| Rudolf Jordan |
Heute Abend wiederholt der MDR um 22.45 Uhr erneut die Dokumentation >Die Blutspur der Schreibtischtäter< über die Hallenser Gauleiter Albrecht Eggeling und Rudolf Jordan. Obwohl sich Thomas Brehl, Großneffe von Jordan, mit einem Protestschreiben an den Sender wandte, sendet dieser seine Lügendoku wider besseres Wissen zum wiederholten Male. dem Zeitgeist gemäß wird ein völlig falsches Bild gerade von Rudolf Jordan gezeichnet.
Und wieder einmal ließ sich die zeitgenössische Geschichtsschreibung die Chance entgehen, die Dinge so darzustellen, wie sie wirklich waren. Fragwürdig erscheint bereits der Versuch die beiden Gauleiter Eggeling und Jordan* miteinander zu vergleichen, zumal die Biographie Jordans sehr viel differenzierter war, als im Film dargestellt. Schon in seinem Buch „Erlebt und erlitten“ beweist Jordan einen durchaus kritischen Umgang mit dem Dritten Reich und mit seinem eigenen Leben. Von allen überlebenden Gauleitern haben sich ohnehin nur vier nach dem Krieg zu ihrem Lebenweg geäußert.
*Albrecht Eggeling (1884-1945) war von 1937 bis 1945 Gauleiter des Gaus Halle-Merseburg. Am 13. April versuchte er Hitler von der Sinnlosigkeit einer Verteidigung Halles zu überzeugen. Nach Scheitern dieses Versuches nahm Eggeling sich zwei Tage später das Leben.
Rudolf Jordan (1902-1988) war von 1931 bis 1937 Gauleiter des Gaus Halle-Merseburg. Von 1937 bis 1945 dann Gauleiter von Magdeburg-Anhalt. Seine Erinnerungen unter dem Titel „Erlebt und erlitten – Weg eines Gauleiters von München nach Moskau“ erschien 1971. Ihnen folgte 1974 “Im Zeugenstand der Geschichte. Antworten zum Thema Hitler” und 1984 “Der 30. Juni 1934. Die sog. “Röhm-Revolte” und ihre Folgen aus der Sicht eines Erlebniszeugen”. Die Schriftleitung
Völlig unberücksichtigt bleibt im Film, daß Jordan in der Kampfzeit als Idealist zur NS-Bewegung stieß und wie viele andere ungeheure persönliche Opfer auf sich nahm. Brandt beschreibt den erst 18jährigen und weltanschaulich Suchenden als „politischen Hasardeur“, eine sehr arrogante Einschätzung, wie selbst neutrale Beobachter einräumen. Herr Brandt sollte sich mal überlegen, wie gefestigt sein eigenes politisches Weltbild mit 18 Jahren war.
Die Fragwürdigkeit des ganzen Beitrages beginnt aber schon damit, daß Brandt jene Passagen aus Jordans Buch, die im Film zitiert werden, mit dem dramaturgischen Mittel eines Sprechers unterlegt, der den Sequenzen eine verkitschte und selbstherrliche Tendenz gibt. Diese Art des Sprechens hat mit sachlicher Dokumentation nur sehr wenig zu tun und trägt kaum dazu bei, den Zuschauer selber zu einem Urteil gelangen zu lassen.
Nahezu jede Aussage eines jeden beliebigen Zeitgenossen kann mit Hilfe dieser Darstellungsweise lächerlich gemacht werden. Und gerade mit der Verächtlichmachung Jordans hat Filmemacher Brandt sich den Falschen ausgesucht. Innerhalb des ambivalenten Gauleiterkorps hätten sich tatsächlich einige zwielichtige Charaktere finden lassen, vom Despoten und Verbrecher, über den Unfähigen und Korrupten bis hin zum Typus des Parteisoldaten.
