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Man stelle sich vor: ein dreifacher Familienvater will mit Frau und Kindern eine Sonnwendfeier besuchen. Dort wird ihm aber plötzlich eröffnet, daß er an der Feier nicht erwünscht sei.
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| Gottfried Küssel mit Tochter |
Das Pikante an der Sache: es handelt sich nicht etwa um eine 08/15-Sonnwendfeier, sd. es ist die Sonnwendfeier der ÖLM (Österreichische Landsmannschaften) und des WKR (Wiener Korporationsring).
Die Mitglieder des WKR bekennen sich dazu, ehrenhafte Deutsche zu sein, sie unterwerfen sich der deutschen Ehrenordnung nach Busson, gewähren unbedingte Genugtuung und sie trachten danach, ihr Leben dem Wohlergehen des deutschen Volkes zu widmen. Soweit die Theorie.
Der Abgewiesene ist auch nicht etwa irgendeine Zecke, oder jemand der dem antinationalen Lager zuzurechnen wäre und der die Veranstaltung stören könnte, sd. es ist ein Mann, der 7 1/2 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbringen mußte. Aber nicht etwa weil er jemanden überfallen, betrogen oder beraubt hätte - nein, sd. weil er eine politische Meinung vertrat, die er - im Gegensatz zu vielen anderen - auch öffentlich vertreten hatte und weil er sein Recht auf freie politische Betätigung auch in Anspruch genommen hat, um unserer deutschen Heimat Österreich und unseren Kindern eine deutsche Zukunft und Heimat zu bewahren.
Erst verangene Woche verkündete die österreichische Unterrichtministerin und die Wiener Stadtschulratspräsidentin voller Stolz, daß bereits 25% aller Gymnasiasten, und 50% aller Volksschüler in Wien Kinder von Zivilokkupanten wären. Man feiert den Völkermord auch noch.
Vor diesem Hintergrund bekommt das Verhalten der Verantwortlichen, der Familie Küssel den Zutritt zu verwehren, seine wahre Dimension.
Ausgerechnet einer Person, die 7 1/2 Jahre ihres Lebens im Gefängnis verbracht hat, damit dieser Genozid an unserem Volk eben nicht stattfinden kann, verwehrte also die, aktuell den Vorsitz innehabende, Burschenschaft Albia den Zutritt zur Sonnwendfeier! Man muß es zweimal lesen, um es zu glauben.
Wie wäre es etwa mit nationaler Solidarität? Davon wollen die verantwortlichen Herrschaften, die sehr gern über ein “einig Volk von Brüdern” singen, offenbar nichts wissen.
Dafür beklagen manche dann umso vehementer, wenn sie von der Linken und der Regimepresse verfolgt werden. Dabei mag man zu einem Herrn Pilz von den Grünen stehen wie man will, aber ehe ein Herr Pilz die Familie eines, wegen Gesinnungsjustiz durch weltweit einmalige Unrechtsparagraphen verurteilten Genossen aus einer Feier ausschließen würde, würde er wohl selbst fernbleiben und er würde das Unrecht, das von diesen Gesetzen ausgeht, unentwegt anprangern.
Und dabei bräuchte man in diesem Fall nicht einmal nationale Solidarität einfordern. Der normale menschliche Anstand müßte eigentlich ausreichen…
Als ob diese Vorkommnisse allein nicht schon beschämend genug für den WKR und ÖLM wären (nicht zuletzt auch für viele Korporierte selbst, die mit einer solchen Gesinnungslumperei natürlich nichts am Hut haben), folgte der Skandal aber erst danach: so berichteten “Kleine Zeitung” und “Der Standard” am 23. Juni einer APA-Meldung folgend, daß als “wahrer Grund” - den man Herrn Küssel offenbar nicht den Mut hatte ins Gesicht zu sagen - der Presse gegenüber angegeben wurde, daß Gottfried Küssel “ein Spitzel”(!) “und der ärgste Schlechtmacher” sei.
Man darf gespannt sein, wie ÖLM und WKR, bzw. die Vorsitzende B! Albia als verantwortlicher Bund, auf diese jetzt bekanntgewordenen ehrabschneiderischen Methoden reagieren werden. Die Sache dürfte umso spannender werden, als man hört, daß Herr Küssel, als ehrenhafter deutscher Mann Genugtuung gefordert hat.
Der, oder diejenigen, die dafür verantworlich sind, haben sich im Grunde damit selbst gerichtet und vor allem dem vorsitzenden Bund wie den Korporationen dadurch einen schweren Schaden - zumindest im nationalen Lager - zugefügt: denn wenn politischer Opportunismus dazu führt, erwiesenen Streitern für die deutsche Sache und ihren Familien die Teilnahme an deutschem Brauchtum zu verwehren, dann hat man eine Stufe erreicht, von der es kaum noch tiefer nach unten geht.
Daß die verantworlichen Leute sich melden und öffentlich ihr Tun eingestehen, ist wohl eher unwahrscheinlich. Möglicherweise hat es sogar damit zu tun, daß der Parteivorsitzende der FPÖ, H.C. Strache, dort eine Rede gehalten hat. Wählerstimmenmaximierung um jeden Preis, vielleicht. Auch wenn man dafür die Ehre von Korporationen verkauft. Aber selbst wenn es so wäre: welche Stimmen sollen hier umworben werden, während der Genozid an unserem Volk vollzogen wird?
Es wird sich zeigen, ob die B! Albia und die Korporationen solche infamen Methoden decken und sie sich damit implizit zu eigen machen, oder ob sie eine Grenze des politischen Opportunismus und Anpassertums kennen und klare Worte und eindeutige Taten folgen lassen werden.
Siehe auch
Kleine Zeitung


64 responses so far ↓
1 Hauke Haien // Jun 27, 2007 at 4:26
In den Burschenschaften gibt es viele Stroemungen, sie sind nicht so solide national wie man vielleicht denkt.
Unangenehm ist die Sache schon.
In dem Bericht wird der Begriff ‘Burschenschaft’ als Ueberbegriff aller Koperationsbuende genannt. Das ist nicht ganz so.
Im Bericht werden Landsmannschaften erwaehnt, die eine andere Idee haben als Burschenschaften, die im allgemeinen mehr politisch ausgerichtet sind.
Der WKR enthaelt vermutlich alle schlagenden Buende, darunter auch die Corps, welche wiederum anders sind als Landsmannschaften und Burschenschaften.
Ob Kuessel satisfaktionsfaehig ist oder nicht entscheidet sich ob er Mitglied einer Korporation ist oder nicht.
Das Einschicken einer Karte mit geknickter Ecke, einem Datum und einem Ort an den Vorsitzenden des WKR sollte genuegen um das herauszufinden.
Kuessel sollte sich allerdings einen guten Sekundanten sichern. Der Unparteiische duerfte kein Problem sein, Waffenbrueder sind ehrenhaft.
H.H.
2 griesgram // Jun 27, 2007 at 8:26
Verbindungen hatten so um 1848 einen Sinn, heute nicht mehr.
Weshalb sich schlagen?
Eine Vergeudung von Zeit und Kraft.
Öffentlichkeitswirksamer Austritt und gut!
3 Panzerfaust // Jun 27, 2007 at 9:29
Burschenschafter sind ein reaktionärer Haufen von Schwachköpfen die Zustände wie zu Zeiten des Kaisers wünschen aber die sind vorbei und das ist gut so….es zählt das “Führerprinzip” von 33!
Übrigens, so viel ich weiß war das duellieren bzw. satisfaktionieren durch Führerbefehl untersagt
S.H.
4 qwertz // Jun 27, 2007 at 10:07
Alle nationalen Strukturen werden von Zersetzern infiltriert.
So läuft das auch bei der NPD.
Und die Infiltration ist gut organisiert.
Bei zweistufig hierarchischer Organisation genügt ein Viertel der Mitglieder, eine Organisation zu kapern.
Und bei starker Ungleichverteilung der lokalen und regionalen Mitgliederverbände reduziert sich auch dieser Anteil noch stark. Und bei dreistufiger Hierarchie reduziert sich das nochmals auf die Hälfte.
Aus diesem Grund: Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.
Dem Volk kann man sein Wohl nicht so leicht abschwatzen.
5 Martin // Jun 27, 2007 at 12:28
Bei allem Respekt, der Artikel von Altermedia scheint mir äusserst selektiv und einseitig zu sein.*
Gottfried Küssel ist seit 1977 Mitglied in der NSDAP/AO des USA-Clowns Gary Lauck und hat auch mit Michael Kühnen gute Kontakte unterhalten. Sein bekennendes “nationalsozialistisches” Handeln in der Öffentlichkeit (!) war so sehr von Naivität geprägt, dass es der Staatsmacht ein leichtes war, ihn mehrere Jahre ins Gefängnis zu stecken. Mit einem Kampf gegen den Genozid an unserem Volk hat diese Gefängnisstrafe nichts zu tun. Wenn auch nicht alles schlecht war, was Küssel getan hat, so ist er donc ein bekennender Hitlerist ohne Nuancen geblieben.
