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Anstand, anständig, die Anständigen - diese Begriffe kennt jeder und benutzt jeder. Natürlich auch ihr Gegenteil, kein Anstand, unanständig und die Unanständigen. Praktisch jeder hat auch eine Vorstellung, was oder wer in welche Kategorie gehört. Es gibt übrigens eine ganz einfache Faustregel: Anständig ist immer das, was ich mache, unanständig ist das, was ich nicht machen würde. Oder, noch kürzer: WIR sind anständige Leute, irgendwelche anderen nicht.
Subjektiv weiß jeder, was Anstand ist, aber objektive Kriterien gibt es dafür nicht. Marschiert das anständige Deutschland mit den Fahnen der NPD auf, oder sind die Anständigen jene Bürokraten, die solche Aufmärsche verhindern? Oder sind es etwa die oberdemokratischen Gegendemonstranten, auch wenn sie Steine und Flaschen werfen?
Natürlich ist es das anständige Deutschland, das Holocaust-Mahnmale baut, aber so anständig, dafür nur freiwillige Spenden der Anständigen zu verwenden, ist dieses anständige Deutschland nicht. Warum auch? Bei Geld hört schließlich nicht nur die Freundschaft, sondern auch der Anstand auf. Oder glauben Sie, ein Manager verzichtet aus Anstand auch nur auf einen einzigen Euro? Im Gegenteil, der harte Sanierer, der zwei Drittel der Belegschaft um Lohn und Brot bringt, verdoppelt dadurch sein Gehalt und bezeichnet das als leistungsgerecht.
Damit wären wir bei einem weiteren Punkt, der zum Anstand gehört: Recht und Gerechtigkeit. Wer für eine objektiv nicht meßbare Leistung sehr gut bezahlt wird, hat entweder die richtige Abstammung oder ist Politiker. Der Adel wurde einstmals abgeschafft, mit der Begründung, daß dessen Privilegien nicht gerechtfertigt seien. Den Adel haben wir in ähnlicher Form längst wieder, denn nur, wer die richtigen Eltern hat, kommt in dieser ach so anständigen Demokratie weiter. Aufstieg durch Bildung oder durch Leistung ist im heutigen Deutschland eine Illusion.
Dafür ist es üblich geworden, mit zweierlei Maß zu messen. Die Würde der und das Andenken an die Opfer des Nationalsozialismus’ sind Behörden und Institutionen dieses Landes heilig, aber sind Kriegerwitwen und Kriegswaisen etwa keine Opfer? Deren Männer, Väter und Vorväter werden vom ach so anständigen Deutschland als Richter und Henker bezeichnet, als die ewigen Täter dargestellt. Die Opfer des Bombenkrieges, die Opfer von Besatzung und Vertreibung, sind dem anständigen Deutschland keinen Gedenktag wert, keinen Festakt in irgendwelchen Parlamenten.
Wer 1943 die eigene Regierung als verbrecherisch betrachtete und in den Widerstand ging, gehört zum anständigen Deutschland. Wer 2008 die eigene Regierung als verbrecherisch betrachtet und deshalb Widerstand leistet, ist ein böser Faschist, ein Feind der Freiheit und der Demokratie - als ob wir in diesem anständigen Deutschland Freiheit und Demokratie hätten!
Wer 1943 die Truppe in Rußland verlassen und mit den Sowjets zusammengearbeitet hat, wird heute als Volksheld hingestellt. Wer 2008 die Truppe in Afghanistan verläßt und mit den Taliban zusammenarbeitet, muß nach dieser Logik ebenfalls ein Volksheld sein.
Soldaten geloben oder schwören, die Bundesrepublik Deutschland tapfer zu verteidigen. Das zu tun, wenn das Land angegriffen wird, ist anständig. 1939 wurde Deutschland von England und Frankreich der Krieg erklärt, wer damals Deutschland verteidigt hat, ist folglich ein Verbrecher. 1941 standen riesige Armeen der Sowjetunion bereit, Deutschland zu überfallen. Die Wehrmacht kam diesem Plan nach glaubhaften Quellen um gerade einmal zwei Wochen zuvor - das bezeichnet man heute als völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.
