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Kreistagsmandat niedergelegt! (15.07.08)

July 15th, 2008 · Post your comment (51 Comments)

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Wöll verabschiedet sich aus der Politik

„Schnauze voll“? Marcel Wöll, ehemaliger NPD-Chef in Hessen, hat jetzt auch sein Kreistagsmandat niedergelegt! Damit verabschiedet er sich gewissermaßen aus der aktiven Parteiarbeit in Hessen. Aus Resignation? Wöll hatte den Landtagswahlkampf geführt, im Januar aber nur 0,9% der Stimmen eingefahren – seither war es still geworden. Im April verzichtete er auf eine Wiederwahl zum Landesvorsitzenden. Wie es heißt will er mit seiner Familie jetzt nach Thüringen „auswandern“.

Endet nun das politische Kapitel Wöll? In Thüringen ist er „geduldeter Gast“, wie man uns mitgeteilt hat. „Zwergenaufstände“ wie im Hessen-Wahlkampf wird man dort nicht tolerieren. Aber dazu wird es vermutlich auch gar nicht kommen, denn Wöll droht ohnehin eine längere Haftstrafe wegen einer Messerstecherei vom August 2004. Reiht man dies alles aneinander, so liegen wir wohl nicht falsch, wenn wir behaupten würden, dass Wöll das Zeug zum „Skandal-Politiker“ hätte. Seine bisherige Arbeit in Hessen, wenngleich er sich auch bemüht hat –aber was das heißt wissen wir- hinterlässt kaum fruchtbaren Boden für weitere Parteiarbeit im positiven Sinne. Hessen gehört schlichtweg zu den Flecken Deutschlands, in denen die NPD nicht die geringste Rolle spielt.

Allerdings wäre es falsch zu behaupten, dass das an Wöll allein gelegen hat. Er selbst war im Wahlkampf darum bemüht, durch viele öffentlichkeitswirksame Auftritte aufzufallen, jedoch mit einem schlecht funktionierenden Landesverband. Daher war es auch kaum überraschend, dass der von ihm angekündigte Kundgebungsmarathon im Januar mit über 100 Veranstaltungen, noch nicht einmal bis zu einem Drittel erfüllt worden sind. Für Diskussionen sorgte außerdem der Zwergenfilm der Hessen-NPD im Wahlkampf, den Wöll selbst als „besten Wahlkampffilm“ bezeichnet haben soll, „den die Partei jemals hatte“. Für ein achtsames Wahlergebnis hat es dann freilich nicht gereicht. Seither ist von der Hessen-NPD eigentlich kaum noch etwas zu vernehmen.

Das dürfte auch für den Wetterauer Kreistag gelten, in dem Wöll bislang als Abgeordneter vertreten war. Erst kürzlich ist er zu vier Monaten Haft verurteilt worden, weil er in dieser Funktion den Holocaust „relativiert“ haben soll. In der Debatte um finanzielle Zuschüsse für Tingeltouren deutscher Schüler in die KZs, bezeichnete er die Fahrten als „Gehirnwäsche“ und sprach von „so genannten Vernichtungslagern“. Dass er aus Konsequenz dieser Verurteilung sein Mandat niedergelegt hat, halten wir für ausgeschlossen. Wahrscheinlicher ist hingegen ist sein Umzug nach Thüringen und die Tatsache, dass man ihm das Mandat nach einer eventuellen Verurteilung, wegen der Messerstecherei, das Mandat ohnehin aberkennen würde. Insofern ist er diesen Schritt nur zuvorgekommen. Sein Nachfolger wird der 22 Jahre alte Stefan Jagsch, in der Öffentlichkeit bislang unbekannt.

Bleibt vorerst abzuwarten, ob Marcel Wöll als Thüringer ein politisches Comeback starten wird, oder ob das Kapitel tatsächlich beendet ist.

Siehe auch
Frankfurter Rundschau



Tags: Allgemeines

51 responses so far ↓

  • 1 Dresdner // Jul 15, 2008 at 15:17

    Wäre ja nicht der erste Hesse, der sich mittlerweile in Thüringen austobt :-)

  • 2 Hesse // Jul 15, 2008 at 15:18

    Zwergenaufstand beendet in Hessen?
    Mehr war es ja nicht hier in Hessen, aber ob Wöll allein die Schuld trägt an dieser Miesere möchte ich bezweifeln. Vielleicht war er noch der Beste in einem unfähigen Mannschaft, ich weiß es nicht.

