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Michael Winkler: Silber (29.3.2007)

March 29th, 2007 · Post your comment (35 Comments)

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In der heutigen Zeit wird Silber als minder wertvoll angesehen, als der kleine, eher ärmliche Bruder des Goldes. Eine Unze Gold, geprägt als Krügerrand, kostet beim Händler im Augenblick 511,- Euro, eine Unze Silber, geprägt als Maple Leaf 12,40 Euro - inklusive 7% Mehrwertsteuer (entspricht 11,60 Euro netto). In der Erdkruste tritt Silber 13,5mal häufiger auf als Gold, was entweder einen Preis von 37,85 Euro netto (40,50 mit MWSt) beim Silber oder 156,60 Euro beim Gold rechtfertigen würde.

Für Spekulanten heißt das natürlich, daß Silber ein dreifach höheres Kurspotential besitzt als Gold. Nach allgemeiner Ansicht wird der Goldpreis künstlich nach unten manipuliert, also niedrig gehalten. Trotzdem ist der Goldpreis seit Einführung des Euro um runde 60% gestiegen, der Silberpreis hat sich mehr als verdoppelt.

Bevor ich mehr über Silber erzähle, möchte ich ungeduldigen Lesern gleich die Anlagetips geben. Silber gibt es als Barren, als Granulat und als Münzen. Das Granulat ist weitgehend vom Markt verschwunden, es eignet sich auch am wenigsten zur Geldanlage. Das Granulat dient als Industrierohstoff, denn anders als Gold ist Silber ein Industriemetall, das dort in Mengen verarbeitet wird (Gold hingegen wird nur als Zahngold, als Korrosionsschutz in Form von vergoldeten Kontakten und natürlich als Schmuck eingesetzt).

Silberbarren gibt es in diversen Stückelungen von einer Unze bis zu fünf Kilogramm. Barren sind klassische Einlagen im Tresor, im Falle eines Falles fällt es einem Gemüsehändler schwer, auf einen Ein-Kilo-Barren herauszugeben. Außerdem wird auf Barren die volle Mehrwertsteuer erhoben, dank der Merkel-Müntefering-Erhöhung derzeit 19%. Besser zur Anlage geeignet sind Münzen. Auf Münzen wird nur der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7% erhoben, außerdem ist die Materialmenge kleiner und damit handlicher. Gängige Münzen sind der kanadische Maple Leaf und der amerikanische Liberty-Dollar (beide eine Unze), sehr bekannt, aber aus dem Handel weitgehend verschwunden ist der Maria Theresia Taler (3/4 Unze Silber).

Natürlich gibt es weitere Silbermünzen, wie den Libertad oder den Kookaburra, doch diese Münzen sind Exoten. Sollten Sie einmal in die Verlegenheit kommen, Ihren Tankwart in Silber bezahlen zu müssen, wird der Münzen bevorzugen, die er kennt. Gehen Sie nicht davon aus, daß der Staat in dem Fall Listen ausfertigen wird, wieviel Gramm Silber ein Schweizer Zwei-Franken-Stück aus dem Jahr 1908 enthält.

Um wenigstens einen Händler zu nennen, der auch kleinere Mengen Silbermünzen verkauft: Argentarius. Berufen Sie sich nicht auf mich, es gibt keine Prozente - und ich bekomme auch keine Provision. Dieser Link dient nur Ihrer Bequemlichkeit - und ich distanziere mich natürlich etc. etc. - Sie kennen diese juristisch begründete Idiotie bestimmt zur Genüge.

Ein wenig Historie

Metall dient der Menschheit schon seit mindestens drei Jahrtausenden als Tausch- und Schatzmittel. Wir unterscheiden heute die beiden Funktionen nicht, obwohl die Identität nicht zwingend gegeben ist. Das lateinische Wort pecunia (das in unserem “pekuniär” steckt), bedeutet sowohl Geld als auch Kleinvieh. Ein paar Hühner sind ein halbwegs brauchbares Tauschmittel, aber eben kein Schatzmittel, denn da Hühner irgendwann im Kochtopf landen, eignen sie sich nicht zur langfristigen Wertaufbewahrung.

Die Römer der Frühzeit benutzten Eisenbarren als Zahlungsmittel (können Sie in manchen Museen besichtigen). Die nächste Stufe des Raffinements bestand aus Kupferstücken. Das römische As war eine Kupfermünze, die Jahrhunderte als Geld diente. Angeblich sollen die Schweden das recht lange durchgehalten haben, ich habe irgendwo von tischplattengroßen Kupfer-”Münzen” gelesen.

Wesentlich handlicher waren jedoch Münzen aus Silber und Gold. In sehr vielen Büchern zum Thema Geld finden Sie Abbildungen der ersten vom lydischen König Kroisos/Krösus geschlagenen Goldmünzen. Das suggeriert, daß die Menschen in der Antike mit Gold bezahlt hätten. Gewiß, es gab Goldmünzen, doch diese hatten im täglichen Leben etwa die Bedeutung der heutigen 500-Euro-Scheine - jeder weiß, daß es sie gibt, weiß auch, wie sie aussehen, aber kaum einer trägt welche mit sich herum.

Die berühmten Eulen, die man nicht nach Athen zu tragen braucht, waren attische Silbermünzen, auf denen der Vogel der Stadtgöttin Athene eingeschlagen war, eben die Eule. Der attische Bürger kannte zwar das Talent (30 kg Silber oder Gold), aber in seiner Tasche klimperten kleine Drachmen aus Silber.

Die allen Asterix-Lesern bekannte römische Sesterze war eine Silbermünze von 1,1 Gramm Reingewicht. Die Standard-Münze war allerdings der Denar (Denarius) im Wert von vier Sesterzen. Unter Kaiser Augustus wurde zwar auch der Aureus geprägt (im Wert von 100 Sesterzen / 25 Denaren), doch die Legionen wurden in Silber besoldet, nicht in Gold.

Auch Judas Ischariot bekommt nicht eine Handvoll Gold, sondern 30 Silberlinge, vermutlich römische Denare, also 120 Sesterzen.

Mark, Heller, Pfennig, T(h)aler, aber auch Piaster oder Peseten waren alles Silbermünzen. Auch in China bezahlte man mit Tael, mit gemünztem Silber (auch wenn diese Münzen kleine Silberquader gewesen waren). Goldmünzen waren die große Ausnahme. Bedeutung erlangten nur der byzantinische Solidus und der französische Louis d’Or.

Friedrich der Große bezahlte seine Soldaten mit Silber, wie seine Gegnerin Maria Theresia von Österreich. In Deutschland galt im 18. Jahrhundert der Konventionstaler, genormt nach Größe und Silbergehalt, auf dem sich der jeweilige Landesfürst abbilden ließ.

Die Goldwährung ist ein Kind des 19. Jahrhunderts. Damals wurde das englische Pfund zur Goldmünze, ebenso der französische Franc, der schweizer Franken, die italienische Lira, der russische Rubel oder die deutsche Mark. Jahrtausenden der Silberwährung folgten keine zwei Jahrhunderte des Goldstandards. Mit dem 20-Mark-Stück von Kaiser Wilhelm hätte man noch während der ganzen Hitler-Zeit in den Geschäften bezahlen können, es wurde nie außer Kurs gesetzt.

Der Gold-Standard wurde erst 1971 aufgegeben, als die USA den Vertrag von Bretton Woods aufgekündigt haben. Wenig später sind die noch umlaufenden silberhaltigen Münzen aus dem Zahlungsverkehr verschwunden, zuletzt (1988) in der Schweiz. Silber blieb nur noch Gedenkprägungen vorbehalten, in Mark ebenso wie in Euro.

Der Gold-Standard wurde vor 1971 nur zeitweilig ausgesetzt, um in Ruhe Kriege führen zu können. Um an die Werte der Bevölkerung heranzukommen und diese für den Krieg zu mobilisieren, wechselten die Staaten zu Papierwährungen. Genau diese Papierwährung hat in Deutschland 1923 und 1948 Währungsreformen verursacht. Und es war der Vietnam-Krieg, der dafür gesorgt hat, daß die USA den Goldstandard aufgeben mußten.

Seit 36 Jahren haben wir eine reine Papierwährung, die nicht in Gold und Silber “umgetauscht” werden kann. Die alten Münzmetalle sind heute offiziell Waren, wie Autoreifen oder Hühnereier. Korrekt ausgedrückt, haben sie ihre Funktion als Tauschmittel verloren. Offizielle Tauschmittel (= gesetzliche Zahlungsmittel) sind nur noch die Papierzettel.

Der nette Banker, der Ihnen vor zehn Jahren die tollen Telekom-Aktien angedreht hat, erklärt Ihnen auch bereitwillig, daß Gold und Silber keine Schatzmittel mehr seien. Was er ihnen jedoch verschweigt: Wer seine Tauschmittel gegen Telekom-Aktien eingetauscht hat, hat in den letzten zehn Jahren über 80 Prozent seines Einsatzes verloren. Wer in Gold eintauschte, hat über 100 Prozent gewonnen. Wie oben gesagt, sollte ein Schatzmittel den investierten Wert zumindest behalten.

Auch Papiergeld taugte nicht als Schatzmittel. In den letzten zehn Jahren hat es - nach offiziellen Angaben - 22,5 Prozent verloren, wenn Sie es unter Ihrer Matratze aufbewahrt haben. Auf dem Sparbuch sind Sie immerhin um fünf Prozent ärmer geworden, trotz der vielgelobten Zinsen.