Wer einmal auf eine Weltkarte schaut, stellt fest, daß Afghanistan gar nicht zur Bundesrepublik Deutschland gehört. Das heißt, dort kann niemand unser Land verteidigen, egal, was Regierungsrhetorik uns einreden möchte. Die gleiche Rhetorik wird eingesetzt, um uns zu erklären, daß wir dank unseres Einsatzes in Afghanistan ins Visier des internationalen Terrorismus’ geraten seien und deshalb im Rahmen erhöhter Sicherheitsmaßnahmen alles und jeder überwacht werden muß. Ziehen wir beide Aussagen zusammen, wird dieses Land in Afghanistan nicht etwa verteidigt, sondern aufs Höchste gefährdet.
Auch, wenn die Kanzlerin das anders sehen möchte, ist Israel gar kein Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland. Und obwohl der Zentralrat der Juden in Deutschland anderer Meinung ist, ist diese BRD keine abgelegene Kolonie Groß-Israels. Noch ist kein einziger deutscher Soldat auf Israel vereidigt, noch steht nicht im Grundgesetz, daß unsere Soldaten für Israel kämpfen müssen. Aber es steht den Bundestagsabgeordneten natürlich frei, sich auf eigene Kosten zu bewaffnen und im Falle eines Falles eine Fremdenlegion für die Israeli Doomsday Forces zu bilden. Im Rahmen der Gleichberechtigung gilt das natürlich auch für die weiblichen Abgeordneten, bis hinauf zur Kanzlerin. Das eigene Blut für seine Ideale zu vergießen, ist anständig, das Blut anderer Menschen dafür zu opfern, verbrecherisch.
Der Anstand gebietet es den deutschen Volksvertretern, für deutsche Interessen einzutreten, für die Interessen des deutschen Volkes. Statt dessen werden die deutschen Interessen auf dem Altar der Völkerverständigung in Europa geopfert. Diese Völkerverständigung heißt in der Praxis, daß jedes andere Volk seine Vorstellungen verwirklicht, Deutschland jedoch immer nachgibt und bereitwillig bezahlt. Als England wirtschaftlich schlechte Zeiten erlebt hat, hat eine englische Premierministerin ihre Handtasche auf den Verhandlungstisch geknallt und “I want my money back!” gebrüllt.
Heute geht es Deutschland schlecht, die Reallöhne sinken, die Arbeitslosigkeit wird mit Billiglöhnern kaschiert. Unsere bunte Kanzlerin hat in einer längst vergessenen Rede erklärt, sie wolle Deutschland unter die ersten drei Länder in Europa zurückführen. Von diesem Ziel ist sie weiter entfernt denn je, trotz aller glanzvollen, aber ergebnislosen G8- und EU-Gipfel, bei denen sie vor allem als Farbklecks aufgefallen ist. Nur als Beitragszahler, da sind wir weiterhin unangefochten auf dem allerersten Platz. Und statt “I want my money back!”, lächelt die Kanzlerin fröhlich in die Kameras und sagt, daß Deutschland selbstverständlich zu allen seinen Verpflichtungen stehen wird. Es ist ja auch hochanständig, das Geld der deutschen Steuerzahler in zweifelhafte EU-Projekte zu stecken und zum Dank dafür von Brüssel am Würgehalsband vorgeführt zu werden.
In früheren Zeiten haben sich Könige auf Staatsbesuchen gegenseitig ein paar Pflichtorden verliehen, zur Pflege der gegenseitigen Freundschaft. Nur wer sich echte Verdienste um ein fremdes Land erworben hat, bekam dort mehr als diese Pflichtorden. Heute ist es bei unseren Politikern üblich, Orden und Ehrungen aus dem Ausland zu empfangen, wegen der großen Verdienste, die sie sich um jene fremden Länder erworben haben. Verdienste auf Kosten der deutschen Steuerzahler, natürlich. Von nichts kommt schließlich nichts!
