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| Schweriner Schloß |
Schwerin / Mecklenburg: Wie bereits gestern berichtet, konstituierte sich bereits die NPD-Fraktion für den Schweriner Landtag, obgleich die Abgeordneten – formell gesehen – im Augenblick noch gar keine Abgeordneten sind. So machte man gestern in einem Bericht von NDR 1 Radio MV darauf aufmerksam, daß dies erst dann der Fall sei, wenn sie vom Landeswahlleiter offiziell von ihrer Wahl in Kenntnis gesetzt worden wären, was nach Meinung des Senders erst gegen Ende des Monats der Fall sein werde.
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| Stefan Köster |
Ungeachtet dessen dürfte derartige Kleinkrämerei im großen und ganzen bedeutungslos sein, da im Grunde bereits vorher feststand, wer in der Fraktion was macht. Die geheime Wahl, welche gestern dann die einzelnen Funktionen bestimmte, war, wie in den anderen Fraktionen des Landtags auch, eher symbolischer Natur. Eines könnte jedoch schon interessant werden, so wurde Stefan Köster (Listenplatz 4) in der gestrigen Wahl enstimmig zum Parlamentarischen Geschäftsführer bestimmt, was unter Umständen gewisse Komplikationen auslösen könnte.
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| Peter Marx |
So gibt es derzeit nämlich noch einen Fraktionsgeschäftsführer, der bereits auf dem Wege nach Schwerin ist – nämlich Peter Marx. So heißt es heute in einer von der sächsischen NPD-Landtagsfraktion herausgegebenen Presseerklärung diesbezüglich:
„…Als Folge des Landtagseinzugs wird Fraktionsgeschäftsführer Peter Marx in gleicher Funktion nach Schwerin wechseln.
Holger Apfel bedankte sich heute bei Peter Marx für seine erfolgreiche Aufbauhilfe in Dresden und würdigte den scheidenden Fraktionsgeschäftsführer als hervorragenden Ideengeber und Kommunikationsexperten.
„Ich beglückwünsche die NPD-Abgeordneten in Mecklenburg-Vorpommern zur Berufung von Peter Marx als Fraktionsgeschäftsführer. Er wird ihnen beim Aufbau der Strukturen und bei der Organisation der parlamentarischen Arbeit eine große Hilfe sein“, sagte Apfel. …“
Die Stelle von Marx übernimmt der Mitarbeiter Holger Apfels, Frank Ahrens. Dieser war bereits in den 90iger Jahren Geschäftsführer der JN-Niedersachsen, in der auch Apfel seine politische Karriere begann. Seine Stellvertretung übernimmt der Pressesprecher Holger Szymanski.
Wir gehen davon aus, daß dies die gestrige Wahlentscheidung der Schweriner NPD-Fraktion, wenn nicht umstürzen, so doch aber wenigstens revidieren wird, es sei denn, Marx begnügt sich mit einer Position als „grauer Eminenz“ und Stellvertreter des Parlamentarischen Geschäftsführers, sofern es eine solche Funktion überhaupt gibt.
Über die Motive die zur Delegation von Marx nach Schwerin führten gehen die Meinungen inzwischen auseinander. Vornehmlicher Grund dürfte natürlich der Fraktionsaufbau sein, bei dem die Assistenz aus Dresden einfach unumgänglich ist, da dort entsprechende parlamentarische Erfahrungen nun einmal vorliegen und die auch berücksichtigt werden müssen. Allerdings fehlt es auch nicht an Spöttern, die davon ausgehen, daß der Parlamentarische Geschäftsführerposten Marx auch als eine Art Arbeitsplatzverlängerungsgarantie dient, für den Fall, daß die NPD bei der nächsten Wahl in Sachsen nicht über die Fünfprozenthürde kommt. Denkbar, daß die Wahrheit vielleicht irgendwo in der Mitte liegt. Fest steht jedenfalls auch, daß die Schweriner Fraktion zumindest in ihrer Anfangsbasis auf Hilfe von außen angewiesen ist.
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| Udo Pastörs |
Besonderes Lob erhielt Fraktionschef Udo Pastörs indessen von der FREIHEIT WATTENSCHEID, die besonders Pastörs weltanschaulichen Flirt mit der Ludendorff-Philosophie zu schätzen weiß, so heißt es dort in einem Artikel zur Wahl vom 18. September:
„…Fraktionschef in Schwerin wird Udo Pastörs, der auch Spitzenkandidat war und sich in den Fernsehrunden hervorragend geschlagen hat.
