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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Leser schreiben für Altermedia: 27. Januar: Allmächtiger St. Holo – oder war da nicht noch etwas? (25.01.09)

January 25th, 2009 · Post your comment (94 Comments)

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Die Traditionsvergessenheit der heutigen Deutschen hat längst Ausmaße erreicht, die man selbst noch vor wenigen Jahrzehnten nie für möglich gehalten hätte. Während wir nicht einmal unser ureigenes Brauchtum pflegen, importieren wir fremde Bräuche. Oder richtiger: Lassen sie uns widerspruchslos vorsetzen. Welcher Durchschnittsdeutsche kennt heute noch das Brauchtum, welches z.B. die Sonnwende begleitet? Aber den Spruch „Süßes oder Saures!“ mit der dreisten Forderung nach Süßigkeiten oder dem „Recht“ darauf, dem vermeintlichen Miesepeter einen Streich zu spielen – ja, den kennt man wohl. Dieser Unfug erobert zusammen mit den scheußlichen Begleiterscheinungen inzwischen längst sogar die Dörfer. Wer hingegen kennt die wahren Hintergründe selbst einer so jungen Tradition wie dem Ersten Mai, dem Tag der nationalen Arbeit? Aber Wehe wiederum dem jungen Mann, der seiner Liebsten nicht am 14. Februar („Valentinstag“) ein Geschenk macht – wobei es zwar völlig unsinnig ist, Wertschätzung an einem bestimmten Tage ausdrücken zu müssen, aber das sind eben die süßen Blüten fremder Bräuche.

Ein besonderer Fall von Traditionsvernichtung liegt allerdings dann vor, wenn eine Überblendung durchgeführt wird. Am 27. Januar 1945 übernahm – pardon: Befreite! – die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Wofür dieses Lager heute steht, ist wohl so sattsam bekannt, wie teilweise auch noch der sowjetische Umgang damit: Mehrere Millionen Menschen sollen in diesem Lager „vernichtet“ worden sein. Es ist an dieser Stelle nicht notwendig, über den Revisionismus zu reden, aber man kann vielleicht anmerken, daß damals die jüdischen Opfer nicht besonders herausgehoben wurden. Anders freilich als heute, da diese – und nur diese! – Opfer erster Güte sind und die anderen Opfergruppen sich mit den niederen Rängen begnügen müssen.

Diesen Tag jedenfalls hat man inzwischen zum „Holocaust-Gedenktag“ gemacht (was sich freilich nicht auf die große Leistung des gleichnamigen Science-Fiction Films bezieht), an dem die Deutschen – noch ein wenig mehr als an jedem beliebigen anderen Tage auch – vor Scham und Grauen erstarren und sich möglichst weithin sichtbar teeren und federn sollen. 1996 war er zuerst vom damaligen Bundespräsidenten Herzog zum Gedenktag innerhalb der BRD bestimmt worden und seit 2005 beglückt man uns dank der UN nun sogar mit einem „internationalen Gedenktag“.

Kaiser Wilhelm II um 1890

Gerüchtehalber soll ja einigen Zeitgenossen die „tägliche Dosis“ Reue und Abbitte, wie sie quer durch die Medien vorexerziert wird, genügen, und sie selbst gar nicht besonders erpicht auf einen Tag sein, um dies nochmals auf die Spitze zu treiben. Schon ein Blick in den Kalender aber schafft hier Abhilfe: Ausgerechnet dieser Tag war in Deutschland bereits einmal ein Feiertag gewesen – und nicht gerade eben ein Trauertag: Am 27. Januar 1859 erblickte Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen das Licht der Welt. Mitte des Jahres 1888 trat er als Wilhelm II., König von Preußen und Kaiser des Deutschen Reiches, die Regentschaft über das Zweite Deutsche Reich an.

Kaiser-Geburtstag war staatlicher Feiertag im Kaiserreiche. Es gab Paraden, Feste – die Menschen waren meist in Jubelstimmung, die das ganze Volk erfasste. Heuer steht der 150. Geburtstag des letzten Kaisers des Deutschen Reiches an. Grund genug, zunächst einmal den Blick in die deutsche Geschichte zu senken und sich einige Gedanken über diesen Monarchen und sein Reich zu machen.

Wilhelm II., der aufgrund einer bei seiner Geburt erfolgten Verletzung seines linken Armes, unter der er sein Leben lang litt, eine schwere Kindheit durchlebte, regierte das Reich in schicksalsschweren Zeiten. Von den heutigen Historikern wird er zumeist sehr einseitig beschrieben – überwiegend einseitig negativ. Seine ganze Person ist unzertrennbar verknüpft mit der Kriegsschuldfrage des Ersten Weltkrieges. Insbesondere die sogenannte „Fischer-Kontroverse“ schrieb diese Behandlungsweise für die weitere Zeit fest. Der inzwischen verstorbene Hamburger Historiker Fritz Fischer hatte durch einseitige Quellensichtung Material zusammengetragen, aufgrund dessen er Deutschland für alleinschuldig am Ersten Weltkriege erklärte. Der Kaiser habe demnach den Krieg gewollt und sogar gezielt an dessen Entfesselung gearbeitet.

Anders als es heute wohl abliefe, erhob sich in den 60er Jahren der Bundesrepublik noch empörte Opposition gegen Fischers Verunglimpfungsversuche und auch die Kommentare emotional unberührter ausländischer Historiker waren mitunter anerkennend, vielfach aber auch eher ablehnend. In der Folgezeit gab es in der wissenschaftlichen Literatur Kaisergegner, die den Monarchen zu einer kriegslüsternen Bestie machten (wobei die Militärbegeisterung Wilhelms II. sicherlich hilfreich war), sowie andere Schreiber, welche sich zwar auch nicht recht für den Kaiser sprachen, sondern ihn eher als einen zum Herrschen unfähigen Menschen zeichneten, in gewisser Weise als einen Tölpel, der sich von seinen Militärs gängeln ließ.

Beide Bilder werden dem letzten Kaiser nicht gerecht und erscheinen verzeichnet, wenn man seine Person nicht aus dem verengten Blickwinkel der Schuldfrage am Weltkriege betrachtet, zu der man überdies nur eine voreingenommene Sichtweise krampfhaft zu belegen versucht. Wilhelm II. war gewiß nicht das Paradebeispiel eines weitblickenden Monarchen und er hatte auch während seiner Herrschaft durchaus Spott und Hohn zu tragen. Dennoch war er weit davon entfernt, der dilettantische Nichtskönner zu sein, der nur seiner Tageslaune folgte, und auch sein Volk liebte und verehrte ihn durchaus.
Dieses, sein Volk, liebte aber auch der Kaiser und bemühte sich nach Kräften darum, seinen Preußen und Deutschen ein guter Herrscher zu sein. In der zumeist gebrauchten Bedeutung des Begriffes war er natürlich kein Sozialist – dem Marxismus stand er fraglos fern. Und dennoch war Wilhelm II. sehr viel am Wohle gerade der armen Arbeiterbevölkerung gelegen. In vielem war der Kaiser sogar faktisch deutlich sozialer als etwa die Sozialdemokratische Partei, die, wie später von einem anderen großen Deutschen richtig erkannt wurde, soziale Maßnahmen praktisch stets ablehnte und lieber Forderungen stellte, die unerfüllbar hoch waren, so daß die Unzufriedenheit der Arbeiter, welche die Existenzgrundlage des Gesamtmarxismus darstellte, erhalten blieb.

Kaiser Wilhelm II um 1914

Die sozialen Errungenschaften des Deutschen Kaiserreiches waren sogar weltweit betrachtet äußerst vorbildlich und Wilhelm II. schildert in seinen Memoiren eine bezeichnende Szene einer englischen Arbeiterdelegation, welche erklärte, man wäre in England sehr glücklich, wenigstens einen Teil der fortschrittlichen Maßnahmen, wie sie in Deutschland bestünden, durchführen zu können. Die wohlwollende Haltung gegenüber seinen ärmeren Untertanen brachte ihn zusehends in Konfrontation mit Bismarck, bis er schließlich die folgenreiche Entscheidung traf, den eisernen Kanzler zu entlassen. Über die ausführlichen Gründe, Alternativen und Folgen dieser Tat kann hier nicht weiter eingegangen werden, da dies ein weitreichendes Thema für sich ist, das im Rahmen dieses ganz kurzen Abschnitts in zwei oder drei Sätze zu zwängen unangemessen wäre.

Für viele der heute lebenden Generation unvorstellbar, war damals die Frage der Religion noch brennend wichtig. Die Regentschaft Kaiser Wilhelms II. fällt in die Zeit nach dem sogenannten „Kulturkampf“. Dieser war entflammt, als das Deutsche Reich unter der Kanzlerschaft Bismarcks mit Bestimmungen der katholischen Kirche in Konflikt gekommen war. Der protestantische Wilhelm II. selbst aber bemühte sich um ein gutes Verhältnis auch zur katholischen Kirche und um einen Ausgleich insbesondere zwischen der protestantischen und katholischen Bevölkerung Deutschlands nach den doch recht heftig geführten Auseinandersetzungen.

Ein weiterer unumgänglicher Punkt ist die Flottenpolitik des Kaisers. Diese gilt als einer der größten Fehler seiner Regierungszeit: Deutschland habe durch seine extreme Rüstung England gegen sich aufgebracht und mit dem Wettrüsten wesentlich zum Krieg beigetragen. Hierbei wird stets mit Unterschlagungen gearbeitet. Zum einen ist es zum Verständnis dieser Frage wichtig, die damalige Bedeutung der Flotte zu begreifen, bei der es sich eben nicht um das große Spielzeug eines marinevernarrten Herrschers handelte. Der deutsche Welthandel war am Erblühen und es war zur damaligen Zeit zum Schutze dieses Handels durchaus Militär erforderlich. Englische Fischer verletzten regelmäßig die vertraglich vereinbarten Gebiete, während ein „wie-du-mir-so-ich-dir“ durch deutsche Fischer von der englischen Marine unterbunden wurde. Zudem beruht der englisch-deutsche Konflikt auf einer Lüge englischerseits: Die deutsche Marine sollte tatsächlich gar nicht übermäßig ausgebaut werden, wie dies in englischen Publikationen dargestellt wurde. Vielmehr war die deutsche Flotte hoffnungslos veraltet und ältere Schiffe sollten bloß durch neue ersetzt werden – die angedachte Ausmusterung der alten Schiffe unterschlug man allerdings in England, so daß die dort gebrauchten Zahlen einen völlig falschen Eindruck erweckten.

Kaiser Wilhelm II., im niederländischen Exil

Insbesondere seine Abdankung aber bedarf einer Erklärung. Viele Deutsche konnten damals gar nicht glauben, daß ihr Kaiser abgedankt hatte und vor allem die Soldaten, die im Weltkriege für ihren Herrscher gestritten und geblutet hatten, fühlten sich verraten. Tatsächlich aber hatte der Kaiser gar nicht abgedankt; vielmehr hatte Max von Baden in einem hochverräterischen Akt die Abdankung des Kaisers gegen dessen Willen verkündet und Wilhelm II., dem nur die Möglichkeit geblieben wäre, mit seinen Soldaten in Berlin einzumarschieren, zog, von den Ereignissen überrollt, schließlich den Gang ins Exil vor – um seinem Volke einen Bürgerkrieg zu ersparen, wie er selbst sagte. Im holländischen Exil bemühte er sich um die Klärung der Kriegsschuldfrage, da sein Pflichtgefühl dem Vaterlande gegenüber ihn dazu zwinge, den deutschen Friedenswillen, den vor allen anderen er schließlich am besten kenne, darzulegen. Er beglückwünschte Adolf Hitler zu dessen Sieg über Frankreich und verlor zeitlebens nicht die Hoffnung auf Wiederherstellung der Monarchie in Deutschland. Somit verfügte er auch testamentarisch, daß er im Exil begraben sein und erst nach Deutschland überführt werden wolle, wenn dort wieder die Monarchie herrsche. Er verfügte zudem, daß sein Begräbnis nicht unter der Hakenkreuzfahne stattfinden solle. Hitler ordnete nach dem Tode des Kaisers ein Staatsbegräbnis an, zu dem nur engste Angehörige nach Holland fuhren. Des Kaisers letzter Wille wurde dabei geachtet.

Insgesamt kann man Wilhelm II. sicherlich einiges zum Vorwurf machen – aber dies ist aus der Rückschau stets besonders leicht. Was man ihm sicher nicht vorwerfen kann, ist, daß es ihm gänzlich an guten Eigenschaften gemangelt habe. Er wollte Deutschlands Geltung in der Welt erhöhen und ein guter und gerechter Monarch sein. Zudem war er tatsächlich bei aller Begeisterung für Militär und soldatisches Heldentum ein Freund des Friedens und ein überzeugter Versöhner, dem aber das Schicksal immer wieder dazwischengriff.

Sehr aufschlußreich ist es für interessierte Personen in jedem Fall, die bereits erwähnten Memoiren des Kaisers (der Titel lautet: „Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878 – 1918“), sowie sein Werk „Vergleichende Geschichtstabellen von 1878 bis zum Kriegsausbruch 1914“ zu lesen. Diese sind entweder in Bibliotheken vorhanden oder mitunter antiquarisch zu beziehen. Ein Verweis auf einen Auszug aus ersterem Werk wird zudem am Ende dieses Artikels angegeben (eine elektronische Fassung des Gesamtwerkes wird derzeit vorbereitet).

„Suum cuique“ lautete ein Motto des Hauses Hohenzollern – und „Jedem das Seine“ prangte die deutsche Version davon zwar nicht am Eingang des Konzentrationslagers Auschwitz, aber immerhin vor dem Lager Buchenwald. Somit treffen sich über Umwege auch Wilhelm II. und der Holocaust, so daß auch das sogenannte „antideutsche“ Lager glücklich sein kann, laut dem freilich jeder Deutsche schon seit einigen hundert Jahren schuld am Holocaust ist – und überhaupt. Denn auch die ewige Nestbeschmutzerfraktion gibt es und sie wird nicht müde, auf die Entdeckung des deutschen „Mörder-Gens“ zu warten. Der gesunde Teil des Volkes freilich hat mit solchen Gestalten und ihrem Zirkus wohl wenig zu tun.

Abschließend sei gesagt, daß man gar nicht Monarchist sein muß, um unserem letzten Kaiser zu gedenken und eine kleine Feier seines 150. Geburtstages dem ansonsten einhellig verordneten Betroffenheitskult vorzuziehen. Schließlich bietet sich hier eine einmalige Gelegenheit, dem Schuldkult, der uns als welteinende Anti-Religion durch gewisse Kräfte aufgezwungen werden soll, mit positiven, völkischen Kräften aus unserer eigenen Geschichte entgegenzutreten. Die Holocaust-„Religion“ wirkt sich nicht bloß auf die deutsche Volksseele allein in geradezu vernichtender Weise aus, sondern nimmt immer mehr Völker, ja, ihrem eigenen Anspruch nach sogar die gesamte Menschheit, in einen brutalen Würgegriff. Zu Kaisers Zeiten war das Reich frei, durchaus dem Fortschritt zugewandt und keinesfalls fremdbestimmt. Über die heutige Situation muß wohl kein Wort mehr verloren werden. Es dürfte mit Sicherheit nicht wenigen Deutschen angenehmer sein, eine Flasche Wein kaltzustellen, als wieder den Ascheschuber zu bemühen. Und schwarz-weiß-rot ist für uns Deutsche mit fraglos ansehnlicher, als der blau-weiße Lappen mit dem Hexagramm. Dazu vielleicht noch ein paar alte Lieder – und der 27. Januar wird mit Sicherheit kein Trauertag.

Kaiser Wilhelms II. Grabstätte in Haus Doorn

Die kämpferischen Kräfte unseres Volkes aber sollten sich der fremden Verordnung nicht bloß entziehen, sondern nach Möglichkeit aktiv widersetzen. Dazu böte sich die großartige Möglichkeit, den 27. Januar, der nach dem Willen der Weltplutokratie jährlich die würdelose Unterwerfung der Völker unter ihre vermeintliche Elite sehen soll, vielmehr zu einem Tag des Lebenswillens der deutschen Nation zu erheben! Gelingt es, Kräfte dafür zu sammeln, und in den kommenden Jahren Farbe zu bekennen? Traditionsverwurzeltes deutsches Leben – oder schmachvoll-vergrämtes Selbstbegräbnis einer vormals großen Nation? Die Wahl sollte nationalen Deutschen nicht eben schwerfallen.

Heil Kaiser Dir!

D. B.

Verweise:
Kaiser Wilhelm II. – Metapedia

Kaiser Wilhelm II. – Wikipedia

Kaiser Wilhelm II über die Kriegsschuldfrage zum 1. Weltkrieg ( Auszug aus „„Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878 bis 1918“



Tags: Allgemeines

94 responses so far ↓

  • 1 Stahlhelm65 // Jan 25, 2009 at 0:47

    Das wilhelminische Zeitalter war in der Tat eine Blüteepoche genialen deutschen Erfindergeistes!
    Es war die Gründerzeit des technologischen Fortschritts,aber auch künstlerischen Wandels!
    Made in Germany wurde zum Markenzeichen und der Export von hochwertigen Gütern (im Gegensatz zur englischen Massenware) der Inbegriff von Qualität!
    Laßt uns eine neue wilhelminische
    Ära einleiten,dazu gehört auch Tapferkeit vor dem Feind der
    seelenlos agierenden USraelischen
    Plutokratie!
    Es lebe das DEUTSCHE REICH!

  • 2 Michel // Jan 25, 2009 at 0:56

    EIN SENSATIONELLER ARTIKEL!!

    Ob die wahren Weltverschwörer es noch bedauern werden gerade den 27. JANUAR zum weltweiten Gedenktag der neuen Weltordnung erhoben zu haben?

    Es liegt an uns diesen Tag nicht nur durch Widerstand im Sinne vom Fernbleiben etwaiger Trauerbekundungen zu nutzen.

    Am Dienstag ist es soweit: 27. Januar!
    Der 150. Geburstag Kaiser Wilhelms II.! Viel Freude beim vorbereiten der Feierlichkeiten!

    FEIERN AM 27. JANUAR:
    - für ein freies Deutschland!
    - zur Ehre Kaiser Wilhelms II.!
    - für eine positive Identifizierug mit der deutschen Geschichte!

  • 3 Plattsachs // Jan 25, 2009 at 1:05

    Ruhe in Frieden in Willi

  • 4 Gutmensch // Jan 25, 2009 at 2:09

    http://de.altermedia.info/general/leser-schreiben-fur-altermedia-27-januar-allmachtiger-st-holo-oder-war-da-nicht-noch-etwas-250109_22064.html

  • 5 Meckerer // Jan 25, 2009 at 3:18

    Ich für meinen Teil feiere dann am 27.1. Kaisers Geburtstag wie das früher so hieß.
    Hat zwar auch einiges verbockt, war und ist aber immerhin ein bekannte große Persönlichkeit derer Generationen vor mir noch gern erinnerten.

  • 6 Unperson // Jan 25, 2009 at 3:18

    100%ige Zustimmung!!!

    Man muß kein Monarchist im Allgemeinen und kein Anhänger der Hohenzollerndynastie im Besonderen sein, um sich dem Artikel voll und ganz anschließen zu können.

    Verbirgt sich hinter dem Kürzel “D.B.” Dietrich Behl?

  • 7 Nationale Post // Jan 25, 2009 at 5:14

    Jetzt kommen also wieder die royalistischen Ratten aus ihren Löchern hervor. Na, wunderbar!
    Als hätten wir, die Völker, mit dem modernen Feudalismismus des Weltfinanzjudentums und ihren willigen nichtjüdischen Satrapen, Profiteuren, Kollaborateuren und Parasiten nicht schon genug am Hals!!!
    Nieder mit jeder Form des Feudalismus’!
    Alle Macht dem deutschen Volk!!!

  • 8 Fußnote // Jan 25, 2009 at 6:26

    Am 27. Januar 1945 übernahm – pardon: befreite! – die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz.

    Die deutsche Auflösung und die sowjetische Eroberung der Auschwitzer Arbeitslager bei den oberschlesischen Rüstungs-, Benzin- und Chemiefabriken.

    Bernard Klieger, ein jüdischer Schädlingsbekämpfer von Auschwitz, berichtet:

    EINFÜHRUNG
    Zum besseren Verständnis einige Ausführungen über die Organisation eines Konzentrationslagers. Als Muster diene das K. L. Auschwitz. So oder ähnlich hat es in allen anderen Lagern ausgesehen. In Buchenwald, Dachau, Mauthausen, Flossenbürg, Neuengamme, Groß?Rosen, Sachsenhausen und wie sie alle sonst noch hießen.

    Ein K. L. – so hieß es amtlich, aber volkstümlich sagte man K. Z. – bestand aus einer Anzahl von Gebäuden, entweder Holz- oder Steinbaracken. Jedes Gebäude nannte man “Block”, und es war mit einer Nummer versehen. Zwischen den Blöcken lagen Straßen. In Auschwitz waren diese gepflastert. Das Lager war umgeben von einem dauernd elektrisch geladenen Stacheldrahtzaun, der während der Dunkelheit beleuchtet war. Alle 50 oder 100 Meter erhob sich hinter diesem Zaun ein Turm, von MG-Posten besetzt und mit einem Scheinwerfer ausgerüstet.

