FN-Delitzsch:
Auswertung der Kreistagswahl in Delitzsch/Nordsachsen
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Nach diesem Wahlergebnis waren einige Gespräche von Nöten um im Kontext auf die gemeinsame nationale Liste Freier Kräfte und NPD die Früchte des Wahlkampfes verteilen zu können. Das Wahlergebnis des Kreises Delitzsch ist durchaus akzeptabel, gerade wenn man bedenkt, dass die Freien Kräfte hier erstmals zu einer Wahl angetreten sind. Mit einem Ergebnis von insgesamt 7,6% wäre unter anderen Umständen auch ein Sitz im neuen Kreistag sicher gewesen, leider aber war die Wahlkreiskonstelation sehr nachteilig für unsere Stadt gestaltet. Somit war Delitzsch der einzige Kreis, welcher in zwei Wahlbezirke aufgeteilt war und somit jede Hälfte einzeln zu bewerten war. Aus 7,6% Gesamtstimmenanteil wurden somit 3,9% für den Kandidaten Maik Scheffler und 3,7% für Dieter Kramm.
Die Stadt Delitzsch liegt nun zwar mit 1700 Stimmen im ersten Drittel ganz Nordsachsens, verpasst aber aufgrund der Wahlkreisaufteilung den Einzug in den Kreistag. Da wir natürlich keine schlechten Verlierer sind und mit diesem äußerst knappen Ergebnis beim ersten Versuch mehr als zufrieden sein dürfen, gratulieren wir an dieser Stelle allen neu gewählten nationalen Kreisräten in allen 10 Kreistagen Sachsens. Nun ist es nicht so, dass wir weitere 5 Jahre auf eine komunale Mitwirkung warten müssen oder wollen, wir sprachen in der Vergangenheit nicht umsonst von einem komunalpolitischen Bündnis von NPD und Freien Kräften. Die Vorraussetzung hierfür war die gleiche Augenhöhe und ein ehrlicher Umgang miteinander. Unter dem ehemaligen Kreisverband der NPD in Delitzsch/Eilenburg war ein produktives Zusammenarbeiten bei gleichen Interessen in den letzten 10 Jahren unmöglich, da die Struktur der nationalpolitischen Arbeit einzig und allein von den Freien Kräften errichtet und bearbeitet wurde. Dies soll sich nun ändern und die Fusion der Landkreise soll wenigstens in diesem Punkt Vorteile bringen.
Es ist in den letzten Wochen und Monaten für Nordsachen eine zukunftsweisende Achse der produktiven Zusammenarbeit entstanden, auf welcher wir versuchen aufzubauen. Die Freien Kräfte im ehemaligen Landkreis Delitzsch unter Einbezug der Stadt Schkeuditz haben auf der einen Seite mit dem Kreisverband Leipzig und auf der anderen Seite mit Vertretern des neuen Kreisvorstandes Nordsachsens und Vertretern der Landtagsfraktion ein Bündnis geschaffen, welches hoffentlich für alle Teile auch wenn sie sicherlich in ihren politischen Ausrichtungen nicht ihre Verschiedenheit verlieren werden, ein Gewinn sein wird. Die Politikfähigkeit der Freien Kräfte ist durch die Wahlergebnisse im Kreis Delitzsch und in Scheuditz/Stadt nicht mehr wegzureden, dies sieht mittlerweile auch die Fraktion im sächsichen Landtag so und schafft zusammen mit uns ein Konzept für die Stadtratswahl 2009.
Der Vorteil dieser Stadtratswahl liegt darin, dass dort die ganze Stadt berechnet wird. Aufbauend auf 7,6% bei einer Wahlbeteiligung von bezeichnenden 40% sehen wir mindestens zwei Vertreter der Freien Kräfte nächstes Jahr im Stadtrat. Die NPD selbst sieht von einer Aufstellung eines Mitgliedes ihrer Partei zu Gunsten der Freien Kräfte ab.
Desweiteren wird das Freie Netz unter Bearbeitung des künftigen Stadtratskandidaten Maik Scheffler voll einbezogen in die künftige Kreistagsarbeit. In Form einer Kreiszeitung wird dann auch der Einzugsbereich Delitzsch/Schkeuditz mit regionalen Schwerpunkten informiert und durch Antragsvorschläge im Kreistag vertreten.
Entgegen einiger Bedenken so mancher Kameraden, verlieren wir dabei natürlich nicht den Leitfaden der Freien Kräfte und biedern uns auch niemanden an. Für uns ist es in dieser Region wichtig, den revolutionären Kampf, den wir seit einem Jahrzehnt auf der Straße führen, nun auch in die Parlamente zu tragen, gemäß dem Motto: Nicht nur meckern sondern selber machen. Messen lassen wir uns an unseren Ergebnissen. Das bisherige ist akzeptabel und nächstes Jahr werden erstmals überhaupt Freie revolutionäre Kräfte im Stadtrat sitzen.