In den 3.000 Jahren Währungsgeschichte gab es vor 1971 nur ein Papiergeldexperiment. Es scheiterte kläglich, Einzelheiten können Sie jederzeit unter “Assignaten” nachschlagen. Hier nur so viel: die Assignaten haben den Weg von der französischen Revolution zum Kaisertum Napoleons gebahnt, da sie viele Menschen verarmen ließen.

Ich weiß, daß einige meiner Leser das anders sehen, aber ich gehe nach wie vor davon aus, daß auch dieses Papiergeldexperiment scheitern wird - und daß dieses Scheitern unmittelbar bevor steht. Dabei ist es völlig egal, welche Art Währung nach diesem Scheitern kommen wird - wer Gold und Silber besitzt, wird dafür wieder das neue Tauschmittel erhalten - wenn er überhaupt umtauschen muß, weil Gold und Silber womöglich wieder zu umlaufendem Geld geworden sind.

Gold und Silber - ein Vergleich

Nach heutigen Preisen bekommen Sie für runde 5.000 Euro 10 Krügerrand oder 400 Maple Leaf, also einen 350 Gramm schweren Kubus von 5 cm Kantenlänge in Gold oder 25 Pfund im Packmaß 16 x 40 x 20 cm³ in Silber. Für Gold läßt sich überall im Haus ein passendes Versteck finden, mit Silber tun Sie sich da schwerer. Denken Sie ruhig an unkonventionelle Verstecke, wie Ofenrohre oder einmauern.

Da Gold viel Wert in wenig Masse konzentriert, läßt sich Gold besser verstecken als Silber. Bei Silber können Sie jedoch mehrere Verstecke anlegen, mit jeweils 20-50 Münzen. Sollten Plünderer Sie besuchen, sind die Chancen groß, daß die sich mit einem aufgespürten Versteck zufrieden geben und Sie so den Hauptteil Ihres Bestandes behalten werden.

Mit einer Unze Gold wird sich Ihr Bäcker schwer tun, wenn Sie damit einen Laib Brot und ein paar Brötchen bezahlen wollen. Mit der Unze Silber hingegen hat er viel weniger Probleme. Oder, um auf römische Zeiten zurückzugreifen: Mit Gold bezahlen Sie ein Landgut, mit Silber Ihr Nachtlager. Gold brauchen Sie zum investieren, Silber zum überleben.

In den USA bahnt sich eine Bankenkrise an. Womöglich stürzt der Dollar, aber nehmen wir einfach einmal an, daß die Krise irgendwie gemeistert wird, allerdings passiert mit Gold und Silber in zwei Jahren das, was in den letzten zehn Jahren abgelaufen ist. Dann werden sich die Goldpreise verdoppeln und die Silberpreise verdreifachen. Für den Krügerrand bezahlen Sie im März 2009 1.022 Euro und für den Maple Leaf 37,20 Euro. Auch dann ist Silber noch unterbewertet, denn realistisch wären 75,40 (netto) bzw. 81,- Euro.

Während Gold immer schwerer bezahlbar wird, weichen jene Leute, die in Edelmetallen anlegen wollen, zunehmend auf Silber aus. Allein dieser Effekt sorgt dafür, daß Silber größere Wertsteigerungen erfährt als Gold. Ich spreche hier noch nicht von einer Krise, sondern nur von einer absehbaren Störung auf den Finanzmärkten.

Es gibt noch einen wichtigen Punkt, den Ihre Bank Ihnen nicht nennen wird. Im großartigsten Hort bürgerlicher Freiheit, den USA, war der private Goldbesitz von 1932 bis 1971 bei Strafe verboten. Im alles unterdrückenden Hitler-Deutschland hingegen nicht. (Es gibt gegenteilige Informationen, denen auch ich zeitweise aufgesessen bin. Diese Behauptungen ließen sich auf eine einzige fehlinformierte Quelle zurückverfolgen. Richtig hingegen ist, daß Gold einem bedrängten Juden die Ausreise erkaufen konnte - und die Einreise, denn England und die USA haben damals alles getan, um Juden aus ihrem Land fernzuhalten.)

Der heutige freiheitlichste Staat, der je auf deutschem Boden existiert hat (Eigenbehauptung der Bundesregierung), dürfte eher nach dem Modell der USA handeln und unter Umständen den Goldbesitz verbieten. Das ist jedoch nicht sehr wahrscheinlich, denn anders als 1932 ist Gold heute kein Geld (=Tauschmittel) mehr. Der Besitz von Silber war jedoch niemals verboten. Das würde nämlich bedeuten, daß Sie Ihr Eßbesteck ebenso abliefern müssen wie die silberne Teekanne Ihrer Großmutter.

Gold kann verboten werden, außerdem erweckt Goldbesitz Neid (stellen Sie sich einfach vor, Ihr Nachbar hätte vier 500-Euro-Scheine in seiner Geldbörse), Silber hingegen nicht (oder stört Sie es, wenn Ihr Nachbar mit einem 20-Euro-Schein bezahlt?). Silber war nie verboten, höchstwahrscheinlich wird es auch nie verboten werden. Vielleicht bezahlen Sie heimlich mit Silber, in einer Art Tauschgeschäft, aber Sie tun nichts, was wirklich verboten ist.

Edelmetall in Krisenzeiten

Wenn das Papiergeld sich in Rauch auflöst, schießen zunächst die Edelmetallpreise durch die Decke. Ich rede hier nicht von einer Unze Gold zu 2.500 Euro, sondern zu 10.000, 25.000 oder gar 100.000 Euro. Und Silber zu 500, 1.500 oder 7.500 Euro pro Unze. Utopisch? Als sich das Papiergeld nach dem ersten Weltkrieg verflüchtigt hatte, mußte Ihr Urgroßvater für ein Brötchen Milliarden Mark bezahlen. Für fünf Unzen Gold haben Sie eine Eigentumswohnung bekommen - für die Sie heute 200.000 Euro bezahlen müßten.

Das Land befindet sich nicht von Anfang an auf dem Höhepunkt der Krise, es gibt einen langen ansteigenden Ast. Die Unze Gold kauft Ihnen zu diesem Zeitpunkt jenes Luxusauto, das Sie schon immer haben wollten - und Silber füllt Ihnen den Tank. Silber füllt Ihnen aber auch dann noch die Speisekammer, wenn andere nur Lebensmittelmarken vorweisen können.

Gold und Silber verschaffen Ihnen jetzt Luxusgüter - oder auch Waffen. Sie sind die Währung der vorletzten Minute. Die meisten Krisen enden glimpflich, daß heißt, sie gehen nicht in die letzte Stufe über, der Anarchie, der Katastrophe, der Hungersnot. Bleibt die Krise in irgendeiner Form beherrscht, nützen Ihnen Gold und vor allem Silber in der ganzen Krisenzeit.

In der letzten Minute, wenn die Krise einen absoluten Höhepunkt erreicht, gibt es keine Währung mehr, auch kein Gold und kein Silber. Dann wird gegen Naturalien getauscht. Eine Stange Zigaretten oder ein Pfund Zucker sind dann die Währung, alles, was als Suchtmittel oder als (Über-)Lebensmittel dienen kann. Niemand braucht wirklich Gold oder Silber, wenn die Zivilisation zusammenbricht. Wasser, Diesel oder Mehl hingegen kann jeder gebrauchen. Diese Phase dauert zum Glück nicht allzu lange, auch wenn sie sehr viele Opfer fordert. In dieser Phase kann es durchaus passieren, daß jemand für ein Stück Brot ermordet wird.

Nach dem Höhepunkt folgt eine Art Schwarzmarktzeit, vergleichbar den Jahren 1946 bis zur Währungsreform. In dieser Zeit gibt es für Silber alles, was sich der Normalsterbliche erträumt. Die Unze Silber besitzt eine Kaufkraft von 100 Euro nach heutigen Preisen - und gegen Silber wird verkauft, gegen Geld nicht. Mit Gold wird es schwierig, denn eine Unze ist ein 2.000-Euro-Stück, auf das kaum jemand herausgeben kann.

Mit Gold können Sie in dieser Phase jedoch Grundstücke kaufen - oder Kunstwerke. Kaufen Sie sich für ein paar Unzen einen Picasso, den sein bisheriger Eigentümer aus blanker Not verkaufen muß. In ein paar Jahren, wenn die Verhältnisse wieder in geordneten Bahnen laufen, ist das Bild Millionen wert (von 1947 auf 1957 hätte das funktioniert, es gibt jedoch keine Garantie, daß es wieder so laufen wird).

Am Ende der Krise ermöglichen Ihnen Gold und Silber einen Neuanfang. Bei der Währungsreform 1948 erhielten Geldbesitzer für 100 Reichsmark ganze 6,50 D-Mark. Grund- und Hausbesitzern wurde ein Lastenausgleich auferlegt, eine Zwangshypothek, die zurückbezahlt werden mußte. Metallbesitzer hatten nicht nur ihr Vermögen erhalten, sie wurden auch nicht vom Staat belästigt.

Gold und Silber dienen Ihnen jetzt als Altersversorgung oder für den Neuanfang. Mit Gold als Sicherheit konnten Sie 1948 ein Geschäft eröffnen - und anschließend im Wirtschaftswunder zum Konzern ausbauen. Wer sein Metall vor plündernden Russen verstecken konnte, kam auch in der DDR mit Edelmetall ganz gut über die Runden. Nebenbei: Die Spezialität der Russen waren Uhren, für die haben sich Amerikaner weniger interessiert. Gold und Silber hingegen haben auch die “amerikanischen Befreier” sehr gerne geplündert.