Auch die Bermerkung, daß er niemals ein Todesurteil selber unterzeichnete, als würde er bereits wissen, wie am Ende alles ausgeht, zeigt den begrenzenden Blickwinkel der Sichtweise des Herrn Brandt. Daß dem auch eine völlig andere Motivation zu grunde liegen könnte, kommt dem „Zeitgeschichtler“ Brandt offenbar gar nicht erst in den Sinn. Und Jordans Zeitung „Fuldaer Beobachter” als Kopie von Streichers „Stürmer” zu bezeichnen, ist sowas von daneben, daß man es schon als Lüge bezeichnen kann.
Ohne jeden historisch abgesicherten Beleg ist aber die Absicht, Jordan als unfähigen, arbeitsscheuen, korrupten, ja „größenwahnsinnigen” Feigling darzustellen, der nichts besseres zu tun hatte, als sich in zwielichtigen Etablissements mit Frauen abzugeben, der seine Ehefrau angeblich in den Selbstmord trieb und dessen Unfähigkeit Hitler 1937 schließlich dazu bewogen haben soll, ihn abzusetzen. Diese Legende wurde jedoch bereits in der einschlägigen Literatur über die Gauleiter ad absurdum geführt, wobei nur die Standardwerke von Hüttenberger oder Moll genannt werden sollen, die auch für Herrn Brandt jederzeit hätten erreichbar sein können. All dem steht auch die Äußerung Hitlers vom 10. April 1937 gegenüber, welche von Joseph Goebbels in seinem Tagebuch erwähnt wird:
„Der Führer schätzt zunehmend Jordan, der Reichsstatthalter und Gauleiter in Dessau wird”.
Dieser Eintrag von Goebbels wurde zu einem Zeitpunkt verfasst, während dem laut der Brandt´schen Darstellung Jordan jeden Kredit „in Berlin” verspielt haben soll.
Es stellt sich zudem die Frage, in welch gehäufter Ansammlung jene bei Jordan angeblich festggestellten charakterlichen Defizite bei den Exponenten der politischen Klasse der Berliner Republik anzutreffen sind. Schaut man auf die Skandale von Regierung und Opposition im Deutschland der letzten Jahre, dann nehmen sich die Ernennung Jordans zum Ehrenbürger von Halle bzw. seine posthume „Beförderung” zum Volksschullehrer doch noch vergleichsweise harmlos aus. Und dass die Gauleiter als politische Vertreter Hitlers in den Ländern in einem Bildband über den jeweiligen Gau direkt hinter dem Foto Hitlers gezeigt wurden, ist doch wohl eine banale Selbstverständlichkeit, analog heute etwa der Rangfolge „Bundeskanzler” / „Ministerpräsident”.
Auch welche Nähe der im Film präsentierte „Zeitzeuge“ Edgar Hauck zu Jordan hatte und welche Qualifikation der eigentlich mit bringt, um die intimsten Handlungen des
ehemaligen Gauleiters zu schildern und darüber hinaus zu interpretieren, bleibt völlig im Dunkeln. Man fragt sich, wo Brandt diesen Hauck aufgelesen hat? In welcher Beziehung stand er zu Jordan? Verkehrte er in dessen Privathaus, innerhalb der Gauleitung, aß er am Tisch des Gauleiters, schlief er gar unter dessen Bett? Die Frage stellen, heißt sie zu beantworten! Die gesamte Darstellung ist unhistorisch und damit eine Geschichtsverfälschung.
Am Ende des Films fragt sich der unvoreingenommene Zuschauer zudem, wo denn die von Brandt bereits im Titel beschworene„Blutspur” war? Dies um so mehr, als das bremsende Verhalten Jordans nach der „Reichskristallnacht” durchaus nicht in allen Gauen anzutreffen war. Im Zusammenhang mit der Freilassung Jordans aus sowjetischer Gefangenschaft wird süffisant erwähnt, dass auch zahlreiche „Kriegsverbrecher” wieder in die Heimat zurückkehren konnten, mit deutlicher Anspielung auf Jordan. Worin aber dessen „Kriegsverbrechen” bestanden haben sollen, läßt der Film offen. Jordans eigenes Leid in 10-jähriger Sowjethaft wird hingegen mit keinem Wort erwähnt.
Abschließend bleibt festzustellen, daß Herr Brandt hier nicht als Historiker, sondern als Journalist tätig war, aber auch das hätte ihn nicht von der Verpflichtung wahrheitsgemäßer Berichterstattung entbunden.