Quelle: Freies Netz Delitzsch




23 responses so far ↓
1 Udo // Jun 14, 2008 at 0:21
Ja ist klar ne. 3,9% in einem Wahlbezirk und 3,7% in dem anderen ergibt natürlich 7,6% in beiden!!!
2 Eine andere Feldpostnummer // Jun 14, 2008 at 0:45
Zusamenfassung:
Ungebundene Nazis und Parteinazis balgen sich präventiv um eine Kuchen der nicht ein Mal gebacken wurde - richtig rechts-rührend.
Ironischerweise wären die freien Nazis umso unwichtiger je mehr die En-Bä-Dä und ihre Kader unter den verwirrten Bürgern wildern, das Ergebnis kommt ihnen im Grunde zu Gute, auch wenn sie es selbst anders sehen.
Liebe Frei genießt das Versagen, der “Sieg” wird für euch furchtbar sein.
Heil dem Apfelsaft.
3 Eine andere Feldpostnummer // Jun 14, 2008 at 0:45
“Liebe Freie Nazis,” natürlich…
4 sachsenuwe // Jun 14, 2008 at 5:25
Hallo? Kann man in Delitzsch nicht rechnen? Aus 3,9% und 3,7% werden zusammen 7,6%? Wie bescheuert kann man eigentlich sein!
Trotzdem viel Erfolg bei den Stadtratswahlen!
5 Dr. H. G. // Jun 14, 2008 at 6:07
So sollte eine Zusammenarbeit zwischen Partei und freien Kräften funktionieren. Es hat wenig Sinn, wenn wir uns gegenseitig bekämpfen oder blockieren - das nutzt nur dem politischen Feind.
6 Iwan // Jun 14, 2008 at 8:02
Aus 3,9% und 3,7% in 2 Wahlbezirken werden doch normalerweise 3,8% (vorrausgesetzt die Anzahl der Wahlberechtigten und der Stimmen in beiden Bezirken ist gleich in absoluten Zahlen). Auf jeden Fall müssen die Ergebnisse ins Verhältnis gesetzt werden, das kann man doch nicht einfach addieren. Nächstes mal vorher den Schatzmeister drüber schauen lassen, bevor man mit solchen Milchmädchenrechnungen an die Öffentlichkeit geht.
7 Michi // Jun 14, 2008 at 8:17
Die Rechnung bezieht sich auf einen Kandidaten anstatt zwei und ist nicht mathematisch gemeint sondern eher als Prognose für nächstes Jahr. Die LVZ nimmt übrigens die gleiche Rechnung.
8 Michi // Jun 14, 2008 at 8:36
Die 7,6 % sind leider sinnverkehrt im Artikel eingefügt, der Patzer liegt damit natürlich auf unserer Seite. Der Schreiber ging von der Stimmenverteilung aus und hat sich da verwirren lassen. Gemeint für das erste Drittel Nordsachsens sind die 1700 Stimmen für Gesamt-Delitzsch.
Nun geht das Thema aber über eine endlich und hoffentlich funktionierende Zusammenarbeit zwischen Freien kräften und Partei in einer Region, wo dies nie möglich war.
Diskutiert also bitte darüber weiter als über einen falsch interpretierten %-Satz. Vielleicht kann ja Altermedia die Zahl kurz berichtigen.
Das der Pöpel sich nun an der zahl festbeisst, täuscht nicht über seinen Ärger drüber weg, das die Strukturen des NW sich festigen.
9 wolzow // Jun 14, 2008 at 9:37
3,8% für ganz Delitzsch müsste es richtigerweise heißen. Man muss den Schnitt beider Wahlkreise nehmen um ein Gesamtergebnis für die Stadt hoch zu rechnen. Macht aber nichts, es sind 3,8% für eine freie Kameradschaft die erstmals überhaupt zu einer Wahl angetreten ist. Konnte man die Freien in Delitzsch direkt wählen, oder über die NPD- Liste?
Ersteres würde bedeuten, das die Freien auf Anhieb und ohne jahrzehntelange Wahlkampferfahrung, 3,8% der Wählerstimmen auf sich ziehen konnten. Betrachtet man das Alter der Jungs und Mädels aus Delitzsch so ist das nicht nur respektvoll, sondern ein voller Erfolg. Ich selbst halte nichts von Wahlen und schon gar nichts von Wahlen bei denen 60% Wähler ausfallen.