Es gibt aber keine Krise!

Meinen Sie? Gut! Eine Krise bedeutet einen Bruch, ihr Ausbleiben Stetigkeit in der Entwicklung. Was passiert, wenn sich die jetzige Entwicklung einfach fortschreibt, unser aller Merkel solange regiert wie Helmut Kohl, uns Dollar und Euro erhalten bleiben?

Schon eine gute Währung die wie alte D-Mark hat pro Jahr im Mittel drei Prozent ihrer Kaufkraft verloren. Der Euro in Ihrem Geldbeutel wird nur noch 54 Cent wert sein, sich also in etwa halbiert haben. Zinsen gleichen diesen Wertverlust nicht aus, außerdem hält der Finanzminister seine Hand auf. Das Rentenniveau wird ständig weiter sinken, durch ausbleibende Erhöhungen, hinausgeschobenem Rentenbeginn und sinkenden Rentenanwartschaften.

Lebens- und Rentenversicherungen können diesen Wertverlust vielleicht ausgleichen, aber dafür gibt es keine Garantie. Gesetze werden ständig geändert - und praktisch jede Gesetzesänderung stellt Sie schlechter. Rechnen Sie bei Immobilien mit einem Wertverfall, dank der schrumpfenden Bevölkerung werden die Mieten tendenziell sinken.

Aktien können Gewinne abwerfen, aber niemand kann Ihnen garantieren, daß ein grundsolides Unternehmen nicht plötzlich von Hasardeuren wie Jürgen Schrempp oder “Ron” Sommer geführt und heruntergewirtschaftet wird. Oder daß die allseits beliebten Heuschrecken erscheinen, Sie ausbezahlen und das Unternehmen filetieren. Aber natürlich kann die Weltwirtschaft florieren und Sie zählen zu den Gewinnern.

Mit Gold hingegen erhalten Sie Ihr Vermögen ohne jedes Risiko. Sie lagern Ihr Gold zu Hause und sind sicher vor Bankpleiten. Gold wirft keine Zinsen ab, der Finanzminister hat nichts davon. Die Bank kann Ihr Gold nicht gewinnbringend verleihen. Und, sollten Sie aus Versehen auf Ihrem Antrag für Hartz IV die Rubrik “Edelmetalle” nicht ganz korrekt ausfüllen, tut sich die Behörde sehr schwer, Ihnen den Fehler nachzuweisen, während Konten und Versicherungen ganz schnell aufgespürt werden.

Silber ist für Sie nicht nur so gut wie Gold, sondern sogar besser. Es wird aller Wahrscheinlichkeit schneller im Wert wachsen als Gold, also Ihr Vermögen mehren statt nur erhalten. Außerdem denken die meisten Leute bei Edelmetall eher an Gold und Platin als an Silber. Mit Silber leben Sie noch unauffälliger als mit Gold.

Renaissance als Münzmetall?

Holen Sie aus Ihrem Geldbeutel bitte einmal ein 1-Cent-Stück, die kleinste heute umlaufende Münze. Etwa so groß, allerdings flacher, wäre eine 1-Gramm-Goldmünze oder eine 1-Gramm-Silbermünze. Letztere wäre eine moderne Sesterze und hätte aktuell einen Wert von knapp 40 Cent. Ihre goldene Schwester notiert bei 16,40 Euro.

Allerdings steigt der Wert dieser Münzen ständig. Selbst wenn die Silber-”Sesterze” einen nominalen Wert von einem Euro hätte und die Gold-”Sesterze” einen solchen von 50 Euro, so würde mit ihnen das passieren, was mit den alten Fünfmark-Stücken passiert ist: ihr Materialwert überstieg den aufgeprägten Geldwert. Deshalb wurden die 5-Mark-Gedenkmünzen durch 10-Mark-Gedenkmünzen ersetzt. Italien hatte ein ähnliches Problem mit den Telefonzellen: wegen des ständigen Wertverfalls der Währung hätte man ständig die Tarife nachstellen müssen, folglich hat man eigene Telefonmünzen verkauft - und auf diese Weise tatsächlich eine wertstabile Parallelwährung geschaffen.

Allerdings wäre eine parallele Silberwährung, die ähnlich funktioniert wie die italienischen Telefonmünzen, ein permanentes Armutszeugnis für die Europäische Zentralbank. Stellen wir uns einfach einmal vor, zum 1. April 2007 würde ein neuer Denar eingeführt, 2,5 Gramm reines Silber, Wert bei Einführung exakt ein Euro. Für zwei Denare bekommen Sie 750 Gramm Mischbrot, für 3 Denare 0,5 Liter Bier in einer Gaststätte und für 10 Denare einen Herrenhaarschnitt. Am 1. April 2007 ebenso wie am 29. September 2019 oder am 4. Januar 2032. Der Denar ist immer ein Denar, auch wenn das Brot 2019 schon 5 Euro kostet und für den Herrenhaarschnitt 2032 mindestens 50 Euro verlangt wird.

Jetzt sind Sie an der Reihe. In welcher Währung wollen Sie bezahlt werden? In inflationsanfälligen Euro, mit jährlichen Gehaltsanpassungen - oder in wertbeständigen Denaren? Und Ihre Rente? Soll die in Euro oder in Denaren ausbezahlt werden? Sie bekommen natürlich immer Euros überwiesen, aber zumindest seit 1990 wären Sie besser gefahren, wenn Sie keine Anpassungen sondern ein inflationsstabiles Gehalt bezogen hätten (ausgenommen Manager, natürlich). 3.000 Denare bleiben 3.000 Denare, ohne Gewerkschaften, ohne Verhandlungen. Auch 2020 verdienen Sie nach wie vor diese 3.000 Denare - auch wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber jetzt 5.000 Euro überweist.

Führen Sie Ihr Sparkonto in Euro, mit Zinsen zumeist unter der Inflationsrate und voller Besteuerung - oder lieber in wertstabilen Denaren, ohne Zinsen und ohne Steuern? Umgekehrt verleihen die Banken auch viel lieber Denare als Euros, natürlich gegen Zinsen. Gerade Hypotheken und langlaufende Ratenkredite werden in Denaren abgerechnet.

Es wird das passieren, was immer passiert ist: Gutes Geld wird Schatzmittel, schlechtes Geld Tauschmittel. Kaum jemand wird mit Denaren bezahlen, aber sehr viele Leute tauschen Euros in Denare, um diese irgendwo zu horten. Denn warum sollten Sie Geld einer Bank anvertrauen, die es doch nur einfach für Sie aufbewahrt, ohne es zu vermehren?

Volkswirtschaftlich wird die Parallelwährung allerdings ins Chaos führen, denn sie entzieht der Wirtschaft durch verstärkte Hortung Liquidität. Der Euro wird ein Schattendasein führen, denn auch die Wirtschaft wird in Denaren abrechnen und Euro “an Zahlungs statt” annehmen müssen, da diese ja weiterhin gesetzliche Zahlungsmittel sind.

Eine Remonetarisierung der Edelmetalle kann nur erfolgen, indem man sich gänzlich von der Papierwährung verabschiedet. Dies setzt jedoch voraus, daß die Papierwährungen scheitern, so wie einst die französischen Assginaten. Aber selbst, wenn Sie beim Bäcker nicht mit Silber und beim Autohändler nicht mit Gold bezahlen können - Ihr Vermögen können Sie auch jetzt damit erhalten, durch alle Turbulenzen hindurch, die das Papiergeld erleiden wird.

Ob es zu einer Krise kommen wird oder nicht - Gold und Silber haben sich seit 3.000 Jahren bewährt. Kein Politiker konnte ihnen wirklich etwas anhaben. Sie haben bei Ihrer Altersvorsorge die Wahl: Sprüche eines fast vergessenen Ministers Norbert Blüm - oder jene Metalle, die alle Fährnisse der letzten Jahrtausende unbeschadet überstanden haben.

Quelle: Michael Winkler 28.03.07



Tags: Allgemeines

35 responses so far ↓

  • 1 Nanga Parbat // Mar 29, 2007 at 12:33

    In den USA nennt man Leute wie Winkler “Survivalists”, was übersetzt etwa soviel bedeutet wie “Überlebensfanatiker”. Menschen die die ganz große Katastrophe in diesem, spätestens im nächsten Jahr erwarten und daher den hauseigenen Atombunker mit der Bewaffnung einer Heereskompanie und Lebensmittel für 5 Jahre ausstatten. Nicht daß ich das Kommen einer großen Weltwirtschaftskrise ausschließe (ich bin sicher sie kommt) aber Winklers Visonen eines Dritten Weltkrieges und des völligen Zusammenbruchs jeder Ordnung erscheinen mir etwas sehr fatalistisch. Zumal das entsprechende politische Szenario, daß er vor kurzer Zeit gezeichnet hat, etwas sehr übertrieben und unrealistisch war. Derzeit weist nichts auf einen unmittelbar bevorstehenden Iran-Krieg hin und selbst wenn er käme bezweifle ich die von Winkler prophezeite Extrem-Eskalation. Trotzdem danke für die Anlagehinweise.

  • 2 Nordländer // Mar 29, 2007 at 13:08

    @Nanga Parbat
    Also ich finde man sollte für jede Eventualität gewappnet sein.Ob es dann so oder so kommt kann keiner WISSEN.
    Angenommen es kommt so wie es M.Winkler beschreibt,dann ist er der Held schlechthin und ein Superanalyst.
    Wenn nicht,dann nur einer von vielen Schwarzmalern.
    Aber auf jeden Fall ein Warner vor dem Unvermeidbarem.

