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Nach den bayerischen Landtagswahlen (08.10.08)

October 8th, 2008 · Post your comment (65 Comments)

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Darum sind wir nicht in den Landtag eingezogen

Selbstkritische Analyse

der NPD-Hof/ Wunsiedel

Vor anderthalb Wochen hat Bayern neu gewählt. Erdrutschartige Verluste für die CSU standen im Vordergrund der Berichterstattung. Profitiert haben davon allenfalls die „Freien Wähler“ die mit mehr als 10% in den Landtag einzogen.

Nur marginal das Ergebnis aller angetretenen rechtsverorteten Parteien. Namentlich geht es hier um die Bayernpartei, der NPD und den Republikanern. Insgesamt erzielten sie ein Ergebnis von 3,7%. Nicht gerade hitverdächtig sollte man meinen, wenn man gleichzeitig berücksichtigt, dass sich 17% der CSU-Wähler neu orientierten. Eigentlich ein guter Ausgangspunkt für nationale Parteien. Dass es aber für keine der drei Parteien nicht einmal für ein Achtungsergebnis gelangt hat, erfordert ein etwas genaueres Hinsehen was genau da eigentlich schief gelaufen ist.

Anders als man es bisweilen nach Mini-Ergebnissen gewohnt ist, blieb der Jubelbericht seitens der NPD dieses Mal aus. Ihr Spitzenkandidat Sascha Rossmüller machte keinen Hehl daraus, dass das Ergebnis alles andere als zufriedenstellend sei. Inzwischen ist uns vom NPD-Kreisverband Hof/ Wunsiedel eine erste Wahlanalyse zugeschickt worden, die wir an dieser Stelle veröffentlichen wollen.

Die Landtagswahl 2008 im Freistaat Bayern – der Versuch einer Wahlanalyse

Am 28. September 2008 fand im Freistaat Bayern die Landtagswahl statt. Zeitgleich wurden auch die Mandatsträger der sog. „dritten kommunalen Ebene“, der sieben Bezirkstage, gewählt.

Die Nationaldemokratische Partei Deutschland (NPD) konnte bei der Landtagswahl ein Ergebnis von 1,2 Prozent der Wählerstimmen erzielen. Damit ist die Wahlkampfkostenerstattung gesichert – das Minimalziel wurde also erreicht. Es lässt sich allerdings erahnen, dass nicht wenige Mitstreiter mit diesem Ergebnis unzufrieden sein dürften, es sich unter diesen ja vielleicht sogar Frustration in den letzten Tagen breit gemacht hat. Jedoch hilft es nichts, in dieser Situation die Hände in den Schoß zu legen.

Stattdessen müssen wir uns nun um eine genaue Analyse des Wahlergebnisses sowie des vorangegangenen Wahlkampfes bemühen und daraus anschließend die richtigen Konsequenzen ziehen. In diesem Zusammenhang ist auf eine äußerst unwissenschaftliche Herangehensweise zu verweisen, die aber auch im vorliegenden Fall angewendet werden muss: Das bayerische NPD – Ergebnis der Bundestagswahl 2005 als Vergleichsmaßstab anzusetzen. Dies ist mit Sicherheit mindestens genauso falsch, wie wenn man in Sachsen die Ergebnisse der Kreistagswahlen 2008 mit dem Ergebnis der Landtagswahl 2004 vergleicht. Unterschiedliche Wahlbeteiligungen, Wahlkampfthemen, Wahlangebote sowie Wählermotivationen lassen einen derartigen Vergleich einfach nicht zu.

Ein Vergleich zur Landtagswahl 2003 dürfte insofern ausgeschlossen sein, als dass die NPD bei dieser Wahl nicht angetreten war. Die analytische Schwäche dieser Vorgehensweise eingedenk, müssen wir also trotzdem an einigen Stellen der Analyse die Bundestagswahl 2005 bzw. ihr bayerisches NPD – Ergebnis als Vergleichsmaßstab heranziehen.

Der Analyseteil des vorliegenden Aufsatzes umfasst eine Beschreibung der äußeren und inneren Rahmenbedingungen, unter denen unser Landtagswahlkampf stattfand bzw. stattfinden musste. Im Anschluss sollen die gewonnenen Erkenntnisse in eine Handlungsempfehlung einfließen.

Es ist darauf hinzuweisen, dass die in diesem Aufsatz niedergeschriebenen Gedanken nicht ausnahmslos aus den Köpfen von Mitgliedern des NPD – Kreisverbandes Hof/Wunsiedel stammen, sondern auch im Dialog mit Mitstreitern außerhalb unseres Verbandes entstanden sind. Als Referenzgebiet der Analyse soll dennoch der Stimmkreis 409 Wunsiedel im Fichtelgebirge dienen.

Zunächst sollte der Unterschied zwischen äußeren und inneren Rahmenbedingungen erkannt werden. Während wir äußere Rahmenbedingungen kaum beeinflussen können, erscheint dies hinsichtlich der Gegebenheiten im Inneren unserer Partei durchaus möglich zu sein. Schlechte innere Rahmenbedingungen sind dementsprechend häufig auf unser eigenes Unvermögen zurückzuführen. Es muss aber stets auch geklärt werden, unter welchen (äußeren) Bedingungen wir Fehler machen. Wenn die äußeren Rahmenbedingungen günstig sind, so kann es passieren, dass die Fehler im Inneren niemandem auffallen, weil sie möglicherweise von einem guten oder sogar hervorragenden Gesamtergebnis überschattet werden. Da wir nicht die Fehler sämtlicher Mitstreiter, die im bayerischen Landtagswahlkampf involviert waren, kennen, wollen wir uns mit dieser Analyse in erster Linie der äußeren Rahmenbedingungen widmen, welche die Landtagswahl (fast) im gesamten Freistaat Bayern geprägt haben.

1) Fest steht, dass der Wählerwille zur Landtagswahl 2008 mehrheitlich darauf gerichtet war, das marode CSU – Regime vom Thron zu stürzen. Bildungspolitische Reformmaßnahmen (z.B. G8, Studiengebühren), das Rauchverbot in Gaststätten, die einseitige Förderung der Metropolregionen bzw. die daraus resultierende Benachteiligung des ländlichen Raumes und ein Versammlungsgesetz, das am Maßstab des Art. 8 GG gemessen verfassungswidrig sein dürfte, bestimmten die Motivation des Wählers vermutlich ebenso wie dessen erklärter Wille, einfach einmal „frischen Wind“ ins Parlament zu bringen. Es galt, die Macht der CSU im Maximilianeum zu brechen!
Dafür war allerdings notwendig, dass die CSU im Parlament (sic!) unter die 50 Prozent – Marke gedrückt wurde. Aus der Sicht jener Wähler, die ein Ende der CSU – Alleinherrschaft herbeiführen wollten, machte es folglich keinen Sinn, ihre Stimme an Parteien zu „verschenken“, die ohnehin nicht ins Parlament gewählt werden würden. Doch woher nahmen diese Wähler ihr Wissen, dass beispielsweise eine NPD nicht in den Landtag einzieht? Sie nahmen dieses aus Wahlumfragen, die in den Wochen und Monaten vor dem 28. September von verschiedenen Meinungsforschungsinstituten veröffentlicht wurden. Freie Wähler, Linkspartei und FDP waren noch nicht bzw. nicht mehr im Parlament vertreten, galten aber in Anbetracht von Umfrageergebnissen bis zu 9 %, 5 % und 9 % als aussichtsreiche Kandidaten. Somit konnte durch die Wahlumfragen sicherlich auch eine Beeinflussung des Wählwillens bezweckt werden. Weder NPD noch Bayernpartei oder Republikaner, denen Umfragen ein Wahlergebnis von gerade einmal einem Prozent prophezeiten, stellten ein probates Mittel zur Brechung der CSU – Alleinherrschaft im Parlament dar.

Flankiert wurde diese Form der Wählerbeeinflussung übrigens durch weitere Instrumente der Meinungsmanipulation. So gab beispielsweise der Bayerische Jugendring einen Wahl – O – Mat heraus, der neben den bereits im Landtag vertretenen Parteien (CSU, SPD und Bündnis90/ Die Grünen) auch FDP, Linkspartei und Freie Wähler als Wahlalternativen anbot. Der Rest der „Sonstigen“ blieb außen vor, weil diese in den Umfragen ja nicht über 3 % kamen. Die ÖDP klagte daraufhin vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht München, das dem undemokratischen Treiben des Bayerischen Jugendrings per Einstweiliger Anordnung einen Riegel vorschob und die Herausgabe des Wahl – O – Mats stoppte.