    Über jedes Lager herrschte ein Kommandant, dann kam, in hierarchischer Folge: der Lagerführer, der Rapportführer (Auschwitz hatte drei), die Blockführer, von denen jeder die Aufsicht über einen Block hatte, und schließlich die Bewachungsmannschaft. Alle diese Personen waren Angehörige der SS und traten, im Prinzip, nicht allzu stark in Erscheinung. Die innere Lagerführung überließ man Häftlingen (Anmerkung: Lagerselbstverwaltung), von der SS berufen und die dadurch “prominent” wurden. Die oberste Instanz der Häftlingshierarchie war der Lagerälteste, dem die gesamte innere Organisation des Lagers unterstand. Ihm folgte der Arbeitsdienst”, der die Häftlinge zur Arbeit einteilte, und der “Rapportschreiber”, dem wiederum eine Anzahl Häftlinge als Schreiber unterstellt waren. Er führte sozusagen die Büroarbeiten des Lagers und mußte jederzeit über den jeweiligen Häftlingsbestand orientiert sein und genau wissen, in welchem Block jeder einzelne Häftling wohnte und bei welchem Kommando er arbeitete.

    Auschwitz, das zeitweilig einen Bestand von 20 000 Häftlingen hatte, kontrollierte außerdem eine Anzahl Nebenlager mit zusammen ca. 170 000 Häftlingen. Der Rapportschreiber und mit ihm natürlich die gesamte Schreibstube, hatte also eine ziemliche Verantwortung neben der gigantischen Arbeit.

    Jeder Block hatte, außer dem SS-Blockführer, einen Blockältesten, der Häftling war. Dieser hatte fast keine Arbeit, mußte nur beim allabendlichen Appell den Häftlingsbestand seines Blockes melden. Seine Aufgabe war, sozusagen, nur rein repräsentativ. Er hatte ein eigenes, ziemlich luxuriös eingerichtetes Zimmer, bekam bessere Verpflegung und trug Kleider, von erstklassigsten Schneidern angefertigt. Die eigentliche Arbeit erledigte der Blockschreiber. Dieser mußte genauestens Buch führen über Zu- und Abgänge usw. Ein Block war durchschnittlich mit 200 bis 700 Mann belegt. Jeder Block hatte noch einen Blockfriseur, der dafür verantwortlich war, daß die Häftlinge immer anständig rasiert und geschoren waren. Die Haare mußten ganz kurz geschoren werden. “Einen Millimeter unter der Haut”, lautete der “witzige” Befehl.

    Dieser “Blockprominenz” folgten die Stubenältesten, die für Ruhe und Ordnung in den einzelnen Stuben sorgen mußten, deren Belegschaft, je nach Größe, zwischen 30 und 250 Häftlingen schwankte. Die Häftlinge wurden in Arbeitseinheiten eingeteilt, die man “Kommando” nannte. Es gab kleine und größere Kommandos, solche mit einem Bestand von nur 10 Mann, aber auch welche mit einem Bestand von mehreren hundert Mann. Größere Kommandos wurden von einem “Ober-Capo” kontrolliert. Ihm waren Capos, Untercapos und Vorarbeiter unterstellt. (Mit “Capo” bezeichneten die alten Römer “Anführer”.)

    Es gab dann noch eine ganze Anzahl anderer “Prominenten” in Auschwitz, wie beispielsweise die Ärzte, die einem vorbildlichen Krankenhause vorstanden, und unter denen sich international berühmte deutsche, polnische und ungarische Professoren befanden – aber es würde zu weit führen, sie hier alle zu nennen. Ich werde mich ihrer von Fall zu Fall erinnern. Eines war allen “Prominenten”, ganz gleichgültig auf welcher Stufe sie standen, zu eigen: sie waren Herr über Leben und Tod der anderen Häftlinge, und wem es gelüstete, von diesem Vorrecht Gebrauch zu machen, konnte es ungestraft tun. Im Gegenteil: Je mehr sich einer als gefügiges Werkzeug der SS erwies, desto besser ging es ihm. Mancher, der im Lager ein fürstliches Leben führte, konnte sich nicht rühmen, ein gleiches Leben in der Freiheit geführt zu haben.
    [...]
    (1944)
    Auschwitz nahm immer mehr einen fast rein jüdischen Charakter an, da man die Russen und Polen, auch viele Reichsdeutsche, abtransportierte. Das Lager bestand nunmehr aus ca. 80 Prozent Juden, die zwar noch nicht Prominente werden konnten – abgesehen von wenigen Ausnahmen -, weil die zurückgebliebenen Reichsdeutschen und Polen Blockälteste, Blockschreiber, Arbeitsdienst usw. blieben, aber die Juden bekamen jetzt bessere Arbeitskommandos. Sie rückten in Stellungen ein, die bisher ausschließlich Ariern vorbehalten waren. Ich selbst kam zur “Schädlingsbekämpfung”.

    Dieses Kommando war eine ganz eigentümliche Angelegenheit. Mit dem Lager als solchem hatte es überhaupt nichts zu tun. Es war erst im Januar 1944 nach Auschwitz gekommen und hatte den Auftrag, die Bekämpfung der tierischen Schädlinge in den SS- und Polizeiunterkünften durchzuführen.
    “Kampf den Wanzen, Flöhen, Läusen,
    Fliegen, Ratten und den Mäusen”.
    (Diesen Slogan habe ich einmal einem Zirkular vorangesetzt.)

    Der Chef des Kommandos war der “Sonderbeauftragte des Reichsführers-SS für Schädlingsbekämpfung” Sturmbannführer Guntram Pflaum aus München. Man nannte ihn in Deutschland den “Reichsfliegendiktator”. Er war ein intimer Freund von Himmler, dem das Kommando unterstellt war, weil es für die SS und die Polizei arbeitete. Seine Aufgabe war, alle Produkte, die nur irgendwie zur Schädlingsbekämpfung geeignet waren, in den Fabriken aufzukaufen, sie in Auschwitz zu zentralisieren und an die einzelnen Unterkünfte, je nach Bedarf, abzugeben. Die Behörden mußten, um sie auf die Wichtigkeit der Schädlingsbekämpfung aufmerksam zu machen, propagandistisch bearbeitet werden. Ich wurde von Pflaum auserwählt, einen Teil dieser Propaganda durchzuführen.

    Es war ein wirklich angenehmer Posten. Den ganzen Tag saß ich in einem reichlich mit Teppichen ausgelegtem Büro und verfaßte Slogans, Werbezirkulare und Broschüren. Hatte die einschlägige Literatur zur Verfügung und wußte bald auswendig, aus wieviel Fliegen sich die Nachkommen eines einzigen Fliegenpaares – “Thusnelda und ihr Mückernich” hatte ich dieses getauft – innerhalb vier Wochen zusammensetzen würden, wenn man sie nicht bekämpfte. Es war eine astronomische Zahl, die ich heute glücklicherweise wieder vergessen habe. Hatte nichts mit Capos oder Vorarbeitern zu tun, verkehrte ausschließlich mit klugen und gebildeten Menschen, sowohl SS als auch die Häftlinge, die, gleich mir, in diesem Kommando arbeiteten. Unser Kommando war ein “Elitekommando”, und wir “Schädlinge”, wie man uns nannte, genossen einen besonderen Ruf im Lager.

    Die SS-Angehörigen, die in unserem Kommando arbeiteten, waren bis auf wenige Ausnahmen ganz passable Menschen. Neben Pflaum, der über eine beachtliche Intelligenz und sehr viel Energie verfügte – der geborene Diktator – stand als stellvertretender Leiter der Obersturmführer Verbrüggen, ein ehemaliger Rechtsanwalt in München. Er und ein Rottenführer Pohl waren die einzigen, die versuchten, uns Häftlingen das Leben sauer zu machen. Mit allen anderen Herrschaften kamen wir glänzend zurecht. Sie verstanden von den kaufmännischen und organisatorischen Dingen, für die sie die Verantwortung trugen, so gut wie nichts und waren auf uns Häftlinge angewiesen zur reibungslosen Durchführung der gesamten Arbeit. Sie mussten sich mit uns gut stellen, damit wir nicht den Karren in den Dreck fuhren. Sie hätten ja dann die Konsequenzen tragen müssen. Merkwürdigerweise war die Schädlingsbekämpfung ein Steckenpferd von Himmler, und oftmals mischte er sich persönlich in die Angelegenheiten des Kommandos.

    Fast die ganze Arbeit wurde von Juden geleistet. Rechtsanwalt Dr. Herrmanns aus Bonn führte die juristischen Angelegenheiten, der Hamburger Philipp Bachauer stand der chemischen Abteilung vor, fabrizierte Wanzenmittel, Seife und ähnliche Dinge und analysierte die einlaufenden Schädlingsbekämpfungsmittel. Ich selbst leitete die Propaganda und ein gewisser Onderka aus Breslau den Einkauf. Ein Wiener, Werner von Solvis, führte die Registratur und Kohner aus Paris den Verkauf. Neben dem ” attitrierten ” Stenotypisten Karl Weiss, auch aus Wien, arbeiteten bei uns noch einige Frauen aus Birkenau als Stenotypistinnen. Sie waren fast alle slowakische Jüdinnen.

    Insgesamt waren 35 Häftlinge im Zentralbüro der Schädlingsbekämpfung tätig, dazu kamen noch sechs, die im Lagerbüro arbeiteten, und ca. 40 Mann, die im Lager als Packer, Hilfsarbeiter usw. beschäftigt waren. Außer den Häftlingen trieben sich noch 43 SS-Leute herum. Eine sehr stattliche Angestelltenzahl also. Wäre das Unternehmen rein privat so aufgezogen gewesen, nie und nimmer hätte es sich rentiert.

    Eine ganz eigenartige Type geisterte bei uns herum: der Regierungsrat Untersturmführer Dr. Kunike. Er führte die biologische Abteilung und war, neben einem Dr. Grünwaldt, der einzig wirklich fachmännische SS-Angehörige des Kommandos. Dieser Mann wirkte beim ersten Anblick furchterregend. Oberlang, hager, ein völlig zerknittertes Gesicht mit einem Ausdruck, als fräße er jeden Tag zum Frühstück 10 Juden. Aber er war gar nicht so. Im Gegenteil. Ich weiß genau, daß sich Dr. Kunike sehr unglücklich in seiner SS-Uniform fühlte. Wie und warum dieser Mann zur SS kam, ist mir schleierhaft geblieben. Er ist der einzige der vielen hundert SS-Führer, die ich im Laufe der Zeit kennengelernt, dem ich uneingeschränkt bescheinigen kann, daß er wirklich anständig und menschlich war. Nicht etwa deswegen, weil er heimlich sein Essen mit verschiedenen Häftlingen teilte, nein, wegen seines ganzen Benehmens uns gegenüber. Wenn er mit uns sprach, fühlten wir, daß er uns als gleichberechtigt ansah. Er diskutierte mit uns über historische und philosophische Themen in einer Form, die uns vergessen ließ, daß wir Häftlinge waren und er unser “Herr”. Wir waren seinesgleichen und benahmen uns so, als ob wir im Empfangssalon seiner Villa versammelt wären. Das KZ war in diesen Momenten in weite, nebelhafte Fernen gerückt. Ich verdanke ihm die wenigen Augenblicke, die mich vergessen ließen, wer ich war und wo ich mich befand.

    Wir Häftlinge des Kommandos untereinander pflegten uns meistens über andere Dinge, als man sie sonst in einem KZ besprach, zu unterhalten. Einmal erörterte ich mit Werner von Solvis die mögliche Dauer des Krieges. Ich gab meiner Meinung Ausdruck, nachdem ich sie begründet hatte, daß der Krieg spätestens Ende September 1944 zu Ende gehen müsse. Werner von Solvis war jedoch überzeugt, daß er länger dauern würde, und nannte – als Konklusion seiner Erwägungen – sogar ein festes Datum: 14. April 1945. Ich prägte mir dieses Datum ein, ohne von der Richtigkeit überzeugt zu sein und ohne zu ahnen, welche Bedeutung gerade dieser Tag für mich haben sollte.
    * * *
    Das Leben floß ruhig und gemütlich dahin. Die Rapportführer versuchten zwar, etwas Stimmung in die Bude zu bringen, aber da man ihnen möglichst aus dem Wege ging, fanden sie wenig Objekte für ihren Betätigungseifer. Ab und zu kam ihnen ein harmloses Hascherl in die Finger, wurde weidlich verprügelt, und dann war wieder eine Zeit lang Ruhe. [...]

    Eines Tages, 13. Januar 1945, war es so weit. Die russische Offensive hatte begonnen. Auf der gesamten Ostfront, von Kurland bis zu den Beskiden. Aus ihren Brückenköpfen bei Baranow südlich Warschau stießen die Russen vor. Fiebernd verfolgten wir nun die Meldungen, wissend, daß unser eigenes Schicksal nunmehr eng verbunden war mit den Kriegsereignissen. Das, was wir in den Zeitungen zu lesen bekamen, erfüllte uns mit freudiger Genugtuung, obwohl uns das Herz bang dabei klopfte. Wir erfuhren, daß die Russen durchgebrochen waren, daß sie sich Czenstochau näherten, daß sie vor Krakau stünden, und auch in den Westbeskiden, also südlich von uns, vorstießen. Auschwitz war nun von drei Seiten aus bedroht: im Nordwesten aus der Richtung Czenstochau, im Osten von Krakau her, das nur etwa 50 km von uns entfernt war, und im Süden von den Beskiden aus. Die Stunde von Auschwitz hatte geschlagen, aber auch unsere eigene. Jetzt mußte die Entscheidung über unser Schicksal fallen.

    Äußerlich war im Lager selbst nichts zu merken. Die Kommandos rückten beim Klange der Marschmusik wie gewöhnlich aus und ein, Appell fand allabendlich statt, und die SS tat, als ob nichts geschehen sei. Aber es ging ein Raunen und Flüstern durch das ganze Lager, und es schien uns, als ob selbst die Balken knisterten. Wie Schlafwandler gingen wir umher, mit halber Seele waren wir bereits im Jenseits.

    Dann fiel die Entscheidung – nicht unerwartet und doch plötzlich. In der Nacht vom 17. auf den 18. Januar wurden gegen 1 Uhr die Capos (Häftlingsvorarbeiter) und die Blockschreiber (Häftlingsfunktionäre) von den Blockführern (SS-Lageraufsicht) aus den Betten geholt und nach der Häftlingsschreibstube beschieden. Dort waren bereits die SS-Dirigenten des Lagers anwesend, und es wurde eine Liste derjenigen angefertigt, die nach Meinung der Blockschreiber und Capos nicht marschfähig waren. Ungefähr fünfzehnhundert Personen standen auf dieser Liste. Um 4 Uhr wurden wir alle geweckt, und man sagte uns, daß wir uns für den Abmarsch aus dem Lager bereithalten müßten.

    Die Würfel waren gefallen. Wir wurden also nicht umgelegt, sollten das Lager verlassen. Eitel Freude herrschte darob bei uns. [...]

    Wir rüsteten fieberhaft für die Reise. Schlafdecken wurden zerschnitten und Rucksäcke daraus angefertigt. Jeder suchte seinen persönlichen Kram zusammen, um ihn mitzunehmen. Decken wurden zusammengerollt und so geknotet, daß man sie um den Hals tragen konnte. Wir mußten vorsorgen für den Fall, daß wir unterwegs in irgend einer Scheune übernachten würden. Es war ja Winter, und die Temperatur betrug ca. 15° unter Null.

    Gegen sieben Uhr wurden die fünfzehnhundert Häftlinge gerufen, die auf der angefertigten Liste standen. Jeder von ihnen bekam soviel Wäsche, als er nur wollte. Neue Anzüge, Pullover, Mäntel gab man ihnen. Nun schwand bei uns die zuerst aufgekommene Meinung, daß man sie, als marschunfähig, beseitigen würde, und mancher ärgerte sich sogar, daß er nicht bei dieser Gruppe dabei war, denn jetzt waren wir überzeugt, daß die Marschunfähigen auf irgendeine Art – Bahn, Lastkraftwagen oder sonstige Fuhrwerke – nach dem Marschziel gefahren werden würden, während wir zu Fuß nach dort latschen mußten. [...]

    Gegen zehn Uhr marschierten die fünzehnhundert ab. Nachmittag gegen zwei Uhr mußten die andern antreten. Zurück blieben nur noch die Blockältesten, Blockschreiber und verschiedene andere Personen, die man im Lager noch notwendig hatte. Auch an uns verteilte man neue Kleidungsstücke, und in der Kantine konnten wir soviel Zigaretten kaufen, als wir Prämienscheine hatten. Die Magazine von Auschwitz wurden geleert. Man gab die Sachen lieber uns, als daß man sie den Russen überließ. [...] In dem Lager, in das wir kommen sollten – man sprach von Groß-Rosen bei Liegnitz – würde man uns bestimmt wieder alles abnehmen. Man gab uns Seife, die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten, gute, 72 %ige Kernseife, und wir stopften uns die Taschen damit voll. Streichhölzer wurden ausgeteilt, neue Schuhe, Pullover in den feinsten Qualitäten. All das, was in Deutschland und sonstwo zu den größten Raritäten gehörte, war in den Magazinen von Auschwitz in Hülle und Fülle aufgestapelt.
    * * *
    Die Blöcke 22 und 23 waren seit einigen Wochen von einem Stacheldrahtzaun umgeben. Man hatte in ihnen Frauen aus Birkenau untergebracht, die man durch den Zaun von uns isolierte. In den dadurch entstandenen geräumigen Höfen wurden wir nun zusammengepfercht. Die Frauen waren schon am Vormittag abtransportiert worden. Abends um sechs Uhr ließ man uns heraus. In langer Reihe, einer hinter dem andern, mußten wir uns aufstellen. Unübersehbar war die Reihe, alle Straßen hatten wir besetzt. Gegen 10 000 Menschen standen da, einer hinter dem andern. Der Sinn dieser Anordnung wurde uns bald klar; es wurde die Marschverpflegung ausgeteilt. Erst marschierten wir durch das Brotmagazin, und dann, nachdem jeder zwei ganze Brote erhalten hatte, kamen wir ans Tor, wo mit Kisten beladene Wagen standen, und empfingen dort eine Kilobüchse mit Fleischkonserven und einen Würfel Margarine. Dann schritten wir durch das Tor und wurden bei dieser Gelegenheit abgezählt. Vor dem Tor stellten wir uns in Marschkolonnen – in Fünferreihen – auf. Der Moment war gekommen, auf den wir so lange gewartet: wir verließen das Tor von Auschwitz, um nie wieder zurückzukehren.

    Wir hatten uns diesen Vorgang zwar etwas anders vorgestellt. Glaubten, als freie Männer einst das Tor durchschreiten zu können, aber wir waren auch so ganz zufrieden. [...]

    Aside“Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen …” – Dann fällt Sankt Holockauscht wohl aus? (24.01.09) January 24th, 2009 Barcelona / Spanien: Ein besonderes Zeichen internationaler Zivilcourage kann man derzeit in Spanien erleben. Dort sagte man in Barcelona aufgrund der israelischen Greuel in Gaza kurzerhand die geplanten Gedenkfeierlichkeiten zu St. Holockauscht ab. Sehr zur EntEinige Kameraden von der Schädlingsbekämpfung hatten beschlossen, immer und überall zusammen zu bleiben. Philipp Bachauer, Werner von Solvis und ich. Dann: Marcel Neubart, ein geborener Kölner, aber schon in jungen Jahren nach Frankreich gekommen. Hatte in der Fremdenlegion gedient, und oftmals amüsierte ich mich über ihn, wenn er sein im dritten Stockwerk liegendes Bett – drei Betten waren jeweils übereinander gestellt – erkletterte. Wie ein Affe. Klein, Säbelbeine und sehr behend. Die Säbelbeine hatte er sich in Afrika geholt, bei der Kavallerie. Auch ein künstliches Auge stammte von dort. Er war immer lustig und gut aufgelegt. Seine Frau und sein Kind befanden sich in Frankreich. Er hatte ein Hotel in Nizza, das sehr gut gegangen war, und er glaubte fest daran, daß er Frau und Kind und Hotel einmal wieder sehen werde. Dr. Herrmanns, der Rechtsanwalt aus Bonn, der die juristische Abteilung unseres Kommandos geleitet hatte, war auch mit uns. Er war sozusagen die rechte Hand unseres Chefs, des Sturmbannführers Pflaum, gewesen und hatte sehr großen Einfluß auf ihn. Eine seiner letzten Handlungen war gewesen, daß er Pflaum veranlaßte, den Obersturmführer Haugg, der Herrmanns nicht leiden konnte, Knall und Fall wegzujagen. Pflaum erfüllte dem Juden diesen Wunsch. Pflaum war nun nicht etwa ein x?beliebiger. War immerhin Sturmbannführer, Major der Waffen?SS, ein Mann mit Rückgrat, voll Energie geladen, persönlicher Freund von Himmler und waschechter Antisemit.

    Wenn ein Jude ihm gegenüber einmal behauptete, er sei Deutscher, so konnte ihm Pflaum sagen: “Sie können nie Deutscher sein, merken Sie sich das. Ein Deutscher und Sie sind so himmelweit voneinander verschieden, daß man noch nicht einmal einen Vergleich ziehen kann.” Trotzdem ließ er sich von dem Juden Herrmanns dirigieren. Opferte einen verdienstvollen Parteimann – Haugg war Obersturmführer der Allgemeinen-SS – um dem Juden einen Gefallen zu tun. Läßt sich sowas eigentlich normal erklären?

