Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Manche merken einfach nicht, dass sie tot sind (07.05.08)

14:04 · Post your comment (36 Comments)

Großes „Schlierer-Comeback“ in Sachsen?

Rolf Schlierer und seine inzwischen fast vollständig von der politischen Bühne verschwundenen Republikaner starten einen letzten Versuch, sich noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Im Rahmen des „Bündnis für Sachsen“, soll eine „seriöse demokratische Alternative rechts der Union“ nun als Auffangbecken frustrierter CDU-Wähler zur kommenden Landtagswahl 2009 fungieren. Bestehend nicht nur aus den Republikanern, sondern auch all den anderen kleinen Splittergruppen und -grüppchen, die das Land aus DSU (Deutscher Sozialer Union), SVP (Sächsische Volkspartei) usw. zu bieten hat. Darauf einigte man sich am vergangenen Freitag im Dresdener Landtag. Dort sitzt seit seinem Austritt aus der NPD-Fraktion, die jetzige „DSU-Größe“ Klaus Baier.

Eine Empfehlung für seine Repuiblikaner, die diesem Bündnis zweifellos angehören müssen, gab Rolf Schlierer gleich an Ort und Stelle in dem er darauf verwies, dass seine Partei nicht mehr in den Verfassungsschutzberichten geführt wird. Was für ein Erfolg, wenn man bedenkt, dass somit noch eine Publikation weniger, diese Polit-Leichen nicht mehr erwähnt.

Wirkliche Bedeutung sollte diesem Zusammenschluss allerdings nicht beigemessen werden. Der Wunsch sich in der nächsten Legislaturperiode an den staatlichen Futtertrögen mitbedienen zu können, dürfte Illusion bleiben. Allerdings sollte man diese Gruppe auch nicht unterschätzen. Deren ein oder zwei Prozent könnten der NPD fehlen, die liegt bei Umfragen nämlich seit Monaten nur noch bei 5-Prozent.

Siehe auch
Republikaner

Tags: Allgemeines

36 responses so far ↓

  • 1 BdU // May 7, 2008 at 15:12

    The Sixth Sense auf rechtskonservativ.
    Ich sehe tote Menschen, sie laufen rum wie normale Nationale, sie sehen sich nicht gegenseitig (zumindest tun sie so), sie sehen nur das was sie sehen wollen. Sie wissen nicht daß sie tot sind.

  • 2 Gunvald Larsson // May 7, 2008 at 15:14

    Zum Teufel mit den Spinnern…

  • 3 Schwaben-Gau // May 7, 2008 at 15:38

    Gebt Spaltern keine Chance!

  • 4 endorphin // May 7, 2008 at 15:40

    “Manche merken einfach nicht, dass sie tot sind”
    Da habt ihr euch gut beschrieben. Übrigens: ihr habt den Krieg*, die letzten wichtigen Landtagswahlen* und den 1.Mai 2008* verloren. Vielleicht verfassen die Republikaner ja mal einen spöttischen Text über euch, lohnen würde es sich.

    *Was uns betrifft, so können wir uns von allen drei genannten Punkten freisprechen. - Der Hausmeister

  • 5 Bube // May 7, 2008 at 15:40

    Mit den mageren Zahlen kommt kein Bündnis an der NPD vorbei (die aber auch magere Zahlen hat). Am Ende bleiben dann alle (und auch die NPD) an der Prozenthürde hängen. Es ist schon erstaunlich, mit wieviel Eifer sich alles rechts der (schon ziemlich linken) CDU/CSU selbst zerfleischt. Die Lücken zwischen Nationalsozialisten und Nationalkonservativen sind aber auch einfach zu groß; das Wählerpotential aber leider nicht.

  • 6 Dr. H. G. // May 7, 2008 at 15:51

    Bündnis eines Verräters mit enthirnten Leichen. Es mag ja noch den einen oder anderen “national eingestellten Menschen bei den Republikanern geben. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, diesen antinationalen Schwachköpfen den Rücken zu kehren.