  • 3 Schörner // Mar 29, 2007 at 13:28

    Wieder ein klasse Artikel von Hr. Winkler.

    @Nanga Parbat:
    Denken sie mal in längeren Zeiträumen. Es geht nicht um dieses Jahr oder nächstes Jahr, sd. um das Denken in Generationen.

    Hingegen wird systematisch versucht, diese Bedenken durch Lächerlichmachung zu zerstreuen.
    Das ist so wie mit der “Verschwörungstheorie”, obwohl Verschwörungen zum 1×1 der Politik und der Geheimdienste gehören, Dinge also VerschwörungsPRAXIS sind, gelingt es, sie damit als absurd erscheinen zu lassen, ohne noch über die FAKTEN reden zu müssen.

    Nichts anderes haben sie eigentlich auch getan. Keinerlei Fakten, nur Herabwürdigung und “derzeit weist nichts auf einen unmittelbar blablabla”.
    Unmittelbar! Als ob Hr. Winlers Artikel darauf basieren würde. Hier geht es um das prinzipielle Erkennen von Zusammenhängen. Ob die heute, 2010 oder 2020 akut werden, spielt eine untergeordnete Rolle, entscheidend ist, daß sie kommen müssen.
    Hr. Winklers Ratschläge sind selbstlos, aufrichtig und ich finde sie sehr gut. Wer heute auf Konsum ein wenig verzichtet und stattdessen diese Ratschläge befolgt, wird einmal sehr dankbar dafür sein.

  • 4 c // Mar 29, 2007 at 14:13

    Ob Herr Winkler mal überlegt hat, Gastredakteur in der YPS zu werden? Ich sehe hier ein verborgenes Talent. Michael und seine Urzeitkrebse im Kampf für das Gute!

  • 5 Willi Wichtig // Mar 29, 2007 at 14:32

    Ein sehr gutes Buch zum Thema heißt “Das Silberkomplott” von Reinhard Deutsch. Die Grundaussage in diesem Buch:

    Es gibt kein richtiges Geld(Warengeld) als staatliches Zahlungsmittel mehr, sondern nur noch “Legales Falschgeld”(Kreditgeld, welches bei Rückzahlung aus dem Wirtschaftskreislauf verschwunden ist). Die Folgen sind weitreichend und vor allem fatal, denn sollte das Dollarkartenhaus wirklich einstürzen, so hat Herr Winkler noch viel zu “rosig gemalt”.

    Im Übrigen wird der beschriebene Crash kommen, über Nacht und nur dann, wenn die Bestimmer oder wirklichen Eigentümer des Dollar es wünschen und wollen. Insofern ist der winklersche Hinweis vollkommen richtig und wer es nicht versteht oder keine Ahnung hat - einfach mal die Klappe halten.

    B.Shaw soll einmal gesagt haben:
    Viele Menschen bekommen mehr als sie verdienen

    aber

    die meisten Menschen verdienen mehr als sie bekommen !!!

    Es stelle sich doch jeder mal vor was passiert, wenn jeder seine eigene Gelddruckmaschine hätte und solche Leute soll tatsächlich geben.

    Lest “Das Silberkomplott” und ihr werdet es begreifen (oder auch nicht).

  • 6 Klaus // Mar 29, 2007 at 15:48

    Ganz so ähnlich hat sich der Professor im TV so um 1999 geäußert.Der hatte sich sogar einen eigenen Bunker gebaut,welcher von Journalisten besucht und gefilmt wurde.Und warum der ganze Aufwand.Weil im Jahr 2000 die Welt unterging ähhhh… sollte.

    Schamanengefasel.

    Andre Kostolany,der Börsenguru,hat das mal so gesagt”Wenn der nächste Goldrausch kommt,investieren Sie nicht in Gold,sondern in Schippen”

    Herr Winkler,legen Sie ihr Geld in Kupfer an,nichts wird im Krieg mehr gebraucht als Kupfer,wegen der Patronen.

  • 7 Nemo // Mar 29, 2007 at 15:55

    Silber ist ein wirtschaftlich wichtiges Metall. Grob geschätzt wird Silber in einer Menge von etwa zwei Gramm je Jahr und Weltbürger produziert.

  • 8 Nordländer // Mar 29, 2007 at 16:10

    Zu c:
    Paß auf deinen Rücken auf…
    Wofür steht c?Casper wahrscheinlich.

  • 9 Bube // Mar 29, 2007 at 16:16

    Mein Anlagetipp: Sauberes Trinkwasser einlagern! (Das kommt jetzt noch billig aus der Leitung.) Riesentank im Garten vergraben, füllen und nach der Katastrophe teuer gegen Silber(!) verkaufen. ;-)

  • 10 wartender Krieger // Mar 29, 2007 at 16:25

    Michael Winkler ist ganz sicher kein “Survivalist” der am Wochenende in der Wildnis seine Überlebenstechniken perfektioniert und überall in seiner Umgebung wie ein Eichhörnchen Nahrungs und Geldlager anlegt.

    Aber er ist ein sehr scharfsinniger politischer und gesellschaftlicher Analyst und darüberhinaus ein außerordentlicher Kenner bekannter wie weniger bekannter Prophezeiungen.

    Aus diesem kombinierten Wissen und scharfem Verstand erstellt er seine Szenarien, unter Berücksichtigung vieler Faktoren, Quellen und Tendenzen.

    Dabei ist er garantiert nicht unfehlbar.
    Aber wenn man ihm etwas vorwerfen kann, dann daß er sich noch stark zurückhält und seine Prognosen noch recht harmlos gestaltet, damit die Leute die er eigentlich warnen will, davon nicht gleich abgeschreckt werden.

    Über die einzelnen Aspekte seiner Bürgerkriegs und Zusammenbruchsszenarien kann man sich sicherlich streiten - aber nicht darüber, ob sowas überhaupt passieren wird, denn das ist praktisch unausweichlich.

    Lediglich der genaue Zeitrahmen des Beginns und Ablaufs steht noch zur Diskussion, doch selbst dieser verdichtet sich zunehmend auf einen Zeitraum von 2008 - 2012.

    Schon dieses jahr, in wenigen Wochen oder Monaten kann es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Weltwirtschaftskrise kommen.
    Der Anggriff auf den Iran, der praktisch schon im Gange ist, wird einer von vielen Auslösern sein.
    Dank der Globalisierung werden die Folgen diesmal auch von globaler Art sein, sichere Länder oder Währungen wird es nicht geben.

    Die Globalpolitischen Verhältnisse sind enorm angespannt und die Anzahl akuter wie potentieller Krisen und Kriegsherde steigt rapide. Die Situation hat national wie international starke Parallelen zur Zeit vor Ausbruch der beiden Weltkriege.

    Wer die entsprechenden Faktoren und Zeichen kennt, kann praktisch auf einer Liste abhaken, wie die einzelnen Teile an ihren Platz fallen und sich die Vorzeichen für die Prophezeiten Szenarien erfüllen.

    Für jeden halbwegs weitsichtigen und informierten Zeitgenossen ist es glasklar, daß Krieg und Krise bevorstehen. Ob nun Weltkrieg oder Bürgerkrieg ist lediglich eine Frage der Reihenfolge.

    Aber der Wirtschaftskollaps steht auf jeden Fall an, die stetig und rapide wachsende Anzahl von Krisen, Pleiten und Skandalen sind deutliche und unmittelbare Anzeichen, die keiner Interpretation mehr bedürfen. Die nationale wie globale Wirtschaft und das Geldsystem auf das diese begründet sind, sind durch und durch marode und wären schon längst kollabiert, würde man hinter den Kulissen nicht mit allerlei Tricks und Notmaßnahmen das schwankende und bröckelnde Gebilde notdürftig stabilisieren.

    Die Staaten sind pleite, die Banken sitzen auf faulen Krediten, die Börsen sind hoffnungslos überspekuliert und der Dollar als Weltleit und Reservewährung ist kurz davor, zusammenzubrechen und massiv abgewertet zu werden.

    Die Gesellschaften und Völker der westlichen Welt wurden durch Luxus fett und dekadent gemacht und durch Zuwanderung Artfremder und Multikultur zermürbt und unterwandert.

    Die moslemischen Völker sind in Aufruhr und wurden von den Herrschern der westlichen Welt düpiert und bis aufs Blut gereizt.
    Man überzieht eine Moslemnation nach der anderen mit Krieg, sofern sich deren Herrscher nicht kaufen lassen und glaubt ernsthaft, daß diese sich das noch länger gefallen lassen, bis man sie vor vollendete Tatsachen stellt?

    Und genau jene Moslemvölkerschaften stellen einen Großteil der multikulturellen Bereicherungen, welche den westlichen Gesellschaften bald das Messer auf die Brust setzen werden - von innen!

    Jeder überlege sich nurmal ganz kurz, was wohl passieren wird, wenn die Europäischen Staaten ihre volks und kulturfremden Einwanderermassen nicht mehr sozialverträglich alimentieren können?

    Die Antwort ist ebenso einfach wie unzweifelhaft! Bürgerkrieg, Rassenkrieg, Religionskrieg!

    Es gibt schlichtweg keinerlei Möglichkeiten mehr, dieses Szenario noch zu verhindern.
    Vor allem weil die Politik weder Interesse noch Konzepte zu haben scheint, das Ruder nocheinmal rumzureissen.
    Denn dazu bräuchte es Souveränität, Durchsetzungsvermögen, Konsequenz und Mut zu unpopulären Entscheidungen.

