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Zum zweiten Mal dürfen wir hier in Deutschland, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika begrüssen. Der Kriegsfürst und Verbrecher, Kapitalist und Baron der Globalisierung besucht sein Protektorat in der Mitte Europas.
“Ich bin ein Kriegspräsident, wenn ich Entscheidungen treffe, dann denke ich immer an den Krieg.” George W. Bush in “Fahrenheit 9/11″ von Michael Moore, 2004
Der Kreuzritter des 21. Jahrhunderts, George W. Bush, hat in seiner Karriere als Präsident der USA eine ganze Menge erreicht und vollbracht. Zum Beispiel einen eklatanten Wahlbetrug im Jahre 2000. Mit Hilfe von Familienmitliedern und Freunden in den Lobbys der Medien und einer ganzen Menge “Unregelmässigkeiten” beim Auszählen der Wählerstimmen hat es dieser Mann geschafft eine Wahl zu Gewinnen obwohl ihn die Mehrheit der Abstimmenden gar nicht gewählt hatte. Ein Gerichtsbeschluss machte George Bush dann erneut zum Präsidenten der USA. Als Zeichen ihrer “Anteilnahme” an diesem grandiosen “Wahlsieg” standen Zehntausende bei der Amtseinführung des Staatsoberhauptes auf der Strasse und protestierten gegen den unrechtmässig gewählten neuen und alten Präsidenten. Nun tragen dieser Mann und seine Söldner die “westliche Demokratie” mitsamt ihrer “Werte” in die entferntesten Länder, während er selbst nicht einmal in der Lage gewesen ist den Gesetzen dieser Demokratie zu gehorchen und auch heute nicht bereit ist nach ihnen zu handeln.
Demokratie als Exportschlager
Auch dem Irakischen Volk sollte die Freiheit gebracht werden. Mittlerweile sind seit dem Beginn der Kampfhandlungen im März 2003 ca. 37.000 Zivilisten “befreit” worden. Durch Panzer, Söldner oder Bomben aus der Luft die von Mördern in der Uniform US-amerikanischer “Soldaten” auf zivile Einrichtungen abgeworfen wurden. Alle übrig gebliebenen Iraker die nicht von perversen US-Soldaten gefoltert und getötet wurden sollen nun zwangsdemokratisiert werden, was aber auch nicht wirklich so recht gelingen möchte. Etwa 3000 US-Soldaten fanden bereits den Tot weil sie als Besatzertruppen in ein souveränes Land einfielen und auf den Widerstand der Irakischen Freiheitskämpfer gestossen sind. Wie viele Opfer Amerika noch in diesem sinnlosen Kampf bringen müssen ist ungewiss. Solange der König des Imperialismus allerdings bereit ist das Blut seiner Landsleute für das Öl im Nahen Osten zu opfern wird das Sterben wohl weitergehen.
Also auf zur nächsten Runde Mr. Bush…
Die Weltpolitische Lage ist mal wieder mehr als brisant. Der Iran, Teil der “Achse des Bösen”, darf nun als neues Ziel für die amerikanische Kriegspolitik herhalten. Die dort befindlichen “Massenvernichtungswaffen” sollen dabei als Grund für den nächsten von George Bush anvisierten Krieg herhalten, ob es nun dieselben imaginären “Massenvernichtungswaffen” sind die man im Irak nicht finden konnte sei dahingestellt. Zumindest die durch und durch bestechende Logik aus dem Irak-Krieg wird derzeit wieder in den US-amerikanischen Medien  als Argument für einen Angriffskrieg der US-Aggressoren angeführt. So behauptete man damals der Irak sei militärisch so bedrohlich das man um einen Präventivschlag gar nicht herumkommt (Tony Blair: “In 45 Minuten kann London angegriffen werden.”) aber dennoch militärisch so schwach, dass man ihn blitzschnell vom Diktator Hussein und den unzähligen Massenvernichtungswaffen befreien könne.
