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| Jörg Kachelmann |
Genau vor sieben Monaten brachten wir an dieser Stelle eine Kolumne des Schweizer Fernsehmeteorologen Jörg Kachelmann, in der dieser uns tumben Deutschen mal so richtig beibrachte, was wir unter wirklichem Patriotismus zu verstehen haben. Kachelmann scheint offenbar damit ausdrücken zu wollen, daß ihm die Beschäftigung mit mehr oder minder zutreffenden Wetterprognosen nicht mehr ausreicht und er nun auch auf das Gebiet der politschen Prognose überwechseln möchte. In einer seiner jüngsten, leider undatierten, Kolumne, die man uns heute dankenswerterweise zugeschickt hat, sind es nicht mehr Patriotismusratschläge, denen er sich widmet, sondern die bösen „Neonazis, mit denen es nach seiner Auffassung nichts zu diskutieren gibt. Offenbar stammt die Kolumne aus der Zeit unmittelbar nach dem Wahlerfolg der NPD in Mecklenburg-Vorpommern. Doch lesen wir selber:
Es ist sinnlos, mit Neonazis zu diskutieren
Liebe Freundinnen und Freunde von T-Online,
Reisen durch die Welt sind wieder ein bisschen anstrengender geworden seit dem Wahl-Wochenende. “Where do you folks work in Germany?” – “Oh, um, actually we have close to 500 weather stations almost everywhere and half a dozen places where our meteorologists work. Maybe the greatest place for our mets is the office on an island in Mecklenburg-Vorpommern.” – “Where the Nazis have been elected?”
(Übersetzung der Red.: “Wo in Deutschland arbeitest Du?” – “Oh, wir haben zur Zeit annähernd 500 Wetterstationen und ein halbes Dutzend Büros, wo unsere Meteorologen arbeiten. Das wohl größte liegt auf einer Insel in Mecklenburg-Vorpommern” – “Wo die Nazis gewählt worden sind?”)
Nein, nicht wirklich. Naja, ein bisschen. Ausgerechnet dort. In einem der schönsten Bundesländer, einem Bundesland, das unsere Solidarität verdient hat, das es nicht leicht hat. Kaum Industrie, selbst zu DDR-Zeiten. Tourismus als große Chance, zu Recht, wunderbare Natur, Menschen zwischen Müritz und Dornbusch, die in einer der schönsten Landschaften leben. Ein Land nicht mit “Moin”, sondern “Tachschön”. Ein Land, das keinen Ekel verdient hat. Keine NPD.
Warum? Ich weiß es nicht. Peinlich die ewig wiederkehrende Begründung, dass Arbeitslosigkeit automatisch zu Rechtssein führt. Henryk M. Broder hat dazu Wegweisendes geschrieben, das keiner weiteren Ergänzung bedarf: Das beliebteste und meistverbreitete sozialphilosophische Evergreen ist aber die unbewiesene Behauptung, dass Arbeitslosigkeit zu Rechtsextremismus führt.
Warum eigentlich? Der arbeitslose Engländer geht angeln, der arbeitslose Holländer spielt Billard, der arbeitslose Italiener sucht sich eine Geliebte, nur der arbeitslose Deutsche wird beinah automatisch zum Nazi. Gibt es dazu eine genetische Disposition?
Der Unsinn macht nur dann Sinn, wenn alle daran glauben. Und wenn Experten immer wieder verkünden, dass man mit jedem über alles reden müsse. Dass Verstehen nicht gleich Billigen bedeutet, dass man nicht die Handlungen isoliert sehen, sondern nach den Motiven forschen sollte. Ein Nazi, der einen Afrikaner zusammen schlägt, der sich in die “falsche” Disco getraut hat, ist nicht einfach ein Rabauke, der Spaß an der Gewalt hat, er ist vermutlich arbeitslos und über seine Situation dermaßen verzweifelt, dass er gar nicht anders kann, als um sich zu treten.
Aber warum müssen es immer Ausländer, Obdachlose und Behinderte sein, warum lassen die Unterprivilegierten ihre Wut nicht mal an einer Agentur des Staates oder bei einer Gala aus, bei der Superreiche ein Herz für die Armen in der Dritten Welt demonstrieren?