    Weiter waren in unserer kleinen Gruppe: Karl Weiss aus Wien, als Emigrant nach Brüssel gekommen, Stenotypist im Kommando, Maurice Zwikel aus Brüssel und Jakob Schächter aus Paris. Ein Hüne. Groß und breit, Schuhgröße 48. Ein “Organisator” ersten Ranges. War bei uns im Magazin tätig, genau wie Zwikel, und verschwand jeden Tag für einige Zeit in der Lagerbäckerei, die unserem Magazin gegenüber lag. Mindestens drei Brote waren jedesmal das Ergebnis seines Streifzuges. Philipp Bachauer war übrigens auch ein “Organisator”, aber wieder von einer anderen Art. Er verfügte als Chemiker des Kommandos über Alkohol, den er für irgendwelche Zwecke anforderte, wenn er Bedarf hatte. Einen Teil dieses Alkohols präparierte er für Trinkzwecke, und Agenten von ihm vertrieben das wertvolle Naß. Schnaps war sehr gefragt im Lager und erzielte hohe Preise. Außerdem fabrizierte er alkoholhaltiges Haarwasser, Gesichtskreme, Kerzen, Schuhwichse und anderes. Unsere Prominenten (Häftlingsfunktionäre) waren Abnehmer für diese Sachen. Was sie nicht für sich brauchten, wurde den Weibern im Block 24 a (Häftlingslagerbordell von Auschwitz) zum Geschenk gemacht.

    Bachauer besaß sehr großes Geltungsbedürfnis und ließ niemand neben sich aufkommen. Spielte überall die erste Geige und gab den Ton an. Behauptete, daß er in Frankreich durch die Deutschen festgenommen worden sei, zusammen mit Blum, Gamelin und Daladier inhaftiert gewesen war und daß das englische Radio eines Tages verkündet habe, daß man ihn, nach einem in Berlin durchgeführten sensationellen Prozeß, zum Tode verurteilt habe. Wegen Wirtschaftsspionage oder etwas Ähnlichem. Ob diese Behauptungen alle stimmten weiß ich nicht. Tatsache ist, daß er lange Zeit im Berliner Polizeipräsidium inhaftiert war. Aber welche Rolle er dort gespielt hat, ist nicht ganz klar. Er selbst sagte, daß er als Dolmetscher beim Sondergericht tätig gewesen sei. Hat man für einen solchen Posten ausgerechnet einen inhaftierten und zum Tode verurteilten Juden genommen?

    In unserem Kommando hatte er ungeheuren Einfluß, und auch er ließ Pflaum nach seiner Pfeife tanzen. Für uns im Kommando war es natürlich wichtig, sich mit Bachauer gut zu stellen. Ihn zum Feind zu haben, bedeutete unweigerlich Hinauswurf aus dem Kommando und damit Verlust einer wirklich angenehmen Situation. Bachauer war in dieser Beziehung rücksichtslos, und wer seinem Stolze nahetrat oder versuchte, mehr werden zu wollen als er, der flog. Ich brauchte nicht unter seinem Joche zu kriechen, denn ich war Stubenältester geworden und verließ somit das Kommando. Aber selbst als ich noch im Kommando tätig war, hatte ich mich immer gut mit ihm gestanden. Niemals hatte er mich, wie er es mit den andern tat, wohlwollend, herablassend behandelt, sondern immer als gleichberechtigt. Es entstand sogar Freundschaft zwischen uns, und als ich als Stubenältester den ganzen Tag im Block bleiben konnte, bat er mich, für ihn zu kochen.

    In unserer Stube war ein Kachelofen mit Kochnische, und ich tat ihm gerne den Gefallen. Ich besorgte die notwendigen Naturalien, und er bezahlte sie. Aber ich kochte nicht für ihn allein, sondern auch noch für Solvis, für den Capo unseres Kommandos, und – last not least – für mich. Wir vier hatten eine Essengemeinschaft geschlossen. Solvis bekam von seinen Eltern aus Wien allwöchentlich ein sehr umfangreiches Lebensmittelpaket, das er zum größten Teil der Essengemeinschaft zur Verfügung stellte, Bachauer gab die Ergebnisse seiner “Organisation”, und ich aß mit, ohne etwas beizusteuern, denn: “Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden”. Der Capo spielte eine etwas dunkle Rolle, aber ich will sofort bemerken, daß er, der letzte Capo der Schädlingsbekämpfung, ein Ehrenmann durch und durch war. Herbert Schulz hieß er und war ein Spediteur aus Danzig. Im Frühjahr 1944 war er in Krakau verhaftet und nach Auschwitz übergeführt worden. Er hat nie einem Häftling etwas zu leide getan und sowohl unseren Vorgesetzten als auch allgemein der SS gegenüber immer unsere Partei vertreten. Er war sehr intelligent und äußerst gebildet. Daß er bei der Essengemeinschaft mit unterschlüpfte, ohne irgend etwas beizusteuern, ist ja nicht ehrenrührig. Jeder muß zusehen, wo er bleibt. Außerdem spielte es weder für Bachauer, noch für Solvis eine Rolle, wenn sie – neben mir – noch jemand mit bewirteten.
    * * *
    Wir von der Schädlingsbekämpfung blieben also zusammen und marschierten hintereinander zum Tor hinaus. Als wir dann Fünferreihen formierten, stellten wir uns nebeneinander, und so wollten wir bleiben, bis wir am Ziele angelangt waren. In langen Kolonnen standen wir auf den Straßen, die zum Lager führten, und warteten, bis die Letzten ihre Marschverpflegung bekommen hatten.

    Es mag acht Uhr abends gewesen sein, als sich die Kolonnen endlich in Marsch setzten. Einen letzten Blick warfen wir noch zurück zum Lager, und noch einmal lasen wir die Inschrift, die in großen Lettern über dem Tore stand: ARBEIT MACHT FREI.«

    Am 18. Januar 1945 verlassen die letzten marschfähigen Häftlinge, zusammen mit ihrer SS-Bewachung, den Auschwitzer Lagerkomplex in Richtung Altreich und Österreich: 31894 Häftlinge aus den KLs Auschwitz und Birkenau und ihren Versorgungslagern und 35118 Häftlinge aus dem Industriekombinat Monowitz mit seinen oberschlesischen Nebenlagern. Zurück bleiben in den Krankenhäusern, Lazarettbaracken und Schonungsblocks nur schwerkranke und marschunfähige Häftlinge mit ein paar Häftlingsärzten.

    In der Nacht vom 18. zum 19. Januar 45 bombardieren amerikanische oder russische Kampfflugzeuge die Stadt Auschwitz und teilweise die Lager. Der Strom und die Wasserversorgung fallen aus. Gefüllte Magazine mit Lebensmitteln, warmer Bekleidung und Decken werden ein Raub der Flammen. Die Versorgung der zurückgelassenen Kranken wird dadurch katastrophal. Zahlreiche Häftlinge sterben daher noch bis zum Eintreffen der Sowjets und können wegen dem tiefgefrorenen Boden nicht beerdigt werden.

    Am 27. Januar 1945 erobern die Sowjets das Gebiet von Auschwitz mit den KL-Krankenlagern. In der sowjetischen Propaganda wird dieser Tag als “Befreiung der Auschwitz-Häftlinge durch die Rote Armee” gefeiert.

    (Quelle: Auszüge aus dem Bericht des ehemaligen Auschwitz Häftlings Bernard Klieger “LE CHEMIN QUE NOUS AVONS FAIT…” (1946) und “Der Weg, den wir gingen – Reportage einer höllischen Reise”, 1960, Verlag Codac Juifs, Bruxelles-Ixelles)
    – 1, B.P. 48. [Anmerkungen in Klammern frei nach H. Langbein, Menschen in Auschwitz])

    Die kommunistische Propaganda spricht von „Befreiung“.
    Aus einer sowjet-polnischen Chronik:

    »27. Januar 1945
    Die zurückweichenden Truppenteile der deutschen Wehrmacht sprengen die Eisenbahnbrücke über Weichsel und Sola sowie die Holzbrücke über der Sola, die die Häftlinge gegenüber dem Stammlager Auschwitz erbaut haben.

    Am Samstag gegen 9 Uhr erscheint auf dem Gelände des Häftlingskrankenbaus im Nebenlager Monowitz der erste russische Soldat einer Aufklärungstruppe der 100. Infanteriedivision des 106. Korps. *** Eine halbe Stunde später kommt die ganze Abteilung an. Die Soldaten verteilen ihr Brot unter den Kranken. Am selben Tag trifft ein Militärarzt im Rang eines Kapitäns ein und beginnt Hilfe zu organisieren. Von den während der Abtransporte zurückgelassenen 850 kranken Häftlingen kommen bis zum 27. Januar über 200 Häftlinge ums Leben.
    Am Nachmittag ziehen die Soldaten der Roten Armee in die Umgebung des Stammlagers Auschwitz und der Lager in Birkenau. Beim Stammlager Auschwitz treffen sie auf den Widerstand der zurückweichenden deutschen Einheiten. In unmittelbaren Kämpfen um die Befreiung der Konzentrationslager Auschwitz, Birkenau und Monowitz und der Stadt Auschwitz mit Umgebung fallen 231 Soldaten der Roten Armee, davon zwei vor den Toren des Stammlagers Auschwitz.

    Unter den Gefallenen ist der Leutnant Gilmudin Badryjewicz Baszrow.
    Um 15 Uhr treffen die ersten Aufklärungstrupps der Roten Armee in den Lagern Birkenau und Auschwitz ein und werden von den befreiten Häftlingen freudig begrüßt. Nach dem Entminen des umliegenden Geländes marschieren Soldaten der 60. Armee der 1. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Kuroczkin in das Lager ein und bringen den am Leben gebliebenen Häftlingen die Freiheit. Auf dem Gelände des Stammlagers befinden sich 48 Leichen und in Birkenau über 600 Leichen von erschossenen oder in den letzten Tagen verstorbenen männlichen und weiblichen Häftlingen.

    rüstung der israelischen Ynetnews erkärte ein spanischer Beamter: “Es wäre nicht gerecht, wenn maIm Augenblick des Einmarsches der Roten Armee befinden sich in den Lagern Auschwitz – Birkenau – Monowitz über 7000 kranke und erschöpfte Häftlinge. Dr. Otto Wolken bleibt weiterhin auf dem Lagergelände und ist als Arzt einer der Organisatoren der Hilfsmaßnahmen für die Häftlinge. Zugleich aber sichert er auch die verschiedenen Lagerdokumente, die Auskunft geben über die im KL Auschwitz?Birkenau von der SS begangenen Verbrechen. Er gibt folgende Zahlen der verbliebenen Häftlinge an: Auschwitz – 1200 kranke Häftlinge, Birkenau – 5800 (kranke) Häftlinge, davon 4000 Frauen, und Monowitz 600 kranke Häftlinge.
    ______
    * * * Die Aufgabe, Auschwitz zu befreien, fällt der 60. Armee der 1. Ukrainischen Front zu. Auf Befehl von Generaloberst Pawel Kuroczkin umkreisen drei Divisionen die deutschen Einheiten in Auschwitz. Am schnellsten dringt die 100. Infanteriedivision des 106. Korps vor, die bereits am 27. Januar vormittags Monowitz erreicht. Am selben Tag erreichen die 148. Infanteriedivision des 106. Korps von Norden und die 322. Division des 28. Korps von Süden ihr Ziel. Mittags marschieren Soldaten der Roten Armee in das Zentrum der Stadt Auschwitz ein und werden von den aus Ruinen und Verstecken hervorkommenden Polen freudig begrüßt.«

    (Quelle: Auszüge aus Danuta Czech (Mitarbeiterin des polnischen Oswiecim-Museums) “Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945″, Hefte von Auschwitz, dt. Rowohlt Verlag 1989)

  • 9 stoiker // Jan 25, 2009 at 6:29

    Aus einem Interview mit Colin Campbell:

    “SEIFERT: Is WW3 coming?

    CAMPBELL: It’s not only the resources that caused the war. There is this very peculiar thing of a world trading currency. The German conflict with Britain was as much as anything about they wanted the Reichsmark to be as powerful as the Pound. All these colonies were not in themselves of any particular relevance. What was relevant was the control of world trade with your currency. I would attribute WWI to a conflict between the Pound Sterling and the Reichsmark. Europe managed to destroy itself and now the Dollar is leading the world and I suppose there will be a conflict with the Euro. Russia will soon join the Euro because Europe depends on russian energy. So there is a natural link between Russia and Europe. I don’t think it is a physical law so much anymore because it has just become impossible to have wars any longer. It’s more currency wars and financial wars, physical wars you need to have an enemy and that is not so easily arranged. You have this stupid thing in Iraq, where they send 10 B52 bombers to bomb someone riding a donkey. It’s the wrong weapon for the wrong target.”

  • 10 Hindenburg // Jan 25, 2009 at 7:12

    Gott, Kaiser, Vaterland!
    Die alten Werte mögen leben.

  • 11 Blücher // Jan 25, 2009 at 7:41

    Der Vollständigkeit halber sei aber erwähnt,daß am gestrigen Abend bei der ZDF-Dummbeutelshow “Wetten daß ” die Berliner Ulknudel Désirée Nick an den 150. Geburtstag Kaiser Wilhelms erinnerte.
    Respekt,Frau Nick.

    Das dumme Gesicht von Gottschalk war gar zu köstlich.
    Reaktion im Publikum: NULL

    Verblödetes Volk.

  • 12 DDD // Jan 25, 2009 at 9:17

    Ja von Kaiser’s Geburtstag hat Opa noch erzählt.

    Ich möchte aber auch noch auf diese Seite hinweisen:
    http://www.wilhelmderzweite.de/

    Für Kaiser, Gott und Vaterland!

  • 13 jochen // Jan 25, 2009 at 9:48

    Daß es auch unter den Hohenzollern eindeutige Geistesverwirrte gab möchte ich belegen, wie nachstehend:

    Friedrich Leopold von Hohenzollern, 1863 – 1931, war letzter Protektor der Preußischen Freimaurerei. 1918 ließ er auf seinem Palast die rote Fahne aufziehen!!! Verzog sich dann wohlweislich in die Schweiz und verstarb dort im Jahr 1931.

  • 14 Strelitz // Jan 25, 2009 at 10:20

    Vielen Dank an Altermedia für diesen Beitrag und den Auszug aus den Lebenserinnerungen Wilhelms!

    Auf den BRD-Kloakenkanälen sind für den 27. Januar (zum 150. Geburtstag Wilhelms II.) keine Sendungen zur Würdigung diese Mannes vorgesehen, man muss sagen: zum Glück.

    Unter Wilhelms Führung war Deutschland u. a. zur bewunderten und führenden Wissenschaftsnation der Welt aufgestiegen. Im Kaiserreich gingen innerhalb von 17 Jahren z. B. 21 Nobelpreise an Deutsche. Es erübrigt sich wohl jeder Vergleich zwischen dem hohen Bildungsniveau breiter Schichten damals und heute.

    Das Kaiserreich war ein Rechtsstaat und keine Demokratie. Insgesamt die beste Periode, die die Deutschen in ihrer Geschichte erleben durften. Seit der hauptsächlich von den USA lügnerisch herbeimanipulierten Abdankung Wilhelms 1918 wurde Deutschland nie mehr anständig regiert.

    Wenn die BRD-Offiziellen aus Politik und Kultur es nicht fertigbringen, die unzweifelhaften Verdienste des letzten deutschen Kaisers auch nur zu erwähnen, weiß man, was das für ein “Staat” ist.

  • 15 aha // Jan 25, 2009 at 10:51

    Fußnote (8)

    Hört sich irgendwie realistischer an als die jahrzehntelange Gräuelpropaganda der Sieger!

  • 16 Eine andere Feldpostnummer // Jan 25, 2009 at 11:34

    @Strelitz

    “Im Kaiserreich gingen innerhalb von 17 Jahren z. B. 21 Nobelpreise an Deutsche.”

    Prüfen sie doch ein Mal nach wie viele dieser Deutschen in meinen Augen Deutsche waren, in den ihren aber Juden blieben.

    Einen Gesamtüberblick darüber und andere Verluste dank der Hitlerrei bringt Bernd Engelmanns Buch “Deutschland ohne Juden”.

    Den Artikel zu lesen verlor ich allerdings schnell die Lust, als ich von der schwierigen Kindheit durch den Arm las. Eine typische Nazidenke die das Opfer glatt zum (Mit) Schuldigen macht bzw. auf “Schicksale” verweist. Die Kindheit nur war aufgrund der Reaktionen der Umgebung und der Unfähigkeit der Öffentlichkeit mit dergleichen umzugehen so unerfreulich. Zumal die Einschränkung durch den verkürzten und nicht sehr beweglichen Arm so groß nicht war, allein da die Hand wohl verhältnismäßig brauchbar blieb. Diese Eigenheit sein Leben lang überspielen zu müssen, hat allerdings keinen Vorteilhaften Effekt auf das Seelenleben des Betreffenden. Mehr Scheinen als Sein galt eben auch in diesem preußischen Fall.

  • 17 v. Leers // Jan 25, 2009 at 12:06

    Er verfügte zudem, daß sein Begräbnis nicht unter der Hakenkreuzfahne stattfinden solle.

    Wieso nicht?

  • 18 Leni // Jan 25, 2009 at 12:21

    Vielen Dank, für diesen Bericht, vor allem auch an @ Fußnote 8!

    In der Schule habe ich so etwas nie gehört.

  • 19 Doofer Deutscher // Jan 25, 2009 at 12:27

    Ein wirklich lesenswerter Artikel!

    Ich möchte aber bei dieser Gelegenheit auf einen der größten Deutschen hinweisen, der je gelebt hat, der nicht nur bis heute unvermindert in der ganzen Welt von echter Deutscher Kultur zeugt und von mindestens ebenso weltgeschichtlicher Größe ist (wenn nicht noch bedeutender). Es handelt sich um den auch international nach J.S.Bach als größten Komponisten aller Zeiten anerkannten Wolfgang Amadé Mozart. Auch er wurde am 27. Januar geboren (1756)! Wir haben also guten Grund, an diesem Tag als Deutsche nicht nur unseres letzten Kaisers zu gedenken (bei aller Kritik an ihm und auch ohne Monarchist zu sein), sondern auch, dies auf feierliche Weise mit der Musik unseres Mozart zu tun.

    Na wenn wir schon bei Musik sind, dann wollen wir uns doch nicht nur aufs Deutsche beschränken, sondern auch Giuseppe Verdi nicht vergessen, der am 27. Januar 1901 starb und mit dem die Weltkultur wirklich etwas verlor, was man von denen, deren man seit einigen Jahren formell aus Gründen der Staatsräson “gedenken” muß nicht zwangsläufig und in jedem Falls sagen kann.
    Die Schriftleitung

  • 20 Kunz // Jan 25, 2009 at 12:34

    @Feldpostnummer:
    - Richard Willstätter
    - Fritz Haber
    - Paul Ehrlich
    Und jetzt? Dann ziehen Sie eben 3 jüdische Mitbürger ab…

  • 21 Doofer Deutscher // Jan 25, 2009 at 12:35

    @ Schriftleitung

    Euch ehrt Eurer guter Musikgeschmack, also fangen wir Kaisers Geburtstag mit der Jupitersinfonie an und schließen mit dem Freiheitschor aus Nabucco. ;-) *

    Sicher doch, Walhall bietet übrigens eine sehr preisgünstige Aufnahme von Nabucco in Deutsch an. Nicht eben häufig, kann man auch über jpc bestellen. Der Form halber kann man ja noch “Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben” anfügen, ist auch viel flotter als das olle “Heil dir im Siegerkranz”. – Die Schriftleitung

  • 22 Strelitz // Jan 25, 2009 at 12:45

    @ Eine andere Feldpostnummer

    Man kennt Ihre von Knechtsgesinnung triefenden, das Deutsche diffamieren wollenden Tiraden. Einmalig eine Ausnahme, auf Ihr Zeug nicht einzugehen:

    Dass Nobelpreise “an Deutsche” gingen, soll eigentlich heißen, “an Deutschland” oder “an Reichsbürger”, welcher Herkunft auch immer. Sie in Ihrer blödmenschlichen Juden- und Nazi-Fixiertheit wollen aber schon wieder den jüdischen Anteil an deutschen Geistesleistungen aufbauschen.

    Und was hat das mit Wilhelm II., mit mir oder auch mit Ihnen zu tun, was dann die “Hitlerei” “gemacht” hat? Nichts! Außer, dass Sie zwanghaft wieder auf jüdische Opfer hinauswollen. Jeder Anlass ist recht, das ist nun mal Ihre Manie. Würde hier jemand einen Beitrag über Seidenmalen oder Marzipanherstellung im 17. Jahrhundert veröffentlichen, kämen Sie ganz schnell damit, dass im 3. Reich polnische Künstler in der Seidenmalerei Zwangsarbeit leisten mussten und eine leider heute unbekannt gewaltige Zahl von Juden in der Marzipanherstellung schon des Kaiserreichs größte Leistungen vollbracht hätten.

    Sie sind nichts weiter als ein antideutscher Psychopath, der in seiner Paranoia nur noch (Neo-)Nazis halluziniert, ein Fall für die Psychiatrie. Aber vielleicht sind Sie ja auch nur gezwungen, mit Ihrer erbärmlichen Restintelligenz und Viertelsbildung das Lied desjenigen zu singen, dessen Brot Sie essen… (sogar sonntags!)

  • 23 Dietrich Behl // Jan 25, 2009 at 12:51

    Unperson (6): Vielen Dank für die Zustimmung – und richtig geraten.

