
    Traurige Wahrheit. Der schon wieder propagierte “Kampf gegens System” wird beim kleinsten Windhauch des Systems vorbei sein.
    Wieder mal-wie immer.

  • 23 Heinz_OH // May 12, 2007 at 20:50

    Naja, aber immerhin: “Die Linke” formiert sich gegen das G8-Treffen. Wobei “Die Linke” breit gefächert ist. Und deren organisierter Widerstand ebenfalls.

    Die NPD bläst ins “Ruhe & Ordnung”-Hörnchen. Wer will das lesen? Und was macht “Die Rechte”? Die ist so breit gefächert, daß zunächst ihr selbst, danach sämtlichen Betrachtern schwindelig wird.

    Aber deshalb muß keinem bange werden. Denn “Die Rechte” sitzt vor dem PC und führt zunächst einmal Grundsatz-Diskussionen untereinander.

    Ob’s das bringt?

    Aber Hauptsache, dem Kameraden wieder einmal in den Teller gespuckt. Was für eine Mist-Bewegung.

    Heinz

  • 24 Schörner // May 12, 2007 at 21:08

    @Mjoelnir
    Kompakt wüßte ich nicht.
    Bei mir sind es von etablierter Seite 4 Stunden Wirtschaft auf der Uni samt ein bißchen dazugehöriger Standardliteratur gewesen.
    An Kistner/Steven “BWL im Grundstudium”, kann ich mich noch bei der ersten Prüfung erinnern.

    Die etablierte Schiene baut ja ausnahmslos auf der Zinsknechtschaft auf.
    Nicht einmal ein Grundverständnis was Geld ist, soll offenbar geweckt werden.

    Von daher ist diese ganz etablierte Sache einerseits für den kritischen Geist nicht sehr befriedigend, andererseits ist sie m.E. aber eine wichtige Voraussetzung, um nicht nur das System, sd. auch die Alternativen dazu zu verstehen.

    Sowas würdeich also als Grundstock sehr empfehlen.

    Dann wäre da klarerweise Mordechai Marxens Kapital.

    Wirklich Erleuchtendes zum Geld- und Zinssystem fand ich später bei Gesell und Kreutz.
    Da wird einem dann so richtig klar, was für ein gigantischer Betrug dieses System ist. Bei Marx m.E. überhaupt nicht. Er lenkt von den wesentlichen Dingen sogar weg.

    Dann ein paar Bücher von Günter Hannich, die sehr kompakt und leicht verständlich grundlegende kritische Ansätze darlegen. Auch dabei ist es ungemein hilfreich, wenn man von der etablierten Theorie ein wenig Ahnung hat, um seine Thesen selber kritisch nachvollziehen zu können.

    Und dann klarerweise jede Menge NS-Literatur.
    Leider gibt es aus der Zeit des historischen NS ja keine niedergeschriebene Wirtschaftstheorie (was irgendein Hochfinanzhai mal als außerordentliches Glück für den Kapitalismus nach dem 2.WK bezeichnet hat - weiß nicht mehr wer, es könnte George Soros gewesen sein).
    Hitler hat die neue nationalsozialistische Wirtschaftsordnung ja aus seinem genialen Verständnis für die Dinge und ihre Zusammenhänge in Richtlinienform an die zuständigen Minister in Gang gesetzt und sich nicht auf Lehrbücher gestützt
    (von Konrad Zuse stammt glaube ich der Spruch: immer wenn ich zu einem Experten ging hieß es: das geht nicht!).

    Ich denke, es war in der NS-Wirtschaftspolitik so wie im gesamten Volkskörper: die natürliche Symbiose der auseinandergerissenen Teile wurde “einfach” wiederhergestellt. So wie er aus dem im Klassenkampf verhetzten Arbeitertum und dem reaktionären Bürgertum wieder ein Volk schuf, so gelang es die entseelten materialistischen Lehren Kapitalismus und Marxismus wieder in der ureigentlichen Aufgabe der Wirtschaft, nämlich dem Menschen zu dienen, aufzulösen.

  • 25 Siegfried // May 12, 2007 at 21:36

    @ Schwert
    Dem ganzen kann ich nur zustimmen.

    Die soziale bzw. freie Marktwirtschaft ist von der Grundidee selbst her kein schlechtes Wirtschaftssystem und zum beispiel der Planwirtschaft wit überlegen.
    Denn die eigentliche Idee ist ja, dass jeder der viel arbeitet auch viel bekommt und jeder der nichts macht auch dementsprechend nichts bekommt. Somit würde hier jeder rechtschaffene deutsche Bürger gut wegkommen(abgesehen der Sozialschmarotzer von Antifa,PDS und CO.).Hingegen würden die chronisch Faulen Ausländer(vornehmlich die Nicht europäischen = Islamischen) nichts bekommen und dass ist nur mehr als fair.
    Das heutige Problem ist das die deutsche wie auch die restliche europäische Wirtschaft von profitgierigen Hyänen beherscht wird ( hauptsächlich FDP Anhänger und ausländische “Heuschrecken”), die keinerlei Nationalstolz besitzen(schrecken vor keinerlei Entlassungen zu Lasten Deutschlands zurück) und nur darauf aus sind, aus dem deutschen Volk alles herauszusaugen was möglich ist. Dem Konjunkturmotor ,der hart arbeitenden weißen deutschen Mittel- und Unterschicht wurde hingegen in den letzten Jahrezehnten mitthilfe völlig überzogener Steuersätze(z.b, bei einem zu versteuernden Einkommen von 52.152€ 42% Einkommenssteuer) systematisch das Geld aus der Tasche gezogen.

    Deshalb ist auch die Globalisierung ein Problem, da der Gewinn des derzeitigen Aufschwungs fälschlicherweise nicht an an das treue und ehrliche “arische” Volk verteilt wird, sondern an ausländische Investoren und Superreiche(Siehe Josef Ackermann), sowie Nichtdeutsche, zu denen ich auch alles links der SPD zähle.(Überhöhte Hartz4 Sätze teilweise höher alls Niedrigstlöhne zum beispiel einer Friseuse)

  • 26 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // May 12, 2007 at 21:43

    @Schörner:
    Danke für die Kurzfassung Deines diesbzgl. Bildungsweges.
    Hältst Du Gottfried Feder für empfehlenswert?

  • 27 Squirrel // May 12, 2007 at 21:43

    Zu „@Günther“ : Sie schrieben : „Du bist ja ein richtiger Stratege. …“ Danke für die Blumen !

    Aber ich habe noch mehr „strategische Vorschläge“ !
    Und es bleibt nicht nur bei Vorschlägen, sondern diese kommen auch zur Ausführung ! Dafür werden einige Kameraden und Kameradinnen schon sorgen : Und „diabolisch“ sind diese strategischen Vorschläge auch noch :

    Natürlich soll man als „Einzelperson“ an die Ostsee fahren ! Dort kann man nämlich noch was lernen ! Von den „lieben“ antifanten nämlich!

    Zum einen kann man dort fast kostenlos ein paar Tage verbringen. Zum anderen lernt man da noch etwas dabei, wie schon gesagt…. :

    Man knüpft locker Kontakte, beobachtet und fotografiert, lernt so nebenbei etwas von Logistik und „Demoverhalten“ unter „revolutionären“ Bedingungen, sowie die verschiedensten Verhaltensweisen gegenüber der Polizei….
    Natürlich lässt man alles , was auf einen „rechten Hintergrund“ schließen lässt, zu Hause, ebenso alle Adressen. Und das liebe Fotohandy hat nur eine leere Prepaidkarte ….

    Tja, so ausgerüstet kann man dann dennoch einen schönen „Bildungsurlaub“ machen….

    Aber als offen national auftretende Gruppierung….. ne lass mal stecken, das hat so was von „Himmelfahrtskommando“ ….. und noch dazu ohne Sinn und Zweck…!

    Ist schon als „Einzelperson“ gefährlich genug, aber wie gesagt, wenn das gut vorbereitet ist, dann macht das Sinn und erfüllt auch noch einen guten Zweck !

    Zu „@OswaldSpengler“ : Sie zitierten mich : „Und wenn es wirklich schwer verletzte oder tote Polizisten gäbe“

    Dann schrieben Sie : „Na und ? Schon vergessen - die Bullen des Systems. Was für eine Revolution wollt ihr bloß führen ? Vom Sofa aus ? Im Vorgarten ? Ohne Tote ? Der Bruch der Linken deutet sich über Elsässer schon an.“

    Ups, hab ich was verpasst….?! Revolution…..ujjujjuj ! Hab ich noch gar nicht mitgekriegt….!

