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Mügeln/ Sachsen: Inzwischen hat sich der Presserummel um Mügeln und der vermeintlich „ausländerfeindlichen Hetzjagd“ von acht Indern über den Marktplatz scheinbar beruhigt. Das liegt allerdings nicht so sehr daran, als dass man Mügeln inzwischen schon wieder vergessen hat, sondern eigentlich vielmehr, weil sich die Geschichte offenbar doch ein bisschen anders zugetragen hat als wie die Presse zuvor glauben machen wollte. So steht inzwischen kaum noch außer Frage, dass der Streit, wie von vornherein vermutet, von den Indern begonnen worden ist, währenddessen die deutschen Beteiligten lediglich von der Wut befallen eine etwas härtere Notwehr verübten.
In dieser Angelegenheit waren unter dem Dauerfeuer der Medien nicht nur die Einwohner Mügelns, sondern auch der Bürgermeister der Stadt, Gotthard Deuse. Dieser dürfte in den vergangenen zwei Wochen am deutlichsten gespürt haben, wie die Medien nicht nur Tatsachen, sondern auch Aussagen verdrehen, um mit aller Kraft einer journalistischen Blamage entgegenzuwirken. Auch heute echauffieren sich Medien wiederum über Bürgermeister Deuse, nachdem dieser es sich erdreistet hat, der vermeintlich „rechtsextremen“ JUNGE FREIHEIT ein Interview zu geben. Deuse daraus ein Strick drehen zu wollen, ist natürlich gerade zu lächerlich, insbesondere dann, wenn dieser Vorwurf nun von den Zeitungen erhoben wird, die in den vergangenen Tagen seine Worte verdreht dargestellt haben, so dass er sicher keinen gesteigerten Wert mehr darauf legen dürfte in dieser Sache noch mit Journalisten anderer Presseorgane über den Vorfall zu sprechen.
Mügeln lässt hoffen, das hatten wir in den vergangenen Tagen schon häufig betont. Anders wie in solchen Vorfällen, ist der Bürgermeister der Stadt nicht gleich in vorauseilendem Gehorsam zu Kreuze gekrochen. Das wird sich vermutlich und hoffentlich auch nicht ändern, das Interview gegenüber der JUNGEN FREIHEIT hingegen lässt hoffen!
„Ein neues Sebnitz“
Nach der Gewalt in Mügeln steht der Ort am Pranger. Bürgermeister Gotthard Deuse kämpft für seine Stadt
Moritz Schwarz
Herr Deuse, von einer „Hetzjagd auf acht Inder in Mügeln, die schließlich verprügelt wurden“ sprechen seit Tagen die meisten Medien und Politiker. Sie aber sagen: „So war das gar nicht.“
Deuse: Tatsächlich stand die Prügelei, bei der die Inder – und vier Deutsche – verletzt wurden, nicht am Ende, sondern am Anfang der Geschehnisse. Daraus erst ergab sich dann offenbar die Flucht in die Pizzeria Picobello. Um nicht mißverstanden zu werden: Ich verurteile jede Form der Gewalt auf das schärfste! Aber es ist schon ein Unterschied, ob die Inder unschuldig und aus fremdenfeindlichen Motiven überfallen, gejagt und dann verprügelt wurden, wie das jetzt von den meisten Medien dargestellt wird. Oder ob sich in einem Festzelt eine an sich unpolitische Prügelei entsponnen hat – an deren Entstehen die Inder überdies möglicherweise einen Anteil hatten. Und die dann in einer Flucht mündete, in deren Verlauf aus Wut dumme und unsägliche Parolen gerufen wurden – wobei noch nicht einmal geklärt ist, ob das wirklich die Tatbeteiligten waren oder irgendwelche trittbrettfahrenden Zaungäste. Ich sage nicht, daß es so war, ich sage nur, keiner weiß, ob es vielleicht nicht so war, und deshalb hat auch keiner das Recht, in dem Fall vorschnell politisch zu urteilen.
Was vermuten Sie? Wie hat es sich zugetragen?
Deuse: Das versucht die Polizei jetzt herauszufinden. Ich kann und will den Ermittlungsergebnissen nicht vorgreifen.
Es ist allerdings auf jeden Fall äußerst bedenklich, wenn eine Gruppe in gewalttätiger Absicht einer kleineren Gruppe nachsetzt und dabei aggressive politische Parolen gerufen werden.
Deuse: Kein Zweifel, und deshalb haben wir auch jede Art von Gewalt entschieden verurteilt!
Die Grünen im Land haben Sie für Ihre Aussagen scharf angegriffen und mitgeteilt, es sei für die Wertung des Vorfalls als „rassistisch“ nicht von Belang, wer die Prügelei begonnen habe.
Deuse: So eine rechtsstaatlich mangelhafte Unreflektiertheit ist doch ein Skandal! Aufgrund einer solchen Haltung wird Mügeln nun zu Unrecht – nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt – als rechtsextremes Städtchen dargestellt.
Und das ist es nicht?
Deuse: Ganz klar: Nein!
Wieso spricht dann der ehemalige Regierungssprecher und Vorsitzende des Vereins „Gesicht zeigen!“, Uwe-Karsten Heye, mit Blick auf Mügeln von Meidezonen für Ausländer, sogenannten „no-go areas“, in den neuen Bundesländern?
Deuse: Ich weiß nicht, ob es solche Zonen überhaupt gibt, mir zumindest sind keine bekannt. Und Mügeln ist ganz bestimmt keine. Der indische Pizzeriabesitzer ist seit Jahren ein integrierter Bürger unseres Städtchens. Die übrigen betroffenen Inder kommen zwar nicht direkt aus Mügeln, sind aber schon seit zwölf Jahren zweimal wöchentlich auf unserem Wochenmarkt. Und seit zwölf Jahren feiern wir schon unser Altstadtfest – es gab da noch nie Reibereien. Außerdem: Am Tag nach dem Vorfall ging das Fest weiter, mit dabei waren acht Vietnamesen und es gab nicht den geringsten Ärger! Wer behauptet, in Mügeln seien Ausländer potentiell ihres Lebens nicht sicher, war noch nie hier oder ist entschieden böswillig. Natürlich gibt es in Mügeln auch Leute mit rechter Gesinnung, aber die gibt es überall, und von einer rechten Szene kann man nicht sprechen. Das bestätigt auch die Polizei. Zwar gab es in unserem Landkreis in der Vergangenheit auch rechtsextreme Straftaten, aber noch nie in Mügeln.
Sachsens grüne Fraktionschefin Antje Hermenau meint, mit Ihren Äußerungen machten Sie den „Rassismus salonfähig“.
Deuse: Das ist wieder so eine giftige Parole, die nur beweist, daß Frau Hermenau von Dingen redet, über die sie nicht informiert ist. Ich lade sie herzlich ein, sich Mügeln mal anzuschauen, damit sie auch weiß, wovon sie spricht.
Laut „Financial Times Deutschland“ haben Sie die erschollenen „Ausländer raus!“-Rufe mit den Worten kommentiert: „Solche Parolen können jedem mal über die Lippen kommen.“
Deuse: Und ich habe ausdrücklich angefügt, daß ich das nicht gutheiße! Der FTD-Journalist, dem ich das gesagt habe, mußte auf Nachforschung der Bundesgeschäftsstelle meiner Partei zugeben, daß er diesen Nachsatz unterschlagen hat!
Haben Sie eine Gegendarstellung verlangt?
Deuse: Wir sind noch dabei, das zu prüfen.
Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo wiederum wirft Ihnen vor, daß Sie Rechtsextremismus als Ursache für den Vorfall ausgeschlossen haben.
Deuse: Ja, ich sage klipp und klar: Rechtsextremismus schließe ich aus. Denn es besteht ein Unterschied zwischen ausländerfeindlichen Parolen von Betroffenen und Rechtsextremismus.
Inwiefern?
Deuse: Rechtsextremismus ist eine politische Haltung, die von einschlägigen Aktivisten getragen wird und auf den Sturz unserer Verfassung zielt. Aber auch wenn der Innenminister mich kritisiert, so sind wir doch dankbar für das Zeichen, daß unser Landesvater Georg Milbradt mit seinem Besuch bei uns gesetzt hat.
Hat er durch seinen demonstrativen Auftritt unmittelbar nach den Vorfällen nicht mit dazu beigetragen, die Stadt an den Pranger zu stellen?
Deuse: Der Ministerpräsident hat nach seinem Besuch deutlich gesagt, daß er zwar einen rechtsextremen Zusammenhang nicht ausschließen kann, aber daß es eben auch ganz anders gewesen sein könnte.
Seine Visite wurde aber keineswegs damit begründet, den Mügelnern beizustehen, sondern um ein Zeichen zu setzen gegen die „Jagd auf Menschen“, wie es in den Medien hieß.
Deuse: Das hätte er auch per Presseerklärung tun können. Nein, Georg Milbradt hat damit vielmehr gezeigt, daß er sich als Ministerpräsident aller Sachsen versteht.
Auch Angela Merkel hat sich eingeschaltet.
Deuse: Es ist natürlich klar, daß die Bundeskanzlerin nicht extra nach Mügeln reisen kann.
Auch ihre Äußerung enthielt keine Beistandsadresse für die Mügelner, sondern eine Verurteilung der skandalisierten Geschehnisse.
Deuse: Das mag sein, sie steht eben auch unter Druck.
Inwiefern?
Deuse: Kein Kommentar.
Sind Sie enttäuscht von ihr?
Deuse: Von wem ich enttäuscht bin, ist Minister Wolfgang Tiefensee. Statt seiner populistischen Aussagen hätte ich von ihm, der schließlich auch Sachse ist und Oberbürgermeister von Leipzig war, erwartet, daß er sich zwei Minuten Zeit nimmt und fragt: „Nu‘ erzähl doch mal, wie war das denn, nach allem, was du weißt?“ Aber: Nichts.
Warum interessiert ihn das Ihrer Meinung nach nicht? Warum wird Mügeln nach Ihrer Ansicht von den Medien so falsch dargestellt?
Deuse: Meine Vermutung ist, das Sommerloch ist jedes Jahr ein großes Problem, und da stürzt man sich dankbar auf alles, was sich bietet.
Seit Tagen sind Sie mit nichts anderem beschäftigt, als Journalisten diese Gesichtspunkte darzulegen. Warum ändert sich dennoch nichts an der Darstellung des Falles in den meisten Medien?
Deuse: Ich habe den Eindruck, viele Journalisten wollen das gar nicht hören. Nachdem sie die Geschichte von der rechtsextremen Hetzjagd so schnell rausposaunten, haben sie jetzt natürlich das Problem, daß sie als die Blamierten dastünden, wenn sie jetzt alles zurücknehmen müßten.
Das heißt, Sie sehen Mügeln als eine Art neues Sebnitz?
Deuse: Was Sebnitz ausmachte, war die Vorverurteilung einer Stadt durch Medien und Politik: Urteilen, ohne die Fakten zu kennen! Diese Definition paßt auch auf Mügeln, insofern sehe ich Mügeln in der Tat als neues Sebnitz. Es enttäuscht mich, daß die Medien aus Sebnitz und auch aus dem Fall Potsdam vom April 2006 offenbar nichts gelernt haben. Damit schaden unsere Medien Deutschland erheblich: Denn entgegen der Wahrheit klagen wir uns selbst vor aller Welt als Hort des Rechtsextremismus an. Und im übrigen fürchte ich, daß all dies dazu beiträgt, daß der Fall vielleicht niemals vollständig aufgeklärt wird.
Warum?
Deuse: Weil manche Zeugen aus Angst, beschimpft zu werden, sich gar nicht mehr äußern könnten. Leider ist die Schwelle des Anstands in Deutschland extrem gesunken. Es geht inzwischen oft nicht mehr darum, was passiert ist, sondern nur noch darum, zu verurteilen.
Gerade die „Kampf gegen Rechts“-Atmosphäre könnte also die Aufklärung verhindern?
Deuse: Wenn sich die Bürger nur darauf verlassen könnten, daß ihnen unvoreingenommen begegnet wird! Aber man muß ja jederzeit damit rechnen, daß alles, was man sagt, von gewissen Leuten nur dazu benutzt wird, um deren Vorurteile zu bestätigen.
Fühlen sich die Mügelner persönlich verletzt?
Deuse: Ich denke schon. Wir haben etwa jede Menge Haßpost bekommen, allein 194 E-Mails. Darin werde ich zum Beispiel als Nazi-Schwein beschimpft. Wirklich reichlich unter der Gürtellinie!
Von wem kommen diese Zuschriften?
Deuse: Leider sind vor allem Absender aus den alten Bundesländern darunter. Aber ich bin mir sicher, nicht alle Westdeutschen denken so. Ich habe auch einen Anruf eines älteren Mannes irgendwo aus Bayern bekommen, der mir Mut gemacht hat. Was mich übrigens besonders erschüttert hat, waren die wütenden Zuschriften, die wir bekommen haben, nachdem ich es gewagt hatte, öffentlich darauf hinzuweisen, daß es außer den acht verletzten Indern auch vier verletzte Deutsche gibt. Tenor: „Was gehen uns angesichts der indischen die deutschen Opfer an?“
Sie sehen eine Diskriminierung der deutschen Opfer?
Deuse: Nein, jedes Opfer, gleich welcher Nationalität, ist ein Opfer zuviel.
Sie haben einen der verletzten Inder im Krankenhaus besucht.
Deuse: Und ihm einen Blumenstrauß gebracht.
Haben Sie auch die deutschen Opfer besucht?
