Endlich einmal etwas, das ich nicht erst mühsam beschreiben muß. Jeder weiß, daß die Tageszeitung ihm am Morgen den Briefkasten verstopft, zahlreiche bunte Werbeeinleger enthält und uns die blaue Tonne zwecks Entsorgung aufgenötigt hat. Zwischen Briefkasten und Entsorgung liegen hauptsächlich die Todesanzeigen. Zugegeben, ich persönlich würde mir keine Tageszeitung halten, schon gar nicht das örtliche Käseblatt Main-Post. Aber da mein Vater bzw. meine Mutter die seit über 50 Jahren bezieht, füllt die auch bei uns die blaue Tonne. Und dazwischen schaue ich nach den Todesanzeigen.
Eines haben alle Tageszeitungen gemeinsam: die Todesanzeigen auf Seite 1. Gut, Anna Adele Mandlikovski, geboren am 16. März 1908, finden Sie da nicht, die wird schamhaft im Innern der Zeitung versteckt. Dafür müssen deren Kinder, Enkel und Urenkel auch noch bezahlen, damit die Zeitung sich herabläßt und diesen Todesfall gnädig erwähnt. Frau Mandlikovski hat ihr Leben lang gearbeitet, war eine nette Frau gewesen und bei ihren Mitmenschen beliebt – was man von den Toten auf Seite 1 nicht behaupten kann.
Für die Toten auf Seite 1 muß niemand bezahlen, es sind fast immer Leute, die seit Jahrzehnten dem Volk auf der Tasche liegen, wirkliche hohe Pensionen bezogen haben und über die jetzt die letzten Lügen verbreitet werden. Auf jener gleichen Seite 1, auf der kürzlich noch die trauerschwangeren Nachrufe auf den verblichenen Übervater der Nation gestanden waren, liest man womöglich nur wenig später die Abrechung mit dem Monster und Verbrecher, das sich jetzt nicht mehr wehren kann und ins Grab hinein verflucht wird.
Heute Hosianna schreien und nächste Woche ans Kreuz mit ihm, kennen wir ja schon aus einem sehr alten Buch. Und, wie man hört, besitzen Angehörige aus jenem alten Volk der Bibel nicht nur Großbanken, die ihren Kunden für nicht gekauftes Silber jahrelang Gebühren abknöpfen, sondern ganze Medienimperien.
Deshalb brauchen wir ja auch unbedingt eine freie Presse. Denken Sie nur an Watergate oder die SPIEGEL-Affäre… Ohne die freie Presse können die Mächtigen dieser Welt machen, was immer sie wollen. Mit der ach so freien Presse allerdings auch, denn jenen investigativen Reporter, der für seine Enthüllungsgeschichte jeden Widerstand überwindet, und jenen Zeitungsverleger, der allen möglichen Anfeindungen zum Trotz die Wahrheit publiziert, gibt es nur noch in schön herausgeputzten Filmen.
Die SPIEGEL-Affäre war 1962, kurz bevor Bundeskanzler Adenauer abgelöst wurde. Und Watergate war 1973, als Präsident Nixon abgelöst werden sollte, weil der Vietnam-Krieg inzwischen mehr Geld kostete, als daran zu verdienen war. Merkwürdig, nicht wahr?
Journalist ist ein sehr begehrter Beruf. Sehr viele Leute träumen davon, ihren Mitmenschen auf die Nerven gehen zu können, ohne daß die es wagen, sich zu wehren, weil sie sonst von den versammelten Schandmäulern und Schmierfinken in der Zeitung öffentlich angeprangert werden.
Neben diesem Mythos gibt es jedoch den Alltag. Und der sieht weitaus weniger glamourös aus. Gut, bei Lokalereignissen in einem örtlichen Verein kann man vielleicht noch den Drecksack heraushängen lassen, aber sobald ein wenig Macht hinter dem Betroffenen steht, werden die ach so investigativen Journalisten sehr, sehr vorsichtig. Denn für jeden arbeitenden Journalisten gibt es fünf Bewerber, die gerne arbeiten würden, auch für das provinziellste Käseblättchen, Hauptsache es gibt den prestigeträchtigen Presseausweis.
Bei halbwegs wichtigen Ereignissen treten Journalisten im Rudel auf. Wenn also der Herr Ministerpräsident im Rahmen eines Festaktes die erste öffentliche Bedürfnisanstalt in der Fußgängerzone von Nordoosterstedt ihrer Bestimmung übergibt, drängeln sich zwei Dutzend Pressephotographen, acht Radioteams und sechs Fernsehkameras um die besten Aufnahmen. Wer nicht gerade vom ZDF kommt oder schon Wahlwerbung für den Herrn Ministerpräsidenten verfaßt hat, braucht nicht auf ein Exklusivinterview zu hoffen. Der muß das vorgefertigte “Statement” vom ökologischen Fortschritt mit menschlichem Antlitz abdrucken, das ihm der Pressereferent nach der höchstministeriellen Erleichterung aushändigt.
Der Normal-Journalist bekommt ein Thema vorgesetzt, das er in 38 Zeilen zu maximal 62 Anschlägen erschöpfend bearbeiten muß, ohne wichtige Anzeigekunden zu verschrecken und ohne sich dabei mit Staat, Kirche, Migrantenverbänden und Zentralräten anzulegen. Dieser Text wird dann vom Chefredakteur gegengelesen und bei Bedarf so freizügig wie unflätig kritisiert. Denn der Chefredakteur hat einen wunderbaren Posten, bei dem er eine ganze Bande unterwürfiger Journalisten nach Lust und Laune schikanieren kann.
Warum er das kann? Weil die Damen und Herren Journalisten ihren Job behalten wollen und deshalb lieber auf die eigene Meinung und ihre Unabhängigkeit verzichten als auf ihren Gehaltsscheck. Warum er das tut? Weil auch der Herr Chefredakteur seinen Job behalten möchte und er deswegen seit Jahrzehnten auf seine eigene Meinung und seine Unabhängigkeit verzichtet hat, aber eben nicht auf seinen Gehaltsscheck.
Auch der Chefredakteur hat einen Chef über sich, der ihn jederzeit feuern kann. Dieser Chef ist entweder der Geschäftsführer oder der Eigentümer der Zeitung. Jedenfalls ist das jemand, der Rücksicht zu Gunsten des Geschäfts nimmt. Eine Zeitung braucht Abonnenten und Käufer, deshalb stehen darin Artikel, die den Abonnenten und Käufern gefallen. Aber die Zeitung möchte Anzeigen veröffentlichen, deswegen werden die Anzeigenkunden tunlichst geschont und bestenfalls ganz milde kritisiert. Außerdem möchte die Zeitung weiterhin Exklusiv-Interviews mit der Frau Dr. Oberbürgermeisterin führen dürfen, also wird sie die Frau Dr. Oberbürgermeisterin ebenfalls nur ganz sachte kritisieren.
Das heißt, der oberste Zeitungsgewaltige bestimmt, was im Blatt wie zu stehen hat. Und wenn dieser oberste Zeitungsgewaltige mit der bedrängten hochgerüsteten Atommacht Israel sympathisiert, hat eben jeder Mitarbeiter im Springer-Verlag in seinem Arbeitsvertrag stehen, daß er Israel positiv darzustellen habe.
Ja, früher war das ein bißchen anders. So war DER SPIEGEL bis in die 70er Jahre hinein das linksintellektuelle Kampfblatt, eine BILD-Zeitung für Sozialliberale, deren Mitarbeiter versuchen, mit dem Florett zu argumentieren, wo das Original die Streitaxt benutzt.
Heute besteht zwischen den Zeitungen und Zeitschriften im Land eine ähnliche Bandbreite wie in der Politik, wo wir Parteien der konservativen Mitte, der sozialen Mitte, der christlichen Mitte, der liberalen Mitte, der ökologischen Mitte und der linken Mitte vorfinden. Ganz grob lassen sich die Medien heute in “Sehr gut, Frau Bundeskanzlerin”-Blätter und in “Hervorragend, Frau Bundeskanzlerin”-Blätter unterteilen. Allerdings sind die Grenzen fließend und hin und wieder wechseln Zeitungen schon mal das Lager.
Ein kritisches Hinterfragen der Regierungspolitik findet nicht mehr statt. Sämtliche Zeitungen beziehen Ihre Nachrichten von den großen Presseagenturen Reuters und dpa, daraus entstehen austauschbare Artikel. Höchstens der Umfang – die BILD beschränkt sich auf 800 Anschläge, wo der Kollege vom SPIEGEL den Leser mit 20.000 Anschlägen unterhalten darf.
Erinnern Sie sich an den betrunkenen “Deutsch”-Äthiopier, der eine Schlägerei angezettelt hatte? In trauter Einheitlichkeit prügelte die gesamte Presse auf die “Täter” ein, sprach von “Ausländerfeindlichkeit” und sparte auch nicht mit den üblichen Vergleichen mit der Nazi-Zeit oder dem Schreckgespenst der neu aufblühenden Rechtsradikalität. Nachdem diese Sau wochenlang durch den Blätterwald getrieben worden war, erwiesen sich alle Anklagepunkte gegen die nunmehr nur noch “Verdächtigen” als haltlos und das Thema wurde still und heimlich beerdigt. Die Feststellung, daß kein fremdenfeindlicher Akt vorgelegen und man sich völlig vergaloppiert hatte, war den Blättern kein Gramm Druckerschwärze wert.
Die schiere Anzahl der Blätter spiegelt eine Meinungsvielfalt vor, die sich bei genauerem Hinsehen jedoch schnell als Meinungseinfalt entpuppt. Die Medien sind nicht etwa gleichgeschaltet, denn das würde ja eine konzertierte Aktion erfordern. Und wie wir aus den Medien wissen, gibt es eine solche Aktion, wie sie uns die vollständig gefälschten “Protokolle der Weisen von Zion” einreden wollen, natürlich nicht.
Die Gleichschaltung erfolgt dadurch, daß alle Zeitungen und ihre Verlage in erster Linie nicht mehr idealistische Beobachter und Kommentatoren der Ereignisse sind, sondern Wirtschaftsunternehmen, in denen der Rotstift der Buchhalter regiert. Eine Bevölkerung, die, aus welchen Gründen auch immer, eine stromlinienförmige Einheitsmeinung vorformuliert haben möchte, wird in den Zeitungen mit einem pürierten Einheitseintopf bedient.
Das Ergebnis ist die Abstumpfung von beiden Seiten. Journalisten werden so zu den Huren der öffentlichen Meinung, die gegen Entgelt ihre Seele verkaufen, in der schwachen Hoffnung, am Ende der Gehirnwäsche Chefredakteur zu werden. Der “mündige Bürger” wird immer mehr eingelullt und von unangenehmen Wahrheiten verschont. Das beraubt ihn zwar seiner Mündigkeit, beschert ihm jedoch ein ruhiges Leben, mit Jahresurlaub, Bier und Farbfernsehen.
Wer liest schon gerne davon, daß der ach so großartige Aufschwung bei ihm nie ankommen wird? Da würde vielleicht jemand beschließen, doch kein neues Auto zu kaufen, wodurch der Autohändler keine Anzeige mehr zu schalten bräuchte, was den Gewinn der Zeitung vermindert und den Arbeitsplatz des Journalisten gefährdet. Also werden solche Meldungen hinausgezögert, bis es sich nicht mehr vermeiden läßt.
Sieben Prozent Inflation? Das schreibt man höchstens im Konjunktiv, wenn das regierungsamtliche statistische Bundesamt diese auf zwei Prozent geschönt hat. Und sollten zu viele Leserbriefe über teure Kartoffeln klagen, weißt man darauf hin, wie billig doch die Plasmafernseher geworden sind. Vor allem bei dem Elektronikmarkt, der regelmäßig Werbebeilagen bezahlt.
Die Presse bezeichnet sich gerne mal als Anwältin des “kleinen Mannes”. Aber gerade der “kleine Mann” braucht sich von der Presse nichts zu erhoffen. Wer nicht gerade persönlich einen Redakteur kennt, hat schneller vor einem Verwaltungsgericht Erfolg als bei der Lokalzeitung. Und glauben Sie ja nicht, daß 50 Jahre Abonnententreue noch etwas zählen – im Gegenteil, das weist Sie als kritiklosen Konsumenten aus, dem man alles vorsetzen kann.
Wirklich tätig – und sogar rabiat – wird die Journaille höchstens dann, wenn es um einen der ihren geht. Da kommt plötzlich eine Solidarität zum Vorschein, da wird die Pressefreiheit als höchst schützenswertes Gut dargestellt – um dann, wenn die Schlacht geschlagen ist, wieder ganz brav zum Einheitsbrei zurückzukehren. Und natürlich zum Wohlverhalten gegenüber den Mächtigen, um die nicht weiter zu provozieren.
Hausdurchsuchungen und behördliche Übergriffe beim Bürger interessieren keinen Reporter. Erst wenn es eine Zeitung betrifft, wird kollektiv aufgeschrieen. Unberechtigte Verurteilung und Freilassung eines Unschuldigen nach fünf Jahren ist der Zeitung bestenfalls einen drei Zentimeter hohen Einspalter wert, aber wenn ein Kollege eine Stunde in Untersuchungshaft sitzen mußte, sind die Freiheit und die Demokratie des Landes auf der Titelseite bedroht.