Muss man heutzutage als Deutschnationaler zwangläufig akzeptieren, sich mit einem solchen Menschen in der Öffentlichkeit und vor laufender Kamera sehen zu lassen, und die NSDAP/AO beklatschen? Ich denke nicht!!!
Hinzu kommt, dass die Veranstalter sehr wohl das Recht haben, Küssel von der Veranstaltung auszuschliessen, wenn sie meinen, dass er ihnen mehr schade als Nutzen bringe. Das haben sie auch getan, und mit ihm auch mehreren linken Journalisten den Zutritt verweigert. Ich kanns nachvollziehen.
*Altermedia ist nicht Verfasser des Artikels. -Der Hausmeister
6 siggi // Jun 27, 2007 at 13:38
@Martin
Ich weiss zwar nicht wer du bist und was du für den nationalen und sozialistischen Freiheitkampf getan únd geopfert hast, aber ich finde es eine Frechheit das du über Kamerad Lauck und Kamerad Küssel meinst urteilen zu können. Wenn du der Meinung bist das Adolf Hitler mit seiner Idee daneben lag, dann ist das deine Meinung und kann niemals eine Richtlinie sein.
Und wenn die Herren dieser Verabnstaltung Kamerad Küssel ausschliessen, weil sie vermuten Negativpresse zu erhalten, dann sind auch sie keinen Deut besser als die Demokröten.
Mit Dreck beschmeissen sie uns jeden Tag aufs neue….unsere Reihen müssen geeint bleiben!!!
7 Eugen // Jun 27, 2007 at 13:46
@Martin
Sie sollten sich mal die Frage stellen, ob es Nationalsozialisten nicht auch stören könnte mit dem Geschmeiß welches sich zum Teil in den Korporationen herumtreibt in Verbindung gebracht zu werden.
Die Nationalsozialisten haben es allerdings nicht nötig, den permanenten Distanzierungsboogie zu tanzen.
Obwohl ausreichend Gründe bestehen würden. Ich denke da an so manchen Wirtschaftskriminellen in den Korporationen, mir fällt beispielsweise ein homosexueller Stadtrat ein.
Aber wahrscheinlich muß man geistig biegsam sein. Mir fiel letztlich die Verbandszeitung des ÖPR in die Hände, in der Ausgabe ist ein Kommentar des Olympen Harald Stefan veröffentlicht. In diesem Kommentar führt Stefan sinngemäß aus, daß die Personen welche Grundsatztreue betonen im Unterschied zu Bundesheeroffizieren disziplinlos seien, weil diese Grundsatztreuen sich nicht einfach unterordnen.
Küssel ist wohl so ein Grundsatztreuer.
Gerd Honsik hat mal auf den Corpsstudenten Mölzer gemünzt “Die einen leben für die Politik, die anderen von der Politik”. Man wird sehen wohin die Deutschnationalen tendieren, ich befürchte in Richtung Mölzerismus.
8 Ignatz Borgenicht // Jun 27, 2007 at 14:21
Was sind denn das für eklige Elemente, dass die so jemanden abweisen? Minderwertige Motive und minderwertige Charaktere sind meist eben doch eins.
9 Fritz // Jun 27, 2007 at 14:37
Pfui !!!
10 Thomas Brehl // Jun 27, 2007 at 14:43
Gottfried Küssel -mit dem ich viele Jahre kameradschaftlich zusammengearbeitet und für dessen Freilassung ich eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen hatte- ist weniger Opfer seiner Überzeugungen geworden, als vielmehr Opfer einer weltweit einmaligen Gesetzgebung (”Wiederbetätigung”) aus stalinistischer Zeit.
Nicht Küssels Meinung war oder ist verwerflich, sondern nur der Umgang mit dieser durch die Organe des österreichischen Staates. Ein Mann, der wegen seiner politischen Überzeugung für lange Jahre seines Lebens eingesperrt wurde, verdient die Solidarität aller Patrioten, unabhängig davon, was diese von Michael Kühnen, Gerhard Lauck oder der NSDAP-AO halten.
11 J.B. // Jun 27, 2007 at 15:03
@Martin:
Sehe ich ebenso.
@siggi:
Der Ausschluß wird sicherlich auch mit der zu erwartenden Negativpresse zu tun haben, aber auch damit, daß Studentenverbindungen mit SA-Mann-Kopien generell eher weniger zu tun haben wollen. Hat sich denn Küssel mittlerweile geändert? Auf dem Bild sieht er zumindest ganz vernünftig aus.
12 Schörner // Jun 27, 2007 at 15:20
@Martin
Wer hat Nutzen davon, wenn man einen nationalen Aktivisten samt seiner Familie von einer Brauchtumsfeier von Korporiereten ausschließt?
Ich wußte gar nicht, daß die Korporationen ihr Tun jetzt auch schon nach zeitgeistiger Konformität ausrichten sollen und das Ganze dann “Nutzen” nennen.
Wenn das ein Herr Strache als FPÖler tut, also als Systemparteivorsitzender, dann kann man das noch irgendwie logisch nachvollziehen. Daß aber deutschnationale Korporationen in der Ostmark sich diese Anbiederung zu eigen gemacht hätten, ist mir eigentlich neu.
In nächster Konsequenz bezeichnen dann LEute wie Sie den Ehrbegriff als unnütz, denn ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert…
Und was Sie als NUTZEN bezeichnen, nutzt in Wahrheit weder dem Korporationswesen, als eines der letzten Bollwerke, wo mehr schlecht als recht versucht wird, Männlichkeit zu bewahren, noch nutzt es dem deutschen Volk, wenn man einen Aktivisten samt Familie von einer solchen Feier ausschließt und damit schäbigen Opportunismus zur Tugend zu erheben trachtet. Da hat der Artikel vollkommen recht und man möcht ob solcher niederen Gesinnung ausspucken.
Ist Ihnen überhaupt bewußt, daß sie in einer Ehrenangelegenheit mit dem Nützlichkeitsgedanken dahergekommen sind?! Das allein sagt mehr über Sie aus, als Ihnen lieb sein dürfte.
Im übrigen finde ich es überaus bezeichnend, daß Sie kein Wort über den eigentlichen Skandal verlieren, der in dem Artikel erwähnt wird: daß nämlich gegenüber den Judenpresse ein Mann wie Küssel als Spitzel zu bezeichnet wurde.
Und ich liebe es, wenn ich Leute wie Sie davon schwafeln höre, daß der Veranstalter “das Recht” gehabt hätte dieses oder jenes zu tun.
Offenbar haben sie wirklich keinen Ehrbegriff, denn ansonsten hätten sie in diesem Fall gar nicht das “Recht” ins Spiel gebracht. Hier geht es um niederträchtiges, ehrabschneiderisches Verhalten, das auch ein solches bleibt, auch wenn es rechtlich dagegen keine Handhabe gibt!
13 Martin // Jun 27, 2007 at 15:51
@ siggi
Ich gebe dir recht, dass die Reihen der nationalen Opposition geeint bleiben müssen. Dafür setze ich mich schon aktiv seit vielen Jahren im In- und Ausland ein. Ob zur nationalen Opposition aber Lauck und Küssel zählen, wage ich zu bezweifeln. Durch deren Handeln schaden sie uns mehr als sie uns nützen.
Ich meine, dass nicht alles was Adolf Hitler getant hat, schlecht war. Sich aber öffentlich und vor laufender Kamera als dessen Vertreter mit SA-Uniform und Hakenkreuz zu präsentieren, ist reine Naivität, denn damit liefern sie dem System den Strick, mit dem es sie aufhängt. Für Küssel hiess das: 7,5 Jahre Gefängnis. In dieser Zeit hätte er Nützlicheres für die nationale Opposition tun können.
Du scheinst ebenfalls zu vergessen, dass die Deutsch-Österreicher (wie wir Bundesdeutsche auch) leider in einem besetzten Land leben. Da ist es legitim, vorsichtig zu sein und sich nicht öffentlich mit einem Menschen wie Küssel zeigen zu wollen, besonders dann, wenn man wie Strache in der politischen Verantwortung steht. Es sei denn man ist Kamikaze…
Wenn das der Fall ist, oder wenn du anderer Meinung bist, dann machs doch wie Lauck und Küssel! Weit wirst du aber in diesen Landen nicht kommen. Siehe Küssel…
@ Altermedia
Wer ist denn der Verfasser des Artikels?
14 Siegbert // Jun 27, 2007 at 15:54
@ siggi
Ich weiss jetzt nicht wirklich was Lauck und Küssel so geleitet haben für die Idee des NS aber vielleicht könntest du es ja mal aufzählen, denn momentan kann auch ich Martin nur zustimmen. Sollte ich mich täuschen und die beiden Männlein hätten wirklich was großes geleistet würde ich meine Meinung den beiden gegenüber natürlich grundlegend ändern.