    „Die Bullen des Systems….. Ohne Tote ?“ schreiben Sie.
    Klar sind es Polizisten der brd, na und ? Deshalb wünsche ich diesen Polizisten noch lange nicht das sie verletzt oder gar getötet werden !
    Sicher besteht ein Risiko als Polizist, wenn man für einen solchen Staat „einsteht“, und als solcher muss man z.B. bei Demos mit „Gegenwehr“ rechnen ! Aber nicht mit dem Tod !

    Weiter schreiben Sie :“ Jetzt wird der Linken dieses überaus wichtige Thema überlassen. ..“ Meinen Sie damit Mord an Polizisten ?

    Das ist eine ganz andere Qualität, wenn man , wie die PolitFunActionAntifanten (pfaa), diese Verletzungen oder gar Tötungen im Vorfeld plant, ohne ein Ziel zu erreichen !

    Selbst wenn 10 Polizisten getötet würden, würde der Gipfel unbehelligt stattfinden, oder etwa nicht…?
    Und ich kann Ihnen jetzt schon sagen, das KEIN Demonstrant „durchbrechen“ wird!
    So wie auch jeder „Castor-Transport“ sein Ziel erreichen wird!
    Und dafür lohnt es sich kein Leben zu gefährden!
    Auch nicht das eines einzigen Polizisten !

    Und das es ohne „direkte“ Gewalt geht, haben unsere Schwestern und Brüder in Mitteldeutschland ja eindrucksvoll gezeigt, oder schon vergessen….

    DAS WAR EINE REVOLUTION !

    WIR SID DAS VOLK !

  • 28 Detlef // May 12, 2007 at 21:59

    Schwert: Dass heute alles zunehmend auf Monopole bzw. internationalisierte Megakonzerne hinausläuft, ist definitiv kein Naturgesetz.

    Zum Glück kein Naturgesetz, aber bei Marx und anderen, ist die jetzt zu beobachtende Entwicklung Hauptthema in seine Kapitalismusanalyse. Es liegt der Verdacht nahe, dass er damit gar nicht so verkehrt lag. Typen die 50Milliarden Doller häufen, konnten sich aber wohl selbst Marx nicht vorstellen. Hitler konnte diese Probleme lösen, in dem er u.a. die sogenannte Demokratie abschaffte, der Osten schaffte gleich beides ab.
    Wir müssen wohl kleinere Brötchen backen und ein 1. Ziel könnte die Abschaffung Zions sein. Ich stelle mir nur vor, wie befreiend dies z.B. auf die Medien wirken könnte. Die könnten wieder verbrecherische Wirtschaftsbosse, Politiker und Antideutsche an den Pranger stellen.

    OswaldSpengler: Na und ? Schon vergessen - die Bullen des Systems…

    Sie treffen den Nagel auf den Kopf, dieser Kampf ist ein ureigener Kampf der Nationalen (Sozialisten). Kann mir nur wünschen, die nationale Jugend beteiligt sich am Widerstand gegen diese Globalisierer.

  • 29 Detlef // May 12, 2007 at 22:20

    Nachtrag
    An die Kapitalismusfans, der bestimmende Inhalt beim Wort Kapitalist ist nicht der menschliche Teil „ist“, sondern „Kapital“ und dieses ist heute zunehmen losgelöst und anonym. Anders gesagt, es ist sich nur noch selbst verpflichtet. Ein Monster, das z.Z. keiner reiten kann mit all den schlimmen Folgen.

  • 30 Schörner // May 12, 2007 at 22:46

    @Mjölnir
    Sicher. Feder sollte man natürlich auch gelesen haben.

    Bei dieser ganzen Wirtschaftssache wird ja ein Faktum nur zu gerne ausgeblendet: es ist keine exakte Wissenschaft!

    Noch dazu ist die Sache mit dem Geld so watscheneinfach, daß man damit überhaupt niemanden beeindrucken kann, wenn man ihm die Dinge möglichst verständlich erklären würde.

    Beide Aspekte führen dazu (bzw. weil ein gewisses Volk daran seine Macht knüpft und kein Interesse hat, daß die Zusammenhänge erfaßt werden), daß sich die Wirtschafts”wissenschaft” in einen gigantischen, für die Allgemeinheit völlig unverständlicen, mystischen Luftballon verwandelt hat, vor dem alle ehrfurchtsvoll in die Knie gehen und alles nachbeten, was ihnen sogenannte Experten vorbeten.

    Klar, wenn die Menschen, trotz 400 TV-Sendern, die in jeder Nachrichtensendung Börsen- und Wirtschaftsnachrichten bringen, dennoch nicht einmal wissen, woher das Geld in ihrer Brieftasche herkommt, wie es entsteht, was eine Währung ist, dann gehen sie klarerweise auch zum Bankbeamten und fragen ihn, was er mit ihrem Geld denn tun möchte, bzw. was er ihnen raten könnte, wenn sie keines haben, aber eines wollen.
    Allein daran sieht man ja, auf welcher grandiosen Unwissenheit dieses System aufgebaut ist. Dafür haben die Leute aber dann Aktien, studieren Börsenkurse und lesen den Wirtschaftsteil in sogenannten Qualitätszeitungen…

  • 31 Günther // May 12, 2007 at 23:51

    @Squirrel:
    Dann darf ich Dir für euren Bildungsurlaub an der Ostsee schon jetzt alles Gute, schönes Wetter und viel Spaß wünschen. Paßt nur auf, daß ihr nie zwischen Wasserwerfer und Zaun geratet. Falls ihr dann auch noch verhaftet werdet, sagt doch einfach, daß ihr überhaupt nicht zu den linken Chaoten dazugehört. Vielleicht zahlen sie euch dann zum nächsten G8 Gipfel noch Anreise, Hotelzimmer und Buffet. Eine richtige Fotoausrüstung, hätte das nicht auch was?

    Man muß das System auch mal für sich bluten lassen!

  • 32 Nadraj // May 13, 2007 at 6:34

    @ Schwert

    “Marktwirtschaft ist nicht gleich Kapitalismus. Denn es gibt z.B. auch Kapitalismus ohne (freien) Markt: Staatskapitalismus.”

    Staatskapitalismus ist ein polemischer Begriff aus der politischen Praxis, den man (polemisch eben) seinen Feinden vorwirft. Es ist kein systematischer, exakt definierter Begriff aus der Volkswirtschaftslehre (VWL). Was Du eigentlich meinst ist die ZPW, die Zentrale Planwirtschaft. Und die ist nicht kapitalistisch. Es gibt zwar noch Geld und akkumuliertes, investiertes Kapital, aber es spielt - anders als im Kapitalismus - keine nennenswerte Rolle mehr bei der Allokation bzw. Distribution von Waren. Mit anderen Worten: Nicht wer das meiste Geld hat und den höchsten preis bietet, bekommt notwendige die Lieferung mit Zement (zB um eine große Luxusvilla zu bauen), sondern derjenige, der es nach Meinung der Planstelle am nötigsten hat (zB die Stadt, die einen Kindergarten bauen will oder kaputte Straßen flicken will, selbst wenn die Stadt weniger Geld/Kapital hat als der Milliardär, der sich eine Luxusvilla bauen will). Die Existenz von Geld, und damit letztlich von akkumuliertem Kapital - allerdings in den Händen der Gesellschaft, des Staates - macht noch keinen Kapitalismus, solange eben dieser Zustand eine Übergangsphase darstellt. Die Existenz von Geld und Kapital sind notwendige, aber nicht zureichende Bedingungen für Kapitalismus. Es muß noch etwas anderes hinzukommen: Die Allokationsfunktion des Geldes. Solange das Geld nur Maßeinheit für Arbeitszeit bzw. für Wert ist, solange es nur Vergleichsinstrument, Wertspeicher usw. ist, aber das Geld noch kein bzw. nicht mehr ein “Eigenleben” führt (Eigenleben, d.h. indem nicht mehr nach menschlichen oder volklichen Gesichtspunkten investiert wird, sondern eben nach bloß profitorientierten, abstrakten; d.h. wenn Geld nicht mehr um des Lebens willen, sondern um noch mehr Geldes willen vermehrt wird), ist ein ökonomisches System nicht als kapitalistisch zu bezeichnen.

