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Kurzes Glück: Landkreis Ostvorpommern trennt sich von „Rechts“-Experten (10.02.06)

February 10th, 2006 · Post your comment (No Comments)

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Anklam / Ostvorpommern: Anfang vergangenen Monat schien es der selbsternannte „Rechts“-Experte und Möchtegernkoordinator antifaschistischer Aktivitäten, Günter Hoffmann, endlich geschafft zu haben. Der Kreis Ostvorpommern verschaffte ihm eine Festanstellung als Netzwerkstellenbetreuer gegen Rechts. Ein Himmel voller Geigen aus dem es jetzt offenbar vor Trommelstöcken nur so prasselt, denn wie die OSTSEE-ZEITUNG Wolgast gestern mitteilte, will man im Kreis inzwischen offenbar von Hoffmann nichts mehr wissen.

So heißt es dort auffällig lapidar:
„Der Landkreis wird die zum Jahreswechsel vom Arbeitersamariterbund übernommene, so genannte Netzwerkstelle zum 15. Februar neu besetzen. Wie Günter Hoffmann, der sich in diesem Job mehrere Jahre mit der Tiefenanalyse der rechtsextremen Kräfte in der Region beschäftigt hat, gestern auf OZ-Nachfrage bestätigte, werden sich die Wege von ihm und dem Kreis Ostvorpommern trennen. Zu Aussagen über Gründe dafür war er nicht bereit. Auch Landrätin Syrbe wollte sich zur Personalie nicht näher äußern. Das Bewerbungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen.

Das von der Civitas getragene Projekt zur politischen Arbeit gegen Rechts wird mit Bundes- und Landesmitteln gefördert.“

Die Zurückhaltung in dieser Angelegenheit läßt tief blicken. Sollte man etwa doch noch erkannt haben, daß es sich bei Hoffmann um nichts weiter handelt, als einen gewöhnlichen Politscharlatan, der den Opfern seiner Bauernfängerei teure „Insiderinformationen“ verhökert, die diese auch umsonst von jedem halbwegs politisch interessierten Menschen im Lande in Erfahrung bringen könnten und zwar ohne dafür teure Gehälter für „Experten“ aus dem Westen zu zahlen? Von einer Einsicht zur Besserung kann jedoch wohl keine Rede sein, da der Kreis nicht daran denkt, Hoffmanns Planstelle aufzulösen, so daß wir jetzt schon mit Interesse der Bekanntgabe seines Nachfolgers harren. Daß dieser charakterlich besser sein wird, ist nicht zu erwarten, aber vielleicht gelingt es ja wenigstens einen Kandidaten auszuwählen, der wenigstens nicht optisch eine Karikatur auf die menschliche Spezies darstellt.

Siehe auch
Ostsee-Zeitung Usedom 09.02.06

Störtebeker-Netz 06.01.06

Störtebeker-Netz 21.12.05

Quelle: Störtebeker-Netz 10.02.06



Tags: Allgemeines

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