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Alle Jahre wieder laden zahllose Autofahrer ihre Familie in ihr Gefährt und verlassen schwerbepackt in höchster Eile ihre Heimatorte, um rechtzeitig in der Nähe von Würzburg einen neuen Staurekord aufzustellen. Nach dem göttlichen Ratschluß unserer allweisen Verkehrsminister residiert Würzburg inmitten zweispuriger Autobahnen. Ob Sie nun von Frankfurt, Kassel, Nürnberg oder Stuttgart kommen, bis Würzburg geht es auf zwei Spuren. Und von Würzburg weg natürlich auch. Aber sechs Stunden Schritt-Tempo bei brütender Hitze oder strömendem Regen, mit quengelnden Kindern und nörgelnder Ehefrau an Bord sind die bestmögliche Einstimmung auf den Urlaub oder die Rückkehr aus selbigen an den Arbeitsplatz.
Sicher, es gibt noch mehr schöne Strecken, bei denen Sie sich bei einem langen Stau hinten anstellen können, wenn Ihnen Würzburg nicht gefällt. Wir bieten jedoch einen besonderen Service: Falls Sie bereit sind, einen kleinen Sektempfang zu organisieren, brauchen Sie nur im Rathaus anzurufen und unsere Frau Dr. Oberbürgermeisterin kommt bestimmt. Na gut, photographieren müßten Sie die Dame auch noch, aber das ist ja in Zeiten der Digitalgeräte kein Problem. Nur sollten Sie sich beeilen, denn in der Urlaubssaison 2008 ist diese Dame hoffentlich nicht mehr im Amt.
Urlaub ist auch ohne Staus eine Art kollektiver Wahnsinn. Ursprünglich wurde der Urlaub eingeführt, um den Arbeitern eine Zeit der Erholung zu gönnen, damit sie anschließend mit frischen Kräften um so besser arbeiten. Im Grunde genommen ist Urlaubsplanung das einfachste von der Welt: der Chef sagt wann und die Frau wohin, der Mann braucht bloß noch zu bezahlen und das Auto in den nächsten Stau zu lenken.
Von ein paar Auto-Enthusiasten abgesehen, stecken die Menschen das meiste Geld in ihr Zuhause, selbst wenn das nur eine Mietwohnung ist. Eine Wohnungseinrichtung kostet schnell 10.000 oder 20.000 Euro. In dieses Zuhause gehen diese Menschen nur, um dort zu übernachten. Am Wochenende geht man nämlich aus oder fährt weg. Und wenn man endlich die Zeit hat, dieses Zuhause einmal richtig auszunutzen, packt man die Koffer und entfleucht in den Urlaub.
Natürlich kann man auf Reisen den eigenen Horizont erweitern, fremde Länder und andere Mentalitäten kennenlernen. Man kann sogar etwas für seine Bildung tun, indem man Museen und Kunstsammlungen besucht. Andererseits bedeutet Erholung braten am Strand, Sitzen an der Bar und Disco die ganze Nacht.
Was gefällt einem Deutschen im Ausland am besten? Richtig, wenn alle Deutsch sprechen, auf der Speisekarte deutsche Gerichte und vor allem deutsches Bier steht, sowie genügend Deutsche als Miturlauber um einen herum. Italienisch, griechisch, türkisch und chinesisch ißt man schließlich oft genug in der Heimat und Ausländer laufen dort in solchen Mengen herum, daß man die im Urlaub nicht auch noch braucht.
Bis jetzt dürfen die Reisebüros allerdings noch nicht mit folgendem Slogan werben: Türkenfreier Urlaub in Antalya.
Das Wichtigste im Urlaub ist, daß alles anders ist als daheim. Genau das ist es, das die Menschen aus ihren teuer bezahlten Wohnungen treibt, sie sogar dazu bringt, das liebgewonnene Haustier auf der Autobahn an der Leitplanke anzubinden und zurückzulassen: Es gilt, dem Elend zu entfliehen.
Ich muß zugeben, sogar mich reizt es, ein paar Tage / Wochen in einem Land zu verbringen, in dem es keine Merkel, keinen Schäuble, keinen Müntefering, keinen Steinmeier und keinen Seehofer gibt. In einem freien Land, ohne §130, ohne Holocaustmahnmale, ohne Schuldkomplex. In einem Land, das keine Soldaten als Besatzer in fremde Länder schickt, keine Hilfstruppen für die Weltherrschaftspläne der Amerikaner stellt. Leider ist Nordkorea ein sehr teueres Reiseziel.
Alles, was Deutsche zum Auswandern treibt, treibt sie auch zu Auslandsreisen. Die Chefsekretärin, welche die ganze Belegschaft mobbt und im Auftrag des Bosses Zwietracht säht, ist dann weit weg. Ebenso der Abteilungsleiter, der dreimal am Tag vorbeischaut und den Mitarbeitern erklärt, sie seien Luschen und Blödmänner. Die Nachbarin, die allabendlich in der Küche biologische Kampfstoffe zur Ausrottung nicht vorhandener Termiten zusammenrührt und das ihrem Ehemann als Essen vorsetzt, stinkt jetzt hoffentlich woanders.
Was hat Deutschland noch zu bieten, das die Leute verjagt? Hausmeister, die auf der Lauer nach freihüpfenden Bällen liegen. Witwen, die ihren Mann ins Grab geärgert haben und sich nun beschweren, wenn die Kinder derer, die ihre Rente bezahlen, ein wenig zu laut sind. Politessen, die 120 Knöllchen pro Schicht als unterste Grenze eines erfolgreichen Arbeitstages ansehen. Professoren, die allen Leuten erklären, sie müßten mehr arbeiten und dafür weniger verdienen, aber das Maul halten, wenn die Manager mal wieder ihre Gehälter verdoppeln.
Großartig sind vor allem unsere Politiker, die den Leuten das gute Wetter nicht gönnen und dafür Steuern erheben wollen. Jene Herrschaften, welche die Steuern kräftig erhöhen und es dann als Zeichen des Aufschwungs werten, wenn die Steuereinnahmen nur so sprudeln. Und die dann eine Menge Ideen haben, diese Mehreinnahmen zu verpulvern, um in einigen Monaten wieder darüber zu jammern, daß Ebbe in den Kassen herrsche und man dringend die Steuern erhöhen müsse.
Deshalb fliehen die Leute aus Deutschland, um wenigstens ein paar Wochen dieses Absurdistan hinter sich zu lassen.
Anstatt sich tagtäglich für ein bißchen Lebensqualität abzurackern, für alles und jedes zu bezahlen, genießen die Urlauber all-inclusive. Mit den Fingern schnipsen und ein Anderer rennt, sich endlich einmal selbst beschweren dürfen, anstatt immer nur Beschwerden anhören zu müssen, nicht aufzuräumen und das tägliche Erfolgserlebnis, den verhaßten Engländern die besten Liegestühle wegzuschnappen.
Auch so ein Urlaub bildet. Der wahrhaftig polyglotte Urlauber vermag in einem Dutzend Sprachen ein Bier zu bestellen. Als toleranter Mensch verzeiht er einem Tahitianer, wenn der “Weiner Schnizel” auf der Karte stehen hat. Schließlich weiß dank der Rechtschreibreform kaum noch ein Deutscher, wie er schreiben soll.
Früher ist man an den Wolfgangsee gefahren, hat den Kanzler in freier Wildbahn beobachtet und war sich sicher, daß die Amerikaner keine Bomben abwerfen würden. Höchstens eine sowjetische Atomrakete zielte auf den Ferienort, doch das war so üblich, denn auf den eigenen Wohnort zielte ebenfalls eine sowjetische Atomrakete - und eine französische, für den Fall der Fälle.
Heute kann man sich nicht mehr so sicher sein. Ganz davon abgesehen, daß man als Deutscher tunlichst vermeiden möchte, mit dieser Kanzlerin in Verbindung gebracht zu werden, gibt es heute kaum noch einen Ort auf der Welt, an dem nicht plötzlich eine Bombe hochgehen kann. Als Betroffener ist es dabei egal, ob unsere amerikanischen oder israelischen Freunde diese abwerfen oder durch Geheimdienste legen lassen, oder ob es doch einmal echte Taliban, Islamisten, Palästinenser sind, oder der Bundesverfassungsschutz, der im Auftrag des Innenministers dem Volk die Terrorgefahr vor Augen führen möchte.
Genießen Sie ruhig Ihren Urlaub, die meisten Touristen kommen weitgehend unbeschadet nach Hause zurück, um sich dort im Stau anzustellen. Und sollte sich Ihre Frau anschließend von Ihnen scheiden lassen wollen, schieben Sie das nicht auf die dreifach erfolgreich geschiedene Dame, mit der Ihre Gattin ständig Eis essen gegangen ist, sondern einfach auf die Zeitläufe. Solche Ratgeberinnen finden sich sogar beim Wen-Do-Kurs der heimatlichen Volkshochschule.
Im Urlaub genießen Sie übrigens ein ungeahntes Privileg. Gewiß, es ist nicht mehr so wie früher, als Sie noch die Deutsche Mark mit sich geführt haben. Für eine Handvoll Dollar dürfen Sie keine Begeisterungsorgien erwarten und auch nicht göttliche Verehrung durch die Eingeborenen. Diese Zeiten sind dank des Ratschlusses unserer Volksverräter vorbei. (Schreibt man das im Ausland so?)
Aber dank ihrer Dollar dürfen Sie einen umgekehrten DDR-Effekt erleben. Damals, in Ostberlin, haben Sie mit werthaltigem Westgeld (direkt oder offiziell getauscht) Produkte gekauft, die bei Ihnen daheim als minderwertig gegolten hätten (ich hatte damals die alkoholischen Errungenschaften des Sozialismus’ vor Ort ausgiebig verkostet). Heute dürfen Sie mit Geld, das bei Ihnen daheim längst als minderwertig eingestuft wird, werthaltige afrikanische Souvenirs (made in Sri Lanka) erwerben.
Auf diese Weise tun Sie auch etwas für das Vaterland. Wenn Sie in Deutschland Euros in Dollars tauschen, entsorgen Sie auf diese Weise ein paar Hinterlassenschaften amerikanischer Heuschrecken. Richtig patriotisch wäre es natürlich, sich eine Milliarde Dollars auszahlen zu lassen und dafür in den USA ein paar Tonnen Gold zu kaufen. Als Privatmann dürfen Sie das, Sie dürfen sogar dieses Gold heim nach Deutschland holen. Stören Sie sich bitte nicht an den Prägestempeln der Deutschen Bundesbank darauf, das ist völlig in Ordnung. Das sind Tributzahlungen aus den Kolonien an Amerika.
Als Privatperson dürfen Sie Gold heimholen, als Politiker oder gar als Staat natürlich nicht. Außerdem sollten Sie Ihre Beute auf mindestens ein Dutzend Transportflugzeuge verteilen, damit wenigstens ein paar davon nicht über dem Atlantik abstürzen (nach einer nicht angekündigten Zwischenlandung noch in den USA).
Ganz abschalten im Urlaub geht übrigens auch nicht. Spätestens wenn Sie die BILD-Zeitung an Ihrem Urlaubsort kaufen, sehen Sie unsere Bundeskanzlerin im neuesten giftvioletten Vogelscheuchenkostüm, mit dem sie in Bayreuth ernsthaften Kunstliebhabern kraft Amtes die besten Plätze weggeschnappt hat.
Auch vom großen Warlord aus Übersee bleiben Sie nicht verschont. Spätestens wenn die Einheimischen wütend randalieren, hat der wieder irgendwo mit großem Erfolg den Terrorismus angestachelt. Selbst bei all-inclusive leiden Sie hin und wieder unter Phasen, bei denen Sie nüchtern genug sind, um eine erfolgreiche Bombardierung unschuldiger Zivilisten mitzubekommen.
Im Urlaub entdecken viele Leute neue Hobbys. Da gab es einmal einen Herrn namens Pablo Picasso, der hat ein paar Körperteile über die Leinwand verteilt und das Bild “der Schrei” genannt. Seien wir ehrlich: Wer hängt sich so ein Gruselbild ins Wohnzimmer, wenn es “Der Schrei” heißt? Folglich hat die Marketingabteilung das Bild umdatiert und in “Guernica” umbenannt, und schon hängt es im Museum.
So ein paar abgerissene Körperteile bekommen Sie doch auch hin? Geben Sie das als Urlaubserinnerung aus und nennen das: “Afghanische Hochzeit”, “Erfolgreiche Tornado-Aufklärung”, “Krieg gegen den Terror”, “Demokratie im Irak”, “US-Patrouille”, “Peace made in Israel”… Man weiß ja nie, Museen haben schon Honigpumpen gekauft.
