Claus Cremer:
„…Ich lade alle nationalen Kräfte dazu ein, sich mit uns an einen Tisch zu setzen…“
6 Altermedia-Fragen
an den neuen Landeschef Claus Cremer!
Welche Rolle spielt die NPD momentan in Nordrhein-Westfalen?
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| Claus Cremer |
Die NPD im Rheinland und Westfalen ist und bleibt die einzige nationale Wahlpartei, die von ihrer gesamten Programmatik her den Bürgerinnen und Bürgern eine wirkliche Alternative bietet. Sie ist bereits in mehreren Kommunen vor Ort parlamentarisch vertreten und arbeitet daran, daß es bei den nächsten Kommunalwahlen noch mehr werden. Es ist richtig, daß es in der Vergangenheit manchmal etwas ruhig um die Partei war, jedoch war dies auch dem Umstand geschuldet, daß der letzte Landesvorstand viel interne Aufbauarbeit betrieben hat, welche auch durchaus als erfolgreich gewertet werden kann. So mußte selbst der NRW-Innenminister, Ingo Wolf, vor nicht allzu langer Zeit zugeben, daß die NPD im Rheinland und Westfalen fast flächendeckend über arbeitsfähige Strukturen verfügt und die reale Gefahr besteht, daß sie bei den nächsten Kommunalwahlen weitere Erfolge einfahren wird.
Ich möchte aber auch nicht verschweigen, daß die NPD-NRW in den letzten Jahren auch etwas hinter ihren Möglichkeiten geblieben ist. Dies gilt es natürlich in der Zukunft zu ändern.
Wird sich unter Ihrer Führung etwas ändern?
Das will ich hoffen. Der neue Landesvorstand hat sich mit Unterstützung des Parteitages das Ziel gesetzt, die NPD-NRW in ihrer Außendarstellung zu professionalisieren und auch aktionistischer bzw. wahrnehmbarer in der Öffentlichkeit aufzutreten. Zudem wird ein weiteres Augenmerk auf der Schulungsarbeit liegen, welche sowohl für die Basis, als auch für die Funktionsträger zu fördern ist. Eines der Hauptziele ist natürlich auch die erfolgreiche Teilnahme an den Kommunalwahlen im nächsten Jahr, sowie eine vernünftige Vorbereitung des Landtagswahlkampfes im Jahr 2010.
Welche realistischen Chancen gibt es für die NPD bei kommenden Wahlen in NRW?
Ich gehe davon aus, daß wir bei den Kommunalwahlen im Jahre 2009 unsere bisherigen Mandate halten und etliche neue Mandate hinzugewinnen können. Die erfolgreiche Aufbauarbeit der letzten Jahre hat dazu geführt, daß einige Kreisverbände im Jahre 2009 antreten werden, die es sich bei den zurückliegenden Wahlen (2004) noch nicht zugetraut haben.
Bei den Landtagswahlen im Jahre 2010 verrate ich sicher kein Geheimnis, wenn ich sage, daß wir nach derzeitigem Stand noch nicht in den Landtag einziehen werden… Jedoch glaube ich schon, daß wir unser Ergebnis der letzten Landtagswahl (0,9%) steigern und der Öffentlichkeit so zeigen können, daß auch im Westen etwas geht. Grundlage für gute Ergebnisse bei Landtagswahlen ist meiner Meinung nach eine vernünftige kommunale Vorarbeit. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sehen, daß die NPD auch vor Ort in den Städten und Gemeinden aktiv ist, damit sie uns ihr Vertrauen auch bei den Landtagswahlen schenken. Persönlich halte ich ein Ergebnis von 1,5 % – 2 % für realisierbar, was für NRW-Verhältnisse schon gar nicht so schlecht für den Anfang wäre und hoffentlich dazu führt, daß die deutsche Restbevölkerung vor Ort die NPD als Alternative wahrnimmt.
Sehen Sie die „Pro-Bewegungen“ als ein Problem, bzw. Konkurrenz zur NPD?
