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Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Na endlich – Arbeit für alle – Stefan Müller und die Lösung des Arbeitslosenproblems (15.06.06)

12:22 · Post your comment (40 Comments)

Stefan Müller (CSU)

München: Den Königsweg zur Lösung des bundesdeutschen Arbeitslosenproblems hat offenbar der christsoziale Bundestagsabgeordnete Stefan Müller gefunden. So meinte dieser gestern als Mensch und Christ in der BILD-Zeitung, daß alle Langzeitarbeitslosen sich doch künftig bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden sollten, um von dieser zu einem Achtstundendienst regelmäßiger gemeinnütziger Arbeit eingeteilt zu werden. Wer dieser sich diesem modernen Sklavendienst entzieht, muß mit finanzieller Einbuße rechnen. Offenbar liegt dieser frommen Absicht zugrunde, jetzt auch noch das Geld für 1-Euro-Jobs und andere Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gänzlich abzuschaffen.

Nach Meinung des frommen Christen Müller haben die von diesem Frondienst betroffenen Zeitgenossen als Ausgleich für ihre Bemühungen, nicht nur daß Gefühl nicht länger überflüssig zu sein, sondern auch, sich wieder an regelmäßige Arbeit zu gewöhnen. Und man glaube nicht dies wäre schon alles, so machte dieser hoffnungsvolle Politikernachwuchs außerdem klar, daß Arbeitslose in der Zeit, wo sie für solche Projekte eingespannt werden, nicht schwarz arbeiten könnten, so daß auf diese Weise nicht nur die Sozialkassen gefüllt würden, sondern auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Wo sagte Mensch und Christ Müller freilich nicht, aber Glaube soll ja zuweilen selbst Berge versetzen können.

Nach Meinung Müllers würde man sich schon überlegen, ob man ohne Not Hartz IV beantrage, wenn man sich jeden Morgen zu gemeinnütziger Arbeit melden müsse. Eine Äußerung die offenbar nicht zufällig den Gedanken erweckt, daß es sich hier keineswegs um eine Lösung des Arbeitslosenproblems handelt, sondern um eine Bestrafung der Arbeitslosen, denen man auf diese Weise pauschal unterstellt, sie wären nur zu faul zum Arbeiten.

Vielleicht sollte man eine solche Regelung ja noch etwas erweitern, indem man Politiker, die seit Jahr und Tag ihr Volk nicht nur betrogen , sondern auch erst in dieses soziale Elend geführt haben, gemeinnütziger Arbeit zuführt. Gut, dies würde an dieser Problematik auch nichts ändern, aber dem einen oder anderen wenigstens den Glauben an die Gerechtigkeit wiedergeben und vielleicht sogar ein wenig Genugtuung. Persönlich wären wir freilich eher für Erschießen, aus ökonomischen Gründen ginge natürlich auch Totschlagen, doch meint unser Hausmeister, daß sich dies nicht mit der traditionell humanen und ethischen Anlage des Störtebeker-Netzes bzw. Altermedias vertrage, so daß wir diesen Gedanken wieder, wenngleich auch mit einer Träne des Bedauerns im Knopfloch, wieder in die Schublade zurücklegen, doch können wir nicht versprechen, daß sich auf die Dauer auch andere Menschen zu ähnlich vorbildlicher und edler Zurückhaltung bewegen lassen.

Doch ungeachtet dessen: Die Bombe tickt.

Siehe auch
Junge Welt 15.06.06

SPIEGEL ONLINE - 14. Juni 2006, 12:40

Quelle: Störtebeker-Netz 15.06.06

Tags: Allgemeines

40 responses so far ↓

  • 1 Heinz // Jun 15, 2006 at 12:56

    Erinnert mich doch an das Programm der NPD. Ist da nicht von einem generellen Arbeitsdienst für das deutsche Volk die Rede?

  • 2 G.Sielmann // Jun 15, 2006 at 13:00

    Hervorragende Sache!
    Hier in Brandenburg sind von 100 Hartz4 Empfängern definitiv 60 (sehr vorsichtig geschätzt) gar nicht willens, morgens aufzustehen. Wenn Sie’s nicht glauben……schauen Sie abends in die Kneipen, da sitzen fast nur Leute zwischen 20 - 40 die in ihrem Leben noch keinen Finger krumm gemacht haben und sich auch noch über die Arbeitenden lustig machen. Über die Methode des Herrn Müller mag man streiten, aber ich habe so langsam die Schnauze voll von dem faulen Pack. (Wer krank ist, oder zu alt, oder sonstige Gründe hat, nicht arbeiten zu können, sei von diesen Vorwürfen natürlich ausgenommen)