Ich verstehe zwar vollkommen, wenn Sie in Tibet endlich einmal Bratwurst mit Sauerkraut probieren wollen. Aber hin und wieder sollten Sie die lokalen Spezialitäten probieren. Pilaw mit Granatsplittern, Kamelrücken Kalaschnikow oder Spaghetti Stealth-Bomberaise sind unvergleichliche Genüsse.
Sei es, wie es sei, der Urlaub ist eine großartige Zeit, um völlig neue Dinge kennenzulernen. Gönnen Sie sich die Fernreise! Und das Geld dazu? Ja, haben Sie etwa nicht an dem Aufschwung teilgenommen? Der DAX ist um 3.000 Punkte gestiegen, in den letzten anderthalb Jahren. Wir sind Exportweltmeister, wir verdienen richtig Geld durch die Globalisierung.
Oh, Sie nicht…. Man hat kürzlich Ihren Arbeitsplatz wegrationalisiert und Sie wissen nicht, ob Sie demnächst Hartz IV bekommen? Ja, ich verstehe. Trösten Sie sich, ich fahre auch nicht weg. Ich kommentiere lieber dieses Wunderland, als anderswo mein blaues Wunder zu erleben, weil das Hotel leider nicht so aussieht, wie im Prospekt. Oder weil am Strand gerade die US-Marines üben, einem Land die Demokratie zu bringen.
Bleiben Sie in Deutschland, ich tue das auch, obwohl ich sehr gerne Urlaub vom Elend hätte. Aber das ist längst globalisiert
Quelle: Michael Winkler




100 responses so far ↓
1 Skopus // Aug 1, 2007 at 8:03
->»Bleiben Sie in Deutschland, ich tue das auch, obwohl ich sehr gerne Urlaub vom Elend hätte.«
Da lebt man in einem der reichsten und schönsten Länder der Welt, von dessen sozialen Mindeststandards der Großteil der Menschheit nur träumen kann, aber es finden sich immer noch weltfremde, verwöhnte Typen wie Michael Winkler, die unter all dem Luxus gramgebeugt aufheulen.
2 Arno434 // Aug 1, 2007 at 8:36
@Skopus
Reich und schön ist nicht Deutschland, sondern nur einige wenige Auserwählte. Wenn es Ihnen vielleicht noch relativ gut gehen mag, so dass Sie über Andere voll purer Arroganz die Nase rümpfen können, Sie glauben gar nicht, wie schnell sich das ändern kann
3 Skopus // Aug 1, 2007 at 9:24
@Arno:
->»Reich und schön ist nicht Deutschland, sondern nur einige wenige Auserwählte.«
Ich empfehle Sozialverwöhnten wie dir und Winkler eine Rundreise durch Südamerika oder Afrika, wo Millionen Menschen in Lehm- oder Wellblechhütten auf Müllkippen hausen und an Hunger sterben, während ihr auf Naziseiten im Internet über euren Wohlstand jammert.
4 TeddyTaste // Aug 1, 2007 at 10:02
Miltenberg ist auch schön und nicht weit von Würzburg entfernt. War leider nur beruflich dort und der Pastor hat auch gar nicht geläutet.
kleiner Urlaubst(r)ip
5 Die Grete // Aug 1, 2007 at 10:13
“Ich muß zugeben, sogar mich reizt es, ein paar Tage / Wochen in einem Land zu verbringen, in dem es keine Merkel, keinen Schäuble, keinen Müntefering, keinen Steinmeier und keinen Seehofer gibt. In einem freien Land, ohne §130, ohne Holocaustmahnmale, ohne Schuldkomplex.”
Wie wäre es mit einer Reise nach Persien:
http://www.djoser.de/rundreise_iran/23_tage_iran/_arr/
6 OGD // Aug 1, 2007 at 10:32
@Skopus
Wenn sie Herrn Winkler kennen würden, wüssten sie, dass er alles andere als “verwöhnt” ist und nur ein relativ bescheidenes Einkommen zur Verfügung hat. Das geht aus relativ vielen seiner Texte hervor.
7 Alois Rommel // Aug 1, 2007 at 10:41
Dem kann man sich nur anschließen-die wenigen,die sich noch einen Urlaub gönnen,sie werden noch weniger werden-viele Menschen wissen gar nicht wie sie ihre Familie über den Monat bekommen sollen,und dieses Pack strahlt über allen und verkündet in Manier von Goebbels täglich Propaganda ihrer Erfolge,das es einem nur noch den Magen umdreht.Sinkende Arbeitslosenzahlen,neues Rekordtief!!!Drei Zeilen weiter leichter Anstieg der Arbeitslosen-dumm,dümmer-Merkel&Co!Ja es ist richtig diesem Elend das man hier täglich erleben muß zu entfliehen.Aber wovon?Ist es nicht krank,das verdient die Ehefrau,hat ein Einkommen und freut sich auf ihr Urlaubsgeld?Dann schnüffelt die Stasi des Jobcenters in unseren Konten und nimmt mir das Geld per Gesetz wieder weg,da meine Frau ja mehr verdient hat?Das ist Deutschland-schickt ihr Volk in die Armut,rechnet jeden Euro am Einkommen an?Wo bleibt die Anpassung der Leistungen an die immer schneller steigenden Lebenshaltungskosten?Nichts,immer wieder nichts!!!!Und das Pack das wir hier täglich ins gelobte Land lassen,es wird hofiert und bekommt jegliche Zuwendung,die eigentlich den Ärmsten in unserem Land zustehen würde.Es war damals schon ein krankes Thema,Arbeitslosen den Urlaub zu streichen-ja richtig gelesen.Arbeitslose haben doch 364 Tage,im Schaltjahr einen mehr Urlaub.Außerdem sind dieses Menschen doch nur lästig-man ist über jeden Schmarotzer froh,der das Land verlässt-dafür kommen 100 neue wieder aus Rußland und Türkei,Afrika und haste nicht gesehen.
8 Rudolf // Aug 1, 2007 at 10:51
OT: “Fußballgott” im Fadenkreuz wegen T-Hemd-Delikt
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,497436,00.html
Immer wieder unterhaltsam, was die zeitgenössische Variante der Inquisition so für Blüten treibt
9 Rudolf // Aug 1, 2007 at 11:00
@Arno
Skopus hat schon recht. Das was Winkler und die meisten Sozialisten so machen, ist Jammern auf hohem Niveau und weiter nichts.
10 griesgram // Aug 1, 2007 at 11:07
@Skopus
Was bleibt von Ihrem Reichtum noch, wenn morgen das Schuldeneintreiben, nicht in wertlosem Papiergeld, sondern in realen Werten, beginnt.
Haben Sie dann noch ein Dach über dem Kopf?
11 Vae Victis // Aug 1, 2007 at 11:08
»Bei dem Namen Guernica denkt man unwillkürlich
au das Mammutbild von Picasso, La muerte de
Guernica (Der Tod von Guernica). Es wird als Dokument
deutscher Grausamkeit gezeigt und hängt
seit 1981 im Prado-Museum in Madrid. Von 1939 bis
1981 hing es im Museum of Modern Art in New York,
Guernica ist ein kleines Städtchen in Spanien, etwa
15 bis 20 Kilometer östlich von Bilbao gelegen. Zur
Zeit des Spanischen Bürgerkrieges hatte Guernica
rund 5.000 Einwohner. In der antideutschen Propaganda
spielt der Name dieser Stadt seit Jahrzehnten
eine makabre Rolle.
Was war geschehen ?
Von 1936 bis 1939 fand in Spanien ein blutiger
Bürgerkrieg statt, der rein innenpolitische Ursachen
hatte…
Am 13. Juli 1936 wurde Calvo Sotelo, ein monarchistischer
Abgeordneter der Cortes (Parlament) von
Linksradikalen ermordet. Dieser Mord kann als Anlaß
für die Erhebung des Militärs, die ‘Alzamiento
nacional’ (nationale Erhebung) angesehen werden.
Sie begann am 17. Juli 1936 unter Führung von
General Mola (nicht von Franco). General Franco
befand sich zu dieser Zeit nämlich noch in Marokko.
Das Besondere an diesem Bürgerkrieg war, daß sich
zahlreiche ausländische Mächte einmischten (die
Sowjetunion, Italien, Frankreich, Deutschland); amerikanische
Ölgesellschaften und zahlreiche Persönlichkeiten
aus allen möglichen Ländern nahmen teil.
In vereinfachender Weise kann man sagen, daß zwei
Gruppen gegeneinander kämpften: die ‘Republikaner’
(Rotspanier, Kommunisten) und die Nationalspanier.
Die deutsche militärische Einheit, die in Spanien
kämpfte, bestand aus Freiwilligen und hieß ‘Legion
Condor’. Befehlshaber war der spätere Generalfeldmarschall
Hugo Sperrle(1885-1953). Dieser Legion
gehörten unter anderen die Jagdflieger Werner
Mölders und Adolf Galland an.«
Angriffsziel war eine Brücke!
»Am 26. April 1937 flogen Verbände der Legion
Condor einen Luftangriff auf militärische Ziele bei
Guernica. Geflogen wurde in drei Angriffsschwärmen
zu je 6 Flugzeugen, die in etwa 3,5 km Höhe das
Ziel ansteuerten. In der Nähe von Guernica befanden
sich starke Truppenansammlungen der Roten, die
alle auf dem Rückzug in Richtung Bilbao marschierten.
Bei Guernica mußten die Truppen über eine
kleine Brücke (Rentaria-Brücke) über den Rio Oca.
Diese Brücke war das befohlene Angriffsziel.
Da es noch keine Zielgeräte für den Bombenabwurf
gab, wurde die Brücke verfehlt. Daß dabei auch
Bomben auf die Stadt fielen, die nicht weniger als
vier Munitions- und sonstige Rüstungsfabriken besaß
und mit roten Truppen vollgestopft war, ist von
niemandem bestritten worden. Einige Autoren geben
an, daß auch italienische Flugzeuge gegen Guernica
geflogen sind.
Fest steht, daß der Luftangriff gegen Guernica ein
taktisches Unternehmen zur Unterstützung der Bodentruppen
im Zuge einer konventionellen Schlacht
gewesen ist. Von der rotspanischen Propaganda
wurde behauptet, es habe 1.645 Tote und 889 Verwundete
gegeben, während die wahre Zahl der Getöteten
zwischen 200 und 300 lag.
Eine bis dahin beispiellose Verleumdung erlaubte
sich der als Peter Bamm schreibende Chirurg Dr.
med. Curt Emmrich (1897-1975). In seinem Buch
‘Eines Menschen Zeit’ heißt es auf Seite 252:
‘Um die Wirkung der Sturzkampfbomber zu erproben,
wurde ohne jeden Grund die kleine Stadt Guernica
in Schutt und Asche gelegt…’.-Sturzkampfbomber
waren jedoch gar nicht beteiligt.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß im Spanischen
Bürgerkrieg am 29. Mai 1937 das deutsche
Panzerschiff ‘Deutschland’ zwei Bombentreffer durch
rotspanische Flugzeuge erhielt. Es lag zu dieser Zeit
auf der Reede von Ibiza und fuhr Kontrolldienst für
den sogenannten ‘Nichteinmischungsausschuß’, einer
internationalen Einrichtung während des Spanischen
Bürgerkrieges.
Bei diesem Angriff gab es 31 deutsche Tote und 78
Verwundete. Die Empörung in Berlin war groß. Das
Panzerschiff hatte keinen Schuß auf die beiden angreifenden
rotspanischen Flugzeuge abgegeben. Das
rotspanische Luftfahrtministerium gab noch am
Abend des 29. Mai 1937 eine Erklärung heraus,
worin die Falschbehauptung aufgestellt wurde, daß
die Flugzeuge von der Flak des deutschen Schiffes
beschossen worden seien. Als Vergeltungsmaßnahme
wurde auf Befehl Hitlers dann die spanische
Hafenstadt Almeria beschossen, die von den Roten
besetzt war. Die Batterien der Hafenstadt erwiderten
das Feuer.«
Soweit aus der Arbeit des Historikers Dr. Wendig.
12 K. O. Rektor // Aug 1, 2007 at 11:16
»Wie sich in uralten Zeiten Mythen gebildet haben, wissen wir nicht genau. Wie sich durch gezielte Falschberichterstattung ein moderner Mythos im Dienst psychologischer Kriegführung gebildet hat, können wir am Beispiel des deutschen Luftangriffs auf Brücke und Straßenkreuz vor Guernica genau studieren.«
»Welt« vom 18.7.1987
13 stromerhannes // Aug 1, 2007 at 11:37
Wie wäre es mit dem Chiemsee….?
http://www.ovb-online.de/news/letzte_meldungen/art4112,1021457
st.