    Alles Eigenschaften, welche der demokratischen Klientel von Natur aus fehlen.
    Wo das Mittelmaß regiert und Opportunismus praktisch Staatsdoktrin ist, kann höchstens bestehendes verwaltet und reagiert, aber keine echte Politik, im Sinne von Schaffung von Realitäten, gemacht werden.

    Nein, Herr Winkler ist sich all dessen sehr genau bewußt und noch mehr.

    Seine Tipps und Szenarien kann man annehmen oder nicht.
    Am bevorstehenden Lauf der Dinge wird das rein garnichts ändern.

    Der Zusammenbruch unserer Zivilisation, auf die eine oder andere Weise ist unausweichlich.

    Dabei gibt es nur zwei arten von Menschen:
    Jene welche darauf irgendwie Vorbereitet sind, und jene, welche aus Unwissenheit oder Unglauben von den Ereignissen überrollt werden.

    Das Überleben wird durch noch so gute Vorbereitung natürlich nicht garantiert. Aber die Chancen dafür werden erhöht.

    Und wer an den bestehenden Zuständen etwas ändern will, wer sich als Kämpfer für die Freiheit und gegen das unterdrückerische System versteht, wer von sich selbst behauptet ein Patriot und volkstreu zu sein, der kann es sich schlichtweg nicht leisten, solche Warnungen zu ignorieren und sich nicht bestmöglich darauf vorzubereiten.

    Denn nur wer jene Krisenzeiten auch überlebt, kann nachher am Aufbau einer neuen Ordnung, eines echten und freien Deutschland auch mitwirken.

    Denn Deutschland wird jede Krise und jeden Zusammenbruch überleben, weil Deutschland und das Reich überall dort fortexistiert, wo Deutsche Menschen in deutschem Geiste das Erbe von Volk und Reich im Herzen tragen!
    Darum ist es deren heilige Pflicht, für Volk und Reich zu überleben und für das Überleben möglichst vieler tauglicher Volksgenossen zu sorgen.

    Und Michael Winkler erfüllt diese Pflicht, indem er jeden, der bereit ist zuzuhören, warnt und ihm das Wissen in die Hand gibt, das Kommende zu überleben und dabei eine möglichst starke Ausgangssituation zu schaffen.

    Und wer nun meint, Herrn Winklers Ausführungen als Unsinn abtun zu müssen oder an ihm persönlich rumzumäkeln, der sollte lieber anfangen dafür auch Argumente und Fakten beizubringen.

    Denn Meinungen sind bekanntlich wie Arschlöcher. Und die größten davon sind jene, welche außer ihrer destruktiven Meinung absolut nichts vorzuweisen haben, um diese auch irgendwie konkret zu unterfüttern!
    Denn jene Art intellektueller Schließmuskel prodzuziert für gewöhnlich nichts außer übelriechender, heisser Luft und geistigem Dünnpfiff!
    Und dafür halten wir uns schließlich schon eine ganze Horde von prächtig im Futter stehender Politiker und Medienhuren!

  • 11 Wetekamp // Mar 29, 2007 at 16:25

    2004, kurz bevor die neuen Notstandsgesetze durchgewunken wurden, hat Frau Künast empfohlen, sich einen Lebensmittel- etc.-Vorrat für mindestens 3 Wochen anzulegen.

    Seit dem kommen turnusmäßig immer wieder aus den verschiedensten Ecken “Empfehlungen” von Lebensmittelbevorratung bis Vermögenssicherung. Vielleicht dient dieses ganze Geschrei nur einem Zweck – wenn es wirklich soweit ist, hört keiner mehr drauf …

    Andererseits. Erstens kommt es anders, zweitens, als man denkt. Was ist, wenn die “Propheten” recht haben, die da sagen, daß die ganze Sache vollkommen friedlich für die Erdenbürger abläuft??

    Meiner Ansicht nach ist anstatt Panikerei in Sachen Pfründe (oder von mir aus: “Überleben”) sichern etc., sinnvoller mit der Angst vor allem Möglichen aufzuhören und sich endlich darüber im Klaren zu werden, daß Angst und Agressionen nur dem Dreckspack dienen, daß in den jeweiligen ReGIERungen sitzt.

  • 12 Sigurd // Mar 29, 2007 at 16:57

    Ich gehe davon aus, daß viele Nationalisten zu den Großverdienern gehören und deshalb die durchaus interessanten Ratschläge des Autors umsetzen können. Wie sonst erklärt sich, daß die nationale Bewegung im Geld schwimmt.
    Wenn ein superreicher Nationalist mir was abgibt, denn Hartz4 ist nicht so der Hit zum leben, damit ich auch vorsorgen kann, dann bitte melden. Würde mich freuen.

  • 13 TodosAlemanesUnidos // Mar 29, 2007 at 17:17

    Zu M. Winklers Silber- und Goldgedanken:

    In den Tagen 26.3.-29.3.2007 (sein Text datiert vom 28.3.) passierte der Erdenmond die Zeitregionen des Himmels “Krebs” (=Silber) und “Löwe” (=Gold).
    Herr Winkler wurde geboren, als die Sonne die Zeitregion des Himmels “Löwe” passiert hatte. Also ganz und gar ein “goldiges Kerlchen” !

  • 14 Klaus // Mar 29, 2007 at 20:26

    Das ist wie beim Wetterbericht.Drei mal hintereinander falsche Vorhersagen und er wird uninteressant.
    Sollte Herr Winkler jedoch Recht haben,bin ich gern zum Gang nach Canossa bereit.

  • 15 Patrick // Mar 29, 2007 at 21:05

    Ich finde den Text auch sehr gut und muss mich anschließen, was wenn?

    Habe zu einem ähnlichen Thema ein sehr guten Link gefunden, ich entschuldige mich für die langen Ladezeiten.

    http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=3552

  • 16 runenraunen // Mar 29, 2007 at 22:54

    Schau, schau:

    http://ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Bundesbank%20Krisenquoten/180459.html

  • 17 Schörner // Mar 30, 2007 at 0:16

    @runenraunen:
    Sehr interessanter Artikel.
    Wenn es nach manchen Kommentatoren geht, sind nun jetzt wohl sogar die Bankchefs selbst völlig irre Verschwörungstheoretiker…

    Allerdings muß man diese Vorgänge nicht unbedingt als Indiz für die zunehmende Labilität des Weltfinanzsystems sehen, sd. kann sie auch als logischen nächsten Schritt auf dem Weg zur Weltdiktatur sehen. Die Überwindung nationalstaatlicher Grenzen ist ein wesentlicher Teil dafür.

  • 18 runenraunen // Mar 30, 2007 at 6:40

    @ Schörner
    Diese Feststellung ist vollkommen richtig. Länderübergreifende Bankenfusionen sind alleine aber schon schlimm genug in einer zinsbasierten Wirtschaft. Die Bank hat keinen Heimatmarkt mehr, wo sie ihre Pflicht sieht den Liquiditätsentzug durch Zins wenigstens mit erweiterter Kreditvergabe zu kompensieren. Deutsche Banken mit mehrheitlich ausländischen Aktionären, sowie Renditezielen von 25% sind eine Gefahr für die Volkswirtschaft, ebenso wie BaselII (ein Syndikat gegen den Mittelstand) und den Zwang auf die Sparkassen und Genossenschaften dies anzuwenden.

  • 19 Adminus Diabolus // Mar 30, 2007 at 14:33

    Der gute Winkler hat vollkommen recht. Im Timing sind Zusammenbrüche schwer vorherzusagen, aber auch ich glaube, dass es in den nächsten 2 Jahren passiert.

    Ich begann Gold zu kaufen, 3 Stunden nach dem ersten Einschlag einer Rakete (die reden von Fliegern..) im WTC. Fuer mich war klar, dass Amerikkka (Jewnited Snakes of Aemrikkka) als Imperium ihren Zenit am 8 September 2001 hatte.
    Seitdem ist der Abstieg am Laufen, mit dem eventuellen Zusammenbruch und Bürgerkrieg in usa.

    Ich bevorzuge Gold und Silber in elektronischer Form (wie in goldmoney.com oder e-gold.com), d.h. Barren werden angekauft, fuer Rechnung aller Kunden und in Goldbunkern gelagert. Dies macht man mit dem grössten Teil seines Vermögens, weil es praktischer ist.

    Eine kleine Anmerkung: Bretton Woods 1971 gilt als Abschaffung des Goldstandards, aber warum kam es dazu??

    Es waren die Franzose, die die Amis dazu zwangen, F wollte anstatt mit Fiat-Geld bezahlt zu werden, von den usa GOLD erhalten - und die Amis hatten es NICHT! Also, haben die Amis einfach den Goldstandard abgeschafft - fick den Gläubiger heißt das!

    Auch ist es ein offenes Geheimnis, dass die Amis seit 40 Jahren einen LEEREN GOLDSPEICHER in Ft. Knox bewachen :-), man tut was man kann, um die Illusion aufrecht zu erhalten.

    Weidmann’s Heil
    Adminus

  • 20 Beobachter // Mar 30, 2007 at 18:20

    @Adminus Diabolus
    Ich hoffe nur , dass der Goldbunker, in dem Ihr Gold lagert nicht auch leer ist.
    Beobachter

  • 21 Adminus Diabolus // Mar 30, 2007 at 21:58

    @ Beobachter;

    Trefflich beobachtet!!
    Im Gegensatz zur US-Regierung benutze ich Bunker, die besucht werden können (was ich selbst einmal gemacht habe), und drüber hinaus 4x im Jahr einen Audit erfahren (Wirtschaftsprüfer).

