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FKA: Nach gestriger Wahlschlappe: NPD als „Protestpartei“ ausgedient? (23.04.07)

April 23rd, 2007 · Post your comment (66 Comments)

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Magdeburg / Sachsen-Anhalt: Nach den gestrigen Kommunalwahlen in Sachsen Anhalt ist mal wieder ein neuer Rekord in der Geschichte der Bundesrepublik aufgestellt worden. Lediglich 36,5% von 1,5 Mio. Wahlberechtigten haben es für notwendig befunden an die Wahlurnen zu gehen, noch weniger als bei der letzten Landtagswahl im März vergangenen Jahres, als gerade mal 44,4 Prozent der Wähler an die Urnen gingen. Drei Prozent von ihnen stimmten zudem dann auch noch ungültig.

Dementsprechend mal wieder schockiert gibt sich die politische Hautevolee des Landes, die mal wieder von einem alarmierenden Ergebnis spricht, was Politiker der großen Volksparteien dazu veranlasste einmal mehr zu betonen, die verloren gegangenen Schäfchen wieder für demokratische Werte und Mitbestimmung zurückgewinnen zu wollen. Nette Worte bei denen es sich freilich um nichts anderes als Krokodilstränen handelt, kann es den Politiker doch eigentlich vollkommen gleichgültig sein, ob die Bürger nun an Wahlen teilnehmen oder nicht. So dürften gerade die beiden großen Parteien ganz glücklich darüber sein, dass die frustrierten Wähler lieber gar nicht wählen, bevor sie ihre Stimme irgendeiner Partei geben. Zeichnet sich doch bereits jetzt ein Trend ab, dass in Zukunft bei Wahlen die Parteien das Rennen machen, welche über die größere Basis und Anhängerschaft verfügen.

Zweifellos zeigen das auch die gestrigen Wahlergebnisse im Landesdurchschnitt, bei der wie nicht anders zu erwarten die CDU mit 33,6 % weit vor der SPD mit 20% liegt. Gefolgt von der Linkspartei mit 19,2% und FDP mit 8,4%. Alle weiteren Parteien werden in der Statistik lediglich pauschal in Sonstige zusammengefasst. Eine besondere Freude dürfte den etablierten Volksparteien dabei natürlich das magere Abschneiden der NPD sein. Hingegen den allgemeinen Erwartungen und den Ankündigungen der Partei blieb der Katzenjammer etablierter Politiker aus. Die NPD schnitt im Landesdurchschnitt mit rund 2,7% gemessen am Wahlkampf überraschend schlecht ab.

Ein Ergebnis bei welchem wir auch nicht umhin kommen zu fragen, woran es gelegen hat. Natürlich nehmen wir uns den ethischen Grundsatz zu Herzen, wo nach man auf einem am Boden liegenden Mann nicht mehr eintreten soll. Dennoch erscheint es uns, als hätten die Bürger des Landes Sachsen Anhalt nicht nur der vermeintlichen Demokratie sondern auch der bisherigen Strategie der NPD eine erhebliche Klatsche erteilt. So bestand diese Strategie im Wesentlichen darin, wie schon in vorangegangenen Wahlkämpfen mit der Protestschiene möglichst viele Wähler für sich zu gewinnen. Dass diese inzwischen offenbar auch nicht mehr Glaubwürdigkeit genießt, als etwa die Versprechen anderer Parteien, dürfte inzwischen keine Überraschung mehr sein. Es reicht eben auf Dauer doch nicht aus sich ständig als Bonzenschreck verkaufen zu wollen, ohne auf der anderen Seite tatsächliche Lösungen und Konzepte anzubieten.

Udo Voigt während einer Wahlkampfkundgebung: Wo waren die Kandidaten???

Natürlich wird man uns jetzt wieder schelten, wenn wir vermuten, dass der gestrige Tag auch das Ergebnis bisheriger Erfolge der Partei sein könnte. So liegen wir wohl nicht ganz falsch, wenn wir annehmen, dass die Messlatte öffentlicher Skandale wie in Dresden im vergangenen Jahr für eine Partei wie der NPD in deren Größenordnung recht beträchtlich ist, was den Bürgern keineswegs entgangen sein dürfte. Auch dürfte den Bürgern keineswegs entgangen sein, dass der NPD- Wahlkampf zwar recht lautstark geführt worden ist, aber tatsächlich regionale Themen öffentlichkeitswirksam eigentlich kaum eine Rolle spielten. Hatte man im Wahlkampf doch eigentlich eher den Eindruck, als dass die eigentlichen Kandidaten sich eher im Hintergrund bedeckt hielten, währenddessen die angereiste Parteiprominenz vom Bundesvorsitzenden Udo Voigt bis hin zum Generalsekretär Peter Jakob Marx, stattdessen das Wort führten.

Einen Umstand um den die Partei in ihrer öffentlichen Verlautbarung nach der Wahl auch nicht umhinkommt diesen selbstkritisch einzuräumen. So heißt es in einer Pressemitteilung des Landesverbandes heute „…Der Bürger hat gewählt. Mit einer vernichtenden Wahlbeteiligung von 36,5 % der Wahlberechtigten haben die Bürger Sachsen-Anhalts dem bestehenden System die Rote Karte gezeigt. Auch wenn Ministerpräsident Böhmer und Genosse Politoffizieranwärter Hövelmann es nicht verstehen, wir verstehen:

Die Bürger fühlen sich hilflos den Politikbonzen ausgeliefert, sie fühlen sich auf gut deutsch von der Politik verarscht.

Wie oft haben wir bei Infoständen oder Kundgebungen gehört: „Wir wählen nicht mehr, man kann sowieso nichts verändern.“ „Was könnt Ihr schon erreichen.“ „Die verarschen uns doch alle“.

Eines ist festzuhalten: Auch die NPD hat es nicht geschafft, Nichtwähler zur Stimmabgabe zu aktivieren. Hier gilt es also, andere Wege zu finden, damit die nächsten Kommunalwahlen 2009 in Magdeburg, Halle und den Altmarkkreisen besser für die NPD ausfallen werden.

Der Schlüssel für das Verständnis der Wahlergebnisse liegt zwar einerseits bei den Nichtwählern aber auch bei den ausgezeichneten Ergebnissen für die Bürgerinitiativen. Hier zeigt sich, dass kommunale Verankerung oft mehr bewirkt als flächendeckende Plakatierung…“

Wenn der Landesverband etwas im Wahlkampf bewiesen hat, so dass dieser sich als weniger belehrungsresistent erweist, als etwa andere Verbände. So sind wir zwar hin und wieder in unseren Kommentarspalten dafür angegriffen worden, dass wir mal wieder allzu offenherzig unseren Unmut über dieses oder jenes geäußert hätten, was aber oft dazu führte, dass man immerhin wie zum Beispiel bei der Vorstellung der einzelnen Kandidaten diesen Kritikpunkt angenommen hat. Auch der vor uns liegende Pressebericht zum Wahlausgang entspricht eigentlich so gar nicht dem sonst üblichen Stil einer Parteiberichterstattung. So finden wir hier erstmals so etwas wie Selbstkritik, die wir ansonsten in anderswo vermissen. Nach unserem Dafürhalten aber unbedingt notwendig, da man faktisch aus dem Wahlkampf lernen sollte, der eigenen Propaganda keineswegs zuviel Bedeutung beimessen zu wollen. So verkündete der NPD- Generalsekretär Peter Jakob Marx noch in der vergangenen Woche aus seinem Schweriner Landtagsbüro heraus, die NPD stünde in Sachsen Anhalt vor einem Wahlerfolg.

Darüber hinaus erscheint es uns als unabdingbar, dass die Partei dringend ihre Wahlkampfstrategie überdenken sollte um ein mögliches Wahldesaster in kommenden Wahlkämpfen zu vermeiden. Das erscheint uns im Interesse der Partei umso wichtiger, steht diese doch im kommenden Jahr vor einer entscheidenden Bewährungsprüfung anlässlich der Landtagswahlen in Sachsen. Zeichnet sich im Moment doch eher ab, dass sich ein Wahlerfolg wie im Jahr 2004 nicht wiederholen wird, sondern die Fraktion um Holger Apfel eher um die Fünf- prozent- Hürde zu kämpfen hat.

Nichtsdestotrotz sind mit der gestrigen Wahl 13 kommunale Mandate an die NPD gegangen. Dazu heißt es im Pressebericht der Partei „…Die 13 gewählten kommunalen Mandatsträger der NPD haben das verstanden. Wir werden das Mandat als Verpflichtung nehmen nicht zu vergessen wo wir herkommen. Auf eins können sich die Schergen des Systems gefasst machen: In den Kreistagen wird es schon rund gehen aber gerade die Mahnwachen, Infostände und Demonstrationen werden unvermindert fortgesetzt.

Wir werden Arbeits- und finanzielle Möglichkeiten nutzen, um die nationale Jugendarbeit und die Betreuung und Hilfestellung der Hartz-IV Opfer zu intensivieren.

Durch den flächendeckenden Einzug haben wir gegenüber den Bürgerinitiativen einen großen Vorteil: Wir können uns vernetzen und unsere Kreistagsarbeit landesweit koordinieren. So müssen die berühmten Räder nicht zweimal erfunden werden und auch für Fraktionen mit nur zwei Mitgliedern wird eine effektive Arbeit möglich. Die zu gründende kommunalpolitische Vereinigung auf Landesebene wird diese Vernetzung übernehmen. Kein Kreistagsabgeordneter steht allein – hinter jedem stehen die anderen Fraktionen, der Landes- und Bundesvorstand und hunderte Mitglieder und Symphatisanten aus Partei und Kameradschaften.

Unser Wahlspruch war: Schluss mit Lustig – NPD in die Kreistage…“

Nette Worte, bei denen wir nochmals unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die neuen kommunalen Vertreter sich nicht als ähnlich unfähig erweisen wie ihre parlamentarischen Parteikameraden aus anderen Bundesländern. Sind diese zuweilen doch auch mit den viel versprechenden Parolen „Frischer Wind in die Parlamente“ angetreten und eingezogen: Vom frischen Wind keine Spur, wohl höchstens von einem lauen Lüftchen. Wir nehmen euch also beim Wort: Schluß mit Lustig in den Kreistagen in Sachsen Anhalt.

Volksstimme 23.04.07

NPD Landesverband Sachsen Anhalt 23.04.07

Quelle: Störtebeker- Netz 23.04.07

Tags: Allgemeines

66 responses so far ↓

  • 1 Des alten Weges treu // Apr 23, 2007 at 12:22

    Sind 13 Mandate viel?

    Liegt im Auge des Betrachters.

    Der Hausmeister

  • 2 Detlef // Apr 23, 2007 at 12:30

    Auch die NPD hat es nicht geschafft, Nichtwähler zur Stimmabgabe zu aktivieren.

    Totale Inkonsequenz!

    Der Wahlboykott gehört für Systemgegner genauso zum legitimen Mittel, wie der Aufruf: Wenn schon, dann NPD!
    Da liegt der Denkfehler. Ich fühle mich oft als Wahlsieger, weil ich in meinem persönlichen Wahlkämpfen so argumentieren und den Nichtwählern das Gefühl gebe mit den nationalen Kräften in einem Boot zu sitzen. Das schafft Akzeptanz.
    Weder die Nichtwähler, noch NPD- Anhänger glauben doch ernsthaft, dass die Quasselbuden etwas bewirken. Aber im Gegensatz zu der NPD- Sachsen Anhalt, kann ich dann als Wahlgewinner auftreten und einen Sieg gegen das System verkünden und weis viele Nichtwähler in meinem Boot.