2) Ein solcher Wahl – O – Mat hätte aber sicherlich nur einen Bruchteil der rund 9,3 Millionen Wahlberechtigten erreicht. Wesentlich bedeutsamer dürfte der Beitrag der Medien gewesen sein. So weigerten sich beispielsweise nicht wenige Lokalzeitungen, ein Kandidatenportrait der NPD – Stimmkreisbewerber zu veröffentlichen. Die Frankenpost – Lokalredaktion „Wunsiedel im Fichtelgebirge“ erhielt von uns jeweils Bild und Lebenslauf unseres Stimmkreisdirektkandidaten zur Landtagswahl (Harald Bestehorn) und unseres Stimmkreisdirektkandidaten zur Bezirkstagswahl (Tony Gentsch), druckte diese allerdings nicht ab. Dafür organisierte aber die Arbeitsgemeinschaft der Volkshochschulen im Landkreis Wunsiedel eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten im Stimmkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge, welche von der Frankenpost zuvor und vor allem danach medial ausgeschlachtet wurde. An der Podiumsdiskussion nahmen Martin Schöffel für die CSU, Heinz Martini für die SPD, Nanne Wienands für Bündnis 90/Grüne, Reinhardt Lippert für die FDP, Professor Rainer Schöffel für die Freien Wähler und Klaus Bruno Engelhardt für die Linke teil. Die Direktkandidaten der anderen Parteien (Petra Reichenberger für die Repubilkaner, Ralf Duppel für die ÖDP, Sabine Puckl für die Bayernpartei) wurden scheinbar ebenso wenig eingeladen, wie unser NPD - Direktkandidat Harald Bestehorn zu dieser Veranstaltung eingeladen wurde. Dadurch gelang es, den von der NPD geführten „Kampf um die Köpfe“, womit insbesondere auch das Werben um Wählerstimmen mit namhaften Persönlichkeiten gemeint ist, zumindest in der Lokalzeitung Frankenpost vollständig auszublenden.

2) Eine weitere Bedingung, die den äußeren Rahmen prägte, in dem sich unser Wahlantritt bewegte, war die Kandidatur der Republikaner und eine daraus resultierende Konkurrenzsituation. Die Republikaner waren – wie wir auch – mit insgesamt 91 Direktkandidaten im Wahlgebiet vertreten. Im Gegensatz zu uns waren die Republikaner auch zur Landtagswahl 2003 angetreten, wo sie 2,2 Prozent der Wählerstimmen erlangten. Das damals erzielte Ergebnis ermöglichte diesen aufgrund der Wahlkampfkostenerstattung die Bildung eines Wahlkampfetats, der unseren bei weitem übertroffen haben dürfte. Mehrfarbige REP - Plakate waren in jedem noch so kleinen Ort im Freistaat zu sehen. Auch im Stimmkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge dürften unter dem Strich mehr REP – als NPD – Plakate angebracht gewesen sein. Die anfänglich von vielen Kameraden geäußerte Annahme, dass die REP längst nicht mehr als nationale Kraft wahrgenommen werden würden, erwies sich im Nachhinein als Trugschluss: Durch Plakate mit Sprüchen wie „Wir lassen die Kirche im Dorf – und die Moschee in Istanbul“ sprachen die Republikaner auf originelle Weise dieselbe Klientel an wie wir, die beispielsweise Plakate mit dem Aufdruck „Wir statt Überfremdung“ verwendeten.

Im Stimmkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge erlangten die Republikaner trotz intensiver Plakatierung 1,6 Prozent der Wählerstimmen (NPD: 2,6 %). In diesem Kontext ist auf die Besonderheiten des bayerischen Wahlsystems hinzuweisen. So ergibt sich demnach das Gesamtergebnis aus der Summe von Erst- und Zweitstimmen. Ein direkter Vergleich zum bayerischen NPD – Ergebnis der Bundestagswahl 2005 wird also auch insofern erschwert, als die Republikaner seinerzeit im Freistaat Bayern über nur wenige Direktkandidaten verfügten. Bei Parteien mit wenig personalisierten Wahlkämpfen zeigt sich, dass die Wählbarkeit mit der Erststimme durchaus auch Einfluss auf das Zweitstimmenergebnis haben kann. Dieser Zusammenhang war auch bei der Bundestagswahl 2005, als in sämtlichen Stimmkreisen NPD – Direktkandidaten zur Wahl standen, zu erkennen und verschaffte uns einst einen Vorteil gegenüber den Republikanern.

Demgegenüber konnten die Republikaner bei der Landtagswahl 2008 von ihren kommunalen Hochburgen profitieren, die sie bei der Kommunalwahl im März 2008 teilweise sogar noch ausgebaut haben. Exemplarisch sei an dieser Stelle der Stimmkreis Rosenheim – West genannt, wo die die NPD gerade einmal 0,7 % – das entspricht dem oberbayerischen Wahlkreisdurchschnitt -, die Republikaner hingegen über 4 % der Wählerstimmen einfahren konnten.
Es ist allgemein bekannt, dass sich das „rechte“ Wählerpotenzial in Westdeutschland nur schwer mobilisieren lässt. Umso tragischer ist es, wenn sich dieses am Wahltag dann auf zwei Parteien aufteilt, wovon weder die eine noch die andere Partei profitieren kann.
Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es dennoch: NPD und REP haben zusammen (2,6 Prozent) zur Landtagswahl 2008 mehr nationale Wähler an die Wahlurnen gebracht als die Republikaner fünf Jahre zuvor alleine mobilisieren konnten (2,2 Prozent).

4) Dass die NPD trotz des vorhandenen Wählerpotenzials – verschiedene Studien gehen davon aus, dass dieses aus rund 15 % der Bevölkerung besteht – in Westdeutschland keine nennenswerten Erfolge erzielt, ist allerdings nicht zuletzt auch ein Ergebnis der Stigmatisierung nationaler Politik durch die „gesellschaftlich relevanten Kräfte“. Viele Bürgerinnen und Bürger haben Hemmungen, ihre Stimme einer nationalen Partei zu geben. Die von Franz Josef Strauß geäußerte Maxime, es dürfe rechts neben der CSU keine Partei geben, besitzt im Westen bis heute noch Gültigkeit. Wie bürgerlich eine nationale Partei in der Öffentlichkeit auftritt, ist dabei eher zweitrangig: Selbst der einstige Bundesvorsitzenden der Republikaner, Franz Schönhuber, wurde im Hinblick auf abgebrannte Asylbewerberunterkünfte in Mölln oder Solingen Mitte der 90er als „geistiger Brandstifter“ tituliert. Die Kriminalisierung nationaler Politikansätze und ihrer Protagonisten sorgt dafür, dass Republikaner und NPD nicht einmal in der Summe (2,6 Prozent) unser Wählerpotenzial ausschöpfen konnten. In der Republik Österreich, wo FPÖ und BZÖ zusammen annähernd 30 Prozent erlangt haben, sieht der Fall wiederum ganz anders aus.