  • 3 Vorschlag // Jul 15, 2008 at 15:31

    Hoffe mal nicht, dass er sich den PROs anschließt, denn ich halte ihn für einen guten Redner!

    Auch sollte man nicht die Rahmenbedingungen vergessen unter denen die Hessen arbeiten müssen. Gerade in Frankfurt ist es für nationale Kräfte mittlerweile fast unmöglich etwas zu bewegen. Da muss man vor Krebs schon den Hut ziehen!

  • 4 Beobachter aus Deutsch Südwest // Jul 15, 2008 at 15:37

    Man mag ja über Marcel Wöll denken was man will.

    Es ist aber schade, dass ein Aktivist , der sehr aktiv war und etwas bewegen wollte, demotiviert aufgibt.
    Irgendwie ist die politische Arbeit wie ein Kampf gegen Windmühlen oder das Anrennen gegen Wände.
    Ich kann mit jedem nachfühlen, der von der politischen Arbeit frustriert aufgibt.
    Auch ich bin seit mehr als 2 Jahren stark politisch engagiert und habe außer, dass ich mich mit einigen Leute duze nichts erreicht.
    Beobachter

  • 5 marcel wöll // Jul 15, 2008 at 15:38

    Hier die PM der Hessen NPD in eigener Sache:

    Kreistagsabgeordneter Marcel Wöll legt seine Mandate nieder

    Nach dem Skandalurteil des Gießener Landgerichtes vor einigen Wochen, hat sich der Kreistagsabgeordnete der NPD-Fraktion Marcel Wöll dazu entschlossen seine Mandate nieder zu legen. Wöll sagte wörtlich: “Es kann nicht sein, daß sich ein Kreistagsabgeordneter von einem Richter verordnen lassen muß was er sagen darf und was nicht. Wenn zu Parteienverboten und Versammlungsverboten nun auch noch die Strafverfolgung von parlamentarischen Anträgen kommt, hätten die Herren “Demokraten” sich die Wahlen auch sparen können. Da eine ordnungsgemäße Vertretung meiner Wählerinnen und Wähler ohne ein Recht auf freie Rede nicht möglich ist, werde ich meine Mandate niederlegen.”

    Eine Frage hätte ich allerdings noch: Wer ist den der große Reichsprotektor von Thüringen bei dem man sich als “geduldeter” Gast melden darf? Lustiger Spinner!
    :-) )

  • 6 Goy und stolz drauf! // Jul 15, 2008 at 16:02

    Und hier kann man die Heimseite der hessischen NPD bewerten:
    http://www.websitewiki.de/Npd-hessen.de !!!

    Ich habe bereits solidarische 5 Sterne gegeben.

    (Andere Seiten kann man übrigens auch bewerten: z.B. http://www.websitewiki.de/de.altermedia.info )

  • 7 DerKritiker // Jul 15, 2008 at 16:15

    Dass Wölls Leistungen für den Nationalen Widerstand als total unbedeutend dahingestellt werden, und so ein getreuer Mitstreiter um seine verdiente Anerkennung betrogen wird, ist nicht angebracht.
    Nicht zu vergessen ist z.B. das zwar verbesserungswürdige, aber dennoch vielversprechende, moderne Projekt „Volksfront Medien“, welches er mit aufgezogen hat.

    Übrigens würde mich mal interessieren, was immer alle gegen den Zwergenfilm haben.

  • 8 Ronald // Jul 15, 2008 at 16:16

    Große Hoffnung für uns war der Wöll. Und ich sage: Der bringt politisch auf jeden Fall nochmal was Positives!

  • 9 Bube // Jul 15, 2008 at 16:22

    Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi war Freimaurer.

    Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Nikolaus_Graf_von_Coudenhove-Kalergi

  • 10 Eine andere Feldpostnummer // Jul 15, 2008 at 16:28

    Bei der Kombination aus Bild und Text könnte man dem Zwergenführer schlicht “Gute Heimreise” wünschen oder ein Loblied auf die heute human gewordenen “Evakuierungen nach dem Osten” singen.

