München: Seit einigen Tagen tobt mal wieder ein heftiger Kampf um eine mögliche Neuauflage von Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“. Es ist die unendliche Geschichte des Kampfes zwischen Wissenschaftlern und für ganzheitliche Forschung interessierten Bürgern mit dem Freistaat Bayern, der seit 1945 die Urheberrechte für das Buch usurpiert und gegen jede Veröffentlichung des Buches vorgeht. Eine Auseinandersetzung, die freilich der bekannten Auseinandersetzung Don Quichottes mit den Windmühlen ähnelt. So sind Ausgaben des Hitler-Buches in allen Teilen der Welt längst nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern hier und da sogar gelegentlich Teil der Bestsellerlisten.
Doch auch in Deutschland nähert sich unaufhaltsam der Tag, wo auch der Freistaat Bayern nicht mehr darüber befragt werden muß, ob es dem gewöhnlichen Deutschen erlaubt sein darf, das Buch des bekanntesten deutschen Politikers der Neuzeit lesen zu dürfen. Zugegeben, wer in diesem Werk große Literatur vermutet, wird enttäuscht werden. Wer aber das ehrliche Bekenntnis eines einfachen Mannes kennenlernen will, der ohne größere literarische Vorkenntnisse und ohne Rücksicht auf stilistische Bedenken blasierter Kritiker einfach über sich und seine Zeit schrieb, so wie er sie persönlich sah und verstand, wird durchaus gut bedient, auch wenn das Buch keine einfache Lektüre ist.
Da MEIN KAMPF ab 2015 quasi von jedem veröffentlicht werden kann, der es für richtig hält, möchte das Münchener Institut für Zeitgeschichte nunmehr eine sogenannte kritische Ausgabe des Buches herausbringen. Unter anderen Umständen ein gewiß löblicher Gedanken doch bedarf es keiner großen Phantasie, wie in Deutschland eine solche kritische Ausgabe ausfallen wird.Hier ist die einseitige politische Tendenz bereits vorprogrammiert und man macht daraus auch keinen Hehl, auch wenn man derzeit von „höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen“ spricht, die es zu gewährleisten heißt.
Im STERN hieß es dazu dieser Tage:
„…Während Schriften anderer NS-Größen – darunter Goebbels Tagebücher – bereits in wissenschaftlicher Form veröffentlicht wurden, ist “Mein Kampf” ein seit 1945 unlesbares Werk. Die Geheimhaltung des Inhalts führte daher zu vielen Spekulationen. “Eine wissenschaftliche Edition könne diesen merkwürdigen Mythos brechen”, sagte Horst Möller, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte. Eine Neuausgabe müsse allerdings durch “Erläuterungen etwa zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie zur Instrumentalisierung als politische Kampfschrift während der Weimarer Republik und der NS-Diktatur eingeleitet werden”. Da die Rezeption einer wissenschaftlich überarbeiteten und kommentierten Fassung für den Leser mühsam sei, wäre die Gefahr eines Missbrauchs durch Neonazis, deren Lesekapazitäten nach Einschätzung Möllers “wohl ohnehin nicht überwältigend sein dürften”, eher gering. Das Buch enthielte zudem “kaum wirklich originelle Gedanken”. …“
Möller vergisst an dieser Stelle hinzu zu fügen, daß die wissenschaftlichen Editionen der Goebbels-Tagebücher und artverwandter Schriften in preislichen Dimensionen liegen, die es den Durchschnittsbürger dreimal überlegen lassen, solche Bücher zu kaufen. Im Falle von Hitlers MEIN KAMPF dürfte allerdings davon auszugehen sein, daß es auch durchaus erschwinglerichere Ausgaben geben wird, da sich vermutlich nicht nur das Münchener Institut für Zeitgeschichte um eine Neuausgabe des Buches bemühen wird.
In der MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN hieß es am 29. Juli:
„…Im bayerischen Finanzministerium herrscht jedoch weiter die Angst vor Missbrauch und davor, dass eine Neuveröffentlichung dem Ruf Deutschlands im Ausland schaden könnte. Nachvollziehbar ist das nicht: Wer „Mein Kampf“ haben will, bekommt es ohne Probleme. Auch Neonazis dürften dazu in der Lage sein. Ein Blick ins Internet genügt. Hier dauert das Hochfahren des Computers länger als die eigentliche Suche. Schnell findet sich ein Verweis etwa auf ein PDF-Dokument, das ein digitales Faksimile einer deutschen Ausgabe von „Mein Kampf“ aus dem Jahr 1943 zeigt – samt Führerfoto und Unterschrift.
