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Kommunalwahl auf chinesisch oder àla DDR? – CDU-Fraktionschef Jäger gibt sich demokratisch (30.12.08)

December 30th, 2008 · Post your comment (36 Comments)

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Schwerin / Mecklenburg: Daß Wahlen in der Bundesrepublik kaum noch ernst zu nehmen sind, ist ja seit langem eine Binsenweisheit. Auch daß wirkliche Oppositionelle dabei schikaniert und diskreditiert werden, ist nicht eben neu. Neu ist allerdings die Unverfrorenheit, mit welcher der Schweriner CDU-Fraktionschef Armin Jäger, ein übriggebliebener Buschzulagen-Wessi, schon jetzt als Mensch und Christ ankündigt, wie er unliebsame Gegner im kommenden Wahljahr unter Druck setzen will.

So berichten die LÜBECKER NACHRICHTEN heute:
”…Der Chef der CDU-Landtagsfraktion, Armin Jäger, hat für das Wahljahr 2009 eine härtere Gangart gegenüber politischem Extremismus links wie rechts angekündigt. “Im bevorstehenden Superwahljahr müssen die Demokraten unter Beweis stellen, dass die wehrhafte Demokratie nicht nur eine Floskel für politische Debatten ist”, sagte Jäger am Dienstag laut Mitteilung. Wer sich in die rechtsextremistische NPD einreiht oder für sie zur Wahl stellt, begebe sich selbst in die Isolation: “Es gilt, jene die sich aktiv in Kameradschaften und NPD engagieren, aus dem gesellschaftlichen Leben in den Dörfern und Städten auszugrenzen.”

Und wir dachten immer, die NPD wäre es, der man nachsagt, sie wolle die Demokratie abschaffen. Machen Jäger und die CDU in dem Tempo so weiter, bleibt dieser vielleicht gar nichts mehr zum Abschaffen übrig.
Der Formulierung nach zu urteilen, gilt die härtere Gangart ausschließlich nur für eine Seite, während man die andere lediglich aus kosmetischen Gründen mit erwähnt, umso zu tun, als wäre man generell gegen politischen Extremismus, was, wie wir wissen auch bei der CDU keineswegs der Fall ist. Darüber hinaus demonstriert diese Erklärung einmal mehr das Demokratieverständnis von Gestalten wie Jäger, die in der CDU damit keineswegs allein da stehen.

Ja, da muß man schon verdammt an sich halten, um gegen solch einen Maulhelden nicht das Lebkuchenmesser zu zücken. Übrigens, Ausgrenzung und Druck funktionieren auch in die andere Richtung. Eine Hand wäscht eben die andere.

Erklärungen wie diese sollte man vielleicht im Hinterkopf behalten, wenn der eine oder andere Ausgrenzer wieder einmal Zeter und Mordio schreit, weil die von ihm Ausgegrenzten sich nicht so einfach mir nichts, dir nichts ausgrenzen lassen.

Siehe auch
Lübecker Nachrichten 30.12.08

Armin Jäger – Wikipedia



Tags: Allgemeines

36 responses so far ↓

  • 1 Weltverbesserer // Dec 30, 2008 at 14:30

    “Ja, da muß man schon verdammt an sich halten, um gegen solch einen Maulhelden nicht das Lebkuchenmesser zu zücken.”

    Ihr wisst doch, dass man mit so etwas keine Späße macht! Nach dieser gefährlichen Drohung mit Waffengewalt muss nun der nächste unter Polizeischutz gestellt werden.

  • 2 Carsten // Dec 30, 2008 at 14:54

    “Demokratie” dieser westlichen Wertegemeinschaft auf Basis des US-amerikanischen Way-of-Psycho mit der Grundideologie “Loser oder Winner” sein, Okkupation, Überfremdung…. zeigt auch dieser Link deutlichst auf – Milliarden für die Banken und selbsternannten “Winner”/ “Eliten”, aber Erhöhung der Schulspeisung:

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1230/berlin/0032/index.html

  • 3 naso-lb.de // Dec 30, 2008 at 15:24

    In der wehrhaften Demokratie gibt es keine Demokratie….
    Um so öfter diese Demokraten gegen ihre eigenen Wertevorstellungen verstoßen, um so lächerlicher werden diese in ihrem Handeln. Diese Repression werden hoffentlich auch bald die Bevölkerung zum denken anregen und diese Scheindemokratie enttarnen.