    Im Mittelalter gab es auch Geld, aber wenn Geld “investiert” wurde, dann zu dem Zweck von der Rendite zu leben oder besser zu leben. Heute wird Geld investiert, nur um noch mehr Geld zu erhalten, welches wiederum investiert wird um abermals mehr Geld herauszubekommen. Nur ein minimaler Bruchteil wird selbst von den Milliardären usw. verwendet, um sich davon ein angenehmes Leben zu finanzieren. Es ist auch praktisch unmöglich sich diesem Mechanismus zu entziehen, weil die Konkurrenz einen Menschen zu “kapitalistischem” Verhalten zwingt:

    a) Mit wenig Geld kann man heute keinen Betrieb mehr eröffnen - Maschinen, Warenpaletten usw. snd zu teuer, um ohne akkumuliertes Kapital angeschafft werden zu können. Hier kommt der Kapitalist (= Frühkapitalismus) oder entpersonalisiert: die Bank (= Monopolkapital), noch abstrakter: die internationalen Finanzmärkte, v.a. “interbank markets” (= abstrakt: Finanzkapital bzw. personalisiert: internationale Hochfinanz/Finanzoligarchie) ins Spiel.

    b) Vermehrt ein Kapitalist sein Kapital nicht, wird es durch die Inflation langsam entwertet. Kapital muß also - erzwungenermaßen - stets (re)investiert werden. Das hat durchaus etwas mit dem Zins zu tun, kann aber auf diesen nicht reduziert werden. Dadurch - durch die Wertvermehrung UND durch die davon losgelöste, noch höhere Geldvermehrung - entsteht immer mehr Kapital, mit all seinen Folgen. Eine eine sich immer weiter hochdrehende Schraube, von der so mancher Theoretiker meint, dass er zum Kollaps führen muss.

    Langer Rede kurzer Sinn: “Staatskapitalismus” ist kein voller oder “richtiger” Kapitalismus, weil gewisse Bedingungen für die Definition zwar erfüllt sind, nicht aber alle Bedingungen.

  • 33 Thomas Brehl // May 13, 2007 at 9:37

    @ Jürgen Schwab

    “Auch wenn Thomas Brehl glaubt, das Großkapital brauche ihn - diesmal nicht gegen die Kommunisten wie 1933 - sondern gegen die Islamisten, damit Ordnung im Sinne des Kapitals hergestellt wird - das ist einfach nur noch lächerlich.”

    Lächerlich sind hier bestenfalls die völlig aus der Luft gegriffenen Unterstellungen, mit denen Sie arbeiten. Ich habe mein Leben lang gegen die kapitalistische Weltordnung gekämpft, ausgerechnet mich zu einem Vorkämpfer für die Wiederherstellung der Ordnung im Sinne des Kapitals machen zu wollen, das ist lächerlich.

    Sie hassen die Nationalsozialisten dafür, daß sie erstmals dem (deutschen) Arbeiter zu seinem Recht verholfen und das Kapital in seine Schranken verwiesen haben. Sie werden offensichtlich nicht damit fertig, daß Sie glauben die besseren Ideen zu haben, im Gegensatz zu Adolf Hitler aber noch nie an der Macht gewesen sind (und auch nie in ihre Nähe gelangen werden!).

    “Die braunen Nostalgiker fungieren nur noch als mediale Pausenclowns.”

    Liest man die Kommentare zu Ihren und die zu meinen Beiträgen, wird klar, wer hier als der “Pausenclown” fungiert, Sie sind es, Herr Schwab, nicht ich!

  • 34 Watzmann // May 13, 2007 at 10:48

    Zeitgenössische Bücher aus den dreißiger Jahren:

    Nonnenbruch, Fritz:
    Die dynamische Wirtschaft,
    Zentralverlag der NSDAP, München, 1939
    OLwd.,OSu gr.8A°, 295 S., gut (SU etwas beschädigt, Vorsatz etwas stockfleckig); 4.. Aufl., Schutzumschlag, Sprache: Deutsch
    Artikel-Nr. 101569

    Nonnenbruch, Fritz:
    Politik, Technik und Geist,
    München Hoheneichen-Verlag 1939
    - Ein sauberes & gutes Expl. - Inhalt: Die Revolution der Technik - Die Grenzen der Technik - Politik, Technik & Geist - Die Wirtschaft als Funktion der Leistung (Wirtschaft & Freiheit, Die Vollziehung der technischen Revolution, Die Wirtschaftspolitik im Dienste der Freiheit) - Rasse & Technik - Technik & Gemeinschaft - Der Geist & die Wirklichkeit: Das Schicksal Original-Leinen 8°; 327 S.
    Artikel-Nr. 004872

    Quelle: ZVAB

  • 35 Jürgen Schwab // May 13, 2007 at 11:03

    @ fips

    Das ist eine bloße Behauptung von Ihnen. Sicherlich gibt es die in den bürgerlichen Medien immer wieder bezeichneten linken Krawalltouristen, aber die linken Gruppen, die derzeit in den Medien kriminalisiert werden, bestehen in der Regel aus Idealisten, die wirklich die kapitalistische Globalisierung bekämpfen möchten, sicherlich aus nationalistischer Sicht mit unzureichenden Mitteln.

  • 36 Jürgen Schwab // May 13, 2007 at 11:10

    @ Thomas Brehl

    Ich bewundere sogar die sozialen Errungenschaften und die Beseitigung der Arbeitslosigkeit durch den historischen NS, aber das war eine andere Zeit. Heute geht es darum, wie der Diskutant “OswaldSpengler” erklärt hat, zu begreifen, daß der NS zum Zeitalter des Fordismus gehört, daß eine rein keynesianische Wirtschaftspolitik (privatkapitalistisches Eigentum bis zur Großindustrie bei Staatsinterventionismus) nicht mehr funktionieren kann, weil hierzu die Rahmenbedingungen vom Kapitalismus zerstört wurden.

    Es kann jeder hier einmal Ihr Video mit Kühnen ansehen, auch diverse “Querfront”-Aktivitäten Ihres Vereins mit abgewandelten NS-Symbolen. Dann weiß doch jeder, wer der Pausenclown des Systems ist. Und Ihre Agitation gegen den Islam ist natürlich im Sinne des bürgerlichen Systems, das Sie, Herr Brehl, aber nicht braucht.

  • 37 Jürgen Schwab // May 13, 2007 at 11:13

    @ OswaldSpengler

    Du schreibst über einen “Gegensatz” zu mir. Wie ist das gemeint? Soll ich Deiner Meinung nach zur Gewalt aufrufen?

  • 38 Jürgen Schwab // May 13, 2007 at 11:22

    @ Schwert

    Bei uns beiden liegt eine unterschiedliche Begriffsverwendung vor: Ich stehe für ein System m i t Markt, lehne aber eine Marktwirtschaft ab, da ja hier schon begrifflich der Markt - und nicht das Volk - im Mittelpunkt der Wirtschaft steht. Gegen einen Marktmechanismus, der staatlich reguliert wird, habe ich nichts einzuwenden. Man müßte aber zumindest das Großkapital (vor allem Aktiengesellschaften) verstaatlichen, somit deren Marktmacht aufheben, dann müßte man Märkte auch innerhalb des Nationalstaats regionalisieren, das heißt, ein Bauunternehmer aus MeckPomm würde bei der Auftragsvergabe in MeckPomm gegenüber einem Bauunternehmer aus BaWü bevorzugt (das gleiche für Milcherzeuger usw.). Also kein freier Markt, sondern staatlich regulierte regionale Märkte. Das wäre die von der NPD verfochtene raumorientierte Volkswirtschaft. Aber ohne Eingriff ins Eigentum und ohne staatliche Reglemtierung der Märkte geht das nicht.

  • 39 Jürgen Schwab // May 13, 2007 at 11:26

    @ Schörner

    Ich hatte in meiner Kolumne geschrieben:

    “Daß in dem Faltblatt die Eigentumsfrage an den Produktionsmitteln nicht angesprochen wird, versteht sich dann schon von selbst.”

    Es geht hier um die Eigentumsfrage ganz allgemein und nicht um das von Antibolschewisten gepflegte Horrorszenario, daß alle Produktionsmittel zu verstaatlichen seien.

  • 40 Populist // May 13, 2007 at 11:28

    Diese linksextremistischen Krawallmacher sind die Gleichen die sonst immer durch Gewalt gegen Nationale auffallen. Nun haben diese Asis mal vorübergehend ein anderes Angriffsziel. Solidarität mit diesem Geschmeiß verbietet sich absolut. Daß die Linken nun mal vorübergehend genauso die Macht des Systems zu spüren bekommen wie sonst (dank ihrer eigenen kräftigen Mithilfe) nur die nationale Rechte ruft bei mit auch keine besonderen Mitleidsregungen hervor.
    Keinerlei “Querfrontsolidarität” mit linkem, antideutschen Abschaum!