Auch gedruckt sind alte Exemplare von „Mein Kampf“ relativ mühelos zu bekommen. „Habe ich gerade leider nicht da“, sagt ein Potsdamer Antiquar zwar bedauernd auf die Frage nach dem Nazi-Schinken. Hin und wieder verkaufe er es – aber in die Auslage stellen würde er es nicht. „Das zieht sonst die falsche Klientel in den Laden.“ Schließlich gibt er noch einen Tipp, bei welchem Online-Versandhaus das Traktat auf jeden Fall vorrätig sei. …“
In einem Kommentar zum eben zitierten Artikel wird die MÄRKISCHE noch deutlicher:
„Wen das Buch interessiert, der bekommt es auch. Hitlers „Mein Kampf“ ist problemloser als ein Joint zu beschaffen. Im Internet. Rechtsradikale müssen nicht warten, bis 2015 das Urheberrecht erlischt, das die Alliierten 1946 dem Land Bayern übertragen hatten und die- ses ermächtigte, Nachdrucke zu blockieren. Was es dann auch tat. Und immer noch tut. Um Missbrauch zu verhindern, wie es stereotyp heißt. Das mag gut gemeint sein, aber wer missbrauchen will, der kann dies eben schon. Wissenschaftler fordern deshalb schon lange eine kritische Edition. Gegen eine solche ließe sich einwenden, dass Fußnoten à la „hier irrte der Gröfaz“ den Erkenntnisgewinn nicht zwingend steigern, das Problem des Missbrauchs also auch mit viel Wissenschaft nicht zu lösen ist. Aber gibt es eine Wahl? Halboffiziell bereitet das Münchner Institut für Zeitgeschichte nun eine akademisch seriöse Neuausgabe vor. Denn anders ist die unkontrollierte Verbreitung jener Textfassungen nicht zu kontern, die heute frei im Netz flottieren und morgen gedruckt werden können. Es hilft nichts: Gebt den „Kampf“ frei!“
Eine Argumentation, der man sich nur schwer verschließen kann. Absichtlich geschürte Ängste, daß jemand kommen könnte, um sich aus MEIN KAMPF irgendwelche Tricks abzulauschen, sind freilich Schwachsinn. So enthält das Buch nichts, absolut gar nichts, was man nicht in irgendeiner Weise auch woanders lesen könnte. So ist Hitler als Autor durchaus als einfacher Autodidakt erkennbar, der sich darum bemüht, seine aus anderen Büchern erworbenen Lesefrüchte in ein eigenes Schema zu pressen. Hitler selber machte sich dann auch später als Führer des Deutschen Reiches über seine literarischen Fähigkeiten nichts vor und betonte oft genug gegenüber seiner näheren Umgebung, daß es besser gewesen wäre, wenn er dieses Buch nie geschrieben hätte, da man ihn als Politiker nur an diesem Buch aus seiner politischen Frühzeit mißt, ohne seine spätere politische Entwicklung zu berücksichtigen.
Es entbehrt derzeit nicht einer gewissen Komik, wenn man jetzt hier und da aus bestimmter Richtung vor einsetzender Sensationsmache warnt, wenn das Buch ab 2015 frei wird. Tatsächlich jedoch waren es niemand geringerer als jene jetzt warnenden Kreise selber, die durch die Verteufelung des Buches eine Erwartungshaltung produziert haben, der dieses Buch gar nicht gerecht werden kann.
Ungeachtet dessen können wir uns schon vorstellen, daß MEIN KAMPF der große Bucherfolg des Jahres 2015 wird.
Ob jeder, der sich das Buch dann kauft, es auch bis zu Ende lesen wird, lassen wir mal dahingestellt, da die Lektüre dicker politischer Bücher die PISA-geprägte Generation von heute viefach überfordert. Daß ein Großteil der Käufer sich dieses Buch jedoch kauft, um es sich dann sichtbar und nicht ohne einen leisen Anflug von Stolz … oder Angeberei ins Regal zu stellen, halten wir dagegen durchaus für sicher.
Zu denen, die sich für eine Freigabe von MEIN KAMPF einsetzen, gehört u. a. auch der jüdische Publizist Rafael Seligmann, der bereits im März 2009 gegenüber dem STERN von MEIN KAMPF sagte: “Das können wir uns als Deutsche nicht erlauben, dass das Buch in Israel auf Hebräisch gedruckt wird und wir stehen da als Deppen der Welt mit unseren deutschen Minderwertigkeitsgefühlen …“ Darüber hinaus meinte er, daß, wenn das Buch dann zeitweise die Bestsellerlisten erklimmen würde, nicht gleich Lea Rosh mit der Forderung kommen müsse, daß Holocaust-Mahnmal in Berlin gleich dreimal höher zu bauen.
| Ein weiterer Freigabebefürworter von MEIN KAMPF ist übrigens auch ENDSTATION RECHTS-Betreiber Mathias Brodkorb vom Schweriner Landtag. |
Siehe auch
Stern 28.07.09




52 responses so far ↓
1 sw // Jul 31, 2009 at 8:29
Für Studienzwecke: http://www.harrold.org/rfhextra/download/Adolf%20Hitler%20-%20Mein%20Kampf%20-%20German.pdf
2 Dieter // Jul 31, 2009 at 8:56
“[...]Missbrauchs durch Neonazis, deren Lesekapazitäten nach Einschätzung Möllers “wohl ohnehin nicht überwältigend sein dürften”[...]”
Das war sowas von glasklar, dass wieder etwas über
die Intelligenz der pöhsen Neo-Nazis, die den ganzen Tag nur saufen und sich prügeln, geschrieben wird.
Diese ständigen Vorverurteilungen, “Nationalisten sind alle dumm”, beweisen doch immer wieder die kindische Hetze irgendwelcher Gutmenschen-Hampelmänner. Anstatt darauf einzugehen wird lieber schön gehetzt und beleidigt – sonst käme vielleicht jemand auf die Idee, dass wir garnicht so doooooof sind
3 gann // Jul 31, 2009 at 9:07
Danke MÄRKISCHE ALLGEMEINE!
Jetzt weiss jeder wo er Mein Kampf lesen kann.
Das wußte vorher auch schon jeder, sofern er ein bißchen mit Google vertraut war. – Die Schriftleitung
4 Rudi // Jul 31, 2009 at 9:14
Es zeugt von Schizophrenie des Systems, dem gewünschten “mündigen Bürger” wesentliche Bestandteile der Zeitgeschichte vorzuenthalten. Als ich vor ein paar Jahren den Schmöker bei einer großen Buchhandlung kaufen wollte, wurde ich gleich gefragt: “Haben sie einen Studienauftrag ?”. Auf meine Antwort “nein, das Buch interessiert mich lediglich” wurde ich sofort als pöhser Neonazi eingestuft.
