Was Sie hier finden, sind ein paar Szenarien über die nahe Zukunft. Es geht allerdings nicht darum, wie Sie mehr Geld verdienen, sondern darum, was mit Ihrem Geld passiert – oder passieren kann.
PIGS – Austritt aus der Euro-Zone
Natürlich können Sie das Wort übersetzen, aber es steht als Kürzel für vier Länder, die allesamt Schwierigkeiten mit dem Euro haben: Portugal, Italien, Griechenland und Spanien – die EU-Südländer. Gut, Zypern und Malta liegen auch im Süden, doch diese beiden Neumitglieder haben noch keine Schwierigkeiten. Übrigens, auch das ach so boomende Irland hat Schwierigkeiten mit dem Euro, aber es reicht nicht für ein weiteres “I” bei den Schweinchen.
Griechenland und Portugal sind kleine Länder, deren Abfall hätte nur geringe Auswirkungen. Spanien ist da schon bedeutender, doch wirklich groß ist Italien. Schließlich sind die Italiener Gründungsmitglieder der EWG, der Norden ist ein großes Industriegebiet. In dem Land leben fast 60 Millionen Menschen, ein rundes Fünftel der Menschen, die mit dem Euro bezahlen.
Aber, es ist eben auch Italien. Für eine Mark haben Sie einst tausend Lire bekommen, eine Währung, die so schnell inflationiert hat, daß man für die Münztelefone spezielle Telefonmünzen ausgeben mußte, um sich die ständige Umstellerei auf die fortlaufend im Wert verfallenden Lire-Münzen zu ersparen.
Die Italiener hatten sich mit ihrer verfallenden Lire eingerichtet. Von Jahr zu Jahr sind die Preise gestiegen, aber auch die Löhne. Die Urlauber haben festgestellt, daß in Lire alles teuerer geworden war, in Mark jedoch nicht – und sind deshalb im nächsten Jahr wieder nach Italien gefahren.
Der Euro wurde für Italien zur Zwangsjacke. Eine eigene Währungspolitik ist nicht mehr möglich, die Regierung ist jetzt in einer Hartwährung verschuldet (auch wenn der Euro bei weitem nicht die Qualität der Deutschen Mark besitzt). Wenn jetzt die Preise “angepaßt”, also erhöht werden, vergrault das die Urlauber. Höhere Preise in Italien bedeuten höhere Preise für italienische Produkte auf dem Weltmarkt, was in der globalisierten Wirtschaft zu Absatzeinbrüchen führt.
In der Eurozone sorgen Deutschland und die Nordländer für Stabilität. Gerade die deutschen Außenhandelsüberschüsse stellen sicher, daß der Euro begehrt und stabil bleibt. Die Franzosen wollen mehr Regierungskontrolle, eine Anpassung der Währungsparameter an die Wünsche der Politik. Die Südländer setzen das fort, was einst Escudo, Lire, Drachme und Peseta zu weichen, inflationsgeschüttelten Währungen werden ließ.
Wenn in einer Ehe der eine Partner spart und das Geld zusammenhält, der andere es jedoch mit vollen Händen zum Fenster hinaus wirft, geht die Ehe nicht lange gut. Die einzige Möglichkeit ist, daß sich einer der Partner anpaßt, in seinem Verhalten unterordnet. Anders ausgedrückt, daß einer der beiden Vernunft annimmt.
Leider haben die geistigen Urheber des Euro-Systems, Kohl und Mitterand, nicht daran gedacht, in irgendeiner Weise Vernunft walten zu lassen. Damit eine Währungsunion funktioniert, müssen die Teilnehmer ihre Politik so aufeinander abstimmen, daß alle ihre Eigenständigkeit verlieren und ausschließlich die Gemeinschaft für alle die Richtlinien vorgibt. Das heißt, eine politische Union muß der Währungsunion vorausgehen.
Der Euro hingegen wurde geplant, um die nicht existierende politische Union zu fördern. Gewissermaßen hat man mit dem zweiten Stock eines Gebäudes angefangen, bevor das Erdgeschoß steht. Säulen und Stützen halten dieses Geschoß, wenigstens für einige Zeit. Aber schließlich wird diese Fehlkonstruktion zerfallen. Zuerst ist es nur ein Zimmer, das den Boden verliert, dann fallen Wände ein – und am Ende bleibt von der Fehlkonstruktion nur noch ein Schutthaufen.
Der Beitritt zur Euro-Zone, die Aufgabe der eigenen Währung, ist laut dem Vertragswerk endgültig, ein Austritt ist nicht vorgesehen. Allerdings sind die Vertragspartner – abgesehen von der BRD – souveräne Staaten. Kein Italiener käme auf die hirnrissige Idee, einen Artikel wie Nummer 23 im deutschen Grundgesetz in seine Verfassung aufzunehmen, mit dem die Volksvertreter der BRD beschlossen haben, Souveränitätsrechte des deutschen Volkes an die EU abzutreten – und das auch noch ohne Gegenleistungen.
Das heißt, wenn Italien möchte, kann es aus der Euro-Zone austreten. Natürlich ist das der “GAU” des Euro-Systems, aber es ist nicht dessen Ende. Wenn die Fortexistenz der Politiker in Italien bedroht ist, in Form massiver “Denkzettelwahlen” oder gar eines Bürgerkrieges, werden die Politiker ihre eigene Haut retten und sich vom Euro verabschieden. Vielleicht heißt die neue Währung ja Sesterze?
Oh ja, es gibt dadurch internationale Verwicklungen. Die Regierungschefs und Außenminister schwirren wie aufgeschreckte Vogelschwärme durch Europa, jeder verhandelt, jeder hat eigene, allein selig machende Ideen… Und Sie können sich freuen, daß Deutschland bereits so hoch verschuldet und heruntergewirtschaftet ist, denn sonst würde Deutschland versuchen, die Italiener freizukaufen. 70% Steuerbelastung für die breite Bevölkerung als “Sonderopfer Italien” sind jedoch nicht einmal in Deutschland vermittelbar, das würde sogar hier zu Unruhen führen.
Was passiert mit Ihnen, mit Ihrem Geld, wenn Italien am 1. Juli 2008 aus der Euro-Zone austritt? Wenn es passiert, dann kurzfristig, denn lange Vorlaufzeiten würden die Unruhen in Italien weiter anheizen.
Die wichtigste Frage ist: Müssen Sie künftig jede Euro-Münze und jeden Euro-Schein genau ansehen, ob dieses Geld aus Italien stammt?
Theoretisch ja, falls unsere Politiker verrückt genug sind, ein solches Gesetz zu erlassen. Eine kurze Überlegung zeigt jedoch, daß dieses Gesetz völlig überflüssig ist.
Die Italiener tauschen ihr Euro-Geld gegen die neue Sesterze um. Das heißt, in Italien sammeln sich große Mengen “ausländischer” Euros an, die gegen “italienische” Euros getauscht werden. Das passiert bei den Banken, dafür braucht niemand Zwangsmaßnahmen einzuführen.
Überschlagen Sie doch einfach einmal, wie viel Geld Sie gerade jetzt in bar zur Verfügung haben. Falls Sie nicht den Untergang gelesen und sich mit einem größeren Bargeldvorrat eingedeckt haben, dürften das kaum mehr als 500 Euro sein, egal ob Hartz-IV-Empfänger oder Multimillionär. Der größte Teil des Geldes liegt auf der Bank oder ist anderweitig angelegt (hoffentlich in Gold und Silber). Umlaufende Schuldscheine und Pfandmarken (also “Bargeld”) stellen den kleinsten Posten im Geldgeschäft dar.
Die italienische Notenbank darf natürlich keine Euro mehr drucken, ansonsten wäre es egal, ob Sie im Supermarkt mit deutschen, französischen oder den abtrünnigen italienischen Scheinen bezahlen. Wenn die Scheine und Münzen bei der Bank landen, werden sie aussortiert und verschwinden so nach und nach aus dem Umlauf. Eine gezielte “Rückrufaktion” würde den Aufwand nicht lohnen.
Ein klein bißchen anders sieht es aus, wenn Italien nicht zur “Sesterze” wechselt, sondern einen “nationalen Euro” einführt, mit Scheinen und Münzen, die wie die anderen auch aussehen, aber nur in Italien gültig sind… Aber das käme einer währungspolitischen Kriegserklärung gleich.
Was tun die Italiener selbst? Die Leute gehen ja davon aus, daß ihre schönen neuen Sesterzen sich so verhalten werden, wie die alten, schwindsüchtigen Lire. Das heißt, wer Euro hortet, sichert sich gegen Inflation ab… Nun ja, schon früher konnten sich Italiener gegen ihre Inflation schützen, indem sie D-Mark oder Schweizer Franken unter die Matratze gepackt haben. Außerdem dürfte dem Euro nach dem Austritt Italiens kein langes Fortleben mehr beschieden sein.
Tschüß, (T)Euro! Auf Nimmerwiedersehen!
So, Italien ist draußen, und jetzt? Business as usual, wie es auf gut neudeutsch heißt? Es ist nicht das Ende, aber der Anfang vom Ende. Quod licet Iovi, etiam licet bovi – frei übersetzt: Was Italien erlaubt ist, dürfen auch Portugal und Griechenland. Sobald das erste Land aus dem Euro-Verbund ausscheidet, werden andere Länder nachziehen. Und falls Italien “freigekauft” wird, halten viele andere Länder beide Hände auf.
