Von Christian Worch:
Der Versager von Barmbek!
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Der Versager von Barmbek heißt Peter Born und war Einsatzleiter der Polizei. Jener Polizei, von der die Hamburger Morgenpost am 2. Mai berechtigt schrieb, sie sei total überfordert gewesen und habe die Lage zeitweilig nicht mehr unter Kontrolle gehabt.
Natürlich muß man Herrn Born zugeben, daß er keine leichte Aufgabe hatte. Das zweifellos gut durchdachte Konzept der Polizei (räumliche Trennung) war unrealisierbar geworden, als das Hamburgische Oberverwaltungsgericht am Mittwochabend den Linken erlaubte, genau die gleiche Demonstrationsstrecke zu nehmen wie wir. Dies wurde wohl so ungefähr gegen 22.00 Uhr bekannt.
Trotzdem blieben noch mindestens 14 Stunden, um ein neues Konzept zu erstellen; am besten ein Konzept mit mehren Alternativen auf der Basis des „was-wäre-wenn-Spiels“. Wenn es darum geht, tausend Leute in einen Bahnhof hineinzuprügeln, kann die Polizei ja auch in Minutenschnelle agieren, teilweise sogar in Sekundenschnelle. Binnen 14 Stunden ein neues Konzept auszuarbeiten, sollte für eine professionell geführte Organisation also möglich sein.
Der Polizei Hamburg war es ersichtlich nicht möglich.
Und daher suchte Herr Born einen Sündenbock.
Wen nimmt man in den heutigen Zeiten als Sündenbock? Natürlich, die bösen Rechten! Das drückte Peter Born am Freitag gegen 13.oo Uhr auf einer Pressekonferenz dann ungefähr so aus:
“Wenn sich die Polizei nicht dazwischengeworfen hätte, dann hätte es Tote gegeben”, sagte Einsatzleiter Peter Born. “Das ist meine feste Überzeugung.”(SPIEGEL ONLINE)
Richtig melodramatisch ging es dann weiter:
„Er bezog sich dabei auf eine Schlägerei zwischen mehr als hundert “autonomen Nationalisten” und einer etwa gleich großen Gruppe linker Gegendemonstranten zum Beginn der stundenlangen Ausschreitungen. Besonders von der rechten Seite sei “nackte Gewalt” ausgegangen. Die rechten Autonomen seien auf Stichwort auf die Linken eingestürmt. “Es kam zu wüsten Schlägereien.” „(Gleichfalls SPIEGEL ONLINE)
An anderer Stelle liest es sich unter Berufung auf Peter Born folgendermaßen:
„Die Aggression ging von den Rechten aus.“ (STERN ONLINE)
Ah. Ja. Es waren Rechte, die den Bahnverkehr mit brennenden Reifen unterbrochen haben. Es waren Rechte, die ein Reifenlager nur 20 Meter von einer Tankstelle entfernt angezündet haben und damit eine gewaltige Treibstoffexplosion riskiert haben. Es waren Rechte, die schätzungsweise
acht PKWs „abgefackelt“ haben, darunter zwei Polizeiwagen. Es waren Rechte, die ihre eigenen Busse „entglast“ haben. Es waren Rechte, die immer wieder in kleienren oder größeren Trupps an die andere Demonstration heranzukommen versucht haben. Die dabei nicht nur gepöbelt, sondern ständig auch Steine, Flaschen, Obst oder Farbbeutel auf die anderen Demonstranten und die Polizei geworfen haben. Es waren Rechte, die Barrikaden gebaut und angezündet haben und die die Feuerwehr angegriffen haben, damit sie nicht mehr löschen konnte. Natürlich! Zweifellos! Ja! Denn, so Born:
“Die Aggression und nackte Gewalt ging von den Rechten aus”, sagte Einsatzleiter Born.“ (Nochmals STERN ONLINE)
Intessanterweise ist bei uns über diese „wüste Schlägerei“ zwischen zwei jeweils hundert oder mehr Personen umfassenden Gruppen de „Autonomen Nationalisten“ einerseits und der linken Gegendemonstranten andererseits zu Beginn der Ausschreitungen überhaupt nichts bekannt. Von einer wirklichen Massenschlägerei ist absolut nichts bekannt. Immer dann, wenn es mal dazu kam, daß größere Gruppen sich ohne dazwischenstehende Polizeikette relativ nahe kamen, waren die Linken geflüchtet, bevor es überhaupt zu einer Schlägerei kommen konnte. Und sie waren dann derart olympiareif weggelaufen, daß es selbst bei bösem Willen völlig zwecklos gewesen wäre, sie zu verfolgen. Panik kann ungeheuer leistungssteigernd wirken.
Also erzählt der Versager von Einsatzleiter schlichtweg eine Latrinenparole. Ein Gerücht, das ihm von irgendwem zugeflüstert worden ist und nach dem er wie nach einem rettenden Strohhalm in der Flut öffentlicher Kritik dankbar gegriffen hat. Oder das er selbst erfunden hat. Möglicherweise in einer schlaflosen Nacht nach einem verpatzten Einsatz, der zudem, was die Auflösung unserer Kundgebung am Ohlsdorfer Bahnhof betrifft, noch illegal war!
Auch wenn er als Einsatzleiter eine Niete war, erweist Peter Born sich in der Nachbereitung immerhin als intelligent im Sinne der vorherrschenden Meinung. Denn die Medien springen zweifellos dankbar darauf an, wenn ihnen die bösen Rechten als Sündenbock präsentiert
werden. So bringt er sich selbst aus der Schußlinie medialer Kritik. Welch Zufall, daß der Mann mit Vornamen Peter heißt! Was er treibt, nennt man ein „Schwarzer-Peter-Spiel“. In Zeiten von Video-Games,Chatrooms und anderen elektronischen Unterhaltungsmöglichkeiten sicherlich aus der Mode gekommen; aber gleich mir ist Peter Born wohl alt genug, um es aus Kindertagen noch zu erinnern.
Traurig nur, daß er dabei klar gegen das behördliche Neutralitätsgebot verstoßen hat. Vor allem, indem er eine „wüste Schlägerei“, nein, pardon, gleich mehrere „wüste Schlägereien“ erfunden hat, die es überhaupt nicht gegeben hat.
Für den grünen Teil der neuen schwarz-grünen Landesregierung mag eine solche blühende Phantasie eine Empfehlung sein. Nach dem Beamtenrecht ist sie nicht zulässig. Aso sind dienstrechtliche Konsequenzen zu ergreifen. Der Mann hat erst versagt und dann wilde Erfindungen in die Welt gesetzt. Das eine oder das andere allein mag heutzutage ja noch als verzeihlich gelten. Die Kombination von beidem ist zuviel.
Hamburg, den 2. Mai 2008
Christian Worch





154 responses so far ↓
1 Pooly // May 2, 2008 at 21:57
Die Linken pöbeln und wenns ernst wird gehn die laufen…
Und dann sinds die bösen rechten gewesen..
2 Eine andere Feldpostnummer // May 2, 2008 at 22:16
Mal ein wahres Wort von Hamster zu Nazi, wenn die relevanten Medien schreiben dass die Aggression von den Faschisten ausgint oder zumindest überwiegend von diesen dann ist dem eben so, in den Augen der Welt, was sie dann in ihrer Subkultur verlauten lassen kann nicht mehr sein als krampfige unglaubwürdige Agitation, diesen Schrieb hätten sie bleiben lassen können, man sollte eben auch mit Anstand verlieren können.
Nur weil sie nun mit Hamburg und Stolberg wieder etwas Betätigung gefunden haben müssen sie nun nicht gleich den Pegasus satteln, nach einigen Jahrzehnten und ich weiss nicht wie vielen Einnahmen aus ihren Immobilien sind sie nicht ganz (dazu braucht man ihre Fähigkeiten zu sehr) aber einigermaßen erledigt, schon ein Stück auf´s Altenteil geschoben, haben sie Leipzig schon vergessen? Da wurde klar gesagt dass der Worch “kostenlos” doch gefälligst noch das rechtliche zu tun habe, mehr aber auch nicht, wie Brehl (wenn auch ein paar Jahre später) werden sie einst ihren letzten Atemzug in der Gewissheit machen können viel versucht und nichts erreicht zu haben und ein paar Jahre später, nach Artikel der Sezenepresse die niemand liest, wird ihr Name vergessen sein.
Schade im Grunde, aus ihnen hätte manches werden können, ihre Bequemlichkeit trieb sie in den Sumpf in dessen Finsternis jedes Licht um so heller scheint, doch wurden ihre viel zu oft viel zu sehr geleugneten Wünsche nach Führerschaft eben nicht erfüllt, der Sumpf fühlt sich in seinem dunklen Schlamm durchaus wohl, da stören ihre Fähigkeiten auf mancher Ebene doch eher und die Frustration machte sie nur hochfahrend dem Sumpf erklärend es sie nicht auf ihm zu bauen, wo doch dessen Lebensberechtigung gerade die Verneinung exakt dieser Frage war.
Naja sie haben selbst gewählt, Glück kann man ihnen wohl nicht wünschen, in wenigen Jahrzehnten vllt. Ruhe und Distanz zu allem, so sei ihnen heute durchaus nichts gewünscht.
3 Stahlfaust // May 2, 2008 at 22:19
Der Titel “Christian Worch: Der Versager von Barmbek!” könnte missverstanden werden.
Wenn wir ehrlich sein sollen, hatten wir auch Bedenken. Aber wir basteln inhaltlich nicht an Gast-Beiträgen umher. – Der Hausmeister
4 Leipziger // May 2, 2008 at 22:32
So richtig diese Aussage auch sein mag, klar ist aber denoch das die “Rechte” mal wieder verloren hat! Nicht auf personeller Ebene oder was Verletzungen angeht …
Aber dafür hat sie mal wieder an Glaubwürdigkeit und auch an Sympathie verloren. Wie einfach wäre es gewesen sich an diesem Tag wirklich als Gewinner präsentieren zu können. Die “Linken” haben eigentlich alles getan was nötig gewesen wäre. Wie einfach wäre es doch gewesen hatte man die Gewalt auf der Linken Seite gelassen …
Aber nein anstatt die Bilder Linker Gewalt gehen die Bilder von Angriffen auf Reporter über die Sender und dann wundert es auch nicht wenn eintönig die Behauptung übernommen wird die “Rechten” seien der Auslöser …
Nicht der “Schwarze Block” als Aktionsform schadet sondern die Gewalt schadet der Bewegung! Aber das kann mir egal sein denn zu dieser “Bewegung” zähle ich mich schon lange nicht mehr. Für einen Hitleristen bin ich viel zu jung aber für solches Gehabe wie gestern bin ich dann doch schon etwas zu alt …
Es wird Zeit für eine Inhaltliche Auseinandersetzung! Wo soll es hingehen und vorallem wie? Wenn dies der Weg sein soll dann weigere ich mich ihn zu gehen den ich lehne Gewalt ab! Ich dachte immer dies ist auch das was einen national denkenden Menschen von Ausländerbanden und Antifas unterscheidet aber das kann ich mich natürlich auch irren …
5 @ Stahlfaust & Altermedia // May 2, 2008 at 22:36
Also ich habe den Titel tatsächlich mißverstanden! Eventuell ändern in “Der Versager von Barmbek” (von Christian Worch).
6 Wolfgang Reinhard // May 2, 2008 at 22:49
1. Mit dem hier lügenden Einsatzleiter, der seinen Hals zu retten versucht, erkennen wir hier ein grundsätzliches Phänomen: „das Prinzip Verantwortungslosigkeit“.
Er ahmt nur das nach, was seine demokratischen Vortänzer ihm täglich vormachen: immer sind die anderen schuld. Nie sie selbst. Oder hat jemand je einen Demokraten erlebt, der seine Schuld eingestanden hat? Beim Kriegführen? Beim Lügen? Beim Umvolken? Beim Plündern des deutschen Volkes?
2. HALLUZINATIONEN beschreiben eine Krankheit, unter der viele Systemlinge leiden. Sie halluzinieren entweder etwas, was nicht gegeben ist. Oder sie leiden unter einer Illusion: ein real vorhandener Sachverhalt wird verändert wahrgenommen.
Wie sagen unsere Freunde so nett: manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden aber nie statt.
Nationalistische Plakatkunst geniessen – und die Welt verstehen:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=1116285&highlight=HALLUZ%2A#post1116285
7 Ulex // May 2, 2008 at 22:55
Nunja, dafür dürfte der Titel aufmerksamkeitssteigernd wirken
Ich denk man muss zwei Dinge unterscheiden:
Erstmal die wirklichen Geschehnisse und ihre mediale Aufarbeitung – und hier ist sehr bemerkenswert, wie sehr hier die offiziöse Berichterstattung von “Randale durch Linksautonome” gekippt (worden) ist.
Aber ganz so scheint das alles niciht mehr so zu verfangen, zumal die Bilder und Codes die vermittelt wurden ja noch sehr auf Zecken hinweisen.
Andererseits sollte man natürlich auch nicht verschweigen, dass es “rechts” eine sehr “erlebnisorientierte” Klientel gegeben hat, die bei einer solchen Großverantstaltung vor Ort und vor allem auf den Heimweg wohl erstmals ihren Counterpart durchweg ins Rennen gebracht hat.
Fraglich ist nur, was das politisch alles bringen soll, ausser jugendlichen Polit-Hooliganism
8 Andre sein Gesicht, genial! // May 2, 2008 at 22:56
Gute Aufarbeitung!
Schade das es nicht mehr zu der Zusammenstellung von Freiwilligen kam, fand ich klasse deine Durchsage!
Olympiareif war auch der Sprint von Andre Aden.
Er war den Tränen nahe als die ersten auf ihn zu liefen und wie er wimmerte “ich kenn euch alle und ich hab euch alle Fotografiert. Wenn ihr mir was tut dann zeig ich euch an” Göttlich und wie er dann das Weite suchte und sich aufs Maul legte, was haben wir gelacht.
Das Andre Aden kein Ehrgefühl hat war ja aber schon immer klar, aber das er dann auch noch seine beiden Kamerakollegen im Stich lies, war schon heftig.
9 profound // May 2, 2008 at 22:59
Zwei Polizeibonzen wie sie für die BRD typisch sind, (1.) der heroische Berliner PolPräsi geht mit einer sportlichen Kombination zur Demo und macht Pipi in die Hose unter der Bierplautze und muss dann völlig verängstigt von Einsatzkräften “gerettet” werden… (Er hatte vermutlich gedacht, er würde so nett empfangen wie bei Wowereits Transen- und Homoumzügen)
(2.) Der komische Vogel aus HH ist unfähig, in 14 Stunden einen Einsatzplan auszuarbeiten (ist wahrscheinlich vor der Glotze/ RTL II eingeschlafen) und lügt dann, dass sich die Balken biegen. Tenor: Rechte Gewalt, “heroisches Dazwischenwerfen”. Mir tun die Polizisten leid, die unter so Sesselfurzern und Maulhelden Dienst verrichten müssen. Staatliche Macht, die solcher Führung folgt oder folgen muss, wird verfallen. Erbärmlich.
10 AN-Gladbeck // May 2, 2008 at 23:05
Hamburg war geil! Nieder mit der roten Pest, wegen denen mussten wir mit der Bahn fahren…
11 Anonymous // May 2, 2008 at 23:09
Habt ihr nicht mal ein netteres Bild vom Worch?
Immer das gleiche mit dem dämonischen Blick ist doch schon ausgelutscht.
12 Eisenheinrich // May 2, 2008 at 23:19
Hmm, das is’ schon so ne Sache mit dem Konzept des Herrn Born. Die NPD und der NW bekommen schließlich auch seit Jahren kein gemeinsames auf die Reihe: Mancheiner argumentiert vernünftig, der andere will einfach nur Zecken klatschen. Hinterher Kritik zu üben ist einfach, aber nicht sehr konstruktiv. Was mich freut: In den Medien wird doch recht klar gestellt dass die Aggression von der Linke Seite her ausging; ein Umstand den man sich zu Nutzen machen sollte. Mit Rhetorik und Bildung ist in der Öffentlichkeitsarbeit weit mehr gewonnen als mit einer Handvoll plattgetretener Gegner aus dem Lager der Antifa. Es ist dem Bürger egal wer sich da gegenseitig die Fresse eintritt; man will in Frieden Leben, sich den Lebensunterhalt leisten können, und regiert werden. Von wem ist egal. Da liegt der Hase im Pfeffer, da sollte angesetzt werden. Niemand will sich von irgendwelchen Radaubrüdern das schwerverdiente Auto abfackeln lassen, egal aus welcher politischen Richtung der Zündler nun kam. Man will Sicherheit, und man wird den wählen der diese vorgauckeln kann. Ob er nun hält was er verspricht oder auch nicht spielt keine Rolle, das sollte die Geschichte doch gelehrt haben
13 Eisenheinrich // May 2, 2008 at 23:24
@ Eine andere Feldpostnummer:
Geh’ mal zum Arzt…
14 Bodo // May 2, 2008 at 23:28
Nach der Ereignissen vom 1. Mai in Hamburg (ich war so froh, dass die ganzen Chaoten nach Hamburg gezogen sind und Berlin freidlich blieb) habe ich die Presse fast stündlich beobachtet.
Außer Indimedia habe auch die ‘Süddeutsche’ wahrheitsgemäß über das Ausmaß der Schäden durch die linken Chaoten berichtet. Alle anderen Zeitungen fielen auf die Lügen des Herrn Peter Born herrein.
Klinkt ja auch zu schön: Die Rechten waren äußerst gewalttätig (haben wir es nicht gewust?) und die Polizei ging dazwischen (auf die ist verlass) und dadurch konnte Leben gerettet werden (richt nach Orden).
Das wird die Leute, deren Autos gebrannt hatten, die Anwohner deren Umgebung immer noch verkohlt stinkt und die Gastronomen, deren Geschäfte zerschlagen wurde, sicherlich beruhigen.
Aber die Deutschen lassen sich nicht länger verarschen! Die Presse macht da einen großen Fehler: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er jetzt die Wahrheit spricht. Wer will jetzt noch das Märchen von den bosen Rechten glauben? Die Menschen von Barmbeck bestimmt nicht!
Es wird der Tag kommen, da werden diese großen Lügenmäuler gestopft werden. Und dieser Tag ist hoffentlich nicht mehr fern.
15 Füxlein // May 2, 2008 at 23:37
Peter Born muss weg.
16 Steinmeier // May 2, 2008 at 23:42
Bei allen Differenzen in der Sache ist doch auch einmal das Einvernehmen in der Lagebeurteilung der Forenteilnehmer Worch und Feldpost auf der Basis der Sorge um die gemeinsame Sache der demokratischen Zivilgesellschaft zu würdigen. Herrn Worchs Bekenntnis:
“Es waren Rechte, die den Bahnverkehr mit brennenden Reifen unterbrochen haben. Es waren Rechte, die ein Reifenlager nur 20 Meter von einer Tankstelle entfernt angezündet haben und damit eine gewaltige Treibstoffexplosion riskiert haben. Es waren Rechte, die schätzungsweise
acht PKWs ‘abgefackelt’ haben, darunter zwei Polizeiwagen. Es waren Rechte, die ihre eigenen Busse ‘entglast’ haben. Es waren Rechte, die immer wieder in kleineren oder größeren Trupps an die andere Demonstration heranzukommen versucht haben.”
steht für mich als ermutigendes Zeichen auf einem Weg, der jene Aufrichtigkeit in der Berichterstattung ermöglicht, die für unser offenes, demokratisches Gemeinwesen auch im engagierten Streit um den richtigen Weg stets oberste Richtschnur sein muss. Die Bundesregierung begrüßt die offenen, bekennenden Worte Herrn Worchs ausdrücklich. Schon der verehrte Herr Alt-Bundespräsident von Weizsäcker mahnte uns alle zur Aufrichtigkeit, als er am 8. Mai 1985 bekundete: “Die Wahrheit soll Euch frei machen!” Dieses beschwörende Wort ist oberste Richtschnur für das Handeln der Bundesregierung und soll hier auch allen anderen verantwortungsbewussten Teilen der zivilbürgerlichen Öffentlichkeit, so auch der Nachrichtenplattform Altermedia, noch einmal ans Herz gelegt sein.
