| Michael Winkler |
…aber es ist nicht der Traum eines Martin Luther King. Ich träume bestimmt nicht von einer konturlosen multikulturellen Gesellschaft und einer ausbeuterischen Globalisierung. Ich träume auch nicht von einer Gesellschaft nach George Orwell, mit Denkverboten und Sprachregelungen, mit totaler Überwachung und Rund-um-die-Uhr Berieselung mit Staatspropaganda.
Ich träume von einem anderen Deutschland
Ich träume von einem Deutschland, das frei ist von Gehirnwäsche und Bevormundung. Ich träume von einem Deutschland, das deutsche Interessen vertritt und diese eigenen Interessen über Ansprüche fremder Völker stellt. Ich träume von einem Deutschland, in dem Deutsch gesprochen wird, nicht Denglisch oder die neue Jugendsprache Kanakisch, nicht Pidgin- oder Dummdeutsch, sondern die hochentwickelte, ausdruckstarke Sprache, die sich in Jahrhunderten entwickelt hat.
Ich träume von einem Deutschland, das nicht laufend mit dem Schmutz einer unseligen Vergangenheit beworfen wird, über das nicht jeder andere “Wahrheiten” verbreitet, die um so “wahrer” sind, je grausamere Propagandalügen sie enthalten. Ich träume von einem Deutschland, das sich nicht in Knechtschaft fremden Mächten beugt, sondern frei und gleichberechtigt in der Gemeinschaft mit anderen Völkern lebt.
Ja, ich träume auch von einem starken, einem mächtigen Deutschland, einem wehrhaften Deutschland, das durch seine militärische Macht vor feindlichen Angreifern geschützt ist. Ein Deutschland, das zugleich so friedlich ist, daß sich keiner seiner Nachbarn bedroht fühlen muß.
In meinem Deutschland gibt es für gute Arbeit gerechten Lohn, für Bedürftige Hilfe und für bisherige Schmarotzer Arbeit. Seine Schulen vermitteln nicht Ideologie und Experimentalpädagogik, sondern Wissen und Bildung, Erziehung und Respekt. Dort stehen nicht die Gehfaulen auf Behindertenparkplätzen vor Einkaufsmärkten und keine Junggesellen auf Mutter-und-Kind-Parkplätzen.
In meinem Deutschland regieren Politiker, die sich Deutschland und dem deutschen Volk verpflichtet fühlen, nicht fremden, weit entfernt liegenden Völkern oder Ländern. Dieses Deutschland ist für deutsche Bürger da, nicht für Leute, die hier nur ein gutes Leben ohne Arbeit suchen. Jeder darf Deutscher werden, aber er muß zeigen, daß er Deutscher werden und als solcher leben will. Wer Türke bleiben möchte, soll das in der Türkei tun, und der Italiener in Italien.
Traum und Wirklichkeit
Es gibt ein Sprichwort: Lernen ist wie rudern gegen den Strom - sobald man damit aufhört, treibt man zurück. Es gibt auch einen interessanten Versuch eines amerikanischen Verhaltensforschers. Der wollte seinen neugeborenen Sohn mit einem neugeborenen Schimpansen zusammen aufwachsen lassen. Er hatte gehofft, der Schimpanse würde dadurch vermenschlichen. Nur leider zeigte der Sohn immer mehr äffische Verhaltensweisen, der Schimpanse hingegen keinerlei menschliche. Und warum? Weil menschliches Verhalten schwerer zu erlernen ist als äffisches. Primitives Verhalten setzt sich deshalb durch, dank der angeborenen menschlichen Faulheit.
Richtiges Deutsch ist schwer zu erlernen. Ich habe jetzt 15 Jahre Erfahrung als Schriftsteller und begehe immer noch Fehler. Denglisch oder das neue Pidgin-Deutsch wäre viel einfacher. Wer im täglichen Umgang ständig “Kanakisch” hört, orientiert sich an dieser Bezugsgruppe und ahmt jene Sprechweise nach. Treten dann noch nachlässige Lehrer hinzu, die ein solches Verhalten tolerieren, verfällt die Sprachkultur rapide.
Bücher lesen, ja lesen überhaupt, ist “uncool”. Wir haben ja auch schöne neue “Kulturtechniken”, Filme und Videos, viel schneller und bequemer als mühsames Entziffern von Buchstabenfolgen. Wir leben in einer Welt, in der selbst Postkarten zu kompliziert sind und durch kürzelgespickte SMS ersetzt werden. Kinder stehen ratlos mit einem Buch in der Hand herum und suchen das Gerät, mit dem sie selbiges abspielen können.
Wir leben in einem Land, in dem sich jeder Politiker darin gefällt, ständig Asche auf das eigene Haupt zu streuen und das deutsche Volk für schuldig zu erklären. An dieser ewigen, unvergeßlichen Schuld zu zweifeln, ja auch nur der Versuch, die Wahrheit zu ergründen, wird mittlerweile als Gotteslästerung bestraft. Laut einem Richter ist es völlig egal, ob es den Holocaust jemals gegeben hat, wenn es in Deutschland unter Strafe steht, ihn zu leugnen, werden Leugner und Wahrheitssucher eben bestraft.
Ein Land, das sich eine liberale Demokratie nennt, installiert Denkverbote und setzt diese mit inquisitorischen Maßnahmen durch. Die Wahrheit interessiert niemanden, sondern der Glaube, und den Glauben anzuzweifeln ist Gotteslästerung. Nun könnte man über eine solche beschränkte Weltanschauung lächeln und ruhig abwarten, bis deren Vertreter in der Klapsmühle landen, doch leider artet dieser Glaube in Taten aus. Was noch fehlt, sind die Scheiterhaufen, noch beschränkt man sich auf Kerkerhaft.
Für diesen Glauben werden obendrein noch Tribute bezahlt, und zwar nicht von den Gläubigen, die dies aus Überzeugung tun, sondern aus den Kassen der Allgemeinheit. Eine Regierung, die ihr Volk in ewiger Schuldknechtschaft hält, die ein ganzes Volk zu Sklaven eines fremden Willens macht, ohne auch nur den Versuch einer Befreiung zu unternehmen, ist es nicht wert, dieses Volk zu führen.
Deutsche Soldaten dienen dem Schutz des eigenen Landes. Früher sprach man vom Ehrendienst an der Waffe, heute darf man Soldaten mit gerichtlichem Segen als Mörder verunglimpfen. Die Bundeswehr sprach einst vom Bürger in Uniform; seit Kaisers Zeiten genossen Soldaten, die Beschützer des Heimatlandes, hier in Deutschland Achtung. In anderen Ländern galten sie als schlecht bezahlte aber leider notwendige Totschläger, die nur Geld kosteten, solange sie untätig in den Kasernen herumsaßen.