Deuse: Die waren da schon wieder entlassen. Sonst hätte ich das selbstverständlich auch getan. Aber ich verstehe, was Sie meinen. Ich kann diese Verklemmung bei uns Deutschen selbst nicht verstehen. Ich bin Jahrgang 1948 und habe mit dem braunen Terror von damals nichts zu tun, und deshalb frage ich mich: Warum können wir Deutsche eigentlich nicht – so wie das doch 2006 zur WM sehr schön gelungen ist – unverkrampft zu uns selbst stehen? Warum dürfen nicht auch wir mal unseren Nationalstolz zeigen? Ich zum Beispiel bin stolz darauf, Deutscher zu sein, aber wenn ich das sage, lande ich ja schon wieder in der Ecke. In anderen Ländern, etwa in Frankreich, ist man wie selbstverständlich von rechts bis links stolz darauf, Franzose zu sein. Das ist doch schön.
Woher kommt dieses Problem?
Deuse: Das ist eine schwierige Frage. Sicher aber sind die echten Rechtsextremisten dafür verantwortlich, daß wir immer wieder in diesen Ruch kommen: Denken Sie nur an den jüngsten Übergriff auf zwei Afrikaner im rheinland-pfälzischen Guntersblum. Aber ebenso auch all diejenigen, die hier ständig neue angeblich rechtsextreme Zwischenfälle herbeiphantasieren und in alle Welt hinausposaunen.
Bei aller Übertreibung des „Kampfes gegen Rechts“ ist rechtsextreme Gewalt – ebenso, wie die von links – durchaus ein existierendes Problem. Woher kommt es?
Deuse: Dazu möchte ich mich nicht äußern, sonst werden wieder alle Kübel über mir ausgekippt.
Hätten Sie bei der Wende 1989 geglaubt, daß wieder eine Zeit kommt, in der Sie Ihre Meinung nicht offen sagen können?
Deuse: Nein, aber das ist eben die tiefe Kluft, die bei uns zwischen Medien und Volk entstanden ist.
Sie meinen wie vor 1989 zwischen Volk und Partei
Deuse: Das haben Sie gesagt.
Gotthard Deuse: steht seit den Vorfällen in Mügeln wegen seiner öffentlichen Äußerungen im Kreuzfeuer der Kritik. Seit 1990 ist er der Bürgermeister der sächsischen Kleinstadt im Landkreis Torgau-Oschatz. Das FDP-Mitglied trat 1972 der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands (LDPD) bei, einer der DDR-Blockparteien, die 1990 mit der FDP fusionierte. Geboren wurde der Diplomingenieur für Dieselmotoren 1948 in Mügeln.
Stadt Mügeln: Die Gemeinde liegt nahe der Autobahn A 14 auf halbem Wege von Leipzig nach Dresden am Fluß Döllnitz. 984 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt, hat die Stadt heute knapp 5.000 Einwohner. Bekannt ist sie für ihre historische Schmalspurbahn „Wilder Robert“.
Siehe auch
Junge Freiheit




76 responses so far ↓
1 Hauke Haien // Aug 30, 2007 at 17:03
Der Mann ist in der falschen Partei. Mir gefaellt er.
Wenn man mehr Menschen mit gesundem Menschenverstand in die Parlamente waehlt, wuerde sich schon einiges aendern.
H.H.
2 toterigel // Aug 30, 2007 at 17:26
Der Herr Deuse gibt nun vor, er hätte nicht gewusst, für welche Politik die Junge Freiheit steht.
Dazu Artikel in “Focus Online”: http://www.focus.de/politik/deutschland/muegeln_aid_131206.html
Heutzutage kommt es wohl mehr darauf an, mit wem man spricht als darauf, was man sagt. Dass es auch noch ein Skandal sein soll, “Ich bin stolz darauf, ein Deutscher zu sein.” zu sagen, und die Politiker fordern, dass er deshalb zurücktreten soll, zeigt mal wieder eindeutig, für wen unsere Politiker nicht kämpfen, nämlich für uns, dem Deutschen Volk.
3 Super Sache // Aug 30, 2007 at 17:36
Habe auch gerade das Interview auf junge-freiheit.de gelesen. Präzise und Ehrlich analysiert. Vielen Dank Herr Bürgermeister.
4 Andere Feldpost // Aug 30, 2007 at 17:43
Ich bin überrascht, solch ein Rechtsliberaler ist sicher alles andere als ein möglicher Partner für den Faschismus. Auch wenn senile Greise wie ["von"] Stahl daran manchmal zweifeln lassen.
Letzten Endes haben, vllt. mit Ausnahme der ZEIT, die bürgerliche Medien die Vorgänge schlecht und die Boulevardpresse gleich gar nicht geprüft und teilweise geradezu rassistisch dargestellt in dem Opfer unterschlagen wurden bzw. unterschwellig sofort zu Tätern erklärt… Was sich auf den ersten Blick als klassisch faschitoides Abwiegeln eines Ostländers daherkam, scheint eine differenzierte Einschätzung gewesen zu sein, die ihre Berechtigung hat, wobei ich sie nur teilweise Teilen kann.
Zwar war es, mit nicht wenig Wahrscheinlichkeit, eine banale Prügellei, aber der Hetzmob hätte sich wahrscheinlich bei beteiligten Einwohnern ohne ausländische Vorfahren so nicht gebildet. Das zu betonen und auszumerzen wäre ebenso Aufgabe des Bürgermeisters.
Es wäre zwar ein schöner Erfolg gewesen die FDP vor sich her zu treiben und Säuberungen zu fordern, aber selbst wenn die Volksstimmung sicher noch eine Kapagne mehr als hergäbe, ist nicht nur taktisch doch abzuraten, der Mann hat schon genug durchgemacht.
5 Rudolf // Aug 30, 2007 at 17:56
@toterigel:
Schade, dass er sich herauszuwinden versucht. Nützen wird es ihm ohnehin auch nichts.
6 Gunvald Larsson // Aug 30, 2007 at 18:19
Ich erinnere da mal an das Interview vom Neuköllner Bezirksbürgermeister Buschkowski(SPD).
Der gab der Jungen Freiheit letztes Jahr ebenfalls ein Interview.
Drin erklärte er am Beispiel Neuköllns Integration und Multi-Kulti für gescheitert.
Daraufhin war in der Bezirksversammlung die Hölle los.
Buschkowski hat sich verbogen und entschuldigt bis zum Geht-nicht-mehr.
Eines seiner Argumente war, er wußte nicht mit welcher Zeitung er es zu tun hatte…
Hoffentlich ist Deuse standhafter.
zu Feldpost Mark Schultheiss, Krefeld : “auszumerzen”,”Säuberungen”
Was für ein stalinistisches Arschloch.
Aber keine Sorge, wir fangen schon mal mit dir an.
7 Alois Rommel // Aug 30, 2007 at 18:27
Feldpostnummer/Rudolf ohne Worte und immer alles besser Wissen!Solche Arschficker wie Wowereit und Platzeck trauen sich doch nur ihr Maul auzumachen,wenn die Menschheit sie schon längst vergessen hat.Gerade über die Entwicklung und Anbiederei von Platzeck bin ich maßlos enttäuscht.Einer der eigentlich nur das sagt was Millionen denken,das wir Deutschen auch einen Nationalstolz haben,diesen auch wie andere Länder offen zeigen sollen,das ist für das Gesindel um Merkel herum Naziteufelswerk.Viele Bürgermeister sollten lieber als ihre geheuchelte und von der Schmierenpresse gern gesehene Betroffenheit für alle Opfer zeigen.Es wird sicherlich weiter solche Zwischenfälle geben,aber diese sind nun Mal nicht auszuschließen und wir haben hier niemanden nach Deutschland eingeladen.Andere Länder machen sich unheimlich lustig über den Deutschen Verfolgungswahn dieser lausigen Regierung und sehen mit Schadenfreude,das das eigene Volk hier nichts mehr zu lachen hat,währenddessen immer mehr Gesindel und Krupzeug samt Familie eintrifft und sich es gut gehen lässt.Auch wenn hier nur “kleine”Explosionen zu hören sind,lange werden wir hier nicht mehr warten müßen.Mag Kohl einer mögen der andere nicht,besser gings uns damals allemal und was man jetzt hier für Überwachungsmaschenerie auffährt-es könnte auch als Rohrkrepierer enden.Es ist für mich wirklich unfassbar,das Schwule und Lesben,abartige,Transvestiten etc.salonfähig gemacht werden,uns von Werbeplakaten ansehen und wir unseren Kindern erklären müßen was das soll-über eine Hakenkreuz oder eine Beschimpfung wird das halbe Jahr berichtet,währenddessen Nachts abartige Pornowerbung,Klingeltonwerbung etc.läuft,damit die Kassen schön klingeln.Die Schlampe Künast hatte damals das große Maul was sie alles ändern wolle-getan hat sich nichts,getan hat sie nichts.Aber wenn wieder Mal das Endlosthema NPD an der Tagesordnung steht,reißt sie am meisten das Maul auf.Die Grünen sind für mich die größte Volksverräterpartei aller Zeiten.Danke,Frau Roth,danke Herr Fischer,danke Frau Künast,danke Herr Trettin-ihr seit schlimmer als alle Asylanten hier zusammen.
8 die times // Aug 30, 2007 at 18:32
Dieser Bürgermeister ist ein Mensch, der erkannt hat, was falsch läuft, nur leider immer noch nicht kapiert hat, wieso das so ist und das liegt daran, daß er sich von der Gehirnwäsche noch nicht ganz befreit hat. Das was er jetzt anspricht, ist nur gerade mal ein kleines Zwinkern seines geistigen Erwachens.
Bei der Bandbreite ist es ja das Gleiche.
Sie kapieren auch, daß was faul ist, nur warum, daß wissen sie noch nicht.
Das Einzige was uns zw. linken und rechten Leuten unterscheidet ist der, daß wir beiden Seiten wissen, daß was falsch läuft, nur im Gegensatz zur linken wissen wir auch warum.
Auf jeden Fall, jemand der links war, kann rechts werden - umgekehrt aber nicht, außer mit äußerlichem Zwang.
9 Andi // Aug 30, 2007 at 18:36
Wie lange hält er das durch ? Die Meute tobt schon.
10 Hindenburg // Aug 30, 2007 at 18:43
Dieser Politiker scheint ja Rückgrat zu haben.
Hoffentlich hat der nicht bald einen Unfall, so wie ein anderer FDP Politiker, der die antideutsche Hetze nicht mitgemacht hat.
Könnte immerhin sein, daß da schon welche die Nasen dranhaben.
11 Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein // Aug 30, 2007 at 18:47
Was macht einen Menschen zu einem Menschen, ist er es selbst oder sein Land?
Wenn er in einem anderen Land aufgewachsen wäre würde er derselbe Mensch sein.
12 Anonymous // Aug 30, 2007 at 18:49
Mutig mutig! Aber die Lügen-Medien-Mafia und ihre Freunde aus Politik und Wirtschaft werden den kleinen Bürgermeister zur Strecke bringen, es geht für sie um viel: Die Verteidigung und Festigung von Multi-Kulti… da zählen Wahrheit und Abstand wenig,….
13 Klaus // Aug 30, 2007 at 18:56
Und schon machen die Systemmedien gegen Deuse Stimmung.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,503050,00.html
Respekt,Herr Deuse…für das Interview in der “Jungen Freiheit”
14 KleinerAnonymerFeigling // Aug 30, 2007 at 19:03
Die fröhliche Hatz ist längst eröffnet, nicht erst in Mügeln. Und es ist keine Hatz auf Inder. Es ist eine Hatz auf Deutsche, vorzugsweise mit Deutscher Identität. Am besten und liebsten geht’s auf Nazis.
Und wenn das potentielle Wild keine Nazi ist, dann macht man halt einen daraus.
Die Etiketten sind wohlfeil. Es gibt mehr als genug davon und man kann sie leicht an jedem ethnisch Deutschen befestigen. Denn jeder Deutsche wird in das Deutsche Tätervolk hineingeboren und erbt damit unvergleichliche und unermeßliche, singuläre Schuld und die Qualität, ein Nazi zu sein.
Und wenn so ein Nazi dann zur Strecke gebracht worden ist, dann zieht man einen Bruch durch seinen Schweiß und steckt ihn sich an den Hut. So, daß jeder sofort erkennt: Ich bin ein guter Deutscher, denn ich habe einen Nazi zu Tode gehetzt. Mir darf man das Etikett nicht anheften.
Ja, denkste. Man tut es doch. Keiner ist davor gefeit. Wenn sich eine rasende Journaille mutig mit Politik und Antifa verbündet, wird jeder Deutsche zum Nazi gemacht, der ins Visier gerät.
Spätestens seit HEGEL wissen wir aber, daß die Prozesse kippen und in ihr Gegenteil umschlagen, wenn sie ins Extrem geraten. Irgendwann werden die Deutschen also sagen: Wenn wir schon Nazis sind, dann zeigen wir euch mal, was für Nazis wir sein können.
15 Gunvald Larsson // Aug 30, 2007 at 19:05
Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Buschkowski(SPD), hat der ‘Jungen Freiheit’ ebenfalls mal ein Interview gegeben. Letztes Jahr.
Anhand seines Stadtteils hat er Integration und Multi-Kulti für gescheitert erklärt.
Da war danach die Hölle los in der Bezirksversammlung, seine Genossen, Grüne, Gewerkschaften, die übliche Mischpoke eben, haben ihn angepinkelt.
Der Typ hat sich verbogen und entschuldigt bis zum Geht-nicht-mehr.
Er meinte danach auch das er nicht wußte um was für ein Blatt es sich handeln würde.
Hoffentlich ist dieser Deuse standhafter.
16 wolzow // Aug 30, 2007 at 19:07
Er hat im Grunde das gesagt was jeder Bürgermeister einer kleinen Gemeinde sagen würde, richtig interessant ist aber:
“Ich zum Beispiel bin stolz darauf, Deutscher zu sein, aber wenn ich das sage, lande ich ja schon wieder in der Ecke. In anderen Ländern, etwa in Frankreich, ist man wie selbstverständlich von rechts bis links stolz darauf, Franzose zu sein. Das ist doch schön.”