14 Falk // Aug 1, 2007 at 12:24
@Skopus
Es ist anscheinend ausreichen den Leuten einen sozialen Untergang zu prophezeien und herbeizureden um sie ihn die “richtigen” politischen Bahnen zu lenken. Das es keinen von ihnen wirklich schlecht geht, versteht anscheinend keiner. Es ist auch wohl weniger die Tatsache das jemand denkt es ginge ihm schlecht, sondern die Angst einen Rettungsring abgeben zu müssen.
15 Sigurd // Aug 1, 2007 at 12:24
Herzerfrischend geschrieben, aber ich fahre ins Ausland nicht wegen deutschen Essens, das habe ich hier. Sondern wegen Kultur und Sehenswürdigkeiten. Und in einer Taverna am Fuße der Akropolis ein leckers griechisches Menü zu verspeisen ist sicher auch einem nationalen Deutschen gestattet, oder in einem Bistro an der Champs Elyssee einen Cafe au lait?
Nicht alle sind dumpfe Ballermannbesucher!
16 Schorsch // Aug 1, 2007 at 12:27
hähähä ich ha-be Urlaub und kann hier gleich inner Woche mittags schreiben….
und der Artikel gefällt mir…
17 Sigurd // Aug 1, 2007 at 12:28
@Arno34
Ich habs erst jetzt gelesen, wie recht du doch hast.
Aber sind dieser Medienmanipulation letztendlich nicht auch die DDR-Bürger auf den Leim gegangen? Die dachten auch, der Westen wäre golden. Dumm nur, er ist wie August der Starke auf seinem goldenen Roß in Dresden, Außen Blattgold, dann eine dünne Kupferhülle und innen: HOHL!
18 Feirefitz // Aug 1, 2007 at 12:30
Das ganze Geld, was deutsche Touristen jährlich im Ausland lassen, ist ein milliardenschweres Defizit für unsere Volkswirtschaft. Um dem entgegenzuwirken, müßte man an die Vernunft appelieren, nicht mehr nur zum Spaß ins Ausland zu reisen oder Spaßreisen ins Ausland stärker besteuern, um sie unattraktiv zu machen. Handeslreisen, Dienst- oder Arbeitsreisen ins Ausland sind davon natürlich nicht betroffen.
19 Werner Holt // Aug 1, 2007 at 13:49
Ich bleibe auch in Deutschland oder besuche Kameraden im benachbarten Ausland. Erstens brauche ich keine Palmen und 40 Grad im Schatten, die teuren Pauschalreisen z.B. in die Karibik, können sich die Veranstalter in den Allerwertesten schieben. Bei einem kühlen deutschen Bier im heimatlichen Schwimmbad erholt man sich auch und trifft noch paar alte Kumpels. Von den nichtgemachten Reisen fülle ich mein Konto und irgendwann ist Schluß mit der Maloche. Die anderen schaffen dann bis 70, um ihre im Leben finanzierten (zu großen) Autos und auf Kredit finazierten Luxusreisen, nebst Zinsen abzustottern. Zeit ist Geld, stimmt, wertvolle Lebenszeit, die man nicht bis ans Ende seiner Tage mit Sklavenarbeit (Zinsen abzahlen) verbringen muß.
20 Idealist // Aug 1, 2007 at 13:52
Apropos Urlaub… mal eine bescheidene Frage an die Schriftleitung: Was war denn los mit Altermedia an den letzten Tagen? Hat der Server auch mal Urlaub gebraucht?
Habe mir ehrlich gesagt schon Sorgen gemacht…
Wir sind uns nicht ganz sicher, ob die Sache schon durchgestanden ist. -Der Hausmeister
21 Kalle991532 // Aug 1, 2007 at 14:08
Nach dem Artikel werde ich jetzt wahrscheinlich nie wieder in den Urlaub fliegen…
22 Hallenser // Aug 1, 2007 at 14:18
Man wie kann mann in ner Stunde am Computer so viel scheisse Schreiben?
Sommerloch oder was?
Der letzte Müll
23 Simplicius Simplicissimus // Aug 1, 2007 at 14:21
@Arno434
Für das deutsche Noch-Mehrheitsvolk in Abwicklung wird sich alles ändern. Wer heute immer noch den schönen Mittelschichtstraum träumt wird bald unsanft daraus erwachen und seine Kinder - so er denn welche hat - werden ihr Leben als Albtraum empfinden.
Wenn es nicht feige und undeutsch wäre, müßte man allen jungen Menschen dringend davon abraten, Kinder in die Welt zu setzen. Denn ein halbwegs sicheres und wohlversorgtes Leben, wie es die Angehörigen meiner Generation (50-er-Jahre) mit Fleiß und Einsatz noch erwarten konnten, kann keines der künftigen Kinder mehr führen.
Jahr für Jahr werden die Daumenschrauben mehr angezogen und die Entrechtung und Entreicherung der alteingesessenen Eingeborenen hat noch lange nicht das Endstadium erreicht. Man kann wirklich heilfroh sein, daß man heutzutage nicht mehr jung und voller Hoffnung ist.
Das erspart einem manche bittere Enttäuschung und das böse Erwachen wenn der führerlose Brd-Geisterzug ungebremst in die Endstation knallt.
24 Schorsch // Aug 1, 2007 at 21:39
Lagsam mach ich mir um Altermedia Sorgen. Haltet stand Kameraden(innen)!
Oder findet hier ein Übernahme statt….?
Seit Ihr noch Ihr???
Was wenn….. nicht auszudenken..
Technik ist eben unberechenbar. -Der Hausmeister
25 Schulle // Aug 1, 2007 at 21:45
@Arno
Ich stimme Dir zu.
26 Eichenholz // Aug 1, 2007 at 22:01
Viel Erfolg bei Frauen scheint Michael Winkler nicht zu haben; jedenfalls kommen sie in dem Artikel ziemlich schlecht weg. Fällt schon auf.
Gut, Fr. Merkel kann einen zur Verzweifelung treiben, aber es gibt doch noch ein paar Millionen deutscher Frauen, die nicht nörgeln, gut kochen können, nicht allein das Urlaubsziel bestimmen wollen, weder unfähige Kanzlerin, noch Oberbürgermeisterin, noch Chefsekretärin sind, noch eines der genannten werden wollen.
Natürlich gibt es wunderschöne Urlaubsorte in Deutschland, aber Reisen ins Ausland erweitern den Horizont schon: allein die vielen Dinge, die man im Ausland nicht so gut findet wie in Deutschland und die man hier oft nicht zu schätzen weiß, weil sie selbstverständlich sind. Aber auch viele gute Ideen, die zu Verbesserungen anregen.
Deutschland war (fast) immer ein sehr weltoffenes und neugieriges Land, die Reiselust der Deutschen ist schon sprichwörtlich.
Das ist auch alles vollkommen in Ordnung, auch ausländische Urlauber sind in Deutschland herzlich willkommen.
Die Frage der Einwanderer und Einbürgerungen sowie der diversen kulturellen Zwänge ist etwas ganz anderes.
Auch die Frage nach Wohlstand, Gerechtigkeit, sozialer Verantwortung und sozialem Ausgleich hat originär nichts mit Auslandsreisen zu tun.
Insgesamt kommt es mir so vor, als wolle sich Winkler über spießige, kleinbürgerliche Verhaltensweisen der Deutschen lustig machen, wirkt dabei aber selbst spießig.
Er hat wirklich schon bessere Artikel geschrieben, aber was solls, ist halt eben das Sommerloch.
27 Falk // Aug 1, 2007 at 23:15
Bei einem kühlen deutschen Bier im heimatlichen Schwimmbad erholt man sich auch und trifft noch paar alte Kumpels.
Genau so stell ich mir aber auch den Altermedia-Leser vor. Mit Billig-Bier und tschechischen Zigaretten und viel zu knapper Badehose, welche den heroischen Kampf mit dem Bierbauch schon lange verloren hat. Genau so wird dann über die Weltpolitik philosophiert.
Armes Deutschland!
Traurig eigentlich wie schlecht es uns geht, wenn Werner Holt sich keine Pauschalreisen leisten kann, während Millionen Menschen unter Luxus-Wellblechhüten sich faul in der Sonne braten lassen.
28 griesgram // Aug 1, 2007 at 23:31
Wie wäre es mit einer national befreiten Zone?
Es ist in der Presse ja immer wieder die Rede davon, es muß sie also geben.
Auskünfte, wo diese sich befinden, erteilt sicher gerne jede Landesregierung.
29 Dagmar // Aug 1, 2007 at 23:35
Lieber Kamerad Winkler!
Ich bin sonst ein großer Fan Ihrer detailreichen und einfühlsamen Sozialreportagen. Diesmal muß ich Ihrem Artikel aber deutlich und konstruktiv widersprechen:
Bratwurst mit Sauerkraut werden Sie im Tibet kaum bekommen. Dafür fahren Sie besser nach Sylt oder Norderney. Ebensowenig bekommen Sie afrikanische Souvenirs in Sri Lanka. Weder werthaltige, noch wertlose!
Dafür bekommen Sie im Hilton Hotel in Colombo Wiener Schnitzel und Deutsche Biere. Aber was bringt das antialkoholischen Vegetariern wie mir?
‘Der Schrei’ ist übrigens von Edvard Munch und daß Antalya türkenfrei ist, glauben auch nur Sie!
Ich habe ehrlich gesagt fast den Eindruck, daß Sie auch nach der Verkostung der alkoholischen Errungenschaften des Sozialismus in Ostberlin sich nie viel aus Urlaubsreisen in fremde Länder gemacht haben. Das ist natürlich kein Charakterfehler, aber man sollte eben möglichst nur über Dinge Schreiben, von denen man zumindest ein bißchen was versteht.
Das mit den Tipps in Wen-Do-Kursen und den Atomraketen stimmt aber in groben Zügen und Sie haben auch Recht, daß manche Deutsche, die zu Hause den Mund nicht aufkriegen, am Ballermann mit Sangriadoping so richtig die Sau raus lassen, was uns anständige Deutsche dann international wieder in ein völlig falsches Licht stellt. Das haben sie neulich erst wieder auf RTL2 gezeigt.
Für uns normaldenkende Deutsche ist das natürlich im Grunde überflüssig, weil wir auf Reisen heutzutage selbst in Tahiti ein Internetkaffee finden, von wo aus wir uns mit unseren Kameraden daheim in unseren Lieblings-Webforen austauschen können.
Fahren Sie doch auch mal weg, Herr Winkler!
Gönnen Sie sich mal was!
Wissen Sie übrigens zufällig, was gestern mit Altermedia los war? Ich konnte den ganzen Tag über keine Verbindung herstellen und war schon ganz traurig. Zuerst dachte ich, daß vielleicht die Rotchinesen Altermedia gekapert haben, weil denen natürlich meine wiederholten Aufrufe zur Befreiung Tibets ein Dorn im Auge sind.
http://de.altermedia.info/general/gestern-in-bad-nenndorf-290707_10609.html#comments
Aber es war wohl doch nur was Technisches, oder?
Besatzer raus!
Freiheit für Tibet!
30 Skopus // Aug 1, 2007 at 23:56
@OGD:
->»Wenn sie Herrn Winkler kennen würden, wüssten sie, dass er alles andere als “verwöhnt” ist und nur ein relativ bescheidenes Einkommen zur Verfügung hat.«
Jeder deutsche Arbeitslose ist verglichen mit einem Favelabewohner reich wie ein Ölscheich. Nicht zu reden von den Erwerbstätigen. Wer ausgerechnet Schlaraffendeutschland ins Elend abgleiten sieht, steht mit der Realität auf Kriegsfuß. Das wundert natürlich nicht auf einer Seite, die sich an Antisemiten, Holocaustleugner und ähnliche Verwirrte richtet.
@Falk (12:24 Uhr):
So ist es.
31 Schorsch // Aug 1, 2007 at 23:59
mmhhh… wird es auch noch am 23.11. heißen… “naja ist eben das Sommerloch…” ?
Sommerloch (ordinär, entartet) ist eine Erfindung der Systemmedien (?) - ja auch das ist rauszustreichen…
vielleicht… :
“gestalterische Kampfpause zum Zwecke der Formatierung der Gedanken.”
32 Dike // Aug 2, 2007 at 0:50
M. Winklers Artikel finde ich nachdenkenswert.
Es geht m. E. vorrangig darum, daß Deutsche
u r l a u b s s ü c h t i g sind.
Das kann ich - aus Erfahrung mit Familie und Bekannten in der BRD - nur bestätgen!
Persönlich halte ich nichts bis wenig von “Urlaub” , in herkömmlichen Sinn, bzw., was pauschal Deutsche für urlaubswichtig halten, wie Sonne, Strand, Bräune: ungesund und zudem inhaltslos. Wenn ich nur drei Tage an irgend einem Strand liegen müßte, würde ich verzweifeln vor Langeweile. Außerdem würde mich jeder Euro reuen, den ich dafür ausgeben müßte.