  • 7 Martin // May 7, 2008 at 16:08

    Ich habe auch schon von den Vesuchen Schlierers gehört, in Sachsen (wieder) Fuss zu fassen. Dem sehe ich aber als Nationaler gelassen entgegen. Die Rest-REPs zählen in Sachsen nämlich nur noch 30 Mitglieder und dürften auch mit den Null-Komma-Nichts-Parteien DSU und SVP nichts zustande bringen. Dazu haben sie einfach nicht das nötige Personenpotential, zumal auch die Kameradschaften und AN’s eher zur NPD tendieren. Die Kassen der Rest-REPs sind ebenfalls leer. Die Altermedia-Prognose von 1 bis 2 % für die Rest-REPs in Sachsen scheint mir deshalb viel zu hoch gegriffen und dürfte deutlich unter 0,5 % liegen. In diesem Sinne hat “Altermedia” jedoch recht: “Manche merken einfach nicht, dass sie schon tot sind.

  • 8 BdU // May 7, 2008 at 16:17

    “Die Lücken zwischen Nationalsozialisten und Nationalkonservativen sind aber auch einfach zu groß; das Wählerpotential aber leider nicht.”

    Ich habe diese Lücke für mich persönlich geschlossen. Die Vorbehalte die ich als Nationalkonservativer gegen Nationalsozialisten hatte sind angesichts der Realitäten der BRD das definitiv kleinere Übel. Mit Schörner z.B. würde ich jederzeit in den politischen Kampf ziehen obwohl er bekennender Nationalsozialist ist. Ich würde allerdings auch einen national denkenden Kommunisten als Bündnispartner akzeptieren oder einen Nationalliberalen. Es wird noch der Tag kommen, da werden alle diese Kräfte erkennen, daß die Zeit für Distanzeritis vorbei ist, dann heißt es als Deutsche zusammenstehen (und -kämpfen) oder untergehen.

  • 9 WiderstandSAD // May 7, 2008 at 16:28

    Naja manche sollten echt wissen, wann es Zeit ist von der Politbühne zu verschwinden…

  • 10 Feuersturm // May 7, 2008 at 16:29

    Naja liebes Superbündnis, bedenkt ihr auch, dass eine kommunale Basis geschaffen werden muss? Die NPD wird -so denke ich- bei den anstehenden Kommunalwahlen in Sachsen in alle 10 Kreistage einziehen. Das wird das Fundament NPD stärken und da wird dann keine Splittergruppe mehr Schaden anrichten können. Jeder Nationale in Sachsen weiß wohin er gehen muss, um seine Zeit nicht zu verschenken…..

  • 11 Ein Hesse // May 7, 2008 at 16:48

    Wir sind weder Tot noch am ende ,sonder fange jetzt erst richtig am !

    Den wir ihr schon selber angemerkt habt
    “Allerdings sollte man diese Gruppe auch nicht unterschätzen”

    in diesem Sinne :)

  • 12 NPD KV UNNA / HAMM // May 7, 2008 at 16:54

    Dass sich Herr Schlierer mit üblen ehemaligen Rechtsradikalen gemein macht, so hätte er noch vor kurzem seine jetzigen Bündnispartner als sie noch Landtagsabgeordnete der NPD waren bezeichnet,war doch unvorstellbar.
    Man kann sich nur wundern.
    Aber in der Verzweiflung frisst der Teufel bekanntlich auch Fliegen.
    Herr Schlierer ist natürlich kein Teufel, dafür fehlt ihm allein schon das Feuer. Er ist nur ein gescheiterter Politiker, der von seinem politischen Ziehvater Franz Schönhuber Schuhe übernommen hat, die ihm immer erheblich zu groß gewesen sind, bei aller Intelligenz, die der Doppeldoktor bestimmt besessen hat .
    http://www.npd-unna.de

  • 13 profound // May 7, 2008 at 17:17

    einen treffenderen Beweis, dass Schlierer VS-Mann ist, gibt es wohl kaum. Die NPD soll unter 5% gedrückt werden… wo kommt das Geld denn her für diese Rep-Sachsen-Geschichte?