Herr Brandt, ein Kind des SED-Staates, hat doch den politischen Machthabern seinerzeit auch seinen Tribut gezollt, als er in der DDR journalistisch tätig war. Er sollte wissen, daß die Handlungsweisen eines jeden Menschen nur aus der jeweiligen Zeit begriffen werden können oder wie Jürgen Syberberg mal gesagt hat:
„Es ist verhältnismäßig leicht kein Nationalsozialist zu sein, wenn es keinen Hitler gibt”.
So hat Herr Brandt der seriösen Geschichtsschreibung keinen Dienst erwiesen, seinen Auftraggebern aber sicher einen politischen, Herrn Knopp und Konsorten wird´s freuen.
Siehe auch
Karl Höffkes „Hitlers politische Generale – Die Gauleiter des Dritten Reiches“ 1997 Grabert
MDR 23.04.06 - Die Blutspur der Schreibtischtäter
Quelle: Störtebeker-Netz 23.04.06
9 responses so far ↓
1 LordHeruur // Apr 23, 2006 at 21:01
” sendet dieser seine Lügendoku wider besseres Wissen zum wiederholten Male”
Welche “Dokumentation” über den NS ist denn keine “Lügendoku”? Mir ist da keine bekannt.
2 Schörner // Apr 23, 2006 at 21:54
Guter Artikel. Ja, der Singsang der Sprecher wird immer aufdringlicher. Besonders extrem bei Propagandasendungen über die Große Zeit, aber auch Nachrichtensendungen sind inzwischen ein Gräuel. Dem Mitleiden der gutmenschlichen Nachrichtenfuzzis über einen ungefallenen Sack Reis in China mangelt es nur noch an über die Wangen kollernden Tränen.
Danke auch für die Hinweise bezüglich authentischer Literatur.
Das ist einfach eine weitere von unzähligen antideutschen Propagandaproduktionen die einmal mehr zeigt, aus welchem Holz die “offenkundige” Wahrheit in den Plutokratien über die Große Zeit geschnitzt ist. Sie brauchen nun mal die Lügen, wie einen Bissen Brot.
Dem Deutschen braucht man eigentlich nur einen Rat zu geben: immer sich auch die andere Seite anzuhören. Dann fällt die Maske von ganz alleine.
3 Jan Estraven // Apr 23, 2006 at 23:35
“Er sollte wissen, daß die Handlungsweisen eines jeden Menschen nur aus der jeweiligen Zeit begriffen werden können…”
Das führt ja nun zu Universalapologetik: So wird der größte Verbrecher im Endeffekt doch immer zum folgerichtigen Resultat seiner Umgebung. Ergo: Keine Schuld, keine Verantwortung, und eine Geschichtsschreibung, die zur ewigen Neutralität verdammt ist und in der kritische Interpretationen und moralische Bewertungen keinen Platz mehr haben.
Das dann aber wohl doch auch nicht! Wenn man gegen den unsäglichen Knopp und den Rest der öffentlich-rechtlichen Kaffeesatzleser argumentiert, sollte man nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und jede Form kritischer Geschichtsschreibung verdammen.
4 Verschwörer // Apr 24, 2006 at 1:05
Zwei Fragen zu Rudolf Jordan:
Wilhelm Stäglich schreibt in seinem berühmten Buch (S.97f.): “Übrigens konnten sich zwei von mir befragte ehemalige Gauleiter nicht daran erinnern, von Himmler jemals wörtlich oder auch nur sinngemäß etwas über “diese
Art von Lösung der Judenfrage” (Gauleiter Wahl) bzw. “etwas über das Problem eines Massenmordes an jüdischen Menschen” (Gauleiter Jordan) gehört zu haben. Beide können sich allerdings an die Tagung in Posen am 6. Oktober 1943 nicht mehr im einzelnen erinnern; (…) Gauleiter Jordan teilte mir mit, während des Krieges nur davon gehört zu haben, daß “im Zusammenhange mit den taktischen Problemen des Kampfes gegen die Partisanen Exekutionen stattgefunden” hätten; das habe aber mit der sog. “Endlösung” nichts zu tun gehabt, sondern (…)”
Gibt es weitere Aussagen von Rudolf Jordan zur Posener Rede von Himmler? (etwa in seinen Büchern oder aus privaten Gesprächen)
Hat sich Rudolf Jordan einmal über den Austausch mit Wilhelm Stäglich geäußert, existiert davon evtl. noch der Briefwechsel?