5 Lamsdorf // Jul 31, 2009 at 9:15
Der Freistaat ist natürlich etwas unter Druck und so will er doch wenigstens ab 2015 etwas mitverdienen bevor andere Legal den Kuchen allein auffressen.
Andererseits möchten sie mit der dokumentierten Ausgabe den Lesern das Denken abnehmen oder zumindestens in eine bestimmte Richtung steuern.
Ich denke mit der Veröffentlichung der dokumentierten Ausgabe verhält es sich wie mit der Legalisierung von Drogen. Die eigentliche Zielgruppe weiss wo sie die Originalware beschaffen kann und die Nichtinteressierten werden sich geekelt abwenden.
6 HarroMeyer // Jul 31, 2009 at 9:20
Dass die Rechten es 60 Jahre nach Kriegsende bei dieser “Demokratie” nur zu einem Nieschendasein gebracht haben, lässt schon einen gewissen Mangel an Realitätsnähe vermuten.
Wenn du das von deiner “Niesche” aus so siehst.
Die Schriftleitung
7 Hnossa // Jul 31, 2009 at 9:30
Die meiste Zeit meines Lebens hat die Systempropaganda “langweiliger Schinken, von einem geistig minderbemittelten Deppen geschrieben” bei mir gefruchtet. Aber irgendwann wollte ich es dann doch selbst wissen, weil die hasserfüllte Hetzerei einfach zu auffällig war, denn immerhin hatte ich dann schon einige Basiswerke über Medien, Manipulation, Gedankenkontrolle, Umerziehung intus.
Was sich mir dann offenbarte, kam einer Erleuchtung nahe
Nie vorher hatte ich etwas gelesen, das so ehrlich, direkt und auf den Punkt gebracht war. Kristallklare Sprache, kein Rumgeschwafel um den heißen Brei, keine elaborierte Selbstbeweihräucherung des Intellekts – einfach, logisch, klar und für jeden verständlich. So muß ein gutes Sachbuch geschrieben sein!
Daß die weltweiten Auflagen in allen Sprachen bis heute vermutlich die der Bibel bei weitem schlagen, spricht für sich.
8 Patriot54 // Jul 31, 2009 at 9:30
Wenn eine kritische Ausgabe von “Mein Kampf” auf den Literaturmarkt kommt, kann man sich bestimmt besser “Max und Moritz” kaufen.
9 Madmann // Jul 31, 2009 at 9:37
Kann der Schriftleitung nur zustimmen. Wer heute Schriften sucht findet sie im Netz. Ob Google oder andere Suchmaschinen oder sonst wie ist so egal. In meinem Besitz befindet sich seit einigen Jahren eine Ausgabe dieses Buches aus dem Netz. Der Drucker hat ganzschön geglüht. Durch den Segen der Datenverarbeitung können Begeisterte den Download auch wunderbar auf CD verbreiten. Eine gewisse Vorkenntniss der politischen Situation damals ist von Vorteil, da das Lesevergnügen sonst sehr anstrengend wird.
Dieses Buch kann einem die Augen öffnen oder eine Meinung festigen. Gewisse Zeitgenossen dürften natürlich wieder laut aufschreien über die zum Teil sehr klaren Worte (was wiederum mit den o.g. nicht vorhandenenVorkenntnissen zu tun haben dürfte).
Frage an die Schriftleitung:
Werdet ihr wie andere nationale Nachrichtenportale (Syndikat Z z.B.) eine Sommerpause* machen?
Schönes Wochenende an alle
Was ist denn das?
Die Schriftleitung
10 RevierFörster // Jul 31, 2009 at 9:41
Da erkennt man das Selbstvertrauen der Demokraten in ihre Republik. Erst heute morgen seierte so eine Umerziehungstante im Radio (Margarete Mitscherlich) etwas von “gefestigter Demokratie” in der wir angeblich lebten.
Na ja, so toll kann das alles ja nicht sein wenn sich unsere “Helden” vor einem Buch so ins Höschen machen…
Und diese Leute hätten wenn sie nur früher geboren wären, den Aufstand gegen die pöhsen Nazis anführen wollen…
11 Holmes // Jul 31, 2009 at 10:10
Das IfZ verwechselt eine kritische Ausgabe mit einer kritisierten Ausgabe.
Ein kritische Ausgabe macht nur Sinn, wo der Text nicht feststeht, sei es wegen verschiedenen Quellen oder verschiedenen Ergänzungen des Autors usw. Das ist hier, soweit ich weiß, nicht der Fall.
Ich kannte mal einen dummen Gelehrten, der eine “kritische Ausgabe” des Kommunistischen Manifestes herausgab. Es war eine Übersetzung des deutschen Textes mit Kritiken des Idioten.
Kaum zu glauben, daß das IfZ dasselbe vorhat.
12 buntspecht // Jul 31, 2009 at 10:39
Im Urlaubsort Bibione / Italien liegt das Buch in deutscher Sprache im Buchladen am Hauptplatz öffentlich aus; Preis 36 € . Geniesser können sich im Weinladen in der Nähe eine Flasche “Führer-Wein” mit dem Konterfei des Autors kaufen. ( Stand: Juni 2009 )
13 Lütt Matten // Jul 31, 2009 at 10:39
“[...]Missbrauchs durch Neonazis, deren Lesekapazitäten nach Einschätzung Möllers “wohl ohnehin nicht überwältigend sein dürften”[...]”