    Es dürfte jedoch eher die Wahl dahinter stecken, da man Chancen sieht werden nun NPD-Trüpplein in Marsch gesetzt, da die Chancen so ganz groß nicht sind eben nur die 2te Garnitur, wie sagte schon Himmler (sinngemäß) Von 100 Menschen sind 5-10 zum Befehlen da, der Rest hat zu gehorchen, die NPD ist eben eine Westpartei :-p

  • 11 HansGut // Jul 15, 2008 at 16:47

    Dieser Selbstdarsteller und Volltrottel macht sicher auch in Thüringen Ärger. In welchem Milieu? Naja, immer dort, wo man ihn grade lässt.

  • 12 Oskar // Jul 15, 2008 at 16:48

    Zugegeben, dass von Herrn Wöll zu verantwortende Zwergenfilmchen war sicherlich nicht von Vorteil. Sein Einsatz vor und während des Landtagswahlkampfes jedoch zeugt von Einsatzbereitschaft ,von der sich so mancher Pg eine Scheibe abschneiden sollte. Hierfür sollte man ihm Resspekt zollen. Die Umstände, unter welche eine nationale Arbeit in Hessen stattfindet ist nicht besonderst rosig. Wiesbaden, Darmstadt, Frankfurt a./M.,Marburg, Kassel und nicht zuletzt Giessen sind auf Grund ihre Studentenschaft wahrlich kein Honigschlecken für nationale Aktivisten. Hessen an sich, als Versuchslabor des Multi-Kulti- Wahnsinns und seit jeher Hochburg der Roten macht es auch nicht gerade leichter.

  • 13 Peter Naumann / Dresden // Jul 15, 2008 at 17:29

    Marcel Wöll habe ich stets als geradlinigen, intelligenten und tatkräftigen Kameraden kennengelernt, der sich nicht nur über viele Jahre in seiner und meiner hessischen Heimat politisch eingesetzt hat, sondern der – aus meiner Wahrnehmung heraus – auch seinen beruflichen Pflichten nachgekommen ist, und ein vorbildlicher Familienvater war. Das ist in dieser Zeit sehr, sehr viel! Es ist leicht, aus der Anonymität heraus, jemanden in der Öffentlichkeit zu kritisieren – sinnvoller aber ist es, das persönliche Gespräch mit dem Betreffenden zu suchen. Hessen war – im Großen und Ganzen – über Jahrzehnte hinweg, ein Land weitgehender nationalpolitischer Lethargie. Marcel Wöll hat in der Zeitspanne seines Wirkens als NPD-Landesvorsitzender mehr zu Wege gebracht, als mehrere seiner Vorgänger zusammen. Wir sollten ihm dafür danken und ihm nun die Zeit lassen, damit er sich – angesichts der bevorstehenden schweren Zeit – erst einmal seiner Familie widmen kann. So, wie ich ihn einschätze, werden wir irgendwann wieder von ihm hören. Heil Dir und den Deinen, Marcel!

  • 14 Untermain // Jul 15, 2008 at 17:31

    Es ist schade das es immer wieder Leute gibt die es versuchen Kameraden die versucht haben etwas zu bewegen zu kritisieren. Kritik sollen nur die äusern die auch dazu in der Lage sind und das sind nur solche die auch gleichwertige Arbeit geleistet haben oder leisten aber nicht welche die auser am Rechner ihre Komentare bei foren einzutragen. Wer sich traut zu lästern und andere Arbeit verächtlich zu machen die man selber noch nie geleistet hat gehört das Recht entzogen sich National zu nennen weil solche Spaltvögel das was uns alle Verbindet nämlich unsere Weltanschauung noch nicht verstanden haben!

  • 15 Reiner // Jul 15, 2008 at 17:36

    In Hessen hat Herr Wöll wohl mehr zerstört als aufgebaut und das Wahlergebnis von 0,9 % war wirklich lächerlich. Die Thüringer NPD sollte sich noch einmal überlegen, sich so jemand in den Landesverband zu holen…

  • 16 wäreesanders // Jul 15, 2008 at 17:40

    Ich finde es nicht richtig zu sagen, dass Wöll nichts bewegt hat, er hat sein bestes gegeben! Woran die Wahlpleite liegt ist doch klar, ein riesen Prozentsatz des Budget für den Wahlkampf ging nach Niedersachsen, wo wir ohnehin mit einem minimum an Wahlwerbung in die Wahlkampfkostenrückerstattung gekommen wären! Aber nein, jetzt dürfen die REP´s nochmal 4Jahre in Hessen weitermachen und uns Stimmen klauen und wir müssen uns mit einer leeren Kasse zufrieden geben! Deshalb vielen Dank an den Bundesvorstand! Wöll hat aus den Mitteln die er hatte das beste gemacht

  • 17 waldkauz 98544 // Jul 15, 2008 at 17:40

    Die Niederlegung seines Kreistagsmandates hat er sehr gut und fundamentiert begründet.
    Wie sollte er sich gegen Angriffe der Etablierten während Sitzungen verhalten, die ihn mit Sicherheit bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit diese Verurteilung vorhalten würden?