Anstand beginnt im Kleinen. Anständig erzogene Kinder verprügeln keine Rentner, klauen nicht in Kaufhäusern, “ziehen” keine Mitschüler “ab”. Anständige Kaufleute manipulieren nicht die Preise hoch, um dann mit vorgeblichen Rabatten Kunden zu locken. Anständige Lehrer bemühen sich um die Bildung und Erziehung der ihnen anvertrauten Schüler, ohne sie im Sinne einer Ideologie zu beeinflussen. Anständige Eltern helfen ihren Kindern bei Problemen in der Schule, aber sie schicken keine Anwälte, um Noten zu verbessern. Und sie zwingen ihre Kinder nicht um des eigenen Prestiges willen auf eine Schule, die diese nicht bewältigen können.
Früher habe ich gerne Leserbriefe in Zeitschriften gelesen, aber heute lasse ich das lieber. Zum einen, weil die Leserbriefe gefiltert sind, zum anderen, weil viele Leserbriefe wohl nur deshalb im Blatt abgedruckt werden, um zu zeigen, mit was für Menschen sich die Journalisten herumschlagen müssen. Inzwischen bekomme ich selbst Leserbriefe, die meisten nett und freundlich, aber hin und wieder auch welche, die weniger freundlich gehalten sind. Dabei fällt auf, daß gerade die Leute, die freizügig auf mich einschimpfen, sich nicht trauen, ihren Namen zu nennen und Mailkonten benutzen, denen ich sofort ansehe, daß sie dazu eingerichtet worden sind, um eben diese eigene Identität zu verbergen.
Was aber soll ich von einer Kritik halten, die es noch nicht einmal wert ist, mit einem mehr oder weniger guten eigenen Namen versehen zu werden?
Anstand im Internet ist ohnehin ein Problem. Dem lieben Mitmenschen unerkannt eine reinwürgen, das scheint der einzige Daseinszweck mancher Leute zu sein. Ich bezeichne diese Leute gerne als die “Hunde des Internets”, die nicht fähig sind, einen Baum zu pflanzen, aber an den Bäumen anderer Leute ihre Beinchen heben. In einem Forum erkennt man sie daran, daß sie niemals ein Thema eröffnen, aber gerne zu anderer Leute Themen schreiben, selten qualifiziert, dafür fast immer voller Kritik, die natürlich gerne persönlich sein darf. Man ist ja anonym, oder?
Früher nannte man solche Leute Sykophanten, doch das setzt einen gewissen Stil voraus, einen guten Namen, den die Hunde des Internets natürlich nicht verraten. Dabei wurde der intelligente, unterhaltsame Spötter früher durchaus willkommen geheißen, nur die stillosen, plumpen Dummschwätzer landeten verprügelt in der Gosse. Aber das waren ja auch Zeiten, in denen man noch wußte, was Anstand ist.
Für Anstand gibt es keine Belohnungen, nur die Achtung der Mitmenschen. Anstand bringt kein Geld ein und nur selten Ruhm - letzteren obendrein fast nur nach dem Ableben. Es ist einträglicher, für die Machthaber zu arbeiten, wobei die Intelligenten rechtzeitig auf beiden Schultern tragen, um nach einem Umbruch wieder zu den Anständigen zu gehören, die im Widerstand gearbeitet haben. Nur, wer sich zu weit exponiert, riskiert den Dankesorden des deutschen Volkes.
Natürlich ist es anständig, geläuterten ehemaligen Gegnern zu verzeihen. Doch auch, wer sich anständig verhält, kann nicht grenzenlose Rücksicht üben. Wer trotz aller Verlockungen anständig geblieben ist, soll nicht erleben müssen, daß Denunzianten und Systemdiener straflos davonkommen, ja, als Wendehälse für ein paar Lippenbekenntnisse noch belohnt werden.
