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Michael Winkler: Zum neuen Jahr (27.12.2006)

December 27th, 2006 · Post your comment (18 Comments)

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Michael Winkler

Manche Traditionen fangen klein an, aber das ist das dritte Mal, daß ich einen Jahresabschluß begehen kann. Zwar haben Denunzianten und denen hörige Staatsbüttel versucht, das zu verhindern, aber der Drang nach Freiheit bricht sich trotz aller Unterdrückung Bahn. Keine Diktatur dauert ewig, egal ob sich die Tyrannen in einer Festung oder in einem Kanzleramt verkriechen.

Dieses Jahr könnte ich meine guten Wünsche ganz kurz ausfallen lassen: Ich wünsche allen Berufspolitikern, allen überbezahlten Fernsehmoderatoren und Werbeikonen sowie allen entlassungsfreudigen Managern das, was ihnen meiner Meinung nach gebührt: den Rest ihres Lebens in einer Einraumwohnung in einer Plattenbausiedlung zu wohnen, im Osten Brandenburgs, an der polnischen Grenze. Statt Staats- und sonstiger Pensionen gibt es Hartz IV - und als Zugabe schimpfende Rentner im von der Schließung bedrohten Tante-Emma-Laden, die den Herrschaften bei jeder Gelegenheit erklären, daß es vor deren Amtszeit viel besser gewesen ist.

Ob jemand Helmut Kohl im abgerissenen Jogging-Anzug erkennt? Kurt Beck hingegen hat keine Probleme, der sieht auch dann noch so unrasiert aus wie heute. Harald Schmidt im Penner-Look haben wir bereits gesehen. Verona Poth als Oma am Krückstock kann ich mir leicht vorstellen. Nur Klaus Eszer wird schwierig. Dem muß man ganz gezielt abgewöhnen, harmlose Passanten mit seiner ständigen Frage zu belästigen: “Haste mal ne Million?”

Was erwartet uns im nächsten Jahr? Edmund Stoiber hat es dieses Jahr noch geschafft, sich im Amt zu halten, aber gelingt ihm das auch 2007? Als er mit 53 seinen Vorgänger Max Streibl aus dem Amt gekegelt hat, warf er die zehn Jahre ältere Frau Berghofer-Weichner aus dem Kabinett mit der Begründung, er könne keine Leute über 60 in seinem Kabinett gebrauchen. Jetzt ist er selbst 65 (auch wenn er gelegentlich wie 85 aussieht) und pensionsreif. Zwar verliere ich mit ihm ein stets verfügbares Ziel meiner Kommentare, aber erstens macht es wenig Spaß, auf festgefrorene Enten zu schießen, und zweitens halte ich meinen Opfern die Treue und erwähne sie selbst dann noch, wenn sie wie Trittin nichts mehr zu sagen haben.

Eine versagende Kanzlerin wäre nichts Neues, die macht einfach mit dem weiter, was sie schon 2006 nicht gekonnt hatte. Stümperhafte Regierungsarbeit und in Treue fest zu Israel stehen, mehr erwarte ich von ihr nicht. Der alte Landgraf von Hessen hat seine Söldnertruppen den Engländern noch verkauft, der Todesengel Merkel schickt deutsche Soldaten auf Kosten des deutschen Steuerzahlers in die Kolonialkriege der Amerikaner.

Harald Schmidt wird von der ARD derzeit zu einer Art Gegen-Gottschalk aufgebaut. Dafür hat er sich durch altersschwache Gags und zeitschindende Fülleinlagen in seiner immer langweiliger werdenden “Late-Night-Show” qualifiziert. Jetzt braucht man nur noch ein tolles Show-Format für ihn. Wie wäre es mit “Einer wird gewinnen”? Oder mit “Der goldene Schuß”? Ach nein, das lief damals im ZDF. Aber keine Sorge, im reichen Fundus von Peter Frankenfeld findet sich bestimmt etwas, das Harald Schmidt schlechter machen kann. Oder man gibt ihm eine Vorabendserie, wie damals “die Hesselbachs”. Aber dann brauchen wir auch eine neue Inge Meysel. Hm, Uschi Glas ist dafür leider zu alt… Nehmen wir Veronika Ferres, die kann alles, was geringe Ansprüche an Schauspieler stellt.