  • 3 Lutz Merkel // Jun 15, 2006 at 13:34

    Ich habe mal im Netz \www Punkt stefanmueller Punkt com\ geschaut. Dieser Schnösel (31 Jahre) will natürlich auch die Stolpersteinaktion massiv unterstützen. Das macht sich immer gut! Okay, im warmen Büro als Bankfachwirt und 16 Jahre Junge Union weiß er narürlich alles über ehrliche Arbeit, oder denkt es. Will er den guten RAD wieder einführen? Liebe Schriftleitung, Ihr Hausmeister ist wirklich manchmal zu streng. :-( Meiner leider auch. :-) MfG Lutz Merkel

  • 4 Peter W // Jun 15, 2006 at 13:55

    „…Persönlich wären wir freilich eher für…“

    Im Mittelalter bemühte man sich, für Untaten adäquate Strafen auszudenken.
    Vlad Basarab, dem Wojewoden der Walachei sagt man nach, dass er eine hohe Kunstfertigkeit
    im öffentlichen Pfählen entwickelt habe. So wird unter anderem behauptet, er hatte besonderes Vergnügen daran, seine Mahlzeiten unter derart behandelten Verbrechern ( Türken in diesem Falle) einzunehmen, und unbedingt darauf bestand, dass sein Mittagsgäste es ihm gleich täten.
    Man muss ja nicht alles glauben, aber wie man sieht, gab es nicht nur Schlechtes im Mittelalter…

  • 5 Frank // Jun 15, 2006 at 14:04

    Ich fände einen BAD, also Bundesarbeitsdienst, sehr gut, denn er würde der körperlichen Krafterhaltung dienen, doch ist das Problem, dass ich nicht denen, die derzeit regieren dienen will. In meinem von mir behrrschten System gäbe es einen Arbeitsdienst. Schon in alten Zeiten war ein AD meiner Meinung nach eine gute Sache. Es sollte doch auch im Interesse jedes Vernunftbegabten liegen seine Arbeitskraft zu erhalten indem er sich köprtlich und geistig leistungsfähig hält und für den Markt wieder attraktiv macht. Jeder, der dies nicht tut, der ist nicht sozial, denn er sorgt durch seine Faulheit dafür, dass er weiterhin abhängig von staatlicher Hilfe, also Hilfe, die von der Bevölkerung finanziert wird, abhängig bleibt. Er gibt aber nichts zurück, weil er keine Arbeit hat. Bei einem Arbeitsdienst wäre es dann eben sozial, denn er gibt etwas zurück. Sozial heißt ja nicht dem anderen auf der Tasche liegen, sondern gegenseitiges Dienen.
    Faulheit ist eine Untugend und der wahre Nationale, der hat tugendhaft zu sein. Es scheint also nicht viele wahre Nationalisten in diesem Land zu geben, denn sonst hätten sie sich schon längst zu einem freiwilligen Arbeitsdienst zusammengeschlossen. Preußische Tugenden sind den meisten wohl ein Fremdwort leider.
    Ich hoffe, dass es bald wieder echte Nationalisten geben wird, die nicht betrunken sein müssen, um ihrem Vaterland und Volk aus Liebe und Treue mit ganzem Herzen und Verstand zu dienen!

  • 6 Eichenholz // Jun 15, 2006 at 14:30

    @ Schriftleitung

    In Bayern ist vieles anders als in Vorpommern. Ein Arbeitsdienst träfe da schon oft die Richtigen.

  • 7 Thomas Brehl // Jun 15, 2006 at 14:36

    Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, wenn einige glauben, sie müßten öffentlich ihre Gewaltphantasien als Lösungsmöglichkeit für politische Probleme anbieten. Wenn hier von pfählen, erschießen und erschlagen gesprochen wird und das in einer Weise, daß man glauben muß, die Betreffenden meinen das durchaus ernst, dann darf sich aber auch keiner der Beteiligten wundern, wenn andere sich sagen: \”Wir müssen alles menschenmögliche tun, damit diese Leute nie mehr zu politischer Macht kommen!\”

    Nun, daß sagen diese Zeitgenossen wohl so oder so. Man wird daher Verständnis dafür haben, wenn wir auf der Position beharren, daß sich ein November 89 nicht der Form wie einst nicht wiederholt. Hätte man seinerzeit etwas nach rumänischem Vorbild abgewickelt, gäbe es vielleicht heute einige Probleme weniger. Friede, Freude, Eierkuchen macht es auch nicht, vielleicht sollte man zur Abwechslung ja doch einmal von den Revolutionen anderer Nationen lernen und nicht immer gleich die Hände ringen, wenn jemand mal seinem Frust die richtigen Worte gibt, die in diesem Fall übrigens eine private Äußerung waren und keineswegs Stimmungsmache für irgendwelche Personen oder Organisationen. Bitte nichts durcheinander bringen. Wir sind nicht der \”Nationale Widerstand\”, sondern lediglich eine private Internetplattform, die lediglich für sich spricht und niemanden sonst.

