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Michael Winkler: Schauprozeß (04.07.07)

July 4th, 2007 · Post your comment (101 Comments)

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Anders als meine sonstigen Kolumnen, in denen Konzepte vorgestellt werden, der Staat satirisch aufs Korn genommen oder einfach über Entwicklungen spekuliert wird, handelt es sich bei diesem Text um einen Erlebnisbericht. Die hier genannten Personen existieren wirklich und haben auch das getan, was hier geschildert wird. Ich nenne hier auch die richtigen Namen. Der eine empfindet sich als “engagierter Staatsbürger”, da setze ich voraus, daß er mit seinem Namen für das eintritt, was er praktiziert. Feige, namenlose Denunzianten hatten wir in Deutschland genug.

Bei den anderen Personen handelt es sich um Staatsdiener, also “Angestellte des Volkes”. Deshalb hat das Volk auch ein Recht zu erfahren, wer diese Leute sind und was sie für ihr Staatsgehalt so treiben. In Deutschland gab es in den letzten hundert Jahren vier gesellschaftliche Umbrüche, nach denen Handlungen der Vergangenheit oftmals anders beurteilt wurden. Da das BRD-System jetzt schon 58 Jahre existiert, dürfte ein Umbruch rein statistisch in Kürze bevorstehen. Deshalb ist es wichtig, Namen und Tatbestände aufzuzeichnen.

Auftakt

Benjamin Schöler

Ein engagierter Staatsbürger namens Benjamin Schöler hat meine Internetseite gefunden und für anzeigewürdig erachtet. Als Absender auf dem Brief vom 9. März 2006 stand 57080 Siegen auf dem Brief, mit der Maßgabe, jegliche Korrespondenz nach 17789 Greifswald zu richten. Letzteres wohl aus dem Grund, weil bei einer Anreise aus Greifswald die erhofften Zeugengelder höher sein dürften. Ich weiß nicht, ob dieser nicht mehr ganz so junge Mann (er müßte etwa 27 Jahre alt sein) so sein Studium finanziert oder nur auf Kosten seiner Opfer durch Deutschland reisen will. Er selbst bezeichnet das als seine staatsbürgerliche Pflicht, deshalb gehe ich davon aus, daß so vorbildliche Staatsbürger auch gerne namentlich herausgestellt werden wollen.

Schon am 16. März beauftragt Oberstaatsanwalt Dr. Geuder einen Kriminaloberkommissar Hausmann, die Ermittlungen aufzunehmen. Dieser Mann stellt zunächst fest, daß es mich gibt und die angezeigten Texte tatsächlich im Internet stehen. Und weil in dieser freiheitlichen Demokratie alles seinen dienstlichen Weg zur Kriminalisierung von Meinungsabweichlern gehen muß, beantragt er am 31. März die Hausdurchsuchung.

Schon am 2. Mai genehmigt ein Richter namens Jochim diese Hausdurchsuchung mit allgemeiner Beschlagnahme aller EDV-Anlagen. Man ist in Deutschland gründlich, deshalb wird dieser Hausdurchsuchungsbeschluß auch auf den Provider (Anbieter der Internetseiten) und den Hoster (Betreiber der Internetserver) ausgedehnt.

Man mag das als lobenswerte deutsche Gründlichkeit sehen, aber es zeigt auch die fehlende Achtung der deutschen Justiz vor dem Eigentum der Bürger. Da wird wahllos eingesammelt, was irgendwie mit einer Straftat in Verbindung stehen könnte. Aber natürlich nicht bei Großfirmen, da hält man sich vornehm zurück. So auch in diesem Fall, wo die Kollegen in Berlin und Karlsruhe die Würzburger Provinzler darüber aufklärten, was nun eigentlich ein Internetprovider ist und mit welch großen Firma sie sich da anlegen.

Mein damaliger Internetprovider war STRATO. Dort hat man einen Speicherabzug meiner Internetpräsenz angefertigt, sie an die Polizei in Würzburg geschickt und pünktlich zum Tag der Hausdurchsuchung meine URL gesperrt. Selbstverständlich mußte ich anschließend die Kündigungsfrist einhalten und bis zum regulären Kündigungstermin die Gebühren weiterbezahlen.

Seit dieser Erfahrung weiß ich, daß sich deutsche Provider wunderbar eignen, um dort Pornobilder einzustellen oder den Werdegang von Hundewelpen zu dokumentieren. Auch Abzocker-Shops sind dort bestens aufgehoben, aber anspruchsvolle politische Seiten nicht. 1&1 / Puretec als der andere Großanbieter ist noch schlimmer als STRATO, die drohen in ihren AGB sogar 5.000 Euro Schadenersatz an.

Jedenfalls erschien das Rollkommando der Polizei am 1. Juni. Anführer war ein relativ ruppiger Erster Kriminalhauptkommissar Hemmelmann, der mich im Anschluß trotz meiner Weigerung vernehmen wollte. Dabei ging es um Mitgliedschaften in mir völlig unbekannten Burschenschaften. Auf meine Frage, was man mir eigentlich vorwerfe, kam nur ein “Das da!”, mit Verweis auf die Schrift der Staatsanwaltschaft. Mangels für mich erkennbarer Sachkompetenz des Gegenübers habe ich das Gespräch danach endgültig abgebrochen.

Der eigentliche Sachbearbeiter Hausmann trat weniger in Erscheinung, er ist nur dadurch aufgefallen, daß er allein ohne jeglichen Zeugen mein Auto durchsucht hat. Immerhin war er ehrlich genug, um die Plastikchips für Einkaufswagen in meinem Aschenbecher zu belassen. Der letzte, der mein Auto allein und ohne Zeugen durchsucht hat, war ein russischer Wagenknacker, der in Ermangelung sonstiger Beute auch diese eingesteckt hatte.

Als Internetkrimineller, der auf seiner Homepage vorschriftsmäßig seine Adresse angibt, mußte ich natürlich unbedingt erkennungsdienstlich erfaßt werden, mit dem ganzen Programm, vom Fingerabdruck über Photographie bis zum DNS-Abstrich. Nur die Abgabe einer Schnüffelprobe blieb mir erspart, vermutlich war Schäuble damals noch nicht soweit.

Laut Herrn EKHK Hemmelmann sollte die Untersuchung meiner Rechner vier bis sechs Wochen dauern. Vielleicht weiß der Mann es nicht besser oder er hat eine sehr hohe Meinung von der Arbeitsfreude seiner Kollegen. Meine Rechner haben kein verschlüsseltes Dateisystem, diesen Text aufzufinden kostet einen Aufruf der Suchfunktion und keine fünf Minuten. Natürlich muß die Polizei ein wenig mehr machen. Ich habe lange genug in der Branche gearbeitet, um zu wissen, daß ICH einen einzigen Tag gebraucht hätte, um zwei fremde Rechner dieser Konfiguration zu durchsuchen.

Der zuständige Kriminaloberkommissar benötigte dazu volle fünf Monate. Leider habe ich mir seinen Namen nicht aufgeschrieben, gesehen habe ich ihn auch nie, deshalb erlaube ich mir einfach einmal zu spekulieren, was das für ein Mann sein könnte. Ein Polizeibeamter Anfang 40, wahrscheinlich verheiratet, ein Kind, mit 20 Dienstjahren bei der Polizei. Laut Internet bekommt so ein Beamter 3.047,56 Euro pro Monat bezahlt, ohne eventuelle Leistungs- und sonstige Zulagen. Das Jahreseinkommen wird mit 38.704,01 Euro angegeben, es entspricht also exakt dem statistischen Durchschnitt eines Arbeitnehmers.

Nach dem Abschluß der Ermittlungen ging alles den gewohnten Behördengang: Zuerst wurde um Stellungnahme ersucht, dann eine Anklageschrift verfaßt und schließlich ein Gerichtstermin anberaumt. Das ganze Schauspiel, das die Vorgänge während der Verhandlung als solches offenbart haben, dauerte weitere acht Monate.

In der erstellten Anklageschrift fehlte natürlich nicht das Wort “offenkundig”, das jedwede Beweiserhebung für überflüssig erklärt. Es wurde auch auf “zahllose seriöse”, allerdings nicht weiter und schon gar nicht mit Namen angeführte Publikationen hingewiesen, die “zutreffende Fakten” darstellen. So habe ich leider keine Möglichkeit herauszufinden, welche Fakten das Gericht als zutreffend einschätzt.

Selbstverständlich wird nicht mein gesamter Artikel herangezogen, sondern nur ausschnittsweise zitiert, ohne daß die Auslassungen gekennzeichnet sind. Natürlich nicht, denn sonst hätte ja jeder erkannt, daß hier nicht die Holocaust an sich thematisiert wird, sondern der Staat, der den Holocaust zu seinem höchsten Daseinszweck erkoren hat.

Die zentrale Aussage ist: “Der in das Internet gestellte Text ist aufgrund seines Inhalts und der allgemeinen Zugänglichkeit geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören.” Er stört also nicht, hat auch nie gestört, er ist nur dazu geeignet. Er könnte also unter Umständen den öffentlichen Frieden stören. Aha.

“Gestört ist der öffentliche Frieden unter anderem dann, wenn das Vertrauen der Bevölkerung in die öffentliche Rechtssicherheit erschüttert wird.” Da muß man wohl einen Doktor in Rechtswissenschaft besitzen, um nachzuvollziehen, wie mein Text die öffentliche Rechtssicherheit erschüttert.

“Das Leugnen bzw. Relativieren der NS-Verbrechen bedeutet einen Angriff auf die Menschenwürde der verfolgten Minderheiten. Sie ist geeignet, das gedeihliche Miteinander zwischen Juden und anderen Bevölkerungsgruppen empfindlich zu stören und die jüdischen Mitbürger in ihrem Sicherheitsgefühl und ihrem Vertrauen auf Rechtssicherheit zu beeinträchtigen.” Na, jetzt weiß ich es. Mein Text ist mal wieder geeignet, er könnte unter Umständen…

Nach dieser Definition könnte man jeden Staatsanwalt, jeden Richter, jeden Politiker und überhaupt jeden Mann wegen Vergewaltigung anzeigen. Jeder Mann besitzt ein Organ, das dazu geeignet ist, Straftaten an Teilen der Bevölkerung zu verüben und damit das gedeihliche Miteinander von Frauen und Männern empfindlich zu stören und die weiblichen Mitbürger in ihrem Sicherheitsgefühl zu beeinträchtigen.

Die Verhandlung

Natürlich hatte der ermittelnde Oberstaatsanwalt Dr. Geuder keine Zeit, an diesem Prozeß teilzunehmen. Da hat er lieber einen Kollegen geschickt, mit genauen Anweisungen und ohne Handlungsspielraum. Der Vertreter, Oberstaatsanwalt Bellay, hat sein Programm abgespult. Er wirkte eher gelangweilt, hat halt getan, was das System von ihm erwartet.

Das kann man auch von ihm verlangen. So ein Oberstaatsanwalt, verheiratet und sagen wir mal zwei Kinder, bekommt nach 26 Dienstjahren in der Gehaltsstufe R2 ein Monatsgehalt von 5.503,83 Euro, oder 66.045,96 Euro pro Jahr.

Die Richterin Helm wirkte wie eine ehrgeizige Karrierefrau. Ihren Gesichtsausdruck möchte ich so beschreiben: Stellen Sie sich eine Lehrerin vor, die ihre verhaßten Schüler nicht mehr mit dem Rohrstock züchtigen darf und dies von ganzem Herzen bedauert. Von ihr weiß ich, daß sie verheiratet ist, mit dem Vorsitzenden der Fraktion der Grünen im Stadtrat von Würzburg, einem Rechtsanwalt Pilz. Von Kindern ist mir nichts bekannt, ich nehme einfach an, daß sie zu Gunsten ihrer Karriere darauf verzichtet hat.

In der Gehaltsstufe R3, den womöglichen Lohn für diesen Verzicht, wird das Dienstalter nicht mehr berücksichtigt. Es gibt einheitlich 6.056,77 Euro pro Monat und 72.681,24 Euro im Jahr. Zu den oft verkündeten Prinzipien der Demokratie gehört die Unabhängigkeit der Richter, deshalb ist Frau Helm an keine Weisung gebunden und könnte bei einem Prozeß frei entscheiden. Zumindest dann, wenn dieser ergebnisoffen geführt wird.

Die Gehälter dieser Leute fallen natürlich nicht vom Himmel, sie werden vom Steuerzahler aufgebracht. Bei jedem Brötchenkauf, beim Tanken, bei allem, wo ich Steuern bezahle, leiste ich auch einen kleinen Obolus für das Gehalt dieser Justizleute. Da könnte man doch einen fairen Prozeß erwarten? Zumal auch das zu meinem Demokratieempfinden gehört. Aber faire Prozesse kosten Zeit und Mühe, man müßte auf den Angeklagten und seine Argumente eingehen… Und das bei einem so niedrigen Gehalt, das auch dann jeden Monat auf dem Konto erscheint, wenn man sich das Leben einfach gestaltet.

Statt dessen darf ich mich vom geschätzten Herrn Oberstaatsanwalt als “verkrachte Existenz” titulieren lassen. Klar, wer kein Beamtengehalt bezieht, sich mit Buchverkäufen durchs Leben schlägt und bald in Hartz IV abzugleiten droht, ist eben eine verkrachte Existenz. Außerdem führte Herr Bellay aus, daß ich zu wissen hätte, was in diesem Land strafbar sei. Wenn ich als Justizlaie das zu wissen habe - wofür haben er und seine Richterin viereinhalb Jahre studiert? Wofür zwei Jahre Referendariat abgeleistet? Was wird in den juristischen Staatsexamen geprüft? Allgemeinwissen?