“Nicht Bethlehem, nicht Rom, der deutsche Wald, das ist mein Dom,” zitiert Udo Pastörs gerne Mathilde Ludendorff, einer Vordenkerin der völkischen Bewegung und Gattin des I.-Weltkriegs-Generals Erich Ludendorff.
Udo Pastörs datiert die Überfremdung der Deutschen schon früh – mit der Verbreitung des Christentums, dieser “vorderasiatischen Erfindung”. Endlich mal jemand in der NPD, der die Eier hat (wie Olli Kahn sagen würde), dies deutlich auszusprechen. Man darf gespannt sein, ob die Eier auch gegenüber Pater Marx, dessen Chef Pastörs sein wird, reichen. Denn Marx ist Sprecher des völlig unsinnigen und in der NPD sehr umstrittenen “Arbeitskreis Christen in der NPD”. …“
Nun halten wir zwar auch vom deutschen Wald bedeutend mehr als von Rom oder gar Bethlehem, doch wollen wir hoffen, daß bei der künftigen NPD-Landtagspolitik pseudo-religiöse Spiegelfechtereien à la Ludendorff & Co. um die einzig wahre Lehre der wirklichen Alleinseligmachung eher untergeordneter Natur bleiben, galten diese doch schon den Nationalsozialisten als kontraproduktiv und albern. Durch ihr Verbot verschafften sie ihr freilich eine unverdiente Gloriole, die ihr das Überleben in späteren Zeiten sicherte. In Schwerin sollte man sich mit nützlicheren Dingen befassen, als mit Sachen, die besser jedermanns Privatsache bleiben sollten, ohne daß er damit die große Politik und die Öffentlichkeit behelligt.
Siehe auch
Freiheit Wattenscheid 18.09.06
Parlamentarischer Geschäftsführer
NPD-Fraktion Sachsen –Pressemitteilung 20.09.06
Quelle: Störtebeker-Netz 20.09.06








12 responses so far ↓
1 Boroevic // Sep 20, 2006 at 13:39
Kaum anzunehmen, daß die Eröffnung solcher Nebenkriegsschauplätze der Prosperität der NPD Nutzen (und Anhänger) bringen wird. Der Alte Fritz war da sicher wesentlich klüger,als
er meinte, es solle Jeder nach seiner Fasson
selig werden. Im übrigen, ich schrieb es schon
einmal, in der Scheiße liegend, hörte ich niemandem nach Bethlehem oder Rom schreien, und erst recht nicht nach dem Deutschen Wald. Dafür war es der liebe Gott
und die Heilige Jungfrau Maria die angerufen wurden, und so, manchem die Todesangst nahm.
Aber wie gesagt, jeder nach seiner Fasson
und wenn dann der Boindlkrammer erscheint,
dann hab’ ich nichts dagegen, wenn dann der
/die ein(e) oder andere seufzt “aber bitte in
den Deutschen Wald”.
Boroevic
2 Nils // Sep 20, 2006 at 14:02
Das die Fraktion zu Anfang Hilfe von Nöten hat, liegt auf der Hand. In jedem Betrieb wird man auch eingearbeitet, um sich mit den Arbeitsabläufen und dem Umfeld vertraut zu machen, daher ist es nur richtig den frischgebackenen Landtagsabgeordneten einen erfahrenen Mann in Sachen Landtagsarbeit wie Peter Marx zur Seite zu stellen.
Ich denke, dass die “Spötter” nur auf der Suche nach dem “Haar in der Suppe” sind und deren Bedenken weit hergeholt sind.
Das schlimmste wäre jetzt in interne Streitigkeiten zu verfallen und dadurch auch dem Bild der Systemmedien gerecht zu werden.
3 Heinrich // Sep 20, 2006 at 14:17
Also bitte, erst einmal nachdenken und dann losschreiben!
Kamerad Köster wurde zum Parlamentarischen Geschäftsführer gewählt. Kamerad Marx wird Fraktionsgeschäftsführer. Wo ist also das gewitterte Problem?
In Dresden ist Dr. Müller Parlamentarischen Geschäftsführer und Kamerad Ahrens Fraktionsgeschäftsführer….
Also die Bälle bitte etwas flacher halten – auch wenn es einigen NPD-Hassern manchmal schwerfällt.
