…oder „Wie Hitler das Oktoberfest stahl“
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So lautet der reißerische Titel in einem „Spiegel-Beitrag“ aus der Reihe „einestages - Zeitgeschichten auf spiegelonline“
Wenn man nun erwartet, das darin die „dämonischen“ Machenschaften des Herrn Hitlers aufgedeckt, dann liegt man weit daneben :
Als erster Beleg für die „Braune Wiese“ wird „der Bierpreis als Instrument der Macht“ betitelt : „ …. Von Beginn an nutzten die neuen Machthaber die Wiesn für ihre Zwecke: Um sich als Freund des “arbeitenden Volkes” zu gebären, setzte das Regime 1933 den Preis für die Maß Bier auf 90 Pfennig fest. …“
Ist heute das Begrenzen des Maßbierhöchstpreises ein „Instrument“ der Macht? Denn dies war der Grund der Festlegung des Bierpreises – um dem Bierpreiswucher entgegenzuwirken! Denn vor dieser Maßnahme waren viel höhere Bierpreise üblich!
Aber auch heute wird der Bierpreis „festgelegt“:
„…Wie die Wiesn-Wirte und andere Beschicker des Oktoberfestes mitgeteilt haben, wird der Bierpreis auf der diesjährigen Wiesn (2008) zwischen 7,80 € und 8,30 € (Vorjahr 7,30 € und 7,90 €) pro Maß betragen. …“ ( muenchen.de bierpreis 2008)
Allerdings nicht von der Stadt, wie viele glauben, sondern von den „Wiesen-Wirten“. Entgegen landläufiger Vorstellung werden die Getränkepreise von der Landeshauptstadt München weder festgesetzt noch genehmigt. Sie kann die von den Wirten festgesetzten Preise nur daraufhin prüfen, ob Preiswucher - also eine sittenwidrige Preisgestaltung - vorliegt. Da - angesichts der Preisvergleiche - hiervon nicht gesprochen werden kann, wird das Fremdenverkehrsamt auf der Grundlage der genannten Preise die Verträge mit den Beschickern abschließen.
„…. Außerdem verzichtete der von der NSDAP dominierte Stadtrat auf das bis dahin obligatorische Eröffnungsessen der Ratsherren. Stattdessen gab es - medial aufbereitet - jedes Jahr eine “Arbeitslosenspeisung” mit Festbraten und Wiesn-Maß. “Der bewegte Dank der hundert Bedürftigen”, so berichtete etwa der “Oberbayrische Gebirgs-Bote” 1935, “fand seinen Ausdruck in einem begeisterten Sieg-Heil auf den Führer und sein Reich.“…“
Jetzt kommt es ganz schlimm: Die Ratsherrn durften sich nicht mehr auf die Kosten der Stadt die Bäuche voll schlagen, sondern das arme Volk! Was für ein Verbrechen!
Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, der wird aber jetzt die „Fratze der NSDAP“ erkennen: Die „bösen Nazis“ wollten tatsächlich ein Volksfest – und nicht ein „Schickimicki“ – Fest, wie es heute ist……
Aber jetzt kommt es ganz übel: „… Abseits der Kameras und Mikrofone gingen die Nazis auf dem Oktoberfest dagegen wenig zimperlich mit den Ärmsten der Stadt um: Die braune Stadtspitze erließ rasch ein striktes Bettelverbot auf der Theresienwiese. …“
Dann muss doch bitte jemand sofort die heutige Stadtverwaltung als „Nazis“ entlarven : Denn unter Punkt 10 der aktuellen „Regeln für das Oktoberfest“ steht : 10. Wilder Verkauf von Waren, private künstlerische Darbietungen und die Verteilung von Werbematerialien aller Art sind untersagt. Dies gilt auch für betteln und Hausieren.
Gilt also ab sofort: Betteln frei ! Denn wer betteln verbietet ist ein Nazi!?
Wohl kaum - also war dieser „Beweis“ für die Bösartigkeit der „Nazis“ auch kein echter Beweis.
Aber es gibt ja noch weitere, vielleicht bessere Beweise :
„…. Die Parteibonzen scherten sich bei ihren Besuchen der ab 1934 fast vollständig beflaggten Festwiese wenig um die ideologisch verordnete “Volksgemeinschaft”. Sie hatten ihre eigenen Tribünen und Boxen. Die ab Mitte der dreißiger Jahre vor allem für die Zeltsicherheit zuständige Wach- und Schließgesellschaft wurde verpflichtet, “Persönlichkeiten des Staats, der Partei und der Stadt” auch ohne Reservierung in die Boxen zu lassen. …“
Versuchen sie mal als „Normalo“ in die Nähe von dem Münchner OB oder sonstigen „Promis“ zu kommen…. Erstens können sie sich den Eintritt in die „Promizelte“ (Käfer) nicht leisten, zweitens selbst wenn, versuchen Sie mal an der „Sicherheit“ vorbei zukommen…..
Also wieder kein „Beweis“…..
Von Hitler selber weiß der Autor nur zu berichten: „…Hitler, der selbst strikter Antialkoholiker gewesen sein soll, ließ sich auf dem Oktoberfest nie blicken. Dass allerdings auch der Diktator um den propagandistischen Wert der Wiesn wusste, belegt eine “Führer”-Anordnung aus dem Jahre 1938: Darin sprach er sich zur Vorsicht bei einer möglichen Umgestaltung der Theresienwiese aus. Er erteilte früheren Plänen von NS-Architekten, die den Abriss der Ruhmeshalle samt Bavaria vorsahen, eine Absage. Die Wiesn sei, so der Diktator, “für die Münchner etwas Heiliges, mit ihr verbindet sich eine alte Tradition und sie darf nicht angetastet werden”…“
Somit hat „Hitler“ das Oktoberfest nicht „gestohlen“, sondern bewahrt! Oder wie sonst soll man diesen Satz verstehen: “für die Münchner etwas Heiliges, mit ihr verbindet sich eine alte Tradition und sie darf nicht angetastet werden”
Auch dieser Satz : „….Der Großteil der Schausteller und Wirte passte sich schnell dem neuen Regime an: Standlbesitzer lockten schon bald die Kundschaft mit dem Versprechen auf “echt deutschen Käse”, “deutsches Obst” oder “deutschen Traubenmost” an…“
Kann kein echter Beweis sein : Denn heute sehe ich , auch in türkischen und weiteren ausländischen Verkaufsgeschäften die Aufschriften „Deutsche Zwiebeln - Deutsche Kartoffeln – Deutscher Wein – usw. ….Sind diese Händler alles „Mitläufer“….? Auch nicht richtig – Es handelt sich lediglich um eine Warenherkunftsbezeichnung…..
Jetzt aber zeigt sich die ganze „Brutalität“ der Nazis: „ …. Dennoch gab es auch auf dem Oktoberfest Formen des Protests gegen den Unrechtsstaat: Ein Schausteller namens Schieri etwa zog im Herbst 1938 den Ärger der Parteispitze auf sich. Der gläubige Betreiber einer Kindereisenbahn hatte vor seinem Fahrgeschäft Hunderte Fähnchen mit dem päpstlichen Vatikan-Wappen an Kinder verteilt.
Ein nationalsozialistischer Parteigänger, der darauf aufmerksam wurde, denunzierte den Schausteller bei der NSDAP-Kreisleitung. Die Gestapo beschlagnahmte umgehend die verbliebenen Fähnchen und verhörte den Schausteller. Schirie behauptete schließlich, er habe die Geschenk-Flaggen beim Kauf “nicht angesehen”. Wohl nur deshalb beließ es das städtische Wirtschaftsreferat bei einer “ernsthaften” Verwarnung. …“
Einen einzigen Vorfall kann der „Autor“ belegen für 6 Jahre „Braunes Oktoberfest“ – und dieser endete mit einer „Verwarnung“ – wie brutal …….
Ein (!) weiterer „brutaler“ Fall: „….Linientreue war für die Nazis auch bei der Auftragsvergabe beim Oktoberfest das entscheidende Kriterium. Unternehmer, die sich den Zwängen der Diktatur verweigerten, lebten gefährlich oder mussten um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten. Das bekam auch der Münchner Konditor Gerlinger zu spüren, der in den Vorjahren die städtische Losbude “Glückshafen” auf der Wiesn beliefert hatte. Der Bäcker weigerte sich trotz mehrfacher Drohungen, dem NS-Verband NSV beizutreten. In einem Brief an das Wirtschaftsreferat forderte ein NSDAP-Funktionär im Juni 1937 die Stadt deshalb auf, Gerlinger zukünftig von Aufträgen für das Oktoberfest auszuschließen, “da er nach seinem Verhalten als ein Gegner des nationalsozialistischen Staates zu betrachten ist”. Den Auftrag bekam daraufhin ein anderer Konditor…“
Erst nach vier (4 ! ) Jahren wurde dieser Konditor ausgeschlossen ! Was würde heute geschehen, wenn ein NPD- Lieferant bekannt werden würde – würde es heute wirklich vier Jahre dauern, bis er nicht mehr liefern dürfte….?
Natürlich dürfen die „Maßnahmen“ gegen Juden nicht fehlen:
„…Bereits 1936 musste eine der bekanntesten Münchner Brauer-Dynastien, die jüdische Familie Schülein, vor den Nazis nach Amerika fliehen. Hermann Schülein hatte Löwenbräu durch die schwierigen zwanziger Jahre gebracht. Sein Vater Josef, der wegen seiner Mildtätigkeit und Arbeitnehmerfreundlichkeit auch “König von Haidhausen” genannt wurde, hatte das von ihm gegründete Unionsbräu einst mit Löwenbräu fusioniert. 1933 verboten die Nazis Juden, auf dem Oktoberfest zu arbeiten…“
Ganz so stimmt das also nicht : Josef Schülein blieb in Deutschland und starb 1938 (!) im Alter von 84 Jahren. Und über das „Schicksal“ von „Hermann Schülein“ wird uns in „DIE LIEBMANN BRAUEREI IN NEW YORK und ihre Beziehung zu den Familien Schülein und Steiner, erstmals öffentlich vorgetragen in der ehemaligen Synagoge Bopfingen-Oberdorf am 10.05.2000 von Rolf Hofmann, Stuttgart“ berichtet:
„…Dr Hermann Schülein hatte einen ausgezeichneten Ruf, sodass er auch nach 1933 ungeschoren blieb, als der nun herrschende Antisemitismus jüdische Existenzen zu vernichten begann und viele jüdische Familien in Verzweiflung und Not trieb. Als die Verhältnisse zunehmend bedrohlicher wurden, emigrierte Dr Herrmann Schülein 1936 auf Umwegen nach New York. Die Einwanderung war ihm durch die Bürgschaft des in diesem Referat bereits erwähnten Hopfenhändlers Samuel Simon Steiner ermöglicht, der ihm auch den Zugang zur Liebmann Brauerei vermittelte. Schülein sprach zu diesem Zeitpunkt kein Englisch, lernte jedoch verbissen monatelang Tag und Nacht, bis er sich endlich geschäftsmässig in der ihm fremden Sprache ausdrücken konnte. Aufgrund seiner erstklassigen Referenzen wurde Dr Hermann Schülein in das Direktorium der Liebmann Brauerei aufgenommen und leitete zusammen mit Philip Liebmann (einem Urenkel des Firmengründers Samuel Liebmann) die Geschicke dieses Unternehmens, das nun nochmals einen Jahrzehnte anhaltenden Aufschwung ungeahnten Ausmasses nehmen sollte. In ihren besten Zeiten in den 50er und 60er Jahren hatte die Liebmann Brauerei einen Bierausstoss erwirtschaftet, der zehnmal (!) so hoch war wie der Ausstoss der Münchner Löwenbrauerei damals. Wesentliches Geheimnis dieser erfolgreichen Marketingstrategie war die Liebmann’sche Biermarke „Rheingold“und die jährliche „Miss Rheingold“ Wahl…“ Ach, was für ein schlimmes Los…….
Ein weiterer „Beweis“ soll die „Militarisierung“ des Oktoberfestes sein: „…Außerdem hielt der Militarismus der Nazis auf der Festwiese Einzug. Schießübungen wurden fester Bestandteil des Programms. Das Landesschießen 1933 stand unter dem Motto: “Üb Aug und Hand fürs Vaterland“…“
Abgesehen davon, das auch vor dem „Dritten Reich“ das Wort „Vaterland“ fast bei jeder Festlichkeit miteingebunden worden ist, sind „Schießübungen“ auch heute noch auf der „Wiesen“ üblich:
Böllerschießen auf dem Oktoberfest
Sonntag, 07. Oktober 2007, 12.00 Uhr, Bavaria auf der Theresienwiese
Anlässlich der Siegerehrung des Oktoberfest-Landesschießens des Bayerischen Sportschützenbundes schießen Böllerschützen großen Salut auf den Stufen zur Bavaria.
Vorgestellt werden dabei die einzelnen Schützenkönige diverser Disziplinen, vom Luftgewehr bis hin zum Schützenkönig der Armbrustschützen.
Mit dabei ist natürlich auch Münchens OB Christian Ude, der hier kurz die Schützen begrüßen und ansonsten den Siegern die Hand schütteln durfte, bevor es die Schützen krachen ließen.
OB Ude ein „Nazi“ – nein, das haben wir ja schon am Anfang des Artikels festgestellt, also wieder nichts…!