    Schriftleitung Altermedia

    Eine politische Trendwende wäre für die meisten sensiblen Gutmenschen unter den etablierten Politikern schon Strafe genug. Wenn sie dann -statt erschossen zu werden, was maximal einige Minuten in Anspruch nimmt- zuschauen müssen, wie wir als ihre Nachfolger aus den Trümmern ihrer politischen Hinterlassenschaft ein blühendes, starkes, selbstbewußtes und einiges Deutschland schaffen, dann sind sie damit mehr bestraft, als mit jeder gegen sie gerichteten Gewalttat.

    Eine völlige und unumkehrbare Entmachtung der alten Eliten würde völlig ausreichen und den deutschen Menschen sehr viel mehr für die nationale Revolution begeistern, als ein endloses Blutgericht, dem dann doch auch wieder viele Unschuldige zum Opfer fallen würden.

  • 8 Flugzeugführer // Jun 15, 2006 at 15:08

    Na endlich mal was Vernünftiges aus den Reihen der antideutschen Blockparteien!
    Prima Herr Müller und weiter so!
    Noch ist Deutschland nicht verloren und der
    Reichsarbeitsdienst war eine sehr gute und
    wiederholenswerte Idee!
    Schluss mit der Faulenzerei,es darf und muss wieder gearbeitet werden!!!

  • 9 Peter W // Jun 15, 2006 at 15:11

    Werter Herr Sielmann, sie schreiben die glatte Unwahrheit. Ich bin ebenfalls aus Brandenburg und kann Ihre angebliche Beobachtung nicht teilen. Welche Art von Kneipen sollen das bitte sein, deren Besuch sich ein Harz IV Empfänger, bei den Gaststättenpreisen heutzutage, erlauben könnte? Um Missverständnissen vorzubeugen: ich selber bin keiner. In der Gegend meiner Zweitwohnung sind mir viele Empfänger von Harz IV persönlich bekannt. Keiner von denen entspricht dem von Ihnen plakatierten Typus. Im Gegenteil: Sie nehmen jede erdenkliche Tätigkeit an, die nur ein wenig Geld in die Haushaltskasse bringt. Zu meinem Erstaunen reißen sie sich mitunter förmlich nachgerade nach Eineurojobs, nur damit sie mal aus Bude herauskommen.

  • 10 Watzmann // Jun 15, 2006 at 15:55

    @G. Sielmann

    Wenn Sie es schaffen, jeden Abend alle möglichen Kneipen abzuklappern, dann sind Sie womöglich einer derer, die Sie beschreiben. Woher sonst sollten Sie das “Wissen” für Ihre leider unbewiesenen Behauptungen nehmen, mit welchen Sie hier andere Leute schlechtzumachen versuchen.

    Arbeitslosengeld 2 bedeutet den Sozialhilfesatz und vielleicht noch Miet- und Wohngeldunterstützung. Wenn davon Menschen, die zur Zeit AG 2 beziehen, leben und gleichzeitig Vollzeit-Zwangsarbeit verrichten können sollen, dann können das alle anderen Beschäftigten, der Herr Müller und die übrigen “Politiker” eingeschlossen, sicher auch. Da kann schon mal bei Politiker-”Aufwandsentschädigungen” und der Selbstbedienung der Parteien aus den Staatskassen einiges gespart werden. Die bekommen dann alle den Sozialhilfesatz, der den anderen reichen soll, denn der muß ihnen dann auch reichen.
    Von den für Besatzerzwecke und andere Deutschenfeinde verplemperten Geld- und Sachwerten ganz zu schweigen.
    Also, G. Sielmann, ranhalten, ab morgen für “Hartz 4″!

    Es geht auch nicht allein darum, daß alle irgendwie, irgendwo, irgendwas arbeiten, es geht vordringlich darum, daß alle leben können, möglichst gut, nicht nur Müller und Konsorten. Und wenn durch die Mechanisierung vieler Produktionsstätten der Einsatz von Menschen vermindert wird, dann muß die zu machende Arbeit möglichst breit verteilt werden, ebenso wie der erwirtschaftete Gewinn. Das wiederum greift die Grundlagen des Kapitalismus an. Auch sind Arbeitszeitverkürzungen, die für sinnvolle Bildungsangebote und Beschäftigungen genutzt werden können, dabei nicht auszuschließen, die Hartz-4-Zwangsarbeitsbeführworter hätten das Volk aber lieber unwissend gehalten, deshalb kann es mit denen keine Verbesserungen geben.