Ich habe Italien den Schwarzen Peter zugesteckt, aber selbst wenn nur Malta austreten würde, als kleinstes Euro-Land, würde das den Domino-Effekt auslösen. Wenn die breiten Schultern des großen Italiens den Euro nicht mehr stützen können, werden Spanien, Griechenland und Portugal schnell nachfolgen. Drei Monate später – also am 1. Oktober 2008 – dürften diese Länder folgen. Griechenland braucht den Euro nicht mehr, die Olympiade 2004 ist vorbei und bezahlt. Vielleicht wird Spanien sich ein wenig stolzer zeigen und ein wenig zögern…
Der Euro wird damit zum Währungszombie. Wie lange wird Frankreich noch mitspielen wollen? Wie lange Irland? Was ist mit Belgien? Zerfällt dort erst der Staat oder treten Flamen und Wallonen noch gemeinsam aus der Euro-Zone aus? Wer bleibt überhaupt noch im Euro? Deutschland, Österreich, Finnland, Luxemburg und Malta?
In dieser Phase sollten Sie sich Ihre Euro-Scheine im Bargeldvorrat für Notfälle genauer anschauen. Tragen sie das X, das die deutsche Herkunft ausweist? Finden Sie auf den Münzen den Bundesadler, das Brandenburger Tor oder den Baumzweig? Italien wird Sie überraschen, aber in der Folgezeit, wenn die Euro-Zone immer kleiner wird, sollten Sie vorsichtiger werden. Sie haben ein paar Monate Zeit, keine Sorge. Es ist unwahrscheinlich, daß der Umtausch der “fremdländischen” Scheine verweigert wird, aber gehen Sie besser sicher, daß Sie “deutsche” Euro gebunkert haben. Diesem Staat können Sie nicht trauen.
Die Frage ist, wann Deutschland den Euro aufgeben darf. Am 1. Januar 2009? Am 1. April? Ab dann beginnt die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs, da wechselt niemand mehr die Währung. Das nächste Datum wäre der 1. Januar 2010 – wobei ich hier natürlich voraussetze, daß die Bundesregierung noch immer handlungsfähig ist.
Was kommt nach dem Euro? Hoffen Sie bitte nicht auf die gute, bewährte D-Mark, die ist Geschichte. Die “Neue Mark”, oder meinetwegen der “Taler” wird wieder eine nationale Währung sein. Selbst ein politischer Ignorant – sogar ein Abgeordneter – bemerkt ganz deutlich, wie sehr die Preise von D-Mark zu Euro und zurück zur “Neuen Mark” gestiegen sind. Eine Lebensversicherung von 100.000 Mark aus der Vor-Euro-Zeit wurde auf gute 51.000 Euro “umgerubelt”. Mit einem vorsichtigen Ansatz der Inflationsrate auf fünf Prozent (oder glauben Sie etwa die geschönte offizielle Statistik?), hat diese eine Restkaufkraft von 34.000 Euro in Preisen vom 1. Januar 2002. 2010 – nach acht Prozent Inflation – kommt die “Neue Mark” – vielleicht gönnt man uns ja den Tausch 1:1, also ein abgeschaffter Euro gleich eine Neue Mark. Dann haben die 100.000 Mark von 2001 nur noch eine Kaufkraft von 28.500 Mark des Jahres 2010…
Ja, in Ordnung, ich gebe den Trick zu. Nominal werden 51.129,19 Neue Mark ausbezahlt… So merkt jeder am eigenen Sparbuch, was ihm die “geniale” Idee von Kohl und Mitterand gekostet hat. Wie lange nach dem Zerfall der Währungsunion die Völker noch die Bevormundung durch das Politbüro aus Brüssel hinnehmen werden, steht auf einem anderen Blatt. Vermutlich haben die Leute erst einmal die Schnauze voll von EU-Europa.
Good bye, Dollar!
Es kommt bereits in den Nachrichten: Um eine Rezession im Inneren abzuwenden, ist die amerikanische Regierung bereit, den Außenwert des Dollars verfallen zu lassen. Angekündigt ist eine Zinssenkung der FED um 0,50 Prozent, bei einer gleichzeitigen Zinsanhebung der EZB um 0,25 Prozent. Das wird bereits in den Kursen sichtbar, aber das ist nur der Anfang. Geht der Euro auf 1,50 Dollar, auf 1,60, auf 1,80? Schießt die Unze Gold auf 1.000 Dollar, auf 1.200 Dollar, auf 1.500 Dollar? Wann ist die Grenze erreicht?
Im Augenblick ist der Dollar die Währung, in der die Ölrechnungen bezahlt werden müssen, zumindest bei den meisten Ölförderländern. Deshalb brauchen alle Länder Dollar und folglich werden viele Geschäfte in Dollar abgewickelt. Aber jeder, der Dollar besitzt, hat in den letzten Jahren Geldwert und damit Kaufkraft verloren. Angenommen, Sie bestellen bei mir ein Buch für 15 Dollar = 10 Euro… Das ist natürlich ein schlechtes Beispiel, weil ich in der Regel binnen einer Woche liefere, aber tun wir mal so, als ließe ich mir ein halbes Jahr Zeit. Dann stehen auf meiner Rechnung zwar diese 15 Dollar, aber die sind nur noch 9 Euro wert. Und wenn Sie nach einem weiteren halben Jahr endlich die 15 Dollar überweisen, kommen bei mir nur noch 8 Euro an.
Deshalb bestehe ich auf Zahlung in Euro… Wer möchte, kann mir auch im Austausch Silber oder Gold schicken.
In den guten alten Zeiten, also vor 2003, besaßen die USA noch gewaltige Invasionsarmeen und angriffslüsterne Marines. Inzwischen haben diese Angriffsarmeen sich im Irak so richtig austoben dürfen und nicht einmal mehr Lust auf eine zweite Halbzeit im benachbarten Iran. Gut, die US Air Force kann noch weltweit bombardieren, aber was bringt das? Was zerstört worden ist, muß neu aufgebaut werden, also müssen Sie neue Waren kaufen… in China, natürlich, weil die USA nicht liefern können. Und China akzeptiert lieber Euro als Schwund-Dollars.
Was passiert, wenn der Dollar stirbt? Im Internet finden sich ja längst die schönen Ameros, als Gold- und Silbermünzen. Aber leider ist es dafür noch zu früh, eine Goldwährung wird nach dem Dollar noch nicht kommen.
Nebenbei, die Amerikaner stecken in einem Teufelskreis. Bleiben sie im Irak, blutet ihre Währung weiter aus. Ziehen sie ab, gibt es ein paar weitere islamische Republiken… in Saudi-Arabien, Kuwait und Ägypten, zum Beispiel. Würde ein Angriff auf den Iran die Lage stabilisieren? Die Leute um Bush und die in Israel glauben das, ich hingegen nicht. Ich will ja auch keinen Krieg… Allerdings sollte man einen Krieg besser mit einer Währung bezahlen, die danach sowieso abgeschafft wird.
Nehmen wir einfach an, daß am 1. April 2008 niemand mehr Öl für Dollar verkaufen will. Die Amerikaner können natürlich Sanktionen verhängen, aber es reicht nicht mehr, um diese Länder wieder auf Linie zu zwingen. Jetzt benötigen alle Staaten, die Erdöl einführen, die neue Währung, sei es nun der Euro oder gleich der chinesische Renminbi. Vernünftiger wäre die Umstellung auf Gold, aber noch steckt das Papiergeld in den Köpfen.
Der Dollar geht ab dem 2. April in den Sinkflug. Wie lange wird er sich noch halten? Bis August? Bis Oktober? Jedenfalls müssen die Amerikaner jetzt etwas tun. Die diplomatischen Kanäle glühen, es gibt eine Menge Zugeständnisse – höchst schwierig für jene Supermacht, die gewohnt ist, zu befehlen. Die neue Währung, die jetzt eingeführt werden muß, soll irgendwie die Vormachtstellung der USA erhalten und die bewährte Globalisierung fortführen, die es Amerika erlaubt, die Waren der Welt mit selbstgedrucktem Papier einzukaufen.
Die Lösung dürfte ein Währungsverbund sein, dem entweder nur Kanada und Mexiko angehören (“Amero”), oder gleich die Euro-Zone (“Globo”). Da das britische Pfund ebenfalls abbröckelt und die PIGS ihre Probleme haben, bietet sich der Globo an, dem dann auch noch Japan beigetreten wird. Wir haben dann eine Weltwährung, die alle Fehler, die wir beim Euro immer deutlicher sehen, im weitaus größeren Maßstab wiederholt. Der Globo wird sich ein paar Jahre halten können, doch mit dem Globo wird ein weltweiter Polizeistaat eingeführt, zum Schutz vor Terroristen, natürlich. Mit der Terrorgefahr kann man jede Überwachung begründen und fast alle Zwangsmaßnahmen – und die braucht man, um den Globo für einige Zeit halten zu können.
Für Sie wird sich durch den Globo scheinbar wenig ändern. Sie bekommen ein neues Geld, mit dem Sie einkaufen wie bisher. Eventuell ist dieses Geld nur elektronisch verfügbar, also nicht als anonyme Münzen und Scheine, sondern als jederzeit verfolgbare Geldkarte. Jeder Einkauf wird dadurch nachvollziehbar. Damit sind wir endgültig im Orwell-Staat angelangt. Von da aus zum implantierten Chip, der die Geldkarte in den Leib des Besitzers verlegt, ist da nur noch ein kleiner Schritt.
Sagen Ihnen Kolchizin oder Botulinum etwas? Das sind hochwirksame Gifte, von denen ein paar Milligramm schon töten. Die finden Platz in dem Chip-Implantat… Falls Ihr Konto gesperrt werden muß. Geldscheine vergiften ist wesentlich schwerer…
Der Glanz des Goldes
Der Globo zerfällt schließlich, aber das dürfte kaum friedlich ablaufen. Ob es in einem Krieg zwischen den Teilnehmerstaaten endet oder in einem weltweiten Bürgerkrieg alle gegen alle, das Ergebnis ist identisch: die Globalisierung ist zu Ende. Die Nationalstaaten sind wieder auf sich angewiesen, müssen ihre Wirtschaft selbst wieder zum Laufen bringen. Es gibt keinen “Marshall-Plan” und nirgendwo Lieferanten, bei denen man einkaufen kann.
