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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Ministerpräsidentenwahl im Schweriner Landtag (06.10.08)

October 6th, 2008 · Post your comment (30 Comments)

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Pastörs erweist neuen

Ministerpräsidenten die Ehre

Im Schweriner Landtag fand heute die Wahl des neuen Ministerpräsidenten statt. Ein rein formeller Akt, weil bereits vorher bekannt war, dass Erwin Sellering (SPD) die Nachfolge von Harald Ringstorff antreten würde. Umso überraschender, als sich kurzfristig noch ein weiterer Überraschungskandidat für das Amt meldete, nämlich der NPD-Fraktionschef Udo Pastörs. Vermutlich in der Hoffnung, wenigstens ein oder zwei „Fremdstimmen“ von den anderen Parteien zu bekommen. Letztlich blieb es bei den sechs Stimmen aus seiner eigenen Fraktion.

Erwin Sellering

Im Anschluss daran spielten sich offenbar seltsam anmutende Szenen unter den NPD-Abgeordneten ab. So berichtet ENDSTATION RECHTS: Bei der folgenden Vereidigung des Ministerpräsidenten sah es schließlich zuerst so aus, als wollten die NPD-Fraktionäre – entgegen parlamentarischem Brauch – sitzen bleiben. Pastörs schien es sich dann aber doch noch anders überlegt zu haben. Nachdem die Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider die NPD-Abgeordneten aufforderte, aufzustehen, erhob sich zunächst der Fraktionsvorsitzende Pastörs und sprach nacheinander mit jedem einzelnen der fünf anderen NPD-Abgeordneten, erst danach folgten diese recht widerwillig der Aufforderung ihres Fraktionsvorsitzenden Pastörs und erhoben sich für die Vereidigung.

Anfang Februar war das noch ganz anders: Die NPD-Fraktion sorgte für einen medialen Aufschrei, als ihre Abgeordneten sich dem nachträglichen parlamentarischen Gedenkritual um den internationalen Holocaust-Gedenktag vom 27. Januar enthielten und stattdessen während der Schweigeminute einfach sitzenblieben und gelangweilt in die Kulisse schauten.

Die Medien sprachen seinerzeit von einer „Gedenkverweigerung“ die allerdings folgenlos blieb, da es bislang noch jedem freigestellt ist, wem er gedenkt und wem nicht. Dieses Prinzip gilt freilich auch für Ehrerweisungen gegenüber neugewählten Ministerpräsidenten. Es ist lediglich „parlamentarischer Brauch“ aber keineswegs Pflicht, anlässlich einer solchen Vereidigung aufzustehen – man hätte aber auch ebenso gut sitzenblieben können, wie es die übrigen fünf NPD-Abgeordneten wohl ursprünglich auch geplant hatten. Dass sie sich dennoch erhoben und es somit den anderen Parteien gleichtaten, lag an der Intervention ihres Fraktionsbosses Pastörs. Vielleicht handelte es sich dabei ja schon um eine Art Testflug für den 27. Januar nächsten Jahres. „Sitzenbleiben“ als Ausdruck des Protestes scheint ja inzwischen nicht mehr unbedingt Teil der angekündigten Fundamentalopposition zu sein.

Siehe auch
Endstation Rechts 06.10.08



Tags: Allgemeines

30 responses so far ↓

  • 1 Winfried Sobottka // Oct 6, 2008 at 23:35

    Wie bei allen Parteien: Die Anständigen werden vertrieben oder gehen voller Ekel von allein.

    http://tagebuch.freegermany.de

  • 2 Winfried Sobottka // Oct 6, 2008 at 23:57

    Pardon – der Kommentar oben war zu dem Beitrag mit Molau gesetzt – hatte mich schon gewundert gehabt, dass der erste Kommentar von mir zu Molau nicht mehr zu sehen war….

    Ich bitte vielmals um Entschuldigung und um Löschung des oben falsch gesetzten Kommentars!

  • 3 griesgram // Oct 7, 2008 at 1:54

    Wenn man sitzenbleibt, müßte man ja zu dem Hampelmann aufsehen.
    Und wer will das schon?

  • 4 sturmführer // Oct 7, 2008 at 5:35

    Ich kann nicht erkennen, was am Verhalten der NPD tadelswert wäre : Es ist ganz einfach eine Frage des Anstandes ! Wenn man erwartet, daß man im Parlament als Gleichrangiger behandelt wird – wovon man ja leider noch meilenweit entfernt ist – so muß man sich halt den allgemeinen Gepflogenheiten anpassen. Etwas ganz anderes ist es z. B. bei verordneten Gedenktagen die Referenz zu verweigern. Hier gilt der preußische Grundsatz vom “Mannesmut vor Fürstenthronen”.