Oppositionsblätter mit einer abweichenden Meinung muß man intensiv suchen (zum Beispiel auf meiner Linkseite). Die großen Zeitungen sind sich in der Tendenzberichterstattung einig. Da steht gerne “Unruhen bei NPD-Kundgebung” als fette Überschrift. In der Unterüberschrift oder im fett gedruckten Eingangsabsatz erfährt der Leser, wann und wo diese Kundgebung stattgefunden hat, daß 500 Polizisten eingesetzt waren, es 38 Verletzte gegeben hätte und 19 Festnahmen. So eine böse NPD aber auch!
Der flüchtige Leser nickt, findet jene Meinung bestätigt, die ihm die Medien eingetrichtert haben und blättert weiter. Nur wenn man sich der Mühe unterzieht, den ganzen Artikel zu lesen, erfährt man, daß 300 NPD-Sympathisanten von 500 Polizisten vor 5.000 steinewerfenden zukünftigen Außenministern beschützt werden mußten, die nicht etwa aus politischen Gründen angereist sind, sondern um sich unter dem Beifall der Presse mit den Polizisten zu prügeln.
Wie subtil Pressearbeit sein kann, sieht man in Würzburg, einer Stadt, von der ab 1942 die Züge in die Vernichtungslager ins besetzte Polen abgingen, wenn über den maroden Bahnhof berichtet wird und das Bauvorhaben der Frau Dr. Oberbürgermeisterin.
Sie kennen solche Nebensätze bestimmt, die kleinen Verweise, die untergebracht werden, obwohl sie mit der eigentlichen Meldung nichts zu tun haben. In Würzburg wurden die “Frankenapostel” Kilian, Kolonat und Totnan ermordet, hier fand die Hochzeit Kaiser Barbarossas statt, die Schweden haben die Stadt im 30jährigen Krieg erobert, 1814 kam sie endgültig zu Bayern und 1945 wurde sie in den letzten Kriegstagen völlig sinnlos zerstört. Das alles hat mit dem baufälligen Bahnhof absolut nichts zu tun, aber nur die Züge von 1942, die ebenfalls nicht hineingehören, werden in diese Meldung eingeflochten.
Im Prinzip ist das nichts anderes als die Parole “Die Juden sind unser Unglück!”, nur eben subtiler, oder, auf gut bayrisch, hinterfotziger. Hier soll ein bestimmtes Weltbild gestützt werden, und dazu eignen sich Nebensätze hervorragend. Gefördert wird damit eine Ausrichtung des Denkens, eine permanente Gehirnwäsche. Auf diese Weise wird die Presse, die eigentlich der Information dienen sollte, zum Indoktrinationsinstrument.
Eine wirkliche freie Presse, welche die gesamte Meinungsvielfalt abdeckte, gab es in Deutschland bis in die Zwanziger Jahre. 1933 gab man offen zu, sich durch staatliche Eingriffe von der “verjudeten” Presse befreien zu wollen. Nach 1945 wurden Zeitungslizenzen nur an ausgewählte Personen vergeben; in der sowjetisch besetzten Zone wurden ganz offen staatlich kontrollierte Zeitungen eingeführt, in den drei Westzonen begnügte man sich damit, nur “verläßlichen” Privatleuten zu gestatten, eine Zeitung herauszugeben. Schon damals wurde gefiltert, was gedruckt wurde, und sorgfältig ausgewählt, wer für eine Zeitung arbeiten durfte.
Diese Schere im Kopf wird auch heute noch eingesetzt. Abweichende Meinungen finden keinen Niederschlag, auch wenn die Presselizenzen nicht mehr von den Kommissaren der Besatzungsmächte vergeben werden. Sie können jederzeit eine Zeitung gründen. Da sind Sie dann erst einmal ein Konkurrent für die etablierten Blätter. Sie müssen am Kiosk und im Supermarkt präsent werden, Sie müssen Anzeigekunden gewinnen. Wenn Sie dann auch noch eine abweichende Meinung veröffentlichen, wirft man Ihnen von allen Seiten Knüppel zwischen die Beine. Und Ihre lieben Kollegen stört es nicht, wenn Ihre “rechtsradikale Postille” Besuch von der Staatsmacht bekommt, denn Sie sind nicht etabliert, Sie gehören nicht dazu, also fällt man lieber über Sie her, ehe man die Beute Leser teilen muß.
Wenn eine etablierte Zeitung unter einem neuen Eigentümer ihren Kurs wechselt, löst das allgemeine Empörung aus. Da hacken die Kollegen auf Sie ein, schon allein, um Ihnen Marktanteile abzujagen. Und natürlich bietet man Ihren “anständigen” Mitarbeitern eine neue Wirkungsstätte.
Eine moderne Zeitung bleibt solange kaisertreu, bis die Republik ausgerufen wird. Dann sind alle Redakteure überzeugte Republikaner. Kommt es zu einer Diktatur, geht die Zeitung schnell auf Regierungslinie. Eine Revolution wird bekämpft, bis sie gewonnen hat, ab dann ist die Zeitung revolutionär. Und sollte das Kaiserreich wieder erstehen, besinnt sich die Zeitung auf ihre monarchistische Tradition, von der sie sich in der jetzt gültigen Wahrheit nie entfernt hatte.
Eine große Zeitung versteht sich als staatstragendes Organ. Die Zeitung wird den Staat niemals bekämpfen und wer für sie arbeitet, muß die staatliche Propaganda verbreiten, auch wenn sie “Regierungsbulletin” genannt wird. Mehr Abweichlertum als hin und wieder ein kleiner Kommentar, ein Nebensatz, ein wenig Inhalt zwischen den Zeilen ist nicht möglich. Die Aufgabe der Presse ist nicht die Meinungsbildung, sondern die Meinungsverbreitung – und ja, auch die Meinungslenkung.
Ein etabliertes Blatt druckt die Ansichten der Etablierten ab. In einem Staat, in dem es nur Parteien der Mitte gibt und alles, was nicht dazu gehört, zu Feinden der Demokratie gestempelt wird, muß die Presse nicht gleichgeschaltet werden, sie formt sich ganz von selbst zum Meinungskartell. Die Freiheit der Presse beschränkt sich auf die Wahl der Worte, mit der die Regierungspolitik als die ideale Lösung dargestellt wird.
Heute besteht Regierungskunst darin, die Dauerkrise solange auszusitzen, bis sie ein Nachfolger erbt, der dann hoffentlich daran scheitert. Eine Besserung ist nicht in Sicht, nur ein Zusammenbruch. Genau in diesem Zusammenbruch liegt jedoch die Chance, denn er fegt diese Regierungen hinweg, ersetzt sie durch Leute, die anpacken und die Probleme lösen müssenDer ach so bewunderte Journalist ist nicht mehr als ein kleines Rädchen im Getriebe der Meinungsmaschinerie, jederzeit austauschbar, fast immer namenlos. Aufklärung und Tapferkeit werden in diesem Beruf so wenig belohnt, wie eigene Vorstellungen auf der Ruderbank einer Galeere. Nur in den kurzen Zeiten des Übergangs werden diese Leute von der Leine gelassen und dann in die Hand beißen, aus der sie bislang schwanzwedelnd die Belohnungen empfangen haben.
Kein Reporter im sowjetischen Machtbereich durfte den großen Genossen Stalin kritisieren, solange dieser noch der große Genosse gewesen ist. Erst nach seinem Tod, im Rahmen der Entstalinisierung, schrieben jene, die ihn zuvor in den Himmel gehoben hatten, alle Flüche der Hölle auf ihn herab. Dieselben Journalisten, die heute der Regierung zu Füßen liegen, werden sich in eine blutgierige Meute verwandeln, wenn das heutige Regierungssystem stürzt.
Ja, wir haben in diesem Land eine freie Presse – eine völlig freie Presse – frei von jeglichem Rückgrat.
Quelle: Michael Winkler




58 responses so far ↓
1 Cherusker // Nov 14, 2007 at 19:11
“TKS” Herr Winkler.
(d.h: “toll”, “klasse”, “super”.)
Grüsse aus dem fernen Ausland.
2 Wigbold // Nov 14, 2007 at 19:23
Banales Zeugs. Ihre “idealistischen Beobachter und Kommentatoren der Ereignisse” können Sie sich seit gut 200 Jahren schenken (so lange gibt es diese schon nicht).
Winkler, wenn Sie auf meine Kommentare noch Wert legen, müssen Sie sich mehr Mühe geben.
3 Eine andere Feldpostnummer // Nov 14, 2007 at 19:36
Eine typischer Winkler, überzuckert und geschwätzig, immerhin hat er Ausnahmsweise keine Anlageempfehlungen gegeben, aber das hole ich für ihn nach.
MAPPLE LEAF! KRÜGERRAND! PHASE 1 IST ERREICHT! Am besten bei Winkler einkaufen, tut zwar immer so schamhaft – ja sie wissen so subtil und um-die-ecken gedacht kann Pressearbeit sein – hat aber vielleicht doch Kontakte zum “Biznez”, wenn man ganz nett anfragt, von seinen Texten kann der Mann nicht leben, auch nicht wenn er inzw. selber freischaffender Lohnschreiber ist, natürlich von dem ihn kritisierten Mechanismen völlig unbeeinflusst, Herr Winkler wird nur für Kameraden schreiben die ganz und gar integer sind, Geld spielt niemals auch nur die kleinste Rolle, zu Mal Herr Winkler finanziell unabhängig ist und nicht zu der Sorte Menschen gehört die ihre Systemfeindschaft in Folge einer lebensgeschichtlichen Krise entdecken.
Aber wie bekannt ist ja nun nicht ALLES schlecht, an Eva Hermann und den Nazis, deswegen habe ich in intensiver Recherche auch Zeitungen gesucht und gefunden die nicht so groß, aber dafür kritischer, sind.
http://jungle-world.com/index.php
http://www.konkret-verlage.de/kvv/kvv.php
http://www.phase-zwei.org/
http://www.jungewelt.de/
Aber ich gebe Herr Winkler in einem Recht: Will eine Zeitung möglichst etabliert sein, muss sie eine Glätte entwickeln und sich an die etablierten Strukturen wenigstens teilweise anhängen. Falls das jemand neu ist, empfehle ich persönlich die beiden Grundsatzpapiere “Nachts sind alle Katzen Grau” und “Auf Regen folgt Sonnenschein” zuvor durchzugehen.
4 Wortkritiker // Nov 14, 2007 at 19:37
Zwei Zitate:
“, die ihren Kunden für nicht gekauftes Silber jahrelang Gebühren abknöpfen”
und, etwas später:
“Sie kennen solche Nebensätze bestimmt, die kleinen Verweise, die untergebracht werden, obwohl sie mit der eigentlichen Meldung nichts zu tun haben”
Kennen wir, Herr Winkler, kennen wir, und vielleicht sollten Sie in Zukunft auf eben das verzichten, was Sie selbst immer wieder anprangern. Es würde Ihre eigentlich immer lesenswerten Artikel nicht nur verbessern, sondern auch Ihre persönliche Integrität ungemein stärken.
5 Wigbold // Nov 14, 2007 at 19:37
Korrektur: Zeitungen im heutigen Sinne scheint es vereinzelt schon seit 400 Jahren gegeben zu haben, nicht seit “gut 200″. http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitung#Erste_Zeitungen
Richtig muss es also heissen: Ihre “idealistischen Beobachter und Kommentatoren der Ereignisse” können Sie sich seit rund 400 Jahren schenken (so lange gibt es diese schon nicht).
6 kphp // Nov 14, 2007 at 19:39
Nun Michael Winkler, bis auf wenige Informationen, sind Deine Erkenntnis ein alter Hut.
Das wußte schon 1953 John Swinton, einstiger Redaktionsleiter und Personalchef der New York Times.
“Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der
Weltgeschichte nicht.“
„Es gibt niemanden, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er
es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint.
Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung
herauszuhalten, bei der ich angestellt bin und jeder, der so dumm wäre, seine
ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen.
Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los.
Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot.
Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene.
Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen Strippen und wir tanzen.
Unsere Talente, unser Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen.
Wir sind intellektuelle Prostituierte.”
Ich für meinen Teil habe keine Tageszeitung und wiederstehe jedem kostenlosen Probelesen um diese intellektuellen Prostituierten nicht ihren Gehalt zu bezahlen. Die Abmeldung des öffentlich, restlichen FS scheitert momentan nur noch an meiner Frau (die Tage sind gezählt).
7 wolzow // Nov 14, 2007 at 20:19
@kphp:”Die Abmeldung des öffentlich, restlichen FS scheitert momentan nur noch an meiner Frau (die Tage sind gezählt).”
Das Problem habe ich auch, haben Sie eine Lösung? Nur mit dem “die Tage sind gezählt” habe ich Schwierigkeiten, ich wollte meine Frau noch eine Weile an meiner Seite haben.
Spaß beiseite, ich glaube das größte Gift ist genau der Bestrahlungsapparat namens Fernseher, denn in den Zeitungen kann man doch hier und da noch zwischen den Zeilen lesen, obwohl die eine von der anderen abschreibt.