  • 3 Squirrel // Apr 23, 2007 at 12:38

    Ich denke, das gerade bei einer Kommunalwahl es für keine “kleine” Partei leicht ist. Wenn man sich allein die Zahlen ansieht, die die anderen Parteien aufgeboten haben…. http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw07/fms/fms215a13.html allein die cdu und spd ca. 1343 gegen 115 der NPD….. Alle Parteien zusammen 3733.
    Und es war für die NPD bestimmt nicht leicht, 115 Menschen zu finden, die sich zum einen “trauten” und zum anderen auch eine “minimal” Eignung aufweisen konnten. Im “Westen” hätte die Partei bestimmt nicht annähernd soviele Kanditaten gefunden !

    Sei es wie es sei . Nach der Wahl ist vor der Wahl…… nun gilt es aus den Gegebenheiten die richtigen Schlüsse zu ziehen…..

  • 4 Martin // Apr 23, 2007 at 12:39

    Nach bisher zwei Mandaten, jetzt dreizehn Mandate ! Das kann man schon als Erfolg werten, auch wenn die NPD im Durchschnitt unter der Fünfprozenthürde blieb. Andere sogenante patriotische Parteien haben kein Mandat errungen oder sind schon gar nicht angetreten… Das gilt auch für die deutschfeindlichen Grünen, die im Durchschnitt hinter der NPD blieben…

    Die niedrige Wahlbeteiligung zeigt ebenfalls, dass diese Wahl von der Bevölkerung nicht als wegweisend wahrgenommen wurde. Das kann auch die NPD alleine nicht ändern…

  • 5 Des alten Weges treu // Apr 23, 2007 at 12:51

    Weiß zufällig jemand was mit “www.ety.com/berlin” los ist???

  • 6 buntspecht // Apr 23, 2007 at 12:59

    Klar, hätte mehr sein können. Aber wenn es sogar http://www.focus.de in der Berichterstattung eine Zwischenüberschrift ” NPD holt 13 Mandate ” wert ist, dann kann man nicht unbedingt von Wahlschlappe sprechen. Man ist halt von zu hohen Erwartungen ausgegangen.

    Nunja, fünf Prozent erachten wir nicht als zu hohe Erwartung. Selbst drei Prozent dürfen für eine Partei keine zu hohe Erwartung sein. Wir können es schön reden oder mal den Augenblick nutzen und überlegen an was es eigentlich gelegen hat.

    Der Hausmeister

  • 7 Nanga Parbat // Apr 23, 2007 at 13:02

    Ích kann mich der Überschrift nur anschließen. Ich hoffe sehr, daß die NPD als “Protestpartei” ausgedient hat. Die Bürger wollen keine “Protestpartei” sondern eine weltanschauliche Alternative! Die Umfragen die die linke Bande um Heitmeyer für das Friedrich-Ebert-Institut beweist es. 25% aller Deutschen wünschen sich z.B. eine große Volksgemeinschaft. Die NPD ist eigentlich keine Protestpartei wie Stattpartei und wie sie alle heißen. Sie ist eine Weltanschauungspartei aber sie hat sich bisher, in dem Irglauben so besser Erfolge zu erzielen, als Protestpartei verkauft. Ich hoffe, daß damit jetzt endlich Schluß ist und man offensiv daran geht die Deutschen mit den eigenen politischen Idealen, Ideen und Zielen zu gewinnen und nicht mit PLUMPESTEN PAROLEN wie “Schnauze voll?” Denn diese sind ja vorhanden, im NPD-Programm steht soviel Richtiges, Wichtiges und Zukunftsweisendes, daß man das den Bürgern endlich auch mal vermitteln sollte. Die Protestpartei NPD sollte endlich tot sein, damit die Weltanschauungspartei NPD den Kampf um die Köpfe beginnen kann.

  • 8 Artemidor // Apr 23, 2007 at 13:39

    Gibt es denn irgendwelche annähernd realstischen Schätzungen darüber, wie viele von den 63,5% Nichtwählern evtl. NPD gewählt hätten, wenn sie denn gewählt hätten?

    Nunja bekanntlich fordert jede Partei irgendwie die Nichtwähler zur Stimmabgabe auf, weil igrendwie jede dieser Parteien diese Nichtwähler glaubt für sich beanspruchen zu dürfen.

    Der Hausmeister

  • 9 Schulle // Apr 23, 2007 at 14:24

    Auch ich hätte mir ein besseres Wahlergebnis für die Kameraden in Sachsen-Anhalt gewünscht.Wir müssen uns mehr um die Nichtwähler bemühen,das ist klar.Es sind immerhin 13 Mandate.Aus dem Ergebnis muss das beste mit guten Leuten gemacht werden.

  • 10 Nordländer // Apr 23, 2007 at 14:31

    Vielleicht sind die ganzen Nichtwähler ja aus Angst zu Hause geblieben.
    Der V-schmutz hat ja vor sog.”Einschüchterungen”durch die NPD gewarnt.

    Achtung,Ironie!

  • 11 Der Wohlwollend-Kritische // Apr 23, 2007 at 14:44

    Die NPD ist die Partei des Niedergangs des Nationalen,in ihr sind vor allem Kräfte, sie nicht das Format,die Persönlichkeit, die Intelligenz haben, irgend etwas vernünftiges auf die Beine zu stellen.
    Zu blöd zu merken, dass ihre wöchentlichen Demos mit 10-200 Leuten das Gegenteil dessen bewirkt, was sie bewirken sollen: Sie bewirken Abscheu und Genervtheit statt Zustimmung.
    Wie eine Fliege, die wieder und wieder gegen das Wohnzimmerfenster fliegt und nicht begreift, dass sie durch die geschlossene Scheibe nicht rauskommt, obwohl alles so schön durchsichtig ist.

    Ich betrachte die NPD mit genau dem gleichen Abscheu wie CDUBISPDS. Apfel,Marx etc-Gestalten, mit denen ich nichts zu tun haben wollte.

    Hohmann,Günzel - DAS sind (u.a.)Aufrechte, die auch in Zeiten der Not standhaft geblieben sind und bei ihrer Meinung blieben.
    NPD-NEIN und nochmalNEIN.
    Gilt auch füpr die noch dümmere DVU und für die REPs.

  • 12 Lina // Apr 23, 2007 at 15:27

    @ Hohmann,Günzel - DAS sind (u.a.)Aufrechte, die auch in Zeiten der Not standhaft geblieben sind und bei ihrer Meinung blieben.

    Hohman blieb überhaupt nicht standhaft sondern hat sich x-mal entschuldigt, es hat ihm nur nichts mehr genutzt. Günzel seinerseits wurde unehrenhaft entlassen und beide spielen im öffentlichen Bewusstsein von CDU/CSU/SPD überhaupt keine Rolle mehr.

    Hohman (und jetzt auch Öttinger) als Helden stilisieren zu wollen zeugt von einer gehörigen Portion Realitätsverlust, zumal Ersterer sich unbedingt in die CDU zurückklagen wollte.

    Konservative Politiker von CDU/CSU werden NIEMALS auch nur das Geringste ändern: Sie sind viel zu sehr auf Kadavergehorsam ausgerichtet - eine steife Brise und sie fallen um.
    CDU - NEIN, NEIN und nochmal NEIN gilt
    gilt für die noch devotere CSU und FDP

    Lina

  • 13 michael // Apr 23, 2007 at 15:35

    @ Der Wohlwollend-Kritische

    Ihre Einschätzung von NPD, DVU und REPs ist IN JEDER HINSICHT zutreffend. Man kann noch so sehr die anationalen, dem supranationalen Globalismus huldigenden Systemparteien verachten, dem personellen Müll, der sich sich in jenen Parteien tummelt, will man die Geschicke Deutschlands genausowenig oder sogar noch weniger anvertrauen.

  • 14 Rudolf // Apr 23, 2007 at 15:43

    “Ich betrachte die NPD mit genau dem gleichen Abscheu wie CDUBISPDS.”

    Ja, und weiter? Oder belässt du es wie unsere Freunde von links beim “empört” sein?

  • 15 Artemidor // Apr 23, 2007 at 15:51

    @Nordländer: “Vielleicht sind die ganzen Nichtwähler ja aus Angst zu Hause geblieben. Der V-schmutz hat ja vor sog.”Einschüchterungen”durch die NPD gewarnt.”

    Jaja, so wie der Bankräuber seine Geiseln vor Einschüchterungen durch die Polizei warnt. ;)

  • 16 Hybris // Apr 23, 2007 at 16:07

    @Wohlwllend-Kritische

    Der NPD fehlen Persönlichkeiten?
    Zweifellos!
    Dann suchen Sie doch diese Persönlichkeiten!
    Wo sind denn solche in der BRD? Ich sehe keine!
    Vor allem aber besteht das Problem, auf das ich immer wieder hinweise darin, daß das Hauptproblem sämtlicher Nationaler darin besteht, daß es zwar ständig tolle Ratschläge gibt, aber keiner bereit ist, etwas zu tun und solange es wenige sind, den ersten Ansturm des Gegners zu ertragen und zu erleiden!
    Aus Angst darüber, daß dann nichts nachkommt und man alleine und schutzlos dasteht.
    Aufgrund der Verhältnisse der BRD - Regimeterror
    und Ängste (Wir sprechen von einer Demokratie!!, Lach) läuft nichts!
    Außer der NPD und ihrem Umfeld macht doch niemand etwas!
    Man stell sich vor, daß 20 Millionen Deutsche mit Sicherheit diees Regime satt haben.
    Davon eine Million in die NPD, 100.000 Aktive, 10.000 Akademiker, 1000 Vordenker; die NPD wäre nicht wiederzuerkennen. Man könnte die BRD aufrollen! Aber zeigen Sie mir die Qualität der BRD-Leptonen!

    Stichwort Apfel! Man sollte nicht alle über einen Kamm scheren! Er mag einigen zu wenig revolutionär sein, anderen zu selbstsüchtig, was auch immer.
    Aber im Rahmen ihrer parlamentarischen Arbeit arbeitet die Fraktion unter ihm qualifizierter und disziplinierter wie der übrige Parteienpöbel!
    Und zwar unter Schikanen!

    Stichwort Hohmann. Das ist ein Konservativer, der zum Teil gesellschaftliche Vorstellungen hat wie manche Figuren aus Bushs Truppe. Er hat sich ein paar Mal für sein Volk eingesetzt; ist unbequem geworden (lange vor seiner Rede) und wurde entsorgt.

    Stichwort Günzel: Soldat, kein Politiker, der sich einmal aus dem Fenster lehnte und eine Lektion verpaßt bekam.
    Nach seinen eigenen Worten könnte er sich nie überwinden, in einem Parlament zu sitzen mit Kreaturen, angesichts deren ihm permanent der Ekel käme. (Denkt da wie ich). Viel zu penibel.

  • 17 Des alten Weges treu // Apr 23, 2007 at 16:29

    Vl. sollte man die NPD umbenennen, damit mal wieder was frisches durch die Medienlandschaft geistert.

    Z.B.

    VPD - Völkische Partei Deutschlands

    APD - Arbeiter Partei Deutschlands

    SHPD - Soziale Heimat Partei Deutschlands

    VDKPD - Volks Deutsch Konservative Partei Deutschlands

    Also irgend welche Namen, in denen das abgedroschene Wort “national” aufgefrischt und ersetzt wird, ohne das das umerzogene Sauvolk den “schalen” Beigeschmack vom ach so bösen “nationalen” bekommt.

    MfG DaWt

  • 18 TH // Apr 23, 2007 at 16:48

    Vielleicht sollte man wirklich nicht vergessen, daß es eine eher unbedeutende Wahl war. Solche lokalen Sachen sind vielen Menschen wirklich ziemlich egal. Da gibt man seine Stimmen wohl eher Altbekanntem und Vertrautem. Die ganzen sozialen Probleme und Zeugs wie Harz IV werden doch wohl bei den Meisten unter Bundespolitik laufen, oder? Nur weil die NPD hier schlecht aussieht, muß das bei größeren und wichtigeren Wahlen nicht zwangsläufig auch so sein.

