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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Michael Winkler: Jagt diesen Staat zum Teufel! (11.06. 08)

June 11th, 2008 · Post your comment (64 Comments)

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Zur DDR-Zeit konnte man über folgenden Witz noch lachen:

Steht ein Mann in Halle auf einer Brücke, starrt in die Saale und murmelt: “Scheiß Staat, Scheiß Staat!” Ein Volkspolizist kommt vorbei, hört das, hält an und sagt: “Genosse, ich muß Sie auf die Wache mitnehmen, wegen Beleidigung der Deutschen Demokratischen Republik und der Errungenschaften des Sozialismus’!” Der Mann tut ganz erstaunt und antwortet: “Genosse Volkspolizist, es gibt fast 200 Staaten auf der Welt – Sie haben keinen Beweis, daß ich die DDR gemeint habe.” Der VoPo überlegt und nickt. “Da haben Sie auch wieder recht.” Er geht davon, kehrt aber nach einigen Schritten um. “Genosse, ich muß Sie doch mitnehmen – es gibt nämlich nur einen Scheiß Staat!”

Heute könnte der Mann in Weser, Donau oder Rhein starren, allerdings muß ein wenig mehr vorfallen, ehe die Staatsmacht wegen Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole einschreitet. Die Bundesfahne dürfen Sie straflos verbrennen, solange Sie das geheiligte Tagebuch der Anne Frank nicht damit anzünden.

Ehe jetzt jemand spitzfindig anmahnt, diese OMF-BRD sei gar kein richtiger Staat: Sie ist das, was derzeit auf deutschem Boden einem deutschen Staat am nächsten kommt, mit anmaßenden Polizisten, rabiaten Steuereintreibern und selbstverliebten Politikern. Oh, natürlich gibt es auch Anständige, zumindest unter den Polizisten und Finanzbeamten. Aber wenn Sie ein Krebsgeschwür am linken Unterschenkel haben, dann nützt es Ihnen wenig, wenn der Arzt darauf hinweist, daß 95% Ihres Körpers ja noch immer kerngesund seien.

Also, kümmern wir uns um die Krankheit, nicht um die Teile, die noch immer gesund sind – und trotzdem an der Krankheit sterben werden.

Dieser Staat nennt sich “Republik”, also “öffentliche Angelegenheit” oder “Sache des Volkes”. Welches Volkes denn? Das Gebilde, das sich “deutscher Staat” nennt, lehrt in seinen Schulen und natürlich auch in seinen Propaganda-Medien, daß die Geschichte eine einzigartige Abfolge von deutschen Verbrechen und preußischem Militarismus sei. Kein einziger Historiker außerhalb Deutschlands spricht noch von der deutschen Alleinschuld am ersten Weltkrieg, jeder weiß, daß dies ein Diktat der Siegermächte im Versailler Vertrag gewesen war, doch in Deutschland wird das noch immer dem Volk eingeredet.

Militante Nationen, die fortwährend Krieg führen, gibt es genügend auf der Welt, England / Großbritannien, Frankreich und die USA führen jede Liste der kriegerischen Konflikte mit weitem Abstand an, aber uns wird eingeredet, daß ausgerechnet das weitaus friedlichere Preußen der Militärstaat schlechthin sei.

Unsere Gegner in den Weltkriegen, die beide Kriege gegen Deutschland ohne jede Bedrohung durch unsere Vorfahren angefangen und uns gründlich ausgeraubt haben, die dafür noch immer unsere Reparationen einkassieren, haben unendlich viele Kriegsverbrechen begangen, jedes Völkerrecht mit Füßen getreten, aber unsere eigene Regierung, unser eigener Staat hält uns immer nur jene Verbrechen vor, die Deutsche begangen haben sollen – ja, begangen haben sollen, denn hierbei zählen natürlich nicht die Forschungen der Historiker, sondern die Propaganda, welche die Sieger darüber in die Welt gesetzt haben.

Und ja, das größte Verbrechen von allen ist der “Holocaust”. Es ist das größte Verbrechen an der deutschen Geschichte, das je verübt wurde. Jeder Zweifel an diesen heiligen Lehren ist gesetzlich verboten. Wer nach fast zweihundert Jahren über die Schlachtfelder von Leipzig und Waterloo / Belle Alliance geht, findet noch immer Überreste des lange zurückliegenden Gemetzels. Wer hingegen die weitaus jüngeren Stätten Auschwitz oder Treblinka besucht, bekommt dort gruselig arrangierte Museen des Schauderns präsentiert, doch anfassen ist verboten, Nachfragen unerwünscht. Wer sich erlaubt, nach den Hunderttausenden von Leichen zu suchen, deren Überreste hier auf kleinstem Raum planvoll vergraben worden sein sollen, steht bereits mit einem Bein im Gefängnis, wegen Störung der Totenruhe – selbst wenn er absolut nichts gefunden hat. Um Leipzig hingegen werden immer wieder Massengräber gefunden, da darf man suchen.

Unsere Politiker fördern aktiv die Schuldkomplexe in diesem Land. Deutsche Fähnchen? Ja, aber bitte nur zu Fußball-Großereignissen. Deutsche Nationalhymne? Ja, aber denken Sie daran, daß nur die dritte Strophe als solche gilt, mit der ersten könnten wir ja unsere Nachbarn verärgern, weil wir Ansprüche stellen. Stolz auf Deutschland? Bitte nicht, besser, Sie sind stolz auf eine ausgewählte Automarke, das stört viel weniger.

Was schulden wir als Volk Politikern, die uns, unseren Staat, unsere Vergangenheit konsequent in den Schmutz ziehen? Wir schulden ihnen gar nichts! Die Bundesrepublik Deutschland tapfer verteidigen? Wieso? Winken wir lieber fremden Soldaten zu, bewirten sie freundlich und zeigen ihnen, wo sie jene Politiker finden, die Deutschland schon lange aufgegeben haben.

Die Demokratie verteidigen? Welche Demokratie, bitteschön? Die Meinung des Zentralrats der Juden in Deutschland zählt mehr, als die Meinung des deutschen Volkes. Wenn eine Frau Knobloch jemanden rügt, gefährdet das eine Karriere, aber wenn 90% der Wähler dagegen sind, interessiert das niemanden in der deutschen Politik. Eine Demokratie, in der die Parteien zu ihrem eigenen Besten das Volk bevormunden, ist eine Scheindemokratie, sie hat mit Recht und Freiheit nichts zu tun. Diese Pseudo-Demokratie braucht niemand zu verteidigen, nicht am Hindukusch und nicht im Odenwald.

Eines der Merkmale eines Staates ist, daß er Steuern einzieht. Das tut die BRD, und nicht zu knapp. Begründet werden die Steuern mit den Leistungen, die der Staat dafür erbringt. Zu diesen Leistungen gehören Schulen, an denen unsere Kinder erfahren, daß sie von Verbrechern abstammen. Zu diesen Leistungen gehört der Straßenbau, bei dem wir langsam das Niveau der DDR-Schlaglochpisten erreichen. Zu diesen Leistungen gehört die Besoldung von Beamten, die das Volk mit immer mehr Vorschriften gängeln und deren wachsende Anzahl nach und nach die Kreativität im Lande lähmt. Was aber bestens funktioniert, sind die Diäten der Politiker, die natürlich auch aus Steuern bezahlt werden.

Oh ja, für Deutsche fallen hin und wieder noch ein paar Almosen ab, unter der Bezeichnung Hartz IV. Von Behörden, gerne auch von Gerichten, werden solche Leistungsempfänger als Untermenschen behandelt, von Beamten, die selbst nichts weiter sind, als Leistungsempfänger des Staates. Anders als der “Untermensch” richten diese Beamten für ihr Geld zusätzlichen Schaden an, durch Planungsfehler und Nachlässigkeit, durch Faulheit und schlichte Schlamperei, aber auch durch Überkorrektheit und immer häufiger durch Korruption.

Reichlich Geld ist jedoch für jene Länder da, die Deutschland seit dem Versailler Vertrag ausplündern, unsere heutigen “Freunde” in der EU. Oh ja, natürlich bekommen wir fortwährend erklärt, wie gut doch die EU für unsere Wirtschaft sei. Oh ja, für unsere Wirtschaft, also für Manager und Aktionäre, aber nicht für die Arbeiter, deren Arbeitsplätze dank der EU jederzeit verlagert werden können. Deutschland war vor 1914 ganz ohne EU und ohne ständige Tribute zur Welthandelsnation Nummer zwei aufgestiegen, übertroffen nur vom Britischen Weltreich, zu dem ein Viertel der Erde gehört hatte. Deutsche Produkte werden nicht deshalb gekauft, weil wir Mitglied der EU sind, sondern weil sie besser sind als die der Konkurrenz.

Was wir uns durch die EU einhandeln, ist ein Faß ohne Boden, bei dem wir dafür bezahlen, daß wir von Brüssel aus gegängelt und mit unsinnigen Vorschriften überschüttet werden. Wir zahlen Wirtschaftshilfe an Länder, die uns mit diesem unserem Geld Investitionen abjagen und damit Arbeitsplätze kosten. Zu den Wenigen, die von der EU profitieren, gehören allerdings unsere Politiker, die dadurch mehr Pöstchen und Dienstwagen zu verteilen haben. Außerdem vereinfacht es ihre Arbeit, denn wer zu 80% nur abnicken muß, was aus Brüssel erlassen wird (”Umsetzen in nationales Recht”), der hat mehr Zeit für einträgliche Nebentätigkeiten.

Wie sieht es mit der Landwirtschaft aus? Leben unsere Bauern wirklich von EU-Geldern? Ja, Bauern bekommen Subventionen von der EU, aber viel weniger Geld, als wir an die EU bezahlen. Würden wir die Bauern direkt unterstützen, spart das Verwaltung, eine Menge Bürokratie und die Subventionen erfolgen so, daß es unseren Bauern und unserem Land am meisten nützt. Statt dessen wird ein EU-Standard gepflegt, der sowohl für die Trockengebiete Spaniens, das kühle Klima Nordschottlands, die Nebenerwerbslandwirte im Allgäu als auch die großflächigen ehemaligen Staatsbetriebe im früheren Ostblock gilt.

Ja, auch dazu gibt es einen alten Witz: “Du, die Amerikaner haben eine Rasiermaschine erfunden!” – “Wie soll das denn funktionieren? Jeder hat doch ein anderes Kinn?” – “Ja, vorher schon.”

Nach diesem Prinzip werden alle Bauern über den gleichen Kamm geschoren, und wie immer bei solchen bürokratischen Regelungen, profitieren jene Großagrarier, die sich einen spezialisierten Anwalt leisten können, der auch die letzte Subvention noch abgreift.

Die freiwilligen Tribute reichen jedoch nicht aus, hinzu kommen noch die “großartigen” Geschäfte, die überaus fähige Manager im Auftrag internationaler Heuschrecken zum Schaden deutscher Firmen abschließen. Ob Telekom oder Mercedes-Benz, wer auf die Sirenengesänge der Amerikaner hereinfällt und sich dort engagiert, verliert Milliarden, die zuvor von deutschen Arbeitern erwirtschaftet worden sind. Firmen teuer kaufen, billig zurückverkaufen und dafür noch Prämien zu bezahlen, das passiert so oft, als sei bei den deutschen Managern der kollektive Wahnsinn ausgebrochen. Da diese aber nicht allesamt übergeschnappt sein können, passiert das alles nach einem Plan zur fortgesetzten Ausplünderung Deutschlands.

Natürlich haben wir auf Grund der deutschen Geschichte jeder Gewalt abgeschworen. Das hindert uns aber keinesfalls, Waffen an einen Staat zu liefern, der seit seiner Gründung wie kein zweiter am laufenden Band Kriege führt. Ich spreche hier nicht von der Wiedergutmachung an Israel, die nach den Lehren von Sankt Holocaust selbstverständlich bezahlt werden muß – ohne jede zeitliche Begrenzung, ganz sicher über den Tod aller einst Betroffner hinaus, denn unsere Politiker betonen ja ständig unsere niemals endende Verpflichtung dazu. Ich spreche hier von den Waffen, die Israel ganz selbstverständlich erhält – nicht gegen Entgelt, sondern genauso selbstverständlich geschenkt.

Israel hat den Atomwaffensperrvertrag nie unterschrieben, im Gegensatz zum Iran. Wer eine Pistolenkugel an den Iran verkauft, wird vermutlich wegen Völkermords angezeigt. Aber unsere Regierung schenkt der Atommacht Israel Unterseeboote, die auch noch in Deutschland speziell für den Atomwaffeneinsatz ausgerüstet worden sind. Die Israelis sprechen ganz offen und stolz über die Zweitschlagskapazität, die ihnen dank der deutschen Geschenke beschert worden ist. Obendrein dient jede Waffe, die an Israel geliefert wird, nicht etwa dazu, das ominöse “Existenzrecht” Israels zu sichern, sondern dazu, einen blutigen Konflikt weiterhin anzuheizen. Solange Israel sich waffenstrotzend überlegen fühlt, hat es keinen Grund, einen Verständigungsfrieden herbeizuführen. Wer diesem starrköpfigen Israel hilft, badet im Blut seiner Opfer.

In Nürnberg wurden von einem internationalen Militärtribunal deutsche Offiziere zum Tod verurteilt und aufgehängt, weil man ihnen vorgeworfen hat, einen Angriffskrieg geplant zu haben. Es ist müßig zu sagen, daß dies nicht der Fall war, sondern daß die Herren Roosevelt, Churchill und Stalin weitaus größere Anteile am Ausbruch des zweiten Weltkrieges gehabt haben, als jeder Deutsche, einschließlich der gesamten Reichsregierung. Jedenfalls wissen wir seitdem, daß Angriffskriege für Deutsche verboten sind – und dank der speziellen Techniken der deutschen Geschichtsforschung, daß die Hingerichteten von Nürnberg natürlich keine Märtyrer der Siegerwillkür, sondern allesamt Verbrecher gewesen waren.

Das hält aber unsere Regierung nicht davon ab, sich an den weltweiten Angriffskriegen der Amerikaner – der damals verurteilenden Siegermacht – nach Kräften zu beteiligen. Deutsche Soldaten haben in Afghanistan nichts verloren, nicht am Horn von Afrika und nicht vor der Küste des Libanon. Wir helfen hier keinem bedrohten Verbündeten, sondern stellen Hilfstruppen für die kriegerischen Interessen einer aggressiven Weltmacht.

Die Amerikaner bringen Freiheit und Demokratie in den Irak und nach Afghanistan? Welche Freiheit? Welche Demokratie? Wie frei ist ein Land, das seine Besucher auf Schritt und Tritt überwacht? Wer in die USA reist, muß seine Lebensgeschichte, seine Fingerabdrücke und sonstige Daten übermitteln, weil die größte Militärmacht der Erde ja so wahnsinnig bedroht ist. Wie demokratisch ist ein Land, bei dem eine Kandidatur nur dann Erfolg hat, wenn Abermillionen Dollar dafür ausgegeben werden und ein riesiger Propaganda-Apparat mobilisiert wird?

Wie frei ist Deutschland, wenn der Staat sich das Recht herausnimmt, alle Konten zu kontrollieren, alle Kommunikationswege zu überwachen, überall Kameras zu installieren und Verkehrsbewegungen zu erfassen? Wie demokratisch ist Deutschland, wenn das Parteiensystem nach den Regeln einer Geheimgesellschaft funktioniert? Wenn gerade bei den wichtigen Entscheidungen, die unser Leben völlig umkrempeln werden, niemals das Volk befragt wird? Wenn Politiker ganz offiziell verkünden, daß ihre Wahlversprechen nach der Wahl allesamt hinfällig geworden sind?

Der Grünen-Chef von Hessen hat verkündet, daß jeder, der Roland Koch die Hand gibt, danach seine Finger zählen sollte. Das gilt natürlich nicht nur für Roland Koch, sondern für jeden Politiker. Diese Herrschaften schwören jeden Meineid, daß sie Schaden vom deutschen Volk wenden und seinen Nutzen mehren wollen, ohne mit der Wimper zu zucken. Ihre Loyalität gilt jedoch nicht diesem Land, sondern nur jener Partei, die ihnen die Wiederwahl und damit die schönen Pöstchen garantieren kann. Jeder Andere wird belogen und betrogen.

Ein solches Verhalten ordnet den Betreffenden im Jenseits in die Kreise der Hölle ein, dort, wo er auf Seinesgleichen trifft und die anständigen Menschen vor ihm sicher sind. Hier auf der Erde verschafft solche Skrupellosigkeit Macht und Einfluß. Wer über Leichen geht, hat Erfolg, wird hofiert und geehrt.