PS: Und noch was…..nicht jeder Spinner im NW ist mein Kamerad und ich muss mich auch mit niemandem vereinen, der nicht meinen Weg nehmen will, bzw ein anderes Ziel und einen anderen Sinn im Leben hat.
15 H.W // Jun 27, 2007 at 16:11
Burschenschafter sind ein reaktionärer Haufen von Schwachköpfen die Zustände wie zu Zeiten des Kaisers wünschen aber die sind vorbei und das ist gut so….es zählt das “Führerprinzip” von 33!
Sehr lustig, was für ein total stumpfsinniger Satz! Leute verurteilen weil sie sich Zeiten wünschen, die 14 Jahren vor denen liegen, die man sich selber wünscht? 1914 ist genauso vorbei wie 1933, willkommen im Jahr 2007!
16 siggi // Jun 27, 2007 at 17:00
@J.B.
Ich hoffe das Kamerad Küssel sich nicht geändert hat. Nicht auf aussehen und Worte kommt es an, sondern auf Taten!
@Martin :
Natürlich kann man den NS schön verpacken, hat Kamerad küssel nicht gemacht. Kamerad Küssel stand zu dem was er ist,- Nationalsozialist! Er hat sich im Sinne des NS eingesetzt und letztenendes dafür 7,5 Jahre in einem Kerker geschmort.Natürlich ist es verboten sich mit HK in der brd - Öffentlichkeit zu zeigen….aber bestimmt nicht verwerflich!
Kamerad Lauck und Küssel müssen sich nichts nachsagen lassen. Das Ziel eint uns!!!
@Siegbert
Sie haben nach Kräften daran gearbeitet das der NS in besetzten Reich nicht zum erliegen kommt und haben dafgür mehr geopfert als manch ein anderer Kamerad. Wie Kamerad Brehl schon angemerkt hat haben sie unsere Solidarität verdient. Ich möchte dich mal sehen, wenn du für das woran du glaubst von deiner Familie gerissen wirst und in einem Kerker schmorrst.
17 Panzerfaust // Jun 27, 2007 at 17:08
Lieber H.W., ich glaube das es eher stumpfsinnig ist sich eine Klassengesellschaft zu wünschen wie es bis 1918 in Deutschland der Fall war und dem Junkertum zu fröhnen was sich mit Sicherheit viele dieser Burschenschafter in Ihrer blühensten Phantasie vorstellen als sich wieder eine Volksgemeinschaft mit einer anständigen Führung vorzustellen…….
S.H.
18 Antifa Knallkopf // Jun 27, 2007 at 17:29
Burschenschafter sind ein reaktionärer Haufen. Kein Zweifel! Aber nach dem Führerprinzip sind sie genauso zweifellos NICHT organisiert. Sie haben eine innerorganisatorische Demokratie, von der die “Demokraten” immer nur faseln, sie aber nie praktizieren. Trotzdem die Burschenschaften, grauenhaft: Diese Sauferei, zum Abkotzen, das Fechten, hirnverbrannt: Man sollte seine Aggressionen nicht gegen seinesgleichen wenden, sondern gegen den Feind: Gutmenschen z.B.
Küssel mag ja eine ehrliche Haut sein. Aber, wer dermassen mit dem Kopf durch die Wand rennt und dann noch nicht einmal weiss, woher seine Beule bzw. das Loch in der Wand herkommt, dem darf ich an ein Zitat von Laotse erinnern (gilt übrigens für alle, die gegen dieses System des Todes kämpfen und trotzdem vernünftig leben wollen):
“Die Meister der alten Zeiten waren frei und sehend. … Sie waren vorsichtig wie derjenige, der durch einen winterlichen Fluss watet; WACHSAM wie derjenige, der SICH VOM FEINDE UMGEBEN WEISS; UNGREIFBAR WIE SCHMELZENDES EIS; rauh wie unbehauenes Holz, … In ihnen war der Weg. Sie waren Einzelwesen, Herren des Ichs: Und in Vollkommenheit löste sich ihr Mangel auf.”
PS für Antifanten: Laotse ist kein chinesischer Neonazi von 2007, sondern ein chin. Philosoph, der schon vor ein paar Tagen gestorben ist …
19 H.W // Jun 27, 2007 at 18:00
Beides ist Vergangenheit, beides ist vorbei und kommt nicht wieder. Wenn man immer nach hinten schaut, stolpert man beim Vorwärtsgehen. Außerdem schau dich mal um, ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber ohne Volk, keine Volksgemeinschaft. Ein Volk gibt es hier doch gar nicht mehr, nur noch eine “Zivilgesellschaft”.
20 Ex-Deutsches Hessen // Jun 27, 2007 at 18:01
Ohne Altermedia wäre der Tag von Thomas Brehl so was von Öde und Langweilig. Gönnen wir ihm das er sich hier zu Wort melden kann und sich überall versucht mit alten Geschichten Platz zu machen. Dabei macht man ihm doch zwangsläufig ohnehin Platz wenn er kommt. Die “Bürgerinitiative” für G.K. war leider nur eine Schreibtischaktion. Keine Demo, kaum Material. Aber dafür Spendensammeln und an T.B. geben. Nee danke..deswegen bin ich auch aus seinem Verein raus.
Kommste nach Rostock Kameraden verteidigen, Thomas ? Die Fahrt zahle ich dir.
21 Populist // Jun 27, 2007 at 18:10
@Panzerfaust :
“Burschenschafter sind ein reaktionärer Haufen von Schwachköpfen die Zustände wie zu Zeiten des Kaisers wünschen aber die sind vorbei und das ist gut so…”
Soso daß ist auch gut so, ja? Die Zustände zu “Kaisers Zeiten” mögen vielleicht aus heutiger Sicht nicht optimal sein aber der Multi-kulti-verseuchten, antideutschen BRD wie auch der 1990 zurecht untergangenen DDR würde ich diese Zustände allemal vorziehen.
Leute denen Klassenkampf wichtiger als Volksgemeinschaft ist mögen das anders sehen.
22 siggi // Jun 27, 2007 at 18:47
@Populist
Weder die Zustände aus “Kaisers zeiten” noch die verlogene Demokratie ist das was wir wollen! Am Ende des Weges steht der NS! Kompromisse gibt es da nicht! Das hat nichts mit Klassenkampf zu tun. Aber wer auf der falschen Seite steht muss sich nicht über Konsequenzen wundern. Schliesslich sind wir ja kein Karnevalsverein!
23 siggi // Jun 27, 2007 at 18:52
@Ex-Deutsches Hessen
Was wirfst du dem Kameraden Brehl vor? Vielleicht kann er nicht im Strassenkampf bestehen, aber mich persönlich verbindet mehr mit dem KDS, als z.B. mit der NPD. Revolution statt Reaktion! Desweiteren steht der Kamerad Brehl auch schon seit Jahrzehnten im Kampf gegen diesen Unrechtsstaat.
Hört auf mit dieser Spalterei!
24 Worch // Jun 27, 2007 at 19:20
@ Martin:
Gottfried Küssel ist Korporierter, wenn ich mich recht entsinne. Der Artikel verschweigt diesen Umstand geradezu bescheiden. Aber im Lichte dessen bekommt die Sache irgendwie noch einen ganz anderen Aspekt, als wenn irgendein “Zivilist” oder wie man nicht-Korporierte unter Korporierten nun nennen mag, dort Zutritt begehrt hätte.
Im übrigen hat dankenswerterweise
@Schörner
auf eine besondere Sottise hingewiesen, die wohl allen anderen vor ihm entgangen ist oder nicht der Erwähnung wert war. Daß man hinterher Gottfried Küssel nicht nur bezichtigt hat, “der ärgste Schlechtmacher” zu sein (was ein interpretierbarer Ausdruck ist), sondern vor allem auch, “Spitzel” zu sein. Und “Spitzel” ist kein interpretierbarer Ausdruck. Unter gewissen, zur Zeit nicht gegebenen Umständen, ist es eine Anklage auf Leben und Tod. Eine üble Form der Ehrabschneidung. Für die Gottfried Küssel Genugtuung fordern wird, wie man hörte. Nach einem den Korporierten in Österreich allen gemeinsamen Kodex. Da wird also wohl das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen worden sein.
Grüße
Christian Worch
25 bildad // Jun 27, 2007 at 19:31
http://derstandard.at/?url=/?id=2897964
2000 € bedingte Geldstrafe zu bekommen, da man behauptet hat in einem Artikel einer Tageszeitung, dass Küssel einen Kommunisten erschlagen hat, ist aber nicht besonders streng.
Wenn ich sowas über Schüssel behaupten würde, bekäme ich eine superhohe unbedingte Geldstrafe.