  • 4 Etsch-Taler // Dec 30, 2008 at 15:52

    Es gab schon einmal eine Zeit, in der Oppositionelle ausgegrenzt und gejagt wurden. Der Ex-Richter Jäger scheint sich zu einem Jäger der heute wiederum Gejagten zu entwickeln. Es wird Zeit, daß solche Feinde der Demokratie aussortiert und aus einem Parlament gejagt werden.

  • 5 woelfchen88 // Dec 30, 2008 at 15:54

    Dieser Jäger hat aber auch eine derart sau-dumme Frese zum rei*h****.

  • 6 Cyber Clown // Dec 30, 2008 at 15:55

    Sorry für OT,aber hier was von INDY :)

    Im Dezember starteten antifaschistische Strukturen aus Dortmund eine sog. „Outing-Kampagne“ gegen örtliche Nationalisten. Ziel der Kampagne war es, Druck auf Arbeitgeber und Freund der Nationalisten auszuüben, um ihnen so Schaden zuzufügen.

    Obwohl die Veröffentlichung privater Daten eigentlich nicht zu den Mitteln unserer politischen Arbeit gehört, werden wir im Jahr 2009 jede Woche eine Person aus der linksextremen und antifaschistischen Szene der Öffentlichkeit vorstellen.

    Für diesen Schritt tragen die Autoren des “Antifa Adventskalenders 2008″ die alleinige Verantwortung. Sollten sie ihr Handeln bereuen und bereit sein die vollen Konsequenzen für ihre Handlungen zu tragen, können sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen und das veröffentlichen von privaten Daten hat sofort ein Ende.

    Mit freundlichen Grüßen

    Der Kalender ist über folgende Adressen zu erreichen:

    http://www.antifa-dortmund.nw.am

    http://antifa-dortmund.x2.to/

    http://antifa-dortmund.6x.to/

  • 7 Dr. H. G. // Dec 30, 2008 at 16:04

    Warum fordert dieser Christenmensch nicht gleich wieder die Einführung von Scheiterhaufen – da kann sich die CDU ja auf ihre christlichen Vorbilder stützen. Aber man fängt halt mal klein an – z. B.: “kauft nicht bei den NAZIS”, “NAZIS sind unser Unglück”,…. Im 2. Schritt könnte man doch dann auch wieder so Lager mit “Arbeit macht frei (am Eingangsschild)” einrichten, und für die ganz unbelehrbaren und verstockten Nazis dann halt in guter christlicher Tradition wieder die Folter (Schulung der Folterknechte z. B. durch die katholische Kirche oder durch unsere amerikanischen Freunde – in Guantanamo gibt es ja vielleicht bald ein paar arbeitslose Lehrer) und final endet der böse Nazi auf dem CDU – Scheiterhaufen unter dem Beifall des christgläubigen, “demokratischen”, anständigen (und vor allem gehirnamputierten) Christenmobs.
    Wenn z. B. ein NPD – Politiker Vergleichbares auch nur in abgeschwächter Form äussern würde, dürfte er sich einer Anklage wegen Volksverhetzung sicher sein!
    Ich hoffe nur, dass allen demokratischen und freiheitlich gesinnten Bürgern nicht zuletzt aufgrund solcher Forderungen der CDU bewusst wird, welche Partei hier offen gegen Freiheit, Demokratie und Menschenrechte antritt.
    Aber die CDU und ihr Merkel sind vor allem um die Demokratie in China und Russland besorgt – im brd – Land muss man es da ja nicht so genau nehmen.

  • 8 Carsten // Dec 30, 2008 at 16:15

    ahhh….>>Erhöhung der SchulspeisenPREISE!
    ________________________________
    Nun, gleich ein Vorsatz für 2009 – weniger Flüchtigkeitsschreibfehler :O|
    Und gleich –
    Ein gesundes erfolgreiches Jahr zweetausend9 an die deutsch Heimattreuen und die, die es noch werden…
    _________________________________
    o_O
    http://de.youtube.com/watch?v=5r9oKohFD5A

  • 9 National und Konservativ // Dec 30, 2008 at 16:30

    “Demokraten” – und das Volk glaubt das auch noch.

