![]() |
| Vorwärts christliche Soldaten? – Glaubensstreiter Stoiber |
Es scheint nicht gerade der Heilige Geist gewesen zu sein, der den bayerischen Ministerpräsidenten und Berlin-Flüchtling Stoiber dieser Tage heimgesucht hat, um ihm die neuesten göttlichen Eingebungen zu überbringen, die eigentlich der im Hofbräuhaus hängengebliebene Aloisius übermitteln sollte.
Die Vorschläge, die derzeit von bundesdeutschen Politikern kommen, sind so hart an der Grenze zur Realsatire und manchmal darüber hinaus, daß mancher nun wirklich nicht mehr weiß, was die nun eigentlich ernst meinen und was nicht. So wird auch die Besteuerung der Luft mittlerweile für durchaus möglich gehalten.
Sollte sich Stoibers Wasser versehentlich in Wein verwandelt haben, bevor er diesen Vorschlag machte? Es klingt jedenfalls, als habe er ein Fläschchen zuviel genascht. Dem Zimmermanns Jupp sein Sohn würde sich vermutlich im Grab herumdrehen, hätte er es nicht gleich nach der Beerdigung wieder verlassen, um dem irdischen Jammertal gen Himmel zu entfliehen.
Vielleicht bereitet Stoiber auch seine Seligsprechung oder gar die Heiligsprechung vor? Gerüchten zufolge würde er gern schon zu Lebzeiten heilig gesprochen. Das gehe aber nur bei Toten, hatte Ratze ihn daraufhin belehrt und auf die geniale Idee, er könne sich ja schonmal scheintot stellen, erwiderte Ratzinger angeblich: „Dann sprech´ ich Sie schonmal scheinheilig!“
Drei Jahre Haft für einen Gummibegriff wie „Gotteslästerung“, man kann sich nur irgendwo hinpacken, notfalls an den Kopf. Wäre der Vorschlag von einem weltfremden Kleriker gekommen, der im hintersten Winkel des Vatikans sitzend, erst kürzlich erfahren hat, daß der 30jährige Krieg schon ein Weilchen her und auch die Hexenverbrennung ein ganz klein wenig aus der Mode gekommen ist, dann würde man nichts sagen wollen. Kommt der Vorschlag allerdings von einem bundesdeutschen Politiker mit großem Einfluß auf die Regierungspolitik, immerhin einer, der selbst schon mal Kanzler werden wollte und für kurze Zeit sogar glaubte, er wäre es, dann klingeln einmal mehr die Alarmglocken.
Wieviel Weltfremdheit, aber auch wieviel Unüberlegtheit und groteske Fehleinschätzung der real existierenden Spaßgesellschaft, die ja von seinesgleichen mitinitiiert wurde, muß diesen Mann gefangen halten? Man sollte es eigentlich kaum für möglich halten.
Aber ist diese Schote nicht nur ein weiteres Zeichen für den Verfall eines Staates, der die Fehler aller im Niedergang befindlichen Systeme der Vergangenheit wiederholt, indem er immer schärfere Gesetze erläßt, besonders solche zur Knebelung der Meinungsfreiheit?
Sie werden sich, Herr Stoiber, daran gewöhnen müssen, daß in Deutschland nicht zuletzt dank der von Ihnen mitverantworteten volkszerstörenden Einwanderungs- und Überfremdungspolitik immer weniger Menschen leben werden, die an diese herrliche, uralte aber nichtsdestotrotz erfundene Geschichte aus dem Nahen Osten glauben. Sie wissen nur zu genau, daß der Inhalt der Bibel einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhält, weder einer historischen, noch einer naturwissenschaftlichen. Wer dieses Wüstenmärchen nicht glaubt und das lautstark zum Ausdruck bringt, begeht in Zukunft „Gotteslästerung“? Schon der Begriff ist eine Kampfansage des Aberglaubens an die aufgeklärte Welt. Die mit diesem Begriff in früheren Zeiten operierten, haben so unendlich viel Leid über die Menschheit gebracht und sie in ihrer technischen aber auch moralisch-ethischen Entwicklung um Jahrhunderte zurückgeworfen, daß sich dieser Anachronismus schon als Wortschöpfung verbietet.
Ich für meinen Teil baue da mal auf die überirdische Gerechtigkeit, das Jüngste Gericht und diesen ganzen Schmonses, denn das wird sicherstellen, daß mir das schlimmste erspart bleibt, was ich mir überhaupt vorstellen kann: Nämlich mit Leuten wie Ihnen die Ewigkeit zu verbringen. Alles nur das nicht, lieber zehn Jahre nichts zu Weihnachten! Die Ewigkeit zieht sich nämlich, besonders gegen Ende…
Thomas Brehl
Quelle: Störtebeker-Netz 20.06.06



95 responses so far ↓
1 PA // Jun 20, 2006 at 23:09
Einer der größten Fehler in der Menschheitsgeschichte der Religionen war die dogmatische Verbindung von Aberglauben und Ethik. Der Mensch hat vor allem in seinen rassisch hochentwickeltsten Ausprägungen eine ethische Prädisposition, die ihn vom Tier unterscheidet. D.h. der Mensch, von dem hier die Rede ist, hat das Bedürfnis, sein Handeln an ethischen Grundsätzen auszurichten. Das, was dem Einzelnen als ethischer Grundsatz erscheint, ist zweckdienliche Vernunft für das übergeordnete Ganze, z.B. das Volk. Mit der Verbindung des Ethischen - dem Eros der Seele - und dem Aberglauben aber wird der übergeordneten Vernunft der Boden entzogen, auf dem sie fußt, denn der Aberglauben seinerseits gründet sich auf das diesseitig Irreale, das Metaphysische. Die Menschen werden so über das Mittel der Ethik leichter manipulierbar, weil das Irreale durch Scharlatane und die mit ihnen assoziierten Machthaber beliebig definierbar ist. Was aber nicht beliebig definierbar ist, sind historische Realitäten wie Völker und Nationen: Sie definieren sich selbst durch die Geschichte. Deshalb ist eine Ethik, die sich an moralischen Axiomen wie Volk und Nation orientiert, an der Realität ausgerichtet. Und es ist ein historisches Gesetz, dass die Realität letztendlich über das Fiktive, das völkisch Wesensfremde siegen wird.
Lasst uns deshalb über Witzfiguren wie diesen Stoiber recht herzlich lachen: Eines der vielen Kuriosa im Skurrilitätenkabinett der Geschichte …
2 Baldur // Jun 20, 2006 at 23:12
Da sitzt dann bald ganz Bayern im Gefängnis.
Himmiherrgottzackramentzifixhallelujamileckstamarschverfluchtnochamoal
oder was ist Gotteslästerung? Mohamed-Karikaturen?
3 wartender Krieger // Jun 20, 2006 at 23:14
Ach, in Wirklichkeit will der König der Stotterer doch nur der ganzen Stoiberwitze Herr werden!
Er war ja intelligent genug, sich nicht in den berliner Affenzirkus reinziehen zu lassen, aber damit endet die intelligenz dann leider auch schon!
Verdammt, Bayern braucht endlich wieder einen richtigen König und nicht so ein bundesdeutsches Surrogat!
4 Ketzer // Jun 20, 2006 at 23:52
Oh oh, unsereins steuert wieder harten Zeiten entgegen…dann ist es vorbei mit so blasphemischen Äußerungen wie “die Erde sei eine Kugel” oder “Menschen gäbe es seit mehr als 6000 Jahren.” Ich könnte darauf wetten, dass der gute Stoiber ganz nach amerikanischem Vorbild ebenfalls den Kreationismus an Schulen unterrichten lassen will, von der Abschaffung des säkularisierten Staates ganz zu schweigen.
Und derartige Pseudo-Hebräer regier(t)en unser Land…traurig, traurig.
In dem Zusammenhang fallen mir noch ganz speziell die Mohammed-Karikaturen ein.
Hat sich Edmaul dort etwa auch über die Verletzung religiöser Gefühle geschert?
Ganz im Gegenteil, das hat ihm so richtig gefallen, mal gegen Mohammed und seinen Gott Allah, der nichts anderes als die islamische Version von Jahwe/Jehova darstellt, zu hetzen. Wie widersprüchlich und arm im Geiste!
5 Der Wald // Jun 21, 2006 at 6:51
Passt mal auf, wahrscheinlich wird diese Forderung die Ausbreitung des Islam in Deutschland fördern. Jedes kritische Wort wird mit Knast bestraft.
6 Mönch Gregor // Jun 21, 2006 at 8:00
Ich weiß nicht, ob der Autor gemerkt hat, daß Edmund Stoiber selbstverständlich nicht den Glauben der Deutschen, sondern den unserer Multu-Kulti-Bereichernden schützen will; so heißt es in der Presse:
“Stoiber meinte, wer bewußt auf den religiösen Empfindungen anderer Menschen herumtrampele, müsse mit Konsequenzen rechnen - in schweren Fällen mit bis zu drei Jahren Gefängnis. Der CSU-Chef argumentierte, der Streit um die Mohammed-Karikaturen zeige auf alarmierende Weise, wohin die Verletzung religiöser Gefühle führen könne (Welt, 21.06.20069.” - Da werden Parallelen zum Volksverhetzungsparagraphen sichtbar, der den Wunsch “Deutschland verrecke” sanktioniert, diesen aber, bspw. auf einen gewissen Religionsstaat bezogen, unter Strafe stellt. - Also nichts Neues.
7 Legionär // Jun 21, 2006 at 9:23
Der Mann im Hintergrund war ein Judenbekämpfer, der andere ist ein Judendiener…
Erlöst den Gekreuzigten im Hintergrund und nagelt Stoiber stattdessen an dieses Kreuz !!!
8 Besserwisser // Jun 21, 2006 at 10:51
Immerhin hat Herr Stoiber die wahre Religion erkannt: Gotteslästerung soll 3 Jahre “kosten”, Lästerung des Holocaust kostet dagegen schon jetzt 5 Jahre!
9 Pogromstimmung // Jun 21, 2006 at 11:05
Na ja, solche Sprüche aus dem Munde eines Scheinchristen…
Die Frage, welchen Gott er denn nun gemeint hat, blieb unbeantwortet. Aber es dürfte kein allzu großes Geheimnis sein, daß solche Herrschaften Jehova (Satan) anbeten. Bekanntlich hat ja dieser Jehova - der Gott des Bösen - die Juden als seine Erfüllunsgehilfen auserwählt. Und wer die Juden schützt, schützt auch deren Gott.
Wenn Stoiber es ehrlich meint, dann müßte er dafür sorgen, daß hunderte Filme verboten werden, in denen der christliche Glaube dämonisiert worden ist!
Ich empfehle: einfach mal das Neue Testament lesen! Es werden dort Fakten genannt, die, sollte ein Goy diese äußern, er gleich als Antisemit abgestempelt wird!
Unsere kirchenscheinheiligen Apostel prädigen doch ohnehin nur, was wie warmer Schmalz durch die Ohren unserer jüdischen Machthaber fließt!
10 Bergfeuer // Jun 21, 2006 at 11:09
Thomas, ein einwurf von mir noch *g* Es geht ja um den Glauben. Glauben heisst “nicht wissen”, sondern glauben. Jeder soll seinen Glauben haben …
11 Der Wald // Jun 21, 2006 at 12:16
Nach mehrmaliger Information über dieses Themas bin ich fest überzeugt, dass Stober dieses mit den Grünen durchsetzen will; das Christentum ist rein dämlich, aber harmlos.
Aber es war das Stichwort dazu, noch mehr Moscheen auf deutschem Boden zu errichten und jeglichen Protest dagegen zu kriminalisieren.
Um “Christentum”geht es doch gar nicht.
12 griesgram // Jun 21, 2006 at 12:30
Ein jüdischer Nagelfabrikant beauftragt einen Werbegrafiker, ein Werbeplakat für seine Produkte zu entwerfen.
Eine Woche später stellt der Grafiker den Entwurf vor:
Jesus hängt am Kreuz, Bildunterschrift:
Goldsteins Nägel- Tradition hat einen Namen!
Der Fabrikant rastet aus und faltet den Grafiker:
“Oi Jewalt, isser dann wahnsinnich jeworden? Willer mer mei goye Kunde vergrätze? Mach er des neu!”
Der Grafiker grübelt, bis er, von einem Geistesblitz geblendet, eine neue Idee hat. Also zeichnet er. Am nächsten Tag stellt er den Entwurf vor:
Das Kreuz ist leer, Jesus liegt, mit ausgeschlitzten Händen und Füßen, darunter.
Text zum Bild:Mit Goldstein Nägeln wäre das nicht passiert!
Na, Stoiber, wieviel kriege ich für sowas in Zukunft? In einem Witz zwei Wüstenreligionen zu beleidigen sollte doch für 10 Jahre KL reichen, oder? Ersatzweise 1 Woche Bayern?
13 Thomas Brehl // Jun 21, 2006 at 12:48
@ Bergfeuer
Gerade weil der Glaube nicht auf Wissen fußt, darf man ihn nicht durch Gesetze schützen.