Diese äußeren Umstände bildeten sicherlich die Hauptursachen für unser mageres Ergebnis in Höhe von 1,2 Prozent. Erschwerend kam jedoch sicherlich hinzu, dass NPD – Wahlkämpfe nicht etwa durch kommerzielle Firmen, sondern ausschließlich durch Parteiaktivisten und Freie Kräfte geführt werden. Der NPD – Landesverband Bayern zählt rund 1.100 Mitglieder, wovon – wie bei anderen Parteien auch – die Mehrheit ein eher passives Dasein fristet. Da nicht wenige der aktiven NPD – Mitglieder berufstätig sind, ist ein Wahlkampf, der von morgens bis abends stattfindet, nur sehr selten zu beobachten. Plakatier- und Verteilaktionen finden deshalb regelmäßig erst am Abend statt. Infostände können in vielen Stimmkreisen– wenn überhaupt – nur am Wochenende durchgeführt werden.
Je weniger Zeit der Einzelne für den Wahlkampf investieren kann, desto mehr Mitstreiter sind notwendig, um unser Material in gewünschtem Umfang – vorgesehen waren 1.000 Plakate sowie rund 15.000 Wahlkampfzeitungen pro Stimmkreis – unter das Volk zu bringen. Selbst in Bezug auf den Stimmkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge ist einzuräumen, dass der von uns geführte Wahlkampf ohne die Unterstützung durch Nicht-Parteimitglieder undenkbar gewesen wäre. An dieser Stelle gilt unser Dank dem nationalen Publizisten Jürgen Schwab, der durch die Mitbetreuung unserer Infostände die optimale Kombination von Theorie und Praxis demonstrierte.
Bedanken möchten wir uns jedoch auch recht herzlich beim Kameraden Thomas Steiner Wulff, der durch seine Lautsprecherfahrten im oberfränkischen Wahlkreis eine audiovisuelle Wahlerinnerung aussendete. Steiner, der über mehrere Jahre Mitglied des NPD – Parteivorstands war, hilft beim Aufbau nationaler Strukturen im Raum Hochfranken schon seit vielen Jahren mit. Er selbst trat 2006 als Direktkandidat in Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg – Vorpommern, an, wo er auch von Kräften aus Hochfranken unterstützt wurde. Finanziert wurden die Lautsprecherfahrten in Oberfranken übrigens vom Rechtsanwalt Jürgen Rieger, seines Zeichens stellvertretender NPD-Parteivorsitzender, dem an dieser Stelle ebenfalls unser Dank gebührt. Rieger reiste am Tag vor der Landtagswahl sogar ins Fichtelgebirge, um auf einer Saalveranstaltung zu den fränkischen Wahlkampfaktivisten zum Thema „Gegen Überfremdung und Volkstod – nationaler Widerstand jetzt“ zu sprechen.

Prominente Unterstützung erhielt der NPD – Kreisverband Hof/Wunsiedel schließlich auch durch den stellvertretenden Parteivorsitzenden Sascha Roßmüller. Dieser trat am 21. September 2008 auf einer öffentlichen Wahlversammlung im Raum Wunsiedel auf. Derartige Veranstaltungen waren sicherlich in nur wenigen der 91 Stimmkreise realisierbar, da sich wegen der drohenden Repressalien mittlerweile nicht mehr viele Gastwirte bereit erklären, ihre Räumlichkeiten der NPD zur Verfügung zu stellen.

Aufgrund unserer Bemühungen erzielte die NPD im Stimmkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge jedenfalls 2,6 Prozent der Wählerstimmen. Somit lagen wir 1,4 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Aus der obigen Analyse, welche die (äußeren) Ursachen für das Abschneiden der NPD bei der Landtagswahl 2008 im Freistaat Bayern ermitteln sollte, lassen sich verschiedene Schlussfolgerungen ziehen. Die vernünftigste wäre vermutlich ein Übertritt zu den Freien Wählern oder zur FDP, sofern es uns um die schnelle und bequeme Erlangung von Mandaten geht. Uns geht es aber in erster Linie nicht um Mandate, sondern um Deutschland! Deshalb sind und bleiben wir in der NPD und versuchen das Beste daraus zu machen!

Maßgeblich verantwortlich dafür, dass weder NPD noch Republikaner die 5% - Hürde „geknackt“ haben, geschweige denn zusammen sich dieser auch nur genähert hätten, war zum einen die Medienblockade gegenüber nationaler Politik und zum anderen die Kanalisierung des Volkszorns durch die Medien, wie dies im Hinblick auf Freie Wähler und FDP deutlich wurde.
Unser Ziel muss es folglich sein, die Medienblockade zu durchbrechen. Dafür bedarf es allerdings mehr als der bloßen Provokation; es müssen vielmehr auch Inhalte transportiert werden. Monatliche Kleinstdemonstrationen, die von der Polizei hermetisch abgeschirmt werden, mögen gut genug dafür sein, um überhaupt im Gespräch zu bleiben. Aber nur weil ein Bürger weiß, dass es die NPD gibt, wählt er sie noch lange nicht. Wir müssen versuchen, mit dem Bürger direkt ins Gespräch zu kommen; dafür sind Demonstrationen ein denkbar schlechtes Mittel. Besucht man einen Stammtisch in einer Dorfgaststätte und sucht dort das Diskussion mit den Bürgern, so lassen sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Ende mehr NPD – Wähler generieren als durch noch so viele Demonstrationen, die abgeschottet von der Außenwelt stattfinden.
In der „Frontstadt“ Wunsiedel, wo man seit Jahren eine zweigleisige Strategie – bestehend aus politischer Provokation einerseits und sozialer Agitation andererseits – fährt, erlangten wir bei der diesjährigen Landtagswahl mit der Zweitstimme rund 3,9 Prozent. Hinzu kamen 3,1 % der Stimmen für die Republikaner. Somit konnte in der Stadt Wunsiedel ein „rechtes“ Wählerpotenzial von rund 7 Prozent mobilisiert werden. Im gesamten Landkreis Wunsiedel erzielten Republikaner und NPD zusammen über 4,5 Prozent der Wählerstimmen.
Damit dieses Potenzial, welches auch in anderen Stimmkreisen sichtbar wurde (z.B. Weiden, Kronach, Straubing), nicht ungenutzt bleibt, müssen wir uns noch stärker als bisher auf die Kommunalwahlen im Jahr 2014 konzentrieren. Dabei gilt bekanntlich keine 5 % - Sperrklausel und man könnte beispielsweise bei einem Ergebnis von 4,5 Prozent zwei bis drei Mandatsträger in den Kreistag entsenden.
Aufgrund der zu erbringenden Unterschriften, die einen enormen Kraftakt erfordern, ist es auch unwahrscheinlich, dass man auf kommunaler Ebene – zumindest nicht in den NPD – Hochburgen – mit einer Konkurrenz durch die Republikaner rechnen muss.
Es dürfte dennoch unerlässlich sein, weiterhin zu versuchen, mit der Basis (sic!) dieser Partei in Kontakt zu treten – so schwer das auch manchmal fällt!
Andernfalls werden sich die Ergebnisse der Landtagswahl 2008 spätestens zur Landtagswahl 2013 wiederholen.

Empfehlenswert wäre weiterhin die Errichtung zweier Fonds mithilfe der erstatteten Wahlkampfkosten: Der eine für die nächste Landtagswahl und der andere für die Kommunalwahlen 2014. Wir haben in vielen Stimmkreisen Achtungserfolge erzielt. Letztere ermöglichen uns die Identifizierung lokaler Hochburgen und die zielgerichtete Vorbereitung einer kommunalpolitischen Offensive im Jahre 2014.

Unser Gesamtergebnis auf Landesebene wird die dafür notwendigen Mittel freisetzen. Resigniertes Jammern ist insofern fehl am Platze. Man kann zum Abschluss dieser Analyse nur das Lebensmotto des Direktkandidaten für den Stimmkreis Wunsiedel, Harald Bestehorn, zitieren: „Es ist besser ein kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.”

Mit unserem Wahlantritt und dem erzielten Ergebnis haben wir ein kleines Licht entzündet. Sorgen wir nun gemeinsam dafür, dass aus diesem kleinen Licht in den nächsten fünf Jahren ein politischer Flächenbrand wird!

gez. NPD – Kreisverband Hof/Wunsiedel

Tags: Allgemeines

65 responses so far ↓

  • 1 Satire! Oh, Satire! // Oct 8, 2008 at 18:19

    „Es ist besser ein kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.”

    1,2 Prozent sind noch nichtmals ein “Licht”!

  • 2 Tyr // Oct 8, 2008 at 18:26

    @ NPD-Rechtsextremist aus Hof

    “Mit unserem Wahlantritt und dem erzielten Ergebnis haben wir ein kleines Licht entzündet.”

    Da lachen doch die Hühner. Selbst die REPs haben ein helleres Licht angezündet.

    Das Wahlergebnis verifiziert vielmehr, dass das deutsche Volk für Rechtsextremismus nichts übrig hat.

