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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Michael Winkler: Lebenszeit (01.07.09)

July 1st, 2009 · Post your comment (37 Comments)

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Ja, ja, die Umwelt ist vergiftet, in den Lebensmitteln stecken keine Nährstoffe mehr, das Pharmakartell macht uns krank und die Ärzte sind nur an Geld und nicht an unserer Gesundheit interessiert. Ich nehme an, diese Worte haben Sie alle schon einmal gehört oder gelesen. Nie war das Leben gefährlicher als heute, die Todesrate beträgt erschreckende 100%. Allerdings starben die Leute auch noch nie so spät wie heute.

Wir kennen zahlreiche Altersleiden, wie Alzheimer, Parkinson, Krebs, Rheuma, Herzbeschwerden… Ja, ich weiß, es gibt hin und wieder junge Patienten, die darunter leiden, doch in der Mehrzahl trifft es die Alten. Und warum? Na ja, weil diese alt genug dafür sind. Wer mit 23 einen römischen Speer im Leib hat, wird eben nicht 78 und erkrankt nie an Alzheimer. Wer mit 36 an einem vereiterten Zahn durch Blutvergiftung stirbt, bekommt mit 62 kein Rheuma mehr. Seit die Römer nur noch Touristen ausnehmen statt Speere zu werfen und ein vereiterter Zahn rechtzeitig gezogen und mit Antibiotika behandelt wird, werden die Leute alt genug, um richtig krank zu werden.

Ich habe für das “Greisenalter” die Angabe 50 gefunden. Instinktiv hätte ich es auf 90 geschätzt, und Sie, meine lieben Mit-Greise, sehen das bestimmt genauso. Dabei ist es gar nicht so lange her, daß die Lebenserwartung der Menschen gerade einmal 35 Jahre betragen hatte, hier in Deutschland.

Zehn Kinder zu bekommen, war für eine Frau normal. Und fünf davon zu begraben ebenfalls. Dabei lebten diese Menschen in einer gesunden, chemie- und atomfreien Umgebung, sie haben sich vollbiologisch ernährt, garantiert gentechnikfrei. Das Trinkwasser kam aus dem Brunnen oder aus dem Bach, also direkt aus der Natur. Die Wasserqualität hat keiner kontrolliert, ein gewisser Gülleeintrag war selbstverständlich. Es gab nichts anderes.

Eine Mißernte bedeutete Hungersnot, bedrohte Leben und Existenz. 30 Kilometer waren eine Tagesreise. Ernteausfälle hier in Unterfranken wurden nicht durch Ernteüberschüsse in der gerade mal 100 Kilometer entfernten Wetterau ausgeglichen, obwohl mit dem Main ein nutzbarer Verkehrsweg zur Verfügung stand. Ärzte gab es nur für die hohen Herren, der Normalbürger kannte bestenfalls ein Kräuterweiblein, falls dieses nicht von der Mutter Kirche als Hexe verbrannt worden war.

Fleisch kam bei den Bauern nur selten auf den Tisch, dafür vertilgten die Reichen und Mächtigen davon so viel, daß sie zumeist unter Gicht gelitten haben. Ein Schwein schlachten, das hieß, auf einen Schlag 150 Pfund Fleisch zu haben. Allerdings ohne Fleischbeschauer, der sich um dessen Genießbarkeit kümmerte. Im Winter konnte man das Fleisch einige Zeit lagern, im Sommer wurde das schwierig. Räuchern, pökeln, aufessen – das waren die Alternativen.

Wir hier in Würzburg hatten das Glück, recht komfortabel im Landesinnern zu liegen. Die Römer kamen nur zu Besuch, die Ungarn-Einfälle spielten sich an der Donau ab, die Wikinger hausten an den Küsten und kamen noch ein Stück die Ströme herauf, aber eben nicht den Main. Die raubgierigen Franzosen schickten ihre reisefreudigen Heere in die Westprovinzen des Reiches. Wir hatten nur ab und zu einen verrückten Fürstbischof, der sich als Kriegsherr betätigte, natürlich die Bauernkriege und den Schwedeneinfall. Die meiste Zeit blieb es bei uns ziemlich ruhig, wer unbedingt Pulverdampf schnuppern wollte, mußte die Haudraufs und Stechtots woanders suchen.

Heute haben Sie eine Lebenserwartung von mehr als 75 Jahren. Sie können es sich leisten, das erste Drittel für die Ausbildung zu nutzen, das zweite Drittel für den Aufbau der beruflichen Karriere und das letzte Drittel für die Ernte der Lebensleistungen. Ganz grob heißt das mit 25 Studienabschluß oder Meisterprüfung, mit 50 Mitglied der Vorstandschaft oder eigener Betrieb, danach Ehren- und sonstige Ämter vom Innungsobermeister bis zum Bundespräsidenten. Am Ende folgt dann der Ruhestand, als geachteter Honoratior.

Jetzt bringen Sie das mal in 35 Jahren unter! So mit zwölf Jahren müssen Sie als junger Germane Ackerbau und Viehzucht beherrschen, mit Schwert und Speer umgehen und ein Haus bauen können. Spätestens mit 16 nehmen Sie an Raub- und Kriegszügen teil, Sie müssen Ihren eigenen Hof gründen oder übernehmen, eine Frau finden, Kinder in die Welt setzen. Mit 24 sind Sie ein erfahrener Krieger, ein geachtetes Mitglied der Ratsversammlung, haben mindestens einen Bären getötet, können fässerweise Met trinken und haben ein halbes Dutzend Kinder, von denen vier noch leben. Mit 35 gehören Sie zu den Alten, sind Großvater und Sippenoberhaupt. Einen Ruhestand gibt es nicht. So mit 40 beginnen die lieben Mitmenschen darüber zu tuscheln, was denn mit Ihnen los sei. Warum sind Sie nicht längst bei Ihren verehrten Ahnen in Walhall, anstatt immer noch Ihrer Familie zur Last zu fallen? Also, gehen Sie eine Heldentat verüben und sorgen Sie, daß man Sie in Liedern feiert, anstatt über Sie als komischen Alten zu lästern.

Na gut, ganz so schlimm war es doch nicht, die Alten waren das Gedächtnis des Stammes und wurden zumindest in guten Zeiten mit durchgefüttert. Mit einer intensiven Altenpflege auf Kosten der Jungen brauchen Sie aber nicht zu rechnen. Wenn der Altersdemente – das gab es bereits vor Alois Alzheimer – nicht essen wollte, dann verhungerte er eben. Er durfte gewissermaßen selbstbestimmt sterben, anstatt als seelenloser Bioroboter für die Sicherung von Arbeitsplätzen im Pflegebereich zu sorgen. Das Sterben war allgegenwärtig, nicht das unglaubliche, weltbewegende Ereignis, das alle fürchten.

Es gibt ein schönes Wortspiel, wonach es weniger wichtig ist, dem Leben Jahre zu geben, als den Jahren Leben. Es gibt aber auch ein schönes Wort, das genau das Gegenteil aussagt: Zeitvertreib. Ich vertreibe meine Lebenszeit, ich schlage die Zeit tot, weil ich zuviel davon habe. Zeitvertreib ist keine Muße, keine schöpferische Erholung, sondern eine Ablenkung von dem, was ich eigentlich tun sollte. Wer nur halb solange lebt, muß die Zeit nicht vertreiben, er muß ihr hinterherjagen, jeden Augenblick ausfüllen, hier gibt es nichts, was totgeschlagen werden muß.

Forscher sprechen davon, das Leben zu verlängern, auf 120, vielleicht auf 150 Jahre. Noch einmal Faktor zwei… 50 Jahre Ausbildung, 50 Jahre für die Karriere, 50 Jahre um das zu ernten, was zuvor gesät worden ist. Ein netter Vorsatz, wenn mit 81 Alzheimer zuschlägt, weil der Geist dem vitalen Körper nicht mehr gewachsen ist. 70 Jahre dahindämmern…

Oh, auch Germanenkinder haben gespielt, sich hin und wieder die Zeit vertrieben. Und erwachsene Germanen haben mit Met die Zeit totgeschlagen, selbst in ihrem kurzen Leben. Hätten sie damals zusehen können, wie Rennwagen im Kreis fahren, wie 22 erwachsene Männer einen Ball treten oder wie ein Berufsjugendlicher im Greisenalter seine langweilige Fernsehshow mit saudoofen Sprüchen zelebriert, sie hätten es getan. Die Menschen haben sich nicht wirklich geändert, das reden wir uns nur gerne ein.