Daß vor diesem Hintergrund auch Herr Feldpost (DIE LINKE) die demokratischen Medienarbeit unserer Zivilgesellschaft zu würdigen weiß, indem er – bei allen Unterschieden in Sachfragen der Politik – nicht hintan steht, Herrn Worchs ernsten Worten Verantwortung und Gewicht zuzumessen und den solcherart geläuterten Erkenntnissen einen hohen Stellenwert in der freien, pluralen Presse- und Medienberichterstattung unseres Gemeinwesens vorherzusagen, erscheint mir dabei besonders ermutigend. Ich weiß sicherlich, von ich spreche, hätte ich selbst mir doch schon manches Mal eine noch sorgfältigere Recherche durch Medienschaffende gewünscht.
Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass sich auf der Basis sowohl von sowohl Herrn Feldposts wie auch Herrn Worchs Einschätzung unsere demokratische Presselandschaft ihrer Verantwortung in diesem Falle voll gewachsen zeigen wird.
17 stromerhannes // May 3, 2008 at 0:02
Der absolute Hammer des Einsatzes war, daß die Polizei im Bereich des Barmbeker Krankenhauses/ Rübenkamp den “harten Kern” von ca.120 vermummten linken Intensivgewalttätern festsetzte, wenig später aber laufen liess…!!!!
Danach ging die Party richtig los…
Danke, danke, danke, Herr Polizeipräsident!
st.
18 Falsch! // May 3, 2008 at 0:05
Peter Born muss weg. – FALSCH!
Peter Born muss bleiben. (vorerst!)
19 profound // May 3, 2008 at 0:11
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,551104,00.html
->zum Polizeipräsi in Berlin “manchmal muss man sich zurückziehen” … warum nicht gleich aufs Altenteil?
20 unshamann // May 3, 2008 at 0:12
@ Eine andere Feldpostnummer:
“Naja sie haben selbst gewählt” und der Rest des von Ihnen verzapften Unsinns.
Entweder man ist so oder man ist es nicht. (Zitat einer bekannten Musikgruppe).
Da gibt es nichts zu waehlen. Als aufrechter Nationalist “waehlt” man nicht aus, auf welcher Party man tanzen will. In Ihren Kreisen, Herr Feldpostnummer, macht man Sachen um sich zu praesentieren, aus egoistischen, finanziellen, opportunistischen, Image-Gruenden oder was auch immer. Dreht seine Faehnchen immer schoen nach dem Wind. Wie Sie so schoen sagen, man WAEHLT, was denn gerade das beste fuer einen selber ist.
Darum koennen Sie auch gar nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die aus freiem (von Gott gegebenem) Idealismus handeln. Herr Worch tut das. Und das, was er tut, tut er gut und hoffentlich noch lange.
21 stromerhannes // May 3, 2008 at 0:19
Geschehen vor dem Haupteingang, wo auch das MEK mitmischte….!
st.
22 Artemidor // May 3, 2008 at 0:31
@Worch: Wird die Sache denn für diesen Born noch Konsequenzen haben (Klage? Dienstaufsichtsbeschwerde?) Wäre spannend …
@Feldpost “von Hamster zu Nazi …”: Sag es der Hamsterpfote!
23 Rainer Horstmann // May 3, 2008 at 1:21
Hallo,
unabhängig vom eigenen Standpunkt:
Es war an der Zeit, dass sich nationale Demonstranten nicht länger vorführen lassen und bei willkürlichen Verzögerungen, teils um mehrere Stunden, nicht immer von Partei Bonzen und “Altgedienten” beruhigen lassen.
Da ist es egal, ob die alte Antifa von neuen AN Leuten teils kopiert wird.
Die wichtige Frage aber ist: Was bringt es außer dem persönlichen Erlebnis?
Einige tausend junge Leute “spielen” Bürgerkrieg.
Aber die politische Macht lacht darüber. Das haben die Autonomen nie begriffen und werden auch radikale Nationalisten noch merken.
Mit der Macht, einer Bewegung hat dies alles nichts zutun.
Eher mit Profilierungssucht.
Revolutionäre Situationen sehen anders aus. Da gibt es Zuwachs, Konzepte, Perspektiven., Programme.
All das fehlt.
Die Zahlen der Rechten stagnieren oder gehen eher zurück. 1997/1998 und 2005 waren mehr auf der Strasse.
Daran ändert auch die Radikalisierung nichts!
Gruß aus Mecklenburg
24 Trador // May 3, 2008 at 2:34
Worch: Sie wollen ernsthaft bestreiten, dass in Hamburg autonome Nationalisten im Antifa-Look die Stimmung – nun – “angeheizt” haben? Lächerlich!
So nett die Idee auch war, ein bisschen mehr Mühe hätten sich die AN bei ihren Undercovereinsätzen schon geben müssen, um nicht erkannt zu werden.
Beispiele? Gerne doch. Hier zum Beispiel, im bereits allgemein bekannten Video aus dem Hause Springer.
Rechts der feine Herr Rieger, links eine Antifa-Fahne. Ein Beutestück, nehme ich an. Sicher doch, Worch, sicher doch.
25 Gunvald Larsson // May 3, 2008 at 4:56
@Eisenheinrich :
Lass feldgurke man, er greint…ist ja verständlich.
26 Maria del Bahia // May 3, 2008 at 5:48
Donnerwetter, A*Media im Vopo-Weltfestspiele-Look. Könnt ihr die BRD-Flagge nicht wenigsten auf den Kopf stellen?
27 waters (Canada) // May 3, 2008 at 6:25
Zu Anfang – noch vor ein paar Minaten – stand ich Eueren “Autonomen Nationalisten” ziemlich ablehnend gegenüber.
DAS hat sich geänderet – jetzt gibt es auch auf nationaler Seite endlich junge Menschen, die sich nicht mehr alles gefallen lasseb, wie früher und sich wehren.
Hegt sie und pflegt sie, diese ungestümen jungen Deutschen.
28 Lurch // May 3, 2008 at 6:44
@# Anonymous :
May 2nd, 2008 at 23:09
Habt ihr nicht mal ein netteres Bild vom Worch?
Immer das gleiche mit dem dämonischen Blick ist doch schon ausgelutscht.
Stimmt, aber wenigstens sieht er auf dem Bild 10 Jahre jünger als in der Realität bzw. auf aktuellen Bildern!
29 's Fritzle // May 3, 2008 at 8:40
Leipziger May 2nd, 2008 at 22:32: “Nicht der “Schwarze Block” als Aktionsform schadet sondern die Gewalt schadet der Bewegung!”
Aber nur dort, wo man sie widerstandslos hinnehmen und über sich ergehen lassen muß, meint ’s Fritzle. Wir sind permanent Gewalt ausgesetzt, psychischer, seelischer und körperlicher Gewalt. Selbst ein gutes Argument ist nur deswegen gut, weil es “zwingt”, also (geistige) Gewalt ausübt, seinen transportierten Inhalt anzuerkennen.
Und es gilt “Niemals sich beugen, kräftig sich zeigen, rufet die Hilfe der Götter herbei.” JWG
Und zuvor “Feiger Gedanken bängliches Schwanken, wendet kein Elend, macht dich nicht frei”.
Oder so ähnlich, aus dem Gedächtnis zitiert.
Es kommt nur darauf an, Gewalt sinnvoll auszuüben und nicht sinnlos. Das ist der entscheidende Unterschied. An Gewalt “an sich” kommt keiner vorbei. Dies zu glauben (das es auch ohne ginge) ist nur eine Suggestion der linksbürgerlichen, dumpfen und bewußtlos gutmenschlichen Bourgeoise. Der reflektierte Citoyen hingegen schaut da durch. Für ihn sind diese Dinge tansparent, eben weil reflektiert.
30 Mitstreiter // May 3, 2008 at 8:56
In dieser Narrenrepublik steigen unfähige unehrliche Kreatuten in Führungspositionen auf, begünstigt mit dem zeitlich gesegneten Parteibuch. Als Systemdiener geben die sich zu erkennen. Die Medienwänster leben direkt vom Schwindel. Aber Christian Worch ist glaubwürdig.
31 Schörner // May 3, 2008 at 9:05
Dank an Herrn Worch, für diesen gut geschriebenen und informativen Artikel.
Wird es rechtliche Schritte gegen den lügenden Polizeioberen geben?
32 DaGe // May 3, 2008 at 9:39
Wann wird endlich begriffen? Die Linken und ihr Anhang sind VERBRECHER!!!
33 BdU // May 3, 2008 at 9:42
Die nächste Stufe der Realitätsverzerrung scheint erreicht. Mußte die Polizei früher immer noch zähneknirschend zugeben, daß die Nationalen sich idR friedlich verhalten und die Gewalt nahezu ausnahmslos von der Linken ausgeht wird jetzt auch hier die Realität stärker verzerrt und der Grad der Lügen hochgeschraubt. Die gemeingefährlichen Verbrechen der Linken werden unterschlagen oder verharmlost und den Nationalen wird die Schuld angelastet.
Alles nur ein weiterer konsequenter Schritt in der Entwickling hin zum Totalitarismus. Die Polizei ist nicht nur unfähig die Ordnung zu schützen, sie beginnt selbst mit Lügenpropaganda die früher den Systemmedien vorbehalten war,.
34 Icke // May 3, 2008 at 9:56
“…aber gleich mir ist Peter Born wohl alt genug, um es aus Kindertagen noch zu erinnern.”
Ich weiß, es mag kleinkariert klingen aber: so wie Christian dies schreibt ist es ein Anglizismus. Man kann nicht “etwas erinnern” sondern sich nur “an etwas erinnern”. Die o.g. Ausdrucksweise stammt von “remember that”.
Vielleicht wäre es so besser: “…um sich noch dran zu erinnern, wie es zu Kindertagen war”.
Ansonsten guter Beitrag. Außerdem ist es eine Riesen-Sauerei das die Medien seit 13.00 Uhr das Fresschen von Herrn Born dankbar geschluckt haben um “die Rechten” für die Krawalle verantwortlich zu machen. Aber wie schon mehrfach geschrieben wurde: es glauben hoffentlich immer weniger Deutsche.
35 querulant // May 3, 2008 at 9:57
@ Leipziger
Dass war sowieso zu erwarten. Bei den Kommi`s gibt es einen Spruch: “Wenn der ( Klassen-) Feind Dich lobt , hast Du was falsch gemacht.” Aus diesem Grund ist es völlig belanglos wem die Systemmedien die Schuld geben. Entscheidend war das machtvolle Auftreten nationaler Kräfte am 1. Mai in mehreren Städten im Bundesgebiet.
36 1+1 // May 3, 2008 at 11:04
@Feldi
Wenn die “relevanten Medien” es verlautbaren, “dann ist es eben so”?
Du entäuschst mich, warst schon einige Male besser. Demnächst zitierst Du auch noch die Horoskope dieser “relevanten” Schmierblätter oder hälst sie gar für DIE Wahrheit?
37 Autonomer Denker! // May 3, 2008 at 11:10
@Wolfgang Reinhard: Ich sehe es ja immer wieder und ich rege mich jedes Mal auf! Was ist bitte an deine absolut hässlichen Dilettanten Plakaten Kunst? Oppa, das ist überhaupt NICHTS! Du hast keinen Sinn für Farben, Formen, Bildkomposition, Übergänge, Layout, Typografie usw…das ist der pure Augenkrebs und damit habe ich noch nichtmal über die eindimensionalen verschwörungstheoretischen Blabla Inhalte geredet!
@Andre sein Gesicht: Jungchen, der Typ hat sich super gehalten, ist bis zum Schluss stehengeblieben, bis ihm der eine abgebrochene “Held” mit Sand beworfen hat, aus 1 Meter Entfernung! Freut auch auf die Anzeigen ihr Idioten! Der Junge kennt euch doch tatsächlich ziemlich gut! Ist aber sowieso heldenhaft zu fünft oder gar noch mehr auf einen loszugehen! Da habt ihr mal Mut bewiesen!
38 1+1 // May 3, 2008 at 11:26
Bin ich im falschen Film? Das sagt der Richtige, ich sag nur 1:10 und zwar gegen euch.
39 Wolfgang Reinhard // May 3, 2008 at 11:32
@Autonomer Denker! :
May 3rd, 2008 at 11:10
„@Wolfgang Reinhard: Ich sehe es ja immer wieder und ich rege mich jedes Mal auf! Was ist bitte an deine absolut hässlichen Dilettanten Plakaten Kunst? Oppa, das ist überhaupt NICHTS! Du hast keinen Sinn für Farben, Formen, Bildkomposition, Übergänge, Layout, Typografie usw…das ist der pure Augenkrebs und damit habe ich noch nichtmal über die eindimensionalen verschwörungstheoretischen Blabla Inhalte geredet!“
Kompliment an Dich, zeigt es doch, daß Du nicht nur zu Regungen fähig bist, sondern die Neue Nationalistische Plakatkunst Dich AUF-REGT.
Was könnte die Wirksamkeit der Neuen Nationalistischen Plakat-Kunst besser belegen, als daß diese Kunst Menschen nicht gleichgültig läßt – sondern bewegt?
Wie auch immer.
Danke.
Nationalistische Plakatkunst geniessen – und die Welt verstehen: http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=12254&page=52
40 Bodo // May 3, 2008 at 11:42
… der Wind dreht sich grad! Die Presse beginnt nun die linken Krawalle zu thematisieren! Bravo. Sicherlich haben die sehr viel Druck von den Barmbecker bekommen. Das könnte für Peter Born das Ende im Gelände bedeuten!
41 G.Benutzer // May 3, 2008 at 11:56
@ Autonomer Denker
Kennst Du den Unterschied zwischen stehenbleiben und erstarren?
… und Deine Grammatik ist, für einen großen Denker, unter aller Kanone, Hase.
42 Daggi // May 3, 2008 at 11:58
Herr Born kann, soweit ich das verstanden habe, überhaupt nichts dafür, wenn so kurzfristig die Spielregeln geändert werden. Die Polizei hat vorbildlich von Manndeckung auf Raumdeckung umgestellt, und sich überall dazwischen geworfen, wo sie nur konnte. Aber wenn die beteiligten Teams nicht mal mehr am Trikot zu unterscheiden sind, was soll man als Trainer da bitte noch machen?
http://www.mopo.de/2008/20080503/sport/hsv/fuer_stevens_wird_es_eng.html
43 Wetekamp // May 3, 2008 at 12:01
Dank an Christian Worch für den Bericht. Momentan ist es doch eigentlich egal, ob die Journaille sich noch die Mäuler in falschen Anschuldigungen zerreißt, sie werden die Letzten sein, die den Wind aus der anderen Richtung tatsächlich spüren. Viel wichtiger ist der “unbeteiligte” Zuschauer, der die Jahre hindurch die gewaltlosen Demos des NW nun im Wandel sieht. Das dürfte den einen oder anderen doch ermutigen in dem Gefühl, daß sich “etwas rührt”.
Die Hetzjournaille hat einen großen Widersacher, das Internet, darauf kommt es an. Da können Feld- und andere Flaschen noch so viel dagegen plärren und das “Singen im Wald” üben. Wenn diese Entwicklung sich stabilisiert und weitergeht, haben die Antifa bald keine Unterstützung mehr vom “großen Bruder” …
44 Autonomer Denker! // May 3, 2008 at 12:17
Tja nur sieht er nicht wirklich erstarrt aus! Kann man ja recht gut erkennen!
Und an unseren Selbsternannten “Plakatkünstler”: Wenn es dein Ziel ist mit Selbstüberschätzung und massivsten Dilettantismus Leute aufzuregen und dies das einzige ist was du mit deinem Mist machen willst, dann bist du darin tatsächlich sehr gut!
Das was du fabrizierst ist die Negation jeglicher Kreativität! Scheußlich!
45 Borchert // May 3, 2008 at 12:49
@ Rainer Horstmann und @ waters und einige andere
Es wird hier gerade so getan, als ob sich die Teilnehmer einer nationalen Demo in Hamburg das erste Mal massiv zur Wehr gesetzt hätten. Einer oder mehrere schwarze Blöcke auf unserer Seite sind dabei nicht nur visuell von Vorteil, allerdings hat es Selbsthilfeaktionen mit dieser Intensität auch schon wesentlich früher gegeben. Stellvertretend sei hier nur an Kiel 99 erinnert.
Ob autonome Nationalisten nun ein Konzept haben oder nicht, kann hier nicht pauschal festgestellt werden, wenngleich die Aktionsform an sich schon ein Konzept ist. Und der Verweis darauf, daß wann auch immer mehr Leute auf der Straße waren, ist weit entfernt von revolutionärem Denken. Der Revolutionär zählt nicht, er handelt.
Sich an der Begrifflichkeit “Autonom” überhaupt zu stören, zeugt darüberhinaus auch nicht gerade von revolutionärem Bewußtsein. Dies ist jedoch nicht auf Horstmann bezogen, sondern allgemein zu betrachten, da wir uns vom politischen Gegner besetzte Begriffe (zurück)erkämpfen müssen, sofern wir ein inhaltliches Anrecht darauf haben. Diese Auffassung ist übrigens nicht neu, bereits Mitte der 90er war es nur einem Zufall zu verdanken, daß die radikalen parteiungebundenen Kräfte als “freie Nationalisten” bezeichnet wurden. Die Alternativbegrifflichkeit lautete “autonome Rechte”, was sicher fast niemand weiß, aber mindestens einer in diesem Strang kann diese Entwicklung bestätigen, nicht wahr?!
46 NPD KV UNNA / HAMM // May 3, 2008 at 13:35
Auf der eien Seite, freut man sich, dass nationalistische Kameraden den linken Pöbel angreifen und ” gleiches mit gleichem vergelten”.
Auf der anderen Seite bieten wir natürlich jetzt auch die Bilder, die man bisher kontruieren und stellen mußte um “rechte Gewalt”ins Bild zu bringen.
Die Gewaltexzesse der Linken in Hamburg allein, ohne unsere Gegenattacken, hätte man nur schrierig umlügen können, so machen wir es den Medien noch leichter uns optisch zu kriminalisieren.
47 Steinmeier // May 3, 2008 at 13:35
@ Borchert
Ich kann die Entwicklung zur Alternativbegrifflichkeit bestätigen. In vielen Bereichen gibt es zwischen deutscher Sozialdemokratie und nationalrevolutinärer Selbsthilfe Parallelen, die verbinden. Auch wir Sozialdemokraten zählen schon seit längerem nicht mehr, handeln aber.
Die Sozialdemokratie ist sich dabei der gewachsenen Verantwortung Deutschlands in der Welt bewußt. Unsere Grundwerte sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Ziel unserer Politik für die Menschen ist eine friedliche und gerechte Welt. Leitlinien unserer erfolgreichen Politik sind:
1. Eine friedliche und gerechte Welt
2. Das soziale und demokratische Europa
3. Solidarische Bürgergesellschaft und demokratischer Staat
4. Die Gleichstellung der Geschlechter
5. Nachhaltiger Fortschritt und qualitatives Wachstum
6. Gute Arbeit für alle
7. Der vorsorgende Sozialstaat
8. Bessere Bildung, kinderfreundliche Gesellschaft, starke Familien.
http://parteitag.spd.de/servlet/PB/show/1736869/hamburger_programm_kurz.pdf
An diesem Konzept halten wir entschlossen fest! Mich wundert es daher nicht, dass die darauf gründende erfolgreiche Politik der Bundesregierung von den verantwortungsbewussten Medien unserer Zivilgesellschaft insgesamt geschätzt und gewürdigt wird.
Sie alle sind herzlich eingeladen, auf dem gemeinsamen Weg mitzumarschieren.
48 Horst // May 3, 2008 at 13:38
Müssen WIR unbedingt alles kopieren, was die Drecks Linken fabrizieren?? Ich schäme mich für Hamburg und wünschte niemals dorthin gegangen zu sein. Ich als erfahrener nationaler Widerstandskämpfer werde erst wieder zu Demonstrationen kommen, wenn diese Abziehbilder der “nationalen Antifa Kopie” wieder aus unseren Reihen verschwunden sind. Kameraden! Hört die Zeichen der Zeit, das Lügensystem untergräbt uns mit diesen Banden!