Wenn er das ehrlich meint, dann lässt das zumindest hoffen. Aber wie vor jedem Krieg, wird die “nationale Geheimwaffe” aus der Schublade geholt, hoffen wir das das nicht die wahren Beweggründe des Herrn Deuse sind, sondern einfach nur sein eigenes Verständnis in der Sache.
Solidarität mit Mügeln und Presse auf die Fresse
17 DER_Sachse // Aug 30, 2007 at 19:16
**Deuse: Nein, aber das ist eben die tiefe Kluft, die bei uns zwischen Medien und Volk entstanden ist.
Sie meinen wie vor 1989 zwischen Volk und Partei
Deuse: Das haben Sie gesagt.**
@Junge Freiheit
Ich finde es beschämend, dass “Junge Freiheit” versucht hat, dem Deuse zur Hetze auf die Zustände in der ehmaligen DDR zu bewegen, denn wir leben schließlich JETZT in der BRD. Die damals dirigierende Partei, wie auch ihre in der Nationalen Front organisierten Blockparteien von LDPD bis NDPD, konnten sich mit mehr als 2 Mio. Mitgliegern (bei 16 Mio. Einwohnern) wohl noch eher als Volksparteien bezeichnen als alle heute existierenden, einschließlich der NPD.
MkG
18 Andere Feldpost // Aug 30, 2007 at 19:27
@Möchtergern Rommel
Zum einen ist Nationalwahn bei anderen Völkern noch kein Grund sich den gleichen Wahn auch hier zu wünschen und zum anderen haben wir sehr wohl alle Menschen hierher eingeladen, die einen gewissen Willen mitbringe sich im Rahmen der durch die Aufklärung begonnen Europäischen Wertegemeinschaft einzufügen und diese Weiterzutragen bzw. Auszubauen bzw. zu verteidigen. Faschisten hingegen hat die BRD seit ihrer Gründung offiziel nie gewollt, dass nach 50 Jahren nun auch real gewisse Abwehrbewegungen stattfinden ist ebenso verpätet, wie verlogen. Von welchem WIR sprechen sie also? Ich nehme an von ihrer Szene, ihrer Subkultur, ihres “politischen” Kreises oder des geträumten Nazistans? Im heute und jetzt ist ihres gleichen am aller wenigsten berufen “wir” “die xxx” oder soagar “Volk” [Einwohner] in´s Maul zu nehmen.
Unter Kohl waren die “sozialen” Systeme besser ausgebaut weil es den anderen Block gab, zusätzlich trat durch die Wanderung von einigen Millionen Ostländern [=Ex-DDR-Bürger =Zonis ect.] nach Dtl. natürlich auch eine gewisse Verschärfung ein. Was die westdeutsche Rechte dementsprechend natürlich auch zu kommentieren meinte.
Das ganze Gerrede von “anderen Ländern” die sich “lustig machen” ist die hier andauernd anzutreffende Neurose. Die Rechte leidet unter ihrem zufälligen Geburtsort ja unfassbar und sieht keinen anderen Weg als die ganze Geschichte umzulügen. Als Linker kann ich das mit freundlicher Gleichgültigkeit betrachten und muss mich nicht persönlich für die Geschichte dieses Landes genieren bzw. sie umzuschreiben versuchen.
@Provo-Times
Aber ganz im Gegenteil, die Rechte ist Schuld dass man sich dem mit der Einwanderung verbundenen Problemkomplexes erschwert nähern kann. Gewisse Problematiken einer isolierten, hoffnungslosen, be- und entfremdeten Migrantenunterschicht sind schlichtweg offensichtlich. Die Lösungsansätze stehen sich nat- auch diametral entgegen, die Linke denkt an die Menschen, die Rechte an die Macht die sie durch Geburtsmerkmale legitimiert, außerdem erträgt ein Rechter nichts was ihm persönlich missfällt. Das eigene Sein wird in hybrisch-indiviualistischer Manier (ganz gegen offizielle Aussagen) zur Weltformel erklärt.
Die Linke heutiger Prägung und die Rechte unterscheidet der Wille zur Freiheit und der Wille zur Sklaverei durch eine kleine Clique, damit bleibt die Rechte immerhin im Rahmen des heutigen Systems. Ein Linker kann selten ein Rechter werden, mag sein dass er als KryptoRechter zufällig einer autorären “Linken” Sekte angehörte, mehr auch nicht. Im Gegenzug werden die Rechten selten Linke weil sie die persönlichen Freiheiten genießen sie dummdreist oft noch fordern, sich aber rhetorisch in der Abschaffung derselben ergehen, in der Hoffnung nach einer niemals kommenden Machtergreifung kämen nur mehr sie an die Futtertröge der Macht und es bedürfte keiner Freiheiten, außer der Freiheit der bzw. dann ihrer Staatsmacht mehr. Leider haben die meisten Rechten keine Diktatur erlebt, die würden sich wundern wie dort z.b. die im N”W” diskutieren äußerlichen oder kulturellen Unterschiede einzelner N”W”-Linien “gelöst” würden.
19 wartender Krieger // Aug 30, 2007 at 19:42
Für Herrn Deuse gibt es ab jetzt nur noch zwei Wege:
Der Eine führt ins national-rechtsradikale Lager, von dem ihn nur noch die letzte, konsequente Stufe der Erkenntnis trennt.
Macht er innerlich diesen Schritt, kann der Mann ein wertvoller Teil der Zukunfts Deutschlands nach der BRD sein.
Die Andere führt in die rückgratlose, zukunftslose und bedeutungslose Ecke der Duckmäuser und Einknicker, wenn er sich vom gutmenschlichen und antifaschistischen Medienterror ins Bockshorn jagen lässt und unter der öffentlichen Hetze zusammenbricht.
Wolln wir doch mal sehen, aus welchem Holz der Herr Bürgermeister geschnitzt ist.
Deutsche Eiche oder Balsaholz?
20 griesgram // Aug 30, 2007 at 19:45
@Andi
“Wie lange hält er das durch ? Die Meute tobt schon.”
Er ist “nur” Bürgermeister und wohl auch im Rentenalter, wenn er will, dann ewig. Fliegt er aus der Fast Drei Prozent Partei, kandidiert er eben als Parteiloser- und wird wohl mehr Stimmen bekommen als je vorher. Absetzen kann ihn so leicht keiner und wenn, dann läßt er sich eben wieder wählen.
Mal sehen, wie dick sein Fell ist.
21 Dagmar // Aug 30, 2007 at 19:47
Kameraden,
es ist unverschämt, wie die Schreiberlinge dieses Blattes Oberbürgermeister Deuse im Interview provozieren und nötigen tun!
Jetzt distanziert sich natürlich sogar die FDP von ihm:
http://www.pr-inside.com/de/fdp-distanziert-sich-von-muegelner-oberbuergermeis-r214304.htm
Ich überlege schon, ob ich mein ‘Junge Freiheit’-Abo fristlos kündigen soll!
Bei der Sachsen LB rollen inzwischen auch die Köpfe. Praktisch den gesamten Vorstand haben sie gefeuert und die Staatsanwälte wollen prüfen:
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/126/id/301496/fm/0/SH/0/depot/0
Ich bleib dabei: die “Inder” waren sicher Pakistaner!
22 Rudolf // Aug 30, 2007 at 20:06
@Dagmar: Wo wird er denn da genötigt?
23 Lodin // Aug 30, 2007 at 20:06
Deuse ist einer von den wenigen etablierten Politikern, die merken, daß was grundverkehrt läuft und sich keinen Maulkorb verpassen lassen wollen. Schade, daß diese Leute immer noch scheu haben, konsequent weiterzudenken.
24 Frank Petzold // Aug 30, 2007 at 20:39
Zitat:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,503050-2,00.html
Diese Berichterstattung ist abartig! Da gehen hoffentlich wieder Einigen die Augen auf.
MfG
25 Gunvald Larsson // Aug 30, 2007 at 20:44
@Dagmar :
Was? Spinnst du?
Wo “provozieren” und “nötigen tun”(Was ist das überhaupt für’n Schnack?) die Redakteure denn den Bgm. Deuse durch diese Fragen?
Das sind die richtigen Fragen, an den richtigen Mann, und er gibt die richtigen Antworten.
26 griesgram // Aug 30, 2007 at 20:48
@Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein
“Was macht einen Menschen zu einem Menschen, ist er es selbst oder sein Land?
Wenn er in einem anderen Land aufgewachsen wäre würde er derselbe Mensch sein.”
Richtig, es ist unerheblich, wo einer aufwächst. Er ist was er ist.
So wie die Türken der dritten Generation, die immer noch kein normales Deutsch sprechen, Türken sind und es auch in tausend Jahren noch sein werden.
So wie der ewige Jude., der Jude ist und bleibt, egal wo er haust.
Ein Türke bleibt was er ist, ein Jud bleibt was er ist
und ein Ferkel bleibt auch ein Schwein, auch wenn die Sau es im Kuhstall geworfen hat wird es kein Kalb.
27 Braindead // Aug 30, 2007 at 21:02
Nazis, überall Nazis …
http://www.focus.de/politik/deutschland/richter_aid_131226.html
Knobloch, übernehmen Sie!
28 Günter Kursawe // Aug 30, 2007 at 21:17
Nachdem der NPD-Landtagsabgeordnete Winfried Petzold sich mit einem Brief an die Bürger von Mügeln wandte, legt die Wochenzeitung Junge Freiheit nach.
Der NPD-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Winfried Petzold wandte sich heute mit einem Brief an die Bürger der Stadt Mügeln (Kreis Torgau-Oschatz), die nach einem angeblich fremdenfeindlichen Übergriff auf acht Inder bundesweit in die Schlagzeilen geraten war.
Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Leipzig allerdings heute mitteilten, hatte die Schlägerei keinen politischen Hintergrund.
In seinem Brief an die Bürger von Mügeln schreibt Winfried Petzold:
“Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Mügeln,
mit diesem Schreiben an die Bürger der Stadt Mügeln wende ich mich heute als Mitglied des Sächsischen Landtages an Sie direkt. Ich möchte Ihnen gegenüber meine Solidarität mit allen Bürgern Ihrer Stadt erklären. Und Ihnen sagen: Was wir jetzt brauchen, ist Gelassenheit. Denn wir alle müssen einen klaren Kopf behalten, wenn wir sachlich zur Kenntnis nehmen wollen, was tatsächlich geschehen ist. Eine sachliche Analyse der Geschehnisse, eine neutrale Ursachenforschung und geeignete Präventionsmaßnahmen für die Zukunft wären die richtige Antwort auf die Vorkommnisse gewesen.
Aber was haben wir statt dessen erlebt?
Verdrehungen, Falschdarstellungen und das Weglassen von wichtigen Informationen zu den Geschehnissen haben die Medienberichterstattung der letzten Tage bestimmt. Statt einer sachlichen Aufklärung wurden Verdächtigungen, Vorurteile und Schuldzuweisungen verbreitet. Die Bevölkerung einer ganzen Stadt wird in der Medienberichterstattung unter Generalverdacht gestellt und auf die Anklagebank geschoben. Mit welchem Recht eigentlich?
Die Berichterstattung von Fernsehen, Rundfunk und Tagespresse der letzen Tage über die Stadt Mügeln und ihre Bürger haben das politische Klima bundesweit vergiftet. Den Nachrichtensprechern im Fernsehen und Lohnschreiberlingen in den Redaktionen der Tageszeitungen kommt es offensichtlich nicht auf die Wahrheit an; sie wähnen sich auf einer höheren moralischen Ebene, von der sie nach Belieben das Volk “da unten” beschimpfen, anklagen und verurteilen können.
Wo immer es in Sachsen oder den anderen mitteldeutschen Ländern eine Auseinandersetzung mit Ausländern gibt, wird eine gigantische Medienkampagne inszeniert. Die Dramaturgie dieser Kampagnen gleicht sich dabei wie ein Ei dem anderen. Zuerst setzt sich die Medienkarawane in Bewegung, dann folgt zur Schau gestellte „Betroffenheit“, dann werden Ratschläge für mehr „Zivilcourage“ erteilt, und am Ende kommt die Gegendemonstration der linksextremen und gewaltbereiten “Antifa”, die maskiert unter Haßkappen und unter Sprechchören wie “Deutschland verrecke” aufmarschiert.
Es sprechen einige Indizien dafür, daß die Ereignisse auf dem Stadtfest tatsächlich ganz anders verlaufen sind, als in der Medienberichterstattung dargestellt. Warum wird zum Beispiel verschwiegen, daß bei den Geschehnissen auch drei Deutsche verletzt wurden? Die drei verletzten Deutschen haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Aber auch die Polizei hat auf diese Tatsache bislang nicht öffentlich hingewiesen. Warum eigentlich? Darf die Polizei dazu nichts sagen? Statt dessen werden nur die acht verletzten Inder als Opfer herausgestellt! Warum diese Einseitigkeit?
Die Antwort liegt auf der Hand: Deutsche dürfen nur Täter, Ausländer nur Opfer sein – nur so darf über einen Vorgang berichtet werden. Über Deutsche, die Opfer ausländischer Gewalttäter werden, wird nicht oder nur in geringem Umfang berichtet. So wird das Bild für die Realitäten in Deutschland völlig deformiert; Deutschland soll als ein Land erscheinen, in dem Ausländer “gehetzt”, “verfolgt” und “ermordet” werden. Die Deutschen dürfen kein positives Nationalbewußtsein mehr haben – sie sollen sich statt dessen als ewige Schuldgemeinschaft fühlen. Und: Wer sich ewig schuldig fühlt, der ist erpreßbar! Wer sich schuldig fühlt, der kann politisch gesteuert und gelenkt werden, auch gegen seine ureigensten Interessen.