Am günstigsten und preiswertesten ist das Weltnetz, da kann man sogar Filme (z.B. “Kolberg” etc.) sehen und das gratis.
Gruss
8 Markus // Nov 14, 2007 at 20:22
Zwei Zitate:
“, die ihren Kunden für nicht gekauftes Silber jahrelang Gebühren abknöpfen”
und, etwas später:
“Sie kennen solche Nebensätze bestimmt, die kleinen Verweise, die untergebracht werden, obwohl sie mit der eigentlichen Meldung nichts zu tun haben”
Diesem Wortgefüge brauch man eigentlich nichts hinzuzufügen. Wie eine Prangerschrift ohne Sinn und Zweck.
9 OLIVK // Nov 14, 2007 at 20:30
Einfach nur großartig.
Noch niemals hat das Schwert über den Geist gesiegt, Kameraden !
10 rechtsaussen // Nov 14, 2007 at 20:34
Ich finde die Junge Freiheit eigentlich ganz angenehm. Sicherlich nicht immer etwas für die Hardliner hier im Forum ( das ist eben auch ein Merkmal von Meinungsfreiheit) aber durchaus lesenswert. Unbequeme Wahrheiten in bürgerlichem Gewand… damit gewinnt man Sympathisanten in einer Bevölkerungsschicht, die Einfluss auf Politik und Meinungsbildung hat.
Leider mit 19000 Exemplaren/Monat stark unterrepräsentiert.
11 Hermann Ludwig // Nov 14, 2007 at 20:57
Feldpost
“Phase 2″ kannte ich noch nicht. Nach Ansicht der “Intro” werde ich darauf nun auch für den Rest meines Lebens verzichten. Daß Sie die “Junge Welt” lesen, lassen Sie aber besser nicht Guru Gremliza wissen, Sie paranoider Judenhasser.
Jungle World hingegen passt zu Ihnen.
12 Schörner // Nov 14, 2007 at 21:15
Wortkritiker,
Was Herr Winkler hier erwähnt beinhaltet eine überaus wichtige Information – im krassen Gegensatz zu dem von Hr. Winkler angeführten Beispiel. Ihr Vorwurf zielt also darauf ab, das Erwähnen sehr wichtiger, das Bild abrundende Fakten, bleiben zu lassen. Das kann nicht ihr Ernst sein. Man muß Winkler dankbar sein, daß er das erwähnt!
Der ganze Artikel, in dem der erstaunte Leser erfährt, daß es in “demokratischen Rechtsstaaten” keineswegs Betrug ist, Dinge zu verkaufen die man gar nicht hat und dafür auch noch Lagerkosten zu verrechnen, wenn man das richtige Geschäft betreibt:
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=5638
13 Jude // Nov 14, 2007 at 21:16
“Heute Hosianna schreien und nächste Woche ans Kreuz mit ihm, kennen wir ja schon aus einem sehr alten Buch.”
Und wenn du das Buch auch gelesen hättest, dann wüssteste, dass die biblische Strafe für G-tteslästerung Steinigung war, nicht Kreuzigung.
Die Juden kreuzigten nicht, die Römer kreuzigten. Wenn Yoshka/Jesus wirklich gekreuzigt wurde, dann weil er der römischen, nichtjüdischen Besatzungsmacht gefährlich wurde.
“Und, wie man hört, besitzen Angehörige aus jenem alten Volk der Bibel nicht nur Großbanken, die ihren Kunden für nicht gekauftes Silber jahrelang Gebühren abknöpfen, sondern ganze Medienimperien.”
Und Deutsche, Amerikaner, Chinesen usw. nicht? Und Christen und Atheisten usw. nicht?
Du machst dich nur selbst unglaubwürdig mit dieser durchschaubaren Kinderpropaganda…
14 runenraunen // Nov 14, 2007 at 21:26
Feldhase
Phase2 ist ja ein neuerlicher Höhepunkt des linken Presseschaffens. Woran erkennt man es? Wie üblich am pseudogebildeten Aneinanderreihen von Fremdwörtern, hier gemixt mit klugen Sätzen zur Homophobie etc. Haben Trotzki und Co damals eigentlich Bautzener Polonaise gespielt, weil dieses Thema so unentwegt fasziniert?
Wird Homohopbie der neue “Antisemitismus”? So wie Lenin einst als eine der ersten Amtshandlungen den “Antisemitismus” unter Strafe stellt, wird heute fast jeder Schwulenwitz bestraft (wie war das im UK?). Beste Positionierung für Macht vor und hinter den Kulissen. Denn, wer dann kritisiert ist schlicht ein “Schwulenhasser”…
Wurde zur Rettung der Welt vor menschenverursachtem CO2 eigentlich schon die Thematik der Abgasung aufgrund ausgeleierter Schließmuskulatur bedacht?
Ich denke übrigens, dass Sie bereits im Phase 3 angekommen sind, Feldhase: Unbeirrtes Herunterspulen von jahrzehntelang indoktriniertem Unfug!
PS: Zum Abschluß, neues vom Berliner U-Bahn-TV (sinngemäß): “Wir suchen Leute für den öffentlichen Dienst. Haben Sie einen Migrationshintergrund?” => Greift hier eigentlich kein Antidiskriminierungsgesetz? Vergessen Sie’s, rhetorische Frage…
15 Außenseiter // Nov 14, 2007 at 21:56
Zeitungen, Zeitschriften aus Kartellhäusern gibt es in Überzahl. Wer dieses Zeug ständig bezieht und kauft, mästet die Verlage der Meinungsbildungsindustrie. Es ist bezeichnend wie bei allen Teuerungen immer noch die Blödzeitungen und die Schweinejournaille gekauft werden. Diejenigen, die Zeitungsstände boykottieren, weil die keine national-freiheitlische Erzeugnisse führen wollen, handeln politisch korrekt im rechten Sinn.
16 Josephine // Nov 14, 2007 at 22:00
Kann es sein, daß Herr Winkler ein bischen abgenommen hat?
17 Leipziger // Nov 14, 2007 at 22:06
Das Meinungsspektrum der Printmedien ist trotzdem recht breit, auch wenn die DS in der brd niemand drucken will, verkauft werden darf sie sehr wohl.
Was den Zuschauern (und -hörern) jedoch in den elektronischen Medien (Ausnahme Internet) angeboten wird, grenzt an Körperverletzung. Hier hat man noch die Wahl zwischen dem Unterschichtenfernsehen der Privaten und öffentlich-rechtlicher, linksliberaler Salbaderei z.B. wir hier “protokolliert”:-))
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/11/11/dlf_20071111_0930_99284d72.mp3
18 PA // Nov 14, 2007 at 23:57
Wenn schon von der Judenpresse die Rede ist (deren übelster, dreckigster und ekelerregendster Ausfluss wohl der “Spiegel” darstellt), dann muss man auch von positiven Alternativen reden:
Kauft und lest die “Deutsche Stimme”! Diese monatlich erscheinende Zeitung behandelt auf anspruchsvolle Weise deutsche Themen aus Geschichte und Gegenwart. Sie informiert umfassend und objektiv und sollte deshalb in keinem deutschen Haushalt fehlen!
Ein Jahresabonnement kostet nur 28 Euro – dafür erhält man 12 mal pro Jahr eine große Fülle an unentbehrlichen Informationen, die für alle Deutschen wichtig sind. Hier kann man Artikel probelesen und die Zeitung bestellen:
http://www.deutsche-stimme.de/index.html
19 Dike // Nov 15, 2007 at 0:02
@ Schörner
“…Der ganze Artikel, in dem der erstaunte Leser erfährt, daß es in “demokratischen Rechtsstaaten” keineswegs Betrug ist, Dinge zu verkaufen die man gar nicht hat und dafür auch noch Lagerkosten zu verrechnen, wenn man das richtige Geschäft betreibt:…”
Ach. Es e r s t a u n t nun wirklich, daß als bare Münze genommen wird – sogar von informierten, die Schliche der Gauner generell durchschauenden, wissenden Deutschen wie Sie es sind, – was Typen bei Goldman Sachs et al als “bare Münze” verkünden.
Nie, absolut niemals, ist das, was diese Geldsäcke schreiben und/oder sagen, als “bare Münze” aufzunehmen. !
Lieber Herr Winkler,
lassen Sie sich nicht irritieren von jenen, die meinen, das “Ei des Kolumbus” gefunden zu haben.
Ihr Artikel ist m.E. insbesondere an jene Deutsche gerichtet, die ein Ahnen befallen hat von Dingen, die sie nie geahnt haben.
Nur weiter so!
Mit ahnendem Gruß
Dike
20 Tristan // Nov 15, 2007 at 1:09
Rede über die Presse ohne Aussparung der Juden
gehalten vom Reichsrathsabgeordneten Georg Ritter von Schönerer
in der von über 5000 Personen besuchten Versammlung im Sofiensaale zu Wien am 13. Februar 1885.
„Greif’ niemals in ein Wespennest,
Doch wenn du greifst, so greife fest.”
„Dieser Spruch kann wohl auf den Gegenstand angewendet werden, den ich heute mir zu besprechen vorgenommen habe und der von mir und dem Abg. Fürnkranz am 12. Mai 1884 im Abgeordnetenhause eingebrachte Antrag, durch welchen das dem größten Theile der Zeitungen zur süßen Gewohnheit gewordene Lügen verboten und bestraft werden soll, hat bereits Zustimmung in den weiten Kreisen der Bevölkerung gefunden und doch hat es der Herr Präsident des Abgeordnetenhauses bisher noch nicht für gut befunden, diesen Antrag der geschäftsordnungsmäßigen Behandlung zu unterziehen.
Ueber die Corruption, besonders in der sogenannten tonangebenden öffentlichen Presse habe ich schon gelegentlich der Nordbahndebatte am 2. Mai 1884 im Abgeordnetenhause unwiderlegte und unwiderlegliche Thatsachen angeführt und sagte ich damals bekanntlich u. a. Folgendes:
„Als Vermittler bei der Vertheilung von Bestechungsgeldern fungirt bekanntlich ein gewisser Josef Hesky in der Praterstraße, welcher der sogenannte Hausjude der Creditanstalt und der Nordbahn seit mehr als 20 Jahren ist.”
Heute kann ich diesbezüglich noch folgendes hinzufügen: Im Frühjahre 1884 kam zum Redakteur eines Provinzblattes der Annoncenagent Schalek aus Wien und bot dem Blatte 300 Gulden im Auftrage der Nordbahn unter der Bedingung, daß das Blatt nicht für die Verstaatlichung der Nordbahn eintrete; der Agent zeigte Quittungen verschiedener Blätter vor, die solche Bestechungen bereits angenommen hatten; er bemerkte: „es sei diesen bestochenen Blättern ungeachtet der Annahme des Geldes gestattet, über die Nordbahn zu schimpfen, nur für die Verstaatlichung dürfen sie nicht eintreten. Wenn es der Nordbahn gelänge, eine neue Concession zu erlangen, so erhalten diese Blätter, welche jetzt die Bestechungsgelder genommen haben, nach Ertheilung der neuen Concession den gleichen Betrag noch einmal ausbezahlt. Das betreffende deutsche Blatt ist aber auf das Ansinnen des Juden nicht eingegangen, trotzdem derselbe nachträglich 1000 Gulden in Aussicht stellte; auch wollte der Jude anfänglich eine Quittung über 300 Gulden; von diesem Betrage aber wollte er 100 Gulden für sich behalten. Der Jude begab sich sodann aus Schlesien nach Galizien.
Aus Galizien schreibt man mir, daß dort ein Agent der Nordbahn zweierlei Petitionen mit sich führte; eine für, und eine gegen die Verstaatlichung; wenn er sah, daß die Leute für die Verstaatlichung seien, was beinahe immer der Fall war, dann schob er schnell beim Unterschreiben die andere Petition gegen die Verstaatlichung unter, welche die Leute im guten Glauben dann unterschrieben haben.
Mit Recht ist in den tausenden von mir überreichten Petitionen um Verstaatlichung der Nordbahn zu lesen, daß das tiefe Schweigen der einflußreichen und namentlich der Wiener jüdischen und verjudeten Tagespresse die Schuld und Schande nicht verhüllen könne, welche auf dieser Presse lastet, denn dieses Schweigen, es hat nach der Volksmeinung seinen Grund darin, daß es mit Gold erkauft worden ist.
Und in der That dürften denn doch, angesichts der geradezu furchtbaren Verheerungen, welche die journalistische Giftmischerei unserer Tage im Staate und in der Gesellschaft anrichtet, gesetzliche Verfügungen, namentlich gegen die Entstellung von Thatsachen in der öffentlichen Presse dringend nöthig sein.