    Andererseits will ich das auch nicht verharmlosen. Ich kann mich auch nicht über das schlechte Abschneiden der NPD freuen. Je mehr Leute sie in irgendwelche Ämter bringt, umso mehr national gesinnte Leute können mal Politikluft schnuppern. Und desto eher wird die Partei auch das Asozialenimage los. Und etwas Geld in die Kassen bringt es auch.

    @Nanga Parbat
    Ich stimme zu, die NPD müßte viel größere Ansprüche stellen. Sie müßte sich viel stärker als eine Partei darstellen, die die Interessen ALLER Schichten, also des Volkes als Ganzes verfolgt. Und sie braucht eine bessere intellektuelle Untermauerung. Wenn ich mir einige Texte z.B. auf der NPD-Bundesseite duchlese, z.B. von Jürgen Gansel, wird das ja auch versucht. Aber im Wahlkampf bleibt von sowas nicht viel übrig. Und zum Bürger scheint es bis jetzt auch noch nicht durchgedrungen zu sein. Genau wie das Parteiprogramm. Ich bin sicher, das Parteiprogramm der NPD könnte in Deutschland breite Mehrheiten gewinnen - bis jemand rauskriegt, daß es von der NPD ist. Es weiß ja auch kaum einer, was drinsteht.
    Die NPD braucht viel ausgearbeitetere Zukunftsstrategien und sie muß selber versuchen, stärker mit ihren Vorschlägen zum Bürger durchzudringen. Wo bleibt die Medienoffensive? Das Internet steht jedem offen! Wenn man Schulhof-CD’s herstellen kann, warum dann keine CD’s mit dem politischen Programm, vielleicht medial aufbereitet als Video oder was auch immer?
    Die NPD-Wahlparolen wirken auch oft etwas infantil. Nicht, daß andere Parteien es viel besser machen, bei den anderen klingt es meist sehr nichtssagend. Aber wenigstens nicht infantil. Wie von einem trotzigen Kind. Von jemandem, der nicht mehr als “Schnauze voll?” rauskriegt, will doch keiner regiert werden. Dieses ständige Gerede von den “Bonzen” halte ich auch für Kontraproduktiv. Wer andere ständig als Bonzen bezeichnet, gerät in den Verdacht, selber asozialer Proletarier zu sein. Und von sowas wollen die meisten auch nicht regiert werden.

    @Der Wohlwollend-Kritische

    Da muß ich die NPD aber verteidigen. Das Problem ist doch, daß sich die Katze in den Schwanz beißt. Die NPD ist asozial, weil sie stigmatisiert ist und deshalb kein normaler Mensch dorthin geht. Und weil kein normaler Mensch dorthin geht, bleibt sie auch asozial und stigmatisiert. Aus diesem Teufelskreis muß die NPD ausbrechen, sonst wird das nie was. Und das gleiche gilt für jeden nationalen Politiker. Auch für Hohmänner in der CDU. Die Stigmatisierung nationaler Politik muß überwunden werden, dazu bedarf es eines großes Kraftaufwandes und Überwindung. Aber anders geht es nicht. Deshalb meinen Respekt an alle, die sich “geoutet” haben. Auf ihnen, und auf allen Angehörigen nationaler Parteien, lastet die Aufgabe, sich so zu verhalten, daß die soziale Stigmatisierung durchbrochen wird, daß niemand mehr die NPD für eine Asozialenpartei hält. Also auch nicht so rumrennen. Wer nationale Politik in die Mitte der Gesellschaft bringen will, muß auch selber äußerlich wie die Mitte der Gesellschaft aussehen. Na ja, oder man wartet, bis die Mitte der Gesellschaft selber asozial ist, aber dann ist eh alles zu spät. Auch wenn’s schwerfällt, aber es wäre hilfreich, wenn so mancher Strassenkämpfer und Skinhead sich kleidungs- und haartechnisch noch etwas mehr zusammenreißen würde.

    Und noch was: Geht es nur mir so, oder fühlen sich auch andere beim NPD-Schriftzug und NPD-Wahlplakaten an das Titelbild der Bildzeitung erinnert?
    Ich bin mir nicht so sicher, ob solche Assoziationen erstrebenswert sind. Oder etwas deutlicher: Ich halte es für ziemlich dämlich. Wenn ich mir um die Zukunft Deutschlands sorgen mache, wähle ich doch nicht die Bildzeitung unter den Parteien, oder? Mit solchen Plakaten und diesem Schriftzug erweckt die NPD aber gerade diesen Eindruck.

  • 19 deutscher sozialist // Apr 23, 2007 at 17:15

    Liebe NPD - “Kameraden”
    Natürlich erreicht Ihr wenig Leute mit eurem “Nationalismus-blödsinn”. Alleine Eure Argumentation ist weder fundiert noch trifft sie das Ziel. Für den Nationalensozialismus. Nieder mit dem Nationalismus. Grüsse U.

  • 20 Lina // Apr 23, 2007 at 17:19

    @Des alten Weges treu

    ..Vl. sollte man die NPD umbenennen, damit mal wieder was frisches durch die Medienlandschaft geistert…

    Ja, sollte man. Und zwar kurz und schnörkellos wie z.B. “Für Deutschland”

    Denn “völkisch” klingt noch viel verstaubter als “national” und “Arbeiter” und “Sozial” sind Begriffe, die die Linke längst für sich okkupiert hat.

    Lina

  • 21 Nanga Parbat // Apr 23, 2007 at 17:26

    @TH

    Kann wieder mal nur zustimmen. Man sollte aber nicht dem Fehler aufsitzen und die primitiven Werbeparolen und dergleichen als eine art unbewußte intellektuelle Minderleistung betrachten. Das ist die Zielgruppenwerbung die die NPD leider bisher als die erfolgsversprechendere betrachtet hat. Ich habe immer wieder im Gespräch NPDlern gesagt ihr macht einen Riesenfehler mit eurer Werbung die Unterschicht ansprechen zu wollen, es gibt ein RIESIGES Wählerpotential, daß nur darauf wartet endlich bearbeitet zu werden. Die nationalkonservativen und deutschnationalen Ex-CDU-Wähler die längst politisch heimatlos sind und bei denen, wie auch bei mir, die verschärfte Überfremdung und Globalisierung der letzten Jahre eine politische Radikalisierung möglich und wahrscheinlich macht. Jürgen Gansel hat das zwar anscheinend erkannt und schreibt auch, daß die CDU und die bürgerlichen Parteien generell schon bald massiv Wähler verlieren könnten aber anscheinend zieht die Partei im Wahlkampf immer noch keine Konsequenzen. Sie zielt, hart ausgedrückt, auf die Unterschicht ab, den arbeitslosen Proletarier, der aber mittlerweile so vollkommen entpolitisiert und medial verblödet ist, daß er überhaupt nicht mehr in politischen Kategorien denkt und kaum noch erreichbar ist. Gleichzeitig aber schreckt man mit dieser Strategie Millionen von rechten CDU-Wählern ab die man leicht gewinnen könnte. Ein erster Schritt wäre sich endlich von dubiosen Gestalten zu trennen die nun einmal viele Wähler eher abschrecken als anziehen und vor allem endlich weltanschaulichen Wahlkampf zu machen. Ein weiterer Schritt wäre die gezielte Umwerbung des nationalen Bürger- und Kleinbürgertums, daß für politische Inhalte immer noch zu erreichen ist. Und zu guter letzt muss Voigt endlich erkennen, daß er versucht mit seiner “Volksfront” von Rechts Kräfte zu vereinen die nicht zusammenpassen. Die NPD muss sich entscheiden, nationalistische Volkspartei oder sektiererische Splitterpartei für sozial deklassierte und diffuse Außenseiter.

  • 22 Schörner // Apr 23, 2007 at 17:26

    @Der Wohlwollend-Kritische

    Rein interessehalber: würden Sie denn eine solche Partei unterstützenswert finden?
    (Kommentar vom 23.April um 0835 Uhr hier:)
    http://de.altermedia.info/general/fka-kommunalwahlen-in-sachsen-anhalt-bislang-geringe-wahlbeteiligung-220407-stand1645-uhr_9246.html#comment-89171

  • 23 Jürgen Schwab // Apr 23, 2007 at 17:28

    @ Schriftleitung*

    Hier von einer “Wahlschlappe” zu reden, ist wohl eine Übertreibung. Soweit ich das in Erinnerung habe, ist die NPD in SA in sieben von elf Kreisen angetreten und ausnahmslos eingezogen, wenn auch die Ergebnisse nicht dem Niveau der Sächsischen Schweiz entsprechen. Dort hatte aber der viel zu früh verstorbene Leichsenring viel Vorarbeit geleistet, der Erfolg muß kommunalpolitisch mühsam erarbeitet werden. Hat man erst mal einen Fuß im Kreistag, kann beim nächsten Anlauf die Sitzzahl verdoppelt werden. Es ist auch nicht leicht für eine nationale Partei, sich bei Themen wie Abwassersanierung oder Mülldeponien und Kreisstraßen zu profilieren. Da muß man sich erst einarbeiten …

    * Wenn schon denn schon bitte FKA (oder Hausmeister). Geht eigentlich aus der Überschrift hervor. - Schriftleitung Altermedia

  • 24 DPMA // Apr 23, 2007 at 17:45

    @ TH

    „Wer nationale Politik in die Mitte der Gesellschaft bringen will, muss auch selber äußerlich wie die Mitte der Gesellschaft aussehen.“

    Ja, aber leider, ganz ohne Defätismus und immer der Nase nach, bietet die ‚Mitte der Gesellschaft’ auch nicht gerade einen angenehmen Anblick. Sieht so aus, als ob da bereits Vieles schon innerlich verwest.

  • 25 Adminus Diabolus // Apr 23, 2007 at 17:46

    Die linken von Indy sind jedenfalls beschaemt:

    In allen Kreisen, in denen die NPD zu den Stadtrats- und Kreistagswahlen angetreten war, zieht sie nun auch erfolgreich ein. Die unrühmliche Spitzenposition belegt der Burgenlandkreis. Hier fielen knapp 5% der Wähler_innenstimmen auf die rechte Partei! Die mit Abstand beschämendste Gemeinde landesweit ist Sotterhausen wo Judith Rothe, Vertreterin des „Ring Nationaler Frauen“ im Landesvorstand der NPD nach eigenen Angaben rund 15 Prozent der Stimmen erhielt.

    Damit haben es die zahlreichen Wähler und Wählerinnen in den jeweiligen Kreisen geschafft die NPD fest kommunal zu verankern. Im Schnitt sagen hier etwa 3,5%* „Ja“ zu nationalen Sozialismus. Ehemalige Kameradschaftskader wie Michael Schäfer (NPD Harz) dürften sich sehr über den gelungenen Sprung in die Legalität freuen.

    Von uns gibt es allerdings nur ein dickes „Shame On You, Sachsen-Anhalt”. Vielleicht sollten die Bürger_innen hier mal mehr tun als nur „Hingucken“ oder „Früh Aufstehen“, sondern zur Abwechslung auch mal wirklich aktiv gegen Rechtsextremismus und dessen Verankerung in der Mitte werden. Dann klappt´s demnächst vielleicht auch mit der Demokratie. Peinlich, peinlich, peinlich…!

    Kommunalwahlen Sachsen-Anhalt 2007 - Vorläufige Ergebnisse:
    Wahlergebnisse Stadtrats- und Kreistagswahlen (Stand 21.30 Uhr)
    (Es sind 1,8 Prozent nötig um in einen Kreistag einzuziehen!)

