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Na also geht doch – NPD – Stralsund plant Anläßlich Bush-Besuch Ausstellung über US-Kriegsverbrechen im Stralsunder Rathaus (17.05.06)

May 17th, 2006 · Post your comment (15 Comments)

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Stralsund / Vorpommern: Nachdem am 4. Mai bekannt wurde, daß US-Präsident George W. Bush Stralsund am 14. Juli besuchen will, ließ nunmehr auch die örtliche NPD, nicht zuletzt dank vieler Bitten unserer Leser, erkennen, daß auch sie Nägel mit Köpfen zu machen gedenkt.* So kündigten die beiden NPD-Bürgerschaftsabgeordneten die Durchführung einer Ausstellung unter der Thematik „Kriegsverbrechen der USA unter besonderer Berücksichtigung der Rolle George W. Bush“ an, die man im Löwenschen Saal des Rathauses durchführen will. Ein entsprechender Nutzungsantrag wurde heute gestellt.

* Altermedia 14.05.:
“…Doch auch von anderer Seite wird Bushs Besuch mit kritische Augen beäugt. So kündigte das linke Bündnis Attac bereits an, sich nicht nur mit den handelsüblichen Gegendemos begnügen zu wollen, so hieß es von dieser Seite bereits: „Wir wollen keine plumpe Gegendemo, sondern mit kreativen Aktionen gegen den Besuch argumentieren“. Dabei wird es vermutlich nicht bleiben, da wir davon ausgehen, daß die Führung des örtlichen NPD-Kreisverbandes bis zum 14. Juli ihre bisherige Schüchternheit überwinden wird, um bis dahin zumindest in der Bürgerschaft, den zu erwartenden Besuch Bushs in einer Weise geißeln, wie es nur NPD-Bürgerschaftsabgeordnete können. Dazu bedarf es natürlich des allgemeinen Zuspruchs von uns allen und während wir schon jetzt allabendlich eine Kerze für die beiden NPD-Bürgerschaftsabgeordneten anzünden, um den Himmel für entsprechende Selbstüberwindung und Inspiration anzuflehen, bitten wir unsere Leser der Führung der NPD-Stralsund ihre guten Wünsche und Ratschläge für den 14. Juli auf dem Postwege mitzuteilen.” – Und da soll mal noch einer sagen, den Himmel um etwas bitten hilft nichts. – Die Schriftleitung

Geplant sind Stellwände und Schautafeln mit Bildern und Texten zum Thema. „Fachvorträge“ zum Thema soll es ebenfalls geben. In einer Pressemeldung der NPD-Stralsund heißt es dazu: „Diese Ausstellung reiht sich in eine Kampagne ein, welche unsere Landsleute lückenlos über die “Friedenspolitik” von George W. Bush aufklären soll.“ Ein Vorsatz den wir nur loben können, an dem uns aber das Wort „lückenlos“ ein wenig amüsiert, zumal es uns an die „lückenlose“ Berichterstattung aus dem Stralsunder Rathaus erinnert, die NPD-Kreisvorsitzender Dirk Arendt immerhin schon einmal im Sommer des Jahres 2004 angekündigt hat und von der die Internetseiten der NPD-Stralsund seitdem ein recht trauriges Bild eines nicht eingehaltenen Versprechens geben. Wir wären daher schon mit weniger „lückenloser“, dafür aber um so treffender Berichterstattung zufrieden, wäre diese doch auch ein Beitrag für den Frieden.

Wie es heißt, behält man sich rechtliche Schritte vor, sollte man den Löwenschen Saal nicht als Nutzungsraum für die Ausstellung bekommen. Das wäre wünschenswert, doch hoffen wir, daß man in einem solchen Fall nicht schon nach der ersten Instanz schlapp macht, wie im vergangenen Jahr, als man im Rechtskampf um die Plazierung eines NPD-Landesparteitages im Stralsunder Rathaus nur bis zum Verwaltungsgericht ging, um nach dessen Absage den Fall auf sich beruhen zu lassen, statt bis in die letzte Instanz zu gehen. Hoffen wir, daß man in diesem Fall mehr Stehvermögen bewahrt.

Leser die der gleichen Meinung sind, werden dazu angehalten, diesen Wunsch gegenüber der Stralsunder NPD-Führung ebenfalls auszusprechen, damit sie dieses Mal keine kalten Füße bekommt, sondern die Sache wirklich bis zuletzt ausficht:

NPD Kreisverband Stralsund
Postfach 3150
18416 Stralsund

Funkruf: 0160-92110541
e- Post: info@npd-stralsund.de

Siehe auch
NPD-MV 17.05.06

Altermedia 14.05.06

Altermedia 07.05.06

Altermedia 05.05.06

Altermedia 04.05.06

Altermedia 14.07.05

Quelle: Störtebeker-Netz 17.05.06



Tags: Allgemeines

15 responses so far ↓

  • 1 Dike // May 18, 2006 at 3:11

    Für die von der NPD-Stralsund geplante Ausstellung gegen das Bushkartell und dessen mörderische Überhandnahme freier Völker und deren Ressourcen, gewachsenen Strukturen und Kulturen, ist u.a. das 4-minütige Video “No bravery” zu empfehlen.