Das einzige, was Richterin Helm in dieser halben Stunde interessiert hat, war die Höhe der Tagessätze, die sie nach Abschluß der Plädoyers an ihrem Pult ausrechnete und in das eindeutig vorgefertigte Urteil eingetragen hat. Sie hatte es nicht nötig, sich zurückzuziehen, sie brauchte nicht zu formulieren, alles lag bereits fertig ausformuliert vor ihr.

Und wie wundersam: Formulierungen aus der Anklageschrift tauchten wortwörtlich im Urteil auf. Mit anderen Worten: der gesamte Prozeß war eine von vornherein abgekartete Angelegenheit. Hätte mein Anwalt “Die Glocke” vorgetragen und ich “Hänschen klein” gesungen, wäre dasselbe Urteil zustande gekommen.

Ich weiß nicht, ob der so oft propagierte “Rechtsstaat” solche Verfahren billigt. Meiner persönlichen Vorstellung eines fairen und gerechten Prozesses entspricht das jedenfalls nicht. Schauprozesse hätte ich bisher eher dem Volksgerichtshof eines Herrn Freisler zugeordnet oder der Sowjetunion unter Stalin.

Um es mit den Worten der Anklage zu formulieren: Ein solches Vorgehen des Gerichts ist geeignet, mein Sicherheitsgefühl und mein Vertrauen auf Rechtssicherheit zu beeinträchtigen.

Würdigung des Verfahrens

Der Staatsanwalt spricht in seiner Anklageschrift von “zahllosen seriösen Publikationen”, die über den Holocaust veröffentlicht wurden. Allen gemeinsam ist die Zahl von sechs Millionen Opfern, die staatlich vorgeschrieben sind. Angeblich ist der Holocaust das am besten untersuchte Ereignis der Geschichte. Tatsächlich ist es schwer, zwei Autoren zu finden, die für Auschwitz die gleichen Opferzahlen angeben. Wenn man sucht, findet man sogar Zeitungen aus dem Springer-Konzern, die in einer einzigen Ausgabe zwei unterschiedliche Zahlen angeben.

Offensichtlich ist jede einzelne Zahl “seriös” und sie zu nennen vollkommen legal, auch wenn sie sich um Faktor 10 von anderen “seriösen und legalen” Zahlen unterscheidet. Es ist nur verboten und wird mit 100 Tagessätzen belangt, mehrere dieser seriösen Zahlen anzufügen und sie womöglich auch noch absteigend zu ordnen. Ein solches Vorgehen ist nicht etwa wissenschaftlich, sondern “geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören”. Und natürlich die Rechtssicherheit.

Im 16. Jahrhundert war “offenkundig”, daß sich die Sonne um die Erde dreht und die Erde der Mittelpunkt des gesamten Universums ist. Galileo Galilei mußte vor dem Inquisitionsgericht abschwören und Giordano Bruno wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er behauptet hatte, es gäbe anderer Welten. Letztere nennt man heute “extrasolare Planeten”.

Natürlich bestand die Kirche im 16. Jahrhundert nicht aus stumpfsinnigen Gestalten, die in ihrem heilen Weltbild nicht gestört werden wollten. Der Kirche gehörten im Gegenteil die scharfsinnigsten und intelligentesten Köpfe ihrer Zeit an. Es ging damals nicht um Naturwissenschaften, sondern um Glaubensdogmen.

Gott hat die oberen und die unteren Wasser getrennt, das Land aus dem unteren Wasser gehoben, Sonne, Mond und Sterne an den Himmel gesetzt, Pflanzen und Tiere erschaffen, schließlich uns Menschen und uns seinen eigenen Atem eingehaucht - so steht es in der Bibel. Das weiß jeder Christ, deshalb ist es offenkundig. Er kann seinen eingeborenen Sohn nicht auf ein unwichtiges Stäubchen am Rand des Universums geschickt haben, sondern nur auf den einen, einzigen Planeten im Mittelpunkt der Schöpfung.

Die Kirche hat ihre Autorität und ihre Macht davon abgeleitet, daß sie den Willen Gottes im größten Teil des Universums verkündet. Dem göttlichen Willen der Kirche durfte niemand widersprechen, wer die Erde aus dem Mittelpunkt an den Rand des Universums rückt, gar noch behauptet, es gäbe andere Welten, greift diese herausgehobene Position der Kirche an.

Es gibt noch eine Parallele: die scheinbare Supermacht Kirche hatte im 16. Jahrhundert bereits den Zenit ihrer Macht überschritten. Dieser lag um das Jahr 1500: Die rivalisierende Ostkirche war nach dem Fall von Konstantinopel bedeutungslos geworden. Das orthodoxe Rußland stand unter der Kontrolle der Goldenen Horde, dafür war Spanien den Mauren entrissen worden und dank Kolumbus wartete eine “neue Welt” darauf, christianisiert zu werden.

Im Jahr 1600 waren Teile des Nordens protestantisch geworden. Das anglikanische England hatte die Armada besiegt, die Flotte des allerkatholischsten Spaniens. Die Renaissance räumte mit den Dogmen des Mittelalters auf, der Ablaßhandel kam zum Erliegen, dafür griffen neue Erkenntnisse um sich, die zum Teil aus der Antike stammten und von der Kirche Jahrhunderte lang unterdrückt werden konnten.

Die Exzesse der Inquisition zeigten nicht die Stärke, sondern die um sich greifende Schwäche der Kirche.

Die Kirche hat inzwischen akzeptiert, daß die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums, sondern nur ein Stäubchen im Kosmos ist. Die Kirche lebt, auch wenn die Bibel nicht mehr als Quelle kosmologischer Erkenntnisse anerkannt ist. Galilei wurde ganz offiziell rehabilitiert. Giordano Bruno hingegen hat das nicht mehr genützt, der war längst verbrannt.

Im §130 des Strafgesetzbuches steht explizit eine einzige, herausgehobene Minderheit, deren Vertrauen in die Rechtssicherheit geschützt werden soll. Es geht nicht einmal darum, daß Texte diese Gruppe in der Menschenwürde angreifen, es genügt, daß sie geeignet sind, das zu tun.

Ich besitze ein großes Küchenmesser. Ich habe zwar noch nie einen Menschen umgebracht, aber ich betätige mich regelmäßig mit einem Gegenstand, der geeignet ist, einen Menschen umzubringen. Nur ist das noch nicht strafbar, zum Glück, weil ich mir nicht vorstellen kann, mit einem ungefährlichen 3cm-Messer den weihnachtlichen Truthahn zu tranchieren.

Der Paragraph 130 ist nicht etwa 1945 oder 1949 in dieser Form ins Strafgesetzbuch übernommen worden, sondern erst 1995 - und wird seitdem laufend verschärft. Seit 2003 läuft eine Verfassungsklage dagegen, aber das Bundesverfassungsgericht hat einfach noch keine Zeit finden wollen, darüber zu entscheiden. Es geht bei diesem Paragraphen hauptsächlich darum, ein bestimmtes Geschichtsbild in den Rang eines Glaubensdogmas zu erheben, das auf Grund seiner festgeschriebenen “Offenkundigkeit” nicht mehr bezweifelt werden darf.

Richter Meinerzhagen im Prozeß von Ernst Zündel hat das sinngemäß so ausgeführt: “Es ist völlig egal, ob sich die Sonne um die Erde dreht oder nicht. Es steht so in der Bibel, deshalb hat ein Christenmensch nichts Gegenteiliges zu behaupten und wird wegen Ketzerei bestraft.”

Im heutigen Deutschland leben Juden sicherer und sorgenfreier als in Israel. Holocaustopfer, die in Israel kaum Unterstützung erhalten, kommen nach Deutschland zurück. Es gibt keine wirkliche Bedrohung durch Rechtsradikale, über die immer in den Medien berichtet wird. Im Gegenteil, nicht die Juden, sondern die Rechtsradikalen müssen vor Übergriffen der Bevölkerung geschützt werden.

Die Formulierung “ist geeignet” liefert hier den Schlüssel der Erkenntnis. Es sind solche Gummiparagraphen, die das Vertrauen in die Rechtssicherheit erschüttern. Wer Gegenargumente durch eine “Offenkundigkeit” generell ausschließt, zeigt damit, daß er in einer schwachen Position ist, die nur durch Gewaltanwendung aufrecht erhalten werden kann.

Der Paragraph läßt sich ausbauen. Im Augenblick schützt er eine Minderheit in einer Form, die früher unter Majestätsbeleidigung die regierenden Häuser herausgehoben hatte. Wenn Strafbestimmungen ständig verschärft werden, geschieht das in einer ganz bestimmten, eindeutig zu erkennenden Absicht. Noch verfolgt man damit nur die bösen Rechten, um die Ewiggestrigen, die nicht wahrhaben wollen, für welche Verbrechen sie dank Erbschuld verantwortlich sind.

“Anständige Bürger” haben nichts zu befürchten und schauen deshalb weg. Besser ausgedrückt: sie haben NOCH nichts zu befürchten, denn die Bestimmungen lassen es zu, daß jeder Text, jede Aussage als Volksverhetzung belangt werden kann, die “aufgrund ihres Inhalts und der allgemeinen Zugänglichkeit geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.” Rufen Sie einfach mal “Merkel ist doof!” in einer Kneipe - und schon sind Sie dran, wenn man die Buchstaben des Strafrechts eng auslegt. Sie haben die Befähigung unserer Regierungschefin in Zweifel gezogen, das ist ganz bestimmt geeignet den öffentlichen Frieden zu stören.

Jede Form von Meinungsdiktatur hebelt die Prinzipien der Demokratie aus. Die Justiz ist ein Gewohnheitstier, das immer mehr versucht, die Grenzen der eigenen Macht auszuloten. Das heißt, nicht die Justiz, sondern die Politik, der allgemeine Parteienfilz. Wer sich zum willfährigen Büttel des Systems hergibt, darf auch im CSU-regierten Bayern als Grünensympathisantin Karriere im Justizsystem machen. Das ist politisch so gewollt.

Es ging bei meinem Urteil nicht darum, Aussagen zu bestrafen, die es in vergleichbarer Form zuhauf im Internet gibt. Da hat ein nützlicher Idiot in Form eines unbedarften Studenten die Schmutzarbeit des Verfassungsschutzes erledigt. In der DDR nannte man das einmal Inoffizieller Mitarbeiter (IM). Wie es heute genannt wird, weiß ich nicht, aber vermutlich wird es besser bezahlt als damals. Ein “entrüsteter Staatsbürger” als Anzeigeerstatter wiegt natürlich viel schwerer als ein Oberregierungsrat in offizieller Überwachungsfunktion, ganz zu schweigen, daß so nicht dessen Name in die Öffentlichkeit gelangt.

Die IMs wurden damals wie heute dazu benutzt, um Dissidenten ans Messer zu liefern. Was dann folgt, ist das übliche Räderwerk, bei dem die Demokratie so tut, als würde sie Minderheiten schützen, um tatsächlich abweichende Meinungen zu bekämpfen. Unsere Regierung braucht nirgendwo mehr Menschenrechte anzumahnen, nicht in der Türkei, nicht in Rußland, nicht in China. Verfolgte Dissidenten gibt es längst hier im eigenen Land.

Nach dem nächsten Umbruch werden die Schergen des Systems sich wieder darauf berufen, sie hätten keine andere Wahl gehabt und nur Befehle befolgt. Das ist genau jene Formulierung, die keinem “NS-Täter” abgenommen wurde. Hans Filbinger hat sich an das damals gültige Recht gehalten, als er seine Urteile gegen Deserteure fällte, die zu diesem Zeitpunkt für die deutsche Justiz unerreichbar gewesen waren. Dafür mußte er als Ministerpräsident zurücktreten und ihm wurde sogar noch ein Gedenkgottesdienst in Berlin von jener Kirche verweigert, die 60 Jahre bereitwillig seine Kirchensteuer angenommen hatte.

Anders als die “NS-Täter” riskieren heutige Staatsanwälte und Richter nichts, wenn sie sich weigern, zu Bütteln der Meinungsdiktatur zu werden. Wer damals mißliebige Urteile fällte, fand sich plötzlich an der Ostfront wieder. Wer heute das eigene Rechtsempfinden über die staatlichen Vorgaben stellt, wird als unkündbarer Beamter bestenfalls strafversetzt und nicht mehr befördert.

Die Täter bis 1945 riskierten bei falschem Verhalten Leib und Leben, die heutigen “furchtbaren Juristen” hingegen nur ein wenig Geld und Prestige. Das sollte man berücksichtigen, wenn einst über sie zu Gericht gesessen wird.

Dummheit…

Ein letzter Punkt: Würde ich “Das Undenkbare” nach heutigem Kenntnisstand noch einmal schreiben? Eindeutig nein. Ich gebe zu, diesen Text zu formulieren, war unklug. Andererseits hätte man sich dann einen anderen Text gegriffen, um mich zu bedrängen. Insofern hat sich der Staat offenbart - und das sind wertvolle Erkenntnisse.

Sie würden das nie schreiben? Sie würden NIE so dumm sein? Guter Vorsatz, aber das nutzt Ihnen nichts. §130 ist nur der Anfang der Meinungskontrolle. Wenn es bei der jetzigen Formulierung keine Opfer mehr gibt, welche die Justiz verfolgen kann, wird der angepaßt. Und dann sind auch Sie an der Reihe.