Sollte es zu einem Krieg im Iran kommen wird die ganze Welt wieder auf der Strasse stehen, von Barcelona bist Tokio wird sich eine breite Front auftun die sich abermals gegen die Kriegspolitik der USA unter George Bush auflehnt. Dabei hoffen wir dass es keinen Krieg geben wird, hoffen wir das auch das iranische Volk seinen politischen und religiösen Weg in Zukunft selbst bestimmen darf und nicht eines Tages die Okkupationstruppen der USA ertragen muss, welche fremde Interessen mit Gewalt durchzusetzen suchen. Der iranische Staatschef (ein einfacher Lehrer aus der Mitte seines Volkes) Ahmadinedschad ist tapfer genug den USA die Stirn zu bieten und scheut sich auch nicht davor die Verbrechen Israels, welches fast täglich gegen die Menschenrechtscharta verstösst, lauthals anzuprangern und den europäischen Grossmächten die Unterstützung des Staates Israel und seiner desolaten Politik vorzuwerfen. Der Iran hat verdient was die Israelis den Palästinensern geraubt haben das Recht auf Frieden, auf Freiheit und auf die Selbstbestimmung des kulturellen und politischen Lebens!
Wie viel Tränen und wie viel Blut ist Eure Freiheit wert?
Das fragen sich Millionen Menschen die den Terror der US-Streitkräfte, unter der Führung des Topterroristen Bush, mitverfolgen. Seine Videobotschaften sind vielleicht witziger als die von mutmasslichen Al-Qaida-Terroristen , sein Pseudopatriotismus und fanatischer Christenglaube aber löst beim geneigten Zuschauer den ein oder anderen Würgereflex aus. Soll man nun lachen oder weinen wenn man US-Bürger sieht die frenetisch ihrem Präsidenten zujubeln, der gerade mal wieder mit trauriger Mine über die unglaubliche Bedrohung seines Heimatlandes berichtet. Dabei verschweigt er natürlich ebenso die wahren Hintergründe dieser “Bedrohung” wie die Auswüchse seiner Kriegspolitik.
Jahrelang starben im Irak Tausende Menschen an den Sanktionen der USA, weil sie einfach keine Lebensmittel und Medikamente erhalten haben. Im Sanktionskomitee der UN verhinderten die USA und Grossbritannien das Nahrungsmitteln in den Irak geliefert wurden. An diesen Blockaden starben nach dem 1991er Golfkrieg um die 1,7 Millionen Menschen. Schon vor der Bush-ära gab es ständig Luftangriffe auf den Irak ohne daß jemand eine Kriegserklärung abgegeben hatte. Selbst heute noch verstösst man in Guantanamo Bay gegen jegliche Form der Menschenrechte. Dort werden Menschen ohne ein Gerichtsverfahren und ohne den Status eines Häftlings oder Kriegsgefangenen festgehalten. Selbst Jugendliche und Kinder sind dort gefangen weil sie angeblich ein Sicherheitsrisiko für die USA darstellen würden. Man muss sich also vorstellen das Menschen aus Afghanistan ein Sicherheitsrisiko für ein Land am anderen Ende der Welt darstellen sollen. Es gibt teilweise nicht einmal befestigte Strassen geschweige denn eine gefestigte Infrastruktur in den vom Krieg zerstörten Ländern im Nahen Osten. Dennoch sieht man in den USA eine akute Bedrohung durch Minderjährige und Andersgläubige und sperrt sie jenseits von Menschen- und Völkerrecht in ein als “Kriegsgefangenenlager” getarntes Konzentrationslager ein.
Die Reihe dieser heuchlerischen und kriminellen Politik eines Mannes wie George W. Bush und seiner Hintermännern liesse sich beliebig fortsetzen. Am 14.07.2006 haben wir die Möglichkeit Mr.Bush, seinen Freunden aus der Deutschen Politik und der Weltöffentlichkeit zu zeigen was wir von ihm, seiner abstossenden Politik und seinen Verbrechen halten! Tragen wir unseren Protest gegen Krieg, Imperialismus und Kapitalismus auf die Strasse!
Wir brauchen keine “westliche Wertegemeinschaft”, wir pfeifen auf den westlichen Lebensstil mit seiner Dekadenz und seinem Materialismus, auf die westliche Demokratie und den menschenverachtenden Liberalkapitalismus. Sie sind Begleiterscheinungen des imperialen Machthungers des internationalen Kapitals, welches die Truppen seiner “Weltpolizei” USA zum Ziel der Profitmaximierung in der Ganzen Welt verteilt.