Jetzt braucht man eine Währung, zu der die Menschen Vertrauen haben. Also eine Währung, hinter der mehr steht, als nur die Versprechen windiger Politiker, die vor allem für die eigenen Pensionen vorsorgen möchten. Die Lösung kennt man seit 5.000 Jahren: Gold und Silber.
Nach offiziellen Angaben besitzt die BRD knappe 4.000 Tonnen Gold, also 42 Gramm für jeden der 82 Millionen Inländer. Allerdings lagert dieses Gold zum größten Teil sicher vor jedem deutschen Zugriff in New York – wenn es überhaupt noch existiert. Schließlich wollen Banker ja “Erfolge” erzielen, also “Profite” einstreichen. Die erzielt man, indem man Währungsgold verleiht, also durch die Leihgebühr Zinsen einnimmt. Und sollte der Entleiher das Gold nicht mehr zurückgeben wollen oder können, dann erhält man dafür eine Menge wertlos werdende Dollar…
Deshalb sollten wir dieses Währungsgold vergessen. Was in den USA lagert, werden wir niemals wiedersehen. Höchstens, indem die Bundesbank heimlich eine paar Säcke Dollar auf dem freien Markt gegen Gold eintauscht, das in Deutschland gelagert wird. Aber so intelligente Bundesbankiers traue ich unserem Land nicht zu.
Was an Gold zur Verfügung steht, ist das, was sich im Privatbesitz befindet, sei es in den Tresoren, an den Hälsen (Schmuck), an den Fingern (Eheringe) oder im Mund (Zahngold). Natürlich wird der Staat wieder um Spenden bitten (“Gold gab ich für Eisen”), aber wer soll darauf noch hereinfallen? Wer ist so wahnsinnig, seinen Ehering zu opfern, damit der Staat Geld prägen kann, um Altkanzler Kohl die Pension zu bezahlen? Dem Mann, dem wir die Abschaffung der bewährten D-Mark verdanken?
Für Ihr Gold können Sie dann aber schöne Dinge kaufen, Grundstücke, Bauernhöfe, Fabriken… Tun wir einfach einmal so, als könnten wir den Goldbesitzern genug Anreiz bieten, sich von ihrem Gold zu trennen. Um eine Zahl zu nennen, nehmen wir die alten 42 Gramm. Dabei ist es egal, ob zu diesem Zeitpunkt 82 oder nur noch 18 Millionen Menschen in diesem Land leben.
Nehmen Sie eine 10-Euro-Cent-Münze in die Hand, dann haben Sie einen Größenvergleich. So groß ist etwa ein goldenes 20-Mark-Stück aus der Kaiserzeit. 42 Gramm entsprechen sechs solcher Münzen. Stellen Sie sich jetzt vor, diese 10 Cent würden mittendurch gesägt, in zwei Scheiben. Solche dünnen Plättchen gibt es, das sind die österreichischen Golddukaten von 1915. Damit würden wir nach dem Zusammenbruch wieder anfangen, mit zwölf Dukaten pro Person.
Aktuell kostet ein Dukat etwas über 70 Euro, also würde diese monetäre Grundausstattung 850 Euro entsprechen, nach heutigem Maßstab. 1948 haben wir mit 40 D-Mark Kopfgeld angefangen, was nach dem damaligen Goldpreis 2,5 Dukaten entsprochen hätte. Der Wert der Münzen im neuen Währungssystem läßt sich jedoch beliebig festlegen. Ein Dukat gleich 1.000 Neue Mark? Warum nicht?
Ein Land kann eine Goldwährung besitzen, selbst wenn 95% der Bevölkerung niemals auch nur eine einzige Goldmünze zu Gesicht bekommen. Das Gold kann in Barrenform im Tresor der Reichsbank liegen; im Umlauf findet sich nur Papier und wertloses Münzmetall. Aber eben nur so viel, wie Gold in diesem großen Tresor lagert.
Und was ist mit Krediten, Bankguthaben, Pfandbriefen, Hypotheken? Können die Banken nicht ganz schnell eine Menge neues “Fiat Money” schaffen, das nicht mehr durch das Gold der Reichsbank gedeckt ist? Ja – wenn man sie läßt, werden sie das tun. Aber die Wirtschaft muß ohne ein umfassendes Bankensystem neu anfangen, die Menschen brauchen Bargeld als Tauschmittel, für die Dinge des täglichen Bedarfs. Der Neubeginn könnte jedoch so aussehen, mit zwölf Dukaten pro Person, im Tresor der staatlichen Zentralbank.
Was sich nicht ändert…
Quelle: Michael Winkler




45 responses so far ↓
1 Wigbold // Jan 16, 2008 at 0:32
Wieder ein sehr nützlicher Pranger. Käpt’n Winkler hat für uns in den Tiefen des Internet delphinunschädlich gefischt, die grünen und roten Heringe an Bord filetiert, mit Fakten und einer Prise Wahrheit fein abgestimmt, paniert, nach bewährtem Kochrezept goldgelb vorgebacken und die Kost knusprig-frisch auf den heimischen Altermedia-Tisch gebracht, noch bevor die letzte billige Nudelpackung bei Edeka aus dem Regal verschwunden ist. Diesem in den Wassern aller gefluteten Geldmärkte gewaschenen Seebären macht jedenfalls keiner ein X für ein U vor!
Gefallen hat mir auch, daß Goldexperte Winkler sich nicht nur die Seriennummern auf den Euroscheinen merken kann, sondern auch weiß, daß ein 20-Mark-Stück aus der Kaiserzeit (7,16 g Feingold) der Größe nach dem heutigen Zehn-Cent-Stück entspricht. Sein Goldlieferant möchte ich sein…
Aber nun, da der Globo noch nicht eingeführt und der Euro noch nicht untergegangen ist, zugleich der Papierdollar noch in manchen Köpfen steckt, die Devisenmärkte zudem wie eh und je durch ihre Volatilität auch Chancen bieten, habe ich für die verbleibende Übergangszeit noch ein altes Schätzchen ausgegraben, mit dem schon im Juli 2001 anhand des Wechselkurses Euro-Dollar und des Mondzyklus ein Beispiel für die nutzbringende Anwendung der Himmelskörperkunde am Devisenmarkt gegeben wird. Die Performance des Mondtraders ist verblüffend! Nächster Neumond ist übrigens am 7. Februar.
http://www.amanita.at/d/lesen/01/d-0106-techinv.htm
2 Hannes H. // Jan 16, 2008 at 1:10
Und in der Kommentarspalte verbreiten Sie ihre hochintelligenten Nachttischweisheiten unter dem Pseudonym “Oswald Spengler”, stimmts? lol
3 Ketzer // Jan 16, 2008 at 1:22
Na, dann passt der zuvor von mir unter anderen Überschriften erfolglos gesendete Link auf diesen Film
http://video.google.de/videoplay?docid=-2537804408218048195
hier ja wie die Faust aufs Auge.
Dabei geht es um die Geschichte vom Goldschmied Fabian: 50 aufschlussreiche Minuten über den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis des Banken- und Geldwesens
4 Ketzer // Jan 16, 2008 at 1:25
Was machen die Notenbanken eigentlich mit den Zinsen die sie einnehmen?
Warum wird das öffentliche Gemeinwesen nicht über die Zinseinnahmen der Notenbanken an Stelle von Steuern finanziert?
5 Ketzer // Jan 16, 2008 at 2:13
Download-Link zum Film (oder den kostenlosen Orbit-Downloader installieren)
http://vp.video.google.com/videodownload?version=0&secureurl=uAAAAIAHN6pOzL0gXbsqd4sYTjvNja8nm4yXgKIky3xa3KeVAihtkYbpYFUMflM1LU77d5xaQMaS_0PXGNksbHg6wPWqoVSm3onP5rio_QExFKdMYCEl55qp2VIhUqIa7qbPqp0KFMABnw5UvqEqzVoH8r58fk4fLaBuVb-on_cq5YQz35Crpbp91sLW6xpQMqciE8mfqYvnaPnLS6e21nR4EJBaw98d1VC3LgT6d5B1RINeLWTW4Ryp8QrfaSsF43q9TA&sigh=hW816shbfWHobgYoA08PoaTGyKQ&begin=0&len=2955559&docid=-2537804408218048195
Noch ein Video: Wie+funktioniert+Geld
http://66.249.93.147/search?q=Wie+funktioniert+Geld
http://video.google.de/videosearch?q=Wie%2Bfunktioniert%2BGeld
Ein Buch zu den Videos
http://sft-hoster.biz/?dl-52e0d9afe4dfadda2fb70538c196cfb6
6 Tippgeber // Jan 16, 2008 at 2:19
Hintergrund: http://www.youtube.com/watch?v=8TwtbCar_WA
http://www.youtube.com/watch?v=SF0tyrtYWno
7 Abgesicherter // Jan 16, 2008 at 2:38
Vom Schwund-Dollar über den Klondike-Goldrausch im 19. Jahrhundert mit seinen “Claims” oder der Ausrottung der Inkas wegen der Gier des Weißen Mannes nach dem heimatlosen Metall, bis zum “schwarzen Gold”, dem Öl, für das heute gemordert und Krieg geführt wird. Alles kosmopolitische Judenart!