    Weswegen ist er denn verurteilt worden? Wegen Volksverhetzung! Das ist ja nun wirklich nichts, wessen man sich schämen müsste, eher im Gegenteil. – Der Hausmeister

    Er hat schon die richtige Entscheidung getroffen.
    Ich hoffe nur, daß er in Thüringen die richtigen Kameraden kennenlernt.

  • 18 NPD KV UNNA / HAMM // Jul 15, 2008 at 17:44

    Ob Wölls Tätigkeit so belanglos war, können wir nicht beurteilen. Er scheint sich aber bemüht zu haben, wenn aber vielleicht auch erfolglos. Mehr als bemühen kann sich aber niemand.
    Der Erfolg steht auf einem anderen Blatt.
    Da er aber noch jung ist, hoffen wir nicht, dass er jetzt resigniert.
    Unser Kampf braucht Männer und Frauen mit einem langen Atem, die nicht bei Niederlagen, seien sie noch noch schmerzlich umfallen.
    In dem Sinne, Kamerad Wöll, schöpfen Sie Atem und neue Kraft, der Kampf muss weiter gehen.
    http://www.npd-unna.de

  • 19 sachsenuwe // Jul 15, 2008 at 18:26

    Schade. Aufgrund seiner Vergangenheit ist ein politisches Comeback wenig sinnvoll. Von der Übernahme einer politische Funktion rate ich ihm die nächsten 25 Jahre ab. Er soll sich jetzt lieber um seine bürgerliche Existenz kümmern!

    Trotzdem kann er ja als Parteimitglied die Partei in Thüringen unterstützen. Zum Beispiel als Wahlkampfhelfer. Ich wünsche ihm und seiner Familie alles Gute und einen erfolgreichen Neustart in Mitteldeutschland.

  • 20 Systemling // Jul 15, 2008 at 18:42

    In Hessen spielt die NPD nicht die geringste Rolle?
    Ich dachte ihr steht unmittelbar vor der Zerschlagung des Systems und vor der Machtübernahme! Nehmt zur Kenntnis, das die NPD bundes- und weltweit nicht die geringste Rolle spielt…

  • 21 claraque // Jul 15, 2008 at 18:44

    @ Beobachter aus Deutsch Südwest:
    Irgendwie ist die politische Arbeit wie ein Kampf gegen Windmühlen oder das Anrennen gegen Wände.
    Ich kann mit jedem nachfühlen, der von der politischen Arbeit frustriert aufgibt.
    Auch ich bin seit mehr als 2 Jahren stark politisch engagiert und habe außer, dass ich mich mit einigen Leute duze nichts erreicht.

    So ist es auch gewollt.
    Sich im Ringen und Kompromisseschliessen in einem Verband zu verschleissen und dann zu der gleichen Auffassung kommen wie jeder:
    Es hat keinen Sinn, sich aufzulehnen.
    Doch gerade dieses Ergebnis ist der Anfang einer politischen Tätigkeit, und nicht deren Ende.
    Es muß erkannt werden, daß AUCH DIESES von den Machthabern inszeniert ist.

  • 22 jochen // Jul 15, 2008 at 18:50

    Ein vorbildlicher Aktivist zieht sich zurück. Das ist ganz und gar seine Sache. Er hat weder um Hilfe noch um Verständnis geworben.
    Ein Hundsfott, wer ihm jetzt verbal Dreck hinterher wirft.

  • 23 Vorschlag // Jul 15, 2008 at 18:51

    Ich halte ihn für mit den besten Straßenwahlkämpfer des NW. Wer ihn für die Thüringenwahl als Wahlkämpfer gewinnt, kann sich glücklich schätzen!

  • 24 ICH // Jul 15, 2008 at 18:52

    Nur der ist zur Kritik berechtigt, der eine Aufgabe besser lösen kann!

    Historisches Zitat mit ewig währender Aktualität.