  • 10 Eicke // Dec 30, 2008 at 16:40

    Die “Demokratischen Parteien” sind doch sonst immer gegen Ausgrenzung. Aber hier redet ein CDU-Fraktionschef offen davon, andere Menschen auszugrenzen. Wie passt denn das zusammen?
    Jeder einigermaßen unvoreingenommene Bürger wird diesen offenen Widerspruch eines Tages bemerken!
    Also, Herr Jäger – machen Sie ruhig weiter so! Seien Sie noch härter! Wir werden es Ihnen danken, denn immer mehr Menschen erkennen, dass nicht die NPD Feind der Demokratie ist, sondern Sie!

  • 11 Kelte // Dec 30, 2008 at 16:41

    Es soll Leute geben welche die Silvesterrakaten bis zum 20. April aufheben ;)

  • 12 Grampax // Dec 30, 2008 at 17:22

    “DEMOKRATIE”
    Diesen Scheiss haben wir doch von dem zusammengewürfelten Volk was sich Nordamerika unter den Nagel gerissen hat. Von denen kam doch noch nie was gutes nach Deutschland.
    An und für sich, soll ja diese Regierungsform nicht schlecht sein.
    Zumindest für die überfallenen Völker. Denen muss ja erklärt werden, dass sie der Teufel regiert hat und jetzt alles gut wird. Und zwar mit “der” Regierungsform schlechthin.
    Allerdings finde ich eine Regierungsform in der wirklich das Volk (bzw. der Abschaum/Demos) regiert, nicht unbedingt handlungsfähig.
    Wenn wirklich was bewegt werden soll, muss einer die Richtung vorgeben und zwar kompromisslos. Ohne, dass Konzepte erst in irgendwelchen Ausschüssen zerredet, zerstückelt und dann halbseiden zur Abstimmung gestellt werden.
    Die Demokratie ist das System was man am besten manipulieren und unterwandern kann. Und zwar mit viel Geld. Gleichzeitig wird dem Volk das Gefühl gegeben, es war unmittelbar an der Willensbildung beteiligt. Und wenn es mal brenzlig wird hält es trotzdem die Schnauze, weil es denkt, ” Hey, da war ich ja auch irgendwie mit von der Partie, hab die ja gewählt “.
    Deswegen haben wir eine Demokratie. Genau das Richtige für ein unterworfenes Volk was zwar das Potential hat, Imperien zu stürzen aber es nicht weiss und tut, weil es denkt, es regiert sich selber.
    Im übrigen ist festzustellen, dass ,wenn immer weniger Intellekt in der Regierung hockt oder von einem gewissen Intellekt zuviel, es genau diese Verfallserscheinungen gibt, wie im oben genannten Fall.
    Es kommen immer weniger Innovationen oder Impulse für die Zukunft des Volkes. Das Land wird abgewickelt, siehe Wirtschaft, Menschenrechte, Volkseigentum etc. und die einzige (vermeintlich wahre) Opposition, wird als Demokratiefeind dargestellt. Schikaniert und denunziert.
    Ein erbärmlicher Versuch von seiner eigenen Unfähigkeit abzulenken und die wegschwimmenden Felle zu retten.
    Ich persönliche hoffe, dass die NPD, sollte sie mal in Regierungsverantwortung kommen, die Demokratie abschafft.

    Aber eher glaube ich den Verschwörungstheoretikern, dass diese Dinge nextes Jahr, eh keine Rolle mehr spielen werden.

    GruSS

  • 13 Freibeuter // Dec 30, 2008 at 18:01

    “Ich bin die Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft”

    GOETHE, Mephisto

    ***

    In diesem Sinne, lieber “Jäger aus Kurpfalz”, fühlen wir uns geehrt !
    Aufschlußreiche Duftmarke eines typischen brD-Lizenzdemokraten reinsten Wassers….

  • 14 bauer // Dec 30, 2008 at 18:01

    Könnte rein äußerlich ein Bruder von Egon Krenz sein!