    Nationale Post (7): Vielleicht einfach einmal eine wenigstens etwas positivere Denkweise versuchen? Wer vorgibt, etwas auf das deutsche Volk zu geben, muß stets auch bedenken, daß es innerhalb dieses Volkes vielerlei unterschiedliche Ansichten und politische Standpunkte gibt. Auch ein deutschblütiger Punker ist unser Volksgenosse – wenn auch ein Volksgenosse auf Abwegen! Nicht weniger sind deutsche Freunde der Monarchie dergleichen. Und in Anbetracht der Tatsache, daß unser Volk durch die Wertevernichtung des Liberalkapitalismus auf das Stärkste bedroht wird (gar an seiner SUBSTANZ!) – ist da nicht ein Anhänger einer Regierungsform, welche doch unbestreitbar unser DEUTSCHTUM maßgeblich mitprägte, ein bedeutend angenehmerer Zeitgenosse, als jene, die lautstark bekennen, “auf Deutschland zu scheißen”?

    Es ist, wenigstens im Sinne einer politischen Kräftesammlung, auch aus meiner Sicht nicht sinnvoll, für regen Zulauf an Monarchisten zu werben, da diese letztlich sogar als politische Gegner (nicht aber etwa als Feinde!!) betrachtet werden müssen, welche auf die Systemfrage eine andere Antwort geben. Derzeit aber ist es mehr als geboten, ALLE Kräfte aufzubieten, welche das hinsiechende Deutschtum noch hat. Erst wenn dieses wieder tief eingewurzelt sein wird in die Bevölkerung, DANN ist die Zeit, Meinungsverschiedenheiten auszutragen. Ich erinnere an den Film “Kolberg”, in welchem völlig richtig argumentiert wurde: “Man trägt keinen Streit aus, während einem das Dach über den Köpfen brennt!” Und dies ist in der heutigen Situation absolut der Fall.

    Unser Volk braucht heute Erbauliches und nicht weiteren Konflikt. Wer heute wider den nationalen Willen einiger Personen wettert, nur weil diese nicht völlig gleiche Ziele damit verfolgen, der verhindert, daß sich eine wahrlich lange genug blutende Wunde endlich schließt. Selbiges gilt für jene Eiferer (Zeloten), welche sich in Religionskämpfe verbeißen. Man sollte sicherlich seine Ansichten äußern und unterschiedliche Standpunkte sind (bei einem gemeinsamen, einigenden Bekenntnis zum Vaterlande) auch nicht notwendig schlecht; einzig Unversöhnlichkeit im Verhalten gegen Kameraden als Personen, wirkt äußerst schädlich. Es ist völlig vergleichbar mit der grandiosen Idee der Roten, welche den geschundenen Volkskörper durch den “Klassenkampf”, mithin also durch zusätzliches Prügeln, “heilen” zu wollen vorgaben. Schluß mit dem kräftevergeudenden Hader unter den Anständigen! Wenigstens so lange, bis wieder Licht am Ende des Tunnels sichtbar wird.

    Fußnote (8): Vielen Dank für diesen sehr interessanten Text! Aber wäre es nicht sinnvoller gewesen, nur einige markante Ausschnitte nebst der Quellenangaben zu bringen – oder aber einen Verweis auf den Volltext zu setzen? In jedem Fall aber wieder eine schöne Quelle, die es verdient, in Erinnerung gebracht zu werden.

    Feldpost (16): Ausgerechnet in diesem einen Fall, auf welchen Du Dich berufst (der verkrüppelte Arm des Kaisers), bin ich dem gefolgt, was in der Literatur über den Kaiser meist unterstrichen wird. Und ja, die Einschränkungen, welche er durch seinen Arm hatte, belastete ihn außerordentlich. Daß Du Dir nicht gut vorstellen können wirst, wie es mit einem verkrüppelten Arm damals bei der Armee war, ist mir völlig klar. Aber denke vielleicht alleine einmal an das Reiten. Ich habe den Artikel von BolscheWiki nicht mehr ganz im Kopf, meine aber, daß sogar dort erwähnt worden wäre, wie schwer er sich mit dem Erlernen des Reitens tat. Überdies verstehe ich nicht, was am Gedanken einer schicksalshaften Verletzung nun so Unverständliches wäre.

  • 24 Carsten // Jan 25, 2009 at 13:00

    An Leni -voll recht geb!

    Auch über Kaiser Wilhelm II. haben wir/ ich in der DDR-Schule das übliche gelesen….
    Ein Manko meiner Wenigkeit war das, dies so stehenzulassen!!!
    …. als einzigste Entschuldigung kann ich nur vorbringen, daß in der jugendlichen Zeit… Schule, Lehre, Armee, Beruf, Privat… das vergangene Geschehen so als dargestellt belassen wurde… und aber auch das Weltgeschehen auf so ein junges Gehirn eintrommelte… zuviel. UND ALLE Erwachsenen nahmen sich heraus in ALLEM Recht und recht zu haben… da fokusierte /man/ich es auf den engeren Lebenskreis—- wahrlich, die Fragen, Suche und Antworten nie aufgebend— das kann ich versichern.

  • 25 2. Münchner // Jan 25, 2009 at 13:01

    @Eine andere Feldpostnummer

    Sind Sie sicher, daß man mit diesem Arm nach hiesigen Kriterien nicht unter die Kategorie „lebensunwertes Leben“ fällt? Ich erinnere mich da an einen Artikel, der von grundsätzlicher Wertlosigkeit aller Behinderten sprach und Hygienemaßnahmen empfahl.
    Schön, daß Sie Ihre Krise nach dem Austritt aus der bolschewistischen Partei überwunden haben und wieder da sind.

    Sie sollten den Artikel dann aber auch zitieren, da stand nämlich nichts von grundsätzlicher Wertlosigkeit gewisser Zeitgenossen, sondern lediglich, was wäre, wenn man in einem Staate lebte, in dem man gewisse eugenische Maßregeln beachten würde. Man sollte sich auch an den Wortlaut halten und nicht Dinge reininterpretieren, die gar nicht drin stehen. Aber mit manchen politisierenden Kretins ist es eben wie mit den Juden, sie halten sich als Einzelpersonen für so wichtig, daß sie sich mit der gesamten Menschheit verwechseln. –
    Die Schriftleitung

  • 26 jochen // Jan 25, 2009 at 13:14

    “Mein Glaube ist, daß der deutsche Geist im August 1914 und darüber hinaus eine Höhe erreicht hat, wie sie kein Volk vordem gesehen hat”.

    Walter Flex
    Der Wanderer zwischen beiden Welten.

  • 27 Leni // Jan 25, 2009 at 13:18

    @ Carsten

    Ganau. Hier im Westen gab es vor allem Hologruselindoktrination und Tätervolkkunde garniert mit Daten der neu kreierten Nachkriegs-Weltgeschichte. Nur während der ersten vier Jahren hatten wir “bereinigte” Heimatkunde ohne wirkliche Geschichte, dann im neusprachlichen Gymnasium sowieso nur noch NWO-zentrierte USraelkunde.

    Ich möchte noch auf den Geburtstag von

    Sophie Friederike von Bayern, Tochter von König Maximilian I. von Bayern hinweisen (1805)

    http://de.metapedia.org/wiki/27._Januar

  • 28 Druidenstein // Jan 25, 2009 at 13:34

    Der Kaiser ist ein lieber Mann,
    er wohnet in Berlin,
    und wär das nicht so weit von hier,
    so lief ich heut noch hin.

    Und was ich von dem Kaiser wollt’:
    Ich gäb ihm meine Hand
    und brächt’ die schönsten Blumen ihm,
    die ich im Garten fand.

    Und spräche dann: Der liebe Gott,
    der schickt die Blumen dir,
    und dann lief ich geschwinde fort
    und wär gleich wieder hier.

    Quelle: http://www.monarchieliga.de/text/gedicht/unser-kaiser.htm

  • 29 Lorbass // Jan 25, 2009 at 13:35

    @Dietrich Behl
    Vielen Dank für Ihre Erinnerung an den Geburtstag Wilhelm II. und ihren interessanten Bericht!
    Auch Ihre Einstellung in Hinsicht Freund/Feind und ,trotz verschiedener Ansichten, gemeinsam zu kämpfen und zu streiten gefällt mir einfach sehr gut.
    Mehr Toleranz untereinander üben!

  • 30 Oliver Twist // Jan 25, 2009 at 13:38

    @Michel
    “FEIERN AM 27. JANUAR:
    - für ein freies Deutschland!
    - zur Ehre Kaiser Wilhelms II.!”

    Was hat Kaiser von Gottes Gnaden bitte mit Freiheit zu tun ?

    In diesem Fall doch eine ganze Menge, so war das Wilhelminische Kaiserreich allen Macken zum Trotz ein wahres Eldorado an Demokratie und Meinungsfreiheit im Vergleich zu heute. Abgesehen davon gibt ja auch heute noch genügend Gottesgnadenmonarchen in Europa, denen man wohl kaum unterstellen würde, daß sie Feinde der Freiheit wären, oder ist es in diesem Fall nur, weil Kaiser Wilhelm II Deutscher war. Klar, dann ist es ja wie immer was anderes. Und ihr wundert euch ernsthaft, warum euch keiner leiden kann. – Die Schriftleitung

  • 31 Eine andere Feldpostnummer // Jan 25, 2009 at 13:45

    @Strelitz

    Die Nobelpreise gingen nicht “an Deutschland” sondern an Personen deutscher Nationalität. Und da sie von knechtischer Gesinnung schreiben, ICH habe es nicht nötig mir einen Popanz – sei es “die Nation” oder “die Linke” oder wasauchimmer aufzuputzen um mich aufgewertet zu fühlen, eingedenk ihres “an Deutschland” scheint das bei ihnen durchaus der Fall zu sein.

    Die Erwähnung der Deutschen jüdischer Konfession bezog sich nur auf den verbreiteten Judentick der Hiesigen.

    Mit Wilhelm II hat das allerdings nichts zu tun, allenfalls in soweit als das Rühmen der Nobelpreise zum Antisemitismus eben nicht ganz passen mag.

    @Dietrich Brehl

    Doch dass kann ich mir vorstellen, es ging mir um die Perspektive des Artikels der die Probleme die die Behinderung verursacht quasi als naturgegeben darstellt.
    Das war sie nicht, auch nicht die Probleme in der Armee. Davon abgesehen dass ein Oberkommandierender eher theoretisches als praktisches Wissen ansammeln muss (was bei Wilhelm vernachlässigt) wurde, scheint mir einer anerkennende Haltung seitens der Armee die einzig wünschenswerte. Trotz des Armes hat der Mann einige Fertigkeiten erreicht, was ihm schwer viel.

    -> Ist die Belastung nicht durch den Arm entstanden sondern durch die Dummheit der Umgebung die ihn Zwang seine Beeinträchtigung zu verbergen.

    @2. Münchner

    Nein, es war ein Schaden der durch ein unsachgemäße Zangengeburt entstand, nichts vererbbares.

    Dass während des letzten Reiches auch z.b. Schwerstverwundete Soldaten liquidiert worden, ist NS-Ideologisch falsch, als tatsächlich ultrakapitalistisches System waren letztlich aber keine ideologischen Kategorien ausschlaggebend, den Antisemitismus ausgenommen, das wurde tatsächlich zum Schaden der Hitlerrei ideologisch gehandelt bis zuletzt.

    Zumal, das sei angemerkt, Eugenik nicht immer in diesem finsteren Nazigewand gesehen werden muss. Ich bin durchaus auch dafür Menschen die ein geistig oder deutlich körperbehindertes Kind erwarten sehr deutlich zur Abtreibung zu raten und für Dummbatze ohne Schulabschluss im Falle des Falles Sterelisationsprämien zu zahlen, Anreize zur Verbesserung des durchschnittlichen Menschenniveaus halte ich für nötig, jeden direkten oder indirekten Zwang für barbarisch. Weswegen ich gleichzeitig sehr dafür bin die Forschung für Hilfsmittel für körperlich eingeschränkte Menschen auszuweiten, die Umwelt barrierefrei zu halten sowie die Förderung geistig begrenzter Menschen auszuweiten, das heutige System schiebt in Sonderschulen ab, dabei sollte das Ziel sein auch dort jede nur denkbare Fähigkeit zu aktivieren. Wenn man bedenkt dass z.b. Menschen mit Trisomie21 früher sehr jung starben und ewig debil blieben während heute einige sogar universitäre Abschlüsse erreichen und sich viele in’s Leben eingliedern lassen, zeigt sich was möglich ist. Die Fortpflanzung genetisch schwer defekter Menschen halte ich allerdings für verfehlt, auf einer persönlichen Ebene.

  • 32 Oliver Twist // Jan 25, 2009 at 13:55

    @Schriftleitung

    “In diesem Fall doch eine ganze Menge, so war das Wilhelminische Kaiserreich allen Macken zum Trotz ein wahres Eldorado an Demokratie und Meinungsfreiheit im Vergleich zu heute.”

    Das fasziniert mich immer wieder an Radikalen (ob rechten, linken oder religiösen). Sie haben sehr interessante Definitionen von Demokratie. siehe Kommunisten: BRD: Diktatur, Deutsche DEMOKRATISCHE Republik: sehr demokratisch.
    Was ist bitte demokratisch daran für Beleidigung oder Kritik des Oberhaupts ins Gefängnis wandern zu dürfen. Oder den Regierenden nicht wählen zu können.*

    Um ehrlich zu sein, die Frage verstehen wir nicht ganz, irgendwie beschreiben sie darin die bestehenden Zustände in Deutschland. Gut, wenn man was über den Bundespräsidenten oder die Merkel sagt, passiert nichts, aber räuspert man sich über den Zentralrat der Juden und dessen Politdoktrinen, dann kann man schon abwandern. Sollten Sie als Bejubler solcher Maßnahmen doch wissen, womit auch die eigentliche Machtfrage in Deutschland geklärt ist und wer das eigentliche Sagen hat.
    Na und in puncto Wahlen ist ja jetzt, Mecklenburg-Vorpommern auf der Demokratieliste ganz vorn, hat man dort doch schon mal vorsorglich angekündigt, mögliche NPD-Kandidaten aus dem gesellschaftlichen Leben ausschließen zu wollen, sollten sie es doch tatsächlich wagen, kandidieren zu wollen. Gut, da spricht mehr der Gedanke als das Können, aber der Geist der dieses atmet spricht eigentlich eine recht deutliche Sprache. – Die Schriftleitung

    “Abgesehen davon gibt ja auch heute noch genügend Gottesgnadenmonarchen in Europa, denen man wohl kaum unterstellen würde, daß sie Feinde der Freiheit wären, oder ist es in diesem Fall nur, weil Kaiser Wilhelm II Deutscher war.”

    Nein. Es liegt einfach daran, dass keiner der Monarchen (bis auf Monako vielleicht) echte Macht hat. Sämtliche Macht liegt bei Ministerpräsidenten bzw. Prime Minister. Das die Schriftleitung das nicht weiss, ist schon verwunderlich. :)

    Es ging um das Gottesgnadentum als solches, Kaiser Wilhelm II. war auch ein absoluter Monarch mehr, sondern nur ein Spielball verschiedener politischer Strömungen. – Die Schriftleitung

    “Und ihr wundert euch ernsthaft, warum euch keiner leiden kann. – Die Schriftleitung”

    Wer “wir”? Wer “keiner”?
    Meinen Sie “uns” “Gutmenschen”? Und “keiner” wären dann die Nationalen. D.h. wieso maximal 5% der Bevölkerung die Restlichen 95% nicht leiden kann? Oder meint die werte Schriftleitung was anderes? ;)

    Sicher, euresgleichen jammern doch nicht umsonst, daß ihnen die Leute bei den Wahlen weglaufen. Sicher, auf dem nationalen Parteiensektor ist derzeit nichts, was das Kreuzchen lohnt, aber man sollte daraus nicht schließen, nur weil eine Meinungsumfrage von Springer ergibt, daß “Rechts” in der Meinungsgunst nicht eben oben schwimmt, eure Art von Demokratie das Maß aller Dinge ist, aber keine Sorge, es ist der stete Tropfen, der den Stein höhlt.
    Die Schriftleitung

  • 33 Doofer Deutscher // Jan 25, 2009 at 14:01

    @ Schriftleitung

    Danke für den Tip, aber ich habe die deutsche Version von Joseph Grüns Meisterwerk noch in meiner guten alten Eterna-Sammlung.

    Ich finde übrigens auch dieses “Heil Dir im Siegerkranz” nicht so doll. Ich bekomme dann immer schlechte Visionen von Queen mum als widergängerisch untote Verehrerin von Bomber-Harris. Was eben auch zeigt, daß die englische Seite unseres letzten Kaisers in der Tat nicht seine beste war; aber auch die, für die er am wenigsten konnte, muß man fairerweise dazusagen.

  • 34 Meckerer // Jan 25, 2009 at 14:04

    @Schriftleitung

    Zu Eurem Kommentar zur Nr. 30 Oliver Twist

    vielen Dank, super erklärt.

    Wenn man Deutsche gekannt hat die zu Kaisers Zeiten lebten, auch meine Eltern und Großeltern usw. und das Leuchten in den Augen sah trotz einiger Macken die in der OMF sicher nicht kleiner aber anders sind dann verstehe ich heute die Sehnsucht nach diesem “Reich” das die Menschen hatten.

  • 35 Völkischer Beobachter // Jan 25, 2009 at 14:18

    Er verfügte zudem, daß sein Begräbnis nicht unter der Hakenkreuzfahne stattfinden solle.

    Er hatte darauf gehofft, daß nach 1933 die Monarchie wieder eingeführt würde, doch Hitler dachte nicht im Traum daran.

    Der Führer schickte jedoch einen großen Kranz (natürlich mit Hakenkreuzen auf den roten Kranzschleifen): ;-)

    Pünktlich um 10 Uhr marschierte das Ehrenbataillon der Wehrmacht, aus drei Kompanien des Heeres, der Luftwaffe und der Marine gebildet, unter dem Kommando des Obersten von Gersdorf vor dem Trauerhaus auf. Als Vertreter HitIers traf kurz darauf mit großem SS-Gefolge der “Reichskommissar für die Niederlande”, Seyß-Inquart, ein, mit einem aus Lilien und weißen Orchideen gewundenen, riesenhaften Kranz Hitlers.

    http://home.arcor.de/kaiserreich1871/henn1.htm

    Wilhelm II. schrieb Hitler nach dem Fall von Paris ein Glückwunschtelegramm, in welchem er die bekannten Worte seines Großvaters Wilhelm I. verwendete:
    »Welch eine Wendung durch Gottes Führung!«

  • 36 Wiener // Jan 25, 2009 at 14:24

    Eine Anmerkung zu Bismarck und dem “Kulturkampf”:

    Die Polen entfachten unter dem Patronat des Klerus und unter der Führung der katholischen Geistlichkeit einen rigorosen Nationalitätenkampf, der die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen, die Verbände und die Presse, die Schule und Kirche sowie das gesamte tägliche Leben erfaßte; es begann eine regelrechte Offensive des Polentums gegen Preußen. Nachdem der polnisch gesinnte Klerus als Hauptträger der Polonisierung in Preußen so weit ging, daß viele schon seit mehreren Jahrhunderten in Westpreußen und Posen ansässige rein deutsche Familien diskriminiert wurden und man ganze rein deutsch besiedelte Dörfer zielbewußt und geschickt zu polonisieren begann, erwachte zwangsläufig der Selbsterhaltungstrieb des Deutschtums. Auf diese Herausforderung der Polen folgte nun ein Zusammenstoß des deutschen Nationalismus unter Bismarck mit dem uralten traditionellen und religiös einheitlichen polnischen Nationalismus, der sich auf breitester Front in der Offensive befand.

    Um die wachsende Polonisierung Posens und Westpreußens einzudämmen, die Offensive des polnischen Elements innerhalb des preußischen Staatsgebietes zum Stehen zu bringen und dem stark bedrohten Deutschtum seinen Fortbestand und die Herrschaft im eigenen Hause zu sichern, war Bismarck gezwungen, den schädlichen Einfluß der polnisch gesinnten Geistlichkeit durch immer schärfere Gesetze zu unterbinden und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, welche die Kluft zwischen Preußen und seinen polnischen Bürgern vertieften und schließlich zu jenem “Kulturkampf” führten, der in Posen und Westpreußen einen besonders heftigen Charakter annahm.

    Die ultramontane deutsche Zentrumspartei unter Dr. Windthorst sah in den katholischen Polen ihre “natürlichen Verbündeten”, wobei die gemeinsame Konfession die Verbindung lieferte, und faßte Bismarcks Abwehrmaßnahmen gegen die radikale Polonisierung der preußischen Provinzen Posen und Westpreußen als eine “Verfolgung” der katholischen Kirche in Preußen auf. Die SPD dagegen, unter Führung von August Bebel, sah in den Ausnahmegesetzen Bismarcks Verstöße gegen die Gleichberechtigung der polnischen Staatsbürger in Preußen. Beide deutschen Parteien leisteten nunmehr dem eigenen Reichskanzler erbitterten Widerstand, zugunsten der feindlichgesonnenen Polen und zum Schaden der eigenen deutschen Nation.

    Bismarck äußerte sich über den “Kulturkampf” so: “Den ganzen Kulturkampf konnten wir entbehren, wenn die polnische Frage nicht daran hing. Ich bin in den Kampf hineingezogen worden, weil mir der überzeugende Beweis geliefert wurde, daß unter der Leitung der Geistlichkeit in Westpreußen, namentlich aber auch in Schlesien polonisiert wurde, in Westpreußen mit dem Erfolge, daß die Enkel von Großeltern die zweifellos deutsch waren, deutschen Ursprungs, deutschen Namens schon nicht mehr deutsch sprechen konnten und sich für Polen hielten“!

  • 37 Oliver Twist // Jan 25, 2009 at 15:08

    @Meckerer

    “Wenn man Deutsche gekannt hat die zu Kaisers Zeiten lebten, auch meine Eltern und Großeltern usw. und das Leuchten in den Augen sah trotz einiger Macken die in der OMF sicher nicht kleiner aber anders sind dann verstehe ich heute die Sehnsucht nach diesem “Reich” das die Menschen hatten.”