    Darüber hinaus sind GOLD und Währungen eine meiner Hauptbeschäftigungen, ich bin Partner in der Entwicklung von Supragold (supragold.com), von daher allein kenne ich die verschiedenen Konzepte Währungen zu kreieren und zu kontrollieren bestens.

    Weidmann’s Heil
    Adminus

  • 22 Hermann // Mar 31, 2007 at 21:08

    Gold und Silber lieb ich sehr,
    kann’s auch wohl gebrauchen,
    hätt ich doch ein ganzes Meer,
    mich darein zu tauchen.
    Braucht ja nicht geprägt zu sein,
    hab’s auch so ganz gerne,
    sei’s des Mondes Silberschein,
    sei’s das Gold der Sterne.

    Doch viel schöner ist das Gold,
    das vom Lockenköpfchen,
    meines Liebchens niederrollt
    in zwei blonden Zöpfchen.
    Darum komm, mein liebes Kind,
    laß uns herzen, küssen,
    eh die Locken silbern sind
    und wir scheiden müssen.

    Seht, wie blinkt der goldne Wein
    hier in meinem Becher;
    horcht, wie klingt so silberrein
    froher Sang der Zecher !
    Daß die Zeit einst golden war,
    wer wollt das bestreiten,
    denkt man doch im Silberhaar
    gern vergangener Zeiten.

  • 23 michael // Mar 31, 2007 at 23:41

    Eine ähnlich paranoide Überlebensphobie hat bereits zu Genüge abderweitig verdauen müssen. Edgar Steele läßt grüßen!

    Siehe dazu

    http://www.conspiracypenpal.com/columns/silvermoon.htm

    und

    http://www.conspiracypenpal.com/update0605.htm

    und

    http://www.conspiracypenpal.com/doomed.htm

    und

    http://www.conspiracypenpal.com/there.htm

  • 24 michael // Apr 1, 2007 at 7:52

    Nochmals: Wo sich Winkler infiziert haben könnte:
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/silvermoon/htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/paper.htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/update0605.htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/doomend.htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/there.htm
    Thank you, Edgar!

  • 25 michael // Apr 1, 2007 at 7:53

    Wo sich Winkler infiziert haben könnte:
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/silvermoon/htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/paper.htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/update0605.htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/doomend.htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/there.htm
    Thank you, Edgar!

  • 26 michael // Apr 1, 2007 at 7:54

    Wo sich Winkler infiziert haben könnte:www.conspiracypenpal.com/columns/silvermoon/htm,www.conspiracypenpal.com/columns/paper.htm,www.conspiracypenpal.com/columns/update0605.htm,www.conspiracypenpal.com/columns/doomend.htm
    http://www.conspiracypenpal.com/columns/there.htm
    Thank you, Edgar!

  • 27 querulant // Apr 1, 2007 at 11:47

    Egal was man von dem Artikel, bzw. den ganzen Szenarios halten mag - es ist sicher sinnvoll, einen Teil seines Vermögens in Edelmetall anzulegen!
    (unsichtbar für den Staat und diverse Ämter!)

  • 28 wartender Krieger // Apr 1, 2007 at 13:35

    @ michael: Egal wie oft sie ihre verqueren Provokationen und unkonstruktive Angriffe hier auch reinstellen, wahrer oder sinnvoller werden sie dadurch auch nicht!

    Für einen Agent Provocateur arbeiten sie reichlich ungeschickt.
    Damit sie in der Rolle glaubhaft sind, müssen sie ab und zu auch mal was konstruktives und sinnvolles beitragen.

    Nein wirklich, PISA macht selbst vor ihren Kreisen nicht mehr halt, wie erschreckend!

  • 29 Hjalmar Schacht // Apr 2, 2007 at 1:36

    Das Szenario des Herrn Winkler ist interessant und die Empfehlungen nachdenkenswert. Eine Situation wie in den 40ern, als ein System völlig zusammenbegrochen ist (Finanzsystem, Wertesystem, gesellschaftliches System usw.), wird so nur durch einen völligen Ablösung der derzeitigen herrschenden Klasse möglich sein, so wie es damals in Deutschland auch gewesen ist. Dies schaffen heute aber weder die millionen Migranten, noch irgendein Feind von Außen oder gar von Innen.

    Was uns ereilen könnte ist aber in der Tat eine starke Abwertung des Dollars. Erst vor kurzem sind die Weltmärkte erschüttert worden. Was war passier? Einfach gesagt: “Schuld” waren die amerikanischen Konsumenten, die in erheblichen Maße ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachgekommen sind. Das führt - auch einfach gesagt - dazu, dass in Zukunft Kredite in den USA schwieriger zu bekommen sind. Dies wiederum wird einen geringeren Konsum zur Folge haben und das wird dann in der ganzen Welt bemerkt werden, da die USA Weltmeister im Schuldenmachen und im Import sind. Daher sanken dann die Kurse. Einen “Zusammenbruch” kann es aber dadurch nicht geben.

    Selbst über einen Zeitraumvon 30 Jahen, der die Ölkrise in den 70ern und auch 9/11 beinhaltet, haben Aktien z.B. im Schnitt einen Zuwachs von fast 10 Prozent zu verzeichnen! Daher ist es nach wie vor schlau, sein Geld in Aktienprodukte zu investieren. Aber auch hier gestreut in Fonds, also nicht in Einzelaktien.

    Mit einem Sparplan kann man auch mit wenig Geld investieren und sogar den sog. Cost-Average-Effect ausnutzen. Was steht hinter desem Effekt? Man investiert immer die gleiche Summe und wenn die Aktien steigen, kauft man automatisch weniger teure Aktien, wenn die Kurse fallen, kauft man automatisch mehr günstige Aktien und profitiert so durch das Auf und Ab der Märkte.

    Was aber, wenn man Hartz IV Empfänger wird? Dann muß man dafür sorgen, dass man dieses Geld in Anlageformen investiert hat, die Hartz IV oder pfändungssicher sind. Da gibt es von vorneherein nur zwei Möglichkeiten: Rürup Rente oder die Riester Rente. Da möchte ich Euch zwei Variationen bei der Riesterrente durchspielen:

    Möglichkeit 1, jemand hat Arbeit, verdient sehr gut (sagen wir mal 55.000 EUR) und hat einen Riestervertrag. Er zahlt 1.575 EUR/Jahr ein und bekommt ca. 750 EUR beim Lohnsteuerjahresnausgleich zurück! Eine vergleichbare Rendite von 50% und das staatlich garantiert!!! Und die 1.575 EUR (mehr geht nicht; ab 2008 können es dann 2.100 EUR sein; dann bekommt der gleiche Sparer ca. 1.000 EUR zurück!!), werden z.B. mit Cost Average Effect in eine Riesterrentenversicherung investiert, die einen hohen Aktienanteil hat! Also da auch nochmal vielleicht 8% erwirtschaftet. Eine bessere Altersvorsorge gibt es nicht. Zudem ist das staatlich garantiert, wer einmal einen solchen Vertrag hat, hat auch diese Förderung als marktunabhängige Rendite. Egal also, was die Aktien machen, das Geld kann man nie ganz verlieren (ist bei Riester so Bedingung) und die staatliche Förderung ist auch garantiert und kann nicht nachträglich für abgeschlossene Verträge geändert werden. Außerdem ist es doch auch nett, so Steuern zu sparen und Geld vom Staat zu bekommen, oder?

    Möglichkeit 2, man ist arbeitslos. Hier gilt: Riester ist nicht nur Hartz IV sicher, sondern als Arbeitsloser kann man für 5 EUR /Monat seinen Vertrag weiterbesparen und bekommt vom Staat dafür als Dank 114 EUR geschenkt! (ab 2008 154 EUR). Da es für die Ehegattin und Kinder auch noch die Zulagen gibt, heißt das z.B. für einen verheirateten Arbeitslosen mit zwei Kindern, dass er 60 EUR im Jahr selber bezahlt, aber zusätzlich vom Staat ab 2008 493 EUR geschenkt bekommt! Auch da gibt es nichts besseres.

    Es gibt also die steuerliche Förderung (Bsp. 1) und die Zulagenförderung (Bsp. 2).

    Egal ob jung oder alt, arm oder reich, Riester ist für alle geeignet. Daher kann ich jedem Kameraden nur dazu raten, die staatlichen Geschenke anzunehmen und einen Riestervertrag abzuschließen. Wichtig ist es hier, eine Rentenversicherung abzuschließen, keinen Fondsparplan, wie von machen Banken angeboten, da beim letztgenannten viele Kosten die Rendite schmälern.

    Wer dazu nähre Fragen hat, kann gerne Fragen. Ansprechpartner nenne ich aber natürlich nicht, mit dieser Empfehlung möchte ich nicht den Eindruck erwecken, mich oder andere bereichern zu wollen. Ich halte es aber für meine kameradschaftliche Pflicht, auf dieses geniale Produkt hinzuweisen. Nicht alles was “die da oben” machen ist schlecht.

    Den einzigen Fehler, den man bei Riester machen kann, ist es ihn nicht abzuschließen.