  • 41 Jürgen Schwab // May 13, 2007 at 11:30

    @ Squirrel

    Natürlich kann die NPD nicht auf einem Faltblatt alle Fragen zur Globalisierung klären, aber schon der Begriff “Marktwirtschaft” sagt doch alles aus. Das ist übrigens ein Begriff, von dem sich die NPD in Profil Folge 13 längst verabschiedet hat, nun traucht er in MeckPomm wieder auf, aber dort ist scheinbar ein anderer Flügel am Werk.

  • 42 Blondinenbefürworter // May 13, 2007 at 11:34

    Schwert fragt:

    Wie kriegt man die Menschen vom egoistischen Profitstreben wieder weg?

    Jepp. DAS müssen wir wissen, wir kleinen, wenig denkenden und mehr handelnden Personen da draußen auf der Straße, auf Familienfeiern, beim Schützenfest und beim Maibaum-Aufstellen.
    Wenn ihr es endlich schafft, nach verbalen Theorie-Gemetzeln den Aktivisten mal ein paar Leitfäden an die Hand zu geben statt Euch auf den Lorbeeren gewonnener bit-und-byte-Schlachten auszuruhen für die nächste virtuelle Runde….
    Viele können sich das nämlich nicht selbst erarbeiten, die Umsetzung des Gelesenen in die Praxis scheitert wirklich oftmals am für solch komplexe Gedankengänge zu einfachen Verstand.
    Ohne (be)greifbares Ergebnis aber wird man daran gehindert, dieses Manko durch Einsatz wett zu machen…..

  • 43 Populist // May 13, 2007 at 11:39

    @Oswald Spengler/J.Schwab:
    “Gut gemacht.Dafür arbeiten wir dann gemeinsam mit den Zionisten gegen den revolutionären Islam.(Ironie aus)”

    Ich weiß du würdest lieber ganz Deutschland mit Moscheen zupflastern, dich zusammen mit den Linken bekiffen und die antimperialistische Weltrevolution ausrufen.
    Was das Ganze allerdings noch mit nationaler Politik zu tun haben soll, die Antwort wirst du aber wohl schuldig bleiben.

  • 44 Populist // May 13, 2007 at 11:50

    Naja, aber immerhin: “Die Linke” formiert sich gegen das G8-Treffen
    Ja und? Wer hat was davon?
    In den deutschen Großstädten werden inzwischen mher Migrantenkinder als ethnisch Deutsche geboren und dann gibt es hier “Nationale” die sich für diesen dämlichen G8-Gipfel interessieren als ob es nichts Wichtigeres gebe?
    Laßt doch die Antifanten und die Systemlinge sich gegenseitig die Rüben einhauen, ansonsten stehen die ja immer Seite an Seite “gegen Rechts”.

  • 45 OswaldSpengler // May 13, 2007 at 11:58

    “Ich weiß du würdest lieber ganz Deutschland mit Moscheen zupflastern”

    Eindeutig nein

    “dich zusammen mit den Linken bekiffen ”

    Was Drogen betrifft so bin ich kein Haschisch Typ, Rauchen und Alkohol mag ich auch nicht.Ich bin eher koffein junkie.Wenn ich Drogen nehmen würde dann eher Speed oder Schnee …;-)

    “antimperialistische Weltrevolution ausrufen”

    Allerdings -Daumen hoch

    “Was das Ganze allerdings noch mit nationaler Politik zu tun haben soll”

    Schau dir einfach mal Venezuela an.Dort wird nationale Politik gemacht.

    Ohne Revolution gibt es keine Erneuerung eines wirklich souveränen deutschen Staates d.h ohne eine Zerstörung der US-Vorherrschaft.Das wird auch offen von den Think Tanks postuliert.

    ergo…

    aber den Rest kennst du ja…

  • 46 OswaldSpengler // May 13, 2007 at 12:01

    “Keinerlei “Querfrontsolidarität” mit linkem, antideutschen Abschaum!”

    Ja weil dass System davor am meisten Angst hat.Deswegen wurde im Spiegel vor einigen Tagen gewarnt und gehetzt gegen Querfrontbestrebungen.Genaus viel Schiss hat die BRD vor einer Verbindung mit den Befreiungsbewegungen im Libanon ,Irak - Afghnistan…

  • 47 OswaldSpengler // May 13, 2007 at 12:06

    “Soll ich Deiner Meinung nach zur Gewalt aufrufen?”

    Ich weiß dass du dass nicht darfst Jürgen, deswegen werde ich dich dazu auch nicht provozieren, aber wenn du wirklich glaubst man könne das System friedlich abwickeln so täuscht du dich.Die Zeit für den bewaffneten Kampf ist aber noch nicht gekommen.
    Deswegen sollte man auch keine Waffenlager etc. zu Hause anlegen.Dass ist nur Nahrung für die Medien.Man sollte sich aber schonmal schlau machen wie man mit dem Zeug umgehen muss.Dass ist ja nicht verboten.Dieses Wissen wird noch gebraucht denn eine nationale und revolutionäre Bewegung muss sich , wenn sie erfolgreich sein will , in eine Kampforganisation früher oder später transformieren.Dass es keine Lösung innerhalb des Systems gibt muss ich dir ja nicht erzählen.

  • 48 OswaldSpengler // May 13, 2007 at 12:12

    “Deshalb wünsche ich diesen Polizisten noch lange nicht das sie verletzt oder gar getötet werden !”

    Typisch Deutsch eben…kein Wunder dass hier alles vor die Hunde geht.
    Ruhe bewahren
    Ordnung ist erste Bürgerpflicht
    und bloß nicht den Rasen betreten - das ist nämlich verboten…;-)

    Lenin hatte wohl doch recht….

  • 49 OswaldSpengler // May 13, 2007 at 12:17

    “DAS WAR EINE REVOLUTION !”

    Die Erweiterung des Geltungsbereiches des Grundgesetzes der BRD um das Gebiet der DDR bezeichnest du als Revolution ?

    lol

    Die Demonstrationen konnten erfolgreich sein weil die USA/BRD etc. erfolgreich diese förderte und die Sowjetunion mit dem korrupten Gobatschow am Ende die DDR fallen gelassen hat.Hätten die Sowjets und die Staatsorgane der DDR kurzen Prozess mit den Demonstranten gemacht wäre in kürzester Zeit schluß gewesen mit Revolution.

    Nicht dass ich die DDR wieder haben möchte - ich bin froh dass sie überwunden wurde aber immer hübsch realistisch bleiben…

  • 50 Nadraj // May 13, 2007 at 13:56

    Linke und Rechte haben beide das selbe Problem. Sie machen gerne alles zur Prinzipienfrage. Sie unterscheiden nicht zwischen Mittel und Zweck bzw. Moral. Aber das ist ein Luxus, den wir uns heute nicht leisten können.

    Ich mag auch keine Antideutschen, aber nicht jeder Linke ist antideutsch. Siehe: http://www.hagalil.com/archiv/2007/05/1-mai.htm

    Mit der RIM, die aber in Deutschland hauptsächlich aus atheistischen Arabern besteht (jedenfalls nach meiner Information), wäre eine offene, situationsabhängige Zusammenarbeit vorstellbar. Niemand spricht von “Nibelungentreue”, aber Zweckbündnisse zB gegen Imperialismus, Zionismus und Globalisierung wären doch von Vorteil!

    Aber es stimmt schon: Nicht nur Antideutsche, auch Antiimperialisten arbeiten nicht mit dem NW oder anderen Nationalen zusammen, verstehen sich selbst sogar als unbedingte Antifaschisten (wenn auch nicht nach dem Schlage der autonomen Jugendantifa, sondern eher im prinzipiellen, theoretischen Sinn: “gegen Faschismus sein”). Ihr müsst das verstehen: Bei den Linken geht es durchaus ähnlich zu wie bei den Rechten, zB hier, es gibt Leute die pragmatisch sind, und solche die dogmatisch sind. Leute die zwischen Mittel und Zweck nicht unterscheiden können, und Leute die offen dafür sind jedes Mittel anzuwenden, welches geeignet ist das System zu stürzen.