Bleibt nur noch: „…1938 erreichte die Instrumentalisierung des Oktoberfests durch die Nazis ihren Höhepunkt: Nachdem sich Hitler auf der Münchner Konferenz in der Sudetenfrage auf ganzer Linie durchgesetzt hatte und die Regierungschefs Großbritanniens und Frankreichs dem Anschluss des Sudetenlandes ans Deutsche Reich zugestimmt hatten, tauften die Nazis die Wiesn kurzerhand um. Das Oktoberfest hieß nun “Großdeutsches Volksfest”…“
DAS ist es also : „Großdeutsches Volksfest“ - deshalb ist die „ braunen Mörderbande“ ( wie der „Autor“ völlig unvoreingenommen in dem Artikel zu Beginn schreibt….) so „bösartig“ !
„Volksfest“ heißt ja das Oktoberfest heute noch, aber es ist eben das Wort „Großdeutsch“, (wobei dem Autor wahrscheinlich auch nur das Wort „deutsch“, also „Deutsches Volksfest“ genügt hätte,) das die „Bösartigkeit“ der „Nazis“ belegt….. oder ?




83 responses so far ↓
1 godzilla // Sep 30, 2008 at 13:29
Ich bin malö gespannt, wann über die braunen Hendl und Hoaxen gemeckert wird.
Richtig!! Das O-fest ist nur noch Promi Bühne.
NS ruleZ!!!
euer
godzilla
2 Republikaner // Sep 30, 2008 at 13:42
Was können wir Durstigen und hart abeitenden Bundesbürger heuer für der Nationalsozialisten gute PR-Abteilung, deren traditinel verhafteten Musikgeschmack und Freude am Feiern?
3 Vitus // Sep 30, 2008 at 14:01
Schön, wie sich Altermedia an der Rehabilitierung des Dritten Reiches verdient macht…
Aber mal ehrlich: Habt ihr nichts besseres zu tun?
Es gibt ja unter den Rechten nicht wenige, die von dem ganzen Rumgehitlere und den Jubelarien aufs Reich längst genug haben und sich lieber auf aktuelle Probleme konzentrieren wollen.
Eine Haltung, die sich hier ganz offensichtlich noch nicht durchgesetzt hat.
4 @godzilla // Sep 30, 2008 at 14:01
Dein Benutzername (Berliner Rapper, jüngst auf dem “Südberlin Maskulin”-Album mit Fler vertreten) in Zusammenhang mit der Äußerung
“NS ruleZ” verraten mir, dass du wohl noch etwas grün hinter den Ohren bist bzw. Rap-Liebhaber. Letzteres empfinde ich nicht einmal als schlimm - wenigstens entfernt sich die jetzige Generation von diesem Glatzen-Martens-Lonsdale-Bomber-Müll
5 Reihmund28 // Sep 30, 2008 at 14:01
Auch dieses “Volksfest” wird in Negerhand übergehen, weil es dem dekadenten Brd
Bürger so gefällt. Halbnackte Neger Tussen geben den Rhythmus an. International lebt es sich eben doch besser. Was ist den daran noch Bayrisch??? Von wegen Volks Fest,
davon ist nur noch Volklore übrig geblieben.
6 Martin // Sep 30, 2008 at 14:05
Die Brezel dürfen nun nicht mehr zu lange backen, denn das wäre ein Indiz für das brutale Auftreten der Braunhemden in der Neuzeit - oh welch Graus !
7 Klaus-Jürgen // Sep 30, 2008 at 14:07
Ein wirklich hervorragender Artikel. Großes Lob an den Autoren.
8 Martin // Sep 30, 2008 at 14:11
@Vitus : Wie willst Du die Zukunft gestalten koennen , wenn Du nichtmal mit dem Nicht-Deutschen Geist eine Regierungsmehrheit erreichen kannst. Durch die Revision der Vergangenheit koennen wir wieder selbstbewusst in die Zukunft gehen als souveräne Nation !
9 Peter Löwenzahn // Sep 30, 2008 at 14:11
Ich bin zutiefst erschüttert und ich wundere mich nicht, daß so manche Honoratoren und Wucherer eindringlich vor dem widerlichen Totalitarismus und Faschismus warnen, denn er läßt fette Wänste abspecken und dicke Geldbeutel schlanker werden.
Und der bedürftige Straßenpöbel? Ach, den braucht man nur alle vier, fünf Jubeljahre, und dann fängt man ihn kurzfristig mit warmen Versprechungen und einem bunten Partei-Luftballon.
Peng!
10 griesgram // Sep 30, 2008 at 14:19
“Um sich als Freund des “arbeitenden Volkes” zu gebären”
Mal davon abgesehen, daß soetwas dem heutigen Regime im Leben nicht einfallen würde:
VOLK! Pfuideibel!
Gab es fürs Gebären auch Mutterkreuze?
;-))
11 BdU // Sep 30, 2008 at 14:20
Tja ist schon paradox. Je mehr dieses System sich Mühe gibt, einem das tausendjährige Reich des ultimativen Bösen in den düstersten Farben einzubleuen, um so mehr wird für mich deutlich, welches Regime ich persönlich vorziehen würde.
12 Christina // Sep 30, 2008 at 14:30
SCHÜLEIN! Da ist er wieder, der Name dieses Import-und-Export Gauners. Hätte ich das mal vorher gewußt, um wen es sich da handelt! Danke Altermedia. Leider, leider ein paar Jahre zu spät.
13 BdU // Sep 30, 2008 at 14:38
“Ein nationalsozialistischer Parteigänger, der darauf aufmerksam wurde, denunzierte den Schausteller bei der NSDAP-Kreisleitung. Die Gestapo beschlagnahmte umgehend die verbliebenen Fähnchen und verhörte den Schausteller. Schirie behauptete schließlich, er habe die Geschenk-Flaggen beim Kauf “nicht angesehen”. Wohl nur deshalb beließ es das städtische Wirtschaftsreferat bei einer “ernsthaften” Verwarnung. …“
Ja der Naziterror schlägt unbarmherzig zu. Was wäre wohl mit einem Schausteller passiert, der zB NPD-Fahnen verteilt hätte oder ähnliches? Nicht nur, daß sofort die Polizei einschreiten würde, Denunzianten gäbe es schließlich genug die sofort aufschreien würde, und man nicht erst zu irgendeiner Kreisleitung gehen müßte, der Betroffene würde nicht mit einer ernsthaften Verwarnung davonkommen sondern in ernsthafte Schwierigkeiten kommen. Seine wirtschaftliche Existenz würde vernichtet werden und noch manches mehr.
14 Landammann.Stauffacher // Sep 30, 2008 at 14:48
@Vitus ( 3 )
Es ist doch die etablierte Meinungs-Industrie, die ständig bzw. tagtäglich den toten Hitler und das untergegangene Dritte Reich wieder auferstehen lässt. Insofern dauert es wahrscheinlich wirklich 1000 Jahre.
( 12 Jahre real / 988 Jahre in der Aufarbeitung )
Es ist außerdem völlig richtig , daß sich wenigstens Altermedia in diesem Forum dagegen wehrt und diesen Unsinn von “Bild, Spiegel, Stern + Co.” ( … hört sich an wie ein Verzeichnis von Börsenjuden… ) bloß stellt, bzw. genüßlich zerpflückt.
Ansonsten sind die Themen hier doch überwiegend tagesaktuell oder zukunftsorientiert.
Aber die offiziellen Medien können ( und dürfen ) ja gar nicht anders. Um das Konsumentenvolk weiter einlullen und vom Wert der
(jüd.-) kapitalistischen , “demokratischen” Wert ( –welche ? )-ordnung überzeugen zu können, kritisiert man nicht heutige Kriegsverbrecher ( wie Bush und Konsorten ) oder Börsengauner ( bzw. wenn , dann nur ganz verhalten ) sondern man malt ständig nur das Schreckgespenst “Drittes Reich ” an die Wand . Wo es doch allen sooo schlecht ging, jeder Angst haben musste usw. usw. …
Da ich selbst aber schon von Jugend an von verantwortungsvollen Eltern und Großeltern über die tatsächlichen Lebensumstände der damaligen Zeit aufgeklärt wurde, war ich allerdings mein ganzes Leben lang gegen diesen Schwindel immun.
Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, lese ich satirische Kommentare zu den og. Zeitgeist-Artikeln bezahlter , oder auch überzeugter, Systemschreiberlinge mit echtem Vergnügen.
15 Eine andere Feldpostnummer // Sep 30, 2008 at 14:50
Die Freude hier ist ganz unverständlich, in diesem Spiegelpseudoarchiv befinden sich alle möglichen persönlichen Aufzeichnungen. Sowohl was die literarische Qualität als auch was den Hintergrund des Verfassers angeht sind die Unterschiede erheblich, fällt besonders auf wenn man sich die Namen aller Autoren anzeigen lässt und dann wahllos etwas stöbert.
Die Verbrechen der Hitlerei sind bekannt dass sie sich auf einer ohnehin erzreaktionären Proletenveranstalltung wie dem Oktoberfest etwas Werbung machten und wenig liquidieren mussten, was sagt dass schon aus? In Gesten waren die Hitleristen ja durchaus groß, auch das ist bekannt.
16 Eine andere Feldpostnummer // Sep 30, 2008 at 14:52
@Bdu
“Ja der Naziterror schlägt unbarmherzig zu. Was wäre wohl mit einem Schausteller passiert, der zB NPD-Fahnen verteilt hätte oder ähnliches?”
Nichts, die NPD ist ein verbrecherische Organisation die aus ermittlungstaktischen Gründen formal als Partei bestehen darf, so wird sie juristisch bis dato dann auch behandelt. Allenfalls ein Hausverbot durch den jeweiligen Wirt wäre denkbar. Selbst vor dem berechtigten Volkszorn würde die Polizei den Rechtskriminellen schützen.
17 Gunvald Larsson // Sep 30, 2008 at 14:58
feldgurke :
Endlich mal wieder ein Witz von dir.
)
Jedenfalls kann ich drüber lachen.
Das du deinen da gekritzelten Scheiss glaubst, ist ja dein Problem.
18 BdU // Sep 30, 2008 at 15:25
“Da ich selbst aber schon von Jugend an von verantwortungsvollen Eltern und Großeltern über die tatsächlichen Lebensumstände der damaligen Zeit aufgeklärt wurde, war ich allerdings mein ganzes Leben lang gegen diesen Schwindel immun.”
Bei mir hat diese Aufgabe vor allem mein Großvater übernommen, Rußlandkämpfer aber niemals Nationalsozialist. Als er, der sein Leben lang SPD gewählt hat, mir im zarten Alter von 7 oder 8 beim gemeinsamen Betrachten des Propaganda-Machwerks “Das Siebte Kreuz” immer wieder erklärte, wie maßlos übertrieben und verlogen der ganze Film ist und wie es in Wirklichkeit war, habe ich zum ersten mal erkannt, wie die Systemmedien lügen. Und seitdem habe ich gelernt wie unglaublich das Ausmass der Lügen ist.
19 Eine andere Feldpostnummer // Sep 30, 2008 at 15:36
@Günnä
Einfach im Mythus d. 20 Jhds den Begriff “organische Wahrheit” nachschlagen.
20 Die andere Steuernummer // Sep 30, 2008 at 15:36
Bei Spiegel kam schon einmal ein Bericht ueber einen Zigeuner-Boxer, der per Gerichtsbeschluss mehr als 70 Jahre nach Aberkennung des Titels BRD-Meister wurde.
Die voellig unglaubhafte Geschichte will ein Box-Genie Trollmann (wirklich Sinti&Roma oder Schaustellerfamilie unbekannter Herkunft?) kennen, gleichsam als Box-Einstein seinen Gegnern technisch ueberlegen, der von fiesen Nazis um seinen Titel gebracht wird.
Eine Stelle in dem Artikel lautet:
Am 21. Juli trat Trollmann mit blond gefärbten Haaren gegen den Dortmunder Gustav Eder an. Seine Haut hatte er mit Mehl bestäubt. Als eine Karikatur des arischen Herrenmenschen ließ er praktisch widerstandslos den fünf Kilo leichteren Weltergewichtler Eder zuschlagen. In der fünften Runde ging Trollmann k. o., heftig im Gesicht blutend - seine Karriere war damit zu Ende. Von den wenigen Kämpfen, die er danach noch bestritt, verlor er die meisten.
Nach dieser offenbar unbelegten Anekdote soll Trollmann praktisch ins Exil getrieben worden sein. Laut Boxrec.com,
http://www.boxrec.com/list_bouts.php?human_id=62355&cat=boxer
bestritt er danach jedoch noch 10 weitere Kaempfe die er bis auf zwei verlor. Auch hatte er noch einen Punktsieg danach ueber 10 Runden, was natuerlich nicht zum Spiegel Bericht passt. Bei so einem Kampfrekord ist jedoch fuer jeden Profiboxer Karriereende.
Wie immer bei solcher Spiegel-Hetze fehlen Quellenangaben und Gegendarstellungen. Haette man recherchiert und nicht-linke Zeitzeugen der damaligen Bxszene befragt, kaeme wohl ein weitaus differenzierteres Bild hervor.
21 Martin // Sep 30, 2008 at 15:43
@eine andere Feldfalsche
Deine Argumentation läßt aber auch sehr zu wünsche übrig. Der Artikel handelt nach ´33 ! Ergo haette es Hitler gar nicht mehr nötig gehabt auf Stimmenfang, geschweige denn Werbung machen zu gehen.
Jede Partei unterschiedlichster Richtung nutzt Werbestrategien um sich ins beste Licht zu rücken. Tun es die Nationalsozialisten instrumentalisieren sie gleich wieder Sitten, Gebräuche und Zufälle für tiefere Ziele .