Wir rufen alle Menschen die sich gegen diese Politik wenden, gleich aus welchem politischen Lager sie auch kommen mögen, dazu auf sich an den Protesten am 14.07.06 in Stralsund zu beteiligen um sich so mit den nach Freiheit ringenden Völkern in der ganzen Welt zu solidarisieren und dem US-Imperium und seinem Führer zu zeigen das er in Deutschland nicht willkommen ist.
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Verjagen wir den Kriegstreiber aus Stralsund am 14.07.06 heisst es deshalb:
Bush hau ab – Ami go home!*
Ein lobenswerter Gedanke, mehr allerdings auch nicht, so sind von nationaler Seite bislang kaum offizielle Aktionen gegen den Bush-Besuch geplant. Ursprünglich war zwar eine Ausstellung über US-Kriegsverbrechen im Stralsunder Rathaus von Seiten der NPD angekündigt worden, doch ist diese inzwischen verboten worden. Seitens der Partei war seinerzeit angekündigt geworden, in einem solchen Fall gerichtlich vorzugehen, doch gibt es derzeit dafür keine Anzeichen. Interessanterweise machten weder die Stadt Stralsund noch die Medien – und auch nicht die NPD (sic!) vom Untersagen der Veranstaltung offiziell Meldung. Aus den Augen, aus dem Sinn? – Die Schriftleitung
Quelle: http://www.bush-hau-ab.de.tt/
Siehe außerdem auch
http://www.bush-in-stralsund.de/






6 responses so far ↓
1 gegen Zynismus // Jul 1, 2006 at 19:41
Was mich an diesem Artikel stört ist der letzte Satz
“Bush hau ab-Ami go home”.
Ich bin auch kritisch gegenüber George Bush
aber muss man deswegen alle US-Amerikaner in
Sippenhaft nehmen.Gerade wer sich im Internet
umschaut kann sehen das Bush auch gerade von vielen landsleuten kritisiert wird.Ein weiterer Punkt
sind auch die gleichgeschalteten Medien in den USA aus welchen die amerikanische Bevölkerung ihre Informationen bezieht.
Um einen Vergleich zu bringen würde ma die Deutsche Bevölkerung ausschliesslich nach ihrer politischen Repräsentanz und ihren Medien beurteilen dann müsste man dem Deutschen Volk geistige Verwirrung attestieren.
Was mich auch stört ist auch undifferenzierte Abwertung des US-Wirtschaftssystems.
Immerhin ist die USA das wirtschaftlich erfolgreichste Land auf dem amerikanischen Kontinent weit vor Staaten wie z.B. Brasilien
Gerade im Vergleich mit Deutschland ist die z.B.
die Redefreiheit viel größer oder es gibt keine Kirchensteuer.
Natürlich gibt es viel an Amerika zu kritisieren,aber diese undifferenzierte Kritik finde ich nicht gut.
2 Thomas Brehl // Jul 1, 2006 at 21:22
@ gegen Zynismus
Der Erfolg des amerikanischen Wirtschaftssystems basiert auf Ausbeutung und Unterdrückung anderer Völker, deren Selbstverwirklichung auch in wirtschaftlicher Hinsicht notfalls durch Krieg unterbunden wird.
“Ami go Home!” ist eine Parole aus der Nachkriegszeit, als die Besetzung Deutschlands noch auf den Widerstand weiter Teile der Bevölkerung stieß. Mit “Ami go Home!” waren in erster Linie die hier stationierten GI´s gemeint und nicht die gesamte amerikanische Bevölkerung, die sich ja auch hier gar nicht aufhielt und auch nicht aufhält.
3 PA // Jul 1, 2006 at 22:49
“Ami go home”: Das ist ein Redewendung, mit der traditionell die US-amerikanischen Besatzungstruppen gemeint sind.
“Immerhin ist die USA das wirtschaftlich erfolgreichste Land”. Stimmt nicht. Die US-Wirtschaft ist heute praktisch bankrott. Sie wird nur mit militärischen Mitteln und der Gelddruckmaschine am Laufen gehalten. Bitte nicht nur das Deppenmagazin der Spiegel lesen!
“Gerade im Vergleich mit Deutschland ist die z.B. die Redefreiheit viel größer”. Stimmt: Nirgends wird so viel Sch…. äh Blödsinn gequasselt wie in den USA.