  • 25 HansGut // Jul 15, 2008 at 18:53

    @ Untermain

    Lern erst mal Rechtschreibung, Du Opfer der hessischen Schulpolitik. Danach kannste Dich mal langsam an Politik rantasten.

  • 26 HansGut // Jul 15, 2008 at 18:57

    @ KV Unna

    “Mehr als bemühen kann sich aber niemand.”

    Holla. Ist es bei Euch heute auch so heiß?? Normalerweise sondert Ihr hier doch die niveauvolleren Kommentare ab.

  • 27 Schörner // Jul 15, 2008 at 19:06

    Was ist das Schlimmste, das in einem Führungszeugnis stehen kann? “Er hat sich bemüht.”

  • 28 Tom // Jul 15, 2008 at 19:15

    @Systemling”In Hessen spielt die NPD nicht die geringste Rolle?
    Ich dachte ihr steht unmittelbar vor der Zerschlagung des Systems und vor der Machtübernahme! Nehmt zur Kenntnis, das die NPD bundes- und weltweit nicht die geringste Rolle spielt…”
    Weshalb dann immer die Aufregung in den Medien?Die Millionen für Projekte gegen Rechts?Weshalb hunderte V-Leute eingeschleust? usw usw usw,ganz so sehr scheinen die da oben ihrem Volk nicht zu trauen….

  • 29 Ferdinand // Jul 15, 2008 at 19:18

    “Hessen gehört schlichtweg zu den Flecken Deutschlands, in denen die NPD nicht die geringste Rolle spielt.”

    Ist das ein Wunder? Schließlich hat man die Bevölkerung dort (bereits) quasi ausgetausch (Ausländeranteil Frankfurt am Main ca. 40% [d.h. Migrantenanteil - Ausländer + bereits eingebürgerte - >50%], Migrantenanteil [in] Offenbach, Wiesbaden, usw. auch nicht unwesentlich niedriger) – und überhaupt ist Hessen (mit dem Moloch Frankfurt am Main ["Mainhattan"]) gewissermaßen das Vorzeigebundesland der BRD…

  • 30 horst // Jul 15, 2008 at 19:22

    Damit fällt Hessen und Frankfurt wohl für immer in die Hände der Rotfront! Wenn selbst jemand wie Wöll dort das Handtuch wirft, ist einfach nichts mehr zu bewegen.

    Viel Erfolg im (noch) Deutschen Osten, willkommen in Thüringen!

  • 31 Werner Holt // Jul 15, 2008 at 19:25

    Marcel Wöll hat nach den zur Verfügung stehenden Mitteln einen guten Wahlkampf hingelegt. Doch Hessen ist für nationale Politik “verbrannte Erde”. Multikulti Hochburgen wie Darmstadt, Frankfurt usw. sind schwer zu erobern. Wenn sich dann noch ganze Kreisverbände im Wahlkampf verdrücken z.B. in denUrlaub oder zu Hause bleiben (weil sie ja früher schon so viel geleistet haben)und sich eine Hand voll Aktivisten die Schuhsohlen durchläuft, kann man das nicht dem Landesvorsitzenden anlasten.
    Früher fand NPD Politik in Hessen unbehelligt in Hinterzimmern statt. Bei der vorhergehenden Landtagswahl wurde garnicht erst angetreten, allerdings auf Beschluß des Bundesvorstandes. Marcel hat die Partei in Hessen erst mal wieder aus der Versenkung geholt.

  • 32 Reiner // Jul 15, 2008 at 20:11

    @wäreesanders
    Wenn der NPD Bundesvorstand mehr Geld in den Wahlkampf in Hessen gesteckt hätte und es wäre trotzdem bei 0,9 % geblieben wäre das ganze Geld “geopfert” worden – nichts wäre an die Partei zurückgeflossen. Diese Entscheidung des BV war also richtig.
    Das die REP in Hessen besser abgeschnitten haben liegt auch am Zustand des dortigen NPD Landesverbandes. Die Stärke des Einen ist die Schwäche des Anderen. Und für die Situation eines LV ist nun mal der Landesvorsitzende, in diesem Fall Herr Wöll, verantwortlich.