Wie dumm und naiv kann ein Mensch nur sein ? Ich frage mich ernsthaft langsam warum Altermedia so etwas wie Dich und dein rotes Gequatsche hier überhaupt duldet und eine Plattform bietet. Vermutlich nur zur Unterhaltung und als Lückenfüller wenn keine neuen Schlagzeilen vorhanden sind . In diesem Sinne hat man mich wohl überzeugt ; mach weiter du Feldflasche !
22 BdU // Sep 30, 2008 at 15:55
@AFP
Langsam mache ich mir wirklich Sorgen um Sie. Ihre zunehmend sporadischeren und vor allem kraftlosen Auftritte sind nur noch ein Schatten früherer Tage, ich hoffe es geht Ihnen gut?
Wie Ihnen natürlich wie immer entgangen ist, geht es in dem Artikel eher weniger darum das Dritte Reich von irgendwelchen angeblichen oder tatsächlichen Verbrechen reinzuwaschen. Es geht eigentlich in erster Linie GAR nicht um das Dritte Reich als vielmehr das heutige Regime und seine zunehmend lächerlichen und kläglichen Versuche einfach alle Aspekte des Dritten Reiches zu verzerren. Es geht darum zu entlarven, mit welch lächerlichen und leicht widerlegbaren Argumentationen die Systemjournaillie dabei vorgeht.
23 Tyr // Sep 30, 2008 at 15:58
@ Martin:
“Ergo haette es Hitler gar nicht mehr nötig gehabt auf Stimmenfang, geschweige denn Werbung machen zu gehen.”
Ich darf an dieser Stelle mal einen Brüllaffen zitieren:
“Es mag gut sein, Macht zu besitzen, die auf Gewehren ruht, besser aber und beglückender ist es, das Herz eines Volkes zu gewinnen und es auch zu behalten.”
24 Ju // Sep 30, 2008 at 16:07
@ Vitus , Martin ,
auf diesen Seiten kann jeder seinem Affen Zucker geben , die Feldpostnummer und bedauerlicherweise auch der Muslimmarkt . Das ist doch aber gut so , wo gibt es das denn noch in der brd ?
Wem etwas nicht passt , kann er doch dagegen argumentieren und so entsteht eine bunte Meinungsvielfalt und auch wer Mist schreibt , bekommt bestimmt von den Anderen etwas zu hören .
Auch ich bin gegen das ewig Gestrige , aber Hitler und das Deutsche Reich und der 2.Weltkrieg ist nun mal deutsche Geschichte und es ist gut , daß es auch Leute gibt , die ihr Wissen über diese Zeit weiter geben und gegen den verlogenen mainstream der offiziellen Meinung auftreten .
25 Winfried Sobottka // Sep 30, 2008 at 16:15
Den Nazis zu unterstellen, sie seien nicht korrupt, aber volksfreundlich gewesen, geht an den Tatsachen vorbei: Die NSDAP war mit „Goldfasanen“ durchsetzt, die im Stile Hermann Görings rafften, was sie raffen konnten. Dass der SS-Intelligenzler Otto Ohlendorf auf diese „Goldfasanenwirtschaft“ unbeirrt losgehen wollte, führte letztlich dazu, dass Himmler sich von ihm distanzierte. Ohlendorf wurde zwangsverpflichtet – er musste eine der Einsatzgruppen leiten, die die grausigsen Massenmorde im Osten begingen. Er folgte dem aus falschem Pflichtverständnis. Nach 1945 wurde Ohlendorf hingerichtet, die ehemaligen NSDAP-Goldfasane blieben zumeist ungeschoren und machten als CDU/FDP usw. Goldfasane weiter.
PS: Ich möchte altermedia endlich einmal ausdrücklich dafür loben, dass hier sehr weitgehende Meinungsfreiheit in alle Richtungen gestattet ist. Wenn ich mir vergleichsweise angeblich antifaschistische oder angeblich linke Präsenzen vor Augen halte, die in Wahrheit nur verlogene Augenwischerei betreiben und gestatten, ansonsten um nicht besser sind als die NPD selbst, so ist altermedia ein wahres Goldstück!
26 Eine andere Feldpostnummer // Sep 30, 2008 at 16:19
@Martin
“Deine Argumentation läßt aber auch sehr zu wünsche übrig. Der Artikel handelt nach ´33 ! Ergo haette es Hitler gar nicht mehr nötig gehabt auf Stimmenfang, geschweige denn Werbung machen zu gehen.”
Also zum einen hatte Hitler nach 1933 durchaus noch eine Oposition aus Konservativen und sozialistischen NS´lern zu fürchten, was ich auch zeigte. Zum anderen war das Regime natürlich immer besterbt durch Gesten Werbung zu machen, denken sie an KDF, kostet wenig (das Geld war ja Anfangs da und wurde später zwangseingezogen) bringt wenig bis nichts (die Angebote waren für Arbeiter zu teuer, wennn auch (Klein)bürger sie nutzen konnten, ist aber propagandistisch Ausschlachtbar, oder Eintopfsonntag und Spendenaktionen anstatt Umverteilungen ect. pp.
“ch frage mich ernsthaft langsam warum Altermedia so etwas wie Dich und dein rotes Gequatsche hier überhaupt duldet und eine Plattform bietet.”
Zum einen ist das so nicht richtig, da sehr viel von mir gelöscht wird, zum anderen diene ich dann als Beleg der “Meinungsfreiheit” die Altermedia für sich in Anspruch nimmt.
@BdU
Wie es mir geht? Besser als es mit im 3. Reich oder in einem Regime indem sie etwas zu melden hätten, so wird es mir zeit meines Lebens gehen, egal wie meine Umstände sein mögen. Deswegen kann ich des echten BdUs Motti (?) auch für mich anbringen “Der Kampf geht weiter” “Angriff - ran - versenken”.
“…als vielmehr das heutige Regime und seine zunehmend lächerlichen und kläglichen Versuche einfach alle Aspekte des Dritten Reiches zu verzerren.”
Ein denkbar schlechtes Beispiel wenn das der Zweck sein soll, in dieses Archiv kann jeder Schreiben, ob es dann allgemein verlinkt wird ist die Frage, wobei man wie gesagt auch unkomfortabel den Gesamtbestand durchforsten kann. Der Sinn von “einestages” ist der kapitalistisch übliche Dienstleistungen die früher erbracht wurden z.b. Zeitzeugen Recherche für den Spiegel sollen nun aus Enthusiasmus oder Geltungssucht freiwillig von den Kunden erbracht werden.
27 Martin // Sep 30, 2008 at 16:23
@Tyr ,
natürlich , aber warum wollen wir die zweifelsohne überforderte Feldflasche weiter traktieren, wenn jene nicht einmal zu den leichtesten geistlichen Übungen in Stande ist ? :o)
28 BdU // Sep 30, 2008 at 16:23
“Es mag gut sein, Macht zu besitzen, die auf Gewehren ruht, besser aber und beglückender ist es, das Herz eines Volkes zu gewinnen und es auch zu behalten.”
Wieso zitieren ausgerechnet SIE den genialen kleinen Doktor und dann noch mit einem seiner besten Zitate, daß deutlich den fundamentalen Unterschied zwischen dem Bolschewismus (Diktatur gegen das Volk) und dem Nationalsozialismus (Diktatur für das Volk) zum Ausdruck bringt? Nur um zu beweisen, daß der NS natürlich auch nach der Machtübernahme alles getan hat um die Zustimmung des Volkes zu gewinnen? Das hat er nicht getan weil er es mußte, sondern weil er es wollte.
29 Lycantrophical Holocaust // Sep 30, 2008 at 16:31
@Tyr
Brüllaffe? Dr. Goeppels?
Wenn du dich ein wenig geschichtlich auskennen würdest, wüsstest du, dass Dr. Goeppels gar nicht so viel geschrien/gebrüllt hat, sondern eher überzeugene !Reden! gehalten hat!
Aber das kommt dabei raus, wenn jemand ohne genügend Intelligenz, versucht lustig zu sein!
War wohl ein Schuss ins eigene Knie du Trottel!
30 BdU // Sep 30, 2008 at 16:32
“Besser als es mit im 3. Reich oder in einem Regime indem sie etwas zu melden hätten”
Oh sein sie da mal nicht so sicher. Ich kann natürlich nicht für das Dritte Reich sprechen, das allerdings Homosexuellen eine weitaus größere Freiheit gelassen hat (wenn man nicht unbedingt damit hausieren ging und sich nicht exponierte passierte einem auch nichts) als zB die islamischen Regime. Aber in einem Deutschland in dem ich was zu melden hätte, hätten Sie nichts zu befürchten solange Sie in ihrer Nische bleiben, die ihnen der Staat läßt. Es ist besser gewissen Minderheiten abseits der Volksgemeinschaft Refugien zu lassen in denen Sie weitgehend ungestört vor sich hinleben können solange sie die Volksgemeinschaft in Ruhe lassen und keinen Ärger machen, als sie mit unnötigem Aufwand zu verfolgen. Unnötig zu erwähnen, daß die BRD so etwas nicht mehr kennt solange es keine volkszersetzenden sondern volkserhaltende Minderheiten sind.
31 Die andere Steuernummer // Sep 30, 2008 at 16:34
Nachtrag:
Ich hatte den Verweis vergessen
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=29341634&top=SPIEGEL
Die Geschichte von der Mehl bestaeubten Haut des Zigeuners ist voellig unglaubwuerdig. Ein Boxer waermt sich vor einem Kampf auf und kommt bereits schwitzend in den Ring. Sollte ein Boxer tatsaechlich mehlbestaeubt den Ring betreten wollen, damals oder heute, duerfte dieses ein Verstoss gegen das Regelwerk sein und der Boxer vom Ringrichter disqualifiziert werden.
Politische Provokationen sind ebenfalls untersagt, wie etwa Palaestinenserflagge bei der Olympiade. Soviel ich weiss sind dann Konventionalstrafen faellig.
32 Gunvald Larsson // Sep 30, 2008 at 16:35
fäldgürke :
Das du ein Volksfest verabscheust liegt natürlich daran das du das Volk an sich verabscheust. Geschenkt, alter Eremit.
Aber das mag auch daran liegen das für dich weibliche Dekolletés uninteressant sind.
Solche antivölkischen Verfehlungen werden natürlich mit dem 24-stündigen ständigem Durchlesen der Nolde’schen Ergüsse auf dessen Seite geahndet.

Weitergehende Verfehlungen in diese Richtung mit einem 3-tägigen ununterbrochenen Besuch einer Nolde’schen Propagandaveranstaltung, z.b. zum Thema Hühner-KZ.
33 G.Benutzer // Sep 30, 2008 at 16:50
@Winiiiii aka WiSo
Sieh mal schnell in den Küchenschrank, die Schachtel mit den Wochentagen. Liegt bei Montag und Dienstag noch was drin? Tja, dann haste was vergessen.
Naja, mir ist es ja eigentlich auch egal. Ich freue mich bereits auf die nächsten Mordaufrufe deinerseits. Stellst Du die dann hier ein oder muß man suchen? Wer soll wohl diesmal dran glauben? Ich hab da schon so eine Idee…
Hat eigentlich der Polack auf Dein Rundfax geantwortet? Oder Dein Apotheker?
Was ist bei dem psychiatrischen Gutachten durch die ARGE rausgekommen? Bin ich zu neugierig?
Mit sssatanischen Grüßen,
Obiger
34 jochen // Sep 30, 2008 at 16:58
@ Tyr
Das war das klassische Eigentor. Oder sind Sie der geschichtlichen Wahrheit doch näher verhaftet als Sie es zugeben wollen?
35 Weltverbesserer // Sep 30, 2008 at 17:30
“Ich darf an dieser Stelle mal einen Brüllaffen zitieren:
‘Es mag gut sein, Macht zu besitzen, die auf Gewehren ruht, besser aber und beglückender ist es, das Herz eines Volkes zu gewinnen und es auch zu behalten.’”
Richtig, glücklich zu sein, wenn man das Herz des Volkes gewinnt, ist natürlich eines der brutalsten Verbrechen der Nationalsozialisten, das hier angeprangert werden muss!! Das Volk hatte schließlich unglücklich zu sein und in den KZ’s die Klappe zu halten und zu schuften!
36 Vitus // Sep 30, 2008 at 17:40
@Lycantrophical Holocaust:
“…Dr. Goeppels…”
Du scheinst den Herrn ja besonders genau zu kennen.
Dass er eine geifernde Aussprache hatte ist dir scheinbar trotzdem entgangen, seinen Namen kannst du auch nicht schreiben.
Vielleicht solltest du aufhören, auswendig gelernte Propaganda-Versatzstücke aufzuschreiben. Es ist einfach unglaubwürdig.
@ BdU:
“Minderheiten abseits der Volksgemeinschaft Refugien zu lassen…Unnötig zu erwähnen, daß die BRD so etwas nicht mehr kennt”
Äh, richtig. Die BRD ist keine Volksgemeinschaft und will auch keine sein. Logischerweise gibt es also auch keine “Refugien” außerhalb der “Volksgemeinschaft”.
Ansonsten gibt es aber natürlich trotzdem Refugien. Und solange das System nicht in Frage gestellt wird, passiert dort auch nichts.
Das ist noch ein bisschen weniger Verfolgungsdruck, als das was du selbst als dein Ideal des neuen Systems formuliert hast. Und selbst das war ja schon die Beschönigung auf den Regime-Vorwurf davor.
Der minimale Freiraum den du deinen Gegner lassen würdest, läge außerhalb des politischen, vielleicht würde er sich auf das Lebensrecht beschränken - aber selbst das relativierst du, da du Versuche aus der “Nische” auszubrechen als hinreichenden Grund für Verfolgung ansiehst.