Sie werden in dieser sich als solcher bezeichnenden Demokratie schon lange nicht mehr gefragt. Heute regiert in Berlin eine Koalition, die in dieser Form kaum ein Wähler haben wollte. Diese Regierung beschließt Gesetze, von denen bekannt ist, daß die Mehrheit des Volkes dagegen ist. Die öffentliche Meinung wird durch gleichgeschaltete Medien im Sinne der Regierung manipuliert. Gleiche Zustände in anderen Ländern werden von unserem Regime als Diktatur bezeichnet.

Eine DDR liegt hinter uns. So sehr man heute von offizieller Seite den Blick auf die Jahre 1933 bis 1945 lenken möchte, um so besser sollten wir alle darauf achten, daß wir nicht die Jahre 1945 bis 1989 wieder aufleben lassen. Der §130 ist ein politischer Paragraph, der bald jeden treffen kann. Noch verteilt die willfährige Justiz hauptsächlich Geldstrafen, doch Meinungsabweichler sitzen bereits bis zu fünf Jahren ein.

In marxistischen Systemen werden Kriminelle hofiert und Andersdenkende kriminalisiert. Kokainmißbrauch und Menschenhandel sind schon heute läßlichere Sünden als abweichende Meinungen. Nicht nur unsere Bundeskanzlerin stammt aus der DDR, auch das IM-Spitzelsystem und die Schnüffelproben haben wir längst übernommen. Und die Justiz paßt sich an.

Wir hatten in Deutschland schon immer eine Klassenjustiz, von der Prominente immer deutlich besser behandelt wurden, als einfache Bürger. Jetzt sind wir auf dem besten Weg zur Unterdrückungsjustiz, in der eine “empfundene Rechtssicherheit” mehr gilt, als das Grundrecht auf Meinungsfreiheit.

Das System nähert sich seinem Untergang und läßt alle Masken fallen. Am 27. Juni 2007 hat es mich getroffen. Lehnen Sie sich ruhig zurück und entspannen Sie sich. Genießen Sie die nächsten Tage - womöglich sind Sie bereits der Nächste!

Quelle: Michael Winkler

Tags: Allgemeines

101 responses so far ↓

  • 1 griesgram // Jul 4, 2007 at 14:49

    “Jeder Mann besitzt ein Organ, das dazu geeignet ist, Straftaten an Teilen der Bevölkerung zu verüben und damit das gedeihliche Miteinander von Frauen und Männern empfindlich zu stören und die weiblichen Mitbürger in ihrem Sicherheitsgefühl zu beeinträchtigen.”

    Da wäre ich mir bei IM Schwellkopf nicht so sicher!

  • 2 Stolzer Deutscher // Jul 4, 2007 at 14:50

    Es ist schon krass, wofür man vor Gericht gezerrt werden kann. Es lebe der Gummi-Paragraph!

    Auf solche Denuzianten stehe ich ja! Zu blöd, das Herr Benjamin Schöler aus 57080 Siegen nicht im Telefonbuch steht. Ich hätte mich gerne einmal persönlich mit ihm über seine Staatsbürgerliche Pflichten unterhalten!

  • 3 OswaldSpengler // Jul 4, 2007 at 15:42

    Der Holocaust ist der Gründungsmythos der BRD , ja mittlerweile der gesamten westlichen Wertegemeinschaft(laut Fischer etc.).Er muss daher stimmen d.h wahr sein.Wäre er es nicht würden Kriegen wie dem Kosovokrieg bzw. STaaten die Legimitation fehlen.Daher ist der Holocaustleugner der schlimmste Staatsfeind den es gibt.Jeder muss dass wissen.Ein Paradigmenwechsel beim Holokaust wäre das Ende der BRD.

  • 4 Deutscher Adel // Jul 4, 2007 at 16:16

    Danke, Herr Winkler, für Ihren Erlebnisbericht, der das Unrechtsystem der BRD insbesondere für den vom BRD-System manipulierten Deutschen verdeutlicht.

    Einige Kameraden haben - nachdem unlängst Ihr beeindruckender Text “Der Untergang” auf Altermedia veröffentlicht wurde - spontan nach Spenden für Sie aufgerufen. Auf Ihrer Netzseite befindt sich jedoch (noch) keine Kt. Nr. , was vermutlich der allgemeinen Spendenfreudigkeit zuträglich wäre. Auch ich würde mich daran beteiligen. (Es wird immer riskanter so etwas via Briefumschlag zu tun.)

    SIE können den Kopf hoch halten. Meine Hochachtung!

    Mit besten Wünschen

    Dike

  • 5 Helmuth // Jul 4, 2007 at 16:34

    Konrad Lorenz hat richtig erkannt,dass die Evolution des Menschen den Rückwärtsgang eingeschaltet hat.Was sich weiterentwickelt ist nur die Technik,die Vernunft nicht.
    Schopenhauer schämte sich Deutscher zu sein - § 130 gibt ihm Recht.
    Der § 130 in der BRD ist schlimmer als in anderen Diktaturen.Diese waren von inneren und äusseren Feinden sehr gefährdet,da war des gerechtfertigt, während die BRD überhaupt keine Feinde hat.
    Ein Richter ist halt auch nur ein Mensch,dh ein Herdentier das dem jeweiligen Leithammel folgt.
    Herr Winkler tut mir leid,Herr Zündel natürlich noch viel mehr.Wahrscheinlich mach ich mich dadurch auch verdächtig.Ein Wahrheits- und Gerechtigkeitsfanatiker hat schwere Zeiten.Das Schlimme ist die oberlehrerhafte Arroganz und Ignoranz der Leute,insbesondere der Grünen.Insofern hatte Herr Winkler ausgesprochenes Pech.Die Justiz ist ja nicht schuld an der Misere die muss ja tun was die Politik vorschreibt.
    PS
    Ich finde es schon traurig,dass ich in Deutschland mit der deutschen Sprache nicht mehr zurecht komme:Warum steht hier alles englisch?”Submit Comment”,usw?

  • 6 Klaus // Jul 4, 2007 at 16:45

    Erinnert mich stark an meine DDR-Zeit und mein Prozeß wegen versuchter Republikflucht.
    Noch ein paar Jahre ins Land,und 10er,15er und 25er Jahre Lagerhaft drohen.Natürlich nur den “Volksverhetzern”.Nicht den gewöhnlichen Kriminellen.

  • 7 Verbot // Jul 4, 2007 at 16:55

    Herr Winkler, ich kenne da eine gute Seite für Sie:
    http://www.tempo-web.de

  • 8 Hauke Haien // Jul 4, 2007 at 17:04

    Ist schon mit erstaunlich mit welcher Frechheit die Zionistendiktatur sich offenbart.

    Die Juden als der neue deutsche Adel.

    Das sind ja Kisten die die vorhaben. Deswegen auch die Bundeswehr fuer den Inneneinsatz. Denn das wird Schwierigkeiten geben, da braucht man schon Kanonen, um das Volk zu unterdruecken.

    H.H.

  • 9 Judge // Jul 4, 2007 at 17:04

    Sehr geehrter Herr Winkler ,

    ich möchte nicht darauf eingehen , ob ich Ihren Ansichten in jeder Beziehung folgen möchte , aber dieser miese kleine Denunziant hat die Freiheit des Internets in einer Art und Weise ausgenutzt , die ihn zu Recht in die gleiche Ecke stellen , wie einen Stasispitzel .

    Das dieser Staat auf so eine Anzeige reagiert zeigt deutlich , wie pervertiert unser Rechtssystem schon ist und es zeigt eine Steigerung in Richtung auf die totale Überwachung aller Bürger . Orwell läßt grüßen …

    Hr. Winkler , Sie sind nicht allein ,
    mit freundlichen Grüßen,
    Ihr Judge

  • 10 Flugzeugführer // Jul 4, 2007 at 18:35

    Meine allergrößte Hochachtung vor Ihrer exellenten Art tatsächlich Geschehenes in Worte zu fassen.
    Machen Sie weiter so und bleiben Sie sich trotz Verfolgung und Strafen treu!
    Sie stehen nicht allein!

  • 11 PA // Jul 4, 2007 at 18:56

    “mit dem Vorsitzenden der Fraktion der Grünen im Stadtrat von Würzburg, einem Rechtsanwalt Pilz.”

    Seltsam, auch in Österreich gibt es einen “grünen” Abgeordneten Pilz. In Wikipedia steht über ihn: “Pilz war während seiner Studentenzeit Mitglied der trotzkistischen Gruppe Revolutionäre Marxisten …”. Sollten die alle aus der gleichen “Pilzfamilie” stammen …?

    “Nach dem nächsten Umbruch werden die Schergen des Systems sich wieder darauf berufen, sie hätten keine andere Wahl gehabt und nur Befehle befolgt.”

    Keine Chance. Dieses Urteil stellt - auch in diesem Unterdrückungssystem - eine eindeutige Rechtsbeugung dar, da grundlegende Verfahrens- und Menschenrechtsnormen bewusst und vorsätzlich verletzt werden. Außerdem kommt hinzu, dass - so wie Herr Winkler es beschrieben hat - persönliche ideologisch-emotionale (und deshalb als unsachlich zu bezeichnende) Beweggründe mit ausschlaggebend für das Urteil waren. Keine Frage: Nach der Wende sind diese “Juristen” dran …

    “Das System nähert sich seinem Untergang und läßt alle Masken fallen.”

    Das trifft tatsächlich zu. Die Ideologie-Propaganda in den Massenmedien (s.z.B. die “Berichterstattung” über die aktuellen “Terrorattentate” in London, z.B.: “Ärzte des Todes” = Anklang an “Nazi-KZ-Ärzte”, diese Bezeichnung ist ganz eindeutig das Produkt eines jüdischen Kokaingehirns) ist dermaßen primitiv geworden, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ein durchschnittlich intelligenter Mensch darauf hereinfällt. Der einzige Schluss, den man daraus ziehen kann, ist: Die zionistische Mafia weiß ganz genau, dass die Lage sich zuspitzt, und es bald zu gewalttätigen bzw. militärischen Auseinandersetzungen kommen wird; deshalb wird zur Zeit vor allem die praktische Repression forciert (Bundeswehr im Innern, totale Überwachung usw.) und die ideologisch-propagandistische Ebene, die ja mehr auf Langfristigkeit ausgelegt ist, vernachlässigt. Wenn man diese Entwicklung extrapoliert, werden wir in nächster Zukunft in den Städten immer häufiger mit Maschinenpistolen bewaffnete und gepanzerte Einheiten zu sehen bekommen, das martialische Gehabe der Einschüchterung wird zunehmen.

  • 12 PA // Jul 4, 2007 at 19:35

    @ Schriftleitung:

    “Duplicate comment detected; it looks as though you’ve already said that!”

    Bitte holen Sie meinen nicht erschienenen Kommentar aus dem Spamkübel …

  • 13 Thomas Brehl // Jul 4, 2007 at 20:03

    Den wenigen denkenden Menschen in diesem Land mag der Rest der Gesellschaft wie irre erscheinen, richtiggehend verrückt scheint zu sein, was sich in unserem Gemeinwesen abspielt.

    “Induziertes Irresein unseres Volkes” nannte das denn auch der nationale Publizist Dr. Rigolf Hennig, Herausgeber des “Reichsboten” und wegen Meinungsdelikten inhaftiert und er hatte zweifellos Recht.

    Das Zusammenwirken von “Frankfurter Schule”, alliierten Dienststellen, ehemaligen Emigranten und deutschfeindlichen Elementen legte bereits kurz nach dem Krieg die Saat für das, was wir heute erleben.

    Als die leidlich Vernünftigen noch in der Überzahl waren, standen sie Zeiterscheinungen wie der 68er-Bewegung hilflos gegenüber und ließen so die damals sicher noch vorhandene Chance ungenutzt verstreichen, das Schlimmste zu verhindern.

    Nun ist der damals schon propagierte “Marsch durch die Institutionen” längst schon abgeschlossen und die Verrückten von damals sind an der Macht. Wenn nicht sie selber, dann doch die Verfechter der selben Geisteshaltung.

    Leute wie Benjamin Schöler sind bemitleidenswerte Produkte dieser auf Propaganda und Desinformation aufgebauten Gesellschaft. Sicher ist er nicht nur der Meinung kein Denunziant zu sein, nein, er wähnt sich in der Rolle des tapferen Menschenrechtlers für den das Dritte Reich nicht nur die dunkelste Epoche Deutschlands, sondern gleich der ganzen Welt war und der mit seinen zahlreichen Anzeigen gegen “Rechte” in Wahrheit nur dafür Sorge trägt, daß sich die größten Massenverbrechen der gesamten Menscheitsgeschichte nicht wiederholen können.

    Nach seinem Selbstverständnis, da bin ich mir vollkommen sicher, ist er der Wächter all dessen, was er für gut hält gegen all das, was für ihn böse und schlecht ist. Indem er verhindert, daß alte Verbrechen relativiert oder gar abgestritten werden, hilft er mit, neue zu vermeiden.

    Es ist tatsächlich noch nie so deutlich zu Tage getreten, daß die gesamte Nachkriegsordnung darauf gründet, daß bestimmte Dinge geglaubt werden und weil das so ist, müssen jene gnadenlos verfolgt werden, die auch nur den leisesten Zweifel anmelden.