Das, an was ich glaube, wird seit 60 Jahren beschimpft, verfälscht und geschmäht und ich kann mich dagegen auch nicht wehren.
Niemand schützt meinen Glauben und ich muß mir die auf Nichtwissen fußenden Lästerungen auch jeden Tag anhören.
Stoiber kann glauben was er will, vermutlich glaubt er auch, die Bundesrepublik sei Gottes Werk und für die Ewigkeit geschaffen? Im Gegensatz zu seinem christlichen Glauben, wird er hier aber möglicherweise noch zu Lebzeiten eines Besseren belehrt werden.
14 Markus // Jun 21, 2006 at 13:37
“Erlöst den Gekreuzigten im Hintergrund und nagelt Stoiber stattdessen an dieses Kreuz !!! ”
Ihr habt ja echt alle in diesem Blog einen Schatten! Dumm und absolut realitätsfern! Es geht hier um schwerwiegende Gotteslästerung! VOLLIDIOTEN! Was ihr hier schreibt ist echt das LETZTE! ,,Nagelt Stoiber ans Kreuz”
LEST ALS EINZIG RICHTIGEN POST DEN VON Mönch Gregor und überlegt mal was ihr für einen Mist zusammengeschrieben habt!!
15 Markus // Jun 21, 2006 at 13:38
AN DEN MODERATOR! WIE KANN MAN SOLCHE ÄUßERUNGEN ZULASSEN??? DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN!
Hm, kommen wir dafür nun in die Hölle, oder kommen wir noch mit Fegefeuer weg? Frag doch mal den Chefinquisitor. Wir sind hier schließlich nicht im Heiligen Officium.
Schriftleitung Altermedia
16 Peter W // Jun 21, 2006 at 18:12
@ Pogromstimmung :
Der Herr Stoiber ist ja als Judenbückling übelster Sorte bekannt. Da muss man nicht großartig raten,
von welcher „Gotteslästerung“ über welchem Gott er geredet hat.
Anderenfalls könnten seine Lieblinge vor diesem Gesetz ziemlich in die Bredouille geraten.
Auszüge dem „Toldoth Jeschu“:
Jesus lernte im Talmud, wurde gelehrt in der Thora und war ein hochmütiger Mensch. Der Bösewicht ging an den Rabbinern mit erhobenem Haupte und unbedeckten Kopfes vorüber und grüßte niemand. Da sagte ein Rabbi:
“Er ist ein Bastard”, und ein anderer fügte hinzu: “Und der Sohn einer Menstruierenden.”
Da Jesus, als Verführer und Zauberer, im Besitze eines Zauberwortes war, so vollbrachte er eine Menge Wundertaten, viele Abtrünnige Israels schlossen sich ihm an, und es entstand eine Spaltung im Volke. Als er sich rühmte, zum Himmel emporsteigen zu können, wurde er zu einem Wettspiel mit Judas Jschariot gezwungen. Jesus sprach das Wort (oder den Buchstaben) und flog in die Lüfte. Da sagte auch Judas das Wort und stieg wie ein Adler empor. Es konnte keiner den andern überwinden, bis Judas schließlich auf Jesus urinierte, ihn dadurch verunreinigte und zu Fall brachte.
“In dieser Weise hatte dieser Unheilvolle keine andere Angelegenheit und keine andere Sorge, als sich mit Wein zu betrinken. Fände sich solche Eigenschaft an einem nur für zehn Drachmen gekauften Negersklaven, man würde ihn sofort verkaufen.”
17 PA // Jun 21, 2006 at 18:26
Einer der größten Fehler in der Menschheitsgeschichte der Religionen war die dogmatische Verbindung von Aberglauben und Ethik. Der Mensch hat vor allem in seinen rassisch hochentwickeltsten Ausprägungen eine ethische Prädisposition, die ihn vom Tier unterscheidet. D.h. der Mensch, von dem hier die Rede ist, hat das Bedürfnis, sein Handeln an ethischen Grundsätzen auszurichten. Das, was dem Einzelnen als ethischer Grundsatz erscheint, ist zweckdienliche Vernunft für das übergeordnete Ganze, z.B. das Volk. Mit der Verbindung des Ethischen - dem Eros der Seele - und dem Aberglauben aber wird der übergeordneten Vernunft der Boden entzogen, auf dem sie fußt, denn der Aberglauben seinerseits gründet sich auf das diesseitig Irreale, das Metaphysische. Die Menschen werden so über das Mittel der Ethik leichter manipulierbar, weil das Irreale durch Scharlatane und die mit ihnen assoziierten Machthaber beliebig definierbar ist. Was aber nicht beliebig definierbar ist, sind historische Realitäten wie Völker und Nationen: Sie definieren sich selbst durch die Geschichte. Deshalb ist eine Ethik, die sich an moralischen Axiomen wie Volk und Nation orientiert, an der Realität ausgerichtet. Und es ist ein historisches Gesetz, dass die Realität letztendlich über das Fiktive, das völkisch Wesensfremde siegen wird.
Lasst uns deshalb über Witzfiguren wie diesen Stoiber recht herzlich lachen: Eines der vielen Kuriosa im Skurrilitätenkabinett der Geschichte …
Lieber Freund, dir ist offenbar klar was eine IP-Nummer ist. Du solltest dich daher für einen Nicknamen entscheiden und nicht meinen, daß es auf die Dauer ungesehen bleibt, wenn man hier unter falscher Flagge reist. Sieh dies doch bitte als freundschaftlichen Rat an.
Der Hausmeister
18 Ede // Jun 21, 2006 at 18:28
Äh, natürlich freuen wir uns,
das ist gar keine Frage, freuen wir uns,
und die Reaktion war völlig richtig,
einen, äh, sich normal verhaltenden Bär
in Bayern zu haben, äh, ja das ist gar net zum Lachen.
Äh, und der Bär im Normalfall, ich muss mich ja auch, äh,
Werner Schnappauf hat sich natürlich hier äh intensiv äh mit so genannten
Experten ausgetauscht und austauschen, äh, müssen.
Nun haben wir, der normal verhaltende Bär lebt im Wald,
geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr.
Äh, wir haben dann einen Unterschied zwischen dem normal
sich verhaltenden Bär, dem Schadbär und dem äh Problembär.
Und, äh, es ist ganz klar, dass, äh, dieser Bär,
äh, ein Problembär ist und es ist im Übrigen auch,
im Grunde genommen, äh durchaus äh ein gewisses Glück gewesen,
er hat um 1 Uhr nachts praktisch diese Hühner gerissen.
Und Gott sei Dank war in dem Haus, äh, war, also jedenfalls
ist das nicht bemerkt worden.
Auf Grund von, äh, es ist nicht bemerkt worden.
Stellen Sie sich mal vor, der war ja mittendrin,
stellen Sie sich mal vor, die Leute wären raus und
wären praktisch jetzt, äh, dem Bären praktisch begegnet.
Äh, was da hätte passieren können
und deswegen, man muss einfach hier sehen,
ich habe sehr viel Verständnis für all diejenigen, die jetzt sagen:
Um Gottes Willen, ähm, äh,
Der Bär und warum muss der gleich jetzt äh
abgeschossen werden bzw. muss eine Abschusserlaubnis
gegeben werden, nur: Wenn die Experten sagen, das ist ein
absoluter äh, das ist ein absoluter Problembär, äh,
da gibt es nur die Lösung, ihn zu beseitigen weil einfach die Gefahr so groß ist,
da hat der Minister keine andere Möglichkeit als eben so zu handeln,
wie er gehandelt hat
19 Toni // Jun 21, 2006 at 18:57
Ein Gesetz gegen Gotteslästerung soll in Zeiten der Religionsfreiheit und des organisierten Antichristentums in D keinesfalls das Christentum schützen. Es soll gewährleisten, dass die Migranten ungestört ihre Tempel und Moscheen etc. errichten können, und ihre Religionen in D ungestört entfalten können. Eine Demonstration gegen den Bau einer Moschee könnte in Zukunft vielleicht als Gotteslästerung ausgelegt werden.
Wer käme denn in der BRD noch auf die Idee, seine eigene, nicht mehr vorhandene Religion schützen zu wollen?
20 Botaniker // Jun 21, 2006 at 19:26
Das ist eine knoblauchinspirierte konzertierte Aktion aus der Münchner “Halbwelt”:
“Wir müssen den Leuten verständlich machen, dass uns nur die Religion unterscheidet, sonst gar nichts.”
http://de.altermedia.info/general/patriotismus-fur-alle-das-geschenk-der-hofbrau-esther-140606_6096.html#comments
“Nach der bisherigen Regelung des Paragraphen 166 drohen bei „Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen“ eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren.”
http://www.welt.de/data/2006/06/19/923515.html
Das HOLOzän, unser gegenwärtiges Erdzeitalter, soll also nicht nur durch §130 StGb sondern zukünftig auch durch §166 StGb verlängert werden.
Doch ist die Erde in stetem Wandel begriffen und die stärkste Zwingburg fällt, wenn das Gestein darunter zerbröselt.
21 Atheist // Jun 21, 2006 at 19:54
Wer Deutschland liebt braucht keinen Gott, schongarkeinen aus der Wüste
22 Legionär // Jun 21, 2006 at 20:43
@Markus
“Es geht hier um schwerwiegende Gotteslästerung!”
Ich Sünder bitte um Vergebung und hoffe inbrünstig daß mich Gottes Blitz jetzt nicht beim schei… treffen wird. Ich hoffe ich habe Ihnen mit meinem geschriebenen Beitrag nicht zuviel seelischen und spirituellen Schaden zugefügt…
Wenn ja, so stecken Sie Ihren rechten Daumen in den Mund, lassen sich von Mutti sanft über Ihre rosafarbenen Wangen streicheln und kommen zur Ruhe…
MfG,
Legionär
23 Legionär // Jun 21, 2006 at 20:55
@Markus
Jesus geht durch die Wüste und trifft plötzlich auf einen armen alten heulenden und weinenden Mann…
Jesus fragt: “Alter Mann, warum heulst und weinst Du denn so ?” Darauf erwidert der alte Mann: “Ich habe meinen Sohn verloren”.
Jesus fragt: “Ja wie sieht er denn aus ?”
Der alte Mann: “Er hat Löcher an Armen und Beinen !”
Jesus schaut den alten Mann ganz verdutzt an: “VATER ?”
Der alte Mann erwidert: “Pinocchio ?”
24 Dekko // Jun 21, 2006 at 21:30
“Was aber nicht beliebig definierbar ist, sind historische Realitäten wie Völker und Nationen”
Oh doch, das sind sie! Im Prinzip unterscheidet sich eine transzendentale Erlösungsvorstellung (wie die des Judentums) nicht besonders von der metaphysisch bedingten Weltanschauung einer Nation oder eines Volkes. Deutlich wird dies allein schon, wenn man sich die Ursprünge dieser diesseitigen Heilslehren anschaut, die größtenteils im Geschichtsidealismus eines Hegels liegen. Hier findet dann auch die Brücke zwischen christlicher Erlösungsmythologie und Volks- und Nationalstaatsglauben statt. Gerade in dieser Zeit einer fatalistischen Geschichtsbetrachtung und gleichzeitigen Emanzipierung des Menschen von früheren Heilslehren, kann dieser Irrglauben an eine völkische oder historische Determination gedeihen. Der Mythos, Historizismus und Biologismus (man verzeihe mir das Spiel mit den Ismen) der dadurch gedeiht unterscheidet sich in keinster Weise von traditionellen Heilslehren, sei es jetzt die Kabbala oder die Bibel. (Unnötig zu erwähnen, dass der simple Geschichtsidealismus und der reduzierte Rassengedanke schon lange keine wissenschaftlich anerkannten Axiome [beim Lesen dieses Begriffes musste ich besonders beherzt lachen] mehr sind… auch wenn jetzt gleich wieder die Schreie von der Umerziehung und Volksverblödung durch die Besatzer kommen*)
*Übrigens auch ein sehr schönes Merkmal einer fanatisch eingeschraenkten, metaphysischen Weltanschauung. Den Gegner erst einmal durch eine riesige Welle, der Verschwörung und Lüge verdächtigen. Hat bei Moses ebenso geklappt wie bei Augustinus, Institoris oder Adolf Hitler. Nietzsche hatte schon recht, als er 1888 treffend den deutschen Geist als in klarer Kontinuitaetslinie zum Judentum und Christentum analysierte. Dies stimmt insbesondere und v.a. auch fuer das Beduerfnis nach einer allumfassenden metaphysischen Welterklaerung wie die des NS.
25 Kristallnacht // Jun 21, 2006 at 22:17
Nachdem hier fast alles schon gesagt wurde. Ist sowas eigentlich auch “Gotteslästerung” ?
http://www.youtube.com/watch?v=Iy8eMRBsjcQ
26 Verschwörer // Jun 21, 2006 at 22:41
@ Dekko
Na endlich mal wieder eine Zecke mit Niveau hier, hat mir wirklich gefehlt.