Ich sehe in der Pro-Bewegung (im Grunde ist es ja nur eine aus dem Großraum Köln geleitete Strömung) eine pseudonationale Vereinigung, welche es darauf angelegt hat nationale Wählerschaften zu verunsichern und zu spalten. Als Konkurrenz sehe ich sie nicht, da es sich bei der Pro-Bewegung um eine 1-Punkt-Bewegung handelt, welcher der ideologische Unterbau vollständig fehlt. Dies sieht man schon alleine daran, daß diese Truppe darum bemüht ist wirklich jeden in ihre Reihen zu bekommen, egal was diese Leute vielleicht wirklich denken und was u.U. ihre wahren Absichten sind. Als Beispiel hierfür dient der ehemalige CDU-Politiker Uckermann, welcher auf einmal sein Herz für Deutschland entdeckt hat, als es in der CDU für ihn nicht mehr so rund lief.
Persönlich bin ich zudem der Meinung, daß die Gründung der Pro-Truppe auch staatlich gern gesehen ist. Die Vergangenheit hat in etlichen Teilen Deutschlands gezeigt, daß eine vereinte nationale Bewegung bzw. ein vereinter nationaler Wahlantritt zu Erfolgen führen kann, was für das System natürlich eine Katastrophe ist. Was kann dem Staat da besseres passieren, als eine weitere “nationale” Partei, welche die Stimmen wieder teilt und die Ergebnisse verschlechtert? Dies wird auch der Grund dafür sein, warum das System darum bemüht ist jeden Hustenanfall der Pro-Leute medienwirksam zu vermarkten, während die NPD auch weiterhin der Schweigespirale unterliegt. Hier wird meiner Meinung nach gezielt an einer zweiten Republikaner-Partei gearbeitet, da sich die Ursprungs-Reps bekanntlich selbst erledigt haben.
Als problematisch sehe ich es an, daß auch in nationalen Kreisen manchmal zu vernehmen ist, daß die Pro-Truppe ja eine “gute” Arbeit macht und daß man diese wohlwollend zur Kenntnis nehmen sollte. Die Pro-Leute jedoch werden nicht müde sich von den “bösen Neonazis” zu distanzieren und haben keinerlei Interesse an einer Zusammenarbeit in irgendeiner Form mit den “Extremisten”. Es wird Zeit, daß auch der nationale Widerstand erkennt, daß die Pro-Truppe nicht zu ihm gehört, sondern im Grunde gegen ihn arbeitet. Wenn ich mich recht erinnere, hat die Ratsfraktion von Pro-Köln z.B. mal einen Antrag gestellt, in dem gefordert wurde, daß ausländische Kinder eine bessere Sprachförderung etc. bekommen, da sie ansonsten schlechtere Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben. Was daran eine nationale Politik sein soll, entzieht sich mir.
Es liegt jetzt aber auch an uns, uns nicht auf einen Kleinkrieg mit der Pro-Truppe einzulassen, sondern eigene Positionen klar herauszustellen und selbst daran zu arbeiten in der Zukunft erfolgreich zu sein. Wenn uns dies gelingt, wird die Pro-Truppe dem gleichen Schicksal entgegen gehen wie die Republikaner.
Sind Sie um eine Verbesserung der Verhältnisse zwischen Partei und Freien Nationalisten bemüht?
Die NPD im Rheinland und Westfalen war schon immer der Meinung, daß eine Zusammenarbeit zwischen allen konstruktiven, nationalen Kräften zu fördern ist. Dies haben wir in der Vergangenheit auch so gehandhabt und bereits vor der Verkündung der Volksfront hat der Landesverband sich regelmäßig mit Vertretern der freien Kräfte zusammengesetzt und Positionen ausgetauscht bzw. Aktionen geplant. Zudem möchte ich hier z.B. an den 1.Mai im Jahr 2007 erinnern, wo die NPD-NRW die Demonstration der freien Kameraden in Dortmund unterstützt hat und auch einige Partei-Redner zur Verfügung stellte. Auch ist mir bekannt, daß sich etliche Kreisverbände der NPD mit freien Gruppen aus ihrem Gebiet austauschen und sich auch gegenseitig unterstützen.