Die Opfer des Nationalsozialismus’ werden in diesem Besatzerstaat zu Heiligen verklärt, natürlich nur die richtigen. Die Opfer des internationalen Sozialismus’, von Stasi und Mauer, mußten erleben, daß es ihren ehemaligen Spitzeln und Peinigern problemlos gelungen ist, im neuen System unterzukommen. Die Krönung des Ganzen ist eine FDJ-Sekretärin für Propaganda, die heute die vor Anständigkeit triefende Kanzlerin inszeniert.
Es gibt für Anstand zwei Maßstäbe, die leider völlig unterschiedlich skaliert sind. Der eine ist das “gesunde Volksempfinden”, wonach jeder sofort weiß, was anständig ist und was nicht. Der andere ist der offizielle, der orwellsche Doppelsprech, wonach von der Staatsmacht korrumpiertes Verhalten zur Norm erhoben und als Anstand deklariert wird, obwohl es letztlich jenem anderen Maßstab völlig widerspricht.
Jener abartige Pseudo-Anstand wird durchaus belohnt. Die Mitglieder jener ehrbaren Regierungs-Gesellschaft schieben einander dafür Belohnungen und Ehrungen zu, gerne auch Pöstchen, mit wenig Arbeit und hoher Bezahlung. Das bietet uns die leichteste Möglichkeit, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden: Wird eine angebliche Anständigkeit groß herausgestellt, dann hat sich der Betreffende mit größter Sicherheit alles andere als anständig verhalten.
Anstand ist heute keine wirkliche Tugend mehr. Oh, sicher, Anstand wird gefordert, aber natürlich nur von den Anderen, von den Versagern, von jenen, denen bestenfalls der Nachruhm bleibt, während jene, die den Anstand ignorieren, im Leben voran kommen, reich und mächtig werden, Bewunderung erringen - und dann ihren Opfern erklären, was in ihren Augen Anstand bedeutet.
Quelle: Michael Winkler




23 responses so far ↓
1 Klaus // Apr 30, 2008 at 11:00
So sieht es aus Herr Winkler sehr gut in Worte gefasst.
2 Eine andere Feldpostnummer // Apr 30, 2008 at 11:21
“Wird eine angebliche Anständigkeit groß herausgestellt, dann hat sich der Betreffende mit größter Sicherheit alles andere als anständig verhalten.”
Nach einem Artikel der den eigenen “Anstand” durchgehend als Antipode zum fluchwürdigen Anstand der Falschmenschen brachte, nett.
Selbst ich hingegen finde es anständig, dass Herr Wigbold im Zuge seiner Bemühungen nun von Hernn Winkler mit einem Absatz gewürdigt wird, selbst wenn die Darstellung noch überarbeitungswürdig ist.
“Anstand im Internet ist ohnehin ein Problem. Dem lieben Mitmenschen unerkannt eine reinwürgen, das [...] die natürlich gerne persönlich sein darf. Man ist ja anonym, oder?”
3 Meckerer // Apr 30, 2008 at 12:19
Ganz genau Herr Winkler, es ist einfach zum kotzen was diese Anständigen sich erlauben und eine Erinnerung und Denkmal und Mahnmal um das andere bauen obwohl alles nur offenkundig ist und das heißt auf deutsch “nicht wissen”.
In meinen Augen sind das nicht die Anständigen sondern die Lumpen und Verbrecher des Systems die hier den Schuldkult obenan halten und Demutshaltungen erwarten wie wie für die TerrorKinderfickerreligion Islam auch.
4 Daggi // Apr 30, 2008 at 12:55
Lieber Herr Winkler!