  • 14 Merkel merkt nichts // May 7, 2008 at 17:55

    Der vom VS bezahlte Spalter Schlierer soll sich endlich einmotten lassen. Bei den Reps sind sowieso nur noch er und seine Frau Parteimitglieder.

  • 15 endorphin // May 7, 2008 at 18:16

    “*Was uns betrifft, so können wir uns von allen drei genannten Punkten freisprechen. - Der Hausmeister”
    Achso, ihr seid Internatnazis. Sagt das doch gleich, ey.

  • 16 bergischer Löwe // May 7, 2008 at 18:44

    Auch wenn die Reps schon klinisch tot sein mögen,reicht es immernoch,auch der NPD politisch den Garaus zu machen.Da sich leider keine der beiden Parteien bewegen will,wird halt Sachsen bald wieder ohne eine rechte Partei im Landtag auskommen müssen.Schuld daran sind nicht die Mitglieder an der Basis,sondern zwei Starrköpfe an der jeweiligen Parteispitze.

  • 17 BdU // May 7, 2008 at 19:46

    Nana bergischer Löwe, die NPD wird ja wohl in Sachsen deutlich mehr als 5% holen, da machen die 0,5% die diese Politleiche höchstens abgreifen kann nicht aus um den Verbleib im Landtag zu gefährden.

  • 18 griesgram // May 7, 2008 at 19:54

    Wirkliche Bedeutung sollte denen nicht beigemessen werden?
    Die werden im VS Bericht nicht mehr geführt, weil sie bei der nächsten “demokratischen Wahl” genau die 0,2 % bekommen werden, die uns dann möglicherweise fehlen.
    DESHALB sind die aufgebaut worden.
    Selbst wenn man die NPD selber als Sachgebiet des VS ansieht, sagt von denen in der Geschwätzbude gelegentlich mal einer öffentlich die Wahrheit.
    Das will man abstellen, die neue Gurkentruppe ist der Schalter dazu.

  • 19 Suum Cuique // May 7, 2008 at 20:01

    “Dort sitzt seit seinem Austritt aus der NPD-Fraktion, die jetzige „DSU-Größe“ Klaus Baier.”

    Stimmt nicht so ganz. Er steht zwar noch auf der Gehaltsliste des Landtages, doch blicken lässt er sich dort nie. Übrigens, deswegen auch sein Kampf um seine “Wiederwahl”. Eine zweite Legislaturperiode ermöglicht eine nette Pension, sonst müsste er sich wieder vom VS kaufen lassen.

  • 20 Bürger Frankens // May 7, 2008 at 20:18

    Keine Panik, ich glaube das die Zielgruppen dieses “Bündnis für Sachsen” und der NPD mittlerweile ziemlich verschieden sind - Leider-, ich stimme daher dem Beitrag von “BdU” voll und ganz zu. Deshalb verstehe ich die hier teilweise sehr unsachlichen Beträge von Nationalen die, sofort auf alle anderen “patriotischen” oder nonkomformen Bestrebungen “einschlagen” überhaupt nicht. Was macht Ihr eigentliche wenn die NPD verboten wird, wären da andere gemäßigte, bürgerlicherere “spießigere” Gruppierungen nicht ein ideales Betätigungsfeld, bei den Kommentaren vom Verbot des Collegium Humanum hat einer ja auch geschrieben, welche Themen die Zukunft bestimmen, auch wenn es da um die Aktivisten des 1.Mai in Hamburg ging und ich deren Auftreten nicht für das Nonplus Ultra halte, aber die Richtung ist richtig. Revisionismus, Reichsgedanke und Ostgebiete, sind keine Themen, mit denen in der heutigen Zeit zielführend Oppositionspolitik mit dem Ziel zur Wende gemacht werden kann. Trotzdem ist natürlich auch von den Bürgerlichen mehr Mut zu erwarten und nicht so ein Einknicken, wie dieser Peter Krause aus Thüringen, der wg. seinen Artikeln in der Jungen Freiheit und im Ostpreußenblatt auf sein Ministeramt verzichtet.
    Der Mut der Bürgerlichen wächst vielleicht auch dann, wenn sich mehr Nationale “Kameraden” auch kameradschaftlicher ihnen gegenüber zeigen würden. Da sind uns die Linken leider überlegen, wobei die auch viel mehr Toleranz bei SPD und DGB genießen.