  • 11 Peter W // Jun 15, 2006 at 16:55

    Lieber Herr Brehl, wenn der Herr Abgeordnete Müller auf Lösungsvorschläge aus alter Zeit verweist, kann ich auch so frei sein, in alten Geschichtsbüchern zu blättern und versuchen Gegenreaktionen auf diese Aussagen zu stellen.
    In Punkto Sachlichkeit nehmen sich beide Positionen- die Müllers und meiner- nicht wirklich viel.
    Es gibt nur einen gewichtigen Unterschied: Der Herr Müller meint, was er sagt.

  • 12 G.Sielmann // Jun 15, 2006 at 16:55

    @watzmann Peter W.
    Soso, eine Zweitwohnung haben Sie, Herr W. …W? Wessi?
    Also Herr Watzmann, ich selbst bin Angestellter der Stadtreinigung Berlin und fahre jeden Morgen !,5 Stunden zur Arbeit.
    Es wären noch Stellen zu besetzen, aber auf mein Angebot an diverse ” Bekannte” bekam ich zu hören: ” wat?? um halberviere uffstehen? Ick gloobe, mein Schwein pfeift, da arbeete ick lieber schwarz.” Wie gesagt, ich hatte wohl die Falschen erwischt, aber grundsätzlich sind die meisten zu faul, fertig!

  • 13 tim taler // Jun 15, 2006 at 17:24

    Arbeitslose goes Arbeitsdienst?

    mit anderen Worten:
    Nazis in die Produktion, ohne irgendnen Stundenlohn!

    herrlich! :)

  • 14 Eichenholz // Jun 15, 2006 at 18:02

    @ tim taler

    Der Junge , der sein Lächeln verkauft hat, sehr lustig!

  • 15 Marco // Jun 15, 2006 at 18:05

    Es mal einfach auf den Punkt gebracht.
    Kapitalisten Müller will einen Arbeitsdienst(Frondienst) fürs Kapital und das natürlich kostenlos!

    Wir Nationalisten befürworten in der Mehrheit sicher auch einen Arbeitsdienst, aber doch bitteschön ein sozialverträglichen.Nämlich einen, der dort geleistet wird wo jeder wohnt und dafür bezahlt wird wie ein jeder auch in der freien Wirtschaft und so sollte es ja woll auch sein. Doch das wiederspricht dem kapitalistischen Prinzip!

    Gruß Marco

  • 16 Nasenring // Jun 15, 2006 at 18:27

    Das hilft bei mir jetzt auch alles nichts mehr. Ich bin zu faul und zu nutzlos geworden, um irgendwelchen Schülern bei den Hausaufgaben zu helfen. Und was dabei rauskäme… na reden wir nicht davon !

  • 17 wartender Krieger // Jun 15, 2006 at 18:30

    Jepp, man merkts deutlich, es ist mal wieder Sommerloch! Und wo es den Köpfen an Kühlung mangelt, da kommen halt solche Ideen und Kommentare dabei raus!

    Für alle die hier meinen, daß solch eine gewöhnliche Zwangsarbeit (denn nichts anderes ist das im Endeffekt) mit dem klassischen Reichsarbeitsdienst identisch wären, der sollte sich vielleicht nochmal eingehend über die Geschichte und die Zielsetzungen desselben informieren!

    Im übrigen ist sowas, was in einem Nationalsozialistischen Staat durchaus sinnvoll und positiv ist, in einer kapitalistischen Oligarchie keineswegs dasselbe!

    Nur denken die völlig fantasie und visionslosen Herren Demokraten eben, man könnte sich erfolgreiche Konzepte von damals einfach nach dem Zeitgeist zurechtbiegen und diese aus ihrem größeren Gesamtkonzept herauslösen und das würde dann immernoch gut funktionieren.

    Nur das stimmt leider nicht!

    Denn was z.B. in einem sozialen Nationalstaat und einer echten Volksgemeinschaft ein guter und notwendiger Dienst an der Allgemeinheit ist und eine ehrenvolle Pflicht, das ist in einer kapitalistischen Pseudodemokratie eben Ausbeutung und Sklaverei!

    Das System macht den Unterschied!

    Aber das zu verstehen von heutigen Politikern zu verlangen, ist natürlich unrealistisch!