Neben Rotchina erkenne auch ich geldgierige Manager und Bürokraten als Quelle des fehlenden Anstands bei uns und der Welt. Dennoch sind wir auf dem richtigen Weg, wenngleich für eine nachhaltige geistig-moralische Wende noch viel Überzeugungsarbeit erforderlich sein dürfte:
http://www.wiwo.de/karriere/der-dalai-lama-redet-managern-ins-gewissen-274295/
Seine Heiligkeit konnte inzwischen weite Teile der Wirtschaftselite Deutschlands für uns gewinnen:
http://www.wiwo.de/service/survey-voting/dalai-lama-130.html
Sie können sich gar nicht vorstellen, wie peinlich es zum Beispiel den Siemens-Vorständen ist, daß diese amerikanische Anwaltskanzlei ihren Machenschaften auf die Schliche gekommen ist.
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Kommentar-Durch/618894.html
Den Schaden für den Standort Deutschland und ihre Pensionärsdemokratie kann man nur abschätzen!
PS:
Ich hoffe, daß sich auch Herr Wigbold der positiven Bewertung Ihres Aufsatzes durch die Feldpost und mich anschließen wird. Schoßhunde wie Klaus zählen Sie ja wohl nicht.
5 Frei // Apr 30, 2008 at 14:29
Herr Winkler,
Anstand gibt es nicht mehr,
Eigennutz laesst es nicht zu anstaendig zu sein.
Amerikanismus ist totaler Eigennutz und wenn ich nicht kriege was ich will schiess ich Dich ueber den Haufen!
Muss da die Naturvoelker ansprechen! Es gibt keinen Eigennutz Sie leben in einer Gemeinschaft und bieten dem fremden Gast das Beste an was Sie haben und hoffen dies wird gerne und dankend angenommen! In Amerika wurden Sie ausgerottet und in der BRD ist man dabei dies bei der Urbevoelkerung gerade zu tun!
Die meisten Menschen in der Bundes Republik haben alle Eigenschaften dieses ja (Naturgesetz) Gesetzes des Anstandes verloren!Untersich zu Deutschen und Fremden!
Natuerlich wer keinen Anstand in seiner Familie hat wie kann er einen ausserhalb haben!
Das heist dieses Volk ohne Anstand in der Volksgemeinschaft (nicht existent) geht unweigerlich unter, sollte es nicht die Kraft zur Erneuerung haben!Die Naturvoelker verehren Ihre Vorfahren auf das Heiligste und lassen keine Maechte heran um Sie zu beleidigen ja auch wenn Sie christianisiert wurden mit Gewalt oder auch freiwillig Ihre Vorfahren sind heilig .
Uns ging alles verloren und wenn einige versuchen unseren Anstand in der Wahrheit wieder finden wollen, werden Sie eingesperrt!Wie in Amerika die Indianerpolizei wurde extra dafuer eingerichtet zur der Kontrolle der Indianer Eigene Art(Kultur)- Zerstoerung!
Und in der BRD ist diese Kontrolle der Art und Kulturzerstoerung Dem Parlament mit Jusitz und Polizei befohlen durch Ihre Besatzer.Und diese BRD Elite ist voll mit anderen Maechte dabei dies auszufuehren.
Daher muessen wir den Anstand wieder finden von der Familie bis zur Volksgemeinschaft und auch den Fremden genueber!
Das heist nicht wenn ein Gast seine Gastfreundschaft zu lange in Anspruch nimmt, dass man ihn nicht ausladen darf oder die Besatzer sagt ,dass es an der Zeit ist nach Hause zu gehen, auch mit Nachdruck!Und der Zentral Rat den Mund halten muss! Freundlich aber bestimmt!
Ubrigens wissen Sie ,wie sich die ANC in der Bevoelkerung durchsetzte in der Bevoelkerung. Sie haben einen alten Autoreifen den Volksverraeter uebergestuelpt
und angezuendet!Hatten vorher Volksgerichte!Wer schuldig war wurde lebendig oeffentlich verbrannt waren ca 10 Jahre mit diesem Volksgericht taetig und Ihre Brandmeister werden ueberall hofiert!