Vergleich dein Bild mit dem der BRD: Es gibt Nazis, sie können sich offen zeigen, demonstrieren und sich wählen lassen. Da läuft sicher nicht alles, wie sie sich das wünschen, aber wenn die Kameraden heute schon von “Verfolgung” und “Unterdrückung” reden, was wäre dann erst der von dir skizzierte Staat? Eine Diktatur mit Staatsterror.
37 Daimon // Sep 30, 2008 at 17:42
War halt schon der teuflischste aller Teufel. Gleichsam eine Inkarnation von Singularität und Zivilisationsbruch des Heiligen Holo in einer dämonischen Person. Denn was könnte es Schändlicheres, Teuflischeres, Bösartigeres, etc. ad infinitum, geben als jemand, der dem Deutschen Volk Gutes tun will?
Diesem böseseten aller bösen Völker, das unendliche Schuld auf sich geladen hat und an dieser seiner Erbschuld zugrundegehen soll und muß.
Äh,,, war da nicht ein anderes Volk, das den Frevel aller Frevel. nämlich den Mord an Gottes eigenem Sohn begangen und damit Gottes Zorn auf sich gezogen hat? Egal, der Frevel der Deutschen war der Größte. Denn alles andere wäre politisch weder korrekt noch erwünscht.
38 Tyr // Sep 30, 2008 at 18:31
@ jochen:
“Das war das klassische Eigentor. Oder sind Sie der geschichtlichen Wahrheit doch näher verhaftet als Sie es zugeben wollen?”
Nein, ich kann brauner Geschichtsverklärung nichts abgewinnen, es tut mir leid.
Augenscheinlich verkennen Sie, ob mangels geistiger Fähigkeit oder ideologischer Scheuklappenmentalität geschuldet sei dahingestellt, dass man beispielsweise nur dann massenhaft junger Soldaten sinnlos verheizen kann, wenn man erst durch scheinbar generöse Gesten ihre Herzen gewinnt und sie hernach ins Unermessliche mit menschenverachtender Propaganda indoktriniert.
In diesem Sinne,
)
einen wunderschönen Abend nach Bayern (und seien Sie nicht allzu traurig wegen den 1,2%. Sie wissen ja, bald kommt der Messias…äh die nationale Revolution. Entschuldigen Sie, bei Sekten komme ich immer so durcheinander
39 Tyr // Sep 30, 2008 at 18:38
@ Lyc…
“Brüllaffe? Dr. Goeppels?
Wenn du dich ein wenig geschichtlich auskennen würdest, wüsstest du, dass Dr. Goeppels gar nicht so viel geschrien/gebrüllt hat, sondern eher überzeugene !Reden! gehalten hat!”
Dass dich derlei plumpe Parolen überzeugen, erscheint keineswegs verwunderlich. Korreliert Rechtschreibung doch nachweislich mit dem Bildungsgrad - allerdings nicht mal seine Nazi-Vorbilder richtig schreiben zu können, ist schon eine köstliche Selbstdemontage.
40 2. Münchner // Sep 30, 2008 at 18:40
@Ein andere Feldpostnummer
„… erzreaktionäre Proletenveranstaltung …“
Kritik an Bayern und „seinen“ Veranstaltungen dulde ich nur ungern, wenn sie von außerhalb kommt … Flüster: Wo er recht hat, hat er allerdings recht. Früher, als die Blasmusi noch kaum Schlager, sondern überwiegend altes „Liedgut“ brachte, war mir oft als würden die irgendein Nazigraffl spielen. Der Antisemit Weiß Ferdl wäre heute noch ein Kracher. Ja und die aufgequollenen zamg`soffenen Gesichter der Leute dort unten, auf der Wiesn … so stell ich mir den Bürgerbräukeller vor.
@Winfried Sobottka
„Ohlendorf wurde zwangsverpflichtet – er musste eine der Einsatzgruppen leiten, die die grausigsen Massenmorde im Osten begingen. Er folgte dem aus falschem Pflichtverständnis …“
Zwangsverpflichtet? Geil, mal was ganz anderes … Wer in verantwortlicher Position eingesetzt werden soll, wird nirgendwo und niemals zwangsverpflichtet. Ohlendorf (geb. 1907) sagte im Prozess folgendes: “Ich trat der NSDAP im Jahre 1925 bei und wurde Mitglied Nr. 6631. Nach einer juristischen und ökonomischen Ausbildung wurde ich 1936 Wirtschaftsreferent im Sicherheitsdienst beim RF-SS (SD) und dann SS-Hauptsturmführer. Von 1939 bis 1945 war ich Chef des “Amtes III SD Inland” im Reichsicherheitshauptamt” Im Jahre 1925, d.h. als 18jähriger trat er auch der SS bei … sein ganzes Leben besteht aus einer Parteikarriere, bei der er sich von Anfang an auf die Seite des radikalsten Flügels stellte. Ein omnimodo facturus kann nicht zwangsverpflichtet werden. Letzlich hat Ohlendorf das selbst eingesehen; am 24. Juli 1948 (nach ergangenem Todesurteil) schreibt Ohlendorf: „Liebe, Wahrheit, „Gerechtigkeit“ sind keine Abstrakte, sondern sehr reale Ur-Schöpfungskräfte, die sich nicht ungestraft übertreten lassen.“
41 Klaus-Jürgen // Sep 30, 2008 at 19:19
Es ist wirklich sehr komisch. Die “Linken”-Namen liest man fast nur dann, wenn es um die “Aufarbeitung der NS-Geschichte” geht. Dann erliegen sie ihrer verbalen Inkontinenz und tippen ihre geistigen Ergüsse in ihre PCs. Bei vielen, vielen, vielen anderen Artikeln liest man fast nichts von ihnen. Z.B. wenn es um Gewalt gegen Nationale bzw. einfache Deutsche geht, oder wenn es um die häßliche Fratze des realexistierenden Mulitkulti-Wahns geht oder wenn die basisdemokratische SED, äh nein; SED/PDS äh nein; PDS ach, schon wieder falsch; Die Linspartei.PDS äh nein; Die Linkspartei, ach Mensch, daß kann sich doch keiner merken; Die Linke – genau, so nennen die zur Zeit – also wenn diese BRD-Musterdemokraten, die ja schließlich das größte Gefängnis der Welt errichteten und verwaltet haben, wenn man über deren Lügen, Gewaltverherlichungen und so weiter berichtet. Dann liest man (fast) nichts von euch. Es täte allen Altermedia-Lesern, vor allem aber den “Linken” gut, sich mal z.B. die Werke des Herrn Hubertus Knabe zu besorgen (legal versteht sich) und gut zu studieren. Oder das “Schwarzbuch des Kommunismus”. Oder einfach nur John Locks Werk “Über den richtigen Gebrauch des Verstandes”. Das würde den “Linken” sicherlich mal ganz gut tun. Kehrt erst einmal vor eurer eigenen Haustüre und bewältigt eure eigene Vergangenheit UND Gegenwart. Und wenn ihr dies getan habt, dann können wir uns nochmal darüber unterhalten, in welchem Regime die Menschen unterdrückt und ihrer Freiheit beraubt wurden. Es gab im Dritten Reich keinen Tunnel, der ins Ausland führte. Aber es gab einen Tunnel aus der SBZ in die (vermeintliche) Freiheit. Gerne würde ich es sehen, wenn gerade die “Linken” mal anfangen würden, kritisch über ihre Weltanschauung nachzudenken. Aber über Kritik sind diese Herrschaften ja offensichtlich erhaben. Wie alle Naivlinge halt.
42 Tyr // Sep 30, 2008 at 19:37
@ Klaus-Jürgen:
Hubertus Knabe würde vor Ekel eingehen, wenn er erführe, dass ein Nazi wie Sie seinen Namen überhaupt in den Mund nimmt.
Sie bringen hier alles durcheinander, was man nur durcheinander bringen kann. Jeder Nazigegner ist für Sie ein Linksextremist - Ihr Gehirn kennt nur schwarz und weiß. Außer den verwirrten Linksextremisten bewundert kein denkender Mensch das unsägliche SED-Regime.
Der von Ihnen bemühnte Knabe hat vollkommen Recht, wenn er sagt:
“Erst wenn die kommunistische Diktatur den Deutschen ähnlich präsent ist wie das verbrecherische Regime der Nationalsozialisten, ist die Aufarbeitung der Hinterlassenschaften von Stasi-Minister Erich Mielke wirklich gelungen.“
43 Martin // Sep 30, 2008 at 19:52
@Tyr : Sind es nicht jene Menschen wie Sie , die mit den Finger auf “alles Nationale” zeigen und diese als “Nazi´s” betiteln . Das es im nationalen Spektrum ebenfalls unterschiedliche Facetten gibt scheint ihnen ebenfalls gänzlich entgangen zu sein. Wer ist hier der Schwarz - Weiss Denker ?
44 Tyr // Sep 30, 2008 at 20:06
@ Martin:
Falsch. Ich benutze für gewöhnlich den Begriff Rechtsextremismus, unter welchen alle rechtsradikalen Strömungen, die das demokratische System abschaffen wollen, subsumiert werden. Den Begriff “Nazi” verwende ich ausschließlich dann, wenn es evident ist, dass es sich bei dem Schmierfink um einen Nazi handelt.
45 bayer // Sep 30, 2008 at 20:24
Ich bin tief betroffen und entsetzt ob der damaligen Einvernahme des Oktoberfestes durch die NS-Machthaber. Hier muß unbedingt ein Mahnmal für die Opfer dieser Willkür her und zwar gleich unter der Bavaria.
46 Klaus-Jürgen // Sep 30, 2008 at 20:33
An Tyr!
Das ist doch jetzt wohl nicht Ihr ernst. Das haben Sie doch wohl jetzt nicht getan. Oder doch? Sie haben tatsächlich nicht gewußt wer Hubertus Knabe ist? Das ist nicht wahr. Da haben Sie tatsächlich in Wikipedia nachgeschaut und dann auch noch ein Zitat aus Wikipedia genommen um mir zu belegen, daß Knabe ein Gegner der “Rechten” bzw. des Nationalsozialismus ist? Was sind Sie denn für einer. Sie sollen die Bücher dieses Mannes lesen und nicht dumm in Wikipedia reinschauen. Ich lach mich schlapp. Da prahlt hier tatsächlich einer mit Wikipedia-Wissen rum. Buahahaha. Selten so gelacht. Typisch Jungspund. Schon mal ein Buch aufgeschlagen? Oder mußt Du Dir dafür noch eine Anleitung in Wikipedia raussuchen? Warte mal. Für Dich schreib ich einen Artikel in Wikipedia. Speziell für Dich. “Buch aufschlagen” nennt der sich.
Wie peinlich… John Lock läßt grüßen!
47 Bodo // Sep 30, 2008 at 20:49
@Eine andere Feldpostnummer: Zitat “Selbst vor dem berechtigten *Volks*zorn würde die Polizei den Rechtskriminellen schützen.”
Was ist mit Feldi los? Nicht nur dass es lange Zeit ruhig um ihn war, nein, nun wird er auch noch völkisch! Sollte er am Ende doch noch einer von uns werden? Auch Paulus war mal ein Saulus!
48 Bürgerbräuer // Sep 30, 2008 at 21:01
„zum anderen diene ich dann als Beleg der “Meinungsfreiheit” die Altermedia für sich in Anspruch nimmt.“
Hmm, die Be-Erdisten sprechen noch viel mehr von Meinungsfreiheit und Tolaranz, bleiben allerdings in ihren Gesten, die Sie dem NS zusprechen, recht sparsam: In deren Foren wird gelöscht, was das Zeug hält.
Zum Glück haben Sie als irreparabler Wahnsinniger immer noch die Möglichkeit, Ihre Umwelt nach Bedarf für „kriminell“ zu erklären, wenn diese Ihnen nicht in den Kram paßt.
Bdu: „Nur um zu beweisen, daß der NS natürlich auch nach der Machtübernahme alles getan hat um die Zustimmung des Volkes zu gewinnen?“
Die kotzt es doch nur an, daß ihre Macht entweder auf bolschewistischem Genickschußterror oder liberalistischer Lügenhetze fußen muß, um von den Unterdrückten nicht hinweggefegt zu werden.
günni: „alter Eremit“
Das „Er“ können Sie durch ein „S“ ersetzen. Und obwohl es eine Beleidigung der Echten wäre, hätten Sie zumindest ansatzweise einen Treffer, um den von Minderwertigkeitskomplexen geplagten onanistischen Rabulistiker zu kategorisieren.
49 Tyr // Sep 30, 2008 at 21:05
@ Klaus-Jürgen:
Wieso sollte ich seine Bücher lesen? Ich verkläre totalitäre Regime keinesfalls.
Ihnen hingegen lege ich die Lektüre folgender Werke ans Herz:
Dieter Pohl: Verfolgung und Massenmord in der NS-Zeit 1933–1945
Gerald Reitlinger: Die Endlösung. Hitlers Versuch der Ausrottung der Juden Europas 1939–1945
Gerd R. Ueberschär: Orte des Grauens. Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.
Danach sprechen wir uns wieder, werter Neonazi.
50 Lodmund // Sep 30, 2008 at 21:26
@ 37 Daimon
Den Mord an Gottes eigenem Sohn? Syrischer Kasperlkram. Der Jodmangel in einigen Gegenden scheint doch schlimmere Folgen zu haben, als ich dachte.
Hat der Wüstenbubu Jahwe vor etwa 6000 Jahren die Welt erschaffen? “Eure Rede sei: Ja, ja, nein, nein. Was darüber ist, das ist von übel.”