Auch wenn es einigen NPD-Panegyrikern mißfällt, hier haben sie keine Lufthoheit, zum Konjunkturritterorden geht es woanders lang, hier hat sich nichts geändert. Hier werden die Dinge lediglich beschrieben wie sie sind, nicht wie sie sein sollen. Allerdings ist die Anzahl der Geschäftsführer schon bemerkenwert. Man lernt eben dazu.
Was nun gewisse Probleme betrifft, so werden wir auch nach wie vor nicht erst in Schwerin oder Dresden um Erlaubnis fragen, ob ein solches auch als solches schildern oder nicht. Sollte man getrost schon mal zur Kennung nehmen.
Schriftleitung Altermedia
4 Rudolf // Sep 20, 2006 at 15:14
Die Christen-Gegner sollten sich vielleicht daran erinnern, dass doch ein großer Teil der deutschen Bevölkerung nach wie vor christlichen Kirchen angehört. Diesem großen Teil unnötig vor den Kopf zu stoßen ist sicher nicht sinnvoll.
5 Mario // Sep 20, 2006 at 16:13
@ Rudolf: Dem kann ich nur zustimmen. Es gibt nichts was ich mehr hasse, als wenn deutschbewusste Katholiken, Protestanten, Heiden oder Freidenker gegeneinander ausgespielt werden sollen.
Bei kandidatenwatch.de hat Herr Pastörs im Übrigens ausführlich die Frage einer besorgten Christin beantwortet, die sich über angebliche Kirchenfeindlichkeit der Nationaldemokraten beschwert hatte:
“Zu Ihrer konkreten Frage hinsichtlich des Christentums, des deutschen Volkes und der NPD. Wußten Sie, daß es in der NPD einen Arbeitskreis “Christen in der NPD” gibt? Daß nicht wenige auch hochrangige Funktionäre der NPD christlichen Glaubens sind?
Bekanntlich gibt es aber viele Christen, gerade bei den Protestanten, die nicht in den etablierten, also den Landeskirchen, beheimatet sind. Der Mitgliederschwund in den Kirchen ist Ihnen sicherlich auch bekannt. Ist dies eine Schuld der NPD?
Wenn Sie also von angeblich “kirchenfeindlichen Tönen” innerhalb der NPD sprechen, so hat dies wenig mit dem christlichen Glauben, sondern viel eher mit den derzeitigen Funktionsträgern der Kirchen zu tun. Ein Hauptvorstoß der kulturzersetzenden 68er lag darin, in die evangelische Kirche hineinzudrängen und dort die Umpolung der volkserhaltenden Werte vorzunehmen. Heute ist es keine Seltenheit, Pastoren zu finden, die weder an Jesus noch an die Dreifaltigkeit glauben. Was sagen Sie dazu?
Als politische Partei wollen wir uns aber nicht primär um Glaubensfragen kümmern, sondern um politische Fragestellungen. Sicherlich sind beide miteinander verwoben, aber thematische Abgrenzungen müssen sein. Ich sage: die Glaubensfrage ist eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich selber zu treffen hat. Weder schreibe ich jemanden vor, Christ zu sein noch, sage ich, jemand solle nicht Christ sein. Dies ist eine rein persönliche Frage.
Gleichzeitig sage ich, daß der politische Kampf losgelöst von der Glaubensthematik geführt werden sollte. Wir kämpfen als politische Partei nicht für die christlichen Kirchen, sondern für Deutschland und das deutsche Volk. Bekanntlich war die größte deutsche Geistesgröße, Johann Wolfgang v. Goethe, nicht gerade ein Musterschüler im Sinne der Kirche. Sollte er deswegen kein guter Deutscher gewesen sein?
Zweifelsohne hat bis in den letzten Jahrzehnten das Christentum eine sehr große Rolle in Deutschland gespielt. Es darf aber nicht übersehen werden, daß die Wurzeln des deutschen Volkes auch vor der nicht gerade friedfertigen Christianisierung hinausreichen und das Germanentum ethnisch-biologisch wesentlich das Deutschtum begründet. Wenn sich also einige meiner Mitstreiter lieber an Odin als an Jesus orientieren, bitteschön, das soll mich nicht stören.