Natuerlich wurde der Anstand in der Bevoelkerung zerstoert !
Aber alle bewundern den Mandela und glauben Sie mir, sehr viele alte Reifen wurden verbrannt in Sued Africa!
Einer meiner Soehne studiert hier in Asien auf der Uni und die Studenten mussten Anstand fuer ein ganzes Semester lernen und jeder musste es nehmen und bestehen! Natuerlich keinen Amerikanischen oder westlichen!
So Aussagen ueber Moslems wie der Meckerer
von sich gibt koennte man auch besser nicht zulassen! Hier faengt der Anstand an! Man muss aber nicht Moslem moegen muessen. Wie man auch nicht Juden moegen muss!Oder Besatzer und die Lebenskultur derer uebernehmen.
Der Anstand faengt an bei sich und dann im eigenen Volke.
6 Mitstreiter // Apr 30, 2008 at 14:33
Da werden wieder Besserwisser und Neunmalkluge daran gehen, Herrn Winklers Kolummne mies zu machen und sich in Abfälligkeiten ergießen. Für gesunden Anstand und Vernumpft tragen die linken Pädagogen “Volksaufklärer” und Professoren nichts bei. Daher begrüßen wir M. Winklers neues Thema.
7 Frei // Apr 30, 2008 at 14:37
Ich bin Deutscher und Sozialist!
macht mich zum National Sozialist!
8 griesgram // Apr 30, 2008 at 15:08
“…nur, wer die richtigen Eltern hat, kommt in dieser ach so anständigen Demokratie weiter…”
Mehr Parteibuch!
9 GB // Apr 30, 2008 at 15:29
Was ist eigentlich aus Jürgen Schwab und seinen Kolumnen geworden?
10 Wigbold // Apr 30, 2008 at 17:07
Gegen Anstand habe ich natürlich nichts. Schade fände ich es, wenn Herr Winkler diesen definieren könnte. Aber diese Gefahr besteht, auch nach Lektüre dieses Prangers, wohl auch weiterhin nicht.
Meine Lieferung Nudeln (50 kg, Discounter, niedrigster Preis - z.Zt. 0,34 EUR/Pfund-) beabsichtige ich übrigens um Pfingsten ‘rum in Würzburg vorbeizubringen und in den von Hunger geplagten Vorgarten zu stellen. So fahre ich dann endlich mal nicht bloß am “Weinfaß an der Autobahn” (Würzburger Stadtmarketing über Würzburg) vorbei. Vielleicht könnten Sie nach Pfingsten (in kryptischen Worten natürlich) den Empfang bestätigen. Danke.
Welcher Absatz, Feldpost, soll denn bitte mir gewidmet sein? Der mit “Heute geht es Deutschland schlecht”, der mit “Anstand im Internet ist ohnehin ein Problem”, oder “Früher nannte man solche Leute Sykophanten”, oder doch eher der mit “Die Opfer des Nationalsozialismus”? Das mit dem “reinwürgen” kann es unmöglich sein, denn Ihrem wegen seiner Zivilcourage in Funk und Fernsehen gepriesenen Ernesto- Cardenal-Verschnitt aus Greifswald sehe ich weder professionell noch persönlich ähnlich. Außerdem überlasse ich das Zubereiten der Teigwaren Herrn Winkler selbst, der darin ja Erfahrung hat.
Den Absatz mit den “geläuterten ehemaligen Gegnern” wird er auch nicht gemeint haben, und wenn, dann hätte Herr Winkler sich sicher geirrt.
11 Dike // Apr 30, 2008 at 17:44
Sehr geehrter Herr Winkler,
beim Lesen Ihres Artikels dachte ich: hier ist ein Deutscher, der das Erbe unserer Ahnen noch in sich trägt und verwaltet, der ein Teil dieses Kostbaren in den Umkreis seiner Leser trägt und sie sehen läßt, wie das ist, wenn man anständig geblieben ist.