Schluß mit dem Geschwätz vom jüdischen Geld-, Wucher- und Spekulantentum. Die einzig sichere, DEUTSCHE und nachhaltige “Investition”:
http://www.pfeiffer-koberstein-immobilien.de/Bauernhoefe/index.html
Als Alternative zum Kauf gibt es auch die kostengünstigere Möglichkeit der Pacht von Höfen.
8 jochen // Jan 16, 2008 at 8:21
Islamische Republiken gibt es dann ohnehin mehr, wenn freie Wahlen im Nahen Osten zugelassen würden. Da wären die sogenannten Königshäuser schnell verschwunden.
Würden heute in Saudi-Arabien freie, geheime Wahlen stattfinden, der nächste Präsident des Landes hieße BinLaden.
9 Oswald Spengler // Jan 16, 2008 at 10:10
“Und in der Kommentarspalte verbreiten Sie ihre hochintelligenten Nachttischweisheiten unter dem Pseudonym “Oswald Spengler”, stimmts? lol”
Ne ich bin schon Schwab – Winkler zu sein würde mich überfordern.
Geh dir Aktien kaufen ,Forentroll….
Zur Sache:
Die EZB wird ihre Zinsen nicht erhöhen sondern senken.In der Eurozone speziell in der BRD gibt es keine tragende Binnenkonjunktur.Ein Dollar über 1,5 würde die gesamte Exportwirtschaft in die Knie zwingen.
Globo ,Amero werden keine Probleme lösen.Die Verschuldung und die existierende Probleme der Realwirtschaft der USA lassen sich nicht durch eine Währungsumstellung wegzaubern.Was genau passiert kann man noch nicht abschätzen da niemand etwas derartiges erlebt hat.
10 Oswald Spengler // Jan 16, 2008 at 10:23
Achso eine Sache noch:
Gold und Silber korregiert zu Zeit auch und ist nicht ungewöhnlich nach dem Lauf der letzten Tage.Dass war bei 800 auch so.
Gold und Silber unbedingt phyisch erwerben und nicht als ETF o.ä..Knock out Puts auf den Nikkei haben bislang eine schöne Redite gebracht.Allein gestern ist er um 3,3 % eingesackt.Ein schöner Indikator ist das Unwinding des Yen Carry Trade.Der Yen wird aufwerten und die Exportwirtschaft abwürgen.Die BoJ hat keine Möglichkeiten mehr dies zu verhindern da sich die Zinsen bei lächerlichen 0,5 % befinden.Die Zinsen können also weder gesenkt noch erhöht werden.
Empfehlen kann man auch SFR und norwegische, Kronen.
Aus den Papierwerten sollte man jetzt fast ganz herausgehen außer aus Goldminenaktien aber bitte in persönlicher Verwährung.Es kann wie bei mir gut gehen muss aber nicht da sich die Finanzkrise derzeit dramatisch zuspitzt.
11 Freyer // Jan 16, 2008 at 10:50
EU, USA und Kanada stehen kurz vor dem totalen Kollaps. Bernanke und die FED werden den Zins doch nicht senken. Den Banken geht das Schwundgeld aus und Zahlungsunfähigkeit stellt sich binnen Monate ein. Die Krise aus dem Bankensektor erreicht die Realwirtschaft der USA. Es kommt zu Lieferengpässen, Boeing kann schon jetzt den “Dreamliner” nicht mehr ausliefern. Milliardenklagen drohen. Auch in der Eurozone kommt es zu einem Kollaps der Exportwirtschaft, das betrifft v.a. die BRD. Bis zur Jahreshälfte wird damit die Arbeitslosigkeit auf 9-10 Millionen (offiziell) steigen. Durch gewerkschaftliche Lohnzurückhaltung fehlt es dem Deutschen an Geld zur Binnennachfrage. Eine Erhöhung der Geldmenge M3 beim Import von Öl (und Reinvestition der Schwund-Dollars wie jetzt durch Kuwait, China usw. in die maroden US-Banken) führt zur Hyperinflation wie 1923 und damit zum Kollaps der USA, eine drastische Erhöhung der Geldmenge M3 durch Transferleistungen und Subventionen FÜRS DEUTSCHE VOLK hätte dagegen nicht zu Preiserhöhungen der Konsumgüter geführt (Inflation). Man hätte einfach mehr gekauft und die Preise wären trotzdem nicht gestiegen. Aber die Feudalklasse wollte ja nicht auf mich hören. Die Krise ist jetzt nicht mehr aufzuhalten. Ich gebe den Wessis noch 1 Jahr, dann kommt “deren Wende”!
Was danach kommt liegt an euch.
12 Kowalski // Jan 16, 2008 at 12:11
@Freyer
Bernanke und die FED werden den Zins doch nicht senken.
Das ist ja mal ne mutige Aussage. Da wette ich doch glatt nen Kasten Maggie dagegen.
13 Oswald Spengler // Jan 16, 2008 at 13:40
“Bernanke und die FED werden den Zins doch nicht senken.”
aber sicher werden sie…ansonsten sehen wir einen schwarzen Montag.Schon mit den jetzigen eingepreisten 75 bps sind die Aktienmärkte tiefrot.Bernanke ist nicht Volcker.Die EZB wird ebenfalls ihre Zinsen senken müssen.
14 Riddler // Jan 16, 2008 at 15:15
@Kowalski
Mehr fällt dir an dem Geseier hier nicht auf?
Das ist leider eines der wenigen Sachen die in diesem Diskussionsfaden stimmen:
“Montag, 14. Januar 2008
Vorerst keine Zinssenkung
Fed wartet ab”
http://www.n-tv.de/903395.html
http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDESCH44607620080114
Natürlich nicht “für immer”, aber aktuell, for the time being.
Wer auch nur ein wenig Ahnung von Wirtschaft hat wird erkennen, dass (mit Ausnahme z.B. des zweifach monierten, doch aber belegten Satzes) so einiges was hier geschrieben wurde hochtrabender Humbug ist, teilweise (aber nur teilweise) mit Pointe.
Die Komik versteht offenbar nicht jeder (oder keiner, da alle hier ökonomische Laien sind, inkl. derer die sich am affigsten auf die Brust hauen).
Dies gesagt, eine Frage: Blickt ein Affe in den Spiegel – erkennt er sich?
15 Riddler // Jan 16, 2008 at 15:20
Nationale Sozialisten vs. Marktwirtschaft halt…
16 Sichere Anlage für Deutschland // Jan 16, 2008 at 16:18
WENN eine schwere Krise käme, so schlimm wie sie Michael Winkler und v.a. Oswald Spengler ausmalen, dann wäre fast keine “Anlage” sicher.
Bei so einer schweren Krise, gar bei “nie dagewesem totalcrash”, würden alle Banken ihre Schalter und Automaten dichtmachen, wie jedesmal wenn irgendwo sowas ansatzweise passiert, dann kommt niemand mehr an sein Geld. Und vorher Bar auszahlen lassen bringt auch nicht so viel, bei der von Oswald Spengler erwarteten Hyperinflation. Auch Bargeld ist dann wertlos.
Gold, klar. Aber physisches Gold: Feinunzen, Barren, wie Oswald ganz richtig schreibt, theoretisch für den Fall der Fälle. Denn wenn die Wirtschaft wirklich crashen würde, wenn Banken, vielleicht sogar Staaten abschmieren, dann helfen keine Papiere auf Gold mehr. Die sind dann wertlos.
Käme ein Totalcrash, dann nützen nur noch handfeste Geldanlagen, wie Immobilien (wenn man soviel Geld hat) oder physisch ausgehändigtes Gold.
17 Oswald Spengler // Jan 16, 2008 at 18:00
@Riddler
Ich wette dagegen dass die FED mindestens 50 bps oder sogar 75 bps senkt und zwar noch diesen Monat.Vermutlich sogar in einer außerordentlichen Sitzung.
18 Oswald Spengler // Jan 16, 2008 at 18:02
“da alle hier ökonomische Laien”
auch wenn man Laie ist darf man sich ruhig den Kopf über bestimmte Sachverhalte zerbrechen.Die studierten Ökonomen wie Greenspan und Bernanke haben uns ja erst in diese Lage gebracht.Schließlich muss der einfache Mann den Mist ja auch ausbaden da wird man ja wohl noch drüber reden dürfen oder , zumal bislang alles so eingetroffen ist wie es prognostiziert wurde wurde.
19 Oswald Spengler // Jan 16, 2008 at 18:10
Noch eins zur EZB:
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=alOVmN3P8wgo&refer=home
gut durchlesen ! Was passieren wird ist dass wie in Amiland der CPI kleingerechnet wird und dann die Falken (Inflationswächter) das Lager wechseln sobald die ersten Schmerzensschreie in der Wirtschaft ertönen.
Ein schönes Beispiel von so reden und anders handeln.
20 Riddler // Jan 17, 2008 at 1:12
“Ich wette dagegen dass die FED mindestens 50 bps oder sogar 75 bps senkt und zwar noch diesen Monat.”
Was stand in dem Artikel?
“Die US-Notenbank will einem Zeitungsbericht zufolge nur dann die Zinsen schon vor ihrem regulären Treffen Ende Januar senken, wenn sich der Ausblick für die Wirtschaft in den kommenden Tagen drastisch verschlechtert. Ansonsten werde die Fed nicht vor dem Treffen am 29. und 30. Januar an der Zinsschraube drehen … Schließlich habe Fed-Chef Ben Bernanke die Märkte bereits auf eine Zinssenkung von 0,5 Punkten auf 3,75 Prozent per Ende Januar eingestellt.”