Als solche Totschläger, die jedes erdenkliche Kriegsverbrechen begangen haben, waren jene “Befreier” dann auch unterwegs, sengend und mordend, raubend und plündernd. Doch das ist vergessen, wird allseits verschwiegen, dafür werden die Verfehlungen der Wehrmacht allerorts groß herausgestrichen. Beide Weltkriege wurden Deutschland aufgezwungen, auch wenn sogar Schulbücher das Gegenteil behaupten.
Die deutschen Soldaten sind nicht als Eroberer ausgezogen, sondern sie mußten das Land verteidigen, ihre Heimat. Das allerdings taten sie erfolgreich und offensiv. Dies ist die historische Wahrheit, jenseits aller Fernsehberichte. Die Feinde Deutschlands kamen als Eroberer, als Besatzer, und sie sind als Unterdrücker geblieben. Noch immer gelten alliierte Hoheitsrechte im ach so freien und souveränen Deutschland.
Einst sollte kein Deutscher jemals wieder eine Waffe in die Hand nehmen, doch sobald die Sieger sich entzweiten, wünschten sie deutsche Hilfstruppen am vordersten Brennpunkt der möglichen Front. Als dann diese Front sich auflöste, entschieden die Siegermächte, daß deutsche Truppen sich in deren Namen an deren Eroberungskriegen zu beteiligen hätten. Jetzt stehen deutsche Truppen in allen Ecken der Welt - und die Bundeswehr verfügt gerade noch über 40 moderne Panzer, von denen 20 demnächst an Kanadier in Afghanistan verliehen werden.
Deutschland war ein weltoffenes Land, das jeden aufgenommen hatte, der hier leben und arbeiten wollte, der sich in die Volksgemeinschaft integriert und die deutsche Sprache und die deutsche Kultur übernommen hat. Wer zu uns kommt, um Deutscher zu werden und seine Kinder als Deutsche zu erziehen, ist weiterhin willkommen. Wer bereit ist, nicht nur die Rechte, sondern auch die Pflichten der Deutschen zu teilen, dem reichen wir als Mitbürger die Hand. Das schließt explizit ein, daß die Kinder bei der Bundeswehr dienen.
Wer hingegen nach Deutschland kommt, um von Deutschland zu leben, um mehr zu nehmen, als man zu geben bereit ist, der ist nicht willkommen. Wer in diesem Land leben will, muß sich aktiv bemühen, die Werte und die Kultur dieses Landes zu übernehmen. Hierbei haften Eltern für ihre Kinder, denn wenn es die Eltern versäumen, ihre Kinder richtig zu erziehen, dann ist für die ganze Familie hier kein Platz.
Nicht Deutschland hat die Pflicht, alles zu tun, um Zuwanderer zu integrieren, sondern die Zuwanderer haben das zu erledigen. Wer ungerufen zu uns kommt, von dem können wir verlangen, daß er sich dafür qualifiziert, hier zu leben. Die Entscheidung für Deutschland ist bindend, wer Deutscher werden will, kann nicht zugleich Türke oder Amerikaner sein. Wer hier hingegen nur auf begrenzte Zeit wohnen und arbeiten will, der soll das Risiko dafür auch selbst tragen. Wer dem italienischen Staat Kinder gebiert, der soll sich vom italienischen Staat das Kindergeld holen. Wer als Ausländer in Deutschland arbeitslos wird, bekommt das Arbeitslosengeld, für das er sich einen Anspruch erarbeitet hat. Läuft dieser jedoch aus, so haben Nichtdeutsche dieses Land zu verlassen.
Deutsche Steuergelder sollen für Deutschland ausgegeben werden, nicht für irgendwelche fremden Länder, die zwar das Geld nehmen, aber sonst so rücksichtslos wie undankbar ihre eigenen Interessen verfolgen. Wenn in Deutschland die Straßen verfallen, nützt es gar nichts, wenn mit deutschem Geld Straßen in Polen, Ungarn oder Israel gebaut werden. Wer deutsches Geld erhält, hat keine Forderungen zu stellen, sondern sich dankbar zu erweisen.
Die EU wurde gegründet, um den Völkern Europas zu dienen. Daraus ist ein Monstrum entstanden, mit ausufernder Bürokratie, das in jedes Leben hineinregiert. Die Kommissare werden nicht gewählt, sondern von den jeweiligen Regierungen ernannt, und alle sind nicht etwa ausgewiesene Fachleute, sondern altgediente Parteifunktionäre. Wer die höchsten Beiträge bezahlt, darf auch die Richtung vorgeben. Die USA halten das bei der UNO genauso, nur deutsche Politiker sind nicht fähig, das gegenüber der EU durchzusetzen. Die EU kann auf Frankreich, England, Spanien oder Italien verzichten, aber nicht auf Deutschland. Deshalb muß die EU ein Instrument zur Durchsetzung deutscher Interessen sein, nicht ein Mittel, eben diese Interessen zu unterdrücken.
Eine Globalisierung, bei der mit deutschem Steuergeld geförderte deutsche Arbeitsplätze nach China verlagert werden, ist in meinen Augen Hochverrat. Eigentum verpflichtet, auch große Konzerne gegenüber ihrem Heimatland. Wir brauchen keine Heuschrecken, die deutsche Firmen ausschlachten, Gewinne absahnen und sowohl einen Schuldenberg als auch einen Trümmerhaufen hinterlassen, wenn sie das nächste Opfer anfallen. Jede Firma ist für ihre Mitarbeiter verantwortlich. Hinter ein paar Rendite-Entscheidungen stecken immer menschliche Schicksale, die dabei unter die Räder geraten.
Die schlimmsten aller Schädlinge sind jedoch die deutschen Politiker. Es sind die Leute, die es besser wissen und besser können sollten, aber es nicht tun. Auch hier gilt der Lehrsatz, daß sich das Primitivste durchsetzt. Wenn in einer Partei 50 Prozent fähige Leute und 50 Prozent primitive Mauschler eintreten, so führen die fähigen Leute die Partei am Anfang, bis sich die Primitiven-Fraktion durchgesetzt hat. Wer drei Viertel seiner Zeit damit verbringt, die Probleme des Landes zu lösen, verliert gegen die Ellbogenkünstler im Hintergrund, die sich zur Gänze ihrem eigenen Fortkommen widmen und schließlich die fähigen Leute wegmobben.
Nach diesem Rezept funktionierte der Aufstieg eines “Joschka” Fischer und derjenige einer Angela Merkel.
Fähige Leute kann nur ein unangreifbarer Führer fördern. Ein Franz Josef Strauß konnte es sich erlauben, unter sich Nachfolger aufzubauen. Ein Johannes Rau hat sich das nicht getraut und eine Angela Merkel würde sich schon beim Versuch aus allen Ämtern katapultieren.
Franz Josef Strauß war ein Mann mit Ecken und Kanten und ein Mann mit Fehlern, aber er war trotzdem der ungekrönte König von Bayern. Ein König, ob gekrönt oder ungekrönt, kann seinem Reich Glanz verleihen, aber nur, wenn er zur Fraktion der Fähigen gehört.