Schon am 7. Mai 1883 sagte ich in einer Rede mit Rücksicht auf die Stimmung in den weitesten Kreisen der Bevölkerung, daß die Zeit nicht mehr allzuferne zu sein scheint, wo aus dem durch eine corrupte Presse noch nicht im selbständigen Denken beeinflußten Theile der Bevölkerung den betreffenden erbärmlichen Soldschreibern für die nicht zu rechtfertigende unausgesetzte Besudelung von Freunden des ehrlich arbeitenden Volkes eine Antwort und eine Lection ertheilt werden dürfte, die manchen Herausgebern der Schmutz und Schandpresse wohl durch längere Zeit in den Ohren gellen und in den Gliedern liegen wird und die am 17. und 19. November 1884 vor dem Schwurgerichte in Wien gegen zwei Wiener Blätter durchgeführte Verhandlung, die mit der Verurtheilung der angeklagten Journalisten endete, hat gezeigt, wie der noch unversehrte gesunde Kern unseres Bürgerthumes über gewisse Angriffe in der öffentlichen Presse denkt.
Manche Blätter nennen meinen Antrag ein Unicum, ein Curiosum und eine reactionäre Maßregel, und doch kann man erfahren, daß in freiheitlich regierten anderen Staaten die Regierungen selbst sich, angesichts der häufigen Fälle von Verbreitung falscher Nachrichten und Insulten durch die Zeitungen, mit der Vorbereitung von Gesetzentwürfen befassen, wodurch diesem Uebel Einhalt gethan werden soll.
Wenn nun in freiheitlich regierten Staaten die Initiative zu solchen Maßregeln von der Regierung selbst in’s Auge gefaßt wird, so scheint doch die Annahme berechtigt, daß der Antrag auf Erlassung eines Gesetzes gegen die Mißbräuche in der Presse, welcher einem allgemeinen dringenden und concreten Bedürfnisse des Volkes entspricht, auch bei uns von jeder Regierung und von jedem Parlamente ausgiebige Unterstützung zu gewärtigen hätte.
Wenn man ferner manche Kundgebungen in öffentlichen Versammlungen betrachtet, so geht daraus hervor, daß Vertreter der verschiedensten Parteirichtungen gegen die Mißbräuche in der Presse entschiedene Stellung nehmen und Abhilfe dringend fordern.
So hat bekanntlich der dritte allgemeine österreichische Gewerbetag am 6. September 1884 in Wien den meisten Wiener Tageblättern die „vollste Verachtung” ausgesprochen und die Berichterstatter von sieben großen Zeitungen von den Verhandlungen ausgeschlossen.
In der Versammlung des Deutschen Nationalvereines in Warnsdorf wurde einstimmig folgende Resolution beschlossen:
„Die am 4. December 1884 tagende Vollversammlung des Deutschen Nationalvereines für den Gerichtsbezirk Warnsdorf erblickt in der in neuester Zeit zu Tage getretenen Curruption der Wiener Tagespresse eine beklagenswerthe Schädigung des Liberalismus, verwahrt sich gegen die Verdächtigung, daß der Liberalismus für eine solche Ausartung verantwortlich zu machen sei und erwartet, daß die deutschen Abgeordneten sich von ihr gleichfalls öffentlich lossagen und die Gründung eines ehrenhaften deutschnationalen Tagblattes unternehmen werden.”
Am 24. Juli 1883 wurde in einer von über tausend Bürgern Wiens und der Vororte besuchten Reformvereins-Versammlung in Hernals unter stürmischer Zustimmung folgende Resolution angenommen:
„Die Versammlung richtet an die Abgeordneten Schönerer und Fürnkranz die Bitte, im Reichsrathe einen Gesetzentwurf einzubringen, durch welchen jedem Staatsbürger das Recht eingeräumt wird, jede Unwahrheit in der Presse gerichtlich constatiren zu lassen, wofür dann der Zeitungseigenthümer mit einer hohen Geldstrafe, eventuell mit Suspendirung des Blattes zu bestrafen ist; ferner soll das Inseratenwesen verstaatlich und bei Strafe verboten werden, in die Journale Annoncen aufzunehmen.”
Und in der Begründung zu dieser Resolution wurde mit Recht gesagt: „Die Zeitungen behaupten das Volk zu bilden; wer aber bilden will, darf die Wahrheit nicht fälschen; wenn jede andere Fälschung bestraft wird, warum soll gerade diese so verderblich wirkende Fälschung der öffentlichen Meinung straffrei bleiben?”
Ja auch der deutsche Verein in Wien hat sich in seiner Versammlung am 30. Jänner 1885 aufgerafft und die Geneigtheit gezeigt, ein Verdammungsurtheil über den größten Theil der Wiener Tagespresse, namentlich in Bezug auf deren Haltung in der Nordbahnfrage auszusprechen.
In einer vor kurzer Zeit abgehaltenen Versammlung des Bauernvereines für Habakladrau und Umgebung in Böhmen wurde der „Beutelschneiderpresse” die Verachtung ausgesprochen.
Und am 8. Februar 1885 hat eine von über 500 Personen besuchte Versammlung zu Lichtowitz in Böhmen in einer Resolution der corrupten, lügenhaften Presse ihr Mißfallen bekanntgegeben, und wurden die Berichterstatter verjudeter Zeitungen zu den Verhandlungen nicht zugelassen.
Und heute, meine Herren, werden, so hoffe ich, die Tausende der hier anwesenden Bürger ein Volksgericht halten und ihrem Ekel vor dem Treiben der verlotterten Presse entschiedenen Ausdruck verleihen.
Thatsache ist es, daß der Spruch:
„Er lügt wie gedruckt,”
heute bereits in Bezug auf den größten Theil der Presse ein Wahrwort geworden ist.
Von Bismarck erzählt man, er habe zu einer Deputation einmal folgende beherzigenswerthen Worte gesprochen: „Die Presse befindet sich zum größten Theile in den Händen von Juden und von unzufriedenen, ihren Beruf verfehlt habenden Leuten.”
Von Lassale wird folgender Ausspruch citirt: „Die Zeitungsschreiber sind eine Bande von Menschen, unfähig zum Elementarlehrer, zu arbeitsscheu zum Postsecretär.”
Von Blumauer circulirt der Satz: „Der Name Schriftsteller hat durch Leute, die ihn tragen, bereits so viel von seiner ursprünglichen Würde verloren, daß er anfängt entehrend zu werden und wenn es noch länger so fortgeht Gefahr läuft in Oesterreich zum Schimpfnamen zu werden.”
Grillparzer hat gegenüber einem jüdischen lügenhaften Kritiker folgendes Gedichtchen gemacht:
„Der Teufel wollte einen Mörder schaffen
Und nahm dazu den Stoff von manchem Thier,
Wolf, Fuchs und Schakal gaben her das Ihre,
Nur Ein’s vergaß der Ehrenmann: den Muth;
Da drückt er ihm die Nase ein voll Wuth
Und rief: „Lump werd ein Jud und recensire!”
Die aus diesen Dichterworten resultirende prosaische Nutzanwendung ergibt sich wohl von selbst.
Mit dem Motto: „Jedes Volk hat die Presse, die es verdient”, ist im Jahre 1883 eine kleine Broschüre, betitelt: „Streiflichter”, ein skizzenhafter Beitrag zum Wesen der Wiener Judenpresse in Niederösterreich erschienen, in welcher u. A. folgende bezeichnende Stelle vorkommt:
„Diese Zeilen sollen eine skizzenhafte Beleuchtung der Virtuosen des Egoismus bilden, jener Virtuosen, die es so meisterhaft verstanden, unter dem monopolisirenden Schutze eines engherzigen Preßgesetzes mit den fiskalischen Drangsalen aus dem Letternblei Gold zu machen, durch grundsätzliche Entstellung der Thatsachen, durch systematische Unterdrückung der Wahrheit, durch raffinirten Kitzel der rohen Instinkte und durch bezahlte Irreführungen der unvorsichtigen Kleincapitalisten.”
Die „Rumburger Zeitung”, ein sehr verbreitetes und angesehenes deutschliberales, aber unabhängiges Blatt, schreibt in ihrer Nummer vom 29. November 1884 unter dem Titel: „Die Schweiggelderpresse und die Vereinigte Linke” u. A. Folgendes:
„Die Vereinigte Linke, die als Vertreterin des deutschen Volkes in Oesterreich dessen Ehre und Vortheil wahren sollte, sieht mit verschränkten Armen dem Treiben ihrer „großen” Wiener Blätter zu. Und wenn nicht Schönerer wäre, so würde auf uns die unauslöschliche Schmach lasten, daß kein deutscher Mund sich gefunden, um die Elenden zu brandmarken, welche die ihren unreinen Händen anvertraute öffentliche Meinung eines großen Volkes zur willfährigen Metze einiger Geldprotzen herabwürdigte.”
Und weiter heißt es:
„Die Vereinigte Linke scheint also ihr Ansehen einsetzen zu wollen für diese unsere Partei zur Schande und zum Schaden gereichende Schweiggelderpresse, der Gold dort den Mund zu stopfen vermag, wo es ihres Amtes wäre, laut die Stimme zu erheben gegen die Schädigung des Volkswohlstandes.”
Diese Worte schrieb dieses achtbare Blatt, als kurz nach den in Folge meiner Klage gegen zwei Wiener Blätter durchgeführten, mit der Verurtheilung der Angeklagten endigenden Schwurgerichtsprocessen unter dem Titel: „Gerichtet” in mehreren Provinzblättern gleichlautende, die Thatsachen völlig entstellende Schmähartikel gegen meine Person erschienen waren, Artikel, die nach Angabe der „Rumburger Zeitung” vom Preßbureau der Vereinigten Linken versendet worden waren.
Mit Rücksicht auf diese Schmähartikel beschloß die von über 400 Personen besuchte Versammlung des deutschnationalen Vereines in Wien am 9. December 1884 einstimmig eine Deputation an die Clubleitung der Vereinigten Linken zu senden und begaben sich demzufolge drei Vereinsmitglieder am 17. December 1884 zu den Herren Abgeordneten Dr. Herbst und Dr. v. Chlumetzky. Auf die Frage: „Ob es thatsächlich wahr sei, daß der Artikel: „Gerichtet”, in welchem Abgeordneter Schönerer beschimpft wurde, vom Preßbureau der Vereinigten Linken an die Provinzpresse versendet worden sei und wer die Verantwortung dafür übernimmt?” — antworteten die Herren Dr. Herbst und ChIumetzky: „sie wüßten von nichts”; und Letzterer, von dem man behauptet, daß er der maßgebende Leiter des Preßbureaus sei, fügte hinzu: „er sei überhaupt nicht verpflichtet, Jedermann darüber Auskunft zu ertheilen.” — Aus diesen Antworten geht nun klar hervor, daß der Schmähartikel wirklich aus diesem Preßbureau stammt.
Ich will nun zur Ehre der Vereinigten Linken annehmen, daß deren Mitglieder nicht absichtlich und wissentlich durch ihre Geldbeiträge für das Preßbureau mit beitragen wollen, daß solche Schmähartikel voll entstellter Thatsachen geschrieben und versendet werden, doch werden die Herren gestatten müssen, daß man in ähnlichen Fällen sich auch in Zukunft nicht an die drei Juden halten wird, die nach einer Mittheilung der „Freien schlesischen Presse” das Preßbureau der deutschliberalen Partei bilden, sondern daß man vielmehr der Leitung des Clubs der Vereinigten Linken selbst — die Verantwortung dafür auflasten wird.
Nach meiner Nordbahnrede hat das clerikale „Vaterland” in Wien am 4. Mai 1884 an mich ein „Offenes Schreiben” gerichtet und darin die Erwartung ausgesprochen, daß ich an demselben Orte, an welchem ich ein vernichtendes Urtheil über die Wiener Presse sprach, die in demselben liegende Mitbeschuldigung des „Vaterland” zurücknehmen werde.
Der Wahrheit die Ehre gebend muß ich hinzufügen, daß dasselbe „Vaterland” am 25. Mai 1884 in einer „Offenen Erklärung” den Generaldirektor der Länderbank aufforderte, öffentlich zu erklären, daß das „Vaterland” in die in seinem Ausweise über die Betheiligung für journalistische Zwecke an Journale aller Parteischattirungen im Interesse der galizischen Transversalbahn bezeichneten Zeitungen in keiner Weise einzubeziehen ist.
Was nun die an mich seitens des „Vaterland” gerichtete Aufforderung betrifft, so hatte ich bisher keine Gelegenheit öffentlich darauf zu antworten. Heute sage ich in Bezug darauf Folgendes:
Wenn das Vaterland von mir als politischen Gegner ein Zeugnis erwartet, daß es nicht unter die bestechlichen Judenblätter gehört, so bemerke ich, daß ohnehin kein vernünftiger Mensch das „Vaterland” der feilen Scandalpresse zugezäht hat. — Ich habe übrigens keinen Beruf Reclame für das „Vaterland” zu machen und füge nur bei, daß, was mein öffentliches Wirken betrifft, das „Vaterland” auch häufig sehr entstellte und gehässige Berichte darüber gebracht hat; so z. B. schrieb dieses Blatt am 7. Mai 1884, also drei Tage nach dem „Offenen Schreiben” an mich, unter Anderem Folgendes:
„Schönerer hat den Ordnungsruf oft schon schwer verspottet: er verhöhnt überhaupt alle parlamentarischen und politischen Schranken, ja er rühmt sich dessen offen, daß er sich durch derlei Schranken nicht im Mindesten beirren lasse. — Welches ist der allgemeine Charakter des Auftretens Schönerers? Er nimmt als geborener Oesterreicher alle Vortheile dieser seiner Landesangehörigkeit im extremsten, um nicht zu sagen, unverschämtesten Maße in Anspruch, um sie zum Zwecke demagogischer Agitation und um sie für Deutschthum und die Verhimmelung Bismarcks zu verwerthen. Ist die Wiener Judenpresse wie es leider Gott der Fall ist, ein europäischer Scandal, so ist es die Möglichkeit dieses Auftretens Schönereis nicht minder.”
