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Linke Randale bei nationaler Anti-Kap-Demo in Nordhausen (07.10.06)

October 7th, 2006 · Post your comment (7 Comments)

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Nordhausen / Thüringen: Unter dem Motto: “Zukunft statt Globalisierung! Für eine nationale und soziale Perspektive!” demonstrierten heute 250 bis 300 Angehörige von NPD und freier nationaler Szene in Nordhausen. Die Demonstration ist Teil der sogenannten „Anti-Kap-Kampagne“.

Seitens des etablierten Parteienspekrums der Stadt versuchte man mit einem „Volksfest“ vom sozialen Engagement der Nationalisten abzulenken. Lokalen Medienberichten zufolge nahmen daran 750 Menschen teil. Mit einbegriffen linke Randalierer, die ihrem „Antifaschismus“ u. a. dadurch Ausdruck gaben, daß sie den Bauzaun des neuen Berufsschulzentrums umwarfen und eine Vielzahl von Verkehrsschildern und Papierkörben zerstörten. Die Schäden mußten von der örtlichen Feuerwehr behoben werden. Von einer offiziellen Kritik seitens der „Volksfest“-Leitung bezüglich dieses demokratischen Verhaltens ist nichts bekannt. Statt dessen gab es von dieser Seite lediglich das gewohnte inhaltsleere Toleranz- und Demokratiegeschwafel, daß auch in Nordhausen kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlockt, da man inzwischen nur allzu gut um deren Hohlheit weiß.

Was Wunder also, wenn die Lokalpresse heute in einem ersten Zwischenbericht zur Demo zu schreiben genötigt ist:
„…Die NPD und ihre Anhänger zogen vom Bahnhof über die Rautenstraße bis zur Einmündung der Käthe-Kollwitz-Straße in die Töpferstraße, wo mehrere Redner ihre braune Sülze ausschütteten. Nachdenklich stimmt jedoch, daß viele Passanten und Beobachter des Geschehens, einigen Passagen kopfnickend zustimmten. …“ Bereits der Tonfall läßt erkennen, daß die nationale Demonstration weit mehr Anklang bei den Nordhäusern gefunden hat, als man von offizieller Seite zugeben möchte. Hinzu kommt, daß die nationale Veranstaltung mit der gewohnten Disziplin ablief, während es über die „demokratische“ Gegendemo heißt:
„Gegen 16 Uhr formierte sich dann der Demonstrationszug des Nordhäuser Bündnisses mit über 750 Teilnehmern gegen Rechts. Angeführt von kommunalen Politikern und dem autonomen Block, deren Mitgieder trotz bestehenden Vermummungsverbots ihre Gesichter hinter schwarzen Kapuzen und Sonnenbrillen versteckten und makabre Sprüche von „Strick und Nazigenick“ skandierten, deren Inhalt nicht viel besser als die der Rechtsradikalen zu sein schien.“ Im Vorfeld hatte die Antifa versucht, mittels gefälschter Rundbriefe zu suggerieren, daß die heutige Demonstration in Nordhausen abgesagt worden wäre. – Ohne Erfolg.

Weiterer Kommentar überflüssig, zumal es die NORDHÄUSER NEUESTE ZEITUNG vorzog, ihren Lesern die angeblich vom Inhalt auch nicht besseren Sprüche der „Rechtsradikalen“ lieber vorzuenthalten. Denkbar, daß in diesem Fall nicht nur Leute am Straßenrand diesen Sprüchen zugenickt hätten.