    Kann hier heruntergeladen werden:

    http://nobravery.cf.huffingtonpost.com/

    Eine weitere ergiebige Seite, die lautstark gegen die menschenverachtende Kriegspolitik USRAELs kämpft:

    http://www.informationclearinghouse.info

    NPD-Stralsund, beachten Sie bitte: Linkerhand sind Presseorgane, Organisationen, Videos aufgeführt. Es ist meines Wissens die umfassendste Seite, die gegen die verbrecherischen, die Welt in den Abgrund führenden usraelischen Imperialisten zu Felde zieht.

  • 2 Dike // May 18, 2006 at 13:03

    @ NPD-Stralsund

    Die deutsche Übertragung des Liedes/Videos, falls brauchbar für Ihre Ausstellung:

    Kein Heldenmut

    Eine Nation blind vor ihrer Entehrung

    Kinder stehen da,
    Arme zum Himmel gereckt
    vertrocknete Tränen im Gesicht.
    Er war dagewesen.

    Brüder liegen in seichten Gräbern.
    Väter spurlos verschwanden.
    Eine Nation blind vor ihrer Entehrung,
    Seit er dagewesen.

    Und ich sehe keinen Heldenmut.
    Kein Heldenmut ist mehr in deinen Augen.
    Nur Traurigkeit.

    Häuser brannten nieder
    Todesgeruch ist in der Luft.
    Verzweifelt weint eine Frau und sagt,
    Er ist dagewesen.
    Leuchtgeschosse erhellen den Himmel,
    Das Sterben trifft eine andere Familie.
    Furchtvoll auch nur aufzuschreien sagt ein Kind,
    Er ist dagewesen.

    Und ich sehe keinen Heldenmut.
    Keinen Heldenmut in deinen Augen mehr.
    Nur Traurigkeit.

    Kinder stehen da,
    Arme zum Himmel gereckt
    Aber niemand fragt warum
    Er dagewesen ist.
    Alte knien, annehmen ihr Schicksal.
    Ehefrauen und Töchter entehrt und geschändet.
    Eine Generation durchtränkt von Haß.
    Ja, er ist dagewesen.

    Und ich sehe keinen Heldenmut,
    Keinen Heldenmut in deinen Augern mehr.
    Nur Traurigkeit.

    Musik: James Blunt
    http://nobravery.cf.huffingtonpost.com/

  • 3 Dike // May 18, 2006 at 16:04

    Noch eine dukumentierte Bilderreihe zum gleichen Lied: :

    http://ptc.cf.huffingtonpost.com/animations/bravery.html

  • 4 Alexander // May 18, 2006 at 16:24

    @ Dike:

    Danke für die Internet-/Weltnetz-Verweise. Sehr beeindruckend. Spannend das Interview mit Chavez und auch der Artikel über den US-Dollar.

    Gruß

    AvL

  • 5 Dike // May 18, 2006 at 20:09

    Hallo, Alexander,

    das freut mich, daß die Verweise neu für Sie sind/waren. :-) Ist m. E. die beste Seite für systemkritische Beiträge im englisch-sprachigen Raum.

    Beste Grüße
    Dike

  • 6 Legionär // May 18, 2006 at 20:42

    @Dike @Schriftleitung

    Ist es politisch korrekt einen Internetseitentip, welcher politisch inkorrekt ist, in Bruchstücken weiterzugeben, zu splitten, oder zählt daß auch zu einem “Verbrechen” laut Paragraph bla bla bla ?

    Muß nicht sein, zumal Tips dieser Art in der Regel nichts enthalten, was der Großteil unseres Publikums nicht ohnehin schon wüßte. Wozu sich irgendwelcher Eventualitäten möglichen Ärger einhandeln.

    Schriftleitung Altermedia

  • 7 Legionär // May 18, 2006 at 20:59

    Schauen wir mal wielange Amiland noch an der Macht ist !!!

    http://russland.ru/rupol0010/morenews.php?iditem=11449

  • 8 Dike // May 18, 2006 at 21:58

    @ Legionär

    “Der Spatz im Gebälk” zwitschert’s noch deutlicher…

    http://www.spatzseite.de/20060514.htm

  • 9 Völkischer Beobachter // May 18, 2006 at 22:55

    @ Alexander:

    Zum US-Dollar und anderen interessanten Themen (z.B. geplante iranische €-Ölbörse) folgenden Verweis auf eine lesenswerte Website:
    http://www.europe2020.org/en/section_global/150206.htm

  • 10 Legionär // May 18, 2006 at 23:18

    @Schriftleitung

    Einverstanden !

  • 11 Alexander // May 19, 2006 at 10:02

    @ Völkischer Beobachter:

    Danke!