26 Burschenschafter // Jun 27, 2007 at 20:08
Mit den Burschenschaften verhält es sich so, daß sie explizit nicht totalitaristisch sind. D.h. die Ideen von NS und Kommunismus werden beide abgelehnt. Dieses Vorgehen hat nichts damit zu tun, besonders gut vor den “Musterdemokraten” der BRD da zu stehen, sondern es ist Tradition seit Zeiten der Urburschenschaft von 1815, wo noch niemand etwas vom NS wußte. Auch die heutige Bundesrepublik und die Republik Österreich üben immer wieder Repressalien auf Burschenschafter aus.
Sicherlich mag es den einen oder anderen Burschenschafter geben, der versucht, sich mit den heutigen Zuständen zu arrangieren, indem er meint, wir lebten in einer Zeit von großer Demokratie und geeinter Nation, was aber aus burschenschaftlicher Sicht Schwachsinn ist. Solche Leute finden sich vor allen im Splitterdachverband namens “Neue Deutsche Burschenschaft”, jedoch sieht die Lage beim Original der Deutschen Burschenschaft ganz anders aus, denn hier wird nicht der Staat als Bezugspunkt für die Nation herangezogen, sondern es zählt der “volkstumsbezogene Vaterlandsbegriff”, sprich eine Nation auf der Basis der Ethnie.
Um die dümmliche Behauptung der Fixierung auf das zweite deutsche Kaiserreich aufzugreifen: Aus burschenschaftlicher Sicht war das zweite deutsche Kaiserreich eine Zeit des Stillstandes. Burschenschaften sahen ihren Auftrag zu nationaler Einheit als erfüllt an und gaben sich mehr dem ausufernden Mensurfechten, Duellieren und Saufen hin. Die beste Verfassung im burschenschaftlichen Sinne besaß die Weimarer Republik, dort waren alle möglichen Parteien zugelassen, zumindest Exekutive (Reichspräsident) und Legislative (Reichstag) waren säuberlich voneinander getrennt und es fand zu Beginn eine ordentliche Nationalversammlung statt, wo eine BRD nicht mithalten kann. Die Weimarer Republik ist bekanntlich an den erdrückenden Lasten von Versailles gescheitert, was aber der Weimarer Reichsverfassung keinen Abbruch tut.
Um hier vorhandenes Unwissen bzgl. des Mensurfechtens entgegenzutreten: Das Schlagen von Mensuren ist kein Duell und im Vergleich zum Duell kann auf der Mensur viel weniger passieren. Das Dritte Reich sowie die BRD haben das Stellen von Mensuren für legal erklärt. Duelle waren schon immer verboten, da mit dem schweren akademischen Säbel oder der Pistole der Gegner umgebracht werden kann. Mehr Hintergundwissen gibt unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Mensur
Das betont deutschnationale Lager der Burschenschaften weiß darum, daß ein HC Strache von der FPÖ hier und dort sich des Weichspülers bedient. So gratulierte z.B. die NPD, deren bekanntestes Mitglied aus den Reihen der Burschenschaften wohl Jürgen Gansel sein dürfte, der FPÖ zur letzten Nationalratswahl, wo die FPÖ trotz der Konkurrenz der Abspaltung BZÖ recht gut die eigenen Stimmenanteile zu behaupten wußte. Als Dank dafür meinte HC Strache wenig später, es gäbe keinerlei Gemeinsamkeiten mit der NPD in der Bundesrepublik. Jedoch darf nicht vergessen werden, daß die NDP (der österreichische NPD-Ableger) durch Dr. Norbert Burger, Angehöriger der Wiener akademischen Burschenschaft Olympia, gegründet und wegen ihrer explizit deutschnationalen Ausrichtung von der Republik Österreich verboten worden ist.
27 Martin // Jun 27, 2007 at 20:14
@ Worch
Meines Wissens ist Gottfried Küssel nie Korporierter gewesen. Aber wenn er es wirklich (gewesen) sein sollte, so hat er diesbezüglich in keiner Weise von sich hören lassen. Das ist bei seinen in SA-Uniformen dargebotenen Clownvorstellungen vor laufender Kamera, zur Freude des Verfassungschutzes und zu unserem Schaden allerdings anders.
@ siggi
Wenn Küssel (und in Dänemark übrigens auch Lauck) im Gefängnis gelandet sind, dann desshalb, weil sie naiv und auf unterstem politischen Niveau gehandelt haben, besonders dort, wo jeder Halbwüchsige weiss, dass man für solche Darbietungen sofort eingekerkert wird. Das ist, wie wenn man meint mutig zu sein, indem man in den Käfig eines hungrigen Löwen steigt. Doch ist das kein Mut, sondern Wahnsinn. Und davon scheint es Küssel und Lauck zur Freude des Systems nicht zu mangeln. Im Übrigen hast du auf die Frage von Siegbert nicht geantwortet: Was hat uns Küssel eigentlich positives beigesteuert, was wir nicht hätten, wenn es ihn nicht gäbe?
28 Burschenschafter // Jun 27, 2007 at 20:25
@ siggi
Bei dir sind ganze klare Argumentationsmuster eines Totalitaristen auszumachen. Nur der NS sei die einzig seligmachende Religion. Und wer nicht mitmacht, wird kurzerhand eliminiert. Was ist denn nun, wenn beispielsweise in der NS-Ideologie ganz klare Fehler offenkundig werden? Wie ist das z.B. mit “slawischen Untermenschen”? Weil andere Völker über nicht ganz so viele Errungenschaften wie wir Deutschen verfügen, gibt es aber noch lange keinen Grund von “Untermenschen” zu sprechen. Wer meint, seine Ideologie sei Grund genug, um andere Menschen dafür zu töten, der ist nicht besser als ein George W. Bush, der demokratisch verbrämt mit seinen Bekehrungsutopien das Leben tausender Menschen auf dem Gewissen hat, oder ein Josef Stalin, aus reinem Machtkalkül heraus ein Terrorsystem installiert hatte, welches Millionen von Menschen das Leben kostete.
29 bildad // Jun 27, 2007 at 21:04
Spitzelvorwürfe gegen Küssel sind schon deshalb absurd, wenn man den Verurteilungsverlauf näher kennt.
In 1.Instanz 10 Jahre, OGH hebt wegen Verfahrensmängel auf und verweist an 1.Instanz zurück.
Neue 1. Instanz gibt 11 Jahre, also eine besondere Belohnung, die man als Spitzel wohl erwarten könnte, ist da nicht erkennbar.
30 Thomas Brehl // Jun 27, 2007 at 21:33
@ Ex-Deutsches Hessen
Hier spielt einer den “Insider” und ist gar keiner, Du warst vielleicht in Neros Truppe “Deutsches Hessen” ich übrigens nicht. Du warst aber mit Sicherheit nicht in der Bürgerinitiative “Freiheit für Gottfried Küssel”, das waren nämlich nur eine Handvoll Aktivisten.
Spenden habe ich grundsätzlich keine eingesammelt, das war der Michael Petri, ich hingegen habe auf eigene Kosten Gott und die Welt angeschrieben, darunter Organisationen wie “human rights watch” oder “amnesty international” und natürlich auch die österreichische Botschaft und eine Menge Privatleute. Die Antwort von “amnesty international” empfand ich als so “originell”, daß ich sie in meiner “wider den Zeitgeist”-Reihe veröffentlicht habe.
Es gab selbstverständlich -entgegen Deiner Behauptung- auch reichlich Material, darunter sogenannte “Spuckis” mit der Forderung nach Freilassunbg Gottfrieds und diese gab´s sogar mehrsprachig! Dann natürlich die auffälligen DIN-A-3-Plakate mit dem Bild Gottfrieds in Handschellen. Diese Plakate wurden damals von unseren Kameraden von der holländischen ANS gedruckt. Und während ich dies alles nachweisen kann (es gibt noch Fotos von Plakataktionen mit dem Küsselplakat), ergehst Du Dich in falschen und anonymen Angriffen gegen mich. Wem die Leserschaft glauben will und kann, soll sie selber entscheiden, für mich bist Du ein mieser Provokateur, der -bezahlt oder nicht- Zwietracht säen will. Ich bin zwar mit Sicherheit der Dickere von uns beiden, die traurigere Figur aber bist Du…
31 Rudolf // Jun 27, 2007 at 22:17
Opportunisten und Anbiederer gibt es halt überall…
32 bildad // Jun 27, 2007 at 23:19
@Rudolf :
” Opportunisten und Anbiederer gibt es halt überall”
Ja aber halbwegs begabte Populisten nicht in der BRD.
Strache locker in Köln bei einem RTL-Interwie, owohl das eher defensiv ist, wenn die RTL Dame, Haider, in seinen besseren Zeiten interwiet hätte, wäre es ein bisschen agressiver gewesen und nicht so auf Lieblingsschwiegersohn.