Ein Staat, der ausschließlich von solchen Leuten geführt wird, ist ein Staat des Teufels. Deshalb sollte man diesen Staat seinem wahren Herrn schenken, ihn also zum Teufel jagen.

Oh, natürlich ist dieser Staat auch mildtätig und barmherzig, zumindest zu jenen, die keine Deutschen sind. Wir nehmen gerne all jene auf, die mühselig und beladen sind. Das geht sogar soweit, daß wir offiziell immer das Existenzrecht Israels betonen, aber jeden Juden in Deutschland willkommen heißen, anstatt ihn an sein eigenes gelobtes Land zu überstellen.

Große Länder mit viel Platz, wie Kanada und Australien, lassen nur hinein, wer qualifiziert ist und dem Land nutzt. Ins ohnehin dicht besiedelte Deutschland darf jeder, selbst wenn klar ist, daß er und die Scharen seiner Verwandten, die sich bald darauf einstellen werden, dem deutschen Staat nur auf der Tasche liegen werden. Dafür ist Geld da, denn wir diskriminieren doch keine Ausländer, bei unserer Geschichte.

Aber, wie lange können wir das noch bezahlen? Im Mittelalter hat der Staat dem Bürger den Zehnten abgenommen, heute können wir froh sein, wenn uns der Zehnte noch gelassen wird. Gut, das ist ein wenig übertrieben, werden doch die Frondienste im Mittelalter so wenig berücksichtigt wie die wirklich Reichen hier im Land, die sich arm rechnen und so Steuern vermeiden können. Der normale, der “anständige” Bürger hingegen wird gnadenlos ausgeplündert.

Von den Gerichten braucht niemand etwas zu erhoffen, die urteilen entsprechend den staatlichen Vorgaben. Wer als Ausländer Deutsche krankenhausreif prügelt, kann sich eines milden Urteils sicher sein. Raub, Körperverletzung, Drogenhandel – das sind alles läßliche Vergehen, hier gibt es, wenn überhaupt eine Strafe, Bewährung. Zumindest, wenn der Delinquent einen “Migrationshintergrund” besitzt. Deutsche wandern dafür in den Knast, vor allem, wenn die Opfer Zuwanderer sind. Ganz hart greifen die Gerichte jedoch durch, wenn jemand friedlich seine Meinung äußert, sofern diese von den Lehren der offiziell in der BRD gewünschten Geschichtsschreibung abweicht. Da begeht man “Volksverhetzung” und lernt die ganze Härte der Gesetze kennen, da gibt es keine Milderungsgründe, da geifert jeder Staatsanwalt, da gibt es nur strenge Richter.

Sorgen Sie für Ihr Alter vor? Der Staat ermahnt Sie ja ständig, daß die staatliche Rente nicht ausreichen wird. Und der Staat hilft Ihnen ja auch. Beispielsweise mit dem Sparer-Freibetrag. Der betrug einmal 6.100 D-Mark, heute keine 800 Euro mehr. Lebensversicherungen waren früher nach zwölf Jahren steuerfrei, heute nicht mehr. Aktiengewinne konnten einstmals nach einem halben Jahr steuerfrei eingestrichen werden, Immobilien waren nach zwei Jahren steuerfrei – die Fristen wurden erhöht und demnächst wird auf alles die Abgeltungssteuer erhoben.

Also, sparen Sie, für Ihr Alter, damit der Staat sich daran bedienen und Ihnen so viel wie möglich wegnehmen kann. Dafür hilft er Ihnen bei der Riester-Rente. Zumindest vorläufig, denn wenn dort die Geldtöpfe erst einmal ausreichend gefüllt sind, genügt eine kleine Gesetzesänderung und was Sie im Alter versorgen sollte, geht als Tribut an die EU oder als Waffenlieferung nach Israel. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, hat man uns als Kinder beigebracht. Unsere Politiker lügen fortlaufend, was wollen Sie denen noch glauben?

Oh, natürlich ist es böse, Steuern zu hinterziehen, denn jeder Euro, der dem Staat vorenthalten wird, fehlt in den Kassen der EU, den Geldbeuteln der Politiker oder für noch mehr deutsche Soldaten in Afghanistan. Deshalb zahlen Sie bitte Ihre Steuern, ja?

Und es ist böse, sich in die “soziale Hängematte” fallen zu lassen, anstatt für jene zu arbeiten, die zu genau diesem Zweck nach Deutschland kommen. Noch böser ist es, sein Vermögen zu verschleiern, damit man es nicht aufbrauchen muß, falls man bedürftig werden sollte. Und keinesfalls dürfen Sie heimlich, gegen Barabrechnung arbeiten, wenn Sie bedürftig sind. Das dürfen Sie höchstens als Ausländer, ein bißchen von dem Rauschgift verkaufen, dessen Anbau die internationalen Truppen in Afghanistan so vorbildlich schützen.

Solange Politiker Geld bekommen, werfen sie es zum Fenster hinaus, nicht für Deutschland, sondern für irgendwelche Interessen, die nicht mit dem Wohl des Volkes vereinbar sind, jenes Volkes, dem diese Steuern abgepreßt worden sind. Unsere Schulen vermitteln nicht nur die reinen Lehren der deutschfeindlichen Geschichtsverbesserung, sie sind auch sonst eine Katastrophe. Was einst den Kindern das Rüstzeug fürs Leben mitgeben sollte, wurde zur Spielwiese pädagogischer Egoismen. Hier wird gerne gespart, denn zuviel Bildung ist schädlich. Wo kämen wir denn hin, wenn zu viele Deutsche begreifen würden, daß man diesen Staat so schnell wie möglich zum Teufel jagen sollte?

Natürlich nicht auf französische Art, mit der Guillotine oder mit Lynchjustiz am nächsten Laternenpfahl. Mahatma Gandhi hat gezeigt, daß es völlig friedlich geht, mit passivem Widerstand. Wenn den Politikern das Geld ausgeht, gibt es keine Geschenke mehr an Israel. Wenn der staatliche Propagandafunk nicht mehr eingeschaltet wird, nutzen die tollsten Programme nichts mehr. Wenn die Zeitungen mit ihren geschönten Nachrichten nicht mehr gekauft werden, werden sie nicht mehr gedruckt.

Wenn Millionen Ausländer in Deutschland von der Sozialhilfe leben, dürfen das auch Deutsche. Jeder, der vom Steuerzahler zum Sozialhilfeempfänger wechselt, schadet diesem Staat. Jeder Konsumverweigerer entzieht dem Staat die Mehrwertsteuer. Gold und Silber lassen sich bequem zu Hause lagern, fernab dem staatlichen Zugriff bei den Banken, abgeltungssteuerfrei.

Aber, zocken wir damit nicht den Staat ab? Ja, sicher. Na und? Jeder Politiker zockt diesen Staat ab! Jeder Beamter! Jeder Ausländer, der hier nicht hereinpaßt und sich die Taschen füllen läßt! Von denen macht sich keiner Sorgen, ob er den Staat abzockt, im Gegenteil, die wollen alle noch mehr herauspressen. Und sie richten obendrein noch Schaden an, was wir ja gar nicht vorhaben.

Wenn unsere sogenannten Freunde uns nach allen Regeln der Kunst das Geld abpressen, dann hilft es nur, kein Geld zu haben. Langen Sie einem nackten Mann in die Tasche! Wenn Deutschland fortwährend ausgeraubt wird, von seinen Politikern und Beamten, von seinen internationalen Freunden und den Heuschrecken, dann hat jeder Deutsche ebenfalls das Recht, sich an diesem Raubzug zu beteiligen. Was nicht mehr vorhanden ist, kann nicht mehr geplündert werden. Wenn das Opfer kein Blut mehr hergeben kann, sterben die Parasiten. Deshalb, zum Teufel mit diesem Staat, damit es jene trifft, die diesen Staat bis zum letzten Blutstropfen aussaugen wollen.

Seien Sie kreativ! Volkes Wille wird solange ignoriert, bis es nicht mehr geht. Es ist reine Notwehr! Bevor wir alle vor die Hunde gehen, jagen wir lieber diesen Staat zum Teufel! Diesen falschen, verlogenen, korrupten Staat. Wir sind das Volk – und wir haben Besseres verdient!

Quelle: Michael Winkler



Tags: Allgemeines

64 responses so far ↓

  • 1 Hindenburg // Jun 11, 2008 at 0:30

    Sehr traurig und sehr wahr.
    Ein gelungener Beitrag, der die ganze Misere zusammenfaßt.

  • 2 ziemeg // Jun 11, 2008 at 1:19

    “Die Bundesfahne dürfen Sie straflos verbrennen”

    Das stimmt nachweislich nicht:
    “In Deutschland steht das Verbrennen von Flaggen der Bundesrepublik Deutschland oder ihrer Länder unter Strafe (”Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole”). Schon der Versuch ist strafbar. Für die Verunglimpfung der deutschen Staatsymbole gibt es in jedem Fall eine Strafe (STGB §90a)”

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Flaggenverbrennung

  • 3 Adminus Diabolus // Jun 11, 2008 at 1:36

    Einer der besten Winkler-Analysen der letzten Jahre. Auf den Punkt, ehrlich, entlarvend, schonungslos. Was fehlt ist die Verbreitung und das Umsetzen in Taten.

    Habe niemand ANgst vor dem Ende, denn er ist gleichzeitig der Beginn.

    Waidmanns Heil

    PS: Richard Voigt aus Fuerth (aka Bruzzelwilli) treibt hier immer noch sein Unwesen. Ist den keiner hier in der Lage , diesen Typ zur nächsten Kinderlandverschickung abholen zu lassen?

  • 4 wolzow // Jun 11, 2008 at 2:57

    Sehr gut beschrieben Herr Winkler, Bravo!

  • 5 Kerstin // Jun 11, 2008 at 5:22

    Man mag ja von Michael Winkler halten, was man will. Ich denke, da ist ein Fünkchen Wahrheit dabei.

  • 6 2. Münchner // Jun 11, 2008 at 5:26

    “Mahatma Gandhi hat gezeigt, daß es völlig friedlich geht, mit passivem Widerstand.”

    Werter Herr Winkler, Sie überfordern die Hiesigen. Passiver Widerstand setzt die Bereitschaft voraus, eine längere Zeit mehr zu “leiden” als eigentlich erforderlich. Ohne Verzicht geht da gar nix … ein Beispiel: Die Nazis hier haben alle eine Glotze, während es Systemlinge gibt, die derlei Unterhaltung schon jahrelang “vermissen”. Weiter erfordert passiver Widerstand ein hohes Maß an Solidarität. Wo soll die bei den Hiesigen herkommen? Wie kann man solidarisch sein, wenn man die überwiegende Zahl der Verbraucher als Untermenschen betrachtet?
    Ansonsten haben Sie gar nicht so unrecht. Würden sich die Menschen ihrer Macht als Konsumenten bewußt werden, sähe diese Gesellschaft ganz anders aus. Es würde völlig genügen einmal einen Konzern, der trotz Rekordgewinnen Massenentlassungen vornimmt, systematisch durch Boykott zu ruinieren. Das nächste Management, das Entlassungen als das Mittel der Wahl ansieht, um das Unternehmen “zukunftsfähig” zu machen, müßte die Frage nach der Zukunft dann viel differenzierter betrachten.

  • 7 Schwabe // Jun 11, 2008 at 5:28

    Sehr guter Artikel, Herr Winkler!
    Es ist in der B.r.D. alles, wirklich alles vermurkst worden und zwar aus Böswilligkeit. Wenn der ganze im stinkenden Faulmorast sich suhlende Sauhaufen der B.r.D.-„Politiker“ nicht zum Teufel gejagt wird, dann werden wir alles verlieren.
    Ich freue mich schon auf den Sonnenaufgang am Tag der Tat!

  • 8 Denker // Jun 11, 2008 at 5:38

    Ein sehr gut geschriebener Artikel!
    Diesen Artikel kopieren und vor dem Reichstag verteilen.
    “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, hat man uns als Kinder beigebracht. Unsere Politiker lügen fortlaufend, was wollen Sie denen noch glauben?”

  • 9 Alexander // Jun 11, 2008 at 5:45

    Alles gut erkannt und treffend beschrieben.

    Gruß AvL

  • 10 's Fritzle // Jun 11, 2008 at 5:57

    Es ist reine Notwehr!

    Und es gibt nach Art. 20 Abs. 4 GG sogar ein Recht dazu, meint ’s Fritzle, allerdings ohne Jurist zu sein.
    Denn hier ist struktural eine explizite Positivierung des Rechtsgedankens (nach Carlo Schmid, wie ich mich zu erinnern meine) zu erkennen, daß die Organe der OMF selbst dann rechtswidrig handeln können, wenn sie sich dabei auf gültiges BRD-Recht stützen.
    Spätestens dann, wenn selbst das gesatzte Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur (legitimen) Bürgerpflicht.
    Sollen wir uns denn widerstandslos unseren Feinden ergeben und uns deren erbarmungsloser Willkür ausliefern?

  • 11 E. Burger // Jun 11, 2008 at 5:57

    Heil, Herr Winkler!

    Sie schreiben:
    “Wenn Millionen Ausländer in Deutschland von der Sozialhilfe leben, dürfen das auch Deutsche. Jeder, der vom Steuerzahler zum Sozialhilfeempfänger wechselt, schadet diesem Staat. Jeder Konsumverweigerer entzieht dem Staat die Mehrwertsteuer. Gold und Silber lassen sich bequem zu Hause lagern, fernab dem staatlichen Zugriff bei den Banken, abgeltungssteuerfrei.”

    Es ist besser dieses Geld/Gold an DEUTSCHE FAMILIEN zu spenden, wenn man nicht schon selber eine hat.
    Das ist sicherlich eine bessere Investition und auch unsere Pflicht in der derzeitigen Lage, als das Vermögen im Keller zu bunkern. ;)

    Ferner empfehlen Sie uns, diesen Staat (nach Vorbild fremdländische Schmarotzer) auszusaugen. Dem stimme ich grundsätzlich zu.

    Dies am besten gelingt, wenn man eine große Familie gründet.
    Denn dann kann man ohne Ende Leistungen beziehen und muss nicht mal Steuern zahlen. :)

  • 12 Pöhser Natzie // Jun 11, 2008 at 6:54

    Sehr geehrter Herr Winkler,

    ich bin von Ihrer Art und Weise Texte zu schreiben beeindruckt. Sie schaffen es mehrere Themengebiete spannend in einem großen Thema zu vereinen.
    Der rote Faden bricht bis zum Schluss nicht ab, echt gekonnt!
    Obwohl mit vielen Fachbegriffen geschmückt, gefallen mir Ihre Wirtschaftstexte ebenfalls sehr gut. Ich stelle mir bei so viel Korruption und Perversion die in der Welt passiert oft die Frage, ob man überhaupt noch was ändern kann. Weiter so!
    Ich hoffe Sie bleiben Gesund und weiterhin voller Eifer.

    Hochachtungsvoll

    Christian S.

  • 13 Besucher // Jun 11, 2008 at 6:58

    Einen Schönheitsfehler haben die Ausführungen über den schlimmen Staat: Der Masse geht es so gut wie nie, materiell. Brot und Spiele sind reichlich da. Bis jetzt.

  • 14 Heinz Waescher // Jun 11, 2008 at 7:12

    Angenehm zu lesender Text, gerne mehr davon hier….

  • 15 Auge // Jun 11, 2008 at 7:13

    „Jagt diesen Staat zum Teufel!“
    ?
    Herr Winkler, dieser Staat ist der Augapfel des Teufels!

  • 16 Individualistin // Jun 11, 2008 at 7:22

    Danke Herr Winkler!

    Ihren Text ausdrucken und
    an 70 Millionen Deutsche verteilen.

    .

  • 17 S.BRaun // Jun 11, 2008 at 7:54

    Sehr guter Artikel, schade, daß sowas nicht in der Presse erscheint, damit es Millionen zu lesen bekommen !