Selbstverständlich gibt es auch vor Ort Probleme in gewissen Punkten, jedoch kann man da sicherlich einen gemeinsamen Weg finden, der diese Reibungspunkte hinten anstellt. Ich lade alle konstruktiven nationalen Kräfte dazu ein, sich mit uns an einen Tisch zu setzen und die Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft zu stellen. Dies geht aber sicherlich auch nur dann, wenn beide Seiten nicht starr auf ihren Standpunkten bestehen, sondern auch dazu bereit sind den ein oder anderen Schritt aufeinander zuzugehen.
Linke Medien sprechen von einem “vorbestraften Landesvorsitzenden”. Bezeichnen Sie sich als vorbestraft?
Laut BRD-Recht gelte ich als Vorbestraft, das ist richtig. Da es sich in meinem Fall aber (wie auch in vielen anderen Fällen in diesem ach so freien System) um ein Meinungsverbrechen handelt, kann ich sehr gut damit leben.





32 responses so far ↓
1 Ich // Jun 18, 2008 at 11:47
“Die NPD im Rheinland und Westfalen ist und bleibt die einzige nationale Wahlpartei, die von ihrer gesamten Programmatik her den Bürgerinnen und Bürgern eine wirkliche Alternative bietet.” – Gerade das bietet die NPD eben nicht – oder wo sind die Lösungsvorschläge und Antworten auf die derzeit brennenden Alltagssorgen der Bürger wie z.B. hohe Energiekosten, Inflation, Spritpreise, Steuer- und Abgabenlast usw.
2 exrep // Jun 18, 2008 at 12:13
Die Pro-Gruppierungen soll man nicht überbewerten oder als Konkurrenz sehen, da sie in erster Linie eine bürgerlich-konservative Wählerschicht ansprechen, die ohnehin nicht die NPD wählen würden. Sie sind bestenfalls eine Gefahr für CDU/CSU.
3 Hunter S. Thompson // Jun 18, 2008 at 12:17
@Ich
wo sind die Lösungsvorschläge und Antworten auf die derzeit brennenden Alltagssorgen der Bürger wie z.B. hohe Energiekosten, Inflation, Spritpreise, Steuer- und Abgabenlast usw.
Aber das ist doch ganz einfach. Schold sind dä Joden und dä Näger. Man kann sich es aber auch absichtlich schwer machen, oder;)
4 AN D.dorf // Jun 18, 2008 at 12:44
@Ich
Aber die anderen Parteien haben Lösungsvorschläge und Antworten!
5 NPD KV UNNA / HAMM // Jun 18, 2008 at 12:59
Geben wir unserem neuen Landesvorstand doch zunächst einmal die berühmten hundert Tage, da wird sich bestimmt schon einiges klären.
http://www.npd-unna.de
6 NPD KV UNNA / HAMM // Jun 18, 2008 at 13:03
Nachtrag:
“Ich” fragt im Beitrag 1 nach unseren Lösungsvorschlägen für Fragen wie Inflation, Spritpreisen usw..
Ein Blick in unser Parteiprogramm wird ihm bestimmt weiter helfen. Wie wir schon an anderer Stelle geschrieben haben, ist jemand, der lesen und schreiben kann, klar im Vorteil.
“Ich” kann doch bestimmt beides.
http://www.npd-unna.de
7 Rep // Jun 18, 2008 at 13:08
Erst fordert er alle “nationalen Kräfte” an eine Tisch und dann macht er die pro-bewegungen nieder… oder meint er mit “nationalen” nur die neonazis?
8 Schörner // Jun 18, 2008 at 13:23
Die Schwerpunktsetzung von Herrn Cremer hört sich schon mal sehr vernünftig an.
Auch deutet seine realistische Einschätzung der zionistischen P(r)o-Truppe auf weltanschauliche Festigkeit.
In Wohlstandszeiten braucht ihr keine großen Wahlerfolge, denn das ist die Zeit der Vorbereitung.