5 Thomas Brehl // Apr 24, 2006 at 10:35
@ Jan Estraven
Nirgends steht doch geschrieben, daß es um eine Generalamnestie für alle Verbrecher der Weltgeschichte geht. Aber wenn man Geschichte begreifen will, genügt es nicht, die Handlungen der entsprechenden Zeitgenossen zu beschreiben, sondern es muß auch darauf hingewiesen werden, in welchem historischen Rahmen sie so gehandelt haben. Das gilt keinesfalls nur im Zusammenhang mit Verbrechen. So ist es zum Beispiel den un- oder halbgebildeten jungen Menschen heute nur schwer begreiflich zu machen, in welchem Ausmaß Hitler die Massen bewegt und hinter sich gebracht hat. Hier kann es manchmnal schon hilfreich sein, darauf hinzuweisen, daß vor Hitler in Deutschland Menschen noch verhungert sind, daß das graue Elend und die bitterste Not herrschten und mit Hitlers Machtübernahme ein Aufschwung und eine positive Dynamik einsetzten, die vorher in der Geschichte ohne Beispiel waren.
Was Rudolf Jordan betrifft: Er hat sich durchaus kritisch mit der Geschichte des Drtitten Reiches und seiner eigenen Rolle auseinandergesetzt, besonders in seiner Abhandlung über den 30. Juni 1934, in der er schreibt: „Am 30. Juni (1934) wurden die Weichen gestellt, um die nationalsozialistische Revolution von ihrer Spur ab und in die Falle jener Mächte zu bringen, die ihr reaktionäre Rache geschworen hatten.“
„Die Volksgemeinschaft stand im Zeichen einer nachrichtendienstlichen Überwachung durch rassensektiererische Fanatiker, die meistens nicht zur „Alten Garde“ gehörend, ihren Opportunismus durch 200%ige Übertreibungen zu tarnen und zu kompensieren versuchten. Und das meistens mit Erfolg.“
„Die wirklichen Idealisten in der Parteiarbeit empfanden von Tag zu Tag immer mehr, daß eine neue Spannung im Leben der Bewegung wirksam geworden war, die das Gleichgewicht der politischen Arbeit in Ideologie und Praxis irgendwie tangierte. Sie erkannten als Exponenten dieser Spannung Himmler, der als rassenfanatischer Sektierer seine Hierachie in allen Bereichen des Lebens voranzutreiben begann und alle Erscheinungen nur nach Wertungen seines Ideals eines nordischen Herrenmenschentums maß und wertete.“
@ Verschwörer
Als mir Rudolf (Jordan) erstmal glaubhaft verichert hatte, daß er selbst mit den heute geschichtliches Allgemeingut gewordenen Massenverbrechen des Dritten Reiches nicht nur nichts zu tun, sondern davon auch nicht gewußt habe, war das Thema eigentlich vom Tisch. Hätte ich als junger Mensch geahnt, welche Bedeutung der Revisionismus nochmal erlangen würde, hätte ich vielleicht etwas intensiver gebohrt aber damals waren die Verbrechen -besonders jene, die man heute per Gesetz nicht mehr anzweifeln darf- ein eher untergeordnetes Problem und kaum ein Thema unserer Gespräche, bzw. des umfangreichen Schriftwechsels. Mir gegenüber hat sich mein Großonkel auch nicht zu dem Austausch mit Wilhelm Stäglich geäußert. Zur Posener Rede Heinrich Himmlers kann ich nur sagen, daß Rudolf Jordan diese nicht für authentisch hielt, ob aber aus der persönlichen Erinnerung oder aus einer allgemeinen Informationslage heraus, entzieht sich meiner Kenntnis.