Herr Winkler! Weiter so! Allerdings pauschalisieren Sie in Bezug auf die Frauen/Ehefrauen…Sie müssen schlechte, nein, miserable Erfahrungen gemacht haben!
33 Hauke Haien // Aug 2, 2007 at 3:04
Urlaubstips:
Die huebschesten nichtarischen Frauen sind in Cali, Kolumbien.
Urlaub ohne Polizei ist in Boca de Toros in Panama moeglich.
Einen funktionierenden Vulkan kann man in Arena, Costa Rica sehen (und in einem lauwarmen Fluss baden)
Man kann auch Haifischfischen gehen von Puerto Rico. Is mal was anderes.
Die schwarzen Straende von Guatemala sind auch nicht schlecht.
Ein bisschen revolutionaeres Flair gibt es im Sueden Mexicos, ganz frei Haus, braucht man nicht bestellen. (Mex Bier ist uebrigens prima: Negra Modelo, Corona etc )
Stierkampf in Tijuana, Mex ist gut. Die haben auch Toreros aus Spanien.
Das Hinkommen kostet vielleicht ein bisschen, dass Dasein allerdings nicht viel, wenn man keine grossen Ansprueche hat.
H.H.
34 Blubo // Aug 2, 2007 at 3:41
@Michael Winkler
“Ebenso der Abteilungsleiter, der dreimal am Tag vorbeischaut und den Mitarbeitern erklärt, sie seien Luschen und Blödmänner.”
Tja Michael, war wohl mal wieder nix mit Bonuszahlungen? Naja, “afrikanische Souvenirs in Sri Lanka” zu suchen ist natuerlich eine intellektuelle Meisterleistung, ganz grosse Klasse, und wahrscheinlich hat dein Herr Abteilungsleiter davon Wind bekommen…
35 siggi // Aug 2, 2007 at 4:21
@Dagmar
Wissen Sie übrigens zufällig, was gestern mit Altermedia los war? Ich konnte den ganzen Tag über keine Verbindung herstellen und war schon ganz traurig. Zuerst dachte ich, daß vielleicht die Rotchinesen Altermedia gekapert haben, weil denen natürlich meine wiederholten Aufrufe zur Befreiung Tibets ein Dorn im Auge sind.
Das hast du gut erkannt,- schuld waren die Rotchinesen! Nachdem sie gestern Altermedia “kaperten”, haben sie nun den Mossad beauftragt dich zu holen. An deiner Stelle würde ich den Rechner nicht mehr hochfahren, sonst kriegen sie über deine IP - Adresse raus wo du wohnst und dann verschleppen sie dich nach Tibet, wo du dann den Rest deiner Tage in den Bergen von Tibet Steine klopfen musst.
36 Nordlicht // Aug 2, 2007 at 6:19
an: Skopus :
August 1st, 2007 at 23:56
“jeder deutsche Arbeitslose ist verglichen mit einem Favelabewohner reich wie ein Ölscheich. Nicht zu reden von den Erwerbstätigen. Wer ausgerechnet Schlaraffendeutschland ins Elend abgleiten sieht, steht mit der Realität auf Kriegsfuß.”
Man sollte halt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. In der DDR hieß es immer “Uns geht es von den sozialistischen Ländern am besten- man sollte sich nicht immer mit den Westverwanten vergleichen.” Wiso sollte der Maßstab zur Bestimmung eines deutschen Sozialniveaus ein Favelabewohner sein??? Der hat kein fließend Warmwasser??- reisst die Wasserleitungen raus. der hat keinen Stromanschluss??- Steckdosen und Lichtschalter sofort abmontieren. Natürlich haben Deutsche lieber, auch als Harz IV- Empfänger, in Deutschland eine Kiefervereiterung als sagen wir mal im Kongo oder in Honduras. der Frage die durch den Winkler- Artil aufgeworfen wird ist aber-
1.)Gibt es eine signifikant feststellbare Verschlechterung der sozialen Lebensumstände hervorgerufen durch ein absinken der Kaufkraft bei nominal gleichem oder höherem Einkommen der heutigen 20- 40 jährigen im Vergleich zu ihren Eltern im selben Lebensabschnitt?
2.) Wenn ja, ist die Gruppe derjenigen die von diesem Phänomen betroffen ist in den letzten 20 Jahren in der Anzahl größer geworden im Verhältniss zu Gesamteinwohnerzahl?
Um eine Verschlechterung zu beurteilen sollte am deutsche mit deutschen Verhältnissen innerhalb eines Zeitraumes vergleichen.
37 Nordlicht // Aug 2, 2007 at 6:25
so früh am Morgen……….
also nochmal
Man sollte halt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. In der DDR hieß es immer “Uns geht es von den sozialistischen Ländern am besten- man sollte sich nicht immer mit den Westverwanten vergleichen.” Wieso sollte der Maßstab zur Bestimmung eines deutschen Sozialniveaus ein Favelabewohner sein??? Der hat kein fließend Warmwasser??- reisst die Wasserleitungen raus. Der hat keinen Stromanschluss??- Steckdosen und Lichtschalter sofort abmontieren. Natürlich haben Deutsche lieber, auch als Harz IV- Empfänger, in Deutschland eine Kiefervereiterung als, sagen wir mal, im Kongo oder in Honduras. Die Frage die durch den Winkler- Artikel aufgeworfen wird lautet aber-
1.)Gibt es eine signifikant feststellbare Verschlechterung der sozialen Lebensumstände hervorgerufen durch ein Absinken der Kaufkraft bei nominal gleichem oder höherem Einkommen der heutigen 20- 40 jährigen im Vergleich zu ihren Eltern im selben Lebensabschnitt?
2.) Wenn ja, ist die Gruppe derjenigen die von diesem Phänomen betroffen ist in den letzten 20 Jahren in der Anzahl größer geworden im Verhältniss zu Gesamteinwohnerzahl?
Um eine Verschlechterung zu beurteilen sollte man deutsche mit deutschen Verhältnissen innerhalb eines Zeitraumes vergleichen.
schon besser ;-))
38 Schwert // Aug 2, 2007 at 7:20
@Falk, Skopus
Man muß schon dumm wie ein linker Affe sein, um hier nicht die negative Entwicklung sehen zu können. Sicherlich geht es uns besser als den meisten Menschen auf diesem Planeten. Das hat sich eben unsere adendländische Zivilisation (und insbesondere unser deutsches Volk) in jahrhundertelanger, mühseliger Arbeit erworben und aufgebaut.
Die Frage ist aber, ob wir auf den Stand der Lehm- und Wellblechhüttenbwohner abstürzen wollen? Also ich will da nicht hinab. Immer mehr Deutsche verarmen aber. Man kann natürlich hier mit 11€ am Tag immer noch besser leben, als in manch anderen Gegenden dieser Welt. Aber das kann ja keine Zielsetzung für ein Volk wie das deutsche sein.
Und sich mit irgendwelchen Afrikanern in der Sahel-Zone vergleichen zu wollen, zeigt bereits Euren geistigen Zustand. Ihr wurdet bereits geistig derart versklavt und laßt alles über Euch ergehen, solange man Euch im Fernsehen nur Bilder von der Sahel-Zone zeigt und Euch hier mit ein paar deutschen Sozialstandards “verwöhnt”. Ihr seid nichts als angepaßte BRDlinge. Mit Euch kann man hier nichts reißen, solange es wenigstens noch HartzIV gibt.
39 dollar // Aug 2, 2007 at 8:44
@Hauke Haien
Urlaubstipp an Dich: Versuch es mal mit Deutschland oder besser noch, zieh doch einfach dort hin oder fühlst Du Dich in California wo Du ja umgeben bist von “Mordamerikaner” besser bzw. wohler als in Deutschland ????
40 Sigurd // Aug 2, 2007 at 8:51
@Dagmar
Sie sind so übermäßig gebildet, wissen Sie auch, was eine Satire ist?
Und können Sie Sätze im Zusammenhang lesen und verstehen? Ich will Ihnen jetzt wirklich nicht erklären, wie Herr Winkler all das, was Sie bemängeln gemeint hat. Man braucht halt einen gewissen Intellekt, um ihn zu verstehen.
41 Sigurd // Aug 2, 2007 at 8:54
@Skopus
Und Dir nochmal ins Nörgelbuch geschrieben, Armut ist relativ. Im Gegensatz zu mir bist Du z.B. auch dumm. Unter Deinesgleichen sicher sehr schlau.
42 Sigurd // Aug 2, 2007 at 8:59
@Blubo
Er meine afrikanische Souvenirs aus Sri lanka und wollte damit auf den Irrsinn der Globalisierung hinweisen, die selbst vor Volkskunst keine Grenzen macht, es gibt auch erzgebirgische Räuchermänner oder schwarzwälder Kuckucksuhren aus Hong Kong.
Das man manchen Dumpfbacken hier wirklich jede Satire erklären muß. tztztzt
43 milchplus // Aug 2, 2007 at 9:20
Durch den Vergleich mit Favelabewohnern lässt sich ja auch alles sehr schön rechtfertigen.
Also deutscher Arbeiter nicht meckern wenn die nächste Lohnkürzung, Rationalisierung, Urlaubskürzung, oder steigende Warenpreise vor der Tür stehen. Denk immer an die Neger in Afrika und wie schlimm es denen geht.
Deutscher Arbeitsloser nicht meckern wenn das Arbeitslosengeld nocheinmal gekürzt, die Versicherung abgeschafft und der 5 cent Job zur Pflicht wird.
Denk an die Neger in Afrika und nimm alles hin.
Das Totschlagargument der Kapitalisten.
44 Kriminalkommissar Freise // Aug 2, 2007 at 9:33
“Ich empfehle Sozialverwöhnten wie dir und Winkler eine Rundreise durch Südamerika oder Afrika, wo Millionen Menschen in Lehm- oder Wellblechhütten auf Müllkippen hausen und an Hunger sterben, während ihr auf Naziseiten im Internet über euren Wohlstand jammert.”
Ich empfehle linken Heulsusen wie Ihnen sich einmal ein wenig besser zu informieren. In Afrika mag daß durchaus noch zutreffen, die schwarzafrikanischen Staaten haben ja auch seit der Unabhängigkeit kaum nennenswerte Fortschritte erzielt und auch der ehem. Musterknabe Südafrika geht den Bach runter seitdem die Neger dort regieren, aber in Südamerika trifft ihr Horrorszenario nur auf sehr wenige Menschen zu, in Südamerika verhungert kaum jemand.
45 Feirefitz // Aug 2, 2007 at 9:38
@ Werner Holt: Sehr vernünftig und bodenständig!
@ Hauke Haien: Du hast nichts verstanden. Solche Spaßreisen sind einfach nur volkswirtschaftsschädlich, weil Millionen Deutsche für ein paar laffige Urlaubsimpressionen, wie Du sie aufzählst, deutsches Geld ins Ausland pumpen. Der volkswirtschaftliche Schaden beträgt mehrere Milliarden Euro.
@ Sigurd:
Wenn Du klassische humanistische Bildung suchst, studier zuhause Altphilologie autodidaktisch oder eingeschrieben an einer Universität. Das bildet mehr als Tzatziki zu essen und stinkt nicht so nach Knoblauch.
Träumer! Und dann den Eifelturm hoch- und wieder runtersteigen und endlich mal das Euro-Disneyland in Paris besuchen, oder was?
Deine Alternative ist nur ein bißchen verträumter und impressionistischer.
@ Dagmar
Herr, schmeiß Vernunft vom Himmel! Und das mit dem türkenfreien Antalya bezog sich übrigens darauf, dass in der deutschen Heimat schon in solchen Mengen Kanaken herumlaufen, daß man die im Urlaub nicht auch noch braucht.
46 Kriminalkommissar Freise // Aug 2, 2007 at 9:39
“Jeder deutsche Arbeitslose ist verglichen mit einem Favelabewohner reich wie ein Ölscheich”
Kennen sie Favelas? Oder hantieren sie hier nur mit einem Begriff herum den sie aus den Medien kennen? Es gibt solche und solche Favelas. In Rio haben viele Favelas sich mittlerweile zu einfachen Wohnvierteln gemausert, sind keine Litter und Squatter-Siedlungen mehr, sondern feste Häuser mit Strom und Fließendwasser. Es gibt zwar auch noch Favelas die dem Klischee das sie hier breittreten entsprechen aber die Zahl schrumpft. Und sie wären überrascht wie die Bewohner der besseren Favelas mit ihrer Situation zufrieden sind.
