Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Kreatives vom Schneekönig – Was Herr Brinkmann für die Zukunft alles braucht und nicht braucht (30.06.09)

June 30th, 2009 · Post your comment (19 Comments)

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Nun, das hat ja nicht lange gedauert, dass sich unter all dem Weh- und Ach-Geschrei der letzten beiden Tage, aus Anlaß der Aufkündigung des Deutschland-Paktes durch die DVU nunmehr auch der flittergoldene Papp-Odin aus dem Asgard der neurechten Deutschen Volksunion zu Wort meldet, unser Freund und Gönner Patrik Brinkmann.

Auch ins seiner jüngsten Kolumne schüttelt er einmal mehr die virtuellen Donnerkeile in Richtung NPD und allem, was er in irgendeiner Weise mit ihr für verbunden hält. Doch halten wir inne und lauschen den Worten des Meisters aus dem hohen Norden:

Wir brauchen keine DDR light, sondern kreative Ideen für die Zukunft

Der Paktbruch zwischen DVU und NPD ist vollzogen. In der letzten Kolumne hatte ich noch von den Werten der nationalen Szene gesprochen und erwartungsgemäß rümpfte das NPD-Vorstands-Sprachrohr Altermedia* die Nase. Über Moral spricht man immer nur gern, wenn es den politischen Gegner betrifft.

*An dieser Stelle dürften nicht nur wir laut und herzlich gelacht haben. So hätte Herr Brinkmann eigentlich nur seinen Adlatus Andreas Molau befragen zu müssen, um festzustellen, dass Altermedia alles andere als DAS „NPD-Vorstandssprachrohr“ ist.
Stattdessen gibt es nunmehr schon seit Jahren einen Abgrenzungsbeschluß, der es NPD-Funktionären verbietet in irgendeiner Weise mit uns zu kooperieren. Natürlich ist dieser Beschluß von der Sache her Makulatur, da sich an der Basis ohnehin kaum jemand daran hält.
Allerdings hat die jüngste innerparteiliche Krise sehr wohl gezeigt, dass man durchaus schon ganz gerne Altermedia in Anspruch nimmt, wenn man bestimmte Botschaften loswerden will und sei es auch nur durch Strohmänner, um vor dem gemeinen Parteivolk das Gesicht wahren zu können.
Ungeachtet dessen gibt es diesen Abgrenzungsbeschluß und von einer angeblichen Aufhebung durch den NPD-Parteivorstand, wie in der Kommentarspalte von Gesamtrechts.tk behauptet wird, ist uns nichts bekannt. Er würde auch nichts an unserer Praxis ändern, die Dinge aus unserer Sicht so zu beschreiben, wie sie sind und nicht wie sie sein sollen.
Altermedia hat es nicht nötig, sich, welcher Partei auch immer, andienen oder wegen irgendwelcher alter Geschichten entschuldigen zu müssen.
Herr Brinkmann mag sich das aufgrund der Liebdienerei seines persönlichen Umfeldes vielleicht nicht vorstellen können, aber Altermedia ist das einzige nationale Medium in Deutschland, dass keiner Partei oder Gruppierung an den Rockschössen hängt, sondern das es sich sehr wohl leisten kann, bei Bedarf auf die Meinung irgendwelcher politischer Bonzen pfeifen zu können, ganz gleich aus welcher Partei, welcher Gruppierung oder welchem Lande jenseits der Ostsee sie auch kommen mögen. – Die Schriftleitung

Nun hat die NPD den Pakt gebrochen, ganz gleich, welche Floskeln man sich ausdenkt. Die Grundlage sei entzogen, die DVU hätte nicht richtig Wahlkampf gemacht usw. Herr Voigt meinte ja auch, dass ein heute Zwanzigjähriger in fünf Jahren zu alt wäre und er deshalb jetzt antreten müsse. Nein, das sind alles schlechte Ausreden für ein Verhalten, das man genauso gut bei der CDU oder der SPD finden könnte. Wenn das die nationale Einheitspartei sein soll – nein danke.