    Jerichower Land: NPD 2,4 %
    Salzland: NPD 3,0 %
    Saalekreis: NPD 2,5 %
    Anhalt-Bitterfeld: NPD 3,4 %
    Masfeld-Südharz: NPD 4,2 %
    Burgenland: NPD 4,7 %
    Harz: NPD 4,0 %
    Dessau-Roßlau: DVU 2,1 %

  • 26 Der Gutherzige // Apr 23, 2007 at 17:54

    Also hört mal, die NPD hat nun immerhin landesweit 13 Kreistagsmandate, vorher waren es nur 2. Nicht überall gelingt ein Erdrutschsieg wie anno 2004 bei der Landtagswahl in Sachsen, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

  • 27 Populist // Apr 23, 2007 at 18:11

    Der Kommentarschreiber irrt m.E.
    Das schlechte Abschneiden der NPD ist nicht auf zuviel sondern eher auf zuwenig Protesthaltung im Wahlkampf zurückzuführen.
    Die Plakate z.B. hätten noch viel aggressiver die Altparteien angreifen müssen.

  • 28 Nordländer // Apr 23, 2007 at 18:17

    @”deutscher” sozialist

    Was dat denn för een?Hätt den dorsten sin Grips vergeten?

  • 29 Schörner // Apr 23, 2007 at 18:26

    @Nanga Parbat
    Sie sprechen mir viel zuviel von Zielgruppen. Es geht um das Volk!
    In dieser Herangehensweise liegt ja gerade ein Grundübel. Die Verbrecher in den Parlamenten müssen sich ständig überlegen, mit welchen Sprüchen können sie sich eine neuer “Zielgruppe” suchen können, weil die alten nur ein paar Mal auf die Lügensprüche hereinfallen. Also müssen immer neue Zugpferde her.

    Aber eine Partei die es WIRKLICH ehrlich meint, die eine Sendung erfüllt, muß sich eben nicht zwischen nationalkonservativen oder nationalrevolutionären Wählern entscheiden! Vielleicht am besten bis zum Dosenpfand hinab, ja alles im Parteiprogramm festschreiben.

    Genau verkehrt.

    Eine solche ungewöhnliche Partei braucht nur relativ wenige Eckpunkte in ihrem Programm. Je weniger detailverzettelt, desto besser.

    Viel wichtiger ist eine über jeden Zweifel erhabene Elite der Tat welche die Geschicke der Partei lenkt und eine Organisationsform, die eine Positivauslese sicherstellt.

    Ich habe dazu an anderer Stelle ausführliche konkrete Vorschläge gemacht und will das hier nicht wiederkauen.

    Festzuahlten bleibt, daß das Denken in Zielgruppen bereits am wesentlichen Kern vorbeigeht.

    Jene Kraft, welche das beste, idealistischste, wertvollste Menschenmaterial für sich “gewinnt” (was für ein blödes Wort, denn es geht um ehrliches Wollen), weil sie selbst dieses Erwachen Deutschlands in ihrer Führung repräsentiert und damit quasi schon vorwegnimmt, wird erfolgreich sein.

    Dabei muß auch gar nicht in bester Form begonnen werden. Entscheidend ist ein Kopf der nicht stinkt, die passenden Organisationsprinzipien und der aufrechte Wille aller Beteiligten. Mit der Zeit tritt die automatische Verbesserung und Festigung ein.

    Warum ist das so, daß eine solche Partei zunehmenden Erfolg hätte?
    Das Verblüffende ist nämlich, daß eine solche Bewegung tatsächlich anders IST. Sie scheint nicht, sie IST. Sie müßte ihr anderssein nicht durch Parolen und Phrasen demonstrieren, sd. ihre Wahlsprüche würden nur ihr SEIN reflektieren. Wahrhaftigkeit. Das größte Kapital, das eine politische Bewegung haben kann.

  • 30 Germanicus // Apr 23, 2007 at 18:33

    Das NPD Ergebnis hätte sicher besser sein müssen, es darf spekuliert werden, ob sich einige Leute von der heldenhaften 98er DVU-Fraktion abgeschreckt fühlten.

  • 31 Nanga Parbat // Apr 23, 2007 at 18:37

    Auch ich unterliege derzeit wohl dem Fehler das Ergebnis in SA (was für eine herrlich politisch-unkorrekte Abkürzung das doch ist) überzubewerten. Es waren ja nicht mal die üblichen Kommunalwahlen bei denen auch Bürgermeister, Stadträte etc. gewählt werden sondern es wurden nur die Kreistage gewählt. Weiß zufälligerweise jemand warum diese getrennt von sonstigen Kommunalwahlen gewählt werden? Es kommt mir fast so vor als ob die Wahltermine möglichst zerdehnt werden um eine möglichst große Zahl von Wählern abzuschrecken überhaupt zur Wahl zu gehen. Aufgrund einer solch vergleichsweise unbedeutenden Wahl gleich die Gesamtstrategie zu kritisieren erscheint mir mittlerweile doch etwas voreilig. Allerdings ist diese Kritik in meinen Augen generell gerechtfertigt, nicht nur wegen des eher mäßigen Abschneidens.

  • 32 Des alten Weges treu // Apr 23, 2007 at 18:41

    @Lina

    Ja, auch wenn die Linken Begriffe okkupiert haben, kann man sie doch wieder zurück-okkupieren, oder nicht?

    Mann, das würde die Linken ärgern…..*hahaha*, die ärgern sich ja eh über alles und jeden von der Gegenseite…

    MfG DaWt

  • 33 Des alten Weges treu // Apr 23, 2007 at 18:44

    @Lina

    ps

    Völkisch ist schon sooo verstaubt, daß es schon wieder hyper-modern ist. *lool*

    : )

  • 34 fips // Apr 23, 2007 at 18:52

    @Lina:
    Bin schon lange für eine Umbenennung !

  • 35 Rüting // Apr 23, 2007 at 19:00

    Die Antwort auf die provokative Titelzeile dürfte lauten: “Eher nicht”. Jedoch setzt der Wahlerfolg einer Partei, die auf Protestwählerstimmen spekuliert, das Vorhandensein einer Proteststimmung im Wahlvolk voraus.

    Diese Proteststimmung war jedoch zumindest bei dieser Wahl nicht vorhanden. Nicht deshalb, weil ein zielgerichteter, systemfeindlicher und systematischer Wahlboykott zu beobachten war, sondern weil die Gleichgültigkeit und das allumfassende Desinteresse überwogen.

    Wie beschreibt dies heute Franz Walter auf SPIEGEL online zumindest im Hinblick auf das gerade in Mitteldeutschland stark ausgeprägte Proletariat/Präkariat : “Die neue Unterschicht will Freizeit, Spaß, Unterhaltung, Ablenkung, Body-Kult - ein Leben in Traumwelten”. Kurz zusammengefaßt kann man auch sagen: ein Großteil der potentiellen Nichtwähler denkt nur noch ans Fressen und Ficken.

    Eine unbedeutende Kommunalwahl kann da -verständlicherweise- niemanden hinter’m Ofen hervorlocken. Das ist die Realität - und nicht irgendwelche weltfremden Träumerein einiger Mitdiskutanten von einer bewußten Entscheidung dieser “Volksgenossen” zur Nichtwahl, der jederzeit eine revolutionäre Stimmung folgen könnte. Die Antriebslosigkeit ist groß, wenn nicht übermächtig.

  • 36 fips // Apr 23, 2007 at 19:01

    @Des alten Weges treu:
    Bei ety.com steht nur die Meldung, dass die Seite “vorübergehend nicht erreichbar ist und man es später versuchen soll”.
    Es besteht also noch Hoffnung, dass diese wirklich ausgezeichnete Seite demnächst wieder verfügbar ist.

  • 37 fips // Apr 23, 2007 at 19:03

    Wahl um Wahl vergeht, und NICHTS ändert sich !!!

  • 38 Schorsch // Apr 23, 2007 at 19:47

    @NangaParbat - genau!
    An der Vorstellung, daß es EINE Arbeiterklasse gibt, die der heroischen Theorie entspricht, hatte auch der Sozialismus der DDR arg zu knabbern. Es sind eben alles Menschen mit tiefsten Egointeressen - zuerst für sich, dann für die Familie, dann für sich… Im Einklang mit anderen nur, wenn es wieder für sie selbst ist.
    Die einzige Chance, die ich sehe, ist die Menschen ihr innerstes “Deutschtum”, Deutschsein, Deutsche Heimat vor ihren Medienschirm zu holen und zwar praktisch. Es gibt viele Fernsehsendungen, die im Lande herumführen und Traditionen zeigen und Deutsche Wissenschaft und vieles mehr. Und die Leute fahren auch am WE in die Landgeschichte herum und schnuppern die Deutsche Luft.
    Das ist ja schon was - Liebe zum Deutschen LAND. Doch bis zum zeigen von Liebe für die eigenen LandsLEUTE ist es Lichtjahre. Vorher steht noch das Abbeizen der Aggressionen gegenüber den eigenen Landsleuten. Dergestalt ja der Sprung ins Neujahr gelungen sein müßte, OHNE ein Haßäquivalent auszukommen. Bis jetzt haben die Deutschen es gegen sich selbst ausgetauscht.
    (ja, es wirkt - “Wie die Herren so die Knechte und sind die Knechte am Wirken, können die Herren sie wringen.” Schnitt!!)

  • 39 Ferrier // Apr 23, 2007 at 20:10

    Der Protest ist am Ende, es lebe die Weltanschauung. Nur so kann man gewinnen, weil die Leute wissen wofür man steht und was sie bekommen.

  • 40 NPD KV UNNA/HAMM // Apr 23, 2007 at 21:16

    Hybris hat es auf den Punkt gebracht. Wo bleiben denn alle die intelligenten, blendend ausehenden, belesenen und einsatzbereiten Kämpfer?? Klar, die sind alle aus eigenem Antrieb wieder abgesprungen wird der Hausmeister sagen. Aber haben wir nicht die verdammte Pflicht und Schuldigkeit um unser Volk zu kämpfen und nicht nur tolle Kommentare im Internet zu verfassen ? Selbst, wenn die NPD kein so beeindruckender Verein ist ( wie auch wir uns ihn wünschten), wo ist denn eine Alternative??*

    *Eben wo ist diese Alternative? Wenn nicht in der NPD, wo dann???

    Der Hausmeister

  • 41 stephan // Apr 23, 2007 at 23:15

    @nangaparbat

    Die Kreistage wurden diesmal separat gewählt, weil in SA gerade eine große Gebietsreform im Gange ist, nach deren Abschluß nur noch die Hälfte der Landkreise übrig bleibt, die Arbeit der Gemeindeverwaltungen bleibt davon unberührt.

  • 42 Des alten Weges treu // Apr 23, 2007 at 23:21

    @fips

    Hoffentlich hast du bezüglich zur Seite ety Recht.

    ps

    Es gibt aber eine noch bessere, nur werde ich sie hier sicherlich nicht öffentlich zur Schau stellen.

    Aber eines kann ich dir sagen, suche in Google einfach nur unter Ostara…wer sie findet, kann sich glücklich schätzen.