    Meist kommt eine Zusammenarbeit mit Nationalen/Querfrontlern für Linke wegen zwei Gründen nicht in Frage:

    1. Weil das zu Ausgrenzungen gegenüber anderen linken Gruppen führen würde. Selbst ohne Zusammenarbeit mit der Querfront werden linke Organisationen wie die Junge Welt, RIM und andere Antiimperialisten von den USA- und Israelfreunden stark attackiert, siehe Hagalilartikel zum Exempel.

    2. In jeder Gruppe gibt es Dogmatiker, Haarspalter und nervtötende Rabulistiker, die zweckorientierte Politik aus ideologischen Gründen ablehnen. - So wie (nicht ganz so schlimm wie bei den Linken) auf der Rechten auch, zB hier in diesem Forum.

    Dabei ist es grotesk: Rechte Nostalgiker und Dogmatiker lehnen jede Zusammenarbeit mit linken Antiimps ab, weil es bei denen ebensolche Nostalgiker und Dogmatiker gibt, nur halt von links. Und umgekehrt wird genauso argumentiert. “Buhuu, der Antifa oder Skin da hat mich gehaun, als ich 12 war.” Oder: “Jammer, vor 75 Jahren haben sich SA und Rot Front auch gegenseitig gekloppt. Und was die jeweilige Gegenseite unseren Urgroßvätern angetan hat, das müssen wir heute reproduzieren”, selbst wenn es mittlerweile ganz andere Probleme gibt als die ollen Kamellen von vor 80 Jahren.

    Ich finde den Querfrontansatz richtig! Und Jürgen Schwabs leistet einen guten Beitrag in unserer nicht einfachen Zeit, finde ich - auch wenn ich ihm nicht immer überall zustimme.

  • 51 Schörner // May 13, 2007 at 14:40

    @Oswald Spengler
    Gähn. Guten Morgen, ausgeschlafen?
    Es gibt keine Weltrevolution, es gab nie eine, und es wird nie eine geben, so wie es keine internationale Solidarität gibt.
    Staaten und polit. Systeme kennen ausschließlich Interessen. Das alleine ist für einen vernunftbegaten Menschen bereits ausreichend zu erkennen, daß eine Weltrevolution ausgeschlossen ist, da allein durch die geographischen, klimatischen, rassischen, kulturellen, religiösen ressourcenmäßigen Unterschiede, es gar keine gemeinsamen Interessen gibt!
    Was übrigbleibt ist ein viehischer gemeinsamer Nenner nach dem Motto: wir sind alle Menschen - fressen und f… als Zukunftsvision des Neuen Menschen.
    Und mit diesem Auswurf jeder Kultur wollen sich also Deutsche weltweit zusammentun. Gratuliere!

    Es wird dem deutschen Volk niemand helfen sich zu befreien, wie es auch keinem anderen Volk seinerseits dazu verhelfen kann. Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!

    Sie verkennen außerdem Ursache und Wirkung: politische Macht ist Folge von innerer Stärke, nicht Ergebnis von wesensfremden Zusammenschlüssen.

    Ursache und Wirkung verkennen Sie schließlich auch, bei den linken Krawallmachern. Es gäbe sie nämlich nicht, wenn das System sie nicht haben wollte. Jetzt dürfen Sie ihre kleinen grauen Zellen benutzen und sich fragen, warum das wohl so ist, daß sie dennoch so frei und unter unsichtbarer Obhut ihr Unwesen treiben können.

    Außerdem hat die Geschichte klar gezeigt, daß Deutschland immer dann am stärksten war, wenn es sich SEINER SELBST besonnen hat.

    Wirklich schmunzeln muß ich, wenn die linke Antiglobalisierungsmeute sogleich auch noch als erfolgreich gesehen wird, nur weil mal ein paar Hausdurchsuchungen im Vorfeld einer Veranstaltung abgehalten wurden! Boah, die können aber was.
    Wenn sie mal in den realen NW nur reinriechen würden, dann würden sie vielleicht sehen, welcher Wind DA bläst!

    Und gäbe man dem NS in Deutschland nur die Hälfte des Freiraumes und der Unterstützung, welche der Marxismus von Staatswegen und Seiten der internationalen Hochfinanz erfährt, so würden die Dinge ziemlich anders aussehen.
    Da werden jedes Jahr unzählige Nationale wegen friedlicher Meinungsäußerungen eingesperrt, z.T. zu langjährigen Haftstrafen, und dann kommen ganz Gescheite und meinen, die Marxisten wären viel effizienter.

    Das Ausmaß der Meinungsunterdrückung und der Grad der Hetze ist Zeichen dafür, ob man am richtigen Weg ist.
    Es gibt seit Jahrzehnten so viele marxistische Parteien, in den Regierungen sitzen sie, aber wenn vor einer Demo nur die militante Spitze abgebrochen wird, dann kommen Schlaumeier daher und meinen, der Marxismus sei am richtigen Weg.

    Zwei Einäugige, die sich zusammentun, haben dennoch nicht die Fähigkeit zum räumlichen Sehen.

  • 52 Schörner // May 13, 2007 at 14:48

    @Nadraj

    Ich finde den Querfrontansatz richtig! Und Jürgen Schwabs leistet einen guten Beitrag in unserer nicht einfachen Zeit, finde ich

    Warum gelang es, Ihrer Meinung nach, der NSDAP, so viele aus den Reihen der Rotfront zu gewinnen?

  • 53 Squirrel // May 13, 2007 at 15:12

    Zu „@ Jürgen Schwab, May 13th, 2007 at 11:26“ : Da haben Sie recht – Ich meine das die NPD den Begriff „Markwirtschaft“ !

    Aber was Sie „@fips“ antworten, ist schlicht weg falsch !
    PolitFunActionAntifanten (pfaa) sind KEINE Idealisten ! Jedenfalls nicht, wie Sie schreiben „in der Regel“ … (Mir haben, und das nicht nur einmal, solche „Idealisten“ versucht den Schädel ein zuschlagen….)

    Und wenn Sie schreiben“… Idealisten, die wirklich die kapitalistische Globalisierung bekämpfen möchten, sicherlich aus nationalistischer Sicht mit unzureichenden Mitteln.“
    ,dann sollten Sie sich mal bitte genauer informieren, was deren „Endziel“ wirklich ist !

    Attac z.B : „Rechtsradikalismus heißt Gewalt und Hass gegen Andersdenkende. Attac ist eine globalisierungskritische Organisation, die sich für eine gerechte Gestaltung des Globalisierungsprozesses einsetzt und somit für ein friedliches Miteinander zwischen den Menschen und Völkern der Erde. Attac kämpft gegen Antisemitismus und rechtsradikales Gedankengut.“

    Und wenn Sie z.B. an „@Thomas Brehl“ schreiben :“ Und Ihre Agitation gegen den Islam ist natürlich im Sinne des bürgerlichen Systems, das Sie, Herr Brehl, aber nicht braucht.“

    Dann muss ich Ihnen leider Antworten, zumindest in diesem Zusammenhang : Ihre Agitation für die „linken Gruppen“ ist natürlich im Sinne des brdj - Systems, das Sie, Herr Schwab, aber nicht braucht.

    Zu „@OswaldSprengler, May 13th, 2007 at 12:17“ : Sie schreiben : „Die Demonstrationen konnten erfolgreich sein weil die USA/BRD etc. erfolgreich diese förderte und die Sowjetunion mit dem korrupten Gobatschow am Ende die DDR fallen gelassen hat. Hätten die Sowjets und die Staatsorgane der DDR kurzen Prozess mit den Demonstranten gemacht wäre in kürzester Zeit schluß gewesen mit Revolution.“

    Ja was denn nun…. Sie schreiben tatsächlich : „Hätten die Sowjets und die Staatsorgane der DDR kurzen Prozess mit den Demonstranten gemacht wäre in kürzester Zeit schluß gewesen mit Revolution.“

    Ah ha , aber Ihre „Revolution“, bei der es sogar Tote geben soll, da wird „nicht Schluss gemacht“ vom System….?

    So kann man also jeden Sieg oder Niederlage erklären, also mit dem Wort HÄTTEN…..

    Natürlich wäre dann “Schluss“ gewesen, aber ist das nicht mit allen staatlichen und politischen Veränderungen so….HÄTTE Hindenburg Hitler nicht zum Reichskanzler ernannt, dann wäre…..HÄTTEN die usj-Amerikaner auf Kuba 100.000 Soldaten stationiert hätten, dann würde Castro ………HÄTTEN die Senatoren Cäsar nicht ermordet, dann………….

    Sie verstehen was ich meine…. So einfach wie Sie kann man politische Ereignisse nicht abtun.
    Politik , bzw. die daraus sich ergebenden Folgen , bestehen fast immer aus „Zufällen“ oder besser gesagt , aus den Zusammenspiel nicht vorhersehbarer Ereignisse und Verknüpfungen !