Das sind die tatsächlichen Aufgaben und Absichten der Medien: Das Volk umerziehen, entmündigen und wehrlos machen. Und die Politiker der Altparteien machen dieses böse Spiel auch noch mit und verraten damit ihre Wähler.
Erinnern wir uns: In Sebnitz und in Potsdam wurden in der Vergangenheit “ausländerfeindliche Übergriffe” gemeldet, die als “Mord” oder “Mordversuche” bezeichnet und sofort zu einer Art “Staatskrise” aufgebauscht wurden. Nach dem gleichen Muster wie jetzt in Mügeln wurden Verdächtigungen, Vorurteile und Schuldzuweisungen durch die Medien verbreitet. Am Ende stellte sich heraus: Alles war ganz anders, als im Fernsehen und in der Zeitung dargestellt. Aber als die Wahrheit ans Licht kam, verstummten Fernsehen und Zeitungen; diese Nachrichten waren den Medien keine vergleichbare Berichterstattung mehr wert.
Was nach diesen verlogenen Medienkampagnen bleibt und von Anfang an die eigentliche Absicht dieser Kampagnenmacher war, ist der “Kampf gegen Rechts”. So auch diesmal: Die inszenierte Medienempörung gipfelt wieder einmal in den Forderungen nach mehr Geld im “Kampf gegen Rechts” und nach einem Verbot der NPD. Beide Forderungen sind absurd: Geld im “Kampf gegen Rechts” wird heute schon mehr als genug ausgegeben und sollte lieber in soziale Projekte gesteckt werden, die den Armen zugute kommen. Und die Forderung nach einem Verbot der NPD soll nur von der Tatsache ablenken, daß es die Blockparteien von der CDU bis hin zur Linkspartei sind, die eine verfassungs- und volksfeindliche Politik betreiben. Man sucht einen Vorwand, um auf die NPD einschlagen zu können. Tatsächlich aber meint man damit Sie und uns alle.
Der eigentliche Skandal besteht darin, daß führenden Mitgliedern der sächsischen Staatsregierung diese alltägliche – und jeden Tag an Tausenden Orten der Welt vorkommende – Bierzeltrangelei wichtiger zu sein scheint, als die Schadensbegrenzung inmitten des laufenden gigantischen Bankenskandals um die Sachsen LB. Während hier innerhalb weniger Tage Milliardenbeträge an sächsischen Steuermitteln den Bach runtergehen, und Sie eigentlich erwarten dürften, daß sich der Regierungschef um Schadensbegrenzung bemüht, turnt Ministerpräsident Milbradt am Gängelband der Medien stundenlang auf Ihrem Marktplatz herum, “um sich ein persönliches Bild der Ereignisse zu machen”.
Liebe Bürger von Mügeln, lassen Sie sich kein “X für ein U” vormachen. Bleiben Sie gelassen! Durchschauen Sie das Theater der Medien und der Politik! Ziehen Sie Ihre Schlüsse daraus!
Mit freundlichen Grüßen
verbleibe ich
Ihr Winfried Petzold”
29 Ex-Marxist // Aug 30, 2007 at 21:24
@ Andere Feldpost
“Die Linke heutiger Prägung”
… ist ein Witz, und im ursprünglichen Sinn des Begriffs nicht mehr “links”. Ihr “westlichen Linken” (ehemals “Eurokommunisten”) seid weltfremde, pervertierte Liberalisten, mehr nicht. Ihr wollt die “Segnungen” der spätbürgerlichen Gesellschaft, den Überbau, namentlich das vereinzelte Großstadtleben, freie Sexualität, pseudoindividualistischen Atomismus, anonymen Konsum, Hedonismus usw., aber ohne die materielle Basis, den privatwirtschaftlichen Kapitalismus, der eben diese Entartungen hervorruft. - Ihr seid erbärmlich!
Typisch linkes Paradox: Ihr wollt als asoziale Sozialschmarotzer wie die Made im Speck leben, aber ohne die Bedingungen für die Erzeugung dieses “Wohlstand” zuzulassen. Als Bazillen bekämpft ihr Autonomen eben das, was euch überflüssige Esser am Leben erhält: Ihr bekämpft das ökonoische Prinzip, Wachstum, überindividuellen Zusammenhalt in einer Nation (oder auch Familie, Religionsgemeinschaft usw), Tugenden wie Fleiss, Gehorsam, Sauberkeit, Ehrlichkeit, Treue usw. - Die Linke ist eine verkommene Lachnummer.
“Ein Linker kann selten ein Rechter werden, mag sein dass er als KryptoRechter zufällig einer autorären “Linken” Sekte angehörte, mehr auch nicht.”
1. Was ist mit Georges Sorel, Benito Mussolini, Klaus Rainer Röhl (Gründer der Konkret), Bernd Rabehl (bester Kumpel von Rudi Dutschke, einer der Führer des SDS, damals 68), Horst Mahler, Rainer Langhans (Kommune 1), Günther Maschke (Schüler Ernst Blochs und Mitglied im SDS) und und und…?
2. Jaja, für die heutigen Überreste der Linken gilt natürlich “links” = alternativ-pseudoliberalistisch. Aber das ist keine historisch korrekte Perspektive (als der Begriff aufkam, zur Französischen Revolution, galt noch was anderes als “links”, auch für Marx galt noch was anderes als “links”), das ist keine universalistische Menscheitsperspektive, und ganz bestimmt ist es keine proletarische Klassenperspektive. Dein verkürzter, total ahistorischer und unmaterialistischer Begriff von der politischen Linken ist nur noch ein zusätzliches Indiz für den Niedergang eben dieser Linken!
3. Im Grunde seid ihr doch selbst alle auch autoritär, oder totalitär, auch wenn ihr nach außen “liberalistisch” tut. Die Autonomen, die Punks, die Ökos usw. - alle haben sie nach innen ihre Zwänge und alle sind extrem intolerant nach außen, wollen ihren kranken Weltentwurf auch mit Druck, Gewalt und Intoleranz der Welt aufzwingen - die ganze Menschheit, die Völker der Erde, “zwangsbeglücken”. Wir wissen ja, wie’s die letzten paar Male geendet hat (Pol Pots “Killing Fields”, Antifa-Umerziehungslager und “Gulags” in der Sowjetunion usw.). Du kannst dir so oft einreden wie du willst, dass das Linke nicht autoritär oder totalitär sei, Fakt bleibt Fakt. Und eure Intoleranz richtet sich auch gar nicht nur gegen “Faschisten”, sondern auch gegen die bürgerliche Gesellschaft, ein eingebildetes “Patriarchat”, das Privateigentum x-beliebiger anderer Leute, Kunst, Wissenschaft und Literatur (Kunst und Literatur wird immer dann angefahren, wenn die Inhalte mit eurer Ideologie nicht übereinstimmen, also potenziell immer, zuletzt z.B. der Film “Transformers” in der jungen Welt; die Wissenschaft wird angefeindet, wenn sie Ergebnisse liefert, die nicht links-konform sind, z.B. die Biologie [angeblicher "Reduktionismus"], die Wirtschaftswissenschaft, Politologie als angebliche “Herrschaftswissenschaft”, die Theologie als “reaktionär”, Physik und Technik (wegen der Wachstumsfeindlichkeit der Neuen Linken) etc.pp. - alle müssen “kritisiert” werden, bestreikt werden, deren Gebäude-besetzt werden, persönlich bedroht werden, physisch angegriffen werden…
Und sobald ihr perversen Figuren die Macht habt, wandelt sich die bodenlose linke “Kritik”, weltfremde Ideologie und die sporadische autonome Militanz in eine umfassende, gewalttätige “Kulturrevolution” wie in Rotchina, mit den gutmenschlich-päagogischen Schlägen und öffentlichen Demütigungen auf den Plätzen, mit den linksprogressiven Folterlagern, mit dem humanen Verbrennen und Niederreissen der gewachsenen Kultur eines Landes als angeblich “reaktionär”, mit linken Massenmorden und den 30 000 000 unschuldigen Opfertoten alleine durch diese einzelne, sog. “linksemanzipatorische” Aktion…
Die Linke… ist eine Krankheit! Ein ekelerregendes Geschwür im Fleisch der Völker der Welt. Schneidet es heraus!
Werft es weg!
30 Arminius // Aug 30, 2007 at 21:27
@Dagmar: Interviews sind mehr oder weniger provozierend. Das liegt in der Natur der Sache. Wenn die “provozierten” Antworten ein Nötigung darstellen, dann doch wohl nur deshalb, weil wir in der freiesten aller Republiken leben, wo jeder seine Meinung ohne Angst vor Repressalien kundtun darf.
Auch ich bin JF-Abonnent. Die beste Wochenzeitschrift Deutschlands! Nie und nimmer kündigen! Lesenswert sind ja auch noch Nation&Europa, DS etc.
31 Watzmann // Aug 30, 2007 at 21:37
Die Überschrift bei “spiegel.de”, welche da lautet “Deuse redet sich um Kopf und Kragen” ist bemerkenswert. Bei Möllemann hieß es sieben Monate vor seinem Absturz “Wenn der Fallschirm klemmt”. Kann aber auch Zufall sein. Zu diesen ganzen Käseblättern hat kein vernünftiger Mensch mehr Vertrauen. Was nicht minder für Besatzerklone, die unter der Bezeichnung “Politiker” unterwegs sind, gilt.
32 Olsen // Aug 30, 2007 at 21:42
@Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein
Zunächst wünsche ich Herrn Deuse die Kraft und Ausdauer, standhaft zu bleiben. Einen aufrichtigen Eindruck macht er jedenfalls.
@Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein
Herr Deuse hat höchstwahrscheinlich eine deutsche Mutter und einen deutschen Vater. Was soll ihre Spekulation? Wollen sie etwa behaupten, daß es ein Zufall ist, daß Herr Deuse Deutscher geworden ist? Kreuzen sie einen Schäferhund mit einer Schäferhündin! Das können sie xmal machen, aber es wird nie ein Pickinese dabei entstehen.
Ein Land ohne Einwohner, wäre ein unkultiviertes Land. Erst die Bewohner machen es zu dem, was es ist. Und JEDER Bewohner ist ein Teil dieser Kultur. Wenn dieses Land lebensunwerter wird, liegt das (auch) an den vielen kulturfremden Fremdkörpern, die ihre mittelalterliche Kultur auf eine gewachsene Kultur überstülpen wollen und dazu von selbstwertlosen und selbsthassenden Wesen wie sie es darstellen, geradezu animiert werden.
33 Dagmar // Aug 30, 2007 at 21:49
@Rudolf + Gunni:
Ja sicher! Daß Herr Deuse ein offener und ehrlicher Mensch ist, war ja vorher schon klar. Also haben sie ihn provoziert, ehrlich zu sein, nur um mit ihrer ‘Jungen Freiheit’ in die Schlagzeilen zu kommen.
Dafür wird er von der sonstigen Presse natürlich in der Luft zerrissen (vgl. Frank Petzold’s Beispiel) und in der FDP kenn ihn auch keiner mehr. Soviel Not ist doch wohl Nötigung!
Genau so wie ihr das hier immer mit mir macht!
Ich kann Herrn Deuse nur empfehlen, auf die Pakistan-Connection aufmerksam zu machen. Vielleicht kannten die Acht irgendwelche Talibans. Dann läuft alles unter “Kampf gegen den Terror”. Sonst kann er seinen Stadtschlüssel bald abgeben!
Freiheit für Tibet!
Besatzer raus!
34 PC-Freak // Aug 30, 2007 at 22:08
@Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein :
………..Wenn er in einem anderen Land aufgewachsen wäre würde er derselbe Mensch sein…………………
und wäre immer noch Deutscher und wäre stolz darauf!
Die Türken die in Deutschland aufgewachsen sind, sind auch alle stolz darauf Türken zu sein. Warte es einmal ab, wenn die Türken das nächste Mal bei der Europa-Meisterschaft oder der Nächsten WM mitspielen dürfen.
Dann werden die deutschen Straßen wieder in einem Meer von türkischen Fahnen untergehen.
Ich habe das in meiner Stadt schon erlebt. Da waren die Feiern 2006 der Deutschen ein Scheiß dagegen.
Die ganze Stadt voll mit Türken die brüllen:
“En büyük Türkiye”
die Türkei über alles, Die Türkei ist das Größte…
Und alles in “Kirmizi Beyaz” rot-weiß!
35 Herbert // Aug 30, 2007 at 22:10
@wolzow Auch in anderen Laendern bekent man sich stolz zu seinem Volk.Koenen sie sich vorstelen eine Zeitschrift in der BRD mit dem Titel Deutsche Zeitschrift fuer Die Deutsche Frau?In Tschechien ist das normal-Tchechische Zeitschrift fuer die Tscechische Frau
36 Bösmensch // Aug 30, 2007 at 22:27
Kein Kommentar!?
Weiß Deuse evtl., wer diesen Druck auf die brd-Kanzlerin ausübt.
Denkt er dabei etwa an:
Die Bilderberger;
Das CFR;
Die ADL
oder gar an die B’nai B’rith?
Fragen über Fragen.
37 griesgram // Aug 30, 2007 at 23:14
@Ex-Marxist
Hochachtung!
38 TH // Aug 30, 2007 at 23:30
@Andere Feldpost
Irgendwer leidet hier an einer Wahrnehmungsstörung…
Wann haben “wir” wen eingeladen?
Ich kann mich höchstens erinnern, daß ein paar Industrielobbyisten mal ein paar billige Arbeitskräfte angelockt haben, und von einer korrupten Regierung dabei unterstützt wurden.