    MkG
    Hjalmar

  • 30 Schörner // Apr 3, 2007 at 14:35

    @Hjalmar,

    ich kann ihre Ansichten nicht teilen.
    1. Aktien sind nun seit 60 Jahren im Wert gestiegen. Man kauft sie NICHT NACH einem solchen Anstieg, sd. DAVOR.
    Da man die Zeit aber nicht zurückdrehen kann, hilft nichts als einzusehen, daß man jetzt zu spät dran ist. Daher: in Generationen denken! Die Kinder darüber informieren, wie das Judengeschäft funktioniert.

    2. Die private Pensionsvorsorge, die sie hier empfehlen, kommt seltsamerweise 60 Jahre zu spät. Warum hat niemand den Leuten dazu geraten, als nach dem Krieg die Märkte NICHT gesättigt waren?
    Glauben Sie denn wirklich, daß die heutigen Einzahler in 30 Jahren davon noch was sehen werden?
    Die private Pensionsvorsorge ist nichts anderes, als ein Enteignungsprogramm relativ kurz vor dem Zusammenbruch. Damit gelingt es nochmals enorme Summen von den Leuten abzugreifen, während die Hochfinanz Realien und Edelmetalle damit kauft. Es geht schließlich darum, daß am Ende, einer die guten realen Sachen besitzt und der Dummkopf die wertlosen Papiere und Versprechungen.
    Im Zusammenbruch werden die Papierwerte bereinigt und danach geht es wieder weiter. Die Unwissenden stürzen sich dann auf Gold, während die Wissenden in die Papiere gehen.
    Sie sind mit ihren Ratschlägen genau Phasenverkehrt unterwegs.

    Die beste Altersvorsorge ist und bleibt eine Familie, die diesen Namen auch verdient.

  • 31 Hjalmar Schacht // Apr 4, 2007 at 1:23

    @Schörner: Schön, das überhaupt jemand meinen Artikel gelesen hat. Die meisten läßt es kalt, obwohl es jeden angeht und jetzt schon klar ist, dass die meisten Leute in der Altersarmut landen werden. Genug der Vorrede, zu ihren Punkten.

    ad 1.) Sie haben Recht, wenn ihre Aussage Einzelwerte beschreibt. Da ist es tatsächlich so, dass häufig die Aktien gekauft werden, die bereits den höchsten Anstieg hinter sich haben. Aktienkurse haben viel mit Glückspiel zu tun. Um dieses Glück bzw. Pech in einem kontrollierbaren Rahmen zu halten, ist es wichtig seine Aktien zu streuen. Wer sich diese Streuung nicht zutraut, bedient sich bei Fondsmanagern. Der Fidelity European Growth z.B., ein bekannterer Fonds, hat von 1997 bis heute 313 % gemacht - und in diesem Zeitraum befindet sich sogar der “Jahrhundertcrash” 9/11!

    Wer reich werden will, muß in Fonds investieren, die auch in der Vergangenheit eine hohe Rendite abgeworfen haben.

    Ihre Aussage, dass man Aktien nach einem Anstieg kauft, ist aber, wenn sie damit ausdrücken wollen, dass dieses Kaufverhalten ein grundsätzlicher Fehler ist, eine falsche Aussage. Der Cost Average Effect, bei dem man auch mit kleinen Beiträgen Aktien kauft, nutz sogar den Effect der Volatilität (Schwankungen) der Aktienkurse.

    Beispiel: Investiert jemand z.B. 50 EUR /Monat in den DWS Vermögensbildungsfonds I (ein bekannter Fonds auch aus der Werbung “keine halben Sachen”, falls das Stichwort reicht), hat 2002 in Folge von 9/11 ein Minus von fast 30 % gemacht. Von seinen 50 EUR kauft man in dem Fall automatisch viele Aktienanteile, da sie ja “günstiger” geworden sind. In den darauffolgenden Jahren gab es aber ein Plus von fast 40 %. Was bedeutet das für den Cost Average Effect? Man bekommt für seine 50 EUR weniger Anteile, da sie ja teurer geworden sind. Aber die Aktienanteile, die derart ins Minus gegangen sind, erholen sich aber auch, so dass das Aktiendepot insegsamt an Wert deutlich zunimmt. Man nutzt die Schwankungen durch den Cost Average Effect für sich aus und profitiert auf Dauer mehr, als wenn man Einmalzahlungen vornimmt und abwartet, was sein Geld macht (aber auch da profitiert man).

    Den Aktienspekulanten unter Euch sei gesagt, dass das ganze auch berechnet werden kann und wie jede Vereinfachung angreifbar ist. Diese Darstellung soll aber tatsächlich vereinfachen und die Gesetze des Marktes veranschaulichen. Da nehme ich an dieser Stelle kleine Ungenauigkeiten in Kauf. Die Prozentzahlen stimmen aber und eine Verdreifachung seines Vermögens TROTZ 9/11 spricht doch eine deutliche Sprache.

    Fazit: Legal kann man nur durch einen kontinuierlichen Sparprozess in Aktienfonds über einen langen Zeitraum (z.b: ab 20 Jahren) Vermögen aufbauen.

    ad 2.) Sie haben Recht, die Altersvorsorge hätte viel eher in Angriff genommen werden müssen. Dazu war aber niemand bereit, weder Politiker noch Wähler.

    Was glauben sie, was in 20 Jahren den veramten Alten gesagt wird? Hättest Du was zurückgelegt, wo Du noch Geld verdient hast, würde es Dir heute nicht so schlecht gehen! Die Riesterrente ist die einzige Altersvorsorge, die komplett steuerlich abgesetzt werden kann. Das können nicht nur reiche Leute durch irgendwelche Steuerschlupflöcher leisten, sondern auch Otto Normalverbraucher.

    Im übrigen sind “die” Märkte noch lange nicht gesättigt. Was ist mit Rohstoffaktien aus dritte Welt Ländern? Was mit Aktien, die Wasser als Geschäftsfeld beschreiben? Was mit “Bio Tec”? Was mit der Pharmaindustrie, bei unserem vergreisten Staat, wo jeder auf Medikamente wird zurückgreifen müssen? Es ist völlig naiv zu behauten, Märkte seien gesättigt und man kann damit kein Vermögen mehr aufbauen.

    Ideal ist daher eine Verbindung von einem Riester und Aktien. Z.B. eine fondsgebundene Riesterrentenversicherung. Warum Rentenversicherung und keinen Fondsparplan? Weil man die Ausgabeaufschläge spart!

    1.575 EUR einzahlen, vom Vater Staat 750 EUR zurückbekommen (durch Lohnsteuerjahresausgleich), dazu die 1.575 EUR in Aktienfonds investiert, was will man mehr? Immer in Angst leben vor einem nochmaligen “Jahrhundertcrash”? Dieser “Crash” ist gerade mal 4-5 Jahre her und der Dax hat sich seitdem mehr als verdoppelt!

    Wer allein Juden das Feld der Aktien und Geldanlage überläßt, so wie ich das ihren Zeilen herauszulesen meine, muß sich nicht wundern, wenn die Karten so verteilt sind, dass weiterhin das Judentum die Weltgeschicke maßgeblich beeinflußt. So ein Denken gleicht einem Pazifisten, der ohne Waffen einen hochgerüsteten Militaristen besiegen will. Funktioniert nicht!

    Es will auch nicht in die Köpfe rein, dass es zu spät für die Generation der über 30 Jährigen ist, wenn jetzt plötzlich jede Familie 5 Kinder hat. Der Zug ist abgefahren und liegt im übrigen nicht nur an der schwachen sog. Nettoreproduktionsrate, also der Anzahl der Geburten im Verhältnis zu den Sterbenden. Durch bessere medizinische Versorgung werden die Leute einfach älter und das muß bezahlt werden. Das nennt sich heute “Langlebigkeitsrisiko”.

    Erinnern sie sich, wie war es früher? Da ging man mit 70 in den Ruhestand und war spätestens 5 Jahre später verstorben. Also 5 Jahre wurde die Rente bezahlt. Und heute? Viele gehen mit 60 in Rente, haben aber nicht mit 14 angefangen zu arbeiten, sondern vielleicht erst mit 25 oder 30. Und wie alt werden die Leute? 85 oder 90 Jahre.

    Bedeutet: Früher über 50 Jahre Arbeit (und Einzahlen in die Rentenkasse) und 5 Jahre Rente, heute 35 Jahre arbeiten und 30 Jahre Rente. Das funktioniert - unabhängig von dem fehlendem Nachwuchs - nicht. Das ist ein strukturelles Problem. Die Leute müssen einfach länger arbeiten, bis 75 Jahre zum Beispiel. Lächerlich wie alle über das Alter 67 jammern! Das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

    Wie soll man z.B. jemanden vermitteln, der 30 oder 40 Jahre gearbeitet hat, dass er genausoviel im Alter bekommt, wie jemand, der nie gearbeitet hat!? Die Rente wird für unsereins Hartz IV Niveau erreichen. Das kann man heute schon berechnen, weil die meisten Journalisten abgebrochene Soziologie Studenten sind, raffen die das nicht! Bedeutet aber auch: Hartz IV zahlt zuviel und wird so nicht bestehen bleiben können, auch wenn sich das so manch einer “aus Gerechtigkeit” oder “Solidarität” wünscht.

    Ich kann wirklich nur DRINGEND jedem Kameraden empfehlen, eine Riesterrente fondsgebunden abzuschließen, um die riesen Lücke in der Altersvorsorge kleiner zu machen. Das reicht zwar noch nicht ganz um der Altersarmut sicher zu entgehen, macht es aber nicht ganz so schlimm.