  • 33 Systemling // Jul 15, 2008 at 20:41

    @Tom
    Ihr seid nicht das Sprachrohr des Volkes, zudem seid ihr nicht das Volk! Der Großteil der Bevölkerung ist für ein NPD- Verbot, und würden wir tatsächlich in einer Demokratie leben, in der geltendes Recht konsequent durchgesetzt würde, wäre euer kranker Nostalgieverein bereits dicht! Labt euch als die Profiteure unseres Gummiparagraphensystems schön weiter an den Früchten eures euch finanzierenden Staates!

  • 34 Albrecht // Jul 15, 2008 at 20:54

    “Auch ich bin seit mehr als 2 Jahren stark politisch engagiert und habe außer, dass ich mich mit einigen Leute duze nichts erreicht.”

    Dann können wir ja alle das Handtuch schmeissen…

    Mit Verlaub: Erst durch die tagtägliche politische Arbeit (vor allem meinungsbildene Arbeit) wird das Fundament dafür gelegt, daß Erfolge bei Wahlen überhaupt einmal möglich sind.

    Wer glaubt von heute auf morgen (oder auch nur über einige Wochen – oder Monate [oder machmal gar Jahre] – hinweg) etwas verändern zu können (und dafür dann Anerkennung zu erfahren) ist – auf eine fast schon kriminelle Art und Weise – naiv (in England hat es Jahrzehnte gebraucht, bis sich eine liberalistische Ideologie gegenüber der bis dahin im Land vorherrschenden konservativen Richtung durchgesetzt hat; viele Ideologien konnten sich in der Geschichte überhaupt erst nach sehr langer Zeit [stetes Eintreten für die Ideologie vorausgesetzt] durchsetzen…).

  • 35 Honeck // Jul 15, 2008 at 20:56

    “Übrigens würde mich mal interessieren, was immer alle gegen den Zwergenfilm haben.”

    Das habe ich mich hier auch immer wieder gefragt…

  • 36 Worch // Jul 15, 2008 at 21:34

    Marcel Wöll hat seine Verdienste. Mit geringen Mitteln und wenig Unterstützung hat er offensiven Einsatz versucht. Das ist wohl besser, als nur den Hintern auf dem Sessel plattzusitzen und als einzigen Sport Fingerübungen an der Tastatur zu treiben.

    Allerdings war er es auch, der nach der Demonstration in Frankfurt/Main letzten Sommer die Diskussion um die Autonomen Nationalisten und die erste unkluge Stellungnahme der NPD dazu maßgeblich mit angestoßen hat.

    Ein fähiger Frontoffizier ist nicht zugleich auch ein begabter General. Aber er kann es werden. Manchmal ist das nur eine Frage der Zeit und fortschreitenden Alters.

    Hoffen wir also, daß Kamerad Wöll uns als eines Tages wieder aktivierbare Begabungsreserve erhalten bleibt. Ich fand den Zwergenfilm daneben, ich fand die Sache mit den Autonomen Nationalisten daneben, aber den Einsatz an sich fand ich gut. Wer mehr als andere arbeitet und kämpft, darf auch mehr Fehler machen als andere. Wer keine Fehler macht, ist entweder ein Übermensch (gibt’s die überhaupt?!) oder ein rein virtueller Hinterzimmer-Krieger. Da ist mir ein Marcel Wöll allemal lieber!

    Grüße
    Christian Worch

  • 37 Germania // Jul 15, 2008 at 21:55

    Steht das 100% fest, daß die Familie Wöll nach Thüringen “auswandert”?
    Hat Er nicht vor 3 Jahren erst in Butzbach ein Haus gekauft?

    Wenn Er wirklich “auswandern” sollte fände ich das sehr schade, nach mehreren kontaktversuchen Ihn nie kennengelernt zuhaben!!!

    NIEMALS KAPITULIEREN.

  • 38 N.G.I.D. // Jul 15, 2008 at 22:05

    Wöll war ein Wichtelzwerg. Es ist gut, dass er weg ist.

  • 39 Westmark // Jul 15, 2008 at 22:13

    Kenne Marcel seit einigen Jahren politisch. Auch wenn ich oft,- und gerade auch ob seiner Wandlung zum “völkischen” hin, nicht immer politisch mit ihm auf einer Wellenlänge bin, zolle ich ihm dennoch Respekt für seine Arbeit. Hat sehr viel geleistet. Man mag sicherlich Manöverkritik üben dürfen, aber ein anonymes Forum muss dazu nicht immer der angebrachteste Platz sein. Ich wünsche ihm auf jeden Fall persönlich weiterhin alles Gute.