Und anschließend haben ein paar realitätsverweigernde Gutmenschen und Minderheitenlobbyisten gefordert, daß diese angeworbenen Arbeiter jetzt ihre Familien nachholen dürfen. Und weil die pösen Nazis ja an allem Pösen der Welt schuld sind und wir mit der Erbsünde belastet sind, müssen wir jetzt auf alle Zeit jeden Asylanten der Welt aufnehmen.
Das Problem ist: Dazu wurde das Volk NIEMALS befragt. Ich habe jede Menge liberale und eher linke Bekannte, aber bisher hat mir keiner von denen erzählt, daß er Multikulti für eine gute Idee hält. Und hinter vorgehaltener Hand geben sie ausnahmslos zu, daß die zunehmende Überfremdung sie beunruhigt und sie dagegen sind.
Glaubst du im Ernst, daß ein Volk freiwillig seine Souveränität aufgeben würde, indem es zur Minderheit im eigenen Land wird? Und genau das wird laut offiziellen Statistiken in ein paar Jahrzehnten passieren. Bei der Generation der Neugeborenen wird das schon in ein paar Jahren der Fall sein.
Wenn einer in einer Realitätsblase lebt, dann bist du das: Das deutsche Volk wollte Multikulti nie, und wird es auch nie wollen. An allem, was in der Zukaunft an Gewalttaten aus dieser Politik entsteht, seid ihr linke Spinner schuld, die dem deutschen Volk diesen Zustand aufgezwungen haben.
Merkt ihr Irren eigentlich nicht, daß ihr eure Minderheitenideologie einer unglücklichen Mehrheit aufzwingt, die das gar nicht will? Merkt ihr eigentlich nicht, daß durch eure Politik praktisch alles in diesem Land den Bach runter geht? Ich hoffe, du freust dich, wenn irgendwann alles kaputt ist und Deutschland aufgehört hat zu existieren.
Kann es sein, daß du da irgendwas auf andere projiziertst? In Sachen Geschichtsklitterung werdet ihr Antifanten und Kommunismusapologeten wohl für alle Zeiten einsame Spitze bleiben. Du bist wirklich ein hoffnungsloser Fall. Totale Gehirnwäsche mit anscheinend irreparablen Schäden. Deshalb erspar’ ich dir ausnahmsweise mal meine Literaturempfehlungen zur Geschichte der jüngeren Vergangenheit.
Das hast Du aber nett gesagt. Klar, da die Linke ja selber Schuld ist, weil sie die Masseneinwanderung (zum großen Teil zur Ausbeutung durch deutsche Großkonzerne) ideologisch legitimiert, möchte sie die Probleme natürlich herunterspielen und auf andere schieben. Klappt hier bloß nicht.
Kann es sein, daß du Klebstoff schnüffelst…?
Denkst du dir sowas selber aus, oder hast du es irgendwo aufgeschnappt und auswendig gelernt?
Dein Bild von “rechten” Vorstellungen von nationaler Politik ist ganz primitive linke Propaganda. Es spricht nicht für deine Intelligenz, daß du sowas nicht durchschaust. Aber wahrscheinlich willst du es auch gar nicht.
Ihr inken Spinner habt alle so seltsame Wahnvorstellungen, daß “Rechte” so eine Art finsteres Darth-Vader-Todesregime errichten wollen, um die ganze Welt zu versklaven und zu geißeln. Junge, du siehst entschieden zu viel fern.
Ja, genau. Und deshalb ertragen unsere politisch korrekten Politiker, besonders Grüne, Linke und Sozialdemokraten es auch nicht, wenn das Volk etwas anderes will, als sie. Wenn jemand es nicht ertragen kann, daß jemand etwas anderes will, dann sind das Linke und korrupte Politiker. Deshlab machen sie konsequent Politik gegen die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung. (Euro-Einführung, Auslandseinsätze der Bundeswehr, Uboote für Israel, Dosenpfand, Ökosteuer, Mehrwertsteuererhöhung, EU-eitritt der Türkei, EU-Osterweiterung, Massenimmigration, usw.)
Das war jetzt aber der endgültige Beweis, daß du jeglichen Bezug zur Realität verloren hast (und Klebstoff schnüffelst). Was glaubst du wohl, warum die NPD in ihrem Parteiprogramm Volksbegehren und Volksabstimmungen fordert? Weil die meisten ihrer Forderungen dann erfüllt würden.
Welche Regierung mußte eigentlich eine Mauer um ihr Land bauen, Nazideutschland, oder die DDR?
Nationalismus heißt, daß die Interessen des eigenen Volkes zuerst berücksichtigt werden. Bei euch linken Spinnern kommt die Ideologie zuerst, auch wenn das eigene Volk dabei drauf geht.
Und Nationalismus heißt nicht zwangsläufig, daß man auf andere keine Rücksicht nimmt. Aber bei euch linken scheint es nicht anders zu gehen, als daß ihr auf das eigene Volk am wenigsten Rücksicht nehmt.
Nochmal langsam für dich Spatzenhirn:
WIR kämpfen für unsere Freiheit, WIR wollen niemanden versklaven, das sind paranoide Hirngespinste von dir, die unsere Politiker dir erfolgreich eingeimpft haben. IHR seid diejenigen, die der Mehrheit ihren Willen aufzwingen, IHR seid diejenigen, die arme Menschen aus anderen Kulturen hierhinlocken, damit sie hier ausgebeutet werden und am unteren Ende der sozialen Leiter dahinvegitieren. IHR seid die kleine Clique, die alle mit ihrer Ideologie beglücken will, und versklaven muß, weil diese Ideologie sich nur mit Gewalt aufrechterhalten läßt.
39 TH // Aug 30, 2007 at 23:52
@Bösmensch:
Heißt die ADL mit vollem Namen nicht “Anti-Defamation League of B’nai B’rith”?
Ich meine wohl.
40 TH // Aug 31, 2007 at 0:01
@Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein :
Ja, ja, das alte Argument: Kann man nicht eigentlich nur stolz auf etwas sein, daß man man selber geleistet hat?
Aber was ist mit Eltern, die auf ihr Kind stolz sind?
Ein Trainer auf seine Mannschaft. Eine Manschaft auf ihren Trainer (weil sie ihm etwas verdankt)? Was ist mit jemandem, der auf seine Eltern stolz ist? Was ist mit einem Mann, der auf seine Frau stolz ist, oder umgekehrt?
Es sind vielleicht zwei verschiedene Arten von Stolz, aber ich finde beide legitim. Und die letzte Art hat vielleicht auch etwas mit Zusammengehörigkeitsgefühl zu tun, mit Geben und Nehmen, mit Dankbarkeit, damit, sich zu etwas zu bekennen. Sich zu einer Gemeinschaft zu bekennen. Und mit meiner Familie, meiner Verwandschaft und meinem Volk verbindet mich eben einiges, ich verdanke ihnen einiges, und darum bin ich eben stolz darauf.
Das Gegenteil wäre, wenn ich mich dafür schämen würde. Wer sich schämen will, kann das gerne tun. Viel Spaß dabei.
41 Brit Mila // Aug 31, 2007 at 0:15
Ob diese Hetze und Wahrheitsverdreherei in den Massenmedien vielleicht mit dem Gerücht zu tun hat, daß die schöne, alte Sitte des öffentlichen “Gautschens” in den letzten Jahrzehnten vermehrt durch heimliche Zwangsbeschneidung ersetzt wurde?
+++
Dazu fällt mir spontan folgendes Zitat von John Swinton aus dem Jahr 1880 ein (übersetzt aus englischer Sprache):
”Es gibt so etwas wie eine unabhängige Presse zu dieser Zeit der Weltgeschichte in Amerika nicht. Sie wissen das, und ich weiß es. Es gibt keinen einzigen unter Ihnen, der seine ehrliche Meinung zu schreiben wagt, und wenn Sie es täten, wissen Sie vorher, daß sie niemals gedruckt erschiene.
Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten. Andere von Ihnen kriegen ähnliche Gehälter für ähnliche Dinge, und einer von Ihnen, der so naiv wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, stünde auf der Straße und suchte sich eine andere Arbeit. Wenn ich es duldete, daß meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe der Zeitung erscheint, wäre meine Anstellung in weniger als 24 Stunden beendet. Oder, durchaus möglich, ich wäre tot.
Das Geschäft der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, dreist zu lügen, zu verfälschen, zu verleumden, zu Füßen Mammons zu schleimen und ihr Land und ihre Rasse für ihr täglich Brot zu verkaufen. Sie wissen das, und ich weiß es. Was für ein Unsinn ist das, die unabhängige Presse zu loben? Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Leute hinter der Bühne. Wir sind die Hampelmänner; sie ziehen die Strippen, und wir tanzen. Unsere Begabungen, unsere Möglichkeiten und unser Leben sind alle Eigentum anderer Leute. Wir sind intellektuelle Prostituierte, Huren. Mehr nicht.”
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/05/09/was-die-68er-mit-diekmann-machen/
42 Michael GCP // Aug 31, 2007 at 1:34
Deuse hat zumindest ein Minimum Mumm!
43 Andere Feldpost // Aug 31, 2007 at 6:29
@Ex-Marxist
Aber ganz im Gegenteil, nichts spricht gegen den Liberalismus, weder Marx dessen Zukunftperspektive für die Arbeiter durchaus liberalistisch war - die Freiheit morgens … mittags…. zu sein - und erst recht nicht die Taktik. Besser das liberale alternativ angehauchte Bürgertum wird zu etwas motiviert, dort sind Einflüsse vorhanden, welche Allianzen können den sie schließen, ein paar Fundichristen, das Lodenmantelgeschwader? Die werden niemals mitziehen, zuerst und zuletzt ist ihnen die Biederkeit wichtig. Warum hat sich die Welt, zumindest auf gesellschaftspolitischem Gebiet in unserem Sinne teilgeändert? Zum größeren Teil aus Kapitalinteressen, immerhin gab es noch den kleineren Teil. Welche Erfolge können sie den vebuchen? Keine wäre noch in shoaekskem Ausmass schöngelogen, heute kann man mit ihresgleichen selbst die Bürger jagen, sobald man deren Gewäsch leidlich passend als faschistisch “entlarven” kann. Natürlich fehlt es an der sozialen Frage, aber auch darauf werden sich die Menschen einlassen wenn man ihnen kein Lebensmodell aufdrückt und nur in diesem Bereich fordert.
Bei den KillingFields, den Gulags den Lagern - volle Zustimmung die wollten sie als K-Grüppler früher, die wollen sie heute - fassen sie sich mit den 30 Mio an die eigene Pappnase und lassen sie mich mit solcher Rabulistik in Ruhe, es hat seine Gründe dass die radikale Linke bei ca. 70tsd Mitgliedern nominell keine 10st in autokratischen Verbänden mehr hat, wobei die tasächliche Zahl noch weit geringer ist. Außerhalb der libertären Linke gibt es nur Traditionsvereine, keine Linken.
————–
@TH
“Und weil die pösen Nazis ja an allem Pösen der Welt schuld sind und wir mit der Erbsünde belastet sind, müssen wir jetzt auf alle Zeit jeden Asylanten der Welt aufnehmen.”
Asylanträge gab es 2004 35 607 und 2005 28 914 bewilligt wurden zw. 10-20% wie üblich bei Ihresgleichen herrschen da sehr falsche Vorstellungen.
“Ich habe jede Menge liberale und eher linke Bekannte, [...] Und hinter vorgehaltener Hand geben sie ausnahmslos zu, daß die zunehmende Überfremdung sie beunruhigt und sie dagegen sind.
Natürlich, wieso auch nicht, was war das für eine Idee wahllos Menschen im Millionenmasstab anzuwerben und sie dann isoliert, unter miserablen Bedingungen zu halten und jede Annäherung fanatisch zu unterbinden? Konnte nur zu Problemen führen, jetzt sind sie da und immerhin scheint nun die Bereitschaft etwas zu tun vorhanden.
Zudem darf man nicht vergessen dass min. 66-75% der Deutschen xenophob gehirn gewaschen sind, das wurde mir erst neulich wieder ganz bewusst als ich mit Bekanten zusamen war und man Witze in die Runde warf. Nachdem der Vorat verbraucht war, meinte jemand er kenne durchaus noch einiges allerdings nicht eben bewunderswürdiges. Naja bald merkten wir dass jeder einzelne in seiner Kinderzeit bzw. früher Jugend im Dutzend wortgleiche Witze zu hören bekam und weitertrug die in ihrer Primitivität nur noch von ihrem Rassismus bzw. Antisemitismus übertroffen wurden.
Das wirkt sich natürlich im Unterbewusstsein aus, was man an sich auch bemerken kann, die Wahrnehmung hieße beim Menschen ohnehin besser Fehlnehmung, manipulierbar wie sie ist.
“Glaubst du im Ernst, daß ein Volk freiwillig seine Souveränität aufgeben würde, indem es zur Minderheit im eigenen Land wird?”
Ich sehe zwar bei der heutigen Situation Probleme, aber nicht grundsätzlich sollten die Einwohner die europäische Kultur weitertragen ist es mir ganz gleich welche Hautfarbe, Vorfahren ect. sie haben, ebenso das Gegenteil, die Faschisten als ewige Kulturzerstörer sind in jedem Fall eine kleine Verschärfung des Problems, nicht mehr.
“Ihr inken Spinner habt alle so seltsame Wahnvorstellungen, daß “Rechte” so eine Art finsteres Darth-Vader-Todesregime errichten wollen, um die ganze Welt zu versklaven und zu geißeln. Junge, du siehst entschieden zu viel fern.”