  • 5 lamersdorff // Oct 7, 2008 at 5:43

    Sind Altermedia die Themen ausgegangen?

    Altermedia findet es berichtenswert, wenn ein NPD-Abgeordneter sich zur Abwechslung mal benimmt wie ein zivilisierter Mensch.

    Der Eidesleistung des demokratisch gewählten Ministerpräsidenten, nicht etwa dem Ministerpräsidenten, die parlamentarische Gepflogenheit die Ehre der Beiwohnung der Eidesleistung im Stehen zu erweisen, ist ja wohl eines der primitivsten Grunderfordernisse an Abgeordnete, auch an die, die in einem Parlament eine demokratische Partei zu vertreten nur vorgeben.

    Welche normal zivilisatorische Handlung des Abg. Pastörs wird demnächst bei Altermedia in den Schlagzeilen Erwähnung finden?

    Pastörs isst mit Messer und Gabel?
    Pastörs zieht nach dem Besuch des Häusels die Spülung im WC?

    MfG
    SvL

  • 6 Worch // Oct 7, 2008 at 5:44

    Also, eine gewisse Form bürgerlicher Höflichkeit sollte gewahrt bleiben; da stimme ich Udo Pastörs unbedingt zu. Wenn jemand einen Eid ablegt, stehe ich auf. Egal, was ich von dem Mann halte, der den Eid ablegt. Ich ehre damit nicht zwingend den Mann (oder sein Amt), sondern den Vorgang des Eides, der heilig und bindend ist.

    Erweist sich der Mann später des Eides als unwürdigt, liegt das am Mann, aber nicht am Eid. Und selbst wenn ich schon VORHER weiß, daß der Mann sich an den Eid nicht halten wird, weil er beispielsweise in anderer Funktion einen abgelegt und später nicht eingehalten hat, dann bleibt trotzdem das Ablegen des Eides ein heiliger Vorgang.

    Grüße
    Christian Worch

  • 7 ??? // Oct 7, 2008 at 6:51

    Und im selben Moment ist in China ein Sack Reis umgefallen…

  • 8 jochen // Oct 7, 2008 at 6:56

    Es ist doch vollkommen gleichgültig ob diese Reverenz meine Zustimmung findet. Pastörs führt die Fraktion, er weiß wie er sich dort zu verhalten hat.

  • 9 Rebell aus BTF // Oct 7, 2008 at 7:25

    Ich bin auch schon mal sitzen geblieben… vor 22 Jahren. Die 8 Klasse durfte ich dann wiederholen….

    Interessiert keinem ? Ich denk, genau so wirds mit dem obrigen Beitrag auch sein…

  • 10 Mönch Gregor // Oct 7, 2008 at 7:47

    Ich denke auch, die Vereidigung ist mit der “Gedenkverweigerung” nicht zu vergleichen.

    Pastörs hat Anstand und Würde gezeigt.

  • 11 Arminius // Oct 7, 2008 at 8:42

    Das Verhalten von Pastörs war absolut richtig und angemessen.

  • 12 Peter Naumann / Dresden // Oct 7, 2008 at 8:58

    Mir scheint, daß es ALTERMEDIA leider allzu oft nur um “Kritik um jeden Preis” an der NPD geht. Das ist bedauerlich, denn es erzeugt Verwerfungen, Mißtrauen und entbehrliche “Reibungsverluste” innerhalb des volkstreuen Widerstandes. Das dient aber letzten Endes unseren Feinden.

    Außenstehende sollten einfach mal unterstellen, daß sich Udo Pastörs und seine Kameraden etwas vernünftiges dabei gedacht haben, als sie aufgestanden sind. Nicht alle Überlegungen sind einem Betrachter sofort offensichtlich. Mich wundert immer wieder, mit welcher Selbstherrlichkeit in “unseren Reihen” von außen über Vorgänge geurteilt wird, ohne im Besitz der Hintergrundinformationen zu sein, die für eine sachgerechte Beurteilung notwendig wären.

    Seit langem frage ich mich, warum das so ist – denn diese Verhaltensweise ist ja weit verbreitet. Ich denke, es hat etwas mit unserer schon jahrzehntelang andauernden Machtlosigkeit zu tun, die uns bedrückenden Zustände zu verändern.