51 urfin // Sep 30, 2008 at 21:26
@Vitus #36 [über Goebbels] “Dass er eine geifernde Aussprache hatte, ist dir scheinbar trotzdem entgangen…”
Als ich noch ein gläubiger Konsument der BRD-Medien war und nur die sorgfältig zusammengeschnittenen Redefetzen von Goebbels sah, dachte ich noch genauso wie Du.
Schaue Dir hier mal eine Rede -inklusive eines sehr bekannten Fetzens- an, und bilde Dir dann Dein Urteil: er geiferte m.E. eher wenig. http://www.youtube.com/watch?v=GrPT1MA2DUM
52 Klaus-Jürgen // Sep 30, 2008 at 22:02
An Tyr:
Vielen Dank für die Literaturtipps. Ich hätte da auch noch ein paar:
- J. Lemcke: “Deutschlands erstes Tierschutzgesetz”
- B. Wilkomirski: “Bruchstücke. Aus einer Kindheit 1939–1948″
- D. Ganzfried: “…alias Wilkormirski. Die Holocaust-Travestie”
- U. Walendy: “Auschwitz im IG-Farben-Prozeß. Holocaustdokumente?”
Aus dem letzten möchte ich etwas zitieren – und das findet man nicht in Wikipedia:
Besagtes Buch, Seite 58 f. (ein Anwalt der Verteidigung befragt Dr. Bendel bezüglich der Gaskammern in Auschwitz):
“…
- Schnitt - besagtes Buch steht aber auf dem Index, das heißt, besitzen ja, verbreiten nein. Auch nicht auszugsweise. - die Küchenfee
Ja, so war das damals. Wie schon gesagt – lesen macht schlau!
53 Tyr // Sep 30, 2008 at 22:41
@ Klaus-Jürgen:
Siehst du, du entpuppst dich jetzt doch als ganz gewöhnlicher Neonazi. Das System, das deiner Ideologie entspricht, versuchst du von der erdrückenden Schuld durch schlecht zusammengelogene Machwerke zu entlasten, während du auf das System, das deiner Ideologie konträr entgegensteht, mit dem Finger zeigst und in diesem Fall auf etablierte Literatur verweist.
Die Doppelmoral des Klaus-Jürgen, selbstentlarvend.
54 ... // Oct 1, 2008 at 0:34
@Feldheine
“Die Verbrechen der Hitlerei sind bekannt”
Welche Verbrechen? Mir fallen spontan gar keine ein.
55 Miraculi // Oct 1, 2008 at 3:49
Winfried Sobottka, #25
“Ohlendorf wurde zwangsverpflichtet – er musste eine der Einsatzgruppen leiten, die die die grausigsen Massenmorde im Osten begingen. Er folgte dem aus falschem Pflichtverständnis.”
-
“GRAUSIGSTE MASSENMORDE” … “aus FALSCHEM Pflichtverständnis”
Ich möchte an der “Tätigkeit” der Einsatzgruppen sicher nichts beschönigen, aber so geht es auch nicht!
Vorab erst einmal etwas zu den Aufgaben der Einsatzgruppen:
Zitat:
Die Einsatzgruppen bzw. ihre Sonderkommandos (SK = ca. 50–80 Mann) hatten ihre sicherheitspolizeilichen Aufgaben im Einvernehmen mit der Armeeführung durchzuführen, der sie zugeteilt worden waren:
„a) Im rückw(wärtigen) Armeegebiet:
Sicherstellung vor Beginn von Operationen festgelegter Objekte (Material, Archive, Karteien von reichs- oder staatsfeindlichen Organisationen, Verbänden, Gruppen usw.) sowie besonders wichtiger Einzelpersonen (führende Emigranten, Saboteure, Terroristen usw.)
b) im rückw(wärtigem) Heeresgebiet:
Erforschung und Bekämpfung der Staats- und Reichs-feindlichen Bestrebungen, soweit sie nicht der feindlichen Wehrmacht eingegliedert sind, sowie allgemeine Unterrichtung der Befehlshaber der rückw(wärtigen) Heeresgebiete über die politische Lage.“
Zitat:
„Der Ic hatte „die Aufgaben der Sonderkommandos mit der militärischen Abwehr, der geheimen Feldpolizei und den Notwendigkeiten der Operationen in Einklang zu bringen.“
Ic = Offzier im Führungsstab des Heeres (Heeresgruppe, Armee, Division) für Feind-Aufklärung, Abwehr und geistige Betreuung.
Quelle - beider Zitate: Helmut Krausnick / Hans-Heinrich Wilhelm, „Die Truppe des Weltanschauungskrieges – Die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD 1938– 1942“, Stuttgart 1981, S. 129 + 131.
-
DER TOD DURCH DIE EINSATZKOMMANDOS NACH KRIEGSRECHT:
Die Arbeit der Einsatz-Kommandos, “Sonder-Kommandos”, zum Schutz der Sicherheit im Rücken der Front war unerläßlich.
Es ist verständlich, daß angesichts des Wütens und der Gefährlichkeit der Tätigkeit der Partisanen und der subversiven Tätigkeit und Haltung der einheimischen Bevölkerung (die nach Angaben Ponomarenkos [1] 500.000 deutschen Soldaten das Leben kostete, von den Materialverlusten ganz zu schweigen) diese Einsatzkommandos rücksichtslos und ohne viel Umstände zu machen, vorgingen.
Über die Tätigkeit dieser Einsatzgruppen, die die Sicherheit des Lebens und des Nachschubs im Rücken der Front zu gewährleisten hatten, gab SS-Gruppenführer Otto Ohlendorf in Nürnberg an, daß von Juni 1941 bis Juni 1942 von den Einsatzkommandos etwa 90.000 Personen (Juden und Nichtjuden) getötet gemeldet wurden.
[...]
Die Bedrängnis durch die Partisanen im Osten, die bei ihren Meuchelmorden durch kein Völkerrecht, und weder durch die Haager noch, durch die Genfer Abkommen gebunden waren, wurde immer gefährlicher und bedrohlicher. Die Einsatzgruppen mußten, bewußt zu den härtesten Maßnahmen greifen und dem Terror der Partisanen den rücksichtslosesten und härtesten Antiterror entgegensetzen, um die Partisanen wenigstens einigermaßen in Schranken zu halten. Jedes andere Verhalten hätte das Ende des Feldzuges in Rußland und den Tod der deutschen Soldaten bedeutet.
Generaloberst Jodl erklärte in Nürnberg ausdrücklich, daß es unerläßlich war,
durch die Härte des Durchgreifens “jenen Schrecken zu verbreiten, der allein
geeignet ist, der Bevölkerung jede Lust zur Widersetzlichkeit zu nehmen…”
Zitat Ende.
Marschall Kesselring schreibt über den italienischen Partisanenkrieg
Zitat:
“Es gibt in der Skala vom heimtückischen Abschießen, Erhängen, Ertränken,
Verbrennen, Erfrieren, Kreuzigen, Martern jeder Art, Attentaten gegen
Einzelne und Gemeinschaften, bis zur Brunnenvergiftung kein Verbrechen,
das nicht laufend vorgekommen wäre.”
Die Polizeiorgane, die die notwendig harten und barbarischen kriegsbedingten Anordnungen und Befehle zur Sicherung des Lebens der deutschen Truppen und Besatzungsbehörden auszuführen hatten, versahen einen harten und kriegsbedingt grausamen Dienst.
Hinweis [1]
1945 erschien in London und in New York der Bericht des Generalleutnants Ponomarenko unter dem Titel “Behind the Front Line”, 1961 in Moskau die offizielle Geschichte des russischen Partisanenkämpfers “Sowjetskie Partisani”, die diese Opferzahl nennt. Diese 500.000 (!) wurden in keinem ehrlichen Kampf getötet, sondern heimtückisch aus dem Hinterhalt ermordet.”
Zitat (PSI-B: “DER TOD DURCH DIE EINSATZKOMMANDOS NACH KRIEGSRECHT”) Ende.
–
Und zu “Nach 1945 wurde Ohlendorf hingerichtet,” sei nur so viel von mir dazu gesagt, dass das IMT und seine zig Nachfolge-Prozesse sich bestimmt nicht damit rühmen können, auch nur einen Bruchteil aller Kriegsverbrecher im WKII ihrer gerechten Strafe zugeführt zu haben. Dies wäre wohl nur dann einigermaßen glaubhaft der Fall gewesen, wenn man anstatt hunderte von unschuldigen Deutsche (= zum. im Sinne eines objektiven “demokratischen” geführten Gerichtsverfahrens, und NICHT auf Grundlage von 2 von 4 erst KURZ ZUVOR “erfundenen” UND rückwirkend (!) geltende Hauptanklagepunkten, gegen deren Urteil KEIN Widerspruch möglich war) wie Pferdediebe gehängt, genauer, jene größtenteils qualvoll erstickt wurden, sondern solche Verbrechen auch in den Reihen der sog. (mehrheitlich sich als “demokratischen” betitelnde) Siegermächte ebenso geahndet hätte.
NOCH gravierenden sind allerdings die Urteile selbst, nach denen die damaligen Ankläger-Nationen sich seit deren eigenen “Freisprüche erster Klasse” bzgl. ihrer Verbrechen im WKII und bezogen auf die meisten ihrer EIGENEN damaligen Anklagepunkten, die dafür Verantwortlichen, den selben Urteilsspruch zweifelsohne ebenso längst verdient hätten. Nur wer hätte sie anklagen können / überhaupt wollen, wenn doch diese aus all ihren kriegerischen Auseinandersetzungen NACH 1945 meist mehr-oder-weniger als Sieger hervor gingen und sich anschließend von ihren “demokratischen” Medien hoch jubeln und in “ihrem Ruhm” regelrecht suhlen konnten? Richtig. Niemand. Wegen der IMT-Urteile werden deshalb wohl auch zukünftig sämtliche Gegner jener Ankläger-Nationen bis zum letzten Blutstropfen gegen jene kämpfen, damit ihnen ein Schicksal wie dem deutschen Volk hoffentlich damit erspart bleiben möge!
—
Tyrs Literaturtipps, #49
Ich empfehle: Raul Hilberg “Die Ausrottung der europäischen Juden”.
Wer das “plötzliche Erwachen” erleben will, der lese dort die Seiten 567-571.
56 Mönch Gregor // Oct 1, 2008 at 4:28
@BDU,
Sie zitieren:
“Ein nationalsozialistischer Parteigänger, der darauf aufmerksam wurde, denunzierte den Schausteller bei der NSDAP-Kreisleitung…..
Ich möchte mit Ihnen wetten, daß der Parteigänger Benjamin Schöler hieß! - Angenommen?
57 Uhu // Oct 1, 2008 at 5:03
“Auschwitz im IG-Farben-Prozeß. Holocaustdokumente?”, das hauptsächlich aus einer Sammlung von Dokumenten zitiert, kann nicht auf dem “Index” stehen, wenn es Amazon hier anbieten läßt:
http://www.amazon.de/Auschwitz-IG-Farben-Prozess-Holocaustdokumente/dp/392225215X
58 jochen // Oct 1, 2008 at 6:11
@ Tyr
Ihre Antwort ist auch eine Form des Beleidigt-Seins, allerdings keine überzeugende. Muß wohl an meinen mangelnden geistigen Fähigkeiten liegen, daß ich das nicht anders sehen kann und, als Gipfel der Unverschämtheit, über 1,2% Vernunft noch Freude empfinde.
59 jochen // Oct 1, 2008 at 6:18
Daß ER das Oktoberfest in München so schändlich mißbrauchte hat sich im Gedächtnis der Festbesucher so fest eingeprägt, daß jedes Jahr weniger Besucher kommen und daß der Bierausstoß kontinuierlich sinkt.
Wie konnte ER nur!
60 Feldpsychiater // Oct 1, 2008 at 6:32
Tyr // Sep 30, 2008 at 22:41
Sie sind ja ein putziger Holokauz! Ich drehe mal Ihr beliebig austauschbares Gesülze um und lasse Ihnen von Rebecca Katzschmanns Hakenkreuzteddy eine Depesche überreichen:
„Siehst du, du entpuppst dich jetzt doch als ganz gewöhnlicher Bolschewist. Das System, das deiner Ideologie entspricht, versuchst du von der erdrückenden Lügenhetze durch schlecht zusammengelogene Machwerke zu entlasten, während du auf das System, das deiner Ideologie konträr entgegensteht, mit dem Finger zeigst und in diesem Fall auf verbotene Literatur verweist. Die Doppelmoral des Tyr, selbstentlarvend.“
… // Oct 1, 2008 at 0:34
“Die Verbrechen der Hitlerei sind bekannt”
Welche Verbrechen? Mir fallen spontan gar keine ein.
Da müssen Sie Fernsehen gernsehen oder in Tyrs Märchenbücherschrank stöbern, um die Verbrechen zu finden. Raubt allerdings Ihrem Leben wertvolle Zeit und birgt die Gefahr des Meschuggewerdens: Sie könnten wie die Feldpostleiche vereinsamt-psychopathisch durch Kommentarspalten ahasvern, um Ihre seelische Bedrückung in die Welt hinauszukotzen, oder wie Tyr sich in den Tiefen Ihres Schuldkomplexes verwirrt-beglückt Erlösung heischend und missionarisch-priesternd herumsudeln.
61 Hilberg vom Blog // Oct 1, 2008 at 9:00
Geschichtsschreibung wird fortlaufend revidiert - bei jeder neuen Erkenntnis zu einem Thema.
…und das ist auch gut so.