Ich möchte alle gutmeinenden Kräfte, ob Christen oder Nicht-Christen, die sich für das Überleben des deutschen Volkes in seiner angestammten Art und Weise einsetzen wollen, in der NPD versammelt wissen. Denn eins ist vollkommen klar: die Parteien mit dem großen “C” in ihrem Parteinamen machen sich seit Jahrzehnten schuldig am deutschen Volk. Und ob die bodenlose Heuchelei dieser Christdemokraten als wirklich christlich zu bezeichnen ist, möchte ich auch stark bezweifeln.”
6 Thomas Brehl // Sep 20, 2006 at 20:09
“…gegenüber Pater Marx, dessen Chef Pastörs sein wird, reichen. Denn Marx ist Sprecher des völlig unsinnigen und in der NPD sehr umstrittenen “Arbeitskreis Christen in der NPD”. …“
Eine herrliche “Freud´sche Fehlleistung”, Pater Marx statt Peter Marx, sicher Zufall aber gut!
7 Alexander // Sep 21, 2006 at 14:08
@ Schriftleitung:
Fraktionsgeschäftsführer und parlamentarische Geschäftsführer sind zwei verschiedene Ämter. Der eine ist verwaltungstechnischer Natur, der zweiter parlamentarischer. Parlamentarischer Geschäftsführer kann nur ein Abgeordneter werden, Fraktionsgeschäftsführer ist fast immer ein Nicht-Abgeordneter. Daß diesen Unterschied auch einige Presseorgane nicht verstanden haben, belegt nur, daß auch dort nur mit Wasser gekocht wird.*
Also, tut mir leid, aber hier liegt Ihr eindeutig daneben.
Gruß
AvL
* Ist das je in Frage gestellt worden. Gut, so haben wir denn eben zwei Geschäftsführer, einen fürs Schaufenster und einen der die Strippen zieht.
Schriftleitung Altermedia
8 Martin // Sep 21, 2006 at 15:08
Vom Heiligen Hieronymus stammt der Spruch: “Wenn jemand ein Gut missbraucht, dann klagt den Missbrauch an, und nicht das Gut.” In diesem Sinne wäre von manchen Nationalisten etwas mehr Einsicht angebracht, wenn sie das Christentum kritisieren, welches ohne Zweifel ganze Generationen unserer Vorfahren geprägt hat, leider aber heutzutage von manchen offiziellen Kirchenmännern in Verruf gebracht wird. Christ und Nationaler zugleich zu sein ist kein Widerspruch. Zahlreiche christliche Patrioten liessen sich diesbezüglich als Beweis aus der deutschen Geschichte anführen…
9 Olsen // Sep 21, 2006 at 19:22
@Martin
Wenn aber das Gut ein Mißbrauch von Anfang an darstellt, dann klagt das Gut an, notfalls zerschlagt es. Für diese Feststellung brauche ich keinen Hieronymus, und schon gar keinen Scheinheiligen.
“…leider aber heutzutage von manchen offiziellen Kirchenmännern in Verruf gebracht wird.”
Heutzutage? Und wie war das gestern, vorgestern, damals, von Anfang an? Und weil das Christentum in der Tat unsere Vorfahren geprägt hat, haben wir es heutzutage mit einer heuchlerischen, gleichgültigen, hörigen, dumpfen, feigen Masse zu tun. Ein Hoch auf das Christentum, ließ es jede Lüge, jede Schandtat in Demut zu. Nur wenn die Kuttengeier im Namen des alleseligmachenden Glaubens zur Tat aufriefen, dann waren innbrünstig auch die feigesten aller Christen dabei und sich nicht einmal zum morden zu schade. Nation beruht auf Abstammung, Glaube auf Unwissenheit – für mich ein gewaltiger Unterschied.
Aphorismen eines Theologen:
“Es ist schon schwer, sich einen Gott zu denken. Sich einen aber vorzustellen, dem es seiner Verehrung – durch Wasserspritzen, Weihrauchschwänze, durch Klingeling und Rosenkränze, Kniebeugen, Kreuzeschlagen, Geisselung und Hungermagen, durch Bitt-, Dank-, Lob- und Bussgesänge – ohne Lachkrampf zuzusehen gelänge, ist ganz und gar nicht vorstellbar.”
“Gewöhnlich ist die Religion eines Menschen nichts als ein ‘inborn error’. Und wenn es eine Erbsünde gibt, dann jene die unser Gehirn bereits anfällt, besetzt und durch den unglaublichsten Mythenstuss verheert, bevor es überhaupt zu denken beginnt.”