Meine Herren! Ein Blatt, welches in so denunciatorischer und gehässiger, die Thatsachen grell entstellender Weise über meine öffentliche politische Thätigkeit schreibt, hat die Stirne, von mir ein Ehrenzeugnis zu fordern! — —
Durch den Ausschußbericht, betreffend die Provisionsangelegenheit bei Vergebung des Baues der galizischen Transversalbahn ist unbestritten festgestellt, daß der Betrag von 154963 Gulden 28 Kreuzer für Betheiligung, d. h. Bestechung der Presse und zwar von Blättern aller Parteirichtungen und Nationalitäten verwendet wurde; daraus geht doch hervor, daß man ein Recht hat, von einer lügenhaften feilen Presse in Oesterreich im Allgemeinen zu sprechen.
Daß nun einem Antrag, der sich gegen die gewohnheitsmäßige Entstellung von Thatsachen in der öffentlichen Presse richtet, von Blättern der verschiedensten Parteirichtungen mit einem wahren Wuthgeheul entgegentreten, oder derselbe todtgeschwiegen wird, ist wohl begreiflich, denn viele von der Verbreitung der Lüge lebende Reporter fürchten, daß in Folge Annahme meines Antrages im Parlament ihnen der Brotkorb viel höher gehängt werden wird.
Und in der That, vor körperlichen Gebrechen und Krankheiten kann sich die Bevölkerung in der Regel mehr schützen, als vor den geistigen Gebrechen, die ihr durch eine corrupte Presse systematisch zugefügt werden.
Lauter und immer lauter erschallt daher der Ruf: „Wer wird uns endlich von diesen Kosmopolypen, von diesen am Lebensmarke des Volkes zehrenden Parasiten befreien?!”
Gegen die Fäulnis in der Presse wird aber die Annahme meines Antrages, der sich nur gegen ein Hauptgebrechen richtet, nicht genügen, sondern es werden weitere Mittel gegen die Corruption in der Presse angewendet werden müssen, so z. B. wird von vielen Seiten bereits die Verstaatlichung des Inseratenwesens durch Ausgabe einiger Anzeigeblätter verlangt.
Sehr erwähnens- und beachtenswerth ist auch die Nachricht, daß der deutsche Reichstag bei Berathung des Actiengesetzes in dem Bestreben, betrügerischen Reclamen wirksam entgegenzutreten, die Bestimmung angenommen hat, „daß mit Gefängniß bis zu einem Jahre und mit Geldstrafen bis zu zehntausend Mark derjenige bestraft wird, der in öffentlichen Bekanntmachungen (Inseraten) falsche Thatsachen vorspiegelt, oder wahre Thatsachen entstellt, um Jemanden zur Betheiligung an einem Unternehmen auf Actien zu bestimmen; ja es kann sogar bei dem Schuldigen auf Verlust der Ehrenrechte erkannt werden.”
Als Entschädigung der nicht vom Staate herausgegebenen Blätter für den Ausfall von Inseraten, wird der Vorschlag gemacht, den Zeitungsstempel aufzuhellen und den mit der staatlichen Inseratenbeilage versehenen Blättern die unentgeltliche Beförderung durch die Post zu gewähren.
Jedenfalls könne bei Durchführung der Verstaatlichung des Ankündigungswesens der Revolverpresse, besonders auch durch Vorkehrungen gegen die sogenannten Texteinschaltungen ein Grab gegraben werden.
Meine Herren! Der stolze edle Menschengeist ist thatsächlich durch die Presse in die Hörigkeit des wucherischen ausbeutenden Capitals getreten; mit Ausnahme weniger Zeitungen dient die gesammte Presse der Anbetung des goldenen Kalbes und gewiß der größte Theil von sogenannten Originalcorrespondenzen, auch aus den entferntesten Ländern und Orten, wird in der Redactionsstube zumeist erfunden und dort verfaßt und werden lügenhafte Telegramme besonders zum Zwecke der Börsenspeculation versendet.
Einigermaßen bezeichnend ist auch die Thatsache, daß mancher Landmann, der keine Zeitung liest, heutzutage doch schon so viel weiß, daß die meisten Zeitungen Lügen verbreiten, und nicht uninteressant ist der Ausspruch, welcher lautet:
„Es ist ein Glück, daß das Zeitungspapier aus Lumpen gemacht wird, denn jeder andere Stoff wäre zu bedauern, wenn er sich mit so vielem lumpigen Zeug bedrucken lassen müßte!”
Die französische Volksvertretung faßte einmal den weisen Beschluß, daß jeder Zeitungsartikel politischen, philosophischen und religiösen Inhaltes von seinen wirklichen Verfassern unterzeichnet sein müßte; und in der That bringt heutzutage die Anonymität häufig den Sieg des Schlechten über das Gute mit sich.
Meine Herren! Die Macht der corrupten Presse, die oft die größten Schlechtigkeiten bemäntelt, entstellt und entschuldigt, ist bereits so groß geworden, daß sie bis in sehr hohe Kreise hinauf einen Terrorismus auszuüben vermag.
Auf Concordia-Bällen und bei sonstigen Concordia-Festlichkeiten kann man darüber sehr interessante Studien machen.
Und die Vertreter dieser „Neuen freien” oder wie wir sie nennen, dieser „niederträchtig frechen Presse”, wie benehmen sich dieselben sonst im öffentlichen Leben?
Da kann man z. B. sehen, daß die Zeitungsschreiber, zumeist Juden, im Parlamente einzelne Eingänge in den Sitzungssaal in zudringlichster Weise verstellen.
Ich habe diesbezüglich Anlaß genommen, im Einvernehmen mit Herrn Fürnkranz, mich darüber beim Präsidenten des Abgeordnetenhauses zu beschweren und um Abhilfe zu ersuchen.
Der greise Präsident sagte mir privatim, ich könne diesbezüglich stets auf sein Entgegenkommen rechnen. Ich erbat mir somit in der Sitzung vom 29. Jänner 1885 das Wort zu folgender Anfrage; ich sagte:
„Es ist schon unangenehm genug, wenn man beim Eintritte in diesen Prachtbau wiederholt Zeitungsschreibern von jener Sorte begegnet, welche die lügenhaften Berichte über die parlamentarischen Vorgänge in den Zeitungen verbreiten; doppelt unangenehm und gewiß unzulässig aber ist es, daß diese Herren sich bereits beinahe bis in den Sitzungssaal herein unter die Abgeordneten drängen und die Eingangsthüren hier permanent verstellen und besetzt halten. Dies ist ein Unfug, der im Interesse der Würde des Parlaments abgestellt werden soll.
Ich muß umsomehr darauf bestehen, daß diese Unzukömmlichkeiten hintangehalten werden, damit man diesbezüglich in den ausschließlich für Reichsrathsmitglieder reservirten Gängen, Sälen und Räumlichkeiten überhaupt in diesem Hause nicht zur Selbsthilfe gezwungen werde.
Ich erlaube mir daher in meinem Namen und im Namen des Herrn Abgeordneten Fürnkranz an den Herrn Präsidenten die Anfrage zu stellen:
Ob derselbe willens ist, dem geschilderten Unfug mit aller Entschiedenheit, Strenge und Nachhaltigkeit unverzüglich zu steuern?”
Der Präsident antwortete darauf wörtlich Folgendes:
„Es ist gewiß, daß diese Räume für die Reichsrathsmitglieder reservirt sind. Zu diesen Räumen gehören auch die Gouloirs, welche den Sitzungssaal umgeben. Ich habe den erwähnten Uebelstand auch bemerkt, und es wurden auch von anderer Seite Klagen vorgebracht, daß diese Vorschrift nicht beobachtet wird, Ich habe demnach ersucht, darauf Bedacht zu nehmen, daß die in dieser Richtung erflossenen Weisungen eingehalten werden. Nachdem ich aber sehe, daß dies nicht den gewünschten Erfolg hat, so werde ich strenge darauf achten, daß diese Vorschrift auch befolgt werde.”
Der Präsident gab hierauf die entsprechenden Weisungen im Sinne dieser seiner Worte.
Daraufhin erklärten die Wiener Judenblätter in den Morgenblättern vom 31. Jänner und zwar ohne diesen Vorfall, das heißt ohne meine Interpellation und die Antwort des Präsidenten dem Lesepublikum zur Kenntnis zu bringen, daß ihnen derartige Hindernisse in den Weg gelegt werden, daß sie absolut außer Stande sind, in gewissenhafter (!) Weise Berichte über die parlamentarischen Vorgänge bringen zu können.
Die Zeitungsberichterstatter haben ferner beschlossen, keinerlei Berichte über Sitzungen und Vorgänge im Parlamente zu bringen und hatten am 30. Jänner eine Eingabe an das Präsidium des Abgeordnetenhauses gerichtet.
Bei Beginn der Sitzung am 30. Jänner ertheilte der Präsident nun mir eine Rüge, weil ich in unparlamentarischer Weise gegen die Gesammtheit der Vertreter der Journalistik mich beleidigender Ausdrücke bedient hätte!
Darauf erwiderte ich Folgendes:
„Es thut mir leid, betonen zu müssen, daß der Herr Präsident sich in einem Irrthume befindet und mir daher irrthümlich eine Rüge ertheilt hat.
Ich habe — und hier liegt das stenographische Protokoll vor — nicht von der Gesammtheit der Journalistik, sondern ausdrücklich von „jener Sorte von Zeitungsschreibern, welche die lügenhaften Berichte über parlamentarische Vorgänge in den Zeitungen verbreiten”, gesprochen. Fühlen sich alle Journalisten diesfalls betroffen, so kann doch ich nichts dafür!”
Darauf erklärte der Präsident, daß er ungeachtet dieser Einwendung die Rüge nicht zurückzunehmen in der Lage sei und auf derselben beharre.
In einer in Baiern erscheinenden Zeitung ist ein Telegramm vom 30. Jänner aus Wien enthalten, worin es heißt, daß der Präsident dem „halbverrückten” Abgeordneten Schönerer wegen ehrenrühriger Aeußerung über die Journalisten eine Rüge ertheilt hat. Am 2. Februar richtete der Präsident folgende Zuschrift an Dr. Gustav Steinbach, Schriftsteller und Redacteur der „Neuen Freien Presse”:
„In Erwiderung auf die von Euer Wohlgeboren und Ihren Herren Collegen an mich gerichtete Eingabe vom 30. Jänner beehre ich mich Euer Wohlgeboren zu eröffnen, daß, insoferne die Eingabe sich auf die vom Herrn Abgeordneten Ritter von Schönerer in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 29. Jänner gegen die Gesammtheit der Vertreter der Journalistik gebrauchten beleidigenden Ausdrücke bezieht, ich mich bestimmt gefunden habe, dem Herrn Abgeordneten Ritter von Schönerer in der Sitzung vom 30. Jänner diesfalls eine Rüge zu ertheilen.”
Im weiteren gibt dann der Präsident in dieser Zuschrift den Journalisten die Beschlüsse bekannt, welche das Bureau des Abgeordnetenhauses gefaßt hat und die im Wesentlichen den früheren Zustand aufrecht erhalten; und das Publicum erfreut sich nun wieder der bekannten „gewissenhaften” Berichte über das Parlament.
Ich überlasse das Urtheil über diese Vorgänge getrost jedem Unbefangenen.
So demüthigen sich manche gegenüber einer Presse, die in Millionen-Defraudanten wahre Märtyrer sieht und die selbst Gelder nimmt, um alle möglichen Lumpereien zu vertuschen.
In einer im Deutschen Reiche erscheinenden Zeitung findet sich mit Bezug auf den Wiener Journialistenstrike folgende Reminiscenz:
„Otto v. Bismarck, der jetzige Reichskanzler, war Schriftführer im Erfurter Parlamente und hatte die Journalistentribüne zu überwachen; in Folge von Mißhelligkeiten wurde einem Journalisten die Eintrittskarte entzogen, worauf die meisten der übrigen Berichterstatter unter Protest dem Präsidenten auch ihre Karten zurücksandten; doch der Protest blieb wirkungslos, der Strike verfehlte seine Wirkung, da doch einzelne Blätter bald wieder parlamentarische Berichte brachten und — Herr von Bismarck blieb Sieger!” Dies Beispiel wäre lehrreich, wenn man bei uns überhaupt von Bismarck und anderen großen Männern lernen wollte.
Nach Berichten von Wiener Judenblättern besteht der Anhang des Abgeordneten Schönerer zumeist aus Geisteskranken und aus unreifen Jungen!
Und was thut die Wiener Judenpresse gegenüber diesem lächerlichen Abgeordneten und seinem verrückten Anhange!??
