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Köln / NRW: Linke Gewalttäter überfielen am Abend des 8. April in der Kölner Innenstadt die Gaststätte „Kaiser Wilhelm“ in der Gladbacher Straße. Dort hatte an diesem Tag seit dem Mittag ein Seminar der Deutschen Akademie stattgefunden, einer Gruppierung die sich mit nationalen, sozialen und konservativen Theorien befaßt. Der Überfall fand gegen 23 Uhr statt, als noch etwa 20 Teilnehmer des Seminars in der Gaststätte weilten. Mehrere schwarz gekleidete und mit dunklen Sturmhauben maskierte Personen, ein Bericht der NPD Kleve spricht von fünf bis zehn, warfen zunächst die Fensterscheiben des Lokals ein und schossen dann mit einer Gaspistole in die Innenräume. Gleichzeitig warf man eine Nebelbombe in den Schankraum. Eine danach eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb ergebnislos. Das scharfsinnige Resümee des offiziellen Polizeiberichtes: „Nach ersten Erkenntnissen kann eine politisch motivierte Tat nicht
ausgeschlossen werden.“ – Eine Erkenntnis, die angesichts der Gäste des Lokals allerdings nicht unbedingt ein Übermaß an logischem Denken erfordert.
Verletzte gab es bei diesem Gewaltakt nicht. Auch wurde die weitere Durchführung des Seminars, daß an diesem Tag ohnehin schon beendet war, keineswegs behindert, da es am folgenden Tag an anderer Stelle planmäßig fortgesetzt wurde.
Voller Sympathie für die Gewalttäter ist der Kölner EXPRESS, der den Überfall unter kaum verhohlenem Feixen so beschreibt:
„Gegen 23 Uhr – der Treff löste sich gerade auf – flogen plötzlich faustgroße Kieselsteine durch die Glasfront der Kneipe. Reizgas drang durch die Löcher, dazu fielen Schüsse!
Während drinnen rund 20 Rechte versuchten, sich vor Glassplittern und Steinen zu schützen, zündete ein Vermummter eine Nebelbombe im Eingangsbereich. Die Braunen standen im Dunkeln, der Terror-Trupp konnte entkommen. … Und um der Deutschen Akademie ebenso wie dem Gastwirt politisch korrekt eins auszuwischen sowie um die Täter förmlich zu entschuldigen heißt es weiter:
„Die Polizei ermittelt nun, schließt eine „politisch motivierte“ Tat nicht aus. Der Wirt vom „Kaiser Wilhelm“ hatte am Tag darauf keine Erklärung, warum man ihm da die Gaststätte verwüstet hatte.
„Das war ja nicht die erste Veranstaltung, die die »Deutsche Akademie« bei uns abgehalten hat“, so Dieter Struwe zum EXPRESS.
Und rechtslastig seien die Herrschaften ja gar nicht, so Struwe. Extrem seien die anderen gewesen. Der Verfassungsschutz hat jedenfalls diese Erkenntnisse: Die „Deutsche Akademie“, die schon mal gerne über „neue Kulturen in nationalbefreiten Zonen“ referieren lässt, wird als „rechtsextremistischer Zirkel“ beschrieben.
Ziel, so der Verfassungsschutz, sei eine rechtsextremistische Theorie- und Strategiebildung.“ Ergänzend dazu auch noch der dazu passende Kommentar von Indymedia:
„Hat also auch bezüglich des Sachschadens keine falschen getroffen…
Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!
In Köln und überall!“
Ein Erklärungsmuster, das hinlänglich zeigt, daß man solchen Gewaltattacken auf nationale Zirkel oder Gruppierungen keineswegs ablehnend gegenübersteht. Nun, was will man machen, gegen eine festgesetzte Meinung kommt man halt eben nicht an. Doch sollte man sich deshalb nicht verdrießen lassen. Ein großer deutscher Mann, dessen Name uns leider entfallen ist, wies in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts einmal daraufhin, daß Terror nur durch Gegenterror gebrochen wird. Dabei sollte man jedoch bedenken, daß es immer der politische Gegner ist, der nicht nur den ersten Schlag haben sollte, sondern auch die Auswahl der Auseinandersetzungsmethoden. Sind diese erst einmal festgelegt, so sollte man nicht zögern, sich der gleichen Mittel zu bedienen, da es Illusion ist, ihm auf andere Weise erfolgreich beikommen zu wollen. In einem Staat wo solche Gewalttäter förmlich von offizieller Seite unterstützt werden hilft man sich nicht durch Jammertiraden und Litaneien über die Schlechtigkeit der Zeiten, sondern nur in dem man sich selber hilft – und schon sind wir wieder bei dem großen deutschen Mann, dessen Name uns leider entfallen ist.
Schon doof, wenn Alzheimer so zeitig einsetzt.
Sieh auch
Köln.de 10.04.06
Quelle: Störtebeker-Netz 11.04.06





3 responses so far ↓
1 koenig // Apr 11, 2006 at 22:39
“Und rechtslastig seien die Herrschaften ja gar nicht, so Struwe. Extrem seien die anderen gewesen. Der Verfassungsschutz hat jedenfalls diese Erkenntnisse: Die „Deutsche Akademie“, die schon mal gerne über „neue Kulturen in nationalbefreiten Zonen“ referieren lässt, wird als „rechtsextremistischer Zirkel“ beschrieben.”
Es ist offensichtlich, wie billig hier vom “Kölner Express” versucht wird von den Tätern abzulenken und auch noch die Schuld den Angegriffenen unterzujubeln.
2 hajo // Apr 12, 2006 at 10:08
So ist das nun im freiesten Staat der deutschen Geschichte. Früher meinten solche toleranten Zeitgenossen von Links :..und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein.
Heute werfen diese fortschrittlichen Genossen unter dem klammheimlichen Beifall der Medien Pflastersteine.
Die Zeiten ändern sich, das Gesimdel bleibt gleich.
3 Heimatschutz // Apr 15, 2006 at 13:47
Man kann sich vorstellen, wie die Presseschmierer geweint hätten, wenn die Seminarteilnehmer vorbereitet gewesen wären und die vermummten Drecksäue mit dem bedacht hätten, was sie verdienen: nem tüchtigen Tritt an den verblödeten Schädel. Wenn ein bis zwei der linken Attentäter mit schweren Kopfverletzungen auf dem Asphalt gelegen hätten. “Brutale Nazischläger schlagen Gegendemonstranten ins Koma”. Mich wundert an der Stelle übrigends, dass es bei einer solchen Veranstaltung keinen funktionierenden Saalschutz gegeben hat. Sollte man vor dem nächsten Seminar dringend berücksichtigen. Ein kleiner Trupp werhrhafter Kameraden würde so eine feige Aktion bestimmt verhindern -mindestens aber entsprechend beantworten- können.
Es grüßt der Heimatschutz
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