Es gibt drei Beispiele in der Geschichte. In der Blütezeit Roms herrschten Adoptivkaiser, die ihr Vorgänger sorgfältig ausgewählt und an Sohnes Statt angenommen hatte. Ausgerechnet Marc Aurel verwarf dieses erfolgreiche System zu Gunsten seines leiblichen Sohnes, was prompt zu Bürgerkriegen und Niedergang des Reiches führte. Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation hätte es funktionieren können, wenn die Kurfürsten tatsächlich den fähigsten Mann auf den Thron gewählt hätten. Statt dessen wurde jener gewählt, von dem die Kurfürsten selbst am meisten profitierten. Das wilhelminische Kaiserreich betrieb eine harte Erziehung der Nachfolger, eine strenge Ausbildung. Obwohl Wilhelm II. durch den Tod seines Vaters zu früh an die Macht kam, herrschte er trotzdem über den erfolgreichsten und stabilsten Staat seiner Zeit. Ohne den ersten Weltkrieg stünde er heute als Wilhelm der Große in unseren Geschichtsbüchern.
In England gibt es den Spruch: The King/Queen reigns, but he/she doesn’t rule. Diesen Leitspruch stelle ich mir auch für einen deutschen König oder Kaiser vor, der repräsentiert, aber nicht regiert. Jener Kaiser ernennt den fähigsten Mann zum Reichskanzler und dieser Reichskanzler stellt seine Minister zusammen. Das Parlament beschließt über den Haushalt der Regierung und verabschiedet Gesetze, doch es hat keinerlei exekutive Macht. Regierung und Parlament sind streng getrennt. Ebenso unterstehen die Richter nicht einem parteibeherrschten Justizministerium, das über ihre Karriere befindet, sondern ebenfalls dem Kaiser. Der Kaiser ernennt die obersten Richter, doch er ist an seine Personalentscheidung gebunden. Er kann diese nicht nach Lust und Laune entlassen.
Doch hier soll keine Reichsverfassung entwickelt werden, das habe ich an anderer Stelle bereits getan. (Teil 1 und Teil 2). Ich habe einen Traum, mehr nicht. Den Traum von einem besseren Deutschland.
Der Traum - wie verwirklichen?
Dieser Traum hat einen großen Nachteil: er läßt sich nicht verwirklichen. Es gibt keinen evolutionären, keinen sanften Pfad, der diesen Traum Wirklichkeit werden läßt. Es gibt auch keinen revolutionären Pfad, in dem königstreue Umstürzler einen neuen Kaiser auf den Thron setzen.
Der Traum läßt sich nur teilweise verwirklichen, wenn endlich Vernunft einkehrt in der deutschen Politik. Doch dafür müssen sämtliche deutschen Politiker ausgetauscht werden. Keiner der Nachfolger der großen alten Männer der Bundesrepublik erreichte das Format seines Vorgängers. Parteifunktionäre sind nun einmal nur die Karikatur von Führungspersönlichkeiten.
Es gibt nur eine Möglichkeit, diesen Traum umzusetzen, das Katastrophenszenario. Wir haben in den letzten hundert Jahren zwei solcher nationaler Katastrophen erlebt und wir steuern meiner Meinung nach auf die dritte zu. Natürlich wird jeder behaupten, daß eine solche Katastrophe die Stunde der nüchternen Realisten sei, aber das ist grundfalsch.
Die Katastrophe, der Neuanfang, ist aber auch nicht die Zeit der Traumtänzer, sondern die Zeit, in der die Träumer aufwachen und ihren Traum umsetzen müssen. Deshalb, liebe Leser, ist JETZT die Zeit zu träumen. Nur wer jetzt träumt, die Lehren aus der Vergangenheit erkennt und eine bessere Zukunft plant, kann dann aufwachen und seinen Traum verwirklichen.
Die Zeit des Klagens und des Lamentierens ist vorbei, dazu hatten wir lange genug Zeit. Das System steht vor dem Zusammenbruch, mögen es nun ein paar Wochen oder einige Jahre sein, die es sich noch dahinschleppt. Wir haben die Ruhe vor dem Sturm, die Zeit zu ruhen und zu träumen.
Mein Traum muß nicht der allein seligmachende sein, auch meine Fähigkeiten sind begrenzt und auch ich habe einen Tellerrand, den ich fälschlicherweise für den Horizont halte. Ich lade Sie ein, mit mir zu träumen und sich von mir zu eigenen Träumen anregen zu lassen.
Eine bessere Zukunft muß erdacht, ja erträumt werden.Wenn es also knallt, wird sich bald der Staub legen und wir werden sehen, was wir aus den Trümmern der alten Welt wieder aufbauen können. Dann ist kein Platz mehr für Geisterfahrer, dann heißt es anpacken. Und jene Leute, die mit mir in die richtige Richtung gefahren sind, haben dann hoffentlich Landkarten und Baupläne im Handschuhfach. Tun wir das jetzt, ehe die Zukunft uns überrascht.
Quelle: Michael Winkler 28.02.07



29 responses so far ↓
1 griesgram // Mar 4, 2007 at 14:12
“Laut einem Richter ist es völlig egal, ob es den Holocaust jemals gegeben hat, wenn es in Deutschland unter Strafe steht, ihn zu leugnen, werden Leugner und Wahrheitssucher eben bestraft.”
Ja, für den Spruch muß man Herrn Dr. M dankbar sein.
Das Zitat sollte die NPD immer wieder aufgreifen und ans die Öffentlichkeit bringen. Eine propagandistische Steilvorlage aus Richtermund!
Da kann man sich nur fragen, ob der Herr nicht vielleicht selbst auf unserer Seite ist und das durch die Blume sagen wollte. Aber vielleicht ist er auch nur ein Narr?
2 Wetekamp // Mar 4, 2007 at 16:55
Insofern stimmt es: Es ist ein Traum. Denn in einem Traum kann man Fakten ausblenden.
Ein wichtiger Fakt ist zwar im Text erwähnt, wird aber anscheinend ignoriert, was die Lösungsüberlegung angeht. Deutschland ist besetztes Gebiet. Und solange die usa noch Besatzungs- und Kriegsmittel haben, wird jeder Befreiungsversuch entsprechend niedergeschlagen werden.
Mag sein, daß der 17. Juni vergessen (worden) ist. Wahrscheinlich, weil er aufzeigt, wie der Traum der Befreiung zerplatzen kann, wenn man ein Detail zugunsten rührender Schlußworte unter den Tisch fallen läßt.
Erst wenn die usa in sich zusammenfallen, kann die Welt sich endlich vom Moloch befreien!
3 Judge // Mar 4, 2007 at 17:33
So lange rot/grüne , rot/schwarze oder andere Kombinationen in diesem Land das Sagen haben , wird sich nichts zum Guten wenden .
So lange das Volk nicht hungern muß und Spiele hat , wird sich nichts ändern.
Erst wenn der Armutsdruck der Massen groß genug ist und ein wirklicher Führer zu diesem Zeitpunkt da ist , gibt es eine Chance für Deutschland . Hatten wir , glaube ich , schon mal ?