  • 18 Doofer Deutscher // Jun 11, 2008 at 8:33

    Lieber Herr Winkler,

    wissen Sie, was Sie mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland gemeinsam haben? Sie spielen immer auf derselben Leier, nur spielt die Knobloch die israelische Hymmne und Sie die deutsche (selbstverständlich singen Sie dabei die erste Strophe). Sie halten sich ihren Nationalstolz zugute, wie die Zionisten sich den ihren (der Forumsteilnehmer Tim hat diesbezüglich im Forum zum Ströbele-Teil nicht ganz zu Unrecht Schopenhauer zitiert, und damit eine kleine Diskussion in Gang gesetzt, von der Kenntnis zu nehmen, sicher nicht zu Ihrem Schaden sein wird).
    Ich lese öfter Ihre Kolummnen und die meisten sogar bis zu Ende. Ich war sogar auf Ihrer Internetseite. Deshalb halte ich es auch nicht für allzu oberflächlich, wenn ich vermute, daß Sie mit den Zionisten noch eine Eigenschaft teilen: Die Sentimentalität, die Sie zusammen mit jenen für Sensibilität halten. Jeder von Ihnen hält sich für das Opfer sowie gleichzeitig für den Beschützer der Ahnen – und den anderen für den Täter, der die Ahnen ein zweites Mal umbringt. Und dabei hält sich jeder für einen Schriftsteller und so blüht hier wie da die Gräuelpropaganda, um sich selbst ins Recht zu setzen, damit jeder so auf seine Art Reibach machen kann; – der eine mit Ruhm der andere mit Geld oder beide mit beidem. Bei Ihnen scheint es ein unwiderstehliches Geltungsbedürfnis zu sein, das ihren Worten durch Masse soviel Gewicht verleihen will, wie die körperliche Masse ihrer Erscheinung im Raum ihrer Person in Natura zweifellos beeindruckende Geltung zu verschaffen weiß. Und so kommt es wohl nicht von Ungefähr, daß Sie materielle Substanz mit geistiger verwechseln, wenn Sie hier soviele Worte machen, wie Sie Kilo auf die Waage bringen und die lediglich ein hohles Gefäß bilden. Wieder eine Gemeinsamkeit mit der Goldwaage ihrer Feinde. Doch die schlimmste Gemeinsamkeit, die Sie mit denen teilen, ist die Konsequenz, die Sie glauben, mit Recht aus ihrem Opferstatus ziehen zu können: Die Unsittlichkeit!
    Klar, je eher dieser von den westlichen Siegermächten und Israel abhängige Staat in die Geschichte eingeht, umso besser für uns alle. Aber sollen wir uns jetzt deshalb mit elenden Kriegsgewinnlern gleich machen und mitnehmen, was wir tragen können? Sollen wir jetzt selbst zu Räubern und Ganoven werden, nur weil wir von solchen regiert werden?
    Ich sage Nein! Deutschsein heißt für mich sittlich sein, und koste es den eigenen Untergang. “Handle so, daß die Maxime Deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.” Für mich als Deutschen hat Kant mehr Vorbildcharakter, als eine Räuberbande.
    Und nun noch ein mephistophelisches Gedankenexperiment für Sie: Sie kennen doch sicher den Vers: “Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.” Vielleicht wollten Sie ja mit Ihrer Empfehlung zur Teilnahme am Raubzug darauf spekulieren? Nur sagt diesen Satz Mephisto und nicht Faust. Er bereitet sich damit sein eigenes Ende. Faust hatte diesen Satz nur umgedreht und aus dem Guten (seinem wahllosen Erkenntnisdrang) wurde das Böse in ihm wirksam (Gretchenepisode).
    Was lehrt uns dieses? Das Böse hat keine Eigenständigkeit, es ist abhängig vom Guten, weil es die Abwesenheit des Guten ist und nicht sein Gegenteil. Es ist daher auch vollkommen egal, wieviele Menschen in Auschwitz wie umgekommen sind. Fakt ist: Dort war das Gute abwesend, so wie es bei einer Räuberbande auf andere Weise abwesend ist. Es ist daher müßig, wie Germar Rudolf den Boden dort nach Blausäurerückstände zu untersuchen oder wie Sie seine Ergebnisse als hehre Wahrheiten zu verkünden, die uns bewußt machen sollen, daß wir von den Siegermächten unterdrückt und von den Zionisten betrogen werden. Ich sage, wir betrügen uns selbst, wenn wir Auschwitz leugnen, also die unleugbare Grundwahrheit, daß dort das Gute abwesend war – und nur darauf kommt es an, daß wir das erkennen! – nicht auf die Opferzahlen oder die Art, wie die Menschen dort umgekommen sind! Denn dann ist unsere Schlußfolgerung nicht die, uns nun auch an Raubzügen zu beteiligen, bloß weil wir ausgeraubt werden, sondern im Gegenteil: Nicht nur die Bundeswehr am Hindukusch oder geschenkte Atom-U-Boote an Israel, auch Auschwitz könnte uns eine echte, d.h. konstruktive wie produktive Mahnung dafür sein, daß das wichtigste ist und bleibt, daß wir Deutschen sittlich handeln, egal wie unsittlich sich die übrige Welt zu uns verhalten – und was sie von uns verlangen mag. Und Auschwitz war so oder so der Gipfel deutscher Unsittlichkeit im Sinne Kants. Wenn Sie das nicht begreifen, lieber Herr Winkler, dann könnnen Sie noch soviel über die Ungerechtigkeit dieser Welt lamentieren – dann sind und bleiben Sie bestenfalls ein falscher Katholik.
    Sollte ich Sie beleidigt haben, dann bitte ich um Entschuldigung. Meine Absicht war, Sie und Ihren Anhang mit meinen offenen Worten aus Ihrer geistigen Trägheit zu rütteln.

  • 19 Selbstmord gegen Rechts jetzt! // Jun 11, 2008 at 8:53

    Ich möchte diesem noch etwas hinzufügen: Verweigert auch den Wehrdienst!

  • 20 Schörner // Jun 11, 2008 at 8:54

    Klasse Artikel.
    Ich habe meine Familie, die man zum rackernden Mittelstand rechnen würde, dazu bringen können, diesen Staat als das zu sehen was er ist. Als ein Selbstbedienungsladen für die Lumpen und als eine Organisation, welche den Eingeborenen ihre Heimat raubt.
    So gelang es mir auch, meiner Großmutter, Jahrgang 1923 klarzumachen, daß sie Pflegegeld beziehen sollte und damit nicht nur sich, sd. auch dem Volk etwas gutes tut.
    Man glaubt gar nicht, wo dieser Staat überall Geld verteilt. Man muß sich nur schlau machen – wie es die Ausländer tun.
    Und wer erst kapiert hat, daß eine über jedes Maß hinausgehende Unterstützung dieses Staates zutiefst unanständig ist und daß die Vermeidung von Zahlungen an ihn, sowie das Abgreifen von Zahlungen von ihm rechtens ist, der hat auch schnell diesen dummen, dummen falschen Stolz der Leistungsträger überwunden.
    Wenn es meine Großmutter als ‘23 JG. geschafft hat, dann kann es jeder!
    Schädigt diesen Staat wo ihr nur könnt.
    Was auch wichtig ist zu erkennen: Nachweise sind Nachweise für diesen Feindstaat…
    Der Anspruch auf eine Zahlung, hat oft den Anspruch auf weitere Vergünstigungen zur Folge, da die Gewährung einer Hilfe, von der Gewährung einer anderen abhängt.

    Weiters: schenkt nichts mehr her. Vergeßt Kundentreue. Wechselt den Energierversorger, die Autoversicherung, die Hausversicherung.
    Macht vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch, sobald die Prämien erhöht werden.
    Es ist unglaublich, wieviel Geld man unnötig, ohne Mehrleistung beim Fenster rauswirft – zum Wohle des Regimes.

  • 21 Schörner // Jun 11, 2008 at 9:07

    Noch ein Nachtrag:
    Wer national gesinnt ist, der sollte soweit kommen, daß ihn die unwichtigen Dinge des Konsums nicht mehr tangieren, sd. er die eigene Familie und vor allem eigene Kinder als das Wichtigste zu erkennen beginnt und danach lebt.
    Denn wenn dieser innere Einstellungswandel und Selbsterziehungsprozeß gelingt und man lieber im Kreis der Familie die Zeit verbringt, weil man sich z.B. auch was zu sagen hat, anstatt zu meinen, in den Sommer- oder Winterurlaub hetzen zu müssen, am besten mit ständiger Berieselung, nur um ja nicht zu entdecken, daß man aneinander keinen Anteil nimmt, dann ist auch bereits die Voraussetzung gegeben, daß man Kinder nicht mehr als Belastung sieht. Und DANN eröffnen sich gute Möglichkeiten, nämlich eine Großfamilie zu gründen und dafür vom Staat kräftig unterstützt zu werden.

    Das Gründen von Großfamilien halte ich für eine zeitlose und extrem wirksame Waffe gegen volksfeindliche Zeiten.

    Wer das in jungen Jahren erkennt, kann schon früh mit der Selbsterziehung beginnen und seine Gattenwahl gezielt danach ausrichten, einen ebenso empfindenden Partner zu finden. Dazu bietet das Internet hervorragende Möglichkeiten.

    Es kann jeder etwas tun. Und nicht wenig!

  • 22 Schörner // Jun 11, 2008 at 9:14

    @Doofer Deutscher,

    bezüglich des kategorischen Imperativs:
    Das ist kein Widerspruch zu Herrn Winklers Ansatz. Im Gegenteil, er ist die edelste Perfektionierung, wenn Sie das Geld, das Sie dem Staat vorenthalten nicht für sich selbst verwenden, sd. z.B. eine polit. Bewegung unterstützen, oder für die Ausbildung ihrer Kinder ansparen. Damit handeln sie nicht nur deutsch nach Kants kategorischem Imperativ, weil sie ja die Unrechtmäßigkeit des Staates erkannt haben und ihrem Gewissen zufolge ihm seine Unterstützung verweigern, sd. auch noch altruistisch und revolutionär für eine bessere Zukunft des Volkes.

  • 23 Siegfried // Jun 11, 2008 at 9:16

    @Doofer Deutscher,
    Und zu Ihrer angepriesenen deutschen Sittlichkeit, gehört es Personen ob Ihres in Ihren Augen unästhetischen Körperanblickes zu beleidigen ? Dies allerdings geht keineswegs mit Kant konform. Die erste Hälfte Ihrer Argumentation hätte ich sogar lächelnd unterschrieben, aber hier den Raubzug einer Religionsgemeinschaft mit dem Aufschrei einer vielfach betrogenen Volksseele zu vergleichen ist doch schon ein wenig weit hergeholt. Und JA es ist wichtig das diese, einem Volk aufoktruierte Schuld auch technisch bewiesen werden kann, denn frei nach Ihrer bzw. Goethes These ist ja auch dort wo die Wahrheit abwesend ist, die Lüge anwesend.
    Die Prämisse sei deutsch und trage dein Leid bis du daran verreckst, entspricht dann aber wirklich Ihrem (selbst gewählten oder empfohlenem?) Namen.

  • 24 Schörner // Jun 11, 2008 at 9:26

    @Selbstmord geg. Rechts

    Ich möchte diesem noch etwas hinzufügen: Verweigert auch den Wehrdienst!

    Und wo lernen Sie dann den Umgang mit der Waffe? Entscheidend ist doch die Tat des Einzelnen.
    D.h. ein DEUTSCHER Soldat, der ins BRDDR-Militär geht, um das Handwerk zu lernen, um ein Netzwerk zu bilden, und der im entscheidenden Moment diesem Staat sicher nicht zur Verfügung gegen das eigene Volk vorgeht, kann doch für das Volk enorm viel wert sein.

    Diese Einstellung der Totalverweigerung ist gefährlich nahe jener Verweigerungshaltung, daß man in diesem Staat am besten arbeitslos sein sollte, weil jede geregelte Arbeit diesen Staat angeblich unterstützt. Dabei ist eine geregelte Arbeit eine Voraussetzung um Familie zu gründen und drei echt deutsche Kinder sind für das Volk mehr Wert, als ein kinderloser Arbeitsloser der ein Leben lang von der Revolution träumt.

  • 25 Admiral Canaris // Jun 11, 2008 at 9:45

    @ ziemeg

    Sie schreiben:
    Das stimmt nachweislich nicht:
    “In Deutschland steht das Verbrennen von Flaggen der Bundesrepublik Deutschland oder ihrer Länder unter Strafe (”Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole”). Schon der Versuch ist strafbar. Für die Verunglimpfung der deutschen Staatsymbole gibt es in jedem Fall eine Strafe (STGB §90a)”

    Und das ist auch gut so.. was wäre wohl jemandem passiert, der im “Grossdeutschen Reich” eine Flagge verbrannt hätte?

  • 26 Franz Bader // Jun 11, 2008 at 9:49

    Ja, mit der BRD sieht es nicht sonderlich gut aus. Bester Beweis, die rund 160000 deutschen Intelligenzler, die jedes Jahr dem Land den Rücken kehren, die meisten für immer. Da die Zahlen über die Jahre schwanken, rechne ich für eine Dekade rund 2 Millionen. Geht das so weiter, gibt es in 2 Generationen keine Deutschen mehr, das Land ist leergefegt!
    Stimmt nicht ganz. Denn für jeden Abgänger kommen 4 Neuankömmlinge, sprich Migranten, ins Land. Davon können die meisten kaum Schulbildung nachweisen, was nicht weiters stört, da für die Arbeiten, für die sie vorgesehen sind, ohnehin keine besonderen Begabungen erforderlich sind.

  • 27 GB // Jun 11, 2008 at 9:56

    @ Doofer Deutscher

    “Es ist daher auch vollkommen egal, wieviele Menschen in Auschwitz wie umgekommen sind. Fakt ist: Dort war das Gute abwesend…”

    Selten so ein gespreiztes Gewäsch gehört. Erwarten Sie jetzt, dass Germar Rudolf mit naturwissenschaftlichen Methoden dort die “Existenz des Guten” nachweist? Oder sollen wir uns im Bewusstsein des “Sittlichen” bis auf alle Zeit belügen und ausbeuten lassen? Nebenbei bemerkt ist mir auch nicht erinnerlich, dass Kant mit seinem Kategorischen Imperativ das Existenzrecht von “Räuberbanden” im Sinn hatte. Vielleicht sollten Sie sich einmal folgendes klar machen: Unser Volk ist hier nicht zufälliger Teilnehmer in einem Ethikseminar, sondern kämpft gegen einen perfiden Feind um sein Lebensrecht. Um diesen Feind zu vernichten ist jedes, wirklich jedes Mittel recht. Und Gnade sollte die Bestie von uns auch nicht erwarten, Kant hin, Kant her!

  • 28 Itzehoe // Jun 11, 2008 at 10:08

    Doofer Deutscher // Jun 11, 2008 at 8:33

    Lieber Herr Winkler,

    wissen Sie, was Sie mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland gemeinsam haben? Sie spielen immer auf derselben Leier, nur spielt die Knobloch die israelische Hymmne und Sie die deutsche (selbstverständlich singen Sie dabei die erste Strophe).

    @ Doofer Deutscher

    Ihr Widerspruch ist ihnen beim Schreiben nicht aufgefallen? Knoblauch hat die isr. Hymne in Tel Aviv zu trällern.Sie machen doch Juden in Israel auch keinen Vorwurf, wenn sie jüdische Lobbyarbeit machen–Winkler machen sie aber einen, wenn er dies, völlig normal, für die deutsche Seite beansprucht…..Reeducation treibt schon sonderbare Blüten…….

  • 29 BdU // Jun 11, 2008 at 10:11

    “Ich möchte diesem noch etwas hinzufügen: Verweigert auch den Wehrdienst!”

    VÖLLIGER, GEFÄHRLICHER BLÖDSINN! Geht es vielleicht noch dümmer? Jeder Deutsche muss lernen mit der Waffe umzugehen und wie man militärisch kämpft. Meine einzigen bescheidenen Nahkampfkenntnisse habe ich zB aus meiner Wehrdienstzeit mitgenommen und ich bin froh, daß ich weiß wie ich mit einem Gewehr, einer Pistole usw. schieße wenn es sein muss. Jeder Nationalist muss den Grundwehrdienst machen, am besten getarnt.

  • 30 Steve // Jun 11, 2008 at 10:23

    Volk, steh auf, und Sturm beginnt. Aber da kann man lange warten.

    Herrn Winkler ist komplett zuzustimmen: diesen Staat boykottieren und sich um seine (oder ggf. andere deutsche) Familie und deren Wachstum & Gedeihen zu kümmern ist der einzige rote Faden der Hoffnung. Am deutschen Wesen wird die Welt genesen, aber nicht mehr diese hier.

  • 31 9. November // Jun 11, 2008 at 10:34

    “Wenn Deutschland fortwährend ausgeraubt wird von seinen Politikern und Beamten – - -” Also z. B. Angehörige der Polizei sind ja auch Beamte und dass auch jene, wie ausgeführt, auf Raub aus sind steht doch einer beinahe böswilligen Behauptung sehr nahe.