Was gibt da viel zu wetten? Was gibt da nicht zu verstehen? Derzeit wird der Zins – anders als von manchen angedacht – NICHT VORZEITIG erhöht. Es sei denn die Lage würde sich drastisch verschlechtern, was es bis jetzt nicht getan hat.
Aber 29. und 30. Januar, bei einem offiziellen und regulär stattfindenden Treffen, wird eine Zinssenkung um 0,5 Basispunkte vorgenommen, denn:
“Bei Bedarf seien zur Stützung der Konjunktur “substanzielle zusätzliche Eingriffe” nötig. Die Fed gehe derzeit aber nur von einem schleppenden Wachstum aus, nicht aber von einem Abgleiten in die Rezession.”
Die US-Wirtschaft verläuft – als Nachwirkung der Hypothekenkrise – schlechter als 2006 und 2007, aber doch bisher den Erwartungen der Fed entsprechend. Die Hypothekenkrise hat Geld gekostet. Die geplante Absenkung von 0,5 Punkten ENDE DES MONATS ist planmäßig und soll die Wirtschaft etwas ankurbeln. Es ist derzeit noch keine Rezession, aber selbst eine Rezession ist ein normaler, bekannter Vorgang, der schon dutzendfach in der jüngeren Geschichte aufgetreten ist (z.B. in den 70ern).
Aber vielleicht kommt ja mal der große Crash, und jedem steht frei zu glauben dass das jetzt ist.
21 Oswald Spengler // Jan 17, 2008 at 11:13
@Riddler
Schade schade…
Also du siehst eine 50 bps Senkung der FED im Januar als normal an ? Hab ich dich da richtig verstanden ? So wie ich Freyer verstanden habe geht er von keiner Zinssenkung aus.
“Derzeit wird der Zins – anders als von manchen angedacht – NICHT VORZEITIG erhöht.”
Wer bitte schön geht von einer Zinssenkung der FED aus ? Damit war wohl eher die EZB gemeint.
“Es ist derzeit noch keine Rezession, aber selbst eine Rezession ist ein normaler, bekannter Vorgang, der schon dutzendfach in der jüngeren Geschichte aufgetreten ist (z.B. in den 70ern).
”
Schon klar. Die FED hat im August noch erzählt dass die Subprimekrise ein isoliertes Ereigniss sei dass sich nicht auf die Realwirtschaft niederschlage.Summe der Verluste würde höchstens 100 Millarden US-Dollar betragen.
Da hat sich Mr. Bernanke wohl nicht zum ersten Mal einwenig vertan.:-)
Aber machen wir es ruhig konkret:
Also ich behaupte dass sich die USA schon längst in einer Rezession befinden und dass diese sich zu einer Depression ausweiten wird.Die Zinsen werden in der Euro/Dollarzone auf japanische Verhältnisse sinken.Durch die negative Realverzinsung wird Gold bis auf über 1000 $ pro Feinunze steigen und Silber auf über 20 $.Außerdem erleben wir dieses Jahr den Kollaps einer Großbank sowie der Monoliner (CDS-Markt).Vielleicht willst du ja darauf eine Wette abschließen wenn du von deinen Thesen so überzeugt bist dass schon alles i.O. ist?
22 Riddler // Jan 17, 2008 at 15:58
“So wie ich Freyer verstanden habe geht er von keiner Zinssenkung aus.”
So wie ich es lese ist es eine Aneinanderreihung von begründungslosem, scheinbar wichtigtuerischem Geplapper, nem anderen Beitrag hier nicht unähnlich.
“Wer bitte schön geht von einer Zinssenkung der FED aus ? Damit war wohl eher die EZB gemeint.”
Nö. In dem zitierten Text, http://www.n-tv.de/903395.html, geht es ausschließlich um die US-Notenbank.
“Die FED hat im August noch erzählt…”
Zentralbanken sind keine sozialistischen Planbüros. Sie sind nicht allwissend. Sie diktieren weder die Preise noch haben sie Weisungsbefugnis über Geschäftsbanken und Unternehmen, noch drucken sie willkürlich Scheine. Sie bestimmen anhand von Wirtschaftsdaten den Leitzinssatz und diskontieren Wertpapiere. Gestern hast du mit dem Begriff CPI angegeben, vor einer Woche wusstest du noch einmal was das überhaupt ist. Und wenn du schreibst dass “die USA” (alle Wirtschaftsfakultäten der privaten Unis, zehntausende von Unternehmen, die FED, die Regierung – alle?) den CPI “kleinrechnen” würden, dann hast du scheinbar noch nicht ganz verstanden, was “CPI”, oder noch grundlegender, der Begriff “Markt” eigentlich bedeutet. Die “consumer prices” werden aber nunmal vom Markt gemacht, durch Anbieter und Nachfrager. Die Geldmenge hat nur indirekten Einfluss darauf, und auch nur gemäß der Theorie des Neoliberalismus (Gewerkschaften, Kommunisten und Sozialdemokraten usw. würden das verneinen), das ist eine längere Geschichte die ich hier auch nicht diskutieren möchte.
“Also ich behaupte dass…”
Es ist absolut Recht das zu meinen und zu sagen, aber leider nehm ichs dir nicht 100% ab, denn wie du selbst und ein “Anleger für Deutschland” schon schrieben, wenn so ein Crash kommt, dann werden auch alle Konten, Börsendepots usw. wertlos. Da würde nur echtes Gold schützen, aber bis jetzt hast du dein Depot aber noch nicht in Barren umgetauscht, daher – so scheint es – glaubst du wohl selbst nicht so wirklich daran.
Sicher: Der Wirtschaft geht es mal wieder schlechter, vielleicht kommt ja die ganz große Krise. Doch – im warsten Sinne des Wortes – Taten und nicht Worte sind hier Gold.
23 Riddler // Jan 17, 2008 at 16:03
Zusatz:
1. “die USA” (alle Wirtschaftsfakultäten der privaten Unis, zehntausende von Unternehmen, die FED, die Regierung – alle?)”
… in der ökonomischen Sphäre, und die gesamte demokratische Gewaltenteilung in der politischen Sphäre sollen versagen? Ich glaube du überträgst hier grundlos totalitäre Vorstellungen aus der DDR auf den Westen.
2. “Es ist absolut Recht das zu”
Es ist absolut dein Recht das zu meinen und zu sagen…
24 Oswald Spengler // Jan 17, 2008 at 17:03
Schön was haben wir für interessante Wirtschaftsnachrichten:
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Merrill%20Lynch%20Abschreibung/304743.html
Merill schreibt Millarden ab und muss sich bei Staatsfonds, also von bösen Autokraten, Geld pumpen fürs Eigenkapital.Die Level 3 Assets sind allerdings noch nicht abgeschrieben.
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aWrkBzdwtLiw&refer=home
Bondversicher/Monoliner in Schwierigkeiten – es wird dringend Kapital benötigt sonst werden sie runter gestuft von Moodys.
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aWrkBzdwtLiw&refer=home
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aOla8HtUMRaA&refer=home
Baugenehmigungen sind so schlecht wie seit Jahren nicht mehr.
Philadelphia Federal Reserve Bank’s general economic index fällt ebenfalls
Dem Dow geht es gerade auch nicht so gut.Gold und Silber haben sich stabilisiert.
25 Riddler // Jan 17, 2008 at 17:31
Ja dann ist es vielleicht an der Zeit Anlagesicherung zu betreiben und sich Goldbarren aushändigen zu lassen. Muß ja kein schwerer Barren sein, es gibt auch Goldbarren ab 10g, 20g, 30g Gewicht, bzw. einer Feinunze entsprechend, 31g. Das nennt man dann trotzdem Goldbarren.
26 Oswald Spengler // Jan 17, 2008 at 19:00
@Riddler
So wie ich die Sache sehe steckt hinter deinem Nick jemand anderes nicht wahr Horny, du hast die gleiche arrogante Art.Gleichzeitig drückst du dich vor jeder handfeste Aussage um später nicht als Vollidiot darzustehen.Alles klar mehr wollte ich auch nicht wissen.Muss ein mieses Gefühl sein Unrecht zu haben.Ich kann mir vorstellen dass du vor Wut gerade kochst he he was machst du eigentlich beruflich so … ich tippe auf Ökonom
“Gestern hast du mit dem Begriff CPI angegeben, vor einer Woche wusstest du noch einmal was das überhaupt ist”
Du mußt echt ein Hellseher sein.
“Nö. In dem zitierten Text, http://www.n-tv.de/903395.html, geht es ausschließlich um die US-Notenbank.”
Es geht aber um die Aussage von Freyer mmmh…
“Da würde nur echtes Gold schützen, aber bis jetzt hast du dein Depot aber noch nicht in Barren umgetauscht, daher – so scheint es – glaubst du wohl selbst nicht so wirklich daran. ”
Horny wie du aus meinem anderen Beitrag sehr gut weißt bin schon seit längerer Zeit voll physisch investiert.Die Papierwerte sind eher eine Zusatzeinnahme aus denen ich fast komplett draußen bin da mir die Sache schon viel zu heiß ist.Papierwerte zu Bullions 25/75.
Wie sieht es eigentlich bei dir Supertrader aus ? Schon Aktien zugelegt ?
Sind im Moment sehr sehr billig…
Lass mich raten außer einer Beleidigung wird von Horny wieder nichts Konkretes kommen außer dem Wiederkäuen von Lehrbuchwissen der VWL.
“Und wenn du schreibst dass “die USA” (alle Wirtschaftsfakultäten der privaten Unis, zehntausende von Unternehmen, die FED, die Regierung – alle?) den CPI “kleinrechnen” würden, dann hast du scheinbar noch nicht ganz verstanden, was “CPI”, oder noch grundlegender, der Begriff “Markt” eigentlich bedeutet”
Oh ich behaupte nicht nur dass der CPI kleingerechnet wird sondern sogar dass er bewußt manipuliert wird und dass außerdem verschleiert und gelogen wird dass sich die Balken biegen.