Immerhin haben von 1700 Wählern 65 Wähler die Freie Kameradschaft gewählt. Das entspricht einer kleinen Kompanie in einem Bataillon, ein durchaus guter Schnitt und eine Kleinstadt wie Delitzsch ist somit nicht mehr Schutz- und Trutzlos, auch wenn die Kompanie nicht beim Stadtkommando offen vorsprechen darf. Dafür sind sie aber souverän und nicht den direkten Kommandostrukturen der Stadtverteidigung unterstellt.
Meinen letzten Absatz widme ich den treuen Verteidigern der Festung Delitzsch im Andenken an die Völkerschlacht.
http://www.1813voelkerschlacht.eu/verlauf-der-voelkerschlacht
(Die Betreffenden wissen was ich meine, die Trolle können sich trollen.)
Weiterhin viel Erfolg wünsche ich den Delitzscher freien Kameraden.
GruSS
Alter Leipziger
10 Eine andere Feldpostnummer // Jun 14, 2008 at 10:21
@sachsenuwe
“Wie bescheuert kann man eigentlich sein!”
Nach unten sind die Möglichkeiten da ziemlich offen.
“Trotzdem viel Erfolg bei den Stadtratswahlen!”
Bezaubernde Logik welches Spezialgebiet sollen die Rechenkünstler übernehmen? Finanzen vllt.? Ich kann es mir lebhaft vorstellen, da kommen dann Anträge wie
“Weg mit däm Steuerdärrorr…bei 1642 Einwohnern und 58 Ausländern und einer durchgeschnittlichen Sdeuerlast von 33% müSSen die Bürger wo in Delitzsch wonen tun, jädes Johr 56100% des Volgseingommns für das Süsdem abdrügn, das Freie Netz tut sich wundern tun dass überhaupt noch jemand überleät gehabt hat, STOBBT das Steuerholokauscht am Doitschen Volg”.
Immer wieder schön zu sehen dass den Nazis die Qualifikation ihre Wunschpolitiker so wichtig ist, da geht es eben nicht um Macht und Posten um ihrer Selbst willen sondern um Deutschlands Rettung für die der N”W” allzeit den geeignetsten Kandidaten für den/die jeweiligen Einsatzort/-art hat.
11 Iwan // Jun 14, 2008 at 11:02
@michi
Iswinitje, aber nach Ihrer Erklärung wird das immer noch nicht klarer. Bitte nicht nur Gedankenfetzen hinwerfen, sondern kurz und bündig auf den Punkt kommen.
12 wolzow // Jun 14, 2008 at 11:39
Werde Fäldladrine,
dei Säggssch lässd abor ganz schöh zu wünschn übrsch. De Delitzschorr dun nisch dun unn schon gohr nisch dobbeld.
13 Ritter der Kokosnuss // Jun 14, 2008 at 13:33
Heute Kreistag in Delitzsch/Nordsachsen, morgen die ganze Welt !!!
14 Ulex // Jun 14, 2008 at 14:22
@wolzow
Es dürfte ziemlich offensichtlich sein, dass hier 2 “Freie” unter dem “Label” der NPD zu den Kreistagswahlen angetreten sind und eben diese knapp 4% im Städtchen Delitzsch geholt haben - im Vergleich zu den knapp 5 % die die NPD auf Kreisebene geholt hat. Ob dies jetzt ein vergleichsweise ordentliches oder eher hinter dem Gesamtergebnis der NPD abfallendes Ergebnis ist,könnnen wir von hier ja eh nicht bewerten.
Was mir nur nicht ganz klar ist, ob jetzt bei der Gemeinde/Stadtratswahl die “Freien” erneut unter dem Label NPD kandidieren wollen oder nicht.
Persönlich erschliesst es sich mir nicht, weshalb auf einer NPD-Liste kein NPD-Mitglied kandideren sollte -selbst wenn man sich abspricht und im Städtchen kein wirklich aktiver NPD-OV exisitieren sollte, sprich doch dennoch nix dagegen entsprechend vorzeigbare Leute mit auf die Liste zu nehmen und nur vorne mit “parteifreien Quereinsteigern” auf der offenen NPD_LIste zu kandidieren. Aber vermutlich ist das einfach sprachlich unbeholfen ausgedrückt.
15 a // Jun 14, 2008 at 16:23
Der Niveaulimbo wurde auf diesen Seite ja schon mit der Eröffnung begonnen und wird täglich fast schon andächtig zelebriert. Aber das mathematische Verständnis des Verfassers ist ja freilich kaum mehr zu unterbieten.
16 sachsenuwe // Jun 14, 2008 at 18:10
@ Eine andere Feldpostnummer
Lieber solche Matheversager als eine andere Feldpostnummer! Fischer hat uns ja vorgemacht was man ohne Bildung alles schaffen kann!
