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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Kommission soll Entscheidung über Entfernung des Namen Ernst Moritz Arndts aus dem Greifswalder Universitätsnamen vorbereiten (17.07.09)

July 17th, 2009 · Post your comment (24 Comments)

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Greifswald / Vorpommern: Die Entfernung des Namens Ernst Moritz Arndt aus dem Namen der Greifswalder Universität scheint beschlossene Tatsache zu sein. Wie die OSTSEE-ZEITUNG meldet, hat der Senat der Universität bei einer Gegenstimme und vier Enthaltungen beschlosssen, eine Kommission zu benennen, welche die Entscheidung über eine mögliche Ablegung des Namens Arndt vorbereiten soll.

In der Zeitung heißt es über die Aufgaben der Kommission:
„…Diese soll unter „Abwägung aller entscheidungsrelevanten Aspekte“ einen Vorschlag erarbeiten, wie weiter mit dem Patron zu verfahren ist. Satzungskommission und Rechtsaufsicht bzw. der Kanzler sollen rechtliche und finanzielle Folgen sowie den Aufwand prüfen. Dieser maßgeblich nach Beiträgen von Prof. Jürgen Kohler und Prof. Hannelore Weber umformulierte Beschluss ist „schwächer“ als der von studentischen Senatoren und dem Präsidenten des Studierendenparlaments, Korbinian Geiger, eingebrachte Vorschlag. Dieser sah nur die Beschäftigung mit einer möglichen Ablegung des Namens und der Distanzierung von Arndt vor. Ferner sollten Ergebnisse früherer Kommissionen, aktuelle Forschungsergebnisse und aktuelle Dokumente ausgewertet werden. Geiger erinnerte am Beginn der Debatte daran, dass Studentenvollversammlung und Studentenparlament für die Ablegung des Namens votierten. Den zweiten Teil des Beschlusses der Vollversammlung, nämlich die Gremien aufzufordern, die Ablegung zu betreiben, setze man nun um. Dabei machte Geiger deutlich, dass nicht alle Antragsteller Gegner Arndts sind und zumindest er sehr großen Vorbereitungsbedarf vor einer Entscheidung habe.
Mit der Intention der Änderung, kein Scherbengericht über den seit vielen Jahren umstrittenen Patron zu halten und den Senat zum „Obergutachter“ zu erheben, konnten die studentischen Senatoren mitgehen. Abweichende Auffassungen seien in der Wissenschaft selbstverständlich, erinnerte Prof. Weber. Entscheidend sei vielmehr der pragmatische Gesichtspunkt, ob der Name positive oder neutrale Assoziationen wecke. Unterschiedliche Auffassungen gab es zu einem möglichen anderen Namen der Greifswalder Universität. Der gefasste Beschlussvorschlag treffe auch die Intentionen der Gruppe, die die Initiative zur Ablegung des Namens ergriff, so der studentische Senator Sebastian Jabbusch. Er kündigte gemeinsam mit dem AStA einen Kreativwettbewerb für Uni und gesamte Stadt für einen neuen Namen an. …“

Die „Top 3“ unter den neuen Namensschlägen sollen sogar prämiert werden. Nun, vielleicht ist ja nach Arndt der Name Ilja Ehrenburg für diese Alma mater angemessener.

Sebastian Jabbusch vom Studenenparlament als Arndt-Karikatur, gerade dabei verschiedene Arndt-Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen

Auf besagter Tagung ergriff auch der studentische Senator Sebastian Jabbusch. Dieser war bereits in den vergangenen Tagen als verkleidete Arndt-Karikatur durch Greifswald gezogen, um mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten Stimmung gegen den Namenspatron der Greifswalder Universität zu machen. Über seinen Auftritt heißt es in der OSTSEE-ZEITUNG:
„…Das Urteil über Arndt sei aber wissenschaftlich schon auf dem 2001 vom damaligen Rektor initiierten Kolloquium gesprochen worden, so Jabbusch. Er zitierte Prof. Thomas Stamm-Kuhlmann. Dieser hatte damals eine Einschätzung Jens Rybaks in den Heften der Arndt-Gesellschaft zitiert: Arndt „war ein ,fremdenfeindlicher Publizist mit antijüdischen Vorurteilen.“ „Das ist ein wissenschaftliches Urteil“, so der Professor 2001. „Ob wir uns nach einem fremdenfeindlichen Publizisten nennen wollen, ist dagegen ein Werturteil.““