    MfG DaWt

  • 43 stephan // Apr 23, 2007 at 23:27

    Bin zwar kein großer Freund der NPD, aber so schlecht ist das Ergebnis für hiesige Verhältnisse auch wieder nicht. Daß das mit dem Image der Protestpartei hier in Sachsen-Anhalt nicht so gut funktioniert, liegt wahrscheinlich wirklich daran, daß sich die Leute hier noch sehr gut an die grandiosen Auftritte von DVU und Schill erinnern können. Ansosnten bleibt festzuhalten, daß die NPD überall wo sie angetreten ist ungefähr gleichauf mit den etablierten Grünen liegt, allerdings immer hinter der FDP. Die ist hier aber traditionell sehr stark, der erste Ministerpräsident nach Kriegsende war ein Liberaler und zweistellige Werte sind für die FDP hier keine so große Seltenheit, in einigen Städten gibt es auch liberale Bürgermeister.
    Dann sollte auch nicht vergessen werden, daß bei solchen Kleinwahlen auch viele regionale Listen, Wählervereinigungen und Einzelpersonen antreten, die immer nur genau ein oder zwei Themen besetzen, die den Leuten vor Ort auf den Nägeln brennen und diese Listen sind ebenfalls in alle Kreistage mit einem teilweise nicht unbeträchtlichen Stimmenanteil eingezogen. Wär halt schön gewesen, hätte die NPD genau diese lokalen Reizthemen ebenfalls besetzt, aber wer im Wahlkampf immer nur Systemopposition spielt, der vergibt sich solche Chancen. Bei Landtagswahlen könnte das Ergebnis dann besser aussehen, vor allem wenn die errungenen Mandate genutzt werden sich vor Ort im Bewußtsein der Leute zu verankern, denn da werden diese ganzen Mini-Listen nicht antreten.
    Mein Fazit: Das Ergebnis rechtfertigt zwar keinen großen Blumenstrauß, aber für ein knappes Glückwunsch-Telegramm reicht es schon.

  • 44 Reinhard // Apr 24, 2007 at 0:40

    Amesdorf -1,5%
    Mehringen -2,3%
    Altenroda –0,9
    Bad Bibra –1,3%
    Balgstädt –0,3%
    Baumersroda –0,1%
    Billroda –2,7%
    Bucha –4,2%
    Burgholzhausen -7,3%
    Burgscheidungen –3%
    Burkersroda –6,9%
    Casekirchen –1,7%
    Döbris –3,3%
    Droyßig –1,5%
    Stadt Eckartsberga -1,6
    ……

    Ich hör jetzt auf die Ergebnisse durchzuschaeun (war nue a-e in einem Landkreis), aber die NPD hat gegenüber der Kommunalwahl im grossen und ganzen überall verloren.

  • 45 Suebe // Apr 24, 2007 at 5:31

    Gerard Menuhins Rede vom 14. Oktober 2006: “Wer die Wahrheit kennt…”: http://www.gerard-menuhin.de/Kolumne/Wer_die_Wahrheit_kennt.html

    … steckt voller Informationen, welche auch der NPD nicht schaden würde jene zu kennen - und zukünftig auch zu verinnerlichen.

  • 46 Nordländer // Apr 24, 2007 at 5:53

    @fips

    Wie heißt es so schön:Wenn Wahlen etwas ändern würden,wären sie verboten!

  • 47 Friedrich // Apr 24, 2007 at 10:29

    Zitat vom Hausmeister:
    “Nunja, fünf Prozent erachten wir nicht als zu hohe Erwartung. Selbst drei Prozent dürfen für eine Partei keine zu hohe Erwartung sein. Wir können es schön reden oder mal den Augenblick nutzen und überlegen an was es eigentlich gelegen hat.”

    Was erachtet ihr denn als hohe Erwartung? 88%?
    Handeln nicht Dummquatschen - aber darin seid ihr ja geübt.*

    Friedrich

    *Tschuldigung, aber wenn man tagtäglich Klugquatschereien deiner Parteigenossen vor Augen hat, dann kann man einfach nicht anders. Sieh es einfach als natürliche Reaktion nach dem Ursache-Wirkung-Prinzip an.
    Ach so, bist du nebenbei auch noch “Björn” oder wechselt ihr euch ab? IP-Nummern sind schon eine lästige Erfindung. - Schriftleitung Altermedia

  • 48 NPD UNNA/HAMM // Apr 24, 2007 at 11:31

    Dummquatschereien gibt es auf vielen Seiten. Die Weisheit hat im rechten Lager auch wohl kaum jemand exklusiv gepachtet. Man sollte solche gegenseitigen Vorwürfe lassen. Wem sollen diese “Anmistereien” eigentlich nutzen??

    *Wenn man auf den einen oder anderen Kommentar reagiert, heißt dies nicht das Kommentator und Kommentarkommentierer im selben Lager stehen.
    Mag allenfalls sein, daß sie dort irgendwann mal sitzen werden, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte. - Schriftleitung Altermedia

  • 49 Nanga Parbat // Apr 24, 2007 at 11:35

    @Suebe

    Es wäre schön wenn die eingefleischten Antijudaisten hier diesen Artikel einmal lesen würden. Hier sehen wir am Beispiel Gerhard Menuhins nämlich ein schönes Beispiel, daß auch Juden Bestandteil der nationalen Bewegung sein können und sogar ein wichtiger, denn nichts schützt einen logischerweise besser vor dem Vorwurf “Antisemit” zu sein als ein jüdischer Mitstreiter. Aber ich weiß, daß die Fraktion der ewigen Judenhasser jetzt gleich wieder mit den Protokollen und diversen absurden Verschwörungsphantasien kommt und die Schriftleitung sich sicher auch keinen antijüdischen Kommentar verkneifen kann.

  • 50 DPMA // Apr 24, 2007 at 11:58

    @ NPD KV UNNA/HAMM

    „Aber haben wir nicht die verdammte Pflicht und Schuldigkeit um unser Volk zu kämpfen und nicht nur tolle Kommentare im Internet zu verfassen?”

    Gut gebrüllt Löwe! Aber Gegenfrage: Was genau sollten wir tun? Wie die Zeugen Jehovas oder die Mormonen mit ‚Dem Geheimnis des Westens’, der Bibel oder Fichte in der Hand von Tür zu Tür gehen und versuchen mit den Leuten über Dinge zu reden, denen sie innerlich längst abgestorben sind? Auf die Zeil stehen, und von der Konstabler hohen Stufen die Bröselbotschaft ausrufen? Hinter einem Polizeikordon hertrotten, begleitet vom Gegröle der Antifa? Alle paar Monate ins Wahllokal rennen und das System mit einem Kreuzchen legitimeren? Zum tausendsten Mal einen Artikel verfassen, der ganz bestimmt sowieso nur von denen gelesen wird, die den Inhalt bereits kennen? Ein bisschen mehr Geld spenden? Und wenn es in Deutschland nicht schon blasphemisch klingen würde, könnte man sogar noch hinzufügen: Beten?

    Das einzige, was mir wirklich dazu einfällt, ist ein alter Pink Floyd Song:
    Ooooh you cannot reach me now
    Ooooh no matter how you try
    Goodbye cruel world it’s over
    Walk on by
    http://www.bruder-franziskus.de/pinkfloyd/wall26.htm

  • 51 Schörner // Apr 24, 2007 at 12:30

    @Nanga Parbat
    Eine Schwalbe macht keinen Sommer.

  • 52 J.B. // Apr 24, 2007 at 13:15

    @Reinhard:
    „Ich hör jetzt auf die Ergebnisse durchzuschaeun (war nue a-e in einem Landkreis), aber die NPD hat gegenüber der Kommunalwahl im grossen und ganzen überall verloren.“

    Gegenüber welcher Kommunalwahl? Gibt es dafür eine Quelle? In dem von Dir bemühten Landkreis ist die NPD von 3,8 % (2004) auf 4,7 % (2007) gestiegen. http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw07/erg/kreis/kw.15084.ergtab.frame.html

    Interessant ist, daß der dortige NPD-Direktkandidat sogar 5,1 % erzielt hat, was wohl bei „Denkzettelwahlen“ recht unüblich ist, bei denen man mit Schock-Parteien abstraft.
    http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/wahlen/lr07/erg/kreis/lr.15084.ergtab.frame.html

    Ich behaupte, daß Protestwähler weitgehend Zuhause blieben, und eher die Stammwähler zur Wahl gegangen sind. Sonst sähe es für die NPD ein paar Prozente besser aus. Ich hatte für die Südzipfel 10 %, den Norden 3 % und die Mitte von „Sachsen-Anhalt“ 5 % geschätzt.

  • 53 Lina // Apr 24, 2007 at 13:50

    @Nanga Parbat

    ..Hier sehen wir am Beispiel Gerhard Menuhins nämlich ein schönes Beispiel, daß auch Juden Bestandteil der nationalen Bewegung sein können und sogar ein wichtiger, denn nichts schützt einen logischerweise besser vor dem Vorwurf “Antisemit” zu sein als ein jüdischer Mitstreiter…

    Die Vorstellung, dass Ihre Nationale Bewegung der Verurteilung “Antisemitismus” dadurch entgeht, dass der eine oder andere Jude Sie unterstützt ist absurd bzw. traumtänzerisch. Denn nicht einmal Juden selbst entgehen diesem Anwurf, wie das z.B. Finkelstein als ein- aber sicher nicht einziges- Beispiel eindrucksvoll belegt. Tatsächlich wird doch schon jeder Jude, der nicht in das Hohe- Hurra-Israel- Lied einstimmt, als “jüdischer Selbsthasser” diffamiert und mundtot gemacht- da muss er nicht einmal mit der DVU oder NPD sympathisieren.

    Eine deutsche, nationale Bestrebung, die die Souveränität des Landes anstrebt, wird IMMER als antisemitisch-rassistisch-faschistisch deklariert werden. Das hat sich nämlich bewährt und es den verschiedenen wirtschaftlichen, ideologischen, religiösen und politischen Gruppierungen ermöglicht, die eigenen Interessen durchzusetzen und als sine qua non zu installieren.

    Im Übrigen: War nicht Gerhard Menuhins Interview in der National-Zeitung der Grund, warum ihn die Yehudi-Menuhin-Stiftung fristlos entließ ?

    Lina

  • 54 Friedrich // Apr 24, 2007 at 14:14

    *Eben wo ist diese Alternative? Wenn nicht in der NPD, wo dann???

    Der Hausmeister

    Natürlich bei Altermedia!

  • 55 Worch // Apr 24, 2007 at 14:27

    @ JA:

    Ja, da hast du dich verschätzt. Wie ich hörte, nicht als einziger in der NPD; viele dort werden bessere Ergebnisse erwartet haben. Lassen wir mal den Anflug von Häme beiseite und fragen uns nach den Gründen. (Dafür, daß man sich ein wenig verschätzt hat.)

    Letzte Manifestation des Wählerwillens in Sachsen-Anhalt (im ganzen Bundesland) war vor fast genau einem Jahr die Landtagswahl. Die DVU bekam dort exakt 3 Prozent. Welche Annahme sprach dafür, daß die NPD besser abschneiden würde?

    Einmal die Einbildung, ein Wahlkampf mit vorzeigbarem Personal (an Infoständen und so weiter), mit Direktkontakt zum Bürger, würde mehr bringen als die Dr.-Frey’sche Methode, eher anonym-gesichtslos aufzutreten und dafür massive optische und Wurfzettelwerbung zu machen.

    Zum anderen der nicht eingebildete, sondern reale Fakt, daß bei einer Kommunalwahl ohne fünf-Prozent-Hürde eher weniger Gefahr ist, daß eine Stimme für Splitterparteien verschenkt ist.

    Das erste war ersichtlich eine Einbildung. Genährt wird sie dadurch, daß man den Mainstream-Medien gern da glaubt, wo es einem angenehm ist, ihnen zu glauben. Die Mainstream-Medien bezeichnen die DVU immer als “virtuelle” Partei, als “gesichtslos” und ohne profiliertes Personal, worin sie ihren Mangel sehen. Zwar ist das objektiv ein Mangel, aber ob oder wie er sich bei Wahlen wirklich auswirkt, weiß niemand. Des Wählers Wille ist unerforschlich… - Es ist allerdings ein Fehler, den Mainstream-Medien immer dann zu glauben, wenn es einem selbst gerade mal paßt. So wenig, wie die Mainstream-Medien selbst objektiv sind, wäre diese Form des Umgangs mit ihnen auch nur annähernd objektiv.