Mich würde noch interessieren, ob wir uns auf meinen Kompromißvorschlag zu unserem kleinen Kant-Rassentheorie-Streit einigen können, aus meinem Kommentar vom 15.05, 19:36:
http://www.stoertebeker.net/blo/pivot/entry.php?id=85#comm
27 Peter W // Jun 21, 2006 at 23:05
@ Botaniker:
„Wir müssen den Leuten verständlich machen, dass uns nur die Religion unterscheidet, sonst gar nichts.“
Diese spezielle „Religion“ unterscheidet sie nicht nur von uns, sondern von der gesamten Menschheit.
Die Herrschaften hatten außerordentlich Massel, dass die mittelalterliche Kirche über die Schriften und Gebräuche der Juden unzureichend im Bilde war.
Martin Luther sagte dazu:
„Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet haben ( ich habs selbst nicht gewußt), wird uns Gott verzeihen; nun wirs aber wissen und sollten darüber frei vor unserer Nase den Juden ein solches Haus schützen und schirmen, worin sie Christum und uns verleumden, lästern, fluchen, anspeien und schänden, wie droben gehört, das wäre ebensoviel, als täten wirs selbst und viel ärger, wie man wohl weiß.“
..und hatte damit wie immer recht.
Siehe auch: http://h1.ripway.com/martinluther/node12.html
Nach diesem Gesetzesvorstoß von Edmund dem Stotterer wird man dann künftig auch nicht mehr kritisieren dürfen, wenn den Herrschaften aus Gründen der Religion danach ist, Nachbars Kinder zu schächten.
28 Otmar // Jun 22, 2006 at 1:43
Brillant die obige Satire auf Stoiber von EDE!!! (”Äh, natürlich freuen wir uns,
das ist gar keine Frage, freuen wir uns,
und die Reaktion war völlig richtig,
einen, äh, sich normal verhaltenden Bär
in Bayern zu haben…”). Das nennt man Einfühlungsvermögen…!
Die Kritik von MARKUS ist nur zu berechtigt. Die Schriftleitung sollte hier nicht jeden Rülpser und generell keine Notizen unterhalb der Gürtellinie veröffentlichen. Sonst ist diese Kommentarspalte ganz schnell eine Müllhalde. Oder ist das Verbreiten von jeder Primitivität Absicht? Wurde hier ein Spielplatz des Systems zum Zweck des Wegwerfens von Gedankenschrott eingerichtet, der besonders gepflegt wird??
29 stephan // Jun 22, 2006 at 3:09
Völlig unnütze Aufregung über einen Provinzpolitiker, zumal ich feststellen mußte, daß man sich Meldungen auch einfach aus dem Finger saugen kann. Die Initiative des Herrn Stoiber laüft lediglich darauf hinaus, den §166 wieder in die Form zu bringen, die er hatte, bevor die Schröder-Koalition sich im Reichstag ausgebreitet hatte. Die rot-grüne Rasselbande hatte da irgendwo ein paar Worte eingebaut, die die Gültigkeit des Paragraphen beschränkte, also kein Grund zur Aufregung und ja ihr werdet alle eure Witzchen weiter erzählen dürfen ohne in den Kerker zu kommen.
30 Peter // Jun 22, 2006 at 8:01
Was sagte Jesus,als man ihn vom Kreuz nahm ???
“Ihr Spinner,die Füße zuerst”
31 Völkischer Beobachter // Jun 22, 2006 at 10:19
@ Ede:
Und solche Leute wollen Deutschland regieren!

32 Dekko // Jun 22, 2006 at 10:54
Bitte, bitte unterlassen, mich Zecke mit Niveau zu nennen. Nicht jeder Kritiker der nationalsozialistischen Weltanschauung ist gleich ein Linker, ein Gutmensch, ne Zecke, ein Zionist oder sonst eines eurer diversen Feindbilder.
PS.: Wenn ich allumfassende metaphysische Welterklärungen als beliebig definierbar und pseudorational kritisiere, dürfte das den Kommunismus und den Anarchismus und ähnliches aus der linken Ecke bewußt mit einschließen. Ob der Liberalismus mit seiner pragmatischen Ausrichtung nicht metaphysisch ist, habe ich für mich selbst noch nicht geklärt…
Achja, will hier zwar nicht für Stunk sorgen (ok, vielleicht doch ein bißchen ;), hätte mir aber erhofft, doch etwas erbostere Reaktionen mit meinem kleinen Text auszulösen. Immerhin könnte man locker die Quintessenz da rausziehen, dass ihr alle verkappte Juden seid.
33 Toni // Jun 22, 2006 at 11:30
Der erste islamische Kanzler der BRD in 25 Jahren wird derartige Gesetze in verschärfter Form problemlos auf den Weg bringen. Und das ist gut so. Wenn dieser geistlose Unsinn hier für „Deutschland“ steht, dann gute Nacht. Kein Wunder, dass „rechtsatheistisch“ bei 1% der Bevölkerung angekommen ist, während die Muslime sich anschicken, das Land zu übernehmen.
Oder sind hier wieder irgendwelche subversiven Gestalten am Werk? Die Schriftleitung sollte sich tatsächlich überlegen, ob manche dieser Äußerungen nicht kontraproduktiv sind. Das hier ist jedenfalls unbestreitbar Unterkultur in Reinform. Falls ihr die BRD Barbarei noch toppen wollt, dann macht bitte weiter so.
Wie auch immer. Mit primitiver Gotteslästerung wird die nationale Sache sogar in der BRD zweifellos nur Minuspunkte einfahren!
34 Verschwörer // Jun 22, 2006 at 14:45
@ Dekko
War nicht böse gemeint. Ich hatte Sie allerdings tatsächlich für einen Linksliberalen gehalten.
Ich habe hier im Forum (jaja, ich weiß, ist nur eine Kommentarspalte) meine Feindbilder: Troll, Provokateur, auch “peinlicher Idiot aus den eigenen Reihen” usw. Wer in dieses Feinbild paßt, wird als aktueller Feind angesehen. Er wird entweder ignoriert (das ist für manche schon die schlimmste Strafe) oder “gedisst” (schönes neudeutsches Wort;-). Zecken, Gutmenschen etc. sind dann Feinde, wenn sie als Trolle, Provokateure o.ä. auftreten. Da Sie das bisher nicht tun, passen Sie auch nicht in mein Feindbild. (Durch die bewußte oder unbewußte Verwechselung der Begriffe Feind und Feindbild – schwerer Kategoriefehler! – werden übrigens regelmäßig Unmengen an Schwachsinn produziert.)
Eher nicht. Die Feststellung, daß Zionisten auch Nationalisten sind, oder der Verweis auf Parallelen zwischen den Nürnberger Gesetzen und jüdischen bzw. israelischen Regelungen lassen ja auch nicht den Schluß zu, daß deutsche Nationalisten vekappte Juden seien.
Zum Versuch, die Realität wegzudefinieren, werde ich vielleicht später noch etwas schreiben, wenn es bis dahin noch kein anderer getan hat. Solche Versuche führen allerdings regelmäßig zu einem bösen Erwachen – wenn der Traum zuende ist, ist die Realität nämlich immer noch da. Der alte Habermas kann einem da fast Leid tun.
35 J.B. // Jun 23, 2006 at 12:46
Mal einige Überlegungen von dem Religionsfanatiker Niels Annen, der Konzepte vorbringt, wie sich „seine“ Religion besser bei der Masse verankern läßt:
Neuausrichtung der Bildungsarbeit zur Schoa und den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands
Die Art und Weise der Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus und der Schoa war und ist ja mehr als nur überdenkenswert. Wer erinnert es nicht, ein Kapitel im Geschichtsbuch der Mittelstufe und bei etwas engagierten Lehrerinnen und Lehrern vielleicht noch der Besuch einer KZ- Gedenkstätte. Allzu häufig beschränkt sich die Bildungsarbeit darauf. So funktioniert das natürlich nicht.
Meines Erachtens wird in der Bildungsarbeit zu Schoa und Nationalsozialismus nicht so sehr überfordert als gar nicht gefordert. Um von dem Unfassbaren wenigsten einen Teil verstehen zu können – nachvollziehen und es in letzter Konsequenz vollkommen begreifen werden wir die Schoa nie* – bedarf es einer viel intensiveren und vor allem anschaulicheren Bildungs- und Erziehungsarbeit.
Die Ansätze dafür sind vorhanden. Das Washingtoner Holocaust Memorial arbeit mit der Personalisierung**, mit dem Versuch des teilweisen nachvollziehen einzelner jüdisch- europäischer Schicksale. Auch das von Grund auf neu konzipierte allererste Museum zur Schoa, Jad Vaschem Jerusalem arbeitet mit ähnlichen Konzepten – denken wir nur an die Halle der Kinder!
In Deutschland existieren solche Konzepte auch bereits. Das Denkmal in Berlin Mitte für die ermordeten Juden Europas versucht ähnliche Wege zu beschreiten. Viele Gedenkstätten haben ihre Ausstellungen verändert und vom Kopf auf die Füße gestellt. Das auf einer Privat-Initiative fußende Projekt der «Stolpersteine» trägt dazu bei Geschichte und Schicksale zu verdeutlichen und aus dem Abstrakten der unfassbaren Zahlen zu holen.
Gerade bei der Bildungsarbeit sollten wir auch nicht auf das Wissen der Forschung und der Museumspädagogik verzichten. Die Forschung zum Nationalsozialismus und zur Schoa ist in Deutschland – neben Israel und den USA - weltweit am ausgeprägten und auf hohem wissenschaftlichen Niveau***.
http://www.netzeitung.de/spezial/judenindeutschland/410775.html
(Rechtschreibfehler im Original)
* Wir können das komische Zeugs auch nicht begreifen und nachvollziehen.
** Einige Apostel sind immerhin anschaulicher als nur eine abstrakte Hülle.
*** Auf so hohem wissenschaftlichem Niveau wie die Astronomie der christlichen Kirche im Mittelalter.
36 PA // Jun 23, 2006 at 17:57
@ Dekko (”eine transzendentale Erlösungsvorstellung (wie die des Judentums)”):
Selten so gelacht! Das ist wohl der Beweis dafür, dass Ihr Kommentar von einem Zufallsgenerator erzeugt wurde, denn ein Mensch kann sich so etwas unmöglich ausdenken!
37 Eichenholz Original // Jun 23, 2006 at 20:08
Zum Thema Religion werden aus meiner Sicht hier bei jeder Gelegenheit immer die verschiedensten Dinge durcheinander geworfen:
1) Gott als Schöpfer der Welt: hier kann man glauben oder auch nicht, jedoch sind die Gottesbeweise von Thomas von Aquin zwar keine wissenschaftliche Beweise, aber doch sehr plausibel. (Frage nach der ersten Ursache, Frage nach der Ordnung des Universums bis zur Atomstruktur: Zufall?)
Mit einer Religion oder gar Kirche hat das noch nichts zu tun.
2) Christentum: das Christentum ist die historische Religion der Deutschen, mit der Christianisierung findet der Übergang vom instabilen und zersplitterten Germanentum zur Herausbildung einer deutschen Nation statt.
Ob man das heute gut findet oder nicht spielt keine Rolle, die 1400 Jahre sind trotzdem da.
Wieviel von der christichen Überlieferung schlicht erfunden wurde und wieviel “stimmt”, weiß keiner, daher sollte man sich gegenseitig besser keine Vorschriften machen. Hier ist Glaube pur gefragt oder eben auch nicht.
3) Andere Religionen sind historisch und kulturell auch immer mit anderen Völkern verbunden. Das Ausbreiten dieser Religionen ist ein Verdrängen des Deutschen, so wie das Christentum das alte Germanien verdrängt hat.
4) Die Kirchen in Vergangenheit und Gegenwart: Das es einmal eine Inquisition mit Hexenverbrennung gab, werfe ich persönlich der katholischen Kirche genauso wenig vor, wie ich mir von anderen Vorwürfe als Deutscher machen lasse. (Klar, wir haben sowieso noch nie etwas falsch gemacht, ich weiß schon)
Die Kirchen heute laufen z.T. dem linken Zeitgeist hinterher, ohne zu merken, daß sie sich selbst damit obsolet machen, z.B. Schwulentrauung o.ä.
Andere Kirchen, wie insbesondere die katholische, waren eine Zeit lang (70er, 80er) die einzigen, die (neben den zahlenmäßig unbedeutenden Nationalen) überhaupt auf Gegenposition gingen, z.B. völlige Ablehnung von Abtreibungen, Festhalten an alten Traditionen,… Auch derjenige, der persönlich einige Dinge anders sieht, sollte doch die Standfestigkeit anerkennen, die sonst wirklich keine Organisation in Deutschland bewiesen hat.
Unabhängig davon, ob das Christentum nun letztlich auf einer erfundenen Geschichte beruht oder nicht: die sozialen Leistungen der Kirche sind zumindest doch nicht störend und die Bindungskraft von gesunden Gemeinden überträgt sich auch auf die Gemeinschaft der Deutschen. In den eher traditionellen, ländlichen Gebieten des katholischen Deutschlands ist die Welt jedenfalls noch eher in Ordnung, als in den atheistischen Multikulti-Großstädten.
Hat nicht Hitler gesagt von der katholischen Kirche kann man sich einiges abschauen, sie hat schließlich schon 2000 Jahre überstanden?