    Aber machen sich mal alle über folgendes Gedanken: Wer arbeitet in einem kapitalisitsichen System, wenn es sich nicht entsprechend lohnt? In welchem Land der Welt suchen sich die Menschen künstlich arbeit, wenn es nicht unbedingt sein muss?
    Und warum sollte man arbeiten wollen, wenn die entsprechende geistige Motivation fehlt?
    Wer kann hohe Arbeitsleistungen erbringen, wenn er nicht weiss, wofür er arbeitet oder wenn er für jemanden oder etwas arbeiten muss, das er insgeheim verachtet?
    Und warum sollte man Arbeit suchen, wenn es doch so offensichtlich ist, daß man im Prinzip garnicht gebraucht wird und eigentlich überflüssig ist?

    Und warum kommt keiner mal auf die Idee zu hinterfragen, ob die klassische Auffassung von Arbeit in unserer zunehmend technisierten und Automatisierten Welt, in welcher immer weniger Leute immer höhere Produktivität erreichen und immer mehr früher rein Menschliche Arbeitskraft wegrationalisiert und automatisiert werden kann, überhaupt noch zutreffend und zeitgemäß ist?

    Ich glaube mich an eine Aussage vom “Club of Rome” zu erinnern, in welcher postuliert wird, daß in wenigen Jahren oder Jahrzehnten 20% der Weltbevölkerung ausreichen werden, um die Wirtschaft am laufen zu halten und alle notwendige Arbeitsleistung zu erbringen, während 80% der Menschen dann schlichtweg unnötige Esser wären (welcher man sich am besten durch Seuchen u.Ä. entledigen sollte).

    Aber mit solchen Fragen beschäftigen sich die mächtigen und erleuchteten Herrscher natürlich nicht, obwohl dies eigentlich genau ihre Aufgabe wäre!

    Um es kurz zu machen: das Thema ist eigentlich viel zu komplex, um es mittels allzu einfacher Gedankengänge und Stammtischparolen abhandeln zu können!

    @ tim taler:

    “Nazis in die Produktion, ohne irgendnen Stundenlohn! herrlich!”

    Na warum auch nicht? Nazis sind immerhin zu produktiver Arbeit fähig, was man gemeinhin vom linken Mob nicht behaupten kann!
    Oder welcher Arbeit würde das versammelte Antifaschistentum denn wohl nachgehen, wenn es sich nicht vom Staat aushalten lassen könnte?

    Und nein, vollgepisst in der Gosse rumlungern und Passanten mit “hasse mal n´ Euro?” zu belästigen, ist kein anerkanntes Berufsbild, ne?

    Und nochwas zum Thema “arbeiten ohne Lohn”: schlag mal den Begriff “Gulag” nach.

  • 18 H.Schneider // Jun 15, 2006 at 18:59

    es waere doch einfacher, ein paar Millionen Auslaender nach Hause zus schicken, dann gaebe es eine ganze Menge mehr Arbeit !

  • 19 Baldur // Jun 15, 2006 at 19:15

    Hat irgendwas diese Vorstellung. Die jungen “arbeitslosen” Türken fahren morgens um 7 Uhr mit ihren aufgemotzten BMW’s und ihren Goldkettchen beim Arbeitsamt vor um sich zum Sozialdienst zu melden. Sie wischen den Po von deutschen Rentnern und säubern die Toiletten des Bürgermeisters. Die Kopftuchfrauen gehen im Altersheim Omas und Opas waschen.
    Ich befürchte nur, daß sich diese Klientel aus religiösen Gründen von solchen Arbeiten befreien lassen könnten (Religionsfreiheit nennt man das).
    Also wird es doch darauf hinauslaufen, daß ehemalige deutsche Maschinenschlosser und andere zum “Dreck weg räumen” in die Asylantenheime geschickt werden.

  • 20 Der Wald // Jun 15, 2006 at 19:49

    Wenn es ein nationaler Arbeitsdienst wäre, in der Sache des Aufbaus eines NEUEN Deutschlands wäre es eine sehr, sehr guite Sache. Ich wäre freiwillig dabei. (Zur Zeit bin ich Busfahrer).

    So wäre es aber eine Sache, die dieses korrupte BRD-System fördert und von Judenfreunden erdacht wurde. Niemand sollte dies unterstützen.

    Am besten wäre es, wenn die BRD mit ihrem Sozialstaat , der nur Moslems bevorteilt, absäuft.
    Aus seiner Asche könnte dann DEUTSCHLAND entstehen–alle sollten dann anpacken, wie sie könnten.

    Das sollte man wie gesagt heute sein lassen.