    74% der Deutschen wollen die NPD ja auch verbieten:

    http://www.welt.de/politik/article1915355/Mehrheit_der_Buerger_fuer_NPD_Verbotsverfahren.html

  • 3 Eine andere Feldpostnummer // Oct 8, 2008 at 18:54

    Naja eine Sammlung von Allgemeinplätzen mit gelegentlichen Stilblüten:

    “Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es dennoch: NPD und REP haben zusammen (2,6 Prozent) zur Landtagswahl 2008 mehr nationale Wähler an die Wahlurnen gebracht als die Republikaner fünf Jahre zuvor alleine mobilisieren konnten (2,2 Prozent). ”

    Aber eingedenk der Herkunft verstehe ich dass man diesen Text anders sieht, Hr. Rossmüller wurde nicht zu unrecht bereits für seinen TVAuftritt gelobt. Bedenkt man allerdings dass in beiden Fällen das Lobenswerte lediglich die Abwesenheit von ganz groben Schnitzern war, muss niemand vor irgendwelchen kleinen Lichtern bange sein.

    In wie weit hat das Wahlergebnis eigentlich zu den erhoften Konzessionen seitens der CSU geführt, zwar wurde der NPD die Macht nicht angeboten, aber etwas hat das Licht sicher auch dort geleuchtet. Da heißt es jetzt abwarten bis sich die Querelen etwas gelegt haben und ansonsten d´ran bleiben und die Hand aufhalten…

  • 4 Idealist // Oct 8, 2008 at 18:55

    @Tyr
    74% haha….verbieten…blablabla
    Es ist ja auch jedes “kleine Licht” befragt worden.

    Wahre Volksabstimmung gibt es ja leider nicht du Narr! ( In deiner schönen BRD)
    Bei einer wahren Volksabstimmung, wäre solch ein Kasper wie du Verboten ;-)

  • 5 Anonymous // Oct 8, 2008 at 18:55

    Die Bayernpartei ist ja wohl keine “rechtsverortete” Partei sondern eine Separatisten-Partei !

  • 6 Küchenfee-Fan // Oct 8, 2008 at 19:00

    Es müssen endlich rechte Medien her!

    http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2008/10/02/haben-rechte-medien-eine-zukunft/

  • 7 Karl Ashnikov // Oct 8, 2008 at 19:18

    @ Tyr

    Und dann? Ist man dann gleichzeitig direkt auch alle Nazis los? Ich denke nicht, lediglich die Nationaldemokraten dürfen nichtmehr zur Wahl antreten, das wars. ;)

  • 8 Tyr // Oct 8, 2008 at 19:24

    @ Karl Ashnikov:

    Die “Nationaldemokraten” sind eine Camouflage. Da Nazis nicht zur Wahl antreten dürfen, nennt sich die NPD “demokratisch” und darf deshalb existieren. Aber hinter vorgehaltener Hand weiß jeder Kundige, dass die überwiegende Majorität der NPD-Mitglieder NSler sind, inklusive Parteiführung um Schädelvermesser Rieger.

  • 9 Jakob // Oct 8, 2008 at 19:25

    “(…) müssen wir uns noch stärker als bisher auf die Kommunalwahlen im Jahr 2014 konzentrieren.”

    Angesichts der demographischen Entwicklung in Deutschland wird bis dahin nur noch eine kunterbunte “Bevölkerung”, aber kein deutsches Volk mehr übrig sein…

  • 10 Jakob // Oct 8, 2008 at 19:33

    “Angesichts der demographischen Entwicklung in Deutschland wird bis dahin nur noch eine kunterbunte “Bevölkerung”, aber kein deutsches Volk mehr übrig sein…”

    Im nächsten Jahr sind im übrigen bekanntermaßen die Bundestagswahlen. Wir befinden uns augenblicklich in den Anfängen einer globalen Wirtschaftsrezession, die das augenblickliche westliche Wirtschaftssystem ins Mark treffen wird.

    Wenn wir das Blatt bis Ende des nächsten Jahres nicht wenden werden, werden wir es vermutlich gar nicht mehr wenden können (es sei denn wir haben die Absicht mit einer Hybridbevölkrung lateinamerikanischer Prägung noch einen wie auch immer gearteten “nationalen Sozialismus” durchzusetzen).

  • 11 salvezza // Oct 8, 2008 at 20:04

    Jetzt bekommt die Partei das Geld zurück, was sie davor für den Wahlkampf ausgegeben hat, minus fünf Jahre im ethnischen Sein. Das Ergebnis ist für eine zeitbegrenzte Partei eine Katastrophe. Welche Konsequenzen werden von den Verantwortlichen gezogen? Doch nicht etwa “weitermachen”?
    Was soll außerdem überhaupt der Unsinn über “die Medien” zu heulen, wenn selbst fast gar nichts in diese Richtung unternommen wird und eben mit diesen speziellen, bewußt auf Konfrontation gegangen wird? Man muß eben selbst Medien (und andere Strukturen) aufbauen, wenn man in den gegenwärtigen Institutionen nicht mitmischen will. Für ne billige Handkamera dürfte es wohl noch reichen, doch fehlt es der bayerischen NPD eher an Kreativität und Willen der Mitglieder und nicht an Geld..

  • 12 Bayern... // Oct 8, 2008 at 20:06

    … wählen keine Nazis.

  • 13 StuKa // Oct 8, 2008 at 20:43

    Kein Wunder dass die NPD nicht in den Landtag eingezogen ist , bei den Wahlvideos.Nehmt allein den besoffenen Skinhead der auf der Wiese rumtorkelte

  • 14 codexregius // Oct 8, 2008 at 20:50

    @Bayern
    was wählen denn die Bayern ?!
    CSU..?!

    Lach mich weg…

    In diesem Sinne…

  • 15 Südsee-Bsirske // Oct 8, 2008 at 20:56

    Nach diesen Methoden bringe ich morgen ein Umfrageergebnis, bei dem 70% die “Linke” verbieten wollen.

    “Denken Sie, dass “die LINKE” als Nachfolgerin der Mauermörderpartei SED nicht besser verboten wäre, um Frieden und Freiheit zu schützen?”

    Ja/Nein

    Eine dicke Mehrheit würde “Ja” sagen.

  • 16 NPD KV UNNA / HAMM // Oct 8, 2008 at 21:03

    Die Analyse charakterisiert das Desaster nationaler Parteien nicht nur jetzt in Bayern sondern in der BRD seit Jahrzehnten.

  • 17 Arminius // Oct 8, 2008 at 21:10

    Unterhalte ich mich mit meinen Bekannten, oder mit Menschen aus einem erweitetem Bekanntenkreis, so sind deren politische Einstellungen oftmals sehr stark kongruent mit den politischen Zielen der NPD oder vielen rechten aus diesem Forum (sind ja auch überwiegend recht kluge Leute mit famosen Erkenntnissen). Was fehlt ist einfach ein gut bürgerliches Auftreten (siehe FPÖ + BZÖ) ohne tätowierte Nazi-Aussteiger/Basball-Cäpi träger. Einfach sich mal zur BRD + Demokratie bekennen. Sonst wird man nie im größeren Umfang gewählt. Sollte man dann mal in der Regierung mit drin sitzen (ich schreibe ausdrücklich nicht “an der Macht sein”)
    kann man ja die Massenverdummungsmedien für seine Zwecke nutzen. Man kann nicht den dritten Schritt vor dem Ersten tun!