  • 15 Das Reich lebt // Dec 30, 2008 at 18:24

    Aha, so wird Demokratie also praktiziert.
    Danke Frau Merkel und Co für diese Lehrstunde

    MdG

  • 16 ReichsAF // Dec 30, 2008 at 18:31

    Die Demokratie gaukelt eine Mitbestimmung durch des Volkes Wille vor. Das ist ein Etiketten-Schwindel. Demokratie bedeutet Herrschaft der Juden und all jene, die ihnen folgen, siehe Armin Jäger.

  • 17 Findseisen // Dec 30, 2008 at 18:32

    In der CDU befinden sich die unmöglichsten Machtmenschen und Poltersdörfler, die das Wort Demokratie häufig in den Mund nehmen. Oje, haben die Angst vor den Rechten sowohl vor den Linken ,aber gegen die Rechten zu Felde ziehen.

  • 18 Findseisen // Dec 30, 2008 at 18:43

    CDU als Hohn für Chaos Durch Unterwürfigkeit/Unfähigkeit bekannt, ist das Resultat dafür, unter dem Joch der Sozis,FDP oder den Grünen zu stehen. Für den Erhalt ihrer Stellung verständigen die sich sogar mit den Roten um nicht noch doller von Posten, Pfründen und vom Mitmischen abgedrängt zu werden.Ehre und Gewissen haben nur noch die verbliebenen Konservativen im Leib.Eine oder zwei rechte Parteien wollen die Wähler auf den Listen sehen. Darum kein NPD-Verbot zulassen.

  • 19 boobo // Dec 30, 2008 at 19:16

    Es gilt, jene die sich aktiv in Kameradschaften und NPD engagieren, aus dem gesellschaftlichen Leben in den Dörfern und Städten auszugrenzen.”

    Das hatten wir schonmal. Keiner hat dann mehr mit den SED- Funktionären gesprochen.

  • 20 volksschutz // Dec 30, 2008 at 19:59

    In Anbetracht der Tatsache das die brD Gutmensch-Despoten von der Linken bis zur CSU in ihrem Kampf gegen das nationale Lager versuchen ernst zu machen ist es endgültig an der Zeit Eitelkeit und kleinbürgerliche Machtkämpfe um Pöstchen beiseite zu legen.

    Man kann alle nationalen Kräfte nur immer und immer wieder auffordern sich zusammen zu reißen und zusammen zu wachsen.

    Leider warten aber alle auf den einen neuen Führer der das nationale Lager hinter sich sammeln kann. Dieser wird aber so schnell nicht kommen, falls überhaupt.

    Nur Deutschland zählt. Und um das zu erreichen muss man auch mal Abstriche machen.

    Für die ganz Radikalen hier heißt das sich von einer Querfront mit linken als auch islamistischen Kräften zu verabschieden und nur noch den Deutsch-Nationalen Weg zu gehen.

    Schaut dem Volk aufs Maul. 20% Potential für nationale Postionen. Nur auf die Verpackung kommt es an. Da lobe ich mir die FPÖ. Wichtig ist es alle Deutschen zu erreichen.

  • 21 Suum Cuique // Dec 30, 2008 at 20:16

    @Cyper Clown
    ganz nette Idee, aber bitte zuerst Rechtschreibung überprüfen und rechnen lernen, damit es nicht peinlich wird.

  • 22 Alfred Zutt // Dec 30, 2008 at 21:08

    Habe dem christlichen Heuchler Jäger einen Offenen Brief geschrieben als er vor 2 Monaten schon einmal gegen die NPD hetzte,siehe anbei

    Offener Brief an Armin Jäger CDU MV

    Herr Armin Jäger CDU

    Ihre Äußerung in einen Gespräch mit Herrn Staud das der Kampf “Gegen Rechts” Christenpflicht ist, zeigt das Ihr Weltbild Gewalt nicht ablehnt.Ist Ihnen nicht bekannt,dass keine Ideologie in 2000 Jahren mehr Verbrechen begangen hat als das Christentum? Auch handeln Sie unchristlich im Bezug zur NPD. Du sollst kein falsch Zeugnis reden gegen deinen Nächsten. Auch hat sich die Kirche der jeweiligen Staatsform immer angepasst nach dem Bibelvers: “Sei dem Untertan der Gewalt über dich hat.” Deshalb sind Sie vollkommen unglaubwürdig. Nach 20jähriger Parlamentsarbeit kann ich bestätigen, es gibt keine größeren Heuchler und Feinde unseres Volkes in der Politik als die CDU. Dazu ein Gedicht.