Nur, was ist mit der Lebensaufgabe? Mach Geld, mach mehr Geld, mach noch mehr Geld? Bedauere, diese Lebensaufgabe reduziert sich zur schnöden Gier. Kinder in die Welt setzen? Reproduktion? Die Erhaltung der Art? Diese biologische Aufgabe hat jeder, doch Fortpflanzung ist nicht der Lebenszweck des Einzelnen, sondern der Gruppe. Die verweigerte Fortpflanzung dient dazu, Dekadenz und Verfall aus einem Volk und einem Stamm zu entfernen. Binnen einer einzigen Generation merzt sich so das Kampfemanzentum selbst aus. Es gibt sogar einen Preis dafür: den Darwin-Award. Da er nur postum verliehen wird, bleibt uns sogar die Dankesrede der Bundeskanzlerin zu dessen Verleihung erspart.

Ich spreche von der karmischen Lebensaufgabe. Diese erfolgt auf drei Ebenen: Die unterste Ebene ist die der Gefühle, hier geht es um Macht und Ruhm, um Gerechtigkeit und Kampf, um Leid und Gewalt, um all die vielen Kleinigkeiten, die unser leben scheinbar bestimmen. Es ist das, was wir für uns selbst tun. Die mittlere Ebene ist die der Berufung. Mutterschaft ist eine solche Berufung, Lehrer eine andere. Führerschaft gehört ebenso dazu. Es ist das, was wir für Andere tun, für unsere Mitmenschen. Die dritte Ebene ist die eigene Entwicklung, das Lernen, der Erwerb von Einsicht. Es ist das, was wir an uns selbst tun.

Jeder arbeitet auf der untersten Ebene. Jeder erfährt in irgendeiner Form Leid und Triumph, Liebe und Verachtung. Es gibt Leben, die einem einzigen Thema gewidmet sind, Haß und Gier, in vielerlei Verkleidung. Andere Leben arbeiten dies nach der Reihe ab, werden gewissermaßen trunken von einer Weinsorte, um diese nie wieder anzurühren und sich der nächsten zu widmen. Ein längeres Leben erlaubt, mehrere Themen abzuarbeiten oder sich einem intensiver zu widmen. Gewissermaßen ist das die Volksschulausbildung, die wir auf karmischer Ebene erfahren. Dies ist jene Schule, die alle Menschen absolvieren.

Die zweite Ebene ist schwerer, oft genug laufen die Menschen Jahrzehnte ihrer Berufung hinterher. Die Berufung erfordert Mühe und Anstrengung, ja sogar Entbehrungen und Umkehr. Je länger ein Leben dauert, um so größer ist die Chance, die eigene Berufung zu finden. Diese Ebene ist das Gymnasium des Karmas, die höhere Schule, an der nicht jeder besteht. Wer scheitert, muß es später erneut versuchen. Dieses Gymnasium erlaubt es nicht, die Zeit zu vertreiben oder totzuschlagen, die Erfüllung dieser Aufgabe erfordert eben diese Zeit.

Die dritte Ebene ist die Universität. Oh, es ist keine deutsche Universität, die den Nachweis der im Gymnasium erworbenen Hochschulreife erfordert. Niemand benötigt eine Zutrittsvoraussetzung, das Lernen an der Universität erfolgt automatisch. Die Einführungsvorlesung für Anfänger wird wiederholt, bis auch der Letzte sie begriffen hat. Es gibt im Deutschen ein Wort, das beschreibt, was an der Universität des Karmas gelehrt wird: Herzensbildung. Dazu gehört kein Lexikonwissen, kein Ingenieur-Diplom, ja nicht einmal eine Promotion in Philosophie. Es geht um die eigene Vervollkommnung, um den Charakter, um die Einsicht in die Gesetze des Lebens und der Ewigkeit. Grundstudium, Hauptstudium, Diplom, Promotion, Habilitation – das Studium an dieser Universität dauert endlos, Hunderte, ja Tausende Leben.

Es dauert lange, um auch nur zu begreifen, daß es diese Universität gibt. Oh, selbst die 35 Jahre eines kurzen Lebens reichen aus, um Lektionen zu lernen. Auch in einem intensiven, einem gedrängten Leben, lassen sich Einsichten gewinnen. Die Arbeit auf dem Feld, die Nächte auf Jagd oder im Krieg – es gibt viel Zeit, um nachzudenken, um zu lernen und Einsicht zu erlangen.

Wir hätten heute sehr viel mehr Zeit dazu, um darüber nachzudenken, um uns diesen Problemen zu widmen. Aber wer nutzt diese geschenkte Zeit dafür? Wer nutzt die zusätzlichen Jahrzehnte, um Charakter- und Herzensbildung zu erlangen? Mach Geld… Erfolg im Leben ist dabei oft ein Problem. Ich habe recht, ich bin der Beste, der Größte, der Mächtigste… Da komme ich nicht zum Nachdenken.

Es gibt einen einfachen Selbstversuch: Computerspiele. Da Sie diesen Text vermutlich auf einem Bildschirm lesen, kennen Sie sicher den Effekt. Der Erfolg läßt einen Zeit und Raum vergessen, entrückt und fesselt für Stunden. Da noch eine Stadt erobern, dort noch ein paar Angreifer abschießen, einen Konkurrenten in den Bankrott treiben, eine Bahnlinie übernehmen – es gibt so viele Varianten, die uns ein wenig von dem vermitteln, was Erfolg sein kann. 6.000 Jahre menschlicher Geschichte in 30 Stunden durchspielen… Selbst Alexander und Dschinghis Khan haben länger gebraucht, um ihr Imperium aufzubauen. Es ist ein kurzes Eintauchen in die Besessenheit, zu der Macht verführt. Und sie hatten nicht die Möglichkeit, zum letzten gesicherten Spielstand zurückzukehren, wenn eine Schlacht nicht ganz optimal gelaufen ist.

Wer ein Buch liest oder einen Film ansieht, der greift zu Chips oder Obst, wer von einem Computerspiel gefesselt ist, vergißt das Essen. Nicht umsonst gibt es das Klischeebild vom Computerspieler, langhaarig, bärtig, ungewaschen, der zwischen Bergen von Pizzakartons mit Überresten nicht verzehrter Lebensmittel seine Zeit verbringt, abgeschnitten von allem, außer seiner Spielwelt.

Reale Macht berauscht ebenso. Es geht nicht ganz so schnell wie in einem Computerspiel, aus Stunden werden Monate und Jahre. Dafür sind die Statussymbole überaus real, von der Luxusyacht bis zum eigenen Palast. Und doch, selbst dieses Leben mag letztlich inhaltsleer sein. Die erste Million befriedigt noch, ab der hunderten sind das nur noch Zahlen auf dem Papier. Habe ich 30 Filialen oder 200? Gründe ich in Belgien eigene Läden oder übernehme ich lieber eine eingeführte Kette? Produziere ich lieber in Litauen, Rumänien, China oder Vietnam? Oh, damit kann ich mein Leben fristen. Folge ich damit meiner Gier (Volksschule) oder meiner Berufung (Gymnasium)? Zur Herzensbildung (Universität) trägt es jedenfalls nicht bei.

In den allgemein bekannten Wüstenreligionen ist die Herzensbildung kein Thema, Da verlangt ein entrückter Gott, daß man seine Gebote möglichst wortwörtlich befolgt, wenn man es tut, wird einem die göttliche Gnade zuteil. Aber nur dann, wenn man diesen Gott auf die richtige Weise verehrt. Leider hat Gott nicht gesagt, ob Sie als Christ Katholik sein müssen, oder auch Lutheraner sein dürfen, Methodist, Baptist oder Anglikaner. Kommen Sie als Jude noch zu Jahwe in den Himmel, oder hätten Sie nicht besser den Messias akzeptiert, der nicht in naher oder ferner Zukunft erscheinen wird, sondern schon vor 2.000 Jahren hier gewesen ist. Für den Muslim ist beides Unsinn, weil erst Mohamed die Religion vollendet und die überkommenen Irrlehren von Juden und Christen durch das reine Licht der Lehre von Erzengel Gabriel ersetzt hat. Nur hat Gabriel beim Diktieren des Korans mitzuteilen versäumt, ob Sunna oder Schia im Recht sind, ob man besser Wahabit oder Allevit wird.

Die Spiritualität hat in diesen verweltlichten Religionen insgesamt gelitten. Die siegreiche Kirche hat sich in die Politik eingemischt, ja eigene Weltpolitik betrieben. Das religiöse Judentum ist kaum noch sichtbar, der weltliche Zionismus dominiert die Nachrichten. Der Islam wird heute zur Abgrenzung genutzt, um Feindschaft und Zwietracht zu stiften. In früheren Zeiten diente der Islam dazu, die Unterworfenen zu assimilieren, war also ein politisches Machtinstrument. Analog spricht das Judentum heute nicht aus der Synagoge, sondern aus dem zentralen Empörungsrat. Es geht nicht um Religion, sondern um Macht und Geld. Moscheen predigen nicht das Wort Allahs, sondern Haß. Und das Christentum? Das Christentum ist abgetaucht, unterwandert von fremden Lehren, seiner inneren Struktur beraubt. Das Abendland hat sich vom Christentum abgewandt, hat die frühere Quelle seiner Spiritualität verschüttet.