33 Worch // Jun 27, 2007 at 23:28
@ Martin:
Mein Wissen ist deinem überlegen. So einfach ist das.
Grüße
Christian Worch
34 bildad // Jun 27, 2007 at 23:36
http://www.youtube.com/watch?v=gwyqze6h26M
Das Interwie hab ich gemeint, versteh nicht warum da pro Köln auf Strache so stolz ist.
http://www.youtube.com/watch?v=GigaPZKbYog
Nagut, sind ja altbekannte Aussagen von Erdogan. war 1998, das hat Haider auch gern zitiert, kaum war man an der Regierung und hatte Posten, schon hat man sich nicht gewehrt gegen die EU-Beitrittsverhandlungen für die Türkei und hat im Parlament dafür gestimmt.
Nach dem Motto: ” Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern”.
35 Worch // Jun 28, 2007 at 0:05
@ Burschenschafter:
Wie ist das denn mit dem ritterlichen Ehrenschutz nach Busson? Hat im schlimmsten aller Fälle Gottfried Küssel einen Anspruch darauf oder nicht? Heißt das in dem Fall schwere Säbel oder nicht?
Grüße
Christian Worch
36 Kommentare_adS // Jun 28, 2007 at 9:40
“Siehe auch
Kleine Nachrichten”
Die Zeitung nennt sich “Kleine Zeitung”, weils ein Kleinformat ist!
@ Martin: June 27th, 2007 at 20:14
Tja, Martin, ohne Ihnen widersprechen zu wollen, warum wurden dann die drei Leute vom BFJ festgenommen [gesinnungsterror.info], obwohl die mindestens 2 Stufen höheranzusiedeln sind als die damaligen Handlungen einer VAPO und dergleichen. Abgesehen davon sind von ihnen keine öffentlichen strafbaren Handlungen bekannt (vielleicht ausgenommen ein oder zwar nicht angemeldeter Spontandemonstrationen).
Oh, ich hab vergessen, man hat m.W.n. der VAPO auch nie vorgeworfen, sie wäre eine Nachfolgeorganisation oder Ersatzorganisation der Hitler-Jugend.
Irgendwie paßt da was nicht zusammen; Ich dachte immer, die Hitler-Jugend war für Leute bis zu einem Höchstalter von 18-19 höchstens 21 Jahren, aber nicht für 24jährige und Ältere.
37 Kommentare_adS // Jun 28, 2007 at 9:51
an Martin: June 27th, 2007 at 20:14
“Meines Wissens ist Gottfried Küssel nie Korporierter gewesen.”
Doch, Gottfried Küssel soll Mitglied einer Korporation sein. Aber diese wird von vielen anderen als derzeit unbedeutend eingeschätzt, glaube dunkel in Erinnerung zu haben - Grenzlandsmannschaft Cimbria.
Betreff “Spitzel”vorwürfe: Die Frage ist immer auch was, für wen, gegen wen usw.
Außerdem, es gab ja vor nicht zu langer Zeit die inszinierte Aufregung in den Medien wegen dieser Waldabbildungen von Strache.
38 siggi // Jun 28, 2007 at 9:59
@Martin
Was bringt uns ein Martin für nutzen?
39 Jürgen Schwab // Jun 28, 2007 at 11:47
@ Schörner
“Wer hat Nutzen davon, wenn man einen nationalen Aktivisten samt seiner Familie von einer Brauchtumsfeier von Korporiereten ausschließt?”
Der Nutzen besteht darin, daß es in deutschösterreichischen Verbindungen, vor allem in Burschenschaften, viele personelle Querverbindungen zur FPÖ gibt. Die FPÖ ist wie jede andere Partei dem “eheren Gesetz der Oliagarchie” (Robert Michels) unterworfen, also in letzter Konsequenz dem Gelderwerb im Parlamentsbetrieb (Mandatsbezüge, Posten und Gehälter, Mitgliedsbeiträge, Spenden usw.).
Das heißt, ein Parteiführer wie Strache ist auf bürgerliche Salonfähigkeit, auf gesellschaftliche Reputation angewiesen. Da Küssel über diese nicht verfügt, glaubt Strache sich von ihm billig distanzieren zu müssen, glaubt der FPÖ-Funktionär Weinzinger Küssel einen “Idioten” nennen zu müssen.
Die Distanzierung ist wohl in den meisten Fällen nicht ernst gemeint, denn in Verbindungen gibt es viele Kellernazis, die also nicht wie Küssel den mannhaften Mut aufbringen, sich offen zum NS zu bekennen, dafür dann ins Gefängnis gehen, die aber im Keller des Verbindungshauses NS-Onanie betreiben - sozusagen als Ersatzhandlung. Wenn die Leute dann über die FPÖ im Parlament landen, betrachten sie die Burschenschaft als ihr kulturelles Vorfeld (”Drittes Lager”), das den FPÖ-Anforderungen der bürgerlichen Salonfähigkeit und gesellschaftlichen Reputation zu entsprechen hat. Die Burschenschaft hat sich also an dem Nutzen des Gelderwerbs bestimmter Mitglieder, die FPÖ-Funktionäre sind, unterzuordnen. Die Ehre läuft dann oftmals - nicht immer und nicht für jedes Mitglied! - auf Geld hinaus.
Der Busson ist ein Regelwerk, um Streit zu schlichten. Jeder deutsche Mann, egal ob Akademiker, Verbindungsmensch oder nicht, kann sich darauf berufen - also auch Küssel! Der Vorsitzende des WKR wird also um ein mögliches Duell nicht herumkommen mit der Ausrede, Küssel gehöre keiner Korporation an, er wird - um seine Angst vor Küssel zu verbergen - vermutlich sagen, Küssel verfüge über keine Ehre, wie dies auch schon FPÖ-Weinzinger behauptete, dies dann aber zurückziehen mußte. Später behauptete Weinzinger dann doch, Küssel sei kein Ehrenmann, weil er über eine Ehrenangelegenheit Geheimnisverrat begangen hätte.
Für mich stellt sich die Frage, ob die Ehre Küssels davon abhängt, ob er an einer Sonnenwendfeier teilnehmen darf, auf der Parteipolitiker Strache einen Vortrag hält. Küssel hätte ahnen können, daß er dort zurückgewiesen wird. Warum ist er dennoch hingegangen? Vielleicht hätte er sich vorher informieren sollen. Ist es für ihn wichtig, an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen? Oder hat er es auf einen Eklat ankommen lassen?
Der Busson ist wie schon gesagt eine Ehrenordnung zur Regelung von Streitigkeiten, wenn es um die äußere Ehre geht (Beleidigungen usw.). Damit ist über den (inneren) Inhalt der persönlichen Ehre noch überhaupt nichts gesagt. Wer seine Ehre nur von dem Ansehen abhängig macht, das ihm andere, von außen her zubilligen, der ist im Grunde genommen ein B ü r g e r .
Es ist immer wieder erstaunlich, wie selbst Systemopfer wert darauf legen, von Systemleuten äußere Anerkennung zu erhalten. Das ist in der NS-Szene wohl weit verbreitet, ich erinnere noch mal an Gerd Honsik, der sich zurecht gegen den Verzicht gegen die Ostgebiete ausspricht, aber in einem seiner Texte den Verfolgerstaat BRD als legitim darstellte. Dann stellt sich für mich die Frage, ob er, Honsik, von der BRD und der RÖ die Wiedergewinnung der Ostgebiete und Südtirols erwartet?
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal daran erinnern, daß Strache vor der letzten Nationalratswahl Honsik in die Nähe eines “Verbrechers” gestellt hatte. Das ist auch in sich schlüssig, da der Ex-Neonazi und vermutlich immer noch Kellernazi Strache als Bürger Ehre mit gesellschaftlicher Reputation gleichsetzt, worüber ja Honsik nicht verfügt. Man sollte den Busson auch aus dem historischen Kontext zu verstehen versuchen, der 1907 veröffentlicht wurde, also zur Zeit der guten alten Donaumonarchie, als ein Dr. Busson davon ausgehen mußte, daß die Gesellschaft insgesamt und die Herrschenden ehrenhaft sind. Zwischen Waffenstudententum und Gesellschaft bestand also damals nicht unbedingt ein Widerspruch. Nur wer heute Küssel von einer Sonnenwendfeier ausschließt, schließt ihn ja deshalb aus, weil er über keine gesellschaftliche Reputation verfügt. Um die Selbstlüge vor sich zu verbergen begehen diese bürgerlichen Leute dann einen Trick, den sie wahrscheinlich selbst nicht merken, da das Reflexionsvermögen dazu nicht ausreicht: Sie behaupten nun - ohne Belege -, Küssel sei ein “Agent”, womit dann die gesellschaftliche Reputation und die Ehre, über die Küssel nicht verfüge, wieder im Einklang wären. Aber natürlich nur dem Anschein, also der Selbstlüge entsprechend.