    HÄTTE und WENN ….Fakt ist aber : DAS was Eintritt ist die Realität ! Und Fakt ist, das „die Mitteldeutsche Revolution“ erfolgreich war… Sicher HÄTTE es anders kommen können, WENN….aber dem war nicht so!

    Die „Folgen“ sind wieder was anderes….

    Aber mit Ihrer Argumentation, ich meine mit dem „Konstrukt“ HÄTTE, würde KEINE „Revolution“ stattfinden können….

    Einen Kommentar vorher schreiben Sie, auch an mich gerichtet : „Typisch Deutsch eben…kein Wunder dass hier alles vor die Hunde geht.
    Ruhe bewahren
    Ordnung ist erste Bürgerpflicht
    und bloß nicht den Rasen betreten - das ist nämlich verboten…;-)“

    und noch mal vorher : “Und wenn es wirklich schwer verletzte oder tote Polizisten gäbe”

    Na und ? Schon vergessen - die Bullen des Systems. Was für eine Revolution wollt ihr bloß führen ? Vom Sofa aus ? Im Vorgarten ? Ohne Tote ? „

    Bevor ich / wir also eine “erfolgreiche“ „Revolution führen wollen“ denke ich, wäre es besser Sie, lieber Herr OswalSprengler, erst einmal im Vorfeld zu fragen, welche „Kräfte“ diese Revolution „fördern“ könnten und welche „korrupte“ Mächte das System „fallen lassen könnte…. (Merken Sie es, KÖNNTE hört sich ähnlich an wie HÄTTE…lol….)

    Vorerst will ich gar keine „Revolution führen“… Mir geht es um den politischen Kampf, und die daraus entstehende politische Macht ! Natürlich geht das auch nicht vom Sofa aus ! Aber das geht auch nicht mit „toten Polizisten“.

    Und glauben Sie mir, ich habe schon genug mit der Polizei /Staatsmacht zu tun gehabt, dennoch hege ich keinen persönliche Groll oder gar Hass auf diese Menschen als „Funktionsträger“.

    Sicher „stützen“ diese Menschen z.B. als Polizisten, aber auch alle anderen Beamte, Angestellte, ja alle Menschen die Steuern bezahlen, dieses System, aber ich vertraue darauf, das man dennoch irgendwann eine politische Mehrheit erreichen kann ! Dann werden auch diese Menschen größtenteils mit uns sein !

    Und bevor Sie mir nun kommen mit : WENN die NPD mehr als 20 % der Stimmen bei Wahlen erhalten würde, dann WÜRDE das System …..

    Warten wir doch einfach ab und machen unsere Arbeit !

  • 54 Thomas Brehl // May 13, 2007 at 15:30

    @ Jürgen Schwab

    “Es kann jeder hier einmal Ihr Video mit Kühnen ansehen, auch diverse “Querfront”-Aktivitäten Ihres Vereins mit abgewandelten NS-Symbolen. Dann weiß doch jeder, wer der Pausenclown des Systems ist. Und Ihre Agitation gegen den Islam ist natürlich im Sinne des bürgerlichen Systems, das Sie, Herr Brehl, aber nicht braucht.”

    Ach, Herr Schwab, auch Sie haben doch vor 20 Jahren etwas anderes gedacht und getan als heute. Michael Kühnen ist schon länger tot, als das Dritte Reich überhaupt gedauert hat und Sie haben es nötig in der Mottenkiste zu wühlen, um eine aktuelle Auseinadersetzung mit mir zu führen? Schlechter Stil, wirklich…

    Neulich haben Sie sich doch nach dessen Aussage sehr freundlich und vernünftig mit Thomas Gerlach unterhalten. Dem haben sie keinen Anachronismus vorgeworfen und ihn auch nicht davor gewarnt die drohende Islamisierung zu thematisieren. Das verwundert, denn Gerlach ist im Gegensatz zu mir federführend tätig in jenem von Ihnen so geschmähten “Verein” mit seiner Querfront-Strategie. Da hätten Sie nicht nur Kritik anbringen können, da wäre sie vielleicht in aktive politische Arbeit umgesetzt worden. Aber nein, sie schwiegen still…

    Aber zuletzt will ich Ihnen wenigstens noch verraten, warum wir “abgewandelte NS-Symbole” verwenden. Weil die originalen verboten sind… ganz einfach! Verboten übrigens auf Befehl der selben Leute, die heute für den immer dramatischer werdenden Zustand Deutschlands und Europas verantwortlich sind.

    Aber Sie werden wohl erst wach, wenn sie wegen Beleidigung des Propheten vor einem islamistischen Gericht mitten in Deutschland stehen und Ihnen eine Bestrafung nach der Schariah droht. Dann aber, Herr Schwab, ist es zu spät!

  • 55 Schörner // May 13, 2007 at 15:37

    @Schwert

    HÄTTE und WENN ….Fakt ist aber : DAS was Eintritt ist die Realität ! Und Fakt ist, das „die Mitteldeutsche Revolution“ erfolgreich war… Sicher HÄTTE es anders kommen können, WENN….aber dem war nicht so!

    Ich denke, da herrscht nur ein Disput wg. der Nichtklärung des Begriffes “Revolution”.
    Die Verwirrung sollte sich aufhören, wenn man eine Revolution nicht als punktuelles Ereignis, sd. als Prozeß betrachtet.

    So gesehen war 1989 dann unbestreitbar eine Revolution, die zwar begann, die aber nicht weiter- oder gar zu Ende geführt wurde.

    Ich bin mir da auch nicht so sicher, ob der “Zusammenbruch” des Ostblocks, eingeleitet von einem Freimaurer und Weltregierungsanhänger wie Gorbatschow, ohne jeder Gegenwehr, wirklich reiner Zufall war und alle total überraschte. Die Zufälle in der Politik sind doch recht rar und nur selten geraten die Dinge wirklich unvorhersehbar außer Kontrolle (und dann meist nur, wenn in Phasen hoher Dynamik mehrere Fehlentscheidungen in Folge getroffen werden).
    Wenn ich heute auf ‘89 zurückblicke, so springt es mich geradezu an, wie hier ein ökonomisch bankrottes und erstarrtes aber waffenstarrendes Weltregierungssystem in das efizientere und weiter fortgeschrittene Weltregierungssystem übergeführt wurde. Dazu ein paar harmlose Schauprozesse die dem Volk Genugtuung verschafften, aber niemandem wirklich weh taten, und das war’s auch schon.

  • 56 Squirrel // May 13, 2007 at 15:44

    Zu “@Nadraj” : Sie haben in vielen Punkten recht !

    Aber für mich steht, bevor es mit einer “linken” Gruppe zu einer, wie auch immer gearteten Zusammenarbeit, fest : Zuerst muss diese Gruppe einen unbedingten „Gewaltverzicht“ gegen nationalistische Einzelpersonen und Sachobjekte abgeben!

    Nur dann kann eine „Querfront“ entstehen, oder gar bestehen…(Auf „Feinheiten“, ob z.B. das verteilen von „Info-Flugis“ über (vermeintliche) rechte am Arbeits- oder Wohnplatz auch als „Gewalt“ zu sehen sind, will ich hier vorerst gar nicht eingehen…)

    Aber eine „Querfront“ darf nicht auf Kosten der „Gesamteinheit“ des „rechten Lagers“ gehen ! (Wobei ich natürlich auch weis, das es in diesem Sinne ja KEINE Einheit im rechten Lager gibt…..)

    Aber ich vertraue darauf, das irgend einmal wieder EINER kommt, der das „rechte Lager“ eint….

    Einmal nur,
    lassen Götter
    in Jahrtausenden einmal
    einen kämpfen, einen gegen Millionen !
    Einmal nur,
    in Jahrtausenden einmal,
    schenken die Götter
    einem die Kraft,
    sich von der Erde
    ins All zu schrauben -
    nur durch den Glauben -,
    und alle Brüder,
    wir, du und ich,
    erleben die Heimat wieder
    und finden sich !