  • 21 Peter W // Jun 15, 2006 at 19:50

    @ Herrn taler :

    „mit anderen Worten: Nazis in die Produktion, ohne irgendnen Stundenlohn!“

    Nein, es bedeutet den Versuch Bolschewisten und andere kriminelle und asoziale Elemente
    behutsam an eine nützliche Tätigkeit heranzuführen.
    Das wurde schon einmal eine Zeit lang mit Erfolg getestet.

  • 22 Einzelkämpfer // Jun 15, 2006 at 20:27

    Auf gar keinen Fall Arbeitsdienst! Sozialhilfebezug ist Dienst fürs Vaterland, dieses System ist nicht reparabel, je scheller es verschwindet desto besser. Es wird finanziell zusammenbrechen, hierzu kann man konstruktiv beitragen. Allen H4 Ausrangierten ist nur der konsequente Schritt in die sogenannte Schwarzarbeit zu empfehlen.

  • 23 Stalinist // Jun 15, 2006 at 21:57

    @ Peter W
    Aber Peter, wie kommen sie denn auf die Idee, dass Bolschewisten kriminelle und asoziale Elemente sind? Sie meinen wahrscheinlich die Knalltüten der Sozialrevolutionäre und Anarchisten. Bolschewisten haben bereits zwischen 1941 und 1945 bewiesen, zu welchen Ingeneursleistungen sie fähig waren (siehe Panzer T-34, Panzer “Josef Stalin” I - III, Selbstfahrlafette SU-85, Schlachtflugzeug Il-2, Jagdflugzeug MiG-3). Halten sie bitte ihren vorlauten Rand und bedenken sie, dass ein großteil der deutschen Produktion, insbesondere die “Vergeltungswaffe” 2 und 4, von KZlern hergestellt wurden. Und die wurden zum Großteil von kommunistischen Kammeraden gestellt. Immer schön bei der Wahrheit bleiben.

  • 24 Jörg Schubert // Jun 15, 2006 at 22:17

    Müller willl einen kapitalintensiven “RAB” ohne R. Abgelehnt! Über sowas muß man nicht diskutieren!

    Jörg Schubert

  • 25 griesgram // Jun 15, 2006 at 22:33

    @Baldur
    Das Dreck wegräumen im Asylantenheim kann vielleicht ganz lustig sein…

  • 26 mibuso // Jun 15, 2006 at 23:43

    Arbeitsdienst? Die Politiker haben doch die Hosen voll! Wenn der Derivatencrash kommt und mit ihm der Euro verschwindet, brechen alle westlichen “Werte” systeme ein. Schaut mal auf http://www.goldseiten.de
    Da wird euch geholfen! Egal was die jetzt noch aufziehen wollen- Game over!

    mibuso

  • 27 Ferrier // Jun 16, 2006 at 7:27

    Stalin hatte seinen eigenen, ganz besonderen Arbeitsdienst, Pol Pot und Mao hatten auch einen. Das sich nun die sogenannte brd ihrerseits auch einen leisten will ist nur konsequent. Aber wem nützt ein solcher in diesem Lande? Doch nur dem Großkapital, in Sowjetrußland war das anders, da nutzte der Arbeitsdienst dem Zentralkomitee. Ich kann beim besten Willen keinen Unterschied erkennen.
    Meiner Ansicht nach sollte es die Pflicht zum arbeiten nur zum Stuben- und Revierreinigen geben und wenn das geschafft ist, dann reden wir noch einmal darüber, welche Dinge sinnvoll sind und dem Volke nutzen.

    @Stalinist
    Sie haben im Fach Geschichte mehrere Ehrenrunden gedreht, nehme ich an. Jedenfalls legen ihre lächerlichen “Analysen” einen solchen Schluß nahe. Ich empfehle die volle Enthaltsamkeit in dieser Frage, nur um Blamagen vorzubeugen.

  • 28 Völkischer Beobachter // Jun 16, 2006 at 10:26

    @ Stalinist:

    Was war noch mal die “Vergeltungswaffe 4″??

    Mir ist zwar bekannt, daß der Volkssturm von manchen nicht ohne Galgenhumor als “V 3″ bezeichnet wurde, aber die “V 4″? ;-)

  • 29 Uruk Hai // Jun 16, 2006 at 10:28

    Arbeiten für Kapital und Exportüberschuss, für Achtzehnfuffzig euren Scheiß wegputzen und 5 Stunden Anreiseweg? Ruft mich an (666 18 88 23) wenn’s ordentliche Messerarbeit zu tun gibt. BRDLMAA!