Frank-Walter Steinmeier hat sich für das neue Jahr etwas ganz Besonderes vorgenommen. Nein, eine Million Bonusmeilen anzusammeln ist für den deutschen Außenminister kein Problem, das wäre keine Herausforderung. Er hingegen möchte wenigstens ein einziges Mal bei einem Interview direkt in die Kamera schauen, damit das Fernsehpublikum in nicht nur im Profil kennt. Natürlich verstehe ich, warum unser Bindestrich-Minister immer schräg an der Kamera vorbeischaut, denn das ist eine einzige Möglichkeit, Profil zu zeigen, denn selbst die wichtigen Affären hat ihm ja schon sein Vorgänger abgenommen.

Jetzt sollte ich einen von der CDU bringen… CDU… Ja, die haben Minister in Berlin. Irgendwie kann ich mich erinnern, daß da mal jemand war… Pofalla? Nein, der ist… hm, jedenfalls kein Minister. Seehofer? Der tritt zwar außerhalb von Vogelgrippe und Gammelfleischskandalen nicht mehr in Erscheinung, aber ist trotzdem nicht in der CDU. Irgend jemanden müssen die doch dort haben, die Kanzlerin kann den ganzen Blödsinn doch gar nicht allein anrichten… Aber vielleicht fällt mir noch jemand ein.

Wenigstens gibt es Jürgen Rüttgers, den bekanntesten Politiker der SPD in Nordrhein-Westfalen. Ja, gut, er ist gar nicht bei der SPD, aber die wäre froh, er wäre es. Da hat die CDU ein soziales Gewissen und einen Mann mit Ideen, aber sie kann nichts mit ihm anfangen. Ihm wünsche ich Erfolg, NRW kann das gebrauchen, nach so vielen Jahren SPD-Herrschaft. Bildung wäre übrigens ein sehr gutes Thema, jetzt, wo Bayern die vernünftige Schulpolitik aufgegeben hat.

Über den brutalstmöglichen Roland Koch läßt sich wenig schreiben. Seine letzte bemerkenswerte Tat war, Angela Merkel den Kolonialkriegsminister anzudienen. Oh - da hätte ich ja einen CDU-Minister in Berlin… aber Franz Josef Jung gibt nichts her, worüber ich schreiben könnte. Wenigstens hat er einen Dienstwagen und reist in der Welt umher, während sein Mentor und gewesener Boß nur mit dem Dienstwagen herumschippert. Jedenfalls war Roland Koch einmal der kommende Mann der CDU gewesen. Heute fingerhakelt er mit Freien Wählern über Wahlkampfkostenerstattungen und hat seine Zukunft hinter sich. Belassen wir ihn in Hessen, dort bleibt er dann auch brutalstmöglich.

Ach ja, Ulla Schmidt… Wie viele mißratene Gesundheitsreformen verdanken wir dieser Dame inzwischen? Ist die noch im Amt, weil Merkel glaubt, irgendwann müsse auch der mal etwas gelingen? Also, ich habe da meine Zweifel. Wo sollte sie es denn gelernt haben? Sicher, das sprichwörtliche blinde Huhn soll ja auch ab und zu ein Korn finden, doch dieses spezielle blinde Huhn hat sein Körnchen im Ministeramt gefunden. Wer nach den Ulla-Schmidt-Reformen krank wird, empfindet die Krankheit wieder als Schicksalsschlag und göttliche Strafe - wie wir Bürger diese Ministerin. Was sollte ich als Christenmensch ihr wünschen? Erfolg, Klugheit, Einsicht? Ach nein - fortdauernde Gesundheit. Die ist bitter nötig in diesen Tagen.

Michael Glos wünsche ich, daß er Wirtschaftsminister wird. Ja, ich weiß auch, daß er das schon ist, zumindest trägt er den Titel. Aber ich wünsche ihm, daß er es wirklich wird. Also nicht so ein Wirtschaftsminister, wie Markus Söder glaubt, daß er selbst werden könnte, sondern ein richtiger, fähiger Mann in diesem Amt. Er muß ja die Suppe auslöffeln, die ein anderer eingebrockt hat, der rechtzeitig vor Amtsantritt erkannt hat, daß er nicht die erforderliche Befähigung besitzt. Also nicht Söder, der wird nie einsehen, daß er für ein Amt nicht befähigt ist. Aber Michael Glos wünsche ich alles Gute.

Günter Jauch wird im nächsten Jahr der Kassiere-Viel des deutschen Fernsehens. Dampfplauderer bei ARD, Skandalaufsucher bei RTL, dämliche Fragen stellen, durch die irgendwelche Leute hoffen, Millionär zu werden - und so nebenbei noch Nervensäge in der Werbung. Wie schlimm ist es um Deutschland bestellt, daß wir einen solchen Universalstar brauchen? Gibt es wirklich keinen vernünftigen Nachwuchs mehr im deutschen Fernsehen? Oder wagen die gebührenfinanzierten Intendanten es nicht mehr, jungen Leuten eine Chance zu geben? Ich sehe ein solches Arrangement als ein Zeichen des kulturellen Niederganges im öffentlichen Zwangsbezahl-Fernsehen. Haben wir Günter Jauch verdient? Nein - wir nicht, aber die deutschen Rundfunkanstalten schon.