Das ist meine Meinung! Und daran kann sich kaum mehr etwas ändern! In diesem Sinne,
Horst aus Hannover
49 Steinmeier // May 3, 2008 at 13:56
Schon im Berliner Programm von 1989, das dem Hamburger Programm (2007) vorausging, bekannte sich die Sozialdemokratie zu ihren Grundwerten. Einführend heißt es unter I (”Was wir wollen”):
„Wir Sozialdemokraten, Frauen und Männer, kämpfen für eine friedliche Welt und eine lebensfähige Natur, für eine menschenwürdige, sozial gerechte Gesellschaft. Wir wollen Bewahrenswertes erhalten, lebensbedrohende Risiken abwenden und Mut machen, Fortschritt zu erstreiten. Wir wollen Frieden“.
http://www.spd-schleswig-holstein.de/docs/1118733935_programmdebatte_grundsatzprogramm.pdf
50 Klaus2 // May 3, 2008 at 14:35
@Steinmeier
Wir wollen Bewahrenswertes erhalten,……
Das kann ich mir gut Vorstellen.Das Volk mit
immer mehr Sozialen Verwerflichkeiten Belegen,sich
selbst die Taschen immer voller machen.
Du Dekadentes Arschloch.
51 Autonomer Nationalist_Herzogenrath // May 3, 2008 at 14:37
Was will man denn bitte von einem “Arschkriecher des Systems” anderes erwarten???
Wenn die Polizisten, die UNS “schützen” sollen an einem S-Bahnhof weglaufen, weil das Gerücht herumgeht, dass 500 bewaffnete Linke im nächsten Zug sitzen……. dazu fehlen mir die Worte. Wie so häufig bei sogenannten Polizeieinsätzen.
PS: jetzt weiß ich auch, wer am 02.06.07 in Rostock so randaliert hat…..natürlich warens auch die bösen, bösen Nazis. Wer denn sonst?;-)
52 Lurch // May 3, 2008 at 15:04
Wenn ihr mal einen Blick in die Internetseiten der von euch viel gescholtenen und beschimpften “System-Medien” werfen würdet, dann könntet ihr feststellen, dass der 1. Mai und Hamburg und autonome Antifa und autonome Nationalisten nicht mehr auftaucht.
Kein Thema mehr und das wars!
53 Old School Racist // May 3, 2008 at 15:16
Die Linken sind aber gut stiften gegangen. Und das in Überzahl. Peinlich, peinlich…..
Aber besten war auf dem Video der kleine Antifa der sich mit SS Siggi anlegen wollte………….., wie niedlich…
54 Frontkampf // May 3, 2008 at 15:28
So was von inkonsequent in der deutschen Sprache! Jetzt auch noch dem politischen Gegner in seinem Weltnetz-Neusprech kopieren. Da schreibt der Worch – na gut von dem haben wir es vielleicht auch nicht anders erwartet – doch wirklich von Spiegel und Stern ONLINE, anstatt die Weltnetzseiten zu nennen. Anschliessend von ‘Video-Games’ und ‘Chat-Rooms’ und wettert gegen die System-Presse, waehren er von dieser fleissig das Neusprech uebernimmt.
In den Ergaenzungen geht das dann auch noch so weiter: ‘Ulex’ sieht ‘Codes’ vermittelt und spricht von ‘Polit-Hooligamism’.
So werden eigene Kultur, Sprache und Volkstum verteidigt!?
Ich lach mir ja so unglaublich einen weg bei Euren laecherlichen Auseinandersetzungen!
Fetzt Euch ruhig praechtig intern weiter und wer darauf schon keinen Bock mehr hat, kann ja weiter vom Fortschritt im Kampf um die Strasse traeumen…
Ihr seid doch nun wirklich sowas von laecherlich…
55 Steinmeier // May 3, 2008 at 15:40
@ Lurch
Die rasche Wieder-Hinwendung der Qualitätspresse zu den Ereignissen von Amstetten/Österreich, wo es aufgrund der frauenfeindlichen Politik Hitlers (Natascha Kampusch, http://www.n24.de/news/newsitem_804560.html ) zu Inzestfällen gekommen war, erscheint auch der Bundesregierung plausibel und sachangemessen.
Wo es hier und da auch einmal zu Rempeleien demokratischer, erlebnisorientierter Jugendlicher angesichts provozierender Naziaufmärsche gekommen sein mag, sollte man diese nicht überbewerten. Das legitime Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Information steht für die Bundesregierung, die auf die freie Presse weder Einfluss nimmt noch nehmen will, an oberste Stelle. Hierbei erkennen die Medien oftmals in durchaus befriedigender Weise ihre Verantwortung für das demokratische Gemeinwesen.
56 Steinmeier // May 3, 2008 at 16:13
In Hinblick auf die Ursachenforschung Natascha Kampuschs zum Inzest-Fall von Amstetten war mir leider der falsche Verweis untergekommen. Hier die richtigen:
http://www.focus.de/panorama/welt/amstetten/missbrauchsfaelle-kampusch-gibt-nazi-vergangenheit-mitschuld_aid_298714.html
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/7376667.stm
57 Steinmeier // May 3, 2008 at 16:17
Angesichts dieser erschreckenden Zusammenhänge erscheint jede kleinliche Herumhackerei auf einem über-die-Stränge-schlagen besorger Jugendlicher angesichts von Nazi-Aufmärschen ganz fehl am Platze.
58 Schicklgruber // May 3, 2008 at 16:24
Ich weiss gar nicht was ihr immer habt?
Das System schützt uns vor den Linken, finanziert uns und deckt unsere Taten….und als Bonbon denunzieren wir die Antifaschisten als “Systemmündel”
gut oder?
euer
Schicklgruber
59 Klaus // May 3, 2008 at 16:42
Das ist wirklich das alleletzte. Ich finde die Kopien der roten Antifa, die sogenannten autonomen Nationalisten haben unserer Sache Geschadet. Die Gewalttätigkeiten haben uns im öffentlichen Bild sehr geschadet. Ich werde so lange nicht mehr an einer Demonstration teilnehmen, bis diese Ranalierer aus unseren Reihen verschwunden sind.
60 Anonymous // May 3, 2008 at 16:54
@Frontkampf
“So was von inkonsequent in der deutschen Sprache! Jetzt auch noch dem politischen Gegner in seinem Weltnetz-Neusprech kopieren.Da schreibt der Worch….
So werden eigene Kultur, Sprache und Volkstum verteidigt!?”
Hab da mal ne Frage, wie betitelst du persönlich z.B. dein Handy?
Außerhaustelefon, Mobilette, Handfernsprecher?
61 Anonymous // May 3, 2008 at 17:02
@Klaus
Die Geister die ich rief…..
War man irgendwann mal scharf auf diese Leute, um ein Wachsen der Bewegung vor zu gaukeln, sind sie heute die Laus im Nazipelz.
Einfach gesehen, gewaltätige, dumpfe Individuen, denen politische Ziele am Arsch vorbei gehen. Hauptsache man hat sich mal wieder ausgetobt.
Früher lief das unter “dritte Halbzeit”. Nun sind die Möglichkeiten nach Fußballspielen eingeschränkt, also machen sie es bei Nazidemos.
62 Borchert // May 3, 2008 at 17:31
@ Klaus
Falls Du es noch nicht bemekt hast: der 1. Mai ist ein Kampftag. Dort werden keine Nettigkeiten ausgetauscht und viel weniger noch die Attacken des politischen Gegners tatenlos hingenommen. Aber auch darüberhinaus muß zukünftig jede Demonstration ein kämpferisches Element beinhalten; denn wer sich nicht wehrt hat keinen Anspruch den Staat zu bekämpfen, der uns unterdrückt.
63 Tibetanischer Nadelwerfer // May 3, 2008 at 17:37
Hinter nen par tausend Bullen verstecken aber dick die Sprüche kloppen, und ist es nicht deprimierend vom deutschen Volk zu sprechen während zur zentralen norddeutschen 1.Mai Demo nur 1000 Leute kommen?
64 WolfImSchaafspelz // May 3, 2008 at 17:39
“Hab da mal ne Frage, wie betitelst du persönlich z.B. dein Handy?
Außerhaustelefon, Mobilette, Handfernsprecher?”
Handfernsprecher ist doch wohl nur Geil !
65 Alois Rommel // May 3, 2008 at 17:55
und hier entblödet sich wieder der Dummmichel-Hauptsache in der BLÖD mitreden von Dingen,die mancher Deutsche nicht einmal im Ansatz begreift-siehe :”Natürlich sind wir alle gegen Nazis”!Der Lacher des Jahres 2008!
Barmbek geschockt – der Tag nach den schlimmen Ausschreitungen
Randalierer hinterlassen Schlachtfeld
Es berichten: B. Beutner, T. Knoop, P. Lux, B. Prawitz, F. Reschreiter, T. Röthemeier, R. Sawatzki, D. Schröder, M. Zitzow
Am 1. Mai brach der Chaoten-Terror über Barmbek herein. Stundenlang hatten sich Autonome und Polizei einen regelrechten Guerillakampf geliefert – Szenen wie im Krieg!
Während am Tag danach die Aufräumarbeiten andauern, steht der Stadtteil noch unter Schock.
Randalierer hinterlassen Schlachtfeld
Anwohner löschen mit Wasser den in Brand gesetzten Inhalt von Müllcontainern
„Ich bin so froh, dass der Spuk vorbei ist“, sagt Silke Warius. Die 45-Jährige wollte den 1. Maifeiertag eigentlich nicht in der Wohnung verbringen. Doch sie traute sich nicht raus: „Überall Qualm und dann noch die brennenden Reifen auf den Gleisen der S-Bahn Rübenkamp. Es war furchtbar.“
Im ganzen Stadtteil sind nun Reinigungskräfte im Einsatz, schaufeln die verkohlten Reste aus angezündeten Containern zusammen, entsorgen ausgebrannte Autos.
Teamleiter Uwe Meier (52) von der Hamburger Stadtreinigung: „Meine Kollegen haben schon die ganze Nacht durchgearbeitet.“ Doch die schwarze Asche der sieben ausgebrannten Fahrzeuge lässt sich nicht von der Straße lösen. „Da müssen spezielle Kehrmaschinen ran“, erklärt Meier.
Mai-Krawalle
Großeinsatz der
Hamburger Polizei
Mai-Krawalle in
Hamburg
7 Autos brannten
Brand
in
Reifenlager
Angst um sein Auto hatte auch Detlef Wröbel (46). Hunderte Autonome waren an seinem Mercedes (Modell 300 SL, Baujahr 1989) vorbeigelaufen: „Zum Glück haben die nur versucht, den Stern abzubrechen.“
Der Bankangestellte über die sinnlose Gewalt: „Dieser Hass gegen die Polizei ist erschreckend. Ich stand neben ein paar älteren Damen. Die waren völlig entsetzt, sagten, es sei wie damals im Krieg.“ Hannelore Schmidt-Kenne (72) ergänzt: „Natürlich sind wir alle gegen Nazis. Aber es ist schlimm, dass auch von den Gegendemonstranten so viel Gewalt ausging.“
Die Barmbeker sind entsetzt – und wütend auf das Hamburger Oberverwaltungsgericht. Die Richter hatten erst ermöglicht, dass Nazis und Gegendemonstranten aufeinander treffen konnten. „Das Gericht trägt eine Hauptschuld für die brutale Gewalt“, so Taxi-Unternehmer Dirk Struve (44).
Besonders schlimm hat es Jean-Paul Toupka (47) erwischt: Ihm gehört der Reifenhandel an der Bramfelder Straße, den Chaoten in Brand gesetzt hatten. 3000 Reifen gingen auf dem Gelände in Flammen auf.
Toupka: „Ich habe zigtausende Euro investiert, wollte die Reifen exportieren. Die Ware war nicht versichert, jetzt bin ich ruiniert, weiß nicht mehr weiter.“
Ja das sind ja wirklich schlimme Sachenund fast ausnahmelos geht dieser Terror auf das Zeckenpack,wie ja uns die BLÖD-Zeitung mittteil!
66 Kevin // May 3, 2008 at 18:04
“Christian Worch: Der Versager von Barmbek!”
Das genau war doch auch der Fall. Ich verstehe nicht warum manche Armleuter diesen apolitischen Selbstinzenierungsveranstaltungen noch hinterher laufen.
Wir bleiben der Arschstachel des Systems!
67 Worch // May 3, 2008 at 18:30
@ Alois Rommel:
Der arme Jean-Paul Tupka (der Reifenhändler) ist ein Schwarzafrikaner. Das ist ein wenig pikant. Denn rein theoretisch ist es ja das Ziel der Antifaschisten, solche Menschen vor rassistischen Übergriffen und so weiter zu schützen. Jetzt hat er ein Problem, das viel schlimmer ist, als wenn irgendwelche Kahlköpfe ihm an einer Bushaltestelle ein paar Ohrfeigen gegeben hätten.
Aber vielleicht helfen ihm Gutmenschen mit einer kleinen Sammlung, damit er sich seine zerstörte wirtschaftliche Existenz wieder aufbauen kann. Reifenhandel mit dem Ausland ist ja immerhin eine nützliche Sache. Wir sind die alten Reifen (für uns umweltschonend) los, und es kommen sogar noch ein paar Cent zurück, weil sie in Afrika nicht darauf achten, ob so ein Reifen noch Profil hat oder nicht. (Da gibt es keinen TÜV und keine DEKRA.)
Grüße
Christian Worch
68 Versammlungsleitung // May 3, 2008 at 19:16
@ Horst:
Schäm dich wofür du willst, für Hamburg brauchst Du dich sicher nicht schämen. Und du brauchst Dich bei künftigen Demos in Hamburg auch nicht mehr eingeladen fühlen. Für einen angeblich “erfahrenen Widerstandskämpfer” gibst du hier eher ein Bild des Jammers ab.
69 Versammlungsleitung // May 3, 2008 at 19:17
Bilder, Nachberichte und Presseschlagzeilen aus Hamburg zum 1.Mai gibt es auch unter:
http://www.erstermai.org
70 Tom // May 3, 2008 at 19:18
Ach die haben einem Neger die Reifen angezündet,hahaha verdammte Rassisten.Auf Indy heulen sie rum weil ein alter Herr mal 3 Meter gerannt ist solche Flaschen.Eine Respektsperson und Vorbild für mich seid ich in Staatsbürgerkunde mal ein Bild von ihm zu sehen bekommen habe das ist 21Jahre her.
71 Anonymous // May 3, 2008 at 19:21
@Borchert
“wer sich nicht wehrt hat keinen Anspruch den Staat zu bekämpfen”
Wo siehst du diesen Anspruch?
72 Völkischer Beobachter // May 3, 2008 at 20:00
Videos, die zeigen wie der migrattische Untermenschenmüll die Autos in Brand steckte:
http://www.youtube.com/watch?v=ZNcnY74u9hs
http://www.youtube.com/watch?v=piJSmhqeTqw
Letzteres Video wurde von einem gewissen “Mustafa” aufgenommen:
http://www.youtube.com/user/HHmitte3301
Ich hoffe, dieser dreckige Türkenabschaum bekommt demnächst die Rechnung präsentiert.
Siehe auch:
http://www.pi-news.net/2008/05/verzweifelte-gegenwehr/
73 Völkischer Beobachter // May 3, 2008 at 20:05
Und noch ein Video – zur Nachahmung gegen das linke Migranten-Zeckenpack empfohlen:
http://www.youtube.com/watch?v=zAFIWrkIucA
74 Detlef // May 3, 2008 at 20:24
Ich erspare es mir, die gegenseitigen Schuldzuweisungen zu lesen. Bürgerkriegsähnliche Zustände kennen wir in Berlin längst, vor allem, wenn die zio. CDU das sagen hat.
Es kann gar nicht genug Gegenwehr geben, am besten in allen Städten des BRD-Konstruktes.
Die Frage lautes also, wie können wir es das nächste mal blutiger, gewaltiger, kriegsähnlicher erleben?.
Letztlich erwartet der unterdrückte Germane vorzeigbare Leichen des Feindes.
Dies ist zumindest mein Eindruck.
Die Aufklärer nannten so etwas Revolution und wenn man keine Guillotine hat, der deutsche Pflasterstein ist auch nicht von schlechten Eltern.
75 GB/BHE // May 3, 2008 at 20:27
zum Beitrag von 17:55 Uhr
Der antideutsche Dreck, Abschaum, Menschenmüll zündelt im ganzen Stadtteil und Oma Hannelore ist gegen Nazis.
So ein dummes Volk.
Aber so ist das eben wenn Politik und Zeckenpresse jede Zerstörung offen oder zwischen den Zeilen letztendlich mit den notwendigen “Kampf gegen Rechts” rechtfertigt. So sieht die gehirgeschädigte Masse der verdummten Bürger irgendwie einen Sinn darin.
Die Deutungshoheit der gleichgeschaltenen Medien: Das ist der Sieg der Antideutschen.
76 GB/BHE // May 3, 2008 at 20:31
“,Das Gericht trägt eine Hauptschuld für die brutale Gewalt’, so Taxi-Unternehmer Dirk Struve.”
…und nicht etwa das drogensüchtige Zeckenpack das die Zerstörungen verübt hat.
Szenen aus dem Leben eines durch Umerziehung geschädigten Volkes.
77 rabenaas // May 3, 2008 at 20:38
Ist schon interessant zu lesen wie die Linken sich auf ihrer Märchenseite Indymedia ausheulen,Märchen erfinden,sich als Opfer,( die natürlich in der Unterzahl gekämpft haben wie die Löwen) darstellen.Ihr seid versoffene,verkiffte,und Schwerkriminelle Gewalttäter und Plünderer,denn so stellt ihr euch nur zu oft da.In China hättet ihr den Genickschuss wahrscheinlich schon hinter euch.
78 Nur mal so // May 3, 2008 at 21:19
Viele Bunzelbürger schauen sich einmal am Tag die Nachrichten an, das ist dann auch alles an Information. Daher ist der Schaden nicht so groß. Ich habe zum Thema „1. Mai“ zwei-drei Nachrichtensendungen in der Glotze mitbekommen. In allen wurde über die Randale der linken Chaoten berichtet. Es ging um Berlin, da waren gar keine Rechten, und es ging um Hamburg. Zum Thema Rechte konnte man nur erfahren, dass es am Rande einer rechten Demonstration zu Ausschreitungen der linken Chaoten kam. Es seien mehr linke in diesem Jahr in Hamburg gewesen, wegen dieser Demonstration und diese hätten Autos in Brand gesteckt, Scheiben eingeworfen usw.
Das haben die Normalos mitbekommen.
Diejenigen, die Spiegel und Co lesen, sind ohnehin gegen alles was “national” sein könnte. Da kann man nicht an Ansehen verlieren. Der große Teil der Bevölkerung interessiert sich ohnehin nicht dafür. Zum 1. Mai gehören einfach Randale der Chaoten, wie der Leiterwagen mit Bierkasten.
Also, alles gar nicht so schlimm.
79 Nur mal so // May 3, 2008 at 21:35
@Anonymous
Ich bezeichne mein “Handy” einfach als Telefon.
Ich frage mich allerdings, ob Telefon wohl ein urdeutsches Wort ist? Darf ich das dann überhaupt?
80 Borchert // May 3, 2008 at 21:47
@ Anonymous “Wo siehst du diesen Anspruch?”
Als Revolutionär frage ich: wo sehe ich den Anspruch nicht?! Jeder revolutionäre Geist muß den Anspruch haben, einen Unterdrückungsmechanismus zu bekämpfen. Jede Staatlichkeit ist ein solcher Mechanismus. Ein Unterschied zu allen Formen der Nichtrevolutionäre ist der, daß Theorie und Praxis nicht weit voneinander liegen. Der revolutionäre Geist zwingt zur revolutionären Tat. Tut er es nicht, ist er bloß ein revolutionärer Traum. Daraus und aus dem Umstand, daß ich mich stets wehre, leite ich diesen Anspruch ab.
81 Kunz // May 3, 2008 at 21:56
@Feldpostnummer:
Nur weil die Medien schreiben, dass Gewalt von rechts ausging, muss das stimmen?
Egal wie ich zu Deinen politischen Ansichten stehe, aber bisher dachte ich, dass Du zumindest für Deine Seite ein kritischer Zeitgenosse bist. Glaubst Du alles, was über links geschrieben wird? Die relevanten “Medien” gingen einige Jahrhunderte davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist. Ergo: die Erde ist eine Scheibe?!?!