  • 30 Flugzeugführer // Jun 16, 2006 at 11:46

    @ Einzelkämpfer

    Stimme voll zu!!
    Hätte zu meinen weiter obenstehenden
    Beitrag vielleicht noch ein- bzw. anfügen sollen:

    Nach dem Zusammenbruch des BRD-Regimes!

  • 31 myrna // Jun 16, 2006 at 14:21

    @genau, Flugzeugentführer.
    dann übernimmst Du hier den Laden und alles wird gut.
    Herr, schau Dein Volk an…!!

  • 32 Lothar1881 // Jun 16, 2006 at 17:21

    Stalinist :
    June 15th, 2006 at 21:57

    @ Peter W
    Aber Peter, wie kommen sie denn auf die Idee, dass Bolschewisten kriminelle und asoziale Elemente sind?
    ——————
    Bei AOL schreibt ein Kommunist, (wie geht man mit Andersdenkenden um):
    …am besten arme und beine ab, dann mit benzin einreiben und anzünden.

  • 33 Stalinist // Jun 16, 2006 at 17:26

    @ Völkischer Beobachter
    Erwischt! Aber ich gebe zu, deutsche Rüstung intressiert mich auch nicht so sehr (zumindest nicht deren Raketenwaffen).

    @ Ferrier
    Ich habe von ihrer Seite keine inhaltlichen Gegenargumente vernommen. Darum selber die große Schnauze halten!

  • 34 Lothar1881 // Jun 16, 2006 at 17:32

    Stalinist :
    June 15th, 2006 at 21:57

    @ Peter W
    Aber Peter, wie kommen sie denn auf die Idee, dass Bolschewisten kriminelle und asoziale Elemente sind? Sie meinen wahrscheinlich die Knalltüten der Sozialrevolutionäre und Anarchisten. Bolschewisten haben bereits zwischen 1941 und 1945 bewiesen, zu welchen Ingeneursleistungen sie fähig waren…
    —————-
    Wer technisch damals am weitesten war und auf keinen Fall durch das Wissen von Bolschewisten, kann man hier ein wenig nachlesen:

    http://www.kheichhorn.de

  • 35 Peter W // Jun 16, 2006 at 19:04

    @ Stalinist :

    An den von Ihnen umschriebenen Personenkreis dachte ich jetzt tatsächlich nicht. Als Bolschewisten bezeichne ich generell Leute, denen ich meine besondere Zuneigung versichern möchte.
    Im Groben betrifft das die Frage wer-wen, Sie wissen schon was ich meine.
    Der Kreis der Verdächtigen ist also etwas anders, als Sie es zunächst vermuteten.

  • 36 wartender Krieger // Jun 16, 2006 at 21:04

    @ meinen Lieblingssalonstalinisten :

    Bolschewisten? waren das nicht jene überwiegend jüdischstämmigen Revoluzzer, welche praktisch die gesamte Intelligenz, den Adel und die Oberschicht des alten Russland wegmordeten, den gewachsenen Bauernstand ebenso willkürlich ausmordeten um dann ihr so gründlich gescheitertes Kommunen und Planwirtschaftssystem zu etablieren?

    Waren das nicht jene Leute, welche das “System Gulag” etablierten, Geheimdienstmorde zur Kunst und Staatsraison erhoben und für vielfach mehr Leid, Vertreibung und Verschleppung sowie Tote verantwortlich sind, als es Hitler und Nazideutschland jemals fähig gewesen wären?

    Waren das nicht jene Großverbrecher, welche das erste und effektivste “Genickschußimperium” aufbauten?

    Und waren das nicht jene Gangster, welche nicht durch eine freie Wahl des Volkes an die Macht kamen, sondern durch eine unvergleichlich blutige und gewalttätige Revolution, welche keineswegs von unten kam, sondern vom Ausland gesteuert und finanziert wurde?

    Also wie könnte man wohl nur darauf kommen, daß Bolschewisten kriminelle und asoziale Elemente sein könnten?

    Aber was red ich da, in ihrem verqueren Weltbild sind die Bolschewistischen Völkermörder wahrscheinlich Engel, welche vom Himmel geschickt wurden, um der Menschheit den rechten Weg zu weisen (und all jene abzuschlachten, welche sich diesem göttlichen Willen widersetzen) oder?