Sie schloß vor kurzer Zeit nach dem Berichte der „Freien schlesischen Presse” ein Cartell ab, wodurch sich die demselben beigetretenen Zeitungen verpflichten, meine im Parlamente gehaltenen Reden dem Publikum vorzuenthalten, d. h. mich einfach todtzuschweigen.
Bei mir und meinen Freunden hat dieser Beschluß nur ein mitleidiges Lächeln erregen können, denn wir ersehen daraus, daß diese Schandpresse aus feiger Angst vor der Wahrheit mich und meine öffentliche Thätigkeit todtzuschweigen versucht, als ob auf die Dauer wirklich das Durchdringen der Wahrheit verhindert werden könnte!
Jedenfalls sollten aber diese Blätter verhalten werden, auf die erste Seite als „Motto” zu drucken:
„Hier wird mit Wahrheit und Freiheit Schacher und Schindluder getrieben!”
Und das ist dieselbe Presse, welche — manche sogar auf der ersten Seite, so z. B. ein bekanntes 6 Uhr-Blatt, ankündigen:
Französische Präservativs,
Gummi- und Fischblasen,
Gewisse Schwämme für Damen,
Vertrauliche Winke für Börsespekulanten
und ähnliche ekelerregende Annoncen.
Meine Herren! Jedem anständigen Menschen und Familienvater muß Schames- und Zornesröthe angesichts eines solchen unbeanstandet bleibenden Treibens ins Gesicht steigen.
Doch ich will dieses anrüchige Gebiet verlassen und daran erinnern, daß heute der zweite Jahrestag des Todes ist eines großen deutschen Meisters: Richard Wagner’s!
Wie nun hat die von mir zur Genüge gekennzeichnete öffentliche Presse gerade dieses Genie begeifert und zu besudeln versucht.
Das beweist, daß diese corrupte Presse vor nichts Edlem, Idealem und dem Volke Theuerem Halt macht, sondern alles in den Koth zieht, was die gemeine Thätigkeit dieses Zeitungsgesindels zu stören geeignet ist.
Meine Herren! Im Volksmunde ist der Freitag ein Unglückstag und die Zahl „13″ eine Unglückszahl.
Heute ist Freitag, der 13. Februar! Möge das Schicksal es ermöglichen, daß das heutige Volksgericht in Wahrheit zum Unglückstage für die verlotterte Presse und der Anfang zur Vernichtung derselben gemacht werde!!!
Ich möchte nun allen wahren Freunden des Volkes und Staates zurufen:
„Schützet die Wahrheit und bekämpfet die Lüge! Kämpfet muthig und unverdrossen gegen die Corruption, gegen das gesellschaftliche Schmarotzerthum, gegen Ausbeutung und gegen jedwede Bedrohung der Lebensfähigkeit und Gesundung des reinen Volksthums.”
Insbesondere aber möchte ich an die Deutschen in Oesterreich die Mahnung richten: „Stammesbrüder! Begreifet doch endlich, daß selbst der genialste Semit Euch weder in der Presse noch in der Verwaltung, noch in der Vertretung, noch in der Rechtspflege, noch sonstwo von dauerndem Nutzen sein kann, denn unter dem unentrinnbaren Einflusse semitischen Blutes und semitischer Moral arbeitet derselbe stets bewußt oder unbewußt an der Untergrabung unverfälscht germanischen Wesens, deutscher Eigenart und deutscher Sitte!”
Deutsche Interessen also können doch nur in einer von Deutschen geschriebenen Presse vertreten werden!
Ich füge noch die Worte des Vertreters der Anklage in zwei Schwurgerichts-Processen, in welchen die geklagten Journalisten zu Arreststrafen verurtheilt wurden, bei; diese Worte lauteten:
„Die Macht der Presse ist, wenn sie ihrer sittlichen Aufgaben und der hohen Verantwortung, die darin liegt, täglich zu Tausenden und Tausenden zu sprechen, sich wohl bewußt ist, eine segensreiche. Wird aber die Freiheit für schnöden Gewinn verkauft und ausgebeutet, dann wird sie zum Fluche!”
„Wohlthätig kann die Presse für das Volk sein, aber das Volk kann dem Verderben nicht entgehen, wenn man sich weiter gefallen läßt, daß Uebergriffe und Mißbräuche dieser Presse auf der Tagesordnung stehen. Zu sehr ist das Privilegium der Presse bereits ausgenutzt worden, zu groß ist die Zahl Derjenigen, in deren Familienleben, in deren Geschäftsverhältnisse eingegriffen wurde, so daß es wirklich Noth thut, dieser Tyrannei zu steuern!”
Ich eile dem Schlusse zu und sage: Wenn man behauptet, daß der Spruch wahr sei: „Jedes Volk hat die Presse, die es verdient!” sage ich nein und tausendmal nein!!!
Denn so tief gesunken, so verdorben sind die Völker Oesterreichs denn doch nicht, daß sie diese schrecklichste aller Geißeln, diese Eiterbeule einer verworfenen Geld-für-Alles-Presse irgendwie verdient hätten oder diese harte Strafe verdienen würden.
Gott sei Dank! Der Kern unseres Volksthumes ist gesund und daher eine sittliche Wiedergeburt des Vaterlandes möglich.
Wenn je der Ruf nach Einigkeit in großer Noth eine Berechtigung hatte, so ist dies heute der Fall.
Einstimmig und laut tönte hinaus in die weiten Lande der Ruf:
Hinweg mit der von corrupten und jüdischen Einflüssen beherrschten Presse!
Hinweg mit dieser Pestbeule!
Hinweg mit diesen Fremdlingen in unserm Heim!
Lassen Sie mit mir ertönen die Mahnung:
Ihr Machthaber, die ihr über Zucht und Ordnung im Staate durch die Gesetzgebung zu walten berufen seid, befestigt im Volke den Glauben an Recht und Wahrheit, zertretet die volksfeindlichen Nattern und macht ein Ende dieser journalistischen Giftmischerei, damit das so hart bedrängte Volk nicht zur Selbsthilfe gezwungen werde.
Den jüdischen und verjudeten Zeitungsschreibern aber rufen wir zu, und damit schließe ich:
„Und wenn Ihr sprecht von Recht, so seid gewiß, Recht soll Euch werden, mehr als Ihr begehrt!!!”
21 st. // Nov 15, 2007 at 2:15
@ Wortktiker + markus…
ihr seid entweder blind oder nicht in der lage, nachrichten aufzunehmen:
Merril Lynch hat jahrelang ihre kunden be.schissen und denen papiere für deren ersparnisse verkauft, die duch nichts gedeckt waren.
es wurde vor gericht geklagt- die judenbank verglich sich aussergerichtlich und wurde letztendlich strafrechtlich nicht belangt…
So läuft das weltweit…juden dürfen bescheissen und finden immer “milde” richter und staatsanwälte, die weisungsgebunden nichts unternehmen…NOCH!
st
22 st. // Nov 15, 2007 at 2:18
nachtrag-
es ging um edelmetalle, die tatsächlich nicht vorhanden waren; von der bank jedoch gegen bargeld “übereignet”..!!!
st.
23 Hauke Haien // Nov 15, 2007 at 3:54
Zeitungen sind Gedankenkontrollorgane des Judentums.
Die Medien in der westlichen Welt werden von Juden kontrolliert:
Der Time Warner Konzern ist der groesste Medien Konzern der Welt und gehoert Juden und wird an den Schaltstellen von Juden geleitet. Time Warner ist im Filmgeschaeft, Zeitungsgeschaeft und Musikgeschaeft und auch dem Buchgeschaeft. Time Warner kontrolliert mehr als 50 Magazine und Zeitungen. Ueber AOL werden die entsprechenden Kontroll und Illusionsinhalte ueber das Internet vermittelt. Ueber Musik werden Inhalte an Menschen gebracht. Derzeit werden z.B. in der Negermusik Lyrik vermittelt, die die Neger zur Gewalt gegen Weisse und speziell gegen Frauen aufrufen.
Der 2. groesste Medien Konzern ist Disney. Disney wird von dem Juden Eisner geleitet. Disney kontrolliert den Pay-TV Markt. Ebenso kontrollieren sie verschiedene andere Filmgiganten wie Miramax, Touchstone, Caravan usw. Ebenso gehoert ihnen Capital Cities/ABC. ABC ist der groesste Fernsehsender in den USA, dann weiter ESPN, HistoryChannel, Soap net usw. Disney besitzt ueber 200 Fernsehstationen und 100e von Radiostationen. Disney Publishing verkauft Buecher in 55 Sprachen in 74 Laendern und erreicht so 100 Millionen Leser MONATLICH.
Der 3. groesste Konzern ist VIACOM. VIACOM wird durch den Juden Redstone (eigentlich Rothstein) geleitet. Viacom produziert Filme und TV programme fuer die 3 groessten TV Netzwerke. Sie selbst besitzen 39 Fernsehstatioen und kontrollieren 200 weitere ueber Affiliationsvertraege, sie besitzen 185 Radiostationenund kontrollieren weitere 1,500 stationen durch Affiliationsvertraege.
Viacom gehoert Paramount Pictures, zudem geheoren ihnen Netzwerke wie MTV, Nickelodeon. Durch MTV werden die Jugendlichen erreicht und fuer die Illusionsmaschinerie vorbereitet. MTV wird in 140 Laendern ausgestrahlt und ist bekannt durch die Aufrufe zur Rassenmischung.
Mit Nickelodeon sollen die 4 bis 11 jaehrigen erreicht werden und fuer die Juden gezaehmt werden.
Ein anderer Mediengigant ist NBC Universal. Dieser gehoert Bronfman, einem Juden. (sein Vater ist Praesident des Weltkongresses der Juden) NBC gehoert Vivendi, Universal Studios, Universal Television usw.
Rupert Murdoch ist ein anderer Mediengigant. Ihm gehoeren: Fox Television Network, Fox News, the FX Channel, 20th Century Fox Films, Fox 2000 und publisher Harper Collins. News Corp. . David Irving hat veroeffentlicht, dass Murdochs Mutter Juedin ist. Murdoch selber ist bekannt fuer seinen Einsatz fuer Juden und den Zionismus.
Dies sind die groessten Medienkonzerne. Es ist kein Zufall, dass sie alle durch Juden kontrolliert werden, sondern Absicht und Plan.
Andere Organisationen wie AP (Associated Press) wird von Juden geleitet. Reuters gehoert der Rothschild-Bande.
Wer mehr darueber lesen will kann dies hier tun:
http://www.natvan.com/who-rules-america/
Was machen die Juden mit der Kontrolle der Medien?
Das was man ‘gesunden Menschenverstand’ nennt wird heute durch die Medien gesteuert. z.B. ‘gesunder Menschenverstand’ denkt dieses:
Pharmaceuticals heilen von Krankheit
Impfungen produzieren Immunitaet
Die Heilung von Krebs dauert nicht mehr lange
Menopause ist eine Krankheit
Wenn ein Kind krank ist braucht es Antibiotika
Wenn ein Kind Fieber hat braucht es Tylenol
Krankenhaeuser sind sicher und sauber
Deutschland hat die Beste Gesundheitsversorgung auf der Welt
Milch ist gut
Vitamin C ist gut bei Husten.
Aspirin hilft gegen Kopfschmerzen
Heart drugs improve the heart.
Chemotherapy Roentgenbestrahlung sind effektive Mittel gegen Krebs
Das Ziel der Gesundheitsindustrie ist Gesundheit
HIV ist der Grund fuer AIDS.
Fluoride im Trinkwasser ist gut fuer deine Zaehne
.
.
.
.
Soweit sind die Einstellungen, die die Medien fuer die ‘Gesundheits’industrie produzieren.
Das ist vergleichsweise nur ein ganz kleiner Teil dessen, was sie tagtaeglich eintrichtern.
Wie die Dinge im politischen Bereich aussehen, ueberlasse ich deiner Aufmerksamkeit beim Fernsehen.
Viel Spass mit deiner indoktrinierten Persoenlichkeit. Sie existiert in dir und kann auf Knopfdruck aufgerufen werden oder mittels entsprechender Reize stimuliert werden.
Diese Vielzahl von Einstellungen die ‘man’ heute so hat gegenueber vielen Dingen (Politik, Frauen/Maenner, Industrie, Juden usw) sind massgeschneidert. Und taeusch dich nicht, diese PErsoenlichkeit steckt auch in dir drin und agiert.
Wieweit die Judenschw….. mit diesem Ding sind ist enorm.
H.H.
24 Reinhard // Nov 15, 2007 at 5:13
@Josephine
Der Schein trügt. Winklers neuer Anzug und der Verzicht auf Haarfärbemittel suggeriert dies blos.
Eine genaue Analyse kann man anhand dieser Darstellung vornehmen, die Winkler-Fotos auf Altermedia.
http://img218.imageshack.us/img218/3228/winkleraltermediaes0.jpg
Der Gute schreibt zwar erst seit 2006 bei Altermedia aber dank dem Haarfärbemittel und Verzicht auf Fastfood sieht er um 20 Jahre jünger aus. Kanzler Schröder hats vorgemacht…
25 Freibeuter // Nov 15, 2007 at 5:25
@Jude :
Gut so ! Immer Saures für “unsere” Altermedia-Hausratte “Feldschnapsleiche” mit SED/PDS/Linke-Hintergrund (ja, die Weltverbesserer, die auf deutschem Boden das größte Konzentrationslager errichtet haben (Zitat vom Sozi HERBERT FRAHM, alias Willy Brandt seligen Angedenkens), auf “weltoffen” mimen und gleichzeitig das eigene Volk einsperren : gestern physisch – heute psychisch).