62 2. Münchner // Oct 1, 2008 at 9:19
@Miraculi
„Die Arbeit der Einsatz-Kommandos, “Sonder-Kommandos”, zum Schutz der Sicherheit im Rücken der Front war unerläßlich.“
Lächerlich. Ebenso wie Ihre Auffassungen zu den Aufgaben der Einsatzgruppen. Die - Piieep - Benimm’ Dich! - die Küchenfee Ohlendorf gab am 24.04.1947 folgende Erklärung an Eides statt ab:
„… Die Einsatzgruppen hatten folgende Aufgaben : Sie waren verantwortlich fuer alle politischen Sicherheitsaufgaben (…) Ferner hatten sie die Aufgabe, die eroberten Gebiete von Juden, kommunistischen Funktionaeren und Agenten zu reinigen. Die letztgenannte Aufgabe sollte durch die Toetung aller erfassten, rassisch und politisch unerwuenschten Elemente geloest werden (…) Befehle in Bezug auf Bereinigung von unerwuenschten Elementen gingen an die Einsatzkommandos unmittelbar und kamen vom Reichsfuehrer SS selbst oder ueber Weitergabe durch HEYDRICH. Die Oberbefehlshaber waren durch HITLER angewiesen, die Durchfuehrung dieser Befehle zu unterstuetzen. Durch den sogenannten Kommissarbefehl hatten die Heeresverbaende politische Kommissare und sonst wie bezeichnete unerwuenschte Elemente selbst auszusondern und den Einsatzkommandos zwecks Toetung zu uebergeben. Die Aussonderung dieser Elemente aus den Kriegsgefangenenlagern war durch Ausfuehrung bestimmungen des OKH an die Heeresverbaende entsprechend ergaenzt …“
Also war`s nix mit militärischer Notwendigkeit eines „harten und kriegsbedingt grausamen Dienstes“. Das war von Anfang an eiskalt geplanter Mord. So schaut`s aus.
Ganz richtig stellen Sie dar:
„… dass das IMT und seine zig Nachfolge-Prozesse sich bestimmt nicht damit rühmen können, auch nur einen Bruchteil aller Kriegsverbrecher im WKII ihrer gerechten Strafe zugeführt zu haben.“
Na und? Ist das Urteil gegen Ohlendorf deshalb unrechtmäßig? Tsss, wenn es einer verdient hat aufgehängt zu werden, dann Ohlendorf.
63 Daimon // Oct 1, 2008 at 11:01
Lodmund // Sep 30, 2008 at 21:26 @ 37 Daimon: “Hat der Wüstenbubu Jahwe vor etwa 6000 Jahren die Welt erschaffen? “Eure Rede sei: Ja, ja, nein, nein. Was darüber ist, das ist von übel.””
Ja, Jahwe ist der Demiurg. Deshalb ist sie so grausam, ungerecht und unvollkommen geraten. Die Zeitangabe stimmt allerdings nicht.
Der gute Gott hat sich aber der Welt und der Menschen erbarmt, als er davon erfahren hat. Und seinen eigenen Sohn geopfert, um sie zu retten. So können die Seelen wieder frei werden, die Jahwe gefangen und in das Gehäuse der Materie gesperrt hat.
64 Boroevic // Oct 1, 2008 at 11:56
2. Münchner
Tja, und die Aussagen des Herrn Ohlendorf, die sind natürlich unter strengster Beachtung und Wahrung rechtsstaatlicher Grundsätze zustande gekommen. Zwar gab’s da so ein paar bedauerliche - gewiß doch selbstverständlich auch entsprechend geahndete - oder hab’ ich da etwas nicht richtig mitgekriegt?? - Ausreisser, aber gegen die jeweils Besiegten angewandt, egal ob nun Deutsche, Japaner, Iraker oder sonstige “Terroristen” - da darf dann schon der Zweck die Mittel heiligen, oder??
Broevic
65 konsequent ns // Oct 1, 2008 at 13:17
Die aus falsch verstandener Volksnähe vollzogene Tolerierung dieser Sauferei stellte leider eine erheblich inkonsequente Duldung der Schädigung des Volkskörpers durch das 3. Reich dar. Die Vorbildwirkung des Führers in der Alkoholfrage blieb leider, wie auch in heutigen “nationalen” Kreisen, ohne Berücksichtigung.
66 Cogito // Oct 1, 2008 at 14:31
BdU # 3:
„Tja ist schon paradox. Je mehr dieses System sich Mühe gibt, einem das tausendjährige Reich des ultimativen Bösen in den düstersten Farben einzubleuen, um so mehr wird für mich deutlich, welches Regime ich persönlich vorziehen würde.“
Der Spruch ist schön treffend bei den jaulenden Hohlbirnen anzuwenden, die rasant zunehmen, je weiter die 12 Jahre zurückliegen.
Miraculi # 55
“Es gibt in der Skala vom heimtückischen Abschießen, Erhängen, Ertränken,
Verbrennen, Erfrieren, Kreuzigen, Martern jeder Art, Attentaten gegen
Einzelne und Gemeinschaften, bis zur Brunnenvergiftung kein Verbrechen,
das nicht laufend vorgekommen wäre.”
Ich danke Ihnen dafür, sich einer Klarstellung angenommen zu haben. Wer nur lamentiert, vergangen ist vergangen und nicht auf den Grund geht, wodurch wir seit ’45 in einer Zwangsjacke gehalten werden und die Verhältnisse sind wie sie sind, der ist selber schuld. Das am 8. August 1945 geschlossene „Londoner Statut“ mit allen seinen Folgen wurde einst als „neue Völkerrechtsregel“ ausgegeben; es war Grundlage für die Nürnberger wie auch für alle anderen stattgefundenen Kriegsverbrecher-Prozesse und alle „Entnazifizierungsverfahren“. Dieses richtet sich ausdrücklich nur gegen Deutschland und läßt alle Kriegsverbrechen der Siegermächte völlig außer acht.
Das Londoner Statut ist in seiner Anlage eine in juristischen Formeln gekleidete Generalvollmacht der Sieger, jede Person des besiegten deutschen Volkes, unter Berufung auf „Rechtsgrundsätze” vom Leben zum Tod zu befördern, lebenslänglich oder zeitbegrenzt zu inhaftieren, an eine andere Siegermacht auszuliefern, dauerhaft beruflich zu schädigen und zeitlebens einer Diffamierung auszusetzen, wie überhaupt die „Kollektivschuld” des deutschen Volkes zu begründen. Werden in Artikel 6 neue Verbrechensarten („Verbrechen gegen die Menschlichkeit” und „Verbrechen gegen den Frieden”), die ohnehin einen breiten Ermessensspielraum in der Beurteilung deutlich machen, mit rückwirkender Kraft bezeichnet, so gestattet die Formulierung „Beteiligung an einer Verschwörung” die Strafverfolgung eines jeden Deutschen, der als Soldat oder Zivilarbeiter sich für den Sieg Deutschlands eingesetzt hat. Die willkürliche Definition einer Organisation des besiegten Gegners als „verbrecherisch” und die strafrechtliche Belastung jedes Angehörigen einer solchen Organisation unabhängig davon, ob er persönlich Verbrechen begangen hat oder nicht, stammte mit rückwirkender Kraft zum Teil von Mächten, die sich in ihrer Kriegführung an keinerlei international gültige Kriegsregeln gehalten hatten.
Artikel 19, der den Gerichtshof von jeglichen Beweisregeln entbindet, und Artikel 21, demzufolge der Gerichtshof „nicht Beweis für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen soll”, sind nicht nur ein Hohn auf jegliches Recht, sondern auch kennzeichnend dafür, daß die maßgebenden Männer der „zivilisierten Nationen” wußten, welcher Rechtsbeugung es bedurfte, um selbst ihren Schauprozeß in eigener Regie zu dem erwünschten Racheerlebnis zu führen. Bedenkt man außerdem, daß unter der Formel „allgemein bekannte Tatsachen”, die nicht beweislich auf ihre Richtigkeit hin zu prüfen, sondern von Amts wegen zur Kenntnis zu nehmen sind, sämtliche Propagandabehauptungen der Siegermächte zu verstehen sind, so wird der Zynismus, auf den das neue Völkerrecht gegründet wurde, vollends deutlich. Das ganze nannte man dann „neues Menschenrecht”, das die „zivilisierten und friedliebenden” Nationen in Gegensatz stellten zum „nazistischen Unrechtsstaat”, der als einziger Staat der gesamten Weltgeschichte als „verbrecherisch” und von „verbrecherischen Organisationen” getragen, ausgegeben wurde.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen billigten sowohl das Londoner Statut als auch die Nürnberger Militärtribunal-Urteile.
67 Miraculi // Oct 2, 2008 at 6:12
2. Münchner, #62
“Befehle in Bezug auf Bereinigung von unerwuenschten Elementen gingen an die Einsatzkommandos unmittelbar und kamen vom Reichsfuehrer SS selbst oder ueber Weitergabe durch HEYDRICH.”
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Was für ein Gelaber! Das stelle ich mir wirklich interessant in der Umsetzung vor, wenn alle Einsatzkommandos / -Gruppen zuerst auf einen Befehl vom “Reichsfuehrer SS” oder gar von Heydrich - der als “Stellvertretender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren” sicher wichtiger Probleme (dort!) zu lösen und auch nachweislich NIE etwas mit der Ostfront zu tun hatte (bekanntlich verstarb jener auch bereits am 4. Juni 1942 an den Folgen eines Attentats) warten mussten, bevor jene ihre Befehle ausführten bzw. ausführen konnten. Für wie primitiv hälst du eigentlich den deutschen Soldaten, dass er für jegliche Maßnahme gegen Partisanen auf einen Befehl “von Oben” warten muss? Im Eingang meines Beitrags (#55) steht doch KLIPP und KLAR nachlesbar (s. auch d. Quellenangabe dazu), welche Aufgabenbereiche die Einsatzkommandos / -Gruppen genau inne hatten. Sind die Aussagen von Generaloberst Jodl und v.a. von Feldmarschall Kesselring über die Partisanen etwa nicht verständlich genug für dich, dass du dich auf eine Aussage von Ohlendorf beim IMT über Hitler (!) und dessen Meinung zum Kommissarbefehl berufen musst? Welcher im Übrigen auf dem italienischen Kriegsschauplatz so wenig zur Anwendung kam, wie auf dem französischen. Trotz der Massaker der (i.d.R. kommunistischen!) Partisanen an den Besatzungstruppen, wie auch (!) an einheimischen Zivilisten bzw. mutmaslichen Kollaborateuren! Mit Patriotismus haben solche (Kriegs-)Verbrechen sicher nichts zu tun. Heutzutage bezeichnet man jene einfach pauschal als Terroristen - damals waren es im deutschen (militärischen) Sprachgebrauch “Banditen”. In der großen Masse waren es schlicht und einfach “heimtückische Massenörder”, welchen nicht mehr an Menschlichkeit in der Behandlung eingeräumt gehört, als sie jemals auch nur im Ansatz für ihre Opfer übrig hatten. Mehr braucht man über jene sicher nicht mehr zu sagen, wenn man wie ich, nicht gerade wenige ihrer Opfer gesehen hat. (s. die Buchtipps dazu weiter unten.)
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“Durch den sogenannten Kommissarbefehl hatten die Heeresverbaende politische Kommissare und sonst wie bezeichnete unerwuenschte Elemente selbst auszusondern und den Einsatzkommandos zwecks Toetung zu uebergeben.”
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Der von Linken Geschichtsklitterern immer wieder gern angeführte sog. “Kommissarbefehl” - über dessen Opferanzahl selbst BIS HEUTE überhaupt keine überprüfbaren (Opfer-)Zahlen vorliegen, noch nicht einmal, wieviele “Kommissare” im Zeitraum von dessen Gültigkeit überhaupt jemals in Gefangenschaft gerieten - wurde “mindestens” einen Monat VOR (genau: am 6. Mai 1942 - lt. OKW) Heydrichs Tod bereits AUFGEHOBEN. Inwieweit jener “Befehl” befolgt bzw. überhaupt bis zur kämpfenden Truppe weiter geleitet wurde, ist bis heute ebenfalls völlig unklar. Nachweisbar ist dagegen, das viele Generäle diesen nur mit Einschränkungen an die Truppe -wenn überhaupt- weiter leiteten. Menschlich verständlich dürfte aber wohl auch für dich sein, wenn ein solcher “Kommissar” seine ihm untergebene Truppe zu unmenschlichen und bestialischen Kriegsverbrechen “getrieben” hat, das manch Wehrmachtssoldat u.U. nicht lange Federlesen mit ihm machte; auch ohne ein Einsatzkommando / -Gruppe zuvor darüber zu unterrichten. Die kriegsgerichtlichen Folgen musste er dann allerdings allein “ausbaden”, falls solch ein Fall bekannt wurde! In der Buchausgabe “Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle”, des Völkerrechtlers Alfred M. de Zayas, sind hierzu einige Beispiele von Feldgerichtsurteilen aufgeführt, wie auch die unzähligen Fälle von gröbsten Kriegsrechtsverletzungen nicht nur der “Roten Armee”. Beispielsweise kam es bereits 7 (!) Tage nach Kriegsbeginn zu einem ersten Massaker an über 150 (!) Wehrmachtssoldaten a.d. Straße Klewan - Broniki / Ukraine. Etwa als Rache für das zerstörte Land oder gar wegen Massenvergewaltigungen durch die Wehrmacht? Ja genau, das war der Grund und damit völkerrechtlich “natürlich” völlig legitim, die gefangen genommenen Deutschen dafür zu massakrieren!