82 FK-Guetersloh // May 3, 2008 at 22:02
Ein Video der Demonstration aus Hamburg gibt es nun unter http://www.fk-guetersloh.com
83 Frank Neubauer // May 3, 2008 at 22:12
“Die Deutschen sind arme Schweine, denn man hat ihnen das Rückgrat gebrochen” De Gaulle; Bis heute isr es so und die wissen nicht mehr was sie tun, weil ihnen der Kopf ständig gedreht wird… Nachrichtenhoheit nicht vor 2099… der Feind ist der gleiche geblieben und sitzt wie eine Ratte in seinem Loch, in Wallstreet und lacht sich ins Fäuschen, wenn er solche szenen sich anschaut… oder tut er vielleicht gar nicht eimal. Und 15 Millionen Türken und übriges Gesindel loszu werden, das ist die Aufgabe.. nicht wie verwöhnte Kinder in den Strassen zu randalieren… Volksgemeinschaft ist nach wie vor die Losung, dann kommt wieder Ordnung!
84 Richard Fiedler // May 3, 2008 at 22:14
@
Borchert :
May 3rd, 2008 at 12:49
Ich kann deine Aussage zur Begriffsbestimmung “Autonome Rechte bzw. Autonome Nationalisten” bestätigen.
Nach dem Verbot der FAP wurde der Begriff Autonom von einigen ehemaligen Mitgliedern als neue Bezeichnung geführt, um seine/ihre unabhängigkeit zu verdeutlichen.
Und damals dachte noch keine daran einen “Black Block” zu schaffen.
Es sollte einfach heißen: “Alle machen mit- Keiner ist verantwortlich”
Das daraus nun “freie nationalisten” geworden ist, ist zufall.
Wir hatten uns schon darüber Unterhalten.
85 Unioner // May 3, 2008 at 23:57
Lieber wehrhaft ais ehrlos! AUTONOME NATIONALE GEGEN ANTIDEUTSCHE RANDALE! Unabhänige Nationalist/innen ist ein wehrhafte Form des Widerstands! Nur wer wehrhaft ist kann agieren!nach Ernst Thälmann,Hamburger Aufstand Barmbek 1922…die alten Kämpfer der KPD würden heute dieser Linken+AntiFa zum stalinistischen Teufel jagen. Wer die Wahrheit über Brambek !.Mai 2008 erfahren möchte-meine Empfehlung http://www.erstermai.org ALLEN AKTIVIST/INNEN VOM NATIONALEN KAMPF UND FEIERTAG 1.MAI 2008 UNSEREN RESPEKT UND ANERKENNUNG! DAS AUFRECHTE DEUTSCHLAND KANN STOLZ AUF EUCH SEIN! rautenstolz & eisern
86 ADF_HH // May 4, 2008 at 0:28
Liebe Kameraden,
da wir am 1.Mai in Hamburg zusammen einen schönen Kampftag erleben durften, gibt es jetzt die Möglichkeit sich direkt bei demjenigen zu bedanken, der durch sein weitsichtiges Handeln dafür sorgte. Dieses ist der Märchenerzähler und Hamburger Einsatzleiter Peter Born. Ich denke er wird sehr gerne Glückwünsche für seinen hervorragend geführten Einsatz entgegennehmen. Jederzeit erreichbar unter folgender Dienstnr: 040/428655000
oder unter folgender ePost: fld1-fld2@polizei.hamburg.de
Für die Zukunft wünsche ich dem Herrn Born, das er weiter als Einsatzleiter, solche Großeinsätze führen wird. Und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit ihm und seinen Chaostruppen in Grün.
87 Rainer Horstmann // May 4, 2008 at 2:14
Hallo Borchert,
wenn die Aktionsform schon ein Konzept ist, dann laufen die Autonomen einem solche nach und sind in dreißig Jahren kein Stück weiter gekommen.
Eine gewisse Narrenfreiheit wird ihnen von den Gutmenschen gelassen. Aber trotzdem zu melden im BRD System haben sie nichts.
Da sind die Ackermanns, Zumwinkels und Obermanns effektiver.
Revolution bedeutet die Umkehrung der herrschenden Werte und der Machtverteilung.
Genau die aber findet nicht statt.
Gruß aus Mecklenburg
88 Tom // May 4, 2008 at 7:38
Ich denke auch Ernst wäre heute bei uns…..und noch viele mehr.
89 Rebell aus BTF // May 4, 2008 at 8:02
Die Systempresse schrieb, beziehungsweise redete davon, das ERSTMALS ! rechte “Schläger” beobachtet wurden.
Offensichtlich waren die Schreiberlinge selbst davon überrascht, denn wenn man sich die andern Demonstrationen ansah, ging es in nationalistischen Kreisen immer geordnet und gesittet zu.
Jetzt endlich schlug der nationale Widerstand zurück und , oh Schreck, oh Graus…. mit aller Härte. Ja was denken die denn, wie lange man die in der Bibel zitierte “Rechte Backe” (oder war´s die linke ? ) noch hinhält. Wie lange soll man sich noch von bunthaarigen Arbeitslosen das Recht auf Demonstrations -und Meinungsfreiheit nehmen lassen? Wie viele Kameraden sollen noch mit einem Messer im Rücken im Straßendreck sterben ?
Vor einiger Zeit schrieb man von einem drohenden Bürgerkrieg im Jahre 2020. Wirklich noch so lange warten ? Mit Blick auf Hamburg ist doch jetzt schon Krieg !
Beste Grüße aus Sachsen-Anhalt
Rebell
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen der allgemeinen Belustigung.
90 Teilnehmer // May 4, 2008 at 8:48
Friese HH wo warst du eigentlich??????
91 Borchert // May 4, 2008 at 9:12
@ Richard Fiedler
Mag sein, daß bei der Verwendung der Begrifflichkeit “Autonom” nicht an die Bildung eines “Black Block” gedacht wurde, aber auch diese Entwicklung geht in unserern Zusammenhängen etwas weiter zurück. Vor 8-9 Jahren habe ich die SE-Leute aus Berlin das erste Mal in dieser Aktionsform gesehen, aber die PSM-Bullen sind jedes Mal massiv eingeschritten. Hinzu kommt, daß nicht wenige von uns offensichtlich über aktive Erfahrungswerte verfügen. Zumindest habe ich gleich bei meinem ersten Castor-Einsatz 2000 in Gorleben, trotz Dunkelheit, Anonymität und schwersten Ausschreitungen zwei Kleingruppen von uns wiedergetroffen. Einen davon erst kürzlich, wen wundert´s, dann wieder am 1. Mai in Hamburg. Allerdings nicht im schwarzen Block, was die bezeichnete Gruppe aber nicht abwerten soll.
92 Populist // May 4, 2008 at 9:59
“Aber auch darüberhinaus muß zukünftig jede Demonstration ein kämpferisches Element beinhalten; denn wer sich nicht wehrt hat keinen Anspruch den Staat zu bekämpfen, der uns unterdrückt.”
Mit Verlaub aber diese albernen Raufereien haben doch nichts mit “den Staat bekämpfen” zu tun. Das Einzige was ihr damit erreicht ist daß die Behörden künftig eine leichtere Handhabe haben werden nationale Demos zu verbieten.
93 Eine andere Feldpostnummer // May 4, 2008 at 10:29
@unshamann
“Da gibt es nichts zu waehlen. Als aufrechter Nationalist “waehlt” man nicht aus, auf welcher Party man tanzen will. ”
Doch zumindest eine ganz Zeit lang, schließlich wird man nicht als Nazi geboren, es sind zwar die unterschiedlichsten Faktoren die das Abgleiten in die Traumwelt der Nazis und die Degeneration desjenigen auslösen und fördern, aber dennoch wird auch von einem Nazi gewählt.
Natürlich gibt es Grenzen, je länger und intensiver der Kontakt war bzw. je geringer die persönlichen Fähigkeiten des Menschens sind, desto schwieriger wird eine Abkehr/Heilung ect.
@1+1/@Kunz
“Wenn die “relevanten Medien” es verlautbaren, “dann ist es eben so”?
Du entäuschst mich, warst schon einige Male besser.”
Wenn die “relevanten Medien” die Agression der Rechtskriminellen betonen, führt allein das zu einer Realität für nicht wenige, so war das “sein” gemeint. Oder glauben sie eine “objektive Realität” würde irgendwo herumwabern und man müsste sie nur einfangen und sezieren?
@Kunz Nebenbei die Erde sei eine Scheibe, daran glaubte man im Mittelalter nicht, eine Legende die von nachfolgenden Zeiten gebastelt und von den “relevanten Medien” übernommen wurde, ist doch ein schönes Bsp. http:**//**de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde auch die ganzen sog. “Populären Irrtümer” fallen in diese Kategorie http:**//**de.wikipedia.org/wiki/Popul%C3%A4rer_Irrtum das sind Realitäten über die Kanäle in´s Volkswissen übergegangen. Wobei man hoffen kann dass letzten Endes die vereinfachung der Kommunikationsmittel das Absterben von okkultistischen, esoterischen und schlicht spinnerten Vorstellungen zu Gunsten der Ration, fördern werden. Allerdings sieht es in der heutigen Phase nicht danach aus, die Rationalen sind sich allzu oft selbst genug während die Irrationalen mit großem Geheul und Agitpropaufwand ihre “Entdeckungen” verbreiten, sei es Religion, seinen es Verschwörungsgebilde ect.
["*" in den Links mussten, da sonst der hiesigen Spamfilter zu E-Endlösungen neigt]
@nurmalso
“Viele Bunzelbürger schauen sich einmal am Tag die Nachrichten an, das ist dann auch alles an Information. Daher ist der Schaden nicht so groß.”
Das gilt aber nicht für die “Multiplikatoren” weswegen der Schaden nicht ganz unbedeutend ausfällt.
94 Kunz // May 4, 2008 at 10:45
@Feldpostnummer:
Ich habe nichts vom Mittelalter geschrieben.
95 Hagen // May 4, 2008 at 11:00
@Borchert 3. Mai 21.45
Du bezeichnest Dich als Revolutionär und lehnst jede Staatlichkeit als Unterdrückungs-
mechanismus ab. Die revolutionäre Tat besteht
demnach in der ständigen Bekämpfung des
“Unterdrückungssystems”. Es stellt sich dann
natürlich die Frage, welches Ziel erreicht werden soll. Wenn man sich im Zustand der ständigen Revolution befindet, in der Ablehnung jeder staatlichen Ordung, wird dies
allgemein als “Anarchie” bezeichnet. Ein anar-
chischer Staat führt aber zu Chaos und stäniger Gewalt innerhalb der Gesellschaft.
Im Zustand der ständigen Revolution und der
Ablehung des Staates werden nur jene Kräfte gestärkt, die jede Ordnung und Rechtssicher-
heit ablehnen. Nationale Kräft wollen aller in
aller Regel das Gegenteil. Wir sind für einen
starken Staat, das Gewaltmonopol hat nur
der Staat und nicht die Straße. Unser Staat
in der derzeitigen Verfassung ist allerdings
zur Zeit in den Händen gewaltbereiter
Chaoten (Antifa etc), raffgieriger und skrupe-
loser Manager und Politiker, die nicht den
Interessen des deutschen Volkes verpflichtet
sind. Gegen dieses Unterdrückungssystem ist
Widerstand gerechtfertigt und nationale Pflicht.
96 Borchert // May 4, 2008 at 11:53
@ Hagen
Jeder Staat ist ein Unterdrückungsmechanismus und beabsichtigt die totale Überwachung seiner Bürger (Samjatin, Huxley, Orwell, Bradbury, Burgess). Das ist das Gegenteil von dem, was nicht nur Revolutionäre wollen: Freiheit. Revolutionäre aber kämpfen dafür, alle anderen fordern sie bloß.
Chaos ist übrigens notwendig, um den totalen Nihilismus zu erreichen, der notwendig ist, um eine Umwälzung der Wertestruktur zu erzwingen. Ansonsten übernimmt ein neues Wertesystem alte Werte. Das eine Revolution permanent sein muß, steht außer Frage; aber dazu habe ich mich in einem anderen Strang bereits hinreichend geäußert.
Daß nationale Kräfte einen Staat wollen, der Ordnung und Rechtssicherheit gewährleistet, halte ich für ein Gerücht, oder zumindest für stark pauschalisierend. Nationaldemokraten vielleicht, meinetwegen auch ein paar Nationalfaschisten. Sonst wohl aber nur becksteintreue CSU-Mitglieder…
@ Horstmann
Deine Definition von Revolution ist korrekt, abgesehen davon, daß es nur eine Teildefinition darstellt. Falsch hingegen ist, daß es keine Entwicklung bei den Autonomen von Rechts gäbe und ein gewisses Maß an Narrenfreiheit bestünde. Bei letzterem sei auf die von mir im vorangegangenen Kommentar verwiesenen Berliner verwiesen, die von allen Demoteilnehmern durch die Behörden am repressivsten behandelt wurden. Das Auftreten in Hamburg, nicht nur in der Aktionsform, sondern auch in Sprechchören und Transparenten, ist definitiv eine Entwicklung im positiven Sinne.
97 Whopperjoe // May 4, 2008 at 11:59
Also VERLOREN hatt eindeutig die Linke seite!!!
Warum fragt sich nun bestimmt die Andere Feldwirrnummer??
Ganz einfach der Normale Bürger hatt gesehen wie es wirklich war !!!
Die Presse hatt in allen erstberichten von angriffen Linker seite gesprochen und dann nach und nach auf die Staatlich angeordnete geschichte umgesattelt aber leider zu Spät und zu offensichtlich!!(denn die Bilder waren da schon lange zu sehen und der erste eindruck ist halt immer prägend).
Nun reden die leute nicht mehr von Bösen Rechten sondern von Plündernden Gewaltbereiten Linkschaoten und Migrantenbanden DAS Allein ist ein Erfolg!!!!
Hatt sich Heute schon gezeigt das in meiner Strasse beim Sonntäglichen Klönschnack das Bild völlig verkehrt hatt zu dem was noch vor einer Woche bestand hatte!!!
Und hier wohnen Leute aller Schichten und auch Migranten und ALLE sind sich einig das die Linke einfach nur Abschaum ist den mann NICHT dulden darf !!!!
Also weiter so liebe Antifa und Migrantenbanden denn je mehr solch aktionen kommen um so mehr öffnen sich die Augen der Normalen Bürger!!!
UND DAS IST EIN ERFOLG!!!!!!!
P.S. Kinder als Deutsche Schweine zu bezeichnen und Deutsche Raus rufen ist auch echt Hilfreich um sich beliebt zu machen vor allem in meinem viertel wo viele Familien wohnen!!
Also macht nur weiter so !!!Bei mir in der Strasse und im umfeld bekommt ihr kein Bein mehr auf den Boden und das ist auch GUT so!!!
98 Borchert // May 4, 2008 at 12:08
@ Populist
Natürlich erreichen wir damit etwas; nämlich das unser revolutionäres Profil geschärft wird. Das ist quasi eine Standortbestimmung. Wenn das einhergehend damit ist, daß die Behörden eine bessere Handhabe bekommen, um unsere Demos zu verbieten, dann ist dem eben so. Das ist ein Argument, aber kein Grund. Ein Argument übrigens, dem viele Argumente gegenüber stehen. Außerdem erreicht man durch einen biederen Demonstrationscharakter nicht mehr, außer vielleicht, daß nach außen der Eindruck entsteht, wir würden uns verstellen.
99 Eine andere Feldpostnummer // May 4, 2008 at 12:26
@Whopperjoe
Da übersieht du eines, den bösen Linken kennen die Menschen seit Jahrzenten, die Rechten galten bis jetzt gerade bei (reaktionären) Bürgern als für sie persönlich ungefährlich, das könnte sich tatsächlich ändern.
@Borchert
Hmm die Rechte will keinen autokratischen Staat? Das halte ich wiederum für ein Gerücht, das ganze Getue um ein “Reich” da doch sehr weit verbreitet ist, warum diese quasireligiöser Staat/Reichsfetichismus wenn man durchaus keinen extreme Machzusamenballung wünscht?
“Chaos ist übrigens notwendig, um den totalen Nihilismus zu erreichen, der notwendig ist, um eine Umwälzung der Wertestruktur zu erzwingen.”
Einen totalen Nihilismus halte ich für blank unmöglich, selbst eine völlig anomische Situation würde nur dazu führen dass viele bereits tradierte Werte in diversen Kleingruppen gelebt werden, durch die potentielle Schwäche des Einzelnen gegen Zusamenschlüsse müsste dessen Bereitschaft aus ganz materiellen Gründen die Werte einer Gruppe anzunehmen, auch gegen seine eigenen (Nicht)werte, sogar deutlich ansteigen. Ob und wie weit die Gruppen Werte auch intern tatsächlich durchsetzten könnten sei dahingestellt, als Konstrukt wären die Werte in jedem Fall ganz bedeutsam, auch um sich gegen andere Gruppen abzugrenzen.
Eine Theorie, die ich für sehr stimmig halte, geht z.b. davon aus dass die Entwicklung der Menschheit deutlich durch deren Kontakt mit den Neanderthalern beeinflusst wurde, da auch die Neanderthaler in sehr kurzer Zeit begannen Artefakte denen ein unmittelbar materieller Wert abgeht zu entwickeln und diese Veränderung in die Kontaktzeit fällt, scheint mir diese kulturelle Selbstdefinition etwas recht archaisches und ob ich nun kleine Figuren schnitze oder definiere wie ich mir Nach-Revolutionien vorstellt, oder einen bestimmten Gottling anheule spielt da wohl kaum eine Rolle.
Mein Schluss daraus wäre dass das Chaos nicht zu einem Ableben der Werte führen würde.
@kunz
Zugegeben das habe ich ohne Ansatz herein interpretiert, die Zeiten in denen die Erde allgemein als flach galt liegen in Europa aber weit über 2000 Jahre zurück, bei Naturvölkern mag das anders sein, in beiden Fällen schien mir das Bild Medienmacht—flache Erde dann so schief dass ich davon ausging, sie bezogen sich auf das Mittelalter.
100 Anonymous // May 4, 2008 at 13:42
@Borchert
“Jeder revolutionäre Geist muß den Anspruch haben, einen Unterdrückungsmechanismus zu bekämpfen”
Um durch einen anderen Unterdrückungsmechanismus zu ersetzen? Sollte nicht jeder revolutiuonäre Geist das Ziel haben, Befreiung von allem und für jeden und das für immer?
101 Anonymous // May 4, 2008 at 14:27
@FK Güterloh
“Ein Video der Demonstration aus Hamburg gibt es nun unter http://www.fk-guetersloh.com”
Das sollte man als Wahlwerbefilm nehmen, die nächste Klatsche vom Wähler wäre garantiert.
102 Borchert // May 4, 2008 at 14:43
@ Anonymous
Du sagst es.
@ Feldostnummer
Ich schreibe hier sicher nicht für die gesamte Rechte, aber vereinfacht dargestellt emanzipieren sich die rechten Zusammenhänge zunehemend von dem, was lizensierte Medien als unser Weltbild definieren. Das ist einhergehend damit, daß viele eben keinen autokratischen Staat anstreben und einige Staatlichkeit sogar ganz ablehnen.
Ob der totale Nihilismus zu einer völligen Neuordnung der Wertestruktur führt, oder besser gesagt, die absolute Verneinung aller alten Werte zu einer Bejahung aller neuen Werte führt, ist spekulativ. Oder nur philosophisch zu erörtern. Auf einen Versuch in der Praxis würde ich es aber gerne ankommen lassen. Unabhängig davon, daß es beim Nihilismus aus meiner Sicht nicht darum gehen darf Werte neu zu ordnen, sondern Werte durch das Gewissen zu ersetzen. Der Wert einer Wertigkeit liegt nicht im Wert, sondern dient dazu, um in gut und böse zu unterteilen. Wer eine Handlung aus einer Entscheidung mit sich selbst heraus verantwortet, der handelt gewissenhaft. Dabei kann ich zeitgleich mit Wertigkeiten kollidieren; oder muß es sogar. Ich beziehe mich hier auf einen Text von mir, den ich nicht veröffentlicht habe, weil ich keine weiteren Kontroversen hervorrufen möchte und darüberhinaus Bildungsdefizite habe. Auf Wunsch sende ich Dir den Text aber gern als e-mail. Er enthält keine strategischen Elemente und könnte von Dir, sofern Du wirklich von der anderen Feldpostnummer bist, nicht mißbraucht werden. Chaos ist übrigens das, was die bürgerliche Ordnung empfindet, wenn ihre Welt aus den Fugen gerät. Sprachwissenschaftlich das Gegenteil von Chosmos (Ordnung) wobei wir schon wieder dort wären, wo uns der Staat durch Überwachung gern haben würde…
103 Anonymous // May 4, 2008 at 15:06
@Borchert
ich schrieb
“Um durch einen anderen Unterdrückungsmechanismus zu ersetzen? Sollte nicht jeder revolutiuonäre Geist das Ziel haben, Befreiung von allem und für jeden und das für immer?”
du antwortest
“Du sagst es”
Soweit so gut. In der Bestätigung meiner Beurteilung führst du aber den “nationalen Kampf” ad absurdum
Wo bleibt die vielbeschworene Freiheit für alle und für jeden, wenn man ein Unterdrückungsmechanismus durch einen neuen ersetzt?