Seine Quellenangaben von linken Indoktrinationspostillen und -.machwerken der Gegenwart lassen darauf schließen, daß DER immer noch auf dem Stand von 1989 verharrt ist, dieser Karl-Eduard von Schnitzler für Arme.
Hey, Feldpostleiche, bei der nächsten Revolution in Deutschland werden wir ganz besonders an Dich denken.
Was Du im Kopf hast, hat Michael Winkler im kleinen Finger, Du bolschewistischer Dummschwätzer und Freizeit-Demagoge… !
26 Freibeuter // Nov 15, 2007 at 5:34
@rechtsaussen :
“…Leider mit 19000 Exemplaren/Monat stark unterrepräsentiert.”
Gewiß, wenn politisch korrekt geführte Markt.- und Zeitschriften-Verkaufsketten auf Anordnung “von ganz oben” den Vertrieb dieser Zeitung boykottieren. Belege dazu gibt es zuhauf.
Ansonsten volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag !
@kphp :
Ja, ein “alter Hut”, aber zeitlos modern und zutreffend, was MW hier über den realexistierenden, “freien” Pressemarkt feststellt. Man solche Fakten nicht oft genug wiederholen…
27 Freibeuter // Nov 15, 2007 at 5:45
Ergänzung :
Einige Kostproben aus der “objektiven” Berichterstattung der “freien” Presse der brD, insbesondere vom “staatsunabhängigen” sog. öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Wer sitzt auch da im Aufsichtsrat ? Der antideutsche Parteienproporz !) des heutigen Tages :
“100. Geburtstag des Staatsverräters STAUFFENBERG von der US-hörigen Bundeswehr mit Zapfenstreich gefeiert” :
http://www.mdr.de/mdr-info/5006013.html
(Stauffenberg, die brD-Widerstandsikone, welche “ostpreußischen Junkern” entstammte und nichts weniger als die Grenzen Deutschlands von 1914, nebst Kolonien ZURÜCK(!)forderte – …ginge heute glatt als “rechtsextremer Revisionist” und “Neonazi” bei der brD-Justiz durch…. Wetten ???)
*
28 Knobloch-Fresser // Nov 15, 2007 at 8:46
@runenraunen
Es gibt sehr wohl Judenwitze, die nicht “verboten” sind.Zum Beispiel diesen hier:
Einem Touristen in Tel Aviv geht die Uhr kaputt. Er rennt durch Straßen und sucht einen Uhrmacher, findet aber zunächst keinen. Nach einigen Stunden sieht er ein Geschäft, in dem lauter Uhren im Schaufenster hängen.
Freudig geht er ein und sagtzu dem gelockten Kerlchen: “Na endlich habe ich einen Uhrmacher gefunden! Guter Mann können Sie sich mal meine Uhr angucken?”
Antwortet sein Gegenüber: “Tja, ich weiß nicht. Tut mir leid, ich bin gar kein Uhrmacher – ich bin Rabbi und führe hauptsächlich Beschneidungen durch – nur wusste ich nicht, was ich sonst ins Schaufenster hängen sollte”.
Muhahaha!!!
29 grr // Nov 15, 2007 at 9:46
“Aber da mein Vater bzw. meine Mutter die seit über 50 Jahren bezieht, füllt die auch bei uns die blaue Tonne. ”
Herr Winkler, ein gestandenes Mansbild wie sie wohnt noch bei Mutti und Vati?
30 griesgram // Nov 15, 2007 at 9:56
@Feldi
“Eine typischer Winkler, überzuckert und geschwätzig…”
Wer im Schlachthaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen, Genosse Nichtsnutz!
31 Beule // Nov 15, 2007 at 10:02
@Knobi-Schnute:
erstens ist der Witz uralt und zweitens enthält er einen Fehler: Die Mila (Beschneidung) wird von einem Mohel durchgeführt, d.h. einem für Beschneidungen ausgebildeten Fachmann. Dieser ist im allgemeinen ein Arzt; es gibt aber auch Mohalim, die keine Ärzte sind.
32 griesgram // Nov 15, 2007 at 11:15
@Freibeuter
“…ginge heute glatt als “rechtsextremer Revisionist” und “Neonazi” bei der brD-Justiz durch…. Wetten ???)”
Man könnte ergänzen:
)
Wäre heute schon längst mit einer Aktentasche im Kanzlerhauptq…äh..amt gewesen!
33 Rurik // Nov 15, 2007 at 11:18
@ OLIVK
Das stimmt. – Fast!
Geist ohne Schwert wird verlacht.
Schwert ohne Geist ist stumpf.
Der Geist siegt nur dann, wenn das Schwert scharf ist!
Das Schwert ist nur dann scharf, wenn es mit Geist (Verstand) geführt wird!
Die Synthese ist es!
34 keritz // Nov 15, 2007 at 12:48
Alexander Solschenizyn: “Such as it is, the press has become the greatest power within the Western World, more powerful than the legislature, executive and judiciary. One would like to ask: by whom has it been elected and to whom is it responsible?”
35 Kreuzritter // Nov 15, 2007 at 12:55
Die Lorbeeren der Vergangenheit scheinen ihm wohl zu Kopf gestiegen zu sein. Substanz- und phantasielos reihen sich hier die Erkenntnisse eines Primaners aneinander.
Ich werde den Eindruck nicht los, daß Hr. Winkler selber versuchte einen dieser heiß begehrten Presseausweise zu bekommen und daran mit seinem journalitischen Ungeschick gescheitert ist. Und dieses “Werk” hier ist nun das Ventil für seinen Unmut
GzG
36 kphp // Nov 15, 2007 at 14:01
@Jude,
„Und Deutsche, Amerikaner, Chinesen usw. nicht? Und Christen und Atheisten usw. nicht? Du machst dich nur selbst unglaubwürdig mit dieser durchschaubaren Kinderpropaganda…“
Wo werden die Charaktereigenschaften von Juden, als “Pharisäer”, ” dünkelhafter,selbstgerechte Heuchler” dargestellt und bezeichnet?
Richtig, im Duden, Mannheim, 1980, S. 527
Wer bezeichnet den Juden als “Avaro, usurero” (”Miserabler, gemeiner, geldgieriger Mensch, Wucherer”)?
Rchtig das spanische Wörterbuch LAROUSSE, Diccionario manual de la lengua española, 2000, Larousse Editorial S.A., ISBN: 84-8016-244- Seite 683.
Wer bezeichnet den Judío (Jude) mit folgenden Charakterzug: “Geizhals, Wucherer, skrupelloser Mensch.” ?
Richtig das Langenscheidt Handwörterbuch (Spanisch – Deutsch), Seite 377, 11. Auflage 1998.
Wo wird der Judío (Jude) mit “tacaño” definiert, was zu übersetzen ist mit “geizig, knauserig, schäbig, popelig und gemein.”
Richtig, im Collins Master Dictonary (Spanisch – Englisch)
In der spanischen Sprachkultur genügt es also , jemanden einen „”Juden” zu nennen, um ihn “Wucherer, skrupeloser Mensch, geldgieriger Mensch, miserabler Mensch, gemeiner Mensch, popeliger Mensch und Geizhals” zu schimpfen.
Wie @Jude würdest du dich bezeichnen, als……?
37 Freibeuter // Nov 15, 2007 at 14:04
@griesgram :
….ich greife Ihren Gedanken mal auf und denke ihn weiter….könnte mich DANN mit “Stauffi” fast anfreunden….aber nur rein theoretisch !
Die brD soll ruhig weiter in ihren selbstgezimmerten Lebenslü…pardon…Legenden vom “hochehrenwerten Widerstandskämpfern” leben. Hat immer Unterhaltungswert :
z.B. : Dietrich Bonhoeffer : http://de.altermedia.info/general/bonhoeffer-statt-marx-cdu-greifswald-will-ein-ubel-mit-einem-anderen-bekampfen-130306_4776.html
(In der Einleitung des Artikels)
38 Freibeuter // Nov 15, 2007 at 14:21
Ergänzend auch http://de.altermedia.info/general/zum-20-juli-1944_1031.html
39 Eine andere Feldpostnummer // Nov 15, 2007 at 15:06
@Freibeuter
“Hey, Feldpostleiche, bei der nächsten Revolution in Deutschland werden wir ganz besonders an Dich denken.”
Ich kann es mir lebhaft vorstellen: Zuerst bemerkt ein gewisser Kamerad, dass 90% seiner Kameraden im Grunde wieder ein Mal “Nigger” sind und verdeutlicht, dass er mit seinen Kenntnissen sehr gut für manchen Posten geeignet wäre, na sagen wir z.b. ein kleines Gefängnis zu leiten.
Kurz Zeit später kreischen irgendwelche Menschen “S-E-D-WAR-TOTAL-O-KE” und “IM HIMMELBLAUEN TRABANT – WILL ICH ZURÜCK IN MEIN VATERLAND” über den Marktplatz. Nach einer 4h Rede in denen der kleinbürgerliche Revisionismus hinreichend gewürdigt wurde, erklären sich Cholewa und seine Jünger – selbstlos und um die Sache zu retten – bereit irgendeine Aufgabe zu übernehmen und sei es die Kanalreinigung, so lange der Lokel-Conducător Detlef nur ja etwas in der Öffentlichkeit präsent sein darf.
Und wenn mein Wirkungs- sich geographisch mit ihrem Lebensbereich überschneiden sollte, denken sicher auch sie bei der nä. Veränderungswelle vllt. ab und an an mich. Sollten auch sie ihr Herz für unsere Weltanschauung gewinnen (kommt an manchen Punkten z.b. in Gerichtsäälen ja bei Kameraden und der BRD schon oft vor), lassen sie es mich nicht wissen.
40 bergischer löwe // Nov 15, 2007 at 15:53
Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf.Doch leifer ist es so,daß nur Leute diesen Artikel lesen,die eh wissen,was Sache ist.Die Gleichschaltung aller Medien ist eines der Hauptprobleme,welcher der NW hat.Um Erfolg zu haben,muß ich die Masse des Volkes erreichen.Und dafür brauche ich halt ein Medium,mit dem ich die Wahrheit veröffentlichen kann.Sicherlich ist die DS eine ganz gute Zeitung,doch wieviele Deutsche gibt es denn,die überhaupt von deren Existenz wissen?Ich glaube kaum,daß im brd-Fernsehen ein Werbespot der DS gezeigt werden würde.Hier ist also wieder einmal Eigeninitiative angesagt.Jeder Leser der DS,oder auch der National-Zeitung oder der Jungen Freiheit,sollte sein gelesenes Exemplar der Allgemeinheit zugänglich machen.Im Bus oder Zug liegen lassen,beim Nachbarn in den Briefkasten stecken…Alles Möglichkeiten,um die nationale Presse bekannter zu machen.
Außerdem müßten Artikel wie obiger der breiten Masse zugänglich gemacht werden.Flugblätter oder auch kleine Infoblättchen von wenigen Seiten lassen sich relativ kostengünstig in Heimarbeit herstellen und sind sinnvolle und wirkungsvolle Methoden,den normalen Bürger über das wirkliche Treiben in unserem Land aufzuklären.Wenn das Volk die Systemmedien nicht mehr annimmt,müssen deren Macher zwangsläufig umdenken.Wenn auf einmal hunderttausende von Deutschen ihre GEZ-Gebühren kündigen,die Zeitungen Lesereinbußen von 20-30% haben,dann wird sich auch die Politik ändern.Es ist so,wie es schon immer wahr;das Volk hat auch heute noch die Macht in der Hand.Nur muß es aufgeklärt und zum nachdenken gebracht werden sowie einig sein.Dieses zu erreichen,muß Aufgabe des NW sein.
41 Michael Winkler // Nov 15, 2007 at 16:11
Ach Leute,
um wenigstens einmal die dümmsten Vermutungen auszuräumen:
1. Ich besitze einen Presseausweis.
2. Ich verkaufe weder Gold noch Silber, erhalte nirgendwo Provision und glaube auch nicht, daß sich unter meinen Lesern Milliardäre befinden, die über genügend Mittel verfügen, die Kurse zu treiben.
3. Schon mal daran gedacht, daß ein “gestandener Mann” auch die eigene Mutter versorgen könnte? Meine wäre ohne mich letztes Jahr gestorben.
Ich habe nichts dagegen, wenn die Leute Riester-Verträge abschließen – reagiere aber unfreundlich, wenn mir die Ohren vollgeheult werden, wenn Gold und Silber ihre Kurse verzehnfachen.
Es ist auch nicht meine Angelegenheit, wenn undankbare Kinder ihre Mutter (mein Vater ist schon ‘92 gestorben) in Einsamkeit versauern lassen. Ich werde das nicht tun.
Mir ist allerdings vollauf bewußt, daß ich nicht da siegen kann, wo sogar die Götter vergebens kämpfen. Mal schauen, ob wenigstens dieses Zitat bekannt ist.