17 Konrad // Jun 14, 2008 at 19:41
Was anders: Danke für die Auskunft (Weg zum Krankenhaus), an die Kameraden vom NPD-Stand in M-Pasing am Freitag. Viel Erfolg für die Landtagswahl. Leider laufen da ja die Kulturbereicherer auch rum, so weit das Auge schauen kann.
18 Martin // Jun 14, 2008 at 21:43
Der Autor von der FN Delitzsch hat wohl von Politik nicht viel Ahnung. Zumindest nicht von Mathematik. Wie einige meiner Vorredner schon zurecht feststellten, werden aus 3,9 % und 3,7 % in beiden Wahlkreisen natürlich nicht zusammen 7,6 % sondern 3,8 %! Wenn von den FN Delitzsch nur Leute dieses Typus antreten wie der Autor des Artikels, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn das Ergebnis unter den Erwartungen liegt.
19 Michi // Jun 14, 2008 at 21:46
Der Wahlkampf wurde im alten Landkreis Delitzsch direkt unter Freie Kräfte geführt. Man kann also davon ausgehen, das der Wähler größtenteils schon wusste, dass es sich hierbei um parteilose nationale Kräfte handelte. Ca. 60000 Flugblätter, welche übrigens aus eigener Tasche gezahlt wurden ohne Parteienfinanzspritze, hatten auch das Thema Freie Kräfte zum Inhalt. Von daher sind wir schon der Überzeugung, dass es nicht unbedingt mehr dem Pseudonym einer Partei bedarf um gewählt zu werden.
Es haben 1700 national gewählt, welche keine Parteienarbeit im Landkreis kannten sondern jahrelange Aktionen der Freien Kräfte. Allein schon aus diesem Grund ist es natürlich als Erfolg zu werten.
@Ulex
Es kandidiert kein NPD-Mitglied im Landkreis Delitzsch, da es kein Mitglied in diesem LK gibt und wir sind uns auch einig, dass wir keine Importe wie bei bekannten Landtagswahlen, brauchen. Es sollten die Leute im Kreis- oder Stadtrat sitzen, welche auch die politische Arbeit abdecken.
Zum Erfolg kann noch gesagt werden, dass der erste Freie Antritt zu einer Vervierfachung des Wahlergebnisses der Vergangenheit geführt hat.
20 Fakten // Jun 15, 2008 at 10:58
1.Ihr seid auf einer NPD Liste angetreten, die Bürger haben somit keine Freien gewählt, sondern nur die drei Buchstaben.
2. Überall wo das Freie Netz mitmischte waren die Ergebnisse klar unterdurchschnittlich. Dies dürfte auf die Qualität der Akteure hinweisen.
21 Ulex // Jun 15, 2008 at 17:36
@Michi
Wie gesagt, über die Verhältnisse vor Ort steht mir kein Urteil zu, ich habe in Mittelsachsen nur einen Zweitwonsitz und bin nur ein paarmal im Jahr dort - insofern bin ich interessiert an den Verhältnissen dort ohne ein echter Kenner zu sein.
Dennoch zwei Bemerkungen:
1) Die Aussage, dass die NPd im (NOCH!-)Kreis Delitzsch keine Mitglieder habe, kann beim besten Willen nicht richtig sein. Keine VORZEIGBAREN Mitglieder oder kein funktionierender Verband, das mag sein.
2) Ich kan gut nachvollziehen, dass man geneigt ist die Wirkung der eigenen Werbeanstrengungen zu überschätzen. Natürlich erscheinen einem zehntausende Flugis wenn man sie verteilen muss als sehr viel - wirklich wahrgenommen wird davon aber nur ein Bruchteil. Insofern ist ein Gutteil der Wählerstimmen sicherlich auch dem Kürzel NPD geschuldet, da die Wähler damit eben halbwegs was anfangen können. “Freie” hingegen sind sicherlich dem Normalwähler gegenüber ein eigenständiges Markenzeichen.
Insofern ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn ihr euren konstruktiven Weg der Annäherung und Zusammenarbeit dort fortsetzt.
22 sachsenuwe // Jun 16, 2008 at 6:59
@ Michi
Dann tritt doch bei der nächsten Stadtratswahl mal unter FK Delitzsch an! Dann wirst du ja sehen wie sehr euch der Wähler mag, geschweige denn kennt.
23 Ärsche gegen rechts // Jun 16, 2008 at 10:19
@Feldlatrine: „…müSSen die Bürger wo in Delitzsch wonen tun…“ Das ist eher schwäbisches Schlechtsprech, das in Sachsen unüblich ist. Weit herumgekommen sind Sie wohl noch nicht?
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