Diese Spiritualität ist eine Gruppe von Vorlesungen an der karmischen Universität. Sankt Martin ist eine Gestalt, die als römischer Offizier (weltliche Karriere) seinen Mantel mit einem Bettler teilt und schließlich Bischof wird (seiner Berufung folgt) und als solcher spirituell wirkt. Er hat sich somit in der Zeit der geringen Lebenserwartung umorientiert und ist vom Pfad des Weltlichen auf den Pfad des Göttlichen, des christlichen Lebens gewechselt.

Die Suche nach Dingen jenseits der Weltlichkeit führte im westlichen Kulturkreis früher ins Kloster (oder in die Einsiedelei). Kloster (Sufis) finden wir auch im Islam, das Judentum kennt keine Kloster, dafür die Orthodoxen, die vornehmlich in Israel ihren Glauben leben (auf Kosten des Staates). Das Kloster ist aber nur ein Weg, an der eigenen Entwicklung zu arbeiten. Wer nach einem erfüllten Berufsleben als Rentner noch einmal anfängt zu studieren, nutzt die moderne Variante. Philosophie oder Geschichte sind nur die “klassischen” Fächer für Rentner, doch das Fach ist nicht so wichtig. Biologie ist ebenso in Ordnung, das Studium dient nicht dem späteren Broterwerb, sondern nur der eigenen Wissenserweiterung.

In den östlichen Religionen gibt es nicht nur das Konzept der Wiedergeburten, sondern auch jenes der Erleuchtung. Diese Erleuchtung wird nach Jahren der Meditation erlangt, vielleicht nur für Minuten. Diese Meditation ist eine aktive Auseinandersetzung mit dem Sein, ein Arbeiten an sich selbst. Am selben Ziel arbeiten die Freimaurer, der Bearbeitung des “rauhen Steins”, des ungebildeten Menschen (im Sinne der Herzensbildung).

Klöster, Logen, Buddhismus, Rentnerstudium – das Angebot für den heutigen Menschen, sich auf jene Weise weiterzuentwicklen, ist umfassend. Wir haben heute genug Lebenszeit, um dieses Angebot anzunehmen, jeder auf seine Weise. Damit sind die Quellen noch lange nicht erschöpft. Jede Stadtbücherei hält ein reichliches Angebot bereit, um sich in unerschlossenes Gelände vorzuwagen. Aber die Entwicklung ist nicht auf Lesen beschränkt. Wer einen japanischen Zengarten anlegt, dem wird unterstellt, daß er dabei meditiere. Was aber ist mit der Hausfrau, die ihre Balkonblumen pflegt? Ist da keine Hingabe im Spiel, keine Meditation, nur weil das Attribut “Zen” dabei fehlt?

Wir haben heute mehr Zeit als früher, können sie angenehmer verbringen, sind vor den Unbilden der Welt weitaus besser geschützt als vor 200 oder 2.000 Jahren. So viel Zeit, daß wir sie totschlagen müssen? Daß wir Drogen brauchen, damit sie schneller vergeht? Zeit ist ein Geschenk, denn Zeit läßt sich nicht kaufen. Ja, mit der Concorde waren wir schneller unterwegs als mit dem Segelschiff. Der Überschalljet hat uns nur erlaubt, Arbeit in anderer Form in den Tagesablauf zu packen, er hat den Tag trotz allen Geldes nicht um eine einzige Sekunde verlängert.

Wir alle haben Zeit, sogar genug Zeit, aber nicht alle Menschen nutzen ihre Zeit vernünftig. Wenn uns Zeit fehlt, dann deswegen, weil wir unsere Zeit falsch gebraucht haben. Carpe diem, haben die Römer gesagt, “Schone den Tag”, oder freier: “Nutze deine Zeit.” Die Römer hatten ihr kurzes Leben entsprechend eingerichtet, wir haben mehr Jahre zur Verfügung. Es geht jedoch nicht darum, dem Leben Jahre zu geben, selbst den Jahren Leben zu geben, ist nicht so wichtig. Weitaus wichtiger ist es, den Jahren SINN zu geben. Nutze deine Zeit, jeder Tag ist wertvoll, jeder Tag dient dazu, Weisheit zu erlangen. Weisheit, die so viel mehr ist, als bloßes Wissen.

Quelle: Michael Winkler



Tags: Allgemeines

37 responses so far ↓

  • 1 Marcel Guse // Jul 1, 2009 at 6:55

    Danke, Herr Winkler!

  • 2 Hans-Joachim // Jul 1, 2009 at 8:15

    1/3 brauchen wir um heranzuwachsen, uns ein Basis-Wissen anzueignen und die Möglichkeit von Individuierung zu eröffnen, ihren Grundstein zu legen. Das zweite Drittel geben wir der Gemeinschaft, incl. Familie und eigene Kinder. Das 3. Drittel gehört uns selbst, ist für uns.

    1, 2, 3, … On a new list of Categories.

    Das 1. Drittel ist durch die Unmittelbarkeit bestimmt, als Erstheit.
    Das 2. durch den unvermittelten Kampf der Zweitheit.
    Das 3. ist höchste Vermittlung. Hier gelingt uns die Synthese der Drittheit, wenn sie gelingt…

    Und die Widersprüche unseres Lebens werden in eine (neue) Einheit aufgehoben. Deshalb leben wir. Um das zu bewirken.

    Die neue Einheit ist dann als gelungenes Individuum unteilbar. Das eben als unteilbare geistige Einheit des Menschen auch den Zerfall seiner materiellen Substanz im Tod übersteht und in die heiteren Gefilde des Geistes einzieht. Arkadien…

  • 3 Madmann // Jul 1, 2009 at 8:38

    Und wieder fühlt sich jemand durch Altermedia bedroht. Was vor kurzem noch Wahnmichl gefährdete finden wir heute bei unseren Kameraden in Österreich:
    http://www.alpen-donau.info/WP/2009/06/denkmalsturm-im-silbertal/#more-1063
    Da sieht man mal welche Lumpen (oder deren “Vertrauten”) sich auf den “pösen, pösen rechten Seiten” tummeln.

    Och das Ding ist doch schon alt, dazu haben wir unseren Senf schon abgegeben. – Die Schriftleitung

  • 4 Max // Jul 1, 2009 at 8:40

    Wenn die Entwicklung so weiter geht, tritt folgendes ein: Die von der nordischen Rasse gegründeten Technologie-Zivilisationen brechen aufgrund des stetigen Rückgangs derselben langsam zusammen. Wie die Mayahochkultur, der plötzlich die europide Führungsschicht fehlte oder das gute alte “entnordete” Rom der Spätzeit, in dem alles nur keine echten Römer mehr lebten.

    Dann wird es auch keine hoch entwickelte Medizin mehr für die breite Masse geben und 150 Jahre alt wird dann wohl keiner werden. Aber so 35-50, ja das könnte wieder hinkommen.

    Wie sehen in 1000 Jahren Städte wie Offenbach oder Berlin aus, wenn es so weitergeht. Vermutlich Ruinenstädte, in denen dunkle Horden in zusammengetackerten Slumhütten hausen, die sich vielleicht noch ein paar Geschichten erzählen von den “hellhäutigen Göttern”, die diese komischen Steinruinen mal vor langer Zeit errichtet haben…

  • 5 wookie // Jul 1, 2009 at 8:41

    Was nützt Weisheit ohne Mut,Stärke,Willenskraft,Tatendrang,Disziplin,
    Aufrichtigkeit?

  • 6 Adler // Jul 1, 2009 at 8:48

    Na ja, mein “Oppa” ist 87 geworden, obwohl er den Russlandfeldzug mitgemacht hat…

  • 7 TH // Jul 1, 2009 at 9:48

    Der oft gehörten Behauptung, daß die Menschen früher ein Durchschnittsalter von 35 Jahren hatten, liegt ein kleines Missverständnis zugrunde. Bei diesem Durchschnittsalter handelt es sich um einen arithmetischen Mittelwert. Und der war in früheren Zeiten aus einem bestimmten Grund oft besonders niedrig: wegen der hohen Kindersterblichkeit, und speziell wegen der hohen Säuglingssterblichkeit. Es gab auch schon vor Jahrhunderten und Jahrtausenden jede Menge 60-jährige, 70-jährige und auch 80- und 90-jährige Greise. Wenn jedes zweite Kind stirbt, der Rest aber im Schnitt 70 wird, dann kommt man eben auf ein arithmetisches Mittel von 35. Also keine Angst Herr Winkler, wenn man es früher aus dem gröbsten raus geschafft hatte und erwachsen war, hatte man gute Chancen, sein 35. Lebensjahr zu überleben. Gewaltsame Todesursachen durch Mord und Krieg sind natürlich etwas anderes. Aber früher herrschte auch nicht imemr und überall Chaos.