Danke, Herr Broder. Der letzte Satz aus der “Spiegel Online”-Geschichte ist übrigens keine Aufforderung, sondern eine rhetorische Frage. Wobei bei einer Gala üblicherweise genügend Bodyguards anwesen sind, die die Herrenvolksvertreter abwehren könnten, während Dörfer in Ostvorpommern dieses Privileg nicht haben, wo es wohlfeil ist, Courage von Bürgermeistern und Bürgern verlangen. Da grenzt der Mut schon manchmal fast an Tollkühnheit, sich den manchmal nur kleinen Nazi-Terrorbanden vor Ort zu erwehren. Aber es ist wie früher in der Schule: Selbst in einer Klasse von 30 Leuten haben ein, zwei gereicht, um alle inklusive Lehrer einzuschüchtern. Die beiden wurden dann ganz besonders pfleglich behandelt, man soll ja nicht provozieren und sicher haben sie’s zu Hause nicht leicht.
Es ist sinnlos, mit Neonazis zu diskutieren. Es ist sinnlos, so zu tun, als hätten wir kein Problem. Wir haben ein Problem, und wir dürfen von dieser Bundesregierung erwarten, dass sie die Menschen in den Dörfern schützt, dort im dünn besiedelten ländlichen Raum, wo der nächste Dorfpolizist weit weg ist und nachts schläft und die Telefonweiterleitung in die Kreisstadt führt.
Herr Schäuble, übernehmen Sie. Auch im Wahlkreis Offenburg hatte die NPD bei der Bundestagswahl 2005 schon 1,7 % der Stimmen. Wehret den Anfängen.
Herzlich
Jörg Kachelmann
Quelle: Kachelmann-Kolumne bei T-Online (undatiert, vermutlich Ende September)
Da hat es der Kachelmann uns „Herrenvolkvertretern“ aber so richtig gegeben, was? Allerdings erscheint es uns etwas fragwürdig, daß ausgerechnet ein Schweizer so große Töne spucken muß. So sollte Kachelmann eigentlich wissen, daß er einer Nation angehört, die zwar nie „Herrenmenschen“-Allüren an den Tag legte, wohl aber in seiner Vergangenheit so ziemlich jedem „Herrenvolk“ willig zu Diensten war, wenn es nur kräftig genug dafür zahlte. So ist die Schweiz ja bekannt dafür, daß sie bislang noch so ziemlich jedem Ganoven den Rücken stärkte und stärkt, indem sie dessen Finanzen absichert, was vermutlich nicht weniger verwerflich ist, als das Ganoventum an sich, wobei man dem Ganoven zuweilen noch in Rechnung stellen muß, daß diese zumindest manchmal dafür wenigstens seine Haut zu Markte trägt, während man sich in der Schweiz lediglich an den Zinsen delektiert.
Und so ein Zeitgenosse kommt nun nach Deutschland, um den Deutschen Moral zu predigen und ihnen vorzuschreiben, mit wem sie zu diskutieren haben und mit wem nicht. Dabei offenbart seine Kolumne nicht nur eine ausgesprochene Überheblichkeit, sondern auch einen ausgesprochenen Mangel an Landeskenntnis, denn die von ihm in Ostvorpommern beschriebenen Zustände gibt es noch nicht einmal in der Phantasie des Landesverfassungsschutzes von Mecklenburg-Vorpommern und örtlicher Kommunalpolitiker, obwohl deren Phantasie nicht eben gerade arm ist, wenn es darum geht den politischen Gegner zu verteufeln.
In der Vergangenheit gab es einmal die Redensart, „Kein Geld, keine Schweizer“, mit welcher der deutsche Volksmund die Käuflichkeit der Helvetier glossierte, die sich, wie oben schon angedeutet, seinerzeit so ziemlich allen möglichen Herren andienten, wenn diese dafür zahlten. Damals legte man allerdings mehr Wert auf militärisches Handwerk, während man beim modernen Reislaufen offenbar mehr Wert auf Fähigkeit zur Einmischung in fremde Angelegenheiten legt. Doch sollten sich solche Reisläufer vorsehen, daß sie eines schönen Tages nicht zwischen die Räder geraten, dürfte ihnen in einem solchen Fall doch weder Bodyguard noch Schweizer Paß etwas nützen, denn Leute die mit Neonazis nicht diskutieren wollen, sollten wissen, daß diese in einem solchen Fall auch nicht diskutieren – wozu auch jemanden zu etwas zwingen was er nicht möchte – und schon gar nicht mit käuflichen Gesinnungshuren aus dem Land des Emmenthalers, die jedem nach dem Mund reden, wenn nur das Geld stimmt.