Auch das ist ein alter Hut. Wenn man bei der Verwendung des Begriffs “Missbrauch” davon ausgeht, dass damit in der Regel ein “Gebrauch von etwas für einen Zweck, für den es ursprünglich nicht genutzt werden sollte” oder “ein unpassender oder schädlicher Gebrauch“ gemeint sein soll, dann dürfte dies – unter Hinweis auf die “Neo-Nazis” – doch etwas unlogisch und albern erscheinen, denn es handelt sich doch gerade um DAS Buch der Nationalsozialisten. Ein Missbrauch von Naziliteratur duch “Neo-Nazis” ist doch offenkundig gar nicht möglich.
14 Werner // Jul 31, 2009 at 10:41
Nicht-PDF-Format:
http://abbc2.com/historia/hitler/mkampf/ger/index.htm
15 Fenris (vm. "mors principium est!") // Jul 31, 2009 at 10:42
Ich freu mich weniger auf die Freigabe selbst als auf die “wissenschaftlichen Kommentare”. Es wird nicht lange dauern, bis ein böser Revsionist auch diese auseinandernimmt. Vielleicht erscheint dann ein zweites (drittes) Buch “Mein Kampf – Die Kommentierung der Kommentare”.
16 Madmann // Jul 31, 2009 at 10:43
@Schriftleitung
Eine Sommerpause ist ähnlich wie Sommerferien. Nur für Erwachsene, die sich selbst raussuchen können wann und wie lang.
Tja, das gibt es hier nicht, außer wenn aus technischen Gründen die Küche kalt bleibt. – Die Schriftleitung
17 neovertriebener // Jul 31, 2009 at 10:54
WENN wir genau hinsehen (lesen) benötigt dieses Buch lediglich die Korrektur von Daten…
Machen WIR aus 1930 einfach mal 2003 und versuchen uns den technischen Fortschritt als NORMALEN FAKT hinzuzufügen ….
Lieber Gott öffne UNS die Augen für den WAHNSINN welcher dieser Mann UNS vorausgesagt hat.
DEUTSCHLAND hat genug KLUGE Köpfe , ABER zu wenig MUTIGE Männer UND Frauen .
Ich selber kann NUR mitkämpfen , denn ich wäre tatsächlich NUR gefundenes Fressen .
Die reinen Seelen Deutschlands sitzen leider hinter Gittern.
Meine Hochachtung an Hernn Mahler.
EHRE WEM EHRE GEBÜHRT
Wotan ist mit UNS
18 Wehrsport // Jul 31, 2009 at 10:56
Es geht nichts über eine schöne Frakturausgabe von Mein Kampf! Der literarische Stil ist natürlich sehr kämpferisch, aber nicht schlecht. Es ist gar nicht so einfach, klare und scheinbar anspruchslose Prosa zu schreiben. Man sehe sich nur mal weitverbreitete Formulierungen von heute an:
Das ist Translationesisch aus dem schiefen Turm von Pisa, aber mit Sicherheit kein Deutsch mehr, so mies ist der Stil.
19 Max // Jul 31, 2009 at 11:10
Mein Kampf – sollte jeder von uns einmal (!) haben. Zum historischen forschen. Gut, dass es auch das Internet und die vielfachen Möglichkeiten des Downloads für das Buch gibt !
20 Werner // Jul 31, 2009 at 11:17
Adolf Hitler: “Das zweite Buch”
http://web.archive.org/web/20030608063603/http://www.adolfhitler.ws/lib/books/zweites/zweites.htm
21 Lamsdorf // Jul 31, 2009 at 11:34
Das Lesen des Buches ist in der Tat etwas mühsam.
Deshalb empfehle ich jedem Interessierten die Hörbuchausgabe
22 RevierFörster // Jul 31, 2009 at 11:46
@ Holmes
“Kritisch” heißt auf bunzeldeutsch “links”. Eine Hauptschrift der 68iger “Die “kritische” Theorie” von Max Israel Horkheimer meint natürlich “linke” Theorie.
In der Oberstufe wurden wir immer aufgefordert alles “kritisch” zu hinterfragen (außer alles Linke, was ich aber erst später erkannte). Damit war natürlich gemeint zu prüfen ob etwas links genug ist und somit dem demokratischen Konsens entspricht.
Alles was nicht “kritisch” ist, ist nämlich “Autobahn”…
23 Nikolaus Be // Jul 31, 2009 at 11:53
Hatte das Buch vor langen Jahren. Obiger Artikel erinnert mich an die Lücke im Bücherregal. Werde für weiteren Absatz bzw. Nachfrage sorgen.
Im Artikel steht geschrieben, das Buch könne ggf. ab 2015 von jedem veröffentlicht werden. Auf welchen Geltungsbereich (BRD – Ausland) bezöge es sich, und stünde dem nicht § 86a StGB entgegen?
@ Holmes 11
Kluger Beitrag!
buntspecht 12
“Im Urlaubsort… /Italien liegt das Buch… ”
Bella Italia !
24 Lamsdorf // Jul 31, 2009 at 12:08
@Nikolaus Be #23
70 Jahre nach dem Tod des Verfasser erlöschen automatisch die Autorenrechte die dem Freistaat damals zugesprochen worden waren.
25 Madmann // Jul 31, 2009 at 12:09
@Lamsdorf
Haben sie eine Quelle wo ich jenes bekommen oder runterladen kann?
26 Dersu Uzala // Jul 31, 2009 at 12:25
@7 :
Das mit der Auflagenmenge gehört ins
Reich der Legenden.
Der Jesusschinken ist momentan Dank
vieler käufer in China die Nr.1.