Einfach Altermedia lesen, die allermeisten können sich vor Haß kaum mehr zurückhalten, man definiert sich als Hellhäutig und möchte dafür übervorteilt werden, man definiert sich als Deutsch und möchte dafür übervorteilt werden, man definiert sich als Mann und möchte dafür übervorteilt werden, man definiert sich als heterosexuell und möchte dafür übervorteilt werden, man definiert sich als Rechter und möchte dafür übervorteilt werden - für nichts. Bereits Gleichberechtigung führt zu wütendem Geheul über die Verderbtheit der Welt. Einen Fernseher besitze ich übrigens gar nicht und was ich bei Beuschen mitbekomme kann so viel nicht sein…
“Was glaubst du wohl, warum die NPD in ihrem Parteiprogramm Volksbegehren und Volksabstimmungen fordert?”
Weil sie gleichzeitig die Grundrechte ablehnt, in einem autoritären Regime sind Aklamationen der eigenen Politik schnell gemacht bzw. gefälscht, zumal ihre Volktümelei bei mir auch nicht zieht, der Durchschnittproll der durch Glotze, Bild und Fußball sozialisiert ist, ist in jedem Fall Stimmvieh. Solche Abstimmungen sind allenfalls für eine Bewertung der jeweiligen Werbeagenturen geeignet.
“Welche Regierung mußte eigentlich eine Mauer um ihr Land bauen, Nazideutschland, oder die DDR?”
Welche Regierung schloß die Grenzen und liqidierte in Friedenszeiten hunderttausende? In welchem Land konnten Suffköppe aus dem Sumpf [Ley], Halbkretins die kaum des Deutschen mächtig waren [Sauckel], seelisch permanent instabile [Heß] unbehandelt und noch viele andere völlig unbefähigte so hoch aufsteigen? da doch - wenn das die Wahl sein soll - Dachdecker oder Taxifahrer
“WIR kämpfen für unsere Freiheit, WIR wollen niemanden versklaven, das sind paranoide Hirngespinste von dir, die unsere Politiker dir erfolgreich eingeimpft haben.”
Das klingt hier immer ganz anders, das erlebt jeder im Leben auch ganz anders, das war auch schon ein Mal ganz anders.
44 Gunvald Larsson // Aug 31, 2007 at 7:26
@Daggi :
Journalistenfragen sind immer suggestiv, egal welcher Couleur ein Redakteur angehört. Das liegt an der Einstellung desjenigen. Aber niemand pervertiert diese Suggestion so, wie linksradikale Skribenten oder die der Blöd-Zeitung.
Freiheit für Mügeln!
Inder raus!
45 wolzow // Aug 31, 2007 at 9:48
@Andere Feldpost: “Zum einen ist Nationalwahn bei anderen Völkern noch kein Grund sich den gleichen Wahn auch hier zu wünschen….”
Waren Sie schon jemals ausserhalb der brd- Grenzen?
Warum massen Sie sich, als toleranter und verständnisvoller brd- Insasse, an andere Völker für deren Nationalismus zu kritisieren? Finden Sie das nicht auch herrenmenschartig? Diese ständige “Reinhängpolitik” der brd “Raushängpolitiker” ala Beck und Pobereit macht uns im Ausland lächerlich, die halten uns für überhebliche Arschlöcher. Ich lebe im Ausland und werde ständig befragt, warum wir keinen Nationalstolz haben und sich das “Fahnentragen” nur auf die WM 2006 beschränkte, wir hätten doch allen Grund stolz zu sein, auf Deutschland. Sogar auf das III. Reich und seine Errungenschaften sollten wir stolz sein,meinen sie, weil auch das Ausland davon bis heute profitierte. Das sagen mir nicht nur “Unwissende”, sondern auch studierte Leute. Der II. WK wird dabei nur als geopolitischer Nebeneffekt gewertet. Ich lebe seit 7 Jahren nicht mehr in der brd und muss sagen, dass die Nichtdeutschen deutscher sind als die Deutschen, auch der “Rechtsextremen”, selbst.
Wie erklären Sie sich das?
46 Ex-Marxist // Aug 31, 2007 at 11:51
@ Andere Feldpost
“die wollten sie als K-Grüppler früher, die wollen sie heute (…) Außerhalb der libertären Linke gibt es nur Traditionsvereine, keine Linken.”
1. Dabei sind die Autonomen und Punks doch viel willkürlicher&gewalttätiger als die Kommunisten. Was ist mit Sachbeschädigungen, Autos anderer Leute verkratzen und zerstören, bis zur Besinnungslosigkeit Alkohol saufen (aber ja kein Fleisch anfassen - der echte “libertäre Linke” frisst nur Tofu von der VoKü!), Randale auf Demos (”Schwarzer Block”), böse Nazis angreifen, sich untereinander wegen Kleinigkeiten kloppen usw. Das machen doch alles deine sog. “libertären Linken”! Sieh es so: Wenn selbst die Marxisten bei ihren Gesellschaftsexperimenten regelmäßig auf den Killing Fields enden, obwohl sie nicht zu Willkür neigen, wo würden die offen willkürlichen und offen gewalttätigen Autonomen enden, bekämen sie ihre spontaneistische Revolution? Nicht wenige Autonome und Anarchisten, die ich kennenlernen durfte, sind echte Charakterschweine, die für sich ein anderes Recht Anspruch nehmen als sie anderen zugestehen, die nicht ein bisschen zur Selbstreflexion und Selbstkritik fähig sind, die total triebgesteuert nur tun was ihr Es ihnen eintrichtert, ohne auf Mitmenschen Rücksicht zu nehmen. Unschwer zu erraten, wo eure Anarchie enden würde…
2. Soweit ich weiß schrumpfen die Antifa und Autonomen etwas, Punks sowieso, während die Leninisten, als zwar veraltete, aber halbwegs ernsthafte “Revolutionäre”, die ihre Agenda mit Plan verfolgen, leicht Zulauf haben. Das fängt bei den Trotzkisten an, SAV und Linksruck und so, die in der Linkspartei/WASG entrism machen, oder RSB, Spartakist, Arbeitermacht usw., betrifft aber auch DKP, KPD-Ost, KPD(B), KPD-ML, Maoisten etc.
3. Typisch deutsche Linke. Ihr wollt antinational oder antideutsch sein, aber in eurer Perzeption der Wirklichkeit bleibt ihr immer irgendwie deutsch. Denn ihr verallgemeinert immer die derzeitige Lage der deutschen Linken, ohne die weltweite Linke auch nur eines Satzes zu würdigen. Wie? Es gibt nur noch westlich-libertäre Linke? Und was ist mit Kuba? China? Nordkorea? Nepal? Und so libertär ist der Bolivarismus Lateinamerikas jetzt auch nicht: „Um frei zu sein, muss ein Land eine starke Regierung haben, die das Volk vor sich selbst bewahrt und vor der Ausbeutung durch die Mächtigen. Diese Balance nur schafft soziales Gleichgewicht.“Nach diesem Grundsatz des linken Diktators Simon Bolivar betreibt Hugo Chavez seine Politik. Ist das jetzt a) “Stellvertreterpolitik” oder b) “libertär”?
47 Ex-Marxist // Aug 31, 2007 at 12:29
PS:
“Zudem darf man nicht vergessen dass min. 66-75% der Deutschen xenophob gehirn gewaschen sind”
Na sicher, alle Völker sind nur hirngewaschen - solange sie nicht wollen was die linken Ideologen wollen. ‘Nen tollen Begriff von “Liberalität” hast du da. Das Volk darf nur wollen, was du willst. Sonst ist es ganz schnell aus mit dem “linken Libertärianismus”, und die totalitäre Erziehungsdiktatur beginnt. Apropos Hirnwäsche: Jeder Gutmensch weiß, auch die Tiere, die ein Revierverhalten zeigen, sind natürlich nur hirngewaschen. Da kann nur Hitler dran Schuld sein! Wer käme schon auf die Idee, dass die Natur durch die Evolution verschiedene Überlebensstrategien durchexerziert hat, und die Revierverteidigung sich als tüchtig und lebengewiss erwiesen hat. Alles nur “biologischer Reduktionismus”! In Wahrheit handelt es sich nur um einen “Diskurs”. Die ganze Realität ist nur ein “Diskurs”. Nieder mit den Sachzwängen, als “Menschen” können wir “frei” handeln, wie wir gerade lustig sind und “wollen”! - Als ob nicht trotz “Menschsein” Sachzwänge existierten (atmen, essen, trinken)… Als ob die Mehrheit linken Multikulturalismus von sich aus WOLLTE… Aber bei euch “libertären Linken” darf man natürlich nur wollen, was man wollen soll. Das ist dann die “freiste Demokratie aller Zeiten”.
Apropos politisch unkorrekte Witze: Wer käme schon auf die Idee, dass Witze nur deswegen witzig sind, weil ihnen eine (verbotene) objektive Wahrheit zugrunde liegt. Negative Urteile über Ausländer? Vor-Urteile! Sprachkonstrukte! Die ganze Welt ist nur ein “Sprachkonstrukt”, oder ein “gesellschaftlicher Diskurs”, das weiß jeder “libertäre Linke”. Eine wirkliche, objektive Welt existiert nicht. Wir müssen nur dreimal schwul in die Hände klatschen, dann kommt der olle Anarchokommunismus, und dann können 6,5 Milliarden bunte “Menschen” ohne Arbeit vom deutschen Sozialstaat leben, denn der hats ja! Hoch die “globale Bewegungsfreiheit”! Holt schnell alle farbigen Kanacker her, dann steigt die bunte Sodomistenparty mit Percussions und alternativer VoKü!! “Anarchistische Selbstverwirklichung” wie in New Orleans nach der Überflutung nicht ausgeschlossen…
48 H.H. // Aug 31, 2007 at 13:04
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Deuse,
Sie sind der richtige Mann, nur in der falschen Partei!
MDG
H.H.
49 Herschel // Aug 31, 2007 at 14:09
@ Ex-Marxist
Es tut gut, Leute wie dich in unseren Reihen zu wissen. Durchdachte, nicht-langatmige Grundsatzkritik inkl. wohlbemessener rhetorischer Schärfe (ohne nur polemisch zu sein) bringt wohl mehr “wackelige” Linke in unsere Reihen, als endlose Einzelfalldiskussionen, bei denen wir unsere schärfsten argumentativen Schwerter notgedrungen ungenutzt lassen müssen.
50 Léon D. // Aug 31, 2007 at 14:56
@ Ex-Marxist: Danke!!!
@TH: auch Danke!!!
@andere Feldpost(-nummer):
Glauben Sie diesen pseudo-intellektuellen Unsinn eigentlich wirklich, mit dem Sie einen hier regelmäßig belästigen oder werden Sie dafür bezahlt? Das wäre dann wenigstens plausibel…
Analog zu Hohmann/Möllemann kann man Deuses Schicksal an einer Hand abzählen, sofern er nicht doch zurückrudert, was mein Tipp ist…
51 Hihi // Aug 31, 2007 at 16:00
# griesgram :
August 30th, 2007 at 20:48
@Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein
“Was macht einen Menschen zu einem Menschen, ist er es selbst oder sein Land?
Wenn er in einem anderen Land aufgewachsen wäre würde er derselbe Mensch sein.”
Richtig, es ist unerheblich, wo einer aufwächst. Er ist was er ist.
So wie die Türken der dritten Generation, die immer noch kein normales Deutsch sprechen, Türken sind und es auch in tausend Jahren noch sein werden.
So wie der ewige Jude., der Jude ist und bleibt, egal wo er haust.
Ein Türke bleibt was er ist, ein Jud bleibt was er ist
und ein Ferkel bleibt auch ein Schwein, auch wenn die Sau es im Kuhstall geworfen hat wird es kein Kalb.
“”"”"”"”"”"”"”"
Der Bauer hat gesprochen - _ -
52 Andere Feldpsot // Aug 31, 2007 at 17:01
@wolzow
Um noch kurz auf das “Darth Vader Todesgeschwader” zurückzukommen, ihre Gewaltphantasie aus dem anderen Strang spricht da Bände, genau SO stelle ich mir die Hiesigen vor.
Ja ich war schon außerhalb der BRD und habe diese Erfahrungen nicht gemacht, natürlich haben einige Länder bzgl. des Nationalwahns Probleme, wenn das Thema darauf kommt (was zugegeben eher selten vorkam) bin ich auch so ehrlich auf Probleme in diesem Zusamenhang hinzuweisen, natürlich in angemessenen Tonfall. Als Besucher komt es mir nicht zu da mit der Brechstange loszulegen.
—————————
@Ex-Marxist
1. Was die Sachbeschädigungen angeht - Kleinigkeiten, ich bin kein Freund von spontaner Aktion aus der Situation heraus, je direkter desto mehr Zeit sollte man sich meiner Meinung nach davor und danach für´s Durchdenken nehmen. Wenn dergleichen der einzige Fehler eines Genossen sein sollte, was tut das schon, die Massen stürmen die linken Strukturen z.Z. nicht unbedingt.
Was die Anarchos und Autonomen angeht, eine Phrase und ein Loge hat man schnell, ich habe bei den meisten “Anrachisten” eher das Gefühl, dass sie die bürgerliche Definition von Anarchie=Anomanie übernommen haben. Tatsächlich anarchistische Strukturen würden an die beteiligten ein sehr hohes Mass an Selbstreflektion und Bewusstsein von z.b. nicht formalen Hierachien erfordern.