Wer steht für die deutsche Wirtschaft? Josef Ackermann, der sich aus einem Prozeß wegen Veruntreuung von Firmengeldern herausgekauft hat? Klaus Kleinfeld, der Vorstand der Siemens-Korrumpierungs-AG? Piëch, Pischetsrieder, Volkert, Hartz von der VW-Mafia? Welche Leute wir nicht mehr wollen, wissen wir. Aber gibt es Leute, die wir brauchen? Manager, denen unsere Achtung gebührt? Tüchtige Firmenlenker, die für die ihnen anvertrauten Leute sorgen? Ich kenne keinen und kann keinen benennen. Es gibt sie bestimmt, aber in kleinen Firmen, unbekannte Leute, nicht jene “Gewaltigen”, die im Rampenlicht und in den Schlagzeilen stehen.

Ich denke, Guido Westerwelle hat auch eine Erwähnung mit guten Wünschen verdient. Schließlich führt der arme Kerl die FDP in einer Zeit, in der die FDP schon acht Jahre nicht mehr der Bundesregierung angehört und in den Bundesländern auch eher große Koalitionen geschlossen werden, anstatt die FDP zu beteiligen. Der Mann hat noch nicht einmal einen Ideengeber, er muß schauen, wo er sich Inspirationen holen kann. Dem armen Guido fehlt ganz einfach die Fortune, die nötig ist, um in hohe Ämter zu gelangen. Nur, was wünsche ich ihm? Erfolg? Ideen? Ein Wunder? Oder den vorgezogenen Ruhestand? Ach, ich wünsche ihm mehr Beachtung als Oppositionsführer, denn die hat er dringend nötig.

Den Rest der guten Wünsche reserviere ich für uns alle, für uns, die Namenlosen, die Unwichtigen, die für die Politiker nur als Stimmvieh zählen, das hin und wieder an die Wahlurnen getrieben wird.

Was ich für 2007 erwarte, habe ich frühzeitig geschildert. Ich wünsche mir, daß ich total danebenliege. Ich wünsche mir, daß Deutschland und der Welt jenes Chaos erspart bleibt, das ich befürchte. Ich wünsche mir bessere Zeiten, ein freies Land, eine Regierung, die wirklich das tut, wofür sie eingesetzt und bezahlt wird.

Ich wünsche mir das ohne Blutvergießen, Trümmer und Chaos. Ja, ich wünsche mir eine bessere Welt, ohne den Preis dafür zu bezahlen, ohne zuvor die Hölle auf Erden entfesselt zu sehen. Ich wünsche allen Menschen Frieden und Einsicht, die Umkehr zum Guten.

Ich wünsche, aber mir fehlt der Glaube.

Deshalb wünsche ich Ihnen allen, daß Sie das, was uns bevorsteht, in guter Verfassung überleben. Ja, darum geht es, nicht ums Überstehen, sondern ums nackte Überleben. Ich wünsche Ihnen alles Gute, ein erfolgreiches und hoffentlich friedliches neues Jahr.

Hoffen wir auf 2007, auf daß es besser werde, als ich es befürchte.

Quelle: Michael Winkler 27.12.06



Tags: Allgemeines

18 responses so far ↓

  • 1 Hausser // Dec 27, 2006 at 15:56

    Vielleicht sollte man sich eher wünschen, daß Michael Winkler mit seinem Pessimismus recht behält. Die Mehrheit der Deutschen scheint man nur durch eine existentielle Krise aus ihrer Wohlstandsanästhesie und ihrer geistigen politisch-korrekten Denkbarriere befreien zu können. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

  • 2 stromerhannes // Dec 27, 2006 at 16:22

    Die Rasanz, mit der global fast alle Werte ihren Besitzer zugunsten von”Beschnittenen” wechseln, in Verbindung mir dem drohenden zerplatzen der Schwindelwährung $, lässt mich persönlich Vorratshaltung anlegen.
    Auch Werkzeuge zur Selbsthilfe werden angeschafft.

    Erkennen mildert den Aufprall.

    NOTBREMSE!

    st.