Viel Glück und gutes Gelingen!
9 XXX // Jun 18, 2008 at 13:26
“Als Konkurrenz sehe ich sie nicht, da es sich bei der Pro-Bewegung um eine 1-Punkt-Bewegung handelt”
Aber gerade diesen einen Punkt muss die NPD GERADE in NRW besetzen. Das kommt momentan viel zu wenig!!!!
Die Pros sollte die NPD als Konkurrenz sehen. Wenn deren Wähler schon nicht interessant sind, welche denn? Wieder pure Protestwähler?
10 Resist // Jun 18, 2008 at 13:41
Erstmal herzlichen Glückwunsch Herr Cremer.
Hoffen wir doch mal,daß auch die freien Kräfte in NRW ihrem Angebot folgen und das es in der Zukunft vorwärts geht statt zwei Schritte zurück.
11 Rübenemokrat // Jun 18, 2008 at 14:39
Claus Cremer hat völlig recht. Die Pro’s sind REP 2.0. Die Reps haben sich als Spalter erledigt, also wird versucht, eine neue Spaltergruppierung aufzubauen. Sie sind durch und durch volksfeindlich, da sie für Integration (Assimilierung) und damit für die “Oneworldrasse” einstehen. Rückführung statt Integration!
12 Gotthelf Hirt // Jun 18, 2008 at 14:39
@ich und exrep.
Ich kenne einige NPD-Gruppen und auch die führenden Personen der PROs. Daß die PROs sich von den übrigens nationalen Gruppierungen abgrenzen, ist doch ganz natürlich. Fast alle anderen Gruppen haben für den Durchschnittsbürger keine Anziehungskraft. Er geht lieber nicht zur Wahl als die zu wählen. Man braucht nur mal hinzuhören, wie ganz normale Leute sich mit Wut geradezu über die jungen Leute der NPD auslassen. Die Themen, die auf Demos verkündet werden, sind für den Normalbürger unverständlich und werden nur als Phrasen wahrgenommen. “Todesstrafe für Kindesmörder” ist so ein Spruch, der doch bei vielen eher den Eindruck bestärkt, daß hier die Barbaren kommen. “Todesstrafe” ist sowieso ein heißes Eisen, das man besser nicht anfassen sollte. Erst einmal eingeführt, gibt es gleich noch andere Verbrechen, die man mit dem Tode bestrafen sollte. So ein Appell kann nur der Brutalisierung der Gesellschaft Vorschub leisten. Außerdem ist das kein brennendes Problem. Wegen dieser zu harten “Strafe” hat ja bis heute die NS-Zeit einen Makel auch bei Leuten, die die Erfolge jenes Systems noch zu sehen vermögen. Niemand wird wegen eines Rufs nach der Todesstrafe die NPD wählen. Schreiber “Ich” hat tatsächlich recht. Lösungsvorschläge, die das Volk ansprechen, bietet die NPD nicht, auch wenn so was vielleicht im Program stehen sollte.
Die PROs dagegen agieren ruckzuck, sie sind aggressiv, haben Erfolg und setzen sich auch persönlich fast pausenlos ein. Jeden Tag ist was los. Außerdem sprechen sie Wählerschichten an, die die NPD nicht erreicht, wie schon Schreiber EXREP betont. Schon die internen Versammlungen zeigen, daß da was anderes dahintersteckt. Die Pro-Treffen sind laut und informativ, die NPD-Treffen was zum Einschlafen.
Auch bei der NPD gibt es prima Leute, aber der Koloss bewegt sich nicht. Die Pros spalten nicht, sie sprechen andere Leute an. Also, wenn die PROs keine fundamentalen Fehler machen, werden sie mehr erreichen als alle rechten Gruppen zusammen.
13 Nationaler, Trier // Jun 18, 2008 at 15:11
Alles Gute Claus.
Du wirst als Integrationsperson sicherlich Erfolg haben.
MkG,
Micha.