    Es ist eine statisch bedenkliche Konstruktion, deren Stabilität allein davon abhängt, daß die Menschen bestimmte Dinge glauben. In aller Vorsicht wage ich die Prognose, daß solch ein System keinen Ewigkeitschrakter haben kann oder umgangssprachlich ausgedrückt: das Ganze steht auf sehr wackligen Füßen…

  • 14 Nebenbei bemerkt // Jul 4, 2007 at 20:04

    Die Zeit ist nicht mehr fern, da stehen die Jünger Justizias und ihre Hintermänner selbst vor Gericht. Und weil wir Rechten fair sind, bekommen diese Rechtsverdreher und Kriminellen die gleiche Chance auf Verteidigung wie M. Winkler, E. Zündel, G. Rudolf, D. Irving und die vielen anderen.
    Übrigens ist Justizia (Justitia) tatsächlich auch auch die Schutzgöttin aller Rechtsverdreher und Halunken - nicht sonderlich erstaunlich, oder?
    Und für die emsige Heilige obendrein großes Glück; denn wäre ihr Patronat nur auf die Kaste der Richter beschränkt, wäre sie - zumindest in Deutschland und Österreich - schon bald arbeitslos.

  • 15 Angelo Honecker // Jul 4, 2007 at 20:49

    War schon immer meine Meinung, daß nicht die Be er De die dDr übernommen, sondern in einer Art feindlichen Übernahme, die dedeär die beh-är-dee, von “unten” durchsetzt und abgelöst hat. Schließlich haben beide Systeme dieselben Eltern. Dabei wurden funktionierende Strukturen einfach beibehalten.

    Aber was solls. Vielleicht gibts in dem großen Pockerspiel noch eine ganz andere Wendung. Denn wissen wir wirklich, wer dort alles am Tisch sitzt? und vor allem :

    Wer überhaupt noch “was zu bieten” hat ?

    Ist zwar ohne Zweifel nur Spekulation und hilft einem Betroffenen Michael Winkler nicht weiter (Nur Helfen hilft - deshalb Bankverbindung bekannt geben!), aber dieses System gebärdet sich so stark, wieso haben die vor einem Herrn Winkler solchen Schiß? Da ist doch mehr dahinter (seh ich schon “weiße Mäuse”?).

    Jedenfalls gratuliere ich Herrn Winkler zu seinem gesamtgesellschaftlichen Weitblick. Weiter so !

  • 16 Dike // Jul 4, 2007 at 20:55

    “…daß solch ein System keinen Ewigkeitschrakter haben kann”.

    Es wird so lange bestehen, wie die Elite wünscht, da diese es ist, die dem berliner Politbetrieb Anweisungen erteilt. Dieser Aspekt, dürfte auch dem normalen Bürger so langsam auffallen, der die staatliche Bevorzugung alles Fremdem, vor dem EIGENEN tagtäglich mitbekommt.

    Einzig die Deutschen in Deutschland, zeitgleich mit den anderen Europäern, könn(t)en dem von der Elite vorgesehenen Kurs für Deutschland, für ganz Europa, einen Strich durch ihre Rechnung ziehen. Denn die Elite braucht die Kooperation der Massen, ohne diese kann auch die Elite einpacken, weshalb sie ihre machtvollste Waffe, den Medienapparat gegen die Massen einsetzt. Das kann sie unbegrenzt, denn die hat unbegrenzte Mittel.

    Die Völker müssen aus ihrem Koma erwachen und handeln bevor sie in ihr Verderben hineintappen.

  • 17 Schnecke // Jul 4, 2007 at 21:09

    Wo sind denn die Stellungsnahmen von @xgolemx @Anonymous @Schaffner @Linker @Ich mag euch @Rote Zora @ usw,zu diesem Artikel von Michael Winkler?Hier geht es ganz allein um Meinungsfreiheit in diesem Land,was auch euch betrifft.Oder stellt ihr euch lieber auf die Seite der Denunzianten,wie dieser Binjamin Schöler?Also ich warte!
    Mein Hochachtung an Sie, Michael Winkler.Dieser Mut sollte Schule machen,es ist genau der Mut den ein Gutmensch,geschweige denn einer dieser Politiker,nicht hat und nicht kennen kann weil sie NOCH nicht soweit sind.

  • 18 Pater Rolf Hermann Lingen // Jul 4, 2007 at 21:49

    Man kann Benjamin Schöler keinen sonderlich schweren Vorwurf machen. Sicher, er ist schuldig der “falschen Verdächtigung”, aber eben: Das aus diesem Delikt dann noch das Verbrechen der “Verfolgung Unschuldiger” wird, das ist Sache der “Mächtigen”. Somit handelt der kleine Benjamin nur im von den Großen gesteckten Rahmen.
    Dass dieser Rahmen wiederum genau *so* gesteckt ist, das ist im Prinzip das Verdienst der “Mehrheit”, also der Berufs-Hirntoten, auf denen die “freiheitlich-demokratische Grundordnung” basiert.
    Winklers blödsinniges Gehetze gegen die Kirche ist n.b. nur symptomatisch für sein sonstiges Geschreibe. Da hat er mal die Namen Galilei und Bruno aufgeschnappt, garniert mit ein paar absurden Lügen, und schon fühlt Winkler sich berufen, diese Lügenpropaganda auch selbst weiterzutragen. Jämmerlich.

  • 19 Schniegelschnurz // Jul 4, 2007 at 22:20

    Heil Dir Michael,

    ich wünsche Dir reichlich viel Mut. Halt Durch, es dauert wirklich nicht mehr lange und das ganze System BRICHT zusammen. Ich sehe den Tag immer näher rücken. Den Zionisten läuft einfach die Zeit davon, deshalb müssen sie schnell handeln und inszenieren einfach mutwillig irgendwelche ‘Verbrechen’.

    Volksaufklärer wie Dich braucht unser Land viel viel mehr. Denn Deutschland kann nur so aufwachen oder aufgeweckt werden.

    Alles Gute

    [zensiert/Blogwart]
    DU DEUTSCHES VATERLAND!

  • 20 stromerhannes // Jul 4, 2007 at 22:27

    Ist das Urteil von der Richterin eigenhändig unterschrieben worden?

    Oder nur mit einem handschriftlichen “gez.” der/des Justizangestellten?

    Aufmerken!

    st.

  • 21 tnt88 // Jul 4, 2007 at 22:29

    Nebenbei mal:Der Typ war samstag auch in Rostock wenn ich mich nicht versehen hab…
    Da waren auch paar Leute von der Front Deutscher Äpfel.

  • 22 Schnecke // Jul 4, 2007 at 22:47

    PP Prominente und Politiker (Regierungsparteien) zeigen sich gern in der Öffentlichkeit,in den Medien oder in Afrika,mit Vorliebe ein kleines unterernährtes Kind an der Hand und rufen immer wieder zu Spenden auf.Sie gründen eine Hilfsorganisation nach der anderen und viele spenden.Aber wo bleiben die Rechenschaftsberichte,wie das Geld verwendet wurde?Mal abgesehen davon,dass sie sich als besonders gute Menschen darstellen,was geht in ihre eigenen Taschen? Sie schwimmen alle auf der gleichen Schiene,loben sich gegenseitig,aber keiner von ihnen hat den Mut und den Stolz einmal öffentlich zur Meinungsfreiheit, zu politischen Gefangenen oder zu unserem deutschen Vaterland zu stehen.Ist so was nicht charakterlos und sehr sehr arm.Wie kann man so leben? Sie wissen ALLES,aber haben kein Gewissen.
    @Verbot
    Ich wünsche ihnen,das sie in die gleiche Lage kommen,in der sich Michael Winkler jetzt befindet,aber er weint deswegen nicht,weil er etwas besitzt was sie NIE schaffen werden,einen ehrlichen Charakter und den Mut die Wahrheit zu sagen und dazu auch noch zu stehen.

  • 23 wartender Krieger // Jul 4, 2007 at 22:47

    Wieder mal ein sehr eindrucksvoller Text Herr Winkler.

    An alle unterstützung und spendenwilligen Kameraden:

    Michael Winkler hat angekündigt, in Berufung zu gehen.

    Solange dies noch nicht durchgefochten ist, machen Spenden vielleicht noch nicht so richtig Sinn. Daher besser damit warten, bis die Berufung gelaufen ist. Obwohl das Ergebnis ebenfalls bereits feststehen dürfte.

    Aber es gibt auch eine indirekte Art, Herrn Winkler zu unterstützen: kauft seine Bücher!
    Da bekommt ihr sogar noch ordentlich Gegenwert für euer Geld.

    Und noch ein Vorschlag: sollte die Berufungsverhandlung irgendwie öffentlich sein, würde es nicht schaden, wenn sich möglichst viele Unterstützer am Verhandlungstag im Gerichtssaal einfinden, oder zumindest vor dem Gericht ihre Solidarität mit Herrn Winkler demonstrieren, um den Systemschergen klarzumachen, daß er keineswegs alleine steht!

  • 24 telefondienst // Jul 4, 2007 at 22:52

    http://www.svenler.com/Svenler/blog/?p=1071

  • 25 viktor // Jul 5, 2007 at 0:00

    Sehr geehrter herr Winkler,
    vielleicht war ja die Titulierung “verkrachte Existenz ” durch den zuständige Staatsanwalt, die unbewusste und ungewollte Anerkennung Ihrer Befähigung zum Politiker. Also eine typische Freudsche Fehlleistung. Das einzige was dann als herabsetzend zu empfinden wäre, ist mit Riesenstaatsmänner wie z.B. Joschka F. , von Mossad und anderen Diensten mutmasslich unter dem Deckname “IM Gefillte Fisch” geführt, in einen Topf geworfen zu werden . Nicht verbittern.
    MfG

  • 26 Detlef // Jul 5, 2007 at 0:01

    So hart es klinkt, jedes neue Opfer der Holocaustindustrie verkürzt die Zeit bis zu dem Zeitpunkt, wo es für die Juden ein verheerendes Eigentor wird.

    Die Juden sind eine kleine, im Vergleich zu den Christen unbedeutende Sekte, aber selbst die Christen mussten erfahren, dass ihre Inquisition nichts bewirkte und hohen Maße kontraproduktiv war und bis heute ist.

    All die Ressentiments der Völker gegen die Juden, seit mehr als 2000 Jahren, bestätigen sich immer wieder. So können wir gewiss sein, dass der 7 Punkteplan Luthers zu den Juden immer aktuell bleiben wird, auch wenn die verweichlichten Christen z.Z. nicht die Akteure sind, sonder die Islamgläubigen. Gruß,

  • 27 Colin Kreuzer // Jul 5, 2007 at 0:04

    @ Nebenbei bemerkt

    “Übrigens ist Justizia (Justitia) tatsächlich auch auch die Schutzgöttin aller Rechtsverdreher und Halunken - nicht sonderlich erstaunlich, oder? Und für die emsige Heilige obendrein großes Glück; denn wäre ihr Patronat nur auf die Kaste der Richter beschränkt, wäre sie - zumindest in Deutschland und Österreich - schon bald arbeitslos.” (Nebenbei bemerkt)

    In knappen zwei Sätzen schaffen Sie, “Nebenbei bemerkt”, also folgendes, nämlich “Iustitia” zunächst als “Schutzgöttin”, dann als “Heilige” und schließlich als “Patronin” zu bezeichnen. Aber natürlich ist sie weder das eine noch das andere, ja keins von diesen. Sondern schlichtweg: eine Göttin. Und zwar des Rechts und des Rechtswesens, in aller Abstraktion.
    Und für die “Halunken”, alter Halunke, ist halt auch weiterhin der flügelhelmige Merkur zuständig.

    Colin Kreuzer

  • 28 Dike // Jul 5, 2007 at 0:09

    Hallo Krieger,

    Spenden haben IMMER Sinn und sie sollten getätigt werden, so lange das Eisen heiß ist.
    Auch wenn eine Buchbestellung bei MW getätigt wird, braucht es eine Bankverbindung. Ich sehe auf seiner Seite weit und breit keine. Stelle diese doch bitte hier ein, so Du sie hast.
    Danke.
    Dike

  • 29 Dike // Jul 5, 2007 at 0:26

    Nachtrag:

    Ich meine natürlich, daß Spenden für Deutsche, wie Michael Winler u. v. a., die wegen ihrer Meinung vom BRD-Kartell verfolgt und ihrer Existenz beraubt werden, immer angebracht sind.

  • 30 wartender Krieger // Jul 5, 2007 at 1:08

    @ Dike: Ich habe auch keine Bankverbindung.

    Außerdem schreibe ich diesen Aufruf zur Zurückhaltung, weil Michael Winkler selbst hat durchblicken lassen, daß er diesbezüglich (noch) Zurückhaltung wünscht, da er erstmal die Berufung durchfechten will.

    Wenn er bereit ist Spenden entgegen zu nehmen, dann wird er schon eine entsprechende Kontoverbindung oder Treuhandadresse veröffentlichen.