Ich möchte mich allerdings bemühen, gerecht zu sein. Nicht die NPD hat den Pakt gebrochen sondern der Parteivorstand. Und auch hier müsste man konkretisieren, dass es sich vermutlich um Herrn Voigt und seine kleine machtlüsterne Clique handelt, die das Wort von der einheitlichen Rechten dazu missbraucht, um sich an der Macht zu halten. Von verschiedenen Quellen wurde mir bestätigt, Voigt sei nach dem Finanzskandal insbesondere deshalb zur Wahl des Parteivorsitzenden angetreten – obwohl er bei einem schwebenden Verfahren der Partei schadet –, um sich selbst finanziell abzusichern. Er selbst habe das bestätigt. Und jetzt hörte ich von jemandem aus dem NPD-Vorstand: Auch der Vertragsbruch hätte bereits vor der Sitzung festgestanden.

Für weite Teile der NPD ist Bündnistreue Ehrensache; davon gehe ich aus. Ich nehme an, dass etwa Sachsen und das Saarland mit diesem Schritt nur wenig einverstanden sein dürften. Und auch viele andere Landesverbände dürften nicht glücklich sein. Der Paktbruch wird die Situation in Brandenburg, aber auch die auf Bundesebene erschweren. Ich spreche mich dafür aus, dass die DVU sich weiter als moderne Rechte profiliert und zur Bundestagswahl gegen die Voigt-NPD antritt. Mindestens im Saarland und in Sachsen sollte sie keine Listen aufstellen, um die Landtagswahlen dort nicht zu gefährden. Nach dieser Wahl sollten dann die politikfähigen Teile der DVU und der NPD einen Neuanfang wagen.

Als Programm für einen DVU-Wahlkampf würde ich mich auf zehn wesentliche Punkte beschränken, die geeignet sind, die 0,5 % Hürde zur Wahlkampfkostenerstattung auch ohne große Mittel zu erreichen. Ich höre die anonymen Kritiker sagen: Darum geht es ihm also. Selbstverständlich benötigt auch rechte Opposition Geld. Und warum soll eine Rechtspartei auf jene Mittel Verzichten, die die Etablierten am Leben erhalten?

Das Programm könnte auch im Brandenburgwahlkampf verteilt werden. Die Menschen wählen auch in Brandenburg kaum nach landespolitischen Erwägungen. Und dass die DVU-Fraktion entgegen mancher Verleumdung gute landespolitische Arbeit geleistet hat, darüber kann man im Internet aufklären:

1. DM zurück als Deutsche Währung! Die Menschen misstrauen dem Euro gerade in Zeiten der schweren Wirtschaftskrise.

2. Deutschland soll die EU verlassen! Die EU ist ein einziger Bürokratieapparat und verschlingt das Geld der Völker. Europa ist stärker als die EU. Das ist gerade in Zeiten des Wirtschaftschaos wichtig.

3. Senkung der Mehrwertsteuer und Vereinfachung des Steuerwesens! Nur dadurch kann die Konsumption erhöht und der Binnenmarkt gestärkt werden.

4. Verbot langer und nicht artgerechter Tiertransporte! Das globalistische Wirtschaftssystem, von dem die EU ein Teil ist, führt zu einer skandalösen Behandlung der Schöpfung. Die Menschen spüren das. Und eine Rechte würde sich hier gegen die übliche Wahrnehmung hin positiv profilieren können.

5. Keine sozialen Leistungen für Fremde. Straffällig gewordene Ausländer müssen Deutschland sofort Verlassen. Gastfreundschaft ist ehrenwert. Aber von Gästen lässt man sich nicht auf der Nase herum tanzen. Nur wer Teil der Solidargemeinschaft ist, kann Solidarität erwarten.

6. Mautpflicht für ausländische Fahrzeuge. Kein Mensch versteht, warum Deutsche bei der Urlaubsfahrt durch Österreich oder der Schweiz deren Straßen mitfinanziert.

7. Wahlrecht ab 16 Jahren. Jugendliche haben heute nicht weniger Sachverstand als 40 oder 50 Jährige. Und es ist ihre Zukunft, um die es heute geht.

8. Milchbauern sollen die Milchproduktion keine Steuer zahlen. Damit wäre ein zentrales Problem der Landwirtschaft gelöst und ein wichtiges Standbein der Grundversorgung gesichert.

9. Krankenhaus und Kindergarten sollen für Familien ab zwei Kindern kostenfrei werden. Familien müssen endlich auch im Gesundheitssektor gefördert werden.

10. Keine Zensur – weder im Internet noch im Fernsehen oder der Druckpresse. Wir brauchen keine DDR light, sondern kreative Ideen für die Zukunft.