47 wolzow // Aug 2, 2007 at 10:36
Herr Winkler hat Recht in seinem Artikel. Ich habe mich entschieden dieses Jahr den Balkan und die Karpaten zu bereisen. Deutschland geht es schlecht und damit untertreibe ich sogar. Ich wollte mir ein Buch in Leipzig (Innenstadt) kaufen und es mit meiner norwegischen “Petrol”-visakarte bezahlen, es ging nicht, in Leipzig nehemn fast nur Tankstellen und Luxusrestaurants Visa etc. an. In Rumänien in der Nähe von Kronstadt, allerdings auf dem Land bin ich in eine der zahlreichen Strassenrestaurants essen gegangen und siehe da, die haben sogar meine Visakarte anstandslos akzeptiert, ich hätte sogar mit norwegischen Münzen bezahlen können, wenn ich es wollte. Nun diese Geschichte sagt nichts über den Zustand der Bevölkerung aus, damit wollte ich nur aufzeigen, welchen Fortschritt die “armen” Osteuropäer in dieser kurzen Zeit gemacht haben. Ich stimme griesgram voll zu mit dem was er schrieb:
Was bleibt von Ihrem Reichtum noch, wenn morgen das Schuldeneintreiben, nicht in wertlosem Papiergeld, sondern in realen Werten, beginnt.
Haben Sie dann noch ein Dach über dem Kopf?
Damit hat er vollkommen Recht, die Bulgaren z.B. wohnen zu 83% in Eigentumswohnungen bzw. Häusern, welche abgezahlt sind. D.h. diese Menschen haben ein eigenes festes Dach über dem Kopf und sind SCHULDENFREI. (Angaben aus der bulg. TZ “Trud” entnommen) Auch wenn diese Häuser etwas verfallen aussehen, so sind sie doch bezahlt und Eigentum. Darüber sollten wir Deutschen nachdenken. Unsere Volksverräter verscherbeln nämlich deutschen Boden an alle möglichen Fremden (Hedge-Fonds, ehem. Bw- Liegenschaften an ausländ. Investoren), während wir Deutsche vielleicht auf etwas Pachtland hoffen dürfen. Des weiteren dürfen Ausländer in Bulgarien kein Land kaufen, nur pachten oder mieten. Aufpassen bei Immobilienkäufen in Osteuropa.
Ich könnte noch weiter fortfahren, aber das sprengt den Rahmen. Kameraden lasst Euch nicht verarschen, Deutschland geht es schlechter denn je, selbst den Ugandaern und Somaliern geht es besser, in Mogadischu- Zentrum kann man auch italienisch essen gehen und mit AmEx oder Visa bezahlen, das berichtete mir ein Erdölgeologe gestern.
@Skopus: Ein Freund war letztes Jahr in Deutsch- Südost (Tansania), er hat nur Wohlstandsneger gesehen, fast alle hatten Handy und Goldkettchen. Die sind gar nicht so arm wie man uns weissmachen will. Die Zigeuner in Rumänien und Bulgarien wollen so leben, wie wir sie sehen und “bemitleiden”. Und glaube mir, ich mache meine Urlaube nie in Touristenzentren und Grosstädten, weil ich Land und Leute kennenlernen will.
48 Cogito // Aug 2, 2007 at 11:08
Der feine Spott von Michael Winkler ist eigentlich nur von flüchtigen Lesern mißzuverstehen. Ich rede nicht vom ständigen Versuch einiger Ratten, mit billiger Polemik aus ihren Löchern zu schießen. Von diesen hohlen Nüssen kann man nichts anderes erwarten.
Hinz und Kunz geht es doch gar nicht um Erholung in den Urlaubstagen, die kann es in dieser Massenbewegung jeden Sommer gar nicht geben. Es geht um Protzerei bei Nachbarn und Bekannten, wie weit man diesmal war. Ein Hoch den Familien, die ausscheren und z.B. mit dem Fahrrad durch Deutschlands schöne Landschaften touren. Gemeinsamkeiten und Zusammengehörigkeitsgefühl, die Eltern ohne Hetze erleben, das bedeutet Kindern etwas und ist zu ihrem Nutzen. Sowas kann auch ein Hartz IV-Empfänger mal an einem Tag in seiner Umgebung auf die Beine bringen.
49 leskönnvorteilsein // Aug 2, 2007 at 11:10
@Blubbermaul
” “afrikanische Souvenirs in Sri Lanka” zu suchen ist natuerlich eine intellektuelle Meisterleistung,…”
“afrikanische Souvenirs (made in Sri Lanka)”
Pisaurlaub?
50 Workaholic // Aug 2, 2007 at 12:10
Mensch Alois R. geh doch endlich arbeiten, dann brauchst du hier nicht rumheulen, dass das Arbeitsamt nachschaut, ob die Zuzwendungen, die von der arbeitenden Bevölkerung gezahlt werden, auch gerechtfertigt sind. Wenn die Frau genug Geld verdient und eine Fürsorgepflicht besteht, warum soll dann die Allgemeinheit noch was oben drauf legen? Versteh’ ich nicht. So, muss nun wieder ran, weiter arbeiten, damit die Sozialschmarotzer auch genug Leistungen bekommen können.
Gruß Worki
51 Saxon // Aug 2, 2007 at 12:24
Sigurd: „Und in einer Taverna am Fuße der Akropolis ein leckers griechisches Menü zu verspeisen ist sicher auch einem nationalen Deutschen gestattet, oder in einem Bistro an der Champs Elyssee einen Cafe au lait?“
Das ist sogar ein MUSS für einen völkisch Denkenden! Wenn man Gast im Ausland ist, so soll man die dortige Kultur unterstützen, indem man nicht zu Würgerding oder McDreck geht oder deutsche Bratwurst ißt, sondern das landestypische Gaststättenwesen unterstützt und nebenbei auch kennenlernt. Es ist aber auch ein MUSS, in Deutschland nur bei Deutschen deutsch essen zu gehen.
Das alles gilt natürlich nur für Leute, die sich das alles leisten können.
Abseits aller Touristenströme erlebte ich in den wildesten Gegenden Eurasiens soviel Interessantes und Gastfreundliches zu geringsten oder gar keinen Kosten. Man muß nur erst einmal dahin kommen.
Wer in Deutschland Urlaub machen und trotzdem fremde Kulturen kennenlernen möchte, für den gibt es mittlerweile viele lohnenswerte Reiseziele:
Wien. Bilder wie aus einem Bürgerkrieg im “tiefsten Afrika”. Mindestens 50 (!) Schwarzafrikaner dreschen wild und nahezu wahllos aufeinander ein. Irgendwann bleibt einer blutend und bewußtlos liegen - doch die Massenschlägerei geht weiter. Das “tiefste Afrika” liegt aber heute, Sonntag, in der Geiselbergstraße in Wien-Simmering…
Magdeburg. Am dritten Prozesstag um die Tötung einer 16 Jahre alten Gymnasiastin aus Hohendodeleben ( Landkreis Börde ), der erneut hinter verschlossener Tür stattfand, wurde das umfangreiche rechtsmedizinische Gutachten verlesen. In dem gut halbstündigen Vortrag wurde von Dr. Werner Kuchheuser eindeutig belegt, dass der angeklagte Westafrikaner am 18. Januar dieses Jahres seine Ex-Freundin Aliaksandra P. in seiner Magdeburger Wohnung erwürgt hat.
Olten. Am Freitagnachmittag ist beim Bahnhof Olten ein Passant angeblich von drei Schwarzafrikanern geschlagen, verletzt und seiner Barschaft von sieben Franken beraubt worden. Die Schläger flüchteten mit ihrer «Beute». Die Polizei sucht Zeugen.
Essen. Heute Nacht gegen 02.15 Uhr randalierte ein 23-jähriger Schwarzafrikaner vor der Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses auf der Gerhard-Stötzel-Straße. Bei Eintreffen der Polizei ließ er ein kleines Tütchen (Marihuana) aus seiner rechten Hand zu Boden fallen. Das Rauschgift wurde sichergestellt. Desweiteren durfte sich der Asylbewerber nicht in Essen aufhalten.
Graz. Offiziell lebte er als Asylwerber in Graz, im Geheimen baute er sich einen Drogenring auf, mit Kurieren, Subdealern und Bunker-Wohnungen. Selbst an einem internationalen Dealertreffen in Portugal nahm “Basil” teil. …. Der 31-jährige “Basil” und mehrere seiner Mittäter waren bereits in den Jahren 2003 und 2004 aus Nigeria nach Österreich gekommen, wo sie offiziell als Asylwerber lebten und staatliche Unterstützung bezogen. … Gelagert wurde es dann in so genannten Bunkerwohnungen in Graz, darunter die eigene Wohnung des 31-Jährigen in Liebenau, weiterverkauft wurde es von ebenfalls nigerianischen Subdealern im Stadtpark, Au- und Volksgarten aber auch in einem großteils von Afrikanern frequentierten Grazer Lokal. “Die Kunden stammen aus allen möglichen Nationen - viele sind Afrikaner und Araber, aber auch Österreicher und Bosnier sind darunter” wissen die Ermittler. … Sein Drogengeld legte der 31-Jährige übrigens in seiner Heimat an - die Ermittler fanden bei Hausdurchsuchungen Belege dafür, dass “Basil” mehrere Villen in Nigeria bauen ließ.
Bremen. Die Auswertung einer freiwillig abgegebenen Speichelprobe führte zu einem Spurendatensatz einer unaufgeklärten Vergewaltigung aus dem Jahre 2004 im Hohelohepark an der Gustav-Deetjen-Allee. … Ein 31-jährige Türke war Mitte Mai 2007 von einer 18-jährigen Frau angezeigt worden, dass er sie im Verlauf einer Feierlichkeit gemeinsam mit einem 26-jährigen Landsmann im Keller eines Mehrfamilienhauses in Bremen-Huchting vergewaltigt hätte. … Die Auswertung und Recherche der Speichelprobe durch Kriminaltechniker des LKA Bremen führte zu dem Spurendatensatz der Vergewaltigung im Jahre 2004 im Hohenlohepark. In den Nachmittagstunden des 15. Juni 2004 hatte der Täter eine 18-jährige, geistig behinderte Frau am Bremer Hauptbahnhof angesprochen, die dort auf ihre Bahn gewartet hatte. Nachdem er sein Opfer am Arm gepackt hatte, zog er es zu dem in der Nähe befindlichen Park. Dort wurde die Frau vergewaltigt.
52 Hybris // Aug 2, 2007 at 13:24
@ Skopus
Als linke Wohlstandsnutte mag die Sichtweise wohl so sein. Wenn man von diesem Regime profitiert und gleichzeitig in einer Umgebung haust, die nicht durch asoziale und kriminelle (ausländische?) “Bereicherungen” geprägt ist; zudem für das eigene Volk nichts übrig hat und als individualegoistischer Hedonist seinen “Neigungen” in Beruf, Hobby …. und Sex nachgeht.
Und verschonen Sie uns mit dem Drittweltgejammer.
Dieses wird von Typen wie Ihnen als Alibi für Ihre Lebensweise angeführt; quasi Entschuldigung für den eigenen Wohlstand und die Gleichgültigkeit gegenüber armen Deutschen zur Beruhigung Ihres Gewissens.
Sind Sie dann in diesen Ländern, verhalten Sie sich wie die letzten Schweine und inszenieren sich selbst als große Wohltäter.
Im übrigen sind hier die Relationen relevant:
Ein Armer im Verhältnis zu einem Reichen in dortigen Ländern kann besser dastehen wie ein
Armer im Verhältnis zu einem Reichen in Deutschland. Auch wenn die hier Lebenden grundsätzlich auf einer anderen Ebene agieren.
Und zu guter Letzt:”Naziseite” - was anderes fällt Trotteln auch nicht ein!
53 Workaholic // Aug 2, 2007 at 13:28
Nachtrag:
Was hat der Verfasser des Artikels gegen den § 130 des StGB? Ist doch nichts dagegen zu sagen, oder?
54 qwertz // Aug 2, 2007 at 14:47
Skopus : August 1st, 2007 at 8:03
Rudolf : August 1st, 2007 at 11:00
Falk : August 1st, 2007 at 23:15
….
Sie gehören zu denjenigen, die uns unablässig reichquatschen, um uns leichter armplündern können.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2349348
___
Schluß mit Feudalismus.
Demokratie jetzt.
Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.
Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
55 Werner Holt // Aug 2, 2007 at 15:15
@Falk
Hast was falsch verstanden, obwohl ich deutsch geschrieben habe. Ich will! keine Luxusreisen machen, das Geld dazu hätte ich, ebenso will! ich kein großes Auto, nur um auf Arbeit zu kutschieren, das Geld dazu hätte ich ebenfalls. Beim Bier bevorzuge ich schon ein wohlschmeckendes aus der Region und nicht aus der Plasteflasche vom Supermarkt.