38 Toni // Jun 24, 2006 at 10:15
@ JB
Was bedeutet das? Wird die Holoreligion jetzt abermals als „Beweis“ gegen das Christentum angeführt? Mit Auschwitz Christus zu widerlegen, das ist ja ein alter Hut.
Als der abstruse Holokult noch ernst genommen wurde, diente er als Religionsersatz im säkularisierten Staat und als direkte Gegenreligion zum Christentum. Heute, da diesen Unsinn keiner mehr Ernst nimmt, versucht man die Sache erneut dialektisch zu wenden, indem man sagt, so wie der Hologlaube Unsinn war, so ist das Christentum ebenfalls Unsinn. Ihr gebt wohl nie auf.
Aber auch das ist schon lange bekannt: Der Atheist ist nur der Affe Gottes. Unfähig, selbst etwas zu erschaffen, kann er das Vorhandene immer nur nachäffen, es nach Belieben drehen und wenden. Wackelt hin, wackelt her, aber sonst rührt sich nichts mehr.
39 miregal // Jun 24, 2006 at 22:09
Christentum ist Judentum für Nichtjuden!
Heil den Göttern!
40 Hendrik // Jun 24, 2006 at 22:38
Im Buch aller Bücher steht geschrieben:
Matthäus 12, 31-32
Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist (der Liebe), dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.
!!!!
41 Hildesvin // Jun 25, 2006 at 13:16
Matthäus 15, 24
Ich bin n u r gesandt zu den verlorenen
Schafen des Hauses Israel (aus dem Gedächtnis zitiert).
Johannes 19, 27 ist auch recht huebsch…
42 Erhard // Jun 25, 2006 at 15:38
Das sind nur die typischen Sommerloch-Provokationen von Politikern die keiner kennt, oder über die keiner mehr spricht. Deshalb nehmt diesen Schmutz nicht ernst.
Werft alle Wüstenreligionen aus Deutschland raus! Was interressiert mich an ein Kreuz angenagelter Jude in der Wüste, der von seinen eigenen Leuten verraten und umgebracht wurde!
43 Eichenholz Original // Jun 25, 2006 at 22:19
@ Erhard
Es geht nicht darum, ob Du Dich für Jesus interessierst. Ungefähr 50 Millionen Deiner Volksangehörigen gehören zu einer christlichen Kirche. Wer die christliche Religion pauschal als undeutsch verunglimpft, schließt auch 50 Millionen Deutsche aus der Volksgemeinschaft aus. Viel Spaß noch mit den Moslems und Heiden!
Der Vorwurf wäre berechtigt, wenn man davon sprechen würde, daß die Christen in der Bundesrepublik unisono undeutsch wären, die christliche Religion als solche ist allerdings zweifelsfrei vorderasiatischer Herkunft und damit im Sinne des Wortes so etwas von \”undeutsch\”. Sollte man eigentlich aus der Bibel wissen.Gerade in diesen Tagen spürt man diese Herkunft bei ihren führenden Vertretern mehr und mehr, zumal es diese sind, die versuchen politisch Andersdenkende nach Möglichkeit aus der \”Volksgemeinschaft\” auszuschließen. Proteste christlicher Massen gegen das eher unchristliche Gebaren ihrer oberen Seelenhirten sind uns noch nicht zu Ohren gekommen. Na und so lange solche Religionen meinen, für alle Menschen sprechen zu müssen, ist es wohl nicht verkehrt, wenn man ihnen von Zeit zu bedeutet, daß es auch andere Zeitgenossen gibt. Gut, das kann man auch höflicher tun, aber wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es eben wieder auch ihm hinaus. Wer allerdings im Rausschmeißen die einzige Lösung sieht, ist in der Regel charakterlich auch nicht besser, als die von ihm kritisierten Religionen.
Schriftleitung Altermedia (nach wie vor im Urlaub)
44 Peter W // Jun 25, 2006 at 22:51
@ Hendrik :
„…Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben…“
Das war ausgezeichnet pariert.
Aber wie steht es nun mit der Jungfrau Maria? Es ist nicht so, dass es mich als Nichtkatholik irgendwas anginge, aber wissen tät ich’s trotzdem gern.
45 Olsen // Jun 26, 2006 at 3:28
@ Miregal
\”Christentum ist Judentum für Nichtjuden!\”
Genau. Und der Islam hat die selbige Bedeutung, daher sehe ich ihn nicht, wie einige Autoren, als Feind Deutschlands, sondern als Feind des gesunden Menschenverstandes etc. an.
@Eichenholz
Hitler war überzeugter Katholik*, aus dieser Sicht sollte auch seine Äußerung zur Kirche gesehen werden. Ich möchte ihn nicht als unintelligent beschreiben, aber weise war er auf gar keinen Fall. Das obige Zitat und die Geschichte deutet vielmehr darauf hin, daß er das \”Judentum für Nichtjuden\” favorisierte. Er gab vor, daß Judentum bekämpfen zu wollen, verfestigte aber dessen Geist und lieferte mit seiner Politik die Grundlage für die Erneuerung des Wüstenglaubens und der (geistigen) Fremdherrschaft gegenüber den Versuch der europäischen Völker, sich von ihm zu befreien.
Hitler war lediglich zahlender Kirchensteuerchrist und alles andere als ein überzeugter Katholik. Daß er nicht aus der Kirche ausgetreten war, hatte lediglich politische Renommeegründe. Was er wirklich über die Kirche dachte, kann man in den \”Tischgesprächen\” sowie in den \”Monologen aus dem Führerhauptquartier\” nachlesen. Offiziell waren er und Goebbels sogar von der katholischen Kirche exkommuniziert worden, als Goebbels sich evangelisch trauen ließ und Hitler dabei als Trauzeuge fungierte. Die Kirchensteuer mußten beide jedoch weiter zahlen.
Schriftleitung Altermedia
Es ist ein Widerspruch, daß Judentum bekämpfen zu wollen, es als \”Schädling aller Völker\” hinzustellen, aber dessen Ausgeburt, \”das Judentum der Nichtjuden\”, die Kirche zu erneuter und erst durch ihn verfestigter Macht zu verhelfen. Scheinhandlungen, insbesondere die Zeichengebung der SS, die auf die germanische, also urdeutsche Tradition hindeuten sollten, sind schon allein als Witz der Geschichte zu betrachten, weil im Dritten (römischen) Reich (deutscher Nation) der Staatsgruß der einstigen Aggressoren benutzt wurde. Die altegermanische Grußformel \”Sal og Sig\” (Heil und Sieg) wurde diesbezüglich mißbraucht. Im Sinne Hermanns? Lächerlich. Da die römische Kirche alle europäischen faschistischen Regierungen zur Macht verhalf, um ihre eigene Macht wieder zu errichten, darf man diesbezüglich auf Deutschland gemünzt davon ausgehen, daß von Anfang an einkalkuliert wurde, daß bei einem Scheitern der deutschen Revolution von 1933 die Spuren der Urheber auf den traditionell zu bekämpfenden germanischen Geist abgewälzt werden können. So ist es auch geschehen. Hitler war für die Morde an etlichen Patrioten der Revolution von 1933 verantwortlich, unleugbar. Die Mär, daß die Kirche nur mit Hitler zusammengearbeitet hat, um die \”atheistischen\” Bolschewisten zu bekämpfen, wird widerlegt durch die Tatsache, daß im Rußland der Jahre 1917- 1933 zwar orthodoxe russische Kirchen vernichtet wurden, aber dafür (unter Stalin!) römisch- katholische Kirchen neu errichtet wurden. Auch ohne Hitler fand in der Sowjetunion eine Stärkung der römischen Kirche zu Lasten der orthodoxen Kirche statt. Ein innerkirchlicher Krieg, fortwährend geführt, seit der Entstehung vom \”Märchen vom Jesus\” (Joschua), wie es Goethe bereits erkannte.
Die Nachwelt wird diese Erkenntnis sicherlich wahrnehmen. Hitler war der Erlöser, die Marionette, die Spitze im Kampf gegen die wissenschaftliche Aufklärung. Auch, wenn es ihm vielleicht nicht selbst bewußt war. Die Idee des nationalen Sozialismus auf die Person Hitler zu beschränken ist töricht, sie widerspricht dessen Politik und wäre eine Verleumdung der Tatsachen. Hitler muß aus heutiger Sicht als Totengräber der Revolution von 1933 betrachtet werden, darüber hinaus als Römling und Machtgehilfe der hebräischen Ideologie.
46 Olsen // Jun 26, 2006 at 3:53
Für die Christenfraktion:
Ob Jude, Christ oder Muslim ist einerlei; der Unterschied ist dabei nur die Farbe. Ob ich rote, gelbe oder schwarze Schuhe trage (Farben austauschbar), letztendlich sind es Schuhe, die ich trage.
Als bildliches Beispiel wären sicherlich statt Schuhe Balken (vor’m Kopf) angebracht gewesen.
47 J.B. // Jun 26, 2006 at 7:41
Fett für alle: Paolo Pinkel im Gespräch
Paolo Pinkel, der rauschgift- und nuttenabhängige Schmierseifenhebräer, gibt ein “Interview“.
Teil 1:
http://www.planet-interview.de/interviews/pi.php?interview=friedman-michel-19062006
Teil 2:
http://www.planet-interview.de/interviews/pi.php?interview=friedman-michel-26062006
Auszüge:
Ich glaube, dass es eine Gefahr für Juden in Deutschland gibt, weil es einen gewalttätigen Rechtsradikalismus gibt, wie uns alle Verfassungsschutzämter und die Landeskriminalämter Jahr für Jahr leider bestätigen müssen.
Ich glaube nicht, dass der iranische Staatspräsident eine Gefahr darstellt, aber es ist eine ernst zunehmende Situation und wenn man sie nicht ernst nimmt, dann entwickelt sich daraus eine Gefahr. Nicht nur für Israel, nicht nur für die Juden und nicht nur für Amerika – sondern auch da geht es um die westliche Zivilisation, die verachtet wird. Und dazu gehört auch Deutschland. Dieses Gefahrenpotential ist ernst zu nehmen. Die europäische und vor allem die deutsche Verdrängung solcher Konflikte wird unter Umständen dazu führen, dass die ultima ratio nichts anderes zulässt als auch militärische Optionen.
Das Unglück der geknechteten Völker kommt nicht aufgrund dessen, dass Amerika ein freies, demokratisches Land ist, sondern dass diese Länder und Völker von Diktatoren teilweise in unmenschlichster Art und Weise gehalten, geknechtet ja gefangen genommen worden sind. Und es mag ein streitiges Thema sein, ob es richtig ist, dass die freie Welt, um Freiheit in anderen Ländern einzuführen, auch militärische Optionen wählt.
Wir haben über sieben Millionen* Ausländer in Deutschland und das ist an sich erst mal eine Erfolgsstory.
Wir sind jetzt in der dritten Generation und erleben diese Fehlentwicklungen und deren Auswirkungen dramatisch. Das ist aber kein Beweis dafür, dass wir zu viele Ausländer haben, wie viele sagen. Es ist auch kein Beweis dafür, dass eine multikulturelle Gesellschaft eine Fehlentwicklung ist, sondern es ist ein Beweis dafür, dass mit einer Realität falsch umgegangen worden ist. In einer Zeit, in der wir das größte multikulturelle Experiment Europas betreiben und die europäische Union auf bald 25 Länder ausgeweitet haben, in denen die Menschen emigrieren und wandern können, mit Anspruch auf Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung, müssen wir daran arbeiten, diese Fehlentwicklungen aufzuheben.
Darüber hinaus erwarte ich, dass jeder Mensch, der in Deutschland lebt, der Verfassung gegenüber loyal ist. In dieser Verfassung steckt das nämlich genau drin, was wir mit dieser ominösen Werte-Debatte umkleiden, die irrational und undefiniert im Raum steht. Das ist rational und definiert in unserem Grundgesetz enthalten und sich daran zu halten, dass erwarte ich sowohl von einem Kind, dass von deutschen Eltern geboren ist** als auch von einem, der nach Deutschland gereist ist und jetzt die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen will. Ich kann von einem Ausländer, der eingebürgert wird, nicht mehr erwarten, als von einem Deutschen, der - weil er deutsche Eltern hat - zufälligerweise hier geboren wurde ohne einen Test abzulegen.
* “Nach dem Statistischen Bundesamt haben von den 82 Millionen in Deutschland lebenden Menschen 19 Prozent einen Migrationshintergrund.“
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2062239,00.html
Das entspricht etwa 16 Millionen Menschen in der BRD.
** Was dieser Hebräer nicht alles von deutschen Staatsbürgern erwartet! Diesen Äußerungen sollte man das Spiegel-Interview mit dem iranischen Präsidenten gegenüber halten, und man kann sofort erkennen, wer des Deutschen Freund und wer des Deutschen Feind ist!
48 Watzmann // Jun 26, 2006 at 10:19
@Olsen
“Hermann” war ein großer Soldat und ein wichtiger Mann in der deutschen Geschichte, zweifellos, doch was hat “Hermann” mit wissenschaftlicher Aufklärung zu tun? Genausowenig wie das, was sich gegenwärtige “Olsens” unter “den Germanen” vorstellen - oder unter dem Christentum.