  • 8 Crustowsky // Jul 1, 2009 at 10:13

    Sehr schön geschrieben! Auch der Psychologe Ericson hat für die verschiedenen Lebensphasen des Menschen entsprechende Entwicklungsaufgaben beschrieben (für die Pubertät z.B. Identitätsfindung), an denen man scheitern oder diese erfüllen kann. Die nächsthöhere Entwicklungsaufgabe kann nur sinnvoll “bearbeitet” werden, wenn die vorherige Entwicklungsaufgabe erfüllt wurde…

  • 9 Daggi // Jul 1, 2009 at 11:25

    Herrn Winkler und Crustowsky kann ich im wesentlichen nur zustimmen. Um von niederen Aufgaben entlastet zu werden und sich auf die Vervollkommnung der Herzensbildung (engl. “coronar formation”) konzentrieren zu können, sollte die Menschheit dem Vorbild fremder Rassen folgen und mittelfristig zum Meeresgrund zurücksiedeln.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Manteltiere

    Die Ernährung ist durch Filtration des abundanten Planktons gesichert. Die Fortpflanzung der Art, durch Knospung, Selbst- und Fremdbefruchtung, gewährleistet den Fortbestand gesunder Kolonien. Freßfeinde gibt es für erwachsene Individuen kaum, so daß die Larve während der Metamorphose zum Adultstadium ihr Gehirn abwerfen und somit Alzheimer und anderen degenerativen Alterserkrankungen entgegenwirken kann. Es bleibt reichlich Zeit zur Meditation.

    PS:
    Wo treiben sich eigentlich die Herren Wigbert und Lustig rum? Die müßten doch langsam ihr gesamtes Vermögen verspielt haben?

  • 10 Harthorst // Jul 1, 2009 at 13:53

    @daggi

    Meinst du das ernsthaft, oder war das Ironie?

    Ein Leben als meditierende Seegurke? Dann doch wirklich lieber dieses irdische Jammertal :)

  • 11 9. November // Jul 1, 2009 at 14:21

    Na ja, dem Artikel ist nun nachzufühlen, daß es Herrn Winkler irgendwie langweilig war.

  • 12 Doofer Deutscher // Jul 1, 2009 at 16:09

    Lieber Herr Winkler,

    um ein Haar hätte ich mal wieder Ihren Gymnasiasten-Text nicht zuende gelesen. Ich hatte Ihnen ja schon das mit Mozart neulich nur schwer verzeihen können, aber daß Sie nun auch noch auf Miraculix losgehen und ihn zu einem 35jährigen Druiden machen, läßt mich nur noch seufzen: “Der spinnt, der Winkler!” Oder haben sich früher die Haare schneller weiß gefärbt oder sind dazu noch die Bärte schneller sooo lang gewachsen? Klar! Das wäre gut möglich gewesen, wenn man einfach schon mit 6 aufgehört hätte, sich zu rasieren.
    Naja, vielleicht sollte man Ihre Oberprima Weisheiten nicht so ganz empiristisch nehmen wie ich, sondern eher so nationalbuddhistisch pragmatisch wie Daggi, die sogar schon über die Uni und überhaupt über Gut und Böse hinaus ist. Bleibt die Frage: Was haben Tibet und Würzburg gemeinsam? – Nichts! – genau! Darum gehts! In diesem Sinne lieber Herr Winkler -

    Carpe diem – ama noctem

  • 13 Dike // Jul 1, 2009 at 16:22

    @ Daggi

    Nachdem “Werner” mir auf meine einfache Frage letzthin nicht geantwortet hat, finde ich nun Deine Aufklärung hierzu. Danke. Echt nett von Dir.

    Das kühle, frostige, englische “coronar formation” also, für den warmen, innigen, inhaltsvollen deutschen Begriff “Herzensbildung”.

    Tja, da hat Hans-Joachim doch neulich den Nagel auf den Kopf getroffen mit: Für etwas, das ein Volk nicht kenne, habe es auch kein Wort dafür.

    P.S. Die Herren Wigbold und Ludwig werden im Herbst wieder auf AM “plaudern”, bis dahin sei jede Minute in Baden-Baden ausgebucht …

    P.P.S. Übrigens, Jacko soll vom CIA ermordet worden sein wegen seiner angeblich “antisemitischen Haltung”. Gerücht?

    @ Herr Winkler

    Schön, daß Sie “Herzensbildung” aufgegriffen haben. Es fehlt davon allerorts, wie wir wissen.

    Der Grundstock dafür wird in unserer Kindheit gelegt, nämlich in dem Maße wie wir diese von unseren Eltern und der unmittelbaren Umgebung erfahren. Es sind Kräfte, die aus unserem Inneren kommen und eigentlich die Urbedingung unseres Zusammenlebens in der Gemeinschaft sind, weshalb Herzensbildung nicht im “Programm” der NWO vorgesehen ist, was uns selbstverständlich in keinster Weise davon abhält, Herzensbildung zu nähren und zu pflegen.

  • 14 sw // Jul 1, 2009 at 17:50

    @Herr Winkler, //Wer ein Buch liest oder einen Film ansieht, der greift zu Chips oder Obst, wer von einem Computerspiel gefesselt ist, VERGIßT DAS ESSEN. //

    Herr Winkler, ich empfehle Ihnen mit dem Computerspielen anzufangen!!

    //Das Abendland hat sich vom Christentum abgewandt, hat die frühere Quelle seiner Spiritualität verschüttet.//

    Der Mensch, Herr Winkler, der Mensch hat sich der Spirituellen Zwangsjacke entledigt.
    Nachdem der Mensch nach tausenden Jahren religiöser Bevormundung endlich die Freiheit hatte, selber zu nachzudenken, hat man sich vom Hokuspokus abgewandt. Möge der gelehrte Idiotismus, sei er auch noch so raffiniert verpackt, verschüttet bleiben …

  • 15 Harthorst // Jul 1, 2009 at 18:07

    @Dike

    “Übrigens, Jacko soll vom CIA ermordet worden sein wegen seiner angeblich “antisemitischen Haltung”. Gerücht?”

    Entspricht wohl der Wahrheit. Es kursiert die Geschichte, dass Michael Jacksons Sklaven-Urgroßmutter von ihrem wucherjüdischen Herrn geschwängert und dann von diesem herzlosen Unmenschen gegen einen Ackergaul eingetauscht wurde.

    Dieses dunkle Familienerbe verfolgte Michael seit frühester Jugend. Deswegen war Jackson geradezu manisch daran interessiert, seinen semitischen Riesenzinken operativ der nordischen Norm anzupassen. Auch lassen sich seine Songs “Beat it” und “Heal the World” als Aufrufe zur “Endlösung der Judenfrage” (du weisst schon, Madagaskar und so) verstehen.

    Gegen Ende war Michael Jackson aufgrund seiner konsequenten politischen Haltung und seiner ungebrochenen Popularität in der amerikanischen “White Power”-Bewegung ein so gefährlicher Feind des Weltjudentums geworden, dass sich die Zionisten und ihre Lakaien nur noch durch kaltblütigen Mord zu helfen wussten…

  • 16 Doofer Deutscher // Jul 1, 2009 at 19:44

    @ Harthorst

    Nun laß mal gut sein. Jackson war nicht nur eines der künstlichsten Geschöpfe, die die Traumfabrik hervorgebracht hat, er war auch hochgradig psychisch gestört und die jüdischen Bosse haben sich an ihm dumm und dämlich verdient. Mit einem Mal soll er gerade dabei gewesen sein, sich mit den Moslems verbrüdert zu haben und jetzt kommst Du auch noch mit dem Quatsch, die Juden hätten ihre Geldquelle gekillt. Wenn, dann hätten die nochmal richtig abgesahnt und ihn vielleicht wirksam auf der Bühne krepieren lassen.

    Der Mann war null politisch! Dazu fehlten ihm schlicht die Gehirnzellen. Ein flüchtiger Blick auf diesen Untoten in den letzten Jahren hätte Dir eigentlich sagen müssen, daß sie den Totenschein anscheinend mindestens 10 Jahre zu spät ausgestellt haben.