Selbstverständlich wird es viele Punkte geben, die der eine oder andere vermisst. Natürlich muss sich eine Rechte gegen Abtreibung aussprechen, natürlich sind wir gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr, erst recht gegen die Islamisierung etc. Es ist nur notwendig, dem Wähler ganz konkrete Anhaltspunkte zu geben, unter denen er sich etwas vorstellen kann.

Quelle: Kontinent Europa Stiftung 29.06.09

Wir möchten das Opus des Herrn Brinkmann nicht durch allzu Anmerkungen zersplittern, aber auch dieses Mal möchten wir ihn und seine Anhänger doch auf die eigenen Zeugnisse verweisen, denen ganz klar zu entnehmen ist, dass sie schon seit Monaten gegen die NPD Stimmung gemacht haben und zwar mit dem Ziel sie innerlich in einen „politifähigen“ und „politiunfähigen“ Flügel zu spalten, um dann den genehmen Teil der Nationaldemokratie zu übernehmen. Dummerweise scheiterten diese Pläne am Ausgang der Europa-Wahl.

Wenn Herr Brinkmann nun seine Partei bei der Europa-Wahl verheizen will, so mag er dies tun, umso eher trennt sich die Spreu vom Weizen. Vielleicht bringt er es dann ja sogar über sich etwas mehr in seine Partei zu investieren, denn von allzu wahrnehmbaren aktiven Beiträgen zur Europa-Wahl war ja von seiner Seite eben viel zu vernehmen.

Die Kolumne Brinkmann macht zudem deutlich, dass die Fünfte Kolonne, auf die er und Gesamtrechts.tk nach wie vor setzen, immer noch nicht über Sachsen und das Saarland hinausreichen. Doch auch hier wird man sich vorläufig noch vor einem allzu derben Bruch zurückhalten, hat man doch sogar hier begriffen, dass mit der DVU kein Krieg mehr zu gewinnen ist. Stattdessen setzt man dort eher eine Fusion, die es ermöglicht, möglichst viele DVU-Gegner der jetzigen Parteiführung zu übernehmen, um mittels deren Hilfe innerhalb der nächsten ein, zwei Jahre nach und nach neue politische Verhältnisse innerhalb der NPD nach Vorstellung der jetzigen DVU-Spitze herzustellen.

In einem Punkt hat Herr Brinkmann jedoch vollkommen recht, wir brauchen in der Tat keine DDR light, aber brauchen wir auch windige schwedische Geschäftemacher, die aus unerfindlichen Gründen nicht daran interessiert sind, erst mal die Politik bei sich zu Hause in Ordnung zu bringen, sondern sich aus ebenso unerfindlichen Gründen viel lieber in deutsche Verhältnisse einmischen, von denen sie, die bisherigen schriftlichen Äußerungen Herrn Brinkmanns sind beredter Beleg dafür, nicht allzu viel Ahnung, geschweige denn Verständnis haben?

Auf Gesamtrechts.tk versucht man indessen Stimmung gegen die Parteiführung zu machen, indem man ihr unterstellt, sie würde die Wahlkämpfe in Sachsen und dem Saarland nicht unterstützen wollen. So hieß es dort gestern:
„…Nach Informationen von GESAMTRECHTS.TK unterstützt die NPD-Bundespartei bei den anstehenden Landtagswahlen nur den Thüringer Landesverband. Die in inhaltlicher Opposition zur Bundespartei stehenden Verbände Sachsen und Saarland gehen leer aus.
Dies erfuhr GESAMTRECHTS.TK von einem Teilnehmer der Parteivorstandssitzung vom letzten Wochenende, auf welcher bekanntlich auch der Bruch des Deutschlandpakts angeblich einstimmig beschlossen worden war. Demzufolge erhält der Landesverband Sachsen lediglich die ihm sowieso zustehende Summe von 20.000 Euro aus dem innerparteilichen Finanzausgleich, sonst gibt es von der Bundespartei keine Unterstützung. Nicht besser sieht es beim Landesverband Saarland aus, welcher nicht einen Cent für den Wahlkampf aus den Kassen der Bundespartei. Zufall? Wohl kaum, schliesslich wurde ein Antrag auf wenigstens 10.000 Euro auf der Sitzung abgelehnt. Wer vermutet, dass dies etwas mit Günstlingswirtschaft zu tun hat, der dürfte so falsch nicht liegen: Der Parteichef Voigt treu ergebene Landesverband Thüringen unter Führung von Frank Schwerdt bekommt gleich mehr als 60.000 Euro für das Bestreiten des Landtagswahlkampfes. …“