Ich denke nicht, daß Hitler ein “Machtgehilfe der hebräischen Ideologie” gewesen ist, das trifft schon eher auf Sie zu, Olsen. Und wenn Sie kein solcher “Machtgehilfe” sein sollten, dann sind Sie selber der Balken vor Ihrem Kopfe.
Sie bekämpfen das Christentum, wie es die Juden seit Christus bereits tun, und Sie nützen den Germanen nichts, denn diese sind ja Christen geworden und das Christentum in Europa ist sehr wohl von dem Geist, dem Glauben, dem Empfinden und der Sehnsucht der europäischen Menschen geprägt worden.
Ich unterstreiche das, was Eichenholz (original) zu dieser Sache geschrieben hat.
49 Eichenholz Original // Jun 26, 2006 at 11:07
@ Schriftleitung
Jesus hat in Vorderasien gelebt, daß ist richtig, aber die kirchliche Tradition der letzten 1400 Jahre ist mehr durch Deutsche beeinflusst worden, als durch Vorderasiaten und zwar bedeutend mehr. Denk nur an Luther, Calvin und Zwingli, die Reformation hat zwar eine degenerierte evangelische Kirche hinterlassen, aber natürlich enormen Einfluss auch auf die katholische Kirche gehabt.
Mir liegt nicht daran eine Kirche zu glorifizieren, sondern ich warne nur vor dem Ausschütten des Kindes mit dem Bade. Die Geschichten von Odin sind ja wohl (auch) erfunden oder glaubt jemand ernsthaft an Walhalla? Letztlich ist der Glaube eine Antwort auf Fragen, die kein lebender Mensch wirklich beantworten kann. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften sind wieder eine ganz andere Sache.
Gut, dann steht ein Schwindel gegen den anderen. Allerdings ist es uns nicht in Erinnerung, daß die Odinsanhänger ihren Glauben anderen Völkern als alleinseligmachend aufgenötigt haben. Was den Unterschied zwischen Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie dem wahren Christen an sich betrifft, so verweisen wir noch einmal darauf, daß uns kein namhafter Fall bekannt ist, wo das eigentliche christliche Kirchenvolk seinen Oberen ob deren unchristlicher Verhaltensweise in die Parade gefahren wurde. Wie der Herr so\’s Gescherr, würde unsereiner dazu sagen.
Inhaltlich steht zumindest die katholische Kirche, ob sie es nun will oder nicht bzw. zugibt, der nationalen Sache in vielen Dingen nahe.
Und das erkennt man woran? Vielleicht im jüngsten Auftrifft des Papstes in Auschwitz? Die Kirche und die katholische dabei ganz besonders, hat im Verlaufe ihrer Geschichte zunächst erst einmal immer nur an sich gedacht und zwar ganz besonders in Deutschland. Kann man sie in romanischen Staaten zuweilen noch halbwegs als national bezeichnen, so traf und trifft dies für deutsche Verhältnisse eigentlich noch nie zu.
Bevor ich mir einen iranischen Präsidenten zum Freund erwähle, nur weil er mal ein paar schlaue Sätze losläßt, schaue ich erstmal welche Gruppen des Volkes überhaupt noch für uns erreichbar sind. Und da stehen die atheistischen SED Altkader und die von Türken dominierten Großstadtkinder weiter weg als so mancher Anhänger der alten, eingedeutschten \”Wüstenreligion\”. Und wichtiger als 2000 Jahre Geschichte oder auch wichtiger als die Ereignisse 33-45, sind Gegenwart und Zukunft, die es zu gewinnen gilt.
Schwerer Vergleich. Man soll also darauf verzichten, sich jemanden zum Freunde zu wählen, der ein paar schlaue Sätze losläßt und sich dafür mit Leuten einlassen, die in den letzten Jahrzehnten kaum derartiges von sich gegeben haben, wohl aber bei jeder geistigen Unterdrückung die Hände mit im Spiel haben. Fällt echt schwer, sich dazwischen zu unterscheiden, aber vielleicht hilft es ja bei der Entscheidung, daß das Hemd einem näher steht als der Rock und ein Mann, der es wagt einem weltweiten Lügensystem den Kampf anzusagen, auf uns einfach symphathischer wirkt, als geifernde Pfaffen und eine Schar von frommen Gläubigen, bei denen wir den Eindruck haben, daß sie Nietzsches Definition von der Herdenmoral Pate standen. Möglich aber, daß es in diesem Fall nur uns so geht, aber dazu stehen wir auch.
Schriftleitung Altermedia
50 Völkischer Beobachter // Jun 26, 2006 at 11:30
Was hier Nutten-Friedman wieder mal von sich gibt, ist zusammen mit dem verräterischen Freud’schen Versprecher seiner Zentralrats- (sowas gab’s doch immer nur in bolschewistischen Systemen: Zentralkomitee der KP) Vorsitzenden Knobloch “das [Ahmadinedschads Ansichten zum "Holocaust" und Israel] bedroht uns, ähm, Europa, ähm, Deutschland” der beste Beweis dafür, wie recht Franz Schönhuber mit seiner Aussage von 1989 von der fünften Besatzungsmacht auf deutschem Boden hatte.
Es müßte mittlerweile selbst dem Dümmsten klargeworden sein, wer uns in Knoblochs Satz ist und daß eben diejenigen alles dafür tun, so lange wie möglich so viele raum- und kulturfremde Ausländer wie möglich nach Deutschland einströmen zu lassen, bis die Zerstörung der völkischen Substanz des Deutschen Volkes vollends unumkehrbar und die Umvolkung Deutschlands endgültig sein wird.
Sie fürchten die unausweichliche Rache, sollte Deutschland jemals wieder frei werden und sich seiner Peiniger entledigen können.
Völkermord im Zeitlupentempo unter Ausschaltung und Niederhaltung des natürlichen Selbsterhaltungs- und behauptungswillens eines jeden gesunden Volksorganismus.
Sozusagen eine durch Schuldneurosen und deren perfide Steuerung und Ausschlachtung eingepflanzte Immunschwäche des Volkskörpers, also völkisches Aids.
51 Legionär // Jun 26, 2006 at 11:42
@olsen
“…aber dafür (unter Stalin!) römisch- katholische Kirchen neu errichtet wurden…”
Ich könnte Ihnen einmal meine Nachbarin, russischer Herkunft, vorstellen die die Sowjetzeit “erleben” durfte. Ihrer Aussage nach gab es in der UDSSR definitiv Kirchen, nur waren diese verschlossen und wurden als Lager oder “Abstellkammer” genutzt. Synagogen jedoch waren offen, und für das Judentum allzeit zugänglich.
Schon gehört oder gelesen ? Stalin war Jude !!!
MfG,
Legionär
52 Legionär // Jun 26, 2006 at 11:58
@An alle !
http://judicial Bindestrich inc Punkt biz Schrägstrich Gaza_video_beach.htm
Ein Kurzfilmchen für alle israelhörigen Gutmenschen welches zeigt wie die israelische Armee gegen Menschen vorgeht, die meinen am Strand picknicken zu müssen…
53 Toni // Jun 26, 2006 at 12:12
An die Adresse der Anti- Wüstengott Fraktion einmal ein paar deutliche Worte:
Seid ihr Atheisten, dann ist alles klar. Dann seid ihr nur ein Teil dieser (!) Welt, ein Teil des herrschenden Systems. Entweder als eine Art Agenten und Einpeitscher, oder als ganz gewöhnliche, nicht denkende Mitläufer. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Irrelevant!
Seid ihr aber Teil der Esoterik- Fraktion á la Schuler oder Glagau, dann müsst ihr euch sagen lassen, dass auch der „Kreatismus“ ein alter Hut ist. Unpersönlichkeitsphilosophie ist wirklich nicht neues. Die Natur ist Gott, klar, und der Mensch als Krone der Natur ist dann der Gott Gottes. Das wäre eine Steigerung, eine Verschärfung des derzeitigen Zustands unseres Landes. Ihr seid eine Sekte mit ein paar tausend Anhängern, die sich national gebärdet, vom Volk aber niemals akzeptiert werden wird.
Ein Volk, dem Geist und Religion abhanden gekommen sind, das quasi in der Hölle ist, wird mit absoluter Sicherheit keine Revolution mehr wagen, nur um die nächst tiefere Stufe seines Zustandes zu erreichen. Das geschieht automatisch, dem widerstrebt deshalb sein natürlicher Instinkt. Da gibt es sich lieber dem Hedonismus hin und tritt ab, wie im Rausch, von der Bühne der Weltgeschichte.
Die Wahrheit und Verfälschung des Christentums wurden in der deutschen Geschichte und Philosophie bis aufs Tüpfelchen ausgearbeitet. Fichte hat es bereits auf den Punkt gebracht:
„1. Religion ist Kraft; nicht Krücke der Schwachen, sondern Freude der Starken und Geistesnahrung der Geistbegabten. Alle moralischen Surrogate verschwinden vor der Gabe der Religion, wie Fackeln und Feuerwerk vor der Sonne verschwinden.
2. Religion ist nicht Selbstschöpfung, sondern Schöpfung durch Gott, nicht ergreifen, sondern Ergriffensein.
3. Die Güter und Kräfte der Religion sind die Güter und Kräfte des Christentums. In diesen drei klaren und körnigen Sätzen liegt die dauernde Größe und Klassizität der Fichteschen – Reden über die Religion.“*
Wer sagt Jesus, der bekanntlich für seine Worte (!) gekreuzigt wurde, sei ein Wüstengott, der redet Blech
Fazit: Die Anti- Wüstengott Gruppe ist fremd gesteuert! Dahinter stecken irgendwelche Eine- Welt- Ideologen. Lasst euch nicht täuschen, nicht noch weiter in die Irre führen.*
*Zitat aus: Joh. Gottlieb Fichte - Die Anweisung zum seligen Leben. 1912 Deutsche Bibliothek, Heinrich Scholz.
Ganz ohne Verschörungsparanoia geht es wohl nicht. Sag doch gleich, daß Satan hinter allem steckt und alle Kritiker in Wirklichkeit nur verkappte Teufelsanbeter sind, die in Wirklichkeit zur höheren Ehre Gottes auf den Scheiterhaufen gehören.
Schriftleitung Altermedia
54 Hildesvin // Jun 26, 2006 at 12:51
Lukas 19, 27 natuerlich, nicht Johannes.
Das kommt davon, wenn man mit Skandinaviern zu Midsommar zecht…
55 Toni // Jun 26, 2006 at 13:16
# Hildesvin :
June 25th, 2006 at 13:16
Matthäus 15, 24
Ich bin n u r gesandt zu den verlorenen
Schafen des Hauses Israel (aus dem Gedächtnis zitiert).
Johannes 19, 27 ist auch recht huebsch…
> Deinesgleichen wird sich immer selbst entlarven müssen! Das sind Gleichnisse, die geistige Dinge beschreiben. Du musst sie, entsprechend deines eigenen Wesens, immer auf die mentale und materielle Ebene beziehen. Du kannst nicht anders.
Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. (Joh. 19, 27)
Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. (Mt 15,24)
Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.
(Joh 10,16)
> Es geht hier um die Mutter des Geistes, um die Menschen aus verschiedenen Kulturen, die zum Geist geführt werden sollen, um die verlorenen Schafe, das sind die verhärteten Feinde der Wahrheit, die alles geistige aus ihrer Religion verbannt haben.
Du hast in deinem Materialismus noch nicht einmal verstanden, dass es in der Bibel um geistige Dinge geht. Damit bist du den Juden in ihrem Primitiv- Rassismus ähnlicher, als du glaubst. Vielleicht bist du selbst Jude.
56 Otmar // Jun 26, 2006 at 14:35
„Der Christ ist nur ein Jude »freieren« Bekenntnisses“, das ist die Diagnose Nietzsches in seinem „Antichrist“ (http://home.pages.at/religionskritik/Buecher/anti.htm). Die geistige Verwandschaft, ja Abhängigkeit des Christentums vom religiösen Judentum tritt heute mehr denn je ins grelle Licht. Wie stark oder schwach sich diese orientalischen Bekenntnisse bei uns tatsächlich noch hielten, würde sich ganz schnell zeigen, wenn der „Staat“ den christlichen Kirchen nicht mehr das Geld der Bürger zwangsweise in die Taschen leiten und der Bund und NRW ihre „Staatsverträge“ mit dem „Staat im Staat“, den jüdischen Gemeinden und ihrem Zentralrat, aufkündigen würden. Religiöse Bekenntnisse sollten aus Anstand heraus sicher nicht geschmäht werden, ein wirklich säkularer Staat darf sich aber nicht auch noch über die Strafgesetzgebung zum Büttel der geistlichen Anmaßungen von Wüsten- und anderen Religionen machen. Wenn im Staatsbankrott die BRD abgewickelt werden wird, wird es nicht gut aussehen für die weitere staatliche Alimentierung der Kirchen und Religionen. Schon heute müßte der Staat den Vampirismus dieser Kreise sofort beenden!