4 michael // Mar 4, 2007 at 17:44
Ihr Traum von einem Deutschland, in dem nur “Deutsch” gesprochen wird und nicht “Denglisch” ist, gelinde gesagt, weltfremd und kontraproduktiv. Die nationale Jugend muss vielmehr die Welt”sprache” Englisch fast so gut beherrschen wie die Muttersprache Deutsch. Damit einhergehend ergeben sich natürlich sprachliche “Einfärbungen”. Auf Grund er weitgehenden Zensur in der BRDDR sind viele für uns Nationalisten essentielle Informationen nur in englischsprachigen Medien verfügbar. Englisch bzw. Anglisch, also der “Dialekt” der (germanischen) Angeln, die, aus dem heutigen Wesert-Ems-Gebiet kommend, im Jahre 566 den südlichen Teil Britanniens besiedelten, ist im übrigen dem niederdeutschen Dialekt, so wie er noch heute im Norden Deutschlands gesprochen wird, sehr verwandt. Ein Angelsachse aus dem heutigen Gebiet zwischen holländischen Westfriesland und dänischen Nordfriesland wird sich daher zu Recht dagegen verwahren, dass der e(an)nglische “Dialekt” von kleinkarierten Provinzlern diskriminiert wird. Selbst Hitler wollte einen Krieg mit Grossbritannien unter allen Umständen vermeiden, weil ihm - im Gegensatz zu manchen Schreibern heutzutage - bewusst war, dass dort auf der Insel unsere engsten Verwandten leben, die von der jüdischen Presse Britanniens und dem Halbamerikaner und Zionisten Churchill gegen ihre Brüder auf dem Festland aufgehetzt wurden. Im übrigen gibt es eine gegenseitige sprachliche Befruchtung. Viele hochdeutsche Wörter jüngerer Zeit wurden in das E(A)nglische inkorporiert (Realpolitik, Kindergarten, Schadenfreude, etc. etc.). Also was soll der Unsinn? Zurück auf die Bäume, Ihr Affen?
5 peter kollinger // Mar 5, 2007 at 1:08
stimme voll und ganz mit dem inhalt des artikels ueberein.ist nur schade, dass man wenig derartiges in der presse vorfindet.
was die sprache betrifft, soll man sich dessen bewusst sein, dass unsre sprache so schoen und reichhaltig ist, dass man sich nicht mit “fremden federn”,gleich welcher art, zu schmuecken braucht. p.k.
6 GB // Mar 5, 2007 at 12:04
@ michael
“dass dort auf der Insel unsere engsten Verwandten leben, die von der jüdischen Presse Britanniens und dem Halbamerikaner und Zionisten Churchill gegen ihre Brüder auf dem Festland aufgehetzt wurden”
Wirklich? Das Bomberkommand setzte sich ausschließlich aus Freiwilligen zusammen. Die hohen Verluste in den ersten Jahren schreckten die Piloten nicht ab, sie massakrierten hartnäckig und immer erfolgreicher weiter. Arthur Harris musste man nicht aufhetzen, er führte sein Handwerk weniger aus Pflicht, als vielmehr aus Leidenschaft aus. Es sind schon eigenartige “Verwandte”, die Sie da auf der Insel haben!
7 michael // Mar 5, 2007 at 13:40
@ GB (wie Great Britain)
Haben Sie noch nie etwas von Brudermord gehört? Falls Ihnen das Jüdische näher liegt: Kain und Abel gefällig? Umso mehr sollten wir auf beiden Seiten an der Überwindung dieser schweren historischen Bürde arbeiten. Dies beginnt zum Beispiel mit der Bekämpfung der hetzerischen jüdischen Presse Grossbritanniens und der Unterstützung der BNP (British National Party).
@ peter kollinger
Mit Ihrer Rechtschreibung verhunzen Sie unsere “schöne” Sprache. Desgleichen sollte nicht mehr veröffentlicht werden. Wenigstens Gross- und Kleinschreibung sowie korrekte Interpunktion sollte beherrscht werden, um in einem nationalen Forum wie diesem zu Wort zu kommen.
8 Olsen // Mar 5, 2007 at 16:48
@michael
“Zurück auf die Bäume, Ihr Affen?”
Sie schreiben von der englischen Sprache und meinen die amerikanische Variante dieser. Diese klingt nicht nur phonetisch unschön (”Mund mit heisser Kartoffel zustopfen und englisch reden”), sondern ist primitiver. Ihnen ist außerdem entgangen, daß Wörter in der Alltagssprache Einzug halten, die vielleicht englisch klingen mögen, aber dem Engländer unbekannt sind bzw. eine ganz andere Bedeutung haben. Das Wort “Handy” ist hierbei ein schönes Beispiel. In Australien wird es für Vibrator verwendet. Ansonsten wird der Engländer darunter ein Rollstuhl verstehen, aber bestimmt kein Telefon.
Dann nehmen wir das Modewort “cool”. Wir könnten hier ein Wettbewerb veranstalten, für wieviel unterschiedliche Gefühlseindrücke dieses Wort verwendet wird. Sicherlich keine Bereicherung unserer Sprache, sondern primitive Verstümmelung. Wer sich also zurück in Richtung Affe bewegt, ist unschwer zu erkennen. Vielleicht gibt es ja irgendwann wieder 100 verschiedene Grunzgeräusche…
9 michael // Mar 5, 2007 at 17:37
@ Olsen
Lernen sie zunächst einmal unsere eigene Sprache (z. B. “Englisch”, nicht “englisch”), bevor Sie mir irgendeinen hanebüchenen Humbug unterstellen. Nochmals: Der deutsche Nationalist, der informiert sein will und ein Interesse hat, seine Volksgenossen an seinen Informationen teilhaben zu lassen, sollte auf Grund der extremen Zensur in der BRDDR die englische Sprache beherrschen.
10 TodosAlemanesUnidos // Mar 5, 2007 at 18:47
Michael Winkler ist studierter Physiker. Er hat in der Umorientierung aus seinem Beruf höchstwahrscheinlich jetzt seine Bestimmung gefunden !
11 PA // Mar 5, 2007 at 22:33
Wieder einmal ein wunderbarer Artikel von Michael Winkler, der mir in vielem aus der Seele spricht! Wovon ich träume? Dass das “Deutsche” wieder ein vielgeachteter Kulturbegriff wird, der einen hohen Stellenwert auch und vor allem im breiten öffentlichen Bewusstsein (Medien, Erziehung usw.) besitzt. Und ich träume davon, alle jene Barbaren, die heute deutsches Kulturgut verachten und sich bei den Besatzern anbiedern, mit einem beherzten Fußtritt dorthin zu befördern, wo sie sich bei ihren Vorbildern im afrikanischen Urwald austoben können. Ich träume von einem öffentlichen Bildungssystem und Erziehungswesen, in dem reale Werte wie Freude durch Leistung, Betonung des deutschen Kulturgutes und Charakter- und Persönlichkeitsbildung wieder an erster Stelle stehen. Und ich träume auch davon, dass jenen, die bisher im Hintergrund und im Auftrag fremder Mächte die BRD als Kolonie führten, der Prozess gemacht wird. Nicht zuletzt träume ich davon, dass alle deutschen Menschen, die durch eine imperialistische Besatzungspolitik in unterschiedliche Staaten getrennt wurden, sich zu einem Bund der Deutschen Nation zusammenschließen.