Um sich ein Bild von dieser „Wissenschaftlichkeit“ zu machen, sollte man einen Blich auf die Internetseite Uni ohne Arndt werfen, die Jabbusch und Konsorten ins Netz gestellt haben.
Die dort aufgeführten Arndt-Zitate sind allergrößten Teil nicht nur aus dem Zusammenhang gerissen, sondern noch nicht einmal aus dem Original zitiert, sondern lediglich aus zweiter und dritter Hand wiedergegeben.
Unterschlagen wird gleichfalls, daß Arndt sich nur an ausgesprochen wenigen Stellen seines Gesamtwerkes über Juden geäußert hat, wobei man sinnigerweise nur die negativen Stellen aufzählt, während man die positiven unterschlägt.
Das Judenthema war bei Arndt nie Hauptthema, wenn er sich den Juden widmete, dann lediglich in beiläufigen Bemerkungen, Bemerkungen, die sich inhaltlich in nichts von dem unterschieden, was die Mehrheit seiner Zeitgenossen über diese auch dachte. Weiterhin unterschlägt man geflissentlich, daß Arndt keineswegs etwas gegen die Juden hatte, die in Deutschland lebten, sondern lediglich gegen die Einwanderung von Ostjuden aus Polen und Russland polemisierte. Eine regelrechte Antijuden-Schrift von Arndt gibt es nicht.

Den Vogel schießt man jedoch auf der Anti-Arndt-Seite ab, wenn man auf den „Franzosenhasser“ Arndt zu sprechen kommt. So heißt es dort

Der “Franzosenhasser” Arndt aus Sicht Greifswalder Möchtegern-Akademiker

Hier vergißt man, daß Arndt sehr Grund hatte, nicht nur Napoleon, sondern auch die Franzosen als solche zu hassen, überzog doch Frankreich Deutschland bereits seit Jahrhunderten immer wieder mit Angriffskriegen. Erinnert sei zudem daran, daß zu Zeiten Arndts die französischen Greueltaten während der Revolution, aber auch die unter Ludwig XIV. bei der Zerstörung der Pfalz noch keineswegs unvergessen waren. Damals unterm Sonnenkönig wurde das Prinzip der verbrannten Erde erstmals in Mitteleuropa angewandt. Ein Haß, der ausgewiesenen Deutschenhassern, wie den Arndt-Gegnern der Greifswalder Universität zumindest im Geiste verwandt vorkommen müßte.

Doch auch die modernen Nazis bekommen ihr Fett weg, namentlich deren größte deutsche Internetseite, deren Namen man als echter Akademiker in Lauerstellung natürlich nicht nennt, geschweige denn verlinkt und deren Inhalte man ähnlich, wie die Zitate von Arndt, lediglich aus dem Zusammenhang reißt. So echauffiert man sich dort u. a.:
„Aber man veröffentlicht in der rechtsextremen Szene auch mit Freude seine Kapitel über Judenhass… – übrigens nicht ohne hämischen Grinsen und einen besonderen Gruß an unsere Universität. …“

Uni ohne Arndt und die Nazis

Wie akademisch. Ein echter Wissenschaftler hätte zumindest eingestanden, daß Altermedia die einzige Internetseite ist, auf der Arndts Judenkapitel aus dem Buch Ein Blick aus der Zeit auf die Zeit von 1814 vollständig zu lesen ist, so daß sich jeder selber ein Bild davon machen kann, was Arndt wirklich gesagt hat und in welchem Zusammenhang seine Äußerungen zu verstehen sind.
Gleichfalls vergessen unsere Möchtegern-Akademiker in Greifswald zu erwähnen, daß besagtes Buch nur eine kleine Auflage erlebte und noch nicht einmal in die die drei großen Gesammelten Werkausgaben Arndts mit aufgenommen wurde.
Noch nicht einmal während des Dritten Reiches wurde besagtes Buch neu aufgelegt, so daß es heute lediglich nur antiquarisch erhältlich ist und daher kaum massenwirksam sein dürfte.

Die Internetseite der Arndt-Gegner ist ein beredtes Beispiel dafür, wie eine historische Persönlichkeit verleumdet wird, ohne daß man sich mit ihren Schriften auch nur ansatzweise vertraut gemacht hat, geschweige denn mit der Zeit in der sie lebte.