Wikiblödia meint dann auch noch unter dem Stichwort “Kommissarbefehl” dem Ganzen die Krone aufsetzen zu können, indem der dafür verantwortliche Autor mit “typischen” Zitaten wie üblich glänzen will. Zitat: “Im KZ Neuengamme wurden im Herbst 1942 etwa 200 sowjetische Politkommissare durch Zyklon B ermordet; [19] Mitte April 1943 wurden noch 59 Politkommissare zur Liquidierung ins KZ Mauthausen geschickt. [20]”
[19] KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hrsg.): Die Ausstellungen. ISBN 3-86108-075-3, S. 93. [20] Reinhard Otto: Wehrmacht…, ISBN 3-486-64577-3, S. 249.
Interessant! Die “NAZIS” schickten also 259 Politkommissare TAUSENDE von Kilometer (”schärfstens bewacht”, was sonst?!) gen Westen ins Deutsche Reich, um die Meisten davon (man stelle sich nebenbei mal kurz den Aufwand dafür vor!) anschließend mit “Zyklon B” zu töten! Ich frage DICH: Wie beschränkt muss jemand sein, Erstens solch eine “Story” überhaupt zu verbreiten, und Zweitens, um wieviel blöder müssen dann noch andere sein, die dies auch nur im Ansatz für glaubhaft halten?
Nebenbei gesagt. Beide “Mordtaten” hätten damit gegen offizielle Befehle (und zwar von “ganz Oben”!) verstoßen, da der “Kommissarbefehl” bekanntlich (s.o.) bereits “spätestens” Anfang Mai 1942 von “ganz Oben” bereits wieder aufgehoben wurde. Wer verschickt und liqudiert solche Personen dann noch in einem KL, wo JEDE Person die dort rein- oder rauskam stets registriert wurde - von den hunderten, wenn nicht sogar tausende von Augenzeugen, die man dabei riskierte, mal ganz abgesehen? Dabei wäre ein weniger “aufwändiger” (und v.a. nicht so teure!) Tod mit “Zyklon B”, dafür inkl. sämtlicher grauenvollster Abartigkeiten - wie es i.d.R. die Partisanen mit deutschen Gefangenen hielten- in der russischen Steppe zweifellos bis heute sogar völlig anonym geblieben. Und wesentlich billiger, was den Transport, oder auch den Einsatz von ein paar Kugeln / Handgranaten betraf. Noch “günstiger” wäre wohl nur das Bajonett gewesen. (Nee, das benutzten ja i.d.R. die Rote Armee, wenns mal kein Genickschuss wurde. Soo eine “primitive” Vorgehenweise ging bei den “NAZIS” gar nicht. Je umständlicher und aufwändiger, desto glaubhafter! Zum. gilt dies für Linke Geschichtsklitterer.) Zu den (Kriegs-)Verbrechen der Partisanen finden sich, inkl. grausigstem (!) Bildmaterial, “einige” Fälle (allerdings “nur” bis ins Jahr 1943) in den zwei Bänden “Verbrechen an der Wehrmacht” ISBN: 3932381033 und ISBN: 393238105X (z.B. bei Amazon). Nach 1943 konnten sich die “Roten Horden” bekanntlich ja noch ein “paar” Jahre länger an den Deutschen (Wehrmachtssoldaten, -Helferinnen, Organisation Todt-Angehörige, durch sie “eroberte” Verbandsplätzen usw. … und nicht zu vergessen, gegen Ende v.a. an völlig wehrlosen Zivilisten) denen sie habhaft wurden, mit ihrem durch genau jene POLITKOMMISSARE und durch menschlichem Abschaum wie Ilja Ehrenburg & Co., mit ihrem jahrelang geschürten Hass im russischen Volk gegen alles Deutsche, völlig ungestraft, ihre primitivsten Abscheulichkeiten noch bis Kriegsende -und nicht wenige sogar noch darüber hinaus- so richtig austoben!
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@Cogito, 66
Ich habe dir zu danken, für die klaren Worte u.a. über das IMT!
Das Zitat stammt allerdings nicht von mir, sondern von Feldmarschall Kesselring über den “italienischen” Partisanenkrieg (jener begann grob erst nach dem Wegfall der Italiener von den Achsenmächten, etwa ab Ende 1943), wo zwar ähnliche Grausamkeiten wie an der Ostfront vorkamen - welch Wunder, bei der selben menschenverachtenden kommunistischen Gesinnung!- es allerdings dort NIE einen “Kommissarbefehl” gegeben hat. Es sollte einem zu Denken geben, wenn deren unmenschliche (Kriegs-)Verbrechen sich nicht großartig von jenen an der Ostfront unterschieden. Man hätte sie lt. ihren heutigen Gesinnungsgenossen wohl noch dabei (!) unterstützen sollen…
68 2. Münchner // Oct 2, 2008 at 11:00
@Miraculi
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß ich bei der Darstellung der Aufgaben der Einsatzgruppen ganz bewusst Ohlendorf selbst zitiert habe. Die hiesigen „Historiker“ akzeptieren ja nix, was nicht durch ihnen genehme Quellen belegt ist, soviel habe ich schon mitbekommen.
Die von mir genannte Aussage Ohlendorfs ist ohne weiteres glaubhaft, es sei denn, es ließe sich behaupten, daß er gefoltert wurde. Da Sie diese (unter den Hiesigen übliche) Argumentationslinie nicht verfolgen, gehe ich davon aus, daß Sie die Behauptung, Ohlendorf sei gefoltert worden, mangels Anhaltspunkt ablehnen. Diese Ehrlichkeit ehrt Sie. Bei dieser Sachlage halte ich meine Äußerungen natürlich in vollem Umfang aufrecht.
69 Uhu // Oct 2, 2008 at 11:18
“…oder gar von Heydrich - der als “Stellvertretender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren” sicher wichtiger Probleme (dort!) zu lösen und auch nachweislich NIE etwas mit der Ostfront zu tun hatte…”
Heydrich war seit etwa 1936 Reserveoffizier, Dienstrang Major, der Luftwaffe und flog im Juni und Juli 1941 Kampfeinsätze an der Ostfront in der II. Gruppe/JG 77 „Herz As“. Am 22.07.1941 wurde sein Flugzeug über Jampol von einem sowjetischen Flakgeschoß getroffen und er mußte im Kampfgebiet notlanden. Es gelang ihm dann zu den deutschen Linien zurückzukehren. Daraufhin wurde ihm der weitere Kriegseinsatz verboten. Heydrich trägt auf den zeitgenössischen Fotos zur Uniform immer das Flugzeugführerabzeichen.
Der jüdische Ankläger im Wilhelmstraßen-Prozeß gegen Ernst von Weizsäcker, Robert M.W. Kempner, legte dabei 1947 eine Anzahl von Schriftstücken vor, u.a. das sogenannte “Wannsee-Protokoll”, die in den Prozeß eingeführt wurden, deren Echtheit aber in der sachlichen Forschung umstritten ist und gut begründet stark angezweifelt wird. Darunter befindet sich ein angeblicher Brief Görings an Heydrich, mit dem Datum “7.1941″, also Juli 1941, wobei die Angabe des Tages fehlt. Das ist ein Indiz für eine Fälschung. Am 22.07.1941 befand sich Heydrich sicher noch an der Ostfront, der Tag seiner Rückkehr an seine Dienststelle in Berlin ist unbekannt. Ist der “Göring-Brief” eine Fälschung, konnte 1947 ein genaues Datum nicht eingetragen werden.
Für die an einigen Stellen auftauchende Behauptung, der “Göring-Brief” sei vom 31.07.1941, gibt es auf diesem selber wegen der eben fehlenden Tagesangabe gar keinen Beleg. Es ist der 31. Juli nur der nach dem vorgegeben Monatsdatum am weitesten vom 22. Juli entfernt liegende Tag. Augenscheinlich ein Versuch der Manipulation.
http://de.wikisource.org/wiki/G%C3%B6ring_an_Heydrich_%C3%BCber_die_Endl%C3%B6sung_der_Judenfrage
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2c/Carta_G%C3%B6ring.JPG
70 Cogito // Oct 2, 2008 at 13:57
@ Miraculi
Ja, mein Fehler, aber wer Ihre Ausführungen gründlich las, dem wird hoffentlich Ihre Zitatzuweisung nicht entgangen sein. Es ist im wahrsten Sinne verrückt, daß das Thema „Wies’n“ so ausgrätschte, doch vernünftige Leute werden Ihre sorgfältige Aufklärung aufgrund einer geläufigen Behauptung gut finden.
Zwar möchte ich die Seite nicht zu sehr ausweiten, aber zu diesem Thema gehört wohl auch Stalins „Fackelmänner-Befehl“ :
Die STAWKA des Obersten Befehlshabers befiehlt:
1..Alle Siedlungspunkte, in denen sich deutsche Truppen befinden, sind ab 50 – 50 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen und 20 bis 30 Kilometer nach recht und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie und Granatwerfer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Ski-Läufer und Partisanen-Diversionsgruppen, die mit Brennstoff-Flaschen ausgerüstet sind. Die Jagdkommandos sollen, überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet, die Vernichtungsaktionen ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über die deutschen Greueltaten berichten können.
2. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese kühnen Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichten, sind zur Ordensverleihung vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.
Quelle: Stalin-Befehl Nr. 0428 vom 17.11.1941 aus “Stalin - Triumph und Tragödie” von Dimitrij Wolkogonow. Im Wortlaut veröffentlicht bei Fritz Becker, “Stalins Blutspur durch Europa” im Arndt-Verlag, Kiel; Seite 268.
Kurz darauf, am 7. Januar 1942, beschwerte sich der sowjetische Außenminister Molotow gegenüber Diplomaten über die von den deutschen Truppen verübten Grausamkeiten, Verwüstungen und Plünderungen in den besetzten sowjetischen Gebieten, wo die deutsche Wehrmacht planmäßig die Vernichtung von Dörfern (Siedlungspunkten) und Städten vornehme. Die Zerstörungen haben das Ausmaß einer Wüste, und die sowjetische Bevölkerung wird von den Deutschen beraubt an Lebensmitteln und Bekleidung, und wer Widerstand leistet wird erschossen.
71 Cogito // Oct 2, 2008 at 15:40
Korrektur:
1. Alle Siedlungspunkte, in denen sich deutsche Truppen befinden, sind ab 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen und 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen.
72 Unperson // Oct 3, 2008 at 0:15
@2. Münchhausen
Selbstverständlich wurde Ohlendorf gefoltert. Selbst wenn er „nur“ mittels psychischem Terror und falschen Strafmilderungs-Versprechungen zu den erwünschten Aussagen verleitet worden wäre: Speer entkam auf diese Weise dem Strick; seine lachhaften Lügenmärchen bilden noch heute eine wichtige Grundlage Eurer Mythen.
Vielleicht begreifst Du`s irgendwann einmal:
Für uns „Hiesige“ ist KEINE der „Aussagen“, die vor den, gegen absolut ALLE Rechtsgrundsätze verstoßenden, Lügentribunalen der alliierten Völkermörder und ihrer Handlanger gemacht wurden, auch nur einen Pfifferling wert!
Ein (angeblicher) Rechtsgelehrter, der immer wieder beharrlich diese Vergewaltigung des Rechts glorifiziert, macht den Begriff des „furchtbaren Juristen“ auf schauderhafte Weise greifbar.
http://www.vho.org/D/gzz/4.html
@Miraculi
Vor allem DER Satz bringt die Absurdität der Holo-Märchen auf den Punkt:
„Soo eine “primitive” Vorgehenweise ging bei den “NAZIS” gar nicht. Je umständlicher und aufwändiger, desto glaubhafter!“
73 Unperson // Oct 3, 2008 at 0:35
Zu #52!
Bendel wurde gefragt, wie 1 000 Leute in einen Raum von 64 Quadratmetern passen würden. Er antwortete:
»Dies muß man sich selbst fragen. Es kann nur mit der deutschen Methode geschafft werden [...] Die 4 Millionen Menschen, die in Auschwitz vergast worden sind, sind die Zeugen dafür.«
Langsam lauft Ihr Gefahr, Euch der Lächerlichkeit preiszugeben.
Ich habe hier schon seeehr oft pöhse, „indizierte“, verbotene und verbrannte Schriften „auszugsweise veröffentlicht“, bzw. zitiert! Wenn der Hausmeister/die Küchenfee, oder wer auch immer, neuerdings beschlossen hat, sich haarklein an die BRD-Terrorgesetzgebung zu halten (Ihr solltet dann nicht nur all die Buchauszüge und Zitate von mir und anderen Kommentatoren aus den Fäden löschen, sondern auch alle Eure Artikel, die sich mit AuschWitz, dem Holo€au$t und den pöhsen Revisionisten befassen, sorgfältig auf „volksverhetzende“ Inhalte überprüfen), rate ich Euch, das Orwell-Zitat: „In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat“ schleunigst aus der Kopfzeile zu entfernen, bevor es ganz peinlich wird! Was soll das? Eure Server befinden sich doch im Ausland? Altermedia Deutschland droht, zu einer x-beliebigen Heuchlerplattform zu verkommen. Wenn man jetzt auch noch daran gehindert wird, die Verleumdungen und das hetzerische Gekeife der Cybertrolle BruceWillEsDurchDieHinter-Tyr, Feldbettnässer etc. pp. mit der passenden Antwort zu versehen, fragt man sich allen Ernstes, was man hier noch soll.
(Wenn jetzt kommt: „Dann hau doch ab!“, seid ihr mich wirklich im Handumdrehen los; Versprochen!)*
*Reisende Leute soll man nicht aufhalten.