Herr Winkler, Sie haben klar erkannt, dass es derzeit keinen absehbaren Pfad zur Verwirklichung dieser Träume gibt. Doch der Dämon der Geschichte erfindet immer neue Wege, und es kann gut sein, dass in einigen Jahren die Welt so aussieht, wie sie sich heute noch kein Mensch vorstellen kann. Wichtig ist nur, dass es eine möglichst große Zahl von Menschen gibt, welche die Fackel des deutschen Volkes weitertragen und sie nicht verlöschen lassen. Diese Fackelträger sind die besten unter allen Menschen, jeder Tropfen ihres Blutes ist mehr wert als alles andere. Darum vergesst nicht und haltet die Hoffnung aufrecht: Es wird der Tag kommen, an dem wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige tun müssen, um die deutsche Fackel wieder zu einem lebensspendenden Feuer zu erwecken!
12 Adminus Diabolus // Mar 6, 2007 at 15:27
Winkler’s Stellungnahmen zur Gegenwart lese ich auch immer gern.
Wie kann man einen Traum Wirklichkeit werden lassen, bevor seine Zeit gekommen ist?
-durch manipulierte Wahlen (sollte in absehbarer Zeit moeglich sein, da Blackbox-voting kommen wird)
- durch eine gewalttaetige Revolution (unwahrscheinlich)
- durch einen neuen Krieg (z.Zt. braut sich gerade ein solcher zusammen, Airbus, das Europa einen sollte, entpuppt sich immer mehr als casus belli, das Lippenbekenntnis der Deutsch-Franzoesischen Freundschaft hat ausgedient, der Jude Sarkozy ruehrt schon kraeftig am Zwist: “Wir sollten mit dieser französisch-deutschen Gleichheit aufhören und einfach die besten Leute nehmen, um die besten Entscheidungen zu treffen”)
Lassen wir uns mal ueberraschen! Ich bin sicher, dass die Situation, wie sie momentan sich darstellt in Europa nicht mehr lange waehren wird. Amerika wird bis 2010 bankrott gehen (sie sind es schon, nur ist es noch nicht allgemein bekannt), und damit wird die zionistische Kontrolle in Europa ebenfalls unter die Raeder kommen. Europ. Staaten werden erwachen, und sich ihrer Geschichte erinnern, aufstehen und einen Neuanfang beginnen - starke Nation sein in einem lockeren EU-Verband.
Adminus
13 Johannes Berthold // Mar 6, 2007 at 17:05
An “michael”,
seit wann und in welchem Zusammenhang wird das Wort “englisch” im Deutschen mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben?
Zum zweiten, niemand bezweifelt, daß heutzutage Kenntnisse der englischen Sprache eine Notwendigkeit darstellen. Es ging den Autoren auch nicht um eine Verteufelung des korrekten Gebrauchs der englischen Sprache, sondern um folgendes:
Wenn jemand deutsch spricht, spricht er deutsch. Wenn dieser jemand englisch spricht, spricht er englisch. Und sonst nix.
Gerade heute las ich in einem Online-Spiegelartikel das schöne deutsche Wort “Destinationen”. “Zielort” hätte es auch getan, meine Mutter hätte letzteres sogar verstanden.
14 Schwert // Mar 6, 2007 at 18:34
“Jeder darf Deutscher werden, aber er muß zeigen, daß er Deutscher werden und als solcher leben will.”
Jeder “DARF” das??? Also die Umvolkung wird scheinbar als prinzipiell okay angesehen. Nur sollen dafür “Auserwählte” genommen werden. Und wer darüber bestimmt, wie man sich als Deutscher “zeigen” muß, wie man als Deutscher zu leben hat, das müßte bloß noch zuvor festgelegt werden…
Das Deutschland der Zukunft soll also ein Land sein, in dem es einfach jedem gut geht, aber nicht unbedingt das Land des deutschen Volkes, sondern der “deutschen Bürger”.
Und was sind dann “deutsche Interessen”? Die Interessen der “deutschen Bürger” aus aller Welt?
Wo ist da eigentlich der Unterschied zu heute, außer das es hier keine “Meinungsfreiheit” gibt und es nicht allen gut geht?
15 Schörner // Mar 7, 2007 at 14:43
Der Autor Michael Winkler kann schreiben, einfach phantastisch, großartig!
Bemerkenswert finde ich außerdem, wie die Degeneration der herrschenden Klasse klar und logisch stringent dargelegt wird, wie das Primitive sich durchgesetzt hat und sich weiterhin durchsetzt, wenn nicht eine PERSON dem entgegenwirkt.
Als Nationalsozialist gefällt mir weniger, daß “jder Deutscher werden kann”. Hier kommt mir der biologische Aspekt doch zu kurz, will allerdings gerne einschränkend hinzufügen, daß es ohnehin nur sehr wenige Fremdrassige sind, welche auch die Kriterien Winklers erfüllen würden und wollen. Von daher könnte ich damit leben, umso mehr, wenn man berücksichtigt, daß demgegenüber ja dann ein deutscher Staat stehen würde, der eine rundum lebensbejahende Familien- und Bevölkerungspolitik betreiben würde, womit der naturgegeben ohnedies sehr geringe Anteil Fremdrassiger, die sich wirklich in die deutsche Volksgemeinschaft eingliedern wollen und auch die dafür notwendigen Voraussetzungen dazu mitbringen würde, durch die wesentlich erhöhte Geburtenrate der ethnischen Deutschen so gut wie überhaupt nicht ins Gewicht fallen würde.
16 PA // Mar 7, 2007 at 23:30
@ Schwert u. Schörner:
Niemand von uns möchte eine deutsche Nation, deren Bevölkerung einen wahrnehmbaren negroiden, türkischen oder sonstwie fremdvölkischen Anteil aufweist. Das sollte als grundlegender Konsens einmal festgestellt werden. Das schließt natürlich nicht aus, dass auf höchstqualifiziertem Niveau wie etwa Universitätsdozenten, Spitzenkräften aus Forschung, Lehre und Kunst usw. in begrenztem Ausmaß ein zeitlich befristeter Austausch mit anderen befreundeten Nationen stattfinden kann; und es wäre für die deutsche Nation auch eine willkommene Bereicherung, wenn der eine oder andere aus diesem Personenkreis sich entschließen würde, deutscher Staatsbürger zu werden.