Siehe auch
Altermedia 23.04.06
Quelle: Störtebeker-Netz 23.11.06





22 responses so far ↓
1 Micha // Nov 23, 2006 at 19:19
Ein Nazi, der einen Afrikaner zusammen schlägt, der sich in die “falsche” Disco getraut hat
Als Deutscher darf Mann sich im eigenen Land auch nicht in jede Disco trauen. Nur das Mann dann nicht bundesweit in den Medien vertreten wird.
Ich wäre für eine Plattform für Opfer ausländischer Gewalt (oder gibts schon ?)*
Ich bin aus MV habe Arbeit und sehe mich eher RECHTS.
Nein. … Warum eigentlich nicht. Wäre vielleicht doch mal eine Aufgabe für die Abgeordneten in der NPD-Fraktion von denen man sonst in der Öffentichkeit sonst eher kaum etwas hört.
Schriftleitung Altermedia
2 Professor // Nov 23, 2006 at 19:19
Ja, der Herr Kachelmann. Meterologie hat er doch studiert? Dann weiß er ja genauer als wir alle, daß die Gesellschaftsordnung, die er verteidigt, nicht nur das Deutsche Volk, sondern die ganze Menschheit per Klimakatastrophe tödlich bedroht, Klimaschurkenstaat USA immer vorneweg. Da sollte der Herr Kollege doch besser überall nach Alternativen suchen, auch jenseits seiner Vorurteile. Besser raumorientierte Volkswirtschaft als globale Verantwortungslosigkeit.
3 Rudolf // Nov 23, 2006 at 19:26
Jörgi ist ja vielleicht dazu geeignet über Cumuluswolken zu reden und über Nieselregen und Graupelschauer, aber zu mehr … irgendwie doch nicht.
4 fips // Nov 23, 2006 at 19:38
Diese dumm-dreisten Aussagen passen zu Kachelmann, der ja überdies als “Experte” auch bei seinen Wetter-Prognosen meistens danebenliegt.
5 Wetekamp // Nov 23, 2006 at 20:00
Der Weisheit letzter Schluß. Der hat ganz schön einen an der Kachel, Mann.
Als ob wir in der brd-Junta nicht schon genug derartiger Pfeifen hätten, müssen wir uns auch noch mit solchen Importen befassen?
In Einem hat er allerdings recht: “Selbst in einer Klasse von 30 Leuten haben ein, zwei gereicht, um alle inklusive Lehrer einzuschüchtern. Die beiden wurden dann ganz besonders pfleglich behandelt, …” – Jau, die heißen dann meist Mandelbaum, Rosenbusch oder Knobloch!
6 Frank Petzold // Nov 23, 2006 at 20:09
Hallo in die Runde!
Zitat:
Ich wäre für eine Plattform für Opfer ausländischer Gewalt (oder gibts schon ?)*
Ja, gibt es:
http://www.auslaenderkriminalitaet.info/
(@Schriftleitung: Ist eine Initiative eines NPD-Kreisverbandes)
Schneidet seit ca. zwei Jahren die Vorkommnisse unserer MuKu-Bereicherungen mit mit.
Na das ist doch schon mal ein konstruktiver Beitrag für den Frieden. Scheint aber nicht so überdimensional bekannt zu sein, aber das läßt sich ja zur Not ändern.
Schriftleitung Altermedia
Die Macher freuen sich sicher auch über Infos aus regionalen Zeitungen, oder persönliche Erfahrungen.
Die Plattform ist da!