27 Oswald Spengler // Jan 17, 2008 at 19:17
Schöner Link aus dem Handelsblatt für ökonomische Laien von der nichtexistenten Rezessionfront lol
http://www.handelsblatt.com/News/Boerse/Marktberichte/_pv/_p/200009/_t/ft/_b/1378473/default.aspx/dax-kann-talfahrt-nicht-stoppen.html
wichtigstes Zitat:
“Zugleich bekräftigte er seine Bereitschaft zu „substanziellen Schritten“, um einer drohenden Rezession entgegenzuwirken.
Analysten werteten dies als Indiz dafür, dass die Fed den Leitzins bei ihrer Sitzung Ende des Monats sogar um 75 Basispunkte senken könnte.”
Wobei 75 bsp noch zu niedrig gegriffen sein dürften bei dem Schlachtfest an den Börsen.Dass wird er wohl schneller und heftiger machen müssen bevor die Lage außer Kontrolle gerät.
Zugleich will ich den Lesern von Altermedia auch nicht unbedenkliche Entwicklungen der Comex verheimlichen.
http://news.silverseek.com/TedButler/1200422216.php
Da haben sich nie dagewesene Shortpositionen aufgebaut die zwei Richtungen nehmen können – entweder Gold und Silber explodieren wenn sie ihre Margins nicht mehr bedienen können und nachkaufen oder es kommt zu einer kräftigen Korrektur.Die Shortpositionen sind so groß dass es gut und gerne 100-200 US Dollar nach oben oder unten gehen kann.
28 Schörner // Jan 18, 2008 at 0:39
Herr Winkler, weisen Sie doch auch so wie Jürgen Schwab auf ihre Bücher am Ende der Artikel hin.
Riddler,
können Sie mir die Marktanomalie von vor zwei Tagen erklären?
Edelmetalle gehen runter, die Aktien rasseln nach unten, der Ölpreis geht runter UND der USD wird gegenüber EUR sogar minimal stärker. Wie geht das ohne Manipulation?
@Alle:
Ich finde jetzt neigen hier viele zu Übertreibungen. Auch Herr Winkler sieht die Sache zu positiv (d.h. ökonomisch zu schwarz).
Im Moment schaut es doch eher so aus, als ob die Dinge noch unter Kontrolle sind. Und nach den Aussagen vom alten FED-Grünspan, rechnen zwar alle mit einer Rezession in den USA, aber das Bestreben ist, statt eines Absturzes einen Sinkflug über mehrere Jahre hinzulegen. Die Frage ist natürlich, ob denen das gelingen wird.
Da deuten wieder Herrn Winklers außenpolilitische Aspekte im Artikel auf große bevorstehende Komplikationen, aber eines übersieht er: im Irak bessert sich die Lage des Vasallenregimes zusehends. Die US-Truppen bekommen zunehmend Luft. Ein Abzug ist tatsächlich nicht mehr ausgeschlossen, wenn stimmt was man so in Foren von angeblichen Veteranen liest. Was nicht heißt, daß damit der große Knall ausbleibt. Dann wird es m.E. erst so richtig gefährlich – für den Iran.
Ich möchte jedenfalls vor zu großen Hoffnungen warnen, daß die derzeitige Korrektur schon als der Absturz interpretiert wird. Das wird sich m.E. alles über Monate hinziehen, bis man die Lage genauer einschätzen kann.
Die Bilanzen der jetzt in aller Munde befindlichen großen US-Banken, finde ich eher nicht der Rede wert. Das sind Verluste in der Größenordnung eines einzigen Jahresgewinnes. Und die Meldungen bezüglich der Hypothekenkrise deuten darauf hin, daß ein großer Knall verhindert wurde und daß es sich dafür länger hinziehen wird.
Ein Risiko ist sicherlich der Konsum, bzw. die Rezession in den USA. Erst wenn diese stark schlagend wird und auf den Bankensektor zurückwirkt, dann wird es wirklich interessant. Aber auch das ist eine Frage von vielen Monaten, nicht von wenigen Wochen.
Daß Gold und Silber dennoch ein sicherer Hafen sein werden, steht für mich außer Frage, denn es gibt nun mal keine mittel- bis langfristige Aussicht für das derzeitige System.
29 Schörner // Jan 18, 2008 at 1:00
OS,

Sie meinen das ist unser Freund Horni?
Mir ist er dafür zu sachlich. Außerdem steht er dem Zusammenbruch ja nicht völlig ablehnend gegenüber. Horni und Hjalmar Schacht kriegen da immer Schaum vorm Mund.
Aber vielleicht sitzt er ja auch mit verzogenem Mund hinter seinem Schirm und bemüht sich krankhaft lcoker zu wirken.
Riddler,
Aber bei Barren fällt die Mehrwertsteuer an. M.E. keine gute Empfehlung.
30 Schörner // Jan 18, 2008 at 1:17
OS,
zu Ted Butler: sicherlich ein sehr interessanter Pro-Edelmetallanalyst, dem ich verdanke, überhaupt auf Silber aufmerksam gewoden zu sein und der erst kürzlich einen sensationellen Sieg gegen Goldman-Sachs gelandet hat, als in den vom ihm angestifteten Klagen gegen GS von physischen Silberanlegern, von dieser Betrugsfirma vor Gericht eingestanden werden mußte, daß die den Kunden verrechneten Lager- und Verwahrungskosten für das physische Silber nur erfunden seien, weil es dieses gar nicht geben würde. Als Verteidigung hat diese vertrauenswürde und angeblich überaus renommierte jüdische Großbetrugsfirmna gesagt, daß das in der Branche ja üblich sei. Der US-Richter hat sie dennoch nicht wg. Betrugs verurteilt, weil das eben so üblich sei. Ein demokratischer Rechtsstaat halt.
Butler weist ja schon seit langer Zeit auf die angeblich nur von einer handvoll Händler stammenden Shortpositionen auf Silber hin und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, passierte beim jüngsten Anstieg gar nichts, niemand wurde rausgedrängt, keinem ging die Luft aus.
Vielleicht steckt aber in Wahrheit auch das Plunge Protection Team dahinter? Dann wird einfach nachgekauft und fertig.
31 Riddler // Jan 18, 2008 at 7:11
““Derzeit wird der Zins – anders als von manchen angedacht – NICHT VORZEITIG erhöht.”
Wer bitte schön geht von einer Zinssenkung der FED aus ? Damit war wohl eher die EZB gemeint.”
“Es geht aber um die Aussage von Freyer mmmh…”
Das ist ein Satz meinem Beitrag von January 17th, 2008 at 1:12
Und da hatte ich http://www.n-tv.de/903395.html mit ein paar Worten für dich kommentiert, und es ging ausschließlich um die Fed und nicht um den Text von Freyer.
“So wie ich die Sache sehe steckt hinter deinem Nick jemand anderes nicht wahr Horny”
Nein, falsch getippt. Der Satz “Gestern hast du mit dem Begriff CPI angegeben, vor einer Woche wusstest du noch einmal was das überhaupt ist.” klingt so ein bissl danach, aber ich hab nur eure Diskussion verfolgt.
“die gleiche arrogante Art.”
Echt? Dabei hab ich versucht freundlich zu sein… Wirklich.
Klingt January 17th, 2008 at 17:31 arrogant?
“Gleichzeitig drückst du dich vor jeder handfeste Aussage um später nicht als Vollidiot darzustehen.”
Auch hier irrst du dich. Ich wollte nur ein paar Sachen richtig stellen, die du nicht verstanden hast. Was deine Prognosen angeht: ICH teile doch deine Ansicht dazu. Teilweise. Bis du mit gutem Beispiel voran gehst kann ich als Zauderer nicht voll danach handeln
Der Horni aus dem anderen Thread teilt deine Ansichten überhaupt nicht. Ich bin nicht “Horni”.
“Horny wie du aus meinem anderen Beitrag sehr gut weißt bin schon seit längerer Zeit voll physisch investiert.Die Papierwerte sind eher eine Zusatzeinnahme aus denen ich fast komplett draußen bin da mir die Sache schon viel zu heiß ist.Papierwerte zu Bullions 25/75.”
Ich hab grad nachgeschaut, du schreibst aber umgekehrt von 75% Papieren und 25% Bullions. Das nenne ich nicht “schon fast draußen”. Hm?
“Schon Aktien zugelegt ?”
Nö.
“Oh ich behaupte nicht nur dass der CPI kleingerechnet wird sondern sogar dass er bewußt manipuliert wird und dass außerdem verschleiert und gelogen wird dass sich die Balken biegen.”
Wenn du es sagst.
Und sei nicht so aggressiv, wir sind doch alles Freunde hier.
32 Riddler // Jan 18, 2008 at 7:34
Oswald Spengler, du musst einfach zugeben, dass du von vielen wirtschaftlichen Fragen einfach nicht so viel Ahnung hast. Egal wie viele Wirtschafts-News du als Verweise setzt. Aber, wie du selbst schreibst, auch Laien sollen sich mit dem Thema beschäftigen dürfen, und vielleicht hast du hier ja richtig getippt. Der Börse gehts schlecht, und womöglich kommt die erbetene Superkrise jetzt.
Grad ist das Gold – relativ betrachtet – billig. Vielleicht sind das Einstiegskurse? Man kann nur gewinnen, stimmts Waldi?
Ich darf dich doch Waldi nennen? Ist überhaupt nicht böse gemeint, keine Angst du, es ist eine Koseform von Oswald.