  • 3 Thomas Brehl // Dec 27, 2006 at 16:49

    Als Vielschreiber kann ich nur sagen: erneut ein ausgespochen lesenswerter Artikel von Herrn Winkler. Seine pointierte Art zu schreiben, dieses dezente Würzen mit allerlei satirischen Bemerkungen…, da macht das Lesen Spaß! Ich hoffe wir hören auch im kommenden Jahr des öfteren von diesem modernen Eulenspiegel als Kommentator der uns begleitenden Ereignisse.

    Die winzige Kritik eines hessischen Lokalpatrioten sei trotzdem gestattet: Inge Meysel spielte in den “Unverbesserlichen” mit, nicht bei den “Hesselbachs”, das war die unvergessene Lisel Christ, die mit ihrem Spruch “Karl, mei Drobbe!” weit über Hessens Grenzen hinaus bekannt geworden ist.

  • 4 Klaus // Dec 27, 2006 at 17:58

    Toll.

  • 5 Arno434 // Dec 27, 2006 at 18:59

    Trotz aller bitterer Warheiten einfach nur herzerfrischend.

    Der Beitrag von Herrn Winkler war nicht einfach nur eine Kolumne, sondern die glaubhafte Rede eines Bundespräsidenten zum Jahreswechsel. Hoffen wir, dass Herr Winkler dieses Amt einst übernehmen wird.

  • 6 Arno434 // Dec 27, 2006 at 19:01

    “Wahrheiten” musses natürlich heißen. `tschuldigung.

  • 7 fips // Dec 27, 2006 at 19:46

    Leider wird eine bessere Welt wahrscheinlich nicht ohne “Blutvergießen, Trümmer und Chaos” entstehen können.

  • 8 schönerianer // Dec 27, 2006 at 19:49

    Ich wünsche mir, daß der Platz, welcher Jürgen Schwab hier eingeräumt worden ist, in Zukunft von Michael Winkler gefüllt wird.

  • 9 Dike // Dec 27, 2006 at 20:03

    Michael Winklers Wunsch im 2. Abschnitt ist ganz sicher seiner Sanftmut geschuldet… ;-)
    Guter Artikel!

  • 10 Wetekamp // Dec 27, 2006 at 20:05

    Deutsche sehen in Politikern keine Volksvertreter
    27. Dez 17:56

    Nur wenige Deutsche halten Politiker für Menschen …

    Weiterlesen: http://www.netzeitung.de/deutschland/483324.html

  • 11 soter // Dec 27, 2006 at 20:31

    Michael Winkler schreibt schon bemerkenswerte Artikel

  • 12 Haunebu // Dec 27, 2006 at 22:08

    Ein guter Beitrag - kann man nicht anders sagen. Der Inhalt ist zwar alles andere als erfreulich, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten.

    Dazu passt vielleicht auch dieser Artikel auf freenet.de: http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/topnews_c1b4be686c1bd36f57053f4fcfe29e35.html

    Für unsereins natürlich nichts neues, aber für freenet wohl doch einen Artikel wert.

    “Berlin (dpa) Die Kluft zwischen Politik und Bevölkerung war in Deutschland noch nie so groß wie Ende dieses Jahres. Laut ForsaUmfrage glauben 82 Prozent der Bundesbürger, dass die Politiker «auf die Interessen des Volkes keine Rücksicht» nehmen.”

    Sieh an… doch so schlimm… oder gar noch schlimmer… oder freenet-mässig völlig überzogen?

    Immerhin: “Kurz vor dem Jahreswechsel kann die Union wieder auf mehr Zuspruch bei den Wählern setzen” (2 Punkte mehr im Vergleich zur Vorwoche).

    Ja schon, aber wenn von 100% Wahlberechtigten, nur noch rund 50% wählen gehen, dann kann man wohl eh nicht mehr von Volkes Stimme reden.

    Die Idee, Politiker ins Hartz 4 Elend zu schicken, finde ich gut. Dann aber bitte auch artgerecht im multikulti Viertel mit Umweltzone Siegel - da gehören sie hin. Sollen sie doch mal die Suppe auslöffeln, die sie anderen aufgetischt haben. Als “Dienstwagen” bekommen dann alle einen Euro 1/2 Diesel oder Kat-losen Benziner, um automobile Fluchtversuche/Fahrten zur Frohnarbeit, aus den mit Fahrverboten belegten Umweltzonen, gleich ganz zu verhindern.