  • 32 Detlef // Jun 11, 2008 at 11:03

    Michael Winkler:
    Von Behörden, gerne auch von Gerichten, werden solche Leistungsempfänger als Untermenschen behandelt, von Beamten, die selbst nichts weiter sind, als Leistungsempfänger des Staates. …

    Dieser Sachverhalt ist leider der NPD Dortmund nicht ausreichend bekannt.
    Da können dann die 0,..% nicht verwundern.
    Es steht uns nicht an, diesen von den Juden und ihren Marionetten geprägten Begriff als Schimpfwort zu übernehmen.

  • 33 Wigbold // Jun 11, 2008 at 11:17

    Ich wünsche viel Spaß bei Armutsgelübde und Steuerrebellion. Gut, daß endlich einmal jemand mit gutem Beispiel vorangeht!

    Wussten Sie eigentlich, daß Gandhi nach Geburt seines fünften Kindes im Alter von 34 Jahren auch ein Keuschheitsgelübde ablegte (und sich zeitlebens daran hielt)? Seine Frau Kasturba informierte er erst im Nachhinein über diese spirituelle Erleuchtung. Kasturba wurde daraufhin sehr religiös.

  • 34 Selbstmord gegen Rechts jetzt! // Jun 11, 2008 at 11:25

    Stichwort: “Wehrdienstverweigerung”

    Mit meinem Appell, den Wehrdienst zu verweigern, meinte ich nicht, den Umgang mit Waffen nicht zu lernen. Ich meinte damit, diesem BRD-Irrenhaus oder seinem Hegemon zu seiner sog. “Verteidigung” nicht zur Verfügung zu stehen.

  • 35 Dagmar // Jun 11, 2008 at 12:04

    Kameraden!

    Zu amerikanischen Rasiermaschinen fehlt mir der praktische Bezug und danach hab ich mit dem Lesen abbrechen müsen, weil ich gerade Erdbeertorte backe. Doch wenn Herr Winklers Text wesentliche Fehler enthielte, hätte Herr Ludwig die sicherlich schon längst moniert und richtiggestellt.

    Ob wir demnächst in Europa noch mehr Demokratie bekommen, soll sich morgen in Irland entscheiden:
    http://www.mehr-demokratie.de/893.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1822&tx_ttnews%5BbackPid%5D=908&cHash=28353ed670

    Die irischen Millionarios und ihre Geheimgesellschaften mit Verbindung zur CIA und ganz sicher auch nach Peking sind natürlich dagegen, weil ihnen die Heuschrecken näher sind als das Volk:
    http://www.n-tv.de/Irischer_Millionaer_und_EUSchreck_OberNeinSager_Ganley/100620081622/977558.html

    Diese antidemokratische Haltung ist in ganz Europa weit verbreitet. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken!
    http://www.tagesspiegel.de/politik/international/EU-Reformvertrag;art123,2548366

    Auch die Werbeagenturen haben versagt. Total sexistisch finde ich diese EU-Kampagne!
    http://www.yfg.ie/photoalbums/album21/Lisbon_male.jpg
    http://www.yfg.ie/photoalbums/album21/Lisbon_female.jpg

    Kein Wunder, daß jetzt Alle in Brüssel Angst haben.
    http://www.focus.de/politik/ausland/tid-10289/referendum-in-irland-eu-buerokraten-bangen-um-jobs-und-macht_aid_307870.html

    Dabei wäre die EU als Modell für die Welt so wichtig wie nie zuvor (zumindest als Provisorium):
    http://www.business-standard.com/common/storypage_c_online.php?leftnm=10&bKeyFlag=IN&autono=38126

    Aber ohne Lissabon-Vertrag werden sie wieder frech in Peking!
    http://news.xinhuanet.com/english/2008-06/11/content_8348673.htm

  • 36 Die andere Steuernummer // Jun 11, 2008 at 12:19

    “Zur DDR-Zeit konnte man über folgenden Witz noch lachen…”

    Nun haben wir aber BRD-Zeiten.

    Faehrt ein BRD-Buerger bei rot ueber die Ampel.

    Ploetzlich… Tatuetata und Blaulicht. Ein Streifenwagen der Bundespolizei ueberholt und winkt den BRD-Buerger auf die Standspur.

    Kommen zwei Bundespolizisten ausgestiegen. Der eine sichert mit Maschinenpistole gegen Al Kaida und der andere naehert sich dem BRD-Buerger. Fordert der Bundespolizist den BRD-Buerger auf: “Die Papiere bitte”. Der BRD-Buerger gibt dem Bundespolizisten die Papiere.

    Sagt der Bundespolizist zum BRD-Buerger: “Ich habe gesehen dass sie bei rot ueber die Ampel gefahren sind”.

    “SELBSTVERSTAENDLICH bin ich bei rot ueber die Ampel gefahren”, sagt der BRD-Buerger. Der Bundespolizist darauf: “Na wenn sie das zugeben schreibe ich ihn gleich den Bussgeldbescheid”.

    Sagt der BRD-Buerger darauf: “Staatsraeson Israel”. Der Bundespolizist blickt verwirrt… Sagt der BRD-Buerger nochmal: “Staatsraeson Israel, das hat die Bundeskanzlerin Merkel doch gesagt, oder?” Darauf der Bundespolizist: “Ja… aber wieso, ich habe doch gar nichts antisemitisches gesagt?”. “Nein”, sagt der BRD-Buerger, “ich bin bei rot ueber die Ampel gefahren damit ich doch ja nicht die Oeffnungszeiten beim Holocaust-Mahnmal verpasse”. “Achso”, sagt der Bundespolizist, “warum haben Sie das nicht gleich gesagt. Gute Weiterfahrt und Entschuldigung dass ich Sie angehalten habe”.

  • 37 HUTTEN // Jun 11, 2008 at 13:15

    an
    @Michael Winkler
    ….. Grandios ! Gratuliere ! Wird verteilt !

    an
    @Doofer Deutscher
    ….. “Meine Absicht war, Sie und Ihren Anhang mit meinen offenen Worten aus Ihrer geistigen Trägheit zu rütteln.”

    So eine Unverschämtheit !
    Sie opportunistischer Frechling !

    +

    “In einer Stunde, da ein Volkskörper sichtlich zusammenbricht und allem Augenscheine nach der schwersten Bedrückung ausgeliefert wird, dank des Handelns einiger Lumpen, bedeuten Gehorsam und Pflichterfüllung diesen gegenüber doktrinären Formalismus, ja reinen Wahnwitz.”

    A.H.

  • 38 Hermann Ludwig // Jun 11, 2008 at 13:52

    Ich habe mich schon seit Monaten nicht mehr bei Herrn Winkler geäußert. Im wesentlichen enthält der Text aber, und da kann ich Mademoiselle Dagmar beruhigen, keine steuerrechtlichen oder buchhalterischen Fehler. Auf Richtigstellungen kann daher verzichtet werden.

  • 39 Hermann Ludwig // Jun 11, 2008 at 13:58

    Aber wenn Sie meine Einschätzung noch mal selbst gegenchecken wollen – bitte sehr: http://bundesrecht.juris.de/estg/BJNR010050934.html#BJNR010050934BJNG000207301

  • 40 holbein // Jun 11, 2008 at 15:44

    Herr Winkler, sie haben wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen. Freue mich jedes mal auf einen neuen Artikel von Ihnen!
    Machen Sie sich nichts aus dem, der sich “doofer Deutscher” nennt; er ist ja nicht nur deutsch, sondern nach eigenem Bekunden auch doof.

  • 41 Cogito // Jun 11, 2008 at 17:57

    Michael Winkler nahm sich die Zeit, die Zustände und Irrsinnigkeiten in diesem Lande in einem Zug ungeschminkt aufzuzählen. Auch wenn einem alles bewußt ist, wer denkt schon täglich in solch geballter Ladung. Und man fragt sich, soll dieses Land keine Persönlichkeiten haben, um das Volk aufrütteln und mitreißen zu können?

    „Wenn den Politikern das Geld ausgeht, gibt es keine Geschenke mehr an Israel“, schreibt Winkler

    Da irrt der Gute, für diese Mischpoke wird es immer Geld geben, schon seit den Sechzigern werden auf Pump Geschenke gemacht! Alle Geschenke an Juden hier und im Ausland sind auf Pump, denn die Republik plagt sich seitdem mit Schulden, die weiter anwachsen. Und wenn man dann in den heutigen Nachrichten hören muß, daß wieder eine Granate aus Israel einem palästinensischen Kind den Rücken durchbohrt hat, dann muß man der Hängebacke pure Kaltblütigkeit zumessen. Ihr gehen die von den Israelis bisher 1000 ermordeten paläst. Kinder an ihrer Hinterfront vorbei, sonst hätte sie bei ihrem letzten Israel-Besuch auch ein Palästinenserlager aufgesucht und Geld für Wasser und Brot dagelassen – richtig gelesen: Wasser und Brot!

    Die Antwort von GB, 9:56, an den Gartenlauben-Philosophen hat mir gut gefallen.

  • 42 GB/BHE // Jun 11, 2008 at 18:40

    Der Überschrift kann ich vorbehaltlos zustimmen. Viele Maßnahmen, die im Artikel kritisiert werden, müßte ein nationales Deutschland auch oder ähnlich tun.
    Darüber hinaus fallen mir noch weitere Gründe ein den Staat zu verachten. Gründe die ich bei einigen Artikeln ab und zu anspreche, die aber für Hr. Winkler nicht erwähnenswert sind.
    Alles zusammen ein sehr mäßiger Artikel wie meistens.

  • 43 Ansgar // Jun 11, 2008 at 18:48

    Herr Winkler ist ein Kämpfer für die deutsche Sache von höchstem Rang. Als Denker und Schreiber ein Talent erster Ordnung, wie ein Volk sie in jeder Generation nur wenige hervorbringt. Solange Deutschland solche Söhne hat, ist mir um das Land nicht bang!

  • 44 Nur mal so // Jun 11, 2008 at 21:36

    In Europa sind die deutschen Arbeiter bald diejenigen, die am wenigsten verdienen. Zudem haben wir einen der höchsten (direkten und indirekten) Steuersätze.
    Dennoch finanzieren wir alleine (neben allem Möglichen auf der ganzen Welt) die EU:

    Prof. Hankel: “Seit wir den Euro haben, haben wir Deutschland um alle Vorteile gebracht, die Deutschland mit seinen riesen Exportüberschüssen erzielt. Wir haben die größten Exportüberschüsse in Europa. Wir sind eine sehr leistungsfähige Volkswirtschaft. (…) Aber das, was wir an Überschüssen reinholen, kommt nicht Deutschland zu gute, sondern fließt nach Europa.

    Beispiel: Im letzten Jahr hat Deutschland einen Leistungsbilanzüberschuss von 200 Milliarden Euro gehabt. Die Eurozone als Ganzes hat nur knappe 10 Milliarden Überschuss gemacht. Wer jetzt rechnen kann, der fragt ‘wo sind die anderen 190 Milliarden’? Wo ist die Differenz geblieben? – Das sind die Defizite unserer Partner. Und die haben wir mit unseren Überschüssen bezahlt.

    Und kein Mensch in Deutschland, kein Politiker, die Medien, noch nicht mal die Forschungsinstitute machen sich Gedanken darüber, dass diese 190 Milliarden der deutschen Volkswirtschaft verloren gehen. Sie gehen echt verloren, weil wir davon die Defizite unserer Partner bezahlen.

    Denn hätten wir diese Verpflichtung nicht am Hals, bedeuten diese 190 Milliarden entweder ein Zuwachs an Volksvermögen, mehr Währungsreserven oder Forderungen auf’s Ausland. In jedem Fall hätten wir, bedingt durch diesen Geldzufluss ein niedrigeres Zinsniveau, und damit mehr Investitionen und Arbeitsplätze. Und wir hätten eine Aufwertung der DM – gut für Deutschland, denn es hätte alles verbilligt: unser Benzin, unsere Lebensmittel.

    Jetzt haben wir ein Aufwertung nicht der DM sondern des Euro und davon profitieren ausgerechnet die Länder, welche die riesen Defizite haben. Denn die importieren viel mehr als wir – das wird jetzt verbilligt. Und die deutsche Volkswirtschaft bleibt mit ihren Exporten auf dem einzigen Nachteil einer Aufwertung sitzen, nämlich dem, dass natürlich auch die deutschen Exporte teurer werden.

    Auf der ganzen Linie bedeutet der Verzicht auf die DM, dass Deutschland eine riesen Last für Europa schleppt. Wenn ich böswillig wäre, würde ich sagen eine Reparation für Europa erbringt, und ich kann nicht erkennen, dass das in Europa honoriert wird. Kein Mensch sagt ‘Dankeschön’.

    Ich kann auch nicht erkennen, dass das in Deutschland erkannt wird. Denn als ich diese Zahlen zusammenstellte, musste ich feststellen, dass die Europäische Zentralbank diese Zahlen noch nicht einmal korrekt ausweist.

    Sie gibt zwar eine Zahlungsbilanz für die die gesamte Eurozone an, aber sie verweigert die Veröffentlichung darüber, wie die einzelnen Länder dazu beitragen. Ob sie Vorteile oder Nachteile haben. Ob sie ein Plus oder ein Minus einbringen. Das ist ein mühsames Rechenwerk, dieses festzustellen, was eigentlich schon dem Bilanzbetrug nahe kommt.”

    http://www.secret.tv/player_popup.php?id=4938959&movieid=4939221

  • 45 Niemals Sozialschmarotzer // Jun 11, 2008 at 21:45

    Da wird nun also Sozialschmarotzertum unter dem Vorwand “jetzt bringen wir den Staat zu Fall” gepredigt.

    Liebe Nationalsozialschmarotzer,wenn dann die neue nationale Regierung an der Macht ist, werdet ihr dann plötzlich alle plötzlich aus euren vollgefurzten Sofas aufstehen und 45 Std. die Woche arbeiten und das Sozialschmarotzern wieder einstellen? Das glaube ich kaum! Wer einmal schön auf Staatskosten leben durfte, der bleibt gerne dabei, man braucht nur die passende Ausrede. Müßtet ihr nur eine Woche eines Arbeiters in Zeiten des Dritten Reiches oder der Kaiserzeit durchleben, ihr würdet euch sofort in eure Kanackerverseuchten Townships zurücksehnen und das nächste mal brav Linkspartei wählen!

    Das gute “Arbeit zuerst für Deutsche” ist schon zu einem “Stütze zuerst für Deutsche” verkommen, soweit sind wir schon!

    Ich arbeite nicht, nur weil ich Geld brauche oder weil ich es dem Staat für Israelarschkriecherei schenken möchte, ich arbeite aus Gründen des Anstands. Doch leider ist das für die meisten Deutschen ein Fremdwort.

    Wer Widerstand leisten will, der soll es radikal tun, aber nicht auf diese billige Art und Weise.

  • 46 Doofer Deutscher // Jun 11, 2008 at 21:56

    Hallo Schörner,

    Winkler schrieb: “Wenn Deutschland ausgeraubt wird, …dann hat jeder Deutsche ebenfalls das Recht, sich an diesem Raubzug zu beteiligen.” Na wenn das kein Widerspruch zum kategorischen Imperativ ist. Was Sie dagegen erwidern, steht leider nicht bei Winkler, sondern eben bei Ihnen und zeigt mir, daß Sie sittlich denken wollen. Lassen Sie sich also von ihm kein x für ein u machen. Ihre Großmutter beteiligt sich ja nicht an einem Raubzug gegen den Staat, sondern nimmt ihre Rechte in Anspruch. Das ist etwas völlig anderes.

    Hallo Siegfried,

    ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht, aber es war nicht als Beleidigung gedacht sondern es besteht tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Winklers Körperfülle und der Anzahl seiner Worte. Daß ich ihn deshalb unästhetisch finde, unterstellen Sie mir, aber es geht aus keinem meiner Sätze hervor. Mir ist reichlich egal, wie Herr Winkler aussieht. Was er im Kopf hat, darum ging es mir, und da gibt es nunmal einen Zusammenhang zwischen seiner körperlichen und geistigen Trägheit.
    Im Übrigen: Wo steht bei mir die Prämisse: “Sei deutsch und trage Dein Leid, bis Du daran verreckst”? Durchschauen Sie sich nicht selbst in ihrer ganzen sentimentalen Argumentation? Von was für einer “betrogenen Volksseele” schwafeln Sie da? Wer ist diese Volksseele? Sie und Herr Winkler? Nun gehören aber auch Merkel, Ströbele und Schäuble und auch Pobereit dazu? Alles Deutsche Volksseele! Ob es Ihnen passt oder nicht. Und wo schreit dieser Teil der deutschen Volksseele auf? Im Bundestag? Was Sie unter deutscher Volksseele verstehen, hat nichts mit der realen deutschen Volksseele zu tun, sondern ist romantisches Nibelungengeschwafel.Wachen Sie auf! Dann sehen Sie die Fratze der deutschen Volksseele, von der auch Sie und ich ein Teil sind, und erst wenn Sie davor nicht den Blick verschließen, können Sie auch das Erhabene hinter der Fratze erkennen und die Kraft, die darin liegt. Und das macht Sie dann fähig, sich an den großen deutschen Geistern zu orientieren, welche von der Fratze verdeckt werden und Sie müssen sich dann nicht mehr mit diesen deutschen Kleingeistern aufzuhalten, die Sie jetzt noch für groß halten, weil Sie sich selbst imgrunde klein fühlen.