    Und wenn sich dann mal eine Chance bietet, auf Mißstände oder auch nur vermeintliche Mißstände hinzuweisen und Kameraden zu kritisieren, so wird diese Gelegenheit zur “Machtausübung” dann willig ergriffen. So jedenfalls ist mein Erklärungsversuch für dieses Phänomen.

    Um nicht falsch verstanden zu werden: ich wende mich nicht gegen Kritik an sich. Ich wende mich dagegen, daß von außen Geschehnisse oder das Entscheidungen von Kameraden in ätzender Weise kritisiert werden, ohne, daß man die Beweggründe erforscht hat.

    Deshalb: Einfach öfter mal “die Klappe halten”…

    Beste Grüße aus Dresden,
    Peter Naumann

  • 13 BdU // Oct 7, 2008 at 9:46

    Es ist eine gute Taktik sich jemandem, der einem selbst gegenüber die primitivsten Anstandsregeln mißachtet, trotzdem selbst gegenüber anständig zu benehmen. Es wirkt überlegen und souverän und läßt ein schlechtes Licht auf den Anderen fallen, vor allem in der Außenwirkung. Gut gemacht Herr Pastörs.

  • 14 NPD-Freund // Oct 7, 2008 at 9:47

    Wenn man immer sitzenm bleibt fällt es eines Tages nicht mehr auf das man sitzen bleibt.
    Am nächsten Holo-Gedenktag bleibt man sitzen und alle sagen “wie immer”

  • 15 Peter Naumann / Dresden // Oct 7, 2008 at 9:54

    (Meinen vorstehenden und mit einigen Schreibfehlern behafteten Text von 8:58 Uhr habe ich versehentlich in der Eile unkorrigiert abgesandt. Falls möglich, wäre es nett, diesen zu löschen und stattdessen die nachstehende korrigierte Neufassung einzustellen. DANKE!)

    Mir scheint, daß es ALTERMEDIA leider allzu oft nur um “Kritik um jeden Preis” an der NPD geht. Das ist bedauerlich, denn es erzeugt Verwerfungen, Mißtrauen und entbehrliche “Reibungsverluste” innerhalb des volkstreuen Widerstandes. Das aber dient letzten Endes unseren Feinden.

    Außenstehende sollten einfach mal unterstellen, daß sich Udo Pastörs und seine Kameraden etwas Vernünftiges dabei gedacht haben, als sie aufgestanden sind. Nicht alle Überlegungen sind einem Betrachter sofort offensichtlich. Mich wundert immer wieder, mit welcher Selbstherrlichkeit in “unseren Reihen” von außen über Vorgänge geurteilt wird, ohne im Besitz der Hintergrundinformationen zu sein, die für eine sachgerechte Beurteilung notwendig wären.

    Seit langem frage ich mich, warum das so ist – denn diese Verhaltensweise ist ja weit verbreitet. Ich denke, es hat etwas mit unserer schon jahrzehntelang andauernden Machtlosigkeit zu tun, die uns bedrückenden Zustände nicht verändern zu können.

    Und wenn sich dann mal eine Chance bietet, auf Mißstände oder auch nur vermeintliche Mißstände hinzuweisen und Kameraden zu kritisieren, so wird diese Gelegenheit zur “Machtausübung” dann nur allzu gerne ergriffen. Das jedenfalls ist mein Erklärungsversuch für dieses Phänomen.

    Um nicht falsch verstanden zu werden: ich wende mich nicht gegen Kritik an sich. Ich wende mich dagegen, daß von außen Geschehnisse oder Entscheidungen von Kameraden in ätzender Weise kritisiert werden, ohne daß man die Beweggründe erforscht hat.

    Deshalb: Einfach öfter mal “die Klappe halten”…*

    Beste Grüße aus Dresden,
    Peter Naumann

    Ja, das hätte die NPD gerne, das Andere die Klappe halten. Allerdings ist Altermedia nicht die NPD und daher ist es für Altermedia vollkommen uninteressant, ob sich die NPD aufgrund der Altermedia-Berichterstattung inkommodiert fühlt oder nicht. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
    Die Schriftleitung

  • 16 Erich // Oct 7, 2008 at 9:56

    @ Peter Naumann

    Volle Zustimmung! Eine Ergänzung in psychologischer Hinsicht: Ätzende Kritik, die an Personen des eigenen politischen Spektrums gerichtet ist, ist eine Form der Aggression bzw. des Abbaus angestauter Aggression. Aggression ins Gruppeninnere entsteht durch Repression und Verfolgsunsgdruck von außen. In der Praxis konnte man das sehr gut am Gruppenverhalten der Linksterroristen der RAF ablesen.