  • 18 Landammann.Stauffacher // Oct 8, 2008 at 21:25

    An alle die jetzt noch über die NPD lachen :
    wartet nur ab , wenn die von den amerikanischen Ostküsten- Gangstern gemachte Finanzkrise in alle Euere Lebensbereiche durchschlägt.
    Warum glaubt Ihr, daß das Grundgesetz ( Besser eigentlich als “Grunzgeschwätz” zu bezeichnen ) geändert werden soll und den Einsatz der Nato-Söldlingstruppe ( Bundeswehr genannt ) im Inland zulassen soll ?
    Aber wie heißt es in einem alten Kampflied der wahren Arbeiterbewegung :
    “Börsengauner und Schieber knechten das Vaterland…”— aber dann auch :
    “Einst kommt der Tag der Rache, einmal da werden wir frei ! Schaffendes Deutschland erwache, brich Deine Ketten entzwei ! ”
    In diesem Sinne :
    Warten wir ab, wer in ein paar Monaten noch lacht.
    Die Identifikation der breiten Masse des deutschen Volkes mit dem derzeitigen Regime beruht auf dem relativen Wohlstand und der relativen sozialen Sicherheit. Bricht beides weg und hat der ehemalige Wohlstandsbürger
    ( heute noch Konsumidiot ) nichts mehr zu verlieren, wendet er sich jenen Kräften zu, die auch schon lange hinter vorgehaltener Hand herbeigesehnt werden. ( Stichwort : ” Ein kleiner Ad.. müsste wieder her … ” )
    Für einige von Euch ( Tyr, Feldpost-Agent usw. ) wird´s dann allerdings brenzlich und ihr müsst , wie damals nach ´33 Euere Großväter , bei Nacht und Nebel emigrieren. - Glaubt mir :
    Es wird Euch niemand nachtrauern.
    Ich helfe Euch aber gerne beim Kofferpacken.
    Dann wird es sich für manche der Berliner Politkriminellen auch rächen, daß sie die KLs
    ( als “Gedenkstätten ” ) so gut in Schuß gehalten haben….

  • 19 Detlef // Oct 8, 2008 at 21:25

    Bayern:
    Darum sind wir nicht in den Landtag eingezogen

    Eine Analyse ist es und „selbstkritisch“ versucht sie auch zu sein, mehr aber auch nicht

    Sicher, mit permanenten Sprüchen in den Medien, die NPD ist unsere letzte Rettung, wären mehr Pünktchen drin gewesen, aber so etwas ist unreal.

    Letztlich ist es das Erscheinungsbild, welches keine ausreichend eigenständige, realisierbare Politik rüberbringt. Der reine Wahlkampf kann dann auch nicht viel ändern.

    Postengeschacher, Streitereien, wie sie ja auch hier an der Tagesordnung sind, tun ein übriges.

    Nein, warum haben, wenn man die Medien verfolgt, die Machthaber in Brandenburg, Meck-Pom oder Thüringen Angst vor der NPD?

    Es ist die kommunale Verankerung, die tägliche Diskussion vor Ort, von Leuten wie „Freies Netz Altenburg“ u.a., also die gelebte Erfahrung am Beispiel.

    Dies geht nicht von heut auf morgen. Hinzu kommt das Tropeedieren unseres Kampfes, wie wir es ja hier auch täglich erleben.

    Dennoch, wir haben alle das gute Beispiel des Spitzenkandidaten im 3Min. Talk in Erinnerung, welches bundesweit für unsere Selbstdarstellung ein Erfolg war. Dies hilft auch den Thüringern.

    Einen Vorteil haben die „Ost-Verbände“.
    Querschüsse z.B. aus Hamburg verbucht die Bevölkerung unter „die Wessis“.

    In Bayern wird dies aber voll der NPD zugerechnet, zumal oft völlig undifferenziert eine sog. Solidarität oder „Kameradschaft“ eingefordert wird.
    Die Bayernfans nennen so was „Eigentore“.

    Fazit, das nationale Herz Deutschlands schlägt z.Z. in Mitteldeutschland und wenn es dann kräftiger wird, wird es auch die Randgebiete mit nationalen Blut versorgen.
    Wir arbeiten dran!

  • 20 buntspecht // Oct 8, 2008 at 21:31

    Gute Analyse. Die politische Situation vor Wahlen muß aber auch “stimmen”. Wenn Frau Merkel eine Garantie für Sparguthaben abgibt, die dann aber erst im Jahre 2050 ausgezahlt werden oder unsere dringend benötigten ausländischen Mitbürger hier mal Randale machen, dann erinnert man sich sehr schnell wieder an die NPD, schneller als es tyr und Konsorten lieb ist.
    Als in München die Bürgerinitiative Ausländerstopp (NPD) und Pro München je mindestens 1 0oo persönliche Unterschriften zur Kommunalwahl beibringen mußten und in dieser Zeit ausländische Gewalttäter einen deutschen Rentner fast tot traten , strömten die Menschen zu den Eintragungsstellen ( Endergebnis: Über 2 500 persönliche Unterschriften bei den Ämtern; ein Ergebnis, daß den OB Ude blaß werden ließ. )

  • 21 Leni // Oct 8, 2008 at 21:54

    Grade vorhin habe ich hier irgendwo gelesen, dass ganze Schulklassen in den RAF-Terroristen Film müssen. Und soeben ruft mich eine Bekannte an und erzählt, dass sie morgen eher aufstehen muss, weil ihr Kind rechtzeitig im Kino sein muss. “Wie bitte?” frag ich sie, “im Kino, morgen früh?” “Ja, diesen Baader-Dingsbums-Film müssen sie anschauen, die ganze Schule, alle Klassen ab der 7. oder so.”

    Umerziehung 2.0 oder was? Hört das denn niemals auf?

  • 22 Leni // Oct 8, 2008 at 22:00

    P.S. Betrifft Nordbayern

  • 23 Reinhard // Oct 8, 2008 at 23:46

    Alles feiges Geschwätz um irgendwen zu verarschen.

    nehmen wir mal z.b. die aktuelle Situation.
    Nobelpreisträger melden sich zur Wort das wir gerade in die grösste Wirtschaftskrise der letzten 200 Jahre schlittern. Und was passiert von Nationaler seite aus?

    Nichts!

    Einmal den Alex, in Ostberliner Plattenbautengegenden und wem es Spass macht auch in den “Multikultibezirken” mit harten Parolen zu dem Thema plakatiert und die gesamte Welt würde das zur Kentnis nehmen; wenn Nazis wieder in der Reichshauptsadt Stimmung machen.
    Stattdessen schlagen sie sich damit rum ob Hänel bei seiner Frau schläft oder sich im Schuppen rumdrückt.

  • 24 winfried sobottka // Oct 8, 2008 at 23:52

    Idealist // Oct 8, 2008 at 18:55

    @Tyr
    74% haha….verbieten…blablabla
    Es ist ja auch jedes “kleine Licht” befragt worden.

    Wahre Volksabstimmung gibt es ja leider nicht du Narr! ( In deiner schönen BRD)
    Bei einer wahren Volksabstimmung, wäre solch ein Kasper wie du Verboten
    *********************

    Stimmt.

  • 25 Karl Ashnikov // Oct 9, 2008 at 1:59

    @ Tyr

    Ich denke nicht dass die Mehrheit der NPD-Mitgliedern aus bekennenden Nationalsozialisten besteht. Ich persönlich könnte es nicht so gut verstecken, und die Partei wird sicher nicht voll mit Schauspielern sein.

    @ Thema

    Warum sagen die NPD-Hansel nicht einfach dass sie keinen Bock auf den Landtag hatten? So richtig schön überheblich, das würde immernoch mehr helfen als eine Erklärung die sich keine Sau komplett durchliest. Nur Leute aus Bayern können sich unter dem Ganzen, wie man bei euch so schön sagt, “Schmarn” etwas vorstellen. Warum braucht es da so eine lange Analyse? Bei der nächsten Wahl wird die NPD wieder den Systemmedien zum Opfer fallen, und dann wars das mit den Stimmen.

    NPD auflösen und die Zukunft Deutschlands außerparlamentarisch regeln! ;)

  • 26 Freundlich // Oct 9, 2008 at 5:07

    Du magst vielleicht so ein kleiner Wicht sein, dass Du es nicht mal bis zur “Shift”-Taste hoch schaffst. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass hier Groß- und Kleinschreibung Pflicht ist. Hol’ Dir ‘ne Leiter, wenn’s sein muss. - die Küchenfee

  • 27 Populist // Oct 9, 2008 at 5:13

    Die Bayernpartei ist ein dreckiger antideutscher Seperatistenhaufen und mit Sicherheit nicht “rechts verortet”.

  • 28 Populist // Oct 9, 2008 at 5:14

    “wartet nur ab , wenn die von den amerikanischen Ostküsten- Gangstern gemachte Finanzkrise in alle Euere Lebensbereiche durchschlägt.”

    Das dumme ist daß die medienverblödeten BRD-Bürger dann eher die antideutsche Multi-Kulti-Linkspartei wählen.