  • 31 Olsen // Jul 5, 2007 at 1:44

    Ein erfrischender Text des Autoren Winkler. Wir haben “eine DDR” hinter uns gelassen, das ist wahr, doch hinkt der Vergleich. Die BRD ist keine Kopie der DDR, sie wurde auch nie als solche erdacht. Die BRD war von Anfang so konzipiert, auch ohne DDR, das sie zu dem mutieren musste, was sie heute darstellt. Mit dem Fall der DDR beschleunigte sich nur das, was wir heute als BRD erleben müssen. Die BRD war auch vor 1989 ein Unrechtskonstrukt, nur wußte/mußte man es besser /zu/ kaschieren. Die gebürtige Hamburgerin und Pfarrerstochter Merkel ist kein Abbild einer typischen DDR- Frau mit Stasiesyndrom. Das ist ein Irrtum. Die Merkel ist ein Synonym für die Masse der Deutschen schlechthin.
    Unterbelichtet, anpassungsfähig in Wetterhahnmentalität und Obrigkeitshörig ohne Skrupel, Zweifel und Verstand. Darüberhinaus selbsttrügerisch, selbstverliebt und selbstverherrlichend. Denkschwach, aber gewillt, jeden abweichenden Gedanken zu Gunsten ihres jeweiligen Dienstherren zu bekriegen. Sie ist geistig betrachtet korrupt und verhurt. Einer ihrer Freier nennt sich Kaiser Georg II. Wäre morgen in unserem Lande irgendein afghanischer Taliban tonangebend, würde sie sich einen Sack mit Sehschlitz über ihre unansehnliche Visage ziehen…
    Weiter möchte ich nichts schreiben, da bereits diese friedensgefährdenden und bürgerkriegstollen Zeilen in diesem unseren Lande die Offenkundigkeit bestätigen. Die Offenkundigkeit in einem totalitären Unrechtsstaat zu leben, der für die Bewohner, im Gegensatz zur DDR- Bevölkerung, nach wie vor einen demokratischen Rechtsstaat darstellt. Und dafür, werter Herr Winkler, ist die Stasie nicht verantwortlich.

  • 32 Teuto88 // Jul 5, 2007 at 3:11

    @tnt88:
    Ich glaube auch, dass der Typ Samstag bei den Apfelheinis mit in Rostock dabeiwar. Hab mal nach denen gegooglet, bei nem Rostocker Radio findet sich nen Interview mit einem “Benjamin von der Apfelfront” - vielleicht unser Benjamin?
    Das Interview gibt es als Stream hier: http://www.podster.de/view/733/episodes
    Hab es mal ebnen runtergzogen und als mp3 ins Netz gestellt: http://www.megaupload.com/?d=LXOYBTTR

    Von den Apfelspackos in Rostock hab ich bei “Indymedia” auch n Bild gesehen: http://de.indymedia.org/2007/07/186673.shtml (leider gepixelt).

  • 33 Teuto88 // Jul 5, 2007 at 3:19

    @tnt88:
    Habe gerade gesehen, dass es auch einen direkten Verweis zum Herunterladen der Radiosendung mit Denunzianten-Benni gibt:
    http://www.podster.de/episode/356750

    Echt unglaublich übrigens, daß der sich offenabr auch noch lustig findet (”Satire” soll das sein!). Vermutlich hört sich der Typ abends sein Radiogesülze an und holt sich dabei einen runter…

  • 34 Philipp // Jul 5, 2007 at 4:07

    Das mit dem Spendenkonto ist absolut keine gute Idee. Es würde nicht lange dauern bis die ersten Denunzianten die entsprechende Bank anschreiben, und ihr nahelegen, Herrn Winkler als verurteiltem “Holocaustleugner” sämtliche Konten zu kündigen. Er wäre nicht der erste dem das passiert. Geht lieber in einen Buchladen und bestellt dort die Bücher.

  • 35 griesgram // Jul 5, 2007 at 6:53

    @Klaus
    “Noch ein paar Jahre ins Land,und 10er,15er und 25er Jahre Lagerhaft drohen.Natürlich nur den “Volksverhetzern”.Nicht den gewöhnlichen Kriminellen”

    Wenn Meinung härter bestraft wird als Handlung, wird es Zeit zum Handeln. Was gibt es zu verlieren?
    Der Termin mit Schöler ist unten ja veröffentlicht.

  • 36 § // Jul 5, 2007 at 6:55

    @Viktor

    Es wäre zu prüfen, ob die “verkrachte Existenz” des Herrn Staatsanwalts nicht etwa eine strafbare Beleidigung war. Noch dazu im Amt begangen.

  • 37 Schwert // Jul 5, 2007 at 8:06

    @Michael Winkler

    Ich bin grundsätzlich auf Ihrer Seite, aber etwas wollte ich trotzdem anmerken. Das heliozentrische bzw kopernikanische Weltbild stammt wie der Name schon sagt zu einem großen Teil von dem Wissenschaftler Kopernikus. Und dieser Kopernikus war ein Geistlicher.
    Man bevorzugte lange Zeit das geozentrische Weltbild. Dieses Weltbild heißt auch ptolemäisches Weltbild, weil einer seiner stärksten Verfechter in der Antike der Grieche Ptolemäus war. Aristoteles unterstützt z.B. auch das geozentrische Weltbild.

    Nach Ihrer Darstellung kamen die bösen Christen auf die Welt, um alle schlauen Nicht-Christen mit einem falschen Weltbild zu drangsalieren. Und es waren natürlich auch nur die Christen (bzw insbeondere die Christen), die Verfolgungen und Schauprozesse wegen Glaubens- und Loyalitätsfragen durchführten. Sowas war z.B. aber schon lange vor Christi Geburt in Griechenland “Normalität”. Wie und weshalb wurde z.B. Sokrates zum Tode verurteilt? Und was ist mit den Moorleichen bei den Germanen?
    Deshalb meine Frage: Was genau an “antiken Erkenntnissen” wurde von der Kirche bzw vom Christentum jahrundertelang unterdrückt?

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Standfestigkeit im Kampf und weiterhin gute Kolumnen!

  • 38 Quartierwart // Jul 5, 2007 at 8:16

    Wer ihn unterstützen möchte, bestelle doch seine Bücher direkt bei ihm oder spende Geld zur Bezahlung der Tagessätze/Berufungsverhandlung. Auf seiner Heimseite steht seine Anschrift. Einfach mal Gott Google nach Michael Winkler fragen…

  • 39 Nebenbei bemerkt // Jul 5, 2007 at 9:05

    @ Colin Kreutzer

    Nicht wider die Götter freveln Colin. Heilige sind zwar keine Götter; Götter aber sind immer auch Heilige, und sie lassen es sich trotz ihrer mannigfaltigen Aufgaben mitunter nicht nehmen, auch noch - zumindest zeitweise - über Gruppen oder gar Einzelpersonen ihre schützende Hand zu halten. Das nun wiederum kann man durchaus als Patronat bezeichnen.
    Natürlich ist Justizia (Justicia, Justitia, Iustitia) eigentlich für das Ressort Gerechtigkeit zuständig und der Geflügelte hält sein wachsames Auge auf die Gauner und Halunken (auch auf die „alten“).
    Doch ich habe mich nicht einfach nur so für die Schreibweise „Justizia“ entschieden. („Frustitia“ hätte sicher noch besser gepasst.) Hat man doch, mit fortschreitender „Zivilisation“, der Gerechten nicht nur die Augen verbunden, nein, man hat ihr auch die Ohren und die Nase verstopft. Und so ist sie – ohne eigenes Zutun – zur Göttin der Rechtsverdreher und Halunken geworden, was ja, betrachtet man das BRD-Rechtswesen gerade im Bezug auf „politisches Strafrecht“, im Prinzip auch hervorragend zusammen passt.
    Im Grunde genommen aber ist die Gute längst schon, wie ihre anderen himmlischen Kollegen auch, entmachtet und muss sich nun damit abfinden, dass man ihren Namen ohne jedes Schamgefühl missbraucht.
    Was mich - zum Ende kommend - wieder auf den Namen „Frustitia“ bringt.

    @ Pater Rolf Herrmann Lingen

    „Winklers blödsinniges Gehetze gegen die Kirche…“

    Wenn ich mir die drei größten „Verbrecherorganisationen der Menschheitsgeschichte“ vor Augen führe – Kapital, Kirche, Kommunismus – dann hat sich Michael Winkler doch eigentlich recht neutral ausgedrückt.
    Falls Sie es wünschen, bin ich gern bereit, ein paar Beispiele aus der unendlichen Palette der Verbrechen der (katholischen) Kirche zum Besten zu geben: Die Bandbreite reicht von Meinungsmanipulationen bis hin zur Volksverdummung, von Diebstahl, Betrug und Raub, von Totschlag und Massenmord bis hin zur Anzettelung von Angriffskriegen –
    Geschehnisse um Giordano Bruno und Galileo Gallilei sind da nur kleine Randnotizen.
    Und dass nun ausgerechnet ein Kirchenvertreter von Lügengeschichten schwafelt, ist gelinde gesagt eine Zumutung, ziehen sich doch auf Lügen aufgebaute Dogmen wie blutrote Fäden durch die gesamte (zumindest ältere) Kirchengeschichte.

  • 40 Kriminalkommissar Freise // Jul 5, 2007 at 10:09

    [gestrichen]

    Vorsicht, klarer Verstoß gegen §86a StGB. Denunzianten-Pack wie Schöler wartet nur auf so etwas.

    Danke für den Hinweis, ist bereinigt worden. Blogwart

  • 41 Olsen // Jul 5, 2007 at 10:35

    @Schwert
    Da sie stets vorgeben, sich in der Geschichte, insbesondere in der Kirchengeschichte auszukennen, verwundert mich ihre folgende Frage an Herrn Winkler:

    “Was genau an “antiken Erkenntnissen” wurde von der Kirche bzw vom Christentum jahrundertelang unterdrückt?”

    Darüberhinaus erwähnen sie ein paar antike Namen. Sie, @Schwert, müssten doch wissen, daß wir die Schriften dieser Leute heute nur lesen können, weil wir den Arabern zu verdanken haben, daß sie ihre Kopien der antiken Schriften für die Rückübersetzung zur Verfügung stellten. Die Originale wurden nämlich seinerzeit im Auftrage der Kirche zerstört. Und es dauerte über ein Jahrtausend bis dies geschah. Das hatte ich bereits bei einem unserer Dispute erwähnt. Ignoranz und Borniertheit gehören offensichtlich zu ihren ganz persönlichen Eigenschaften.

    @Lingen
    Mit dem Begriff Hetzer und Lüge sollten gerade sie ihr scheinheiliges Mundwerk nicht belasten. Zum einen ist gerade ihr Bund erfahrener Obermeister in diesen Dingen und zum anderen, sollt ihr Christen nicht fluchen. ;-)

  • 42 Gabi // Jul 5, 2007 at 11:40

    “Der eigentliche Sachbearbeiter Hausmann trat weniger in Erscheinung, er ist nur dadurch aufgefallen, daß er allein ohne jeglichen Zeugen mein Auto durchsucht hat. Immerhin war er ehrlich genug, um die Plastikchips für Einkaufswagen in meinem Aschenbecher zu belassen. Der letzte, der mein Auto allein und ohne Zeugen durchsucht hat, war ein russischer Wagenknacker, der in Ermangelung sonstiger Beute auch diese eingesteckt hatte.”

    Ein Auto ist doch keine Tresor, Herr Winkler!

    Wenn Sie schon mal so naiv waren, Wertgegenstände in Ihrem Fahrzeug liegen zu lassen und es dann wieder tun, stellt das natürlich Ihre Lernfähigkeit in Frage. Vielleicht meine der Staatsanwalt das mit “verkracht”.

    Hatten Sie beim zweiten Mal denn wenigstens die Chips UNTER der Asche versteckt?

  • 43 stromerhannes // Jul 5, 2007 at 11:52

    Es sprach der König zum Vatikan: ” Ihr haltet das Volk dumm- ich halte es arm….”

    st.

  • 44 Colin Kreuzer // Jul 5, 2007 at 12:32

    @ Nebenbei bemerkt

    “Nicht wider die Götter freveln Colin. Heilige sind zwar keine Götter; Götter aber sind immer auch Heilige, und sie lassen es sich trotz ihrer mannigfaltigen Aufgaben mitunter nicht nehmen, auch noch - zumindest zeitweise - über Gruppen oder gar Einzelpersonen ihre schützende Hand zu halten. Das nun wiederum kann man durchaus als Patronat bezeichnen.” (Nebenbei bemerkt)

    Und genau das stimmt natürlich - nicht. Denn Iustitia, “Nebenbei bemerkt”, ist und bleibt eben eine heidnische, griechisch-römische Göttin und ist weder “Heilige” noch “Patronin”.
    Denn “Heilige”, die es nur in monotheistischen Religionen gibt, erkennt man ja bekanntlich aufgrund ihres “göttlichen” Handelns trotz wesenhafter “Menschlichkeit”. Also einer charakterlichen Ähnelung an die Göttlichkeit.
    Als heidnische Göttin kann “Iustitia” zwar umgekehrt natürlich auch “ungöttlich” Handeln. Das gilt aber kaum als “heilig”, sondern eher als erzählungsfördernd.
    Ebenso verhält es sich mit dem “Patronat”. In Rom schlicht ein weltliches Amt, ist es seit dem christlichen Mittelalter eine Metapher für den Schutz durch “Heilige” - also: nicht durch Götter, sondern “göttliche Menschen”. Nicht durch “Iustitia”, sondern durch “St.Hieronymous”, “St.Georg” und andere aus der “Legenda aurea”.

    Colin Kreuzer

  • 45 Bereicherter // Jul 5, 2007 at 12:43

    @Gabi
    Vielleicht machst Du verkrachte Existenz ja auch mal Bekanntschaft mit unseren multikriminellen Bereicherungen!
    [zensiert/Blogwart]
    Es wäre ein Abgang, aber wohl kein Verlust.

  • 46 griesgram // Jul 5, 2007 at 13:22

    @Gabi
    Vielleicht eine EINDRINGLICHE Bekanntschaft, die auf der Rückseite wieder austritt?