14 ZISCH! // Jun 18, 2008 at 15:25
“Dies sieht man schon alleine daran, daß diese Truppe darum bemüht ist wirklich jeden in ihre Reihen zu bekommen, egal was diese Leute vielleicht wirklich denken und was u.U. ihre wahren Absichten sind.”
Holla, Herr Cremer, das denke ich mir aber manchmal auch bei der NPD.
15 ZISCH! // Jun 18, 2008 at 15:31
PRO NRW ist eine zwiespältige Truppe. Auf der einen Seite eine etwas dröge one-issue-party, die schnell an ihre Grenzen stoßen wird, da das personelle und politisch-inhaltliche Fundament mehr als dürftig ist. Auf der anderen Seite finde ich ihr Euro-Networking durchaus beachtlich. Bisher hat es jedenfalls noch keine andere Gruppierung geschafft, Le Pen, führende Vlaams-Belang-Vertreter, Griffin von der BNP und andere bedeutende europäische Nationalisten zu einem Kongreß nach Deutschland zu holen. Mit der Prominenten-Liste dürfte sich dann übrigens auch das “gemäßigte” Image erledigt haben.
16 TodosAlemanesUnidos // Jun 18, 2008 at 15:34
@ Hirt / Rübendemokrat:
Die Pro-Gruppen werden von finanzkräftigen Mittelstands-Unternehmen mitgetragen, hinter den Kulissen. Sie vertreten die lokalen Anliegen, sind also “basisorientiert”. Eine nationale Gesinnung fehlt aber.
Im übrigen:
Präsentation einer Studie im Auftrag der FES am 18. Juni 2008, 18.00 Uhr, Berlin
Ein Blick in die Mitte
Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen in Deutschland
E I N L A D U N G
Tiergartenstraße
Die Studie unter dem Titel „Ein Blick in die Mitte – Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen in Deutschland“ zeigt
u.a. auf, wie selbstverständlich ausländerfeindliche Ressentiments für weite Teile der Bevölkerung sind. Zudem zeigt sich ein alarmierend
geringes Vertrauen in politische Parteien, die Lösungskompetenz von Politik und in die Demokratie allgemein. Die Mehrheit der Befragten
erlebt einen großen gesellschaftlichen Druck, was sich in der Sorge vor sozialer Ausgrenzung und gleichzeitigen Zugriffsmöglichkeiten
staatlicher Stellen äußert.
Als wichtige Einfl ussfaktoren für rechtsextreme Einstellungen sind sozialisatorische Faktoren, die Art der Auseinandersetzung mit der
NS-Zeit, erfahrene oder auch nur empfundene Konfl ikte im Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen sowie die Tendenz zur
Bewertung von Menschen nach ökonomischen Gesichtspunkten zu erkennen.
Wir laden Sie herzlich zur Vorstellung der neuen Studie über rechtsextreme Einstellungen in Deutschland ein. Wir möchten anhand der
Studie erstens darüber diskutieren, was deren Ergebnisse über den Zustand unserer Gesellschaft und die gegenwärtige Gefährdung der
Demokratie aussagen. Zweitens wollen wir überlegen, wie eine weitere Verbreitung rechtsextremer Einstellungen verhindert und die
Ursachen ihrer Entstehung bearbeitet werden können.