Allerdings hält sich die Begeisterung über diese dieser Art von allzu plumper Schützenhilfe bei den auf diese Weise begünstigten NPD-Verbänden offenbar in Grenzen: „Auf Anfrage von GESAMTRECHTS.TK wollte der Verband der NPD im Saarland sich zu dieser “internen Angelegenheit momentan nicht äußern” – ein Dementi klingt anders.“
Der gleichfalls befragte sächsische Landesverband wich einer von Gesamtrechts.tk erhofften klaren Aussage ebenfalls aus und verwies stattdessen auf einen fälschlicherweise als Interview mit dem sächsischen NPD-Landesvorsitzenden Winfried Petzold ausgegebenen Artikel des MDR.

Holger Apfel bei der Landtagswahlkampferöffnung in Quitzdorf

In diesem heißt es zum Thema Wahlkampffinanzierung:
„…Die schwere finanzielle Krise der Bundespartei hat laut Apfel keine Auswirkungen auf den Landtagswahlkampf in Sachsen. Dieser werde durch den Landesverband selbstständig finanziert. Die Abgeordneten der NPD-Landtagsfraktion hätten in den vergangenen fünf Jahren pro Monat 650 Euro an die Landespartei abgeführt, mit diesem Geld ließe sich die Kampagne größtenteils bezahlen.
Nach Apfels Angaben werden “freie Kräfte” den Landtagswahlkampf der NPD unterstützen. Besonders in Leipzig und Chemnitz gebe es mit den parteiungebundenen Netzwerken inzwischen eine “gute Zusammenarbeit”. Apfel bezeichnete diese Netzwerke als “politikfähig”. Die NPD fordere von den “freien Kräften” allerdings ein “Bekenntnis zur Gewaltfreiheit”… .

Eine Aussage, die eigentlich recht deutlich ist, zumal die Finanzsituation der NPD inzwischen selbst der DVU und ihren Anhängseln bekannt sein sollte. Es überrascht daher wenig, wenn man die Finanzen für den Wahlkampf zunächst erst mal so aufteilt, dass die Verbände in Bundesländern, die nicht über finanzkräftige Landtagsfraktionen verfügen, von der Parteikasse bevorzugter behandelt werden, als Länder die über solche Fraktionen verfügen. Eine Logik, die eigentlich selbst Parteigegnern klar sein sollte, falls deren politische Optik nicht allzu sehr durch blinden Haß verklebt ist.

Doch wenn wir schon bei Moral und Aufklärung sind. Wie möchte Gesamtrechts.tk seinen Lesern eigentlich folgenden Indymedia-Artikel vom 27. Juni erklären. Ein Artikel, der eigentlich ziemlich gut dokumentiert, dass sich DVU-Chef Matthias Faust, schon lange vor der Kündigung des Deutschland-Paktes durch die NPD, mit offenen Parteigegnern in Thüringen getroffen hat.

So schreibt Indymedia :
„…Bis zum letzten Jahr galt der DVU der Wahlantritt bei der Landtagswahl am 30. August 2009 noch durch den Pakt als garantiert. Doch auf Druck des Thüringer NPD-Landesvorstands folgte auf Bundesebene eine Nachverhandlung bei der die NPD eindeutig die Richtung vorgab und die DVU zur Wahl das Feld räumen musste. Grund war, dass sich der Thüringer Landesvorstand im Gegensatz zur DVU immer weiter ausbaute und eigenen Angaben nach sogar die Thüringer Grünen in der Mitgliederzahl überholte. Nach internen Streiterein wurde der Aufwind gestoppt, es folgte die seit Jahren heftigste Schlammschlacht zum Machtkampf um den Landesvorstand. Der Erfurter NPD-Chef Kai-Uwe Trinkaus und NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise wollten den Vorstand übernehmen, hatten knapp die Hälfte aller Thüringer Kreisverbände hinter sich, aber scheiterten knapp und wurden schließlich raus geschmissen. Seit dem versuchen Kai-Uwe Trinkaus und seine bessere Hälfte Konrad Förster Gegenstrukturen zur NPD in Thüringen vor allem durch die Bildung sogenannter „Pro-Vereine“ zu etablieren, konnten aber keine nennenswerten Erfolge erzielen. Lediglich im südlich gelegenen Hildburghausen errang Tommy Frenck, derzeit politischer Ziehsohn von Kai Uwe Trinkaus ein Mandat bei den jüngsten Kommunalwahlen für den Kreistag. Die DVU ist bislang seit Jahren nur in einem Stadtrat mit Mandat vertreten und thüringenweit eher schwach strukturiert. Doch nun scheint verspätet das einzutreten, was von BeobachterInnen bereits seit Beginn der Szeneschlammschlacht erwartet wurde: Die geächteten ehemaligen NPD-Kader wechseln in die DVU und wollen dem Anschein nach den Thüringer DVU-Landesverband drei Monate vor der Landtagswahl wieder aufbauen.