    Bekehrung
    Vor zweitausend Jahren brachte man uns
    Das “Heil” der christlichen Lehre
    Man nahm uns den Glauben der Väter und auch
    Ihre Begriffe von Sitte und Ehre.

    Man zog in den Schmutz,was das Höchste uns war.
    Zerbrach die heiligen Steine;
    Mit Feuer und Schwert bekehrten sie uns,
    Es bleichten viel tausend Gebeine.

    Man baute Hallen, die artfremd und kalt,
    Drin hing ein Leichnam am Holze,
    Die Axt fraß die heiligen Haine im Wald
    Wer fragte nach unserem Stolze ?

    Wir waren nur Vieh und unser Recht
    Es wurde mit Füßen getreten !
    Man lies uns die Wahl: Kopf ab oder Knecht ?
    Da lernten wir langsam das Beten !

    Mit der Ihnen gebührenden Achtung

    Alfred Zutt

  • 23 Systemling // Dec 30, 2008 at 21:32

    @ Zutt

    Die peinliche Rechtschreibung, die dürftige Grammatik und die ungehobelte Ausdrucksweise treiben dem CDU-Mann ganz gewiss Schweißperlen auf die Stirn.

    Hinsichtlich des Inhalts liegen Sie auch sehr daneben, ist es doch eine christliche Pflicht, sich gegen menschenverachtende Ideologien wie die Ihrige zu erheben.

    So alt und kein bisschen weise.

  • 24 Stahlhelm65 // Dec 30, 2008 at 22:27

    @Volksschutz
    Bin auf Deiner Seite! Allerdings bin ich auch radikal genug,um zu erkennen,daß die Linken es leider bisher besser verstanden haben,den sozialen Impetus für sich
    einzunehmen. Dieses Wahrnehmungsdesaster muß beendet werden!
    Die Betrogenen im Osten UND Westen,die zur LINKEN rennen,müssen über ihr Schicksal aufgeklärt werden!
    Und die am Judenzins erstickenden
    Klein-u. Mittelständler!
    Potential ist genug da!
    Aber wo ist der gescheite Führer?

  • 25 6 // Dec 30, 2008 at 23:02

    http://www.redaktion-bahamas.org

    mail@redaktion-bahamas.org

    O. Fallaci: Über den Antisemitismus

    Bei dem hier in Auszügen übersetzten Text handelt es sich um einen Exklusivtext von Oriana Fallaci für die Zeitschrift „Panorama“ (16.4.2002), eine Art italienischer „Stern“. „Panorama“ ist ein übles, allerdings weit verbreitetes und durchaus für die italienische Presse repräsentatives, antisemitisches Schmierfinkenblatt, dessen Startcartoonzeichner Forattini jederzeit beim „Stürmer“ hätte anheuern können. Die Ausgabe, in der Fallacis Text erschien, wird von einem Forattini-Machwerk eingeleitet, das einen von Juden gekreuzigten Papst zeigt, der sich darüber beschwert, daß er, das Opfer der jüdischen Aggression gegen das heilige Land, des Antisemitismus (wie von Fallaci im Heft!) geziehen wird. Daß Fallaci diesen Text überhaupt plazieren konnte, verdankt sie ihrer Popularität, die wieder sämtliche Neid- und Wadenbeißer des italienischen wie europäischen Feuilletons auf den Plan gerufen hat; sie fielen noch widerwärtiger aus als die Reaktionen auf Fallacis Intervention im Gefolge des 11.9.: „La Rabbia e lÓrgoglio“ (Der Zorn und der Stolz) ausfielen, einem Text, in dem sie dazu aufrief, den Gotteskriegern mit antifaschistischer Entschlossenheit militärisch entgegenzutreten. Fallaci stand – gerade in der Linken – nicht immer so allein, wie sie es heute ist: Die 71-jährige hatte es einst zu Weltberühmtheit gebracht, als Kriegsberichterstatterin aus Vietnam und dem Libanon; in kaum einem „fortschrittlichen“ Bücherschrank fehlt „Ein Mann“, ein teils autobiographischer Roman über den Widerstand gegen das griechische Obristenregime. Oriana Fallaci:

    Ich finde es beschämend, daß in Italien Umzüge stattfinden, auf denen als Selbstmordattentäter Verkleidete infame Verwünschungen Israels herausschreien, Fotographien hochhalten, auf denen führende Israelis mit einem Hakenkreuz auf der Stirn versehen sind, und die Öffentlichkeit zum Judenhaß aufstacheln. (…)

    Ich finde es beschämend, daß die katholische Kirche einem Bischof, der obendrein im Vatikan residiert, erlaubt an diesem Umzug teilzunehmen, nachdem dieser falsche Heilige in Jerusalem mit einem Arsenal von Waffen und Sprengstoff, das er in Geheimfächern seines heiligen Mercedes versteckt hatte, erwischt worden war. Derselbe stellt sich auf diesem Umzug vors Mikrophon und dankt im Namen Gottes den Selbstmordattentätern, die Juden in Pizzerien und Supermärkten massakrieren, und nennt sie „Märtyrer, die in den Tod wie zu einem Fest gehen“. (…)

    Ich finde es beschämend, daß sie [unsere Priester] sich auf die Seite derer stellen, die den Terrorismus beweihräuchern, der uns in Flugzeugen, auf Flughäfen, bei Olympiaden tötet und der sich heute damit beschäftigt, westliche Journalisten dahinzumetzeln, sie zu erschießen, zu vergewaltigen, ihnen die Kehle durchzuschneiden, sie zu köpfen. (Nach dem Erscheinen von La Rabbia e l´Orgoglio drohte mir ein Unbekannter an, dasselbe mit mir machen. Er zitierte Koransuren und forderte seine „Brüder“ in den Moscheen und islamischen Gemeinden auf, mich im Namen Allahs zu bestrafen, mich zu töten, sogar mit mir zu sterben.) (…)

    Ich finde es beschämend, daß die staatlichen Fernsehsender zum antisemitischen Ressentiment beitragen, (…) daß in ihren Talk-Shows eben die Turban oder Pilgermützen tragenden Schurken mit großer Hochachtung und Gastfreundschaft behandelt werden, die den Anschlag von New York lobpreisen wie sie heute die Anschläge in Jerusalem, Haifa, Netanya und Tel Aviv lobpreisen. (…) Ich finde es beschämend, daß die Presse das gleiche macht (…), daß man es für richtig hält, der Zahl der seit Beginn der zweiten Intifada getöteten Israelis (derzeit 412) einen Beigeschmack von Alltäglichkeit zu verleihen, indem man in Fettdruck herausstrich, daß schließlich im israelischen Straßenverkehr mehr Juden sterben (600 pro Jahr).

    (…)

    Ich finde es beschämend, daß nahezu die ganze Linke, jene Linke, die vor zwanzig Jahren auf einer Gewerkschaftsdemonstration gestattete, daß eine Bahre vor die Römische Synagoge gelegt wurde (eine Warnung, wie sie für die Mafia typisch ist), den Beitrag der Juden am antifaschistischen Kampf vergessen macht, (…) von den 75 unter 350 in Fosse Ardeatine Getöteten zu den ungezählten anderen, die unter der Folter, im Gefecht oder vor den Exekutionskommandos ihr Leben ließen. Ich finde es beschämend, daß auch, ja sogar hauptsächlich die Linke daran schuld ist (man denke an die Linke, die ihre Kongresse damit eröffnet, dem italienischen PLO-Vertreter, dem Führer der Palästinenser, die die Zerstörung Israels wollen, zu applaudieren), daß die Juden in den italienischen Städten wieder Angst haben müssen. Dasselbe gilt in französischen, niederländischen, dänischen und deutschen Städten. (…)