    Natürlich. Nicht zu vergessen “das Leuchten in den Augen” mancher älteren Menschen in Ostdeutschland, wenn es um DDR geht. Die Welt der Kindheit und Jugend erscheint meist in fröhlichen Farben.

    Wilhelminisches Reich war auch nicht sooo schlimm. Eben ein bisschen wie DDR oder UDSSR nach Stalin. Eine Diktatur, aber keine sehr brutale.

    @Schriftleitung

    “Um ehrlich zu sein, die Frage verstehen wir nicht ganz, irgendwie beschreiben sie darin die bestehenden Zustände in Deutschland. Gut, wenn man was über den Bundespräsidenten oder die Merkel sagt, passiert nichts, aber räuspert man sich über den Zentralrat der Juden und dessen Politdoktrinen, dann kann man schon abwandern. Sollten Sie als Bejubler solcher Maßnahmen doch wissen, womit auch die eigentliche Machtfrage in Deutschland geklärt ist und wer das eigentliche Sagen hat.”

    Ach Göttchen. Der Staat muss ethnische Minderheiten nun mal schützen. Was passiert, wenn man das nicht tut, sieht man ja in Russland z.B.

    spiegel.de/politik/ausland/0,1518,500088,00.html

    Tja gegen Schwarze oder Türken zu hetzen ist auch verboten. Auch gegen Schwule. Na, liebe Schriftleitung. Die Welt wird von einer unsichtbaren Weltregierung aus Juden, Schwarzen, Türken und Schwulen regiert, gelle. ;)
    Ich bin mir sicher, dass einige das tatsächlich glauben.

    “Na und in puncto Wahlen ist ja jetzt, Mecklenburg-Vorpommern auf der Demokratieliste ganz vorn, hat man dort doch schon mal vorsorglich angekündigt, mögliche NPD-Kandidaten aus dem gesellschaftlichen Leben ausschließen zu wollen, sollten sie es doch tatsächlich wagen, kandidieren zu wollen. Gut, da spricht mehr der Gedanke als das Können, aber der Geist der dieses atmet spricht eigentlich eine recht deutliche Sprache. – Die Schriftleitung”

    Na na ständig jammern, dass gegen arme “nationale” Minderheit gehetzt wird und gleichzeitig auf sein Recht bestehen, selber gegen Minderheiten hetzen zu dürfen. Ein bisschen mehr Konsequenz, bitte.

    “Es ging um das Gottesgnadentum als solches,”

    Ein reicher Sprössling erbt auch Firma oder Vermögen von Gottes Gnaden so zu sagen.

    “Kaiser Wilhelm II. war auch ein absoluter Monarch mehr, sondern nur ein Spielball verschiedener politischer Strömungen.”

    Die meisten Diktatoren sind nicht völlig frei. Das war auch bei DDR, UdSSR und meisten anderen nicht anders. Fast völlig absolutistisch waren nicht viele, wie z.B. Stalin oder der werte Anführer des Hl. 12 jährigen Reiches. Und demokratische Oberhäupter (inklusive Busch) sind es sowieso nie. Darum geht es nicht. Er war Regierender und konnte vom Volk weder gewählt noch abgewählt werden oder irgendwie beeinflusst werden. Es ist witzig wieso gerade die werte Schriftleitung, die ja ständig Demokratie fordert, praktisch Entmündigung des Volkes durch einen Kaiserreich grossartig findet.

    “Sicher, euresgleichen jammern doch nicht umsonst, daß ihnen die Leute bei den Wahlen weglaufen.”

    Ich bin kein Mitglied einer der Parteien, bin auch kein Stammwähler einer davon. Wähle immer etwas anderes.

    “Sicher, auf dem nationalen Parteiensektor ist derzeit nichts, was das Kreuzchen lohnt, aber man sollte daraus nicht schließen, nur weil eine Meinungsumfrage von Springer ergibt, daß “Rechts” in der Meinungsgunst nicht eben oben schwimmt, eure Art von Demokratie das Maß aller Dinge ist, aber keine Sorge, es ist der stete Tropfen, der den Stein höhlt.”

    Tja, liebe Schriftleitung, diese Versprechungen gibt es schon seit Jahrzehnten. Wir warten immer noch. :)

    Ja, ja, wir sind im sechsten Jahrzehnt seit der letzten Lektion, aber vielleicht muß man ja für die nächste keine sechzig mehr warten, ihr schafft das schon, da sind wir sicher. – Die Schriftleitung

  • 38 Oliver Twist // Jan 25, 2009 at 15:09

    Soll natürlich heissen: diese Versprechen gibt es schon seit Jahrzehnten. Wir warten immer noch.

  • 39 2. Münchner // Jan 25, 2009 at 15:12

    @Hausmeister

    „Sie sollten den Artikel dann aber auch zitieren … an den Wortlaut halten und nicht Dinge reininterpretieren …“

    Soll ich wirklich? Und wenn´s den Sensibleren unter den Hiesigen schlecht wird? Aber, na gut: „Freilich sind geistige wie körperliche Behinderungen keine schöne Angelegenheit. In früheren Zeiten hatte man zumindest weltweit versucht, mittels eugenischer Maßnahmen die Fortpflanzung solcher Geschöpfe zu verhindern und einzudämmen. Einen Nutzen haben Geisteskranke damals wie heute nicht …“ (Geisteskranker mit Hakenkreuzen “besudelt“, 10.09.2008)

    So, und jetzt halte ich mich mal ganz streng an den Wortlaut: „Solche Geschöpfe“, deren Fortpflanzung zu verhindern versucht worden ist, sind die im vorhergehenden Satz Genannten, deren „geistige wie körperliche Behinderung keine schöne Angelegenheit“ ist. Daß der Autor der Praxis „früherer Zeiten“ zustimmt, ergibt sich aus dem Wort „zumindest“. Korrekt? Hinsichtlich Wilhelm II wäre eine körperliche Behinderung zu betrachten. Eine Differenzierung zwischen erblich bedingter Behinderung und anderweitig erworbener ist nicht ersichtlich. Richtig? Also wäre Wilhelm II nach den im Beitrag vom 10.09.2008 aufgestellten Maßstäben die Fortpflanzung zu untersagen.

    Weg vom Wortlaut, rein in die freie Interpretation: Der Ton macht die Musik.

    Und? Haben Geisteskranke einen Nutzen? Wenn ja, welchen? Schön, sie können in der Politik als Berufsdemokrat was werden, aber sonst? Im Übrigen war Kaiser Wilhelm nicht geisteskrank. Eine körperliche Anomalität zu haben, oder aber völlig von der Platte zu sein, ist schon ein erheblicher Unterschied. Nu mal nicht die Kleinen mang die Großen bringen. Aber wozu sich erklären? Schönhuber brachte es seinerzeit mal so richtig auf den Punkt als er sagte, unsereiner könne ruhig auf dem Münchener Marienplatz das Ave Maria anstimmen, gewisse Leute würden trotzdem das Horst-Wessel-Lied heraushören, also was soll’s. Scheiß drauf.
    Die Schriftleitung

  • 40 2. Münchner // Jan 25, 2009 at 15:19

    Ergänzung: Der obige Artikel gehört ganz eindeutig zu den besten, die auf diesem Portal erschienen sind. Das heißt nicht, daß er wirklich gut ist. Er ist ok.

  • 41 2. Münchner // Jan 25, 2009 at 16:21

    @Hausmeister

    Bitte fair bleiben. Uns sich vorallem nicht über den Wortlaut meines Beitrages hinwegschwindeln. Ich habe nur dargestellt, was aus der KÖRPERLICHEN Behinderung von Wilhelm II nach den Maßstäben des Artikels vom 10.09.2008 folgen würde, wenn man sich streng am Wortlaut orientiert … letztlich verstehe ich einfach nicht, was eine nationale Gesinnung mit der offen gezeigten Verachtung für Behinderte zu tun haben soll.

    Ja, ja, da glaub man dran.
    Die Schriftleitung

  • 42 Meckerer // Jan 25, 2009 at 16:30

    @Schriftleitung

    Ihre Kommentare in kursiv sind immer die Besten, Sie können schön kontern… Das bringt immer wieder mal zum Lachen, ein wenig Zynismus und Boshaftigkeit fördert die Altermedia-Seite… Weiter so….

  • 43 Oliver Twist // Jan 25, 2009 at 16:43

    @Schriftleitung
    “Schönhuber brachte es seinerzeit mal so richtig auf den Punkt als er sagte, unsereiner könne ruhig auf dem Münchener Marienplatz das Ave Maria anstimmen, gewisse Leute würden trotzdem das Horst-Wessel-Lied heraushören, also was soll’s. Scheiß drauf.”

    Normalerweise muss man nichts raushören oder sich einbilden.* Die “Nationalen” verhalten sich von selber als Bürgerschrecks. Ob Axel der alte Fetischist mit seinem hübschen Ledermantel oder Niederlegung der Hackenkreuzfahne. VS und Nazi-Gegner bleiben nie enttäuscht. :)

    Genau, zur Not reichen auch Kleiderständer und Brötchentüten.
    Die Schriftleitung

  • 44 Glappo Monte // Jan 25, 2009 at 17:46

    @ Olli Twist

    Lieber Olli,

    da Sie mir an andrerer Stelle gerne Schubladendenken vorwerfen, muß ich den Ball mal zurückwerfen: Was sie in diesem Strang in die Tastatur klimpern zeugt jaa gaar kein bischen von Schubladendenken [Sondern schon ganz schön].
    Ihr Credo: im Zweiten Reich war alles “bäh” [Und in der BRD ist natürlich alles supertoll].

    Meine Entgegnungen:
    Daß es im Deutschen Reich von 1871 – 1918 keine demokratischen Strukturen gab ist eine Lüge.
    Wenn die BRD,
    angeblich um so vieles demokratischer ist, warum gibt es den § 130 StGB eigentlich heute noch?? Und den §130a.- den gab es damals noch nicht.
    Herrscher von Gottes Gnaden sind mit lieber, als Herrscher von Geldes und überstaatlicher Mächte Gnaden.
    Die NPD und alle anderen nationalen Kräfte werden in der heutigen BRD nicht grundsätzlich anders behandelt als seinerzeit die Sozialdemokratie.
    Im Gegensatz zur heutigen BRD wurden die Lebensinteressen des deutschen Volkes im deutschen Kaiserreich NICHT mißachtet.
    Man mag dem zweiten Reich Mängel vorwerfen, der Mängelkatalog der BRD ist noch viel größer.
    Sie mokieren sich über die – in der Ära Wilhelms II. geführten – Majestätsbeleidigungsprozesse [zugegebenermaßen reagierten Wilhelms II. Vorgänger gelassener.]. Es ist doch heute mindestens genauso schlimm maßgebliche Funktionäre des AUSERWÄHLTEN Volkes anzugreifen, als seinerzeit die kaiserliche Majestät.
    Der 9.November 1918 war ein Riesenunglück für das Deutsche Volk !!! Alles weitere Unglück resultierte daraus.

    Eine Frage, lieber Olli: haben Sie sich einmal eingehend mit dem 2. Reich beschäftigt? Oder plappern Sie nur die Geschichteklitterung der BRDDR nach?

    Trotzdem ich mich an dem von Ihnen verfaßten Unsinn nicht gerade erfreue

    Beste Grüße

    Glappo Monte

  • 45 Glappo Monte // Jan 25, 2009 at 18:26

    Nachträge:
    @ Olli Twist Kommentar 37:
    “Ach Göttchen. Der Staat muss ethnische Minderheiten nun mal schützen.”

    - Mich verwundert, daß es immer nur um den Schutz EINER ethnischen Minderheit geht? Ethnische Minderheit setzt übrigens voraus, daß es einen ethnischen UNTERSCHIED zur ethnischen NOCH-Mehrheit gibt.
    Somit geben SIE zu, daß Juden eine von den Deutschen verschiedene Ethnie sind. Sind Sie da mit mir etwa einer Meinung.??

    “Na, liebe Schriftleitung. Die Welt wird von einer unsichtbaren Weltregierung aus Juden, Schwarzen, Türken und Schwulen regiert, gelle.
    Ich bin mir sicher, dass einige das tatsächlich glauben.”
    Das mit den Schwarzen, Türken und Schwulen stimmt meiner Meinung nach nicht. Ich hätte im übrigen nichts dagegen, wenn Juden, Schwarze und Türken alle schwul würden, unsere Kindeskinder würden sich bestimmt freuen.

  • 46 Völkischer Beobachter // Jan 25, 2009 at 18:38

    @ Fagin-Straßenräuber:

    Wilhelminisches Reich war auch nicht sooo schlimm. Eben ein bisschen wie DDR oder UDSSR nach Stalin. Eine Diktatur, aber keine sehr brutale.

    In welcher linksdrehenden “Geschichtswerkstatt” haben denn Sie Ihre primitiven Vorurteile eingetrichtert bekommen?

    Eine “Diktatur” mit allgemeinem, freiem, gleichem und geheimen Wahlrecht, ein demokratischeres Wahlrecht als es damals in England, dem von Ihresgleichen so gern gepriesenen “Mutterland der Demokratie” damals gegeben hat?

    Eine “Diktatur” in der, um den heute üblichen Terminus der hiesigen “Demokraten” zu verwenden, eine offen verfassungsfeindliche Partei als stärkste Partei aus den Wahlen hervorgehen und in den Reichstag einziehen konnte?

    Eine “Diktatur”, in der der Fraktionsvorsitzende dieser offen verfassungswidrigen Partei sich ungestraft vor den Reichstag hinstellen und fordern konnte: “Keine Mark und keinen Mann für dieses System!”?

    Eine “Diktatur”, in der Pressefreiheit herrschte?

    Richtig, der Reichskanzler wurde nicht vom Reichstag gewählt, sondern vom Kaiser ernannt.
    Doch jedes Gesetz mußte er vom Reichstag verabschieden lassen, der Reichstag mußte jede Mark und jeden Pfennig des Staatshaushaltes genehmigen (mit den damit einhergehenden Möglichkeiten, die entsprechenden Vorhaben des Kanzlers und der Regierung zu beeinflussen und/oder zu verhindern).

  • 47 Oliver Twist // Jan 25, 2009 at 18:39

    Hallo Herr Monte. Ich hatte leider viel zu tun in den letzten Monaten und konnte daher nur selten auf meiner Lieblingssatireseite schreiben.

    Es freut mich sehr, dass Sie wieder da sind.
    :)

    “@ Olli Twist

    Lieber Olli,

    da Sie mir an andrerer Stelle gerne Schubladendenken vorwerfen, muß ich den Ball mal zurückwerfen: Was sie in diesem Strang in die Tastatur klimpern zeugt jaa gaar kein bischen von Schubladendenken [Sondern schon ganz schön].
    Ihr Credo: im Zweiten Reich war alles “bäh” [Und in der BRD ist natürlich alles supertoll].”

    nein. Ich habe ja gesagt: “Wilhelminisches Reich war auch nicht sooo schlimm. Eben ein bisschen wie DDR oder UDSSR nach Stalin. Eine Diktatur, aber keine sehr brutale.”

    Und, dass BRD keine Fehler hat, habe ich auch nie behauptet.

    “Meine Entgegnungen:
    Daß es im Deutschen Reich von 1871 – 1918 keine demokratischen Strukturen gab ist eine Lüge.”

    Ja. Es ist auch eine Lüge. Wo habe ich gesagt, dass es da gar “keine demokratischen Strukturen gab”. Es gab halt das gewählte Parlament. Das Land hatte eben demokratische Elemente. Aber das macht noch keine Demokratie aus, wenn der Regierende nicht gewählt werden darf.

    “Wenn die BRD,
    angeblich um so vieles demokratischer ist, warum gibt es den § 130 StGB eigentlich heute noch?? Und den §130a.- den gab es damals noch nicht.”

    Hab ich das richtig verstanden? Sie fragen mich, einen sog. “Gutmenschen”, warum es §130 noch gibt? Aber, Monte Sie kennen doch meine Antwort. Ich habe das Ihnen 2-3 mal erklärt. :)

    BRD ist demokratischer als 2.Reich und einige andere Länder unter anderem GERADE weil es §130 gibt und konsequent umgesetzt wird. Antisemitische Hetze VERLETZT z.B. die Rechte der jüdischen Mitbürger. Rassistische die Rechte der Schwarzen. usw. Es ist gerade sehr undemokratisch diese zuzulassen.

    Dass Sie da einer anderen Meinung sind, ist mir bekannt, aber so ist es nun mal. :)

    “Herrscher von Gottes Gnaden sind mit lieber, als Herrscher von Geldes und überstaatlicher Mächte Gnaden.”

    Mir sind beide zu wider. Allerdings sehe ich in BRD nur Herrscher, die vom Volk gewählt wurden. Ob diese nun so grossartig sind, ist eine andere Sache. Zumindest können sie kontrolliert werden. Auch kleinste Vergehen kommen an die Öffentlichkeit und können das Amt kosten.

    “Die NPD und alle anderen nationalen Kräfte werden in der heutigen BRD nicht grundsätzlich anders behandelt als seinerzeit die Sozialdemokratie.”

    Na ja etwas schon. Gerichte erlauben schliesslich die “nationale” Demos. NPD und Co. beteiligt sich frei an den Wahlen usw.

    Aber es ist richtig. Soo brutal war 2.Reich nicht. Hab ich auch nicht behauptet.

    “Im Gegensatz zur heutigen BRD wurden die Lebensinteressen des deutschen Volkes im deutschen Kaiserreich NICHT mißachtet.”

    Und was wären diese Interessen? Wer definiert das? Muss das Volk den Regierenden nicht wählen dürfen, damit diese “Lebensinteressen des deutschen Volkes” nicht missachtet werden?

    Wilhelm II hat sehr gekonnte Politik Bismarcks zu nichte gemacht, das Land politisch isoliert und es in den 1. WK gestürzt. Waren das “Lebensinteressen des deutschen Volkes”?

    “Man mag dem zweiten Reich Mängel vorwerfen, der Mängelkatalog der BRD ist noch viel größer.
    Sie mokieren sich über die – in der Ära Wilhelms II. geführten – Majestätsbeleidigungsprozesse [zugegebenermaßen reagierten Wilhelms II. Vorgänger gelassener.]. Es ist doch heute mindestens genauso schlimm maßgebliche Funktionäre des AUSERWÄHLTEN Volkes anzugreifen, als seinerzeit die kaiserliche Majestät.”

    Oh und nicht nur die. Wenn Sie Schwarze, Türken usw. oder auch Schwule beleidigen ist es auch so schlimm. Ich meine natürlich nur Beleidigungen, die auf ethnische Zugehörigkeit bzw. sexuelle Orientierung abzielen.
    Und … (Sie kennen ja meine politische Einstellung) das ist auch gut so. :)

    “Der 9.November 1918 war ein Riesenunglück für das Deutsche Volk !!! Alles weitere Unglück resultierte daraus.”

    Wieso ist das ein Unglück, wenn das Volk seinen Herrscher selber bestimmen darf?

    Andererseits muss man natürlich bedenken, dass es ohne des Zusammenbruchs des 2.Reiches nie zu einem dritten kommen würde. Ja in dieser Hinsicht ist es zweifellos ein “Riesenunglück”

    “Eine Frage, lieber Olli: haben Sie sich einmal eingehend mit dem 2. Reich beschäftigt? Oder plappern Sie nur die Geschichteklitterung der BRDDR nach?”

    Gegenfrage lesen Sie nur “nationale” Seiten und Bücher oder auch andere? :)

    “Trotzdem ich mich an dem von Ihnen verfaßten Unsinn nicht gerade erfreue

    Beste Grüße

    Glappo Monte”

    Tja so bin ich nun mal. Es freut mich aber wie gesagt, dass Sie wieder da sind. :)

    Grüsse

    Oli

  • 48 Anonymous // Jan 25, 2009 at 18:45

    Am 27. Januar 1945 erreichte die Rote Armee die Stadt Königsberg in Ostpreußen. Einige Einwohner Königsbergs überlebten sogar die Befreiung. Heute staunt man über die Ödnis, die die Befreiung erzeugte

  • 49 Oliver Twist // Jan 25, 2009 at 19:37

    @Völkischer Beobachter // Jan 25, 2009 at 18:38

    “@ Fagin-Straßenräuber:

    “Wilhelminisches Reich war auch nicht sooo schlimm. Eben ein bisschen wie DDR oder UDSSR nach Stalin. Eine Diktatur, aber keine sehr brutale.

    In welcher linksdrehenden “Geschichtswerkstatt” haben denn Sie Ihre primitiven Vorurteile eingetrichtert bekommen?

    Eine “Diktatur” mit allgemeinem, freiem, gleichem und geheimen Wahlrecht, ein demokratischeres Wahlrecht als es damals in England, dem von Ihresgleichen so gern gepriesenen “Mutterland der Demokratie” damals gegeben hat?”

    Ja aber eben nur für das Parlament

    “Eine “Diktatur” in der, um den heute üblichen Terminus der hiesigen “Demokraten” zu verwenden, eine offen verfassungsfeindliche Partei als stärkste Partei aus den Wahlen hervorgehen und in den Reichstag einziehen konnte?”

    Ja das können “offen verfassungsfeindliche Parteien”, auch heute. Nur weil das Volk nicht Ihre Lieblingsparteien wählt, ist BRD eine Diktatur oder wie? Dasselbe können dann auch Anhänger der Partei Bibeltreuer Christen sagen.