Als weiterer „Beweis“ für die Bedeutung Arndts in der rechten Szene muß dann der Leserbrief des früheren NPD-Funktionärs Rüdiger Klasen an die Ostseezeitung herhalten, der in den 90igern wegen des Angriffs auf ein Asylanteheim zu einer Haftstrafe verurteilt worden war und indem man eigens farblich markiert hat:
„…Jede Art von Extremismus ist eine Gefahr für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung. Das schließt gleichermaßen neben den Rechtsextremismus auch den Linksextremismus und dessen Kulturbolschewismus mit ein, dessen Auswirkung das Chaos und die Zerstörung von Menschen und Kulturen bedeute.“

Offenbar fühlen sich hier einige Möchtegern-Akademiker persönlich angesprochen. Abschließend noch ein Leserbrief des grünen Studenten Peter Madjarov aus der OSTSEE-ZEITUNG vom 28. Juni 2009 zum Thema Arndt mit dem dieser auf die Verteidigung Arndts durch den Professor Bach reagiert. Nach unserem Dafürhalten ein klassisches Beispiel für die geistige Hohlheit solcher Köpfe sowie für deren politische Ausrichtung:
„…Geradezu absurd ist die Behauptung, Arndt sei kein Antisemit gewesen. Wenn Arndt Juden gleich öfters als „Ungeziefer“ bezeichnet, dann spricht nicht nur das Urteil des Historikers Prof. Werner Buchholz, sondern auch der gesunde Menschenverstand dafür, dass Arndt Antisemit war. Leider betrachtet Bach auch Arndts Franzosenhass unvollständig. Denn dieser richtete sich eben nicht nur gegen Napoleon, sondern gegen das gesamte französische Volk – und das sowohl vor als auch lange nach der Besetzung Pommerns. Und genau das zeigt, dass Arndt wesentlich radikaler war als seine Zeitgenossen.
Bei all den Beweisen für „Verfehlungen“ anderer Größen dieser Zeit darf auch nicht vergessen werden, welchen Platz diese in ihrem Werk eingenommen haben: Goethe steht für die Weimarer Klassik, Marx für den Kommunismus, Luther für die Reformation, und Arndt? Nun ja, in seinen zentralen Werken hetzt er gegen Juden und Franzosen. …“

Dumm, dümmer, Grüner. Weiterer Kommentar überflüssig.

Siehe auch
Ostsee-Zeitung HGW 16.07.09

Uni ohne Arndt

Studierendenvollversammlung für Umbenennung von Ernst-Moritz-Arndt-Universität – Altermedia 19.06.09

Anti-Arndt-Aktionen in Greifswald – Altermedia 16.06.09

Linkes Kesseltreiben gegen Namenspatron der Greifswalder Universität – Altermedia 15.06.09

Altermedia 28.01.07: Ein Blick aus der Zeit auf die Zeit – Ernst Moritz Arndt und die Juden



Tags: Allgemeines

24 responses so far ↓

  • 1 Blubber // Jul 17, 2009 at 13:33

    Stalin-Universität wär doch passend.

  • 2 Bube // Jul 17, 2009 at 14:03

    Ilja-Ehrenburg-Hochschule!

  • 3 Ali Mente // Jul 17, 2009 at 14:12

    “Hilde-Benjamin-Universität” würde auch passen.

  • 4 Michaman // Jul 17, 2009 at 14:27

    Mein Vorschlag: Patrice-Lumumba-Universität.
    Es gab einmal eine verdienstvolle Univerität gleichen Namens ins Moskau. Leider wurde sie umbenannt. Villeicht kann man den Namen ja wieder aufleben lassen.

  • 5 Alexander W. // Jul 17, 2009 at 14:51

    Was mich wieder wundert: Jetzt – 60 Jahre nach dem Krieg – fällt das mal jemand auf, daß der Name vielleicht etwas unpassend ist? Was war da die anderen 60 Jahre los? Da hat es keinen gestört. Weiß man von welcher Richtung die Aktion ausging?

    Was glaubst du, wozu am Ende des Textes die vielen Links sind? Zur Zierde? Nein, damit wir nicht jedes Mal alles vom Urschleim an erzählen müssen, abgesehen davon – nichts für ungut – ist die Frage ein wenig dämlich. – Die Schriftleitung

  • 6 Ornithologe // Jul 17, 2009 at 15:02

    Die haben doch einen http://forum.altermedia.info/viewtopic.php?f=61&t=633&p=1967

  • 7 Vorschlag zur Güte // Jul 17, 2009 at 15:15

    Wie wäre es mit “Benjamin Schöler Denunzianten Unität”?
    Oder “Schalotte Knoblauch Bildungsanstalt”, “Khasaren-Uni-Greifswald”, “Einheitsuniversität BRDDR 2.0″.