    Ich finde es beschämend, daß die üblichen Opportunisten, die üblichen Aasgeier, die wie immer der Dummheit, der Gemeinheit und der Ehrlosigkeit, also ihrer eigenen, höchst eigennützigen Form der Politischen Korrektheit gehorchen, das Wort Frieden ausbeuten. Daß sie im Namen des Friedens, eines Wortes, das jetzt schon mehr besudelt ist als die Worte Liebe und Menschlichkeit, den einseitigen Haß und die einseitige Bestialität schönreden. Daß im Namen eines Pazifismus (sprich Konformismus), der das Geschäft gefühliger Schwätzer und Hofnarren ist, die einst die Füße Pol Pots leckten, verwirrte, naive und furchtsame Menschen aufgehetzt werden. Daß diese getäuscht, verdorben und ein halbes Jahrhundert zurückversetzt werden, d.h. in die Ära des gelben Sterns am Mantel. Den Scharlatanen bedeuten dabei die Palästinenser genausoviel wie mir die Scharlatane. Nämlich nichts.

    Ich finde es beschämend, daß so viele Italiener, so viele Europäer sich zu Vasallen des Herrn Arafat machen (…) Diese Null, die dank der Gelder der saudischen Königsfamilie den Dauer-Mussolini gibt und der in seinem Größenwahn glaubt als der George Washington Palästinas in die Geschichte einzugehen. Dieser Halbanalphabet, der, wenn man ihn interviewt, nicht in der Lage ist, einen kompletten Satz, geschweige denn eine sinnvolle Aussage fertig zu bringen (…) Dieser Pseudo-Guerillero, der wie Pinochet immer nur Uniform und niemals Zivil trägt, und der dessen ungeachtet noch niemals an einem Gefecht teilgenommen hat. Er ließ immer und läßt noch Krieg führen. Nicht zuletzt gegen die armen Seelen, die an ihn glauben. Dieser pompöse Stümper, der sich in der Rolle des Staatsoberhaupts gefällt, ließ die Verhandlungen von Camp David scheitern, die Clinton-Initiative: Nein-Nein-Jerusalem-das-ich will-alles-haben-für mich. Dieser notorische Lügner, den ein Hauch von Glaubwürdigkeit nur dann umgibt, wenn er (im Privaten) Israel das Existenzrecht bestreitet (…) Dieser ewige Terrorist, der sich nur auf Terrorismus versteht, der damals, als ich ihn interviewte, RAF-Terroristen ausbildete. (…) Heute bildet er Kinder zu Selbstmordattentätern aus. Dieser Räuberhäuptling, der seine Frau nach Paris schickt, ausgestattet und hofiert wie eine Königin, der hingegen sein Volk in der Scheiße hält. Aus dieser Scheiße holt er einzelne nur, um sie zu Sterben, zum Töten und Sterben, zu schicken.

    (…)

    Ich finde all das beschämend und sehe darin den Ursprung eines neuen Faschismus, eines neuen Nazismus. Ein Faschismus, ein Nazismus, umso finsterer und abscheulicher, wie er von jenen angeführt und hochgepäppelt wird, die scheinheilig auf Gutmensch, auf fortschrittlich, auf kommunistisch, auf pazifistisch, auf katholisch und christlich machen und die die Stirn haben, mich, die die Wahrheit herausschreit, Kriegstreiber zu nennen. Ich bin niemals sanft mit dem tragischen, geradezu shakespearianischen Sharon umgegangen. („Ich weiß, daß Sie gekommen sind, um sich einen Skalp an den Gürtel zu hängen“, murmelte er fast traurig, als ich ihn 1982 interviewte). Mit den Israelis bin ich oft hart ins Gericht gegangen, und habe die Palästinenser in der Vergangenheit manches mal verteidigt. Vielleicht mehr als sie es verdient hatten. Aber ich stehe auf Seiten Israels, auf Seiten der Juden. Dort stehe ich, wie ich es von klein auf tat, d.h. in der Zeit, als ich mit ihnen kämpfte, und die Anne Marias erschossen wurden [A.M. Enriques Agnoletti, eine jüdische Freundin Fallacis, wurde am 12.6.1944 in Florenz von Deutschen getötet]. Ich verteidige ihr Existenzrecht, ihr Recht zur Selbstverteidigung, ihr Recht, sich nicht ein zweites Mal vernichten lassen zu müssen. Angeekelt vom Antisemitismus so vieler Italiener, so vieler Europäer, schäme ich mich für diese Schande, die mein Land und Europa entehrt. Im besseren Falle ist es nicht eine Staatengemeinschaft, sondern ein Sumpf voller Gestalten wie Pontius Pilatus. Und auch, wenn alle Bewohner dieses Planeten darüber anders dächten, werde ich weiterhin so und nicht anders denken.