Allerdings muß ich manchen Kritikern hier schon insofern Recht geben, daß in einem bestimmten Spektrum die politische Reife nicht besonders ausgeprägt zu sein scheint (davon abgesehen, daß manch einer dazulernen kann). Das ist aber selbstverständlich kein Grund, Küssel mit samt Familie von der Teilnahme an einer Sonnenwendfeier auszuschließen. Niemand hätte es Strache übel nehmen können, wenn er nach seiner Rede dort in der Presse gesagt hätte, er stimme nicht in allen Punkten mit jedem Teilnehmer einer Sonnnenwendfeier überein.
40 Jürgen Schwab // Jun 28, 2007 at 13:53
Korrektur:
“Das ist in der NS-Szene wohl weit verbreitet, ich erinnere noch mal an Gerd Honsik, der sich zurecht gegen den Verzicht gegen die Ostgebiete ausspricht … .”
Das muß heißen “nationale Szene”, schließlich ist Honsik k e i n Nationalsozialist!
41 Eugen // Jun 28, 2007 at 14:46
@ Schwab
“Später behauptete Weinzinger dann doch, Küssel sei kein Ehrenmann, weil er über eine Ehrenangelegenheit Geheimnisverrat begangen hätte.”
Der Drops ist gelutscht. Ein Ehrengericht hat einstimmig festgestellt, daß Küssel richtig gehandelt hat und zweifelsfrei Ehre besitzt.
Zur Sonnwendfeier, Küssel besuchte die besagte Feier alljährlich und nie gab es ein Problem. Zu vermuten Küssel habe einen Eklat provoziert ist nicht zutreffend. Noch weniger deshalb, weil Küssels Ehefrau im Besitz einer Einladung des Mitveranstalters ÖLM war.
Küssel war übrigens sehr wohl korporiert und zwar bei Danubo Markomannia, dort hat er auch Mensur gefochten. Für ein Vorgehen nach Busson ist eine Mitgliedschaft in einer Korporation nicht zwingend notwendig.
Wenn es zutrifft, daß Küssel Genutuung verlangt hat, was ich persönlich verstehen würde, werden wir ja bald wieder etwas von dieser Angelegenheit hören.
42 H.W // Jun 28, 2007 at 15:53
@Brehl
Was hat denn Petri mit den Spenden gemacht? Hat er sie für seine Sexhotline verballert? Das ist die deutsche NS-Szene, wo so verkommene Subjekte wie Petri sowas wie “Führungspersonen” darstellen dürfen/durften. Bei dem Personal braucht man keine Feinde mehr, da erledigt man sich schneller selbst.
Immer noch nicht beanwortet wurde die Frage: Was hat Küssel konkret für Deutschland und das Deutsche Volk geleistet? An welche großen Taten wird man sich erinnern?
Sicher kommt jetzt wieder die Antwort: Was hat H.W schon für Deutschland geleistet? Doch ich bitte zu bedenken, hier geht es nicht um mich, sondern um Gottfried Küssel. Also bitte nicht wieder so eine schwache Antwort wie von siggi.
Das es für einen Staat ein geradezu absurdes Armutszeugniss ist, jemanden wegen einer Aussage in einem Fernsehinterview für 7,5 Jahre einzuknasten, steht natürlich außer Frage.
43 Worch // Jun 28, 2007 at 17:51
@H.W.:
Wäre es nicht schon ein Verdienst für die deutsche Sache und das deutsche Volk, vorzuführen, daß der österreichische Staat sich das Armutszeugnis eistet, jemanden wegen einer Aussage in einem Fernsehinterview für siebeneinhalb Jahre einzusperren?!
Grüße
Christian Worch
44 siggi // Jun 28, 2007 at 20:27
@H.W
Letztenendes geht es doch nicht darum was, wer ,wann geleistet hat , sondern darum wie der Staat mit Menschen umgeht die eine Meinung öffentlich vertreten, welche dem Staat nicht passt. Jemand der 7,5 Jahre seines Lebens geopfert hat und trotz Kerkerhaft standhaft blieb, der hat nicht verdient wie ein Aussetziger behandelt zu werden.Jeder NS`ler weiss wie schnell man in einem brd - Kerker verschwinden kann, weil man was falsches gesagt hat oder die falschen Symbole zeigt.
45 siggi // Jun 28, 2007 at 21:16
@Burschenschafter :
Wer redet hier von eleminieren? Ich weiss ja nicht mit was du NS verbindest…ich für meinen Teil verbinde ihn mit Frieden!
46 Jürgen Schwab // Jun 29, 2007 at 9:57
@ Burschenschafter
“Mit den Burschenschaften verhält es sich so, daß sie explizit nicht totalitaristisch sind. D.h. die Ideen von NS und Kommunismus werden beide abgelehnt.”
Das ist grundsätzlich richtig, das NS-System von 1933 und 1945 war nach innen kein freiheitliches System gewesen, das dem Freiheitsverständnis der Urbuschenschaft entsprochen hätte. Nach außen hatte Hitler die deutsche Freiheit selbstverständlich hergestellt, aber nicht nach innen.
Bei der heutigen 88-Szene besteht ja der Irrtum darin, den Ausnahmezustand - also die Diktatur - als Idealzustand eines sittlichen Gemeinwesens hinzustellen, was daraus resultiert, daß alles was die BRD-Medien jeden Tag schlecht machen, nämlich Hitler, NSDAP, Drittes, ausnahmslos oder zumindest überwiegend ganz toll gewesen sein muß. Diese Betrachtungsweise ist natürlich - bei umgekehrten Vorzeichen - systemimmanent. Die “Wirklichkeit” des Dritte Reich setzt man dann auch folgerichtig mit der “Wirklichkeit” der NS-Wochenschau gleich.
Dies alles kann freilich nicht erklären, warum es in Burschenschaften so viele Kellernazis gibt, davon abgesehen, daß es eine Legende ist, die Burschenschaften aufgrund der Gleichschaltung durch den NS als “Widerstandsbewegung” gegen den NS hinzustellen, was nicht zutrifft. Viele Burschenschafter haben im Dritten Reich mitgemacht.
Kritisch zu fragen wäre auch, was die Burschenschaften heute zur Politisierung des NW tun? Gerade nationale Studenten und Akademiker hätten ja die Pflicht, Bildungsangebote - ein Volksbildungswerk! - für die Basis zur Verfügung zu stellen, um beispielsweise dem 88-Fetischismus entgegenzuwirken. Fehlanzeige. Stattdessen Distanzierung.
47 Martin // Jun 29, 2007 at 11:16
@ Worch
“Mein Wissen ist deinem überlegen. So einfach ist das.”
Beruht diese Aussage auf göttlicher Eingebung oder nur auf Hochmut?
Einen Beleg für eine Mitgliedschaft Küssels in einer Korporation hast du jedenfalls nicht geliefert… mangels Wissen? :-)))
48 H.W // Jun 29, 2007 at 14:54
Es kommt natürlich auch darauf an, was jemand geleistet hat, um ihn beurteilen zu können. Man kann davon ausgehen, das er nicht damit gerechnet hat, für ein Interview im us(?) Fernsehen zu 12 Jahren verurteilt zu werden. Außerdem was hat es gebracht? Überzeugt wurden nur die, die sowieso schon überzeugt waren. Weitergeschlafen haben die, die auch schon vorher geschlafen haben.
Keine nette Sache mit dem Rauswurf, aber ich bin auch schon abgewießen worden, für das was ich bin. Des Pudels Kern ist für mich jedoch der Spitzelvorwurf.
49 Worch // Jun 29, 2007 at 23:16
@ Martin:
Setz dich doch einfach mal in einer verifizierbaren Weise mit mir persönlich in Verbindung, als reale Person. (E-mail-Adresse ist mir nicht genug zur Verifizierung.) Dann erbringe ich einen Nachweis. Auf die Stöckchen von anonymen Hetzern oder auch nur auf ihre Unwissenheit eingebildeten Zeitgenossen lasse ich nicht mal einen Hund los.
Christian Worch
50 Burschenschafter // Jun 30, 2007 at 0:36
@ Worch
Für einen Ausschluß von einer Sonnwendfeier gleich ein Duell auf Leben und Tod zu verlangen, halte ich für reichlich übertrieben. Solang Küssel lediglich politische Straftaten begangen hat, gilt er eigentlich im burschenschaftlichen Sinne als Ehrenmann, von dem man eine Forderung annehmen müßte.