104 Gunvald Larsson // May 4, 2008 at 16:02
@Borchert :
Letztendlich erst die totale Anarchie, um auf den Trümmern Neues zu errichten, vereinfacht dargestellt.
Auf eben jene Anarchie, dadurch bedingt Systembeseitigung, wird/muss es ohnehin hinauslaufen.
Ein fliessender Übergang ist heutzutage undenkbar.
105 Borchert // May 4, 2008 at 16:19
@ Anonymous
Ich habe nicht vor, diesen Mechanismus durch einen anderen zu ersetzen. Ich nahm an, das würde sich durch meinem Kommentar an Feldpostnummer ergeben. Natürlich teilt nicht jeder in unserem Lager die Haltung, keinen Staat, respektive keinen Unterdrückungsmechanismus zu wollen, aber für diese Menschen schreibe ich hier nicht. Freiheit werden wir allerdings nicht in einer multikulturellen Gesellschaft finden, da diese zwangsläufig zu einer monokulturellen degeneriert. Das erkennen sogar linke Theoretiker. Freiheit, nur für den Fall das Du mich mißverstehst, ist kein Privileg. Sie steht jedem Individuum zu; nicht nur in Deutschland. Überstaatliche Absprachegremien haben jedoch vorsätzlich eine Situation geschaffen, in der man Freiheit mit Hedonismus und kapitalistischen Konsumzwängen verwechselt. Das hat dazu geführt, daß Menschen versuchen, diese Form der Freiheit dort zu suchen, wo sie optisch greifbar scheint: in den sogenannten Industrieländern. Ich will sagen, Freiheit erwirkt man nicht durch Flucht in eine scheinbar bessere Region, Freiheit muß vor Ort erstritten werden, global. Dafür darf es keine dritte oder gar eine erste Welt geben.
106 Borchert // May 4, 2008 at 16:33
@ Gunvald Larsson
So könnte man das ausdrücken.
107 Gunvald Larsson // May 4, 2008 at 17:19
@Borchert :
“Das hat dazu geführt, daß Menschen versuchen, diese Form der Freiheit dort zu suchen, wo sie optisch greifbar scheint: in den sogenannten Industrieländern.”
Wie bei einem Platzregen in der Stadt, und der einzige Unterstand fasst nur 10 Leute, die anderen 20 werden eben nass und gereizt.
Das sind eben die äusseren Umstände die Umwälzungen hier noch begünstigen werden. Nahrungsmittelknappheit, Bankenkrisen, Überbevölkerung auf dem Planeten usw.
Währenddessen herrscht hierzulande ein neues Fin de siecle. Nun ja…weiter so.
108 Deutscher // May 4, 2008 at 17:57
@Borchert :
haos ist übrigens notwendig, um den totalen Nihilismus zu erreichen… Ansonsten übernimmt ein neues Wertesystem alte Werte.
Was spricht gegen die Übernahme von seit Generationen bewährten Werten? Viele Grundwerte sind in nahezu jedem Gesellschafts- und Wertesystem gleich, weil ohne einen Wertekonsens eine Gesellschaft nicht überlebensfähig wäre. Unter anderem bekämpfen wir deshalb auch sog. multikulturelle Gersellschaft. Es liegt nun einmal in der Natur der Sache, daß jedes noch so ausgeglichene Wertesystem, die Freiheiten des einen abgrenzen muß, um die Freiheit eines anderen zu erhalten.
Dieses Naturgesetz kann keine noch so revolutionäre Gesellschaft durchbrechen, ohne daß es ein Rückschritt ins Faustrecht und
die tiefste Barbarei wäre.
Eine Auflehnung gegen diese BRD-Fremdherrschaft (siehe Artikel 139 GG) ist legitim – zumal wir Deutschen in zunehmendem Maße in unserer angestammten Heimat entrechtet werden. Eine Verfassung bzw. ein vom Deutschen Volk legitimiertes Grundgesetz wird dem Deutschen Volk seit 1945 vorenthalten.
Aber eine Revolution darf nicht zum Selbstzweck verkommen!
Jede Revolution muß den Interessen der Mehrheit der betroffenen Menschen dienen. Die Menschen dürfen nicht den Eitelkeiten einiger Möchtegern-Revoluzzer geopfert werden.
109 Hagen // May 4, 2008 at 18:50
@Borchert
Die von Dir propagierten philosophischen, an utopische Planspiele der frühen Anarchisten
erinnernde, Gedanken, sind zwar interessante
Aspekte, haben jedoch für die nationale Bewegung keine praktische Bedeutung. In der Ablehnung aller staatlichen Strukturen und der
eigenwilligen Definition eines subjektiven Freiheitsbegriffs übernimmst Du Positionen der
anarchischen Avantgarde. Natürlich spreche ich nicht für “alle Rechten”. Ich spreche hier für mich und vertrete Positionen der national-konservativen, national-freiheitlichen Bewegung. Du magst es als reaktionäres, bürgerliches Gedankengut abtun. Wir können uns nicht alle in den höheren Spähren der Philosophie befinden. Der Kampf um unsere Nation findet auf der Erde statt und wir gewinnen nicht die Herzen und die Köpfe der
Menschen, mit Ideen, deren Umsetzung außerhalb jeder Realität liegt. Wir haben natürlich eine total konträre Auffassung von dem Freiheitsbegriff. Ich definiere Freiheit nicht als persönliche Befreiung von allen staatlichen Strukturen, sondern u.a. als Befreiung von der Unterdrückung und Bevormundung durch Kräfte, die Deutschland vernichten wollen. Ich setze mich für ein freies Volk ein, in dem freie Menschen leben, die aber auch ihre Interessen
einer nationalen Gemeinschaft unterordnen können. Jeder Kampf muß ein Ziel haben.
Mir ist noch nicht ganz schlüssig, was Dein Ziel
in einer nationalen Bewegung ist?
110 motschütze // May 4, 2008 at 20:00
Warum Rücksicht nehmen?! Seit 40 Jahren keine konstruktiven parlamentarischen ERGEBNISSE der NPD oder die es werden wollen!!!
Die Schonzeit ist vorbei! Ich scheiß so langsam auf die Wirkung der Medien und satten Rentnern vorm Einheits-Fernsehen! Wahlen werden UNS nicht helfen in diesem System!
Handeln, Wirken, Verändern auf kluge aber ENTSCHIEDENE WEISE!!
Nur die, die aktiv sind, werden etwas ändern!! Nicht die zufriedenen, verblendeten und fetten Blinden.
“Wenn nicht JETZT wann dann??!”
111 's Fritzle // May 4, 2008 at 20:34
Wg. “Freiheit”
Es gibt nicht nur die Freiheit von etwas (z.B. Zwängen oder Beschränkungen) sondern auch die (m.E. weitaus wichtigere) Freiheit zu etwas. Und unter dieser Kategorie ist die Freiheit zur Individuierung die bedeutendste, meint ’s Fritzle. Denn letztlich geht es immer nur darum, ob es uns (als Volk und als Individuum) gelingen kann, in Freiheit das zu werden, was wir unserer Natur nach sind. Denn nur dann vollziehen wir als Mittler (zwischen Geist und Materie) den Gedanken Gottes in die Leere der Welt hinein und füllen sie damit. Das ist unserer Aufgabe! Dazu müssen wir frei sein, bzw, frei werden!
112 Borchert // May 4, 2008 at 21:14
@ Deutscher
Nochmal ganz langsam: Übernimmt man einen! Wert, so “gut” er auch ist, läuft man Gefahr, daß man auch “schlechte” Werte übernimmt. Ich nenne das mal Wertekontamination. Außerdem, wozu brauchen wir Werte, wenn wir lernen gewissenhaft zu handeln. Wenn Du ein Gewissen hast, dann brauchst Du keine Werte. Das eine Revolution nicht zum Selbstzweck verkommen darf, habe ich bereits dadurch veranschaulicht, in dem ich darlegte, daß es eine permanente Revolution sein muß. (Man ist das anstrengend, die Fakten dauernd zu wiederholen…)
@ Hagen
Seit Deinem letzten Kommentar bewegst Du Dich auf dogmatischem Boden. Abgesehen davon ist meine Haltung nicht konsequent anarchistisch, auch wenn hier der Eindruck entstehen mag, da die meisten freiheitliche Tendenzen in eben nur diesen Kontext bringen können. Übrigens ist das Themenfeld der Anarchie keine klassisch linke Position, sondern ähnlich wie die Naturschutzfrage von dort besetzt worden (historisch gesehen hat dies sogar zur Spaltung der 1. Internationalen Arbeiterassoziation geführt).
Philosophische Sphären? Ich bitte Dich. In der Regel wirft man uns Radikalen doch vor nur auf der Straße kämpfen, aber kaum denken zu können. Nun führst Du dies Deinerseits ad absurdum. Zumal ich selbst eher bekannt dafür bin, auf der Straße für meine Ziele zu kämpfen. Möglicherweise hast Du, sogar als national-konservativer, ein geschlossenes Weltbild, das Du vernünftig herleiten kannst, aber rein inhaltlich lese ich aus Deinen Kommentaren deutlich heraus, daß sich der durch die Gesellschaft geförderte Verbürgerlichungsprozeß durchgestzt hat. Ebenso möglich, daß Du damit keine Probleme hast, aber mal ganz ehrlich, ist es das was Du werden wolltest? Alle meine Ziele aufzuführen wäre zu umfangreich. Einige davon habe ich bereits dargelegt.
@ Fritzle
Gott ist tot. Und das, obwohl es ihn nie gegeben hat. Das ist natürlich eine beachtliche Leistung, aber auch seine einzige. Er ist Etwas, obwohl er nichts ist.
113 Schwert // May 4, 2008 at 21:36
Man muß hier mal eindeutig klarstellen: Anarchisten sind nicht besonders helle, egal ob von “rechts” oder “links” oder für was auch immer sie sich in ihrem “revolutionären” Traum halten. Sie sind nicht besonders helle, weil sie die “Welt” zerstören wollen, von der sie selber leben und zehren. Denn die Anarchisten können doch eigentlich nur in dem heutigen liberalistischen System der “westlichen Wertegemeinschaft” existieren. Außerhalb eines solchen modernistischen liberalen Systems gibt es nirgendwo Anarchisten:-). Das ist das einzig wirklich Interessante an der ganzen Sache:-). Ohne BRD wären Anarchisten gar nicht lebensfähig.
Man stelle sich einfach mal einen tatsächlich durchgesetzten, realexistierenden Anarchismus vor: Was macht eigentlich der der nun “freie” Anarchist, wenn sein Nachbar meint, ihn im Schlaf die Axt in den Schädel zu hauen, weil ihm z.B. dessen Fernseher besser gefällt und er ihn sich gerne “aneignen” möchte. Was wäre denn im realexistierenden Anarchismus dagegen einzuwenden? Nichts! Denn wo keine norm- und wertegebende Gemeinschaft, da auch kein Sittengesetz; wo kein Sittengesetz, da auch kein Richter; und wo kein Richter, da auch keine Strafe.
Aber ich weiß, die anarchistischen “Revoluzer” würden sich natürlich jeglicher Angriffe erwehren, weil sie -was ich keinem absprechen will- große Krieger sind…
Der NW braucht freilich auch solche “anarchistischen Krieger”. Irgendjemand muß ja auch kämpfen, und natürlich auch gut und effektiv kämpfen. Aber eine möglicherweise doch noch kommende neue, gesunde Gemeinschaft wird sicherlich nicht nach den Maßstäben der Anarchisten errichtet werden…
114 carlos // May 4, 2008 at 22:05
@Borchert: Der Begriff “Autonome Nationalsiten” wurde schon Mitte der 90er so verwendet. Und zwar auf Propagandamaterial und im dmals erscheinenden Rundbrief “Freie Stimme” (aus dem Sauerland), welcher dann spaeter im Zorg aufgegangen ist.
Also noch bevor Worch von “autonomen Rechten” sprach oder spaeter Steiner von “freien Nationalisten”. Zum ersten Mal hat das Konzept im Maerz 94 Norbert Weidner verkuendet, da jedem damals klar war, dass nach all den vorhergegangenen Parteiverboten die FAP die naechste auf der Abschussliste war.
Das Konzept wurde uebrigens auch eher schon von ehem. ANS-lern im Westen umgesetzt, allerdings nur kurze Zeit Ende der 80er. Diese Personen sahen damals in der FAP die Zukunft, daher wurde das Konzept zu ihrem eigenen (heutigen) Bedauern wieder aufgegeben. Seit Mitte der 90er besteht es jedenfalls durchgehend, auch wenn es mehr der Umgehung von Gruppenverboten und -egoismen diente.
115 Unioner // May 4, 2008 at 23:04
Man kann es drehn und wenden wie man will,die Wahrheit steht auf http://www.erstermai.org ! Es ist der Weitsicht und Entschloßenheit der Kamerad/innen zu Danken das das was der Polizeiführer Born über die Medien erzählt nicht Wirklichkeit wurde! Und wenn ich Steiner seh muß ich immer an “Teddy”denken in dessen Geist wir groß geworden sind! Das was sich heute Linke und AntiFa nennt ist als Trojanisches Pferd des Kapitalismus weder links noch antifaschistisch! Den wenn sie es wären,dann würde man sie als böse Nazis bekämpfen. Den die bösen Nazis sind antikapitalisch-nichtfaschistisch-naturbejahend-werteorientiert und ihr Kampf für unser Volk und unser Vaterland macht sie zu großen Verbrechern + Volksverhetzern und was es noch alles Schlechte und Furchtbare gibt! Würden sie kiffen+randalieren+Städt in Schutt&Asche legen dann wären sie dieser Wertelosen Gesellschaft liebste Kinder und keine Nazis! FÜR EIN FREIES UND DEMOKRATISCHES DEUTSCHLAND-KAMPF DEM ANTIDEUTSCHEN FASCHISMUS-WEDER LINKS,WEDER RECHTS NUR NATIONAL UND SOZIALISTISCH! Nur der Freiheit gehört unser Leben… rautenstolz & eisern
116 Eine andere Feldpostnummer // May 4, 2008 at 23:37
@Bochert
“aber vereinfacht dargestellt emanzipieren sich die rechten Zusammenhänge zunehemend von dem, was lizensierte Medien als unser Weltbild definieren. Das ist einhergehend damit, daß viele eben keinen autokratischen Staat anstreben und einige Staatlichkeit sogar ganz ablehnen.”
Ich habe mehr als nur Zweifel dass eine solche Emanzipation durschschlagend sein kann, bei meinen Beobachtungen der Rechten hate ich sehr schnell den Eindruck dass neben gewissen politischen Wünschen eine völlig irrationales religiöses Verlangen massiv mitschwingt, dies zeigt sich bei vielen in einer extremen Bereitschaft z.b. Verschwörungstheorien noch der absurdesten Sorte zu glauben so sie den “der angeblichen Wahrheit” nur deutlich widersprechen. Natürlich geht eine solche “Entlarvung” der Welt allein schon deswegen fehl weil sie dazu tendiert ein stereotypes Wahrnehmungsmuster zu erzeugen, das ganz besonders manipulierbar ist, nicht anders als die Idee es gäbe eine “Wahrheit” die sich in Presserzeugnissen unbeschränkt zeigt. Um es klar zu sagen, an Hitler werden auch die “emanzipatorischen (da wehrt sich ja alles in einem diesen Begriff niederzuschreiben) Rechten” massiv zu kanbern haben, hängt doch daran vieles was eine Subkultur, die noch immer die Mehrzahl der aktiven Rechten brauchen, überhaupt nützlich macht.
“oder besser gesagt, die absolute Verneinung aller alten Werte zu einer Bejahung aller neuen Werte führt, ist spekulativ.”
Nun es wäre doch sehr merkwürdig wenn die Menschen erst alle Werte verneinen, nur um dann andere anzunehmen, mögen es auch Gegenteilige sein, verlieren sie das Merkmal des “Wertes” doch nicht.
“Unabhängig davon, daß es beim Nihilismus aus meiner Sicht nicht darum gehen darf Werte neu zu ordnen, sondern Werte durch das Gewissen zu ersetzen. Der Wert einer Wertigkeit liegt nicht im Wert, sondern dient dazu, um in gut und böse zu unterteilen. Wer eine Handlung aus einer Entscheidung mit sich selbst heraus verantwortet, der handelt gewissenhaft.”
Da habe ich ein Begriffliches Problem, der Wert erscheint in ihren Sätzen nur als eine bereits vorhandene bzw. von außen Aufgedrückte Verhaltensanleitung, während das Gewissen die Antipode dazu ist. Zu einem gewissen Teil wird es meiner Meinung nach in jedem Fall auch diese Werte geben da sich alle höheren Wesen dieses Planeten an ihrer Umwelt orintieren. Dennoch kann gerade aus dem Gewissen auch ein neuer Wert entstehen, zwar wäre dieser bei Erschaffer noch unter ihrem Begriff “Gewissen” und Handlung daraus zu fassen, aber jeder andere der sich diesen Wert zu eigen macht wäre wieder ein Mensch der um des “Wertes” willen handelt, obschon dieser Wert in sich aus dem Gewissen entstanden ist, da geraten die beiden Wertungen aneinander und wirken unpassen. Gut und Böse ist auch immer eine Definitionssache, da stellt sich mir auch die Frage ob die Menschen sich wirklich an etwas Qualitativen orinietieren oder nur das quantitative auftreten werten, womit sie sich immerhin eine selbstbestätigende Wertung aller ersten Ranges gebastelt hätten, wobei natürlich Handlung die nicht sehr häufig sind und von einzelnen durchaus Überwindung fordern z.b. der Freitod ab und an auch als eher negative gerwertet werden, aber darüber muss ich nocht nachdenken, da kann ich spontan nichts schreiben.
“Auf Wunsch sende ich Dir den Text aber gern als e-mail. Er enthält keine strategischen Elemente und könnte von Dir, sofern Du wirklich von der anderen Feldpostnummer bist, nicht mißbraucht werden.”
Meine hiesige E-Mail ist Andere.Feldpost.auf.Altermedia@gmx.de Zweifel über meine Feldpostnummer finde ich sehr komisch, die Hiesigen werden wohl bestätigen können dass im Hamster auch sehr viel Zeckengene sind
@s´Fritzle
”
Es gibt nicht nur die Freiheit von etwas (z.B. Zwängen oder Beschränkungen) sondern auch die (m.E. weitaus wichtigere) Freiheit zu etwas.”
Diese Unterscheidung ist falsch, da jede Freiheit “zu etwas” auch über die Abwesenheit eines Zwanges/einer Beschränkung – “von etwas” ausgedrückt werden kann, eine reine Frage der sprachlichen Vorlieben.
“Und unter dieser Kategorie ist die Freiheit zur Individuierung die bedeutendste, meint ’s Fritzle. Denn letztlich geht es immer nur darum, ob es uns (als Volk und als Individuum) gelingen kann, in Freiheit das zu werden, was wir unserer Natur nach sind.”
Ganz davon abgesehen dass es Individualisierung heißt, bringen sie hier den naturalistischen Fehlschluss auf´s schlimmste, als Grundbedingung, an, die Philosophie hat sich seit Jahrhunderten über diese fast mittelalterlichen Idden fort entwickelt siehe z.b. http://www.gavagai.de/themen/HHPT06.htm
117 Anonymous // May 5, 2008 at 0:18
@motschütze
“Warum Rücksicht nehmen?! Seit 40 Jahren keine konstruktiven parlamentarischen ERGEBNISSE der NPD oder die es werden wollen!!!”