Gruß
7 Mark // Nov 23, 2006 at 21:15
Um doch noch ein bisschen die Ehre der Schweizer zu retten (die Schweizer haben sich ja den Kachelmann nicht ausgesucht):
Das mit dem “Reislaufen” in früheren Jahrhunderten ist durchaus korrekt, sehr viele Schweizer haben sich irgendwelchen Königen dienstbar gemacht und in Treue viele Kriege ausgefochten (heute noch stellt die Schweiz die päpstliche Leibstandarte). Dies war einerseits aus wirtschaftlichen Gründen notwendig (kaum Rohstoffe in der Schweiz vorhanden), entsprach aber auch dem draufgängerischen und abenteurlustigen Typus des einfachen Bauern und Kriegers.
Das heutige “Reislaufen” auf den Finanzmärkten (”Kein Geld, keine Schweizer”) ist hingegen eine Angelegenheit von einigen wenigen und entspricht nicht dem schweizerischem Typus. Wer noch richtige ursprüngliche Schweizer kennt, zum Beispiel Bergbauern, der lernt sie als urgermanische Menschen kennen, die nicht viel sprechen, aber das wenige dass sie sagen ernst meinen. Also genau das Gegenteil vom Schwätzertum der Händler.
8 Ferrier // Nov 23, 2006 at 21:25
Der Wetterfrosch wag sich also auf das glatte politische Parkett. Warum auch nicht, es kann ja schon jeder alles machen, da sollte es kein Problem darstellen wenn ein Wetterfrosch politische Analysen anstellt. Der Vorwurf der Käuflichkeit ist dagegen absurd, Kachelmann ist doch nicht Geldgierig und die Demokraten würden nie für Demokratiewerbung bezahlen. Hat sie nämlich gar nicht nötig, die beste aller Ordnungen.
9 chamälion // Nov 23, 2006 at 21:48
Im nationalen Lager sollte bekannt sein, daß Herr Kachelmann natürlich ein Medienfuzzi ist. Was seine Beweggründe sind sich so dreist gegen die Interessen des Deutschen Volkes zu stellen kann man nur vermuten. Herr Umtriebig- Raffke macht ja Werbung für ein stark bazillenhaltiges Getränk das für horrendes Geld Gesundheit und Wohlgefühl verspricht. Bewiesen ist diese Wirkung natürlich nicht aber Quacksalberei ist ja auch nicht wirklich verboten. Jedenfalls der betreffenden Gruppe nicht welcher ja fast garnichts verboten ist.
Der Hersteller Danone hat eine Geschichte welche Kachelmanns charakterliche Minderfunktion erklärt.
Danone wurde 1919 in Barcelona von Isaac Carasso gegründet. Der Name Danone war der Diminutiv des Namens seines Sohnes Daniel. Während des Zweiten Weltkriegs befand sich der Firmensitz in New York, erst nach Kriegsende 1958 wurde der Firmensitz wieder nach Paris verlegt, wo er sich noch heute befindet.
Eine Liste monströs überteuerter Waren:
Marken:
Actimel, Activia, Danone, Dany, DeBeukelaer, Evian, Fruchtzwerge, Griesson, Obstgarten, Prinzenrolle, Mikado Stäbchen, Softcake, TUC, Volvic, Turorudi.
10 Karl // Nov 23, 2006 at 22:02
Herr Kachelmann kann doch gar nicht anders als politisch korrekte Reden schwingen. Schließlich sitzen in den Rundfunkanstalten gewisse Damen und Herren als Beiräte, die sofort den Daumen nach unten drehen, wenn einer ausschert. Oder wie war das mit M. Hohmann ?
11 Uhren produzierender Schokoladadenriegel // Nov 23, 2006 at 22:12
“Nein. … Warum eigentlich nicht. Wäre vielleicht doch mal eine Aufgabe für die Abgeordneten in der NPD-Fraktion von denen man sonst in der Öffentlichkeit sonst eher kaum etwas hört.
Schriftleitung Altermedia ”
Und wie es das gibt. Und zwar auch im Land des Emmenthalers.
Schaut doch mal bei http://www.auslaendergewalt.ch vorbei. Wen ihr schon mal dabei seit dürft ihr auch gerne mal http://www.pnos.ch bbesuchen. Wir bestehen in der Schweiz nicht nur aus käuflichen Kachelmännern.