33 Oswald Spengler // Jan 18, 2008 at 9:50
Wie jede Morgen gehe ich so die Wirtschaftseiten im Internet durch und was muss ich da lesen :
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a4Z2bVBRM0G4&refer=home
Wenn diese Bondversicherer mit dem Bauch nach oben schwimmen ist es kein Pappenstiel schließlich haben sie 2,4 Trillionen ( deutsch Billionen) US-Dollar an Krediten versichert.
Das bedeutet dass erstens die Risikoaufschläge für CDS zum Mond gehen, Die Versicherungsnehmer ohne Geld darstehen und die Versicherer ebenfalls blank und pleite sind.Dagegen sind die Probleme mit den Verbraucherkrediten eigentlich Ackermann Peanuts – nicht mal 1 Billion US-Dollar.
Bush legt einen Wirtschaftsplan vor der eine Rezession verhindern soll obwohl die FED nur vom verminderten Wachstum spricht.Warum also.Na sei es drum.Was soll dieser Plan bringen außer Zeitgewinn ?
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=acZSi1IA8VC4&refer=home
“Zentralbanken sind keine sozialistischen Planbüros.”
Also auf so einen Blödsinn muss ich nochmal eingehen.Die FED hat als Privatbank dass Recht die Geldpolitik der USA aktiv zu bestimmen.Dazu kann sie die wichtigsten Zinssätze vorgeben.Im Jahr 2007 hat sie bewußt die Geldmenge um 18% wachsen lassen d.h die kleinen Leute bezahlen den Bankenbailout mit höheren Preisen für Lebensmittel und Öl und allem was man sonst noch wirklich zum Leben braucht.Den Reichen tut es natürlich nicht weh.Die Verluste werden sozialisiert.Die Immoblase wurde gezielt von der FED eingesetzt um die Techblase von 2001 auszugleichen.Was wir jetzt erleben ist eindeutig der Geldpolitik zuzuordnen und die FED ist voll dafür verantwortlich.Bernanke gibt allerdings erst immer dann etwas zu wenn es für alle offensichtlich ist.
34 Oswald Spengler // Jan 18, 2008 at 11:11
“Der Horni aus dem anderen Thread teilt deine Ansichten überhaupt nicht. Ich bin nicht “Horni”.”
Schön dann habe ich dich verwechselt und dann entschuldige ich mich dafür.
35 Oswald Spengler // Jan 18, 2008 at 11:12
“Oswald Spengler, du musst einfach zugeben, dass du von vielen wirtschaftlichen Fragen einfach nicht so viel Ahnung hast.”
Natürlich , dass habe ich auch von Anfang an zugeben ich bin von Hause aus Mediziner…
36 Oswald Spengler // Jan 18, 2008 at 11:38
” Die US-Truppen bekommen zunehmend Luft. Ein Abzug ist tatsächlich nicht mehr ausgeschlossen, wenn stimmt was man so in Foren von angeblichen Veteranen liest.”
Nein , es haben sich nur die Verluste reduziert.Abziehen können die Amerikaner nicht.
Die Gründe sind:
Aufrüsten von ehemaligen Feinden mit Geld und amerikanischen Waffen was früher oder später auf die Amis selbst zurückschlagen wird.Da bin ich einer Meinung mit Scholl Latour
Waffenstillstand der Mahdi Armee auf Druck Irans
Mehr Truppen und Geld in den Irak (Surge)
In den Südprovinzen haben schiitische Milizen komplett die Macht übernommen und auch die schiitische Regierung ist keinesweg US-Freundlich.Man arrangiert sich eben.Ziehen die Amis ab gibt es eine neue islamische Republik.Sie können also weder abziehen noch bleiben.
Davon ab sieht es in Afghanistan/Pakistan jedes Jahr schlimmer aus.
Nein die Lage hat sich keineswegs gebessert.Seit dem Golfzwischenfall wissen wir wie schnell sich die Dinge drehen können.
Was die Wirtschaft betrifft hast du Recht.Noch ist nichts dramatisches passiert.Die Abschreiber sind noch im Grünen Bereich.Die Frage ist eben was passiert in der Zukunft.An den Verschörungskram von Winkler glaube ich nicht wohl aber dass sich daraus eine Depression wie nach 1929 entwickeln wird die dem System Kapitalismus selbst entspringt.
ThEin schöner neuer Panik Sinclair
The Panic Starts
Author: Jim Sinclair
Dear CIGAs,
There is no doubt the Fed and the PPT are meeting right now. A drop of over 300 points on the Dow after the Chairman of the Federal Reserve speaks publicly presages a 1000 point break in the Dow Jones Industrial Average coming quite quickly, if not tomorrow.
Unless the equity markets can be calmed, a panic is about to happen, making the statement “This is it” a horrible reality.
If the equity markets cannot be calmed then:
Recognize this is the Formula happening like everything else much sooner and much bigger in its implications than anticipated.
Gold will rise to $1650 as an almost immediate effect of what will be done to attempt to fend off a total panic starting to take place in general equities, therein threatening to be followed by all credit markets of all kinds.
The funds and hotshot short term traders in gold shares will be killed by the upward explosion of the gold price about to occur.
The PPT and the Fed will step out of gold’s way because gold is one of the tools used in 1930 by Roosevelt and in 2000 by Bush. It will be used again now on the upside.
Gold is the only insurance there is against what all this means because a panic in equities will blow the financial system, already coming apart, to smithereens.
All country funds would shut down on any further investments in “at the wall” financial institutions.
The rollover in credit and default derivatives would exceed the entire foreign debt of the USA.
The rest of the $450 trillion dollar mountain of derivatives would start a disintegration like nothing you have every seen in your lifetime.
Consumer demand would slam shut.
The auto industry might as well go into liquidation this coming Monday, avoiding the June 2008 rush.
The US dollar would burn a hole in the floor going directly to .5200 or lower.
As the dollar disintegrates gold would rocket to and through $1650 in days.
The markets for general equities would all have to institute total trading halts every 100 points on the downside for 30 minutes each.
All commercial call loans would be called.
All debtors one day late on any payment, lacking grace period, would be liquidated. All debtors over one day of the grace period would be liquidated.
It is clearly visible to anyone with eyes or a mind to think that the PPT has lost all semblance of control in the equity markets and will soon in all remaining markets.
The commercial paper credit market which is almost dead will die totally.
Should no emergency action take place soon, you will see an old fashioned panic of the 1929 variety.
Just as emotional fools sell gold and gold shares, be assured that more emotional general equity fools will unload and bring the averages down more than ever in history in one day.
Recognize this is the Formula happening like everything else much sooner and much bigger in its implications than anticipated.
Emergency action will be all splash and theatrics but truthfully the cat is out of the bag. It buys some time but corrects nothing. It makes the Formula 100% correct.
There now must be EMERGENCY ACTION because the Chairman of the Fed has BOMBED OUT PUBLICLY and a PANIC is about to occur. Expect EMERGENCY ACTION in days, not weeks.
If you have not protected yourself, you may only have days to do so now.
Jeder wurde also ausreichend gewarnt….
37 Riddler // Jan 18, 2008 at 12:38
““Zentralbanken sind keine sozialistischen Planbüros.”
Also auf so einen Blödsinn muss ich nochmal eingehen.Die FED hat als Privatbank dass Recht die Geldpolitik der USA aktiv zu bestimmen.”
Man sieht einfach, dass du von der Materie praktisch gar nichts verstehst. In einer Marktwirtschaft gibt es neben der Geldpolitik noch ettliche weitere Möglichkeiten des Eingriffs in den Markt: Fiskalpolitik, Finanzpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Wettbewerbspolitik (Wettbewerbsrecht) usw. Für all das sind jeweils die Fed oder die EZB nicht zuständig.
Im Sozialismus dagegen gibt es gut zwanzigfach mehr Instrumente, als einem “kapitalistischen Staat” zur Verfügung stehen. Im Sozialismus werden nicht nur Löhne und Preise zentral diktiert, sondern auch Produktionsmengen, Abnehmer der Güter, bis hin zum angestrebten Wirtschaftswachtum in einem vorgegebenen Zeitraum (Fünfjahresplan) usw.
Ich werde das jetzt nicht im Detail darstellen, aber ein sozialistisches Planbüro hat quantitativ betrachtet, nach einer empirischen Erfassung der historisch in einzelnen sozialistischen Ländern aufgetretenen Hebel abstrahiert und systematisiert, gut 20-30 mal mehr Instrumente des Eingriffs in die Wirtschaft, qualitativ wiegt ein einzelnes solches rein sozialistisches Steuerungsinstrument auch viel viel schwerer. Man kann bspw. zentrale Preisfestlegung im Sozialismus nicht mit der Wettbewerspolitik im Ordoliberalismus (Ludwig Erhadt, Müller-Armack, Walter Eucken) vergleichen, da der Eingriff ungelogen um den Faktor 1000 intensiver ist, und gewiss noch 100-150 mal intensiver als die Geldpolitik einer Zentralbank. Und das, wohlgemerkt, nur bei einem einzigen sozialistischen Steuerungsinstrument.
Du hast – das erkennet man – nicht die geringste Ahnung wovon du hier fabulierst…
Mein ernstgemeinter Rat:
Freu dich, dass es der Wirtschaft schlecht geht, freu dich an deinem Gold und deinen Papieren, solange die Banken noch zahlungsfähig sind (was, wenn du recht hast, sich ja bald ändern dürfte). Aber bitte hör auf dich unnötig selbst lächerlich zu machen, das tut meinen Augen weh.
“Die Immoblase wurde gezielt von der FED eingesetzt um die Techblase von 2001 auszugleichen.”