57 Olsen // Jun 26, 2006 at 15:48
@Schriftleitung
Das Reichskonkordat des Herrn H. läßt nicht auf eine kirchenfeindliche Einstellung schließen.
Und allein diplomatische Gründe lasse ich diesbezüglich nicht gelten.* Die Lobreden der deutschen Bischhöfe auf H. lassen ebenfalls keine Rückschlüsse auf eine kirchenfeindliche Haltung zu (mich würde bestimmt kein Kuttengeier als \”von Gott gesandt\” bezeichnen). Letztendlich zählen auch keine Worte (Tischgespräche), sondern Taten.
Was Sie gegenüber geschichtlichen Ereignissen und Äußerungen Hitlers gelten lassen und was nicht ist vollkommen unerheblich. Die Tatsachen sprechen auch so für sich. Der Abschluß des Konkordates hat nichts mit dem vorgeblichen Katholizismus Hitlers zu tun, den es nachweislich nicht gibt, sondern einzig und allein mit politischem Kalkül. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was die Lobgesänge der Bischöfe auf Hitler betrifft, so sollten selbst Sie mitbekommen haben, daß dieser Chor jedem Hosiannah singt, der sich gerade an der Macht befindet und Crucifige ruft, sobald sich die Verhältnisse geändert haben.
Schriftleitung Altermedia
Nachtrag für die Christenfraktion:
Wo wird in diesem Land die Kirche faktisch benachteiligt? Im Steuerrecht, bei Subventionen, im § 166 oder wo?
Das sogenannte Horrorfilme wie \”Der Exorzismus der Emily Rose\” einen unverkennbaren kirchlichen Hintergrund haben, dürfte jeden aufmerksamen Beobachter auffallen.
58 Toni // Jun 26, 2006 at 19:27
@ Schriftleitung Altermedia
„Ganz ohne Verschörungsparanoia geht es wohl nicht. Sag doch gleich, daß Satan hinter allem steckt und alle Kritiker in Wirklichkeit nur verkappte Teufelsanbeter sind.“
Was soll ich sagen? Wir reden hier über das Christentum. Ich hab’s nicht erfunden, aber – ja, genau das ist die christliche Lehre. Satan ist der Widersacher. Mit Körper verbrennen hat das zunächst nichts zu tun. Es geht hier auch nicht um Kritik, sondern um fundamentale und unvereinbare Widersprüche spiritueller Art.
59 koenig // Jun 26, 2006 at 23:49
@ Legionär
“Schon gehört oder gelesen ? Stalin war Jude !!!”
Jude war er zwar nicht, hatte dafür aber eine Jüdin als Ehefrau und somit “Eingang” zum Sowjetjudentum.
60 Eichenholz Original // Jun 27, 2006 at 0:11
@ Schriftleitung
Mir geht es nicht um einen Gegensatz zwischen einem “wahren Christen” und den Kirchen.
Es gibt Fragen, die tatsächlich der menschliche Verstand nicht beantworten kann, z.B. die Frage nach der “ersten Ursache”. Was war vor dem Urknall? Wie ist die Materie entstanden? Ist die Ordnung des Universums zufällig? Es gibt Menschen, die hier die Existenz Gottes ins Spiel bringen, ohne sich ein Bild von Gott zu machen, d.h. ohne sich Gott näher vorzustellen (eines der vernüftigsten der 10 Gebote). Anschließend kann man das Thema dann auch beenden, da der ganze Rest (egal in welcher Religion) wohl mehr oder weniger vollständig erfunden wurde.
Was Religionen und Kirchen anschließend entwickelt haben, sind Traditionen, die einem absurd oder vernünftig, schön oder abstoßend vorkommen können; je nach eigener Sozialisation ist es eben Heimat, Geborgenheit oder auch Bevormundung, Schnickschnak.
Bei diesem Punkt halte ich es mit Friedrich dem Großen, soll doch jeder nach seiner Facon selig werden.
Was nun die Rolle der Kirchen oder der katholischen insbesondere angeht, so sind es eben auch Menschen die dort arbeiten und die machen mindestens schon mal die gleichen Fehler wie z.B. Nazis und sie hatten schließlich auch viel Zeit dazu. Das das Kirchenvolk sich grundsätzlich alles gefallen läßt, ist schlicht falsch, die Reformation sowie eine Kirchenspaltung nach der anderen waren und sind ja letztlich der Beweis dafür, daß das Erfinden von Glaubensinhalten munter weiter geht und die Menschen sich die Kirchen und Kirchenführer suchen, die ihnen gefallen. Blut wurde in diesem Zusammenhang auch reichlich vergossen.
Die katholische Kirche ist in Ländern wie Spanien, Italien oder auch Polen, Argentinien sehr nationalistisch eingestellt. In Deutschland gibt es die sehr starke Zersplitterung der Konfessionen und die Beanspruchung der jeweiligen Landeskirchen durch die Regierungen. Die Zersplitterung der Kirche paßt doch gut zu dem zersplitterten Deutschland (und den zersplitterten Rechten) In Deutschland hat eben jeder seine individuelle Organisation.
Seit Kaiser Konstantin haben alle weltlichen Herrscher versucht sich Einfluss auf die Kirchen zu sichern (und umgekehrt). Auch das hat nichts mit der Frage nach Gott zu tun.
Ich sehe also drei Aspekte:
1) Die Frage nach Gott (sehr abstrakt)
2) Religionen und Kirchen (mehr oder weniger erfunden und mißbraucht als Machtinstrument)
3) Gesellschaftliche Realität in Deutschland.
Und hier sind mir die traditionellen Christen immer noch lieber als die Moslems und die Kommunisten, auch wenn Du noch ein paar schöne Bischofsbildchen herauskramst, die die Nazis bekehren wollen. Die Kirchen werden übrigens genau wie alle Deutschen besonders schnell moralisch unter Druck gesetzt, denn sie haben ja schließlich nicht genug gegen die Judenverfolgung unternommen….
Auch das muß man bei solchen Bildern aus Regensburg und Auschwitz berücksichtigen.
Nach meiner Auffassung hat also die Kirche ihren Platz in der Volksgemeinschaft und kann mit dem Aufrechterhalten von gewissen Moralvorstellungen sehr nützlich sein. Spanien hat z.B. seit dem Ende der Allianz zwischen Franco und der Kirche den “westlichen” Standard an Eheschließungen, Ehescheidungen, Geburten, Abtreibungen usw. mittlerweile erreicht. Mit der Zerstörung der Kirche wird eben mehr abgeschafft als ein paar alberne Sonntagsreden. Bitte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.
61 Olsen // Jun 27, 2006 at 4:15
@Schriftleitung
Da ich mein Leben lebe und nicht das eines Anderen lasse ich verständlicherweise die Dinge gelten, wie ich sie sehe. Sie haben aber Recht in der Aussage, daß dies unerheblich ist. Die Rolle des Zentrums und von Papens sollte allerdings auch Ihnen nicht entgangen sein. Und die Hosiannah dieser Leute erfolgte zu einer Zeit, zu der wahrlich noch nicht von \”Macht\” gesprochen werden kann. Auch wenn das Konkordat der Preis für die Machtergreifung gewesen sein sollte, in meinen Augen bleibt es Verrat.* Allerdings dürfen Sie es ruhig weiter betrachten, wie sie es wollen. Ich werde es für meinen Teil ebenso halten.
Wir haben an keiner Stelle behauptet, daß das Konkordat Preis für die Machtergreifung gewesen ist und tun das auch jetzt nicht, außerdem haben wir eine etwas andere Definition von Verrat. Man sollte mit diesem Begriff nicht zu pauschal umgehen. In unserer Diskussion ging es hauptsächlich um ihre nachweislich falsche Behauptung, daß Hitler angeblich überzeugter Katholik gewesen sei.
Schriftleitung Altermedia
@Watzmann
Wenn sie zeitliche Zusammenhänge durcheinander bringen, wundert mich das in der Tat nicht. Hermann hatte sicherlich nichts mit der wissenschaftlichen Aufklärung zu tun. Sinnverfälschung ist die traditionelle Tugend ihresgleichen und Geist scheint ihnen fremd zu sein. Ob sie an einer Jungfrauengeburt, Erdscheibe, Auferstehung usw. glauben ist mir persönlich egal. Egal ist mir allerdings nicht, daß ich für ihre geistige Umnachtung finanziell aufkommen muss und diese Glaubensweise (nicht Denkweise!) mein Leben negativ beeinflußt.
@Legionär
\”Schon gehört oder gelesen ? Stalin war Jude !!!\”
Was für Argument, es hat mich glatt erschlagen. Joschua (Jesus), Mirjam (Maria) und Paulus sind welcher Herkunft? Schon bemerkt? Habe ich der Aussage ihrer russischen Bekannten wirklich widersprochen? Orthodoxe Kirchen wurden zum Gemeinwohl (ich weigere mich das Wort Zweckentfremdung zu benutzen!) umfunktioniert, aber auch katholische? Wo ist der Widerspruch?
@Toni
Bemerkenswerte Beiträge. Schon \’mal einen Arzt konsultiert? Welcher Schreiberling hat sich hier zum Atheismus bekannt? Es ging doch bisher um fremdländischen Schwachsinn und dessen Auswirkungen auf die nordische Eigenart.
62 Peter W // Jun 27, 2006 at 10:07
@ Olsen:
„Die Mär, daß die Kirche nur mit Hitler zusammengearbeitet hat, um die \?atheistischen\? Bolschewisten zu bekämpfen, wird widerlegt durch die Tatsache, daß im Rußland der Jahre 1917- 1933 zwar orthodoxe russische Kirchen vernichtet wurden, aber dafür (unter Stalin!) römisch- katholische Kirchen neu errichtet wurden…“
Das lässt sich recht einfach erklären:
Stalins Interessen deckten sich in wesentlichen Punkten mit denen der katholischen Kirche insoweit, als beide entschiedene Verfechter des Panslavismus waren, wenn auch vielleicht aus unterschiedlichen Motiven. Der katholischen Kirche gelang es seit über 400 Jahren in den Gebieten Ost- und Mitteldeutschlands nicht einen Fuß in die Tür zu bekommen. So entschied man sich diese Gebiete zu okkupieren und einfach mit Polen zu bevölkern. Wer das nicht recht glauben möchte, den erinnere ich an die Ereignisse um den Bromberger Blutsonntag. Dort war die katholische Kirche die treibende Kraft schlechthin.
Es wird von verschiedenen Kommentatoren mit Irritation bemerkt, dass die Pfarrer in den Predigten direkt zur Vertreibung der deutschen Bevölkerung aufriefen, und sogar Waffen die in den Kirchen(!) gelagert waren an den Pöbel ausgegeben wurde.
Das bedeutet, den Verlust der Ostgebiete haben wir nicht zuletzt der katholischen Kirche zu verdanken! Mit den Polen an sich, hat das Ganze also herzlich wenig zu tun. Das ist den meisten Leuten offenbar vollkommen entgangen.
63 Watzmann // Jun 27, 2006 at 13:01
@Olsen
Sie sind nicht von nordischer Eigenart, die Menschen mit derselben wurden Christen.
Ihr Geschreibe sind sinnlose Angriffe: SIE haben von “Hermann”, dessen Gestalt historisch schwer greifbar ist, und zugleich von “wissenschaftlicher Aufklärung” geschrieben.
Ein Glaubensbekenntnis habe ich in diesen Kommentarspalten noch nie abgelegt, Ihre Aussagen zu meinem Glauben sind also Ihre üblichen bodenlosen Freiübungen, welche anzeigen, daß Ihnen Ihre “Erdscheibe” schon zu oft auf den Schädel geknallt ist.
64 Olsen // Jun 27, 2006 at 13:34
@Eichenholz
Ich finde es gut, dass sie die Meinung des alten Fritz wiedergeben. Der schliesse ich mich an. Es soll jeder nach seiner Auffassung selig werden.
Deshalb auch meine Beiträge zum Thema. Wenn die Kirchen sich ausschließlich über ihre Mitglieder finanzieren würden, der Staat sich aus allen Belangen der Kirche entziehen würde und ich nicht vermehrt die “wahre Lehre” um die Ohren geschlagen bekäme, dann würde meine Wut auf die Realität verflachen. Ganz einfach. Ich bin mein eigener Herr, ich benötige keinen Herren und schon gar keine Lehre, die meiner nordischen Wesensart fremd ist.
Allerdings war Friedrich der Große Freimaurer.
Wie dieser Bund, zu Recht oder Unrecht, von der katholischen Kirche angesehen wird, brauche ich nicht zu schildern.
Wenn sie allerdings heutige Wertvorstellungen der Kirche zurechnen, dann liegt das daran, daß sie die Kirchengeschichte nur aus der Erzählung der Kirchen kennen. Eine Mixtur von Verdrehungen, Halbwahrheiten und übelster Heuchelei.
Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und dergleichen waren vor gar nicht allzu langer Zeit die “Ausgeburt eines kranken Geistes”, der vom Teufel besessen war. Dies sagte kein Dorfpfarrer, sondern die Unfehlbarkeit (!) in Person.