  • 47 Sigurd // Jul 5, 2007 at 13:38

    Im inneren der Hülle von Frank Rennickes CD “Nur unsere Gedanken sind frei” steht ein Zitat von Plato:

    “Die größten Verbrecher, das sind jene Halunken, die ihre Verbrechen angetan mit dem Talar der Gesetzeshüter begehen”

    Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen, ich habe es auch selber schon erleben dürfen.

  • 48 Nemo // Jul 5, 2007 at 14:34

    So eine Wochenschau von 1948 ist doch immer wieder interessant.

    http://www.file-upload.net/download-324802/Wochenschau-Ausschwitz-Proze–1948.avi.html

  • 49 tnt88 // Jul 5, 2007 at 14:46

    http://www.youtube.com/watch?v=N43K0TEnI6M&mode=related&search=

    Da ist der doch, der Weltverbesserer!
    Und wie immer einfach nur peinlich.

  • 50 TodosAlemanesUnidos // Jul 5, 2007 at 14:55

    “Das Leugnen bzw. Relativieren der NS-Verbrechen bedeutet einen Angriff …
    … und die jüdischen Mitbürger in ihrem Sicherheitsgefühl und ihrem Vertrauen auf Rechtssicherheit zu beeinträchtigen.”

    DIE Logik muß man mal überlegen !

    Bezeichnete Leute, die mitten unter verurteilten Verbrechern wohnen, fühlen sich erst “sicher, wenn diese Verbrecher immer laut vor diesen Leuten bestätigen, daß sie deren Familienangehörige doch ermordet haben !

    Also:
    Juden fühlen sich erst “sicher”, wenn sie unter bekennenden Verbrechern leben dürfen.

    NA, DAFÜR LOHNT SICH ABER DIE BESTÄTIGUNG ALLEMAL !

    Wer “leugnet” eigentlich noch, hä ?

  • 51 TodosAlemanesUnidos // Jul 5, 2007 at 15:00

    @ Olsen, @ Schwert :

    Die Gnosis wurde unterdrückt.

    Wäre noch Origines zugelassen worden, dann hätte sich die Story um den Schmerzensmann viel leichter in eine höhere Erkenntnisstufe umwandeln lassen und das abgöttische Nationsvergötzen des jüdischen Erlösers hätte vor höherer Erkenntnis aufhören müssen.

    Die jüdische Davidstern zum Beispiel - in der Nationalflagge Israels - ist die Zeit- und Weltsymbolik im Shri-Yantra:
    Alles Hohe Wissen kommt aus Indien, nicht aus dem Streifen um Galiläa.

  • 52 Nebenbei bemerkt // Jul 5, 2007 at 15:20

    @ Colin Kreutzer

    So kommen wir wohl auf keinen gemeinsamen Nenner.
    Sie reagieren auf meine eher als Satire angelegten Beiträge einfach zu ernst. Das führt zu keinem brauchbaren Ergebnis.
    Wir können uns zum Beispiel darüber streiten (allerdings nicht ernsthaft), ob eine in einem Heiligtum verehrte Gottheit, nicht auch für sich beanspruchen kann, heilig zu sein. Wir können uns auch die Frage stellen, ob der Heilige Geist nun heilig oder ein Heiliger ist oder beides. Und wir können uns fragen, wie es sich mit dem Sohn Gottes verhält. Hoch interessant ist auch, ob nun Vater, Sohn und Heiliger Geist drei Götter oder nur ein Gott sind bzw. ist. Und ebenfalls hoch interessant - im Hinblick auf die Schutzheiligen - ist die Frage, ob nur die von der Kirche heilig gesprochenen Menschen heilig sind oder auch die Engel. Und ist, wenn Gott ein Engel ist, nicht auch jeder Engel ein Gott? Und zu guter letzt stellt sich immer noch die Frage, ob ein Gott nicht doch eventuell, vielleicht mal nur so nebenbei, ein Patronat übernehmen würde, selbst wenn es für sein Tun zu seiner Zeit dieses Wort noch nicht gab.
    Sie merken sicher, dass mir dieser ganze, von Menschen zum Zwecke der Volksverdummung in die Welt gesetzte Glaubensmist, im Grunde scheißegal ist. Dies, zumindest so lange, wie er sich nicht über Gebühr auf das politische Tagesgeschehen auswirkt.
    Also bitte keine Antworten auf meine gestellten Fragen.

  • 53 Schwert // Jul 5, 2007 at 16:38

    @Olsen

    Darüberhinaus erwähnen sie ein paar antike Namen. Sie, @Schwert, müssten doch wissen, daß wir die Schriften dieser Leute heute nur lesen können, weil wir den Arabern zu verdanken haben, daß sie ihre Kopien der antiken Schriften für die Rückübersetzung zur Verfügung stellten. Die Originale wurden nämlich seinerzeit im Auftrage der Kirche zerstört.

    Ich wäre Dir dankbar, wenn Du diese Behauptung belegen könntest. Ansonsten bleibt es einfach ein Behauptung. Sie ist natürlich sehr bequem. Aber sie ist auch äußerst witzig, um nicht dümmlich und einfallslos zu sagen. Denn, wie will “die Kirche” (gab es denn überhaupt die eine Kirche???) alle Dokumente und all das Wissen, welches sich auch in der antiken Bevölkerung verbreitete, mit einem Mal vernichtet haben? Erkläre mir das bitte mal!?

    Und was ist mit Sokrates? Und was ist mit Aristoteles? Warum willst Du darauf nicht eingehen?

  • 54 Hauke Haien // Jul 5, 2007 at 18:38

    ‘Die jüdische Davidstern zum Beispiel - in der Nationalflagge Israels - ist die Zeit- und Weltsymbolik im Shri-Yantra:
    Alles Hohe Wissen kommt aus Indien, nicht aus dem Streifen um Galiläa’

    Die Inder haben das Wissen auch nicht erfunden. Die Zahl 6 findet man auch in Aegypten (Stufen der Pyramide von Zakkara, haeufige Darstellungen einer Reihe von 6 Menschen von denen einer rueckwaerts schaut. etc)

    Die Zahl 6 findest du auch in den Hoehlenmalereien (z.B. Lascaux) sowie auch in den neuesten Funden aus der Schwaebischen Alb. Ein Mammut mit 6 Kerben auf der Stirn, ein anderes mit 6 Kreuzen, ein Loewe mit 6 strichen in eine Richtung usw) die Figuren sind 35,000 Jahre alt und gehoeren zum Cro Magnon Menschen, der Gruendungsrasse der Arier.

    H.H.

  • 55 Wolfgang Reinhard // Jul 5, 2007 at 19:26

    Wenn Du die wirklichen Herrschenden identifizieren willst, stelle Dir eine einfache Frage: Wen und Was darfst Du NICHT kritisieren?
    http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=713810&highlight=Wenn+Du+die+wirklichen#post713810

  • 56 Gabi // Jul 5, 2007 at 20:07

    @[Bereicherter, griesgram]:

    Wenn ihr alle Menschen gleich so grob anmacht, deren Leserbriefe ihr nicht kapiert habt, dürft ihr euch nicht wundern, wenn ihr kaum Freunde habt!

    Gut, daß Altermedia einen so kompetenten und gewissenhaften Zensor hat!

    Ich hatte mich allein auf Herrn Winklers Chips in seinem Wagen bezogen. Daß man in der BRD offenkundig nicht alles sagen darf, was man so meint, weiß ich selber.

    Ich kenn auch Herrn Winklers Texte nicht, die das Gericht nicht mochte, aber wenn er immer so wild schreibt, wie in diesem Beitrag, darf er sich über erlittene Kritik und DNS-Abstriche nicht groß wundern. Literatur ist das wahrlich nicht. Vielleicht begegnet er ja bald seinem eigenen Clone, der dann mehr Verständnis für ihn hat (wegen dem Abstrich, kapiert?).

  • 57 Geograph // Jul 5, 2007 at 20:09

    Wo wohnt nun eigentlich dieser Denunzianten-Heini? In 17489 Greifswald (in der Straße mit dem gut gepflegten Rasen, s.o!) oder in 57080 Siegen? Bisher hieß es immer, Schöler wohnt in Greifswald. Im Netz findet man mit Google in Greifswald einen Benjamin Schöler (z.B. bei der “Apfelfront”). In Siegen aber auch (z.B. als Mitarbeiter eines Vereins namens “KulturSiegen” oder als Glatzköpfigen Laienschauspieler). Gibt es da etwa zufällig zwei Benjamins mit dem Namen Schöler? Oder isses derselbe?

    Das eine schließt ja das andere nicht aus. Der gute Mann ist schließlich Student und als solcher ist es nicht unwahrscheinlich, daß er auch einen Heimatort hat, der nicht zwangsläufig der Ort sein muß, an dem sich die Universität befindet. - Schriftleitung Altermedia

  • 58 Hansi // Jul 5, 2007 at 20:10

    @Olsen @Schwert

    Die Kirche dürfte einiges zerstört haben bzw. zurückhalten. Das Meiste ging jedoch durch eine entsprechend große Katastrophe verloren.

    Von hier kommt man etwas weiter
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chronologiekritik

  • 59 Eine andere Feldpostnummer // Jul 5, 2007 at 20:11

    Da muss ich dem Schmieranten Winkler sogar recht geben, gerade weil die Shoa ein bis in jedes Detail untersuchtes Ereignis ist, ist es ausnehmend armselig sich von vllt. 20 bis 30 Menschen die seit in paar Jahrzehnten voneinander abschreiben und mehr oder minder gelungene Schriften absondern, beeindrucken zu lassen.

    Wer die Shoa leugnen will soll das tun dürfen, wer gerne eine Hakenkreuzfahne spazieren führt, sollte das tun dürfen, ich kann einen Paragraph der ganz krasse, völlig bewusste Störungen des öffentlichen Friedens sanktioniert verstehen - z.b. mit einer Großladung Walfischburger oder Flugblätter dafür bei der Greenpeace Jahreshauptversammlung anzukommen - aber das nicht.

    Das sind lachhafte NAZIkomplexe die da umher wabern, außer den Nazis hat sich aber niemand dadurch angesprochen zu fühlen. Müssen auch der Hitlerwahn und die Toten des Naziverbrechen Fanal für alle Menschen bleiben und uns ewig daran erinnern wozu rechte Politik und durchdrehendes Kleinbürgertum führen kann, diese Idee des Deutscher=Nazi die z.t. noch gepflegt wird, z.b. in gewissen englischen Kreisen ist selbst blankester Rassismus.

  • 60 Olsen // Jul 5, 2007 at 22:15

    @Schwert
    Ein Ignorant übelster Sorte und dazu ein äußerst dämlicher, genau das stellen sie dar.

    “Und was ist mit Sokrates? Und was ist mit Aristoteles? Warum willst Du darauf nicht eingehen?”

    Lesen ist die eine Seite, verstehen die andere. Ich schrieb bereits:

    “…wir die Schriften dieser (!!!) Leute…”

    Da die Buchbestände der Spätantike an wenigen Orten gelagert wurden und nicht jeder Haushalt (Wie blöd sind sie eigentlich?) über ein Exemplar verfügte, war es ziemlich einfach, gesamte Ausgaben zu vernichten. Ich bin nicht ihr Nachhilfelehrer, dazu bin ich mir zu schade. Ich bin lediglich jemand, der ihren Bauernfänger- Schwachsinn dann und wann korrigiert. Es soll ja leichtgläubige Menschen geben und für diese sind meine Texte gedacht. ;-)

  • 61 Olsen // Jul 5, 2007 at 22:32

    @Todos
    Nicht nur die Gnosis, sondern sämtliche christliche nichtkatholische Strömungen, alles “Heidnische” und die antike Philosophie (Wissen). Erst die Araber ermöglichten es den Europäern, beispielsweise das Werk eines Aristoteles wieder lesen zu können. Europa begann allmählich wieder kulturell aufzublühen. Die Epoche der Rennaissance begann, später aus ihr die Zeit der Aufklärung. Es durfte wieder gesungen, gelacht, getanzt, … werden.
    @Todos, ich möchte jetzt nicht näher auf Origenes eingehen. Dies hat eh nichts mit dem eigentlichen Thema dieser Kommentarspalte zu tun. Ihre bisherigen Beiträge zeugen allerdings von einem gewissen Interesse an Religion und Philosophie. Kennen sie “Der alte Mann und Mr. Smith” (von Ustinov)? Wenn nein, lesen sie es! Ein “göttliches” Werk, sie werden es nicht bereuen.

  • 62 Olsen // Jul 5, 2007 at 22:39

    Und @Schwert, bevor sie mir vorwerfen, das Werk eines Hochgradfreimaurers zu bewerben, sei ihnen mitgeteilt, daß ich keiner Zensur unterliege und auch keine Zensur erteile. Es soll sich jeder seine eigene Meinung bilden können/dürfen. Ich bin nicht faschistoider Natur. Und darüberhinaus sei angemerkt, daß ich sehr wohl dazu in der Lage bin, Goethe und Friedrich den Großen nicht mit Truman, Crowley oder Churchill gleichzusetzen. Dies fällt ihnen, angesichts früherer Verallgemeinerungen, schwer. Mir nicht. Denn Gutes, wie es die @Schriftleitung desöfteren betonte, gehört allen.