    “Eine “Diktatur”, in der Pressefreiheit herrschte?”

    Ja bei uns doch auch. Siehe Internet. Wüsste auch nicht dass Deutsche Stimme und Co. verboten wären.

    “Richtig, der Reichskanzler wurde nicht vom Reichstag gewählt, sondern vom Kaiser ernannt.”

    Genau. D.h. das Volk durfte den Regierenden nicht wählen. Damit sind sämtliche Fragen an sich beantwortet.

    Parlament durfte nur finanzielle Mittel genehmigen. Es ist einiges. da gebe ich Ihnen recht. Aber es ist bei weiten noch keine Demokratie, sondern bestenfalls eine Vorstufe dazu.

    @Glappo Monte // Jan 25, 2009 at 18:26

    “Nachträge:
    @ Olli Twist Kommentar 37:
    “Ach Göttchen. Der Staat muss ethnische Minderheiten nun mal schützen.”

    - Mich verwundert, daß es immer nur um den Schutz EINER ethnischen Minderheit geht? ”

    nein stimmt nicht

    “Ethnische Minderheit setzt übrigens voraus, daß es einen ethnischen UNTERSCHIED zur ethnischen NOCH-Mehrheit gibt.
    Somit geben SIE zu, daß Juden eine von den Deutschen verschiedene Ethnie sind. Sind Sie da mit mir etwa einer Meinung.??”

    Andere Ethnie klar. hab nie was anderes behauptet. Es ist allerdings die Frage was man daraus folgert.

    “Na, liebe Schriftleitung. Die Welt wird von einer unsichtbaren Weltregierung aus Juden, Schwarzen, Türken und Schwulen regiert, gelle.
    Ich bin mir sicher, dass einige das tatsächlich glauben.”
    Das mit den Schwarzen, Türken und Schwulen stimmt meiner Meinung nach nicht.”

    Ja ich weiss, dass die Welt von einem gewissen “die Juden” regiert wird, Herr Monte. Sie sind eben ein gläubiger Mensch und so lange Sie mit Ihrem Glauben keine echten Jüdischen Mitbürger belästigen, sehe ich auch kein Problem, wenn Sie Ihren Glauben behalten :)

    “Ich hätte im übrigen nichts dagegen, wenn Juden, Schwarze und Türken alle schwul würden,”

    Ja, weil Schwule keine Kinder bekommen, ich weiss. D.h. Sie würden sich freuen dass Juden, Schwarze und Türken aussterben. Sie sind eben ein gütiger Mensch, Herr Monte. :)

    “unsere Kindeskinder würden sich bestimmt freuen.”

    Na ja unsere Kindeskinder wären keine “Nationale” (zumindest zu ca. 95%). Deswegen weiss ich nicht, ob sie sich besonders freuen würden.

    Freue mich schon auf Ihre Antwort. Habe unsere Diskussionen schon vermisst. :)

    Grüße

    Oli

  • 50 Glappo Monte // Jan 25, 2009 at 20:17

    Lieber Olli,

    >Ihr Zitat
    “nein. Ich habe ja gesagt: “Wilhelminisches Reich war auch nicht sooo schlimm. Eben ein bisschen wie DDR oder UDSSR nach Stalin. Eine Diktatur, aber keine sehr brutale.”
    erscheint mir – gelinde gesagt – etwas befremdlich. Ich frage: Wurden etwa im 2. Reich protestierende Arbeiter niedergeknallt, wie es am 17. Juni 1953 in der “DDR” der Fall war, gab es unter Wilhelm II. ein so ausgeprägtes Spitzelsystem, wie das des MfS (und des VS der BRD) ? Sind im 2.Reich Millionen Bauern ermordet worden? Den Stalin-Terror zu verniedlichen mag für einige unverbesserliche Rote Mode sein, hier gibt es ja auch keinen § 130.

    “Und, dass BRD keine Fehler hat, habe ich auch nie behauptet.” – Nein, Olli, solche Äußerungen unterstelle ich Ihnen nicht, einige Systemlinge denken aber so.

    Mein Einwand: “Die NPD und alle anderen nationalen Kräfte werden in der heutigen BRD nicht grundsätzlich anders behandelt als seinerzeit die Sozialdemokratie.”
    Ihr Kommentar: “Na ja etwas schon. Gerichte erlauben schliesslich die “nationale” Demos. NPD und Co. beteiligt sich frei an den Wahlen usw.”
    - Wissen Sie denn nicht, daß das “Sozialistengesetz von 1878″ im Jahre 1890 aufgehoben wurde und die SPD im Reichstag vertreten war. Ebenso ist es Tatsache, daß nationale Kräfte in der heutigen BRD von der Obrigkeit behindert werden. Den Vergleich SPD im Kaiserreich und NPD in der real existierenden BRD müssen Sie sich schon gefallen lassen.

    Und was wären diese Interessen? Wer definiert das? Muss das Volk den Regierenden nicht wählen dürfen, damit diese “Lebensinteressen des deutschen Volkes” nicht missachtet werden?

    Ja Olli, es mag ja sein, daß die Interessen der meisten BRDeutschen hauptsächlich darin liegen, wer als nächstes aus dem Dschungelcamp fliegt, oder wen Bohlen als nächstes zum “Superstar” kürt usf.
    Daß die Masseneinwanderung Nichtdeutscher, der Ausverkauf Deutschlands an die internationale Hochfinanz (verantwortlich für die jetzige Wirtschaftskrise), die direkte und indirekte Kriegsbeteiligung im nahen und mittleren Osten NICHT im Interesse des deutschen Volkes liegt, ist wohl ersichtlich.
    Darf das Deutsche Volk denn jetzt sein Staatsoberhaupt frei wählen ?? Wurde Herr Köhler etwa vom Volke nominiert?? Das letzte vom Volke gewählte Staatsoberhaupt war Reichspräsident v. Hindenburg. (Daß Hindenburg nun die allererste Wahl war, wollen SIE doch nicht behaupten, oder ??)

    War der 9. November 1918 “Mehrheitswillen” des deutschen Volkes? – Ich bezweifle dies.

    “Andererseits muss man natürlich bedenken, dass es ohne des Zusammenbruchs des 2.Reiches nie zu einem dritten kommen würde. Ja in dieser Hinsicht ist es zweifellos ein “Riesenunglück”.”
    - Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!

    Gegenfrage lesen Sie nur “nationale” Seiten und Bücher oder auch andere?

    Ich lese die Argumente von mehreren Seiten, damit es Sie beruhigt. Und ich nehme mir die Freiheit heraus, meine EIGENEN Schlüsse zu ziehen.
    Ich bin aus EIGENER Anschauung heraus Kritiker des BRD-Systems geworden. Ich bin deshalb noch lange nicht unkritischer Hitlerist, auch wenn Sie mich vielleicht dafür halten.

    Übrigens gab es in der BRD der fünfziger und sechziger Jahre auch noch den § 175 StGB. Soviel zum Schwulenlobbiismus.

    Die Juden wurden im 2. Reich keineswegs unterdrückt, auch ohne den Spezial-Judenschutz der Weimarer Republik und der BRD.

  • 51 Glappo Monte // Jan 25, 2009 at 20:30

    Nachtrag:
    zu @ Olli Twist

    [Zu Herrschern von Gottes und von Geldes Gnaden] “Mir sind beide zu wider. Allerdings sehe ich in BRD nur Herrscher, die vom Volk gewählt wurden. ”
    - Gehen Sie mal zum Optiker, und lassen Sie sich eine passende Sehhilfe verpassen. Anscheinend brauchen Sie eine Brille.

    Ob diese nun so grossartig sind, ist eine andere Sache. Zumindest können [!!] sie kontrolliert werden. Auch kleinste Vergehen [Auch größere ??] kommen an die Öffentlichkeit [= in die Monopolpresse, wenn, ja WENNes im Interesse ihrer Geldgeber liegt !!] und können [! aber müssen nicht!] das Amt kosten [und dann gibts ein anderes Pöstchen].

    – Sind Sie so naiv, Olli?

  • 52 Völkischer Beobachter // Jan 25, 2009 at 21:14

    Genau. D.h. das Volk durfte den Regierenden nicht wählen. Damit sind sämtliche Fragen an sich beantwortet.

    Durfte es das in England?

    Dort durfte “das Volk” noch nicht mal das Parlament wählen, wie im Deutschen Reich. Einige Zehntausend “Gentlemen” wählten dort das Parlament, nicht “das Volk”.

    Frage: Wer wählt bei uns den Bundeskanzler? Das Volk etwa?

    Die Yankees wählen ihren Präsidenten – aber auch nicht direkt.

    Und die Franzosen.

    Wählen wir den Kanzler?

  • 53 pool // Jan 25, 2009 at 21:25

    @ DD 19

    Also, Mozart geht gaaaaa nich, nä!

    Man stelle sich das mal vor, ein Antisemit erster Güte, und dann vielleicht noch mit der Aufführungen dieses unsäglichen Stückes:

    http://www.klassika.info/Komponisten/Mozart/Quartett/KV_Anh_C09_14/index.html

    Ich muß schon bitten, DD, ganz abgesehen von der “Staatsräson” und den drohenden Sanktionen (Inhaftierung des Dirigenten vom Pult weg, U-Haft für das gesamte Orchester sowie den Veranstalter als Organisator), so viel Feingefühl muß schon noch sein!!!

  • 54 Völkischer Beobachter // Jan 25, 2009 at 21:26

    “Eine “Diktatur” in der, um den heute üblichen Terminus der hiesigen “Demokraten” zu verwenden, eine offen verfassungsfeindliche Partei als stärkste Partei aus den Wahlen hervorgehen und in den Reichstag einziehen konnte?”

    Ja das können “offen verfassungsfeindliche Parteien”, auch heute. Nur weil das Volk nicht Ihre Lieblingsparteien wählt, ist BRD eine Diktatur oder wie? Dasselbe können dann auch Anhänger der Partei Bibeltreuer Christen sagen.

    “Eine “Diktatur”, in der Pressefreiheit herrschte?”

    Ja bei uns doch auch. Siehe Internet. Wüsste auch nicht dass Deutsche Stimme und Co. verboten wären.

    Im übrigen scheint Ihnen entgangen zu sein, daß sie mit dieser klassischen Freud’schen Fehlleistung Ihre eigene Argumentation ad absurdum geführt haben:

    Sie bezeichneten das 2. Reich als “Diktatur wie die DDR und die UdSSR nach Stalin”.
    Auf die von mir darauf aufgezählten einzelnen Merkmale, die ausweisen, daß es das ganz sicherlich nicht war, verglichen sie die einzelnen Tatbestände – mit wem?

    Genau, mit “unserer” BRD, nicht mit einer Diktatur (”Ja, bei uns doch auch!”)

    Das heißt jetzt, daß die BRD für Sie eine Diktatur ist, aber keine sehr brutale.

    Eben wie die “DDR” oder die UdSSR nach Stalin halt. ;-)

  • 55 Burk // Jan 25, 2009 at 21:51

    @Eine ander Felpostnummer

    a. Erstens heißt der Mann Bernt Engelmann…

    b. und wer ihn kennt liest ihn nicht !!!

  • 56 Oliver Twist // Jan 25, 2009 at 21:52

    Hallo Herr Monte,

    Vergessen Sie nicht noch Beitrag 49.

    “>Ihr Zitat
    “nein. Ich habe ja gesagt: “Wilhelminisches Reich war auch nicht sooo schlimm. Eben ein bisschen wie DDR oder UDSSR nach Stalin. Eine Diktatur, aber keine sehr brutale.”
    erscheint mir – gelinde gesagt – etwas befremdlich…. Sind im 2.Reich Millionen Bauern ermordet worden? Den Stalin-Terror zu verniedlichen mag für einige unverbesserliche Rote Mode sein, hier gibt es ja auch keinen § 130.”

    Herr Monte, UdSSR NACH Stalin. Habe ich extra gesagt. :)

    “Und, dass BRD keine Fehler hat, habe ich auch nie behauptet.” – Nein, Olli, solche Äußerungen unterstelle ich Ihnen nicht, einige Systemlinge denken aber so.”

    Habe ehrlich gesagt noch nie solche getroffen. Es gibt halt Leute, die sich überhaupt nicht für Politik interessieren. Es ist aber was anderes. Diejenigen, die sich interessieren kritisieren IMMER irgendwas.

    “Mein Einwand: “Die NPD und alle anderen nationalen Kräfte werden in der heutigen BRD nicht grundsätzlich anders behandelt als seinerzeit die Sozialdemokratie.”
    Ihr Kommentar: “Na ja etwas schon. Gerichte erlauben schliesslich die “nationale” Demos. NPD und Co. beteiligt sich frei an den Wahlen usw.”
    - Wissen Sie denn nicht, daß das “Sozialistengesetz von 1878″ im Jahre 1890 aufgehoben wurde und die SPD im Reichstag vertreten war.”

    Richtig. Und wer ist schuld, dass die liebe NPD nicht in im Parlament vertreten ist? Tja die dummen dummen Wähler. Da sollten Sie auf die Wähler schimpfen. PBC, MLPD, die Violetten usw. sind auch in in Bundestag vertreten.

    “Und was wären diese Interessen? Wer definiert das? Muss das Volk den Regierenden nicht wählen dürfen, damit diese “Lebensinteressen des deutschen Volkes” nicht missachtet werden?

    Ja Olli, es mag ja sein, daß die Interessen der meisten BRDeutschen hauptsächlich darin liegen, wer als nächstes aus dem Dschungelcamp fliegt, oder wen Bohlen als nächstes zum “Superstar” kürt usf.
    Daß die Masseneinwanderung Nichtdeutscher, der Ausverkauf Deutschlands an die internationale Hochfinanz (verantwortlich für die jetzige Wirtschaftskrise), die direkte und indirekte Kriegsbeteiligung im nahen und mittleren Osten NICHT im Interesse des deutschen Volkes liegt, ist wohl ersichtlich.”

    Und damit diese “ersichtlichen” Interessen verteidigt werden, sollen die Wahlen der Regierenden abgeschafft werden? Das die Leute, die von Volk gewählt wurden Ihnen nicht gefallen iat mir durchaus bewusst. Aber das Volk wählt sie nunmal.

    “Darf das Deutsche Volk denn jetzt sein Staatsoberhaupt frei wählen ?? Wurde Herr Köhler etwa vom Volke nominiert??”

    Herr Monte das haben wir doch sehr gründlich ausdiskutiert. Wozu soll Präsident bitte gewählt werden? Er hat doch keine echte Macht. Genauso wie die britische Königin.

    “Das letzte vom Volke gewählte Staatsoberhaupt war Reichspräsident v. Hindenburg. (Daß Hindenburg nun die allererste Wahl war, wollen SIE doch nicht behaupten, oder ??)”

    Bush war auch nicht die beste Wahl. Aber bei demokratischen Oberhäuptern ist es nicht so schlimm, wenn Idioten gewählt werden. Sie können wieder abgewählt werden. Im Kaiserreich bleibt nur die Revolution oder Umsturz.

    “Andererseits muss man natürlich bedenken, dass es ohne des Zusammenbruchs des 2.Reiches nie zu einem dritten kommen würde. Ja in dieser Hinsicht ist es zweifellos ein “Riesenunglück”.”
    - Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!”

    Wäre es nicht zur Machtergreifung gekommen. Wäre diese Entwicklung eindeutig positiv zu bewerten. Ich weiss Sie sehen das nicht so. Das dumme Volk will einfach keine Regierung wählen, die Ihren Vorstellungen entspricht. Machen Sie sich keine sorgen Sie sind da nicht der einzige. Christlichen Fundamentalisten und orthodoxen Kommunisten geht’s ähnlich.

    “Übrigens gab es in der BRD der fünfziger und sechziger Jahre auch noch den § 175 StGB. Soviel zum Schwulenlobbiismus.”

    Stimmt. Und jetzt nicht mehr. Eine sehr positive und demokratische Entwicklung. :)

    “Die Juden wurden im 2. Reich keineswegs unterdrückt, auch ohne den Spezial-Judenschutz der Weimarer Republik und der BRD.”

    Judenschutz ;)

    Sie meinen Minderheitenschutz. Dass sie den nicht sehr mögen ist mir schon klar, sonst würden Sie sich nicht wünschen, die würden sich nicht mehr vermehren und in der Zukuft aussterben. :)

    In Weihmarer Republik gab es kaum “Judenschutz”. Dadurch konnte eine ungehinderte Hetze verbreitet werden. Die Schwarzen wurden grundsätzlich für Minderwertig gehalten. Die Situation heute ist ein eindeutiger und erfreulicher Fortschritt. Das Sie das anderes sehen, ist mir bewusst, Herr Monte.

    “Ob diese nun so grossartig sind, ist eine andere Sache. Zumindest können [!!] sie kontrolliert werden. Auch kleinste Vergehen [Auch größere ??] kommen an die Öffentlichkeit [= in die Monopolpresse, wenn, ja WENNes im Interesse ihrer Geldgeber liegt !!] und können [! aber müssen nicht!] das Amt kosten [und dann gibts ein anderes Pöstchen].

    - Sind Sie so naiv, Olli?”

    Nein, überhaupt nicht. Ich bin nur kein Verschwörungstheoretiker. ;)

    Grüße
    Oli

  • 57 Adler // Jan 25, 2009 at 22:14

    Kaiser Wilhelm II. war ein Mann, der sicherlich das Beste für sein Vaterland wollte und auch sozial relativ fortschrittlich eingestellt war. Genauso wie “Adolf” ist auch er aber an den plutokratischen Kriegstreibern in England und den USA gescheitert (mit den Juden im Hintergrund), die das Deutsche Reich vernichten wollten…

  • 58 BlauGelbNational // Jan 26, 2009 at 0:18

    Sehr schöner Artikel. Danke!
    Wer sich für Wilhelm II. und seine angeblich kriegstreiberische Regentschaft, die zum 1. Weltkrieg geführt haben soll, interessiert, kann hier mehr nachlesen:
    DER GROSSE WENDIG, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Hrsg. Dr. Rolf Kosiek u. Dr. Olaf Rose, Bd. 1, 877 S., Grabert-Verlag Tübingen 2001
    Es werden beiläufig auch die heute noch gängigen vermeintlichen Zitate des Kaisers (”Am deutschen Wesen soll die Welt genesen” oder “Wir Deutsche fürchten Gott, sonst nichts”) untersucht u. richtig zurückgeführt.
    Eine Fleißarbeit!

    P.S. Inzwischen sind zwei weitere Bände zur dtsch. Geschichte des 20. Jahrhunderts erschienen.

  • 59 Adler // Jan 26, 2009 at 3:12

    Nach dem Tod des im Exil lebenden Kaisers Wilhelm II. im Sommer 1941 hatte Hitler übrigens ein großes Staatsbegräbnis in der Reichshauptstadt Berlin vorgeschlagen, dass dann aber abgesagt wurde, weil der Verstorbene in seinem Testament eine ganz bescheidene Bestattung an seinem Wohnort in den Niederladen vorgesehen hatte. So viel Respekt hatte aber auch der “böhmische Gefreite” vor seinem Kaiser im Weltkrieg I noch gehabt… Er hat dann wohl aber noch einen “Führer”-Kranz in die Niederlande geschickt, mitsamt von Ehrenkompanien aller drei Waffengattungen der deutschen Wehrmacht. Respekt vor unserem Kaiser und unserem Führer!

  • 60 Leni // Jan 26, 2009 at 6:38

    @ pool 53

    Wie geschmacklos!
    Der Link gehört vapoooooten ;-) § 130³

  • 61 Nababa // Jan 26, 2009 at 8:24

    DIE VERBOTENE WAHRHEIT

    als pdf im Netz mit guugel an erster und zweiter Stelle.

  • 62 Völkischer Beobachter // Jan 26, 2009 at 8:28

    @ Leni (# 60):

    Wer hat eigentlich das Urheberrecht auf Mozarts Werke geerbt? :mrgreen:

  • 63 1+1 // Jan 26, 2009 at 10:28

    In diesem Jahr jährt sich zum 2000. Mal die sog. “Hermannschlacht”.
    Dem erfolgreichen Cheruskerfürsten gelang es hierbei zum ersten Mal (zwei weitere Schlachten sollten folgen) die römische Armee in die Knie zu zwingen.
    Was soll’s, der Kaiser, der Bismarck aus die Politik vergraulte jubiliert ja ebenso. Seine großartige Leistung für unser Volk kann ich heute noch nicht entdecken. Also feiert man seinen Titel, nicht die Person.

    @BlauGelbNational

    Es existiert auch weitere Lektüre zum Thema. Quigley’s “Tragedy and Hope” wäre ein Werk…

  • 64 BdU // Jan 26, 2009 at 10:59

    @diverse

    Vergeudet doch nicht eure Zeit um mit diesem vielnamigen Musterbürger (Oliver Twist, BruceWilles, Gott usw.) zu diskutieren der sich mit seinem gepflegten Halbwissen hier zwar immer wieder blamiert aber eben auch ein so mustergültig-eindimensionaler BRD-Systemling ist, wie ihn sich der Bundeshosenanzug nur träumen kann, der ideale Untertan.
    Vollkommen überflüssig.

  • 65 stoiker // Jan 26, 2009 at 14:06

    1+1/Dike

    Ob mit oder ohne Bismarck, bereits im WWI wurden die Amerkaner mit allen hetzerischen Mitteln in Kriegsstimmung gegen die Deutschen versetzt. In seinem Buch “Butterfield 8″ von John O’Hara kann man – es geht um sexuelle Aufklärung – lesen: “Was Nancy sonst noch erfuhr, hatte sie einerseits den Gesprächen mit Schulfreundinnen zu verdanken, andererseits der geheimen Lektüre propagandistischer Flugschriften, die die Regierung während des Weltkrieges in Umlauf setzte und in denen die barbarischen Grausamkeiten deutscher Soldaten gegenüber belgischen Jungfrauen, Nonnen, Priestern und alten Weibern in allen Einzelheiten geschildert wurden.”