  • 21 Marcel aus Brandenburg // May 7, 2008 at 20:36

    Großes Schmierer-Wiederkommen!

    Ich sage: Auf den Marktplatz mit ihm - an einen Pflock gebunden und dem Deutschen Volk zur verdienten Bestrafung ausgeliefert!
    Nur kleine Kieselsteine - das dauert länger…

  • 22 Peter // May 7, 2008 at 21:30

    Suum Cuique
    Das stimmt nicht. Mit der Verabschiedung des neuen Abgeordnetengesetzes gibt es die lebenslange Pensionsregelung für Abgeordnete in Sachsen nicht mehr.

  • 23 Worch // May 7, 2008 at 22:49

    @ Martin:

    Innenminister Buttolo (von manchen auch böse verbalhornend “Bruttalo” genannt) meint, die NPD habe in Sachsen Mitglieder verloren und die parteifreien radikalen Kräfte zugelegt. Allerdings widerspricht die NPD dem.

    Indes dürfte der NPD die quasi-Absage der Leipzig-Demonstration am 13. März sehr geschadet haben. Das haben nämlich vor allem die radikalen Kräfte eher mit großem Unwillen gesehen. Und die damals angekündigte “Bombe”, die zwei Wochen später platzen sollte, ist noch immer nicht geplatzt.

    Und letztlich fragen sich die parteifreien Zusammenhänge in Sachsen zunehmen, was ihnen denn der Landtagseinzug der NPD tatsächlich gebracht hat. Da steht auch nicht viel auf der Liste.

    Ob es also für den nächsten Landtagswahlkampf der NPD von seiten parteifreier Nationalisten oder gar autonomer Nationalisten nennenswerte Unterstützung für die NPD geben wird, vermag ich noch nicht zu sehen!

    Grüße
    Christian Worch

  • 24 Südamerikaner // May 7, 2008 at 22:59

    hahahhaha, REP…. was ist das? hahah. Nein, nein, ich kenne diese partei.
    Sind nur eine “demokratische Rechte” zwischen DSU un CDU, nich mehr…..
    Aber in Bayern sind nur in etwas Gemeinden, Kreise, usw; aber kein Landtag….
    Mein Deutsch ist noch schlecht. Entschuldigung bitte

  • 25 Unioner // May 7, 2008 at 23:04

    Es ist augenscheinlich da die NPD nicht verboten werden kann müssen andere Methoden und Mittel greifen.Zersetzen,Differmieren,Zwietrachtschüren und was es noch an Niederträchtigkeiten gibt! Dieses Lügenkonstukt BRD ist kein Bund der eine Republik der Deutschen ist,es ist ein Gebilde zur Abwicklung des deutschen Volkes nach der amerikanischen Salamitaktik! Das die Linke zum trojanischen Pferd des Kapitalismus wurde merkt man dadurch das nicht mehr der Antikommunismus Staatsdoktrin ist sondern der Anti(deutsche)faschismus! Egal wie die Formen Regionalbedingt des Widerstands sind ob nun Unabhänig Selbstständig(Autonom) oder Freie Nationalist/innen(Was ist der Unterschied?die äußere Erscheinung?),nationalrevolutionär oder traditionell orientiert,sowie JN oder NPD es ist unser Aller gemeinsame Kampf für unser Volk und Vaterland! NUR WENN WIR UNS WEHREN HAT UNSER VOLK EINE ZUKUNFT! Gegen Selbsthass,Lüge und Kommerz-Nationale Opposition,wachsam der Verstand-Deutsch das Herz! rautenstolz & eisern

  • 26 Weiterdenker // May 8, 2008 at 6:48

    Nun ja, in der Vergangenheit war die NPD auch nicht gerade zimperlich wenn es darum ging, den REP in die Suppe zu spucken (BaWü 2001, u.a.).