Da lacht selbst die Antifa. “Konspiratives” Treffen á la DVU noch vor der Aufkündigung des Deutschland-Paktes durch die NPD .
v.l.n.r.: Konrad Förster, Kai-Uwe Trinkaus und Mathias Faust vor dem „Willy B.“ in Erfurt

Vor wenigen Tagen wurde auch der DVU-Bundesvorsitzende in Erfurt gesichtet. Er war zu einem Treffen mit den zwei führenden Thüringer NPD-Abtrünnigen verabredet, die zwei Wochen vorher auch dem NPD-Bundesvorstandsmitglied Frank Schwerdt eine Anzeige wegen Wahlbetrug bescherte. Ob aus Trotz, aus Rache oder aus getrübten Erfolgsaussichten, über die Motivation der DVU-Führung kann man hier nur mutmaßen. Es scheint so, als wolle man auch ohne eigenen Namen auf dem Wahlzettel der NPD die Stimmen wegfangen. Interessant ist hier auch die Positionierung einiger Freien Kräfte. So verkündete das Freie Netz Altenburg noch im letzten Jahr, ausschließlich die NPD bei der Wahl zu unterstützten. Gestern allerdings fand sich eine Art Solidaritätserklärung mit der DVU bzw. Matthias Faust auf deren Internetseite und das aktuelle Verhalten der NPD wird als hinterlistig bezeichnet. …“

Ja, ja, die Moral. Man sollte sich davor hüten, sie als politisches Kampfmittel zu verwenden, wenn man selber Dreck am Stecken hat, ist sie doch ein sehr zweischneidiges Schwert mit dem sich schon so mancher bei allzu wildem Schwingen in den eigenen Finger geschnitten hat.

Siehe auch
Gesamtrechts.tk 29.06.09

Indymedia (27.06.09)über Treffen zwischen DVU-Chef M. Faust und NPD-Frondeuren vor der Deutschland-Paktkündigung

MDR 28.06.09

Wer wissen möchte, warum alles so kam, wie es gekommen ist, der lese sich bei den untenstehenden Links von unten nach oben. – Die Schriftleitung

Hochmoralisches vom Schneekönig… – Altermedia 23.06.09

Matthias Faust: Bruch des Deutschland-Paktes – Altermedia 23.06.09

Zeigt die NPD der DVU in Brandenburg den Stinkefinger? – Altermedia 22.06.09

“Endlich zusammenführen was zusammengehört“ – Altermedia 22.06.09

Unter Freunden – Altermedia 18.06.09

NPD-Chef Voigt im Gespräch mit NID-Blog – Und die Reaktion der anderen Seite – Altermedia 10.06.09

Das Lied ist aus – Altermedia 08.06.09

Aufschrei im Klub der Ungeküßten – Altermedia 05.06.09

Der rechteCarlos Dufour: KES, Anthropo-Softies und Neuchristen – Altermedia 17.05.09

Der rechteCarlos Dufour: KES, Anthropo-Softies und Neuchristen – Altermedia 17.05.09

Der rechteDie Übererfüller – Altermedia 17.05.09

Der rechte Zeitpunkt – Altermedia 17.05.09

DVU-Chef Matthias Fausts Pressesprecher und die MÄRKISCHE ALLGMEINE – Altermedia 17.05.09

MÄRKISCHE ALLGEMEINE sieht sogenannten Deutschland-Pakt zwischen DVU und NPD am Ende – Altermedia 16.05.09

Der schöne Schein und die heile Welt des Deutschland-Paktes – Altermedia 29.04.09

Die Süddeutsche Zeitung, das neue Antlitz der DVU und die Zukunft des Deutschland-Paktes – Altermedia 25.04.09

Der schwedische Multimillionär Brinkmann und die deutsche Rechte – Altermedia 22.04.09

Diener zweier Herren – Altermedia 17.04.09

Wohin der Wind weht – Altermedia 14.04.09

DVU-Chef Matthias Faust zum besonderen Coup – Altermedia 11.04.09

Der besondere Coup – Altermedia 14.04.09

Nach NPD-Parteitag – Altermedia 07.04.09

Nationaldemokratische Fluchtbewegung in die DVU? – Altermedia 20.03.09



Tags: Allgemeines

19 responses so far ↓

  • 1 grob durchgerechnet // Jun 30, 2009 at 11:42

    Ziemlich viel Wirbel derzeit. Meiner Meinung nach wird ein Großunternehmen DVU-Bundestagswahlantritt wie die EU-Wahl enden: unbedeutend.