Was wir alle aber nicht wollen, ist die von kriminellen Kräften gesteuerte massenhafte Zivilokkupation des Siedlungsbereiches des deutschen Volkes durch den fremdvölkischen Abschaum, der sich hier bei uns eingenistet hat, und wie ein Parasit alle Ressourcen des deutschen Volkes aussaugt und das deutsche Volk mit seinen Exkrementen vergiftet. Diese Zivilokkupation muss - und ich sage dies in aller Deutlichkeit - eines Tages rückgängig gemacht werden.
Auch sollten jene kriminellen Elemente, welche heute diese Zivilokkupation auf politischem Niveau ermöglichen, sich bewusst sein, dass man sie eines nicht so fernen Tages dafür zur Verantwortung ziehen wird. Und auch wenn diese Personen heute glauben, sich ihrer Strafe dann durch Flucht in ein fernes Land entziehen zu können - sie werden sich nirgends sicher fühlen können, denn das Verbrechen der Volkszerstörung ist zu groß, als dass man sie ungeschoren lassen wird …
17 Freibeuter // Mar 8, 2007 at 7:01
Etwas Großartigeres als diese Gedanken von Michael Winkler bekommt man in der Informationswüste brD nur selten zu lesen (Liebe Schriftleitung, kein Grund zur Eifersucht, denn ohne Euren Hinweis, hätte ich davon vielleicht nie Notiz nehmen können…
)
SOLCHE Vordenker könnten nationale Sammlungsbewegungen, ja selbst sogar die NPD auf einen Kurs bringen, der sie zumindest dahin führt, als ernstzunehmende (parlamentarische) Kraft besser im Volk wahrgenommen zu werden. Eine adäquate Antwort auf die sonst üblichen, etablierten “Rechtsextremismus”/”Nazi-Vorwürfe” würden Herrn Winkler rhetorisch kaum Mühe machen.
Im Ewiggestrigen verhaftetes Denken allein macht noch keine Änderung allein hat jedenfalls noch zu überhaupt nichts geführt.
Warum greift nicht etwa Herr Voigt auf solche hellen Köpfe zurück ? Hat man sich am Ende gar in seiner Nullkommaohndebedeutung-Prozent-Wahlergebnisse-Rolle zu gut eingerichtet ?
18 Nanga Parbat // Mar 8, 2007 at 13:39
Ich hatte auch einen Traum. Daß wir diesen milden Winter doch bitte bereits 1941/42 gehabt hätten. Dann hätte nichts die Eroberung von Moskau (und darüber hinaus) stoppen können und es würde jetzt ein anderes Deutschland existieren, eines, daß sich wohl die meisten hier wünschen würden.
19 Freibeuter // Mar 8, 2007 at 16:04
@Nanga Parbat :
Glauben Sie allen Ernstes, der russische Winter allein hätte entscheidend zur Niederlage der Deutschen Wehrmacht gegen den Bolschewismus geführt. Sie übersehen damit ein paar andere wesentliche Faktoren :
Die Kumpanei der westlichen Plutokratien mit eben diesem Bolschewismus, war es am Ende des Krieges schließlich der Kriegsverbrecher Churchill, dessen Bonmot “Wir haben das falsche Schwein geschlachtet” wohl einiges an Aufklärung geliefert hat. Begleitend dazu auch der sog. “Leih.- und Pachtvertrag” des “perfiden Albions” (Goebbels-Zitat über Großbritannien) mit den USA….
Die Ursachen, die zum 8. Mai 1945 führten, sind nicht eindimensional auf strenge, russische Winter zurückzuführen…auch die Katastrophe von Stalingrad zeigte dies auf !
20 Schwert // Mar 8, 2007 at 21:32
@PA
Ich kann Deinen Ausführungen schon zustimmen. Ich hätte nicht unbedingt etwas dagegen, die deutsche Staatsbürgerschaft auch an Nichtdeutsche, die hier leben und etwas für Deutschland Nutzbringendes tun wollen, zu vergeben. Doch sind Deine Gedanken - die ich wie gesagt durchaus teile - auch die des Herrn Winkler?
Herr Winkler schrieb klar und deutlich, daß ein jeder (Mensch) Deutscher werden kann, wenn er sich einfach wie ein Deutscher “benimmt” (wie auch immer das aussehen soll). Dieser Aussage ist aber zu widersprechen.
Diesbezüglich würde mich eine Klarstellung des Herrn Winkler interessieren…
21 Nanga Parbat // Mar 9, 2007 at 9:29
@Freibeuter
Nun ich erlaube mir da anderer Meinung zu sein. Die militärische Organisation der Roten Armee in der europäischen Sowjetunion war im Herbst und Winter als Folge eines historisch beispiellosen Aderllasses durch die gigantischen Kesselschlachten weitgehend zerschlagen und verfügte nur noch über wenige einsatzbereite Großverbände. Schnell verfügbare Reserven waren nur noch im fernen Osten vorhanden, darunter die sibirischen Elitedivisionen, die dann ja auch Moskau gerettet haben. Wenn der Winter 1941/42 aber nicht einer der strengsten Winter des gesamten Jahrhunderts gewesen wäre dann hätten auch diese nicht mehr die Eroberung Moskaus abwenden können. Denn wenn man sich vergegegenwärtigt, daß selbst trotz dieses verheerenden Winters der deutsche Soldat bis auf knapp über 30 km an den Kreml herankam kann man sich vorstellen, daß bei einem milden Winter mit wenig oder gar keinem Schnee und daher voll einsatzbereiten Panzern auch die Sibirier Moskau nicht mehr hätten retten können. Der Fall von Moskau hätte aber den Kriegsverlauf entscheidend geändert. Durch die Eroberung Moskaus wäre das Herz der UdSSR rausgerissen worden, besonders im Bahnverkehr aber auch im Nachrichtenwesen und in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Die Evakuierung der Regierung hätte nichts daran geändert, daß der Verlust der Hauptstadt auch eine symbolische Enthauptung des Sowjetstaats bedeutet hätte, die Folgen auf die Moral der Roten Armee kann man sich gut vorstellen. Vermutlich wäre nach dem Fall Moskaus der Krieg im Osten noch nicht gewonnen gewesen aber es erfordert nicht viel Fantasie sich vorzustellen wie der deutsche Vormarsch im Osten 1942 weitergegangen wäre ohne die blutigen Verluste des extrem harten Winters. Die Erfolge des Sommers 1942 wären vor diesem Hintergrund vermutlich der Todesstoß geworden, mit der Eroberung des Kaukausus vor allem. Denn Moskau wäre ja in deutscher Hand gewesen und daher wäre auch keine extrem nach südosten ausgedehnte Frontlinie vorhanden gewesen die die deutschen Kräfte (zumal nach den Verlusten des Winters) überforderte. Stalingrad wäre vermutlich nur noch ein Schlußkapitel im Osten gewesen, hätte man damit doch die AA-Linie weitgehend erreicht gehabt.
22 Nordländer // Mar 9, 2007 at 11:10
@Freibeuter
Aber militärisch logisch ist wohl auch das eine Einnahme Moskaus den russischen Widerstand mindestens immens verringert hätte wenn nicht sogar gebrochen.