    Tatsächlich hat die NPD da, wo sie angetreten ist, das Ergebnis von Dr. Frey ein wenig überrundet. Nur ein ganz klein wenig. Ich bin zu faul, es auszurechnen, nach relativen und absoluten Zahlen, aber es sieht bei überschlägiger Berechnung so aus, als wäre sie im Schnitt eher an vier als an drei Prozent herangekommen. Und alles, was über glatt drei Prozent war, ist nun mal objektiv (wenngleich sehr geringfügig) mehr als bei der DVU.

    Die Erklärung hierfür ist allerdings bereits geliefert: Bei einer Wahl ohne Prozenthürde reichen schon rund 1,7 Prozent, um einen Kandidaten in einem etwa 60-köpfigen Kreistag zu haben.

    Nun denkt die Partei, der du angehörst (oder mit der du sympathisierst) immer, sie sei die bessere nationale Partei als die des Dr. Frey, weil sie eben mehr Partei sei, weil sie mehr ein parteiliches Innenleben und eine Innenstruktur habe als die DVU. Das ist richtig. Die Frage ist nur, für wen außer für ein Fachpublikum das wichtig ist? Für den Wähler? Wirklich?! Der Wähler interessiert sich für solche Dinge deutlich weniger als der über-informierte Angehörige unserer politischen Kreise. Und je mehr wir über-informiert sind und je mehr wir uns vornehmlich bis ausschließlich innerhalb unserer eigenen Kreise bewegen und uns mit unseren eigenen Themen befassen, desto weniger können wir nachvollziehen, was im Kopf des Wunder-Wesens Wähler vor sich geht.

    Um es deutlicher zu sagen: Wir sind in einer verdammt ähnlichen Denkfalle wie das politische Establishment von CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKSPARTEI.

    Bestenfalls zeigt sich daran wieder, daß Politik eine sehr un-exakte Wissenschaft ist (auch wenn man das an Universitäten studieren und darin Diplome erwerben kann). Oder vielleicht überhaupt keine Wissenschaft, sondern eher eine Frage von Glück und Gespür und anderen, nicht wissenschaftlich erfaßbaren Aspekten.

    Das sind alles Gründe, warum man sich mit Einschätzungen recht leicht verschätzen kann. Wählerstimmen werden aber nun mal nicht geschätzt, sondern gezählt.

    Grüße
    Christian Worch

  • 56 NPD UNNA/HAMM // Apr 24, 2007 at 15:43

    An DPMA, auch ,wenn Sie sich lustig über diese einzelnen Aktionen machen ( verstehen wir durchaus, da die Lage manchmal nur mit Ironie ertragbar ist ) meinen wir genau diese Aktionen. Solange uns allen nichts besseres einfällt, haben wir keine anderen Möglichkeiten. Wenn Sie das Ei des Columbus entdeckt haben sollten, geben Sie uns sofort Bescheid. Wir machen mit

  • 57 Nanga Parbat // Apr 24, 2007 at 17:03

    @Lina

    Es geht nicht darum gegenüber dem antideutschen und antinationalen Establishment unangreifbar zu werden. Die werden immer hetzen und diffamieren. So naiv bin ich nicht und das ist auch gar nicht wünschenswert. Was der Hauptfeind denkt, sagt, meint und tut sollte der Rechten sch… egal sein. Es geht darum was potentielle Wähler und Unterstützer über einen denken und da nun einmal viele potentielle Wähler bei allen Sympathien für die Nationalen “Antisemitismus”strikt ablehnen ist es nicht unvorteilhaft zeigen zu können, daß man gegen Zionismus und die jüdische Lobby ist aber nicht gegen die Juden an sich.

  • 58 DPMA // Apr 24, 2007 at 18:53

    @ NPD UNNA/HAMM

    „Wenn Sie das Ei des Columbus entdeckt haben sollten, geben Sie uns sofort Bescheid.“

    Vielleicht Kommentare in Altermedia schreiben?

  • 59 Detlef // Apr 24, 2007 at 19:46

    @Nanga Parbat daß man gegen Zionismus und die jüdische Lobby ist aber nicht gegen die Juden an sich.

    Das lässt sich nicht auseinanderhalten. Bestes Beispiel ist doch der genannte Gerhard Menuhin. Wenn es um deren Machtanspruch geht, gehen die selbst über die Leichen ihrer „Brüder und Schwestern“.

    Der Kampf muss sich, wie Luther oder die wichtigen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts propagierten, gegen „die Juden“ richten.
    Die Frage, ob damit zwangsläufig jeder einzelne gemeint ist, kann dabei offen bleiben. Bekanntlich haben ja auch Nationalsozialisten einzelnen Juden Hilfe gewährt, ohne gleich die Sache zu verraten. Dissidenten aus ihrem Lager genießen natürlich Solidarität.
    Das Anknüpfen an diese alten Werte, dürfte eine Grundvoraussetzung sein, damit Deutschland wieder nationale Würde wiederfindet.

    Der Weg: Keine Doppelstaatsbürgerschaft mehr für Juden (wie bei Türken).
    Sollten Juden ihre verbrecherischen Lehren (siehe Tora oder altes Testament) nicht revidieren, sowie den völkischen Part aus ihren Schriften streichen, muss ein Verbot dieser volksverhetzenden Lehren oder des Judentums angestrebt werden.
    Jedem Verein oder jeder Partei, hätte man schon wegen einer dieser Gebote/Lehren das Licht ausgeschaltet.
    Nichtbefolgung zieht wegen Unterstützung und geplanter Taten (siehe Tora) die Inhaftierung mit anschließender Sicherheitsverwahrung nach sich. Dies läst sich der Bevölkerung anhand der perversen Beispiele aus der Tora/alte Testament plausibel darstellen.

  • 60 NPD-Freund // Apr 24, 2007 at 23:05

    @Schörner
    In einem anderen Komentarstrang hatten wir die Diskusion über die Dummheit der Wähler.Nun die Dummheit der Wähler kann ich nicht beweisen aber ich habe hier einige Beispiele von IHK Prüfungen und was da so verzapft wurde! Viel Spaß beim lesen!

    Schon merkwürdig, was so mancher Prüfer sich anhören muss in seiner Laufbahn…

    Prüfer: Sie gucken doch bestimmt Fernsehen. Wissen Sie was die Buchstaben
    ARD bedeuten?
    Azubi: Kann ich auf Tafel schreiben?
    Prüfer: Ja bitte.
    Azubi (schreibt): Das ÄRDste
    Prüfer: Und was heißt ZDF?
    Azubi: Zweiter Deutschfunk.
    Prüfer: Und PRO7?
    Azubi: So für Kinder ab sieben, oder?

    Prüfer: Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands?
    Azubi: Berlin.
    Prüfer: Bevor Berlin Hauptstadt wurde, welche Stadt war da Hauptstadt?
    Azubi: Da war Deutschland noch DDR, mit Hitler und so!
    Prüfer: Ach so? Wie hieß denn die Hauptstadt bevor Berlin es wurde?
    Azubi: Frankfurt, oder?
    Prüfer: Wie, Frankfurt, oder? Frankfurt/Oder oder Frankfurt, oder?
    Azubi: Jetzt weiß ich! Karlsruhe!

    Prüfer: Wieviele Tage hat ein Jahr?
    Azubi: 365.
    Prüfer: Gut! Und in Schaltjahren?
    Azubi: Einen mehr oder einen weniger, weiß nicht so genau.
    Prüfer: Überlegen sie mal in Ruhe.
    Azubi: Glaub einen weniger.
    Prüfer: Sind Sie sicher?
    Azubi: Dann einen mehr!
    Prüfer: Okay, wo kommt denn der zusätzliche Tag hin?
    Azubi: Ich glaub der wird in der Silvesternacht eingeschoben.
    Prüfer: Wie bitte?
    Azubi: Nee, Quatsch, das ist mit Sommerzeit, oder?
    Prüfer: Es wird ja ein ganzer Tag irgendwo eingeschoben, da wäre es ja
    sinnvoll, wenn man einen Monat nimmt, der sowieso wenig Tage hat. Welcher
    könnte das denn sein?
    Azubi: Jetzt weiß ich, Februar!
    Prüfer: Na also! Wissen Sie auch, wie oft wir Schaltjahre haben?
    Azubi (freudestrahlend): Ja, weiß ich ganz genau, alle vier Jahre, weil
    eine Cousine hat nämlich alle vier Jahre keinen Geburtstag!

    Prüfer: Wer war eigentlich John F. Kennedy?
    Azubi: Der war wichtig, oder?
    Prüfer: (schaut nur fragend)
    Azubi: Nicht von Deutschland oder so…
    Prüfer: Nein.
    Azubi: Hab ich auf jeden Fall schon mal gehört, gibt es nen Film von.
    Prüfer: Ja, aber wer war das?
    Azubi: Hat der was erfunden?
    Prüfer: (schaut fragend)
    Azubi: Krieg oder so?

    Prüfer: Wissen Sie, ob Deutschland eine Demokratie oder eine Monarchie
    oder eine Diktatur hat?
    Azubi: Weiß ich nicht so genau, war früher ja alles anders.
    Prüfer: Ja, früher waren wir auch mal Monarchie.
    Azubi: Ja weiß ich, mit Hitler.
    Prüfer: Nicht ganz, aber was ist mit heute?
    Azubi: Das hat sich ja erst neulich geändert.
    Prüfer: Das wäre mir neu! Wann soll sich das denn geändert haben?
    Azubi: So mit Mauerfall und so.

    Prüfer: Was ist ein Euro-Scheck?
    Azubi: Kannste Euro mit bezahlen, außer im Urlaub.

    Prüfer: Erklären Sie mir bitte, was ein Dreisatz ist.
    Azubi: Mit Anlauf und dann weit springen.

    Prüfer: Was sind so Ihre Hobbies?
    Azubi: Lesen, Musik und Rumhängen.
    Prüfer: Was lesen Sie denn so?
    Azubi: Programmzeitschrift.

    Prüfer: Wir haben seit einigen Jahren den Euro als Währung. Wie hieß die
    Währung davor?
    Azubi: Dollar!
    Prüfer: Nein, das ist z.B. die Währung in Amerika.
    Azubi: Ah Moment, jetzt weiß ich es: D-Mark.
    Prüfer: Na also! Was heißt denn das ‘D’ in D-Mark?
    Azubi: Demokratie?

    Prüfer: Zwei Züge stehen 100 Kilometer voneinander entfernt und fahren
    dann mit genau 50 km/h aufeinander zu. Wo treffen sich die Züge, bei
    welchem Streckenkilometer?
    Azubi: Kommt drauf an!
    Prüfer: Worauf kommt das an?
    Azubi: Ob die nicht vorher schon zusammenstoßen.

    Prüfer: Haben Sie eine Ahnung, wer die Geschwister Scholl waren?
    Azubi: Nö?
    Prüfer: Ich sehe aber in den Unterlagen, daß Sie zehn Jahre auf der
    Geschwister-Scholl-Schule waren.
    Azubi: Geschwister Scholl (Pause) Geschwister Scholl (Pause)… Nee, keine
    Ahnung.
    Prüfer: Schon mal was von der ‘weißen Rose’ gehört?
    Azubi: Aaaaah! Jetzt fällt’s mir ein: Musik, oder?

