“Wieso beweist jeder, der mich heute angreift, daß er ein guter Demokrat ist? Mit welcher Berechtigung wird meine künstlerische Aktivität gelähmt, indem es mir unmöglich gemacht wird, mit meinen Arbeiten in die Öffentlichkeit zu treten?”
Arno Breker “Im Strahlungsfeld der Ereignisse – 1925-1965″
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| Schweriner Schleswig-Holstein-Haus |
Schwerin / Mecklenburg: Daß die Arno-Breker-Ausstellung im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus inzwischen regelrecht zum allgemeinen Haßobjekt des linken Spektrums mutiert ist, dürfte kein Geheimnis sein. So gab es in den vergangenen Wochen eine regelrechte Hetzkampagne, an der sich neben offiziellen „Künstler“-Verbänden, die in ihrem Verhalten sehr der früheren Reichskulturkammer ähnelten, auch die offiziellen Medien beteiligten. Einmal mehr mußten die üblichen Behauptungen dafür herhalten, Breker schlecht zu machen, nach denen er der Lieblingsarchitekt Adolf Hitlers gewesen ist. Das ist sicherlich nicht aus der Luft gegriffen, aber wenn man die Geschichte betrachtet, so wird man feststellen, daß die meisten großen Künstler der Weltgeschichte, Mäzene besaßen, deren politisches Treiben dem Hitlers nur insofern nachstanden, daß dieser nicht nur an sich dachte, sondern in erster Linie an das Wohlergehen des deutschen Volkes.
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| Breker-Ausstellung in Schwerin |
Würde man die Vorwürfe gegen Brekers Kunst nur für einen Moment ernstnehmen und die gegen ihn und sein Werk vorgebrachten Argumente gelten lassen, so müßte man eigentlich folgerichtig auch die Kunst der Antike oder der Renaissance als „faschistisch“ oder „nationalsozialistisch“ einstufen, wobei man offenbar ungewollt, den beiden inkriminierten politischen Systemen das Kompliment macht, daß man dort wirkliche Schönheit zu schätzen wußte, was man vom demokratischen Zeitalter bekanntlich nur ausgesprochen bedingt behaupten kann.
Angesichts des bisherigen Psychoterrors gegen die Ausstellung war es daher nur eine Frage der Zeit, daß man auch tätlich gegen sie vorgehen würde. Am 12. August war es dann so weit. Eine Gruppe von etwa 20 Linken drang in die Ausstellungsräume ein, um die dort ausgestellten Skulpturen mit Toilettenpapier oder Küchenrollen zu umwickeln. Gleichzeitig erklärte man die Exposition mit den Worten: „Sie, liebe Ausstellungsbesucher, bitten wir höflich, aber bestimmt, das Museum zu verlassen. Diese Nazi-Skulpturen gehören umgestaltet und das Schleswig-Holstein-Haus mit einer Kette und einem Vorhängeschloss versperrt“.
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| Antifa-Attacke auf Breker-Ausstellung in Schwerin am 12.08.06 |
Vor dem Eingang brachte man ein Absperrband und ein Plakat an. Gleichzeitig behauptete man per Megaphon, daß man Arno Breker als „Lieblings-Bildhauer“ Hitlers in Schwerin wieder hoffähig machen wolle, indem man seine “Nazi-Kunst und die braune Ästhetik“ verharmlost und als Teil pluralistischen Kunstverständnisses banalisiert. Darüber hinaus fehlte es nicht an der in solchen Fällen üblichen Totschlagsphrase, daß Faschismus keine Meinung sei, sondern ein Verbrechen. In der Wismarer Lokalpresse sprach man diesbezüglich wohlwollend von einer „spektakulären, aber friedlichen Aktion“.
Die Zuschauer dagegen ließen sich größtenteils von diesem Aufzug nicht beeindrucken, so gab es zwar Befürworter der Aktion, doch machten diese den Eindruck, als ob sie im Vorfeld davon unterrichtet worden wären und an diesem Tag absichtlich in der Ausstellung weilten, um entsprechend politisch korrekte Aussagen über die Medien zu kolportieren. Die Masse der Ausstellungsbesucher jedoch dürfte sich davon nicht beeindrucken lassen. So zeigen die bisherigen Zahlen, daß die Ausstellung durchaus ein Erfolg ist, der so manchen modernen bildenden Künstler vor Neid erblassen lassen dürfte. Bereits am vergangenen Mittwoch zählte man den 10.000. Besucher.
Nach unserer Meinung, bedarf es um über Breker zu urteilen, keineswegs ideologischer Vorurteile. Man lege einfach eine seiner Skulpturen oder Zeichnungen neben eines jener „modernen“ Werke seiner heutigen Gegner und überlasse sie einen unbefangenen Publikum ohne Angabe des Künstlers zur eigenständigen Beurteilungen und warte das Urteil ab und man wird feststellen, daß ein Mann wie Breker keine bestimmte Lobby für den künstlerischen Gehalt seiner Werke nötig hat – weder von Rechts noch von Links – sprechen sie doch allein für sich und das genügt eigentlich bereits. Was Wunder wenn sich die „moderne“ Kunst durch eine solche Gegenüberstellung persönlich herausgefordert fühlt, aber was will man machen, Kunst kommt eben von Können und nicht nur von in diesem Fall wohl überflüssigen staatlichen Subventionen für jede verkrachte Existenz, die sich für einen „Künstler“ hält.
Ich habe nichts zu bedauern, nichts z bereuen und nichts hinzuzfügen.