Gruss aus der Ganovenbank.
12 Wetterfrosch // Nov 23, 2006 at 22:43
ob es für diesen Schwachsinn auch eine Geld-zurück-Garantie gibt?
13 Harro // Nov 23, 2006 at 23:05
Da sollte man den Kachelmann mal unterbringen mit Hartz 4, ohne Auto und 5 km vom nächsten Ort weg. Dann käme der auch auf andere Gedanken.
14 Harro // Nov 23, 2006 at 23:21
PS.
Soviel Stuss traue ich dem Kachelmann garnicht zu. Das ist ein ganz unpolitischer Mensch. Das hat der wohl beim letzten Vertragsabschluss vom Intendanten vorgelegt bekommen, und (s.o.) für Geld tun die Schweizer fast alles.
15 Schwert // Nov 23, 2006 at 23:29
“Aber warum müssen es immer Ausländer, Obdachlose und Behinderte sein…”
Echt mal, manch Wetterfrosch kann sich da schnell vernachlässigt fühlen…
“Es ist sinnlos, mit Neonazis zu diskutieren.”
Für Wetterfrösche alle Male! Da spricht er wohl aus der Erfahrung ständiger Niederlagen. Besonders schlimm ist’s, wenn der Herr Broder als Stichwortgeber mal nicht greifbar ist…
16 Rudolf // Nov 24, 2006 at 0:34
@Frank Petzold:
http://www.auslaenderkriminalitaet.info/ ist ein sehr gutes, ausbaufähiges Projekt!
Die Bundes-NPD ist aktuell zwar wohl etwas knapp bei Kasse, aber das ist genau eines der Themen mit der sie – zu recht – bei vielen Wählern punkten kann. Ich bin mir sicher dass jeder Euro, der (sinnvoll) in diese Webseite gesteckt wird, sich doppelt und dreifach auszahlen wird. Daher sollte die Plattform ausgebaut, optisch modernisiert und generell übersichtlicher gestaltet werden. Dann noch ein Link von der NPD-Webseite und anderen gut besuchten Seiten und die Sache läuft.
P.S.
Meines Erachtens kann man sich “distanzierende” Floskeln sparen*, da der einzige, der sich für so etwas interessiert, der politische Gegner ist, der natürlich just diese Distanzierungen für nichtig erklären wird.
*Wie kommen Sie darauf, daß das nur Floskeln sind? Wenn zwei Seiten in der Politik nicht miteinander können, dann sind sie naturgemäß gegen einander und wenn es dann nur bei solchen “Floskeln” bleibt, was in diesem Fall keineswegs die Regel ist, dann ist man eigentlich noch sehr gut bedient. Man muß nicht zu allem Hurra schreien, nur weil dieser oder jener Gegner dies oder jenes dazu sagen könnte, was dieser oder jener Seite mißfällt. Das handhaben wir so und wenn die NPD das so ebenfalls handhabt, so ist dies ihr gutes Recht. Eine Hand wäscht die andere.
Schriftleitung Altermedia
17 J.B. // Nov 24, 2006 at 10:15
Schönstes Pidgin-Deutsch nach der Schlechtschreib-„Reform“: „Ein Nazi, der einen Afrikaner zusammen schlägt, …“ Vielleicht ein schizophrener Nazi? Besser noch wäre: „Mehrere Nazis, die einen Afrikaner zusammen schlagen, …“ Schließlich sollte Kachelmann die antifaschistische Propaganda insoweit kennen, daß Nazis unheimlich feige sind und nur in Mehrzahl unschuldige Afrikaner zusammen zusammenschlagen können, bis daß die schwarzen Knochen zittern.
An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, daß der Begriff „Herrenvolk“ im Dritten Reich abgelehnt wurde. Die Engländer wurden als „Herrenvolk“ negativ bewertet, und sie sahen sich auch selbst so, weil sie sich in ihren Kolonien wie die Herren benahmen und dem plutokratischen Imperativ „Teile und herrsche“ huldigten. Es ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte, daß nationalsozialistischen Deutschen angedichtet wird, sie hätten / würden sich als „Herrenvolk“ an(ge)sehen.