    Hallo GB,

    wie kommen Sie darauf, daß ich erwarte, daß Germar Rudolf in Auschwitz die Existenz des Guten nachweisen soll? Ohne das Sittliche aber laufen Sie in Gefahr, aus dem Belogen – und Ausgebeutetwerden so falsche Schlußfolgerungen zu ziehen wie Herr Winkler und sich nun selbst am Raubzug zu beteiligen. Das ist noch dümmer, als chemisches Wissen mit Wahrheit zu verwechseln, wie Rudolf es tat. Ihr Zorn beweist nur Ihre innere Ohnmacht und ihre daraus entstehende Schwäche schwindelt sich da nun “unser Volk” zusammen, das gegen einen perfiden Feind um sein Lebensrecht kämpft? Tut es das? Ein kurzer Blick in die reale Welt würde Sie eines besseren belehren. Es gibt offensichtlich Millionen dieses Volkes, die ihr Lebensrecht für ein Linsengericht verkaufen. Wenn Ihnen dagegen jedes Mittel recht ist, Ihre Feinde zu vernichten, wird Ihr Feind Sie vernichten und er wird es da sehr leicht haben, denn Sie sind blind in Ihrer Wut. Vielleicht sollten Sie aber mehr von der Klugheit Ihrer Feinde lernen. Mit ihren Goleatgehabe wird David Sie lachend mit einer Linsenschleuder erledigen.

    Hallo Itzehohe,

    daß die “Reeducation” sonderbare Blüten treibt, davon scheinen Sie das beste Beispiel zu sein. Ich glaube nicht einmal Winkler würde seine Texte als Lobbyarbeit für die Deutschen betrachten, denn die Deutschen sind so oder so keine Lobby, sondern ein Volk. Diesen Begriff so unkritisch den Mainstreammedien zu entnehmen, zeugt also eher davon, daß “die Lobby” bei Ihrer “Reeducation” ganze Arbeit geleistet hat.

    Hallo Hutten,

    Sie scheinen mehr zu den Deutschen zu gehören, die lieber bewundern als denken und dabei noch ihr bischen denken bewundern. Sie brauchen sich da leider wirklich nicht einsam fühlen. Der Bundestag ist voll von Leuten wie Sie.

  • 47 Germania-A.H. // Jun 11, 2008 at 23:25

    Ein hervorragender Artikel, Herr Winkler!

    Der Staat wird mE.von Teufeln besetzt, die w i r ,
    das Volk herausjagen sollten.
    Solange wir noch von bösen Mächten regiert werden, wird sich nichts ändern, aber das schlechte Zeitalter wird bald vom guten Zeitalter abgelöst werden. Ab 2012 wird sich global alles ändern, ohne etwas dazu beizutragen. Die Natur wird`s richten und ein Planet namens NIBIRU.

  • 48 TH // Jun 12, 2008 at 0:59

    @Doofer Deutscher:

    Erstmal würde ich Ihnen ein neues Pseudonym empfehlen, denn so muß ich Sie ja bei jeder Anrede beileidigen, obwohl ich das vielleicht gar nicht will.

    Aber jetzt zu Ihren Aussagen:

    Ich verstehe Ihre Kritik an Germar Rudolf bzw. Winklers Haltung zu diesem nicht ganz.

    Erstmal das Zitat von Ihnen:

    Es ist daher auch vollkommen egal, wieviele Menschen in Auschwitz wie umgekommen sind. Fakt ist: Dort war das Gute abwesend, so wie es bei einer Räuberbande auf andere Weise abwesend ist. Es ist daher müßig, wie Germar Rudolf den Boden dort nach Blausäurerückstände zu untersuchen oder wie Sie seine Ergebnisse als hehre Wahrheiten zu verkünden, die uns bewußt machen sollen, daß wir von den Siegermächten unterdrückt und von den Zionisten betrogen werden. Ich sage, wir betrügen uns selbst, wenn wir Auschwitz leugnen, also die unleugbare Grundwahrheit, daß dort das Gute abwesend war – und nur darauf kommt es an, daß wir das erkennen! – nicht auf die Opferzahlen oder die Art, wie die Menschen dort umgekommen sind! Denn dann ist unsere Schlußfolgerung nicht die, uns nun auch an Raubzügen zu beteiligen, bloß weil wir ausgeraubt werden, sondern im Gegenteil: Nicht nur die Bundeswehr am Hindukusch oder geschenkte Atom-U-Boote an Israel, auch Auschwitz könnte uns eine echte, d.h. konstruktive wie produktive Mahnung dafür sein, daß das wichtigste ist und bleibt, daß wir Deutschen sittlich handeln, egal wie unsittlich sich die übrige Welt zu uns verhalten – und was sie von uns verlangen mag. Und Auschwitz war so oder so der Gipfel deutscher Unsittlichkeit im Sinne Kants. Wenn Sie das nicht begreifen, lieber Herr Winkler, dann könnnen Sie noch soviel über die Ungerechtigkeit dieser Welt lamentieren – dann sind und bleiben Sie bestenfalls ein falscher Katholik.

    Es ist daher auch vollkommen egal, wieviele Menschen in Auschwitz wie umgekommen sind.

    Ist es das?
    Bei einem mehrfachen Mord sollte man doch meinen, daß die Anzahl der Opfer irgendeinen Einfluß auf das Strafmaß hat.
    Und man sollte auch meinen, daß es einen Unterschied macht, ob vorsätzlicher Mord vorlag, Totschlag, oder Freiheitsberaubung, Fahrlässigkeit und Pflichtverletzung mit Todesfolge. So jedenfalls würde ich mir das bei einem Einzeltäter vorstellen.
    Und Sie meinen, es würde keinen Unterschied machen, ob in Auschwitz 1,2 Millionen oder 150.000 gestorben sind?
    Ob Millionen von Menschen auf perverse Weise, nämlich kaltblütig geplant und industriell ausgeführt in grausamen Menschengaskammern ermordet wurden, oder ob der Großteil von Ihnen einfach an Seuchen zugrunde gegangen ist, so wie es bei den meisten Kriegen davor auch der Fall war?

    Ihnen ist aber schon aufgefallen, daß sich die meisten behaupteten Nazimordmethoden durch besondere Kaltblütigkeit, Grausamkeit, Perversität und Menschenverachtung auszeichnen, nicht jedoch durch technische Effizienz oder rationale Erwägungen?
    Mord mit Insektenvertilgungsmitteln oder stinkenden Dieselabgasen, Phenolinjektionen ins Herz, Genickschußanlagen oder industrielle Gaswagen wirken auf mich jedenfalls besonders pervers und grausam, aber sämtliche Terrorregime vor und nach dem zweiten Weltkrieg haben die guten alten Erschießungen bevorzugt.
    Zyniker und Revisionisten würden behaupten, daß sich Greuelpropagandaspezialisten genau solche grausamen Geschichten ausdenken würden, um den Gegner besonders grausam und unmenschlich erscheinen zu lassen – damit man ihn später ohne Gewissensbisse umbringen kann.

    Und Sie schlucken das alles kritiklos?

    Halten Sie Rudolf chemische Schlußfolgerungen jetzt einfach für falsch, oder sind sie Ihnen egal?
    Wenn Sie auf dem Standtpunkt stehen, daß die damaligen Verantwortlichen so oder so den Tod einer großen Anzahl von Menschen mitzuverantworten haben, dann sind Sie mit dieser Meinung in bester Gesellschaft. Die meisten Revisionisten, übrigens auch Germar Rudolf, denken genauso, was Ihnen sicher bekannt sein dürfte, wenn Sie seine Bücher gelesen haben.

    Sie wollen aber doch sicher nicht den Eindruck vermitteln, als würde Auschwitz in einem luftleeren Raum existieren. Was sagen Sie denn dazu, daß die Briten, fröhlich unterstützt von den Amerikanern, jahrelang deutsche Städte bombardiert haben, mit dem bewußten Ziel, möglichst viele Frauen, Kinder und alte Leute bei lebendigem Leibe zu verbrennen? Wenn Rudolf recht hätte, wäre das dann nicht das bei weitem größere Verbrechen? Aber selbst wenn Rudolf unrecht hat, dann wäre es immer noch ein gigantisches Verbrechen. Aber die Alliierten feiern sich immer noch als strahlende Helden, während nur den Deutschen ihre immerwährende Schuld vorgehalten wird. Und Ihnen ist hoffentlich auch bewußt, daß es einen kausalen Zusammenhang zwischen der Politik der Alliierten und Auschwitz gibt. Hätten die Alliierten den Krieg nicht gewollt, hätte es Auschwitz nicht gegeben. Mehr noch, die Alliierten hätten zu jedem Zeitpunkt des Krieges aufhören können und Auschwitz damit beenden können. Stattdessen bestanden sie auf der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands.
    Schon mal dran gedacht, was in den Deutschen damals vorgegangen sein muß, wenn der Kriegsgegner Frauen und Kinder ermordet, indem er sie bei lebendigem Leibe verbrennt? Und dann fordert er die bedingungslose Kapitulation? Würden Sie vor jemandem bedingungslos kapitulieren, der gerade Ihre Frau und Ihre Kinder umgebracht hat? Das ganze deutsche Volk wird damals gedacht haben, daß es um das eigene Überleben ging. Wollen Sie wirklich über diese Deutschen Gericht halten, die dann in den letzten Kriegsjahren nicht mehr die Kraft hatten, den Lagerinsassen, zu denen später auch Partisanen, also erbitterte Feinde, gehörten, einen 5-Sterne-Aufenthalt zu verschafffen?

    Wenn Sie das Leid in Auschwitz erwähnen, vergessen Sie bitte nicht die Umstände, die dazu geführt haben, nämlich in erster Linie die skrupellose alliierte Politik.

    Mit Ihrer Selbstgeißelungsmentalität werden Sie hier jedenfalls vermutlich wenig Freunde finden, die Leute hier sind eher froh, daß sie sich davon endlich befreit haben.

    Wenn irgendwann einmal die ganze Wahrheit auf dem Tisch liegt, wenn bekannt ist, ob wirklich auch nur ein einziger Jude vergast wurde, und wenn das ganze Ausmaß alliierter Verbrechen auf dem Tisch liegt, dann können wir uns gerne wieder über unsere wirklichen Sünden unterhalten.

    Es ist daher müßig, wie Germar Rudolf den Boden dort nach Blausäurerückstände zu untersuchen oder wie Sie seine Ergebnisse als hehre Wahrheiten zu verkünden, die uns bewußt machen sollen, daß wir von den Siegermächten unterdrückt und von den Zionisten betrogen werden.

    Rudolf hat lediglich gesagt, daß er bei seinen Untersuchungen die und die Ergebnisse gefunden hat, und daß diese Ergebnisse nach seiner Sicht als Wissenschaftler bestimmte Schlußfolgerungen zulassen. Dazu gehört, daß Massenvergasungen nach seinen Ergebnissen in den Leichenkellern der Krematorien von Auschwitz eher unwahrscheinlich sind. Rudolf dürfte auch klar sein, daß man mit Eisenblauanalysen in Birkenau keine behaupteten Kohlenmonoxydvergasungen in Treblinka widerlegen kann. Das macht man auf andere Art. Rudolf hat übrigens auch geschrieben, daß seine Ergebnisse weitere Untersuchungen nahelegen würden, zu denen ihm als Einzelperson Zeit und Geld fehlen. Das war eine Einladung an offizielle Stellen, seine Ergebnisse zu überprüfen und entweder zu widerlegen oder zu bestätigen. Stattdessen hat man ihn eingesperrt. Sehr überzeugend.

    Ich sage, wir betrügen uns selbst, wenn wir Auschwitz leugnen, also die unleugbare Grundwahrheit, daß dort das Gute abwesend war – und nur darauf kommt es an, daß wir das erkennen! – nicht auf die Opferzahlen oder die Art, wie die Menschen dort umgekommen sind!

    Sie klingen fast schon wie Elie Wiesel…
    Und wer bringt jetzt Engländern, Amerikanern und Russen bei, daß ihre Vorfahren Verbrecher waren, damit sie in Zukunft keine Kriege mehr führen?

    Denn dann ist unsere Schlußfolgerung nicht die, uns nun auch an Raubzügen zu beteiligen, bloß weil wir ausgeraubt werden, sondern im Gegenteil: Nicht nur die Bundeswehr am Hindukusch oder geschenkte Atom-U-Boote an Israel, auch Auschwitz könnte uns eine echte, d.h. konstruktive wie produktive Mahnung dafür sein, daß das wichtigste ist und bleibt, daß wir Deutschen sittlich handeln, egal wie unsittlich sich die übrige Welt zu uns verhalten – und was sie von uns verlangen mag.

    Was haben die Menschen bloß vor Auschwitz gemacht, als es noch keine pädagogische Holocaustkeule gab. Konnte man den Menschen da gar nicht vermitteln, was gut und böse ist?
    Falls Sie meinen, daß die Menschen unbedingt so eine “Mahnung” als Moralkeule brauchen, warum dann keine Völkermorde und Greuel, von denen wir ganz sicher wissen, daß sie stattgefunden haben? Zum Beispiel das Schicksal der Indianer Nordamerikas? Oder die Bombardierung deutscher Städte, die Massenvertreibung aus dem Osten oder die Massenvergewaltigungen der Roten Armee? Und falls sie meinen, so eine “Mahnung” als Moralkeule kann nur wirken, wenn die eigenen Vorfahren die Übeltäter waren, kann ich sie beruhigen. Amerikanische Pädagogen und die Pädagogen in unseren Nachbarländern nehmen auch immer die Nazis als Beispiel für das böse im Menschen, also nicht die eigenen Vorfahren. Also warum sollten wir nicht die Vorfahren der heutigen Russen, Engländer und Amerikaner als “Mahnmal” gegen “das Böse” verwenden?

    Das ist noch dümmer, als chemisches Wissen mit Wahrheit zu verwechseln, wie Rudolf es tat.

    Durch Jürgen Rieger haben wir ja kürzlich erfahren, daß es immerhin erlaubt ist, öffentlich zu sagen, ob man an den Holocaust glaubt, oder nicht. Damit macht man ja nur eine Aussage über seinen persönlichen Glauben und keine Behauptung über den Holocaust selber. Wie steht es denn jetzt mit Ihnen? Was glauben Sie genau, ist damals passiert? Und wie stehen Sie zu weiteren Untersuchungen?
    Falls Sie Rudolfs Ergebnisse und Schlußfolgerungen für falsch halten, wäre ich übrigens sehr an einer genaueren Kritik interessiert.

    Für alle Neugierigen:
    Hier gibt es mehr, unter anderem Germar Rudolfs Bücher zum kostenlosen Download als pdf-Datei:
    vho.org/dl/DEU.html

  • 49 Hyper // Jun 12, 2008 at 8:22

    “Zu diesen Leistungen gehören Schulen, an denen unsere Kinder erfahren, daß sie von Verbrechern abstammen. Zu diesen Leistungen gehört der Straßenbau, bei dem wir langsam das Niveau der DDR-Schlaglochpisten erreichen. Zu diesen Leistungen gehört die Besoldung von Beamten, die das Volk mit immer mehr Vorschriften gängeln und deren wachsende Anzahl nach und nach die Kreativität im Lande lähmt.”

    Billigstes Platitüdengedresche.
    Als würden unsere Kinder nichts anderes lernen, als das sie von Verbrechern abstammen. Glauben sie das eigentlich selber? Was für ein Geschwätz…
    Darüber hinaus ist es schlichtweg falsch, dass die Anzahl der Beamten zunimmt. Die Beamtenzahlen sind rückläufig.
    Wie Beamte die Kreativität im Lande lähmen, bleibt wohl ebenfalls ihr Geheimnis…

    Oh man, sich durch den ganzen Text der Abstrusitäten zu arbeiten und diese aufzuzeigen übersteigt leider meine Zeit. Und ehrlich gesagt lohnt es sich auch nicht wirklich.