Arno Breker in einem Interview
Siehe auch
Ostsee-Zeitung Wismar 14.08.06
Schweriner Volkszeitung 14.08.06
Quelle: Störtebeker-Netz 14.08.06







10 responses so far ↓
1 Herrmann // Aug 14, 2006 at 21:55
Herrje! Sind diese “Linken”dumm! – Entartete Kunst, Buecherverbrennungen, Denkverbote hatten wir doch alles schon ansatzweise, jetzt soll’s damit wohl richtig losgehen?!
2 Klaus // Aug 14, 2006 at 23:50
Dieser Antifaschistische Massenhass steigert
sich hin bis zur Psychose.Diese Linken gehören
schleunigst in ärztlicher Behandlung!
3 Günter Kursawe // Aug 14, 2006 at 23:51
Tief betroffen macht der bösartige Anschlag auf die klassische Kunst
und bewegt mich persönlich zur Arno-Breker-Ausstellung nach Schwerin
zu reisen.
Der Klassiker Arno Breker beruft sich selbst auf die antike
abendländische Tradition:
“Was ist denn das größte Wunder der Schöpfung ? Der Mensch! Der Mensch
in seiner vollkommensten und idealsten Form. Es gibt kein größeres Thema,
an dem zu messen es sich mehr lohnen würde. (…) Die Werke der Bildhauer
(der Antike) ziehen uns noch heute in ihren Bann.”
(Arno Breker: Das Wunder der Schöpfung, 1980.)
4 griesgram // Aug 15, 2006 at 7:49
Vielleicht darf man es ja noch erleben, daß Günther GraSS in Toilettenpapier eingewickielt wird.
Würde zu dem Charakterexkrement passen!:-)
5 Olsen // Aug 15, 2006 at 12:23
@ griesgram, was sie hier betreiben, ist ein Angriff auf mein Zwerchfell.
6 Thomas Brehl // Aug 15, 2006 at 16:53
Vielleicht ist Günther GraSS nur krank, schizophren zum Beispiel? Während er einerseits nobelpreisverdächtige Bücher schreibt, in denen er sein eigenes Volk (nicht sich selbst) anklagt, leitet er vermutlich insgeheim die im Verborgenen wirkende “Kameradschaft Frundsberg” und ist Generalbeauftragter der AO für West- und Süddeutschland. Ich muß mal bei Gerhard Lauck nachfragen, ob da was dran ist…
7 griesgram // Aug 15, 2006 at 18:09
@ Thomas Brehl
Vermutlich leitet er die örtliche Sektion von ODESSA, der er auch seine “Preisgelder” zur Verfügung gestellt hat. Vielleicht heuert er sogar die “Wildgänse” an, um Rudolf und Zündel aus dem Knast zu befreien?
Alles nur clevere Tarnung also, ganz wie man es von den perfiden NAZIS kennt!
8 Dike // Aug 15, 2006 at 22:11
Ich frage mich gerade, ob eine derart widerliche Aktion – wie die von der faschistischen “Antifa” betrieben -, in einem anderen Staat als dem der BR überhaupt stattfinden könnte. Welch ein Armutszeugnis, daß die anwesenden Betrachter von Arno Brekers Kunstwerken, diesen Kakerlaken nicht zumindest den Ausgang zeigten, von der Obrigkeit – die sowieso mit den Pseudo Antifaschisten unter eine Decke steckt-, mal ganz zu schweigen.
9 Kristallnacht // Aug 17, 2006 at 17:56
“… etwa 20 Linken drang in die Ausstellungsräume ein, um die dort ausgestellten Skulpturen mit Toilettenpapier oder Küchenrollen zu umwickeln …”
Eine nahegelegene Irrenanstalt hatte bestimmt Tag der offenen Tür oder wie sind diese …(böses Wort, ganz böse)…statisten sonst auf so eine schwule Idee gekommen ? Bei solchen Ausstellungen müssten wohl die Nazis drei mal verflucht werden und Plakate mit antifaschistischen Bannsprüchen aufgehangen werden, damit “Nazikunst” nicht “verharmlost” erscheint oder weiss der Geier, äh, Zecke. Offensichtlich scheint das aber die minderwertige Logik ihrer zu klein geratenen Zeckenhirne zu sein. Auch als Ausdruck ihrer eigenen Hilflosigkeit und künstlerischen Unfähigkeit vernünftiger Kunst gegenüber. Für ihren nächsten Protesttermin schlage ich vor, daß diese Schwachköpfe kollektiven Selbstmord begehen, indem sie sich publikums- und medienwirksam gegenseitig aufschlitzen. Dies hätte dann mit Sicherheit so einen Unterhaltungswert wie eine Ausstellung mit Bildern von blutkotzenden Niggerkinder.
10 TodosAlemanesUnidos // Aug 18, 2006 at 18:58
Den Tribut an die herrschenden Verhältnisse – und nichts anderes hat diese – von
der Polizei unbehinderte -
“Schliessung” der Ausstellung abgegeben. Danach kann die vielbesuchte und spektakuläre Ausstellung für die Fachbesucher und die vielen Laienliebhaber weitergehen …
Es ist wirklich keine “Kunst”, unter solchen Bedingungen zu “demonstrieren” …
P.S. Breker war ein superber Könner, dessen
urig-vitale Kunst mit den Bildern des Überlebenskampfes auch Zeitgeist-Dokumente sind.
http://www.thirdreichruins.com/kunsthaus5a.htm
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