  • 66 Leni // Jan 26, 2009 at 14:21

    @ Völkischer Beobachter 62 :-)

    „Es wäre eine große Frage, ob Mozart, wären seine Werke noch geschützt, heute auch so häufig aufgeführt werden würde.“
    http://www.ifpi.at/?section=news&id=47

    In Deutschland gilt das “Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte” (http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/index.html). Das Urheberrecht endet 70 Jahre nach Tod des Urhebers (§ 64 Dauer des Urheberrechts – Allgemeines).

    Zu einem großem Teil ist für die Komposition das Urheberrecht erloschen, z. B. bei Mozart und Beethoven.
    http://www.gutefrage.net/frage/ist-klassische-musik-wie-beethoven-oder-mozart-freeware-oder-hat-es-noch-copyright

  • 67 Leni // Jan 26, 2009 at 14:22

    P.S. Hat denn jemand die Noten? :-D

  • 68 Liberaler // Jan 26, 2009 at 14:26

    @ BdU

    — Vergeudet doch nicht eure Zeit um mit diesem vielnamigen Musterbürger (Oliver Twist, BruceWilles, Gott usw.)

    Meinen Sie wirklich, das ist immer derselbe? Dachte wirklich, daß es mehrere sind.

    Darf ich Sie übrigens an meine Frage in dem Sorgerechtsthread erinnern?

  • 69 Liberaler // Jan 26, 2009 at 14:29

    @ Oliver Twist (32)

    — Was ist bitte demokratisch daran für Beleidigung oder Kritik des Oberhaupts ins Gefängnis wandern zu dürfen.

    Ist Ihnen nicht klar, daß es diesen Paragraphen bis heute gibt und er bloß in “Verunglimpfung des Bundespräsidenten” umbenannt wurde (§ 90 StGB)? Da hat sich also nix geändert.

  • 70 Oliver Twist // Jan 26, 2009 at 16:34

    @Liberaler

    “— Was ist bitte demokratisch daran für Beleidigung oder Kritik des Oberhaupts ins Gefängnis wandern zu dürfen.

    Ist Ihnen nicht klar, daß es diesen Paragraphen bis heute gibt und er bloß in “Verunglimpfung des Bundespräsidenten” umbenannt wurde (§ 90 StGB)? Da hat sich also nix geändert.”

    Zeigen Sie mir bitte jemanden, der für Beleidigung des Bundespräsidenten verurteilt wurde.

  • 71 Liberaler // Jan 26, 2009 at 16:41

    @ Oliver Twist

    — Zeigen Sie mir bitte jemanden, der für Beleidigung des Bundespräsidenten verurteilt wurde.

    Was tut denn das zur Sache? Tatsache ist, daß es den Straftatbestand noch gibt. Wenn er heutzutage weniger angewandt wird, ändert das doch nichts an meinem Argument.

  • 72 Eine andere Feldpostnummer // Jan 26, 2009 at 17:41

    @irgendwann oben

    “a. Erstens heißt der Mann Bernt Engelmann…”

    Mein Fehler.

    “b. und wer ihn kennt liest ihn nicht !!”

    Ich halte es da eher mit Lesen und dann beurteilen, seine Bücher z.b. über die 50er Jahre sind sehr gut, ansonsten findet sich doch fast nur plump rühmendes, auch “Die Aufsteiger” ging in Ordnung kann ich sogar ihnen empfehlen, sie finden vllt. in der Rothschild’schen Fammiliengeschichte Dinge die den Judentick noch bestärken ;-) Auch die “Anti” Geschichtsbücher bzw. die Warnschriften wider Strauß gefielen mir, die Verbindung zw. Honorigen Schwarzen und dem Brauen Sumpf kannte man so detaliert oft nicht, war auch als Anschauungmaterial für Konserative sehr nützlich.

    Dass es ihnen missfällt wundert nicht, es führte mit dazu dass seit den 1970er ein anderer Geist weht der mit dem Haß ihrer Coleur wenig zu tun haben wünscht.

    Ungesicherte Stellen die auf MfS Material dass manipuliert sein kann (Studien stehen noch aus) basiert kann man ja ausblenden

  • 73 Oliver Twist // Jan 26, 2009 at 18:09

    Liberaler // Jan 26, 2009 at 16:41

    “@ Oliver Twist

    — Zeigen Sie mir bitte jemanden, der für Beleidigung des Bundespräsidenten verurteilt wurde.

    Was tut denn das zur Sache? Tatsache ist, daß es den Straftatbestand noch gibt. Wenn er heutzutage weniger angewandt wird, ändert das doch nichts an meinem Argument.”

    Das diese Gesetze falsch sind, stimmt vollkommen. Ich würde diese Gestze sofort abschaffen. Auch Verunglimpfung von Staat und seinen Symbolen, aber sie sind nun mal ein schlechtes Erbe des “Hl.” Deutschen Reiches.

    “Da hat sich also nix geändert.”

    Na ja, da sich diese komischen Gesetze (von denen die meisten Leute auch gar nichts wissen) kaum angewandt werden, bedeutet ganz wohl, dass sich was verändert hat.

    P.S. ich habe Ihren Kommentar unter

    de.altermedia.info/general/dann-sind-die-kinder-eben-weg-jugendfursorge-auf-amerikanisch-150109_21746.html/comment-page-3#comment-427566

    beantwortet.

  • 74 Glappo Monte // Jan 26, 2009 at 20:36

    @ Olli Twist, der Unverbesserliche

    Entschuldigen Sie meine irrtümliche Verwechselung der UdSSR UNter und NAch Stalin.
    Meine Frage: ob im 2. Reich protestierende Arbeiter niedergeschossen wurden wie am 17.Juni 1953 in der “DDR” oder es dort ein Spitzelsystem wie das MfS gab, haben Sie noch nicht beantwortet.

    “Und wer ist schuld, dass die liebe NPD nicht in im Parlament vertreten ist? ”
    - Immer schön ablenken, wenn man keine Argumente hat – nicht wahr, Olli?

    “Ja ich weiss, dass die Welt von einem gewissen “die Juden” regiert wird, Herr Monte.”
    - Ich habe nicht von “den” Juden gesprochen.

    “Aber bei demokratischen Oberhäuptern ist es nicht so schlimm, wenn Idioten gewählt werden. ”
    - Ich möchte nicht von Idioten regiert werden, auch wenn sie demokratisch gewählt wurden.
    Soll man Ihre Argumentation dahingehend werten, daß auch Sie Idioten wählen (würden), da das ja “nicht so schlimm” ist?? Wenn viele so denken, braucht man sich über die heutigen Verhältnisse überhaupt nicht wundern.
    Olli, Olli; Olli !!
    ” “Ich hätte im übrigen nichts dagegen, wenn Juden, Schwarze und Türken alle schwul würden,” – Ja, weil Schwule keine Kinder bekommen, ich weiss. D.h. Sie würden sich freuen dass Juden, Schwarze und Türken aussterben. Sie sind eben ein gütiger Mensch, Herr Monte.” – Ja, und diejenigen die Homosexualität unter Ariern fördern sind bestimmt nicht traurig, wenn diese dadurch dezimiert werden. Ich will ja gar nicht, daß alle Schwarzen, Türken und Hebräer aussterben. Afrika kann ruhig von Schwarzen bevölkert werden, ebenswo Kleinasien von Türken.

    “In Weihmarer Republik gab es kaum “Judenschutz”. ” – - – So??? Lesen Sie mal Gottfried Zarnow: “Gefesselte Justiz” (Band 1.) (Das zweibändige Werk kann ich allen Altermedia-Lesern nur empfehlen. Es behandelt die “rechtsstaatlichen” Verhältnisse in der Weimarer Republik).

    “Wäre es nicht zur Machtergreifung gekommen. Wäre diese Entwicklung eindeutig positiv zu bewerten. ”
    - Wessen Machtergreifung meinen Sie? Die der organisierten Reichsfeinde 1918 und der Besatzer-Satrapen 1945 ? Was ist am “Versailler Diktat”, Polens Westexpansion, der “SED-Herrschaft” usw. usf. positiv?
    Das “Dritte Reich” war, trotz vieler Mängel noch nicht einmal das Schlimmste, was die Entwicklung nach dem Novemberumsturz mit sich brachte.

    Meine Frage: “Sind Sie so naiv, Olli?” –
    Ihre Antwort: “Nein, überhaupt nicht.”
    Mein Kommentar: Das bezweifle ich, Sie merken nur nichts.

    Grüße

    Glappo Monte

  • 75 Oliver Twist // Jan 26, 2009 at 22:01

    @Glappo Monte // Jan 26, 2009 at 20:36

    “@ Olli Twist, der Unverbesserliche”

    Ja, so bin ich nun mal, Herr Monte. Unverbesserlicher sog. “Gutmensch”. Aber ich bin bei weitem nicht der Einzige. :)

    “Entschuldigen Sie meine irrtümliche Verwechselung der UdSSR UNter und NAch Stalin.”

    Kein Problem :)

    “Meine Frage: ob im 2. Reich protestierende Arbeiter niedergeschossen wurden wie am 17.Juni 1953 in der “DDR” oder es dort ein Spitzelsystem wie das MfS gab, haben Sie noch nicht beantwortet.”

    Herr Monte, ich sagte “ein bisschen wie DDR oder UdSSR.” Damit wollte ich nur ausdrücken, dass es bei weitem nicht so schlimm war wie z.B. Hl. 12jähriges Reich. Es kann durchaus sein, dass 2. Reich demokratischer war als die Komminsten. Aber eine Demokratie war das nicht.

    “Und wer ist schuld, dass die liebe NPD nicht in im Parlament vertreten ist? ”
    - Immer schön ablenken, wenn man keine Argumente hat – nicht wahr, Olli?”

    Herr Monte die Antwort war auf: “- Wissen Sie denn nicht, daß das “Sozialistengesetz von 1878″ im Jahre 1890 aufgehoben wurde und die SPD im Reichstag vertreten war.” Wo hab ich bitte abgelenkt? Das war ein direkter Vergleich. NPD ist AUCH nicht vernboten. Und wieso sie nicht AUCH in Bundestag ist, müssen Sie das “dumme” Volk fragen. :)
    Welche Antwort hätten Sie erwartet?

    “Ja ich weiss, dass die Welt von einem gewissen “die Juden” regiert wird, Herr Monte.”
    - Ich habe nicht von “den” Juden gesprochen.”

    Also ich zitiere nochmal:

    “Na, liebe Schriftleitung. Die Welt wird von einer unsichtbaren Weltregierung aus Juden, Schwarzen, Türken und Schwulen regiert, gelle.
    Ich bin mir sicher, dass einige das tatsächlich glauben.”
    Das mit den Schwarzen, Türken und Schwulen stimmt meiner Meinung nach nicht.”

    Wer bleibt wohl übrig, Herr Monte? Wenn ich Sie falsch verstanden habe, dann tut es mir leid und ich bitte um Aufklärung.

    “Aber bei demokratischen Oberhäuptern ist es nicht so schlimm, wenn Idioten gewählt werden. ”
    - Ich möchte nicht von Idioten regiert werden, auch wenn sie demokratisch gewählt wurden.
    Soll man Ihre Argumentation dahingehend werten, daß auch Sie Idioten wählen (würden), da das ja “nicht so schlimm” ist??”

    Nein, Herr Monte, soll man nicht. Oder üben Sie sich in der “talmudistischen” Zitierkunst, die Sie mir einst vorwarfen? ;)

    Ich habe diese Argumentationen doch begründet. Haben Sie den zweiten Satz einfach übersehen?
    “Aber bei demokratischen Oberhäuptern ist es nicht so schlimm, wenn Idioten gewählt werden. Sie können wieder abgewählt werden. Im Kaiserreich bleibt nur die Revolution oder Umsturz.” Na ja oder warten bis sie halt tot sind.

    “Ich hätte im übrigen nichts dagegen, wenn Juden, Schwarze und Türken alle schwul würden,” – Ja, weil Schwule keine Kinder bekommen, ich weiss. D.h. Sie würden sich freuen dass Juden, Schwarze und Türken aussterben. Sie sind eben ein gütiger Mensch, Herr Monte.” – Ja, und diejenigen die Homosexualität unter Ariern fördern sind bestimmt nicht traurig, wenn diese dadurch dezimiert werden.”

    Ach Monte geben Sie mir bitte Statistiken, dass Leute dadurch dezimiert werden.

    Man fördert es nicht unter “Ariern”(wer gehört denn dazu?). Man toleriert einfach, dass es eine Minderheit gibt, die nun mal schwul ist und nicht auf Frauen steht.

    Aber ich weiss ein “wahrhaft” freies Land sollte lieber was sinnvolles tolerieren. Holocaustleugnung zum Beispiel. :) (tut mir leid musste einfach sein)

    “Wäre es nicht zur Machtergreifung gekommen. Wäre diese Entwicklung eindeutig positiv zu bewerten. ”
    - Wessen Machtergreifung meinen Sie?”

    Na von Hitler, Herr Monte, und tun Sie nicht so überrascht, dass ich das sicher nicht seeeehr poooositiv bewerte. :)

    “Die der organisierten Reichsfeinde 1918″

    Nein das war die erste Demokratie. Zu “Reichsfeinden” können Sie mich auch zählen. Ich möchte die Machthaber (auch wenn indirekt) mitbestimmen dürfen.

    “und der Besatzer-Satrapen 1945 ? Was ist am “Versailler Diktat”, Polens Westexpansion, der “SED-Herrschaft” usw. usf. positiv?

    1. SED-Herrschaft war Kindergarten im Vergleich zum Hl. 12 jährigen Reich.
    2. Diese “tollen Errungenschaften” haben wir Herrn Hitler zu verdanken. Kein Hitler => kein Krieg=> keine SED und Gebietsverluste.

    “Meine Frage: “Sind Sie so naiv, Olli?” -
    Ihre Antwort: “Nein, überhaupt nicht.”
    Mein Kommentar: Das bezweifle ich, Sie merken nur nichts.”

    Nein Herr Monte, meine Antwort war: “Nein, überhaupt nicht. Ich bin nur kein Verschwörungstheoretiker.” :)

    Viele Grüße

    Oli

  • 76 1+1 // Jan 26, 2009 at 22:44

    @stoiker

    Die propagandistische Aufbereitung funktioniert immer wieder bestens bei naiven, leichtgläubigen Menschen.
    Gerade in unserer Zeit, auf Grund der Erfahrungen, sollte man stets kritisch sein. Stets an den Frosch im Wasserglas denken oder an dem Esel, der hinter einer Mohrrübe herläuft, kann nicht schaden.

  • 77 Leni // Jan 26, 2009 at 23:09

    27.02.2009, 00:00 Uhr

    Ein Prosit den Geburtstagskinder -
    sie leben hoch, hoch, hoch!

    Laßt uns heute und immerdar die Altvorderen, die Aufrechten, Ungenannten, Unbekannten, die wahrhaftigen deutschen Frauen und Männer zum Vorbild nehmen und niemals vergessen, daß wir ein Erbe haben, daß es zu wahren gilt in Worten und Werken.

    Gern hätte ich ein schönes Geburtstagsgedicht zitiert, doch der Zeitgeist ist kein Rosenknospen und blaue Bänder wehender, sondern ein kämpferischer. Im Angesicht des Zerfalls der künstlichen und mühsam aufrecht erhaltenen Werte zählt nur noch eines: Der Kampf um’s Überleben. Deshalb widme ich allen unseren heutigen Geburtstagskindern, den lebenden und den voraus gegangenen, dieses Kraft und Durchhaltevermögen spendende Gedicht, aber vor allem widme ich es uns, den heutigen Kämpfern für unser Vaterland – Deutschland:

    Haltet euch aufrecht in dunkelster Stunde,
    Stemmt fest die Füße in sickernden Sand.
    Traget das Leid mit geschlossenem Munde,
    Haltet euch aufrecht und stets unverwandt.

    Hütet das Feuer in allen Gefahren,
    Lasset es glühen trotz trostloser Nacht!
    Gebt alle Kräfte, es hell zu bewahren,
    Hütet die Glut, bis der Morgen erwacht.

    Wahret den Glauben an bessere Zeiten,
    Wahret die Treue, den Willen zur Pflicht!
    Ihr sollt der Zukunft den Weg neu bereiten,
    Wahret den Glauben an sieghaftes Licht!

    * * *

    „Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen“

  • 78 Frankenmädel // Jan 26, 2009 at 23:53

    Vertrau’ der Zeit

    …. denn Dunkelheit für immer gibt es nicht,
    die gibt es NICHT!

    Denn immer, immer wieder geht die SONNE auf,
    und wieder bringt ein Tag für UNS das LICHT!

    So ist es.

    Schluchtenschoassaschürznjaga, aba ewig guade musi: http://de.youtube.com/watch?v=eVd0M0pRSig
    ;-)

  • 79 Deutsches Kind // Jan 27, 2009 at 12:42

    Der Kaiser ist ein lieber Mann und wohnet in Berlin,
    und wär’ es nicht so weit von hier, so lief ich heut’ noch hin
    und was ich bei dem Kaiser wollt, ich reicht ihm meine Hand
    und reicht die schönsten Blumen ihm, die ich im Garten fand
    und sagte dann: „Aus treuer Lieb bring ich die Blumen Dir“,
    und dann lief ich geschwind hinfort und wär’ bald wieder hier.

  • 80 Agnisara Dhauti // Jan 27, 2009 at 13:47

    Gut, daß er das nicht mehr erleben muß:

    http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2009/23391372_kw05_27januar/index.html

  • 81 Germanische Lügenabwehr Einsatztruppe // Jan 27, 2009 at 14:20

    27. Januar
    Aus Metapedia

    * 1080: Die Wartburg wird anlässlich des Überfalls der Burghauptmannschaft auf eine Heeresabteilung König Heinrichs IV. erstmals urkundlich erwähnt
    * 1546: Joachim Friedrich, Kurfürst von Brandenburg und Herzog von Preußen
    * 1805: geboren Sophie Friederike von Bayern, Tochter von König Maximilian I. von Bayern
    * 1859: geboren Wilhelm II., deutscher Kaiser und König von Preußen
    * 1877: Das verabschiedete Gerichtsverfassungsgesetz dient dem Zweck, im Deutschen Reich die Regelungen zur ordentlichen Gerichtsbarkeit zu vereinheitlichen.
    * 1883: geboren Gottfried Feder, deutscher Wirtschaftstheoretiker und Politiker der DAP und NSDAP
    * 1901: geboren Willy Fritsch, deutscher Schauspieler
    * 1913: gestorben Rainer von Österreich, Erzherzog von Österreich, altösterreichischer General
    * 1939: Adolf Hitler setzt per Gesetzt den Z-Plan in Kraft, einen von der deutschen Kriegsmarine unter ihrem Oberbefehlshaber Erich Raeder entwickelten Flottenrüstungsplan, der über das deutsch-britische Flottenabkommen hinausgeht.
    * 1958: gestorben Oskar Prinz von Preußen, königlich preußischer Offizier, Herrenmeister des Johanniterordens, 5. Kaisersohn
    * 1974: gestorben Leo Geyr von Schweppenburg, deutscher Panzergeneral im Zweiten Weltkrieg

    http://de.metapedia.org/wiki/27._Januar

  • 82 Glappo Monte // Jan 27, 2009 at 19:12

    “@ Olli Twist, der ganz Unverbesserliche” Kommentar 75

    Lieber Olli,
    (bevor die Diskussion ausufert und ganz vom Thema abgleitet) :

    Meine Frage: ob im 2. Reich protestierende Arbeiter niedergeschossen wurden … usf. haben Sie IMMER NOCH NICHT wirklich beantwortet. (!!!)

    Übrigens, hatte ich vor einigen Wochen Ihnen den Vorschlag gemacht unsere Diskussion auf privater Ebene (per e-mail) fortzusetzen, es dann aber leider aus den Augen verloren. Mein Angebot gilt noch. Ihre Zusagen doch auch? Wenn Sie einverstanden wären, würde ich Altermedia ermächtigen, Ihnen meine Mailadresse zukommen zu lassen. Ich will die Altermedialeser und -schriftleitung nicht mit Zuschriften überstrapazieren.

    Erwarte Ihre Antwort. Später mehr.

    Grüße

    Glappo Monte

  • 83 Oliver Twist // Jan 28, 2009 at 0:06

    Hallo Herr Monte,

    Wenn Sie wollen können wir natürlich E-Mails austauschen. Mir persönlich wäre es aber lieber, dass wir unsere Diskussion auf Altermedia fortsetzen. Zum einen finde ich es gerade reizvoll, dass die Diskussionen öffentlich stattfinden, damit andere eventuell mitdiskutieren können.

    Aber Hauptgrund ist: ich würde es sinnvoller finden, wenn wir zu jeweils aktuellen Themen diskutieren. Ich glaube Sie geben mir Recht, dass die langen Beiträge zu allen Themen gleichzeitig auf Dauer etwas ermüdend sind. :)

    “Meine Frage: ob im 2. Reich protestierende Arbeiter niedergeschossen wurden … usf. haben Sie IMMER NOCH NICHT wirklich beantwortet. (!!!)”