  • 13 Unahängiger Publizist // Dec 27, 2006 at 22:54

    Ich freue mich an Gleichgesinnten, jedoch warum sind wir
    so wenige?
    Machen wir uns nichts vor: zu Lesendes ist bei unseren
    ungebildeten Mitmenschen nicht sehr wirksam, weil in
    aller Regel nur die Bild-Zeitung angeschaut bzw. auch
    darin nur ein kleines bißchen gelesen wird. Ohne einen
    deutschen Rush Limbaugh in ARD oder ZDF bzw. in einem
    häufig frequentierten Privatsender gibt es keine Volksauf=
    klärung, werden wir nie durchdringen!*

    Fein, dann legen wir die Füße also gleich auf den Tisch, um der Dinge zu harren die da kommen, hm?
    Besser ist, man bedient sich erst einmal der Dinge die man hat und nützt sie auch richtig aus, was bislang eigentlich nur in den seltensten Fällen geschieht. In jedem Fall kommt man dann schon eher etwas weiter, als wenn man nur darüber jammert, was man alles nicht hat. Nicht immer nur nach dem Nebenmann schielen, sondern auch sehen was man selber tun kann.

    Schriftleitung Altermedia

  • 14 wartender Krieger // Dec 28, 2006 at 0:59

    Ja, der Winkler weiss, wie man politische Satire macht!

    Doch was viel wertvoller und hilfreicher gerade für die nationale Bewegung ist, sind seine Ideen und Lösungsvorschläge für ganz naheliegende politische und wirtschaftliche Probleme!

    Zielsicher und pointiert das Tagesgeschehen zu kommentieren und den Politkaspern das zu geben, was ihnen gebührt, mag zwar ganz erheiternd und auch nötig sein, doch im täglichen politischen Kampd bringt das nicht unbedingt viel, sofern nicht gezielt und richtig angewendet.

    Vielleicht überlegt sich Herr Winkler ja demnächst einmal, ob er anstatt der Veröffentlichung seiner Prangerartikel lieber eine eigene, angepasste Kolummne mit entsprechend konkreten und brisanten Inhalten für Altermedia entwickelt?

    Jedenfalls wünsche ich mir auch, daß Herr Winkler in Zukunft den Platz von Jürgen Schwab hier bekommt, hauptsächlich weil schon ein Artikel von ihm mehr an Substanz und konkreten Inhalten hat wie alle von Schwab bisher veröffentlichte Serien zusammen!

    Die nationale Sache braucht Könner, gerade in der Öffentlichkeitsarbeit und Publizistik!

    Und Michael winkler ist zweifelsohne einer von diesen!

  • 15 Schlapumpel // Dec 28, 2006 at 1:42

    ” Ohne einen deutschen Rush Limbaugh in ARD oder ZDF bzw. in einem häufig frequentierten Privatsender gibt es keine Volksaufklärung, werden wir nie durchdringen!”

    Sie unterschätzen die Auffassungsgabe unseres Volkes.

  • 16 stromerhannes // Dec 28, 2006 at 23:41

    Positiv ist zu bewerten, dass Leute wie Herr Winkler aktiv daran arbeiten, den verdummten Massen einen Spiegel vorzuhalten und zum Erkennen der Tatsächlichkeiten im Land anregen…

    Sollte sich in naher Zukunft statt einer zahnlosen nationalen Partei einmal eine wirksame Bewegung gründen; Herr Winkler wäre erste Wahl ….

    Vielleicht sollten sich einmal zwanglose Treffen zwischen Leuten wie dem Mann, Günter Deckert, Christian Worch, H.-G. Wiechmann, Thomas Brehl und anderen einfädeln lassen…
    Und Udo Voigt wird auch eingeladen…?!

    st.

  • 17 Frei-ja // Dec 29, 2006 at 0:51

    Wo gab es jemals nach Blutvergießen, Trümmern und Chaos eine bessere Welt? Viele Mütter, Kinder, Alte, Frauen und sicher auch etliche Männer würden dort hinziehen. Es gab immer nur eine Weile Frieden, doch keine gerechte Welt. Oder habe ich zu wenig Geschichtskenntnisse? Was bringen erneutes Blutvergießen … außer wieder Elend und Grausamkeit und neue Macht für andere Machtgierige? Eine Reduzierung der Menschheit, was man auch fortschrittlicher und sicher besser lösen könnte.

  • 18 H.H. // Jan 2, 2007 at 1:36

    Herr Winkler,
    Sie sind eine echte Bereicherung auf Altermedia!
    Sie sollten hier häufiger mit Ihren pointierten, geistvollen Essays erscheinen.
    Das dürfte Ihnen nicht nur eine größere Plattform für Ihren Auftritt bieten, sondern dürfte andererseits auch der Altermedia-Gemeinde zahlreiche neue Denkanstöße und Einsichten vermitteln.
    Freue mich schon auf Ihre nächste Kolumne!
    MDG
    H.H.

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