Die Schriftleitung
74 Unperson // Oct 3, 2008 at 1:19
Korrektur:
Soll heißen: 64 Kubikmeter!
http://www.vho.org/D/Beitraege/VerboteneWahrheit.html#_Toc5
75 sachsenuwe // Oct 3, 2008 at 8:28
Setzt ein Mahnmal für die Oktoberfestverfolgten!
76 2. Münchner // Oct 3, 2008 at 14:47
@Unperson
„Selbstverständlich wurde Ohlendorf gefoltert. Selbst wenn er „nur“ mittels psychischem Terror und falschen Strafmilderungs-Versprechungen … Für uns „Hiesige“ ist KEINE der „Aussagen“ auch nur einen Pfifferling wert!“
Ich erkläre es Ihnen anhand der von Ihnen neulich angesprochenen Lösegeldzahlungen Deutschlands an im Ausland entführte Deutsche … Sie argumentieren stets mit folgendem „Dreischritt“: Erst wird ein Sachverhalt so dargestellt und bewertet, daß Sie sich der Zustimmung des Gegenüber einigermaßen sicher sein können, Beispiel: „Undurchsichtige“, ungeprüfte Lösegeldzahlungen. Dann wird dieses Ergebnis verallgemeinert, d.h. hier: Das „Systen“ zahlt immer ohne sich den Sachverhalt überhaupt anzusehen. Dritter Schritt: Weil somit Steuerzahlerinteressen unbeachtet bleiben, kann behauptet werden: So handeln nur Schweine, also sind das alles Schweine … so geht`s nicht. Richtig wäre: Es soll gezahlt werden, wenn jemand ohne eigenes Mitverschulden entführt worden ist. Es soll mE nicht gezahlt werden, wenn es jemand hat drauf ankommen lassen, indem er z.B. Reisewarnungen mißachtet hat. Dies muß geprüft werden. Wenn die Prüfung zu einem fehlerhaften Ergebnis führt, kann daraus nichts weiter abgeleitet werden. Menschen machen Fehler … daß im Zweifelsfall gezahlt werden sollte, erwähne ich nur am Rande; die Zahlung von 1 Mio bedeutet für jeden Bürger den Verlust von ca. 1 Cent.
Für den Fall Ohlendorf bedeutet dies folgendes: Ohlendorf stand vor Gericht unter erheblichem psychischen Druck. So wie jeder Angeklagte. Dies ist bei jeder Aussage eines Angeklagten zu berücksichtigen. Trotzdem sind Aussagen von Angeklagten grundsätzlich als glaubhaft zu betrachten. Wenn Sie nun behaupten wollen, daß der durch was auch immer erzeugte psychische Druck so groß war, daß den Aussagen Ohlendorfs nicht mehr zu trauen ist, müssen Sie konkret werden, d.h. es genügt nicht darzulegen, daß es Fälle gegeben hat, in denen Kriegsverbrecher unzulässig unter Druck gesetzt wurden. Sie müssen schon erklären, was im Fall Ohlendorf genau vorgefallen sein soll … sonst bleibt`s dabei: Die Aussage ist glaubwürdig.
@Hausmeister
„Reisende Leute soll man nicht aufhalten.“
Dieses Portal „lebt“ nicht von Leuten, die (nicht selten unter Mißachtung der Rechtschreibregeln) zu z.B. O. Riehs den Einzeiler loswerden: „Hei Otto. Viel Spaß bei Odin.“ … der Teilnehmer „Unperson“ gehört zu den „besseren“ Hiesigen. Der Bub bemüht sich. Die ein oder andere Beleidigung des Rotzlöffels sollte allerdings gelöscht werden.
77 Unperson // Oct 4, 2008 at 2:38
Seltsam – Was bei Klaus-Jürgen (#52) zensiert werden mußte; ist nun anscheinend doch kein Regelverstoß. Rin in die Kartoffeln – raus aus den Kartoffeln; Die Küchenfee zeigt sich launisch; sie scheint ihre Tage zu haben. Die Frage, ob und wann man hier nun den BRD-Gesinnungsparagraphen unterworfen ist, bleibt weiter unbeantwortet. Aber zum Glück bleiben uns die Häme und der Spott erhalten, den der menschliche Abfall hier über Gesinnungsabweichler und Meinungsverbrecher, welche die eiserne Faust der Auserwähltenknechte zu spüren bekommen, ungehemmt auskotzen darf – wie bspw. gerade wieder der 2. Münchhausen im Faden zu F. Toben eindrucksvoll demonstrieren konnte. Es ist von geradezu bestechender Logik, daß Aufrufe zur Gewalt gegen Andersdenkende von „Rechts“, zwar selbstverständlich nicht gebilligt werden, die Glorifizierung des Terrors gegen die Revisionisten aber ohne Einschränkung zugelassen wird. Ein ganz klein wenig mehr Fähigkeit zur Selbstkritik wäre im Falle der Küchenfee jedenfalls angemessen. Zumindest würde es ihr zur Ehre gereichen, wenn sie eingesteht, im o. a. Falle etwas überreagiert zu haben.
@ Furchtbarer Jurist aus München
Von Dir sind solche Gehirnfürze ja zu erwarten – auch wieder ein Hinweis auf Deinen Dienstherrn. Was mich allerdings wirklich schockiert, ist die absolute Gleichgültigkeit, diesem Wahnsinn gegenüber, die in der gesamten verkommenen „westlichen Gesellschaft“ – durch alle politischen Lager hinweg – vorherrscht. Auch Altermedia sind diese, mit schöner Regelmäßigkeit an die Öffentlichkeit gebrachten, Lügengeschichten über „unblutige Geiselbefreiungen“, anscheinend keinen einzigen Artikel wert. Das Resultat: Der „Dschihad“ geht in die entscheidende Phase, er führt sich quasi von selbst; die Muselbazillen sind hochmotiviert, ihre Feinde machen sich nur noch über alle Maßen lächerlich; von den amoralischen, kultur- und rückgradlosen Weißen, ist kein nennenswerter Widerstand zu erwarten – in jeder Hinsicht (Siehe: Köln)!
„Weil somit Steuerzahlerinteressen unbeachtet bleiben, kann behauptet werden: So handeln nur Schweine, also sind das alles Schweine … so geht`s nicht. Richtig wäre: Es soll gezahlt werden, wenn jemand ohne eigenes Mitverschulden entführt worden ist.“
So etwas darf niemals auch nur in Erwägung gezogen werden. Jedem halbwegs vernunftbegabten Menschen müßte klar sein, daß man damit vor dem Abschaum kapituliert. Wer auf die Forderungen des Erpressers eingeht, hat nicht nur die regelrechte Kultivierung dieser Praktiken zu verantworten; er trägt eine Mitschuld an JEDEM Anschlag, an JEDEM Mord und an JEDEM politischen Erfolg derer, die er dadurch unterstützt. Nur ein Beispiel aus der Zeit, als der ganze Irrsinn erst noch im Entstehen begriffen war: Die Baader-Meinhoff-Bande hatte mit der Entführung des CDU-Politikers Peter Lorenz den erwünschten Erfolg und beschloß, ihr glorreiches Werk, in diesem Sinne, mit Schleyer fortzusetzen.
Heute, da es Attentäter, Straßenschläger und sonstiger Bolschewikenabschaum in der Bunzelrepube in die höchsten „Machtpositionen“, bis hin zum „beliebtesten Außenminister“ gebracht haben, kann man nur von einem Sieg auf der ganzen Linie sprechen.
Deutsches Volksvermögen wird auf mannigfaltige Weise an diverse „Bedürftige“ verteilt. Und Erpressung hat viele Gesichter. Unter den Einnahmen derer, die sich am „deutschen Wesen“ schadlos halten, stellen jene aus staatlich gefördertem Menschenhandel, einen fast schon verschwindend geringen Anteil.
Wie mit Erpressern zu verfahren ist, demonstrieren die Regime, die sich noch nicht aus degenerierten, nur um die eigene Karriere besorgten Sesselfurzern, die keinerlei Weitsicht und noch weniger Verantwortungsbewußtsein für das Gemeinwesen haben, dem sie eigentlich verpflichtet sein sollten, zusammensetzen. Die Russen hatten sich zwar durch die dilettantisch ausgeführten Zugriffe in Moskau und Beslan nicht gerade mit Ruhm bekleckert, doch die Tschetschenen haben ihre Lektion gelernt. Wie viele Erpressungsversuche gegen (Ras-)Putin gab es denn seitdem?
Der westlichen Abschaumschützerriege (manche würden sagen: „Gutmenschen“) aus Politikern und willfähriger Journaille gefiel es damals, den Russen mangelnde „Kompromißbereitschaft“ mit den „Heiligen Kriegern“ vorzuwerfen.
„Dann wird dieses Ergebnis verallgemeinert“
Dummschwätzer! Zum einen sind die Fälle, in denen die „Berichterstattung“ KEINE logischen Schwächen, KEINE entlarvenden Widersprüche und KEINE Versprecher und Ausflüchte der Verantwortlichen enthält, die sehr, sehr seltene Ausnahme; und zum anderen stünde jede abweichende Handhabe im Widerspruch zur – ausreichend oft zur Schau gestellten – „Ethik“ der Verantwortlichen und zur nachgewiesenermaßen sonst üblichen Praxis. Außerdem frage ich mich, ob Dir wohl jemals die Weisheit zu Ohren gekommen ist, wonach derjenige, welcher einmal der Lüge überführt wurde, folgerichtig seiner Glaubwürdigkeit verlustig geht.
„…es genügt nicht darzulegen, daß es Fälle gegeben hat, in denen Kriegsverbrecher unzulässig unter Druck gesetzt wurden.“
Und ob das genügt! Deine verharmlosende Wortwahl mal außer Acht gelassen, ist das einer von unzähligen Gründen, weshalb die Prozesse und deren Ergebnisse eine reine Farce sind.
Was das Eine überhaupt mit dem Anderen zu tun haben soll, übersteigt meine Auffassungsgabe. Ich bin ja auch nur ein Rotzlöffel, der sich Mühe gibt.
Ich weiß, daß Dir – nicht anders als bei BruceWillEsDurchDieHinter-Tyr – jedes Mal einer abgeht, wenn Du die „Hiesigen“ zu Wutausbrüchen reizen kannst (Hat man im „Toben“-Faden wieder sehr schön sehen können). Schade, daß es nicht immer klappt. Vermutlich ist das ja der einzige Zweck, den Du hier verfolgst – oder hast Du schon mal jemanden der „Hiesigen“ von Deiner Weltsicht überzeugt? Nein? Und Du glaubst trotzdem immer noch an den „Endsieg“? Dann mußt Du wohl was „an der Birne“ haben.
„Dieses Portal „lebt“ nicht von Leuten, die (nicht selten unter Mißachtung der Rechtschreibregeln) zu z.B. O. Riehs den Einzeiler loswerden: „Hei Otto. Viel Spaß bei Odin.““
Nicht? Warum beglücken Deine Stasi-Kollegen uns dann damit?????
78 2. Münchner // Oct 4, 2008 at 7:32
@Unperson
„Wer auf die Forderungen des Erpressers eingeht, hat nicht nur die regelrechte Kultivierung dieser Praktiken zu verantworten; er trägt eine Mitschuld an JEDEM Anschlag, an JEDEM Mord und an JEDEM politischen Erfolg derer, die er dadurch unterstützt. Nur ein Beispiel aus der Zeit, als der ganze Irrsinn erst noch im Entstehen begriffen war: Die Baader-Meinhoff-Bande hatte mit der Entführung des CDU-Politikers Peter Lorenz den erwünschten Erfolg und beschloß, ihr glorreiches Werk, in diesem Sinne, mit Schleyer fortzusetzen.“
Aus dem Fall Lorenz hat man gelernt und deshalb im Fall Schleyer anders entschieden. Warum darf ich „gelernt“ schreiben ohne mich in Widerspruch zu meiner Aussage, daß im Falle einer Durchschnittsentführung gezahlt werden sollte, zu setzen? Weil es zum einen einen Unterschied macht, ob Geld oder die Freilassung von Schwerstkriminellen gefordert wird und weil es zum anderen einen Unterschied ergibt, ob Herr Maier oder ein an exponierter Stelle tätiger Politiker aus einer Entführung freigekauft wird. Letzterem ist mehr zuzumuten als dem Normalbürger. An dieser Stelle möchte ich Sie dann nochmals bitten, Ihre Argumentationsweise zu überprüfen; ist wirklich nicht böse gemeint. Sie schließen aus der fehlerhaften Entscheidung im Fall Lorenz unzulässig verallgemeinernd auf die grundsätzliche Unfähigkeit/Böswilligkeit der Entscheider. Und das obwohl sie den anders behandelten Fall Schleyer gleich mitzitieren, ihn also kennen. Da bin ich scho a bisserl ratlos.
„Was das Eine überhaupt mit dem Anderen zu tun haben soll, übersteigt meine Auffassungsgabe. Ich bin ja auch nur ein Rotzlöffel, der sich Mühe gibt.“
Es mag sein, daß es Kriegsverbrecherprozesse gegeben hat, in denen die Angeklagten unzulässig unter Druck gesetzt wurden. Sie schließen hieraus unzulässig verallgemeinernd, daß alle Kriegsverbrecherprozesse … und daß alle Aussagen … sonst wie oben.
„Und Du glaubst trotzdem immer noch an den „Endsieg“?“
Irgendwer schrieb mal, daß unter den hier Mitlesenden eine gewisse Anzahl Suchender sein soll. Meine Aufgabe ist es, die Suchenden darauf hinzuweisen, daß es hier nichts zu finden gibt.
79 Miraculi // Oct 5, 2008 at 2:05
2. Münchner, #76
Zitat:
“Für den Fall Ohlendorf bedeutet