  • 63 Wolfgang Reinhard // Jul 5, 2007 at 22:50

    „Müssen auch der Hitlerwahn und die Toten des Naziverbrechen Fanal für alle Menschen bleiben und uns ewig daran erinnern wozu rechte Politik und durchdrehendes Kleinbürgertum führen kann, diese Idee des Deutscher=Nazi die z.t. noch gepflegt wird, z.b. in gewissen englischen Kreisen ist selbst blankester Rassismus.“

    Nun nehmen wir alle mal eine Doppelpackung Taschentücher, wischen die Krokodilstränen und geniessen die Mord-Orgien.
    Von Liberalismus und Marxismus.

    Gut – dass wir hier also noch ein Kontrastprogramm besitzen.

    Was unterscheidet diese Mordgesellen?
    Die Zahl ihrer Opfer!

    Marxismus: 100.000.000
    Liberalismus: 1.000.000.000

    EINE Denkschule, um die Völker zu versklaven.
    Um die Herrrschaft des Finanz-Kapitals zu sichern.

    http://www.nnpk.net/photo/Was-unterscheidet-diese-Mor.jpg

  • 64 wartender Krieger // Jul 5, 2007 at 23:15

    @ Schwert & Olsen:

    Müsst ihr Zwei euren kleinlichen Glaubenskrieg eigentlich in jedem Beitragsfaden austragen?

    Auch in jenen, in denen es um alles geht, bloß nicht euch und theologische Grundsatzdiskussionen?

    Nehmt euch endlich ein Zimmer ihr beiden und fechtet es endgültig mit nassen Handtüchern aus!

    Hier geht es um Michael Winkler und seinen Prozess und um NICHTS ANDERES!

  • 65 stromerhannes // Jul 6, 2007 at 0:50

    Schmieranten?

    Langsam lesen…:

    http://www.radioislam.net/de.html

    ..dann selber denken!

    st.

  • 66 Olsen // Jul 6, 2007 at 2:03

    @wartender Krieger
    In “jedem”? Sie neigen zur masslosen Übertreibung.
    Es geht hierbei nicht um “theologische” Grundsatzdiskussionen, denn Theologie ist der Nonsens geistig schwacher und unreligiöser Naturen. Es geht hier um vieles mehr, als der Person Winkler. Es geht um die absolute Denkschiene, die jegliche Ideologie, jegliches Sein seit Jahrhunderten bestimmt. Es ist die Grundlage unseres Daseins überhaupt. Beweisen sie das Gegenteil!
    Es wird sich nichts Neues pflanzen lassen, geschweige denn gedeihen können, wenn die übersauerte Bodenkultur keiner Denkkur unterzogen wird und es an Humus fehlt.
    Ihr “Nichts anderes” zeugt von geistiger Kurzsichtigkeit, da sie die höheren Ebenen verkennen bzw. nicht erkennen können.
    Als sich Galileo mit Grassi stritt, war das für sie auch nur ein “Handtuchgefecht”? Bezüglich dieses historischen Disputes ist es bereits eine klare Antwort, das Augenmerk auf irgendeinen Minnesänger lenken zu wollen.
    Ich werde ihnen ‘mal ein kleines Geheimnis verraten, scheinbar kennen sie es nicht:
    SIE DREHT SICH DOCH (Bruno)!

  • 67 Olsen // Jul 6, 2007 at 2:06

    “nasse Handtücher” - ist zwar irgendwie lustig, aber in diesem Fall benutze ich doch lieber Excalibur oder den Mjöllnir. ;-)

  • 68 Olsen // Jul 6, 2007 at 2:24

    @wartender Krieger
    “Es wird sich nichts Neues pflanzen lassen, geschweige denn gedeihen können, wenn die übersauerte Bodenkultur keiner Denkkur unterzogen wird und es an Humus fehlt.”

    Die wirklich großen Denker unseres Volkes einmal ausgeklammert, aber weshalb hat sich Napoleon entgegen römischer Interessen selbst zum Kaiser gekrönt? Weshalb hat ein Adolf Hitler einen Heinrich Himmler gewähren lassen? Die Phase der Kinderschuhe ist vorüber, morgen wird in beständigen Stiefeln marschiert. Ansonsten können wir den Laden dicht machen. Oder sehen sie das anders?

  • 69 Colin Kreuzer // Jul 6, 2007 at 4:35

    @ Nebenbei bemerkt

    “So kommen wir wohl auf keinen gemeinsamen Nenner. Sie reagieren auf meine eher als Satire angelegten Beiträge einfach zu ernst. Das führt zu keinem brauchbaren Ergebnis. (…) Also bitte keine Antworten auf meine gestellten Fragen.”

    Mal so nebenbei bemerkt, “Nebenbei bemerkt”: so kommen wir wohl nicht nur auf keinen gemeinsamen Nenner, sondern auch keinen gemeinsamen Zähler. Denn Fragen hatten sie ja bislang gar nicht erst gestellt. Antworten auf Ihre “eher als Satire angelegten Beiträge” bekamen Sie also ganz ungefragt.
    So wie diese: Die “Heilige” Godeleva, zuständig für den heutigen 6. Juli, hilft als “Patronin” gegen Fieber und Halsschmerzen. Auf Bildern hingegen zeigt sie sich mit einem Strick um den Hals.

  • 70 Schwert // Jul 6, 2007 at 7:54

    @Olsen

    Da die Buchbestände der Spätantike an wenigen Orten gelagert wurden und nicht jeder Haushalt (Wie blöd sind sie eigentlich?) über ein Exemplar verfügte, war es ziemlich einfach, gesamte Ausgaben zu vernichten.

    Antike Buchbestände? Was für antike Buchbestände? Und an welchem Ort waren alle diese Buchbestände gelagert?

    “Bücher” sind die eine Sache. Die andere Sache ist die Verbreitung des Wissen unter der Bevölkerung von Mund zu Mund. Das dürfte in der Antike wohl viel häufiger vorgekommen sein, Du lustiger Bücherkasper.

    Außerdem stellst Du selber der vorchristlichen Antike und den vorchristlichen antiken Weisen ein Armutszeugnis aus, denn wenn es nur ein paar geheime “Bücherbestände” gab und sonst niemand dieses Wissen im Kopf hatte, dann waren wohl eher die vorchristlichen antiken Weisen die wahren Wissen- und Erkenntnisunterdrücker.

    Und noch was lustiges: Die Araber hatten natürlich alle Originale der ominösen “Bücherbestände”, hahahaha. Du bist echt ein wirrer Vogel…

    Und was ist denn nun mit Sokrates und Aristoteles? Aristoteles vertrat auch das geozentrische Weltbild. Und das war lange vor Christus. Sokrates wurde in Griechenland wegen Glaubens- und Loyalitätsfragen zum Tode verurteilt. Auch das geschah lange vor Christus.

    Von den Germanen erst gar nicht zu sprechen. Die bekamen erst von dem Christen Wulfila eine entsprechende Schriftsprache. Oder hat hier auch wieder “die Kirche” alle antiken germanischen Schriftstücke vernichtet? hahahaha

  • 71 Schwert // Jul 6, 2007 at 7:57

    @wartender Krieger

    Es geht hier nicht um theologische Betrachtungen, sondern um grundsätzliche Tatsachen der europäischen Geschichte. Darüber sollte man doch gerade im “rechten Umfeld” etwas bescheid wissen. Herr Winkler hat diesbezüglich einige Darstellungen in seinen Bericht eingepflegt, die einer Kommentierung bedurften. Wenn Olsen meint, daraufhin den spätpubertären Freimaurerkasper zu spielen, dann ist das Olsens Problem.

  • 72 Kirchenfälscher // Jul 6, 2007 at 10:02

    Hallo ihr Streithammel !

    Vielleicht habt ihr alle Unrecht?
    Vielleicht gab es nie eine Antike, die wurde im Mittelalter vielleicht erfunden?
    Vielleicht hat auch ein Christus oder Jesus nie gelebt, sondern wurde in “Jule Vernes Manier”, zusammen mit dem “Kriminalroman Bibel” erdacht?
    Vernichtet bzw.beiseite geschafft, hat die “Mutter Kirche” garantiert etliches, aber eben auch noch viel mehr frei erfunden! Warum auch nicht, solange es sich prima verkaufen läßt?)

    Denn alles was vor 1250a.D. passiert sein soll, gehört ins Reich der Grimmschen Märchen.

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Kirchen-Pfaffen, einem Freimaurer-Kasper, dem Parteigenossen ALLER Buchstaben (auch die mit N anfangen), einem Wissenschaftler und jeglichen Religionsanhängern ?

    Na - ?

    Es gibt keinen !

    Allen wurde erfolgreich der Verstand ausgeschaltet oder Irre gemacht oder ins Gehirn geschi**** .

    Alle die es nicht glauben können/wollen/dürfen/müssen sei empfohlen den Versuch zu machen, den Verstand wieder einzuschalten und Bücher von Uwe Topper oder Wilhelm Kammeier zu studieren. Dort wird plausibel erklärt, daß es niemals so gewesen sein kann, wie es heute vorgegaukelt wird.

    Also streitet euch ruhig weiter, eure Streitobjekte sind eh alles Hirngespinste.

  • 73 Olsen // Jul 6, 2007 at 10:33

    “grundsätzliche Tatsachen”!!!

    @Schwert, jetzt sind wir wahrlich wieder beim Fall Winkler, aber auch Zündel, Rudolf,… angekommen.

  • 74 Olsen // Jul 6, 2007 at 10:39

    @Schwert
    Aus welchem Grund machen sie aus der Erwähnung von “Buchbestände” ihre “geheimen Buchbestände”?

    @Kirchenfälscher
    Ist heute morgen zufällig ein untertassenförmiges Flugobjekt in ihrem Garten gelandet?

  • 75 Nebenbei bemerkt // Jul 6, 2007 at 10:50

    @ Colin Kreutzer

    Ich beuge mich – nein, ich kapituliere vor diesem gewaltigen Maß an Klugheit, Scharfsinn und Wissen. Offen gestanden bin ich noch immer damit beschäftigt, Ihre hoch interessanten Anmerkungen und Belehrungen geistig zu verarbeiten.
    Hoffentlich ist - die mir Einfältigen bisher unbekannte - heilige Godeleva nicht Ihr Vorbild.
    Geistige Sphärengleiter neigen ja mitunter dazu, sich dem unerträglich Trivialen und Dummen durch Selbstmord zu entziehen, und dabei spielt der Strick bekanntlich eine nicht ganz unerhebliche Rolle.
    Also – das gute Stück bitte in der Schublade belassen, andernfalls läuft die Menschheit Gefahr, einen fast unersetzlichen geistigen Verlust zu erleiden.
    Nunmehr möchte ich mich aber mit den folgenden Worten von Ihnen und diesem Themenkreis verabschieden:
    „Admiratio maxima non verba parit, sed silentium.“
    (Für Sie ist eine Übersetzung ja sicherlich nicht notwendig, ich füge sie aber dennoch der Vollständigkeit halber bei.)
    „Die (aller)größte Bewunderung findet (hat) keine Worte, sondern nur Schweigen“.
    Nur so, glaube ich Ihnen in Zukunft gerecht werden zu können.

  • 76 Olsen // Jul 6, 2007 at 10:54

    Ich kann es nicht lassen; es ist zu schön.

    “Aristoteles vertrat auch das geozentrische Weltbild. Und das war lange vor Christus.”

    Aha, wo im Märchenbuch der Märchenbücher wird Jesus dahingehend zitiert, daß er ein geozentrisches Weltbild vertrat. Bisher ging ich davon aus, daß er für die Generation seiner Zuhörerschaft das zu erlebende Weltenende voraussah. Immerhin soll er der Sohn des einzig Allwissenden, des Allmächtigen sein. Nur ist es eine Schande für die hebräische Allwissenheit, daß der Zimmermannssohn bereits in diesem Punkt irrte. :-)

  • 77 Kirchenfälscher // Jul 6, 2007 at 11:51

    an Olsen:

    Sag mal, dir sind wohl Benny und Skjeld abhanden gekommen? Oder brauchst du wiedermal eine Standpauke von Yvonne?

    Hast du eigentlich wieder einen Plan oder sitzt du gerade wieder ein ?

  • 78 kphp // Jul 6, 2007 at 12:44

    @ Eine andere Feldpostnummer.
    Dieser in englischen Kreisen gepflegte Rassismus, kann gar nicht ins Verhältnis zu dem von Israel und ihren Zionisten gebracht werden erst diese sind es die uns wissen lassen was Rassismus ist. Dort sind diese Massenmörder keine Heckenschützen, dieses göttliche Volk darf es in aller Weltöffentlichkeit. Nur wie lange noch?
    @Dike :
    „Ich meine natürlich, daß Spenden für Deutsche, wie Michael Winler u. v. a., die wegen ihrer Meinung vom BRD-Kartell verfolgt und ihrer Existenz beraubt werden, immer angebracht sind“.
    Dann schau doch mal bei http://www.volk-in-bewegung.de/index.php vorbei. Andreas Thierry geht hier ebenfalls durch eine finanzielles Deaster, durch unsere vom System unterstützte Verbrecher und Brandstifter.

  • 79 kphp // Jul 6, 2007 at 13:17

    @tnt88
    Ich dachte immer Glatzköpfe seien ein Privileg der Nazis? Oder ist das einer unserer V-Männer? Und die Springerstiefel haben auch schon bessere Zeiten erlebt. http://www.youtube.com/watch?v=N43K0TEnI6M&mode=related&search=

  • 80 Colin Kreuzer // Jul 6, 2007 at 14:15

    @ Nebenbei bemerkt

    “Hoffentlich ist - die mir Einfältigen bisher unbekannte - heilige Godeleva nicht Ihr Vorbild. Geistige Sphärengleiter neigen ja mitunter dazu, sich dem unerträglich Trivialen und Dummen durch Selbstmord zu entziehen, und dabei spielt der Strick bekanntlich eine nicht ganz unerhebliche Rolle.”