    Und noch eine Bitte: Nicht mehr von Kameraden und Kameradschaft sprechen. Im nationalen Spektrum gibts allenfalls eine falsche Kameraderie. Die Linken haben da etwas Besserers: Solidarität. Im übrigen kann wahre Kameradschaft nur durch das Erleben und Bestehen von Not- und Extremsituationen entstehen (bspw. im Schützengraben, an der Front – also im militärischen Bereich, im Soldatentum). Nur aufgrund gleicher oder ähnlicher politischer Überzeugungen und/oder Meinungen werden an sich fremde Menschen noch keine Kameraden, noch nicht mal Freunde. Mitstreiter, ja! Aber eben nicht mehr. Also nicht zu viel auf “Kameradschaft” setzen, das schützt vor Enttäuschungen! Auch wenn ich damit wohl eine heilige Kuh schlachte…

  • 17 Peter Naumann / Dresden // Oct 7, 2008 at 10:33

    @ Erich

    DANKE!
    Genau das meinte ich.

    Gruß,
    Peter Naumann

  • 18 Peter Naumann / Dresden // Oct 7, 2008 at 11:41

    @ ALTERMEDIA-Schriftleitung

    Ach, laßt doch bitte diese unnötige Schärfe raus!
    Das, was Ihr da unterstellt will doch “die NPD” garnicht. Jedenfalls ICH nicht – und bestimmt auch nicht der überwiegende Teil unserer Mitglieder.

    Allerdings kann ich mir vorstellen (um es mal ganz vorsichtig auszudrücken!), daß ein ganz bestimmter korrupter Polit-Klüngel schon daran interessiert ist, daß Kritik und Aufklärungsinteresse unterbunden werden. Und deshalb bin ich (mittlerweile) SEHR froh, daß es ALTERMEDIA gibt.

    Der “korrupte Klüngel” wird jedoch in naher Zukunft in VOLLEM UMFANG NAMENTLICH gemacht werden. Die derzeitige Fahrt in den Untergang des BRD-Systems, wird parallel dazu dann auch die LÄNGST ÜBERFÄLLIGE ABRECHNUNG mit HOCHBEZAHLTEN FAULENZERN, POLITISCHEN BETRÜGERN UND SABOTEUREN sowie SYSTEM-AGENTEN in unseren Reihen hervorbringen.

    Insofern freue ich mich, daß es (trotz mancher Ärgernisse) das “Verdauungsmittel” ALTERMEDIA gibt…

    Beste Grüße aus Dresden,
    Peter Naumann

    Lieber Peter, du weißt Bescheid, wir wissen Bescheid. Wozu alte Geschichten immer wieder von neuem aufwärmen. Manche Dinge sind eben wie sie sind und nun da man sich daran gewöhnt hat, sind wir der Ansicht das sie auch so bleiben können. Es ist wie es ist und es bleibt wie es ist, also nicht immer auf dieselbe Stelle. Nichts für ungut.
    Die Schriftleitung

  • 19 Rudolf // Oct 7, 2008 at 11:43

    Unnötige Verschwendung von Energie.

  • 20 Erich // Oct 7, 2008 at 11:48

    @ Peter Naumann

    “Und noch eine Bitte: Nicht mehr von Kameraden und Kameradschaft sprechen. Im nationalen Spektrum gibts allenfalls eine falsche Kameraderie. Die Linken haben da etwas Besserers: Solidarität. Im übrigen kann wahre Kameradschaft nur durch das Erleben und Bestehen von Not- und Extremsituationen entstehen (bspw. im Schützengraben, an der Front – also im militärischen Bereich, im Soldatentum). Nur aufgrund gleicher oder ähnlicher politischer Überzeugungen und/oder Meinungen werden an sich fremde Menschen noch keine Kameraden, noch nicht mal Freunde. Mitstreiter, ja! Aber eben nicht mehr. Also nicht zu viel auf “Kameradschaft” setzen, das schützt vor Enttäuschungen! Auch wenn ich damit wohl eine heilige Kuh schlachte…”

    Und werden Sie meine Bitte beherzigen?

  • 21 Peter Naumann / Dresden // Oct 7, 2008 at 11:58

    @ Erich

    Da ich es schon verstehe und auch einsehe, werde ich mich bemühen, das zu beherzigen.