  • 29 Gunvald Larsson // Oct 9, 2008 at 5:39

    Die partikularistische “Bayernpartei” wird von Leuten wie den 2. Münchner Ballerstedt hier gewählt.
    Und das zeigt wieder mal, das es den Medien nicht auf Unterschiede ankommt, sondern das alles in einem Topf zusammengerührt wird, was irgendwie das Wort ‘Heimat’ im Programm hat.
    Für den nichtinformierten brd-Insassen ist diese Partei dann automatisch “rechts”.

  • 30 Winfried Sobottka // Oct 9, 2008 at 5:45

    Leni // Oct 8, 2008 at 21:54

    Grade vorhin habe ich hier irgendwo gelesen, dass ganze Schulklassen in den RAF-Terroristen Film müssen. Und soeben ruft mich eine Bekannte an und erzählt, dass sie morgen eher aufstehen muss, weil ihr Kind rechtzeitig im Kino sein muss. “Wie bitte?” frag ich sie, “im Kino, morgen früh?” “Ja, diesen Baader-Dingsbums-Film müssen sie anschauen, die ganze Schule, alle Klassen ab der 7. oder so.”

    Umerziehung 2.0 oder was? Hört das denn niemals auf?
    ********************************
    Liebe Leni, es wird immer schlimmer, und gerade das von Ihnen zitierte Beispiel zeigt, wie sehr den Staatsverbrechern daran gelegen ist, gerade die zu verleumden, die es mit dem Volke gut
    und ehrlich meinen, wie uns Anarchisten!

    http://www.freegermany.de/page5.html

    Es wäre schön, wenn vernünftige Kräfte, die in der NPD den rechten Weg sehen, sachlich fordern würden, die Manipulation und die verstaatlichung von Kindern zu beenden! Dass einjährige Kinder in Tageshorte sollen, ist ein irrsinniger Anschlag auf die seelische Gesundheit des Volkes, in dem Alter brauchen Kinder die Mutter!

    Leni, wenn Sie eine Internet-Adresse haben sollten, aus der das hervorgeht, was Sie über den Zwangsbesuch des Lügen-Filmes geschrieben haben, dann würde ich darüber gern selbst etwas veröffentlichen!

    Die revolutionären Kräfte in der NPD rufe ich jedenfalls auf, mit Kritik und Forderungen der zerstörung von Familien und der Zerstörung gesunder Kindererziehung engegen zu treten!

    Winfried Sobottka, ein Sprecher der Anarchistinnen und Anarchisten in Österreich und der BRD, die zusammen unser deutsches Mutterland sind!

    Wirklich extrem wichtig, auch darüber sollten die revolutionären Kräfte der NPD nachdenken:

    http://www.freegermany.de/page5.html

  • 31 HansGut // Oct 9, 2008 at 6:07

    @ Artikelautor

    Immer erstmal nachdenken oder besser noch helfen lassen, bevor Unsinn rausgeblasen wird. Das hilft dem Hirn.

    Nicht 17% der CSU Wähler haben sich neu orientiert, sondern die CSU hat 17% weniger Prozente.
    Neu orientiert haben sich rund 28% (!!) der CSU Wähler, nämlich statt rund 60% haben diesmal nur 43% CSU gewählt.

    Früher war das für einen Schreiber mit qualifizierten Hauptschulabschluss nachvollziehbar. Heute brauchts dazu schon Abitur mit Leistungskurs Mathematik.

  • 32 jochen // Oct 9, 2008 at 6:10

    Mein Vorschlag an die Partei: Rafft Euch zu einer brauchbaren Analyse vor, und nicht nach, der Wahl auf. Seit Jahrzehnten geht man blauäugig von Wahl zu Wahl. Daß Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern gut ausgingen war (und ist) noch lange keine Garantie für die nachhaltig versauten alten Bundesländer.

    Warum stimmen so viele Mitbürger im Gespräch mit nationalen Zielen überein? Warum machen die dann aber doch ihr Kreuzchen beim System?

  • 33 Gunvald Larsson // Oct 9, 2008 at 6:31

    @HansGut :

    Wie rechnest du?
    CSU vorher 60%, CSU nun 43%
    60 -17 ergeben 43.
    60 - 28 ergeben 32.
    43 + 28 ergeben 71.

    Erzähl was du meinst.

  • 34 Wolf Erikson // Oct 9, 2008 at 10:24

    Scheiß auf die Wahlen, diese multikulti BRD werdet ihr nur durch einen Aufstand nieder zwingen, so wie damals in der DDR !

    Aber für dieses Risiko seid ihr möchte gern Widerstandkämpfer doch gar nicht bereit, ihr habt euch doch in Wahrheit gut ins System reingefickt.

    Jeder von euch hat doch einen Job, ne Wohnung , ne Freundin oder schon Kinder und daher seid ihr doch gar nicht bereit auf die Barikaden zu gehen und euer Leben für Volk und Vaterland zu lassen.

    Ihr seid nichts weiter als getaufte Juden, und habt nichts mehr mit den einst glorreichen Germanen zu tun…….

  • 35 HansGut // Oct 9, 2008 at 11:06

    @Gunvald (33)

    Aber aber…
    Vermehrter und verminderter Grundwert!
    Wenn Dir von 60 € 17 verlorengehen, dann hast Du nicht 17% sondern… Richtig! 28% verloren. Denn Deine 60 € waren nunmal 100 einer Ersparnisse. Und zur Probe: 60 x 28% = 17.
    Siehste.
    Wenn also einer behauptet, der CSU seien 17% ihrer Wähler verlorengegangen, dann…
    Richtig! Wären es 17% von 60% = 10% weniger. Die CSU hätte also: 60% - 10% erhalten = 50%.
    Hat sie aber nicht.

    Mein Gott ich schreibe schon wie der Worch.

  • 36 Detlef // Oct 9, 2008 at 11:36

    35 HansGut

    Mein Nominierung für den „westlichen“ Statistiknobelpreis hast du.
    Willst du wohl aber gar nicht haben, oder?
    Über deinen Tipp freuen sich sicher alle Zionisten.

  • 37 National // Oct 9, 2008 at 11:42

    Ein guter Artikel. Der Schlüssel sind die Medien.

  • 38 Gunvald Larsson // Oct 9, 2008 at 11:48

    @Wolf Erikson :

    Du vergisst das alles das was du da aufzählst auch die Leute in der damaligen DDR hatten. Familie, Arbeit, Wohnung usw.
    Oder waren das etwa alles Alleinstehende auf den Demonstrationen? Wohl kaum.
    Und auch die glorreichen Germanen hatten Familien.
    Was Wahlen angeht, hast du allerdings recht.

    @HansGut :

    Erzähl das den Wahlleitern. Und den Zeitungsredakteuren.
    0,2 % hast du übrigens noch unterschlagen.

  • 39 kphp // Oct 9, 2008 at 11:53

    Wie sagte immer Sep Herberger? Die nächste Wahl ist immer die schwerste Wahl, oder so!
    Manche kapieren das aber nicht, haben das Spiel aber schon von vornherein gewonnen. Obwohl man den (die) Gegner kennt und die Medien sich nicht verändert haben, geht man unvorbereitet und mit einem äußerst schwachen Mittelstürmer in das Spiel.
    Die NPD hat gute Leute, man muß nur mal die Ersatzbank durchforsten. Den erfolglosen Trainer samt Berater entlassen und sich neu orientieren. Die neue Saison ist bereits angelaufen.

  • 40 kphp // Oct 9, 2008 at 12:07

    @HansGut,
    darf ich zu dem Dreisatz Verwirrspiel meinen Lösungsvorschlag ebenfalls mit beifügen?
    „Die CSU hätte also: 60% - 10% erhalten = 50%.“ Davor schreibst du aber „Denn Deine 60 € waren nunmal 100“ Also
    „ „Die CSU hätte also: 100% - 10% erhalten = 90%“, wenn dass kein überzeugender Wahlerfolg ist?
    Somit braucht man keine Computerwahlen und unsere Systemverbrecher sich die hosen nicht voll machen.