    (Carl Maria Holzapfel)

    http://www.lwl.org/literaturkommission/alex/index.php?id=00000003&letter=H&layout=2&author_id=00000687

  • 57 Schwert // May 13, 2007 at 15:53

    @Nadraj

    Es werden sich immer die Geister scheiden, was denn nun DER ECHTE Kapitalismus sei. Klar, Staatskapitalismus ist nicht mit dem Kapitalismus des westlichen Liberalismus gleichzusetzen. Aber man könnte sogar im Gegenzug auch den westlichen Kapitalismus als “zentrale Planwirtschaft” bezeichnen. Denn im Grunde wirkt sich der westliche Kapitalismus für die Masse der Bevölkerung zunehmend genauso aus wie der kommunistische Staatskapitalismus. In beiden Formen herrschen die Monopolisten. Beim westlichen Kapitalismus sind es die Megakonzerne und die entsprechenden Banken, und im Kommunismus bzw Staatskapitalismus ist es das ZK: Die Hortung des Privateigentums bzw die Aneignung der Produktionsmittel wird dem Volk dann natürlich als “Volkseigentum” verkauft. Im Grunde läuft es aber auf dasselbe hinaus: Die breite Masse wird enteignet und verarmt zusehendst.

    Die “wissenschaftlichen” Begriffe sind diesbzeüglich einerlei. Bei der “zentralen Planwirtschaft” im Kommunismus ist eben das ZK das “Gehirn” der Wirtschaft, dem alle unterworfen sind; und im westlichen Kapitalismus sind das “Gehirn” eben die privaten Megakonzerne und Banken, die alles steuern und planen bzw darauf hinarbeiten, alles steuern und planen zu können.

    Ich find auch immer amüsant, der bloßen Existenz des Privateigentums die Schuld geben zu wollen. Dabei wird völlig verkannt, daß die Entwicklung auch im westlichen Kapitalismus auf immer weniger Privateigentum hinausläuft. Zunehmende Verarmung bedeutet nämlich auch, daß die Masse immer weniger Privateigentum haben wird bzw sich leisten kann. Man denke dabei auch ans Bauerntum. Das Privateigentum wird mehr und mehr zentralisiert, genauso wie im kommunistischen Staatskapitalismus. Doch das übersehen die “Marxisten” mit Schwarz-Weiß-Rotem-Anstecker gerne.

    @Jürgen Schwab

    Bei uns beiden liegt eine unterschiedliche Begriffsverwendung vor

    Wie ich bereits eben aufgezeigt habe, sind die Begrifflichkeiten ziemlich nebensächlich. Es kommt darauf an, was sich dahinter konkret verbirgt. Diesbezüglich sind wir doch streckenweise durchaus einer Meinung. Nur Deine Vorliebe für Karl Marx halte ich für ideologisch fatal. Oder gehört das zu Deiner “Querfrontstrategie”?

    Ich stehe für ein System m i t Markt, lehne aber eine Marktwirtschaft ab, da ja hier schon begrifflich der Markt - und nicht das Volk - im Mittelpunkt der Wirtschaft steht. Gegen einen Marktmechanismus, der staatlich reguliert wird, habe ich nichts einzuwenden.

    Also eine Volkswirtschaft mit regulierten marktwirtschaftlichen Eigenschaften. Dem kann ich zustimmen.

    Man müßte aber zumindest das Großkapital (vor allem Aktiengesellschaften) verstaatlichen, somit deren Marktmacht aufheben

    Das halte ich für eine falsche und viel zu verallgemeinerte Holzhammermethode. Es müssen keineswegs alle Aktiengesellschaften verstaatlicht werden. Es müssen einfach die Märkte kontrolliert und die Unternehmensformen verändert und besser reguliert werden. Die Dividenden und Renditen müssen auf ein vertretbares Maß beschränkt werden. Die Unternehmensführung muß sozialen Grundsätzen unterworfen sein usw.

    dann müßte man Märkte auch innerhalb des Nationalstaats regionalisieren, das heißt, ein Bauunternehmer aus MeckPomm würde bei der Auftragsvergabe in MeckPomm gegenüber einem Bauunternehmer aus BaWü bevorzugt (das gleiche für Milcherzeuger usw.). Also kein freier Markt, sondern staatlich regulierte regionale Märkte. Das wäre die von der NPD verfochtene raumorientierte Volkswirtschaft.

    Volle Zustimmung!

    Aber ohne Eingriff ins Eigentum und ohne staatliche Reglemtierung der Märkte geht das nicht.

    Was genau meinst Du mit “Eingriff ins Eigentum”? Wie weit soll der gehen?

    Außerdem halte ich es für sehr gefährlich, einem Staatsfetischismus zu verfallen, nach dem Motto: Der Staat wird schon alles richten, wir brauchen nur einen perfekten Staat und dann wird alles von alleine gut und der Wohlstand sprießt dann auch von alleine.
    Doch das ist ein Irrwitz. So etwas gaukeln einem Leute vor, die sich mittels des Staates alles aneignen wollen, also einen Staatskapitalismus errichten wollen.

    Der Staat ist nicht das Nonplusultra. Was ist überhaupt der Staat? Der Staat sind seine Menschen. Der Staat ist kein Selbstzweck, sondern ein Konstrukt zum Regeln der gesellschaftlichen Verhältnisse und Lebensbedingungen (darüberhinaus auch militärischer Schutz usw). Man kann nicht alles dem Staat überlassen, denn dann überläßt man es der politischen Kaste, die sich aus solch einer ideologischen Haltung zwangsläufig entwickelt.
    Wie Schörner richtig feststellt, müssen gewisse Freiheiten und der Antrieb zur Selbstverwirklichung usw weiterhin gegeben sein. Sonst wird sich kein vernünftiges und erfolgreiches Sozialgefüge herausbilden.

    Es kommt also auf das Bewußtsein der breiten Masse und auf die Kreativität und die Ehre der Eliten an. Bei westlichem Kapitalismus und “östlichem” Kommunismus ist diesbezüglich alles ziemlich mangelhaft. Auf beiden Seiten werden die persönlichen Freiheiten und die tatsächliche menschliche Verwirklichung ausgebremst, im Kommunismus sehr schnell und im westlichen Kapitalismus eher etwas langsamer. Man wird jetzt zwar anbringen, daß im Ostblock die biologische Substanz des Volkes defintiv besser war - ja das stimmt. Aber hätte der Ostblock gewonnen, dann würden wir uns hier sicher nicht in dieser Weise austauschen können. Das sollte man bei allem Staatsfetischismus nicht vergessen.

    Wichtiger ist das Bewußtsein der breiten Masse, welches im liberalistischen Westen leider total vermurkst ist.
    Eine gewachsene Kultur und Religion - beides ist schwer zu trennen - würde definitiv Abhilfe schaffen. Doch das will man ja auch im NW nicht, weil man auch dort dem Irrwitz eines einzig richtigen “gesunden Menschenverstandes” und der angeblich seeligmachenden Alleinherrschaft der atheistischen “Naturwissenschaft” aufgesessen ist.

  • 58 Detlef // May 13, 2007 at 16:44

    Ich meine, der Versuch sich sachlich mit den hier dargestellten Problemen auseinander zusetzen hebt deutlich das Niveau auf unserer Seite.
    Um Führerschaft zu erlangen, eine unverzichtbare Strategie, denn letztlich müssen wir sagen, wo für wir sind und auch warum.

    Bei der Analyse geschlagener Schlachten, steht nicht im Vordergrund, wer hat gewonnen, sondern ebenfalls das „warum“. Auch aus diesem Grund kann ein Marx, Lenin, Mao, Hitler oder Stalin kein Tabu sein, ihr wisst schon „Wissen ist Macht“.

    Das Thema Bündnisse kann man doch auch pragmatisch sehen, wobei gemeinsames Handeln ja nicht gleich “Bündnis” bedeutet. Erinnern möchte ich, dass 1917 in Russland zunächst bürgerlich und rotes Lager gemeinsam den Zar stürzten, was danach kam ist ja bekannt. Also erst einmal das erste Ziel erreichen, ehe das nächste angegangen wird.

  • 59 Squirrel // May 13, 2007 at 18:03

    Und noch was “erbauliches” für die “Querfrontler” mit den Islamisten / Linken ….. :

    http://www.youtube.com/watch?v=tNYwXl8fJuY

    http://www.youtube.com/watch?v=UHW-aj01qs0

    (Diese “Lieder” sind aktuell und werden tagtäglich auf viva, mtv und im Radio gesendet…)

  • 60 wartender Krieger // May 13, 2007 at 19:27

    http://video.google.de/videoplay?docid=6433985877267580603

    Wer dieses Video anschaut und dessen Sachverhalte versteht, der weiss auch, daß es völlig sinnlos ist, über Marxismus, Kapitalismus, Marktwirtschaft und Alternativen zu diskutieren und zu theoretisieren, solange diese grundlegenden Mechanismen noch in Kraft sind.