Gleich danach kommt “Guinnes Book of
Rekords”.Historisch gesehen müsste das
“Rote Buch” von Mao mit Abstand an der
Spitze liegen.Wurde zwischen 64-76 bei
einer damaligen Weltbevölkerung von 3 Milli-
arden in über 500 Auflagen 6,5 Milliarden mal
gedruckt.
Pointe an der Geschichte ist,dass ausgerechnet
einer Deutscher Chemiekonzern dessen Namen
ich nicht eruieren konnte,den einzig
oekonomischen Gewinn mit dem “Roten
Buch” gemacht haben soll.Er stellte den
Kunststoff für den Umschlag her.
27 Eichenwäldchen // Jul 31, 2009 at 12:40
@ Dersu Uzala
Sie kennen den Spruch von wegen “Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst …” und so weiter. Bedenken sollten Sie auch, daß Auflage nicht gleich Leser bedeutet. Und schließlich und endlich steht Qualität nach meinem Dafürhalten noch immer über Quantität. Die Renaissance des besagten Werkes im Ausland während der letzten Jahre deutet in jedem Fall darauf hin, daß das Interesse nicht nur ungebrochen, sondern weiter steigend ist.
28 Lamsdorf // Jul 31, 2009 at 12:56
@Madmann #25
[...@Lamsdorf
Haben sie eine Quelle wo ich jenes bekommen oder runterladen kann?...]
Nein habe ich natürlich nicht ich bin ja ein Gesetzestreuer Bürger und nicht so ein verdammtes Nazischwein wie z.B. die Jungs vom Neuschwabenlandarchiv die das Buch einfach so zum Download auf ihrer Internetseite anbieten.
29 Madmann // Jul 31, 2009 at 13:20
@Lamsdorf
Ich danke für ihre Information und werde als Vorzeigebürger der BRD diese faschistoide Seite selbstverständlich meiden….
Aber ich möchte sie doch bitten zukünftig die Jungs und MÄDELS (oder einfach Menschen oder Lebewesen oder Atomansammlungen) vom Archiv zu erwähnen.
Oh man, 3 Lügen im ersten Satz. Und es war nicht der Dank…
30 Konrad // Jul 31, 2009 at 13:42
„70 Jahre nach dem Tod des Verfassers erlöschen automatisch die Autorenrechte die dem Freistaat damals zugesprochen worden waren.“
Die traurigste Sache ist für mich eigentlich, wie deutlich hier sichtbar wird, wie „verblödet“ wir heute sind. Nach 70 Jahren Unterdrückung und Umerziehung hat man immer noch Angst davor, dem Mensch zuzutrauen, sich eine eigene kritische Meinung dazu zu bilden.
[Ironie an]
Aber es wird auch anders offensichtlich, ich brauche mir nur das neue Kompetenzteam vom Steinmeier anschauen. Nahles zum Beispiel, welche Kompetenzen hat sie? Ganz ehrlich, die hat noch nie in dem Leben gelebt, in dem die Menschen stecken, für das sie entscheiden wollen. So geht das dann weiter… Nur komisch ist, ich glaube die sind alle Rassisten. Weil, gerade jene erklären uns, wie in unserem gesellschaftlichem Umfeld alles mit Ausländern zugepumpt werden muss und wie toll das sei und selbst hängen sie da etwas hinterher. Ich glaube die Zusammensetzung der Gesellschaft wird nicht richtig repräsentiert durch das Kompetenzteam. [Ironie aus]
31 RevierFörster // Jul 31, 2009 at 14:03
…”70 Jahre nach dem Tod des Verfassers erlöschen”…
Vieleicht ist der Führer ja doch nach Neuschwabenland geflohen und erfreut sich bis heute bester Gesundheit (wie etliche Holo€au§t-Überlebene).
Dann können wir noch lange auf die automatische Freigabe warten…
32 Klebender Claus // Jul 31, 2009 at 15:28
“Zugegeben, wer in diesem Werk große Literatur vermutet, wird enttäuscht werden. Wer aber das ehrliche Bekenntnis eines einfachen Mannes kennenlernen will, der ohne größere literarische Vorkenntnisse und ohne Rücksicht auf stilistische Bedenken blasierter Kritiker einfach über sich und seine Zeit schrieb, so wie er sie persönlich sah und verstand, wird durchaus gut bedient, auch wenn das Buch keine einfache Lektüre ist.”
- Sicherlich ist die Frage des Stils bis zu einem gewissen Grad subjektiv, doch der Schreibstil, die wechselnden Betrachtungsweisen, ebenso wie die teils emotionale, teils sachliche (gelegentlich sogar selbstkritische und reflexive) Darstellungsweise in “Mein Kampf” sind grandios!
Legt man natürlich einen verBRDten Maßstab an, dann ist das oben zitierte Urteil mehr als verständlich…
33 marshall1 // Jul 31, 2009 at 15:30
http://volksgruppen.orf.at/diversity/Stories/86238/
Die Quelle gab es schonmal besser, aber vielleicht finde ich sie noch.
34 Unperson // Jul 31, 2009 at 15:43
“Wer aber das ehrliche Bekenntnis eines einfachen Mannes kennenlernen will, der ohne größere literarische Vorkenntnisse und ohne Rücksicht auf stilistische Bedenken blasierter Kritiker einfach über sich und seine Zeit schrieb, so wie er sie persönlich sah und verstand, wird durchaus gut bedient, auch wenn das Buch keine einfache Lektüre ist.”
Hervorragend auf den Punkt gebracht. Damit ist alles gesagt, was es zu den üblichen dummdreisten Schmähungen der “antifaschistischen” Wichtigtuer zu sagen gibt.