Siehe auch
Neue Nordhäuser Zeitung 07.10.06

Aktionsbüro Thüringen

Quelle: Störtebeker-Netz 07.10.06



Tags: Allgemeines

7 responses so far ↓

  • 1 Druide // Oct 7, 2006 at 20:49

    Man stelle sich nur einmal vor, “Nazis” hätten am Rande einer Pro-Israel-Demo Sprüche von “Strick und Judengenick” losgelassen – zahlreiche Festnahmen, Anzeigen wegen Volksverhetzung und ein Medienaufschrei wären die Folge gewesen. Aber dass (nationale) Deutsche nicht verunglimpfungsfähig sind, ja, man ihnen gegenüber sogar indirekt zu Mord aufrufen darf, ist ja nun nichts neues. Paradebeispiel hierfür dürfte wohl “Bomber Harris do it again” sein.

  • 2 Freibeuter // Oct 8, 2006 at 8:27

    Ziemlich phantasielos, die erlesene Demokratengemeinschaft. Die ach so schrecklich mit “Antikapitalismus” kokettierenden linksextremen Mülleimerpyromanen und Landfriedensbrecher haben außer blanker Zerstörungswut nachgewiesen nun wirklich überhaupt nix auf der Pfanne, von Argumenten gleich überhaupt keine Spur, nur Lynchmobphrasen und – die meist auf der Gegenseite monierten – Hasstiraden.
    Zum medial inbrünstig intonierten gar schröcklich-zustimmenden “Kopfnicken”der Bevölkerung ist man geradezu genötigt worden……

    Keine Frage : BRd heißt das System, morgen wird es untergehen…..

  • 3 Hans Kolpak // Oct 8, 2006 at 9:26

    Sind Lügen und Halbwahrheiten jene vertrauensbildenden Maßnahmen, mit denen Chefredakteure das Interesse junger Menschen an gesellschaftlicher Verantwortung wecken?

    Oder beobachten wir eher, wie nur wenige junge Menschen sich über solches Verhalten hinwegsetzen und ihren eigenen Verstand gebrauchen, um zwischen Recht und Unrecht, zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden?

    Nun bin ich mit Jahrgang 1953 vielleicht kein passendes Beispiel. Im Alter von 14 Jahren stützte ich mich vertrauensvoll auf religiöse Führer, um mich schließlich getäuscht und enttäuscht 33 Jahre später zu distanzieren.

    Mein Ausflug in politische Verantwortung endete danach bereits nach zwei Jahren. In 2004 kristallisierte sich für mich immer deutlicher heraus, daß ich durch mein geschriebenes Wort Mensch und Gesellschaft außerhalb von Gruppierungen mitgestalte. Ich darf jetzt endlich Mensch sein und die volle Verantwortung für mein Dasein wahrnehmen.

    Ist es nicht erschreckend, wie solch ein Entwicklungsprozess ein halbes Jahrhundert belegt und die Kraft meiner Jugend verschwendet wurde?

    Hans Kolpak
    Biß der Woche

  • 4 Ecki // Oct 8, 2006 at 12:04

    Selten so einen ernüchterten Zeitungskommentar zu einer Anti-Rechts-Kampagne gelesen.
    Bunt ist also nicht zwingend besser.
    Wenn dann auch noch, wie hier geschehen, die örtliche Politprominenz mit im schwarzen Block durch die Stadt marschiert, hat man es wohl vollends vergeigt.
    Würde es solche Veranstaltungen nicht schon geben, man müsste sie wohl erfinden.
    Bitte mehr davon !

  • 5 Whatever // Oct 8, 2006 at 12:26

    Nationalistische Anti-Kapitalisten, naja… irgendwann wird auch der letzte verstehen, dass es kaum mehr als eine PR Kampagne ist.

  • 6 Schulle // Oct 8, 2006 at 13:26

    Von Antifa und CO kann man nichts anderes erwarten,als Provokationen und Randale.

  • 7 Anonym // Oct 10, 2006 at 9:50

    Ja na klar, die bösen punks wieder…ich glaub man sollte nicht darüber urteilen wenn man nicht dabei war, sicher gab es einige negative vorfälle, aber wenn man überlegt das die NPD mal so durch Nordhausen ziehn darf ist das ja wohl viel schlimmer!!!!!!!!

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