23 PA // Mar 9, 2007 at 21:37
@ Schwert
Herr Winkler verwendet als Schriftsteller etwas, was man gemeinhin dichterische Freiheit nennt. Dichterische Freiheit verändert den Inhalt zugunsten der Form und des Effektes, um eine bessere Formulierung zu erhalten. Ich bin sicher, er hat es nicht so gemeint, wie es sich liest. Bedenklich habe ich lediglich gefunden, dass er auf seiner Netzseite den “Holocaust” in einem “politisch korrekten Zusammenhang” erwähnt.
24 Michael Winkler // Mar 10, 2007 at 1:05
@Schwert
Stellungnahme? Wäre ganz einfach zu erhalten gewesen. Da ich hier zum ersten Mal antworte, weiß ich nicht, ob der Link so kommt, wie ich ihn erhoffe, deshalb hier noch einmal als Text:
http://www.michaelwinkler.de/Pranger/120406.html
“Deutschland war ein weltoffenes Land, das jeden aufgenommen hatte, der hier leben und arbeiten wollte, der sich in die Volksgemeinschaft integriert und die deutsche Sprache und die deutsche Kultur übernommen hat. Wer zu uns kommt, um Deutscher zu werden und seine Kinder als Deutsche zu erziehen, ist weiterhin willkommen. Wer bereit ist, nicht nur die Rechte, sondern auch die Pflichten der Deutschen zu teilen, dem reichen wir als Mitbürger die Hand. Das schließt explizit ein, daß die Kinder bei der Bundeswehr dienen.”
Falls das nicht eindeutig genug ist, beschreibe ich gerne, was hier steht.
Deutscher werden heißt
- Deutsch lernen
- die Geschichte des Landes kennen
- sich mit dem Land zu identifizieren
- für das Land eintreten
- dem Land Nutzen bringen (Steuern zahlen)
- hier arbeiten
- die deutsche Kultur übernehmen
- den Lebensmittelpunkt in Deutschland sehen
- die Kinder als Deutsche erziehen
- fleißig und ehrlich sein
Wer möchte, kann die Liste gerne fortsetzen. Wer Deutscher werden will, darf gerne am Freitag in die Moschee statt am Sonntag in die Kirche, aber er darf dann nicht schweigen, wenn der Imam dort über dieses Land herzieht. Wer seinen Kindern Türkisch beibringt, darf das tun, aber wer zu Hause nur Türkisch redet, ist eindeutig kein Deutscher.
@michael
Ich bin durchaus in der Lage, mich in Deutsch ODER Englisch auszudrücken, ohne beide Sprachen zu vermischen. Aktuell ist es wichtig, neben Deutsch auch Englisch zu können, so wie es einstmals nötig war, Latein zu beherrschen.
Auf Teufel komm raus eingeführte Begriffe in Englisch zu vermeiden (z.B. statt “Teamwork” wie einst in der DDR “Gruppenarbeit” zu sagen) ist genauso unsinnig, wie die “Nase” durch den “Gesichtserker” zu ersetzen.
Denglisch bedeutet jedoch, eingeführte deutsche Begriffe mit Gewalt zu anglisieren, wie das in den Medien stattfindet. Ich “vote” nicht, sondern ich wähle oder stimme ab. Ich antworte hier nicht auf michael’s Posting, sondern auf michaels Kommentar.
Die fremde Sprache zu beherrschen, ist durchaus ratsam, aber dafür die eigene Sprache aufzugeben, zeugt weder von Bildung noch von Rückgrat.
Ist das jetzt klar geworden? Oder kämpfe ich hier einen Kampf, den nicht mal die Götter gewinnen?
@alle
Vielen Dank für die freundlichen Kommentare, die mich bestärken, immer neue Texte auf meine Seite zu stellen.
B.a.w. viele Grüße
Michael Winkler
25 Freibeuter // Mar 10, 2007 at 8:58
@Nordländer :
“Aber militärisch logisch ist wohl auch das eine Einnahme Moskaus den russischen Widerstand mindestens immens verringert hätte wenn nicht sogar gebrochen”
Mein Großvater sagte immer : Wenn der Hund nicht gesch… hätte, hätte es auch nicht gestunken. Wie wahr ! - Strategische Sandkastenspielereien, die nachträglich den 2 WK für Deutschland psositiv ausgehen lassen sind wirklich schöne Träumereien, allerdings auch nicht mehr.
Gewiß : K.O-Sieg der Allierten, aber kein Punktsieg ….
@Nanga Parbar :
Wer sagt Ihnen, daß ich Ihnen meine Meinung aufzunötigen gedenke ?
Die Deutsche Wehrmacht war alles andere gerüstet für den russischen Winter und die Weite des Landes ! Haben Sie eine Vorstellung, wie groß die (ehemalige)Sowjetunion war ?
Wußten Sie, daß an der Kaukasusfront die Reihen der Deutschen Soldaten so weit überdehnt waren, daß im Mittel ein Abstand von 5 km (sic !) von Soldat zu Soldat entstand ? Ist nicht vielleicht gerade DAS, was einem ganz besonderen Respekt vor der Leistung des Deutschen Soldaten zollen läßt ?
Wie bei Kollege “Nordländer” : Im Krieg zählt am Ende wohl weniger der Punktsieg, der eindeutig an die Deutsche Wehrmacht ging, sondern der K.O.-Sieg der Alliierten ! (Fakt ist Fakt, auch wenn es uns nicht schmecken mag).
Immer am Ende einer Schlacht werden die Toten gezählt….
Im Übrigen : Die Schlacht von Moskau wurde vom plötzlich hereinbrechenden, russischen Winter vereitelt. Dieser traf die Deutschen hart und stoppte deren Vormarsch. Die erste Schlacht in Rußland wurde verloren, nicht etwa wie später bei Stalingrad durch den Gegner “Rote Armee” sondern durch “Väterchen Frost”, der sozusagen als (unfreiwilliger/willkommener) Verbündeter der Roten Armee wirkte.
Viel wichtiger und kriegsentscheidend als die Eroberung Moskaus - lediglich mit Symbolkraft - halte ich - im Nachhinein - übrigens die Eroberung der südrussischen Erdölfelder, welche Hitler nicht gelang. Der Treibstoffmangel auf allen Ebenen war zuletzt für den Ausgang des 2. Weltkriegs - auf dem europäischen Schauplatz - zu einem gerüttelt Maß kriegsentscheidend. Einschlägige Statistiken namhafter, seriöser Historiker belegen dies….
Aber, wir sprachen ja von Träumen….jedem seinen Traum !
Mein Traum ?
Es hätte diesen unsäglichen 2. Weltkrieg NIE gegeben, angesichts des Blutzolls, den unser Volk zu entrichten hatte (betrachten wir dies ruhig einmal entkoppelt von der sog. “Schuldfrage”) ! Etwa zu einfach gestrickt dieser Traum ?