Das z.B. die Geburten zurückgehen, liegt weniger an den “westlichen” Werten, sondern vielmehr ist es die Konsequenz aus Überbevölkerung und Umweltzerstörung. Ist es wirklich Vernunft, wenn ein Ehepaar, daß für seinen Lebensunterhalt nicht aufkommen kann, sich den Luxus leistet, viele Kinder zu zeugen? Ehescheidungen. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass diese viel zu hoch sind. Aber was hindert einen Menschen daran, wenn gewisse Gefühle nicht mehr vorhanden sind, wenn Veränderungen oder Verhaltensweisen des Partners unakzeptabel werden, sich von ihm scheiden zu lassen?
Vielleicht sollte an Stelle des Religionsunterrichtes an den Schulen das Fach Beziehung eingeführt werden. Die Kinder sollten lernen, wie Mann und Frau fühlen und denken, um spätere Irrtümer und Enttäuschungen auszuschliessen bzw. nachvollziehbar zu machen.
Die Kirche hat die Ehe erst seit ein paar Jahrhunderten anerkannt, nicht von Anfang an.
Es gab Zeiten, da war die Ehe verboten; Teufelswerk. Nur die Wenigsten wissen dies, weil Geschichtslehre immer die Lehre aus Sicht der Kirche ist. Da wird nicht nur Leif Eriksson als Entdecker Amerikas unterschlagen.
Jeder Theologe kennt die Kirchengeschichte, aber kennen sie Theologen, die sich öffentlich zu den Irrtümern und Verbrechen der Kirche bekennen? Es gibt sie aber und die Kirche bekämpft sie auf’s Blut.
Und sind sie ernsthaft der Meinung, daß die Ehen glücklicher waren, zu Zeiten, als sich noch nicht so viel geschieden wurde? Meistens hatte ein Partner, meistens die Frau, gemäß ihrer Vorschrift Untertan des Mannes zu sein, ihr eigenes Leben aufzugeben. Sie hatte kein Recht sich zu beschweren, egal ob der Mann ein Betrüger, Schläger, Säufer, Hurenbock oder sonst etwas war. Ist das die heile Welt, der sie nachschwärmen?
65 Legionär // Jun 27, 2006 at 19:47
@koenig
Die Seite kann ich Ihnen leider nicht mitteilen… . Solch´ Seiten mag der BND nicht
Fotografien wären auch dabei !!!
In the Georgian language “shvili” means son of, or son, as in Johnson. “Djuga” means Jew. Therefore Djugashvili means Jewison.
So Joe Stalin’s real name, before he changed it, was Joe Jewison. It gets better, his name was Joseph David Djugashvili, a typical Jewish name. During his revolutionary days he changed his name to “Kochba”, the leader of the Jews during one of the anti-Roman uprisings of the Jews. Russians don’t change their names. Georgians don’t change their names. Jews change their names.
Stalin had three wives, all of them Jewesses.
The first was Ekaterina Svanidze who bore him one son, Jacob. His second wife was Kadya Allevijah. She bore him a son Vassili, and a daughter Svetlana. His second wife died in mysterious circumstances, either by committing suicide, or murdered by Stalin. His third wife was Rosa Kaganovich, the sister of Lazar Kaganovich, who was the head of Soviet industry.
Stalin’s daughter (who in 1967 fled to the USA) then married Lazar’s son Mihail i.e. her step-mother’s nephew. Svetlana Stalin had a total of four husbands, three of them Jewish.
Stalin’s vice-president Molotov was also married to a Jewess, whose brother, Sam Karp, runs an export business in Connecticut. Just to complicate things even more, the Molotov’s (half-Jewish) daughter also called Svetlana was engaged to be married to Stalin’s son Vassili.
66 Legionär // Jun 27, 2006 at 19:51
@Olsen
\”Schon gehört oder gelesen ? Stalin war Jude !!!\”
Was für Argument, es hat mich glatt erschlagen
Ich wünschte es wäre so geschehen… !
67 Eichenholz Original // Jun 27, 2006 at 23:20
@ Olsen
Ich stimme Ihnen zu, daß die Kirche sich nur durch ihre eigenen Mitglieder finanzieren sollte, allerdings sollten dann Nicht-Kirchenmitglieder auch keine Leistungen der Kirche in Anspruch nehmen (insbesondere Alters- und Pflegeheime, sozusagen kurz vor dem Ende, erfreuen sich ja großer Beliebtheit. Ich selbst habe im Krankenhaus häufig erlebt, wie Sterbende unbedingt noch ihren Frieden mit Gott machen wollten, kann ja zumindest so kurz vor dem Tod nichts mehr schaden?)
Ob die Kirche der nordischen Wesensart fremd ist? Kann man so sehen, muß man nicht so sehen.
Die Kirchengeschichte kenne ich nicht nur aus Erzählungen der Kirche, aber ich kenne sie auch nicht gut genug, um 2000 Jahre detailliert beurteilen zu können (ist auch nicht gerade mein Steckenpferd). Meine allgemeine Lebenserfahrung sagt mir jedoch, daß es niemals nur “schwarz” oder nur “weiß” gibt, sofern Menschen im Spiel sind.
Der Geburtenrückgang in Spanien oder Deutschland hat nichts mit Überbevölkerung zu tun. Es ist ein eigenes Thema, welches wir gerne diskutieren können. Ich habe mir jedoch angewöhnt immer zu fragen, wem etwas nützt. Und die Auflösung der traditionellen Familien, der Rückgang der Geburten, der Anstieg der Abtreibungen nützt sicher nicht den europäischen Völkern und insbesondere nicht dem deutschen Volk. Und auch nicht der Kirche.
Die mangelnde Bereitschaft Kinder groß zu ziehen hat damit zu tun, daß Viele zu egoistisch und individualistisch sind, um die finanziellen und zeitlichen Einschränkungen zu akzeptieren, die damit verbunden sind. Vorgeschoben werden dann alle möglichen Gründe.
Zwischen vielen Kindern, z.B. 10 und gar keinen Kindern liegen ja auch noch Möglichkeiten.
Auch fehlendes Geld ist es nicht, denn der Lebensstandard war früher in Deutschland viel niedriger als heute.
Ob die Ehen früher im Durchschnitt glücklicher waren als heute, weiß ich nicht, ob die Menschen insgesamt glücklicher waren, weiß ich auch nicht. Das aber heute viele Ehen wegen Kleinigkeiten geschieden werden, ist bekannt. Und das Familien die Keimzelle des Volkes sind, sollte doch noch konsensfähig im nationalen Lager sein, oder sind wir schon wieder bei Lebensborn angekommen?
Außerdem schwärme ich mitnichten einer heilen Welt nach, sondern versuche im Gegenteil den Blick auf das wesentliche, nämlich die Zukunft zu lenken. Ob vor 500 Jahren Hexen verbrannt wurden, interessiert mich genauso viel oder wenig wie andere (schlimme) Ereignisse.
Das Führen von Konten sollten wir der Bank oder den Buchhaltern überlassen, das Nachhalten von allen möglichen Verbrechen führt doch zu nichts.
Menschen aus allen Völkern und allen Religionen haben schwere Untaten begannen.
Auch Deutsche, aber eben nicht mehr als andere.
Viel Feind, viel Ehr! Das mag ja sein, aber ich frage mich langsam, welches Deutsche Volk den Ansprüchen der Deutschen Nationalen genügen soll:
Die Christen passen nicht zur nordischen Wesensart, glauben Blödsinn und sind sowieso fremdgesteuert (ich muß mich jetzt auch beeilen, denn der Vatikan ruft gleich an).
Die Bürgerlichen glauben nur an Geld, beuten das Volk aus und werden von Juden gesteuert.
Die Kommunisten lieben die Ausländer und haben mit dem deutschen Volk per se nichts zu tun, außerdem sind sie meistens dumm und ungebildet.
Intellektuelle sind in der Regel zu arrogant und haben kein Volksbewußtsein.
Sozialdemokraten und Gewerkschaften sind degeneriert und dekadent, im Ernstfall können die ja noch nicht mal mehr arbeiten.
Die Alten sind eigentlich schon zu alt und die Fußballfans sind nicht würdig genug.
Bleiben vielleicht die Ausländer, insbesondere Türken: die sind in der Regel noch kernig, keine Christen und insgesamt tolle Nationalisten.
So kommen wir nicht weiter.
68 Verschwörer // Jun 27, 2006 at 23:21
@ Legionär
Sehr interessant! Mir war bisher nicht bekannt, daß der Name Dschugaschwili \”Judensohn\”* bedeuten soll. Mein Versuch, schnell mal im Internet eine georgische Übersetzung zu finden, ist leider gescheitert - ich weiß jetzt aber, daß die Georgier sehr schöne Schriftzeichen haben.
Haben Sie eine Bestätigung für diese Bedeutung des georgischen Wortes oder können Sie mir eine Übersetzungsseite englisch-georgisch nennen, wo die georgischen Wörter auch in \”normaler\” Lautschrift wiedergegeben werden?
*Man muß nun auch nicht jeden Quatsch, der im Gewande sich wissenschaftlich gebenden Anti-Judaismus daherkommt, für bare Münze nehmen und hinter jedem den man nicht leiden kann einen Juden sehen. Behauptungen das Stalin Jude gewesen sein soll sind nicht eben selten, schaut man sich aber diese Behauptungen jedoch an, so hat man den Eindruck, daß es sich lediglich um die Kundgebungen etwas überspannter Zeitgenossen handelt, oder aber um bestellte Tendenzschriften, die es in der deutschen Propaganda ja bekanntlich ebenso gab wie auch auf der alliierten Seite. Hitler wie Goebbels selber sprachen im engeren Kreis nie von einer jüdischen Herkunft Stalins, was sie vermutlich sehr wohl getan hätten, wenn eine solche beweisbar gewesen wäre. Auch in der offiziellen Propaganda sprach man darüber hinaus wohl ständig vom jüdischen Bolschewismus, aber nie vom \”Juden\” Stalin.
Es ist auch nicht richtig, daß die Juden unter dem Bolschewismus nicht verfolgt wurden, allerdings war diese Verfolgung nicht generell antijüdisch im rassischen Sinne, statt dessen beruhte sie mehr auf antireligiösen Vorbehalten, wie sie der kommunistischen Lehre eigen sind. So bekämpfte der Bolschewismus die jüdische Religion ebenso wie die christliche oder die islamische. Allerdings ging er dabei wesentlich klüger vor als der Nationalsozialismus, indem er das Judentum in erster Linie als Religion bekämpfte und nicht aus rassischer Sicht. So flankierte er jede anti-jüdische Maßnahme umgehend mit einer anti-christlichen, so daß der eigentliche Antisemitismus in der allgemeinen kommunistischen Antireligionspolitik unterging. Daß man sich zur Bekämpfung des sowjetrussischen Judentums nicht selten auch jüdischer Elemente bediente, darf man wohl als Ironie der Geschichte bezeichnen. Walter Kolarz schreibt in seinem durchaus lesenswerten Buch \”Die Religionen in der Sowjetunion\” (Herder-Verlag Freiburg i. Br., 1963):
\”Das Leid, das die \’jüdischen Sektionen\’ (gemeint sind kommunistische Judengruppen - Die Schriftleitung) in Zusammenarbeit mit andern jüdischen Einrichtungen in den zwanziger und dreißiger Jahren den religiösen Juden Rußlands zufügten, wird heute meist nicht in der richtigen Perspektive gesehen. Es ist überschattet von der Vernichtung von sechs Millionen Juden durch die Nazis. Dennoch erschien es den Zeitgenossen der frühen und weniger heftigen kommunistischen Verfolgungen grausam und ohne Beispiel im 20. Jahrhundert. Obwohl auch in Ländern wie Ungarn und Rumänien Antisemitismus herrschte, gab es doch wenigstens keine Einmischung in jüdische religiöse Praktiken. Nur Sowjetrußland hatt dem religiösen Judentum den Krieg erklärt.\”
Dieser vollzog sich dann nicht in Rassegesetzen oder Pogromen à la Kristallnacht, sondern in offener Säkularisierung des religiösen Judentums. Maßnahmen die kommunistischerseits auch für das 1939/40 besetzte Ostpolen und Baltikum vorgesehen waren, aber aufgrund des deutschen Angriffs von 1941 nicht mehr zum Vollzug kamen. Kolarz dazu weiter:
\”…Bevor alle diese Maßnahmen reifen konnten, brach der Krieg zwischen Sowjetrußland und Nazideutschland aus. Nur aus Zeitmangel war die Säkularisierung des Judentums in Ostpolen, Bessarabien und den Baltischen Staaten unvollendet, und das versorgte die sowjetische Propaganda mit eindrucksvollen Statistiken. Die sowjetischen Sprecher konnten darauf hinweisen, als sie versuchten, das Unbehagen der neuen Verbündeten Rußlands wegen der Lage der Religion unter dem Kommunismus zu zerstreuen, daß es bei Ausbruch des deutsch-russischen Kriegs in der UdSSR nicht weniger als 2559 Rabbiner und 1011 Synagogen gegeben habe. Die überwiegende Mehrheit davon befand sich in den Gebieten, die nur wenige Monate kommunistischer Verfolgung erlebt hatten. …\”
Im gleichen Buch widerlegt Kolarz, nebenbei bemerkt, auch die gelegentlich immer wiederkehrende Behauptung von der Ausrottung der jüdischen Sekte der Karaiten auf der Krim. So heißt es in seinem Buch diesbezüglich:
\”Die Karaim der Krim wurden durch den Krieg dezimiert. Sie entgingen zwar den üblichen Vernichtungsmaßnahmen der Nazis, weil diese sie nach einigen Schwankungen nicht als Juden, sondern als Turkvolk ansahen. Dies erwies sich als Schaden für sie, als die Sowjets zurückkehrten. Juden die von den Nazis nicht vernichtet worden waren, waren a priori verdächtig. … Viele Karaim haben wohl gewußt, da sie vom kommunistischen System nichts Gutes zu erwarten haben, und sind daher ausgewandert. Die erste Welle der karaitischen Auswanderung fand unmittelbar nach der Oktoberrevolution statt, die zweite 1946/47, im Rahmen des polnisch-sowjetischen Bevölkerungsaustauschs. …\”
69 Verschwörer // Jun 28, 2006 at 12:26
@ Schriftleitung
Danke für die Information! Es sprich in der Tat sehr viel gegen eine jüdische Herkunft Stalins. Mir ging es auch nur um die Frage, ob die Übersetzung des georgischen Namens Dshugaschwili in dem von Legionär geposteten Text richtig ist. Eine grudsätzlich einfach zu klärende Frage (leider nicht so einfach, wie ich gedacht hatte).