  • 8 Franz // Jul 17, 2009 at 15:54

    Erbärmlich, einfach nur erbärmlich – diese linken Vaterlandsveräter.

  • 9 Patriot54 // Jul 17, 2009 at 16:04

    Wollen wir die Politik außen vor lassen. Könnt ja sein, daß sonst in geraumer Zeit wieder einer etwas zu mäkeln hat. Dick & Doof drängt sich förmlich auf.

  • 10 Nazilla // Jul 17, 2009 at 16:36

    Die Doofen wollen vergessen machen das sie Doof sind. Wer hinter diesem Spektakel steckt ist bekannt. Adorno o.ä. ?

    “Denn der Mensch,der zu schwankender Zeit auch schwankend gesinnt ist, der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter;
    aber wer fest auf dem Sinne beharrt, der bildet die Welt sich.
    Nicht dem Deutschen geziemt es, die fürchterliche Bewegung fortzuleiten,
    und auch zu wanken hierhin und dorthin.
    Das ist unser!so laß uns sagen und so behaupten.
    Denn es werden noch stets die entschlossenen Völker gepriesen,
    die für Gott und Gesetz,für Eltern, Weiber und Kinder stritten und gegen den Feind zusammenstehend erlagen”.

    GOETHE (Maximen und Reflxionen)

    Den Bettelstudenten kennen wir ja,
    aber den “Weisenvonzionstudenten” muß man als deren ernährer erstmal verdauen.

    Zum Glück habe ich ein WC.

  • 11 Matthias // Jul 17, 2009 at 17:02

    Sollen sie die Uni doch umbenennen, wenn solche antideutschen A…löcher dort das sagen haben, dann haben die den Namen eines großen Deutschen, wie es Ernst Moritz Arndt zweifellos ist, eh nicht verdient!

  • 12 Bittrich // Jul 17, 2009 at 17:13

    Was soll der Quatsch denn, wieso dürfen wir nicht mehr Freiheitskämpfer gegen die napoleonische Fremdherrschaft ehren?

  • 13 Carsten // Jul 17, 2009 at 17:52

    Zitatanfang: “Er zitierte Prof. Thomas Stamm-Kuhlmann…: Arndt „war in ,fremdenfeindlicher Publizist mit antijüdischen Vorurteilen.“ „Das ist ein wissenschaftliches Urteil“, so der Professor 2001…” Zitatende

    gugeldiguck :
    http://www.phil.uni-greifswald.de/bereich2/histin/lehrstuehlearbeitsbereiche/nz/nz-personal/vita-sk.html

    kommt aus Solingen – dieses Geschwirrl wurde/wird exakt in Mitteldeutschland platziert, um hier allen Boden für die Überfremdungspolitik zu bereiten.
    ________________________________
    NPD wählen!

  • 14 “Auf, hebt unsere Fahnen…” // Jul 17, 2009 at 18:40

    @Alexander W.#5:
    Was genau hat Ernst Moritz Arndt mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu tun?

  • 15 Lacksplitt-Streusand // Jul 17, 2009 at 19:10

    Allen Anschein nach setzen sich die linken antideutschen Haderlumpen durch und tilgen ERNST MORITZ ARNDT und die Greifswalder hehmen das hin.

  • 16 Lacksplitt-Streusand // Jul 17, 2009 at 19:13

    Ernst Moritz Arndt-Sonderbriefmarken aus DDR-Prägung können diese Bekloppten aber nicht tilgen.

  • 17 zweifler // Jul 17, 2009 at 19:27

    …wir dürfen bei der Uni in Greifswald nicht stehen bleiben: Auch die Gymnasien in Bonn, Bergen, Remscheid und Herzberg stehen vor unruhigen Zeiten.

    Auch Rügen sollte sich nicht länger mit ARNDT schmücken dürfen.

  • 18 GOTT // Jul 17, 2009 at 22:12

    “Deutsche Krist Universität Greifensiebald”

  • 19 Doofer Deutscher // Jul 18, 2009 at 6:32

    Ich würde Herrn Madjarov folgende Lektüre seiner Lieblingsautoren empfehlen:

    Goethe – Jahrmarktsfest von Plundersweilern.