    Jackson war ein ziemlich verkümmertes Häufchen Elend, ein Tanzneger, der nicht mal Kinder zeugen konnte. Selbst der Samen für die Leihmütter kam nicht von ihm. Seinen Bosse machten dennoch aus diesem Impotenten eine erotische Ikone für den völlig verblödeten Mainstream via LaVey-Satanismus. Aber selbst seine Umgebung sagte, daß er die anstehende Tournee niemals durchgestanden hätte. Der war nur noch falsche Haut und entzündete Knochen. Der arme Zombie war ein Bündel aus Angst, zusammengehalten mit Medikamentencocktails aus Psychopharmaka, an denen jährlich tausende Amerikaner krepieren, nur heißen die eben nicht Michael Jackson, also macht man da auch keinen solchen Terz drum. Aber z. Bsp. ist die Ähnlichkeit mit dem Tod des australischen Schauspielers Ledger augenfällig. Auch der hatte sich in der Mischung seiner Pharmadrogen vertan und war mitten in Dreharbeiten. Der war aber noch wesentlich gesünder. Bei Jackson kommt noch hinzu, daß er wegen seiner OPs noch viel mehr schlucken mußte, seine Haut war völlig im Argen und die ist nunmal auch das größte Sinnesorgan, seine Kopfhaut war beinahe vollständig durch einen Bühenunfall verbrannt, weshalb er nur noch künstliche Haare hatte. An dem bedauernswerten Geschöpf wurde ja herumgeschnippelt, wie an keinem anderen Menschen, um aus ihm einen weißen Neger zu machen. Mich wundert, daß er überhaupt 50 wurde.

  • 17 Harthorst // Jul 1, 2009 at 20:15

    @doofer Deutscher

    Na, aber immerhin sieht der Herr Winkler so rosig und rund aus, dass man annehmen kann, er werde das 150 Lebensjahr ohne größere Probleme in meditativer “Herzensbildung” erreichen können.

    Es sei denn, seine Herzkranzgefäße werden eines Tages doch durch das berühmte “ein Schweinebraten zuviel”-Syndrom endgültig zugepfropft.

    Wünschen tu ich ihm das natürlich nicht, dafür sind noch zu viele historisch-profunde Gesellschaftsanalysen zu verfassen.

  • 18 Daggi // Jul 1, 2009 at 21:49

    @Harthorst:

    Seegurken sind nun wirklich keine Tunicaten. Bei ihrem nomadisch-unstetem Lebenswandel und ihrer ständigen Verfolgung durch Meeresfrüchtefreunde ist an geordnete Meditation überhaupt nicht zu denken:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Seegurken#Nutzung

    Vielleicht wird dir übers Wochenende dein Hochmut der benthischen Fauna gegenüber vergehen.
    http://info.kopp-verlag.de/news/beginnt-am-4-juli-2009-der-dritte-weltkrieg.html

    Sirenia und Cetacea haben bis heute ihren Schritt ins Wasser nicht bereut!

    PS:
    Ob Jacko wirklich tot ist, bleibt bis zum Tournée-Start abzuwarten. Bis dahin bin ich skeptisch, wie alle anderen, die ihn gut kennen.
    http://www.news.com.au/heraldsun/story/0,21985,25714594-5006024,00.html

  • 19 Daggi // Jul 1, 2009 at 22:02

    Liebe Dike!

    Es muß “coronary formation” heißen, was sich doch schon viel wärmer und freundlicher anhört. Meine Sofortkorrektur wurde leider mal wieder blockiert.

    Herzensbildung (oder: “emotional intelligence”) ist schwer im Kommen, auch in Deutschland:
    http://www.rotary-eutin.de/Was_ist_Herzensbildung.pdf

    Man kann sie gezielt trainieren:
    http://www.amazon.de/Spiele-zur-Herzensbildung-Emotionale-Intelligenz/dp/3769816129

    Die Schulprojekte zu diesem Thema laufen förmlich über. Ich hoffe, Du fühlst dich jetzt besser!
    http://oups.schule.at/index.php?modul=projekt&TITEL=Herzprojekte&projektfilter=alle

  • 20 Dike // Jul 1, 2009 at 23:28

    “Ich hoffe, Du fühlst dich jetzt besser!”

    Daggi, lieb von Dir. Aber ich selbst habe (derzeit) keinen Bedarf, noch das Bedürfnis des Besserfühlens.
    Das mag sich arrogant ( oder “smug”) anhören, ist aber so. Und das ganz ohne Nationalbuddhismus. ;-)
    Dennoch:
    Herzensbildung als Vermarktung hat ein Geschmäckle und ist – so im grellen Rampenlicht der Medien betrachtet – (für mich) mehr als suspekt.

    Aber immerhin scheint es Thema. Ich werde mal auf den Begriff zurückkommen, wenn sich die Gelegenheit in der AM-Gemeinde bietet.

    Aber ja, soweit stimme ich mit Dir überein, “Corony formation” hört und fühlt sich “runder”, sogar sanfter an. Dennoch kein Vergleich zu unserem wundervollen Begriff Herzensbildung. :-)

  • 21 Josephine // Jul 2, 2009 at 2:25

    @ Daggi

    Herr Wigbold verbrachte bekanntlich seine Formationsjahre in einem nichtnationalbuddhistischen (katholischen) Kloster. Herzensbildung? Da kommt am Ende auch einiges zu kurz. Das Abwerfen des Gehirns im Adultstadium jedenfalls beherrscht der Käpt’n wie ein Manteltier. Ils sont fous, ces Meeresbewohner!

    P.S.: Herr Lustig sorgt aber an Land dafür, daß den beiden Herrn wenigstens das Geld nie ausgeht. Gelernt ist gelernt!
    http://www.youtube.com/watch?v=dQ809IO7gLw

  • 22 Heizölkutscher // Jul 2, 2009 at 19:14

    @ 12
    Was haben Tibet und Würzburg gemeinsam….
    Es gibt noch welche die können erklären was Tibet und München gemeinsam haben, die erklären auch was Tibet und die letzten fünf Toten im Reichstag gemeinsam haben!
    Vorsicht: Feind hört mit!
    Darum singen wir; Auf der Mauer auf der Lauer liegt die kleine Wanze….

  • 23 Lodmund // Jul 2, 2009 at 21:46

    @ 4: Das dünken mir neueste Erkenntnisse zu sein, daß die Maya von einer europiden Herrenschicht, die sich dann plötzlich in Luft auflöste, beherrscht worden wären.
    Yucatan = Hört, wie sie reden!
    (Kannitverstan)

  • 24 Rolf Josef Eibicht // Jul 3, 2009 at 6:58

    Rolf Josef Eibicht München, den 3. 7. 2009
    Hansastraße 138
    81373 München

    eibicht@yahoo.de

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrte Kameraden,

    ich möchte Ihnen, so wie auch schon vor längerer Zeit einiges von mir in Ihrer Homepage präsentiert haben, für Altermedia einen Beitrag zusenden. Und zwar mit Anhang. Wie lautet Ihre email-Adresse?

    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf Josef Eibicht

  • 25 Rolf Josef eibicht // Jul 24, 2009 at 14:58

    Zur demokratischen und sozialen Frage gehört unabdingbar auch die nationalpatriotische Frage!! Es ist eine unzerstückelbare Dreieinheit (Dignität) für jede sozial-verantwortbare Politik!!

    “.. dann wird der Begriff Schlieffen der Begriff des Sieges sein.“
    Generalstabschef Schlieffen

    Neue Eibicht-Beiträge zur nationalpatriotischen Frage siehe unter:

    http://www.carookee.de/forum/rbi

    RJE

  • 26 Rolf Josef Eibicht // Jul 30, 2009 at 8:18

    Anmerkungen zur Patriotenverfolgung und politischen Unfreiheit in diesem unserem Lande

    “Wir warten, und ich warte darauf,
    daß sich die Menschen vereinigen,
    die keine Hunde sein wollen
    und die entschlossen sind,
    den Preis zu zahlen, den es kostet,
    damit der Mensch mehr ist als der Hund.”
    Albert Camus

    “Wenn wir unter der Tyrannei
    einer Gesellschaft von Banditen existieren wollen,
    dann verliert jede Gesellschaft ihren Wert.”
    Reichskanzler Bismarck

    Zur Diskussion der Methoden der Patriotenverfolgung durch die sogenannte “freie” Enzyklopädie Wikipedia siehe Forum Südwest Presse Ulm unter: http://www.suedwest-aktiv.de/forum/read.php?f=3&i=28507&t=28507 (Solange es dort noch vorhanden ist.)