2. Ach wenn nennen sie da, SAV, Linksruck [und die PSG] haben allesamt keine 500 Mitglieder und gehen gerne aufeinander los, von Entrismus kann keine Rede sein, dass verkünden sie seit Jahren. Die DKP hat etwas über 4000 von denen max.- 20% nicht der Eurokommunistischen Linie folgen und der Rest der genannten Gruppen haben kaum 100 Leute - die KPD(Ost) hat sich inzw. in KPD[OST] und KPD[ost-BL] (=Bolschewiki) gespalten, kommt noch die MLPD mit 2000…wenig. Zumal diese eine normative Lebensgestaltung des Individuums ausschließlich im Hinblick auf dessen Veantwortlichkeiten gegenüber seinen Mitmenschen wünschen. Die MLPD entspricht ihren Vorstellungen wohl am ehsten, seit Gründung aus dem KABD 1982 ein Führer, permanente Säuberungen, eine antimarxistische idealistische Lehre von der “Denkweise”, Kinder werden im Sommerferiencamp zum “Parolen üben”, zur Gehirnwäsche und zu “Baueinsätzen” gebracht, zudem wird ihnen jegliche “bürgerliche” Bildung inkl. Schuldbildung jenseits der Hauptschule nach Möglichkeit madig gemacht…
Und vor allem passen sie nicht in ihre Idee des Liberalismus, die hier auch sehr fallweise daherkommt, was meinen sie den eigtlich? Die Übernahme reaktionärer christlich-bürgerlicher Werte oder einen autokratischen Staat?
3. Was ist mit:
Kuba - Reformbedürftig, wird wohl demnächst von den USA gefressen, bei aller Kritik muss man die konkrete Situation Kubas berücksichtigen.
China - Kapitalistisch-autokratisch
Nordkorea - Stalinistisch (damit Antimarxistisch) und im Grunde eher eine Feudalegesellschaft
über Nepal weiss ich zu wenig, vor allem nicht in wie weit es eine Politik und in wie weit es eine Bande mit pol. Slogan ist wie z.b. die FARC
Der Genosse Chavez macht grundsätzlich eine passende Politik, wenn auch einiges bedenklich bleibt, in einem Land indem die US-gesteuerten Kräfte die Mittel- und Obergeldschicht so sehr kontrollieren sind gewisse Phasen leider nötig.
——————
“Das Volk darf nur wollen, was du willst. Sonst ist es ganz schnell aus mit dem “linken Libertärianismus”, und die totalitäre Erziehungsdiktatur beginnt.”
Nein, mein Wollen ist völlig belanglos, es geht um objektive Wahrheiten die dann eben auch durchgesetzt werden, nur mal als Bsp. - ich gehe von relativ autonomen lokalen Rätegebilden aus, die ich hier umstandhalber einfach “Kommune” nennen, “Polis” ging auch.
Angenommen eine Kommune beschließt, keine Menschen anderer Hautfarbe oder Herkunft zuzulassen -> Rassismus die umliegenden Kommunen müssten zur Zerschlagung antreten.
Angenommen wasauchimmer hat in einer Kommune zu einem permanenten Konflikt zw. einer “inländischen” und einer “ausländischen” Gruppe geführt, dann müsste die kleinere Gruppe sich eine andere Kommune suchen. Sollte die Krisenkommune dann meinen bei ihrer Einwanderung schroffe Begrenzungen einzuführen ist das ein ebenso nachvollziehbarer wie falscher Reflex. Mögen auf ein paar Jahre so handeln.
Die abziehende Gruppe sollte dann - wie auch die verbleibende - falls nötig Hilfangebote erhalten. Sollte die abziehdene Gruppe in zwei weiteren Kommunen zu ähnlich schweren Verwerfungen führen, muss sie leider den Gesamtbereich des Staates verlassen. Alternativ könnte man ihnen auch die Gründung einer eigenen Kommune erlauben, das zu erwarten wäre dass sie gleichsam auf ihren fremd erscheinen Menschen feindselig reagieren, müsste auch diese Kommune wohl bald zerschlagen werden.
Das hat nicht mit Erziehungsdiktatur zu tun, sicher die Annahme Menschen seinen auf Grund von Geburtsmerkmalen verschieden wertig ist zu unterbinden, auch ist Menschen mit Defiziten prmär zu helfen, ansonsten wie schon oft erwähnt, jeder nach seinem Verhalten.
“Apropos Hirnwäsche: Jeder Gutmensch weiß, auch die Tiere, die ein Revierverhalten zeigen, sind natürlich nur hirngewaschen. [...] Wer käme schon auf die Idee, dass die Natur durch die Evolution verschiedene Überlebensstrategien durchexerziert hat, und die Revierverteidigung sich als tüchtig und lebengewiss erwiesen hat.”
Nicht nur Biologismus sondern schlicht falsch, sehr viele Arten sind nicht Reviertreu und nomadisieren, auch in der Menschheitsgeschichte bis heute (auf die Zeiträume bezogen) eher die Norm. Davon abgesehen lassen sich biologistisch weder die heteronormative Kleinfamilie noch die Nationalstaaten herleiten. Alles Produkte der christlichen Verfallsepoche die die Entwicklung der Menschheit um 1300 Jahre (300-1600 n. Z..) verzögert hat. Falls sie mir das nicht glauben kann der Wikipedia Artikel “Bücherverluste inder Spätantike” ein Beleg sein, scheint mir ein gur recherchierter Artikel der in seiner Gesamttendenz wohl auch auf andere Kulturleistungrn
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverluste_in_der_Sp%C3%A4tantike
“Apropos politisch unkorrekte Witze: Wer käme schon auf die Idee, dass Witze nur deswegen witzig sind, weil ihnen eine (verbotene) objektive Wahrheit zugrunde liegt.”
Darum ging es nicht, es waren Witze für Kinder, extrem einfach, da gab es keine Wahrheiten nur plumpeste Propaganda um die Menschen zu rassitisieren.
Der Rest des Abschnittes ist nicht kommentierungswürdig, für einen Ex-Marxisten soweiso aber auch für einen Faschiosten steigern sie ihren persönlichen Idealismus extrem weit in´s blank Gefühlsdusselige, das ist nat. das allereinfachste und kommt beim N”W” gut an.
53 Max Brüm // Aug 31, 2007 at 18:12
@EX-Marxist:
Prima, jetzt sind wir ja schon zu zweit hier. Das kann ja noch interessant werden werden. Wobei ich nur ein “halber” Ex-Marxist bin: Zur Marxschen Analyse der Funktionsweise des Kapitalismus stehe ich nach wie vor. Seine theoretischen Versuche, diesen mittels der Arbeiterklasse zu überwinden (ich denke da nicht zuletzt anden Histomat), scheinen mir freilich eher von einer Art religiösen Erwartungshaltung geprägt zu sein. Mit dem entsprechenden “Erfolg”. Die “Marxisten” von 2007, die sich auf die Theorien von Marx, Engels und Lenin berufen, beweisen allein schon durch ihren Antifaschismus, dass sie vom wissenschaftlichen Marxismus noch nicht einmal Spurenelemente begriffen haben. Nicht zuletzt deshalb streiten sie sich ja auch ständig, kloppen sich und bekommen noch nicht einmal ein Bein - von beiden ganz zu schweigen - auf den Boden, um bei der angehimmelten Arbeiterklasse zu reüssieren. Ein jämmerliches, us-höriges Volk von infantil gebliebenen ideologischen Daumenlutschern halt.
@Feldpostler:
Chavez ist ganz sicher KEIN Genosse von Dir, sondern ein Kamerad von uns, weil er nämlich und in erster Linie Antiimperialist ist, während Du ein Speichellecker des US-Imperialismus und dessen deutscher Lakaien bist, der BRD-Bourgeoisie nämlich . Wenn der gute Chávez wüsste, was für ein linkliberales Gesocks sich auf ihn hierzulande beruft, ich glaube der arme Mensch würde einen Vogel kriegen - oder eine Wutanfall, je nach momentaner Laune..
@ Mich selber: Der alte Maoismus-Slang geht mir aber immer noch gut von der Tastatur
54 griesgram // Aug 31, 2007 at 18:18
@hihi
Stimmt, ich komme vom platten Land.
Jeder, der von Viehwirtschaft mehr versteht als das Vieh selbst erkennt, daß das linke Gleichheitsgeschwätz barer Unfug ist.
Und “der Mensch” ist eben auch nur ein Tier und unterliegt den selben Gesetzen.
Auch wenn da jetzt ein Weltbild zusammenbricht.
55 Andere Feldpsot // Aug 31, 2007 at 19:06
@ Max Brüm
Die Links(=Sozial)liberalen mit der liberalen/libertären Linken zu verwechseln ist irgendwiebezeichnend.
Zwar ist es wahr, dass sich der Genosse Chavez - als Privatperson - gewisser verbaler Entgleisungen schuldig gemacht hat, gezwungenermassen mit unerfreulichen Regimen kooperieren muss und mittelfristig die theoretische Gefahr besteht dass die notwendige teilautokratische Phase am Ende in einer der üblichen Südamerikanischen CliquenDespotien endet, aber das sind noch randständige Nebenwidersprüche.
Ganz davon abgesehen sind sowohl die MVP als auch die staatlichen Stellen durchaus im Bilde über ihre Szene hier in Dtl. dafür wurde sowohl auf persönlicher, wie auf formaler Ebene gesorgt. Der Informationfluss läuft zwar etwas nebenher - gibt schließlich andere Probleme - aber konstant und sicher in die Wahnehmung bzw. hoffentlich auch in die offiziellen Lagebeurteilungen ein. Bedenkt man die Probleme Venezuelas mit der imperialistischen, rechtsbürgerlichen inzw. mit kryptofaschistischen Elementen angereichnerten USA wird schnell klar wie man dort über die imperialistische, kolonialistische kapitalistisch-sozialdemagogische, faschistische und rassistische (das kennen die indigenen Völker dort besonders gut aus eigener Anschauung!) rechte Szene Dtl. denkt.
56 Max Brüm // Aug 31, 2007 at 20:23
@Feldpostler
“Ganz davon abgesehen sind sowohl die MVP als auch die staatlichen Stellen durchaus im Bilde über ihre Szene hier in Dtl. dafür wurde sowohl auf persönlicher, wie auf formaler Ebene gesorgt”
Dafür wurde sicherlich gesorgt. Die Linksliberalen haben sicher genügend Leute (bzw. die Kohle, um solche Leute einzukaufen), die bei Chávez antichambrieren, damit dieser nicht auf den schrecklichen Gedanken kommt, in D mit den Richtigen zusammenzuarbeiten. Aber es gibt auch auf unserer Seite Leute, die der span. Sprache mächtig sind und auch pol. Zusammenhänge so formulieren können, dass diese auch für Menschen aus anderen Kulturkreisen verständlich werden.
Denn eines wird Chávez bald merken: Die Linksliberalen in D, auf die er sich momentan verlässt, werden in Lichtgeschwindigkeit umfallen, wenn er seiner antiimperialistischen Rhetorik Taten folgen lassen wird. Denn einen Niedergang ihres “Hegemons” USA (plus Vorposten USrael) werden die Linksliberalen (oder von mir aus linken Libertären - habe von denen niemals etwas gehört, auch während meiner langjährigen marx. Vergangenheit nicht) mit absoluter Sicherheit nicht überleben. So wie die DKP, SED etc. den Niedergang der KPdSU nicht überlebten. Ausserdem: Chávez ist für die Linksliberalen viel zu unwichtig, als dass sie dafür ihren Hauptverbündeten, nämlich die USA endgültig fallen lassen würden.
Und: Ein stolzer Latino, noch dazu einer vom Schlage eines Chávez wird sich sehr gut merken, WER ihn verraten hatte, als es eng wurde. Wenn er dann noch an der Macht sein sollte, dann werden seine wirklichen deutschen Freunde bereit stehen. Und keine Angst: Die rechte Szene hat längst aus ihren Fehlern gelernt - wer das nicht getan hat, ist ein unpolitischer Depp. Die gibts zwar immer noch - dem VS sei Dank - aber bestimmen können die längst nichts mehr.
En este sentido a todos: VENCEREMOS !
57 Kriminalkommissar Freise // Aug 31, 2007 at 21:09
“sich wahrscheinlich bei beteiligten Einwohnern ohne ausländische Vorfahren”
Das ist ja lächerlich, es sind eindeutig AUSLÄNDER, da muss man keine Vorfahren bemühen.
In welchem Land konnten Suffköppe aus dem Sumpf [Ley]
Dr. Robert Ley war Doktor der Chemie und hat mit der DAF eine beeindruckende, nie dagewesene Organisation geschaffen die Maßstäbe gesetzt hat. Ich bezweifle, daß sie verhinderter (aber daran ist ja nur das Kapital schuld, ich vergaß) Philosoph auch nur ein Millionstel davon in ihrem Leben erreichen werden.
seelisch permanent instabile [Heß]
Heß hat Geschichte, Geopolitik (bei Haushofer!)und VWL studiert. Allesamt Studiengänge, die tatsächlich einen Gebrauchswert haben und definitiv anspruchsvoller sind als ihr abgebrochenes Schwafelstudium.
58 Andere Feldpost // Aug 31, 2007 at 21:41
@Max Brüm
“damit dieser nicht auf den schrecklichen Gedanken kommt, in D mit den Richtigen zusammenzuarbeiten.”
Mit ihnen? Mit ihrer Versagertruppe? Was haben sie geschafft, sie hatte ein Geschenk wie niemals eine “politische” (im Grunde doch mehr subkulturell bzw. sakrale) Bewegung hatte.
Das Ostland, eine Rückratlose, deutschnational indoktrinierte Einwohnerschaft und was haben sie daraus gemacht? 30tsd bei 82 Mio, etwas lokaler Terror, lebt man nahe am Boden bekommt man sie mit ihre Schlägerzombies, aber bereits in der Mittelschicht sind sie so gering vorhanden dass man teilweise das Vorgehen gegen sie als unnötig ansieht. Allerdings weint man ihnen auch aus der bürgerlich-liberalen Ecke von Einzelfällen abgesehen keine Träne nach, sie sind erledigt. Wohin auch immer die Welt geht, nicht in ihre Richtung. Da gibt es nichts zu “lernen” der historische NS bricht ihnen immer das Genick, denken sie an einen Schwab der z.b. zur Shoaleugnung taktisch argumentierte und dann sofort von der sakralen Fraktion zerissen wurde, so wird es ihnen auf allen Feldern ergehen.