4 Axel W. Reitz // Jul 2, 2006 at 1:35
@gegen Zynismus
“Zynismus ist, ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte” – Oscar Wilde.
“Um einen Vergleich zu bringen würde ma die Deutsche Bevölkerung ausschliesslich nach ihrer politischen Repräsentanz und ihren Medien beurteilen dann müsste man dem Deutschen Volk geistige Verwirrung attestieren”
Oh, ich bin der festen Überzeugung, dass große Teile unseres Volkes aufgrund einer jahrzehntelangen Desinformation und anhaltender Umerziehung geistig verwirrt sind, ebenso wie große Teile der amerikanischen Bevölkerung über erhebliche mentale Defizite verfügen und allzu leichtgläubig der Propaganda der Bush-Administration aufsitzen.
“Was mich auch stört ist auch undifferenzierte Abwertung des US-Wirtschaftssystems”
Genau! Man sollte nicht nur pauschal das US-Wirtschaftssystem in seiner Gesamtheit ablehnen und als verbecherisch brandmarken, sondern differenziert jeden einzelnen verkommenen Aspekt desselben!
“Immerhin ist die USA das wirtschaftlich erfolgreichste Land auf dem amerikanischen Kontinent weit vor Staaten wie z.B. Brasilien”
Auf wessen Kosten basiert denn der Erfolg dieses grandiosen Wirtschaftssystems? Auf welchen Grundfesten ist es errichtet und was für einen Kreislauf repräsentiert es?
Bloß weil etwas profitabel erscheint, was es bei genauerer Betrachtung mitnichten ist, heisst es noch lange nicht, muss es nicht auch gut sein.
Auch der Sklavenhandel, dem Amerika einen Großteil seines Fortkommens verdankte, war nutzbringend für diejenigen die an ihm profitierten und partizipierten.
Gruß,
- Axel Reitz -
5 gegen Zynismus // Jul 2, 2006 at 21:25
@Thomas Brehl
“Ami go Home” bedeutet also Abzug der US-Soldaten.Ich glaube ihnen das sie es so gemeint haben trotzdem sollten sie es dann besser
formulieren mit” Abzug der US-Truppen” um jegliches Mißverständnis zu vermeiden.
gruß gegen zynismus
@Axel Reitz
Mir ist nicht bekannt das die USA beispielsweise
Brasilien oder Argentinien überfallen und ausgebeutet hat.Erfolgreiche Unternehem wie
Microsoft oder Intel und viele andere wurden eben in den USA gegründet und nicht den amerikanischen Nachbarstaaten.Anscheinend wollen auch viele Hispanics und andere einwandern in die USA.Das US-Wirtschaftssystem ist sicherlich weit weg von paradiesischen Zuständen aber so ganz falsch ist es scheinbar auch nicht.
gruß gegen Zynismus
6 Axel W. Reitz // Jul 3, 2006 at 22:55
@ gegen Zynismus
Das kapitalistische Wirtschaftssystem basiert in seinem ganzen Wesen auf der Ausbeutung der Menschen und dessen Lebensgrundlagen, es orientiert sich nicht am Gemeinwohl oder den natürlich gewachsenen Lebensräumen, sondern einzig und alleine am Profit.
So werden beispielsweise von Großkonzernen tagtäglich fußballfeldgroße Stücke des Regenwaldes abgeholzt, wobei Flora und Faune unwiderbringlich verloren gehen.
Es werden Kriege geführt um an Rohstoffe heranzukommen die einzig der Gewinnmaximierung dienen. Es werden arme Menschen ausgebeutet, weil es “wirtschaftlich” profitabel ist.
Das globale Kapital unterliegt überall denselben Mechanismen und Grundsätzen und das Vollzugsorgan der kapitalistischen Interessen, die Phalanx des Wirtschaftsimerperialismus ist die USA.
Von daher kann jede Verteidigung dieses mörderischen und verbecherischen Systems, welches sich an den Lebensgrundlagen aller Menschen versündigt, welches die Wälder abholzt, die Meere vergiftet, Kriege vom Zaun bricht und Leben vernichtet nur als blanker und ungeschönter Zynismus betrachtet werden, womit Du Deinen selbstgewählten Nick ad absurdum führst.
Gruß,
- Axel Reitz -
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