Und du meinst, wenns so richtig rappelt im Karton, sorry auf der Straße gröhlender-und schlagenderweise, bekennt sich der Wähler zu eurer Ideologie?
“Handeln, Wirken, Verändern auf kluge aber ENTSCHIEDENE WEISE!!”
Was nennst du klug? Das Agieren der AN?
118 Gunvald Larsson // May 5, 2008 at 6:28
“Was spricht gegen die Übernahme von seit Generationen bewährten Werten?”
Nichts, im Gegenteil. Aber um diese zu bewahren, muss dieses System abgewickelt werden.
DIESES tritt schliesslich Werte mit Füssen.
Allerdings werden Wahlen nicht viel ändern. Man stelle sich nur mal 2stellige Prozentzahlen für die NPD bei einer BTW vor, so schnell kann man gar nicht gucken und neue Notstandsgesetze sind erlassen worden. Schon jetzt, wo es “nur” zwei Landtage sind, und einige Demonstrationen, wird versucht die ganze Klaviatur der Repression zu spielen, unter dem Deckmantel der “wehrhaften Demokratie”.
Diese trickserische Regime lässt sich nur im allgemeinen Chaos überwinden, und deshalb ist der Ansatz richtig.
119 Beobachter aus Deutsch Südwest // May 5, 2008 at 7:44
Der rotgrüne Gesinnungsterror zeigt immer mehr seine Fratze.
Waren es bisher vor allem Nationale und deren Aktivitäte gegen die man mit allen legalen und illeglen Mitteln (Druck auf Raumvermieter und die öffenliche Hand, Diskriminierung von Teilnehmern, Blockaden von Straßen, Hackangriffe auf Internetseiten, Gewalt gegen Personen und Sachen, Brandanschläge etc.) vorging, trifft es nun auch andere Gruppen.
So steht die christliche Veranstaltung Christival in Bremen zur Zeit im Kreuzfeuer. Unter anderem, mußten Seminare zu den Themen Abtreibung und Homosexualität abgesagt werden.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,551264,00.html
Erinnert mich irgendwie an die Situation an den Unis. Ende der 60iger, Anfang der 70iger, als jede nicht linke Meinung mit Gewalt unterdrückt wurde.
Es ist weit gekommen in Deutschland.
Beobachter
120 Schörner // May 5, 2008 at 9:41
@motschütze,
M.E. ein schwerer und möglicherweise verhängnisvoller Denkfehler. Sie gehen nämlich davon aus, weil sich in den letzten Jahrzehnten durch Wahlen nicht geändert hat, daß sich auch in Zukunft durch Wahlen nichts ändern könnte.
Der Denkfehler liegt in der Falscheinschätzung des Systems und der Bürger. Was sichert die Macht eines Systems und was ist für die Menschen wichtig?
WOHLSTAND.
Etwas, das Nationalisten oft nicht verstehen.
Alles dreht sich um Wohlstand.
Daraus folgt: solange das westliche Regime diesen erfolgreich sicherstellen kann, solange gibt es für einen echten Politikwechsel keine Chance. Veränderungen in der Farbschattierung sind möglich, aber keine Kraft, die von den Menschen als außerhalb des Systems stehend, wird von ihnen eine Chance bekommen, weil diese Kraft ja die Bedrohung des Wohlstandes bedeuten würde.
Folglich bleiben nur zwei Möglichkeiten:
In das Systm hineindrängen und bei dem Spiel mitspielen – mit der Folge daß damit auch eine Personaldecke entsteht, die nicht revolutionär, sd. reaktionär ist.
Oder zweitens: sich mit der Außenseiterrolle und dem Bekämpftwerden abfinden und alles zu tun, um sich als polit. Kraft für die Zeit zu wappnen, wenn alle anderen ihr Versagen unter Beweis gestellt haben.
Die Leute maulen und meckern, aber letztlich ist ihnen der volle Kühlschrank und Autotank, die pünktliche Gehaltsüberweisung am wichtigsten.
Etwas, das die Volksverrätater kapiert haben – der deutsche Nationalist leider nicht. Und so wundert er sich, aus einer völligen Verkennung der Antriebsmomente der Menschen, warum in nationaler Politik heute niemand als Rettung sieht.
Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
Und auch zum Gutmenschentum paßt es perfekt: Gutmenschen leben selbst im Überfluß, geben nichts davon ab, aber verlangen “die wohlhabende Allgemeinheit” solle teilen. Der heuchlerische Gutmenschenspuk ist eine Folge des materiellen Wohlstandes dieser Leute.
Erst kommt das Fressen, dann die Moral und ein mächtiges Regime wie das westliche, welches das sicherstellt, kann sich deshalb fast alles erlauben.
121 Borchert // May 5, 2008 at 11:08
@ Schwert
Deine Feststellung ist historisch nicht korrekt. Eine der maßgeblich entscheidenden anarchistischen Strömungen hat sich in Rußland entwickelt (Bakunin, Kropotkin), einem Land, daß ganz sicher kein liberales System hatte.
@ carlos
Ich habe nichts gegenteiliges behauptet, wengleich man den Begrifflichkeitshintergrund von damals, wenn überhaupt, nur teilweise mit heute vergleichen kann.
@ Feldpostnummer
Ich will es abkürzen. Hitler ist eine Person; er hat eine Idee ab einem gewissen Zeitpunkt nicht der Lehre nach umgesetzt. Daher “knabbere” ich nicht an Hitler, denn Hitler ist, unabhängig davon wie man zu ihm steht, keine Idee sondern eine Person.
Ein sterotypes Wahrnehmungsmuster der Konsumgesellschaft ist übrigens der Umstand, sogenannte Verschwörungstheorien kategorisch zu verneinen. Ich werde mich an dieser Stelle nicht in vollem Umfang zu dieser Thematik äußern, da dies sicher den Rahmen sprengen würde, aber wenn man sich mit wissenschaftlichem Interesse damit auseinandersetzt, kann man nur zu dem Ergebnis kommen, daß eine Verschwörung keine Verschwörung, sondern bittere Realität ist.
Den Text werde ich mal raussuchen (hab ihn im Knast aus langerweile geschrieben) und ihn Dir schicken.
122 NPD KV UNNA / HAMM // May 5, 2008 at 11:49
Der Rauch des 1. Mais hat sich jetzt etwas gelichtet und man kann doch die wahren Verhältnisse heute beurteilen.
Entgegen den Behauptungen der Medien und der restlos überforderten Polizei ( bzw des Einsatzleiters ), die man natürlich zunächst einmal für bare Münze genommen hat, ist von ” rechter ” Seite kaum Gewalt ausgegangen.
Die Antifa hat nach alter Gewohnheit Barrikaden gebaut und angezündet, das Reifenlager eines igranten wurde abgebrannt,die Bahngleise wurden blockiert, Geschäfte wurden geplündert, eine Bank geknackt und Busse, wie man so schön sagt, entglast bzw Privatautos und Polizeiwagen mit Brandflaschen beworfen bzw abgefackelt. Mit der Polizei wurde Katz und Maus gespielt
Von der ” viel beschworenen Gewalttätigkeit ” der Rechten ist letztendlich wenig bis gar nichts übrig geblieben, außer blumigen Geschichten aus 1001 Nacht bei Indymedia und dem NPD Blog Info.
Gut der eine oder andere Journalist wurde geknufft, das war es denn aber schon.
Von verletzten ” Linken ” keine Spur, wenigstens haben wir nirgendwo konkrete Zahlen gelesen..
Also sollte sich niemand als großer Held und Straßenkämpfer in die Brust schmeißen und mit angeblichen ” Heldentaten” prahlen.
Gott sei Dank sind wir Nationalisten vernünftiger als uns das die Medien Glauben machen wollen.
123 NPD KV UNNA / HAMM // May 5, 2008 at 11:51
Im vorigen Artikel muss es in Zeile 6 natürlich “Migranten” heißen
124 Kritik // May 5, 2008 at 12:05
Nun da es hier an der Wahrheit mangelt möchte ich sie ein bisschen vertreten.
1. )Extrem amüsant war das Entsetzen gewisser “autonomer” Faschos am HBF als eine Gruppe Linker sie derart verprügelten sodass einer nicht mehr aufgestanden ist bis ein Krankenwagen den Armen mit einem (ich schätze mal mit) Schädelbasisbruch ins Krankenhaus gebracht haben.
2. )An die kleinen pupertierenden Möchtegern “Autonome”, ihr seid billige Kopien der Antifa.
Weil ihr die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft radikalisieren und dem Kapitalismus zu seiner am höchsten entwickelsten Form verhelfen wollt, dem Imperialismus.
Deswegen fordere ich die Antifa hiermit auf Bücher und nicht Steine auf Rechte zu werfen vielleicht nützt das was.
3.) Ihr seid Marionetten des Kapitals.
Weil nur ein Anarchist, der den Staat vernichten will, wahrhaft frei, unabhängig, demokratisch und revolutionär ist.
Denn nur der Anarchismus will eine Gesellschaft in der die Freiheit des Individuums Bedingung der Freiheit aller ist. Doch euer System eines autoritären Führerstaats vernichtet die Freiheit der Menschen.
Für die Gleichheit aller Menschen.
4. ) Ihr seid die Reaktion wir die Revolution.
Denn wir wollen etwas erreichen das es in der Geschichte noch nie gegeben hat, eure infizierten faschistischen Gedanken formen ein Menschenbild das einen Untertan zum Ziel hat ein geknechtetes versklavtes Individuum,
eure lächerliche Bevormundung eures kindischen Verstands wird sich kein Mensch wünschen.
Für den letzten Klassenkampf der Geschichte.
Für die internationale sozialistische Republik.
Für den Frieden.
Für die Freiheit.
Wir kriegen euch alle.
PS:
Und an die liebe Altermedia Redaktion:
“Die Wahrheit kann man nicht löschen, ich würde es dennoch lustig finden das ihr meinen Argumenten nichts entgegensetzen könnt und deswegen gezwungen seid meinen Beitrag zu löschen.”
125 BdU // May 5, 2008 at 12:05
“Erinnert mich irgendwie an die Situation an den Unis. Ende der 60iger, Anfang der 70iger, als jede nicht linke Meinung mit Gewalt unterdrückt wurde.”
Und in allen Systemmedien wird die währenddessen die permanente Verfälschung und Glorifizierung der 68er betrieben, erscheinen Hochglanzjubelbroschüren von 68er Jubelpersern, geborenen und nachgeborenen, feiert sich das politisch-korrekte Establishment selbst und wird zu den eigentlichen Befreiern von dem “Muff”, der “Spießigkeit”, der “grauen Zeit” der Wirtschaftswunderjahre und ihren Nazieltern stilisiert. Dabei waren es diese Nazieltern die den Wohlstand geschaffen haben in dem die 68er jetzt leben, den zu erhalten sie sich aber als vollkommen unfähig erwiesen haben. Und die 68er waren nicht diejenigen die plötzlich politische Freiheit und einen demokratischen Diskurs ermöglicht sondern im Gegenteil bekämpft haben. Megamörder wie Mao, Diktatoren wie Ho Tschi Minh und Terroristen wie Che Guevara waren deren Ideale, nicht Dissidenten und Demokraten. Widerliche Heuchler die die Vergehen des Shahs anprangerten aber zu den MILLIONEN Ermordeten im China der maoistischen “Kulturrevolution” (in Wirklichkeit die größte Kulturvernichtung der Neuzeit) nicht nur schwiegen sondern infantil die Mao-Bibel herumschwenkten und “Ho Ho Ho Tschih Minh” schreiend mit der viel zu milden Polizei katz-und-Maus spielten. Und so handelten die 68er auch in der BRD. Welche unglaublich Lüge ist die Behauptung, die 68er hätten sich für “Freiheit” und “Demkratie” eingesetzt. Von Anfang an war der Aufstand der 68er in seinem Wesenskern totalitär, wurden Andersdenkende niedergeschrieen und an den Unis ein Roter Terror gegen politische Gegner inszeniert der bis heute nachwirkt. Zeitzeugen haben mir erzählt wie die Zustände an den Unis in den 70er Jahren waren, nichts entlavrt die schamlose Selbstinszenierung der “68er” in diesen Tagen deutlicher als die Schilderungen des nackten Terrors mit dem mißliebige Professoren überzogen, politische Gegner unter der Studentenschaft niedergeschrieen, angegriffen, ihre Seminare gesprengt wurden.
Die 68er haben sich immer darüber lustig gemacht und echauffiert, daß die Deutschen unfähig gewesen sind eine “echte Revolution” durchzuführen wobei sie mit echt “BLUTIG” meinten. Die Novemberrevolution war keine echte Revolution weil die Sieger nicht die Besiegten regimenterweise liquidierten und den wohlversorgten Bürgersöhnen und -töchtern der Kriegsgeneration erschien ein solcher mangelnder revolutionärer Impetus wohl zu “deutsch” und “spießig”.
Ich wage die Prognose, daß die 68er ihre echten Revolution noch bekommen werden. Allerdings werden es dann ihre Köpfe sein die wirklich rollen, sie werden das Ancien Regime sein, daß liquidiert wird und es wird ihr Blut sein, daß vergossen werden wird. Was für eine schöne Ironie der Geschichte wäre das.
126 Deutscher // May 5, 2008 at 12:09
@Borchert
wozu brauchen wir Werte, wenn wir lernen gewissenhaft zu handeln
Idee einer permanenten Revolution
Gewissenhaftes handeln setzt ein Wertesystem voraus. Das Gewissen ist eine Folge von Erziehung und Kultur. Es gibt kein “angeborenes” Gewissen. Das Gewissen ist das Ergebnis eines verinnerlichten Wertesystems. Zerstöre ich diese Wertesysteme zerstöre ich zugleich auch die Grundlagen des Gewissens. Ohne Werte (Maßstäbe) ist gewissenhaftes Handeln nicht möglich.
Wer auf das “angeborene” Gewissen setzt, bewirkt eine skrupellose Ellenbogengesellschaft. Der Selbsterhaltungstrieb des Menschen ist der stärkste Trieb. Zivilisationen und Wertesysteme versuchen diesen Trieb so steuern, daß nicht jeder versucht, jeden totzuschlagen und eine menschliche Gemeinschaft entstehen kann.
Permanente Revolution:
Von der Idee einer andauernden Revolution träumte bereits Mao Tse Tung vor über einem halben Jahrhundert in China. Dieses Gesellschaftsexperiment hat die Menschheit also bereits erlebt. Das Ergebnis war der sogenannte “Kulturkampf” in den 1960′er Jahren, bei dem viele Chninesen ums Leben kamen. Selbst wenn man sich auf den Standpunkt stellt, daß der derzeitige wirtschaftliche Erfolg Chinas eine Folge dieses “Kulturkampfes” war, so ist eine
vergleichbare Entwicklung für Deutschland nicht zu erwarten.
In China standen nach Ende des Zweiten Weltkriegs keine nennenwerten landfremden Truppen. Der Kernbereich des chinesischen Reiches war ethnisch und kulturell mehr oder weniger homogen.
Im Deutschland des Jahres 2008 hingegen sind in vielen Teilen der Großstädte die Deutschen bereits in der Minderheit. Schon aus diesem Grunde birgt eine andauernde Revolutiuon die Gefahr eines andauernden Bürgerkriegs. Der 30-jährige Krieg (1618 bis 1648) wurde von dem Moment an besonders grausam und brutal, als nichtdeutsche Heere durch das Reich zogen.
Selbst der bekiffteste Antifant wird eines Tages begreifen (müssen), daß er Deutscher ist, weil er seine deutsche Abstammung nicht ablegen kann. Wahrscheinlich werden die Antifanten noch vor uns Nationalisten von den Migranten totgeschlagen werden, weil Antifas zu blöde sind, die Zusammenhänge und damit die kommenden Gefahren zu erkennen.
127 's Fritzle // May 5, 2008 at 12:24
Borchert May 4th, 2008 at 21:14 @ Fritzle: “Gott ist tot. Und das, obwohl es ihn nie gegeben hat. Das ist natürlich eine beachtliche Leistung, aber auch seine einzige. Er ist Etwas, obwohl er nichts ist.”
Wenn Gott tot ist, dann ist mit ihm unsere Vernunft gestorben, denn das Individuum kann unter der Bedingung, daß es Individuum bleibt seine wirkliche Wahrheit nur dann erfahren und sich aneignen, wenn es diese in den Begriffen des Allgemeinen und Transzendenten erkennt und in seine leere Mitte hineinvollzieht. Wenn man die ichhafte Auffassung ohne adäquate Erkenntnisgrundlage ersetzt, so bedeutet dies, daß man eine ruhige und tragfähige Ordnung des Irrtums in eine Anarchie von Wahrheit umstürzt. Solche Unordnung leitet zwar werthaltige Revolutionen ein, aber deren Preis ist viel zu hoch und in der Regel verfehlen sie ihre Intentionen.
Das wahre Ziel wird ökonomisch sinnvoll nur dadurch erreicht, daß wir um die wahre Auffassung unserer Mitte ein vernünftiges und wirkungsmächtiges Wissen anordnen, in dem die ichhafte Lebenspraxis alle ihre Werte in aufgehobener Form wieder findet. Gelingt dies, so besitzen wir die neue, kraftvolle und humane Ordnung, die uns dann die Möglichkeit eröffnet, den Weltprozeß zu beschleunigen ohne dafür einen schrecklichen Blutzoll entrichten zu müssen. Krieg und Terror haben dann ausgedient.
Die transformierte Lebenspraxis und das neue, integrale Bewußtsein müssen ihre Macht notwendig aus der wirklichen Einsicht in die eine Wahrheit beziehen, die eine äquivalente Übersetzung des latenten Ur-Textes der Welt in manifeste Sprachlichkeit ist. Solche Übersetzung kann nur dem gelingen, dessen Ich auf seine falsche Positionalität und seine falschen Gewißheiten verzichtet; der in eine authentische Beziehung zu den Totalitäten eintritt, deren Fraktal er ist und zu der Transzendenz, aus der er geworden ist. Wir sollen werden wie die Kinder, das heißt, wir sollen uns vollkommen öffnen. Wir sollen uns öffnen für eine Wahrheit und ein Gesetz, die unsere (re-)konstruierten Ordnungen übersteigen, für eine Wahrheit, die unsere Erfüllung ist und für ein Gesetz, das uns befreit. Dabei haben wir alle Werte aufzugeben, die aus unserer narzißtisch-autistischen Ichzentrierung resultieren.
Solange, wie die Grundbegriffe unserer Lebenspraxis zwangsläufig an unsere gegenwärtigen ichzentrierten Bewertungen gebunden sind, können wir die Dualismen nicht aufheben. Solange, wie Lebenspraxis ihrem Wesen nach als ein individuelles Phänomen erscheint, wie die Gegensatzpaare die Reziprozität des Individuums ausmachen, wie die Begrenztheit die nicht hintergehbare Natur der Substanz ist, wie Zersetzung durch den Tod die erste und letzte Bedingung ist, wie Lust und Schmerz der Stoff der Empfindung ist, wie Freude und Leid das Licht und der Schatten jeden Gefühls sind, und solange, wie Wahrheit und Irrtum die beiden Pole sind, zwischen denen sich Erkenntnis bewegen muß, solange können wir all das nur dann transzendieren, wenn wir uns entweder in ein Nirvana auflösen oder in einen Himmel gelangen, der ganz anders ist, als das materielle Universum.
Wir brauchen also „einen neuen Mythos von vorn aus dem Nichts” (im Zweifel aus dem aktuellen Nichts der Spaßgesellschaft) und dieser neue Mythos muß mit HEGEL, HÖLDERLIN und SCHELLING ein Mythos der Vernunft sein. Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus muß dessen jüngstes werden. Das Itzt ist die Nacht und aus dieser Nacht soll Tag werden.
128 's Fritzle // May 5, 2008 at 12:48
Eine andere Feldpostnummer May 4th, 2008 at 23:37 @s´Fritzle:
Zitat
”Es gibt nicht nur die Freiheit von etwas (z.B. Zwängen oder Beschränkungen) sondern auch die (m.E. weitaus wichtigere) Freiheit zu etwas.”