6 Verschwörer // Apr 24, 2006 at 16:45
@ Thomas Brehl
Danke für die Antwort. Diese Informationen helfen schon etwas weiter. Meine Überlegungen waren nämlich folgende:
Die Aussage eines Gauleiters läßt sich natürlich leicht als Entlastungsbehauptung abtun. Eine naheliegende Unterstellung, und auf die Frage irgend eines Guido Knopp hätte sicher mancher auch entgegen seiner persönlichen Überzeugung mit „Weiß ich nicht, kann mich nicht mehr erinnern“ geantwortet.
Wenn ihm die Absicht Stäglichs, unter Berufung auf die bekannten Thesen ein Buch zur Entlastung Deutschlands zu schreiben, jedoch bekannt war, dann liegt der Fall anders. Wäre der Gauleiter nämlich persönlich von der Realität des Holocaust i.S.d. offiziellen Geschichtsschreibung überzeugt gewesen, dann hätte er höchstwahrscheinlich anders reagiert. Dies gilt unabhängig davon, ob er sich nun an die Posener Rede erinnert oder ob er anderweitig davon erfahren hat. Er hätte den Autor von seiner Absicht abzubringen versucht, da eine auf Tatsachenirrtümern aufbauende Argumentation der Sache nur schaden kann. (Etwa in der Art: „Ich erinnere mich zwar nicht mehr an die Posener Rede, kann aber aus eigenem Erleben versichern (nähere Schilderung), daß die Ereignisse so stattgefunden haben. Wenn sie etwas zur Entlastung Deutschlands schreiben wollen, dann begeben sie sich nicht auf diesen Holzweg, sondern schreiben sie über Kriegsschuld etc.“) Da er aber offensichtlich nicht so reagiert hat, könnte man in diesem Fall mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß die Aussage keine bloße Entlastungsbehauptung ist, sondern der Überzeugung des Gauleiters entspricht.
PS: Es geht hier natürlich nicht darum, irgendwelche historischen Ereignisse anzuzweifeln, sondern nur um die Beurteilung der Tauglichkeit einzelner Beweismittel. Dies sollte im allgemeinen Interesse liegen.
7 Thomas Brehl // Apr 24, 2006 at 19:42
@ Verschwörer
Natürlich werde auch ich den Teufel tun und etwas anzweifeln, aber obige Überlegungen sind zweifellos richtig. Rudolf (Jordan) war selbst wie vor den Kopf geschlagen, als er nach der Rückkehr aus der russischen Gefangenschaft nicht nur mit den unglaublichen Vorgängen in den Konzentrationslagern konfrontiert wurde, sondern auch damit, in welcher Größenordnung sich das abgespielt haben sollte. Es verwunderte ihn um so mehr, als es bei seinen Vernehmungen in der Lubjanka keine Rolle gespielt hatte. Einerseits kann man sich ja heute kaum mehr vorstellen, daß die Masse des Volkes davon nichts gewußt hat, noch weniger wird heute jemand glauben, daß ein politisch verantwortlicher Reichsstatthalter und “Alter Kämpfer” davon nichts gewußt hat. Rudolf sagte immer: “Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß ich russischen Boden wieder lebend verlassen hätte, wenn man mir auch nur eine Mitwisserschaft geschweige denn eine Mittäterschaft bei einem organisierten Völkermord hätte nachweisen können!”
8 H.Schneider // Apr 24, 2006 at 22:07
War vor kurzem in Deutschland und muss sagen, dass es unfassbar ist, wie viele “Nazi & Holocaust” Sachen auf dem Bildschirm flimmern. Man koennte glauben, dass der Krieg erst vor ein paar Monaten aufgeheort hat. 61 Jahre nach dem ungewollten Krieg ist es an der Zeit voraus zu schauen und mit geradem Rueckgrat zu laufen.
9 Schörner // Apr 26, 2006 at 0:35
Von wegen vorbei. Der Krieg gegen das deutsche Volk tritt nun sogar in seine Endphase. Der größte Völkermord der Geschichte soll in den nächsten zwei Generationen finalisiert werden.
Der Krieg gegen uns hat doch nie aufgehört.
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