Greifswald / Vorpommern: Die politische Kriminalisierung von Burschenschaften in Greifswald erreicht einmal wieder einen neuen Höhepunkt. Kam es in der jüngeren Vergangenheit bereits immer wieder zu Stänkereien und Anwürfen gegen Burschenschaften wie Markomannia oder Rugia, so organisiert man derzeit linkerseits sogar eine Demonstration gegen sie. Bezeichnenderweise ist damit zu rechnen, daß es sich bei diesem „Protest“ um einen von außen importierten handelt. So macht die Ankündigung bereits deutlich, daß das Gros der „Protestierer“ gegen die Burschenschaften vermutlich aus Berlin und Umgebung kommen wird.
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Diese soll am 8. April stattfinden und unter dem Motto: „Burschen aus der Deckung holen! Den rechten Konsens anfechten!“ Die Losung soll einmal mehr die angeblich engen Verbindungen zwischen nationaler Szene und Burschenschaften suggerieren. Nun mag es auf diesem Gebiet sicherlich den einen oder anderen Verknüpfungspunkt geben, doch geht dieser in der Regel über gewisse Gemeinsamkeiten in nationalkonservativen Wertvorstellungen nicht hinaus. Einem politischen Radikalismus wie er in weiten Teilen der nationalen Szene praktiziert wird, steht das Gros der Burschenschaftler eher fern.
Ungeachtet dessen nimmt die Repressionspolitik gegenüber Burschenschaften zu. Vor noch nicht allzu langer Zeit faßte sogar die SPD einen offiziellen Distanzierungsbeschluß. In Greifswald selber wurden Burschenschaftsveranstaltungen an der Universität nach Kräften von der Universitätsleitung behindert und unmöglich gemacht. Schon jetzt dürfte man gespannt sein dürfen, wie die Universitätsleitung auf die Demonstration, die sich immerhin gegen einen nicht geringen Teil ihrer Studenten richtet, reagiert. In der Vergangenheit wurde man ja bekanntlich nicht müde, vor angeblich rechtsextrem motivierten Übergriffen auf ausländische Studenten zu warnen, weil dergleichen den Ruf Greifswalds als Universitätsstadt in Gefahr bringen könnte, ob man sich jetzt auch gegen Lügen und Unterstellungen vor deutsche Studenten stellen wird? Oder wird man es erleben, daß die Universitätsleitung sich aus Gründen der politischen Korrektheit an die Spitze des linken Mobs stellt?
PS: Im Gegensatz zu einer unlängst in der JUNGLE WORLD verbreiteten Behauptung, wonach Mitglieder der Burschenschaften Markomannia und Rugia am Störtebeker-Netz beteiligt wären, müssen wir darauf hinweisen, daß dies nicht der Fall ist. Offenbar geht in besagtem Blatt davon aus, daß nur weil mal einmal positiv über die eine oder andere Sache berichtet hat, gleich ein intimes Verhältnis mit den Machern derselben haben müßte. Wir können Herrn Biedermann von der Freitagsrunde versichern, daß dem nicht so ist, für akademische Grade sind Kümmerlinge wie wir mit bloßem Volksschulniveau nämlich einfach nicht gesellschaftsfähig. Wir würden in solchen nur negativ auffallen. Man kann also beruhigt sein. – Die Schriftleitung
Siehe auch
Altermedia 06.12.05
http://www.burschis-anfechten.tk/
Quelle: Störtebeker-Netz 26.02.06

2 responses so far ↓
1 Rudolf // Feb 26, 2006 at 17:11
Je mehr die Linken gegen die Burschenschaften hetzen, desto attraktiver werden sie doch nur…
Ich glaube ich werde doch noch einer Burschenschaft beitreten.
2 Fussel // Mar 14, 2006 at 16:32
Ick find es jut das endlich ma wat gegen di Burschis unternommen wird
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