  • 37 Stalinist // Jun 17, 2006 at 13:28

    @ wartender Krieger

    Wie immer, richtig erkannt. Das ist aber eben kein asoziales Verhalten, sondern das konsequente Ausnutzen eines Machtvakuums und der gegebenen Möglichkeiten. Die Sieger schreiben bekanntlich Geschichte. Und die chaotischen Jahre des Bürgerkrieges können getrost durch die restlichen sechzig Jahre der Sowjetunion “übertüncht” werden. Es spricht doch auch heute in ihren Reihen kaum einer mehr über die Fehme-Prozesse und die Situation der nationalen Opposition zu Zeiten der Novemberrevolution. Die Meisten beziehen sich doch positiv auf die Zeit von 1933 - 1945. Es ist politisch legitim so zu handeln. Aber das brauche ich ihnen ja nicht zu sagen!

  • 38 der Hieb // Jun 17, 2006 at 14:21

    Was dieser Rotzlöffel Müller-der in seinem Leben höchstwahrscheinlich noch nie eine einzige Minute körperlich gearbeitet hat-fordert, ist nichts anderes als die Wiedereinführung des Feudalismus in Reinkultur: Unbezahlte Fronarbeit rund um die Uhr. Und ´gemeinnützig` ist dann natürlich auch, die Grundstücke und Luxusvillen dieser schmarotzenden BRD-Bonzen zu pflegen. Der Vorschlag mit den elektronischen Fußfesseln kam ja auch schon aus diesen Reihen.Bis jetzt sind es nur Arbeitslose, die als Verbrecher behandelt werden-doch der Rest der noch Arbeit hat kommt auch noch dran, wenn solcher Abschaum wie Müller und seinesgleichen ungestraft weiter gegen das Volk hetzen dürfen. Müller und Konsorten gehören am nächsten Straßenbaum aufgehängt, und jeder der solche neofeudalistischen Fieberphantasien unterstützt gleich mit dazu! Basta!

  • 39 Karstjaeger // Jun 22, 2006 at 19:41

    Es handelt sich auch bei deinem Arbeitsdienst immer noch nur um Kapitalismus. Solange Zins da ist, herrscht Kapitalismus, also natuerlich auch im Kommunismus! Wenn es keinen Zins mehr gibt, dann gibt’s genug Arbeit fuer jeden und kein Arbeitsdienst, keine Arbeitslose, nichts von diesen ganzen Ausbeuterwerkzeugen ist notwendig:

    http://www.subhash.at/freigeld/woergl/

  • 40 Bastian W. // Aug 12, 2008 at 15:18

    Dieser Arbeitsdienst is nur eine Erweiterung der Ein-Euro-Jobs und eine verdammt schlechte dazu, denn er wird das Problem nicht lösen, denn es wird meines Erachtens nicht genug Arbeit für jeden geben wird der sich dort meldet.
    Man beschimpfe mich als Pessimist aber egal was man sich einfallen lässt es wird nie genug Arbeit geben und jeder der behauptet es sei anders soll mich bitte mal vom Gegenteil überzeugen.
    Es gibt (wie einer unserer Kommentatoren erwähnt hat) auch noch diejenigen die nicht arbeiten wollen, das rührt bei ungefähr 70% davon her dass sie lange versucht haben einen Job zu finden, aber nie einen gefunden haben.
    Diese Menschen sind vom Leben enttäuscht und wollen nicht mehr oder haben die Hoffnung schon aufgegeben weil ihre Qualifikationen zu schlecht sind.

    An der Arbeitslosigkeit in Deutschland sind wir alle schuld. Egal ob arm oder reich, dumm oder schlau, jung oder alt. Jeder trägt die Schuld in sich entweder weil er andere ausbeutet, zu faul ist,weil er zu schnell aufgibt oder sich zuviel gefallen lässt. Die Gastarbeiter nehmen deutschen Arbeitern die Arbeitsplätze weg. Und das ist z. T. auch unsere Schuld, da wir zu manchen Arbeiten zu faul oder uns zu fein sind. Manchmal verlangen wir auch einfach zu viel Geld.

    Um das Problem mit den Arbeitslosen und der damit zusammenhängenden Staatsverschuldung bräuchten wir eine Reformation unseres Steuer-, Staats- und Arbeitsbeschaffungssystems. Zudem müsste man dafür sorgen dass immer weniger Firmen ins Ausland abwandern und weniger Ausländer zu uns kommen.

    Zum Abschluss noch die Worte, mit denen ich meine Facharbeit beendete:

    Sucht die Schuld nicht allein bei den Politikern oder sonstwem, denn wir alle können was dazu und können etwas daran ändern, wenn wir nur wollen und uns nicht immer auf die Füße treten lassen.

    Zudiemem Thema noch:
    So ein Arbeitsdienst ist gequirllter Mist und jeder der glaubt ,dass er das Problem damit löst ist naiv, um nicht zu sagen bescheuert.

    MfG Bastian

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