@Schriftleitung
“Es entbehrt nicht einer gewissen Komik…” taucht in beinahe jedem Eurer Artikel auf. Fünf Mark ins Phrasenschwein, kann ich da nur sagen!
*
*Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie…
Die Schriftleitung
35 Virruber // Jul 31, 2009 at 16:04
Hnossa, Nr. 7, Jul 31, 2009 at 9:30
>> Nie vorher hatte ich etwas gelesen, das so ehrlich, direkt und auf den Punkt gebracht war. <> Kristallklare Sprache, kein Rumgeschwafel um den heißen Brei, keine elaborierte Selbstbeweihräucherung des Intellekts – einfach, logisch, klar und für jeden verständlich. <<
Sind Sie sicher, daß es dieses Buch war? Oder ist Lesen nicht so Ihr Ding? Also mal im Ernst: Wenn ich da mal so reinschaue, dann sträuben sich mir die Nackenhaare. Vermutlich liegt's daran, daß dies, wenn ich nicht einem Irrtum erlegen bin, eigentlich eine Redemitschrift ist, oder nicht? Hat Rudi damals nicht die Tasten angeschlagen, während der Herr Hitler seinen Gedanken verbal freien Lauf ließ? Wie auch immer … ich glaube, Sie haben dieses "gute Sachbuch" gar nicht gelesen. Vielleicht haben Sie mal reingeschaut und etwas geschmökert, aber ernsthaft gelesen … komplett?
Na ja … zum Glück wissen wir ja nun Dank Addi und seines Krampfes, daß "die Eier der Kolumbusse zu Hunderttausenden herum liegen". Viel Spaß beim Einsammeln!
Und das von jemandem, der allenfalls Comics liest.
Die Schriftleitung
36 Dersu Uzala // Jul 31, 2009 at 16:32
@Eichenwäldchen:
Schon klar,bei einer Auflage von
6 Milliarden kam jeder Chinese
immerhin 6 Mal in den Genuss von
Maos literarischem können.
37 Uhu // Jul 31, 2009 at 17:07
“Eine kritische Ausgabe macht nur Sinn, wo der Text nicht feststeht, sei es wegen verschiedenen Quellen oder verschiedenen Ergänzungen des Autors usw. Das ist hier, soweit ich weiß, nicht der Fall.”
Ich habe irgendwo mal gelesen, in der 1. Auflage von 1925/26 in zwei Bänden wären einige Abschnitte gewesen, die in den weiteren Auflagen gestrichen oder verändert worden seien.
“Hitlers zweites Buch” wird von Udo Walendy als Fälschung angesehen, die These dargestellt 1967 in “Europa in Flammen” Band 2.
http://www.amazon.de/Europa-Flammen-1939-1945-Bd-2/dp/B0000BQWW1/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1249060190&sr=1-3
38 Nikolaus Be // Jul 31, 2009 at 17:48
@ Lamsdorf 24
Danke. Aber meine Frage (# 23) war anders gemeint. Nach dem Artikel hat man den Eindruck, das Buch kann ab 2015 frei wiederveröffentlicht u. verkauft werden. Aber zumindest im Geltungsbereich der BRD(-Gesetze) erscheint dies ausgeschlossen u. nicht denkbar.
Das ist Ansichtssache. Wir sind davon überzeugt, daß es “Mein Kampf” spätestens ab 2015 auch in der Bundesrepublik offiziell zu kaufen geben wird.
Die Schriftleitung
39 Deutsche Frau // Jul 31, 2009 at 18:26
“Wir sind davon überzeugt, daß es “Mein Kampf” spätestens ab 2015 auch in der Bundesrepublik offiziell zu kaufen geben wird.”
Ich bin davon überzeugt, daß es “die Bundesrepublik” spätestens 2015 offiziell und inoffiziell nicht mehr geben wird.
40 Unperson // Jul 31, 2009 at 18:39
In einem Punkt haben die Gesinnungsjuden/Volksverdummer gar nicht mal so unrecht: Eine Ergänzung des Originaltextes ist, im Hinblick auf die – jahrzehntelanger Gehirnwäsche und Konditionierung geschuldeten – katastrophalen Geschichtskenntnisse durchschnittlicher, weitgehend unpolitischer Bunzelbürger, durchaus zweckmäßig, wenn nicht gar unerläßlich.
64 Jahre Gehirnwäsche und geistige Entmündigung haben schweren Schaden angerichtet. Folgendes Beispiel zeigt, wie leicht die Auserwählten(knechte) dieses Buch zur weiteren Manipulation auszuschlachten verstehen – und demonstriert zugleich, wie ein tatsächlich WISSENSCHAFTLICHER Kommentar gestaltet sein müßte:
[Zitat:]
„Hitlerzitate werden meistens mit der Behauptung eingeleitet, Hitler habe bereits in seinem Buch “Mein Kampf” die Vernichtung der Juden mit Hilfe von Gas angekündigt. Man bezieht sich hierfür auf folgende Sätze aus dem Buch Adolf Hitlers [167]:
“Hätte man zu Kriegsbeginn und während des Krieges einmal zwölf- oder fünfzehntausend dieser hebräischen Volksverderber so unter Giftgas gehalten, wie Hunderttausende unserer allerbesten Arbeiter aus allen Schichten und Berufen es im Felde erdulden mußten, dann wäre das Millionenopfer der Front nicht vergeblich gewesen. Im Gegenteil: Zwölftausend Schurken zur rechten Zeit beseitigt, hätte vielleicht einer Million ordentlicher, für die Zukunft wertvoller Deutscher das Leben gerettet.”