    Prüfer: In welchem Land ist die Königin von England Königin?
    Azubi: Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
    Prüfer (Unschuldsmiene): Nein, wieso?
    Azubi: Weil die schon tot ist!

    Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei skandinavische Länder?
    Azubi: Schweden, Holland und Nordpol.

    Prüfer: Wieviele Ecken hat ein Quadrat?
    Azubi (nimmt den Taschenrechner): Sagen sie mir noch die Höhe bitte!

    Prüfer: Julius Cäsar, schon mal gehört? Wer war das eigentlich?
    Azubi: Hat der nicht Jesus hinrichten lassen, so mit Bibel und so kenn ich
    mich nicht aus, bin evangelisch.

    Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei große Weltreligionen.
    Azubi: Christentum, katholisch und evangelisch.

    Prüfer: Der Papst lebt im Vatikan. Wo aber bitte liegt der Vatikan?
    Azubi: Ist ein eigener Staat.
    Prüfer: Ja richtig, aber der Vatikanstaat ist komplett vom Staatsgebiet
    eines anderen Landes umschlossen.
    Azubi: Hmmmm….
    Prüfer (will helfen): Aus dem Land kommen viele Eisverkäufer.
    Azubi: Langnese oder was?

    Prüfer: Wenn es in Karlsruhe zehn Minuten nach Eins ist, wie spät ist es
    dann im Köln um 12 Uhr mittags?
    Azubi: Da müsste man jetzt einen Atlas haben!

    Prüfer: Wenn ein Sack Zement 10 Euro kostet und der Preis jetzt um 10 %
    erhöht wird, wie teuer ist er dann?
    Azubi: Mit oder ohne Mehrwertsteuer?
    Prüfer: Es geht jetzt nur um den Endpreis.
    Azubi (rechnet wie wild mit dem Taschenrechner)
    Prüfer: Und?
    Azubi: Elf.
    Prüfer: Elf was?
    Azubi: Prozent.
    Prüfer: Sagen Sie mir einfach 10 Euro plus 10 Prozent, wieviel ist das?
    Azubi: 10 plus 11 ist Einundzwanzig!

    Prüfer: Was ist die Hälfte von 333?
    Azubi: 150 Rest 1.

    Prüfer: In welcher Stadt steht der Reichstag?
    Azubi: Vor oder nach der Wende?
    Prüfer: Heute.
    Azubi: Ist jetzt nicht mehr Deutschland, oder?

    Prüfer: Wer ist Helmut Kohl?
    Azubi: Kann ich jemanden anrufen?

    Prüfer: Durch welches Ereignis wurde der Erste Weltkrieg ausgelöst?
    Azubi: Ui, sowas dürfen Sie mich nicht fragen. (Kicher)
    Prüfer: Doch, überlegen Sie mal, das könnten Sie wissen.
    Azubi: Fragen Sie mich was von Next Generation und das weiß ich!

    Prüfer: In einer Waschmaschine benötigen Sie pro Waschgang 100 Gramm
    Waschpulver. In einem Karton sind 10 Kilogramm. Wie oft können Sie damit
    waschen?
    Azubi: Ja, wie jetzt?
    Prüfer: 10 Kilogramm haben Sie, jedes Mal verbrauchen Sie 100 Gramm.
    Azubi: Ich hab ja nix an den Ohren.
    Prüfer: Ja und die Antwort?
    Azubi: Ey, ich lern Reisebürokaufmann, nicht Waschfrau.
    Prüfer: Gut, ein Reiseprospekt wiegt 100 Gramm. Sie bekommen einen Karton
    von 10 Kilogramm. Wie viel Prospekte sind da drin?
    Azubi: Das ist voll unfair!
    Prüfer: Das ist doch ganz einfach.
    Azubi: Weiß ich auch.
    Prüfer: Dann rechnen Sie doch mal.
    Azubi: Was?
    Prüfer: 100 Gramm jeder Prospekt, 10 Kilo im Karton.
    Azubi: Komm, mach Dein Kreis, daß ich durchgefallen bin, so’n Scheiß mach
    ich nicht!

    Gleiche Aufgabe, anderer Prüfling:
    Prüfer: Rechnen Sie doch bitte mal!
    Azubi: Klar, kein Problem! Zehn Kilogramm sind 20 Pfund. 5 Prospekte sind
    ein Pfund. 100 Prospekte!
    Prüfer: Prima! (Freut sich, dass der Prüfling, zwar über den Umweg des
    Pfundes, sicher und schnell zum Ergebnis gekommen ist.)
    Azubi: Und das Ganze jetzt mal 10!

    Prüfer: Wann war der Dreißigjährige Krieg?
    Azubi: In Vietnam oder?

    Prüfer: Was bedeuten die Begriffe brutto und netto?
    Azubi: Irgendwie so mehr oder weniger.
    Prüfer: Ach was?
    Azubi: Doch, brutto ist mit Verpackung…
    Prüfer: Und netto?
    Azubi: Das ist das Gewicht der Verpackung.
    Prüfer: Was ist dann Tara?
    Azubi: Der hat das erfunden, oder?

    Prüfer: Bevor es Geld gab, wie haben die Menschen da Waren gehandelt?
    Azubi: Tauschhandel.
    Prüfer: Ja.. (wird vom Azubi unterbrochen)
    Azubi: Wenn man da eine Playstation wollte, mußte man einen Haufen Spiele
    abdrücken, um sie zu kriegen.

    Prüfer: Wann wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet?
    Azubi: Das war in Österreich.
    Prüfer. Nicht wo, sondern wann.
    Azubi: Vorher!

    Prüfer: Wann fand die deutsche Wiedervereinigung statt?
    Azubi: Als die Ossis gehört haben, dass wir den Euro haben, sind sie alle
    rüber.
    Prüfer: Wann?
    Azubi: Als Hitler in Berlin den Krieg verloren hat.

    Prüfer: Wer war Ludwig Erhardt?
    Azubi: Den haben meine Eltern so gerne geguckt. War doch der mit der
    dicken Brille.
    Prüfer: Und was war Ludwig Erhardt?
    Azubi: Schauspieler!
    Prüfer: Sie meinen Heinz Erhardt!
    Azubi: Heinz Erhardt war doch der Helfer von Rudi Carrell, oder?

    Prüfer: Im Zusammenhang mit der Börse hört man immer den Begriff DAX. Was
    ist denn der DAX?
    Azubi: Nee, ich weiß schon, ist kein Tier, oder?
    Prüfer: (schüttelt den Kopf)
    Azubi: Nee, ist klar.
    Prüfer: Und?
    Azubi: Ne Abkürzung?
    Prüfer: (nickt)
    Azubi: Es gibt kein Wort das mit X anfängt!
    Prüfer: Vielleicht gibt es ja ein Wort, das mit X aufhört!
    Azubi: Taxi!

    Prüfer: Ein Kubikmeter besteht aus wie vielen Litern? Rechnen Sie doch mal,
    wie viele Liter passen in einen Kubikmeter!
    Azubi: (starrt den Prüfer mit offenem Mund an)
    Prüfer: Können Sie das?
    Azubi: (starrt den Prüfer weiter verständnislos an)
    Prüfer: Schauen Sie, einen Liter Wasser kann man ja auch in einen Würfel
    bestimmter Kantenlänge umrechnen, wie viele Würfel passen dann in ein
    Kubikmeter?
    Azubi: Ja aber Liter ist doch für Wasser und Kubikmeter für Wohnungen.
    Prüfer: Wie bitte?
    Azubi: Ja, die Wohnung von meinen Eltern ist 85 Kubikmeter groß.
    Prüfer: Was Sie jetzt meinen ist ein Flächenmaß, Sie meinen Quadratmeter!
    Azubi: Ich dachte, Quadratmeter ist nur wenn es viereckig ist und
    Kubikmeter
    wenn es etwas ungünstig geschnitten ist.

    Prüfer: Wer war denn Carl Benz?
    Azubi: (war laut Unterlagen auf dem Carl-Benz-Gymnasium): Ein berühmter
    Erfinder!
    Prüfer: Und was hat er erfunden?
    Azubi: (mit stolzgeschwellter Brust): Das BENZin!

    Prüfer: Wenn ein Artikel 85 Cent kostet, wieviele Artikel können Sie dafür
    kaufen, wenn Ihnen 12 Euro zur Verfügung stehen?
    Azubi: Ich würde eine Analyse machen.
    Prüfer: Sie könnten aber auch einfach rechnen.
    Azubi: Ich würde Angebot und Nachfrage analysieren, den Markt studieren
    und versuchen herauszufinden, wo ich den Artikel billiger bekomme.
    Prüfer: Das ist ja alles schön und gut. Aber jetzt stellen Sie sich vor,
    sie hätten das schon alles gemacht und hätten herausgefunden, dass der
    Artikel exakt für 85 Cent zu bekommen ist.
    Azubi: Ich würde entweder warten bis ich mehr Geld hätte oder bis der
    Artikel einen besseren Preis hat.
    Prüfer: Warum machen Sie es sich so schwer?
    Azubi: Weil 85 Cent nicht in 12 Euro passt.
    Prüfer: Passt doch!
    Azubi: Aber nicht wirklich!

    Prüfer: Konrad Adenauer, haben Sie diesen Namen schon mal gehört?
    Azubi: Ja klar.
    Prüfer: Und wer war das?
    Azubi: Hat der nicht die D-Mark erfunden?

    Prüfer: Wer war der erste deutsche Bundeskanzler?
    Azubi: Helmut Kohl.
    Prüfer: Der war nicht der erste.
    Azubi: Doch, der war schon Kanzler als ich geboren wurde.
    Prüfer: Und vorher? Gab es da keine Kanzler?
    Azubi: Nur den Hitler.

    Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte sechs Länder, die an die Bundesrepublik
    Deutschland grenzen.
    Azubi: Holland, Niederlande, Schweden, Spanien, Portugal, England.

    Prüfer: Die moderne EDV erleichtert den Büroalltag. Nennen Sie Beispiele
    dafür.
    Azubi: Haben wir nicht mehr gehabt, wir haben schon Computer.

    Prüfer: Nennen Sie mir einige Länder der europäischen Gemeinschaft.
    Azubi: Kenn ich alle! Frankreich, Belgien und das dritte fällt mir jetzt
    nicht ein.

    Prüfer: Der längste Fluß Deutschlands ist welcher?
    Azubi: Der Nil.

    Prüfer: Wer war Napoleon?
    Azubi: Der mit der Guillotine?

    Prüfer: Erzählen Sie mir doch etwas über die Bedeutung der folgenden
    Erfindungen: Das Rad, die Dampfmaschine, das Telefon, der Computer.
    Azubi: Sie haben ein vergessen: dem Handy!
    Prüfer: Nee, nee, Telefon habe ich gesagt.
    Azubi: Telefon ist doch mit Kabel, Handy ohne!

    Eine junge Frau, hübsch, blond, in den
    übrigen Fragen nicht schlecht gewesen, bekommt noch eine Frage aus dem
    Bereich des Allgemeinwissens.
    Prüfer: Der erste Mensch im Weltall, wie hieß der?
    Azubi: James Tiberius Kirk! Da staunen Sie, oder?
    Prüfer: Allerdings!
    Azubi: Dass ich sogar wusste, was das “T” in James T. Kirk bedeutet.
    Prüfer: Schon mal was von Juri Gagarin gehört?
    Azubi: Selbstverständlich!
    Prüfer: Ja und?
    Azubi: Der hat doch so Löffel verbogen, im Fernsehen.
    Prüfer: Aha, und Mr. Spock war der erste Mann auf dem Mond.
    Azubi: Nein, das war Louis Armstrong!