  • 50 Admiral Canaris // Jun 12, 2008 at 9:34

    @ Germania A.H.

    was haben Sie da für abstruse Ideen? Die nationale Erhebung soll sich von allein ergeben? Na, verbreiten Sie Ihre Ideen mal mächtig, dann hat sich das mit der nationalen Erhebung..

  • 51 fragender Krieger // Jun 12, 2008 at 10:21

    So uneingeschränkt gut dieser Pranger, welcher seinen Namen wirklich verdient, von Herrn Winkler auch unzweifelhaft ist, so stelle ich mir doch zunehmend diese eine Frage: Wie kommt es eigentlich, daß egal wie der Inhalt eines Artikels hier auch sein mag, jegliche Diskussion dazu früher oder später immer auf den Holocaust und dessen revisionistische Widerlegung hinausläuft?

    Gerade dei der Winklerschen Kolummne scheint diese Richtung aus irgend einem Grund geradezu vorherbestimmt zu sein.

    Oder ist dies einfach nur aufgrund dessen, weil der Holocaustmythos bzw. dessen Sturz wirklich der Schlüssel zur geistigen und moralischen Freiheit und damit auch zur nationalen Befreiung des deutschen Volkes ist?

  • 52 's Fritzle // Jun 12, 2008 at 12:25

    fragender Krieger // Jun 12, 2008 at 10:21:

    Oder ist dies einfach nur aufgrund dessen, weil der Holocaustmythos bzw. dessen Sturz wirklich der Schlüssel zur geistigen und moralischen Freiheit und damit auch zur nationalen Befreiung des deutschen Volkes ist?

    Ja, der Holo-Mythos ist der zentrale “Schlüssel”. Und weil das auch von denen, die das noch nicht bewußt reflektieren können (oder zurückdrängen müssen, weil sie es nicht reflektieren dürfen) unbewußt vollkommen gestaltrichtig erkannt ist, muß (!) jede (tiefere) Diskussion um das Wohl oder Wehe des Deutschen Volkes zwingend beim Holo landen. Es führt schlicht kein Weg daran vorbei. Entweder, es gelingt uns, den Mythos zu dekonstruieren oder unser Untergang (als Volk) wird sich vollenden und die Deutsche Sequenz des Weltprozesses wird beschlossen und beendet sein.

  • 53 GB // Jun 12, 2008 at 13:51

    @ Doofer Deutscher

    “…denn Sie sind blind in Ihrer Wut.”

    Ist bei Ihnen so eine Art von Telepathie im Spiel? Visualisieren sich Ihre “Wahrheiten” hin und wieder? Jenseits der virtuellen Welt würden Sie mich als zurückhaltend, sensibel, ja fast scheu erleben. Nur, was wollen Sie hier mit Ihrer “Sittlichkeit”? Wenn Sie wenigstens von der Genfer Konvention reden würden! Haben Sie sich verirrt? Sind Sie in einen Rausch geraten? Oder sind Sie ökomenisch engagiert, eventuell mit einer “Überlebenden” liiert? Dann ist es mir aber wirklich lieber, es bleibt bei dieser Internet-Begegnung!

  • 54 BdU // Jun 12, 2008 at 14:07

    “Ob Millionen von Menschen auf perverse Weise, nämlich kaltblütig geplant und industriell ausgeführt in grausamen Menschengaskammern ermordet wurden”

    @TH

    Egal ob es diese Kammern nun gab oder nicht, eines sind sie in meinen Augen garantiert nicht, nämlich eine besonders grausame Art getötet zu werden. Im Gegenteil. Ich bin sicher die Armenier, Ukrainer, Tutsi, Kambodschaner und natürlich unzähligen Deutschen, die im 20. Jahrhundert Genoziden zum Opfer fielen wären froh gewesen wenn sie einen derart schmerzlosen Tod erlitten hätten wie es der Tod durch HCN-Vergiftung nun einmal ist, nämlich durch innere Erstickung, eine Art Einschläferung weshalb auch alle “Augenzeugen” die von Keuchen, Husten, nach Luft ringen usw. faseln niemals eine Vergasung gesehen haben können. Bei einer inneren Erstickung kann man unbehindert und frei atmen, man kriegt genügend Luft denn die Erstickung funktioniert bekanntlich durch Anbindung der Blausäure an die roten Blutkörperchen. Natürlich ist jede Tötung von Unschuldigen im eigentlichen Sinne eine grausame Handlung, aber grausam im Sinne von besonders schmerzhaft oder mit Qualen für die Opfer verbunden ist diese Methode nicht. Das gleiche gilt für CO-Vergiftung, nicht ohne Grund benutzen viele Selbstmörder mithilfe von Gasherden oder Autoabgasen diese Methode, sie ist vollkommen schmerzlos.

  • 55 Doofer Deutscher // Jun 12, 2008 at 20:50

    Hallo GB,

    wie sensibel, scheu und zurückhaltend Sie sind, kann wohl wirklich nur jemand ahnen, der telepatische Fähigkeiten hat, sollte es denn so sein. Ich kann darauf verzichten und so reicht mir Ihre Art zu schreiben, die wie bei einem (von mir aus dann eben nur innerlich) wütenden Menschen ja nicht gerade von des Gedanken Blässe angekränkelt ist. Wegen Ihrer Gedankenblässe sind Sie wohl auch im Rätselraten so schlecht?

    Hallo TH,

    die Wahl meines Pseudos “doofer Deutscher” war mal eine Reaktion auf einige Leute hier im Forum, die ihrem Deutschsein im eigenen Pseudo etwas zu schmeichelhafte Attribute beilegten. Ich bin da immer für den Ausgleich. ;-)

    So, nun aber erstmal vielen Dank, daß Sie sich die Mühe gemacht haben, so ausführlich zu antworten.

    Mir geht es bei der Auschwitzthematik um die Grundfrage der Sittlichkeit. Und da macht es keinen Unterschied, ob nun hundertfünfzigtausend oder sechsmillionen Menschen dort umgekommen sind. Schon allein dieses Leichenzählen finde ich unsittlich von beiden Seiten. Die einen machen damit Reibach und die anderen argumentieren so nach dem Motto: “Na wenns nur hundertfünfzigtausen waren, wars ja nicht so schlimm.” Und dann wird Verbrechen gegen Verbrechen aufgewogen, Zahn um Zahn sozusagen. Die Wahrheit besteht aber nicht aus Fakten. Und sie erschließt sich erst recht nicht aus dem juristischen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, also hier bei Ihrer Argumentation einem einfachen Mord oder Massenmord. Sie stellen diesen Vergleich ja mit dem Argument der Berechtigung einer daraus folgenden Sanktionierung, also Bestrafung an, und solange wir eben auf dieser Schiene bleiben, bleiben wir an dieselbe Argumentationskette jener angekettet, die aus Sanktionierung permanente Entschädigung folgern.
    Die Zionisten halten nun Auschwitz für das Menschheitsverbrechen schlechthin und Sie halten mit anderen Menschheitsverbrechen der Weltgeschichte dagegen. Was soll das für einen Sinn haben? Und daß das eine politische Verbrechen (in ihrer Erwiderung die der Siegermächte) dem anderen folgt oder vorausgeht, ist eine Binsenweisheit, sie sie bei Machiavelli wie bei Clausewitz nachlesen können. Sie bringt uns aber nicht weiter. Genausowenig, wie es einen weiterbringt, wenn man sich an der Ungerechtigkeit dieser Welt aufreibt. Sie werfen der Gegenseite die moralische Holokeule vor und schwingen dann selber eine. Macht Sie das besser? “Ja”, werden Sie vielleicht sagen, “ich bin ja im Recht und Rudolf hat es bewiesen!” Sie werfen den Juden Völkermordpläne an den Deutschen vor und die Zionisten werfen den Deutschen die versuchte Ausführung eines solchen Plans vor und nun haut Ihr Euch die Beweise um die Ohren. Es geht nur noch um Hekatomben von Toten in der Vergangenheit, um kosmische Zahlen, aber nicht mehr um das eigene Mensch sein. Was interessieren uns die Massenmorde von gestern in Anbetracht der Massenmorde von heute? Das muß doch die Frage sein! Ich will als Deutscher nicht an dieser Schlammschlacht im Sumpf der Geschichte teilnehmen. Sein Sie doch mal realistisch! Sie können diese Schlacht nicht gewinnen, weil so eine Schlacht letztlich immer nur Verlierer kennt. Sie ist eine Machtfrage und die wird im Laufe der Geschichte eben immer mal wieder anders beantwortet. Aber noch nie ist eine Macht davon verschwunden, weil jemand ihre geschichtlichen Gerechtigkeits – oder Wahrheitsdefizite aufgezeigt hätte. Das kann nur ein 68er wie Mahler glauben. Die DDR ist deshalb auch nicht untergegangen, sondern weil die Sowjetunion am Zusammenfallen war. Und die BRD wie Israel werden untergehen, wenn die USA zusammencrashen, und sie sind gerade dabei. Und ob dann das, was folgt, nun eine Ausgeburt an Gerechtigkeit und Wahrheit sein wird, wage ich zu bezweifeln. Zumindestens wäre das ein wahres Novum in der Geschichte der besten aller möglichen Welten.
    Es bleibt Ihnen letztlich keine andere Entscheidung in ihrem Leben, um wirkliche Kraft und Stärke daraus zu ziehen, wie das eigene sittliche Handeln. Das hat überhaupt nichts mit Moral, aber viel mit praktischer Vernunft zu tun. Und wenn Sie nicht die Kraft begreifen, die aus Ihrer eigenen Sittlichkeit erstehen kann, dann macht es ohnehin wenig Sinn, sich über Wahrheit und Gerechtigkeit den Kopf zu zerbrechen. Wenn Sie aber sittlich handeln (und ich meine hier sittlich im Sinne Kants und nicht von Sittenpolizei), dann erst zeigt sich die eigentliche Überlegenheit als eben die über die Unsittlichkeit, so wie sich einst auch die Sittlichkeit der deutschen Armee eben deswegen zeigen konnte, weil sie in der Tradition sittlicher Deutscher stand (zu denen ich nebenbei Hitler ganz bestimmt nicht zähle, der sich mit dem Geld der Wallstreet seine Wahl kaufte, die NSDAP damit finanzierte und Deutschland finanziell dem Bankier der Bank von England Schacht auslieferte, damit die Briten Deutschland gegen die Russen aufrüsten und hetzen konnte, ganz im Sinne der Balance of Power). Aber vor Leningrad hat auch die deutsche Armee ihre Sittlichkeit verloren, wie überhaupt jede Armee dann verbrecherisch wird, wenn sie unschuldige Zivilisten bekämpft. Das macht sie nicht schlechter als andere Armeen, aber dann eben auch nicht besser.
    Wir können uns da sicher seitenlang drüber aufhalten, was zu was in der Geschichte geführt hat, aber wie gesagt: Am Ende stirbt jeder für sich allein und muß deshalb auch allein die Entscheidung treffen, ob er in seinem Leben sittlich sein und handeln will oder egoistisch animalisch. Ohne Sittlichkeit des Einzelnen kann keine echte Gemeinschaft bestehen, und es ist nur Gefasel über eine “deutsche Volksgemeinschaft”, wenn diese nicht aus sittlichen Menschen besteht und aus der Sittlichkeit eben auch den anderen gegenüber, die nicht dazu gehören, ihre Kraft und Stärke zieht und beweist. Auge um Auge gehört sicher nicht dazu, Zahn um Zahn auch nicht und eben auch nicht Zahl um Zahl.

    Ich denke, ich habe damit auch die Frage beantwortet, wie ich zu weiteren Untersuchungen bezüglich Auschwitz stehe.

  • 56 Haunebu // Jun 12, 2008 at 23:06

    Ein wirklich vorzüglich gelungener Pranger, der einem aus der Seele spricht.
    Besonders den Teil mit passiven Widerstand, wie z.B., Konsumverweigerung und dem Staat den Geldhahn abzudrehen finde ich ausgesprochen angemessen und nachahmenswert, und vor allem ist es (noch) legal.
    Viel mehr bleibt vorläufig eh nicht zu tun, als diesen Staat wirtschaftlich zu boykottieren, wo es nur geht und in die eigene Tasche – in die eigene Zukunft – zu wirtschaften.
    Die BRD muss sterben, damit Deutschland (wieder) leben kann.

  • 57 BdU // Jun 13, 2008 at 8:29

    “Aber vor Leningrad hat auch die deutsche Armee ihre Sittlichkeit verloren, wie überhaupt jede Armee dann verbrecherisch wird, wenn sie unschuldige Zivilisten bekämpft.”

    Was soll vor Leningrad bitte passiert sein, daß die Wehrmacht “ihre Sittlichkeit” verloren hat. Das Bombardement? Auch wenn es sicher bedauerlich ist, eine so schöne Stadt zu bombardieren, die Stadt war eine verteidigte, belagerte Festung. Da ist die kriegsrechtliche Situation eindeutig. Zumal jeder sich in St. Petersburg heute davon überzeugen kann, daß sich der Schaden an historischen Bauten in Grenzen gehalten hat weil vor allem militärische und industrielle Ziele beschossen und bombardiert wurden.

  • 58 GB // Jun 13, 2008 at 10:19

    @ Doofer Deutscher

    “Die Wahrheit besteht aber nicht aus Fakten.”

    Aus was denn dann? Aus Wilkomirskis “Bruchstücken” oder Wiesels Phantasmagorien? Wenn Sie wissen wollen, was eine wirklich sittliche Haltung ausmacht, dann schauen Sie doch in Mannheim in der Herzogenrieder Straße vorbei.

  • 59 TH // Jun 13, 2008 at 13:46

    @BdU:

    Die ganzen Adjektive, die ich gebraucht habe, nämlich pervers, grausam, kaltblütig, usw., waren eher so gemeint, daß die vorgeworfenen Tötungsmethoden und Greuel mal eher pervers, mal eher grausam, mal eher menschenverachtend, mal eher kaltblütig, usw. waren, nicht unbedingt alles auf einmal. Bei den Gaskammern und Gaswagen steht eher die Kaltblütigkeit und Menschenverachtung im Vordergrund, der Hintergedanke ist die Massentötung auf industrielle Weise. Angebliche Tötungen von Kriegsgefangenen mit Phenolinjektionen ins Herz erfüllen für mich eher das Klischee von besonderer Grausamkeit und Perversität. Weitere Beispiele wären Lagerwachen, die kleine Babies mit bloßen Händen zerreißen, oder Gaskammerpersonal, daß jüdischen Frauen noch schnell mit einem großen Messer die Brüste abschneidet, damit mehr Menschen in die Gaskammer passen, Opfer, die bei lebendigem Leibe in die Öfen geworfen wurden, Opfern, denen Fleischstücke aus den Beinen geschnitten wurden, die dann anschließend noch so zuckten, daß der Eimer, in dem sie lagen, herumhüpfte, usw. Diese Beispiele sollen die Deutschen wohl doch eher als besonders grausam und pervers darstellen.

    [...]wären froh gewesen wenn sie einen derart schmerzlosen Tod erlitten hätten wie es der Tod durch HCN-Vergiftung nun einmal ist, nämlich durch innere Erstickung, eine Art Einschläferung weshalb auch alle “Augenzeugen” die von Keuchen, Husten, nach Luft ringen usw. faseln niemals eine Vergasung gesehen haben können. Bei einer inneren Erstickung kann man unbehindert und frei atmen, man kriegt genügend Luft[...]