  • 27 Populist // May 8, 2008 at 6:54

    “Ich würde allerdings auch einen national denkenden Kommunisten als Bündnispartner ”

    Ganz ehrlich Kommunisten können niemals konsequent national sein da ihre Grundhaltung internationalistisch ist.
    Auch einem “nationalen” Kommunisten wird der türkische Hilfsarbeiter näher sein als der deutsche Unternehmer. Die Volksgemeinschaft ist mit solchen Leuten nicht zu verwirklichen.

  • 28 jochen // May 8, 2008 at 7:32

    Die Deutschen haben gemerkt, daß dieser hoffnungsvolle Ansatz, REP, nach Abgang von Schönhuber nicht mehr glaubwürdig war. Ein Jammer nur, daß
    a) viele Gutgläubige in diesem Strohfeuer verbrannt wurden und daß
    b) ein guter Teil der deutsch denkenden Menschen eine weitere Hoffnung verloren haben und sich abwandten.
    Dieser nützliche Idiot wird jetzt in Sachsen eingesetzt. Die Sachsen und alle Mitteldeutschen werden begreifen, daß es sich bei Schlierer um einen Leichnam handelt.

  • 29 egal ist 88 // May 8, 2008 at 8:20

    Stellt sich nur die Frage ob der NW nicht andere Probleme hat, als sich mit so einer Randerscheinung bundesdeutscher Politik zu beschäftigen. Ihre stärke ist unsere schwäche ;-)

  • 30 sachsenuwe // May 8, 2008 at 11:15

    @Martin
    @Worch

    Ich finde diese Diskussion sehr spannend und möchte mich gern daran beteiligen. Vorweg möchte ich betonen, dass ich beiden Standpunkten teilweise recht und teilweise unrecht geben kann/muss.

    Zunächst einmal zum Verhältnis NPD-FK in Sachsen.
    Dieses ist von Region zu Region unterschiedlich ausgeprägt. In den Regionen der Oberlausitz, der Sächsischen Schweiz, im Osterzgebirge, in der Region Riesa und auch in Dresden habe ich keinerlei Zweifel, dass der gößte Anteil der FK die NPD im nächsten Wahlkampf unterstützen wird. Zwar gibt es auch hier Spannungen doch aufgrund des qualitativen Personals in FK wie in NPD wird in diesen Regionen, zumindestens nach meiner Auffassung, keine Einstellung der Zusammenarbeit stattfinden. Gleiches gilt allerding nicht für die Regionen Chemnitz, Freiberg, Zwickau, Vogtland, Nordsachsen und Leipzig. In diesen Regionen gibt es nur partiell Zusammenarbeit, was zum großen Teil auch an der fehlenden personallen Qualität der NPD vor Ort liegt. Spannend bleibt die Frage wie sich die FK in Chemnitz positionieren. In Chemnitz finde ich die Gesamtsituation sehr verfahren. Der NPD mangelt es an vorzeigbaren Potential - was dafür die FK durchaus besitzen. In Chemnitz befürchte ich eine kommende Zusammenarbeit von Rep und FK. Das klingt zwar skurill, passiert aber bereits in Ansätzen. Martin Kohlmann versteht sich in Chemnitz sehr gut mit den FK! Damit würden sich natürlich die FK Chemnitz selbst isolieren - umso merkwürdiger dieser Kuschelkurs. In Leipzig kenne ich mich nicht wirklich gut mit der Situation aus, so dass ich da mal kein persönliches Statement abgebe.