Forum Berlin
Friedrich-Ebert-Stiftung
PROGRAMM
18.00 Uhr Begrüßung
Dr. Dietmar Molthagen
Friedrich-Ebert-Stiftung
18.15 Uhr Ein Blick in die Mitte
Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen
in Deutschland
Präsentation zentraler Ergebnisse der Studie
Prof. Dr. Elmar Brähler, Universität Leipzig
Dr. Oliver Decker, Universität Leipzig
18.45 Uhr Kommentare zur Studie
Holger Hövelmann, Innenminister von Sachsen-Anhalt
Tanja Dückers, Schriftstellerin
19.15 Uhr Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland:
Von der Ursachenanalyse zur Ursachenbekämpfung
Podiumsdiskussion mit
Dr. Oliver Decker, Universität Leipzig
Tanja Dückers, Schriftstellerin
Patrick Gensing, Journalist, tagesschau.de
Holger Hövelmann, Innenminister von Sachsen-Anhalt
Bianca Klose, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
Moderation:
Heide Oestreich, taz – Die Tageszeitung
20.30 Uhr Gelegenheit zu Gesprächen bei einem kleinen Imbiss
Ein Blick in die Mitte
Oliver Decker, Katharina Rothe,
Marliese Weissmann, Norman Geißler,
Elmar Brähler
Unter Mitarbeit von
Franziska Göpner und Kathleen Pöge
Oliver Decker, Katharina Rothe, Marliese Weissmann, Norman Geißler, Elm
Unter Mitarbeit von Franziska Göpner und Kathleen Pöge
Zur Entstehung rechtsextremer
und demokratischer
Einstellungen in Deutschland
Forum Berlin
17 BdU // Jun 18, 2008 at 15:43
Weiß jemand für welches politische Delikt Cremer verurteilt worden ist? Der übliche §130?
18 Südamerikaner // Jun 18, 2008 at 16:15
Genau Rübenemokrat!! Pro BB sind das: REP 2.0 hahahaha .
Gute Beispiel !
19 Reiner // Jun 18, 2008 at 16:28
Ist Cremer eigentlich wie sein Vorgänger ein langzeitarbeitsloser Hartz-4-Empfänger?
20 Sühnequote 1:500 // Jun 18, 2008 at 16:59
Nur ein Meinungsdelikt?!
Ok, wenn man als Landesvorsitzender nicht seine Zunge im Griff hat und in einer 6 – Min Rede gezielt auf ein Meinungsdelikt hinredet, Hurra ich habe mich wunsch.-u.erwartungsgemäß kriminalisiert, … ist mit Absicht zur Verurteilung gegangen , sicherlich war dieser Vorgang kein Ausdruck von couragierter Meinungsäußerung.
Wenn man folgenden Umstand in die Bewertung dieses “Günstlings” (von wem wohl?!) hineinbezieht, sollte man mit Unverständnis nicht zu zaghaft reagieren: Er ist der einzige vom kompletten NRW L.-Verband der jemals auf der Gehaltsliste von Berlin/sprich Jacob Marx stand und steht.
ideologisch ungefestigt ist genau dieser Verein>NPD!
Aufbauarbeit??? jetztwird der CC aber sarkastisch!!
das Niederschlagen aller aktiven und kreativen Kräfte ist sein Hauptziel und genauso haben es etliche andere nationale Kräfte erlebt.
Wer sich zuerst bewegt hat verloren….das Spiel könnt ihr Attrappen alleine spielen!!!!
21 Populist // Jun 18, 2008 at 17:10
“Die Pro-Gruppierungen soll man nicht überbewerten oder als Konkurrenz sehen, da sie in erster Linie eine bürgerlich-konservative Wählerschicht ansprechen, die ohnehin nicht die NPD wählen würden. ”
Wer soll denn sonst im Westen NPD wählen, wenn nicht “bürgerlich-konservative Wählerschichten”?
Hartz-4-Alkis deren minderjährige Töchter sich von Türken und anderen Migratten Gangbang-ficken lassen vielleicht?
Als die NPD Ende der 60er ihre größten Erfolge hatte erzielte sie diese in genau eben bei den deutschnational gesinnten Bürgerlichen. Und auch die NSDAP hatte dort in den 30ern ihren größten Rückhalt.
Die Pro-Gruppierungen können übrigens nur solange erfolgreich sein wie einige bei der NPD meinen die islamischen Migratten aus außenpolitischen Erwägungen schonen zu müssen.
22 Dieter der Kämpfer // Jun 18, 2008 at 17:41
Sozial geht nur national
Global dient dem Kapital
Das Orginal Wählen
NPD
http://www.npd.de
23 AN // Jun 18, 2008 at 18:07
>Wer soll denn sonst im Westen NPD wählen,
>wenn nicht “bürgerlich-konservative
>Wählerschichten”?