    Zusatz und wichtiger noch:
    Die Methode Wikipedia (wirklich nur die Spitze des Eisbergs!) ist nur ein Ausfluß der allgemeinen politischen Unfreiheit in diesem unserem Lande! Wir haben eine solide Verfassung, aber wir haben keine politische Freiheit. Nicht die Demokratie ist der Fehler, sondern die verfälschte Demokratie ist der Fehler! Wir werden von Demokratieverfälschern regiert! Weil die Methode Wikipedia ist nur Ausfluß einer allgemeinen politischen schier unglaublichen Verwilderung und folglich Unterdrückung. Wir haben eine Linke-Mitte-Demokratur, wir haben eine Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung. Nur die Linke und die sogenannte Wanderdünen-Mitte (die letztlich unfähig sein wird, der Linken, die unser Unglück ist!, entscheidendes entgegenzusetzen!) regiert und schlägt alles weg was ihr gefährlich werden könnte: ihren Privilegien und ihrem Machtmißbrauch – ihrer unsäglich und unerträglich monopolhaften Interpretation der Geschichte zum eigenen Machterhalt!. Eine ganze (!!) politische Strömung, nahezu ein Drittel unseres Volkes, nämlich der Teil, diejenige politische Strömung in unserem Volk, die sich internalisiert demokratisch und seriös an Traditionen, Normen, Werten, (preußischen) Tugenden etc., an auch wirklich nationalen Interessen orientiert: der auch nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, wird ganz einfach in die politische Sozialunwirksamkeit der Gosse hinab gedrückt. Schon seit Jahrzehnten. Eine ganze politische Strömung, nahezu ein Drittel unseres Volkes, wird aus dem politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß skrupellos ausgeschlossen, unterdrückt und verfolgt. Aber der freiheitliche Prozeß der politischen Meinungs- und Willensbildung ist erst die Grundvoraussetzung einer auch wirklich funktionierenden Demokratie! Mehr noch als die Verfassung. Ergo: Wir haben keine wirklich funktionierende Demokratie. Und wie kann man so der Sache des Volkes dienen?? Der ganze politische Meinungs- und Willensbildungsprozeß wird verfälscht – und somit der ganze politische Prozeß als solcher; seine Ergebnisse etc. Demokratie findet praktisch nur für die Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung statt. Wir haben eine politische Zweidrittelgesellschaft. Und diese politische Zweidrittelgesellschaft ist nicht nur eine ungeheure Verschwendung von politischen Energien und Innovationen, von geistiger Substanz in unserem Volk, nämlich durch die Unterdrückung der Innovationen einer ganzen politischen Strömung, sondern auch wiederum der Auslöser für die ebenfalls real existierende soziale Zweidrittelgesellschaft. Diese unglaubliche auch soziale Verelendung breitester Volksschichten. Auf der einen Seite faktisch 6 Millionen (ohne Statistik-Kaschierungen) Massenarbeitslosigkeit seit vielen Jahren, auf der anderen Seite ein MultiKulti-TuttiFrutti-Vielvölkergulasch in diesem unserem Lande! “Sozial geht nur national!” (Dipl. Pol. Udo Voigt) In der Tat! Massenarbeitslosigkeit seit 30 Jahren. Schon unser größter Reichskanzler, Reichskanzler Otto von Bismarck, wollte das Recht auf Arbeit in der Verfassung fest geschrieben wissen. Er scheiterte an den sogenannten Liberalen. Wenn Politik will, wirklich will, daß keine Massenarbeitslosigkeit ist, dann ist auch keine! Massenarbeitslosigkeit ist ein politisch-krimineller Akt gegenüber Volk und Vaterland! Wo Massenarbeitslosigkeit ist, da kann auch keine Sozialstaatlichkeit sein. Die Massenarbeitslosigkeit ist ein unerträglicher Skandal. Ein galoppierender Vertrauensverlust in Demokratie und Marktwirtschaft. Vom Contract social zum Contract asozial! Daß ein Gemeinwesen nicht sozial sein kann, welches de facto über sechs Millionen Arbeitslose verfügt, müßte auch dem Dümmsten einleuchten. Unsere Wissenschaft sagt, nach 9 Jahren sind unsere deutschen Langzeitarbeitslosen irgendwie psychisch gebrochen. Will man das? Mit erstaunlicher Passivität werden Arbeitslosenquoten von über 12 Prozent hingenommen. Es ist eine Frage der Institutionen und der Wirtschaftspolitik. Ein beispielloses Versagen der herrschenden politischen, medialen und kulturellen Klasse. Es ist die Wirtschaftspolitik, die auch der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, den nationalen Interessen unseres Volkes zu dienen hat!
    „Wenn die (nicht nur soziale sondern auch die politische; Anm. d. Verf.) Gerechtigkeit fehlt, was sind dann die Reiche anderes als große Räuberbanden?“ (Augustinus; 354 – 439) “Ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und keine Zukunft.” (Reinhard Marx; amtierender Erzbischof von München und Freising)

    Zudem:
    Unser Land wäre im beschriebenen Sinne ein vollkommenes Tollhaus der Unfreiheit und Unterdrückung, gäbe es nicht den Widerstand der nationalen Opposition. Etwa den Widerstand der authentischen Rechten in diesem unserem Lande. Der authentischen Rechten von leider letztlich noch erfolglosen Parteiformationen, wie die authentische nationale Opposition von NPD (Dipl. Pol. Udo Voigt) und DVU (Dr. Gerhard Frey und RA Gerhard Frey jr.), der nationalen Verlage wie die Dr. Gert Sudholt-Verlagsgruppe (etwa die Verlage Druffel & Vowinckel), der Deutsche-Stimme Verlag, Nation & Europa in Coburg, nationale Zeitschriften wie das authentisch nationale Flaggschiff National-Zeitung
    (Deutsche Wochenzeitung), die Deutsche Stimme, das Freie Forum, die Gesellschaft für Freie Publizistik etc.pp. Würde dies alles fehlen, so wäre unser Vaterland erst recht ein pures und gewaltiges Tollhaus der Demokratieverfälschung, ohne jeden nationalen Widerstand und Opposition. Und dies ist die nackte Realität! Was für eine bleierne Zeit. Die einmal überwunden werden wird weil sie überwunden werden muß.
    So sicher wie das Amen in der Kirche ist, der Tag auf die Nacht folgt.
    Rolf Josef Eibicht (MA)
    München, den 30. 7. 2009
    eibicht@yahoo.de

    aktuelles Verfasserbild unter:
    http://www.wno.org/images/e090702b.jpg

  • 27 Rolf Josef Eibicht // Aug 3, 2009 at 11:13

    The Czechs have no Birthright to Bohemia, Moravia and Silesia

    by Rolf-Josef Eibicht, MA

    Especially in a historical sense, the Czechs do not have the slightest claim to the Sudeten regions, the Sudetenland. The 1945 Czech theft of the Sudeten property and lands and the expulsion holocaust “represents a forcible termination of a settlement culture on the eastern outskirts of the German linguistic region, a culture which in the case of Bohemia, Moravia and Silesia had previously existed there uninterrupted for two millennia.” 1)

    Regarding the Czech history lies, Karl Heinz Schwind continues: “As early as the 15th century, when the Hussites and Taborites marked the Czechs´ beginning national awakening, they made their first attempts to lay territorial claim to the Sudeten regions. What was doomed to failure at that early time was achieved 500 years later through two lost world wars and a long string of irritations, desinformation, and manipulations of the portrayal history.

    “The artificially created Czecho-Slovak state, into which the three-and-a-half million Sudeten Germans had also been forced, declared the latter to be citizens of lesser rights, whom Czech princes had allegedly called into the country as immigrants and colonists between the 11th and 13th centuries. With this historical lie, Prague had the `moral foundation´ it needed for expelling the native population.” 2)

    Schwind points out the Czech “colonization lie, and other lies in Czech national history” and sums up the situation with a very fitting quotation from Bert Brecht: “He that doesn´t know the truth ist just ignorant – but he that knows it und tells lies nonetheless, is a criminal.” This assessment says it all! And consequently it ist crystal clear, as Schwind also points out, that “already in 1991 (we were in a position to celebrate) the 2000th anniversary of the settlement of the Bohemian, Moravian and Silesian regions by Germans, who intermarried with the Celtic Boii to become the Sudeten Germans of today.” 3)

    This means: the Czechs have no birthright to Bohemia, Moravia and Silesia; on the cntrary!
    As Schwind emphasizes, this was also pointed out by Brünn-born Prof. Dr. Bertold Bretholz, the German-Jewish Direktor of State Archives: “The German people in Bohemia and Moravia are not the descendants of recent colonization but of an ancient, uninterrupted presence in these regions by first Germanic, then German tribes.” 4) It was nothing more than one of the numerous cold-blooded lies when Thomas G. Masaryk, the founder of the Czech state and its President, declared in late 1918 that “the regions inhabited by the Germans were their (the Czechs´) territory and that the Germans had only entered the country as immigrants and colonists, which determined their status under national law once and for all.”