Diese Unterscheidung ist falsch, da jede Freiheit “zu etwas” auch über die Abwesenheit eines Zwanges/einer Beschränkung – “von etwas” ausgedrückt werden kann, eine reine Frage der sprachlichen Vorlieben.
“Und unter dieser Kategorie ist die Freiheit zur Individuierung die bedeutendste, meint ’s Fritzle. Denn letztlich geht es immer nur darum, ob es uns (als Volk und als Individuum) gelingen kann, in Freiheit das zu werden, was wir unserer Natur nach sind.”
Ganz davon abgesehen dass es Individualisierung heißt, bringen sie hier den naturalistischen Fehlschluss auf´s schlimmste, als Grundbedingung, an, die Philosophie hat sich seit Jahrhunderten über diese fast mittelalterlichen Idden fort entwickelt siehe z.b. http://www.gavagai.de/themen/HHPT06.htm
Zitat Ende
Wenn Sie mit dem Begriff “Freiheit” nichts Sinnvolles anfangen können, weil Sie nicht wissen, was das (seiner Struktur nach) ist (und wozu wir frei sein wollen und müssen), dann heißt das noch lange nicht, daß Freiheit zwecklos wäre, es eine Freiheit zu etwas nicht gäbe. Für Sie gibt es eine solche (positive und affirmative) Freiheit vielleicht nicht, für mich (und an sich) aber schon. Nur negative Freiheit ist leer. Sie verlangt nach Inhalt.
“Ganz davon abgesehen dass es Individualisierung heißt, …”
Ganz falsch. “Individualisierung” ist das, was Sie und ihresgleichen im Kommie-Kaufhaus kulturindustriell vorgefertigt “von der Stange” kaufen; Ein warenförmiger Betrug. “Individuierung” hingegen ist das Ziel der psychosexuellen Entwicklung zum Individuum hin. (Aus dem Dividuum wird so das Individuum.) Lernen und erfahren Sie den Unterschied und es kann Ihnen gelingen, aus ihrem Hamsterrad auszusteigen. Das ist auch gut gegen den Drehschwindel.
“… bringen sie hier den naturalistischen Fehlschluss…”
Noch fälscher. Jetzt besuchen Sie erstmal ein Collegium Logicum und dann können wir von mir aus weiter reden. Vorher nicht. Denn es ist schlicht sinnlos, wenn die einfachsten Grundlagen fehlen.
129 hicetnunc // May 5, 2008 at 14:33
@Borchert
Nun sag`s mal deutlich: Wenn kein Staat, was dann? Ein Leben quasi als Biene Maja ohne Herrschaftsstrukturen? Das ist ja fein ausgedacht, nur wirst Du sicher auch den ein oder anderen Blick auf den sozialen Charakter des Menschen geworfen haben. Wann hat es jemals den sozialen Verband ohne autoritäre Strukturen gegeben?
Auch wenn mir Deine Utopien lieber sind als bürgerliche Law and Order-Parolen: Ein wichtiger Aspekt des nationalen, revolutionären Ansatzes ist der Staat, die Autorität als Organisationsform der Nation. Vielleicht ist es sogar der wichtigste. Wir haben aber zu trennen zwischen System und Staat. Das, was wir heute erleben ist ein System, getragen von der bürgerlichen Vorstellung einer Leistungsgesellschaft, aber beileibe kein Staat. Und von Autorität wollen wir schweigen.
Wenn Du den Staat an sich ablehnst, warum machst Du Dir dann den Streß? Fahr nach Namibia oder nach Angermansland, bau eine Hütte und laß Gott einen lieben Mann sein. Dort kannst Du “fast” herrschaftsfrei leben (sogar mit Knarre). Und von einigen weiteren Oasen abgesehen nirgendwo sonst.
130 's Fritzle // May 5, 2008 at 15:05
Borchert May 4th, 2008 at 21:14 @ Deutscher: “Außerdem, wozu brauchen wir Werte, wenn wir lernen gewissenhaft zu handeln. Wenn Du ein Gewissen hast, dann brauchst Du keine Werte.”
Oh, das hatte ich glatt übersehen. Also: Das Gewissen besteht aus nichts anderem als verinnerlichten Werten. Ohne Werte gäbe es also weder Gewissen noch Über-Ich, wobei sich beides überschneidet.
131 Schwert // May 5, 2008 at 16:36
@Borchert
Ja, ja, die Ideen wurden damals geboren:-). Aber kaum ein “normaler Mensch” -also wenn er nicht von Freimaurern finanziert wurde- lebte wie es die damaligen Anarchisten vorschwärmten. Diese Ideen konnten nur auf dem Boden des Liberalismus gedeihen, welcher damals im zaristischen Rußland freilich noch nicht wirklich ausgeprägt war. Aber es fehlte ja nicht viel und es kam die bolschewistische Revolution.
Bakunin mag ein toller Anarchist gewesen sein, so wie Marx und Engels ja auch die großen Arbeiterführer waren, obwohl sie nie gearbeitet haben:-). Es ist eben der Treppenwitz der Geschichte, daß man heute seine Grundhaltung nach solchen freimaurerfinanzierten Gestalten ausrichtet, anstatt nach den eigenen Vorfahren, welche in jahrhundertelanger Arbeit eine große Kultur hervorgebracht haben.
Und weil Du von Nietzsche kopiert hast, daß Gott ja tot sei und es ihn wohl nie gegeben hätte, möchte ich darauf hinweisen, daß wir eines jedenfalls ganz sicher wissen: Nietzsche ist tot, und er ist an Geisteskrankheit und schwerer Eifersucht gestorben. Also mein Leben hänge ich nicht an solche Gestalten, zumal Nietzsche auch noch folgendes geäußert hatte:
“Die Polen galten mir als die begabtesten und ritterlichsten unter den slavischen Völkern; und die Begabung der Slaven schien mir höher als die der Deutschen, ja ich meinte wohl, die Deutschen seien erst durch eine starke Mischung mit slavischem Blute in die Reihe der begabten Nationen eingerückt.”
“Zum Enthusiasmus für ‘deutsches Wesen’ habe ich’s freilich noch wenig gebracht, noch weniger aber zum Wunsche, diese ‘herrliche’ Rasse gar rein zu erhalten. Im Gegenteil, im Gegenteil”.
“Man möchte fast glauben, daß, wenn es endlich doch so etwas geben sollte, wie ‘deutschen Geist’, er erst durch Entdeutschung, ich meine durch Mischung mit ausländischem Blut ermöglicht worden ist. Wer rechnet nach, was den Slaven oder den Kelten oder den Juden für die Vergeistigung Deutschlands alles verdankt wird!”
“Den Deutschen geht jeder Begriff davon ab, wie gemein sie sind, aber das ist der Superlativ der Gemeinheit, – sie schämen sich nicht einmal, bloß Deutsche zu sein.”
“Ein guter Deutscher ist kein Deutscher mehr”.
Da halte ich mich lieber an unsere Millionen Vorfahren, die die deutsche Nation überhaupt erst errichtet und sich in ihrem Gottesglauben mit Sicherheit weniger geirrt haben, als ein eifersuchtsgestörter Nietzsche, der eigentlich nur eine Begabung als durchaus raffinierter Schriftsteller hatte…
132 Schörner // May 5, 2008 at 20:03
BdU,
sehr richtig!
Was neu war, was die 68er aber taten, war daß von den Initiatoren das erste Mal ungeheuer konsequent die neurolinguistische Programmierung angewandt wurde.
D.h. man verwendete positiv auf das Nervensystem wirkende Worte und benutze sie für die eigenen politischen Inhalte.
Z.B.
“Freiheit der Wissenschaft” um eine ideologisch ausgerichtete Universität zu erzeugen.
Oder
“Emanzipation der Frau”
um den Generationenzusammenhalt und die Familienform zu zerstören um die Kinder in der frühen Prägephase in die staatliche Obhut zu bekommen. Und, wie Nick Rockefeller preisgab, um auch die restlichen 50% der Bevölkerung besteuern zu können.
Deutlich kommt die Pervertierung der Begrifflichkeiten beim Wort Frau als “Gebärmaschine” zum Ausdruck. Die liebevoll und zeitaufwendig um ihre Kinder bemühte Mutter wurde als “Gebärmaschine” bezeichnet, während die ECHTE Gebärmaschine, die das Kind wirft und sofort wieder 8 Stunden tägich hinter die Ladentheke eilt, als vorbildliche Mutter propagiert.
Völlig ohne Rücksicht auf die wahren Inhalte, wurden von den 68ern Begriffe geprägt und nur sehr wenige haben diesen vom Marxismus propagierten Trick bis heute überhaupt durchschaut – die meisten Leute halten bis heute den Begriff für den Inhalt.
Eine große Leistung der psychologischen Kriegsführung gegen die Völker.
Wirklich immun dagegen sind nur (wieder mal) die Nationalsozialisten geblieben. Das Judengift hat da eben keine Chance.
Auf Arte lief soeben ein 68er Schwerpunkt und es war tlw. hochinteressant, was da alles ablief. Von vielem Irrsinn wird heute gar nciht mehr berichtet und es wird eine wichtige Aufgabe der freien Völker Europas sein, dieses verbrecherische politische Treiben genauestens zu untersuchen. Ganze Jahrgänge wurden zu Versuchskaninchen gemacht und z.B. das Schulsystem steht als Resultat dieser verbrecherischen Ideologie eben heute da wo es ist.
Wie Du so schön ausführtest, sind die 68er auf sämtlichen Gebieten vollends gescheitert – bis auf eine: noch befinden sie sich an den Schaltstellen, bzw. werden dort vom Kapital toleriert.
Von den 68ern wird nichts als ethnische und kulturelle Zerstörung bleiben – denn auch die Freiheit der Völker haben sie als Volldeppen die nichts kapieren, der internationalen Hochfinanz dargebracht, sodaß letztlich nichteinmal individuelle Freiheit übrigbleibt, sd. der individualisierte Arbeitssklave ohne Wurzeln und ohne Familie.
Bravo 68er!
133 Worch // May 5, 2008 at 22:23
@ Schwert:
Friedrich Nietzsche starb mutmaßlich an den Folgen einer Infektion mit treponema pallidium, Erreger der Syphilis. Ein Schicksal, das er mit Ulrich von Hutten geteilt hat. Im Endstadium (tertiäres Stadium) führt diese zu einer schweren Beeinträchtigung des Zentralnervensystems. Daher verbrachte Nietzsche seine letzten elf Lebensjahre in einem eher katatonischen Zustand.
Es gibt allerdings eine Theorie, daß die fiebrigen Zustände, die durch diese Infektion herbeigeführt werden, zeitweilig die Phantasie und Schaffenskraft besonders beeinflussen.
Grüße
Christian Worch
134 GB/BHE // May 5, 2008 at 22:32
@Schwert
Hast du auch die Quelle der Zitate, besonders des ersten ?
135 Martin // May 6, 2008 at 12:33
@ Worch
“Es gibt allerdings eine Theorie, daß die fiebrigen Zustände, die durch diese Infektion herbeigeführt werden, zeitweilig die Phantasie und Schaffenskraft besonders beeinflussen.”
Die von dir angesprochenen Theorien (denn mehr als Theorien sind es nicht) behaupten lediglich, dass es dadurch zu einer zunehmenden geistigen Aktivität kommen kann, die unter Fachleuten als Wahnsinn bezeichnet wird. Von einer positiven Tätigkeit des menschlichen Verstandes sprechen selbst diese Theorien nicht. Andernfalls wäre auch ein Psychiater nicht vonnöten.
136 Hagen // May 6, 2008 at 13:46
@ Borchert
Du beziehst Dich in Deiner Argumentation immer wieder auf ein, wie auch immer strukturiertes, naturgegebenes Gewissen.Würde man diesem Gewissen folgen, so Deine Argumentation, wäre jedes Handeln moralisch und auch gerechtfertigt.Es würden dann keine anderen Werte oder Regeln benötigt. Nun hat aber jeder Mensch ein Gewissen. Auch Drogendealer, Mörder, Kinderschänder,Zuhälter und Vergewaltiger.
Auch ihr Handel steht im Einklang mit ihrem “Gewissen”. Alerdings steht ihr Handeln zu Recht nicht im Einklang mit der “Gesellschaft”. Diesen gemeinsamen Wertekonsens benötigt jede Gesellschaft zum Leben und Überleben. Würde jeder sein eigenes “Gewissen” zum Maßstab des Handelns machen, ensteht zwangsläufig eine rechtlose und auch “gewissenlose” Gesellschaft. Durch Dein Konstrukt eines naturgegebenen moralischen Gewissen, erreichst Du lediglich eine Rechtfertigung für das eigene Handeln und setzt Dich gegebenenfalls über den Wertekonsens hinweg. Der überwiegende Teil der nationalen Bewegung folgt einem Wertekonsens. Das schließt nicht aus, das es über Positionen durchaus verschiedene Standpunkte geben kann. Also noch einmal die Frage: Was ist Dein Ziel in einer nationalen Bewegung? Doch sicher nicht die Abschaffung aller Werte und Normen? Möchtest Du eine Gesellschaftsform, in der jeder seine eigenen Regeln aufstellt?
137 's Fritzle // May 6, 2008 at 14:48
Schörner May 5th, 2008 at 20:03: “Völlig ohne Rücksicht auf die wahren Inhalte, wurden von den 68ern Begriffe geprägt und nur sehr wenige haben diesen vom Marxismus propagierten Trick bis heute überhaupt durchschaut – die meisten Leute halten bis heute den Begriff für den Inhalt.”
Das ist genau der Punkt. Und genau da sollten wir einen Hebel ansetzen, meint ’s Fritzle. Denn hier läßt sich (psychische) Wirksamkeit herstellen, die zu einem Umdenken führen kann.
“Begriffe” ermöglichen begreifen, wenn sie sachhaltig sind. Und man kann mit ihnen täuschen, wenn man sie falsch “etikettiert”. Es geht hier um die gezielte Sprachzerstörung, der wir mit einer ebenso gezielten Rekonstruktion begegnen sollten. Das ist der Hauptkriegsschauplatz! Hier wird der Krieg (um die Köpfe und Herzen) gewonnen oder verloren!
Wer die Definitionsmacht über die Begriffe besitzt, besitzt damit auch die politische Macht. Nur so kann z.B. eine kleine Gruppe von Auserwählten (über die Kontrolle der Medien) die Mehrheit bewußtlos und gefügig machen.
Wenn aber die Vergewaltigung des Bewußtseins offenkundig wird, folgt nach der Scham die Empörung. Die Menschen werden sich wider ihre Vergewaltiger empören!
So muß es sein und so wird es sein, wenn wir klug handeln.
138 Schwert // May 6, 2008 at 16:37
@Worch
Es mag ja sein, daß die medizinische Ursache für seine geistige Umnachtung in seinen letzten elf Lebensjahren auf eine Syphilisinfektion zurückgeht. Aber wenn man Nietzsches Biographie verfolgt und mit seinen Schriften abgleicht, dann fällt einem eine zunehmende Ablehnung seiner Umwelt und seines ganzen Daseins auf, welche eindeutig mit Eifersuchtsproblemen einhergeht (siehe z.B. hier http://www.recenseo.de/index.php?id=112&kategorie=artikel&nav=Inhalt ).
Nietzsche kristallisierte sich schon sehr früh als begnadeter Schriftsteller heraus. Ich denke, das hatte weniger etwas mit einer etwaigen Syphilisinfektion zu tun. Mit zunehmenden Alter und aufgrund zahlreicher persönlicher Enttäuschungen wurde er immer aggressiver -auch gegenüber alten Freunden und Unterstützern- und nihilistischer; ein Zerstörer nur um des Zerstörens willen.
Kurz vor seiner geistigen Umnachtung bzw kurz nach der Abfassung von “Ecce homo” und “Zarathustra” schrieb er an seinen langjährigen Freund Overbeck folgende aufschlußreichen Worte:
“Mir besteht mein Leben jetzt in dem Wunsche, daß es mit allen Dingen anders stehn möge, als ich sie begreife; und daß mir jemand meine “Wahrheiten” unglaubwürdig mache!”
139 Schwert // May 6, 2008 at 16:55
@GB/BHE
Sind leicht zu “ergoogeln”…
Die Quelle für:
“Die Polen galten mir als die begabtesten und ritterlichsten unter den slavischen Völkern; und die Begabung der Slaven schien mir höher als die der Deutschen, ja ich meinte wohl, die Deutschen seien erst durch eine starke Mischung mit slavischem Blute in die Reihe der begabten Nationen eingerückt.”
- ist Nietzsches Aufsatz “Die fröhliche Wissenschaft”.
Die Quelle für:
“Zum Enthusiasmus für ‘deutsches Wesen’ habe ich’s freilich noch wenig gebracht, noch weniger aber zum Wunsche, diese ‘herrliche’ Rasse gar rein zu erhalten. Im Gegenteil, im Gegenteil”.
- aus Nietzsches Nachlaß, Brief an Mutter und Schwester vom 14. März 1885
Die Quelle für:
“Man möchte fast glauben, daß, wenn es endlich doch so etwas geben sollte, wie ‘deutschen Geist’, er erst durch Entdeutschung, ich meine durch Mischung mit ausländischem Blut ermöglicht worden ist. Wer rechnet nach, was den Slaven oder den Kelten oder den Juden für die Vergeistigung Deutschlands alles verdankt wird!”
- aus Nietzsches Nachlaß; Die Fragmente von Frühjahr 1884 bis Herbst 1885
Die Quelle für:
“Den Deutschen geht jeder Begriff davon ab, wie gemein sie sind, aber das ist der Superlativ der Gemeinheit, – sie schämen sich nicht einmal, bloß Deutsche zu sein.”
- aus “Ecce homo”
“Ein guter Deutscher ist kein Deutscher mehr”.
- aus “Ecce homo”
140 's Fritzle // May 6, 2008 at 19:54
Aus den Nachgelassenen Fragmenten Nietzsches: “Der Wille zum Schein, zur Illusion, zur Täuschung, zum Werden und Wechseln ist tiefer, ›metaphysischer‹ als der Wille zur Wahrheit, zur Wirklichkeit, zum Sein: Die Lust ist ursprünglicher als der Schmerz.”
Hier zeigt sich der Kern seiner Philosophie in aller Klarheit: Er substituiert den “Willen zum Sein” durch den “Willen zum Schein”. Wohlgemerkt bevor (!) Freud die Opposition von Lust- und Realitätsprinzip ausformuliert und (in ihrer Wirkung auf die Psyche) expliziert hat. Und wie ’s Fritzle meint, hat sich Freud fleißig bei Nietzsche (und auch Schopenhauer) bedient, ohne dies kenntlich zu machen. Die Originale sind jedenfalls deutlich besser.
Der Deutsche Mensch jedenfalls ist durch den “Willen zur Wahrheit” gekennzeichnet und nicht durch den “Willen zum Schein”. Dieser (aktuell festzustellende Wille) ist nur eine notwendige Folge des Nihilismus von “fun, business und lifestyle”.
141 BdU // May 6, 2008 at 20:36
“Wer die Definitionsmacht über die Begriffe besitzt, besitzt damit auch die politische Macht. Nur so kann z.B. eine kleine Gruppe von Auserwählten (über die Kontrolle der Medien) die Mehrheit bewußtlos und gefügig machen.”
@s’Fritzle
Exakt. Deshalb darf kein Nationaler den Neusprech der 68er-Republik gedankenlos nachplappern sondern muss aktiv gegensteuern und diese Begriffe ins Lächerliche ziehen. Ich habe es mit den “Migratten” vorexerziert. Ich will nicht unbescheiden sein aber bevor ich angefangen habe diese verballhornte Version in meinen Kommentaren zu verwenden hat es kein anderer hier getan. Erst als ich dieses und andere Anti-PC Neonymen in Umlauf gebracht hatte wurde es von anderen nach und nach übernommen. Wenn NPDler dagegen immer noch von “Migranten” sprechen sträuben sich mir die Haare. Genauso kenne ich keine Sinti und Roma sondern nur Zigeuner und benutze prinzipiell und ausgiebig Begriffe des Dritten Reiches.