    Nein, so weit ich weiss, ist es nicht vorgekommen. Aber ich möchte keineswegs DDR verharmlosen. Ich sagte ja “ein bisschen”. D.h. Es gibt besonders brutale Diktaturen und nicht besonders brutale. Aber wenn die Regierung (ob nun direkt oder indirekt) überhaupt nicht gewählt werden kann ist es nun mal keine Demokratie (Bundespräsident ist nicht “Regierender”, da er nun mal keine Macht hat). Hätte das Volk es übrigens gewollt und würde eine Partei wählen, die Ihnen gefällt, würde es auch Politik nach Ihren Vorstellungen geben. Nur weil das Volk nicht die von Ihnen gwünschte Parteien wählt, heisst nicht, dass BRD keine Demokratie ist, Herr Monte. :)

    Viele Grüße

    Oli

  • 84 Glappo Monte // Jan 28, 2009 at 18:49

    Hallo Herr Twist,

    Erkläre mich mit Ihrem Vorschlag grundsätzlich einverstanden.

    Ihre Antwort akzeptiere ich.
    Das 2. Reich war eine konstitutionelle Monarchie, kein vollkommen demokratisches Staatswesen. Allerdings hat das Kaiserreich auch nie den Anspruch erhoben, eine Demokratie zu sein, anders als die Weimarer Republik, die DDR oder unser jetziger Superstaat.

    Ich bin übrigens skeptisch, ob die totale Demokratie als Staat das non plus ultra ist.
    Kennen Sie das Zitat Friedrich Schillers aus dem Demetriusfragment: “Was ist Mehrheit… Die Stimmen soll man wägen und nicht zählen. ” Das sollten Sie mal lesen und darüber nachdenken.

    Die äußere Freiheit eines Staates ist die notwendige Grundlage zur Ermöglichung innerer Freiheit. Demokratie setzt einen freien Staat voraus (also KEINE Besatzung, KEIN Besatzungsrecht, KEINE Knebelverträge, KEINE Wehrlosigkeit gegenüber fremder Militärmacht oder Finanzgewalt.)

    Wer die äußere Freiheit des Staates gefährdet oder gar mit dem LANDESFEIND kooperiert, nur um im Inneren Macht zu erlangen, ist ein Schuft.

    Das deutsche Volk war unter Wilhelm II. freier als unter dem Versailler Diktat.

    Denken Sie mal nach, Olli !!!(selbsternannter “Reichsfeind”)

    Grüße

    Glappo Monte

  • 85 Oliver Twist // Jan 29, 2009 at 17:25

    Hallo Herr Monte,

    “Erkläre mich mit Ihrem Vorschlag grundsätzlich einverstanden.”

    Freut mich :)

    “Ihre Antwort akzeptiere ich.
    Das 2. Reich war eine konstitutionelle Monarchie, kein vollkommen demokratisches Staatswesen.”

    eben :)

    “Allerdings hat das Kaiserreich auch nie den Anspruch erhoben, eine Demokratie zu sein, anders als die Weimarer Republik, die DDR oder unser jetziger Superstaat.”

    DDR war keine Demokratie. Aber was BRD oder Weimarer Republik angeht. Wieso sind diese nicht demokratisch. Ich verstehe durchaus, dass Ihnen die Politik der Regierung überhaupt nicht gefällt und Politik von Wilhelm II Ihnen mehr zusagt. Aber diese Regierung wurde nun mal vom Volk gewählt. Es ist ein bisschen komisch, das Land als undemokratisch zu bezeichnen, nur weil das Volk “falsche” Wahl trifft.

    “Ich bin übrigens skeptisch, ob die totale Demokratie als Staat das non plus ultra ist.”

    Ich gebe Ihnen völlig Recht. Zum Beispiel hat es wenig Sinn, dass z.B. Abschaffung der Wahlen von Parlament beschlossen werden kann, wie z.B. in Weimarer Republik

    “Kennen Sie das Zitat Friedrich Schillers aus dem Demetriusfragment: “Was ist Mehrheit… Die Stimmen soll man wägen und nicht zählen. ” Das sollten Sie mal lesen und darüber nachdenken.”

    Was wollen Sie damit sagen? Meinen Sie, dass Stimmen mancher Menschen mehr Wert sein sollen als anderer. Bitte um Aufklärung.

    “Die äußere Freiheit eines Staates ist die notwendige Grundlage zur Ermöglichung innerer Freiheit. Demokratie setzt einen freien Staat voraus (also KEINE Besatzung, KEIN Besatzungsrecht, KEINE Knebelverträge, KEINE Wehrlosigkeit gegenüber fremder Militärmacht oder Finanzgewalt.)”

    Herr Monte, Sie wissen doch, ich glaube nicht an Verschwörungstheorien. :)

    Beweisen Sie mir bitte, dass die Regierung von Besatzer (wer auch immer das sein mag) bestimmt wird, obwohl sie doch gleichzeitig vom Volk gewählt wird. Wo ist da die Logik, Herr Monte. ;)

    “Wer die äußere Freiheit des Staates gefährdet oder gar mit dem LANDESFEIND kooperiert, nur um im Inneren Macht zu erlangen, ist ein Schuft.”

    Richtig. Stimme ich Ihnen völlig zu. In einem Staat schon. Z.B. Zusammenarbeit mit Deutschen Besetzung in Frankreich oder SU.

    Ja ich weiss Sie beziehen sich auf Deutschland, Herr Monte. Aber ich glaube nicht an Verschwörungtheorien. Ich bin nicht religiös.
    Ausserdem benehmen sich die anderen europäischen Länder, Australien, Kanada, USA, Neuseeland gegenüber Minderheiten und Juden genauso. Sind sie auch alle besetzt?

    “Das deutsche Volk war unter Wilhelm II. freier als unter dem Versailler Diktat.”

    Von Handlungsfähigkeit des Staates her natürlich. Von Handlungsfähigkeit des Volkes her, dass seine Regierung selber bestimmen konnte. Nein.

    “Denken Sie mal nach, Olli !!!(selbsternannter “Reichsfeind”)”

    Natürlich bin ich ein Reichsfeind. Ich möchte nun mal den Herrschenden mitwählen können. Ich verstehe nicht, Herr Monte möchten Sie das Volk, das Sie ja so lieben, entmündigen, damit die Politik Ihrem Geschmack entspricht? :)

    Grüße

    Oli

  • 86 Glappo Monte // Jan 30, 2009 at 18:38

    Hallo Herr Twist,

    Ihre Frage: “…Aber was BRD oder Weimarer Republik angeht. Wieso sind diese nicht demokratisch. ”

    Die Stationierung von US-Atomwaffen, Der EU-Beitritt, Maastrichtvertrag, Euro-Einführung, Masseneinwanderung von Nichtdeutschen, Beitritt zum Afghanisitankrieg waren natürlich “Volkes Wille”, das wurde in den jeweiligen Volksabstimmungen deutlich, nicht wahr Olli ??? Oder irre ich mich etwa ????

    =)

    Das Ganze Zitat “… Was ist Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn,
    Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen.
    Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
    Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
    Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
    Um Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
    Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
    der Staat muß untergeh’n, früh oder spät,
    Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet …”

    Hier wird das Prinzip der Abhängigkeit angesprochen. Die Dummheit und Gedankenlosigkeit (und künstliche Verblödung) mancher Leute kann leider auch nicht außer Acht lassen.
    Das Streichholz ist eine nützliche Erfindung, in der Hand von Kleinkindern kann es Verderben bringen.

    Bundesdeutsche Demokratie

    Lesen sie mal den gestrigen Altermedia-Artikel über den neuen Streich des Herrn Caffier (Schweriner “Volkskammer” erneuert Kommunalwahlgesetz. ) Bürgermeister und Landräte werden vom Volk gewählt, aber wenns Caffier nicht paßt…
    (Nebenbei bemerkt: Die Kreisgebietsreform in MV wird natürlich auch “vom Volk entschieden.” Das Volk heißt: Lorenz Caffier & Co.)

    Wie war das noch vorm Afghanistankrieg, als böswillige SPD-Abgeordnete sich erdreisteten,eine EIGENE Meinung zu haben und nicht nach den Vorstellungen von Schröder/Müntefering zu entscheiden. Genosse Müntefering drohte sogleich mit Listenplatzentzug bei der nächsten Wahl.

    Schöne Demokraten sind das!!!

    “Die äußere Freiheit eines Staates ist die notwendige Grundlage zur Ermöglichung innerer Freiheit. Demokratie setzt einen freien Staat voraus (also KEINE Besatzung, KEIN Besatzungsrecht, KEINE Knebelverträge, KEINE Wehrlosigkeit gegenüber fremder Militärmacht oder Finanzgewalt.)”

    Das meine ich so! Was hat das eigentlich mit “Verschwörung” und entspr. “Theorie” zu tun?

    Apropos “Kollaboration”. Das war ein geschickter Schachzug Frankreich. Im Falle eines deutschen Sieges wäre Frankreich entsetzt
    und mit einem milden Frieden bedacht worden. Marschall Petain hat sich im 1. Weltkrieg um Frankreich sehr verdient gemacht, das wird heute vergessen.
    Warum haben denn soviele Untertanen Stalins mit der deutschen Besatzung zusammengearbeitet? (Auch wenn der – tatsächliche – Kriegsverbrecher Gauleiter Erich Koch dem nach Kräften entgegengearbeitet hat. Dieser üble Schuft wurde nach dem Kriege allerdings NICHT gehenkt. Warum eigentlich ? Vielleicht wissen Sie da eine Antwort drauf? Würde mich mal interessieren.) Vielen Menschen ging es im Sowjetparadies weit schlimmer als den Deutschen unter dem “bösen, bösen Hitler”. Viele Menschen in der SU empfanden die deutschen Soldaten als Befreier.

    Grüße Glappo Monte

  • 87 Oliver Twist // Jan 30, 2009 at 23:41

    Hallo Herr Monte

    “Die Stationierung von US-Atomwaffen, Der EU-Beitritt, Maastrichtvertrag, Euro-Einführung, Masseneinwanderung von Nichtdeutschen, Beitritt zum Afghanisitankrieg waren natürlich “Volkes Wille”, das wurde in den jeweiligen Volksabstimmungen deutlich, nicht wahr Olli ??? Oder irre ich mich etwa ????”

    Es wird von Seite der Altermedia-Leser ständig kritisiert, BRD wäre keine Demokratie, weil Wahlen indirekt sind und es keine Volksabstimmungen gibt. Herr Monte, ich wüsste aber nicht, dass es Volksabstimmungen in einem der Reiche gab.
    Reich bedeutet abschaffung fast aller Demokratieelemente und ein Herrscher, der vom Volk weder bestimmt, noch jede paar Jahre bestätigt wird. Er kann nur entweder durch Revolution oder seinen Tod ausgetauscht werden. Wieso finden Sie, dass so ein System, ein guter Ersatz für BRD wäre? BRD hat keine Volksabstimmungen, deswegen ersetzen wir es durch ein System, wo das Volk überhaut nicht mitbestimmen darf?Wo ist da die Logik?

    “Vielen Menschen ging es im Sowjetparadies weit schlimmer als den Deutschen unter dem “bösen, bösen Hitler”.”

    Ja vor allem den jüdischen Menschen :) (tut mir leid musste einfach sein)

    Stalin ist natürlich ein schrecklicher Diktator gewesen. Er ist vergleichbar mit Hitler.

    Viele Grüße

    Oli

  • 88 Glappo Monte // Jan 31, 2009 at 10:52

    Hallo Herr Twist,

    Zu ihrer Bemerkung:
    “Es wird von Seite der Altermedia-Leser ständig kritisiert, BRD wäre keine Demokratie, weil Wahlen indirekt sind und es keine Volksabstimmungen gibt.”
    Wer gibt denn ständig (ca. 3-4 x täglich) das Lippenbekenntnis ab, “Demokrat” zu sein. (”Wir Demokraten…” “Die demokratischen Parteien…” Das “demokratisch”- Getue des BRD-Establishment müßte doch selbst Ihnen allmählich zum Halse heraushängen. ) Tue ich das etwa [ständig behaupten "Demokrat" zu sein] , tut das die Mehrheit der Altermedialeser? Ich bin, sage ich ganz ehrlich, NICHT davon überzeugt, daß die parlamentarische Demokratie das Non plus Ultra ist. Ich halte auch nicht das 2. Reich (und schon gar nicht das 3.) für den idealen Staat. Meine Vorstellungen von Demokratie decken sich nicht mit denen der BRD. Die beste Staatsform muß wohl noch erfunden werden.

    “Vielen Menschen ging es im Sowjetparadies weit schlimmer als den Deutschen unter dem “bösen, bösen Hitler”.” – Ja vor allem den jüdischen Menschen (tut mir leid musste einfach sein).
    Ich bestreite gar nicht, daß im 3. Reich Juden, Zigeunern, Homosexuellen , Kommunisten usf. z.T. übel mitgespielt wurde. Viele haben sich allerdings rechtzeitig aus dem Staub gemacht.
    In Stalins Sowjetparadies wurden nicht selten sogar die eigenen Genossen Opfer. Was die Juden anbelangt, waren sie in der SU sowohl in den Reihen der “Täter” [z.B. Kaganowitsch, Ehrenburg, Jagoda usf.] als auch in den Reihen der “Opfer” zu finden. Einige Völker (z.B. die Tschetschenen) wurden unter Stalin stärker dezimiert als die Juden unter Hitler (selbst bei Zugrundelegung der kabbalistischen 6,25 Millionen).

    (Zum Thema Erich Koch haben Sie sich nicht geäußert, ebenso zum Schiller- Zitat. Fällt Ihnen da nichts mehr ein?)

    Viele Grüße

    Glappo Monte

  • 89 Oliver Twist // Jan 31, 2009 at 14:32

    Hallo Herr Monte

    “Zu ihrer Bemerkung:
    “Es wird von Seite der Altermedia-Leser ständig kritisiert, BRD wäre keine Demokratie, weil Wahlen indirekt sind und es keine Volksabstimmungen gibt.”
    Wer gibt denn ständig (ca. 3-4 x täglich) das Lippenbekenntnis ab, “Demokrat” zu sein. (”Wir Demokraten…” “Die demokratischen Parteien…” Das “demokratisch”- Getue des BRD-Establishment müßte doch selbst Ihnen allmählich zum Halse heraushängen. )” Tue ich das etwa [ständig behaupten "Demokrat" zu sein]”

    Nein, tun Sie nicht.

    ” , tut das die Mehrheit der Altermedialeser?”

    Ja, aber natürlich. Sowohl die “freien” als auch die NPD. Sie bezeichnen sich sogar als einizig verbleibenden Demokraten und “Retter der Demokratie und Meinungsfreiheit” Da wirkt die gleichzeitige Bewunderung von Wilhelm II, Hitler oder Iran etwas verwunderlich.

    ” Ich bin, sage ich ganz ehrlich, NICHT davon überzeugt, daß die parlamentarische Demokratie das Non plus Ultra ist. Ich halte auch nicht das 2. Reich (und schon gar nicht das 3.) für den idealen Staat. Meine Vorstellungen von Demokratie decken sich nicht mit denen der BRD. Die beste Staatsform muß wohl noch erfunden werden.”

    Könnten Sie mir bitte Ihre Vorstellungen schildern? Welche Staatsform würde Ihnen am meisten zusagen?

    “Vielen Menschen ging es im Sowjetparadies weit schlimmer als den Deutschen unter dem “bösen, bösen Hitler”.” – Ja vor allem den jüdischen Menschen (tut mir leid musste einfach sein).”
    Ich bestreite gar nicht, daß im 3. Reich Juden, Zigeunern, Homosexuellen , Kommunisten usf. z.T. übel mitgespielt wurde.”

    Endlich sind wir mal einer Meinung. :)

    “Viele haben sich allerdings rechtzeitig aus dem Staub gemacht.”

    Nur ein kleiner Teil. Es ist nicht so einfach die Existenz komplett aufzugen. Zumal die meisten sich einfach nicht vorstellen konnten und bis zum Schluss nicht glaubten was da auf sie zukam.

    “In Stalins Sowjetparadies wurden nicht selten sogar die eigenen Genossen Opfer. Was die Juden anbelangt, waren sie in der SU sowohl in den Reihen der “Täter” [z.B. Kaganowitsch, Ehrenburg, Jagoda usf.] als auch in den Reihen der “Opfer” zu finden. Einige Völker (z.B. die Tschetschenen) wurden unter Stalin stärker dezimiert als die Juden unter Hitler (selbst bei Zugrundelegung der kabbalistischen 6,25 Millionen).”

    Ob stärker oder nicht weiss ich nicht. Aber Stalin ist einer der schlimmsten Verbrecher und Massenmörder, den die Welt je gesehen hat. Leute, die das nicht erkennen, sind einfach dumm. Zu vergleichen, wer aber schlimmer war, er oder Hitler, ist aber genauso sinnvoll, wie: Was wäre schlimmer bei lebendigem Leibe zu verbrennen oder zerstückelt zu werden.

    “(Zum Thema Erich Koch haben Sie sich nicht geäußert, ebenso zum Schiller- Zitat. Fällt Ihnen da nichts mehr ein?)”

    Ja Sie haben aber auch vieles nicht beantwortet :)

    Ich versuche meine Antworten kürzer zu halten, weil die seitenlangen Ausführungen auf Dauer ermüdend sind und zu viel Zeit kosten.

    Erich Koch verbrachte glaube ich den Rest seines Lebens im Gefängnis, was auch nicht schlecht ist. Ich bin gegen Todesstrafe. Lebenslange Haft ist oft viel schlimmer.

    Bzgl. Zitat

    “Das Ganze Zitat “… Was ist Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn,
    Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen.
    Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
    Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
    Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
    Um Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
    Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
    der Staat muß untergeh’n, früh oder spät,
    Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet …” ”

    Klingt ja alles sehr schön. Aber wer soll das dann entscheiden, wenn nicht die Mehrheit? Bestimmte Authoritäten? Wer bestimmt diese dann?

    Ich halte vieles, was die Regierungen der BRD über Jahrzehnte hinweg machen für richtig. ich halte z.T. aus den selben Gründen für richtig, aus denen Sie es für absolut falsch halten. Aber wer hat nun Recht? Sie oder ich? Ich glaube keiner hat in allem Recht. Deshalb soll die Mehrheit bestimmen, von wem Sie regiert werden soll. Und jede paar Jahre nachprüfen ob sie noch einigermassen zufrieden ist, oder die Regierenden ersetzen will.

    Viele Grüße

    Oli

  • 90 Glappo Monte // Jan 31, 2009 at 16:39

    Hallo Olli

    Beenden wir die Diskussion, und wenden uns neuen Themen zu.

    Ihre Antwort: “Ich versuche meine Antworten kürzer zu halten, weil die seitenlangen Ausführungen auf Dauer ermüdend sind und zu viel Zeit kosten. ” ist natürlich akzeptiert. Ich halte es im übrigen genauso. (Die Bemerkungen in ( ) aus Kommentar 87 hätte ich weglassen können – gebe ich ja zu.)

    Ihre Frage: “Könnten Sie mir bitte Ihre Vorstellungen schildern? Welche Staatsform würde Ihnen am meisten zusagen?” läßt sich nicht in ein paar Sätzen beantworten. Sowohl Demokratie als auch Autokratie haben ihr für und wider. Friedrich der Große sagte einmal, daß die Monarchie die beste und die schlechteste Staatsform sein könne. Dasselbe gilt auch für die Demokratie. [Eine seitenlange Erörterung dieses Themas erspare ich mir.]

    “Ich halte vieles, was die Regierungen der BRD über Jahrzehnte hinweg machen für richtig. ich halte z.T. aus den selben Gründen für richtig, aus denen Sie es für absolut falsch halten. Aber wer hat nun Recht? Sie oder ich? Ich glaube keiner hat in allem Recht.”

    Mit diesem Worten haben Sie durchaus Recht.

    Aber daß der “Mehrheitswille” immer das Richtige ist, bezweifele ich. Hat die Mehrheit überhaupt einen EIGENEN Willen ?

    Es ist eben alles nicht so einfach.
    ;)

    Viele Grüße und schönen Sonntag

    Glappo Monte

  • 91 Oliver Twist // Jan 31, 2009 at 17:55

    Hallo Herr Monte

    “Aber daß der “Mehrheitswille” immer das Richtige ist, bezweifele ich. Hat die Mehrheit überhaupt einen EIGENEN Willen ?

    Es ist eben alles nicht so einfach.”

    Völlig richtig. Mehrheitswille ist auf jeden Fall nicht perfekt. Aber was wäre die Alternative.

    “Beenden wir die Diskussion, und wenden uns neuen Themen zu.”

    Einverstanden. Schlagen Sie ein Thema vor. :)

    Grüße

    Oli

  • 92 Glappo Monte // Jan 31, 2009 at 21:50

    >Hallo Oli,

    Themenvorschlag:

    Michael Winkler: Der gekochte Frosch vom 28.1.09

    Halte ich für ein sehr interessantes Thema:

    Wie sehen Sie denn die Zukunft der BRD, wenn sich am System nichts ändert?

    Erklären Sie hier kurz, ob Sie einverstanden sind, wollen Sie oder soll ich anfangen?

    Gruß

    Glappo Monte

  • 93 Oliver Twist // Feb 1, 2009 at 18:26

    Themenvorschlag:

    “Michael Winkler: Der gekochte Frosch vom 28.1.09″

    Einverstanden.

    “wollen Sie oder soll ich anfangen?”

    Fangen Sie bitte an. Habe heute leider viel zu tun.

    Viele Grüsse

    Oli

  • 94 Oliver Twist // Feb 1, 2009 at 18:34

    Nachtrag:

    Mir wäre
    “Aktionsbündnis gegen das Vergessen: Aktuelles zum 13.Februar 2009″
    lieber.

    Grüsse

    Oli

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