    Allerdings ist die “Gewohnheit” ein so schwer zu bezähmendes Untier… *grins*

  • 22 Kopflos // Oct 7, 2008 at 12:13

    Wen interessiert ob Herr Pastörs irgendwem die Ehre erweist? Ob er das tut oder in China der bekannte Sack Reis umfällt is doch das gleiche…

  • 23 Erich // Oct 7, 2008 at 12:14

    @ Peter Naumann

    Ja, das ist richtig. Und in diesem Umfeld sicher auch schwer, da die deutsche Nachkriegsrechte schon zu lange dieses unpassende Wort zur gegenseitigen Ansprache benutzt.

    Ich freue mich über Ihre Antwort!

  • 24 Peter Naumann / Dresden // Oct 7, 2008 at 13:03

    @ Erich

    Stimmt – die deutsche Nachkriegs-”Rechte” verwendet schon viel zu lange dieses unpassende Wort zur gegenseitigen Anrede.

    Zur Ansprache Gleichgesinnter drücken für mich die Begriffe “Genosse” oder “Gefährte” wesentlich mehr deutsche Innerlichkeit aus, als der abgegriffene und immer wieder so leicht dahingesagte Begriff “Kamerad”.

    Da “Genosse” aber heute linksbesetzt ist und “Gefährte” im politischen Alltag derzeit noch ein bissel über-dramatisch klingt, geht die Anrede “Kamerad” vorläufig leichter über die Lippen…

  • 25 Peter Naumann / Dresden // Oct 7, 2008 at 13:13

    @ ALTERMEDIA-Schriftleitung

    Herzlichen Dank für Euren Kommentar zu meiner obenstehenden Zuschrift Nr. 18.

    Das hat mich gefreut.

    Ich bin mir sicher: Wir kriegen das hin… ;-)

    Alles Gute,
    Peter Naumann

  • 26 Erich // Oct 7, 2008 at 14:19

    @ Peter Naumann

    Verinnerlicht hat die deutsche Nachkriegsrechte ohnehin nur in sehr bescheidenem Maße; meist sind es nur Äußerlichkeiten. Ich denke, Sie wissen, wovon ich rede. Die meisten werden mir vermutlich nicht folgen können, was es mit Innerlichkeit und Äußerlichkeit auf sich hat.

    Leider springt auch Altermedia – das liegt wohl in der Natur der Sache – nur auf Äußerlichkeiten an, ein Wirken nach innen läßt sich jedenfalls nicht erkennen* – obwohl dies NOTWENDIG im (im wahrsten Sinne von die Not abwendend) wäre.

    *Sagen Sie das nicht, aber danke, wir haben schon gespendet.
    Die Schriftleitung

  • 27 Jens // Oct 7, 2008 at 15:51

    @ Peter Naumann:
    Ja, der Einwurf ist richtig, nur glaube ich, dass der Altermedia-Leser wohl zu unterscheiden weiß, wo Altermedia NPD-Bashing in eigener Sache betreibt, und wo Altermedia vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit herausgepickt hat.
    Gerade das NPD-Bashing (wie der obige Artikel zeigt) hat doch mit dem Erfolg der Partei zu tun. Und der Erfolg der Partei hat damit zu tun, dass sie anders ist, als Altermedia sie gerne hätte.

  • 28 Waffen 88 // Oct 7, 2008 at 15:57

    Was Pastörs gemacht hat war schon richtig. das ist was anderes als wenn mann für irgendwelche gedenken an juden aufstehen soll.

  • 29 Anonymous // Oct 7, 2008 at 20:14

    @lamersdorff
    “Sind Altermedia die Themen ausgegangen?
    Altermedia findet es berichtenswert, wenn ein NPD-Abgeordneter sich zur Abwechslung mal benimmt wie ein zivilisierter Mensch.”

    Ohja, das ist berichtenswert, weil eben gerade diese Fraktion dort im Landtag nicht mit zivilisierten Verhalten gerade glänzt. Diese erwähnte zivilisierte Geste ist schon ein Novum.

  • 30 Günther // Oct 7, 2008 at 20:22

    Beim Lesen des Artikels hab ich erst mal versucht, mich in die Rolle Pastörs zu versetzen.

    Ich denke schon, daß der Kommentar (6) von Chr. Worch sehr passend ist.

    Mir gefällt aber auch der zweite Absatz von Erich (16. Kommentar)

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