    Wie bitte will die DVU eine bundesweite Kampagne betreiben, wenn sie keine Fremdunterstützung hat? Bei der EU-Wahl sollte ja die NPD mithelfen, aber ob dies tatsächlich so war? Und am 27.9. wäre die NPD Konkurrent: bundesweit bekannt und reizvoll.

    Von daher glaube ich nicht, dass NPD-LV SN und SL sich zur DVU schlagen werden, besonders wenn zum 2. Mal in 2009 bewiesen wäre, dass die DVU unrelevant ist beim Wähler.

    Ein NPD-Wechsel müsste zunächst dem Landesverband verklickert und dann auch noch dem Wähler (im Nachhinein) verkauft werden. Wozu die Mühe? Schaden um die Ressourcen.

    Warten wir die Wahlen ab und stellen uns dann den Tatsachen. Mal schauen, was noch alles im Sommerloch verschwinden wird.

    Molau: Er hat politisch gezockt und mit der DVU eine Niete gezogen.

  • 2 Freiheitskämpfer // Jun 30, 2009 at 12:00

    Der Schneekönig und das Waldorfwürstschen, im Verein mit dem Politnaivling aus der Hansestadt. Ein Super Trio! Und die wollen die vielbeschworene “Neue Rechte” sein??? Und nachdem sie gemerkt haben das ihr Konzept so vollends in die Hose geht und dazu die Europawahlen ein einziges Desaster waren, da stänkert man gegen die NPD die logischerweise nun den Deutschlandpakt aufgelöst hat. Und großzügigerweise noch eine Fusion anbieten, was wiederum nur Sinnvoll und Logisch erscheint.
    Doch offenbar nicht in der Welt des nordischen Schneekönigs und seiner dusseligen Helferchen. Diese möchten um jeden Preis “ihre” Version einer “Neuen Rechten” durchdrücken, egal gegen welche Widerstände und egal ob dies zum Vor- oder Nachteil der deutschen Rechten ist.
    Auf solche Typen können wir getrost verzichten!

    Hierzu ein ebenfalls lesenwerter Artikel:

    http://nidinfo.wordpress.com/2009/06/30/%e2%80%9egesamtrechts-tk%e2%80%9c-und-brinkmann-dvu-schiesen-sich-auf-npd-ein/

  • 3 Nationaler Demokrat // Jun 30, 2009 at 12:19

    Wie ich sehe, macht es die NPD Sachsen ganz richtig – für die anderen Parteien des “Systems” ganz provokant sich die schwarz-rot-goldene Fahne für sich zu vereinnahmen. Ein entsetzter Artkel in einer Zeitung nach dem demonstativen Zeigen der s-r-g Fahne bei der Demo durch einen
    NPD Kreisverband zeigt auch, daß man diesen Demokratie-Verdrehern die angemaßte Hoheit über die Demokratie entreissen muß: “Nun erdreistet sich die NPD auch noch, sich s-r-g- einzuverleiben”. Ja, wo bleiben denn blos die Nazis? Und für die Wähler stellt sich die NPD nicht als Aussenseiter dar, sondern als Partei, die man wählen kann, die keine Revolution entfachen , sondern “nur” eine besser Politik will. Und die Nazi-Hetze wird immer stumpfer. Das bedeutet nicht, daß wir unsere klaren Aussagen verwässern sollen. Aber die Aussenwirkung einer Partei ist im heutigen visuellen Zeitalter fast mehr wert als das Programm. Eine “Verbürgerlichung” der NPD- die m.E. für echte bzw. deutliche Fortschritte bei den Wahlergebnissen Bundesweit erforderlich ist, hat nichts mit dem Konservatismus der Partei in den 60ern und 70ern zu tun, durch dessen Bewegungslosigkeit sich die Partei nach und nach dezimieren ließ. Das richtige Kampfmittel heute ist auch die richtige Fahne.