“Es ist ein beliebtes Quidproquo vieler Christen, die Bergpredigt, die kathedrale von Chartres oder Johann Sebastian Bach mit dem Christentum zu verwechseln.”
“”Kein Mensch muss Christ sein, daß ist eine Gnade.” Vielleicht sollte C. F. v. Weizsäcker doch einmal in die Geschichtsbücher schauen?
Er sähe dann schnell, daß man jahrhundertelang Christ werden musste! Das jahrhundertelang die Alternative hiess: Taufe oder Tod! Steht ja noch jetzt am Beginn eines Christenlebens kein Gnadenakt, sondern die Zwangstaufe.”
“Heutzutage gilt man schon als guter Christ, verschiebt man seinen Kirchenaustritt erneut.”
Wie armselig, wer erst das Leid andrer braucht, und sei’s das des Gekreuzigten, sich daran aufzurichten!”
“Der Glaube ist eine Gewohnheit, die wie eine Notwendigkeit aussieht; ist die Kunst vieler, aus fehlenden Voraussetzungen mit voller Überzeugung etwas zu folgern; ist eine Zuversicht, die Aussenstehende verzweifeln lassen könnte, da sie mit einer Dummheit einhergeht, die noch grösser ist als der Glaube.”
“Fanatismus: Energie plus Engstirnigkeit; oft nur ein überkompensierter Glaubensmangel.”
“Je größer der Dachschaden, desto schöner der Aufblick zum Himmel.”
“Fordert wahre Autorität, nach Augustinus, keinen Gehorsam, warum fordert ihn dann immer wieder die Kirche?”
“Karl Barths Einsicht, man könne in der Kirche nur wie ein Vogel im Käfig sein, der immer wieder gegen die Gitter stosse, spricht doch für sich.”
“Dass gerade Staat und Kirche, die großen Verknechter der Völker, die Willensfreiheit lehren, hätte seit je misstrauisch machen müssen.”
“Wäre der Unglaube so ansteckend wie der Glaube, ginge es nicht etwas glaubhafter zu auf der Welt?”
“Wüssten die Gläubigen, was der Klerus denkt, der Klerus weiss und zumal, was er nicht weiss, gäbe es bald weder Gläubige noch Klerus mehr.”
“Ich kenne kaum ein größeres Unglück auf Erden, als dass Jesus Christus nicht hundertjährig friedlich im Bett verschied.”
“Warum gehen kranke Päpste nicht nach Lourdes?”
“Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Wer aber immer lügt, dem glauben Millionen ein Leben lang.”
“Den Adel der Arbeit erfanden dieselben Kreise, die auch den Segen der Armut erfunden haben.”
“”Wir müssen dem Entwurf entsprechend leben, nach dem wir geschaffen sind: die Homosexualität ist nicht natürlich.”
- Und das Zölibat, Mutter Theresa? Die Josefsehe? Das Mönch- und Nonnentum? Ist denn überhaupt etwas natürlich bei euch – ausser der Sünde?”
“Das selbst die heilige Kuh einen Stier braucht, unterscheidet sie so wohltuend von der heiligen Jungfrau Maria.”
“Wo das Christentum nicht unterdrückt wird, sucht es den Ton anzugeben, und wo es den Ton angibt, sucht es zu unterdrücken. Der schöne Spruch Audiatur et altera pars stammt von einer Seite, die nie auf die andere hörte und hört, die immer nur selbst gehört werden will – von Kirchenlehrer Augustinus.”
Denk einmal über diese Aussagen nach, eine Antwort bist du nur dir selbst schuldig.
10 Watzmann // Sep 21, 2006 at 21:47
Was is’n hier los?
“Daß selbst die heilige Kuh einen Stier braucht, unterscheidet sie so wohltuend von der heiligen Jungfrau Maria.”
Maria braucht keinen Stier, na und? Maria hatte aber immerhin einen Mann…
“Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Wer aber immer lügt, dem glauben Millionen ein Leben lang.”
Der Satz könnte von einem Lügner stammen.
“Ich kenne kaum ein größeres Unglück auf Erden, als dass Jesus Christus nicht hundertjährig friedlich im Bett verschied.”
Wer das sagt, dem fehlt scheinbar die Fähigkeit, Unglück wahrzunehmen. Aber er bestreitet nicht die christliche Überlieferung, er versucht lediglich Abtrünnigkeit zu zeigen.
