Überraschenderweise erzielte die nationale Opposition in Jena doch noch einen kommunalen Erfolg. Zur Ortschaftsratswahl im Jenaer Stadtteil Lobeda-Altstadt erhielt der Kreisvorsitzende der Jenaer NPD, Ralf Wohlleben, 5,83% der abgegebenen Stimmen. Dieses Ergebnis mag zwar nicht als Überraschungserfolg gelten, aber aufgrund der Stimmung innerhalb des Ortsteils kann man dieses Resultat durchaus als positiv bewerten.
Lobeda-Altstadt ist der Jenaer Stadtteil, in dem sich das von linker Seite so bezeichnete „Braune Haus“ befindet, das von drei nationalen Aktivisten als Wohn- und Schulungsobjekt genutzt wird. Schon aus diesem Grund kann man dieses Ergebnis als positiven Effekt der geleisteten Arbeit vor Ort werten. Bereits drei Tage vor der Wahl machte die „Lobedaer Initiative für Zivilcourage“ Stimmung gegen den Antritt von Wohlleben, indem man auf seine politische Arbeit hinwies. Man verteilte eine so genannte „Wählerinformation“ in über 700 Lobedaer Haushalte. Die Initiative hatte bereits im vergangenen Jahr dazu aufgerufen, sich als Kandidat für die bevorstehende Ortschaftsratswahl zu melden, um einen Einzug von Wohlleben zu verhindern.
Zu erwähnen sei noch, daß die Initiative in diesem Jahr den mit 1000 Euro dotierten Preis bekam, welchen die Stadt Jena jedes Jahr an zivilcouragierte Bürger ausgibt. Daß das alles nichts geholfen hat, zeigt das aktuelle Wahlergebnis.
Wie Wohlleben verlauten ließ, will er seine Arbeit im Ortschaftsrat so halten wie zuletzt in Winzerla. Dort hatte er seine parteiliche Tätigkeit hinten angestellt und sich für die Belange der Bürger vor Ort eingesetzt, insbesondere die der Jugendlichen, deren Jugendklub kurz vor der Schließung stand. Wir können nur hoffen, daß er die Möglichkeit erhält, sich für die Probleme der Lobedaer einzusetzen und nicht durch den blinden Aktionismus selbsternannter Rechtschaffender gebremst wird.
NPD KV Jena
www.npd-jena.de
0 responses so far ↓
There are no comments yet...Kick things off by filling out the form below.
Leave a Comment