    (aus dem Italienischen übersetzt von Uli Krug)

  • 26 Stahlhelm65 // Dec 30, 2008 at 23:07

    @systemling
    Leider gibt es bei Euch eine Grundessenz: Von der Kanzel Mitgefühl heucheln und nach der Messe meucheln!
    Es ist schon eine Crux mit dem Kreuz,aber schlimmer noch mit den Rabbinern!
    ‘Die Hamas ist an allem Schuld’ und wir Pilatus-Ferkel waschen unsere Hände in Unschuld!

  • 27 Stahlhelm65 // Dec 31, 2008 at 1:25

    @25
    Ich bin kein Freund einer Parallelgesellschaft,kein Moslembruder,kein Hamas-Aktivist!
    Und dennoch: man muß die Relationen seriös beurteilen!
    Die Zionisten wollten die Palästinenser vertreiben UND notfalls töten!
    Das geschah und geschieht bis heute! Die Reaktion darauf wird von der globalen Judenpresse als Terrorismus gewertet!
    Die Juden haben die Macht von Zions Gnaden,doch die Gerechtigkeit wird siegen!
    Keine Macht den Pharisäern!

  • 28 Adler // Dec 31, 2008 at 1:56

    Vielleicht war Er ja der Lebkuchenmesser-Attentäter (von Stauffenberg von und zu Verräter)…

  • 29 stoiker // Dec 31, 2008 at 5:48

    Alfred Zutt

    Bekommen Sie die Textvorlagen für Ihre antichristlichen Ausbrüche von Juden oder von Moslems? Aber wahrscheinlich merken Sie weder das eine noch das andere.

  • 30 Alfred Zutt // Dec 31, 2008 at 8:36

    @Systemling
    @stoiker

    Dem großen Lehrsatz des Pythagoras
    Galt einst der Griechenochsen bittrer Haß,
    Denn freudig opfert der große Finder:
    So wird erzählt: den Göttern hundert Rinder.

    Drum wird das Rindvieh heut noch aufgeschreckt,
    Wird eine Wahrheit irgendwo entdeckt
    Und jeder Weise, der sie laut verkündet,
    Sieht alle Ochsen gegen sich verbündet.

  • 31 Gunvald Larsson // Dec 31, 2008 at 8:56

    Aha, Christenmensch ist dieser ’systemling’.
    Zu Kreuze kriechen passt auch zu so einer Amöbe. Ab nach Canossa. *gg*

    Wer Jupp an de Latt anbetet ist eh nur eine Lakaienseele. Passt doch.

  • 32 Systemling // Dec 31, 2008 at 11:37

    @ Zutt:

    Es scheint zu stimmen, dass Demenz aus älteren Herren Grundschulkinder macht, die plötzlich und unvermittelt Gedichte aufsagen. Sie können einem ja leid tun.

  • 33 Hotzenplotz // Dec 31, 2008 at 11:43

    Gräulich und abscheulich, dieser Jäger. Von “Käffchen Lotte” ganz zu schweigen, dem alten Kolchosen-Ochsen.

  • 34 jochen // Dec 31, 2008 at 12:08

    Das gefällt mir bei den Angehörigen des Systems: Die können alle so schön lachen!

  • 35 Loreley // Dec 31, 2008 at 17:58

    Der Jäger soll mal in seinen eigenen Reihen die Gesetzlosen zur Rechenschaft ziehen. Kann bei Kohl, schäuble und Kanther anfangen. Aber wer den Wilddieb zum Förster macht soll einfach mal die Fr…e halten. Aus sicherer Deckung mit Dreck schmeißen, ist zum Helden geboren der (Fliegen) Jäger.

  • 36 tussy // Jan 4, 2009 at 14:47

    Das Ganze nochmal schreiben bitte, aber korrekt! Das heisst, wenigstens Groß- und Kleinschreibung beachten – die Küchenfee

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