Aber nachdem mir bzgl. meines felsenfesten Glaubens, Hitler hätte Jesse Owens aus rassistischen Gründen den Handschlag verweigert, nunmehr dargelegt wurde, daß selbst ich aufgeklärter Antiplutokrat offensichtlich einer plutokratischen Propaganda-Ente aufgessen bin, „wunder ick mir über jarnischt mehr“.
Laßt den Wetterfrosch doch quaken!
18 J.B. // Nov 24, 2006 at 10:20
Korrektur: “einer plutokratischen Propaganda-Ente aufgessen”
Von wegen Schlechtschreib: Bitte “aufgesessen” einsetzen – ich habe die Ente schließlich nicht aufgegessen.
19 Thomas Brehl // Nov 24, 2006 at 14:17
Kachelmann wird noch merken, welche katastrophalen Schäden das anrückende multikulturelle Sturmtief in ganz Europa anrichten wird. Erst wenn die dunklen Wolken, die sich seit langem über Europa zusammenbrauen, dem strahlenden Licht der Sonne gewichen sein werden, wird auch Leuten wie Kachelmann ein Nordlicht aufgehen.
Sollte er dann noch immer uneinsichtig sein, so droht ihm dann trotz schönsten Wetters nur eines:
Anhaltende Niederschläge!
20 wartender Krieger // Nov 24, 2006 at 16:14
Um bei den schönen Analogien zu bleiben:
Gerade ein Wettermann wie der Kachelmann sollte doch wissen, daß das Klima in der Politik recht schnell ins Gegenteil umschlagen kann und so etwas sehr schwer zu prognostizieren ist. Manchmal hilft da gesunder Menschnverstand mehr, als die besten Computermodelle!
Das seit 60 Jahren andauernde, politisch korrekte und demokratische Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa mit seinen antideutschen Niederschlägen kann auch nicht ewig bestehen! Ein frischer revolutonärer Wind wird dieses früher oder später durch ein nationales und soziales Hoch ersetzen und dann wird die Sonne abermals erbarmungslos auf all jene Kreaturen niederbrennen, die sich nur im politisch korrekten Morast und im pseudodemokratischen Schleim so richtig wohlfühlen!
Gerade solche Systemunken wie der Kachelmann haben dann ganz schnell ein mächtiges Problem, wenn die Sonne der Wahrheit ihre verlogenen Schlammlöcher austrocknet und sie somit ihrer Rückzugsmöglichkeiten beraubt.
und dann übertönt der Jagdschrei des Reichsadlers wieder das Gequake jener schleimigen Genossen und sein scharfer Schnabel setzt jenem ein schnelles und endgültiges Ende!
Auf Regen folgt immer Sonnenschein!
Aber es ist nur verständlich, daß jemand, der es gewöhnt ist falsche Prognosen abzugeben, selbst solch einfache Grunderkenntnisse nicht beachtet.
21 Thomas Brehl // Nov 25, 2006 at 14:57
@ wartender Krieger
“und dann wird die Sonne abermals erbarmungslos auf all jene Kreaturen niederbrennen…”
Dann werden die ja alle braun…
22 Waldstätter // Nov 26, 2006 at 18:02
Zu Zeiten des 1. Weltkrieges war die DEUTSCH-Schweiz überaus deutsch-freundlich und unser General Ulrich Wille (mit besten Kontakten zu deutschnationalen Kreisen) hätte am liebsten zu Gunsten der Deutschen in den Krieg eingegriffen.
In einer folgenden Zeit wurde gezielt gegen Deutschland gehetzt.
Auch heute haben wir – wie in Eurem Land – Halbstarke und humanistische Halbidioten und – idiotinnen an der Macht. Doch auch bei uns gibt es einen wachsenden Widerstand, auf den diese Vorwürfe nicht zutreffen!
ein Eidgenosse, Bauer und stolzer Germane
P.S.: Währet ihr Deutschen ein kleines Bisschen weniger auf die totale Durchsetzung eurer Prinzipien bedacht gewesen, hättet ihr vielleicht nicht beide Weltkriege verloren…
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