Im Westen bestimmt nicht da hier eben keine dummen Ex-Ossis (Provokation) welche durch den Stalinismus gehirngewaschen wurden und so gerne auf solche Fakes wie die NPD reinfallen. Was die nationale Bewegung braucht ist eine außerparlamentarische ALTERNATIVE zur korrupten und mit Spionen des Systems durchsetzten NPD. Die Nationale Bewegung braucht eine neue Plattform denn der Parlamentarismus ist der Feind, nicht das Mittel für eine nationale und soziale Revolution! Jede Stimme für die NPD ist eine Stimme für USrael!
24 Vorschlag // Jun 18, 2008 at 19:08
Hört sich doch positiv an, was er sagt. NRW ist zu wichtig, um es zu vernachlässigen. Ohne eine Basis von 1,5-2% dort wird bundesweit nichts gehen, denn NRW hat mehr Einwohner als die sog. neuen Länder zusammen!
25 Nationaler Katholik // Jun 18, 2008 at 22:23
Die NPD in NRW und Pro NRW sollten nicht
gegeneinander antreten. Der Vorsitzende
von Pro NRW, der auch schon der DS ein
Interview gegeben hat, ist, so denke ich,
durchaus für Wahlabsprachen offen.
Der Vorteil von Pro NRW ist, daß es ihr
gelingen könnte, in NRW in den Landtag zu
kommen. Der gravierende Nachteil, der
hier auch schon angesprochen wurde, daß
diese für die Massenzuwanderung kultur-
fremder Ausländer nur eine Lösung haben,
die keine ist, nämlich “Integration”.
Der Islam läßt sich jedoch nicht integrieren.
Spätestens dann, wenn die Mohammedaner bei
den Unter- 40- Jährigen den Mehrheit haben,
also in NRW in 20-30 Jahren, ist die Sache gelaufen. Dann werden sich auch keine Groß-
moscheen mehr verhindern lassen.
Was ist die Lösung ?
Aus o.g. Grund ist keine Zeit für einen
jahrzehntelangen Konkurrenzkampf zwischen
NPD und Pro NRW. Die NPD sollte daher in den
Kommunen, in denen die Pro- Gruppen die
besseren Karten haben, diese den Pro Gruppen
überlassen und das Gleiche sollte auch
umgekehrt gelten.
Wer bei den Kommunalwahlen am besten
abschneidet, überläßt dem anderen die LT.
Grundsätzlich wäre es zu begrüßen die
Pro- Gruppen könnten für den Deutschland-
Pakt gewonnen werden. Wichtig ist allerdings,
daß die NPD bundesweit die rechte Nr. 1 bleibt
und ihren Programmpunkt “Rückführung
kulturfemder Ausländer” gegen ihre derzeitigen
und ggf. zukünftigen Bündnispartner durchsetzt.
Im anderen Fall hat unser Volk und der christliche Glaube in unserem Land
keine Zukunft mehr. Man denke nur an den
Kosovo.
26 Vorschlag // Jun 18, 2008 at 22:30
Zumindest was den Internetauftritt anbelangt, scheinen die Pros auf die besseren Weg als die NPD im Hinblick auf die KW 2009 zu sein (Pros wirken aktiver und aktueller)
http://www.pro-nrw.org/
http://www.npd-nrw.net/
Vielleicht kann die NPD davon lernen!
27 AktivistBW // Jun 18, 2008 at 23:09
Schon vergessen?
In München haben die Pro´s ganze 0,8% erhalten, trotz intensiven Wahlkampf…
Und in Franken löste sich erst kürzlich ein Pro-Gruppe auf und hing in die NPD über…
http://www.npd-wug.de/
28 Vorschlag // Jun 19, 2008 at 7:48
@ Nationaler Katholik
Pros haben sich eindeutig gegen eine Zusammenarbeit mit der NPD ausgesprochen, deshalb scheidet dies aus. Aus diesem Grund ist es gut, wenn der Pro-Spuk so schell als möglich vorbei ist! Die Führungsfiguren von PRO sind Wanderarbeiter, die vorher in der NPD und bei den Reps waren, ihnen geht es um ihr persönliches Ego.