    Solange gewisse private Leute noch exklusiv die weltweite Geldschöpfung beherrschen und Geld automatisch Schuld bedeutet, solange besitzt niemand die nötige Freiheit, um effektiv handeln und revolutionär arbeiten zu können.

    Fakt ist, in dem Moment, wo man Schuldgeld benutzt oder verdient, wird man abhängig und geht praktisch in den Besitz dieser gewissen Kreise über! Und solange diese Kreise, nur eine Handvoll Männer bzw Familien weltweit, ihr Spiel weiter spielen können, solange wächst deren Macht über uns alle mit jedem umlaufenden Euro oder Dollar!

    Diese leute BESITZEN uns und alles was wir schaffen, solange wir deren Geld benutzen!
    Wir, alle Staaten und Regierungen, sind UNFREI und nichts als dumme Drohnen, welche Werte schaffen, die von diesen Leuten durch den von ihnen kontrollierten Mechanismus ganz automatisch in deren Besitz überwechseln!

    Und was diese Hochfinanzkreise schaffen, sind nichts weiter als Schulden! Und wer in der Schuld ist, ist nicht frei, ganz egal ob er nun einen auf Globalist, soziale Marktwirtschaft oder Verstaatlichung der Produktionsmittel macht! Wir arbeiten also an unserer eigenen Versklavung und fallen immer wieder auf die von den Geldherrschern geschaffenen Ideologien zur Ablenkung von deren Spiel rein!

    Und wenn das ganze System regelmäßig zusammenkracht, verlieren wir alles bis auf unsere Schulden und die starten ihr Spielgeldsystem einfach wieder von neuem!

    Die Frage also ist, kann man dieses System überhaupt ohne Gewalt überwinden?
    Werden nicht die Geldherren und die von ihnen profitierenden und abhängigen Kreise all ihren unendlichen Reichtum und ihre Macht dazu einsetzen, jegliche Gefahr für ihr Spiel auch gewaltsam zu unterdrücken und auszuschalten?

    Diese Leute haben auch keinerlei Skrupel, die von ihnen abhängigen Völker gegen jene zu hetzen, welche sich befreien wollen, selbst wenn das Millionen und Abermillionen Opfer fordert. Die geldherren verdienen immer daran, an Kriegen sogar besonders prächtig, weil Kriege immer viel Geld kosten, also auch viel Schulden bedeuten!

    kaum etwas eignet sich so prächtig dazu, eine freie Nation in die Hände der Geldherren zu bringen, als diese in Kriege zu verwickeln, denn entweder verschuldet sich diese Nation dann, oder wird mangels Ressourcen vom Feind bezwungen.

    Und egal wer dann gewinnt oder verliert, wird tifer und tiefer in die Abhängigkeit der Geldherren gezwungen!

    Und alle Politik ist generell nur die Frucht dieser Kreise und ihrer Spielchen im Hintergrund.

  • 61 Schörner // May 13, 2007 at 20:38

    @Squirrel

    Also ich finde das toll!
    Nein, ich bin nicht übergeschnappt.
    Woran liegen für das System die großen Probleme?
    Daß es mit der Integration der Zivilokkupanten nicht geklappt hat.
    Was bewirken diese Videos?
    Sie verstärken diese Entwicklung, vor allem bei der Parasitenpopulation selbst. Die Schuld liegt beim Wirtsvolk - meinetwegen bei der ja so ungemein mächtigen NPD und den seit 60 Jahren regierenden Nazis…

  • 62 Jürgen Schwab // May 13, 2007 at 21:40

    @ Thomas Brehl

    Bei einer Veranstaltung hat mir Thomas Gerlach erzählt, daß er sich mit der kackbraunen Tradition von Teilen des KDS nicht identifizieren kann, daß für ihn - im Gegensatz zum KDS-Programm - Sozialismus auch was mit dem Eigentum zu tun hat. Da er keine Stimmungmache gegen “den Islam” von sich gab, konnte ich dies auch nicht kritisieren. Ich kann also in meiner Kritik durchaus zwischen Personen unterscheiden.

  • 63 Jürgen Schwab // May 13, 2007 at 21:49

    @ Schwert

    Ich habe in meinem aktuellen Buch vorgeschlagen, perönlichen Besitz an Unternehmen nur noch bis zu einer Beschäftigtenzahl pro Betrieb von 5.000 zuzulassen - bei Gewinnbeteiligung der Belegschaft. Alles was darüber hinaus geht, auch grundsätzlich Aktiengesellschaften sollen verstaatlicht werden. Das ist ein Diskussionsmodell. Man könnte die Grenze auch tiefer ziehen.

    Nationale Sozialisten sind danach zu beurteilen, ob sie die parasitäre Unternehmensform AG überwinden wollen oder nicht. Bitte hier immer an die NS-Losung vom “schaffenden und raffenden Kapital” denken !!! Das sollte beim nächsten Mal auch eingehalten werden, nicht daß dies wieder bei einer Einladung zum Düsseldorfer Industriellenklub vergessen wird !!!

    Daß große Versicherungen, Handelsketten, Großbanken ebenso zu verstaatlichen sind, somit die Kontrolle über das Geldkapital möglich wäre, ist für mich selbstverständlich.

    Aber die Vorstellung, wie arrangieren uns mit dem Großkapital, schaffen mit dem dann den Zins ab - darüber kann ich nur lachen …

  • 64 Jürgen Schwab // May 14, 2007 at 10:55

    @ Schwert

    Zunächst schreibe ich das, wovon ich überzeugt bin, unabhängig irgendwelcher Strategien. Die Querfrontstrategie sollten man nicht aus den Augen verlieren, sie steht nicht heute oder morgen auf der Tagesordnung. Dazu müßte erstmal eine Notlage entstehen, ein verlorener Krieg im Ausland, wirtschaftliche Not im Inland.

    Bei Karl Marx Kapitalanalyse geht es nicht um Strategie, sondern um Erkenntnis. Es geht um die Frage, ob für Nationalisten der Kapitalismus ein Problem ist oder nicht. Ist er ein Problem - zunächst gefühlsmäßig bei vielen -, dann müßen wir versuchen den Gegenstand auf den Begriff zu bekommen, wie der Kapitalismus funktioniert. Und da ist mir bislang nicht besseres in die Hand gekommen als das “Kapital” des Karl Marx. Und dabei spielt die Frage, ob der Jude war und was er sonst alles vertreten hat, zunächst keine Rolle. Im übrigen ist es auch nicht richtig, wie so oft aus rechten Kreisen behauptet, daß sich Karl Marx nicht zum Geldkapital und Zins geäußert hätte. Die entsprechenden Kapitel im “Kapital” könnte n ich Dir nennen.

    @ Nadraj

    “Meist kommt eine Zusammenarbeit mit Nationalen/Querfrontlern für Linke wegen zwei Gründen nicht in Frage: 1. Weil das zu Ausgrenzungen gegenüber anderen linken Gruppen führen würde. Selbst ohne Zusammenarbeit mit der Querfront werden linke Organisationen wie die Junge Welt, RIM und andere Antiimperialisten von den USA- und Israelfreunden stark attackiert, siehe Hagalilartikel zum Exempel. 2. In jeder Gruppe gibt es Dogmatiker, Haarspalter und nervtötende Rabulistiker, die zweckorientierte Politik aus ideologischen Gründen ablehnen. - So wie (nicht ganz so schlimm wie bei den Linken) auf der Rechten auch, zB hier in diesem Forum. Dabei ist es grotesk: Rechte Nostalgiker und Dogmatiker lehnen jede Zusammenarbeit mit linken Antiimps ab, weil es bei denen ebensolche Nostalgiker und Dogmatiker gibt, nur halt von links.”

    Das sehe ich genauso, weshalb bezüglich einer Querfront Ungeduld fehl am Platze wäre. Jeder sollte an seiner Stelle weitermachen so gut es geht, sehen wo er dazulernen kann, die Gegenseite im Auge behalten, und die Querfront wird eines Tages - da bin ich mir sicher - aus einer konkreten Lage entstehen, nicht am runden Tisch durch Endlosdebatten über Programme usw., sondern bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr würden NPD und PDS im Bundestag schnell miteinander stimmen, oder bei einer weiteren Absenkung von Hartz IV, oder bei weiteren Privatisierungen usw. Dabei geht es nicht um eine Liebesheirat, sondern um Zweckorientierung …

  • 65 Jürgen Schwab // May 14, 2007 at 11:09

    @