Michael Winkler
42 Rurik // Nov 15, 2007 at 16:19
@ Dr. Seltsam
Nee, keine Lust – du Pfeife!
43 Wortkritiker // Nov 15, 2007 at 16:24
@Schörner:
Doch, doch – ist ganz nüchtern mein voller Ernst.
Soll Herr Winkler einen Beitrag schreiben über das schändliche Verhalten in der Silber-Industrie, einen über die Ausbeuter im internationalen Diamant-Handel, einen über zu Unrecht verlangte Gebühren – und einen weiteren über seine Sicht der Pressefreiheit in diesem Lande.
Aber er möge doch bitte aufhören ein Verhalten anzuprangern ( “Sie kennen solche Nebensätze bestimmt, die kleinen Verweise, die untergebracht werden, obwohl sie mit der eigentlichen Meldung nichts zu tun haben” ), solange er sich selbst dieses Instrumentes bedient.
Und um eines klarzustellen: Ich habe den Artikel um genau einen Nebensatz gekürzt im Bekanntenkreis verteilt.
Und genau jener Kreis bekommt am Wochenende auch eine Mitteilung über das Verhalten von MS. Das war mit neu, und somit wollte ich erst etwas mehr erfahren – als einen eingeschobenen Nebensatz.
Comprende? /:=)
44 Antifaschist // Nov 15, 2007 at 17:40
“1. Ich besitze einen Presseausweis.”
Sind sie hauptberuflicher Journalist? Verdienen sie min. 60% ihres Einkommens aus journalistischer Tätigkeit? Nein? Dann wirds aber Zeit, dass man ihnen den Presseausweis abnimmt.
Wer schreibt einen Brief an die entsprechenden Stellen?
45 Schwabe aus Stuttgart // Nov 15, 2007 at 20:09
“Wer bezeichnet den Juden als “Avaro, usurero” (”Miserabler, gemeiner, geldgieriger Mensch, Wucherer”)?
Rchtig das spanische Wörterbuch LAROUSSE”
Naja, man bezeichnet auch Schotten und Schwaben als geizig. Und? Es stimmt trotzdem nicht. Aber wir Schwaben sind fleissiger und etwas sparsamer, das stimmt. Deswegen sind wir ja auch erfolgreicher als z.B. die Ossis. Kein falscher Neid bitte, aus den billigen Plätzen da.
Und? Was kommt als nächstes? Die Behauptung einer schwäbischen Weltverschwörung? Schwäbische Hochfinanz? Antischwäbische Wörterbücher? Die Protokolle der Weisen von Württemberg? Die Endlösung der Schwabenfrage?
46 Eine andere Feldpostnummer // Nov 15, 2007 at 21:54
@Schwabe aus Stuttgart
Kerle, hosch du en Spare´ logkker?
Die Ossis sind weder auf Grund ihrer Sparunfreudigkeit (unter gewissen Einkommen, kann man wenig sparen) noch auf Grund ihres “Fleißes” – ob es sinnvoll ist sich halbtot zu leben um zu arbeiten sie dahingestellt – benachteiligt. Das spielen auch grundsätzliche Umstände sehr mit. Ich habe bei zugezogenen (”Nei g´schmeckte”) Ostländern auch eher das Gegenteil erlebt.
Da der Beitrag ohnehin nicht eben sinnhaft ist, sei allen Nicht-Schwaben nocht die “Schwabissimo”-Seite des Peter Magolds http://www.petermangold.de/ empfohlen, wer sich über die Eigenheiten und Spleens informieren will findet dort einiges.
47 runenraunen // Nov 16, 2007 at 0:33
@ Antifaschist
Hut ab, eifriger als die Gestapo…
@ Schwabe
Mir wäre es neu, wo ein durchschnittlicher “Ossi” in DDR und danach von Treuhand plattgemachten “blühenden Landschaften” sich hätte groß Vermögen aufbauen können…
Wie war das mit den Schwabenkindern?
So viel zur Fairness, ein Sueddeutscher.
48 Jude // Nov 16, 2007 at 1:01
@ kphp
“Wer bezeichnet den Judío (Jude) mit folgenden Charakterzug: “Geizhals, Wucherer, skrupelloser Mensch.” ?
Richtig das Langenscheidt Handwörterbuch (Spanisch – Deutsch), Seite 377, 11. Auflage 1998. ”
Also ich bin weder geizig, noch “wuchere” ich, noch hat man mich je einen skrupellosen Menschen genannt. Irgendwie stimmt die Propaganda also mit der Realität nicht so ganz überein. Deine Beispiele zeigen mithin, dass es keine jüdische Verschwörung gibt, aber im Gegenteil weitverbreitete Stereotypen gegen Juden.
Ja, die gibt es, aber sind die wirklich so unberechtigt? Ist es nicht erstaunlich, daß es ein einziges Volk geschafft hat, in mehr als 2000 Jahren so ziemlich allen Völkern dieser Welt gleichermaßen diese Definition abzunötigen? Da helfen noch nicht einmal Medienmonopole. In solchem Fall kann es ja wohl nicht immer an den Anderen liegen. Im Übrigen ist es nicht selten, daß es gerade die größten Geizhälse sind, die mit ihrer Großzügigkeit prahlen. In der Politik ist es ähnlich, da muß man sich vor allem vor denen vorsehen, die Begriffe wie Freiheit und Demokratie am meisten im Mund führen … aber da sind wir schon wieder beim jüdischen Ausgangspunkt. Gib dir keine Mühe, hier bist du falsch. Für dich ist HaGalil zuständig. – Schriftleitung Altermedia
49 Jude // Nov 16, 2007 at 1:07
“Was machen die Juden mit der Kontrolle der Medien?
Pharmaceuticals heilen von Krankheit
Impfungen produzieren Immunitaet
Die Heilung von Krebs dauert nicht mehr lange
Menopause ist eine Krankheit
Wenn ein Kind krank ist braucht es Antibiotika
Wenn ein Kind Fieber hat braucht es Tylenol
Krankenhaeuser sind sicher und sauber
Deutschland hat die Beste Gesundheitsversorgung auf der Welt
Milch ist gut
Vitamin C ist gut bei Husten.
Aspirin hilft gegen Kopfschmerzen
Heart drugs improve the heart.
Chemotherapy Roentgenbestrahlung sind effektive Mittel gegen Krebs
Das Ziel der Gesundheitsindustrie ist Gesundheit
HIV ist der Grund fuer AIDS.
Fluoride im Trinkwasser ist gut fuer deine Zaehne”
Tja, man tut was man kann.
50 Freibeuter // Nov 16, 2007 at 5:55
@Feldschnapsleiche :
Hast Du Fracksausen ?
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit ARGUMENTEN ?
Dein Gesülze ist mindestens so krank wie das letzte Aufgebot einer “Sozialistischen Einheitspartei”, der Du – nach eigenem Bekunden – angehörst : Den Altbolschewisten von der SED, die sich jetzt “Die Linke” schimpft.
Deine Zeit ist abgelaufen, wie Du gemerkt hast. Aber besser spät als garnicht ! Mit immerhin 18 Jahren Verzögerung….stolze Leistung.
Also doch “Fußlahmer des Langen Marschs” ? Guten Morgen, Genosse Nichtsnutz…. !
51 's Fritzle // Nov 16, 2007 at 9:58
@ Schwabe aus Stuttgart
@ Eine andere Feldpostnummer
Oh verhebs, oh verhebs! Heidestuagertaberau! Euch soll doch beide der Blitz beim Scheisse treffe! Wie ka ‘mr bloß ’s Heilige Suevia so overschämt en de Dreck ziehe?!
I sag’s Euch im Gute: I schlag Euch ogspitzt en de Bode nei, daß Euch onser Herrgott mit dr Beißzang wieder rausziehe muß, wenn I Euch no eimal dabei verwisch, daß Ihr mei Schwabeländle so ronter macht.
Des sag Euch I,
’s Fritzle
52 Freibeuter // Nov 16, 2007 at 16:57
´s Fritzle :
Mit ausgewiesenen Deutschenhassern und Altmarxisten/Bolschewisten vom Schlag “Feldschnapsleiche” unterhält man sich bestenfalls in HEBRÄISCH und nicht in schwäbisch… was will der auch mit deutscher Mundart, dieser Vaterlandsverräter und Nestbeschmutzer von der SED/DieLinke ?
53 kphp // Nov 16, 2007 at 17:07
@’s Fritzle,
der @Schwabe aus Stuttgart – wäre gern einer, ist jedoch nur ne Pfeife dem se ins Hirn gschissa hen.Echte Schwoba wissen das unsere ostdeutschen Landsleute nur von Pfeifen, als Ossis bezeichnet werden. Wir Schwaben wissen was es heißt: „Eingkeit und Recht und Freiheit“ Lass mal das Wort „Ossi“ auf der Zunge zergehen und dann „Jude“, oder „Pfeife“. Solange die Pfeifen von „Ossi“ und „Wessi“ reden, wissen wir wer nicht zu uns gehört.
54 kphp // Nov 16, 2007 at 17:17
@Jude,
„Tja, man tut was man kann.“
Genau das ist es. Viele Menschen nehmen es Adolf übel, dass er nicht mehr getan hat, obwohl er konnte!
55 Jude // Nov 16, 2007 at 18:57
“Ist es nicht erstaunlich, daß es ein einziges Volk geschafft hat, in mehr als 2000 Jahren so ziemlich allen Völkern dieser Welt gleichermaßen diese Definition abzunötigen?”
Also in Asien sagt das niemand. Im Gegenteil, dort – also bei Chinesen und Japanern – gilt Erfolg als große Auszeichnung. Man bewundert Erfolg, er spornt zur Nachahmung an. – Das find ich gut!
Die Moslems hassen die Juden dagegen, das stimmt, aber sie kämen nicht auf die Idee uns als “gierige Geschäftemacher” zu denunzieren, denn das Feilschen gilt im Nahen Osten als hohe Tugend und Zeichen des Respekts. Die Moslems hassen uns wegen der militärischen Stärke des Staates Israel, nicht wegen guten Wirtschaftskenntnissen.
Der Grund für den weitverbreiteten Antisemitismus in Europa ist eher in der Bibel zu finden. Das NT ist lebensabgewandt und Reichtum gilt dem asketischen Christen als verwerflich. Aber dass die Goyim sich ausgerechnet den Juden Jesus als “Gott” ausgesucht haben, dafür können doch wir Juden nichts.
“Da helfen noch nicht einmal Medienmonopole.”
Oh doch, das wird mit der Zeit. Das wird schon.
56 runenraunen // Nov 16, 2007 at 23:05
@ Judäer
Wahrer Reichtum hat nichts mit Mammon zu tun und dass Jesus Jude gewesen sein soll ist nach tausendmaliger Wiederholung mindestens so offenkundig wie die Holocausa. Beides gilt dann dem Judäer, dass eigenlich er in seiner glaubensstiftenden Autorität angebetet würde.
Ein schönes Leben noch, mit Zins und Zinseszins!
PS: In China galt und gilt es immer noch, dass ein Leben einen Dreck wert ist. Lebensabgewandt waren wohl 60 Mio Tote unter Mao (ebenso unter Lenin und Stalin), die Lehre dazu stammt nicht von Asketen, sondern von “Erfolgreichen”.
PPS: Interessant auch, dass die Atombomben in Japan ausgerechnet auf die Städte mit dem größten Christenanteil fielen. Dafür können die “Erfolgreichen” sicher auch nichts…
57 Hauke Haien // Nov 17, 2007 at 20:51
@ Jude
du teilst das Schicksal deiner Vettern. Entweder gewinnen deine vettern und du oder sie haengen eines Tages am Galgen Deine ‘werte’ Persoenlichkeit eingeschlossen.
Was die Judenpresse in Deutschland fuer ein Bild ueber Juden vermittelt, ueber Rechte, ueber Adolf Hitler usw brauch ich dir ja wohl nicht sagen, dass solltest du ja schon kennen.
Normalerweise klammerst du dich ja an den Talmud wie die Jungfrau an ihr Hoeschen aber anscheinend machst du jetzt ja langsam die Augen auf. Deine Ablenkungen sind billig, das Bild des gescheiten Juden kannst du so nicht aufrechterhalten. Die Judenfratze scheint auch durch deine Kommentare hindurch.
H.H.
H.H.
58 kphp // Nov 18, 2007 at 15:33
@Jude,
Das jüdische Leben besteht aus zwei Elementen: Geld einsammeln und protestieren. – Nahum Goldmann, ehem. Präsident des Jüdischen Weltkongresses in seinem Buch «Das jüdische Paradox» (The Jewish Paradox) ,
athenäum, Frankfurt 1988, S. 77
Mayer Amschel Rothschild um 1800: “Merk’ das mein Sohn: Viel Geld können wir nur machen mit viel Blut.”
Ein Mitglied dieser weltweit reichsten, jüdischen Bankiersfamilie, Meyer Amschel Rothschild (1743 – 1812), prägte diesen bedeutungsvollen Satz:
Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.
Bei Zitaten sollte man schon die Quelle angeben.
Schriftleitung Altermedia
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