  • 40 albalongus // Jul 15, 2008 at 22:30

    @Eine andere Feldpostnummer // Jul 15, 2008 at 16:28
    Bei der Kombination aus Bild und Text könnte man dem Zwergenführer schlicht “Gute Heimreise” wünschen oder ein Loblied auf die heute human gewordenen “Evakuierungen nach dem Osten” singen.

    Ich hatte gehofft, Sie machen einen längeren Sommerurlaub. Scheint leider nicht zu sein. Ich richte mich deshalb auf zukünftige Lachparaden ein.

  • 41 Vorschlag // Jul 15, 2008 at 22:31

    @ Reiner
    Man muss sehen in welchem Zustand der LV in Hessen vor Wöll war, immerhin hat er es geschafft überhaupt mal wieder zu einer LW anzutreten. Mit den Mitteln die er zur verfügung hatte war nicht mehr drin. Deshalb kann sich die Bilanz von ihm sehen lassen!

  • 42 Widerling // Jul 15, 2008 at 23:59

    “In Thüringen … „Zwergenaufstände“ wie im Hessen-Wahlkampf wird man dort nicht tolerieren.”

    Na dann mal Trinkaus. Prost!

  • 43 Detlef // Jul 16, 2008 at 3:42

    „Wie es heißt will er mit seiner Familie jetzt nach Thüringen „auswandern“.“

    Ich weiß zuwenig über Wöll und will einen anderen Aspekt in den Vordergrund stellen.

    Es ist absolut Nachvollziehbar, schon wegen der befreiten Zonen, der Rolle des NW in Mitteldeutschland und der quasi „Spaltung“ Deutschland bei der NPD.

    Voigt hatte es ja deutliche gemacht als er „nur“ vom „Schwarzen Block“ sprach.
    Die Diskussion um den Psychopaten Diesner machte es wieder ganz deutlich.
    Eine Auswertung führt hier zu weit, nur soviel stellvertretend für 2 Gruppen im NW.

    1.Schörner: seine Beiträge sind intelligent und er hat die nötige Distanz , gar Ablehnung gegenüber der NPD.

    2. Borchert: da ist dies nicht ersichtlich, im Gegenteil man bringt ihn mit der NPD in Verbindung. Da hilft nur eins, einen Wachschutz auf den Hof der NPD zu postieren und, da der ja offen sich zur Gewalt bekennt, mit scharfen Hunden, die auch Schusswaffen abwehren können. (Indiskutabel!)

    Gehe ich noch mal auf Schörner ein. Seine Schlussfolgerung, auf Grundlage NW, ist durchaus nachvollziehbar, nur warum beklagt er nicht die fehlende Intelligenz z.b. bei Diesner?

    Im Irak und anderswo sind solche „Krieger“ durchaus gesucht und eingebunden, aber in eine nachvollziehbare Strategie. Jeder mordet jeden ohne eine solche Komponente, ist hoch gefährlich.
    Dieser Zusammenhang muss den “ungeduldigen” Kämpfern in NW deutlich gemacht werden, wenn nicht Leute wie Schörner, wer dann?

    Wie auch immer, er bleibt auf der nötigen Distanz zur NPD und wir können also über alle Themen sprechen.

    Bleibt zu hoffen, dass Worch den Spagat meistert, den einerseits sich die Aktionen des NW für das politische Wirken der NPD sehr begrüßenswert, anderseits dürfen sie nicht kontraproduktiv in der öffentlichen Meinung gegenüber der NPD sein.

    Bleibt auch zu hoffen, dass Rieger und Pastörs für die NPD in der amerikanischen Zone etwas bewegen können, denn wir wollen diese ja nicht den Juden überlassen.

  • 44 Nationaler, Trier // Jul 16, 2008 at 9:47

    Marcel wird sich als Aktivist zurückmelden und hoffentlich bis dahin im Hintergrund mitwirken.
    Das Wann und Wie ist ausschließlich seine Sache und die seiner Familie.

    Wo hat er denn Dreck am Stecken???
    Seine Verurteilungen durch das System sind doch als Auszeichnungen zu sehen.

    Auf einen wie ihn können wir alle nicht verzichten: Vordenker, Klasseredner, Kämpfer, Stratege, Aufbauarbeiter usw. und usf..

    Alles Gute Deiner Familie und Dir.