    Marx – Zur Judenfrage

    Luther – Von den Jüden und ihren Lügen

    Im Übrigen kann ich mich nur Matthias anschließen. Sollen sie von mir aus auch noch die Humboldt-Universität umbenennen. Bei den Brüdern findet sich bestimmt auch noch so einiges “antisemitisches”. Mit dem Namen wird auch das Deutsche aus diesen Universitäten ausgetrieben und genau darum geht es. Der deutsche Geist wird noch immer als eine dermaßen große Bedrohung für die Euro-Mafia der Rothschildbande angesehen, daß man nun sogar einen Arndt aus dem Gedächtnis tilgen muß.

    Wie wärs denn, wenn der Umbenennungs-Wanderzirkus anschließend in Frankfurt Oder vorbeischaut. Dort wo die Europauniversität Viadrina ihren Sitz hat, gibt es auch ein Kleisttheater und eine Kleistgedenkstätte. Gegen Kleist war Arndt geradezu ein Franzosenfreund.

    Wann wird im Übrigen endlich von dieser frommen Holo-Schar eine Initiative für den Abriß der Siegessäule geworben? Schließlich wird mit ihr bis heute im Zentrum Berlins des Sieges über Frankreich gedacht.

    Also was da in Greifswald an jungen Tugendterroristen rangezogen wird, wie dieser Jabbusch, das ist schon beeindruckend. Der empfielt sich gerade damit für einen höheren Posten nach seinem “Studium” – aber bestimmt nicht als Germanist. Besonders peinlich ist aber mal wieder die Schar von Opportunisten unter der Professorenklasse, die solchen Studenten auch noch Beifall klatscht, statt sie wegen ihres erwiesenen Unwissens und ihrer Dummheit von der Uni zu weisen. Aber denen liegt natürlich auch die Pension näher als die Nation.

  • 20 Hnossa // Jul 18, 2009 at 10:10

    Ich bin überzeugt, das sind systemgesteuerte Ablenkungsmanöver von den wahren Problemen dieser Zeit. Tausende von agents provocateurs sind mit nichts anderem beschäftigt. Wer Parteienkaspertheater und Kulturvandalismus noch für wichtig erachtet, der hat den Schuss nicht gehört.

    Komisch, daß so etwas immer von Stimmen kommt, die selber nichts auf die Waage stellen. Politischen Fliegengewichten dieser Art steht es doch frei, daß zu äußern, was sie für wichtig halten. Wenn ihnen niemand zuhört oder zuhören mag, woran kann das liegen? Nur am System?
    Die Schriftleitung

  • 21 Hnossa // Jul 18, 2009 at 10:31

    Wie wahr, liebe Schriftleitung – Jabbusch, Madjarov und die rotfaschistische Kommi-Kommission zur Gleichschaltung von Greifswald darf sich in den Systemmedien frei äußern UND auf Altermedia. Bald wird gemeldet werden: “Greifswald nazifrei!” ;-)

    Warum nicht, du darfst dich doch hier äußern und die bringen wenigstens etwas Diskussionsmaterial, du dagegen …?
    Schön, daß wir mal drüber gesprochen haben.
    Die Schriftleitung

  • 22 Werner // Jul 18, 2009 at 13:50

    Sturm im Wasserglas? Nur wenn 2/3 des Senats zustimmen, kann eine Namensänderung wirksam erfolgen. Diese qualifizierte Mehrheit dürfte derzeit nicht vorhanden sein.
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,636787,00.html

  • 23 zweifler // Jul 18, 2009 at 21:37

    …habe angeordnet, dass alle Haushalte von Hiddensee davon erfahren, dass der Name ARNDT
    entfernt werden soll…

  • 24 Eine Hand wäscht die andere // Aug 18, 2009 at 22:29

    “Der rechtsextreme Blog Altermedia veröffentlichte bereits ganze fünf “News” zur Arndt-Debatte. Immer wieder greift der Autor die Studenteninitiative dabei direkt an. Die Studenten werden als “akademische Pöbel”, “Pseudoakademiker” und als “Witzfiguren” bezeichnet. Die Äußerungen der Studenten bewiesen “die geistige Hohlheit solcher Köpfe”. Am liebsten würde der Autor “den größten Knüppel den man finden kann” nehmen, um die Studenten “so windelweich zu prügeln, daß sie sich entweder dorthin scheren, wo sie hergekommen sind, oder aber sich auf ihre eigentlichen Studienaufgaben besinnen, statt sich um Dinge zu kümmern, von denen sie eh nichts verstehen.“ ”
    http://www.webmoritz.de/2009/08/17/demnachst-pacal-votan-uni/

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