Und was Chavez angeht, ja die Sozialliberalen - die sie etwas in SPD/FDP und hauptsächlich bei den Grünen finden - werden Chavez niemals unterstüzen, dass tut nichts, das war nicht zu erwarten und da mag man bei passender Propaganda doch einige gewinnen. Nicht politisch aber moralisch, egal reicht wenn sie helfen, mögen sie auch denken es sei unpolitisch.
Die USA nützt heute neben sich selbt, eher ihnen, rechte Politik mit massiver Macht. Natürlich sind sie formal dagegen, weil die USA und nicht sie mächtig sind, politisch stehen sie auf ähnlichen Feldern, auch wenn die USA gemässigter ist und einige ihrer Punkte formal ablehnt.
59 Olsen // Aug 31, 2007 at 21:50
@Feldhamster
60 Medicus // Aug 31, 2007 at 21:55
Der Staat selbst provoziert diese unkontrollierten Handlungen seiner Bürger. Die täglichen kriminalisierten Hiobsbotschaften der Staatsverwalter in allen Bereichen des politischen Spektrums erzeugen Wut und Hass auf diesen mafiösen Sumpf. Der geringste Funke - wie in Mügeln - und der Volkszorn entzündet sich. Mit Recht!!
Für wie blöd halten uns die brD-Verwalter? Des Volkes Seele kocht - Mügeln ist der Topf dazu!
61 Ex-Marxist // Aug 31, 2007 at 22:43
@ Herschel
Danke, aber ich fürchte die Linken werden keine Grundsatzdiskussion führen wollen. Und selbst wenn, wirds nicht viel ändern. Ein Umdenkprozess ist etwas, dass jeder für sich alleine durchmachen muss und sowas kann jahre dauern. Flames in Online-Foren verhärten meist nur die Fronten und treiben wackelige Linke zurück in die Arme der linken Rattenfänger.
@ Andere Feldpost
1. “Was die Sachbeschädigungen angeht - Kleinigkeiten”
Und nur darum gehts. Die Linke ist halt kriminell. Die einen durch ihre “Spontaneität”, die anderen - wie du - durch ihre “klammheimliche Freude” darob. Und jedes mal wenn ihr die Macht übernehmt, dann sind die Menschen danach sehr viel unglücklicher als sie’s vorher waren. Nur davon reden wir, und das hast du uns gerade bestätigt…
“Tatsächlich anarchistische Strukturen würden an die beteiligten ein sehr hohes Mass an Selbstreflektion und Bewusstsein von z.b. nicht formalen Hierachien erfordern.”
Lies weniger Kropotkin, geh vor die Tür und schau dir ein paar echte “Genossen” an! Nicht die 12-18 Jährigen, sondern die, die teilweise seit 20 Jahren “linksradikal” sind. Solche “Anarchisten” sind die übelsten Charakterschweine wie beschrieben. Sicher (noch) schlimmer als Kommunisten im selben Alter. Siehs’ doch ein: Mit deinen reellen “Genossen” ist nunmal keine bessere Geselschaft zu machen.
2. Welche autonome Gruppe hat denn mehrere hundert Mitglieder? Geschweige denn 4000 oder 2000? Wohl eher 10-40. Das trifft es. Oder gelten jetzt die Grünen schon als “linksradikal”? Hehehe Die anarcho-syndikalistische FAU hat ebenfalls gerade mal vielleicht 150 Mitglieder. Es ist eine Tatsache, dass Anarchisten - oder gar “Autonome” - noch niemals etwas auf die Reihe gebracht haben. Nicht hier und nicht irgendwo in der Welt.
3. Der alte Marx ist “marxistischer” als der junge. Marx hat seine Jugendschriften als gedanklich unausgereift bezeichnet, als noch zu nahe an der “bürgerlichen Philosophie”. Damit erübrigt sich auch die Behauptung, Stalin wäre kein Marxist gewesen. Er war sicher kein Anhänger des philosophierenden “jungen Marx”, wohl aber des materialistischen und ökonomisch argumentierenden alten Marx.
Substanziell magst du wohl nicht auf die Feststellung eingehen, dass die “westliche Linke” nunmal nicht genuin links ist, sondern ein Hybrid. Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück (Lenin). Die ISpinner aus der 68er-Generation waren alle Kleinbürger, die Spontis waren Kleinbürger, und das was aus diesem Milieu geworden ist: die gemäßigten Grünen hier und die radikalen Autonomen dort, sind selbstverständlich Kleinbürger. Ihr glaubt, Lenin und Stalin und Mao und Che (der nur minimal anders dachte als Mao!) wären keine Linken gewesen. Aber sinnentleerte Parolen (z.B. “Alles für alle und zwar sofort”), Pseudoaktionismus, verbalradikales Revolutionsgefasel ohne Basis, ohne Bezug zur Arbeiterklasse ist natürlich “links”… Verpiss dich zu Attac, du Kleinbürger. Wir sprechen uns in 3 Jahren wieder, wenn du dich auf deine bürgerliche Karriere zurückbesinnst, wie Tausende vor dir. Du “Linker”, du… LOL
“Nein, mein Wollen ist völlig belanglos, es geht um objektive Wahrheiten die dann eben auch durchgesetzt werden”
Also das halte ich für einen echten Ausgangspunkt: Es geht dir nicht um die invertierte und pevertiere Gegen-Moral alter APO-Opas, sondern um objektive Wahrheiten. Wenn also z.B. die Biologie Unterschiede zwischen Menschen feststellt, objektiv, dann wärst du durchaus für eine Politik, die diesen Unterschieden Rechnung trägt!? Zumal, wenn die Majorität des Volkes dies so einfordert.
“Mögen auf ein paar Jahre so handeln.”
Das ist mal ein Wort. Und weshalb lässt du die Deutschen nicht ein paar Jahre so handeln? Die Linke unterbindet durch ihre autoritäre Gesetzgebung und durch autonome Antifa-Aggressionen einen freien Meinungsbildungsprozess in Deutschland. Siehe Mügeln, wo ein Bürgermeister selbst der mittigen FDP zum Rücktritt genötigt werden soll, nur weil er - frei und von sich aus - stolz ist ein Deutscher zu sein, was wohl das normalste der Welt ist. Die Mehrheit des Volkes in Mügeln, seine Wähler, stehen hinter ihm. Aber die Funktionäre und das Establishment wollen ihn abservieren, wie so viele vor ihm. Ist das direkte Demokratie, Rätekommunismus? Funktionäre diktieren dem Volk was es zu denken hat!?
“Nicht nur Biologismus sondern schlicht falsch, sehr viele Arten sind nicht Reviertreu und nomadisieren, auch in der Menschheitsgeschichte bis heute (auf die Zeiträume bezogen) eher die Norm.”
Könntest du lesen, dann hättest du bemerkt, dass ich “die Tiere, die ein Revierverhalten zeigen” schrieb. Was automatisch impliziert, dass es auch Tiere gibt, die kein Revierverhalten zeigen, denn sonst wäre der Nebensatz eine Tautologie gewesen. Es geht mir aber um “die Tiere, die ein Revierverhalten zeigen”. Jetzt verstanden? Ist dieses Revierverhalten auch nur “Gehirnwäsche”?
Übrigens gibt es auch Tiere, die “nomadisieren”, und trotzdem mit Artgenossen konkurrieren. Um Futter, um Weibchen, um was auch immer. Das ist sogar die Regel. Das ist auch sehr einfach zu erklären: Diejenigen Vertreter einer Spezies, die dieses angeborene (oder in seltenen Fällen auch erlernte) Sozialverhalten besitzen, pflanzen sich häufiger fort. Die dagegen, die sich ichlos und linkisch vertreiben lassen, kommen dagegen nicht oder seltener zum Zug, so daß nach einigen Generationen diese unfitteren Repräsentanten der Spezies verschwunden sein werden.
Ein zeitgemäßer Biologismus ist übrigens einhundertfünfzig mal wissenschaftlicher, als ein 150 Jahre alter/veralteter Ökonomismus (Karl Marx)! Dem Biologismus gehört die Zukunft. Warts mal ab…
“Davon abgesehen lassen sich biologistisch weder die heteronormative Kleinfamilie noch die Nationalstaaten herleiten.”
Die wild zusammengewürfelte “Hordentheorie” gilt jedenfalls in der Frühgeschichtsforschung als widerlegt. Vom angeblichen Urkommunismus wollen wir gar nicht reden. Sowas hat es nie gebeben. Schau dir doch mal die Primitiven an, die heute noch auf dem Niveau der Altsteinzeit leben, Buschmänner und so. Nix Urkommunismus!
Wohl ist die Kleinfamilie eine neuere Entwicklung, nicht aber die Großfamilie, Sippe und der Stamm. Nicht der Ethnos, die Blutsbande der gemeinsamen Abstammung. Diese aber wiederum sind die Keime der späteren Nationalstaaten.
““Bücherverluste inder Spätantike””
Danke, ich kenne mich mit der Antike aus.
“es waren Witze für Kinder, extrem einfach, da gab es keine Wahrheiten nur plumpeste Propaganda um die Menschen zu rassitisieren.”
Wenn ich sagen würde: “Neger sind Fremde vom Mars mit grüner Haut”, dann fände das keiner witzig. Warum? Weils nicht stimmt. Das Witzige an “fremdenfeindlichen Witzen” ist doch, dass immer ein Funken Wahrheit drin steckt, den man aber so normalerweise nicht öffentlich aussprechen darf, weils eine Verbotene Wahrheit ist, in dieser “freiesten Bundesrepublik” aller freiesten Bundesrepubliken…
“persönlichen Idealismus extrem weit in´s blank Gefühlsdusselige”
Jaja, der Marxismus und seine “objektivistische” Gefühlsapathie. Ich steh nunmal auf Subjektivität! Verpiss dich doch, wenns dir nicht passt.
@ Max Brüm
Kennst du Max Brym persönlich? Der Möchtegernjud… Er ist - Grüchten zufolge - gar keine Volljude, er hat höchstens eine jüdische Großmutter oder so (naja, das reicht nach der “Halacha” natürlich, aber trotzdem). Max Brym gehört, obwohl Pro-Zionist, eher noch zu den besseren und ernsthafteren Linken.
“Die Linksliberalen haben sicher genügend Leute (bzw. die Kohle, um solche Leute einzukaufen), die bei Chávez antichambrieren, damit dieser nicht auf den schrecklichen Gedanken kommt, in D mit den Richtigen zusammenzuarbeiten”
Naja, man muß es realistisch sehen. Chavez selbst ist - schon als Ex-Militär - sicher halbwegs in Ordnung, aber die ganze Szene dort unten IST linkes Establishment. Von den in Deutschland allgegenwärtigen “Sozialforen” und dem Attac-Milieu, bis hin zur Gewerkschaftsbewegung. Natürlich stehen die venezulanischen K-Gruppen den deutschen K-Gruppen nahe. Natürlich stehen die venezulanischen Grünen, soweit es sie gibt, den deutschen Grünen nahe. ebenso die Anarchisten, und eben besagte Gewerkschaftsfunktionäre. Vor ein, zwei Jahren ist von denen einer durch Deutschland und Österreich getourt, gesponsert von einigen Trotzkisten und der jungen Welt… http://www.agmarxismus.net/aktartikel/Stalin%20Perez%20Borges.htm/
Ich hab ihn in Berlin gesehen. Naja, langweiliges Gefasel. Solche Veranstaltungen gibt es eigentlich alle paar Monate. Es ist nunmal so: Die deutsche Linke hat selbstverständlich “echte Kontakte”, auch gute Kontakte dort drüben. Das gilt für Attac, Weltsozialforen, das gilt für K-Gruppen, junge Welt usw., nicht dagegen für die Autonomen oder Anarchisten usw., die sind international total isoliert und an sowas wie Antiimperialismus oder Internationalismus auch kaum noch interessiert. So hab ichs jedenfalls erlebt.
62 TH // Aug 31, 2007 at 23:28
@Andere Feldpost:
Komischerweise war die erste und zweite Generation ja teilweise schon integriert, aber jetzt mit der Dritten fällt wieder alles auseinander. Soviel zum Thema, daß sich alles zum Guten wendet. Mangelnde Integration ist ein Problem, das von beiden Seiten ausgeht. Das war so, und das wird wohl auch immer so bleiben. Ich würde sagen, das Experiment ist gescheitert, nur manche wollen es nicht wahrhaben.
Geschenkt. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Diese Zahlen sind mir im Groben durchaus bekannt. Akzeptierte Asylanten machen aber eben nur einen Teil der Masseneinwanderung aus. Was ist mit den Millionen Illegalen, die hier, genau wie in den USA und anderen Ländern, von einer korrupten Politmafia gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung im Nachhinein ein Bleiberecht bekommen? Wenn wir unsere Grenzen nicht verteidigen, steht bald die halbe Welt vor unserer Tür. Hast du in deinem privaten Leben eigentlich noch nie die Erfahrung gemacht, daß übertriebene Gutmütigkeit und Arglosigkeit irgendwann ausgenutzt wird?
In meiner Nachbarschaft werden die Ausländer jedenfalls immer mehr, besonders die Kinder. Da kannst du noch so oft auf niedriege akzeptierte Asylanträge verweisen. Die Migranten haben viel höhere Geburtenraten, holen ihre Familien nach, usw.
Das erinnert mich irgendwie an den
So denkt die Mehrheit der Bevölkerung, und zwar überall auf der Welt. Was glaubst du, wie realistisch es ist, daß du die Menschheit ändern wirst? Du kannst e