In einem russischen Forum habe ich dazu folgendes gefunden, als Antwort auf den gleichen Text:
@ Peter W
Also bei mir ist in Deinem Kartoffel-Beispiel nichts hervorgehoben. Aber schöne Schleichwerbung.
70 Legionär // Jun 28, 2006 at 13:42
@Verschwörer
@Peter W.
Leider kann auch ich kein georgisch.
Tja, wer hat nun recht, die Schriftleitung, die von mir aufgerufene Seite oder oder oder. Georgier sind wir alle keine. Aber die Seite sollte man gesehen haben…
www Punkt judicial Bindestrich inc Punkt biz
MfG,
Legionär
71 Olsen // Jun 28, 2006 at 14:41
@Eichenholz
Bitte vergessen sie nicht, daß die Leistungen der Kirche (Altenheime, Krankenhäuser) vom Staat erbracht werden müßten. Dieser schiebt bewußt seine Aufgaben der Kirche zu und die Kirche wird dadurch bestens bezahlt. Dafür muss sich kein Kranker oder Sterbender bei der Kirche bedanken, sondern beim Steuerzahler.
@Legionär
Danke für ihre Antwort, die im traditionellen Stil der praktizierten Nächstenliebe verfasst wurde. Ein Eigentor sie Narr.
72 Olsen // Jun 28, 2006 at 14:49
@Watzmann
Eine überzeugende Argumentation.
Wie vereinbaren sie eigentlich ihre Beschimpfungen und Hasstyraden mit ihrem christlichen Glauben? 10 Rosenkränze und gut ist es?
Die historische Gestalt “Hermann” wird allerdings von mehreren Geschichtsschreibern erwähnt. Joschua hingegen von keinem.
73 Peter W // Jun 28, 2006 at 15:40
Ups, das Altermediascript hat die HTML-Tags ausgefiltert, so dass der Text normal erscheint.
Zu der Aussage des Forums : „…Someone has given you some bad bad information. lol…“
Das ist soweit richtig. Wenn man bei Google die Suchbegriffe коба ( ich weis jetzt nicht, ob die kyrillische Schreibweise bei Altermedia rüberkommt) mit dem Suchbegriff Stalin zusammeneingibt erhält man jede Menge Treffer.
z.B.:
http://www.stalin.su/book.php?action=header&id=31
Ob die Seite von Legionär das mal nicht irgendwie mit der
Gestalt des Simon Bar Kochba durcheinandergebracht hat?
Auf der anderen Seite halte ich es für denkbar, dass das Pseudonym Kochba ( кохба ) später in Koba ( коба )
geändert wurde.
Kochbar wäre im Gesamtkontext wirklich allzu auffällig,
als Pseudonym für einen jüdischen Umstürzler jedoch durchaus naheliegend!
Aber ich sehe kaum Chancen das nach sovielen Jahren noch nachvollziehen zu können.
Auf jeden Fall eine interessante Überlegung mit der Übersetzung aus dem Georgischen.
Das sollte man weiterverfolgen.
74 TodosAlemanesUnidos // Jun 28, 2006 at 16:59
“Toni” schreibt überdurchschnittliche Beiträge.
Die Stoiber’sche Initiative geht von einer Grundlage aus, die weder in den rein säkularen Staat hineinpaßt noch in den verfassungsgegründeten Staat wie den aktuellen deutschen, - die aber völlig einer theokratischen Haltung entspricht, die noch mehr verlangt als den sog. “Werte-Relativismus” auszuschalten.
Das theokratische Prinzip führt zur universalen Konkurrenz, bis der Topf platzt. Das säkulare Prinzip bringt den Topfinhalt zum Brodeln und den Deckel zum Wackeln, aber der Staat kann die Temperatur wieder herunterschalten. Er tut es, indem er die politischen Interessen von den innerlichen (sog. “abergläubischen”) trennt. Dann aber scheiden sich wieder die Geister und es wird nötig sein, wie im Balkan oder im Irak, die Glaubensfraktionen räumlich voneinander zu scheiden. Finis Germaniae.
Die Einheit des Christentums ist längst schon politisch korrumpiert.
75 TodosAlemanesUnidos // Jun 28, 2006 at 17:32
Nachtrag:
Thomas Brehl hatte diese folgenden Zeilen im Kommentartext geschrieben:
“Sie werden sich, Herr Stoiber, daran gewöhnen müssen, daß in Deutschland nicht zuletzt dank der von Ihnen mitverantworteten volkszerstörenden Einwanderungs- und Überfremdungspolitik immer weniger Menschen leben werden, die an diese herrliche, uralte aber nichtsdestotrotz erfundene Geschichte aus dem Nahen Osten glauben.”
Zuerst: Es heißt richtig ‘nichtsdestoweniger’, engl. vergleichsweise ‘nonetheless’. Alles andere ist Verballhornung.
Dann: Die ‘erfundene Geschichte aus dem Nahen Osten’ beschäftigt immerhin Archäologen, Religionswissenschaftler und Bibel-Hermeneutiker. Sie ist aber - nehmen Sie das ruhig gläubig hin ! - zugleich ein kleines Theaterstück mit metaphorischer Aussage. Und zwar die so aktuell ist, daß es jedem Geschichtsrevisionisten vor Augen schweben müßte, dieses brennende Kreuz der Wahrheit. Es ist das Zeitkreuz /-rad der Sonne, in dem es die Wahrheit von Nacht und Tag genauso nebeneinander gibt (nämlich durch die Hemisphären getrennt) wie die Analog-Prinzipien (die als ‘heilige Dreifaltigkeit’ katholisch kostümierten esoterischen Inhalte).
Das eigentliche Weltwissen besitzen tatsächlich die Geheim-Orden, von denen die Katholische Kirche nur eines befürchtet: daß sie die Einfalt des Volksgeistes verwirren können. Denn der “Glaube” macht sicher und zuversichtlich, das “Wissen” verunsichert und macht ängstlich.
Für Christi “Kindlein” (der Zeit) ist die Mutter Kirche der bessere Hort. Glauben kann deshalb nicht manipuliert werden, weil er sprachlich-ein(ge)bildet ist. “Wissen” aber wird manipuliert, weil er begrifflich ausgebildet wird.
Eine “Lästerung” Gottes kann sich also im Sinne der Katholischen Kirche nur als Abweichen von der Lehre darstellen. Der Begriff selber ist folglich unkatholisch, - er ist esoterisch und damit vorchristlich.
Edmund Stoiber sollte sich hier in den Beichtstuhl begeben.
76 Watzmann // Jun 28, 2006 at 20:01
@Olsen
Antwort: …Gäähn.
Verstanden? - Immerhin die überzeugendste Argumentation.
77 Olsen // Jun 28, 2006 at 20:58
@Todo
Ein Mann steht auf dem Bahnsteig. Was glauben sie verunsichert ihn mehr, wenn ‘er glaubt, es fährt noch ein Zug’ oder wenn ‘er weiss, es fährt noch ein Zug’, der ihn nach Hause bringt? Glauben sie ruhig weiter. Gute Nacht.
78 Eichenholz Original // Jun 28, 2006 at 21:11
@ Olsen und andere
Das der Staat die Leistungen erbringen “müßte”, die heute durch die Kirche erbracht werden, ist falsch. In einigen Staatsformen sind soziale Leistungen wie Krankenhäuser verpflichtend bzw. üblich, in anderen nicht. Die ersten Krankenhäuser waren kirchlich und wurden überhaupt nicht bezahlt, sie wurden aus Mitleid unterhalten.
Sie können noch so sehr versuchen den Kirchen ausschließlich macht- und finanzpolitische Interessen zu unterstellen, es bleibt doch falsch. Das unzählige Christen aus Nächstenliebe unentgeltliche Leistungen erbracht haben und erbringen, ist eine Tatsache, genau wie die hier vielfach genannten Hexenverbrennungen und Bereicherungen der Amtskirchen Tatsachen sind.
Insgesamt scheinen doch sehr viele Menschen grundsätzliche Schwierigkeiten mit Differenzierungen zu haben; alles ist entweder schwarz oder weiß, gut oder schlecht. Die Realität wird zwangsweise irgendwelchen Ideologien zugeordnet. Manche scheinen z.B. auf das Wort “Christ” oder “Kirche” automatisch nur mit reinem Haß zu reagieren und wollen positive Aspekte nicht wahrnehmen.
Ich persönlich verstehe einen national denkenden Deutschen in erster Linie so, daß er sich als freier Mensch seine Meinung unabhängig von Ideologien und dominierenden Massenmedien bildet.
So komme ich z.B. zu einer anderen Einschätzung der Frage Einwanderung und Einbürgerung als die gegenwärtige Mehrheitsmeinung der Medien. Deshalb brauche ich aber doch kein Rassist im Sinne von biologischer Überlegenheit der Arier zu sein und auf jeden Neger, den ich auf der Straße sehe allergisch zu reagieren?
Zugegeben, es ist schwerer einen ausgewogenen Weg zu gehen und trotzdem einen geradlinigen, als einfach reflexhaft auf bestimmte Themen zu reagieren.
Wer Deutschland aber politisch mit führen will, und das unterstelle ich den meisten hier, der muß sich die Unabhängigkeit seines Geistes bewahren. Sonst haben die Manipulatoren letztlich doch noch gewonnen.
Gerade deshalb finde ich diese Seite grundsätzlich so gut.
79 Legionär // Jun 29, 2006 at 14:06
@Olsen
Sie langweilen mich…
80 Verschwörer // Jun 29, 2006 at 16:55
@ Legionär und Peter W
Ich habe jetzt ein georgisches Online-Wörterbuch gefunden:
http://www.foreignword.com/dictionary/georgian/default.htm
Wenn man sich dazu eine Transkriptionsliste nimmt (findet man z.B. bei Wikipedia unter dem Stichwort Georgisches Alphabet), dann kommt man damit ganz gut klar. Jude heißt demnach auf georgisch “ebraeli” – nach “dschuga” klingt das nicht gerade. Es kann natürlich noch andere Möglichkeiten geben, daß der Name Dschugaschwili etwas mit Jude zu tun hat (regionaler, umgangssprachlicher oder veralteter Ausdruck für Jude, teilgeorgisierter Name aus einer anderen Sprache usw.), aber so einfach, es in dem judicial-Artikel dargestellt ist, ist es jedenfalls nicht.
@ Eichenholz
Da Ihr Kommentar auch an “und andere” gerichtet war, melde ich mich mal dazu.
Das ist wohl wahr.
So, wie Sie es wahrscheinlich meinen, kann ich dem nur zustimmen. “National denkend” ist für mich aber auch ein Inhalt, nicht nur eine Methode der Erkenntnisgewinnung.
Ich bilde mir – wie wohl die meisten Menschen - natürlich ein, ersteres zu tun. Daß das nicht immer gelingt, ist klar. An den ganzen Christentum-Debatten habe ich mich nicht beteiligt, weil ich das Thema für nebensächlich halte. (Ich bin übrigens Atheist.) Sie werden mir wahrscheinlich u.a. vorwerfen, daß ich mich gerade noch mit einem völlig unwichtigen Thema – der Übersetzung des Namens Dschugaschwili – beschäftigt habe. Natürlich gibt es viel wichtigere Dinge, und eigentlich müßte man in der gegenwärtigen Lage jede freie Minute dem gerade wichtigsten Abschnitt im Kampf um das Überleben unseres Volkes widmen. Erstens ist aber nicht ganz klar, was denn nun zu tun ist, und zweitens fällt es mir viel leichter, mich mit Themen zu beschäftigen, die mich interessieren – wie z.B. mit der Zeitgeschichte – als mit Themen, die für mich subjektiv uninteressant sind – wie z.B. das viel wichtigere Them