    Ich muß gestehen, daß ich noch keiner Massenvergasung mit Blausäure beigewohnt habe, nicht mal einer Einzelvergasung.
    Ganz so angenehm wie Sie sich das vorstellen, dürfte ein solcher Tod aber trotzdem nicht sein. Zum einen wäre da das Beispiel des längsten Todeskampfes eines zum Tode verurteilten, der in den USA mit Blausäuredämpfen hingerichtet wurde. Auf diesen Bericht wird in der revisionistischen Literatur hingewiesen, er müßte sich aber auch leicht durch Google finden lassen, die Quelle selber ist nicht revisionistisch. Bei dem Delinquenten wurden die konzentrierten Blausäuredämpfe dirket unter dem Stuhl freigesetzt, und dennoch wurde der Tod erst nach 18 Minuten festgestellt. Der Todeskampf soll ziemlich quälend und unapetitlich gewesen sein.
    Das Problem ist, daß man das innere Ersticken bei vollem Bewußtsein miterlebt. Deshalb gibt man bei Einschläferungen von Tieren oder bei Todesstrafen per Giftspritze auch erst ein Medikament, daß das Bewußtsein ausschaltet u./o. Beruhigungsmittel. Dazu kommt, daß die Reaktion und der Todeskampf wohl etwas dramatischer wird, wenn das Opfer weiß, daß es umgebracht werden soll. In einer Gaskammer hätten die Opfer, die weiter weg von den Einwurfluken gestanden hätten, mitangesehen, wie die Opfer direkt bei den Einwurfluken langsam erstickten. Der Körper kann zwar soviel atmen wie er will, aber er merkt auch irgendwann, daß die Luft nicht reicht. In der Fachliteratur wird deshalb als Symptom von Cyanidvergiftungen auch Atemnot und Lufthunger genannt. Oral aufgenommenes Cyanid gilt auch als brechreizerregend. Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß es auch bei Blausäuregasen zu Brechreiz kommen kann. Ich kann noch mal nachsehen, vielleicht finde ich Quellen dazu.
    Als Symptome kurz vor dem Tod werden in der Literatur noch Atemstillstand mit zentralen Krämpfen und Kollaps erwähnt. Also kein ganz so friedlicher Tod, wie Sie sich das ausmalen.
    Dazu kommt, daß als Beleg für Vergasungen ja oft Rechnungen / Lieferscheine angeführt werden, nach denen gegen Kriegsende Zyklon B ohne Warnstoff geliefert wurde. Daraus kann man dann umgekehrt schlußfolgern, daß die Vergasungen vorher mit Zyklon B mit Warnstoff stattfanden. Und dieser Warnstoff muß wohl ziemlich unangenehm sein. Starker Hustenreiz dürfte damit garantiert sein, vermutlich wird man so ein Gemisch kaum atmen können, weil die Lunge sich dagegen streubt. Das Zeug war glaube ich sogar mal direkt als Kampfstoff im Gespräch.

    [...]denn die Erstickung funktioniert bekanntlich durch Anbindung der Blausäure an die roten Blutkörperchen.

    Nicht ganz, daß Cyanid lagert sich fest an das dreiwertige Eisen in der Atmungskette sauerstoffatmender Zellen und blockiert dadurch die Zellatmung. Die roten Blutkörperchen sind dabei nebensächlich. Die Haut wird nur schön rosig, weil das venöse Blut noch stark sauerstoffgesättigt ist, weil die Körperzellen den Sauerstoff der roten Blutkörperchen nicht mehr verbrauchen können. Bei Kohlenmonoxydvergiftungen kommt die rosige Farbe auf etwas anderem Wege zustande. Da ist es die Verbindung von CO und Hämoglobin bzw. Myoglobin, die direkt eine hellrote Farbe bewirkt.

    @Doofer Deutscher:

    Mir geht es bei der Auschwitzthematik um die Grundfrage der Sittlichkeit. Und da macht es keinen Unterschied, ob nun hundertfünfzigtausend oder sechsmillionen Menschen dort umgekommen sind. Schon allein dieses Leichenzählen finde ich unsittlich von beiden Seiten. Die einen machen damit Reibach und die anderen argumentieren so nach dem Motto: “Na wenns nur hundertfünfzigtausen waren, wars ja nicht so schlimm.” Und dann wird Verbrechen gegen Verbrechen aufgewogen, Zahn um Zahn sozusagen. Die Wahrheit besteht aber nicht aus Fakten.

    Also wenn ich einen Menschen umbringe, kann ich ruhig gleich noch einen umbringen, einer mehr oder weniger ist dann ja auch egal? Und Leichenzählen ist dann ja unmoralisch?
    Und nach ihrer Argumentation macht es also keinen Unterschied, ob nur ein Zivilist durch eine britische Bombe gestorben wäre, vielleicht sogar unabsichtlich, oder ob hunderttausende gezielt getötet wurden und praktische sämtliche größeren deutschen Städte bewußt in Mondlandschaften verwandelt wurden? Ich finde, es macht einen Unterschied.

    Ihnen ist aber schon aufgefallen, daß öffentlich immer wieder Deutschlands immerwährende Schuld beschworen wird? Die Schuld für diese Toten, wieviele auch immer, wird also eindeutig uns Deutschen zugeschoben. Wie schon die Schuld am ersten Weltkrieg. Ich habe aber oben bereits versucht darzulegen, daß ich diese Schuldfrage für gar nicht so eindeutig geklärt halte. Ich behaupte, daß die Alliierten durch ihre Politik mindestens eine Mitschuld, wenn nicht sogar die Hauptschuld an den Toten in den deutschen Lagern haben. Diese Behauptung wird mancher vielleicht empörend finden, aber ich will nochmal versuchen, meinen Standpunkt zu erklären.
    Sie schreiben:

    Und daß das eine politische Verbrechen (in ihrer Erwiderung die der Siegermächte) dem anderen folgt oder vorausgeht, ist eine Binsenweisheit, sie sie bei Machiavelli wie bei Clausewitz nachlesen können. Sie bringt uns aber nicht weiter.

    Da haben Sie mich anscheinend falsch verstanden. Sie scheinen mich so zu verstehen, daß das eine Verbrechen dem anderen notwendigerweise als Rache / Vergeltung folgen müßte, je nach Standpunkt ja vielleicht sogar mit einer gewissen Berechtigung. Sie scheinen mich so zu verstehen, daß die Deutschen die Lager sozusagen als Folge, und somit als Vergeltung der britischen Kriegserklärung und Bombardierungen mit Sträflingen gefüllt hätten. So habe ich aber gar nicht gedacht.
    Meine Argumentation geht dahin, daß die Westalliierten die Deutschen in eine Lage manövriert haben, wo es mehr oder weniger unausweichlich war, daß die Deutschen ihre echten oder eingebildeten inneren Feinde internieren und zur Rüstungsproduktion heranziehen würden. Deutschlands Kriegsgegner haben ihre inneren Feinde ebenfalls in Lager interniert, Amerikaner haben auch nicht davor zurückgeschreckt, kleine japanische Kinder in Lager zu stecken.
    Ich wiederhole es noch einmal, die Westalliierten haben einerseits öffentlich und im großen Stil versucht, die deutsche Zivilbevölkerung abzuschlachten, und gleichzeitig die bedingungslose Kapitulation eben dieses Volkes gefordert. Dazu kommt noch, daß die Deutschen noch aus frischer Erfahrung wußten, wie sie nach der letzten Kapitulation von den gleichen Gegnern betrogen wurden. Wie würden Sie es anders beschreiben, als daß Deutschland mit dieser Kombination in die Enge gedrängt wurde und quasi gezwungen wurde, sich mit allen Mitteln zu verteidigen? In dieser Situation war nichts anderes zu erwarten, als daß alle wahrgenommenen Feinde interniert und zur Zwangsarbeit herangezogen wurden. Ich würde ziemlich viel darauf wetten, daß jedes andere Volk auch so gehandelt hätte. Und da diese Folge abzusehen war – man muß schon etwas begriffsstutzig oder böswillig sein, um diese Konsequenz nicht einzusehen – tragen diejenigen, die für das Entstehen dieser Situation verantwortlich waren, auch mindestens eine Mitschuld an dem Teil der Lagerinsassen, die durch Hunger und Seuchen umgekommen sind.
    Und ich behaupte sogar, sie tragen den Hauptteil der Schuld, denn wer hätte etwas an dieser Situation andern können?
    Die Deutschen am allerwenigsten, denn man hatte sie vor die Wahl gestellt, bedingungslose Kapitulation, oder durch britische Bomben oder Rotarmisten abgeschlachtet zu werden. Und wegen der britischen Flächenbombardements rechneten die Deutschen bei einer Kapitulation wohl mit dem schlimmsten. Die Deutschen hatten also aus ihrer Sicht nur wenig Optionen. Umgekehrt waren die Deutschen aber weder für Briten, noch für Amerikaner eine wirkliche Bedrohung. Hitler wollte keinen Krieg mit den Angelsachsen und es gab von deutscher Seite mehrere Friedensangebote, die von unseren Befreiern jedoch heldenhaft abgewehrt wurden.
    Es wären also Briten und Amerikaner gewesen, die es während des ganzen Krieges in der Hand gehabt hätten, die Voraussetzungen für die deutschen Lager zu beenden. Sie haben diese Chance nicht wargenommen. Deshalb tragen sie einen großen Teil der Verantwortung an den Toten dieser Lager. Und deshalb empfinde ich es als besonders geschmacklose Heuchelei, wenn diese Alliierten, die sich vorher sogar noch geweigert hatten, Juden aufzunehmen, sich jetzt als Retter aller Juden aufspielen.

    Wenn ich jemanden in die Ecke dränge und mit dem Leben bedrohe, vorher noch seine Frau und seine Kinder umgebracht habe, und er dann wild um sich schlägt und es dabei weitere Tote gibt, wer trägt dann die Verantwortung? Ich, oder der, den ich bedroht und in die Ecke gedrängt habe?

    Die Zionisten halten nun Auschwitz für das Menschheitsverbrechen schlechthin und Sie halten mit anderen Menschheitsverbrechen der Weltgeschichte dagegen. Was soll das für einen Sinn haben?

    Zunächst mal sind es ja nicht nur die Zionisten, es scheint sich ein weltweiter Konsens entwickelt zu haben, daß Auschwitz das größte Verbrechen aller Zeiten ist. Wo immer auf der Welt Menschen andere als böse kennzeichnen wollen, fliegen die Nazivergleiche nur so durch die Gegend.
    Und was es für einen Sinn machen soll, daß ich andere Menschheitsverbrechen dagegen halte? Nun, Briten und Amerikaner halten sich aufgrund der überlieferten Version des zweiten Weltkrieges immer noch für die Retter der Menschheit. Und sie glauben, ein paar Lehren aus diesem Krieg gewonnen zu haben. Nämlich, daß Appeasement-Politik angeblich nichts bringt und gefährlich ist, daß man nämlich besser so früh wie möglich Gewalt anwendet, und daß überall auf der Welt die Demokratie eingeführt werden muß, wenn nötig eben mit Gewalt. Außerdem haben besagte Nationen es nach zwei Weltkriegen mit antideutscher Propaganda verinnerlicht, daß sie automatisch und immer die Guten sind, während es ja bewiesen wurde, daß der Feind tatsächlich immer abgrundtief böse war. Und gegen einen Feind, der das Böse repräsentiert, ist eben jede Grausamkeit gerechtfertigt.

    Und seit dem ersten Krieg haben es jene beiden Nationen ganz besonders verstanden, ihre Bevölkerungen mit einer geschmackosen Märchenpropaganda gegen ihre jeweiligen Kriegsgegner aufzuhetzen. Es ging im ersten Weltkrieg los, mit deutschen Soldaten, die belgischen Babies die Hände abschneiden, kanadische Soldaten kreuzigen, belgische Babies auf Bajonette aufspießen, oder ihre eigenen Leichen zu Seife und Dünger verarbeiten. Nach dem zweiten Weltkrieg ging es fröhlich weiter:
    Gulf-of-Tonkin-Incident, die Brutkastenstory mit der Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA vor dem ersten Golfkrieg, der gefälschte Bericht des britischen TV-Senders ITN über angebliche serbische Vernichtungslager, und Colin Powells drolligem Vortrag über die Weapons-of-Mass-Destruction vor der UN.
    Ach ja, im zweiten Weltkrieg waren natürlich alle Schauergeschichten echt.

    Greuelpropaganda hat sich als probates Mittel durchgesetzt, Menschen zu Kriegen aufzuhetzen, die nicht nötig sind. Ich betrachte es als meine sittliche Pflicht, meinen Teil dazu beizutragen, daß diese geschmacklose Praxis endlich ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird, damit es in Zukunft wenigstens schwieriger wird, Menschen durch Lügengeschichten aufzuhetzen, und ich betrachte es auch als meine sittliche Pflicht, meinen Teil dazu beizutragen, daß die besagten zwei angelsächsischen Völker endlich von ihrem Welterlösungswahn geheilt werden.

    Mir geht es bei der Auschwitzthematik um die Grundfrage der Sittlichkeit.

    Mir auch. Ich glaube einfach nicht, daß deutsche Kinder zu besseren Menschen werden, wenn man ihnen von klein auf grausame Greuelgeschichten erzählt. Und das passiert ja nicht nur in Deutschland, weltweit müssen sich Kinder diese Geschichten ja mittlerweile anhören. Wieso hält man es in den meisten Ländern für unangebracht, kleine Kinder brutale Horror- und Gewaltfilme sehen zu lassen, malträtiert sie aber andererseits mit zweifelhaften, aber mehr als verstörenden Holocaustgeschichten – und Bildern? Ich glaube, daß Kinder davon psychische Schäden erleiden können, und wenn diese Geschichten nicht der Wahrheit entsprechen, muß dieser Irrsinn so schnell wie möglich beendet werden.
    Vor einiger Zeit habe ich mal gelesen, daß Juden, kann sein, daß es sich um amerikanische Juden handelte, den höchsten Prozentsatz an Menschen in psychotherapeutischer Behandlung haben. Ich weiß nicht, ob das stimmt, vielleicht handelte es sich auch nur um einen erfundenen Text eines kleinen Antisemiten, aber soweit mir bekannt ist, soll es in den USA ja tatsächlich hip sein, daß jeder seinen eigenen Psychiater hat, und unter letzteren sollen tatsächlich Juden überproportional vertreten sein. Vielleicht ist also was dran. Der Text erklärte das Phänomen soweit ich mich erinnere mit dem seltsamen Zeug, mit dem jüdische Kinder in ihren Talmudschulen indoktriniert werden, nämlich Regeln für alles und jedes, und unter anderem auch mit der Holocaustgeschichte. Ich würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn kleine Kinder psychischen Schäden davontragen, wenn man ihnen von klein auf einhämmert, daß alle anderen sie umbringen wollen. Die Holocaustgeschichte ist nicht nur für Deutsche schädlich, sondern auch für Juden. Für letztere hat sie sich sogar zur Legitimation eigener Greuel in Israel entwickelt. Wenn die Geschichte nicht stimmt, noch ein Grund mehr, sie als Märchen zu entlarven. Für Juden wirkt sie sich nämlich ganz bestimmt nicht so aus, daß diese dadurch sittlicher werden. Sie werden höchstens noch paranoider und glauben, daß gegen ihre Feinde alles gerechtfertigt ist, weil diese sie ja ständig umbringen wollen. Diese Denkweise wurde übrigens auch erfolgreich von unseren selbsterklärten Antifaschisten übernommen, die jedem erklären, Faschismus sei keine Meinung, sondern ein Verbrechen, und “schlagt die Nazis, wo ihr sie trefft.” Da wird jedem vermeintlichen Nazi gleich vorsorglich die Lebensberechtigung abgesprochen, denn im Geiste ist er ja auch ein Judenmörder, also ist jedes Mittel, sogar Mord und Totschlag gegen ihn gerechtfertigt. So wird der vermeintliche Nazi vom Antifaschisten geschickt zum Untermenschen deklariert. Fällt das bei Ihnen auch unter “Verbesserung der Sittlichkeit im politischen Diskurs”?

    Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen fast allen tatsächlichen Greueln und den angeblichen Holocaustgreueln. DIe meisten tatsächlichen Greuel wurden von aufgehetzten Menschen in einer Art Affekt begangen, von Menschen, die sich für den Moment tatsächlich im Recht sahen und in ihrer emotionalen Aufwühlung für den Moment glaubten, mit Recht Vergeltung zu üben. Das läßt sich zum Beispiel bei der Vertreibung der Ostdeutschen oder den Massenvergewaltigungen der roten Armee relativ leicht nachvollziehen. Die Schuldigen glaubten damals wahrscheinlich mit Recht Rache an den bösen Deutschen nehemen zu müssen. Bei Völkermorden in Afrika wird es wohl ähnlich zugehen. Britische und amerikanische Bomberpiloten lassen sich als Opfer einer sehr effektiven Hetzpropaganda erklären, sie glaubten vermutlich auch, auf der Seite der Guten zu stehen. Bei den Völkermorden an Nordamerikanern oder australischen Ureinwohnern handelt es sich dagegen um teils jahrhundertelange Verdrängungsprozesse, einzelne kleinere Greuel lassen sich wiederum leicht mit den oben genannten Mechanismen ereklären.
    Nur bei den behaupteten Nazigreueln ist alles anders. Da sollen die Nazis, ja eigentlich alle Deutschen, mehr oder weniger ohne Grund versucht haben, ein ganzes Volk gezielt und industriell zu ermorden. Wäre das wahr, wäre es tatsächlich einzigartig. Es fehlt nämlich nahezu komplett die emotionale Komponente, die Deutschen hätten keinen Grund gehabt, so wütend auf die Juden zu sein, es gab keine Wut, die so eine Tat als Affekthandlung und gefühlte Vergeltung erklären könnte. So etwas läßt sich bei praktisch allen anderen Greueln finden, nur nicht bei den Nazis. Vermeintliche jüdische Kriegserklärungen, Verstrickungen in den ersten Weltkrieg, Kommunismus oder Kapitalismus reichen da auch nicht aus, um so einen Haß erklären zu können. Ich behaupte, der Haß der Deutschen wäre bei weitem nicht groß genug für so ein Greuel gewesen. Es bleibt nur eine einzige Erklärung übrig: Die Deutschen müssen schlicht und einfach böse gewesen sein. Das ist die logische Schlußfolgerung, die kleine Kinder in Deutschland und Menschen in aller Welt daraus ziehen müssen. Abgrundtief böse und gestört. Und es verfestigt das gestörte westliche Weltbild, daß es immer so etwas wie eine gute Seite und eine böse Seite gibt. Eine Achse des Bösen. Das Böse an sich, das es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Die Idee, daß der andere immer böse ist, man selber aber gut. Die Holocaustgeschichte nimmt den Menschen die Möglichkeit zu sehen, daß die Realtität anders aussieht, daß jeder Mensch und jedes Volk sich selber im Recht sieht und seine eigenen legitimen Interessen vertritt. Daß es so etwas wie eine absolut gute und eine absolut böse Seite nicht gibt. Die Holocaustgeschichte ist Gift für unsere Welt, und wenn sie ein Märchen ist, gehört sie auf den Müllhaufen der Geschichte. Zur Vergrößerung der Sittlichkeit der Menschen taugen Greuellügen nicht.