    In his study of Sudeten German cultural achievements, 5) Viktor Aschenbrenner writes: “The study of linguistics has confirmed the assumption hat remnants, if not more, of the Germanic peoples inhabiting Bohemia, Moravia and Silesia had remained there after the Migration of the Peoples.

    “Many a seemingly Czech name ist of Germanic origin. We shall only mention here that, for example, the seemingly Slavic mountain name >RIPripreif-awa-ahwatemnoRIPripreif-awaahwaVON ALTERSHER ZU TEUTSCHLAND GEHÖREtemno>Kunstkammer Europas<>Conservatorium Europas<Lidice>Sudetia, mein Heimatland!

    von Herta Ruthard (Reichenberg, z.Zt. Canada)

    Wir wurzelten so tief, das Land gehörte uns
    seit sieb´undsiebzig Gen´rationen;
    da kam man nun daher und riß uns aus, schlug tot
    und trieb hinaus den Rest von dreieinhalb Millionen.

    Du fragest nach den Tätern heut?
    `s ist hohe Zeit, nach mehr als 50 Jahren!
    Nun, da du´s endlich wissen willst,
    so sollst du es erfahren:

    Sudetia, mein Heimatland,
    umkränzt von Wäldern und Bergen,
    umwoben von Sagen und Märchen fein,
    gesponnen von Feen und Zwergen.

    Zweitausend und dreihundert Jahre sind´s her,
    daß Sudetenland Deutschen gehörte.
    Und als man es stahl, zeig mir einen nur
    von den Menschenrechtspredigern, der sich empörte!

    In grauer Vorzeit, lange vor Christ,
    ein keltischer Stamm besiedelt mein Land
    die Bojer. Boiohemium ist nach ihnen benannt,
    nun sag schon, klingt das nicht wie Böhmerland?

    Sie lebten lange auf diesem Grund,
    verwandt mit Germanen, wie du und ich;
    dann endlich so gegen 60 vor Christ
    brachen sie auf und zerstreuten sich.

    Jetzt kamen die Markomannen in´s Land
    und die Quaden mit im Verein.
    Sie mischten sich, sie gingen auf,
    ihr germanisches Blut blieb rein.

    Von da an, ab 300 vor Christus genau,
    war das Land germanisches Siedlungsgebiet,
    bis Mord und Vertreibung durch Tschechen begann;
    das war dann das Ende vom Lied.

    Doch zurück in die Zeit, als in unser Land
    der Tscheche als Eindringling kam,
    und wie er sich gegen das gastliche Volk
    der Sudetendeutschen benahm:

    Gar schnell waren sie unter seinem Joch,
    er nahm ihnen Arbeit und Brot,
    nur Unterdrückung und Tyrannei,
    Verelendung, Krankheit und Tod.

    Nun trat klar zutage der teuflische Plan:
    Begehung von Völkermord!
    Man meldet´s dem Ausland, doch die sehen weg,
    es gibt keine Hilfe von dort.

    Die Tschechen wollten das Land für sich
    und kehrten mit eisernen Besen.
    Dann kam der Anschluß an´s Deutsche Reich,
    das war uns´re Rettung gewesen.

    Sudetia und Böhmerland: wie sieht das heute aus,
    auf politisch korrekter Bühne?
    Das “Hohe Gericht” spricht die Schuldigen frei
    und gemahnt die Opfer zur Sühne!

    Sudetia, mein Heimatland,
    viel Zeit ist mir nicht mehr gegeben
    zurück dich zu fordern, denn das Rechte wäre mein,
    in dem Land meiner Ahnen zu leben.

    DAS RECHT WÄRE MEIN – DOCH DIE RACHE SEI DEIN!

    Mit dem Blut deiner Menschen, Sudetia,
    zerrissen, erschlagen, verbrannt und vertrieben,
    hat der Raubmörder schon seine eigene Schmach
    in das Buch der Geschichte geschrieben.<<

  • 28 Rolf Josef Eibicht // Aug 3, 2009 at 11:39

    Serh geehrter Herr Michael Winkler,
    Eintrag Nr. 26, die obere Fassung, ist verkürzt und somit verzerrt angekommen. M. E. durch die Zeichen: [> temnotemno<, Finsternis, dunkle Zeit. Aber zu diesem Volkstod kam es nicht. Denn der Habsburgerstaat hat den Bestand seiner Völker weitgehend geschützt. Er hat keine, von den Tschechen so gern vorgeworfene Eindeutschung betrieben, sondern ihr systematisch entgegengewirkt, daß es bald zu einer nationalen tschechischen Wiedergeburt kam, die alle Erwartungen übertraf und an der die Deutschen bald mehr teilhatten als die Tschechen selbst….
    HÄTTE DER HABSBURGERSTAAT HIER DAS TSCHECHENTUM SO BRUTAL UNTERDRÜCKT UND GERMANISIERT WIE DIE TSCHECHEN DIE SUDETENDEUTSCHEN IN DER HUSSITENZEIT VERFOLGT HATTEN, WÄRE NICHT VIEL VON DEM RELATIV KLEINEN VOLK ÜBRIG GEBLIEBEN." (Rudolf Meixner, ebd., Seite 52/53)

    Und erinnern wir uns, daß der tschechische Universitätsprofessor Josef Pekar glasklar erkannte, "daß die Tschechen und Slowaken ihre abendländische Kultur allein den Deutschen zu verdanken hätten".

    Und erinnern wir uns, daß der tschechische Staatsgründer Thomas G. Masaryk noch 1895 sich zu dieser Auffassung von Prof. Pekar bekannte und die Deutschen als die Lehrmeister der Tschechen bezeichnete. Glasklar ist auch, daß die Tschechen schon von jeher den Deutschen ihren wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritt zu verdanken haben". (Vgl. u.a. Rudolf Meixner, hier a.a.O., Seite 85).

    Und so gab es keine einzige tschechische Stadt (mit Ausnahme von Tabor) die nicht von Deutschen gegründet worden wäre.
    Die Höchst- und Spitzenleistungen sudetendeutscher Hochkultur sind allseits bekannt, oder? Noch als deutsche Stadt wurde Prag die "Kunstkammer Europas" genannt. Durch die Musik wurde Böhmen das "Conservatorium Europas" (die Akademie oder Hochschule Europas für Musik) genannt. Und vergessen wir nicht, wenn die Massenaustreiber mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik dieses eine Lidice betonen. Für uns Sudetendeutsche gab es hunderte und tausende sowie abertausende Lidices!!!

    Daß Sudetenland kann nicht alleine den Tschechen überlassen bleiben und die Sudetendeutschen bleiben draußen vor der Tür. UNMÖGLICH! Für uns sollte es Auftrag und Verpflichtung sein wie es J.W. Goethe im Faust zum Ausdruck brachte: "Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen!" Nur durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß können Sudetendeutsche und Tschechen zu einer wirklich tragfähigen und dauerhaften europäischen Friedensordnung beitragen.

    ===

    "Sudetia, mein Heimatland!

    von Herta Ruthard (Reichenberg, z.Zt. Canada)

    Wir wurzelten so tief, das Land gehörte uns
    seit sieb´undsiebzig Gen´rationen;
    da kam man nun daher und riß uns aus, schlug tot
    und trieb hinaus den Rest von dreieinhalb Millionen.

    Du fragest nach den Tätern heut?
    `s ist hohe Zeit, nach mehr als 50 Jahren!
    Nun, da du´s endlich wissen willst,
    so sollst du es erfahren:

    Sudetia, mein Heimatland,
    umkränzt von Wäldern und Bergen,
    umwoben von Sagen und Märchen fein,
    gesponnen von Feen und Zwergen.

    Zweitausend und dreihundert Jahre sind´s her,
    daß Sudetenland Deutschen gehörte.
    Und als man es stahl, zeig mir einen nur
    von den Menschenrechtspredigern, der sich empörte!

    In grauer Vorzeit, lange vor Christ,
    ein keltischer Stamm besiedelt mein Land
    die Bojer. Boiohemium ist nach ihnen benannt,
    nun sag schon, klingt das nicht wie Böhmerland?

    Sie lebten lange auf diesem Grund,
    verwandt mit Germanen, wie du und ich;
    dann endlich so gegen 60 vor Christ
    brachen sie auf und zerstreuten sich.

    Jetzt kamen die Markomannen in´s Land
    und die Quaden mit im Verein.
    Sie mischten sich, sie gingen auf,
    ihr germanisches Blut blieb rein.