Rechne mal, wenn Du kannst (können die meisten nicht). Für einen nicht gekauften Mittelklassewagen kann ich ein Jahr ganz normal Leben, ohne zu den Leuten von der Arge zu rennen, das rechne mal zurück, von der Rente mit 67. Wie gesagt, ich lasse mich nicht bis 70 in dei Sklavenarbeit schicken…
56 qwertz // Aug 2, 2007 at 15:27
@Dagmar : August 1st, 2007 at 23:35
“…Besatzer raus!
Freiheit für Tibet!…”
Nur für Tibet?
___
Schluß mit Feudalismus.
Demokratie jetzt.
Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.
Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
57 fremder // Aug 2, 2007 at 16:27
An alle roten Schmierfinken… ihr seid auf der verkehrten Weltnetzseite gelandet.
Verschwindet denn eure Meinungen und eure katastrophalen Weltansichten, die aus euren dämlichen verkifften und versoffenen Schädeln kommen interessieren hier keinen!
58 Schulle // Aug 2, 2007 at 16:34
http://www.der-deutsche-osten.de
http://www.hackemesser.de
http://www.rheinwiesenlager.de
Gute Weltnetzseiten!
M.Winkler hat Recht.
59 Mario // Aug 2, 2007 at 16:50
Irgendwie scheinen die Kolumnen von Herrn Winkler nicht unbedingt die beliebtesten zu sein, wenn man sich die Kommentare anschaut!
60 Watzmann // Aug 2, 2007 at 18:15
Skopus, Workaholic & Co. sind auch nicht die beliebtesten, vielleicht aber die beleibtesten.
Ich sehe in diesen Leuten Kapitalistenknechte, wie “milchplus” weiter oben. Mit Begriffen wie “Links - Mitte - Rechts” kann man die nicht sinnvoll erfassen.
Es können auswärtige Feinde sein, da sie ein hohes Maß an Verachtung für die Armen in Deutschland zeigen. Können sie sein, müssen es nicht, manche deutschstämmige sind geistig ja selber schon undeutsch geworden.
61 Sigurd // Aug 2, 2007 at 18:16
@Feirefitz
Man bist Du böse. Ich wollte doch nur darauf verweisen, daß Kulturreisen angenehm bildend sind. Beim Eiffelturm bin ich bis zur 2. Ebene gelaufen, ganz nach oben muß man den Lift nehmen.
Fühl Dich nicht angegriffen, Reisen bildet…. falls Du jetzt nicht weißt, welcher große Deutsche Dichter das gesagt und praktiziert hat, lies mal Faust….. vielleicht weißt Du ja den wer das sagte.
So, jetzt hab ich es Dir gegeben. Und Knoblauch ist gesund und der Führer hat die griechische Antike verehrt.
62 Anathema // Aug 2, 2007 at 18:16
@Skopus
“Ich empfehle Sozialverwöhnten wie dir und Winkler eine Rundreise durch Südamerika oder Afrika, wo Millionen Menschen in Lehm- oder Wellblechhütten auf Müllkippen hausen und an Hunger sterben, …”
Und warum bist Du dann noch hier, anstatt den Armen zu helfen? Ich sag´s Dir, weil Du der typische heuchlerische linke Wohlstandsmichel bist. Predigst anderen Moral, aber versäufst jeden Abend in der linken Szenenkneipe mehr als einer Deiner Armen im Monat verdient. Und das Moralgesülze ist eine Art “Reinwaschen” davon.
Aber das bringt alles nichts, Du bist und bleibst einfach ein kleiner linksbourgeoiser Scheißer.
“… während ihr auf Naziseiten im Internet über euren Wohlstand jammert.”
Und linke Idioten Deiner Sorte heulen sich auf Indymedia über die Brunnenstr. aus, stehen im “antifaschistischen Kampf” vor “Naziläden rum, usw. Wie wäre es, wenn ihr großmäuligen linken Penner mal den oben erwähnten Armen helfen würdet; um die ihr euch doch so sorgt? Aber dann müßtet ihr ja richtig arbeiten! Viel bequemer für den Antifa-Arsch ist doch da in der Kneipe beim zu moralisieren.
@Skopu, sieh es ein, Du bist auch nur das übliche linksbourgeoise Arschloch!
PS:
Ehrlich gesagt sind mir die Armen irgenwo auf der Welt egal, wenn ich daran denke, daß es hierzulande z. B. ca. 500.000 Obdachlose gibt, und dieses System nicht mal in der Lage ist denen wenigstens eine Baracke hinzustellen, damit sie nicht auf der Straße verkommen. Aber mit Baracken für Obdachlose kommt man als etabliertzer Demokrat ja nicht in die korrupten Linksmedien. Mit Scheckübereichungen an Neger etc schon!
63 Nordländer // Aug 2, 2007 at 18:22
@Workaholic :
Viel Spaß beim Herzinfarkt, du “Arbeitssüchtiger”.
64 Arno434 // Aug 2, 2007 at 19:14
@Mario
Um dazu mal ein Gegengewicht zu schaffen, den Herrn Winkler kann man entweder mögen oder nicht, dazwischen gibts wohl nichts. Aber ich bin bekennender Sympathisant, denn ich finde, Herr Winkler ist ein hervorragender Analytiker und ein fleißiger, aktueller Kommentator.
Aber, wie gesagt, das ist Ansichtssache. Wichtig ist auch, sich die Feinsinnigkeiten des Winkler´schen Humors zu erschließen und vor allem beim Lesen langer Texte eventuell aufwallende Emotionen zunächst erst mal beiseite lassen, da kann man sich besser konzentrieren. Ich habe nämlich den Eindruck, dass hier Leute den Artikel kommentieren, ohne diesen richtig gelesen oder verstanden zu haben.
Wer zuletzt lacht, hat den Witz nicht begriffen.
Und wer´s noch nicht weiß, hier findet man einen ausführlichen Überblick vom Schaffen des Herrn Winkler
http://www.michaelwinkler.de
65 Dagmar // Aug 2, 2007 at 19:26
@siggi:
Zu spät! Aber aus meiner IP-Nummer mach ich sowieso kein Geheimnis: 127.0.0.1
Trotzdem: Daß mir ausgerechnet bei Altermedia mit dem Mossad gedroht wird, befremdet mich!
@Sigurd:
Ich wollte Kamerad Winkler doch nur helfen. Satire darf nie zu weit gehen. Wenn er Falsches, Doppeldeutiges oder Unklares ohne jede Recherche einfach ins Internet schreibt, wird er am Ende wieder angezeigt und wir müssen dann die Freiheit-für-Michael-Winkler-Solidaritätsdemos organisieren. Damit ist doch niemandem geholfen!
Seine Kochseite für Küchenneulinge und Junggesellen ist dagegen sehr ordentlich und verdienstvoll. Gavas mit Tsatsiki, Oliven und Fladenbrot werde ich demnächst mal selbst ausprobieren, natürlich mit Quark oder Tofu statt Fleisch. http://www.michaelwinkler.de/kueche.html
@feireftz:
Warum schreibt Michi das dann nicht so?
@qwertz:
Wenn du einen eigenen Slogan suchst, mußt du schon selber etwas nachdenken. Ich hab mit dem Tibet im Moment schon genug zu tun!
@Mario:
Das ist zu hart ausgedrückt. Dieser Artikel war nur ein Ausrutscher.
Freiheit für Tibet!
Besatzer raus!
66 Alois Rommel // Aug 2, 2007 at 19:40
Workaholic:Danke für den Hinweis,wäre ich gar nicht drauf gekommen!!!Wenn die Frau genug Geld verdient—setzt Du die Maßstäbe,was genug ist?Die Zuwendungen,die von der arbeitenden Bevölkerung gezahlt werden-genau diese Argumente werden den Deutschen immer wieder vor Augen gehalten,besonders in den Polit Talkshow der Labberaffen,dort wirst Du sicherlich auch deine Meinung gebildet haben-seht Mal die Hartz IV Empfänger an,leben auf unsere Kosten-sieh Dir Mal die Zuwendungen der Asylanten an,die hier in Scharen anreisen,kennst Du die genauen Zahlen,weißt Du die Höhe der Gelder,der jeder Zugereiste hier erhält-du willst mir sagen,ich soll endlich arbeiten gehen-ich habe 28 Jahre ununterbrochen geschindert,andere sicher noch viel länger-was man uns dann nach so vielen Arbeitsjahren an Almosen rüberwachsen lässt,ist ein Hohn-und Sozialschmarotzer ist für mich ein Vokabular der Nichtswisser und Besserwisser,arbeite Mal schön weiter,solche wie Dich brauchen wir,damit es uns Schmarotzern gut geht.An Fremder-deine drei Sätze sprechen mir aus der Seele.
67 qwertz // Aug 2, 2007 at 19:52
@fremder : August 2nd, 2007 at 16:27
“…An alle roten Schmierfinken… ihr seid auf der verkehrten Weltnetzseite gelandet.
Verschwindet denn eure Meinungen und eure katastrophalen Weltansichten, die aus euren dämlichen verkifften und versoffenen Schädeln kommen interessieren hier keinen!…”
Nicht schimpfen. Besser werden. Und dann den Pöbel platt machen. Das Werkzeug dazu ist Bildung, Bildung und nochmals Bildung. Das kann der Linksmob vom Ansatz her nicht wechseln.
___
Schluß mit Feudalismus.
Demokratie jetzt.
Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.
Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
68 Hauke Haien // Aug 2, 2007 at 20:22
@ dollar
wenn du Auslaender so gerne magst, dann zieh doch selber ins Ausland.
Auf der anderen Seite findet man im Ausland fast ueberall Deutsche, undzwar Deutsche, die auch ganz gerne Deutsche sein wollen. Ich schaetze, das liegt daran, dass man im Ausland nicht dem Umerziehungsdruck ausgesetzt ist und die Sache von aussen objektiver sehen kann.
Nimmt man z.B. die Werte Ordnung und Sauberkeit, dann werden die in Deutschland selbst vielleicht geschmaeht, lebt man aber im Ausland in Gegenden, wo diese Werte keine Bedeutung haben, dann lernt man sie schnell schaetzen.
Urlaub ist auch noch mal etwas anderes als im Ausland zu leben und sich dort dann selbstaendig zu machen. Ich konnte erkennen, dass das, was ich aus Deutschland an Erziehung und Ausbildung mitgebracht habe, sehr nuetzlich ist. Heute kann ich an jedem Bahnhof der Welt aussteigen und mir meinen Lebensunterhalt verdienen.
Nach Deutschland komme ich schon, wenn die Zeit dafuer reif ist.
@ Feirefitz
Nach der Parzival Legende muss du ja eigentlich halb schwarz und halb weiss sein. Komische Namenswahl.
Die Frage ist, ob der einzelne fuers Bruttosozialprodukt da ist oder ob es umgedreht ist.
Goethe sagte ueber seine Italienreise, dass er ein anderer geworden sei. Haette er aus Gruenden des Bruttosozialprodukts zu Hause bleiben sollen?
H.H.
69 Anonymous // Aug 2, 2007 at 20:33
@Skopus
“Ich empfehle Sozialverwöhnten wie dir und Winkler eine Rundreise durch Südamerika oder Afrika”
Damit offenbaren Sie Ihre schon sehr weit fortgeschrittene Realitätsferne, wie soll denn ein Arbeitslosengeld - II - Empfänger eine Weltreise unternehmen? Armut ist nämlich relativ, Schuldzuweisungen treffen dank der offiziellen BRD-Medien kaum die wahren Verursacher und das nach dem rechtskräftig verurteilten Kriminellen Peter Hartz benannte SGB III empfinden die Betroffenen als Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Um Ihnen mal zu verdeutlichen, was ich damit meine, schlage ich vor, dass Sie mal ein Jahr lang von 347 €uronen monatlich leben und den Rest Ihres Einkommens auf ein Spendenkonto für die dritte Welt überweisen. Da werden sie sehr schnell feststellen, dass, in Deutschland von der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden, auch kein reines Zuckerschlecken ist.
Jetzt wird gleich wieder der Einwand kommen, “aber, einen Internetzugang könnt ihr euch leisten!”
Ja. Ein Internetzugang kostet nämlich wesentlich weniger, als sich gesund zu ernähren, weniger, als mit Kino, Konzerten, sowie ähnlichen öffentlichen Veranstaltungen am öffentlichen Leben teilzunehmen, weniger, als sich modisch und chic zu kleiden. Außerdem muss Herr Schäuble ja schließlich wissen, was auf unseren Festplatten so los ist.
Ich habe mir jetzt mal angesehen, was ein Skopus ist und was man eigentlich damit macht. Dabei fand ich heraus, dass man diesen Begriff in der wissenschaftlichen Logik anwendet, um sich damit die Wahrscheinlichkeit zurechtzubiegen, wie man sie am angenehmsten empfindet, seh ich das richtig, Herr Skopus?