    Selbstmord, “Nebenbei bemerkt”, ist natürlich, gerade für “Heilige” viel zu unchristlich. Martyrien stehen ihnen da schon besser zu Gesicht, ja: fast jeder der ihren hat ja eins durchlitten. Und der Godeleva (auch Godelina) von Giste ist es angeblich so ergangen: Godeleva wurde von ihrem Mann, dem flämischen Adligen Berthold von Gistel, mißhandelt und schließlich erdrosselt. Ihre Leiche wurde in einem Brunnen versenkt.

    Colin Kreuzer

  • 81 Schwert // Jul 6, 2007 at 17:33

    @Olsen

    wo im Märchenbuch der Märchenbücher wird Jesus dahingehend zitiert, daß er ein geozentrisches Weltbild vertrat.

    Wer behauptet, daß Jesus das geozentrische Weltbild vertrat, oder irgendein anderes? Geht es hier um Jesus?

    Herr Winklers Darstellung erweckt den Anschein, als hätte “die Kirche” bzw die böse Christenheit ein falsches Weltbild in die Welt gesetzt. Das falsche Weltbild war das geozentrische Weltbild. Nun ist es aber so, daß auch die antiken griechischen Weisen - wie z.B. Aristoteles - Verfechter des geozentrischen Weltbildes waren, und das schon lange vor Christi Geburt.

    Also nochmal meine Frage: Welche “antiken Erkenntnisse” - gerade in Hinblick auf das antike Weltbild - wurden von “der Kirche” jahrhundertelang unterdrückt? Und wie hat “die Kirche” das bewerkstelligen sollen? Wer ist “die Kriche”? Wann hatte “die Kirche” die Macht, alles zu vernichten, auch das bereits vorhandene Wissen in den Köpfen der antiken Menschen?

    Bisher ging ich davon aus, daß er für die Generation seiner Zuhörerschaft das zu erlebende Weltenende voraussah. Immerhin soll er der Sohn des einzig Allwissenden, des Allmächtigen sein. Nur ist es eine Schande für die hebräische Allwissenheit, daß der Zimmermannssohn bereits in diesem Punkt irrte.

    Schau Dich doch nur mal um! Oder willst Du sagen, daß das Abendland vor seiner Blüte steht? Willst Du sagen, daß das deutsche Volk im Zeitalter der freimaurerischen “Aufklärung” am gedeihen ist und heute auf dem kulturellen Zenit steht?

    Die Bibel bzw Gottes Worte stellen Gleichnisse dar. Wenn man sich näher mit ihnen beschäftigt, fällt einem vielfach auf, wie sich sehr viele Prophezeiungen bewahrheitet haben. Z.B. heißt es in der Bibel, daß sich ein christliches Reich herausbilden wird; dieses Reich war/ist das europäische Abendland. Weiter heißt es, daß dieses christliche Reich durch die Einflüsterungen des Antichristen zerbrechen wird. Es MUß zerbrechen, denn nur so wird sich Gut von Böse endgültig scheiden.

    Wenn wir das in die heutige Zeit projezieren, dann kann man leicht Parallelen zu diesem Gleichnis feststellen. Heute herrscht der atheistische Individualismus, der die gewachsenen Gemeinschaften aushöhlt, zersetzt und zugrunde gehen läßt. “TodosAlemanosUnidos” faßte die Situation der atheistischen Individualisten hervorragend zusammen: “Sie haben großartig gelebt und sind großartig ausgestorben.”

  • 82 Judge // Jul 6, 2007 at 17:45

    An Olsen,Schwert u.a.,
    man könnte von Euch sagen , Thema verfehlt , setzen Note 6 !

    Ist es Euch bei Eurem schwachsinnigen Streit eigentlich ein einziges Mal aufgegangen , daß es hier um die Anzeige eines üblen Denunzianten geht , daß es darum geht , die Meinungsfreiheit auch im Internet zu unterdrücken , daß hier durch die Justiz rechts Denkende und Deutschnationale auf eine Stufe mit Kinderschändern und Terroristen gestellt werden ….

    und Ihr streitet Euch um kleinlichen Krümelkäse!

  • 83 Schwert // Jul 6, 2007 at 20:10

    @Judge

    Du hast prinzipiell recht. Aber es geht hier auch um mehr als diesen üblen “Prozess” und den niederträchtigen Denunzianten. Es geht auch um unsere gewachsene europäische Kultur. Es geht um das Abendland, welches wir ja auch verteigen, dessen Kernland Deutschland war und ist. Und diesbezüglich müssen gerade im NW die historischen Tatsachen bekannt sein. Man sollte im NW nicht wie im linken und “gutmenschlichen” Lager auf den Verteufelungskurs unserer gewachsenen Kultur geraten. Denn am Ende steht bei dieser geistigen Entwicklung der Nihilismus, egal ob national oder links. Der atheistisch-individualistische Nihilismus ist der Feind der Rechten!

  • 84 Olsen // Jul 6, 2007 at 21:30

    @Schwert
    “Wer behauptet, daß Jesus das geozentrische Weltbild vertrat, oder irgendein anderes? Geht es hier um Jesus?”

    Ich habe mich dabei von ihrer Argumentationstrategie inspiriert gefühlt und diese kopiert. Und sie Trottel haben es noch nicht einmal bemerkt. :-)

  • 85 Colin Kreuzer // Jul 7, 2007 at 4:17

    @ Nebenbei bemerkt

    Nebenbei bemerkt, “Nebenbei bemerkt”, Sie haben ja zuletzt dieses hervorgebracht:

    “Nunmehr möchte ich mich aber mit den folgenden Worten von Ihnen und diesem Themenkreis verabschieden: ‘Admiratio maxima non verba parit, sed silentium.’ (Für Sie ist eine Übersetzung ja sicherlich nicht notwendig, ich füge sie aber dennoch der Vollständigkeit halber bei.) ‘Die (aller)größte Bewunderung findet (hat) keine Worte, sondern nur Schweigen’.
    Nur so, glaube ich Ihnen in Zukunft gerecht werden zu können.”

    Hätten Sie sich da nicht die Übersetzung vielleicht eher - schenken sollen? Und wären zügig in Ihr gerühmtes Schweigen verfallen? Denn “parere” heißt natürlich weder “finden” noch “haben”, sondern vielmehr: gebären, hervorbringen.

    Gerecht in die Zukunft:

    Colin Kreuzer

  • 86 Nebenbei bemerkt // Jul 7, 2007 at 7:59

    @ Colin Kreuzer

    Nun muss ich doch noch mal ran.
    Natürlich, Colin, hat „parere“ im medizinischen Sinne die Bedeutung von „gebären“.
    Aber dieses Verb hat durchaus noch andere Bedeutungen, wie u.a. „befolgen, gehorchen“ und z.B. auch „erscheinen“ oder, wie Sie ja selbst nachgelesen und richtig erkannt haben „hervorbringen“.
    Doch jetzt aufgepasst!
    „Die…findet keine Worte.“
    „Die…hat keine Worte.“
    „Die…bringt keine Worte hervor.“
    Sagen nicht alle der Sätze das Gleiche aus? Wobei ich persönlich die ersten beiden Interpretationen flüssiger und passender finde, da die “Bewunderung” ja nicht deshalb keine Worte hervorbringt, weil sie zum Stottern neigt, sondern einfach deshalb weil sie keine Worte hat bzw. findet. Was aber nicht heißen soll, dass in diesem Falle die 1:1 Übersetzung nicht auch gepasst hätte.
    Grundsätzlich aber sollte man beim Übersetzen immer den Gesamtzusammenhang betrachten – so habe ich es zumindest mal gelernt – da ansonsten der Text leicht unsinnig werden kann.
    Diesmal - so glaube ich - hätten Sie sich also Ihre “Belehrung” schenken können.

  • 87 Olsen // Jul 7, 2007 at 9:18

    @nebenbei, @colin

    Bewunderung BENÖTIGT keiner Worte, da es in ihrem Wesen liegt, schweigend das hinzunehmen, was keiner Kritik bedarf.

    Persönlich habe ich im Moment Mutter Natur vor Augen. ;-)

    “Gerecht in die Zukunft”, diesen frommen Wunsch betrachte ich mit Bewunderung, daraus folgt …….

    @Kirchenfälscher
    Glückwunsch! Benny ist derzeit allein, Skjeld hat das Zeitliche gesegnet. Seine Yvonne ebenso. Also keine Standpauken mehr. Übrigens, wie sie es bereits vielleicht bemerkt haben, kümmere ich mich nicht mehr planmässig um die Abteilung Franz Jäger, Berlin. Selbst, wenn ich das Geld für einen Urlaubsflieger nicht aufzubringen vermag oder der Haftgrund zur Besserung Guantanamo heissen würde; ich bin frei. Eine Art der Freiheit, die in keinem Gefängnis dieser Welt eingesperrt werden kann. Planmeister Olsen müßte demnach in der nächsten Folge erschossen werden. Doch das, dürfte sich wohl kaum jemand wünschen, denn es gab in der Filmgeschichte nur einen “Verbrecher”, der millionenfache Sympathien hervorruf, wirklich bewundert wurde und dem man allseitiges Mitleid schenkte, wenn er wieder ‘mal ins “Planungsinstitut” eingeliefert wurde.
    Die Filmfigur Egon Olsen ist unsterblich, Generationen übergreifend. Dänemarks tiefsinnigster und lustigster Export. Mimen sie hier nicht weiter den “Dynamit Harry”, da das “dumme Schwein” erst besiegt werden will… ;-)

  • 88 Nebenbei bemerkt // Jul 7, 2007 at 12:13

    @ Olsen

    “Bewunderung benötigt keiner Worte, da es in ihrem Wesen liegt, schweigend das hinzunehmen, was keiner Kritik bedarf.”

    Sehr richtig! Und bezogen auf Mutter Natur auch sehr schön.

  • 89 Colin Kreuzer // Jul 7, 2007 at 14:10

    @ Nebenbei bemerkt

    “Diesmal - so glaube ich - hätten Sie sich also Ihre ‘Belehrung’ schenken können”, so teilen Sie mir mit. Aber stimmt es auch?

    Sie hatten zunächst dieses - “Admiratio maxima non verba parit, sed silentium” - folgendermaßen übersetzt: “Die (aller)größte Bewunderung findet (hat) keine Worte, sondern nur Schweigen”.
    Daraufhin hatte ich Ihnen mitgeteilt, daß das “parit” mit “gebiert” zu übersetzen sei, keineswegs aber mit “findet” oder “hat”.

    Und das erwiderten Sie nun wiederum so:
    “Aber dieses Verb hat durchaus noch andere Bedeutungen, wie u.a. ‘befolgen, gehorchen’ und z.B. auch ‘erscheinen’ oder, wie Sie ja selbst nachgelesen und richtig erkannt haben ‘hervorbringen’.”

    Daß dies allerdings nicht ganz richtig ist, “Nebenbei bemerkt”, können Sie ja in jedem Lateinwörterbuch nachschlagen. Denn “pareo” (erscheinen, sich zeigen, gehorchen, folgen) und “pario” (gebären, zeugen, hervorbringen, sich verschaffen) sind halt nicht und wieder nicht das selbe.

    Aber es geht ja noch weiter. Und wie? So:
    „’Die…findet keine Worte.’ ‘Die…hat keine Worte.’ ‘Die…bringt keine Worte hervor.’ Sagen nicht alle der Sätze das Gleiche aus? Wobei ich persönlich die ersten beiden Interpretationen flüssiger und passender finde, da die ‘Bewunderung’ ja nicht deshalb keine Worte hervorbringt, weil sie zum Stottern neigt, sondern einfach deshalb weil sie keine Worte hat bzw. findet.”

    Nur: die von Ihnen gesammelten Variationen sagen natürlich keineswegs das gleiche aus. Sondern alle drei etwas sehr Verschiedenes. Denn “finden” ist zwar aktiv, meint aber die Suche nach etwas außerhalb seiner selbst; “haben” ist passiver Besitz; “hervorbringen” aber ist aktiv schöpferisch aus sich selbst heraus. Und letzteres ist gemeint.

    Nebenbei bemerkt, “Nebenbei bemerkt”: die Rede vom “Gebären” ist auch keineswegs allein den Medizinern vorbehalten, wie Sie zu glauben scheinen. Sondern ebenso als Metapher allgegenwärtig. So etwa in der selbst zur Redewendung geronnen Übersetzung von Goyas Bildtitel “El sueno de la razon produce monstruos” in “Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer”. Da haben Sie’s.

    Zudem ist Ihre Begründung der “Flüssigkeit” der “finden”-Variation tatsächlich nicht eben “flüssig”, sondern tautologisch, da Sie ja von “hervorbringen” gerade gar nicht sprechen wollten. Und somit müßte Ihre Formulierung “da die ‘Bewunderung’ ja nicht deshalb keine Worte hervorbringt, weil sie zum Stottern neigt, sondern einfach deshalb weil sie keine Worte hat bzw. findet” in Ihren eigenen Worten so lauten: “da die ‘Bewunderung’ ja nicht deshalb keine Worte findet, weil sie zum Stottern neigt, sondern einfach deshalb weil sie keine Worte hat bzw. findet.” Und das geht nur in Tautologistan.

    Also nehmen Sie, “Nebenbei bemerkt”, doch einfach die Redewendung wie sie gedacht ist, nämlich mit dem Teil,