  • 4 NPD KV UNNA / HAMM // Jun 30, 2009 at 12:30

    Durch diese Leute werden wir uns nicht in “politikfähige gute Patrioten” und “politikunfähige Nazis “auseinander dividieren lassen.
    Wir sind eine Gemeinschaft und, wenn wirklich jemand meint er müsste Verrat üben, dann soll er zügig sein Bündel packen und verschwinden.
    Das wäre dann eine Selbstreinigung, die durchaus zu begrüßen wäre.

  • 5 Matthias // Jun 30, 2009 at 12:52

    Was hat Herr Brinkmann denn eigentlich bis jetzt konkret für Deutschland geleistet? Würde ich gern mal wissen…..

  • 6 harald // Jun 30, 2009 at 13:35

    @altermedia
    “Der gleichfalls befragte sächsische Landesverband (…) verwies stattdessen auf einen fälschlicherweise als Interview mit dem sächsischen NPD-Landesvorsitzenden Winfried Petzold ausgegebenen Artikel des MDR.

    Wieso, stimmt doch. Apfel bestätigt das im wiedergegebenen Text, aber wenn man sich den bemerkenswert sachlichen Videobetrag anschaut, so wird dort doch tatsächlich Petzold interviewt:

    http://www.mdr.de/sachsen/6477170.html

  • 7 Adler // Jun 30, 2009 at 13:43

    Eine “DDR light” im Sinne von nationalem Sozialismus fände ich jedenfalls besser als die kapitalistische BRD, in der immer mehr Menschen verelenden!

  • 8 borger // Jun 30, 2009 at 16:28

    Als Programm für einen DVU-Wahlkampf würde ich mich auf zehn wesentliche Punkte beschränken, die geeignet sind, die 0,5 % Hürde zur Wahlkampfkostenerstattung auch ohne große Mittel zu erreichen.

    Naja, immerhin bekennt der Herr „Multimillionär“ aus Lummerland ja mal bemerkenswert offen, was ihn wirklich treibt. Er will nicht „investieren“ – er will nur abkassieren. So etwas könnte sogar funktionieren – wenn es gelänge, neben den geeigneten 10 Punkten die entsprechende Glaubwürdigkeit zur Umsetzbarkeit- und den Willen dazu – mitzuvermitteln. Davon sind die Drei aus der Klapse aber Lichtjahre entfernt, ihre Spezialität sind Fehlleistungen und damit erreichen sie in Konkurrenz zur NPD mindestens 0.0x% vielleicht sogar noch weniger.

  • 9 Max // Jun 30, 2009 at 17:17

    Ja, Altermedia ist unsere beste NPD-Posaune* ;) Ich stimme Altermedia zwar nicht in jedem Punkt zu, allerdings ist die NPD-Kritik vielfach auch gerechtfertigt. Schuld am Niedergang der DVU ist jedoch definitiv nicht Altermedia, sondern die eigene Faulheit, Programmlosigkeit und ein oftmals peinliches Verhalten in der Öffentlichkeit.(

    *Vorsicht vor falschen Schlüssen, an unserem Verhältnis zur NPD hat sich nichts geändert.- Die Schriftleitung

  • 10 Max // Jun 30, 2009 at 17:18

    Mist, jetzt ist der Smily verrutscht – er ist wohl auch der einzige, der in Gegenwart von Herrn Brinkmann noch grinsen kann….

  • 11 Nikolaus Be // Jun 30, 2009 at 17:46

    “2. Deutschland soll die EU verlassen.” (Brinkmann)
    Arges populistisches Geschwätz des Paten ausgerechnet “danach”. Aber wohl nur um die o,5% zu erlangen… Noch vor einem Monat ist nämlich seine DVU zur “Europawahl” angetreten u. hat dort mitnichten eine gleichlautende oder ähnliche Forderung erhoben. Stattdessen warb man mit den Worten: “Deutschland braucht eine Stimme in Europa” u.ä. pro EU-Parolen. Auch andere Punkte des möglichen DVU-Wahlprogramms (”Verbot langer Tiertransporte”; “Wahlrecht ab 16 Jahren”; “Milchbauern sollen keine Steuer zahlen” pp.) erscheinen vollkommen beliebig aus dem Leben gegriffen, so als habe man sie beim Treffen im Erfurter Straßencafé nebenbei noch schnell auf den Bierdeckel geschrieben. :)

    Zu dem Treffen des Vertreters von “deutschen Werten” Faust mit den Herren Trinkaus u. Förster in einem Erfurter Straßencafé kann man z.B. auch folgendes fragen: Wieso war eigentlich die Antifa in der Nähe u. hat Bilder gemacht, die dann auf “Indymedia” erschienen! Ein purer Zufall?