    Sparen, den Zinseszinseffekt ausnutzen, dann kann man, früh angefangen, auch mit kleinen Beiträgen ein Vermögen aufbauen.

    Nicht zu tun und sich vor dem “Supergau” zu fürchten, ist absolut hirnrissig und dumm! Oder glaubt ihr, die Schreiber auf diesen Seiten (Herr Winkler und Herr Schörner z.B.), sind “schlauer” als die reichsten Menschen dieser Erde, die alle noch nach wie vor in Aktien investieren?

    Ich freue mich auf eine rege Beteiligung an der Diskussion!

    Freundliche Grüße
    Hjalmar

  • 32 Adminus Diabolus // Apr 4, 2007 at 3:15

    @ Hjalmar;

    Ihre Denkweise ist ‘von unten’, d.h. Sie haben blindes Vertrauen in ‘die da oben’, dass Buchwerte alle auch da sind, jederzeit realisiert werden können (d.h. Brot , Butter und Kanonen dafür kaufen können).

    Alle Fonds , die Sie erwähnen sind jenseits jeglicher Kontrolle, gaukeln über einen Kontoauszug Sicherheit und Gewinnzuwachs vor. Dazu wird es nicht kommen, die nächste Währungsreform wird gerade vorbereitet.

    Diamanten, Gold und Silber, im Garten vergraben, sind die einzig wahre Altersversorgung, die auch noch in 40 Jahren zahlen wird - was immer dann gerade als ‘Tageswaehrung’ in Umlauf ist.

    Alle anderen papierbasierten (oder mittlerweile digitalen) Anlageformen werden vaporisiert.

    Weidmann’s Heil
    Adminus

    P.S.: Ich lehne JEGLICHE ART von Versicherung ab, da es die Volksverarsche schlechthin ist. Eine intakte Familie ist das non-plus-ultra.

  • 33 Hjalmar Schacht // Apr 4, 2007 at 10:19

    @Adminus: Meine Meinung beruht auf empirische Werte, auf Erfahrungen der Vergangenheit. Worauf beruht ihre Meinung?

    Nicht böse gemeint, aber an ihren Sätzen sieht man, das sie von dieser Thematik nicht mal ein Halbwissen haben. Diese Fonds sind NICHT jenseits jeglicher Kontrolle. Zum einen haben sie in Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die u.a. Interessen der Anleger schützt. Und wem das nicht weit genug geht, der kann sich dann auf Ratingagenturen wie Feri Trust, Morningstar, Stanley & Poor’s usw. verlassen.

    Versicherungen sind auch nicht Volksverarsche, verunsichern sie die Leser hier nicht! Wenn man mehr herausbekommt als man einzahlt und/oder zudem noch eine Gegenleistung bekommt, wie bei den meisten Versicherungen der Fall, dann ist das keine Volksverarsche, sondern eine Notwendigkeit.

    Klar ist eine Familie schön, aber warum sollten dadurch Versicherungen unnötig werden? Ganz im Gegenteil. Stellen sie sich doch mal vor, eine Frau mit vier Kindern hat ihren Mann nicht mehr als Ernährer! Wer soll dann dafür sorgen, dass die Kinder eine gescheite Ausbildung bekommen, geschweige denn sich hochwertig ernähren, die Miete, den Kindergartenplatz bezahlen können? Ist der Erzeuger noch da, hat der Staat geregelt, dass der Erzeuger zahlen muß. Ist er aber verstorben ist das beste eine Risikolebensversicherung, die für das Wohl der Familie sorgt. Für ein paar Euro fuffzig im Monat sichern sie eine Summe von über 150.000 Euro ab, die dann der Familie zu Gute kommt.

    Und wenn der Ernährer lebt, aber nicht mehr arbeiten kann, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig, die eine Rente bezahlt. Schließlich wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Lehnen sie ruhig Versicherungen ab, aber sie tun weder sich noch ihrer Familie einen Gefallen damit.

    Zur Altersvorsorge: Unser Renstensystem begründet sich auf das Umlageverfahren, wie ich schon erwähnte reichen da zigtausend Kinder nicht aus. Der Zug ist abgefahren, wer heute nicht selber vorsorgt, wird im Alter in völliger Armut leben. DAS sind Wahrheiten, aber nicht der Unsinn, Gold und Silber im Garten zu vergraben (wenn man denn überhaupt einen hat)! Mir ist auch nicht klar, woher sie die Infos über eine neue Währungsreform haben. Nehmen sie mir es nicht übel, aber das ist - mit Verlaub - völliger Blödsinn.

    Ich kann meinen Appell wieder nur an alle Kameraden richten, schnellstens eine fondsgebundenen Riesterrentenversicherung abzuschließen. Das Geld ist auch bei einem völligen Börsencrash gesichert, die immensen steuerlichen Förderungen sind auch garantiert. Wer keinen Riester macht, hat es entweder nicht geschnallt oder darf es nicht (Selbständige dürfen es z.B. nicht).

    Man kann über die sog. “Hochfinanz” oder aber auch über Personen wie Rockefeller (übrigens eine Deutsche Familie!) denken was man will. Aber man sollte nicht so dumm sein, sich dem schnöden Mammon zu verschließen, sonder viel besser sein Gehirn einschalten. “Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld zu arbeiten.” Nicht von mir, aber von Rockefeller und der gehörte nicht gerade zu den ärmeren in der Bevölkerung.

    Gruß
    Hjalmar

  • 34 Adminus Diabolus // Apr 4, 2007 at 11:41

    @ Hjalmar:

    ‘Meine Meinung beruht auf empirische Werte, auf Erfahrungen der Vergangenheit. Worauf beruht ihre Meinung?’

    - ich habe VWL studiert
    - ich habe 5 Jahre am Boersenparkett in Chicago gearbeitet
    - ich habe aktives Asset Management fuer mehr als 15 Jahre als Geschäftsgrundlage gehabt (Vermögensverwaltung)
    Noch Fragen?

    So, nun zu den ‘BaFin kontrollierten Fonds’ :-):
    Glauben Sie wirklich was Sie schreiben?

    Ich greife einfach mal einen ‘BaFin-kontrollierten Fonds heraus, weil ich den Macher dieses Fonds seit 1979 persönlich kannte (mittlerweile ist er tot): Phoenix Kapitaldienst…

    Schaden 1 Mrd. EUR..

    Googlen Sie Phoenix Breitkreuz.
    Einen Start zum Lesen gibts hier:
    http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_87803

    Erinnern Sie sich an Leeson? Barings?

    Eine Person konnte eine alte traditionsreiche Bank auswischen.

    Weidmann’s Heil
    Adminus

  • 35 Hjalmar Schacht // Apr 7, 2007 at 22:54

    @adminus: Mit Verlaub, nach dem, was Sie hier geschrieben haben, glaube ich Ihnen Ihre biografischen Angaben nicht. Gold im Garten vergraben ist völliger Unsinn, auf so eine Idee kommt niemand, der sich mit Wirtschaft beschäftigt. Auch Ihr Mißtrauen gegenüber Aktien oder Versicherungen zeigt, dass Sie die Regeln des Marktes nichtmal ansatzweise verstanden haben.

    Sie werden immer in jedem Bereich Ausnahmen finden, die eine wie auch immer geartete Sache als gefährlich oder verabscheuungswürdig erscheinen lassen. Das gilt für die Ehe genauso wie für Ihren besten Freund oder Ihrer Lieblingsfußballmannschaft usw.

    Ausnahmen bestätigen glücklicherweise immer eine Regel. Ausnahmen SIND aber nicht die Regel und so werden Sie in allen Bereichen Ausnahmen einer Regel finden. Ich denke auch mal, Phoenix Kapitaldienst wird den meisten Lesern hier unbekannt sein.

    Es bleibt dabei. Keine bessere Altersvorsorge als Riester und Versicherungen haben durchaus ihren Sinn. Auf diese Argumente sind Sie gar nicht eingegangen.

    Wieder mit Verlaub, ich will Sie ja nicht beleidigen: Ihrer Aussage zu Folge, dass Sie jegliche Art von Versicherungen ablehnen, kann Ihre Biografie unmöglich stimmen. Ich bin mir sicher, dass Sie schon mal Versicherungen in Anspruch genommen haben. Ich bin mir auch sicher, dass der oben von mir beschriebene Familienvater ein schlechter Vater ist, wenn er sich nicht um die Absicherung seiner Familie kümmert.

    Man kann es ja auch so wie Islamisten machen, die es ebenso ablehnen, Geld für sich arbeiten zu lassen. Die wackeln dann auf Kamelen durch die Wüste und lassen sich von Juden und Amerikanern auf der Nase rumtanzen. Geld regiert die Welt. Entweder man will mitregieren oder mal läßt andere regieren. Wie im Großen so im Kleinen.

    Jeder vierte Arbeitnehmer wird berufsunfähig, wer keine BU Versicherung abschließt, muß sich nicht wundern, wenn er im Falle der Berufsunfähigkeit kein Geld hat. Versicherungen sind ein notwendiges Übel, wenn Sie so wollen. Aber Sie einfach verallgemeinernd abzulehnen ist nicht nachvollziehbar.

    Oder der Vermögensaufbau. Entweder man macht es und hat im Alter ein Leben in Würde, oder man vergräbt Gold in einen Garten, den man nicht hat und hofft, dass der Klumpen von niemanden gefunden wird. Sowas kann keine seriöse Empfehlung sein.

    Grüße
    Hjalmar

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