@ Aktivist BW
Doch, das ist nicht vergessen, und das war auch gut so. Trotzdem kann die NPD von der Außendarstellung der Pros in Köln und NRW lernen!
29 NPD KV UNNA / HAMM // Jun 19, 2008 at 8:25
Sollten die Pros tatsächlich in der Ausländerpolitik die Integration statt der Rückführung fordern, hätte sich diese Gruppierung doch überflüssig gemacht.
Dann wird unser Land eben an integrierte “Alis “verschachert.
Ob integriert deutsch radebrechend oder nicht integriert türkisch sch palavernd ist doch vollkommen egal, wenn wir unser Land an Fremde ausliefern.
Wenn das Pro Politik sein sollte, dann kann man auch CDU, SPD oder sonstwas wählen, die erzählen auch immer von Integration und verteilen jetzt die Staatsbürgerschaft dieses freiesten Staates der deutschen Geschichte in Quizform a la G.Jauch.
http://www.npd-unna.de
30 Sühnequote 1:500 // Jun 19, 2008 at 10:44
Die NPD ist wertlos, hat nicht mal einen kleinen Finger in der Tür, und das nach 50 Jahren.
Die Pros haben natürlich nichts gegen ausländische Menschen generell, das wäre ja Menschenfeindlichkeit ala NPD.
Die Pros haben etwas gegen Okkupationversuche und deren Urheber sowie Selbstaufgaberituale der sogenannten Volksvertreter.
Alles nicht deutschsprechende Deutschfeindliche stinkende kopftuchtragende laute rücksichtslose aggressive drogensüchtige und kriminell in Erscheinung getretene samt allen an Homosexualität erkrankten tempörären Bewohnern der BRD , VS-Spitzeln u.s.w.
gehören ausgewiesen oder/und behandelt .
Für eine gesunde moralische und glückliche Zukunft unserer Jugend.
31 Brit Mila // Jun 19, 2008 at 23:32
Noch ein schönes Haus in der IRD (Islamische Republik Deutschland). Eine der Wohnungen steht sehr günstig zum Verkauf. Welche das wohl ist?
http://i25.tinypic.com/8y6xsm.jpg
32 Nationaler Katholik // Jun 22, 2008 at 22:58
@ NPD KV Unna und Vorschlag :
Was ist denn die Alternative ?
In Köln z.B. kann die NPD “pro Köln” nicht das
Wasser reichen. Es ist erst einmal wichtig die
CDU- u. SPD- u. Nichtwähler nach rechts zu
ziehen und aus der Verblödung und
Umerziehung durch die Massenmedien heraus
zu holen. “Pro Köln” vermag es , ca. 10 %
(bei ca. 50 %- Wahlbeteiligung)
der Wähler mit ihren Publikationen zu
erreichen. Da kann die NPD nur von träumen.
Ich denke, für Wahlabsprachen ist “Pro Köln”
durchaus zu haben. Man war ja auch mit der
NPD und anderen rechten Gruppierungen
zusammen in Straßburg. Der Programmpunkt
“Integration” ist für “Pro Köln” wohl auch
eher ein Weichmacher, um nicht so angreifbar
zu sein. Auch wenn ich dies für falsch halte, aus taktischen Gründen solche Aussagen zu treffen.
Die werden bestimmt nicht in Tränen
ausbrechen oder im RT dagegen stimmen, sollte
eine NPD- Regierung eine Rückführung der
kulturfremden Ausländer beschließen.
Mit Wahlabsprachen kann man ggf. auch eine
Ausdehnung der “Pro- Gruppen” in andere
Bundesländer verhindern.
Ein Konfrontationskurs wird nach meiner
Meinung für weitere 10 Jahre, die sich
Deutschland nicht leisten kann, dazu führen,
daß es keiner rechten Partei gelingen wird,
in den RT einzuziehen. Das Trauerspiel der
90`er- Jahre sollte sich nicht wiederholen.
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