An Alle, die irgendwann mal in den Systemmmedien die hohle Phrase vom “Jammern auf hohem Niveau” aufgeschnappt haben: Beispielsweise Herr Winkler und auch ich, wir jammern nicht sondern sind, im positiven Sinne, wütend.
70 Arno434 // Aug 2, 2007 at 20:37
@Skopus
“Ich empfehle Sozialverwöhnten wie dir und Winkler eine Rundreise durch Südamerika oder Afrika”
Damit offenbaren Sie Ihre schon sehr weit fortgeschrittene Realitätsferne, wie soll denn ein Arbeitslosengeld - II - Empfänger eine Weltreise unternehmen? Armut ist nämlich relativ, Schuldzuweisungen treffen dank der offiziellen BRD-Medien kaum die wahren Verursacher und das nach dem rechtskräftig verurteilten Kriminellen Peter Hartz benannte SGB III empfinden die Betroffenen als Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Um Ihnen mal zu verdeutlichen, was ich damit meine, schlage ich vor, dass Sie mal ein Jahr lang von 347 €uronen monatlich leben und den Rest Ihres Einkommens auf ein Spendenkonto für die dritte Welt überweisen. Da werden sie sehr schnell feststellen, dass, in Deutschland von der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden, auch kein reines Zuckerschlecken ist.
Jetzt wird gleich wieder der Einwand kommen, “aber, einen Internetzugang könnt ihr euch leisten!”
Ja. Ein Internetzugang kostet nämlich wesentlich weniger, als sich gesund zu ernähren, weniger, als mit Kino, Konzerten, sowie ähnlichen öffentlichen Veranstaltungen am öffentlichen Leben teilzunehmen, weniger, als sich modisch und chic zu kleiden. Außerdem muss Herr Schäuble ja schließlich wissen, was auf unseren Festplatten so los ist.
Ich habe mir jetzt mal angesehen, was ein Skopus ist und was man eigentlich damit macht. Dabei fand ich heraus, dass man diesen Begriff in der wissenschaftlichen Logik anwendet, um sich damit die Wahrscheinlichkeit zurechtzubiegen, wie man sie am angenehmsten empfindet, seh ich das richtig, Herr Skopus?
An Alle, die irgendwann mal in den Systemmmedien die hohle Phrase vom “Jammern auf hohem Niveau” aufgeschnappt haben: Beispielsweise Herr Winkler und auch ich, wir jammern nicht sondern sind, im positiven Sinne, wütend.
71 qwertz // Aug 2, 2007 at 21:08
@Dagmar : August 2nd, 2007 at 19:26
“…Wenn du einen eigenen Slogan suchst, mußt du schon selber etwas nachdenken. Ich hab mit dem Tibet im Moment schon genug zu tun!…”
Slogan?
“…Besatzer raus!
Freiheit für Tibet!…”
Ein Slogan?
Für Tibet?
Ein Slogan?
Mehr nicht?
Sie stehlen den Menschen Raum und Zeit für einen Slogan?
So ganz ohne Substanz?
Ein Slogan?
Wie bei Seife?
Das erlauben Sie sich der Menscheit gegenüber?
Das kann doch wohl nicht wahr sein?
Aus was für einer Pervers-Soziologie stammen Sie eigentlich?
72 wolzow // Aug 2, 2007 at 21:45
@Hauke Haien: Volle Zustimmung! Grüsse aus Norwegen.
73 Schorsch // Aug 2, 2007 at 21:47
Ja ich bin auch der unendlichen Gande der überbezahlten Manager, Geschäftsführer, Profisportler, Medienfritzen, Politikern, Institutionsvorständen, Gewerkschaftsführer, “Arbeitgeber”(!)führer , also dem gesamten kapitalistischen Führern so unendlich dankbar, daß diese Menschen mir die ihre unendliche Gande zuteilwerden lassen, daß ich und meine Familie leben dürfen. Danke Ihr irdischen Götter dieser kapitalistischen Welt, daß ich für meine Arbeit (die an eurer unendliches göttliches Dasein, der ihr Eliten seit bei weitem nicht heranreichen wird).
Danke unendlichen Dank auch an die LINKEN, die sich so in die Waagschale des Lebenskampfes werfen und soviele Bücher gelesen haben, daß sie meinen, niemand außer sie auf der Welt haben Bücher gelesen.
Ich bin den Menschen, die nicht richtig arbeiten und auf anderer Kosten Leute sich reich machen so dankbar, daß sie mir immer wieder sagen, ich sollte noch mehr arbeiten und für weniger Geld. Und bin so nichtsnutzig, weil ich unfähig bin, anderen Menschen für hirnverbrannte Konsum- und Betrugsscheiße das Geld rauszuziehen. Danke allen Kriminellen Linken, die dem kriminellsten Ausländern die maximale Ehrerbietung beweisen und mir Deutschem nur sagen: “Ja für DEIN LEben mußte schon selber kämpfen. WIR müssen für die all armen Leute in der Welt kämpfen - für die Linken Führer der armen armen Staaten. Weil denen gehts so schlecht, weil Du als Deutscher Werktätiger viel zu anspruchsvoll bist. Versteh doch mal diese revolutionären Weltzusammenhänge Du Faschistischer Egoist des Kapitals!”
Danke at oll Ihr Götter aus Fleisch und Blut auf dieser Erde! Ihr seit so unersetzbar und ich bin euch so dankbar!
Wie könnte ich auch nur wagen zu sagen, daß mir das Elend armer Leute auch Kopfweh macht… Nein das gebührt NUR allein den unendlich selbstlosen Links- und Gutmenschen! Verbeug! Kniefall! Hut ab!
Und den kriminellen Profitjägern, euch wird mein unendlicher Dank nie so zuteil, wie ihr es haben müßt für eure ungeheure Leistungen, die ihr den Menschen in eurer unendlichsten Leistungskraft, Gnade und göttlichen Eigenschaft zuteil werden läßt. Oh menschliche FührungsGötter des kapitalistischen Supersystems …. ich .. was … wohin mit meiner Dankbarkeit?? Bitte wie…?
74 Heinz_OH // Aug 2, 2007 at 21:49
Da bin ich wieder…
Zwei Wochen in Spanien am Meer Urlaub gemacht und einfach die Seele baumeln lassen. Na und?
Warum Urlaub?
Das Wort “selbständig” kommt von “selbst” und “ständig”. Zwei Wochen Urlaub im Jahr reichen mir (müssen mir reichen, sonst fehlt die Kohle für die Familie). Und in diesen zwei Wochen will ich einfach einmal nichts tun - gar nichts.
Warum Spanien?
Wegen des Wetters. Ich mag’s, wenn die Sonne scheint, wenn’s warum ist und viel Wasser um mich herum.
Warum sollte ein Nationalist keinen Urlaub im Ausland machen dürfen? Was wäre daran verwerflich? Lächerlich.
Ich wünsche jedenfalls Michael Winkler und allen anderen Kameraden hier eine entspannte Urlaubszeit. Wenn’s jetzt nicht klappt, dann halt nächstes Jahr.
Heinz
PS: Um Urlaub zu machen, braucht man nicht zwingend viel Geld. Das ist eher eine Frage des persönlichen Anspruches und des Organisationstalentes.
75 Feirefitz // Aug 2, 2007 at 22:11
@ Sigurd
Ja, je nachdem, was man so unter Kultur, Reisen und Bildung versteht. Leute die Kaffeetrinken und Tzatzikifuttern damit verbinden, um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben, schaden mit ihren sinnlosen Tun im Endeffekt gewaltig dem deutschen Staat.
Richtige Bildung ist fast umsonst in hunderten heimischen Bibliotheken zu erhalten. Man braucht im Gegensatz zum sinnlosen Reisen natürlich Strebsamkeit, Fleiß und Ausdauer dazu. Das haben aber nur die allerwenigsten.
Gegenüber aggressiver Dummheit darf man ruhig mal etwas intolerant sein.
@ Dagmar: 127.0.0.1 ist immer die Adresse des eigenen Rechners. http://en.wikipedia.org/wiki/Localhost
@ Hauke Haien
Richtig! Genauer gesagt müßte ich schwarz-weiß gescheckt sein.
de gustibus..
Das ist die übliche Frage aller Schleicher und Schnorrer.
Sagte er. Aber Hauke Haien ist nicht Goethe.
76 @blubber // Aug 2, 2007 at 22:15
Bevor man dummes Zeug blubbert, sollte man lernen richtig zu lesen!
Herr Winkler schreibt:
…..Heute dürfen Sie mit Geld, das bei Ihnen daheim längst als minderwertig eingestuft wird, werthaltige afrikanische Souvenirs (made in Sri Lanka) erwerben…………………….
keiner kauft also afrikanische Souvenirs in Sri Lanka, sondern die “ach so tollen afrikanischen Masken” werden in Sri-Lanka am Fließband hergestellt.
Also nicht so viele Blubber rauchen, das verdreht die Birne und ist hinderlich beim Erafassen einfacher Texte!
77 Skopus // Aug 2, 2007 at 22:28
@Arno:
->»wie soll denn ein Arbeitslosengeld - II - Empfänger eine Weltreise unternehmen?«
Der deutsche Arbeitslose kann bequem im Internet nachlesen, daß Millionen Menschen hungern, auf Müllkippen dahinvegetieren und an Krankheiten wie Cholera verrecken, während er gemütlich in seiner Wohnung sitzt, sein Bierchen trinkt und im Internet surft. Lächerlich, dieses Wohlstandsgekreische.
->»Ich habe mir jetzt mal angesehen, was ein Skopus ist und was man eigentlich damit macht. Dabei fand ich heraus, dass man diesen Begriff in der wissenschaftlichen Logik anwendet, um sich damit die Wahrscheinlichkeit zurechtzubiegen, wie man sie am angenehmsten empfindet, seh ich das richtig, Herr Skopus?«
lol, was für ein Blödsinn.
78 wartender Krieger // Aug 3, 2007 at 2:47
@ Skopus & Co:
Kollege, kannst du dir eigentlich vorstellen, daß leute wie mich die Hungernden und Verreckenden in anderen Ländern genauso interessieren, wie die sich dafür interessieren, daß leute bei uns verrecken, nämlich garnicht?
Weil diese anderen Menschen zu großen Teilen überhaupt nocht wissen, daß soetwas wie Deutschland überhaupt existiert?
Ganz ehrlich, eure Argumentation ist auf dem Niveau von Sprüchen, mit denen man früher kindern ein schlechtes Gewissen einreden wollte, um ihr Wohlverhalten zu erzwingen.
Marke: “iss dein Gemüse, die hungernden Negerkinder in Afrika wären froh, wenn sie so was feines zu essen hätten jeden Tag”.
Überhaupt, vielleicht versucht ihr mit eurer linken Sozialromantik lieber, ein paar Kinder oder verwirrte Jugendliche zu beeindrucken, bei halbwegs normalen Erwachsenen klappt das nämlich nicht mehr!
Und ansonsten gilt: die Feinheiten guter Satire verstehen meist nur die intelligenteren Leute.
darum verwundert es ehrlichgesagt auch nicht, daß hier viele offenbar mit M. Winklers Text nicht wirklich was anfangen können und völlig falsche Aussagen da raus ziehen.
Zur Not einfach mal den Text ganz lesen, dann darüber meditieren, nochmal lesen, nochmal drüber nachdenken und dann erst die Tastatur malträtieren.
Dann erspart man sich auch die eine oder andere peinliche Offenbarung des eigenen intellektuellen Unvermögens, gelle?
79 Simplicissimus Simplicissimus // Aug 3, 2007 at 7:34
Mir ging es finanziell nie besser als während der Zeit meiner Arbeitslosigkeit. Mit Hilfe (besser gesagt mit der Instrumentalisierung) eines linken Deppen vom Arbeitsamt, konnte ich alle Zwangsfortbildungen und Stellennachweise bequem umgehen (Dr. Doofhenner dachte wirklich mir so zu schaden) und ich konnte richtig Geld machen.
Ich kenne mich ja mit jüdischen Sprichwörtern nicht so aus, aber eines heißt glaube ich: Wer arbeitet hat keine Zeit Geld zu verdienen.
Ich hab’ in der Zeit meiner Arbeitslosigkeit jedenfalls gut Geld gemacht und konnte mir dann auch Reisen in die Karibik, nach Afrika und Asien und einen schnieken Schlitten leisten.
Also: Nicht jammern - mit etwas Kreativität, Wagemut und (Kapital-)Einsatz kann man gut Kohle machen und dem Umverteilerstaat eine dicke Nase drehen. Denn offiziell ist man arm, wird von armseligen Linksdeppen, denen dabei vielleicht noch einer abgeht “abgestraft” und lacht klammheimlich darüber, daß die Konten sich mehren und der Staat keine Steuern und Abgaben abgreifen kann.