Ich danke es Ihnen.
D.
12 Eine andere Feldpostnummer // Apr 30, 2008 at 19:18
@Dike
“hier ist ein Deutscher, der das Erbe unserer Ahnen noch in sich trägt ”
Es hat eben nicht jeder so viel Platz um gleich das ganze Erbe in sich zu packen.
13 anständiger Krieger // Apr 30, 2008 at 19:37
Und wieder einmal ein durch und durch anständiger Pranger von Herrn Winkler.
Schön daß die Muse doch noch zugeschlagen hat.
14 Dike // Apr 30, 2008 at 20:07
@ Krieger
Die Muse “schlägt nicht zu”, sie ist launisch und kommt ungerufen und wie es ihr beliebt.
15 Dike // Apr 30, 2008 at 20:12
@ Feldpost
“Es hat eben nicht jeder so viel Platz um gleich das ganze Erbe in sich zu packen.”
Ironie ist eine Kunst, die nicht jeder so trefflich beherrscht wie bspsw. Meister Wigbold.
16 Nörgler // Apr 30, 2008 at 20:52
Guter Text, Herr Winkler, aber Ihr Foto sollten Sie noch einmal erneuern. Es wirkt, zumindest auf mich, nicht gerade positiv, wenn Sie so von oben herabschauen.
17 Meckerer // Apr 30, 2008 at 21:31
Zum Adel noch ein Wort. Der echte deutsch Hochadel existiert noch immer und hat höchstes Ansehen. Der Lumpen-Adel von dem wir regiert werden und diese Wirtschafts-Lumpen-Zigeuner werden nach dem Ausscheiden schnellstens vergessen. Das ist der Unterschied zum echten Adel, der ganz gewiss auch seine Nachteile hatte aber diese Ausbeuter und Abkassierer der OMF sind 1000 mal schlimmer und dreckiger.
18 Eine andere Feldpostnummer // Apr 30, 2008 at 21:39
@Dike
Oh was die gepflegte Ironie betrifft bin ich stehst bereit meinen Hut vor Wigi Steinbold zu ziehen, ich bin hier allenfalls saugrob mit der Tendenz zum dummdreisten.
Aber man muss doch auch die Verhältnisse sehen, obschon ich mehr oder minder stadtweit mit Hilfe der ganzen absonderlichen Programme meiner werten IT-Genossen hier mitschreiben kann, muss doch alles schnell gehen, mehr als eine schmale Zeit darf es nicht kosten, das bleibt nur der Boulevard, rot gepinselt.
Ab morgen verliere ich auch noch diese Möglichkeiten und bin auf Internetcafés angewiesen um hier den bekannten Hamsterservice zu bieten, man wird sehen was dann noch machbar ist.
Glauben sie mir, stünden Mittel zur Verfügung, ich wüsste mich auch jenseits des Bodenständigen auszudrücken, ein Grobbatz zu sein lasse ich mir nicht nachsagen.
Leben sie glücklich und in Frieden und sterben sie wohl und bald, sie und alle anderen Hiesigen.
19 Dike // Apr 30, 2008 at 22:31
Feldpostnummer,
… daß Sie ein “Grobbatz” seien, floss mir nicht aus der Feder.
Ich danke auch für die Ihnen eigenen Wünsche, zumindest den ersten Teil davon
Sterben will ich gern mal “wohl”, doch nicht “bald”, denn ich lebe gern heiter und kucke aus “meinem” Weltenfenster nach den “Hiesigen”, zu denen Sie ja auch irgendwie gehören.