  • 41 Junge aus der Ostmark // Oct 9, 2008 at 12:08

    Vielleicht hätte es geholfen, auch lokal einen Wahlkampf zu führen, der auf die Wähler ausserhalb des eigentlichen Wahlklientels abzielt. Während die “Volksparteien” die Bürger bei uns mit ihren Briefkastenwurfsendungen etc.fast zugeschissen haben, hab ich ausser einigen Plakaten seitens der NPD nichts gesehen.
    Natürlich war es durch die antideutsche Medienhetze nicht einfach, aber ganz ehrlich:
    Frankenpost und Co.gehören zur Gruppe der Süddeutschen Zeitung. Was hat man denn von denen erwarten können? Dass sie sich “demokratisch öffnen” und missliebige Parteien/ Meinungen zulassen? Da kennt jemand seine Heimatpostille aber schlecht.
    Als beispiel sollen nur mal die Artikel über die Hess-Gedenkveranstaltungen in WUN oder die jüngste Debatte um den Immobilienkauf in Warmensteinach herhalten.
    Daher kann das Motto m.E.nur lauten, künftig auf die Bürger zuzugehen und auch den Kontakt zum “Normalbürger”zu suchen um dessen medial verunreinigten Verstand zu erreichen.

  • 42 Wolf Erikson // Oct 9, 2008 at 12:20

    @Larson:

    Das hat nichts mit alleinstehend zu tun !!!

    Mag ja sein das die Demonstranten des DDR Aufstandes und unsere Vorfahren die germanischen Widerstandskämpfer alle Famielen und dergleichen hatten.

    Aber darum geht es mir gar nicht, diese Leute hatten ein Kämpferherz, und waren bereit jedes Risiko einzugehen um sich und ihr Volk und Vaterland zu befreien.

    Dazu seid ihr BRD Deutschen aber anscheinend nicht bereit, wirt brauchen hier keine 100.000 Mann um einen Aufstand anzuzetteln, dazu reichen auch schon 1000 Mann um den Reuchstag kurz vor einer Wahl zu stürmen und unserm Volk zu zeigen, daß wir die wahren Deutschen nicht länger zu sehen wie die Volksverräter unser Land zerstören.

    Was kann den schlimmsten Falls passieren, wir landen entweder in den Kanst oder auf den Friedhof, aber wir werden Helden für die Ewigkeit sein………

  • 43 Lucifer // Oct 9, 2008 at 12:54

    Selbst, wenn der Wahlkampf optimal verlaufen wäre; für die NPD ist es in Bayern einfach noch zu früh. Kopf hoch - die nächste Wahl kommt bestimmt!

  • 44 Freiherr v. Boeselager // Oct 9, 2008 at 14:37

    “…ein Ergebnis von 1,2 Prozent der Wählerstimmen erzielen.”

    Immer noch 1,2 % zuviel.

  • 45 Flugzeugführer // Oct 9, 2008 at 14:52

    Die NPD hätte in Bayern das Feld den Republikanern überlassen sollen und sich lieber
    in Mitteldeutschland gefestigt!
    In zukünftigen Wahlen dürfen niemals wieder nationale Kräfte gegeneinander antreten und sich bekämpfen!
    Gemeinsamkeiten betonen und Unterschiede ganz ganz hinten anstellen!

  • 46 PolitischerSoldat // Oct 9, 2008 at 16:43

    Ich danke der NPD Hof/ Wunsiedel für diesen Text und ihre Arbeit. Das nenne ich ein objektives und schaffendes Verhalten.

    Gruß,
    PolitischeSoldaten-Front!

  • 47 Franke // Oct 9, 2008 at 16:53

    @Flugzeugführer
    Wieso sollte man nach wochenlanger Unterschriftensammlung auf einmal nicht mehr antreten. Die Reps hätten genauso gut nicht antreten brauchen außerdem gab es genügend Gespräche mit den Reps welche sie nicht Interessierte.
    Das Hauptziel der Wahl lag außerdem darin unsere “Hochburgen” ausfindig zu machen um dort bei den nächsten Kommunalwahlen anzutreten.

  • 48 Hochfranke // Oct 9, 2008 at 17:25

    @Junge aus der Ostmark
    Erstmal Danke für Ihre Kritik die wir auch weiter diskutieren werden. Natürlich können Sie sich gern dabei einhaken und mit uns Verbesserungen für die nächsten Wahlen erarbeiten. Unsere Kontaktdaten können sie der Weltnetzseite (www.npd-wunsiedel.de) entnehmen.

    Natürlich haben wir nicht damit gerechnet, dass uns die Frankenpost mit offenen Armen empfängt. Eine absolute Schweigespirale hätten wir dennoch nicht erwartet. Allerdings konnten wir in der letzten Woche vor der Wahl diese durch die Aktionen in Warmensteinach (an denen wir ebenfalls beteiligt waren) dennoch durchbrechen. Auch wenn es sich dabei auch nur um negativ Schlagzeilen handelte.

    Den Kontakt zum Bürger haben wir natürlich gesucht. Es wurden mehrere Infotische durchgeführt, wobei wir in Marktredwitz eine besonders gute Resonanz erhiehlten. Hierbei ist zu sagen, dass keinerlei Gegenveranstaltung, wie es z.b. in Wunsiedel der Fall war statt fand. Ebenfalls waren auch keine Polizisten in Grün vor Ort sondern nur in Zivil. Somit gab es auch keine Abschreckende Wirkung für den Normalbürger. In anderen Städten wie z.B. Selb und Hof wurden keine durchgeführt da dies von vornherein zum Scheitern verurteilt war.
    Zeitungen wurden ebenfalls flächendeckend verteilt. Zumindest im Wahlkreis Wunsiedel kann man sagen, dass eigentlich jeder Haushalt eine Zeitung erhalten haben müsste. Obwohl natürlich das ein oder andere Haus auch mal vergessen worden sein kann. Dies lässt sich nur schwer verhindern. Vor allem da wir nicht wie die Systemparteien unser Infomaterial per Post verschicken können.
    Es wurden auch Wahlveranstaltungen durchgeführt. So z.B. in Weißenstadt mit Sascha Roßmüller. Hierfür wurden auch tausende von Einladungen verschickt und verteilt. Ebenfalls wurden Plakate zu der Veranstaltung aufgehängt.
    Aus diesen wenigen Beispielen kann man natürlich schon erkennen, dass wir den Draht zum Bürger gesucht haben. Wir konnten ja auch einige gute Ergebnisse erziehlen. Unser Kandidat Harald Bestehorn erreichte zudem eines der besten Ergebnisse in Bayern.
    Zur weiteren Diskussion würde ich Sie “Junge aus der Ostmark” herzlichst auf einen von unseren Stammtischen einladen. Melden Sie sich einfach mal bei uns!
    mfG KV Hof/Wunsiedel

  • 49 kphp // Oct 9, 2008 at 19:25

    @Wolf Erikson,
    ich strecke Dir meine aufrichtige hand entgegen!

  • 50 kphp // Oct 9, 2008 at 19:30

    @Freiherr v. Boeselager,
    haben sie dich bei der französischen Revolution vergessen und wie bist du um die Guillotine gekommen?

  • 51 kphp // Oct 9, 2008 at 19:36

    @Flugzeugführer,
    „Gemeinsamkeiten betonen und Unterschiede ganz ganz hinten anstellen!“
    Du kannst kein Wessi sein, so wie ich, du bist ein Deutscher, wobei ich in Wirklichkeit auch kein Wessi bin, sondern ein Deutscher!

  • 52 Vorschlag // Oct 9, 2008 at 20:07

    @ Hochfranke
    Ich finde es sehr gut, dass Ihr solch eine selbstkritische Diskussion angestoßen habt.

    Meiner Meinung nach, muss die NPD in Bayern (und Baden-Württemberg) anders auf Stimmenfang gehen als z.B. in Mitteldeutschland.

    Das Wählerpotential in Bayern und BW besteht für die NPD aus unzufriedenen “national konservativen” CSU-Wählern, diese muss man mit dem Ausländerthema und mit “law and order” zu überzeugen versuchen. Die NPD streitet sich um dieses Protestwählerklientel mit den FW, der Bayernpartei, den Reps, ja sogar mit der FDP.

    In Mitteldeutschland scheint man eher mit sozialen Themen Erfolg zu haben. Dort streitet man sich dann eher mit der Linken um unzufriedene “national sozialistische” Wähler.