  • 61 Schörner // Apr 25, 2007 at 10:42

    @NPD-Freund:
    Sowas sagt nicht allzuviel über den Menschen.
    Oder wollen Sie eine Nachhilfeschule gründen, wo das ein Kriterium ist?
    Wer einen Kern einer politischen Bewegung aufbauen will, darf sich nicht nach völlig untauglichen Kriterien orientieren, sd. muß schon wissen, worauf es in erster Linie ankommt.

    Der Charkater, die Persönlichkeit, hat an oberster Stelle zu stehen!

    Und was nützt im Vergleich zum Ungebildeten der Doppeldoktor, der meint, nur wegen seiner Ausbildung und berufl. Stellung schon Entscheidungsbefugnisse verdient zu haben, oder auf andere herabblicken zu können, obwohl er ein Feigling und ein mieses Charakterschwein ist?
    Genauso gibt es auch das dumme, ungebildete Charakterschwein in großer Zahl.

    Und selten aber doch, den gebildeten, intelligenten, kultivierten Vorzeigecharakter.
    Daß letzter das Ideal für eine wahrhaftige Bewegung darstellt und dieser ganz besonders wertvoll ist, sollte zwar klar sein, und wird als Tatmensch bei einer Positivauslese sowieso nach vorne kommen, heißt aber nicht, daß Bildung alleine auch nur irgendetwas aussagt.

    Diese (allgemein)bildungsmäßigen Kriterien sind also für den Aufbau einer guten Widerstandsgruppe nur sehr bedingt tauglich.

  • 62 Lina // Apr 25, 2007 at 13:01

    @Nanga Parbat

    Ich möchte gerne auf Ihr Posting antworten, muss allerdings dazu Ihren Begriff „potentieller Wähler“ klären. Ich begreife diesen von Ihnen verwendeten Terminus als Synonym für „den normalen, durchschnittlichen katholischen, evangelischen oder atheistischen Deutschen“ und hoffe, dass diese Interpretation richtig ist. Das zum besseren Verständnis.

    Den meisten „potentiellen Wählern“ ist gar nicht bewusst, wie viele (oder wie wenige) Juden tatsächlich in Deutschland leben, für sie beschränken sich „die Juden“ auf den ZdJ und Friedmann. Der „potentielle Wähler“ glaubt auch nicht, dass „Rechtsextreme“ speziell gegen Juden seien: Er glaubt, sie seien generell „rassistisch“ und fürchtet, sie wollten „die Demokratie abschaffen” und ein neues „drittes Reich“ errichten. Die Gründe, warum aus diesen „potentiellen Wählern“ konkrete Wähler werden könnten, sind:

    Die Ablehnung einer weiter voranschreitenden Überfremdung mit all den daraus resultierenden Nachteilen- finanziell wie kulturell.
    Die Ablehnung des inflationären Vorwurfes Rassismus-Antisemitismus-Fremdenfeindlichkeit und des zelebrierten Schuldkultes, der von ihnen als Instrument der Gängelung und Indoktrination erkannt wird.
    Die Ablehnung, weiterhin als Deutscher zum „Menschen zweiter Klasse“ herabgewürdigt zu werden.
    Der Ekel, dass unsere Urgroßväter als „marodierende Mörderbande“ stigmatisiert werden, als sie für nationale Interessen kämpften, hingegen die Urenkel als Vasallen fremder Interessen gehorsam töten und getötet werden dürfen.
    Die Erkenntnis, dass ein Volk auch entwurzelt sein kann, obwohl es in seinem eigenen Land lebt und - daraus ableitend
    Die Sehnsucht, sein Heimatland endlich als Heimat empfinden zu können

    Das ist jedenfalls die Quintessenz dessen, was ICH in Gesprächen mit den „potentiellen Wählern“ heraus hörte. Deshalb lassen Sie es mich zum Abschluss kurz und etwas polemisch auf den Punkt bringen: Wählbar wäre eine nationale Partei, der es gelänge, diese Befürchtungen und Sehnsüchte in ein glaubwürdiges, politisch vernünftiges Programm umzusetzen, OHNE den Anschein zu erwecken, KZ, Gestapo, HCN und Diktatur seien die dafür probaten Instrumente.
    Die Zustimmung oder Ablehnung einer deutsch-nationalen Partei durch Juden würde dabei keine Rolle spielen.

    Lina

  • 63 Stephan Fattinger // Apr 25, 2007 at 15:44

    Der Mißerfolg der NPD liegt nicht nur an ihrem hölzernen, antiquierten und zum Teil tumben Auftreten. Sie wird offensichtlich nur mehr als polternder und uninteressanter Außenseiter wahrgenommen. - Altermedia nimmt auch Bezug auf den jüngsten Mißerfolg von LePen. Die Front National zeigt sich seit langem als modern geführte, hervorragend moderierte Bürgerpartei, die in der Lage ist, das Volk direkt anzusprechen. Da in fast ganz Frankreich vertreten, nimmt sie seit eh und je vor Ort Stellung zu den Bedürfnissen, Problemen, Ängsten und Hoffnungen des Volkes und bietet regional abgestimmte, hochinteressante, praktikable Alternativen an. Man müßte meinen, ginge es um die ureigensten Interessen des weißen Frankreich, müßte die FN schon längst Regierungspartei und LePen Präsident sein. Nix dergleichen. Das liegt wahrscheinlich daran, daß man dem Großteil der Völker (West)Europas seit 1945 gezielt und systematisch und total erfolgreich die Birne weich gemacht hat. Kollektive Verblödung, paranoid-selektive Wahrnehmung der Massen im Sinne von masochistischer und untergangssehnsüchtiger Bejahung des herrschenden Systems. Überall, in Deutschland, Frankreich, England usw. betrügen und belügen die korrupten, dummen und feigen Systempolitiker ihre Völker, scheißen ihnen systematisch und oft hohngrinsend auf die Köpfe. Eine skandalträchtige Schießbudenfigur wie Sarkozy etwa feiert einen umjubelten Wahltriumph. Also, mit Lenin fragen: Was tun? Tja, was? Wandelte sich die NPD zu einer modernen Partei wie es die Front National ist - sie wäre dem deutschen Michel weiter kein Wimpernzucken wert. Geschieht kein Wunder, regieren bald die Anatolier und die Afrikaner. Prost Mahlzeit!

  • 64 Schörner // Apr 26, 2007 at 9:04

    @Stephan Fattinger
    Danke für die Darstellung des FN.
    Sein Scheitern liegt in zwei Hauptursachen begründet:

    1. Auch eine noch so “professionell” agierende Partei, ist und bleibt keine Alternative, solange sie nicht eine positive Selektion des Menschentypus vornimmt. Auch in dieser Hinsicht ist der FN wie jede etablierte Partei.

    2. Sind die Menschen so, wie sie sind. Zuerst kommt das eigene Wohl, dann das der anderen.
    Addiert man dazu die Möglichkeiten die heute das Regime un die Hochfinanz zur Meinungsmanipulation besitzt, sollte einleuchten, warum die Dinge so sind, wie sie sind.

    Wir haben es hier weniger mit außergewöhnlichen Umständen zu tun, sd. mit einer völligen Fehleinschätzung der menschlichen Natur seitens der Nationalisten.

    Der Mensch bildet dann Gruppen, wenn er sie braucht.
    Geht es ihm “gut”, und das ist gegeben solange alle Grundbedürfnisse mehr als befriedigt sind, gibt es vion seinem biologischen Ablaufprogramm keinen Grund, seine Zukunft, oder sein Leben zu riskieren.
    Genau das stellt das Regime in ausreichendem Maß in vollem Überfluß zur Verfügung.

    Es ist also m.E. ein fundamentaler Fehler zu meinen, man könnte in solchen Zeiten “erfolgreich” sein. Alles was möglich ist, sind erfolgreiche Wahlergebnisse - aber das System kann man damit nicht beseitigen, weil es die Menschen nicht beseitigt haben wollen. Es funktioniert.

    Das Problem das wir haben ist, daß wir die Gruppe als hohes und höchstes Gut erkannt haben. Diese Gruppe wird nun versucht vom Weltfeind und der Hochfinanz versucht aufzulösen. Solange aber der Wohlstand herrscht, ist das den Menschen schnurzpiepegal.
    Das einmal zu begreifen, ist ungemein wichtig.
    Die Menschen dann für dumm anzusehen, oder sie zu verachten, ist dasselbe, wie auf das Wetter zornig zu sein.
    Es ist die Natur des Menschen, daß er so ist.

    Daher wäre es wirklich Zeit zu erkennen, daß wir in der Tat vor einer Zeitenwende stehen:

    1. Das Regime ist relativ knapp vor seinem Sieg. Wenn es ihm gelingt den Wohlstand noch zwei drei Generationen in Europa aufrechtzuerhalten, ist eine re-Ethnisierung in Europa, die zur Ausbildung von geschlossenen, genügend großen Siedlungsräumen führt, nicht mehr möglich. Das wäre der Sieg des Weltfeindes, von dem der Führer bereits seinerzeit gesprochen hat.
    Was uns dann noch bleibt, ist die Bildung von Enklaven, v.a. geistiger Natur und den Volksgemeinschaftsgedanken aufzugeben und sich ähnlich dem Juden, auf das Wohlergehen der eigenen Rasse zu beschränken, die Oberschichte zu stellen und somit genügend Einfluß zu haben, daß der rassische Kern noch möglichst lange irgendwie erhalten bleibt.
    Vielleicht ergibt sich ja mit einem Raumfahrt-Siedlungsprogramm ja irgendwann die Möglichkeit, unsere arische Rasse doch noch zu retten.

    2. Der Wohlstand bricht weg. Das halte ich persönlich für die bei weitem wahrscheinlichste Variante.
    In dem Moment beginnt das biologische Überlebensprogramm der Menschen wieder zu wirken. Der Einzelne, der heute sehr gut zurechtkommt, eigentlich sogar am besten alleine, da er sich da gesellschaftlich und beruflich am leichtesten nach oben arbeiten kann, ist dann verloren.

    Die Gruppenbildung ist ja in der Natur kein Selbstzweck. Die Ausbildung von Rassen und Völkern, ist eine Folge ders besseren Überlebenschancen als Gruppe möglichst gleichartiger Individuen.

    Mein Fazit:
    Diese Zeit sollten wir als Zeit der Vorbereitung begreifen. Jetzt sind die Hausaufgaben zu erledigen. Aber jetzt ist nicht die Zeit, die Wende herbeizuführen, oder unser Volk zu retten. Es will noch nicht gerettet werden. Es braucht sich selbst nämlich noch nicht.

  • 65 Stephan Fattinger // Apr 26, 2007 at 11:59

    @Schörner
    Danke für die wortmächtige Replik, ich kann ihr nur vollinhaltlich zustimmen, eine bessere und treffendere Analyse als die meine, weil tieferführend. Allerdings glaube ich weniger an einen Sieg des Systems (Regime) - so übermächtig und unbesiegbar es trotz seiner Verkommenheit und Verfaultheit auch zu sein scheint -, sondern an ein Wegbrechen des Wohlstandes weiter Volksschichten. Nicht zufällig taucht immer wieder das Thema “Drohende Verarmung des Mittelstandes” auf - es gibt bereits Bücher über dieses Thema -, diese Verarmung ist bereits voll im Gange und nicht nur in Deutschland wird man sich noch wundern, was da alles weg-und zusammenbricht! Das Fundament, auf dem dieses System steht, wird unaufhaltsam immer morscher, trotz der glänzenden Fassade und des immerwährenden Triumphgeheuls des Turbokapitalismus.

  • 66 Worch // Apr 26, 2007 at 13:50

    Einen selbstkritischen Ansatz zum Wahlergebnis findet man hier:
    http://www.widerstand.info/meldungen/1137.html
    Grüße
    Christian Worch

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