    MkG,
    Micha.

  • 45 Hermann // Jul 16, 2008 at 10:01

    “Bleibt auch zu hoffen, dass Rieger und Pastörs für die NPD in der amerikanischen Zone etwas bewegen können, denn wir wollen diese ja nicht den Juden überlassen.”

    Ob solcher unsinnigen Ergüsse wird die völkische Idee in Deutschland niemals Fuß fassen…

  • 46 Nationaler Beobachter Fulda // Jul 16, 2008 at 10:58

    Ein stolzer Hesse sagt mal nach 17 Jahren Kampf an der Front zu einem anderen Hessen:
    Gute Entscheidung, willkommen im braun-grünen Herzen von Deutschland. Würde mich mal interessieren wohin nach Thuringia es Marcel zieht. Vielleicht macht er ja eine Aktionsfront Pro-Gera mit auf! Oder eine freie Kameradschaft, da würde ich Ihn am liebsten sehen und kennenlernen.
    Gruß aus Fulda/Gera

  • 47 Patriotischer Nazi-Gegner // Jul 16, 2008 at 11:25

    RE: Er hat sich bemüht

    “Wer immer strebend sich bemüht,

    den können wir erlösen”

    (Ich glaube, aus Goethes Faust)

  • 48 Detlef // Jul 16, 2008 at 13:11

    Jul 16, 2008 at 10:01
    die völkische Idee in Deutschland niemals Fuß fassen…

    Wo ist dein Problem?
    Die völkische Idee ist so alt wie das Volk selbst.
    Das „ihr“ (ehm. Westzone) amerikanisiert seid, um es höflich auszudrücken, bei euch 10tausende Besatzer ihr Unwesen treiben, sind doch Binsenwahrheiten.
    Das man in der US- Besatzungszone , ist ja heute leider auch Mitteldeutschland, deutliche Unterschiede in, der bessere Begriff „Judisierung“, verzeichnet, leider auch beim NW, ist auch eine Binsenwahrheit.

    Es ist längst Zeit, die Schonzeit für „Bewegungs-Bremsen“ aufzukündigen und in der ehemaligen Westzone muss gründlich saubergemacht werden, nicht nur mit eurem Multi Kulti, sondern auch mit denen, die dies zugelassen haben, oder beim Saubermachen stören.

    Die anderen Aspekte sind unter dem Thema geistige Reife angesiedelt und sollten von einer efftektifen Führerschaft in Angriff genommen werden.

    Besonderes Zeichen der Verjudisierung ist leider auch die Affinität nach Knastologen und deren Gedankengut, zum Schaden der Bewegung.

    Da haben die Judenfilme Comicfiguren wie Bonnie und Clyde in die Gehirne der Jugend gepflanzt, die sich dann Figuren wie Borchert als Ersatzcomicfigur aussuchen.
    Dieser, Mangels anderer Anerkennung, sich in dieser verjudisierten Umgebung wohl als großer Machostar gefällt.

    Der Schaden für die Bewegung ist aber leider groß und nicht hinnehmbar.
    Nicht das solche Typen zum Schweigen verurteilt werden, aber bitte mit Nicknamen ohne den heimlichen Wunsch eine Al Capone-Bande, in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, aus dem Nationalen Lager zu machen.

  • 49 Systemling // Jul 16, 2008 at 21:29

    @Detlef

    bist ja ein ganz harter Schreibtischagigator ! Heil Detlef!

  • 50 Detlef // Jul 17, 2008 at 11:40

    Heil Systemling,
    mit Bedacht!

    Wer in unseren Reihen meint im Rampenlicht stehen zu wollen, bzw. muss, der sollte sich dann auch an ein kompliziertes Regelwerk, genannt Taktik, halten.
    Die ideologische Komponente tritt dabei naturgemäß zurück, oder er benutzt halt einen Nicknamen.

    Hat aber auch den Vorteil, wir werfen unsere Leute nicht der verlogenen Boulevardpresse vor und auch ein ehemals gestrauchelter könnte sich, wenn er dann kann, einbringen.

  • 51 Südwest Dt. // Jul 18, 2008 at 18:14

    Juhu, endlich ist er noch weiter weg. marcell, mal überlegt nr Zweigstelle der Npd in Timbugdu
    aufzuziehen? besser als 0,9 % sind sicher drin. Mein tiefstes Beileid an die Thüringer Kameraden

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