@ Jürgen Schwab
Selbstverständlich muß die Burschenschaft sehen, daß sie in der Weimarer Republik und dem Dritten Reich einen falschen Weg gegangen ist mit der Unterstützung der NSDAP. Aber der Vorstoß von Teutonia Jena, den 20. Juli 1944 zum großen Erinnerungsdatum der Deutschen Burschenschaft zu erheben, ist bekanntlich grandios gescheitert, weswegen die Teuten ganz betroffen ihren Dachverbandsaustritt erklärt haben. Die Deutsche Burschenschaft ist insofern ehrlich, daß nur ganz wenige Burschenschafter im Widerstand gewirkt haben und darüber hinaus es meistens Angehörige von (zumindest heutzutage) politisch unzuverlässigen Burschenschaften waren wie Vineta Heidelberg oder Gothia Königsberg, die längst nicht mehr in der Deutschen Burschenschaft sind. Maßgeblich beim 20. Juni 1944 war ein Stauffenberg, der Corpsstudent war. Nicht zu vergessen, daß auf der Gegenseite ein Ernst Kaltenbrunner Burschenschafter war.
Zum burschenschaftlichen Auftrag: Immerhin ist jeder Interessierte zu den Vorträgen (mit akademischem Anspruch) auf den Häusern der Burschenschaften eingeladen. Ein Bildungsauftrag wird somit wahrgenommen. Ein Problem sehe ich in der Bildungsresistenz mancher 88-Fetischisten, denn selbst wenn man denen bis ins Detail aufdröselt, weswegen der NS nicht “bewundernswert” ist und diese Sichtweise nicht einer Furcht vor den BRD-”Musterdemokraten” entspringt, sondern nachvollziehbaren Abwägungen, daß eine Diktatur unter keinen Umständen dem deutschen Volk gerecht werden kann.
Das Problem der Kellernazis: Nach meinem Dafürhalten ist es eine extrem schlimme Form von Heuchelei, wenn man sich nach außen bieder gibt, aber im internen Kreis den großen NSler heraushängen läßt. Ein ähnlich gelagertes Problem muß es bei den REPs der späten 1980′er Jahre gegeben haben, da dort versucht wurde nationale Politik ohne 88-Fetischismus zu betreiben, was einen gewissen Erfolg hatte. Auf den Kneipenrunden der lokalen REP-Verbände muß es zu vorgerückter Stunde auch immer wieder NS-Lieder gegeben haben. Eine heutige NPD täte gut daran, wenn sie klipp und klar öffentlich die Stellung bezöge: “Wir sind eine Fundamentalopposition zu den etablierten Parteien, die unser Land in den Abgrund treiben, jedoch sind wir keine Totalitaristen!” Ohne Abgrenzungsfetischismus könnte damit die NPD bei der 88-Fraktion jede Attraktivität verlieren und sich noch mehr den wichtigen Feldern der aktuellen Politik widmen.
@ siggi
Mir ist schon klar, daß Geschichten wie der Überfall auf die “friedliebenden” Polen, Briten oder Franzosen Mythen der BRD-Geschichtspolitik sind. Aber der NS ist eine ganz klar aggressiv-expansionistische Ideologie. Pläne wie die Vertreibung der örtsansässigen Völker (mit Ausnahme der Deutschen) aus Polen, Weißrußland, der Ukraine und dem westlichen Rußland zur Schaffung eines germanischen Großreiches sind Realität. Zwar sind andererseits Behauptungen, Hitler habe die Weltherrschaft erreichen wollen, eher Legenden, aber die geistige und physische Gewalt, die vom NS ausging, spricht für sich. Und diese Gewalt hätte niemals ein Ende gefunden, da auch in einem germanischen Großreich immer wieder Personen auf die Bildfläche getreten wären, die gegen den NS opponiert hätten und dafür im KL gelandet wären. Haft für politische Dissidenten, die leider bis auf den heutigen Tag weltweit verbreitet ist, ist glasklar der Versuch mit Gewalt den Willen einzelner Menschen bzw. Gruppen zu brechen.
51 Schörner // Jun 30, 2007 at 9:49
@Burschenschafter
Hallo, jemand zu Hause, McFly?
Herr Küssel wurde den Medien gegenüber als “Spitzel” bezeichnet. Steht im Artikel und wasweißich wie oft in den Kommentaren. Würden Sie das jetzt endlich zur Kenntnis nehmen, danke.
Und selbst wenn es so wäre, wie Sie sagen - es wäre für manche Charakterlumpen gar nicht mal das Schlechteste, wenn ihnen für ihr schäbiges Verhalten richtige Männer jedes Mal zeigen würden, daß auf das niederträchtige Verhalten die blutige Nase dazugehört.
So ein Quatsch. Alle Ziele der Urburschenschaft waren 1933 in Erfüllung gegangen. Natürlich können manche, für die die Burschenschaft zum Selbstzweck degeneriert ist, das nicht nachvollziehen, aber diese leicht logisch überprüfbare Tatsache ist unverrückbar: welchen Sinn hätten einzelne Burschenschaftsbünde im Dritten Reich denn haben sollen? Die Freiheit des Volkes nach innen war erreicht und für die Freiheit nach aussen brauchte man sie nicht, dafür gab es die Regierung und die Wehrmacht.
Daß heute manche Burschenschafter, vom liberalen Zeitgeist zerfressen sind und Freiheit nur noch als Individualfreiheit interpretieren können und sich auf diese Weise eine Rechtfertigung zum Bündewesen nach 1933 zurechtzimmern, ist deren Problem, aber keine Kategorie für die Richtigkeit der Auflösung der einzelnen Burschenschaften im letzten Reich und ihre Überführung in die Volksgemeinschaft.
52 Jürgen Schwab // Jun 30, 2007 at 11:49
@ Schörner
“So ein Quatsch. Alle Ziele der Urburschenschaft waren 1933 in Erfüllung gegangen.”
Das Gemeinwesen, das 1933 nach innen enstanden war, hatte vom Freiheitsbegriff her eben nicht burschenschaftlichen Grundsätzen entsprochen. Es handelte sich um eine Diktatur, was man nicht einmal moralisch beurteilen sollte, da Diktaturen in bestimmter Lage unvermeidbar sind. Das heißt aber nicht, daß sie dem (burschenschaftlichen) Ideal entsprechen. Dem Ideal entspricht Hitlers Diktatur nur in der heutigen 88-Szene.
53 Jürgen Schwab // Jun 30, 2007 at 11:51
Sollte die Causa Küssel auf Ebene des Bussons verhandelt werden, dann sollte der Beleidiger gefragt werden, ob er die Beleidigung, Küssel sei ein “Spitzel”, belegen kann, andernfalls hat hier eine Entschuldigung zu erfolgen.
54 Burschenschafter // Jun 30, 2007 at 12:22
@ Schörner
Jürgen Schwab ist selbst Burschenschafter gewesen und hat mit seiner Aussage vollkommen Recht. Und die Entfernung Jürgen Schwabs aus dem Schwarz-Blauen Kartell (Thessalia Prag zu Bayreuth, Moldavia Wien und Germania Graz) hat damit zu tun, daß er einem Alten Herrn der Thessalia Prag in drastischen Worten den sinngemäßen Vorwurf gemacht hat, “vom liberalen Zeitgeist zerfressen” zu sein. Eine Bundesrepublik Deutschland kann aufgrund solcher Phänomene wie § 86 a; § 130 StGB, fehlender volkslegitimierter Verfassung und sauberer Gewaltenteilung nicht als Endziel eines Burschenschafters herhalten. Der Freiheitsbegriff der Burschenschaften hat nichts mit dem Wahnsinn heutiger Zeiten zu tun. Heutzutage zählen Hyperindividualismus und möglichst viele Rechte ohne lästige Pflichten. Für die Burschenschaften sind politische Rechte stets mit staatsbürgerlichen Pflichten verbunden.
Aus den genannten Gründen kann auch kein Drittes Reich die Vollendung burschenschaftlicher Ideale sein. Dort wurde von einer kleinen Führungsclique das Denken übernommen und das einfache Volk hatte sich zu fügen. Die Burschenschaften geben in diesem Punkt der Eigenverantwortung des Menschen den Vorzug. Sicherlich sind manche Menschen (z.B. geistig behinderte) nicht zu dieser Eigenverantwortung in der Lage, weshalb der Staat in diesem Fall Fürsorgepflichten übernehmen muß, jedoch muß jedem Menschen, der zur Eigenverantwortlichkeit in der Lage ist, diese auch eingeräumt werden.
Nun gut, die Sache mit dem “Spitzel” hatte ich beim Verfassen meines letzten Beitrags kurz aus den Augen verloren. Bei einer solch langen Haftstrafe, wie sie Küssel verbuchen mußte, ist nicht von Spitzeltätigkeiten auszugehen.
55 Schörner // Jun 30, 2007 at 13:50
@Burschenschafter
Mit Ihrer Antwort bestätigen Sie eigentlich was ich schrieb noch. Sie meinen tatsächlich nur die individuelle Freiheit und berufen sich allen Ernstes auf die Urburschenschaft?
Da würden vermutlich die Urburschenschafter im Grabe rotieren, wenn diese das Lesen könnten!