Diese Sätze finden sich im 15. Kapitel des 2. Bandes von “Mein Kampf”, das die Überschrift “Notwehr als Recht” trägt. Hitler greift darin den internationalen Marxismus an, der insbesondere in Deutschland vor allem von Juden geführt wurde. Er wendete sich jedoch keineswegs gegen das Judentum an sich und forderte schon gar nicht dessen allgemeine Ausrottung. Aus diesen 1925 geschriebenen Sätzen, die sich ausschließlich auf die Lage im 1. Weltkrieg bezogen, läßt sich also in keiner Weise eine allgemeine “Idee” Hitlers zur Vernichtung, ja ganz konkret zur “Vergasung” der Juden herleiten, wie z. B. Bracher es verallgemeinernd darstellt [168].
Man kann bei einer objektiven Interpretation dieser Aussage Hitlers nicht außer Betracht lassen, daß sie sich auf die Vergangenheit und überdies nur auf einen ganz bestimmten Tatbestand bezog. Allein aus Hitlers Sicht des deutschen Zusammenbruchs im 1. Weltkrieg und wohl auch aus seiner eigenen Erfahrung mit dem von den Engländern damals begonnenen Gaskrieg läßt sich diese Äußerung erklären [169]. Sie war nichts weiter als eine emotionelle Phrase, nicht dagegen der Keim eines Plans für die Zukunft, wie ja überhaupt das Buch “Mein Kampf” weniger programmatischen als propagandistischen Charakter hatte [170].
Es liegt nahe, in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, daß der Jude Kurt Tucholsky für jene bürgerlichen Schichten, die seinen Pazifismus nicht teilten, die folgenden menschenfreundlichen Wünsche bereithielt [171]:
“Möge das Gas in die Spielstuben eurer Kinder schleichen. Mögen sie langsam umsinken, die Püppchen. Ich wünsche der Frau des Kirchenrats und des Chefredakteurs und der Mutter des Bildhauers und der Schwester des Bankiers, daß sie einen bitteren qualvollen Tod finden, alle zusammen.”
Es soll hier gewiß nicht behauptet werden, Tucholsky habe den Gasmord am deutschen Volk gepredigt oder gar geplant. Doch wäre es interessant, zu erfahren, welche Erklärung jene, die Hitler auf Grund seiner oben zitierten Aussage als den Urheber angeblicher Gasmorde am jüdischen Volk hinstellen möchten, für diese weit drastischeren Sätze des Herrn Tucholsky haben.
[167] Zitiert aus “Mein Kampf”, Seite 772.
[168] Bracher aaO. Seite 461.
[169] Bekanntlich erblindete Hitler vorübergehend durch die Einwirkung britischer Kampfgase. Vgl. “Mein Kampf”, Seite 221.
[170] Als Staatsmann nach der Machtübernahme hielt sich Hitler in mancherlei Hinsicht keineswegs an diese “Bibel des Nationalsozialismus”, so z. B. in seinem Verhältnis zu Frankreich.
[171] “Die Weltbühne”, XXIII. Jahrgang, Nr. 30 vom 26. 7. 1927, Seiten 152-153; hier zitiert nach Aretz aaO. Seite 106.“
[Zitat Ende]
Aus:
Dr. Wilhelm Stäglich: „Der Auschwitz-Mythos“ (S.93f)
___
@neovertriebener
„…den WAHNSINN welcher dieser Mann UNS vorausgesagt hat.
Allerdings! Ein Beispiel:
“Rein territorial angesehen, verschwindet der Flächeninhalt des Deutschen Reiches vollständig gegenüber dem der sogenannten Weltmächte. Man führe ja nicht England als Gegenbeweis an, denn das englische Mutterland ist wirklich nur die große Hauptstadt des britischen Weltreiches, das fast ein Viertel der ganzen Erdoberfläche sein eigen nennt. Weiter müssen wir als Riesenstaaten in erster Linie die amerikanische Union, sodann Rußland und China ansehen. Lauter Raumgebilde von zum Teil mehr als zehnfach größerer Fläche als das derzeitige Deutsche Reich. Und selbst Frankreich muß unter diese Staaten gerechnet werden. Nicht nur, daß es in immer größerem Umfang aus den farbigen Menschenbeständen seines Riesenreiches das Heer ergänzt, macht es auch rassisch in seiner Vernegerung so rapide Fortschritte, daß man tatsächlich von einer Entstehung eines afrikanischen Staates auf europäischem Boden reden kann. Die Kolonialpolitik des heutigen Frankreichs ist nicht zu vergleichen mit der des vergangenen Deutschlands. Würde sich die Entwicklung Frankreichs im heutigen Stile noch dreihundert Jahre fortsetzen, so wären die letzten fränkischen Blutsreste in dem sich bildenden europa-afrikanischen Mulattenstaat untergegangen. Ein gewaltiges, geschlossenes Siedlungsgebiet vom Rhein bis zum Kongo, erfüllt von einer aus dauernder Bastardierung, langsam sich bildenden niederen Rasse.”
Zitiert aus “Mein Kampf”, Seite 729 f
Wenn das nicht von erstaunlichem Weitblick zeugt, dann weiß ich auch nicht.
Kurze Zeit später, formulierte ein gewisser Coudenhove-Kalergi es folgendermaßen:
“Die eurasisch-negroide Mischrasse wird in Zukunft die Vielfalt der Völker Europas ersetzen”! (“Praktischer Idealismus”, 1925)
41 RevierFörster // Jul 31, 2009 at 19:49
…”Frankreich”… …”in seiner Vernegerung so rapide Fortschritte, daß man tatsächlich von einer Entstehung eines afrikanischen Staates auf europäischem Boden”…
Wie war wie war, ein rechter Hellseher der Herr H. Wenn man heute in die französichen Vorstädte schaut, sieht man das er Recht behalten sollte.
Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber wenn noch mehr solcher “Ankündigungen” drinnen stehen kann ich mir vorstellen warum die Demokraten eine solche Angst vor diesem Buche haben…
Vor Jahren habe ich einen Leserbrief über das Thema gelesen, da meinte einer: “Ich weiß nicht was in dem Buche steht, aber anscheinend etwas was ich nicht wissen soll”…
42 Weiterdenker // Jul 31, 2009 at 20:58
Nun ja, ein Lesegenuß ist MK ja wahrlich nicht. Dennoch enthalten die beiden Bände (Band 1+2 in einem Band) durchaus auch auf die heutige Zeit übertragbare Wahrheiten und interessante Ansichten.
Anstelle von “Juden” würde ich vielleicht “internationales Finanzkapital” setzen, aber das soll dann jeder für sich ausmachen.
Und wenn das Buch in lateinischer und nicht mehr in deutscher Schrift erscheint haben vielleicht auch die jungen Kameraden mehr davon.
Davon ab: in der Türkei war MK bis vor kurzem ein “Bestseller”.
43 Weiterdenker // Jul 31, 2009 at 21:05
@37 – Uhu
“Hitlers zweites Buch” wird von Udo Walendy als Fälschung angesehen, die These dargestellt 1967 in “Europa in Flammen” Band 2.
Mag sein, das Buch wurde noch 1961 von der DVA (Deutsche Verlags-Anstalt) verlegt.
Interessant auch, was es damals noch zu kaufen gab (Werbung im Umschlag).
44 Ansgar // Jul 31, 2009 at 21:06
Doch, es gibt da schon Veränderung im Text und in den verschiedenen Ausgaben. beispielsweise wurden nach der annäherung an Italien Passagen zur Südtirolfrage verändert bzw. gestrichen. Werner Masers kommentierte auswahlausgabe kann da erste hinweise liefern. Insofern ist eine historisch-kritische Ausgabe sehr zu begrüßen.
45 Franz Eher // Jul 31, 2009 at 21:19
Ich meine vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass es im bayerischen Staatsministerium Stimmen laut werden, die es in erwägung ziehen, Rudolf Hess, als des Führers co-Autor, in die Betrachtung des Verjährungsprozesses miteinzubeziehen.
46 Stahlhelm65 // Aug 1, 2009 at 0:07
@Deutsche Frau
Falsch,das passiert nur,wenn wir es zulassen!!!
Wenn JETZT gehandelt und nicht nur gequatscht wird,kann der Prozess gestoppt werden!
Hiermit werden ausdrücklich alle zur Verfügung
stehenden Mittel als erlaubt angesehen!!!
‘Mein Kampf’ ist ‘unser Kampf’,gestern,heute
und auch morgen,immer und immer wieder!
Das ist seine Botschaft!
HH Stahlhelm65
47 Werner // Aug 1, 2009 at 4:37
Deutsche Frau (39)
2015 = 6015
http://web.archive.org/web/20041014022419/www.y-quest.net/thal/6015-d/6015.htm
http://web.archive.org/web/20041014022323/www.y-quest.net/thal/6015/index.htm
48 Forseti // Aug 1, 2009 at 7:09
@ Deutsche Frau
Dein Wort in Odins Gehörgang!
49 Schmidtchen // Aug 1, 2009 at 12:13
Ich glaube nicht,dass der neue “Mein Kampf” wirklich der Originalausgabe entspricht.Das kann sich das System garnicht leisten,es hat panische Angst vor der Wahrheit.
Die Lektüre von Mein Kampf macht eigentlich nur Sinn, wenn sich der Lesende auch halbwegs mit den Zeitumständen der Epoche auskennt, in der das Buch geschrieben wurde. Wer jetzt schon anfängt, daß dies oder das nicht im Original zu lesen sein könnte, zeigt eigentlich nur, daß er vom Buchhandel und auch von der politischen Literatur nicht allzu viel versteht. Abgesehen davon gibt es ja genügend Vergleichsmöglichkeiten.
Die Schriftleitung
50 Sebastian // Aug 1, 2009 at 16:51
@21: Hörbuchausgabe?etwa die von Unglaublichkeiten.com? Nein danke, da kämpfe ich mich lieber durch das Buch als es mir nur anzuhören, denn dabei bekommt man vieles gar nicht richtig mit, hat nur schlecht die Möglichkeit unklares nochmal durchzulesen/-hören und hat allgemein viel zu wenig Zeit sich eigene Gedanken darüber zu machen…Meine Meinung
Hab mir extra einen teuren Laserdrucker geholt um derartige Schriften ausdrucken zu können, und dann soll es veröffentlicht werden…na toll.
Ist er jetzt eben nur noch zum Ausdrucken von Flugblättern da
51 Anonymous // Aug 4, 2009 at 6:01
http://www.youtube.com/watch?v=0ldbFHc6Gzk
52 Lina // Oct 15, 2009 at 16:18
In der Slowakei ist Mein Kampf schon erlaubt und liegt in den Buchhandlungen, nur zuzugreifen. Es ist eben auch eine “kritische Ausgabe.” Die sieht dann so aus: auf den ersten 80 Seiten ist ein Geschwätz vom Herr Jemand von Niemand und auf der Seite 90 – los geht´s mit dem Werk!
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