    Zur DSU, Schlierer und den Reps

    1 bis 2% sind für eine Rechtsbündniss jenseits der NPD in Sachsen durchaus drin. Das würde durchaus genügen um die Chancen eines Wiedereinzugs zu mildern. Die Republikaner sind zwar in Sachsen wirklich “tot”, die DSU ist es aber nicht. In zahlreichen Regionen ist sie stark verankert, sie hat immer noch mehr kommunale Mandate als die NPD. Zwar wird sich dies bei der nächsten Kreistagswahl ändern, verschwinden wird die DSU aber noch lange nicht.

  • 31 Jägermeister // May 8, 2008 at 11:53

    Schlierer ist nur ein Roland Schill für Arme,sonst nichts.

  • 32 jochen // May 8, 2008 at 12:20

    In Chemnitz war ein Vertreter der Linkspartei doch in die NPD eingetreten. Weiß jemand Näheres darüber?

  • 33 dagegen // May 8, 2008 at 12:27

    @Worch

    “Und letztlich fragen sich die parteifreien Zusammenhänge in Sachsen zunehmen, was ihnen denn der Landtagseinzug der NPD tatsächlich gebracht hat.”

    Vielleicht sollten die von Dir hochgelobten parteifreien Kräfte (Zusammenhänge?) mal ein wenig im Weltnetz herumsegeln, oder die jeweiligen Parteiorgane durchlesen.

    Dann werden jene sicherlich feststellen, daß alle vernünftigen Vorschläge und Änderungen kontinuierlich von den “wehrhaften” Demokröten negiert werden, weil es sich ja um einen Antrag der “Verfassungsfeinde” handelt und dem Volk zugute käme bzw. den Demokröten schaden könnte!

    Warum wird von den freien Kräften eigentlich permanent ein Haar in der “NPD-Suppe” gesucht, sollte das für Deutschland produktiv sein???

  • 34 Dr. H. G. // May 8, 2008 at 12:44

    @Ein Hesse: Lernen Sie erst mal richtig deutsch zu schreiben - wenn man Ihren Schwachsinn liest, stimmt meine Einschätzung mit den enthirnten Leichen doch.

  • 35 Schwaben-Gau // May 8, 2008 at 13:52

    An bergischer Löwe:

    “…Schuld daran sind nicht die Mitglieder an der Basis,sondern zwei Starrköpfe an der jeweiligen Parteispitze.”

    Das stimmt so nicht ganz - wie oft hat die NPD nach Beschließung des Deutschlandpaktes den REPs Zusammenarbeit angeboten? Das war nicht nur einmal! Die Starrköpfe sitzen vor allem bei den REPs - nicht umsonst haben sie ihre Partei politisch und mitgliedermäßig in den Ruin getrieben!

  • 36 Martin // May 9, 2008 at 23:24

    @ Worch

    Nun ja, auch die parteifreien Kräfte werden einsehen (müssen), dass man mit einigen wenigen Abgeordneten sehr wenig Einfluss in einem Landtag hat. Die publizistische Arbeit der NPD-Fraktion jedoch kann sich durchaus sehen lassen. Im Übrigen sind auch Kameradschaften bundesweit nicht von Skandalen und Lächerlichkeiten verschont geblieben, denken wir nur einmal an die Affaire um die AN Soltau oder an die Machenschaften von S.R. Kruk, von einigen Gerichtsprozessen ganz zu schweigen.

    @ sachsenuwe

    Die DSU müsste unter ihrem Namen antreten, wollte sie auf ihrem bisherigen Bekanntheitsgrad aufbauen. Das würden aber die Rest-REPs kaum durchgehen lassen. Hinzu kommt, dass die DSU keinerlei publizistische Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Man mag nur einmal die abstossende Weltnetzseite des DSU-Landesverbandes Sachsen ansehen. Die DSU hat die besten Zeiten hinter sich. Selbst wenn die FK in Chemnitz zu den Rest-REPs tendieren würden, würde das landesweit kaum etwas ändern.

Leave a Comment