142 Martin // May 6, 2008 at 23:06
@ Schwert
Gut argumentiert! Die von dir angeführten Zitate dürften wohl endgültig auch dem Nietzsche-Liebhaber und Pseudo-Alleswisser “1+1″ auf die Strecke helfen, unter der Bedingung, dass er die nötige Intelligenz mittbringt, sie auch zu begreifen, was ich jedoch bezweifle. Nietzsche ist ein Geisteskranker gewesen. Und wie deine Zitate es belegen, auch kein wirklicher Patriot. So einen “Philosophen” kann man als normaler Mensch nicht gutheissen… ausser man wird selber wie er war und schrieb: verrückt!
143 Worch // May 7, 2008 at 10:27
@ Martin:
Ob oder ab wann Nietzsche geisteskrank war, ist eine interessante Frage; sie wird sich möglicherweise eher medizingeschichtlich als aus seinen Werken erschließen lassen.
Zu seinem Patriotismus:
Offenbar war Nietzsche mehr Patriot als Nationalist und sicherlich kein Rassist. Daß er Patriot war, belegt nicht allein der Umstand, daß er 1867/68 bei der preußischen Artillerie als “Einjährig-Freiwilliger” diente, sondern mehr noch sein Einsatz als Sanitäter im Deutsch-französischen Krieg 1870/71. Bemerkenswert ist dies vor allem deshalb, weil er 1869 auf eigenen Wunsch aus der preußischen Staatsbürgerschaft entlassen worden war und den Rest seines Lebens als Staatenloser verbracht hat.
Ob man ihn eher als Philosoph sehen will oder eher als Dichter, ist nicht zuletzt eine Frage des Geschmacks. Wir könnten ja auch Goethe oder Schiller mehr als Philosophen denn als Dichter sehen, wenn wir wollten.
Grüße
Christian Worch
144 Schwert // May 7, 2008 at 16:50
@Worch
Das ist durchaus bemerkenswert. Er scheute den Krieg nicht, wie z.B. Goethe, der lieber in den Orient “flüchtete”, um den Islam liebzugewinnen (während der Befreiungskriege gegen Napoleon).
Ich denke aber nicht, daß bei Nietzsche patriotische Ideale im Vordergrund standen. Vielleicht war es Abenteuerlust? Nietzsche spottete gern über die Deutschen. Ihm waren die Franzosen und Italiener lieber. Er hielt deren Geist und Kultur für höherwertiger.
Dazu sollte man z.B. auch diesen Aufsatz http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/pdf/deu/306_Nietzsche_Sieg%20ueber%20Bildungsphilister_79.pdf von ihm lesen. Hieraus geht klar hervor, daß er über den Sieg über Frankreich nicht wirklich begeistert war, weil er darin eine Schwächung der deutschen Kultur bzw des deutschen Geisteslebens vermutete. Er hielt zu diesem Zeitpunkt immer noch die französische Kultur für überlegen, obwohl diese seit der freimaurerischen Französischen Revolution kaum noch etwas hervorgebracht hatte.
Die aufblühende deutsche Nation hatte eine vielversprechendere Zukunft vor Augen, als alle anderen europäischen Staaten, gerade im Vergleich zu Frankreich und England. Deswegen war Deutschland ja auch so verhaßt, weil es eben als wiedererstarkendes Volk in fast allen Bereichen den anderen überlegen war. Diesen Fakt hätte auch ein Nietzsche erkennen müssen. Man muß seine Anfeindungen gegenüber den Deutschen und der deutschen Kultur (außer der “Aufklärung” gab es für ihn nichts an deutscher Kultur) schon als Nestbeschmutzung bezeichnen. Nicht umsonst wird er ja auch in den sogenannten “Protokollen” neben einem Karl Marx lobend für seine Zersetzungsarbeit erwähnt.
145 Borchert // May 7, 2008 at 22:22
@ Hagen
Ich war 2 1/2 Tage nicht online… In zwei Punkten liegst Du falsch. Der überwiegende Teil der nationalen Bewegung folgt Deiner Auffassung nach einem Wertekonsens? Ich behaupte das Gegenteil: die meisten Kameraden kämpfen in unseren Zusammenhängen, weil sie ein Gewissen haben. Und wenn Du behauptest, Kinderschänder u.ä. haben ein Gewissen, dann stelle ich auch das hier ernsthaft in Frage. Und selbst wenn sie eins haben, bei ihren Taten schalten sie es aus. Dadurch eben wird eine solches Handeln erst ermöglicht.
146 Borchert // May 7, 2008 at 22:33
@ Schwert
Wenn Du Bakunin als Theoretiker ohne Praxiserfahrung bezeichnest, was Du ja machst, in dem Du ihn mit Marx und Engels vergleichst und anführst, sie hätten als Arbeiterführer nie gearbeitet, dann bedarf auch dies einer Korrektur: Bakunin hat beispielsweise auf den Barrikaden in Dresden gekämpft und aus seinem direkten Umfeld kam ein Schüler, der 4 polnische Bullen erschoß. Noch Fragen? Nein? Gut. Außer, daß ich ich hier Bakunin verteidige, ohne es wirklich zu wollen. Aber Dein Kommentar war eben nicht historisch korrekt. Nietzsche verteidige ich hier allerdings nicht, Er hat zwar viele Dinge geschrieben, die ich bejahe, aber auch viele, die ich Verneine. Beispielsweise seine Nihilismus-Interpretation. Aber nun, wo Du so schlau Deine Kritik geäußert hast, verrate doch mal wenn Du so toll findest?!
147 Borchert // May 7, 2008 at 22:35
Ich sollte vielleicht meine Kommentare erst lesen und dann abschicken… Aber ich habe wie gesagt Bildungsdefizite. Vergebt mir die Rechtschreibfehler! Danke.
148 Borchert // May 7, 2008 at 22:54
@ was weiß ich
Man, da ist man mal 3 Tage weg vom Rechner und dann häufen sich die Fragen, respektive Kommentare (ich will schon seit einer Stunde wichsen…)
Fritz (so´n bescheuerten Namen schreibe ich nicht original) behauptet, daß ein Gewissen aus verinnerlichten Werten besteht. In Deiner Welt vielleicht, in der Regel aber ist das Gewissen eine Instanz, die durch den Charakter geprägt und Entwickelt wird, und somit ein Ergebnis. Aus diesem Grunde hat eine bestimmte religiöse Minorität eben kein Gewissen, dafür aber eine Moral und Wertvorstellungen. Das gleiche gilt für @Deutscher; Gewissen, Werte und Moral sind völlig unterschiedliche Begrifflichkeiten, sie in dieser Form zu vermengen ist nicht nur philosophisch problematisch.
@ hicetnunc
Ich hab keine Lust mich ständig zu wiederholen, wenngleich nicht in diesem Strang. Außerdem werde ich mir jetzt endlich einen runterholen gehen. Ich hoffe Du hast verständnis…
149 's Fritzle // May 8, 2008 at 10:04
Borchert May 7th, 2008 at 22:54: “Fritz (so´n bescheuerten Namen schreibe ich nicht original) … ”
Bescheuerte Leute haben halt bescheuerte Namen. Nomen est Omen.
“… behauptet, daß ein Gewissen aus verinnerlichten Werten besteht.”
Ja, und das ist zwingend. Denn das Gewissen bewertet unsere Handlungen, sogar unser Denken, ja unser ganzes Tun und Lassen. Und ohne Werte (verinnerlicht zu haben) könnte es nicht be-werten.
Wenn bestimmte Leute (für uns) “kein Gewissen” haben. (Z.B. Kannibalen, wenn sie Menschen essen.) Dann heißt das nur, daß sie (nach ihrer Art) andere Werte und damit eben Be-Wertungen verinnerlichen. Für sich haben sie sehr wohl ein Gewissen, es wertet nur anders. Was für den einen gut ist, kann für den anderen böse sein.
150 Borchert // May 8, 2008 at 14:05
@ Fritz
(sollte nicht beleidigend klingen…) Nicht das Gewissen bewertet Handlungen, die Moral bewertet die Handlung. Handlungen werden durch das Gewissen gesteuert. Bei einigen Menschen kalkuliert, bei anderen instinktiv. Instinktive Handlungen zeugen meist von Charakter und also einem sich daraus herausgebildeten Gewissen. Man kann bei der Begriffsbestimmung natürlich unterschiedlicher Auffassung sein, aber das ist womöglich auch eine Frage des Umgangs. Wenn man ausschließlich mit Menschen zu tun hat, die ihre Handlungen bewerten müssen (ob nun vor ihrem Gewissen, ihren Werten, oder ihrer Moral), dann kann ich Deinen subjektiven Eindruck hierzu nachvollziehen. Auf mich und viele andere Idealisten ist er aber nicht anwendbar.
151 Schwert // May 8, 2008 at 22:40
@Borchert
Ich habe weiter oben bereits geschrieben, daß es unter den Anarchisten durchaus “große Krieger” gibt bzw daß ich niemandem seinen Kampfgeist absprechen will. Es wird auch immer wieder gute Einzelgänger/Einzelkämpfer geben. Das hat sich in der Geschichte immer gezeigt. Aber ich bin davon überzeugt, daß der Anarchismus nicht sinnstiftend durchsetzbar ist, zumindest nicht im Sinne der Förderung einer gesunden und dauerhaften Gemeinschaft.
Du meinst Philosophen und Schriftsteller? Diesbezüglich gehören z.B. Ernst Moritz Arndt, Ernst Hello und Walter Flex zu meinen Favoriten. Als bessere Gegenstück zu Bakunin sehe ich Leute wie Leon Degrelle oder Corneliu Codreanu.
Zur Studie des Menschen allgemein und zur Beleuchtung des Schicksals von Zivilisationen kann ich nur die Bibel empfehlen. Es gibt kein Werk, welches so umfassend und zugleich so präzise ist in der Darstellung der Wahrheit des menschlichen Abgrundes und der menschlichen Größe. Da ist alles drin und trifft immer den Kern:-).
152 Borchert // May 9, 2008 at 9:03
@ Schwert
Vermutlich schreiben wir nun alleine in diesem Strang. Zu Bakunin habe ich lediglich ergänzt, da durch Deinen Kommentar der Eindruck entstehen mußte, Du sprichst ihm die Praxiserfahrung ab, was historisch eben nicht korrekt gewesen wäre. Das, was andere dogmatisch als Anarchismus bezeichnen läßt sich meiner Auffassung nach schon durchsetzten, allerdings ist dafür, wie schon gesagt, der totale Nihilismus notwendig. Oder aber das erreichen einer neuen Bewußtseinsebene. Aber vermutlich ist auch da der Nihilismus unabdingbar.
Die Bibel ist aus meiner hier sehr subjektiven Sicht wohl eher ein gefährliches Werk. Das sage ich auch, weil ich schon ziemlich früh damit konfrontiert worden bin und abgesehen davon ist es neben dem Sohar und dem Talmud eines der Hauptglaubenswerke einer bestimmten religiösen Minorität.
Degrelle als Gegenstück zu Bakunin zu bezeichnen halte ich schon für etwas sehr weit hergeholt, aber da auch ich mich gerne solcher Vergleiche betätige, gehe ich da mal nicht weiter drauf ein. Nur Arndt, ich weiß nicht. Mir zu schwülstig und aus einer Zeit, die viel zu christlich beladen ist.
“Der Gott der Eisen wachsen ließ, der kannte keine Knechte, drum gab er Säbel, Schwert und Spieß, dem Mann in seine Rechte. Drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede, daß er bestünde bis aufs Blut, bis in den Tod, die Fehde” Blabla. (Weiter weiß ich nicht). Das Gedicht fand ich vor Jahren mal ganz gut, aber wie gesagt, irgendwie schwülstig. Und was um alles in der Welt hat Gott damit zu tun? Aus der Epoche dann doch lieber Karl Ludwig Sand, der hat wenigstens gehandelt, oder meinetwegen Friedrich Ludwig Jahn, auch wenn der wohl ein wenig zu fromm daherkam.
Ich bin wie gesagt kein Freund von Personen in der Hinsicht, daß man sich ihrer Namen anstelle einer Idee bemächtigt, weil die Ideen wichtiger sind als diejenigen, die sie verkünden, aber so gesehen habe natürlich auch ich meine Favoriten: Klaus Störtebeker, Herbert Volck, Walther Stennes, Bobby Fisher, Tank Abbott, I-330 und verdammt noch mal Laura Angel. Sicher keine Philosophen, aber der beste Philosoph ist man doch eh selbst, unabhängig davon, ob die Bildungsdefizite so ausgeprägt sind wie bei mir, oder eben nicht. Ansonsten: Hail Manowar. (Und ein bisschen cool drauf war Bakunin eigentlich doch…)
153 Schwert // May 9, 2008 at 22:10
@Borchert
Gut, dann lassen wir ihn einen echten und aktiven Anarchisten gewesen sein. Ich formuliere um: ich halte Bakunin für ähnlich gefährlich wie Marx und Engels, im Sinne der Zersetzung der gewachsenen europäischen Nationen. Man könnte hierauf vielleicht berechtigterweise einwenden, daß die neuzeitlichen, “aufgeklärten” Nationalstaaten wahrscheinlich wirklich zersetzt und aufgehoben gehören, damit aus ihnen wieder etwas besseres entstehen kann (in diesem Sinne sehe ich z.B. Degrelle und Codreanu, die auch den “modernen” Staat ablehnten).
Aber ich sehe heute so gut wie keinen positiven Aspekt aus der marxistischen und anarchistischen Ideologie; die weißen Nationen bringen nichts gescheites mehr hervor. Das kann nicht einfach an der bloßen Existenz des Staates liegen, sondern das liegt an dem Wirrwarr falscher Ideologien, die aus dem Liberalismus geboren wurden.
Mich würde interessieren, inwiefern Du mit der Bibel konfrontiert wurdest und was entscheidend für Deine negative Haltung war bzw ist (inhaltlich gesehen)?
Die Bibel untergliedert sich ja in zwei Teile; das AT und das NT. Das NT wird von den Juden abgelehnt. Für die Christen ist das NT der Schlüssel zum AT. Jesus Christus ist der “Schlüsselgeber”; er selber ist “DAS Wort”. Doch er wird von den Juden abgelehnt, obwohl er ihnen ja selber im AT verheißen ist.
Die christliche Lehre verknüpft die Prophezeiungen im AT und bezeugt die Lehre von der Dreifaltigkeit (Gott erscheint Abraham in Gestalt “dreier Personen; Gott Vater, der sich sein Opferlamm auserwählen wird -> seinen eingebornen Sohn Jesus Christus; Gott sagt zu Malachias, daß er ein reines Speiseopfer ersehnt -> die geweihte und gewandelte Hostie; und daß Gott daraufhin bei den verständigen Heiden angenommen, aber bei den Juden abgehlehnt wird). All das ist bereits im AT vorhergesagt bzw angedeutet. Jesus Christus hat es dann vollendet; er hat den Alten Bund aufgehoben und im Gegenzug die christliche Kirche eingesetzt.
Somit ist es abwegig, die Bibel, die wie gesagt aus zwei Teilen besteht, der Sohar oder dem Talmud gleichzusetzen bzw sie dort einzureihen. Zur Heiligen Schrift gehört das NT zum Verständnis des AT. Doch das lehnen die Juden ab. Erst viele Jahre später haben sie angefangen, den Talmud als “Gegenstück” zu verfassen, der ihre Sicht bzw ihr Verständnis des AT darlegt.
Das ist nicht schwülstig, sondern die hohe Kunst der Sprache. Das drückt Kultur, Verstand und Geist aus.
Letztendlich dreht sich alles um Gott, ob man ihn nun annimmt oder ablehnt; alles dreht sich um ihn bzw um das Mysterium.
Man stelle sich zwei Fragen:
1. Warum gab und gibt es bei allen Völkern -egal wo und egal welcher “Entwicklungsstand”- die Ahnung von Gott bzw Gottheiten?
2. Gab es jemals ein dauerhaftes und zugleich schöpferisches Volk, welches sein Fundament nicht auf Gott baute?
Diese zwei Fragen sollten eigentlich reichen, um die Unsinnigkeit der “modernen” Ideologien der “westlichen Wertegemeinschaft” zu verdeutlichen.
Wenn man an Gott glaubt, dann glaubt man an etwas Höheres als sich selbst. Eine Volksgemeinschaft ist gar nicht möglich ohne dieses Bewußtsein, daß es etwas Höheres als das einzelne Individuum gibt. Herder sagte einmal so schön: “Völker sind Gedanken Gottes.” Er ist der Schöpfer. Er ist die Zuversicht, daß die Welt nicht aus dem Nichts entstanden ist und auch nicht ziellos dem menschlichen Abgrund überlassen ist.
Es ist doch offensichtlich, daß die weißen Nationen heute ziellos ihrer eigenen Selbstvernichtung entgegengehen. Hier liegt also ein grundsätzliches Übel vor, daß in jedem selbst vorhanden ist. Auf dem heutigen geistigen und seelischen Fundament wird es keine Volksgemeinschaft mehr geben. Je länger die Weißen in diesem Liberalismus degenerieren, desto schwieriger wird es, daß sie überhaupt noch irgendetwas vernünftiges hervorbringen , obwohl ja angeblich die “Aufklärung” den Sieg der Vernunft gebracht hätte…
154 Borchert // May 10, 2008 at 11:06
@ Schwert
Arndt: Die hohe Kunst der Sprache? Ich kann nur meinen persönlichen Standpunkt beziehen, und der empfindet die arndt`schen Texte als schwülstig. Und das geht offensichtlich nicht nur mir so. Wenn, dann ist Nietzsche Herr dieser hohen Kunst. Auch wenn ich bei weitem nicht mit allem inhaltlich konform gehe, aber das ist Sprache in vollendeter Form. So sehr, daß man geneigt ist, Thesen zu relativieren, die man bei jedem anderen Autor nicht relativieren würde. Der Umstand, daß Nietzsche nur von denen verstanden wird, die ihn nicht verstehen, spielt objektiv gesehen keine Rolle.
Bibel: Ich bin bereits als kleines Kind dazu gezwungen worden, regelmäßig dem Kindergottesdienst beizuwohnen. Folglich mußte ich mich, zugegebenermaßen unwissenschaftlich, mit der Bibel auseinandersetzen. Beide Teile der Bibel kann man sehr vielschichtig deuten, ich selbst maße es mir nicht an, eine Deutungshoheit zu beanspruchen. Eine Bescheidenheit, die Dir, bei allem Respekt, in diesem Punkt nicht zugesprochen werden kann. Aber das ist eine Eigenart aller Gläubigen, die mir bislang begegnet sind. Übrigens muß die Entwicklung einer bestimmten religiösen Minorität, was die Glaubenswerke anbetrifft, im Zusammenhang aller drei Werke (Talmud, Sohar und Bibel AT und NT) bewertet werden. Ich gehe sogar soweit, als daß ich sage, Christen sind ***** zweiter Klasse. Religiös gesehen. Aber eigentlich macht es keinen Sinn, mit einem Christen darüber zu debattieren, denn, ebenfalls bei allem Respekt, Christen sind die uneinsichtigste Menschengattung, der ich je begegnet bin.
Deine Frage 1 kann man auch andersherum formulieren: warum gibt es bei allen Völkern eine Vielzahl von Menschen, die nicht an Gott glauben? Weil es immer Menschen geben wird, die frei genug sind, nicht die Lüge der Existenz eines Gottes zu glauben. Eine Lüge, die den Herrschenden dazu dient, Geschehnisse durch Gott zu erklären, die dazu dienen, einen unmündigen, gehorsamen Bürger zu züchten. Die zweite Frage muß als Feststellung formuliert werden: trotz Gott hat es Völker gegeben, die schöpferisch tätig waren!
Man könnte auch sagen, wenn der totale Überwachungsstaat installiert und die individuelle Freiheit ausgerottet wurde, dann hat Gott, als Metapher, gesiegt. Sollten wir diese Entwicklung abwenden, dann ist Gott überwunden, weil Freiheit an sich auch bedeutet, daß Gott, daß Bollwerk gegen die Freiheit, überwunden werden muß. Sicher bist Du hier anderer Auffassung, aber Deine Haltung erhält nicht dadurch mehr Wahrheitsgehalt, wenn Du Dir Zitate aus der Bibel zurechtinterpretierst. Aus diesem Grunde halte ich das Fortführen dieser Korrespondenz für überflüssig, weil wir eh zu keinem Ergebnis kommen werden. Dennoch, liebes Schwert, hat es mir Spaß gemacht…
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