Wenn du es sagst. Die Fed ist eben eine ganz schlimme Organisation, ganz böse.
P.S.: Die Zentralbanken verlieren heute sukzessive die Fähigkeit, die Geldmenge ihrer Länder effektiv zu steuern. Das gilt für die EZB, und auch für die FED. Wir erleben hier eine Transformation in der Wirtschaftsordnung. Das ist jedem 1. Semester in einschlägigen Fächern wohlbekannt. Auch so manchem Abiturienten, sofern das Fach Wirtschaft gelehrt wird. Das hat auch einen sehr einfachen und für jeden nachvollziehbaren Grund, den ich dir aber nicht erklären werde, weil du dich sowieso als unbelehrbar erweist.
Was du aus der Statistik und dem Schaubild für M3 richtig abgelesen hast: Die Geldmenge M3 wächst, nimmt zu. Nun, erfreue dich an dieser Erkenntnis und kauf dir dein Gold. Aber bitte verschone meine Augen mit so unqualifizierten “Theorien”.
38 Riddler // Jan 18, 2008 at 12:40
“Schön dann habe ich dich verwechselt und dann entschuldige ich mich dafür.”
Ok, schön. Entschuldige du umgekehrt bitte meine “arrogante Art”, oder wie du es genannt hast. Das hab ich manchmal so, ich meins nicht böse.
Einige deiner Vorstellungen sind trotzdem abenteuerlich.
39 Schörner // Jan 18, 2008 at 17:43
Riddler,
ich frage nochmals, vielleicht haben Sie meine Frage übersehen: wie erklären Sie sich die Marktanomalie vor einigen Tagen (nähere Beschreibung siehe meinen Kommentar weiter oben).
Bevor Sie antworten, schauen Sie sich bitte Ted Butlers Analysen zu den Gold- und Silberfutures an.
Sein jüngster Text findet sich hier und faßt seine langjährige Argumentation gut zusammen:
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=6274&seite=1
Das ist doch nicht aus dem Markt heraus zu erklären, oder können Sie es?
Jetzt meine Vermutung: ist es möglich, daß hinter der handvoll Händler die so massiv Short-Positionen halten, ja welche sogar ständig zunehmen, je weiter die Edelmetalle raufgehen (normalerweise würden irgendwann die Reißleinen gezoigen und sie würden glattgestellt), ganz andere Kräfte stecken?
Z.B. das Plunge Protection Team, oder, die FED höchstselbst?
Je weiter AU und AG anziehen, umso mehr buttern diese “Institutionen” dann Geld in Short-Positionen. Und erzeugen damit eine dämpfende Wirkung. Was halten Sie davon?
OS,
Ihr Wort in Gottes Ohr!
Ich hoffe, diese Einschätzung bezüglich Irak stimmt.
Übrigens habe ich ein recht nettes Indiz für den Verfallszustand des Systems vor ein paar Tagen aufgeschnappt: das Verhältnis von Kreditgeldmenge zur ausgegebenen Geldmenge (Leaverage) beträgt rd. Faktor 64. 1929, war es etwas über 30. Der Luftballon ist einfach verdammt groß. Da fährt die Eisenbahn drüber. Und das ist gut so!
40 Riddler // Jan 19, 2008 at 10:22
@Schörner
“Riddler,
können Sie mir die Marktanomalie von vor zwei Tagen erklären?
Edelmetalle gehen runter, die Aktien rasseln nach unten, der Ölpreis geht runter UND der USD wird gegenüber EUR sogar minimal stärker. Wie geht das ohne Manipulation?”
Die Frage ist schon befremdlich. Die verwestlichten Normalos an der Börse würden keine Anomalie sehen, und die Wissenden kennen die Antwort auf deine Frage sowieso bereits – Manipulation!
Also: Ich könnt’s dir erklären, aber es wäre nur der westliche Manipulationszusammenhang, den ich wiedergeben würde. So wie ja der CPI kleingerechnet wird, so wie die Kurse von einem PPT manipuliert werden usw. Das ist alles “die Matrix”, das System. Warum sich als Wissender mit einer Lüge abgeben?
Normalos würden über die Idee, dass ein so genanntes PPT existiert und im Geheimen Käufe tätigt, oder dass die FED illegale Geschäfte macht (solche Käufe sind der FED nach dem US-Gesetz gar nicht erlaubt) nur lachen. Andererseits seid ihr Nationale Sozialisten und wisst aus der antiimperialistischen jungen Welt, dass der Dollarskurs linear vom aktuellen Verlauf des Rohöl-Chart abhängt, und aus der nationalsozialistischen Zinsknechtschaftslehre wisst ihr, dass er vom Verlauf des Goldcharts abhängt, und dass die Währungen früher oder später sowieso alle implodieren müssen. Alles andere ist gewisslich Anomalie. Das Wissen um die geheimen Zusammenhänge im Verborgenen, das ist eure “Geheimwaffe”, über die die Systemlinge und “Demokröten” nicht verfügen. Das sind eure “Kernkompetenzen”.
Deswegen glauben die “Demokraten” an die BRD und den Europäisierungsprozess, und ihr nicht. Deswegen sind die Bänker Globalisten, und ihr seid Antiglobalisten. Deswegen sind Unternehmer für Deregulierung der Märkte, ihr aber seid – wenn ich das NPD-Parteiprogramm richtig lese – für einen geschlossenen Handelsstaat (um einen Begriff Fichtes zu verwenden). Und so weiter, und so weiter…
Das ist euer “Wissensvorsprung”! Um westliche Propaganda zu wiederholen ist doch die Zeit zu schade.
41 Oswald Spengler // Jan 19, 2008 at 14:22
Sowas vor 2 Tagen noch vorhergesagt:
http://www.nytimes.com/2008/01/19/business/19ambac.html?_r=1&ref=business&oref=slogin
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a3Xei2RV5MCY&refer=home
http://www.marketwatch.com/news/story/bond-insurer-woes-may-trigger-more/story.aspx?guid=%7B590076D4%2DFB70%2D4304%2DB6B4%2DC444A554401C%7D&siteid=yhoof
Und dass sind keine Papenstiele mehr sondern nur bei AMBAC 2,3 Billionen US-Dollar an Versicherungen.In Wirklichkeit ist es so dass man bei Derivaten eine Karte wegzieht und die nächste kommt hinterher.Kredit auf Kredit ist eben nicht gesund.
Dem Dow ist die Woche auch nicht gut bekommen.Ich kann mir bildhaft vorstellen wie das PPT am Schwitzen ist.
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a.CmhGDSHn70&refer=home
Bei den Briten und Spaniern brechen die Hauspreise und der Konsum ebenfalls ein.
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&sid=arkSFO5zswqY&refer=home
Nochwas zu Gold:
http://www.sprott.com/pdf/investorsdigest/01_2008_ID_Gold%20Could%20Soon%20Pass%20The%20US$1000%20Level.pdf
Wenn man sich vor Augen führt dass allein die Europäer in einer Woche im Dezember 5mal soviel Gold verkauft haben wie normal und der Preis trotzdem gestiegen ist ….
42 Schörner // Jan 19, 2008 at 20:44
OS,
upps, das geht aber komischerweise schnell bei Luftfirmen, daß sich da die AAA-Wertung sich in Luft auflöst.
Ich hab’s nachgelesen, das sind die echten Billionen, die englischen Trillions. Damit wird es m.E. jetzt interessant. Damit nähert sich das Ganze, wenn diese Firmen in Probleme kommen, jetzt Größenordnungen, die weit jenseits von Jahresgewinnen liegen, den Größenordnungen, wo dem PPT mit seinen angeblichen 1500 Mrd. USD die Luft ausgeht und wo die Notenbanken auch nicht mehr allzuviel tun können, wenn sie keine Hyperinflation riskieren wollen und bei den Banken nicht Wäschekörbe voll mit Geldscheinen aufstellen wollen.
Die kommende Woche wird wieder interessant. Geht es weiter?
43 Oswald Spengler // Jan 20, 2008 at 13:32
Schörner was mir zur Zeit am Meisten Kopfzerbrechen bereitet ist dass der Dow überhaupt nicht auf den Stimulus der Politik-FED reagiert hat , im Gegenteil ist er seit 2002 am schwersten eingebrochen obwohl Bernanke die Zinsen wie nichts Gutes senken will.Sonst sind die Märkte immer 200 oder 300 Punkte nach oben katapultiert worden umd später wieder bis zur nächsten Zinssenkung in sich zusammenzusacken.
Schätzungen über den Schaden bislang:
http://www.wiwo.de/finanzen/finanzkrise-loecher-in-bankbilanzen-summieren-sich-bereits-auf-142-3-milliarden-dollar-262622/
Weitere CDS Ausfälle:
http://www.sonntagonline.ch/pages/index.cfm?dom=151&rub=100212524&arub=100212524&orub=100212524&osrub=100212524&Artikel_ID=101746435
Da alles so schön ist noch ein Zitat von Bloomberg:
“Home construction fell 14 percent in December, concluding the worst year for the industry since 1980, the Commerce Department said…”
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aflw_uFXmzEE&refer=home
1980 hatten wir eine Monsterrezession in den USA mit Zinsen um die 20 % um dem Dollar den Arsch zu retten.Dabei fängt der Spaß gerade erst an..
44 Kowalski // Jan 22, 2008 at 14:36
Ein Kasten Maggie gewonnen.
45 Shadow_I // Jan 31, 2008 at 18:34
Meine Hochachtung vor “Oswald Spengler”, der die Zinssenkung in einer außerordentlichen Sitzung vorhergesagt hat.
Was ist mit der These, daß Italien den Euroraum verlassen wird? Und zwar eher mittel- als langfristig?
Shadow_I
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