Das künftige Europa wird nur durch eine starke, freundschaftlich gehaltene Beziehung Deutschland - Rußland gedeihlich sein, was den Austritt Deutschlands aus der Kriegstreiberallianz NATO und dem “Versailler Vertrag II”, der sog. EU möglich sein wird.
Mein Traum ? Das dies eines Tages Wirklichkeit wird. Etwa auch das Problem “Oder/Neiße-Grenze” wird sich dann im Sinne Deutschlands lösen, glauben Sie mir…..
26 PA // Mar 10, 2007 at 16:35
@ Michael Winkler
Ich glaube, ein deutsches Einbürgerungsgesetz müsste schon etwas restriktiver sein als Sie es formulieren. Gesetze haben eine Funktion, deren Sinn und Zweck im Allgemeinen liegt - hier ist es das Interesse und der Nutzen des deutschen Volkes - sie wirken sich aber letztendlich auf den Einzelnen aus. Das bedeutet, dass Gesetze bei ihrer Anwendung in Einzelfällen oft ungerecht wirken mögen. In diesem Sinne mag es Ihnen vielleicht ungerecht erscheinen, wenn einem Türken, der mit seiner Großfamilie hierhergezogen ist, bei einem restriktiveren Einbürgerungsgesetz die deutsche Staatsbürgerschaft verwehrt würde. Für den Gesetzgeber sollte jedoch der Nutzen und das Interesse des deutschen Volkes als Ganzes im Vordergrund stehen. Hier steht, wem der deutsche Staat und seine Gesetze zu dienen haben:
http://tinyurl.com/yphthv
Was die vielen von den gleichgeschalteten BRD-Medien verbreiteten Anglizismen betrifft: Viele deutsche Wörter erscheinen deshalb schwerfällig, weil sie uns wegen der organisierten deutschfeindlichen Sprachpropaganda ungewohnt erscheinen. Aber es kommt nur auf die Gewohnheit an! Wenn ihr beispielsweise das nächste Mal ein Musikspielgerät kauft, dann verlangt im Geschäft keinen “CD-Player”, sondern einen Musikscheiben-Spieler!
Ich werde demnächst eine Informationsseite in das Weltnetz stellen, die sich ausgiebig diesem Thema widmet.
27 Feirefitz // Mar 10, 2007 at 16:36
“Deutscher werden heißt …”
- Gemeinschaft mit Deutschen pflegen
- Sich am deutschen Gemeinwesen beteiligen und einbringen
Der Integrationsdruck kann natürlich nicht hoch genug sein, so daß sich schneller die Spreu vom Weizen trennt und daß solche Bewerber, die sich beim Integrationsprozess als integrationsfeindlich und kraß undeutsch herausstellen auch schneller wieder in die eigene Heimat zurückkehren können. In diesem Sinne ist der aktuelle Antrag der NPD im sächs. Landtag “Rechtsstaatlichkeit in Asylverfahren durchsetzen” sehr zu begrüßen. http://npd-fraktion-sachsen.de/index.php?verweis=3,4,2&&drucksache=antr&&drucksacheid=23
28 Schwert // Mar 11, 2007 at 12:56
@Michael Winkler
Erstmal Dank für Ihre Antwort!
Aber ich teile Ihre hier wiedergegebene Auffassung zum Thema “Integration in die deutsche Volksgemeinschaft” nicht.
Ich werde diesbezüglich auf zwei Ihrer Kernaussagen eingehen:
1. Das deutsche Volk ist in gewisser Weise durchaus ein “Mischvolk”. Im deutschen Volk haben sich viele Stämme versammelt. So z.B. die unterschiedlichsten germanischen Stämme, slawische und keltische Stämme. Später dann auch Hugenotten, Schweden, Italiener, Spanier, Polen usw…
Aber das alles sind EUROPÄISCHE Stämme bzw Völkerschaften.
Und hier drin liegt die Crux. Es wurden eben nicht massenweise Türken, Araber, Afrikaner oder Ostasiaten “integriert”.
Die “Weltoffenheit” Deutschlands bestand darin, daß die Welt uns offen war, daß die Europäer sie einst dominierten, daß wir den regen Austausch führten, aber nicht daß sich hier Hinz und Kunz aus aller Welt breitmachen konnten.
Das heutige Verständnis von “Weltoffenheit” ist ein pervertiertes. Es führt geradewegs zur Auflösung derjenigen, die sich diesem “modernen” Dogamtismus unterworfen haben.
2. Sie schreiben von deutscher Kultur und deutscher Geschichte, die etwaige Einwanderer lernen und übernehmen sollen. Gleichzeitig schreiben Sie auch, daß ein jeder Deutscher doch ruhig in seine Moschee gehen soll.
Mir ist aber völlig neu, daß Moscheen auch nur im Entferntesten zur deutschen Kultur oder Geschichte gehören würden.
Diesbezüglich unterliegen Sie einem irrwitzigen Paradoxon…
1. und 2. zusammen, führt genauso zum selbstauflösenden Liberalismus, wie er heute für die “westliche Zivilisation” kennzeichnend ist.
29 Nanga Parbat // Mar 12, 2007 at 11:43
“Haben Sie eine Vorstellung, wie groß die (ehemalige)Sowjetunion war ?”
Ja.
“Im Übrigen : Die Schlacht von Moskau wurde vom plötzlich hereinbrechenden, russischen Winter vereitelt. Dieser traf die Deutschen hart und stoppte deren Vormarsch. Die erste Schlacht in Rußland wurde verloren, nicht etwa wie später bei Stalingrad durch den Gegner “Rote Armee” sondern durch “Väterchen Frost”, der sozusagen als (unfreiwilliger/willkommener) Verbündeter der Roten Armee wirkte.”
Äh präzise das habe ich auch gesagt, ich weiß nicht was diese Anmerkung soll. Im übrigen nennen die Russen diesen Verbündeten “General Winter”, der hat schon Napoleon besiegt.
“Viel wichtiger und kriegsentscheidend als die Eroberung Moskaus - lediglich mit Symbolkraft”
Das ist nun wirklich grundfalsch. Moskau war das Herz der Sowjetunion, seine Eroberung viel mehr als symbolischer Sieg sondern ein strategischer Erfolg von vielleicht kriegsentscheidendem Charakter.
“Viel wichtiger ….- halte ich - im Nachhinein - übrigens die Eroberung der südrussischen Erdölfelder, welche Hitler nicht gelang.”
Nun die Eroberung des Öls im Kaukasus hätte die sowjetische Kriegsmaschine weitgehend ausgeschaltet, das wäre wohl der wichtigere Grund für diese Operation gewesen aber die deutsche Ölversorgung lief noch relativ gut bis zu dem Zeitpunkt der Zerstörung der Hydrierwerke und dem Verlust des rumänischen Öls. Man brauchte das Öl des Kaukasus nicht um den Krieg zu gewinnen, daß war auch der Denkfehler Hitlers.
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