“Wäre der Unglaube so ansteckend wie der Glaube, ginge es nicht etwas glaubhafter zu auf der Welt?”
Bezogen auf das Christentum und die (ehemals?) christlichen Völker: Wie man mittlerweile sehen kann, nein.
Olsen: “Und weil das Christentum in der Tat unsere Vorfahren geprägt hat, haben wir es heutzutage mit einer heuchlerischen, gleichgültigen, hörigen, dumpfen, feigen Masse zu tun.”
Olsen, wenn Sie kein Christ sind, ist das Ihre Sache. Aber es nützt dem Deutschen Volke nichts, wenn Sie den Glauben von Volksgenossen in den Schmutz zu ziehen trachten. Die Art, wie Sie über das Christentum schreiben, spricht nicht gerade für Sie. Ihr obiger Satz ist unbrauchbar: Was heutzutage, hier in Deutschland an Verfall herbeigeführt wurde und abläuft, sei Ausfluß des Christentums. Antwort: Nein, so nicht.
Ein wenig Umdenken und sei es auch nur bezüglich Ihres Verhaltens, ist hier angebracht.
11 Thomas Brehl // Sep 21, 2006 at 23:44
„Höflichkeit war das Entscheidende, das die Aufklärung für die breite Öffentlichkeit anziehend machte. David Hume, Gotthold Ephraim Lessing, Cesarie Beccaria, beinahe alle Philosophen außer Rousseau, identifizierten Höflichkeit mit der Überwindung von Aberglauben und Barbarei. Für sie war das Christentum nicht nur unvernünftig, es war vulgär, der rohen Denkweise der alten Hebräer entsprungen. Kein Mann von Welt konnte es ernst nehmen. Es war eine Beleidigung für den guten Geschmack.“
(Aus „DER SPIEGEL“ 7/2002, Europas Ideen für die Welt, 6. Teil der Europa-Serie)
„Fast alle Religionen sind ein Angriff auf die Natürlichkeit des Menschen. Die Einhaltung sämtlicher ihrer Gebote führt nahezu zwangsläufig zu Neurosen. “Bis daß der Tod euch scheidet…” ist die unverhohlene Aufforderung zum Gattenmord.“
Thomas Brehl
12 freiheit // Sep 23, 2006 at 0:42
@ Schriftleitung
Pseudo-religiös ist bestenfalls die orentalische Irrlehre des Christentums als reformiertes Judentum und als letzte pseudomoralische Stütze des brD-Systems.
Gerade im entchristianisierten Mitteldeutschland käme es gut an, die überflüssigen Steuergeldverschwendungen in Milliardenhöhe für Kirchen und Pfaffengehälter anzuprangern. Und dafür zu sorgen, daß Religion wieder Privatsache wird, also Schluß mit staatlichem Reli-Unterricht und mit Pfaffen in Rundfunkräten.
Gleichberechtigung des arteigenen Heidentums mit staatlichen Wüstenreligionen würde einer fundamentaloppositionellen Partei wie der NPD in Mitteldeutschland auch nicht schlecht anstehen. Von eigener Würde gegenüber antideutschen Pfaffenhetzern ganz zu schweigen.
Und nur weil der bis zuletzt treue Katholik Adolf bis zuletzt nicht die Eier hatte, sich mit Rom anzulegen (anders übrigens als ein gewisser Himmler und die Elite der SS), stattdessen Rom zur Freude das Heidentum verbot (”Wir sind die neuen Römer Europas), muß man dem verblichenen ja nicht in allem nacheifern. Es sind ja auch nicht alle Nationalen Sozialisten Nichtraucher und Vegetarier?
Gerade von der Schriftleitung hätte man da aufgrund bisheriger köstlicher Kommentare in Richtung der Frauenkleider tragenden Orientreligion eine andere Sicht erwarten dürfen.\nSo kann man sich halt irren.
Aber wer den Einsatz für die arteigene Urreligion als Spiegelfechterei betrachtet, sollte sich vielleicht etwas mehr Kenntnisse darüber aneignen. Wir empfehlen dazu Paul Herrmann, Deutsche Mythologie, ISBN: 3-7466-8015-8, oder Sigrid Hunke (”Europas eigene Religion”), oder Schriften der Artgemeinschaft, oder Archiv der Freiheit Wattenscheid (”Urkult”) oder auch “Im Tanz der Elemente”).
Freiheit Wattenscheid
Antwort-Kommentar der FW im Störtebeker-Netz
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