    Sie werfen der Gegenseite die moralische Holokeule vor und schwingen dann selber eine. Macht Sie das besser? “Ja”, werden Sie vielleicht sagen, “ich bin ja im Recht und Rudolf hat es bewiesen!”

    Da verstehen Sie mich wieder falsch. Es geht mir nicht darum, selber mit moralischen Keulen rumschwingen zu können, es geht mir um die geschmacklose Heuchelei derjenigen, die mit einer beneidenswerten Selbstgerechtigkeit andere mit dieser Keule bedrohen, obwohl sie selber allen Grund hätten, mal über ihre eigenen Sünden nachzudenken.

    Sie werfen den Juden Völkermordpläne an den Deutschen vor und die Zionisten werfen den Deutschen die versuchte Ausführung eines solchen Plans vor und nun haut Ihr Euch die Beweise um die Ohren.

    Da haben Sie mich nicht nur falsch verstanden, sondern Sie unterstellen mir sogar was. Ich habe noch nie irgendwo geschrieben, daß ich den Juden Völkermordpläne an den Deutschen unterstelle. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker.
    Mir ist die Ironie aber auch schon aufgefallen, daß zumindest manche Deutsche, wohl eher aus dem rechten Lager, an solche Völkermordpläne der Juden an den Deutschen glauben, während die Juden an einen Völkermordplan der Deutschen an den Juden glauben. Für mich sind beide Seiten Verschwörungstheoretiker.

    Was interessieren uns die Massenmorde von gestern in Anbetracht der Massenmorde von heute?

    Na ja, die Gegenseite interessiert sich insofern dafür, daß man diese Millionen Toten und die angebliche Kriegsschuld der Deutschen, also jedesmal eine mit irgendeinem Umfang bemessene Schuld, als Grund für nicht unerhebliche Reparationszahlungen und Landannexionen angeführt hat.
    Jeder psychisch gesunde Mensch wird sich gegen ungerechtfertigte Anschuldigungen und Mißhandlungen verteidigen, ich erwarte das auch bei einem Staat, besonders wenn es der ist, in dem ich wohne.

    Sein Sie doch mal realistisch! Sie können diese Schlacht nicht gewinnen, weil so eine Schlacht letztlich immer nur Verlierer kennt. Sie ist eine Machtfrage und die wird im Laufe der Geschichte eben immer mal wieder anders beantwortet. Aber noch nie ist eine Macht davon verschwunden, weil jemand ihre geschichtlichen Gerechtigkeits – oder Wahrheitsdefizite aufgezeigt hätte.

    Das mag sein, vielleicht aber auch nicht. Wenn die Revisionisten Recht haben, wäre es zumindest die gigantischste Lüge aller Zeiten. Und nebenbei wollte man es sich ja unbedingt nicht nehmen lassen, unser gesamtes Weltbild auf der Prämisse von Auschwitz aufzubauen. Das ganze Prinzip der political correctness, intellektuelles Aids, wie einige es nennen, läßt sich über die Frankfurter Schule direkt auf Auschwitz zurückführen. Es gab auch noch keinen Staat in der Geschichte, der seine Existenzberechtigung auf einem gigantischen Greuelmärchen aufgebaut hat.

    Wenn man zeigen kann, daß an dem überlieferten Bild von Auschwitz substanzielle Dinge falsch sind, schlägt man unserer Gesellschaftsordnung und unserem Staat die
    Holzbeine weg. Wollen mal sehen, wie lange er in der Luft schweben kann.

    Außerdem stehen den Revisionisten über die neuen Medien ganz neue Wege zur Verbreitung ihrer Thesen zur Verfügung. Und nur, weil etwas noch nie passiert ist, muß es nicht für alle Zeiten unmöglich bleiben. Einmal ist immer das erste mal. Außerdem mag ich Herausforderungen, und es ist ja noch etwas Zeit. An ihren Aussagen über die Machtverhältnisse und den Zustand der USA ist natürlich was dran. Ist aber doch eher Grund für Optimismus.

    Und die BRD wie Israel werden untergehen, wenn die USA zusammencrashen, und sie sind gerade dabei. Und ob dann das, was folgt, nun eine Ausgeburt an Gerechtigkeit und Wahrheit sein wird, wage ich zu bezweifeln. Zumindestens wäre das ein wahres Novum in der Geschichte der besten aller möglichen Welten.

    Nö, da muß man sich wohl tatsächlich keinen Illusionen hingeben. Phantast bin ich auch nicht.

    Ohne Sittlichkeit des Einzelnen kann keine echte Gemeinschaft bestehen, und es ist nur Gefasel über eine “deutsche Volksgemeinschaft”, wenn diese nicht aus sittlichen Menschen besteht und aus der Sittlichkeit eben auch den anderen gegenüber, die nicht dazu gehören, ihre Kraft und Stärke zieht und beweist. Auge um Auge gehört sicher nicht dazu, Zahn um Zahn auch nicht und eben auch nicht Zahl um Zahl.

    Alles richtig, aber mir ist nicht ganz klar, wieso ein Richtigstellen der historischen Geschehnisse und falscher Anschuldigungen schon gleich ein Auge um Auge und Zahn um Zahn sein soll.

    Übrigens, ist Ihnen eigentlich bekannt, wieviele Menschen jeweils in den napoleonischen Kriegen in Europa und während / direkt nach dem ersten Weltkrieg in Osteuropa an Fleckfieber gestorben sind? Versuchen Sie ruhig mal, die Zahlen herauszufinden, vielleicht können Sie die Leichenberge der deutschen Konzentrationslager dann besser einordnen.
    Verstehen Sie nicht, daß Revisionisten darüber verwundert sind, daß es umfangreiche Belege dafür gibt, daß die Deutschen panische Angst vor Fleckfieberausbrüchen hatten, alles versuchten, um die fleckfieberübertragenden Läuse zu bekämpfen, und dafür unter anderem ausgerechnet das Zyklon B verwendeten, mit dem sie gleichzeitig die gerade entlausten Lagerinsassen vergast haben sollen?
    Sie finden es nicht komisch, daß als unterschwelliger Beweis für den angeblichen Massenmord mit Giftgas ausgerechnet Fotos von Leichenbergen mit Fleckfiebertoten aus Bergen-Belsen und Dachau mißbraucht werden, also Opfer der Krankheit, die die Deutschen mit Zyklon B bekämpft hatten?

    Wieso führen die Fleckfiebertoten der Nazis zu einer untilgbaren moralischen Schuld, während die Fleckfiebertoten Napoleons oder der Russen nur tragische Unglücksfälle der Geschichte sind? Hat schon mal jemand versucht, den Franzosen Gewissensbisse wegen Napoleons Fleckfiebertoten einzureden?

    Ich finde Ihre hehren Sittlichkeitsvorstellungen ja durchaus lobenswert, in ihrer Konsequenz aber etwas weltfremd. Wer als Individuum jede Anschuldigung, auch wenn sie noch so ungerechtfertigt ist, herunterschluckt und sich gar noch selber dafür geißelt und um Vergebung bittet, der wird früher oder später von seinen Mitmenschen ausgenutzt und mißbraucht werden.
    Das Verhalten des deutschen Staates, das ständige Zurschaustellen der vermeintlichen eigenen Schuld, das freudige Akzeptieren, ja wild entschlossene Verteidigen auch der grotesksten Vorwürfe und das ständig wiederholte unterwürfige Um-Vergebung-Bitten wären, auf eine Einzelperson übertragen, hochgradig pathologisch. Eine Person mit solch einem Verhaltensmuster bedürfte einer intensiven Psychotherapie, sie würde von ihren Mitmenschen auch nicht akzeptiert werden. In der Realität enden solche auf Schuldgefühlen basierenden Beziehungen übrigens oft mit Mord oder Selbstmord, weil das von Schuldgefühlen zerfressene Opfer mit seinen Emotionen nicht mehr klarkommt. Meinen Sie, es wäre sinnvoll, wenn Beziehungen von Staaten auf solchen Schuldgefühlen basieren? Ich sehe da eher schon die nächste Katastrophe heraufziehen. Beziehungen auf gegenseitigem Respekt halte ich für sinnvoller.

    Das Verhalten des deutschen Staates erinnert auf fatale Weise an manche Opfer von Vergewaltigungen und Kindesmißhandlungen, die glauben, daß sie selbst Schuld an ihren Mißhandlungen hätten.

    Und irgendwie klingen Sie auch wie so ein Vergewaltigungsopfer, ein Umerziehungsopfer, dem man erfolgreich eingeredet hat, daß es irgendwie auch verantwortlich ist für die Mißhandlungen, die man seinen Vorfahren angetan hat, und daß sich angeblich nur durch das bedingungslose Anerkennen und ständige Wiederholen der eigenen Schuld läutern kann. Ein allerdings vergebliches Unterfangen.

    Sie finden, daß die Deutsche trotz allem die Verantwortung für das Leben und Wohlergehen der von ihnen eingesperrten Menschen hatten? Finde ich auch. Wenn ich mich mit den Originalquellen beschäftige und sehe, daß Seuchen ausbrachen und die Menschen teilweise wie die Fliegen starben, obwohl die Verantwortlichen es hätten wissen müssen, und wahrscheinlich auch wußten, daß es so kommen müßte, haben sie es nicht verhindert. Sie haben Gegenmaßnahmen ergriffen, aber anscheinend reichten diese am Ende nicht mal ansatzweise. Ähnliche Vorwürfe hat man Napoleon auch gemacht, oder den Russen nach dem ersten Weltkrieg. Aber man hat ihnen keine singuläre Schuld vorgeworfen. Wenn man uns keine singuläre Schuld vorwerfen würde, würde ich vielleicht wie Sie denken. Aber man wirft uns eben diese einzigartige Schuld vor, man wirft uns vor, diese Menschen mit Absicht alle ermordet zu haben. Und da überwiegt bei mir nun mal der Drang zur Rechtfertigung und zur Richtigstellung, und ich denke, diese Rechtfertigung ist gerechtfertigt und notwendig.

    Die deutsche Justiz begegnet den Revisionisten mit einem juristischen Denkverbot, ihre Argumentation endet mit einem moralischen Denkverbot. Soll das die Lösung sein?

  • 60 BdU // Jun 13, 2008 at 16:16

    @TH

    Leider kann ich nur kurz antworten:

    “Das Problem ist, daß man das innere Ersticken bei vollem Bewußtsein miterlebt.”

    Nach meinem Wissen tritt bei einer ausreichenden Konzentration, auch bei der Vergasung durch CO, bereits nach 20-30 Sekunden eine Bewußtlosigkeit ein.

  • 61 TH // Jun 13, 2008 at 21:08

    @BdU:

    Nach meinem Wissen tritt bei einer ausreichenden Konzentration, auch bei der Vergasung durch CO, bereits nach 20-30 Sekunden eine Bewußtlosigkeit ein.

    Bei einer ausreichenden Konzentration, vielleicht. Bei amerikanischen Exekutionen nimmt man ja extra ein Cyanidsalz, das schlagartig in konzentrierte Säure geworfen wird. Daraus entwickelt sich dann schnell, wie bei einer Brausetablette, konzentriertes Blausäuregas. Und dem Verurteilten wird im eigenen Interesse geraten, einen tiefen Atemzug davon zu nehmen, damit es schneller geht. Man braucht also ein kooperatives Opfer und eine starke Gasquelle.

    Zyklon B wurde aber ja gerade daraufhin entwickelt, daß es die Blausäuredämpfe langsam freisetzt, damit man es halbwegs sicher handhaben kann. Das Gas beginnt ziemlich langsam zu verdampfen oder zu verdunsten. Kein Vergleich zu dem Sprudelbad in einer US-Todeszelle. Wahrscheinlich würde es sogar Minuten bis zur Bewußtlosigkeit dauern, wenn man direkt neben so einer offenen Dose stehen würde. Wenn man dann noch bedenkt, daß die meisten Opfer ja mehrere Meter von den Einwurfluken entfernt gestanden hätten, kann man sich denken, daß es bei denen noch länger gedauert hätte, bis überhaupt erstmal etwas Gas bei denen angekommen wäre.
    Und tiefe Atemzüge hätten die bestimmt nicht mehr genommen.

    Die notwendigen Vorraussetzungen für einen schnellen Tod, eine schnell erreichte hohe Konzentration und Kooperativität / tiefe Atemzüge dürften also für Nazigaskammern ausscheiden.

    Kritiker von Rudolf argumentieren ja so, daß es deshalb kaum Cyanidspuren in den vermeintlichen Menschengaskammern gibt, weil dann eben angeblich sehr niedrige Blausäurekonzentrationen verwendet wurden. Rudolf hält dem entgegen, daß man nicht beides gleichzeitig haben kann: Entweder, man hätte wirklich sehr geringe Gaskonzentrationen benutzt, dann können die behaupteten kurzen Vergasungszeiten aber kaum stimmen, oder man hätte doch einen massiven Überschuß an Zyklon B und damit an Blausäuredämpfen nehmen müssen, um auf diese kurzen Tötungszeiten zu kommen. Dann wäre es aber um so unerständlicher, warum sich in den Wänden im Gegensatz zu den Entlausungskammern praktisch keinerlei Eisenblauspuren finden lassen.

    Was Kohlenmonoxydvergasungen angeht, mit Dieselmotoren dürfte das eher eine Sache von Stunden sein, falls es überhaupt klappt, und selbst bei Abgasen von Benzinmotoren dürfte es schwierig sein, die Opfer in so kurzer Zeit bewußtlos zu bekommen. Da soll ja schließlich ein einziger Motor mehrere Gaskammern in einem größeren Gebäude mit Abgasen versorgt haben. Aber bei Bezinmotoren gibt es ja genug Fallbeispiele von Selbstmorden. In 30 Sekunden war da glaube ich noch niemand bewußtlos.

  • 62 BdU // Jun 13, 2008 at 23:43

    “Zyklon B wurde aber ja gerade daraufhin entwickelt, daß es die Blausäuredämpfe langsam freisetzt, damit man es halbwegs sicher handhaben kann. Das Gas beginnt ziemlich langsam zu verdampfen oder zu verdunsten.”

    Stimmt. Ich erinnere mich, daß dadurch dem Entwesungspersonal genug Zeit gegeben werden sollte die Entwesungsgaskammer, aber auch durch Gas zu entwesende Gebäude zu verlassen. Nun könnte man ja ganz ketzerisch fragen, und wenn ich mich nicht irre machen ja genau das die Revisionisten, warum setzte man in Birkenau ein Mittel ein das:
    1) Sehr teuer
    2) Nicht in beliebigen Mengen verfügbar
    3) Offensichtlich nicht perfekt für den Zweck geeignet war
    wenn man in Monowitz tonnenweise Kohlenmonoxid zur Verfügung hatte das man problemlos durch Leitungen nach Birkenau hätte leiten können. Billig, schnell wirksam und leicht verfügbar.

  • 63 GB // Jun 16, 2008 at 9:00

    @ TH

    Mein Dank und Respekt für und vor Ihren fundierten Beiträgen zum Historischen Revisionismus.

  • 64 frei // Jun 19, 2008 at 8:38

    Macht eigentlich schon nachdenklich die Amis fanden keine einzige vergaste Leiche nach der Befreieung laut Angaben, Ihrer eigenen Soldaten!

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