    Von da an, ab 300 vor Christus genau,
    war das Land germanisches Siedlungsgebiet,
    bis Mord und Vertreibung durch Tschechen begann;
    das war dann das Ende vom Lied.

    Doch zurück in die Zeit, als in unser Land
    der Tscheche als Eindringling kam,
    und wie er sich gegen das gastliche Volk
    der Sudetendeutschen benahm:

    Gar schnell waren sie unter seinem Joch,
    er nahm ihnen Arbeit und Brot,
    nur Unterdrückung und Tyrannei,
    Verelendung, Krankheit und Tod.

    Nun trat klar zutage der teuflische Plan:
    Begehung von Völkermord!
    Man meldet´s dem Ausland, doch die sehen weg,
    es gibt keine Hilfe von dort.

    Die Tschechen wollten das Land für sich
    und kehrten mit eisernen Besen.
    Dann kam der Anschluß an´s Deutsche Reich,
    das war uns´re Rettung gewesen.

    Sudetia und Böhmerland: wie sieht das heute aus,
    auf politisch korrekter Bühne?
    Das "Hohe Gericht" spricht die Schuldigen frei
    und gemahnt die Opfer zur Sühne!

    Sudetia, mein Heimatland,
    viel Zeit ist mir nicht mehr gegeben
    zurück dich zu fordern, denn das Rechte wäre mein,
    in dem Land meiner Ahnen zu leben.

    DAS RECHT WÄRE MEIN – DOCH DIE RACHE SEI DEIN!

    Mit dem Blut deiner Menschen, Sudetia,
    zerrissen, erschlagen, verbrannt und vertrieben,
    hat der Raubmörder schon seine eigene Schmach
    in das Buch der Geschichte geschrieben."

  • 29 Rolf Josef Eibicht // Aug 3, 2009 at 12:40

    Der unverzerrte Text wurde Herrn Winkler mit e-mail zugesandt.
    RJE

  • 30 Rolf Josef eibicht // Aug 12, 2009 at 9:19

    Den obigen, bei der Präsentation leider verunglückten Beitrag zur Frage:
    The Czechs have no Birthright to Bohemia, Moravia and Silesia
    findet man im FORUM der Iglauer unter: http://www.iglauer-sprachinsel.de/

    Außerdem möchte ich auf den Gesprächskreis der Thüringer NPD aufmerksam machen. Unter:
    http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/profile.php?mode=viewprofile&u=179&sid=cac62647294d57cf0a620274cbb1764a

    RJE

  • 31 Rolf Josef Eibicht // Aug 28, 2009 at 10:26

    Kameraden, hiermit möchte ich Euch einen neuen Beitrag empfehlen:

    60 Jahre solides Grundgesetz (GG) – 40 Jahre politische Unfreiheit und Unterdrückung des Nationalpatriotismus
    Wir werden von Demokratieverfälschern, die mit der Verfassung Schindluder treiben, regiert!

    (Zur politischen Unfreiheit und Unterdrückung der deutschen Rechten, Anmerkungen zur Lage der authentischen deutschen Rechten und zur beispielsweisen Falschbehauptung: “Wir haben keine Verfassung.”)

    und zwar im Gesprächkreis der Thüringern NPD unter:

    http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/viewtopic.php?t=715

    MfG

  • 32 Rolf Josef Eibicht // Sep 21, 2009 at 9:45

    Kameraden,
    hiermit mache ich Euch auf eine neue Ausarbeitung von mir im Gesprächskreis Thüringen der NPD aufmerksam.

    Titel:

    Anmerkungen zu Bundeskanzlerin Merkels Versagen in der nationalen Frage und somit auch in der Nachbarschafts- und Europapolitik,
    ihre defizitären Grundansätze
    Beispiel: Danzig Westerplatte 1. September 2009

    (Wie die Mitte-Links-Parteinoligarchie-Demokratur der nationalen Identität und Würde unseres Volkes permanent großen Schaden zufügt – zumindest die konstruierte deutsche Allein- oder Hauptschuld am Zweiten Weltkrieg ist abzulehnen: so wie dies auch Franz Josef Strauß und Marcel Boisot und andere taten und tun! – Wider die marxistisch inspirierte linke Interpretation der Geschichte)

    (Merkels Rede, Schuldkult und Komplex nationaler Selbstvergessenheit, ist auch ein erneuter Stimmviehmißbrauch und eine skrupellose Verhöhnung gegenüber den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen: sie sollen den status quo schlucken – in der deutschen Politik sind zudem zu viele religiös-katholische Fehlpositionierungen und Einflußnahmen im Spiel – Ursachen unseres politischen und nationalen Niederganges, unserer Ketten der politischen und historischen Unfreiheit und Unterdrückung: A) Demokratieverfälschung und Demokratur sowie B) das Monopol der interessenbedingten und brachial-ideologischen linken Interpretation der Geschichte – Ausweg: Wir brauchen dringend eine Alternative zur Interpretation der Geschichte und den Mut zu Wertsetzungen und Demokratieerneuerung)
    —–

    (Der Beitrag enthält ebenso Anmerkungen zur Lage der deutschen Rechten)

    Text des Beitrages unter:

    http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/viewtopic.php?t=723

    MfG
    RJE

  • 33 Rolf Josef Eibicht // Oct 5, 2009 at 20:53

    Kameraden,

    ich möchte Euch auf einen neuen Beitrag, eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit einem Polen, hinweisen:

    Titel:
    Dokumentation zur aktuellen Auseinandersetzung mit einem Polen über meine Analyse:
    Zum polnischen und tschechischen Imperialismus

    In einem Forum im Bereich der deutschen Heimatvertriebenen, dem Forum der iglauer-sprachinsel.de, gibt es aktuell eine Auseinandersetzung mit einem Polen über meine Analyse: >>Zum polnischen und tschechischen Imperialismus.<< Diese Auseinandersetzung wird originalgetreu hier, im Gesprächskreis der Thüringer NPD, wie folgt dokumentiert: zuerst erfolgt A) der Beitrag, dann B) die Kritik des Polen W. Kossanowski und anschließend C) meine Antwort darauf (mit erheblichen Vertiefungen zum Polonoimperialismus und Polonozentrismus):

    Text des Beitrages, da für hier zu lang, weil 51 Seiten, unter:
    http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/viewtopic.php?t=723

    MfG
    RJE

  • 34 Rolf Josef Eibicht // Oct 6, 2009 at 7:49

    Korrektur zur obigen Linkangabe, richtig ist:
    http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/viewtopic.php?t=734
    Sorry!

  • 35 Rolf Josef Eibicht // Oct 9, 2009 at 12:51

    Beachtliches von Marc C. Rüller, Patrick Buchanan und Thilo Sarrazin
    unter:
    http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/viewtopic.php?t=735

  • 36 Rolf Josef Eibicht // Oct 27, 2009 at 9:34

    Liebe Kameraden,

    neuer Eibicht-Beitrag im Gesprächskreis der Thüringer NPD unter:

    http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/viewforum.php?f=4

    Titel:
    Sarrazin, Integration und Ausländerrückführung, auch an Hand von Aussagen von
    BK Helmut Kohl und BK a. D. Helmut Schmidt

    oder:

    Wer von “Integration” redet und von Ausländerrückführung schweigt hat von der primären Schicksalsfrage der Deutschen und aller Völker nichts verstanden (1. Teil)

    [BK a. D. Helmut Schmidt: "Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen."
    ---
    BK a. D. Helmut Schmidt: "Es war ein Fehler, Gastarbeiter ins Land zu holen".
    ---
    BK Helmut Kohl am 3. 10. 1982 in einem ZDF-Interview:
    "... Aber es ist auch wahr, daß wir die jetzige vorhandene Zahl der Türken in der Bundesrepublik nicht halten können, daß das unser Sozialsystem, die allgemeine Arbeitsmarktlage, nicht hergibt. Wir müssen jetzt sehr rasch vernünftig, menschlich sozial gerechte Schritte einleiten, um hier eine Rückführung zu ermöglichen."]

    Mit freundlichen Grüßen
    RJE

  • 37 Rolf Josef Eibicht // Nov 9, 2009 at 14:06

    Liebe Kameraden und Nationalpatrioten,

    bitte beachtet meinen neuen Beitrag im Forum des Thüringer Gesprächskreis der NPD.
    Titel:

    Zum 9. November endlich die Frage nach der Funktionsfähigkeit unserer Demokratie stellen!
    oder:
    Soziale Pluralität als Grundelement einer freiheitlichen Gesellschaft:
    Pluralismus und Pluralismuskritik
    Zur Parteiendemokratie gibt es keine brauchbare Alternative!
    RJE

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