20 Hermann Ludwig // May 1, 2008 at 5:24
@ Feldpost
“und sterben sie wohl und bald, sie und alle anderen Hiesigen”
Dazu habe ich folgende Fragen/Bemerkungen:
Wie kommt es eigentlich, daß so prononcierte Kämpfer für die Ihrer Ansicht nach einzige des Menschen würdige Alternative zur Barbarei es nicht lassen können, immer wieder allen anderen (Hiesigen) einen baldigen Tod zu wünschen? Findet das die Billigung von Größen wie Gysi und Lafontaine, ja, ist der Wunsch nach raschem Tod vielleicht sogar der wahre Hintergrund für die von Ihrer Partei (DIE LINKE) bei jeder halbwegs ernsthaften Gelegenheit bekundeten Bereitschaft zur aktiven Stützung jeder Art von SPD- (HartzIV) und Grün- (Kriegshetze) Regierung? Muss man sich ob Ihrer Nekrophilie um Sie Sorgen machen, wollten Sie doch selbst im Falle geringen eigenen wirtschaftlichen Erfolgs lachend in die Grube springen? http://tinyurl.com/6gvun6 (Antworten auf meine rhetorischen Fragen wollen Sie sich bitte sparen).
Michael Rudolf hat das vor einem Jahr leider getan http://www.jungewelt.de/2008/04-05/005.php , wenn auch, da intelligenter, aus anderem Grund. In Ihrem Falle wäre das, nach allem was ich von Ihnen gelesen habe, sicher vergleichsweise weniger schade, wie es auch in meinem Falle für die Welt vergleichsweise weniger schade wäre. Das ist mit Sicherheit kein Grund, hier oder sonstwo mit Todeswünschen um sich werfen. Dazu berechtigt auch kein Mangel an Zeit oder Mitteln.
Nur dieses, wirklich letzte Mal, so freundlich
Hermann Ludwig
21 Franz Branntwein // May 1, 2008 at 5:24
Kompliment, Herr Winkler! Sie fassen in Worte was mir auf der Zunge liegt.
22 Patriot // May 1, 2008 at 16:39
Ich kenne einen Juden ,ein guter Kumpel Er hat die gleichen Ansichten wie ich.Ich bin 100% Heimatliebend und möchte das Deutschland Deutsch bleibt.Was immer das auch heißt.Die Grenzen von vor 1918.Ausländer begrenzung !Ich bin seit 15 J. mit einer Polin verheiratet,die meine meinung fast teilt.Ich kenne Deutsche Kerle die Verrat üben sobald sie nur unter Hunger leiden,aber wenn sie besoffen sind die größten Helden sind.Die NPD ist vom VS unterwandert.Die härtesten Kameraden sind meist die ,die mit dem VS zusammenarbeiten.Es fehlt wirklich an treuen Deutschen Kameraden,und wenn man einen gefunden hat ,dann legt Er einen in einer schwachen Stunde einen die Hand auf den Schenkel,und gesteht Dir seine liebe.HH
23 Rudolf der Kritiker // May 2, 2008 at 2:17
Wiederum ein ausgezeichneter Schrieb. Nach meiner Ansicht haben Sie sich mit diesen Artickel den Nobelpreis für edle Gesinnung verdient.
Wie ich Sie jedoch kenne, würden Sie diesen Preis bestimmt nicht annehmen, da heutzutage ein Nobelpreis auf jeden grösseren isrealitischen Flohmarkt leicht zu erwerben ist.
Ich finde es ein wenig abwegig, dass Sie Ehre und Anstand ausgerechnet unter den Politikern suchen.
In Politik und Diplomatie gibt es keine Begriffe wie Ehre, Anstand oder Wahrheitsliebe. Es herrschen dort lediglich Interressen.
Das war schon zu Kaiser- und Königszeiten so und wird sich, in naher oder ferner Zukunft,
kaum ändern.
Mein Grossvater, ein einfacher Bauer, soll einmal gesagt haben: “Würde man alle Politiker in einen riesiggrossen Kartoffelsack stecken um nachher mit einen Knüppel auf diesen Sack drauf-zu-reschen, so träfe man immer den Richtigen.
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