    Dass Erfolge in Bayern und BW auch für rechte Parteien möglich sind, haben die Reps Anfang der 90er zur Genüge gezeigt.

  • 53 Gunvald Larsson // Oct 9, 2008 at 20:31

    @Detlef und kphp :

    HansGut ist wirklich “gut”. Vor allem weil ihn 57% der anderen Wähler nicht zu interessieren scheinen.
    Oder sind neuerdings 60% “das Ganze”?

    @Wolf Erikson :

    Kommt Zeit, kommt Rat, …..

  • 54 Freiherr v. Boeselager // Oct 9, 2008 at 20:42

    @kphp
    “@Freiherr v. Boeselager,
    haben sie dich bei der französischen Revolution vergessen und wie bist du um die Guillotine gekommen?”

    Also Schätzcken, nun mal nicht so neugierig, da könnte ja jeder kommen.

  • 55 Kameradschaft Lichtenfels // Oct 9, 2008 at 20:43

    Inzwischen ist “der Versuch einer Wahlanalyse” auch beim freien Widerstand zu lesen unter:
    http://www.widerstand.info/meldungen/3325.html

  • 56 Detlef // Oct 9, 2008 at 23:08

    Darum werden wir einziehen!
    Siehe: http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Die-Ereignisse-vom-9-Oktober-US-Pr%E4sidialamt-k%FCndigt-Finanzspritzen-an/423276.html

    Die Zeit läuft für uns, wenn wir unsere Pflicht nachkommen und uns klug verhalten.

    Pech ist,
    einen solchen Schlag gegen die Engländer hätten die Isländer 1940 austeilen sollen, aber trotzdem danke.

    „Immer mehr britische Gemeinden fürchten um ihre Spareinlagen bei isländischen Banken. Inzwischen sind fast 100 Gemeinden in England, Schottland und Wales betroffen, die insgesamt etwa 720 Mio. Pfund investiert haben,… Auch die Londoner Polizei Scotland Yard und etwa ein Dutzend lokaler Polizeibehörden bangen um ihr Geld. Ihre Investitionen summieren sich auf rund 100 Mio. Pfund.“

    Da wollte S.-Yard mal wieder die Steuer bescheißen, diese vaterlandlosen Gesellen.

  • 57 Detlef // Oct 10, 2008 at 6:27

    Dies sollte den Wählern in Thüringen und natürlich zur Quasseltag Wahl nicht vorenthalten werden:

    Was von den skrupellosen Lügen der CDU/SPD zu halten ist, macht ja auch der Verlust der Sparkonten von 35000 Sparern in Deutschland, bei Banken in Deutschland mit ausländischen Eigentümern, deutlich.

    Wie war das mit der Garantie? Alle Spareinlagen sind sicher!

    Also Vorsicht Garantie in Deutschland gilt nach CDU/SPD-Vorstellungen nur für deutsche Firmen!
    Also kauft nicht bei Ford, Citybank, Saab, Nestle, Toyota …… !

    Trigema wird sich freuen, aber ob die mit der Produktion nachkommen werden?

    Und was ist, wenn in deutschen Firmen von Ausländern produziert wird? Auch keine Garantie?
    Also am besten kauft janischt!

    Bleibt die nur noch Frage, welche von Merkels Meinungen, die alte kommunistische , die Banken gleich zu verstaatlichen, oder ihre heutige pro-westliche, erst das Volk abzocken und dann verstaatlichen, ist die bessere?

  • 58 Jürgen Schwab // Oct 10, 2008 at 9:34

    @Vorschlag

    Interessante Analyse. Tatsache ist, daß die potentielle Wählerschaft der NPD in Bayern in zwei Richtungen “abgeflossen” ist:
    1. Protestierende Mittelschichtler wählten FW, REP, Bayernpartei.
    2. Protestierende Unterschichtler wählten: Linkspartei (immerhin 4,4 Prozent) oder blieben zu Hause.

  • 59 ERIK WOLFMEYER // Oct 10, 2008 at 9:53

    Scheiß auf Wahlanalysen….

    Schluss mit der Stromschwimmerei und den angepassten und angemeldeten Wahlen und Demos…..

    Schluss mit lustig und ran an den Feind….

    Vision,Mission,Revolution…

  • 60 HansGut // Oct 10, 2008 at 12:49

    @ Gunvald

    Ich fürchte zwar, Du wirst es nicht verstehen (qualifizierter Hochschulabschluß??), aber 60% sind in der Tat “das Ganze”, um mit Deinen Worten zu sprechen. Wenn man, wie der Artikler, ausdrücken will, wieviel Prozent der CSU-Wähler sich neu orientierten.

    Ach wärens doch nur die mathematischen Grundkenntnisse, die Euch fehlen. Bei einer
    5 könnte es ja noch zur Versetzung reichen.

  • 61 Detlef // Oct 10, 2008 at 13:41

    Habe irgendwo gelesen, Schwab ist ein EX- NPD-ler.
    Schade, denn er hatte die Möglichkeit, zu denen zugehören, welche die Trennung zwischen den Themen Ausländer und Soziales/Sozialismus mit beenden hätten können.

    Wer nicht will der hat schon, die Thüringer werden es nächstes Jahr vormachen.

    Wer da etwas nachdenkt, wird da leicht eine Verbindung herstellen können, so das zumindest nicht alle Stimmen, der Opfer jüdischer Finanzpolitik, an die Linken gehen.

  • 62 Gunvald Larsson // Oct 10, 2008 at 16:51

    @HansGut :

    Jaaahaaa….Das was du hier auftischen willst ist die Sicht der csu. Für die waren 60% natürlich in dem Fall “die 100%”. Jetzt sind diese 43% “ihre 100%”-Wählerschaft. Sowie die 18% der Sozen “ihre” 100% sind.
    Was aber geht mich die jew. Parteisicht an? Genau…nichts.

    Die Gesamtzahl aller Wähler und der Parteien ist nach einer Wahl, wenn schon, interessant. Und dort diese absoluten Zahlen.

    Bei Mega-Klugscheissern wie dir wundert mich das man die KPD, wenn ich recht erinnere hattest du dies mal erwähnt hier?, in den 50ern überhaupt verboten hat. Das Problem hätte sich eh einige Jahre später von selbst erledigt.

  • 63 HansGut // Oct 11, 2008 at 11:50

    @ Gunvald 62

    Danke Danke Gunvald. Du liest nicht nur mit, Du behältst Dir auch manches.

    Nur so recht sattelfest in Deutschlands jüngster Parteiengeschichte bist Du nicht.

    Die 1956 verbotene KPD erstand wieder auf ich denke Ende der 60er als DKP.Beide waren revisionistisch entartet und moskauhörig.
    1970 dagegen, genauer gesagt Weihnachten in Berlin, wurde unsere KPD neu gegründet. Sie war von Anfang an gegen Moskau, für die Wiedervereinigung und maoistisch.
    Aber in einem hast Du recht: Es waren recht viele Intellektuelle drin.

    Hoffend gedient zu haben und mit freundlichem Gruß

    HansGut

  • 64 Gunvald Larsson // Oct 11, 2008 at 16:50

    @HansGut :

    Man muss auch nicht alles wissen, man muss nur wissen wo’s steht…
    ;-)

    Hab noch mal nachgeschlagen, richtig, Ende der 60er entstand unter dem Namen DKP eine kommunistische Partei neu.
    Die Maoisten waren in der KPD/ML organisiert.
    Mit den Maoisten gab es ja seinerzeit einige Berührungspunkte z.B. Brechnew-Besuch-Proteste

  • 65 BdU // Oct 15, 2008 at 14:41

    “Wir müssen versuchen, mit dem Bürger direkt ins Gespräch zu kommen; dafür sind Demonstrationen ein denkbar schlechtes Mittel. Besucht man einen Stammtisch in einer Dorfgaststätte und sucht dort das Diskussion mit den Bürgern, so lassen sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Ende mehr NPD – Wähler generieren als durch noch so viele Demonstrationen, die abgeschottet von der Außenwelt stattfinden.”

    Wenn die NPD-Oberen so etwas endlich mal erkennen würden wäre schon viel gewonnen. Zumal diese Demos die NPD nicht bekannter machen als sie schon ist, sondern nur noch ein schlechteres Bild auf sie werfen.

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