Bereits zum vierten Mal gingen Magdeburger auf die Straße, um gegen diesen Sozialraubbau zu protestieren. Laut Aussage des Veranstalters Ehrholdt folgten seinem Aufruf “Gegen Hartz IV” 15 000 Menschen, von alt bis jung, vom Arbeitslosen oder Sozialhilfeempfänger bis zum Angestellten, alles war wieder vertreten. Keiner ließ sich durch die kleinen Zugeständnisse der Regierung davon abhalten, denn das Volk will, daß Hartz IV restlos weg kommt. Es möchte sich nicht mehr an der Nase herumführen lassen, anders als der Gewerkschaftsboss Sommer welcher keinen Sinn mehr in den Montagsdemonstrationen sieht, da ja die Regierung nun Zugeständnisse mache.
Dies sieht die nationale Jugend auch anders und war dieses mal inmitten des Demonstrationszuges dabei, um ihren Unmut gegen diese Reform weiterhin deutlich zu machen. Mit eigens angefertigten Flugblättern
wurden die Teilnehmer darauf aufmerksam gemacht. Denn diese Reform betrifft jeden, somit ist es die Pflicht von jedem, gegen diese Ausbeuterreform auf die Straße zu gehen. Doch dies sahen selbsternannte
Gutmenschen anders. Sie versuchten, die Teilnehmer gegen die nationale Jugend aufzuhetzen um diese von der Demonstration auszugrenzen. Das gelang Ihnen aber noch nicht mal mit erfundenen Lügen. Wir zogen weiter gemeinsam friedlich durch die Magdeburger Innenstadt.
Durch die Straßen halten Rufe wie “Gegen Hartz IV - denn das Volk sind wir”, “Weg mit Hartz IV” und Transparente mit den Sprüchen wie “Hartz IV weg mit Dir” oder “Wir wollen kein Hartz IV - Arbeitsplätze wollen wir” waren zu sehen. Die nationale Jugend wird solange auf die Straße gehen, bis die Forderung “Hartz IV muß weg” durchgesetzt wird. Wir wollen keinen Sozialraub in diesem Land, wir wollen Arbeitsplätze für Millionen statt Profite für Millionäre. Es darf nicht sein, daß deutsche Gelder überall verschleudert werden und der kleine Mann wird immer weiter ausbeutel. Nur irgendwann ist auch dort Schluß, die Bürger spüren jetzt
daß es ans Eingemachte gehen soll mit Hartz IV und der Agenda 2010. Deshalb nutzen immer mehr Bürger in der Bundesrepublik die Demonstrationen, um ihren Frust los zu werden. Allein am letzten Montag sollen es in Mitteldeutschland über 90 000 gewesen sein, selbst in Westdeutschland wachsen die Teilnehmerzahlen der Demonstrationen.
Den einzigen schlechten Beigeschmack hinterläßt weiterhin die PDS, deren Vorgänger die SED vor 15 Jahren aufgrund der Montagsdemonstrationen gestürzt worden ist und die sich jetzt die
Demonstration für ihre eigenen Zwecke mißbrauchen will Sitzen diese Leutein der Regierung, tragen sie alles das mit, was Schröder und Co. Den Bürgern als „Reform“ verkaufen will. Doch ganz gleich, welche der
etablierten Systemparteien die Regierung bildet, sie treiben alle den Ausverkauf Deutschlands voran. Wir werden sehen, in wie weit in Magdeburg der Veranstalter Andreas Ehrholdt in Zukunft mit dieser Partei
kooperieren wird und somit den ursprünglichen Sinn dieser Demo eventuell verrät. Wir raten Herrn Ehrholdt, lassen sie Ihre, in guter Absicht initiiertenseine Montagsdemos nicht durch rote Parteien vereinnahmen und für deren Propaganda mißbrauchen zu lassen.
www.festungsstadt.com


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