Die Urburschenschaft wurde zur Überwindung der FREMDHERRSCHAFT gegründet! Das Ziel des freien und einigen Volkes stand an oberster Stelle. Da können Sie und Herr Schwab noch so daran deuteln wie sie wollen.
Die Burschenschaft war ein Zweckbündnis, kein Selbstzweck.
@Jürgen Schwab
Hat es sehr wohl. Nur nicht dem pervertierten bündischen Denken, welches das Korporationswesen zu einem Selbstzweck entarten hat lassen.
56 Burschenschafter // Jun 30, 2007 at 17:11
@ Schörner
Die Urburschenschaft trat für die nationale wie auch individuelle Freiheit ein. Nirgendwo ist hier die Bundesrepublik hier als vollkommen souveräner Staat bezeichnet worden. Immer noch bildet Deutschland die wichtigste Basis des US-Militärs in Deutschland. Ein wirklich souveränes Deutschland hätte z.B. US-Amerikanern jeglichen Mißbrauch deutschen Territoriums zu Zwecken der Logistik für den Dritten Golfkrieg 2003 untersagen müssen.
Jürgen Schwab hat schon geschrieben, daß die Aufhebung von Klauseln des Versailler Vertrages und die Überführung deutschen Gebietes in das Deutsche Reich noch lange keinen Idealzustand darstellen konnte, da währenddessen eine Diktatur vorherrschte. Die Reduktion allein auf Fragen nationaler Souveränität ist daher unzulässig.
In der Tat müßten die Burschenschaften sich in akademische Corps oder Landsmannschaften wandeln, wenn ein deutscher Staat geschaffen sein sollte, der die deutsche Souveränität effektiv durchsetzt und nach innen die freie Entfaltungsmöglichkeit der Staatsbürger garantiert, um noch eine Existenzberechtigung zu besitzen. Im Dritten Reich war die Überführung der akademischen Korporationen in die Parteiorganisation des NSDStB eine Pervertierung des Gedankens einer Studentenverbindung. Eine Studentenverbindung kann unmöglich Anhängsel einer Partei sein.
57 Burschenschafter // Jul 1, 2007 at 1:28
In meinem letzten Beitrag muß es natürlich richtigerweise folgendermaßen heißen:
“des US-Militärs in Europa”
58 Schörner // Jul 2, 2007 at 22:11
@Burschenschafter
Tut mir leid, daß ich erst jetzt antworte - Computerprobleme.
Dann sollten wir vielleicht klären, was Sie unter Diktatur verstehen.
Ist es eine Diktatur, wenn einer befiehlt und der Rest folgt, wenn seine Befehle den sehnlichsten Wünschen und Hoffnungen des Volkes entsprechen?
Ist es eine Diktatur, wenn einer als Führer bestimmt wird?
Wie ist das mit der GERMANISCHEN Demokratie? Dem demokratisch legitimierten Führerprinzip?
Oder vertreten Sie die Meinung, daß nur die jüdische Demokratie, also die organisierte Verantwortungslosigkeit im Parlamentarismus, dem Aufteilen und Zerreissen des Volkes in Wahlparteien, Demokratie sei?
Wissen Sie nicht, daß Adolf Hitler über seine Politik nach 4 Jahren abstimmen ließ?
Was ist wohl die wahre Diktatur: jene Herrschaft, die den Willen von rd. 90% des Volkes umsetzt, oder das, was sich heutzutage weltweit “Demokratie” nennt, aber weltweit und IMMER alle wichtigen Entscheidungen, von Einwanderungspolitik, über Wirtschaftspolitik, Währungs- und Sozialpolitik, bis hin zur Entscheidung über Kriege, ausnahmslos GEGEN den Willen der betroffene Völker agiert udn nur mit der Medienmacht des Kapitals und der Desinformation der Dienste, nach und nach die Stimmung in den Völkern auf Linie bringt?!
In meinen Augen ist es völlig ABSURD, in der heutigen Zeit des größten Genozids und der totalsten Medienmacht und Gesninnungstyrannei der Geschichte zu leben und ausgerechnet beim NS von einer Diktatur zu reden!
Wenn irgendjemand ein Volksherrscher war, dann Adolf Hitler. Seine Herrschaft war die vollkommenste Volksherrschaft, die es jemals in Deutschland gab.
59 Elisa // Jul 3, 2007 at 0:29
@ Hauke Haien
Toll, wie sie ihr Wissen über die B! hier verbreiten. Mit dem Thema hat es zwar nichts zu tun, wir applaudieren aber trotzdem….
——–
M.E. ist der Hintergrund in der Fotoaffäre (HC Strache im “Paintball”-Outfit….räusper) zu sehen, welche von den Medien ins Umfeld von GK gestellt wurde.
Herr Strache will scheints nirgens anstreifen - was zu denken geben sollte.
Indiz hierfür: GK war bei sämtlichen Sonnwendfeiern der vergangenen Jahre dabei, Strache aber nicht. Sie sollten offensichtlich nicht zusammentreffen oder am selben Ort medial gesehen werden….
Hier wiederlege ich Martins Aussage. GK wurde früher nie ausgeschlossen!
@ Schörner:
Albia ist eine (wie sie selbst sagen) “Weisse Burschenschaft”, mit schönem Haus und Nobel-Bremborium, nahe schon am Corps-Gedanken dran (Toleranz als Pflicht usw).
Noch dazu rühmen sie sich auf ihrer Heimseite mit ihren Altherren vom Zuschnitt eines Theordor Herzl etwa.
ALLES KLAR?
@ Worch
Zur Ergänzung ad Spitzel: In den Österr. Medien wurde berichtet, Irving sei durch einen “Zund” (= Tip) aus der innersten Riege verraten worden, man nimmt an, dass die damals veranstaltende B! selbst da was gedreht hat. (Das hat aber mit GK nichts zu tun).
Soviel zu den wahren Spitzeln, die bei der Sonnwendfeier wohl anwesend waren.
@ Küsselfresser Martin
Er hatte ein zwei Mensuren mit B! gefochten, ob die irgendwo gezählt wurden, weiss ich nicht.
@ Schwab
Salbungsvoller Text, der mit der Sache hier NICHTS zu tun hat.
Küssel war voher IMMER dabei (Dein Argument ist hiermit wertlos). Und mit “bürgerlich” und Ehre, wie Du es darstellst, hat das Ganze nichts zu tun. Schwab eben…
60 Hungriger Hugo // Jul 4, 2007 at 7:43
Zitat: Indiz hierfür: GK war bei sämtlichen Sonnwendfeiern der vergangenen Jahre dabei
(Zitat Ende)
War er nicht, zumindest in den beiden letzten Jahren habe ich ihn nicht am Cobenzl gesehen.
61 Eugen // Jul 4, 2007 at 8:22
@Hungriger Hugo
Dann solltest du nächstesmal genauer schauen.
62 hungriger hugo // Jul 4, 2007 at 20:09
o Eugen, ich habe Augen wie ein Luchs.
63 Burschenschafter // Jul 5, 2007 at 12:39
@ Schörner
Die germanische Heerfolge mit dem NS-Staat zu vergleichen, halte ich für weit hergeholt. Daß die Exekutive in Situationen akuter militärischer Bedrohung mit weitreichenden Vollmachten ausgestattet wird, kennt eigentlich jedes Staatswesen. Wie aber Jürgen Schwab ausgeführt hat, war das Dritte Reich staatsrechtlich ein andauernder Ausnahmezustand.
Wie hätte Deutschland im Falle eines Sieges des Dritten Reichs ausgesehen? Die NSDAP wäre irgendwann aufgelöst worden, jedoch die NS-Ideologie zur Staatsdoktrin ausgerufen worden und Adolf Hitler wäre weiterhin “Führer und Reichskanzler” geblieben. Jede politische Betätigung außerhalb der Staatsdoktrin wäre strafbar gewesen.
Alternative Konzepte zur Volksherrschaft sind auf jeden Fall wünschenswert. Ein erste Maßnahme wären justiziable Eide für Politiker, die im Falle gerichtlich nachgewiesener wissentlicher oder fahrlässiger Schädigung der Nation strafrechtlich belangt werden können. Nur sehe ich im NS kein Programm zur Lösung der Probleme, da der NS aus nationaler Perspektive einige Fortschritte (z.B. Anzahl von kulturfremden Ausländern im Land) brächte, aber zugleich mit massig Fehlern behaftet wäre.
64 Kommentar_adS // Jul 6, 2007 at 0:07
FEHLERKORREKTUR
an Martin: June 27th, 2007 at 20:14
“Meines Wissens ist Gottfried Küssel nie Korporierter gewesen.”
Doch, Gottfried Küssel ist Mitglied einer Korporation. Aber diese wird von vielen anderen als unbedeutend eingeschätzt.
Gottfried Küssel ist Mitglied der
Danubo Markomannia.
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