    P.S. Nun betreibt auch “National”model Frank Franz eine “Podcast”-Reihe, nennt sich “Interaktiv Podcast”. Man kann sie auch gleich von “gesamtrechts.tk” aus antippen…

  • 12 Rurik // Jun 30, 2009 at 18:32

    @ Schriftleitung

    Ausgezeichneter Artikel!

    Und:

    … auch der flittergoldene Papp-Odin aus dem Asgard der neurechten Deutschen Volksunion … Patrik Brinkmann

    Einfach köstlich!

    Na ja, man muß ja ab und an auch den Teil des Publikums bedienen, daß auf nordische mythologische Allegorien steht.
    Die Schriftleitung

  • 13 Adler // Jun 30, 2009 at 20:44

    Na Brinkmann, wenn Multi Frey schon zu geizig ist, dann überweis du doch mal eine Mio. nach Brandenburg für den Wahlkampf…

  • 14 Thusnelda // Jun 30, 2009 at 20:45

    Unsereiner braucht keinen Informanten aus dem DVU-Vorstand um zu wissen, welches hinterhältige, intrigante Spielchen seit Monaten von der DVU-Führungsclique gespielt wird. An die “politikfähigen” Verräter innerhalb der NPD kann man nur appelieren, die Partei möglichst schnell zu verlassen um sich dann der DVU anzuschließen. Interessant ist auch, dass Apfel die “freien Kräfte” immer dann als politikfähig bezeichnet, wenn er ein paar Helfer für den Wahlkampf benötigt.

  • 15 Neubauer // Jun 30, 2009 at 21:10

    kreative Ideen für die Zukunft? Hatten Adolf Hitler und seine Freunde in Hülle und Fülle… da geht es lang Freunde…

  • 16 Max // Jun 30, 2009 at 21:44

    *Vorsicht vor falschen Schlüssen, an unserem Verhältnis zur NPD hat sich nichts geändert.- Die Schriftleitung

    Hinter “NPD-Posaune” sollte ja auch der Smily….Ist mir schon klar.

  • 17 Adler // Jun 30, 2009 at 23:13

    Na ja, Leute: Ich persönlich habe ja gar nichts (finanziell) davon, mich hier täglich gegen Großkapitalist FREY; DVU usw. aufzuregen. Also erst mal Gute Nacht… Und gutes Frühstück morgen… Es lebe Deutschland!

  • 18 Kampfgruppe Bitterfeld // Jul 1, 2009 at 8:13

    10 Punkte, das ist ja lachhaft und Populismus pur.

    Jedem der punktuell etwas sauer auf die brD ist etwas versprechen und auf ein paar %-te zu hoffen. Da sollte er sich um ein Bündnis mit der Piratenpartei bemühen.

    Diese 10 Punkte sind ein Beweis warum keine gemeinsame Plattform mehr möglich ist.

    Die Probleme Deutschlands können nur durch grundsätzliche Veränderungen überwunden werden.
    Ganz oben steht da Deutschland statt „Westen“, mit den Inhalten:
    Dem deutschen Volk verpflichtet, Zionistendiktatur, Selbstbestimmung, Globalisierung/Kapitalismus, Schluß mit der Selbstverleugnung!

    Kann ja gerne ergänzt werden, aber bitte nicht mit banalen Brinkmann/Molau/Worch – Parolen.

    Eine Forderung fällt mir da gleich noch ein.
    Verbot des Talmud als menschenverachtende verbrechreiche Hetzschrift.
    Organisationen, welche sich nicht daran halten, werden ebenfalls verboten und angesichts der Planung widerlicher Verbrechen in dieser Hetzschrift mit hohen Gefängnisstrafen bedroht.

  • 19 Adler // Jul 3, 2009 at 22:01

    Kampfgruppe Bitterfeld

    Ich möchte gern mal wissen, was unsere 0,4%-Helden Faust, Molau, Worch und Konsorten von den Multimillionären Frey und Brinkmann so abkassierren… Ich wär so gerne DVU-Millionär, dann wär mein Konto niemals leer!

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