Laßt euch also nicht in die offizielle Schiene pressen und hechelt verzweifelt irgendwelchen Billigjobs hinterher, nur damit man euch ausbeuten und die Zeit stehlen kann.
Schlagt die Lumpen mit ihren eigenen Waffen. Enrichez vous!
80 Nordländer // Aug 3, 2007 at 9:04
So, einen zum Schluß noch:
Die Linken können allesamt offenbar eines NICHT: Subtrahieren,
sonst würden sie hier schon längst abziehen, die Deppen.
81 Skopus // Aug 3, 2007 at 9:47
@Krieger (lol):
->»Kollege, kannst du dir eigentlich«
Du bist ja völlig verwirrt. Ich bin nicht dein “Kollege”.
->»Weil diese anderen Menschen zu großen Teilen überhaupt nocht wissen, daß soetwas wie Deutschland überhaupt existiert?«
So what, die moralischen oder rechtlichen Verpflichtungen von X gegenüber Y hängen nicht davon ab, ob Y weiß, daß X existiert. Allerdings geht es hier überhaupt nicht um moralische Verpflichtungen.
->»Ganz ehrlich, eure Argumentation ist auf dem Niveau von Sprüchen, mit denen man früher kindern ein schlechtes Gewissen einreden wollte, um ihr Wohlverhalten zu erzwingen.«
Du hast meine Postings nicht verstanden. Es ging darum zu zeigen, daß Deutschland kein Elendsquartier ist, wie hier manche Sozialverwöhnte glauben, sondern ein Schlaraffenland.
82 Anonymous // Aug 3, 2007 at 10:30
“…keiner kauft also afrikanische Souvenirs in Sri Lanka, sondern die “ach so tollen afrikanischen Masken” werden in Sri-Lanka am Fließband hergestellt…”
So so, ach so tolle afrikanische Masken wollt ihr, und noch dazu aus Sri Lanka? Na denn, viel Spass. Wundert euch bloss nicht, wenn die Leute in Colombo euch folgende Tamilische Volksweisheit nachrufen:
“Der Kahlkopf der die Glatze fönt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt. “
83 dollar // Aug 3, 2007 at 11:15
@Hauke Haien
Ich lebe zur Zeit im Ausland.
Du willst erst nach Deutschland kommen “wenn die Zeit reif ist”weißt Du wie man solche Menschen nennt ?
84 stromerhannes // Aug 3, 2007 at 11:26
Simplicissimus Simplicissimus :
August 3rd, 2007 at 7:34
Das war Kommentar des Jahres!!!!!
st.
85 stromerhannes // Aug 3, 2007 at 11:33
DER!!!
86 qwertz // Aug 3, 2007 at 11:36
Meine Bemerkung von August 2nd, 2007 at 14:47
Skopus : August 1st, 2007 at 8:03
Rudolf : August 1st, 2007 at 11:00
Falk : August 1st, 2007 at 23:15
….
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2349348
Und damit sie uns reichquatschen können, müssen Sie uns vorher noch doflabern.
87 qwertz // Aug 3, 2007 at 11:38
Meine Bemerkung von August 2nd, 2007 at 14:47
Simplicissimus Simplicissimus : August 3rd, 2007 at 7:34
Skopus : August 1st, 2007 at 8:03
Rudolf : August 1st, 2007 at 11:00
Falk : August 1st, 2007 at 23:15
….
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2349348
Und damit sie uns reichquatschen können, müssen Sie uns vorher noch doflabern.
Es sind ganz schön viele. Selbst hier.
88 Schattenlos // Aug 3, 2007 at 12:39
@Simplicissimus Simplicissimus, sehe ich genauso! Dieses “ich bin stolz das ich arbeiten gehe und Steuern zahle” finde ich total daneben. Man hört ja auch von sogenannten Kameraden das man ein Sozialschmarotzer sei weil sie ja für die bezogenen Sozialleistungen aufkommen müssen, das ist auch nicht richtig. Wen ich mir überlege das meine Grossväter jahrzehnte lang in der Industrie gearbeitet haben und Steuern an den BRD Staat gezahlt haben, zusätzlich noch Arbeitslosenversicherung die sie nie in Anspruch genommen haben ist es wohl so das sich diese wenigstens einer aus der Familie wiederholt.
Diese linke Spinnerei von wegen “armer Menschen” in der dritten Welt, die kennen wir ja schon lange. Ich hatte schon das Vergnügen mich mit Entwickelungshelfern zu unterhalten und was man da so hört…….”egal wo wir waren, wir haben den Leuten geholfen Felder anzulegen usw usw……..nach ein paar Jahren waren diese jedoch nicht mehr da weil die Bewirtschafter wohl kein Interesse hatten diese zu bewirtschaften” Da kann man nur sagen, selber schuld. Sicher sind nicht alle Menschen in der dritten Welt selber schuld…..aber oft ist es auch der missratene Volkscharakter, meist sind sie fernab jeder “volksgemeinschaft” und jeder denkt nur an sich. Kein Wunder also das es ihnen so dreckig geht.
89 Dagmar // Aug 3, 2007 at 14:04
@qwertz:
Wieso denn Seife? Mein Slogan ist für einen guten Zweck und du hattest “Schluß mit Feudalismus” ergänzt. Auch schön. Aber ich glaube, Du bist allgemein gegen Tibet!
@Feireftz:
Siehste: Wenn die Nummer überall gleich ist, hat auch der Mossad keine Chance!
90 Feirefitz // Aug 3, 2007 at 14:54
@ Simplicissimus Simplicissimus, Schattenlos: Staatsknete abzocken und andere für sich arbeiten lassen, ist asozial dem Staat und der arbeitenden Bevölkerung gegenüber.
91 Hier Aufgewachsen // Aug 3, 2007 at 19:25
Afrika-Reise:
Sie können ruhig mal hier zu Besuch kommen, zur Unterhaltung und auch als Bildungsreise was Rot in der Praxis heisst - leider wir sitzen jetzt mit dem Salat und wir müssen es ausbooten - nicht ihr Roten. Vielen Dank dafür! Mit freundlichen Grüssen aus S.A. Behüte das es nicht mal bei Euch auch anfängt - leider ist es eine weltweite Erscheinung wo wir in S.A. an der Front sitzen. Wie warnt man Europa und insbesonders Deutschland als Mutterschiff Europas? Schwierig, wenn wir nicht einmal uns selber helfen können.
In den 80er Jahren:
http://www.youtube.com/watch?v=XQMtse9pgxE&mode=related&search=
Und heute jetzt so:
http://www.southafricasucks.blogspot.com/
(Ein bischen heiss, aber was solls, die Lage ist eben sehr schlimm….).
92 qwertz // Aug 3, 2007 at 19:30
@Schattenlos : August 3rd, 2007 at 12:39
Die Ursache des von Ihnen geschilderten bzw. zitierten Zusammenhangs liegt am Gleichgewicht zwischen Bevölkerungsdichte und Zivilisationsgrad: Auf einem Volk mit niedriger Dichte läßt sich keine Hochzivilisation errichten und, umgekehrt, führt die Vernichtung von zivilisatorischem Kapital zu Rückgang der Bevölkerungsdichte.
Beispiel 1: Auf der Stufe der Sammler ist die zivilisatorische Errungenschaft der Besitzergreifung nicht praktikabel, denn es lohnt sich nicht, für etwas sich Erschöpfendes gegen Konkurrenten zu kämpfen. Man zieht weiter. Und als potentieller Besitzanspruchsteller zieht man von vornherein weiter, weil ein bereits genutztes Gebiet i. a. weniger ertragreich ist, als ein noch nicht genutztes. Erst mit Dichte und Mangel ändert sich das.
Beispiel 2 : Die Zerstörung zivilisatorischen Kapitals in Deutschland führt zu Massenverarmung und Bevölkerungsdruck, der unsere bestausgebildeten Leute die Flucht ergreifen läßt. Das ganze wird in Deutschland betrieben von Idioten, Verbrechern und Wahnsinnigen in Parlamenten und Regierungen.
Zivilisation ist eine Funktion der Bevölkerungsdichte.
___
Schluß mit Feudalismus.
Demokratie jetzt.
Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.
Das Wohl des Volkes ist das oberste Gesetz.
93 qwertz // Aug 3, 2007 at 20:30
@Dagmar : August 3rd, 2007 at 14:04
“…Wieso denn Seife?…”
Sie werden sich doch wohl mit Seife waschen.
Kann aber auch wie bei Pommes Frites sein.
“…Mein Slogan ist für einen guten Zweck …”
Der Zweck heiligt nicht die Mittel , oder?
“…du hattest “Schluß mit Feudalismus” ergänzt…”
Das wird Sie ja wohl nicht überfordern.
“… Aber ich glaube, Du bist allgemein gegen Tibet!…”…”
Oh wie schön ist Panama.
94 Feirefitz // Aug 3, 2007 at 22:07
@ Hier Aufgewachsen: Der Blog http://www.southafricasucks.blogspot.com/ ist s e h r starker Tobak! Die Lage scheint ja wirklich angespannt zu sein.
Wie dem auch sein. Mein Favorit:
http://bp1.blogger.com/_XkVVlIk7VTA/Rq8omT8nh7I/AAAAAAAABUw/Z8Bn92fQJF0/s400/Warnabrothe110.jpg
Passend zum Hit: Jesse showed up (von Johnny Rebel)
95 BMCM // Aug 3, 2007 at 23:15
@ Dagmar
Was macht die göttliche Erleuchtung?
Freiheit für Grönland!
Weg mit dem Packeis!
96 BMCM // Aug 3, 2007 at 23:28
@ Michael Winkler
Ich bleibe in diesem Urlaub in Deutschland. Hier gibt es immer wieder viel zu entdecken. In Würzburg und Umgebung sicherlich auch
Ich muss mich deshalb ja nicht unbedingt scheiden lassen. Überlassen wir das mal dem natürlichen Zeitablauf
Bei schlechtem Wetter kann man gute Bücher lesen, vielleicht auch einiges von Ihrer Homepage.
Amüsanter Artikel.
Trotz allem: gute Erholung!
97 qwertz // Aug 4, 2007 at 9:45
@BMCM : August 3rd, 2007 at 23:15
Und
Freiheit für die Gummibärchen.
98 Cogito // Aug 4, 2007 at 11:36
„Reisen bildet“? Das kann man bequemer, gründlicher und ohne großen Zeitaufwand vor der Glotze haben, denn egal wo man hinkommt, alles kennt man schon aus dem Fernsehen, nix haut einen mehr um. Ob fremd- oder selbstorganisierte Reise, sie wird nie so ausführlich und ausgiebig ausfallen, wie es ein guter Film in sich hat. Und wie ist das mit der Atmosphäre? Den einen oder anderen erfaßt es, wenn er vor dem Buckingham Palace mit gehisster Flagge steht als Zeichen, daß die Königin im Haus ist, in Paris auf der (ehemaligen) Prachtstraße des Champs-Elysées wird er sich über die amerikanischen Freßbuden freuen können, wenn er die teuren Lokale umgehen will, in Sichtweite von Notre Dame kann er trotz Straßenlärm das Gejaule des Muezzins vom Turm hören. Alles im Gewühl von Menschenmassen, die sich durch die Straßen der Metropolen und ihren Sehenswürdigkeiten schieben. Und wer gern unter südlicher Sonne schmort, der erreicht das in Zeiten des Massentourismus nicht ohne jede Menge lästiger Begleiterscheinungen – das fängt schon mit den Menschenschlangen im Flughafen an. Vielleicht muß einem das alles erst zum Halse raushängen, um unsere schönen Länder schätzen zu können, von „lieben“ kann man unter den auslandsversessenen Deutschen wohl nicht mehr reden.
Das Greenhorn hier, das uns die Zustände in Afrika als Richtschnur nennt, sollte sich besser informieren. Seit den 60er Jahren hat Afrika BILLIONEN Dollar an Entwicklungshilfe kassiert. Als 12 Billionen von einem Experten nach dem Gipfel in Heiligendamm genannt wurden, gingen die Gutmenschen hoch, es wäre „unfair“, das zur Sprache zu bringen (ein Witz!), schließlich gibt man jetzt wenigstens 3 Billionen zu. Es gibt also in Afrika keine Köpfe, die mit diesem Geld den Kontinent aus dem Elend führen können, das Geld findet den Weg in die Schweiz, ansonsten werden Kriege geführt und Verelendung untereinander erzeugt. Schnüren Sie Naivling “Skopus” Ihr Ränzel, damit Sie sich durch eigene Erfahrungen vor Ort überzeugen können und nicht nur Unsinn nachplappern.
99 Olsen // Aug 5, 2007 at 16:00