    Frage mich nun, ob der Euro doch sein Gutes hat (als “Zerstörer” der Dollar- und damit VSA-Vorherrschaft) oder doch besser, aus deutscher Sicht, abgeschafft werden sollte. Oder vielleicht so: erst mit dem Euro den Dollar in die Knie zwingen, und danach den Euro abschaffen und die D-Mark wieder einführen. Ich weiß es nicht.

    Gruß

    AvL

  • 12 stromerhannes // May 19, 2006 at 12:18

    Könnte die geplante Ausstellung hiermit etwas “aufgelockert” werden….

    http://www.eulenspiegel-zeitschrift.de/Eulenspiegel/Hintergrundbilder/Prakt1024/prakt1024.html

    Ein Hoch auf die Deutsch- Amerikanische Freundschaft!

    st.

  • 13 Völkischer Beobachter // May 19, 2006 at 13:14

    @ Alexander:

    Die D-Mark war ja schon mal (in den 80er und 90er Jahren) neben dem Dollar und dem Yen die wichtigste Weltreservewährung (und hatte das britische Pfund – vom Franzosenfranc gar nicht zu reden – bei weitem abgehängt).
    Deshalb war die Einführung des Euros ja hauptsächlich einem französischen (und vermutlich auch britischem) Erpressungsmanöver (”die Macht der Bundesbank brechen”) zu verdanken. Insofern gründet sich die momentane Stärke des Euros natürlich zu einem erheblichen Teil auf Deutschland. Allerdings gäbe es wohl heute erheblich größere psychologische Widerstände – vor allem seitens Frankreichs, von all den kleinen Kläffern wie Polen und der Tschechei nicht zu reden – sollte etwa das Monopol des Dollars im Ölhandel durch die DM statt des Euros in Frage gestellt werden.

    Zu diesem Thema (Dollar/Öl) hat übrigens Dr. Bruno Bandulet in der von Hans-Magnus Enzensberger herausgegebenen Zeitschrift “Transatlantik” (Ausgabe November 1980) unter dem Titel “Droht eine neue Weltwirtschaftskrise?” einen hochinteressanten Artikel geschrieben, den er mit folgenden Worten einleitete: ” Eine schwarze Flüssigkeit, ein gelbes Metall, ein grünes Papier – Öl, Dollar, Gold – auf dieses Dreiecksverhältnis werden die Historiker später einmal stoßen, wenn sie die Geschichte der heraufziehenden großen Krise des westlichen Kapitalismus schreiben”.

    Dieser Artikel ist auszugsweise in dem Buch von Eustace Mullins/Roland Bohlinger, “Die Bankierverschwörung – Die Machtergreifung der Hochfinanz und ihre Folgen”, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, Struckum o.J. [ISBN 3-922314-67-8] im Anhang auf S. 227 – 239 abgedruckt.
    Falls Sie die genannte “Transatlantik”-Ausgabe oder das o.g. Buch besorgen können, sollten Sie sich diesen Artikel mal zu Gemüte führen.

    MkG

  • 14 Alexander // May 19, 2006 at 16:43

    @ VB:

    Danke für den Hinweis. Habe mir mal das Buch bestellt. 13,70 Euro ist ja noch zu verkraften. Das einzige Problem, das ich mit den Volkswirtschaftsthesen, vor allem den Crash-Theorien habe, daß seit über 30 Jahren der Crash vorausgesagt wird, er aber immer noch nicht eingetreten ist. Ich glaube auch, daß er irgendwann mal kommen wird, nur morgen, übermorgen oder erst in 20 Jahren? Dennoch ist es immer gut zu wissen, wie die Macht-, also Geldstrukturen sind.

    Bin ganz Ihrer Meinung, daß die Widereinführung der D-Mark unheimlich schwer sein müßte, da sich alle “unsere Freunde” vehement dagegen stemmen werden. Ideal wäre es wohl, über den Euro und über die EU die deutsche Vormachtsstellung in Europa wieder durchzusetzen. Nur dazu bedarf es eben deutsche Politiker, die das wollen und können. Zur Zeit nicht in Sicht.

    Danke & Gruß

    AvL

  • 15 Benno // May 21, 2006 at 12:29

    Ich bin ja immer für gut gemachte Informationen. So eine Ausstellung kann wirklich informativ sein. Einen Tip noch für die Macher: Stellt doch die Verbrechen der deutschen Fascvhisten neben die der US-Faschisten.* Schnell werden die Menschen erkennen: Die Opfer sind immer die einfachen Menschen.

    Ja, dann wären noch die Sowjet-Faschisten und die Mao-Faschisten, vielleicht auch noch die Castro-Faschisten oder was es da sonst noch so alles auf dem “Faschisten”-Markt gibt. Langsam könntet ihr euch auch mal eine neue Definition einfallen lassen, statt stets nur den Propagandamist der 30iger Jahre widerzukäuen, gebt euch doch sonst immer so fortschrittlich.

    Schriftleitung Altermedia

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